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Transkript:

Christliche Patientenvorsorge durch Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Behandlungswünsche und Patientenverfügung Formular der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland in Verbindung mit weiteren Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland Zweitexemplar für die Vertrauensperson

Formular der Christlichen Patientenvorsorge Vorname Nachname Geburtsdatum Straße, Hausnummer PLZ, Wohnort Telefon / Mobil Teil A: Benennung einer Vertrauensperson I. Vorsorgevollmacht in Gesundheits- und Aufenthaltsangelegenheiten Ich erteile hiermit als Person / Personen meines besonderen Vertrauens Geburtsdatum: Geburtsdatum: und bei Verhinderung der oben genannten Personen Geburtsdatum: Einzelvollmacht, mich in den nachfolgenden Angelegenheiten zu vertreten. 2 Formular der Christlichen Patientenvorsorge

Die nebenstehend genannten Personen dürfen mich in allen Angelegenheiten der Gesundheitssorge und einer ambulanten oder (teil-)stationären Pflege einschließlich der damit verbundenen vermögensrechtlichen Angelegenheiten vertreten. Sie dürfen in sämtliche Maßnahmen zur Untersuchung des Gesundheitszustandes, in Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligen, auch wenn diese mit Lebensgefahr verbunden sein könnten oder ich einen schweren und länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleiden könnte ( 1904 Abs. 1 BGB). Sie dürfen ihre Einwilligung in jegliche Maßnahmen zur Untersuchung des Gesundheitszustands, in Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe verweigern oder widerrufen, auch wenn die Nichtvornahme der Maßnahme für mich mit Lebensgefahr verbunden sein könnte oder ich dadurch einen schweren und länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleiden könnte ( 1904 Abs. 2 BGB). Sie dürfen somit auch die Einwilligung zum Unterlassen oder Beenden lebensverlängernder Maßnahmen erteilen. Sie dürfen Krankenunterlagen einsehen und deren Herausgabe an Dritte bewilligen. Ich entbinde alle behandelnden Ärzte und nichtärztliches Personal gegenüber den bevollmächtigten Personen von ihrer Schweigepflicht. Die nebenstehend genannten Personen können meinen Aufenthalt bestimmen. Sie können über die Unterbringung mit freiheitsentziehender Wirkung ( 1906 Abs. 1 BGB) und über freiheitsentziehende Maßnahmen (z. B. Bettgitter, Medikamente und Ähnliches) in einem Heim oder in einer sonstigen Einrichtung ( 1906 Abs. 4 BGB) entscheiden, solange dergleichen zu meinem Wohl erforderlich ist. II. Betreuungsverfügung Hiermit verfüge ich gegebenenfalls in Ergänzung zur vorangehenden Vollmachtserklärung für den Fall, dass eine Betreuungsperson als gesetzlicher Vertreter bestellt werden muss, folgende Person einzusetzen: Geburtsdatum: und bei Verhinderung der erstgenannten Person Geburtsdatum: Auf keinen Fall soll zum Betreuer oder zur Betreuerin bestellt werden: Geburtsdatum: Formular der Christlichen Patientenvorsorge 3

III. Unterschriften 1. Unterschrift des Verfassers/der Verfasserin (notwendig) Ort, Datum Unterschrift 2. Bestätigung durch die Vertrauenspersonen ( freiwillig) Hiermit bestätige ich, dass ich bereit bin, die Vollmacht bzw. Betreuung in der oben genannten Weise zu übernehmen und mich bei einer Entscheidung an den geäußerten Wünschen, Werten und Verfügungen zu orientieren. Unterschrift der Vertrauenspersonen Ort, Datum Unterschrift Ort, Datum Unterschrift Ort, Datum Unterschrift 4 Formular der Christlichen Patientenvorsorge

