Repowering Our Honeybees

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Transkript:

Repowering Our Honeybees Logo Strategien zur Steigerung der Vitalität unserer Honigbienen Kampagnenidee: Sigrun Mittl Dipl.-Biologin, Naturimkerin sigrunmittl@gmx.de 0911-7872341 www.bienen-dialoge.de Bremer Straße 17 90765 Fürth Unveröffentlichtes Manuskript Fürth, September 2016

Wald & Forst Der Wald als Quelle der Honigbiene

Wald & Forst Die Quelle ist versiegt

Landwirtschaft Freude dran? Forstwirtschaft Repowering Our Honeybees Mein Beitrag Hobby-Imkerei (Citizen-) Science Überblick

Intensivierung der Landwirtschaft Landwirtschaft Schwinden blütenreicher Flächen durch: Immense Steigerung des Einsatzes von Pestiziden, Neonicotinoiden und Glyphosat (Ackerflächen) Fehlende blühende Untersaaten (Ackerflächen) Ausräumung der Landschaft (Ackerrandstreifen & Feldraine) Die Honigbienen: - finden nahezu keine Nahrung in Form von Pollen und Nektar - leiden unter schleichender Vergiftung durch Pflanzenschutzmittel (Geschwächtes Immunsystem; immens verringerte Lebensdauer)

Trachtpflanzen für Bienen Landwirtschaft Steigerung des Flächenanteils mit Blütenpflanzen auf Äckern und Feldrainen durch: Steigerung des ökologischen Landbaus auf breiter Fläche Nutzung der Blühstreifen-Programme der Landwirtschaftsministerien durch die Landwirte Projekt Netzwerk Blühende Landschaften auf breiter Fläche Problem

Trachtpflanzen für Bienen Landwirtschaft Steigerung des Flächenanteils mit Blütenpflanzen auf Äckern und Feldrainen durch: Änderung der Anbaumethoden Beispiel: Projekt Protein Regional Reduzierung der bzw. Verzicht auf Anwendung von Pflanzenschutzmitteln Die Honigbienen: - finden ganzjährig genügend Tracht - können sich gut selbst versorgen - können gesunde Völker bilden Problem

Intensivierung der forstlichen Nutzung Forstwirtschaft Die Bienenschwärme leiden unter einem Mangel an: Behausungen (alte Bäume mit Höhlen) Nahrung (Trachtangebot vom Frühjahr bis zum Herbst) Die Honigbienen: - haben über Millionen Jahre in den Wäldern wild gelebt - waren als einheimische Art Teil des Ökosystems Wald - sind heute aus den Wäldern weitgehend verschwunden Die summenden Wälder sind verstummt Problem

Wiederbelebung Lebensraum Wald Forstwirtschaft Rückkehr der Honigbienen in ihren angestammten Lebensraum durch: Umsetzung meines Forschungsprojektes Deutschlands Bienengarten sowie Anwendung seiner Inhalte auf weitere ausgedehnte Waldflächen Erhöhung des Trachtangebotes in allen Wäldern z.b. Projekt Bienenwald Kehlheim (siehe Flyer Was können Waldbesitzer für die Bienen tun ) Einrichtung von Bienenlehrpfaden Problem

Wiederbelebung Lebensraum Wald Forstwirtschaft Rückkehr der Honigbienen in ihren angestammten Lebensraum durch: Wiedereinführung der Zeidlerei Kartierung der noch vorhandenen alten Zeidelbäume Kartierung und Schutz potentieller Bienenbäume Kartierung der aktuell von Honigbienen besiedelten Bienenbäume Auswahl geeigneter Bäume zur Einrichtung von Bienenhöhlen (1 Bienenbaum/km²) Die Honigbienen: - finden in Wäldern geeignete Lebensräume - bauen im Wald stabile und gesunde Populationen auf, wenn sie wild leben dürfen das zeigen Forschungen Problem

Intensive Bienenhaltung auch bei Hobby-ImkerInnen Hobby-Imkerei Schulung nach Grundsätzen der Erwerbsimkerei: Zucht der Honigbiene auf Steigerung des Honigertrages Zuckerfütterung nach der Ernte des Honigs (seit über 100 Jahren) Behandlung der Bienen mit Antibiotika und organischen Säuren gegen die Varroa-Milbe (seit 30 Jahren) Freude am Umgang mit Bienen sowie artgerechte Bienenhaltung werden selten vermittelt Problem

Intensive Bienenhaltung auch bei Hobby-ImkerInnen Hobby-Imkerei Aus dieser intensiven Bienenhaltung folgt: Notwendigkeit häufigerer und aggressiverer Behandlung gegen die Varroa-Milbe wegen Resistenzbildung Verhinderung einer Resistenzbildung der Bienen gegen die Milbe Verhinderung der Entwicklung von avirulenten Milben und Viren Folge der Varroa-Behandlung: Massive Reduzierung vieler guter Bakterien in Darm und Honigmagen der Bienen Bakterien, Viren und Kleintierchen im Bienenstock Starke Schwächung des Immunsystems der Honigbienen Problem

