Tschernobyl 26. April 1986
Tschernobyl 26. April 1986 wassergekühlter Siedewasser-Druckröhrenreaktor Reaktorblock 4 explodierte schwerwiegendster atomarer Unfall (Super-GAU) INES-7 es trat 11 Tage lang radioaktive Strahlung aus Tote: 100.000+ viele tausend Erkrankungen
Verstrahlung in ganz Europa durch radioaktive Wolke
schwere Schäden in vier Reaktoren Verstrahlung unbekannten Ausmaßes z.t. Zerstörung von Schutzhülle + Containment Super-GAU Quelle: ddp
in Fukushima Daiichi gab es 6 Reaktoren Nr. / Baujahr Block 6 Bau 1979 5 Bau 1978 1 Bau 1971 2 Bau 1974 3 Bau 1976 4 Bau 1978
INES -Störfallskala Tschernobyl 1986 Fukushima 2011 Harrisburg 1979
Atomland Japan: 54 Reaktoren waren in Betrieb Shiga Tomar i Oma Genka i Zuruga Takaham a Miham a Ooi Japan Atomic Energy Agency Shimane Ikata Kaminozeki Kashiw asaki- Kariwa Hamaok a Higashido-ri(Tohoku Denryoku) Higashido-ri(Tokyo Denryoku) Onagawa Fukushima Daiichi Fukushima Daini The Japan Atomic Power Company 54 Reaktoren in Betrieb 2 In Bau 1 Unterbrechung (Forschungsreaktor) 4 Untersuchung für Sicherheit 4 stillgelegt (Maßeinheit = 10 MW) Senda i Sylvia Kotting-Uhl MdB, atompolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen 7
Japan deckte 26% des Energiebedarfs aus AKWs (100 Milion) Atomkraft Wasserkraft Erdöl Kohle Liquid Natural Gas Sonstige 8
Der rot-grüne Ausstiegsfahrplan - Nach aktualisierten Reststrommengen 2010 -
Luftbuchung Klimafonds und Brennelementesteuer - Statt 220 Euro werden nur 145 Euro pro kg Uran eingesetzt - Mrd. Euro/Jahr minus 1-1,5 Mrd. Euro
Röttgen senkt Sicherheitsstandard Strenge Sicherheitsanforderung (KTR) weiterhin nicht in Kraft bestmögliche Schadensvorsorge wird zu angemessene und geeignete Maßnahmen Unkonkrete Nachrüstungsanforderungen Nachrüstung ab 500 Mio. Euro/AKW verringert Zahlung in Atom-Fonds
Alle 2,5 Tage ein Zwischenfall - Meldepflichtige Ereignisse in deutschen AKW pro Jahr - Durchschnitt : 8,5 Stand: 28.02.2010
Altersbedingte Atom-Zwischenfälle nehmen zu - Zahl der meldepflichtigen Ereignisse nach AKW-Baureihe in 5-Jahres-Zeiträumen - 25 20 15 10 5 SWR '69 SWR '72 DWR-2 DWR-3 DWR-4 0 1994-1998 1999-2003 2004-2008 SWR '69 SWR '72 DWR-2 DWR-3 DWR-4 Brunsbüttel, Isar-1, Philippsburg-1, Krümmel Gundremmingen-B, Gundremmingen-C Biblis-A, Biblis-B, Neckarwestheim-1, Unterweser Grafenrheinfeld, Grohnde, Philippsburg-2, Brokdorf Isar-2, Emsland, Neckarwestheim-2
Sicherheitsgefahr seit 9/11 ist ein Luftanschlag (gezielter Absturz) auf ein AKW nicht undenkbar kein AKW würde einer solchen Belastung standhalten ältere AKWs würden sogar schon Abstürze eines Kleinflugzeugs nicht überstehen Erdbebenauslegung / Notfallsysteme neuen Erkenntnissen anpassen
Abschalten regeln! von der Bundestagsfraktion wurden nach Fukushima bereits zwei Gesetzentwürfe und drei Anträge eingebracht: 13. Novelle des Atomgesetzes: nimmt die Laufzeitverlängerung (11. und 12. Novelle von 2010) zurück 14. Novelle des Atomgesetzes: sieben ältesten AKW + Krümmel bleiben vom Netz Änderung des Atomgesetzes: Verkürzung der Reststrommengen und Anpassung an den Ausbau EE Ziel: Komplettausstieg innerhalb der nächsten Legislatur, also bis 2017
AKW ersetzbar durch Reserven
Im und Exportbilanz für Strom in Deutschland am 05.04.2011, zur Zeit des Tageshöchstverbrauchs 11 12.00 Uhr (Quelle: www.entsoe.net)
Stromaustausch mit Tschechien
Strompreise am Spotmarkt
SRU-Gutachten 2010
DUH-Studie (27.04.11) Atomausstieg bis 2015
Der Grüne Fahrplan Atomausstieg I. Schnelleres Abschalten II. Ausbau der Erneuerbaren Energien III. Mehr Effizienz beim Stromverbrauch IV. Bessere Kraftwerke V. Neue Energienetze und speicher VI. Mehr Innovation und Wettbewerb VII.Begleitende Klimaschutzmaßnahmen
Altlasten frührer Atomabenteuer in NRW: AKW Würgassen AVR Jülich THTR Hamm-Uentrop Scheller Brüter Kalkar Atomanlagen in Betrieb: UAA Gronau BZA Ahaus Zwischenlager Jülich Konditionierungsanlage Duisburg
AVR Jülich Beinahe Gau 1978 Kostenexplosion: 34 Mio. DM (2000), ca. 730 Mio. (2011) verseuchtes Erdreich Reaktorbehälter extrem stark vertrahlt, nicht rückbaubar Märchen Grüne Wiese
Energie 2050: sicher erneuerbar -Das GRÜNE Energiekonzept-