Teil B: Bestimmungen für meine medizinische Behandlung I. Behandlungswünsche und Patientenverfügung 1. Für den Fall, dass ich meinen Willen nicht mehr bilden oder äußern kann und ich mich entweder aller Wahrscheinlichkeit nach unabwendbar im unmittelbaren Sterbeprozess oder im Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit befinde, verfüge ich durch Ankreuzen Folgendes: Ärztliche Begleitung und Behandlung sowie sorgsame Pflege sollen in diesen Fällen auf die Linderung von Beschwerden, wie z. B. Schmerzen, Unruhe, Angst, Atemnot oder Übelkeit, gerichtet sein, selbst wenn durch die notwendigen Maßnahmen eine Lebensverkürzung nicht auszuschließen ist. Es soll keine künstliche Ernährung durch ärztliche Eingriffe (z. B. weder über eine Sonde durch Mund, Nase oder Bauchdecke, noch über die Venen) erfolgen. Hunger soll auf natürliche Weise gestillt werden, gegebenenfalls mit Hilfe bei der Nahrungs aufnahme. Künstliche Flüssigkeitszufuhr soll nach ärztlichem Ermessen reduziert werden. Durstgefühl soll auf natürliche Weise gestillt werden, gegebenenfalls mit Hilfe bei der Flüssigkeitsaufnahme und Befeuchtung der Mundschleimhäute. Wiederbelebungsmaßnahmen sollen unterlassen werden. Auf künstliche Beatmung soll verzichtet werden, aber Medikamente zur Linderung der Atemnot sollen verabreicht werden. Die Möglichkeit einer Bewusstseinsdämpfung oder einer ungewollten Verkürzung meiner Lebenszeit durch diese Medikamente nehme ich in Kauf. Es soll keine Dialyse durchgeführt werden bzw. eine schon eingeleitete Dialyse soll eingestellt werden. Es sollen keine Antibiotika mehr verabreicht werden. Auf die Gabe von Blut oder Blutbestandteilen soll verzichtet werden. Diagnostische Maßnahmen oder eine Einweisung in ein Krankenhaus sollen nur dann erfolgen, wenn sie einer besseren Beschwerdelinderung dienen und ambulant zu Hause nicht durchgeführt werden können. Wenn möglich, möchte ich zu Hause bleiben können und hier die notwendige Pflege erhalten. Wenn ich nicht zu Hause bleiben kann, möchte ich in folgende/s Krankenhaus / Hospiz / Pflegeeinrichtung eingeliefert werden: Formular der Christlichen Patientenvorsorge 5

2. Ich besitze einen Organspendeausweis und habe darin meine Bereitschaft zur Spende meiner Organe und Gewebe erklärt: Es ist mir bewusst, dass Organe nur nach Feststellung des Hirntodes bei aufrechterhaltenem Kreislauf entnommen werden können. Deshalb gestatte ich ausnahms weise für den Fall, dass bei mir eine Organspende medizinisch in Frage kommt, die kurzfristige (Stunden bis höchstens wenige Tage umfassende) Durchführung intensivmedizinischer Maßnahmen zur Bestimmung des Hirntodes nach den Richtlinien der Bundesärztekammer und zur anschließenden Entnahme der Organe. 3. Ich möchte Beistand durch folgende Person (z. B. einer Kirche): einen Hospiz-/Palliativdienst 4. Raum für ergänzende Verfügungen: (Siehe hierzu die Erläuterungen in Abschnitt 3.2.4»Raum für ergänzende Verfügungen«, Seiten 21 22) Für weitere Erläuterungen bitte gesondertes Blatt beilegen und mit Ort, Datum und Unterschrift versehen. 6 Formular der Christlichen Patientenvorsorge

II. Unterschriften 1. Unterschrift des Verfassers/der Verfasserin (notwendig) Ort, Datum Unterschrift 2. Zur Festlegung meines hier geäußerten Willens habe ich mich beraten lassen von ( freiwillig) Vorname Nachname Geburtsdatum Straße, Hausnummer PLZ, Wohnort Telefon / Mobil Beruf Bitte bedenken Sie: Ihre Einstellungen und Situation können sich ändern. Sie können Ihre christliche patientenvorsorge jederzeit ändern oder insgesamt widerrufen (Näheres siehe Abschnitt 3.2.3, Seite 20). Bitte überprüfen Sie daher in regelmäßigen Abständen die Festlegungen in Ihrer christlichen patientenvorsorge. Formular der Christlichen Patientenvorsorge 7