Intensive Bienenhaltung auch bei Hobby-ImkerInnen Hobby-Imkerei Aus dieser intensiven Bienenhaltung folgt: Verbreitung der Gene und Krankheiten schwacher oder kranker Völker im Umfeld (Unterbinden natürlicher Selektion) Verursachung oder Beschleunigung der steigenden Verluste bei den Bienenvölkern Einbindung wissenschaftlicher Erkenntnisse in ihr Handwerk findet von Seiten der Vereine und Imker noch sehr selten statt Die Honigbienen: - leiden weiter unter resistenten Varroa-Milben, statt selbst Resistenzen auszubilden - leiden unter massiver Schädigung des Darms, Schwächung des Immunsystems und Reduktion der Lebenszeit - verlieren die Fähigkeit sich selbstständig gesund zu erhalten Problem

Einführung der Natürlichen und Naturnahen Imkerei Hobby-Imkerei Wichtige Grundlagen für deren Umsetzung sind: Wissenschaftliche Forschung an noch existierenden wildlebenden Honigbienen Lernen von den Strategien dieser Honigbienen Neue Zielsetzung in der Hobby-Imkerei durch Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse Die Honigbienen: - existieren wildlebend - haben dort Varroa-Resistenzen gebildet - sind bereit für ein Umdenken in der Hobby-Imkerei Problem

Neue Wege in der Hobby-Imkerei Hobby-Imkerei Die Hoffnung liegt auf den Hobby-ImkerInnen: Hobby-ImkerInnen betreuen den Großteil der existierenden Bienenvölker Sie sind der Schlüssel für das Umdenken in diesem Handwerk Nicht der Honigertrag, sondern die Freude am Beobachten, das Erlernen der Imkerei und die Förderung der Gesundheit der Honigbienen stehen bei ihnen zu Beginn im Vordergrund Problem

Neue Wege in der Hobby-Imkerei Hobby-Imkerei Übergeordnete attraktive Ziele: Fokussierung ihres Hobbys auf die Unterstützung der Honigbienen im Hinblick auf Gesundung & Vitalitätssteigerung Ernte von weniger Honig, dafür von hochwertigen Bienengaben wie Einzigartigem Honig Propolis & Naturbienenwachs Problem

Neue Wege in der Hobby-Imkerei Hobby-Imkerei Natürliche Imkerei: im Wald und in waldnahen Gebieten Wiedereinführung der Zeidlerei in den Waldbienengärten Einrichtung von Klotzbeuten-Gärten (Naturnahe oder natürliche Bienenhaltung) Die Honigbienen: - können in und außerhalb von Wäldern leben - sind nicht oder minimal vom Menschen beeinflusst Problem

Neue Wege in der Hobby-Imkerei Hobby-Imkerei Naturnahe Imkerei: Freie Landschaft, Städte und Gärten Lehrbienenstände: Umgestaltung gemäß den Erkenntnissen der Bienenforschung Völkerführung gemäß der Grundlagen der Naturnahen Imkerei Schulung der Hobby-Imker in Sachen: Aktuelle Erkenntnisse aus der Bienenforschung Naturnahe Bienenhaltung (Zuckerfütterung nur im Notfall, Naturwabenbau, Schwarmvorwegnahme als Maßnahme zur Vermehrung der Völker, kleinere Beuten, Stabilbau, richtiger Umgang beim Imkern mit Mobilbau) Problem

Neue Wege in der Hobby-Imkerei Hobby-Imkerei Neuausrichtung der Bienenzucht: Neue Zuchtziele (Gesundheit, Varroatoleranz, Winterselbstversorgung) Einrichtung von Zuchtgruppen mit dem Ziel Wahlzucht entlang der Natürlichen Selektion und Steigerung der Vitalität Schulung der Hobby-Imker in Sachen Naturnahe Zucht und Natürliche Selektion Zusammenschluss von Hobby-Imkern in isoliert gelegenen Dörfern Zulassen von natürlicher Selektion bei ihren Völkern Gewinnung gesunder und varroaresistenter Völker Problem

Wissenschaft Science Vergangenheit und Zukunft der Bienenforschung Ableiten von Strategien für die Imkerei aus Jahren der Forschung Fortführung der Forschung zur Gesundung der Honigbienen & Unterstützung der Imker Forschung zukünftig an wildlebenden Honigbienen in den Waldbienengärten und in den Imkereien (Populationsdynamik, Genetik, Mikrobiologie, Pharmazie) Umsetzung der Ergebnisse in die Grundzüge einer Naturnahen imkerlichen Praxis Science Citizen-Science

Bürger-Wissenschaft und -Engagement Citizen-Science Einbinden der Bevölkerung in die Wissenschaft durch: Meldung von Bienenbäumen (Stadt, Land und Wald) Eintragung in eine online-plattform (GPS-Karten) Engagement der Bevölkerung für: Anlange von blühenden Gärten mit vielen Bienenblumen (Bereitstellung von Pollen und Nektar vom Frühjahr bis Herbst) Pestizidfreie Stadt, Schmetterlings-Stadt, Bienen-Stadt Anlage von Blühstreifen in der Stadt und entlang der Straßen Einbindung der Bevölkerung in das Ziel Schutz und Förderung der Honigbienen Science Citizen-Science

Wo sehe ich meine Rolle Mein Beitrag Einbringen meines Wissens aus den Branchen: Wissenschaft Naturschutz Imkerei Einbringen meiner Energie in: Forschung Management Ideenentwicklung Begeisterung von Menschen für diese Ideen Weitergeben von Wissen Vernetzen und Vermitteln zwischen den Branchen Wissenschaft, Imkerei, Forst, Landwirtschaft und Bevölkerung Ich bin begeistert von den Honigbienen, sehe ihre Not und möchte zum Schutz dieser Wesen beitragen. Über Mich Bisher Aktuell Zukunft

Welche Arbeit habe ich bereits geleistet Mein Beitrag Entwicklung des Modellprojektes Deutschlands Bienengarten : Beinhaltet die Punkte Waldbienenwald, Zeidlerei, Klotzbeuten- Garten, Wissenschaft, Naturnahe Imkerei, Umweltbildung Übertragbar auf viele andere Waldgebiete Teil der Kampagne Repowering Our Honeybees Entwicklung der Grundzüge der Kampagne Repowering Our Honeybees : Benennt die Probleme der Honigbienen auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse Zeigt auf Über Mich Bisher Aktuell Zukunft

Woran ich gerade arbeite Mein Beitrag Einsatz für: Die Umsetzung des Modellprojektes Deutschlands Bienengarten Die Einrichtung anderer Waldbienengärten Einarbeitung in: Die Grundlagen der Naturnahen Imkerei Das Thema Zucht mit Zuchtmethoden, Zuchtkriterien und Selektionszielen Verfassen von: Leitfaden zur Naturnahen Imkerei Leitfaden zur Naturnahen Zucht (basierend auf den Erkenntnissen der Bienenforschung) Über Mich Bisher Aktuell Zukunft

Woran ich in den nächsten 2 Jahren arbeiten möchte Mein Beitrag Begeisterung wecken für meine Kampagne Repowering Our Honeybees und Werben für die Umsetzung der Vorschläge Wiederbelebung von Waldbienengärten (Reichswald, Lausitz, etc.) Verbreitung neuer Strategien in der Bienenhaltung mit Hilfe von Vorträgen Konzipierung von Modellprojekten im Rahmen der Kampagne Repowering Our Honeybees zusammen mit allen beteiligten Gruppen Beantragung von Geldern für die Umsetzung der Projekte bei Stiftungen oder dem Staat Über Mich Bisher Aktuell Zukunft

Woran ich in den nächsten 2 Jahren arbeiten möchte Mein Beitrag Entwicklung einer Homepage Repowering Our Honeybees.de Entwicklung eines Logos, das alle Menschen in Zukunft mit dem Schutz der Honigbiene verbinden. Erstellen eines Films über die Waldbienenwälder in Polen (noch heute wird diese alte Tradition der Zeidlerei ausgeübt) Erstellung von Lehrvideos zur Naturnahen Imkerei, zur Zeidlerei sowie zur Naturnahen Zucht Einrichtung einer Online-Plattform (Citizen-Science) zur deutschlandweiten Erfassung wildlebender Honigbienen-Völker in Stadt, Land und Wald Über Mich Bisher Aktuell Zukunft

Wünschen und Handeln Freude dran? Bisher gibt es für die Umsetzung meiner Kampagne noch! keine Stellenbeschreibung, da es sich um ein neues Feld und eine Querschnittsaufgabe handelt. Heute bringe ich jedoch schon Begeisterung, Arbeitskraft, Wissen, Ideen und Liebe für die Natur und die Bienen ein und all dies bedarf finanzieller Unterstützung. So können SIE einen Beitrag leisten

WIN-WIN-WIN für uns Alle Freude dran? Möchten Sie: Für unsere Honigbienen etwas tun? Teil dieser spannenden Aufgabe sein, unserer Honigbiene die Rückkehr in den Wald zu ermöglichen? Dazu beitragen, unsere Honigbienen wieder zu stärken? Dann können sie im Rahmen des Crowdfundings unterstützend wirken und als Dankeschön einen einzigartigen Blick in die Entwicklung der Projekte erhalten, frei lebende gesunde Honigbienen im Wald beobachten, ihren Kindern zeigen, hochwertigsten frischen Honig genießen und vielleicht selbst Naturimker-in werden. Zum Wohl der Bienen So können SIE einen Beitrag leisten

Repowering Our Honeybees Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Unterstützung Danksagung