Teil B: Bestimmungen für meine medizinische Behandlung I. Behandlungswünsche und Patientenverfügung 1. Für den Fall, dass ich meinen Willen nicht mehr bilden oder äußern kann und ich mich entweder aller Wahrscheinlichkeit nach unabwendbar im unmittelbaren Sterbeprozess oder im Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit befinde, verfüge ich durch Ankreuzen Folgendes: Ärztliche Begleitung und Behandlung sowie sorgsame Pflege sollen in diesen Fällen auf die Linderung von Beschwerden, wie z. B. Schmerzen, Unruhe, Angst, Atemnot oder Übelkeit, gerichtet sein, selbst wenn durch die notwendigen Maßnahmen eine Lebensverkürzung nicht auszuschließen ist. Es soll keine künstliche Ernährung durch ärztliche Eingriffe (z. B. weder über eine Sonde durch Mund, Nase oder Bauchdecke, noch über die Venen) erfolgen. Hunger soll auf natürliche Weise gestillt werden, gegebenenfalls mit Hilfe bei der Nahrungs aufnahme. Künstliche Flüssigkeitszufuhr soll nach ärztlichem Ermessen reduziert werden. Durstgefühl soll auf natürliche Weise gestillt werden, gegebenenfalls mit Hilfe bei der Flüssigkeitsaufnahme und Befeuchtung der Mundschleimhäute. Wiederbelebungsmaßnahmen sollen unterlassen werden. Auf künstliche Beatmung soll verzichtet werden, aber Medikamente zur Linderung der Atemnot sollen verabreicht werden. Die Möglichkeit einer Bewusstseinsdämpfung oder einer ungewollten Verkürzung meiner Lebenszeit durch diese Medikamente nehme ich in Kauf. Es soll keine Dialyse durchgeführt werden bzw. eine schon eingeleitete Dialyse soll eingestellt werden. Es sollen keine Antibiotika mehr verabreicht werden. Auf die Gabe von Blut oder Blutbestandteilen soll verzichtet werden. Diagnostische Maßnahmen oder eine Einweisung in ein Krankenhaus sollen nur dann erfolgen, wenn sie einer besseren Beschwerdelinderung dienen und ambulant zu Hause nicht durchgeführt werden können. Wenn möglich, möchte ich zu Hause bleiben können und hier die notwendige Pflege erhalten. Wenn ich nicht zu Hause bleiben kann, möchte ich in folgende/s Krankenhaus / Hospiz / Pflegeeinrichtung eingeliefert werden: Formular der Christlichen Patientenvorsorge 5

2. Ich besitze einen Organspendeausweis und habe darin meine Bereitschaft zur Spende meiner Organe und Gewebe erklärt: Es ist mir bewusst, dass Organe nur nach Feststellung des Hirntodes bei aufrechterhaltenem Kreislauf entnommen werden können. Deshalb gestatte ich ausnahms weise für den Fall, dass bei mir eine Organspende medizinisch in Frage kommt, die kurzfristige (Stunden bis höchstens wenige Tage umfassende) Durchführung intensivmedizinischer Maßnahmen zur Bestimmung des Hirntodes nach den Richtlinien der Bundesärztekammer und zur anschließenden Entnahme der Organe. 3. Ich möchte Beistand durch folgende Person (z. B. einer Kirche): einen Hospiz-/Palliativdienst 4. Raum für ergänzende Verfügungen: (Siehe hierzu die Erläuterungen in Abschnitt 3.2.4»Raum für ergänzende Verfügungen«, Seiten 21 22) Für weitere Erläuterungen bitte gesondertes Blatt beilegen und mit Ort, Datum und Unterschrift versehen. 6 Formular der Christlichen Patientenvorsorge

II. Unterschriften 1. Unterschrift des Verfassers/der Verfasserin (notwendig) Ort, Datum Unterschrift 2. Zur Festlegung meines hier geäußerten Willens habe ich mich beraten lassen von ( freiwillig) Vorname Nachname Geburtsdatum Straße, Hausnummer PLZ, Wohnort Telefon / Mobil Beruf Bitte bedenken Sie: Ihre Einstellungen und Situation können sich ändern. Sie können Ihre christliche patientenvorsorge jederzeit ändern oder insgesamt widerrufen (Näheres siehe Abschnitt 3.2.3, Seite 20). Bitte überprüfen Sie daher in regelmäßigen Abständen die Festlegungen in Ihrer christlichen patientenvorsorge. Formular der Christlichen Patientenvorsorge 7

Hinweiskarte auf die Christliche Patientenvorsorge Bitte füllen Sie die Hinweiskarte aus und nehmen Sie diese zu Ihren Ausweispapieren:

Bitte wenden Sie sich an Name Straße Ort Telefon / Mobil Christliche Patientenvorsorge durch Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Behandlungswünsche und Patientenverfügung Bitte dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin geben

Für den Fall, dass ich Geburtsdatum: Straße: Ort: meinen Willen nicht mehr bilden oder äußern kann, habe ich ein Formular der CHRISTLICHEN PATIENTEN VORSORGE hinterlegt bei meinen persönlichen Unterlagen das Zweitexemplar bei meiner bevollmächtigten Person Kopien bei Angehörigen bei Arzt oder Ärztin meines Vertrauens beim Betreuungsgericht in Ort, Datum Unterschrift