Anschluss externer Hardware-Komponenten



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externer Hardware-Komponenten Ein- und Ausgänge der Pulsar- und SCOPE -Karte Version Classic 20 Die analogen I/Os Die S/P-DIF-I/Os Die ADAT-I/Os Version PLUS Version 24ADAT Version Z-Link Die Z-Link I/Os MIDI-Verkabelung Ein- und Ausgänge der Luna-Karte Die analogen I/Os Die S/P-DIF-I/Os MIDI-Anschlüsse Optionale I/Os Z-Link I/Os Luna ADAT Expansion Die ADAT-I/Os Z-Link- Beispiele digitaler Verkabelung Wordclock - Master und Slave DAT-Recorder Aufnehmen (digital) Abspielen (digital) Digitales Effektgerät Beispiel analoger Verkabelung Gesamt-Inhaltsverzeichnis Inhalt Index 1

externer Hardware-Komponenten In diesem Kapitel finden Sie eine Beschreibung der Ein- und Ausgänge der unterschiedlichen Karten sowie Hinweise, Tipps und Beispiele zum Ihrer externen Studiogeräte. Da die Software der SCOPE Fusion Platform mit allen DSP-Karten unseres Sortiments betriben werden kann, finden Sie hier eine Beschreibung der möglichkeiten aller unserer Karten. Nach der Installation der Hard- und Software sollten Sie zunächst die Karte mit Ihren externen Studiogeräten verbinden. Bei der Luna-Karte und dem früheren Pulsar (1) Board sind die Ein- und Ausgänge (im Folgenden auch als I/Os für Input/ Output bezeichnet) fest auf der DSP-Karte montiert, bei den Karten Pulsar2 und SCOPE befinden sich die I/Os auf einer aufgesteckten Zusatzplatine, die als I/O- Plate bezeichnet wird. Es sind mehrere unterschiedliche I/O-Varianten erhältlich, deren I/Os im Folgenden beschrieben werden. Weitere Informationen zu den I/O-Plates und zu deren Montage finden Sie in der gedruckten Installationsanleitung, die Sie aber auch als Acrobat-Datei bei der Installation der Software auf Ihre Festplatte kopiert wurde. Sie können Sie von der Startseite des Manuals aufrufen. analoge In/Out S/PDIF In/Out MIDI In/Out/Through Kabelpeitsche Classic 20 Ein- und Ausgänge der Pulsar- und SCOPE -Karte Version Classic 20 Diese I/O-Ausführung besitzt neben dem MIDI-I/O 20 Audio-Ein- und Ausgänge, und zwar: - 2 analoge I/Os - 2 digitale I/Os im S/P-DIF-Format - 16 digitale I/Os im ADAT-Format Somit sind 18 der 20 I/Os digital. Dies bedeutet, dass Sie optimal ohne Verluste Audiodaten mit Ihren digitalen Studiokomponenten austauschen können. Um jedoch weitere analoge Geräte anschließen zu können, müssen Sie externe Wandler bzw. Digitalgeräte, die über Wandler verfügen, an die digitalen I/Os anschließen. Inhalt Index 2

Die analogen I/Os Die Version Classic 20 besitzt zwei analoge Ein- und Ausgänge, die sich in Form von vier beschrifteten Cinch-Buchsen an der Kabelpeitsche befinden. Hier können Sie analoge Geräte mit Line-Pegel wie analoge Mischpulte, Mikrofonvorverstärker, Keyboards oder Ihre Abhöranlage anschließen. Beachten Sie, dass Mikrofone normalerweise nicht direkt angeschlossen werden können, sondern erst über ein Mischpult oder Mikrofonvorverstärker verstärkt werden müssen. Die S/P-DIF-I/Os Ebenfalls an der Kabelpeitsche befinden sich ein digitaler Stereo-Ein- und Ausgang im S/P-DIF-Format (Sony/Philips Digital Interface). Bei diesem Format werden jeweils die zwei Signale eines Stereosignals über nur ein koaxiales Kabel übertragen. Hier können Sie digitale Geräte wie DAT-Rekorder, CD- Player, Effektgeräte oder den digitalen Ihres Mischpults anschließen. Beachten Sie jedoch, dass grundsätzlich bei S/P-DIF das empfangende Gerät als Wordclock-Slave konfiguriert werden muss und das sendende als Master (siehe auch den Abschnitt Sample Rate Settings des Kapitels Konfigurationsdialoge und Arbeitstechniken). Die S/P-DIF-Schnittstelle ist für zwei unterschiedliche Kabeltypen spezifiziert, nämlich elektrische Koaxialkabel oder optische Lichtleiterkabel. Um auch Geräte mit optischen S/P-DIF-Anschlüssen anschließen zu können, lassen sich die ADAT-I/Os, die physikalisch identische Kabel verwenden, auch in das S/P-DIF-Format umschalten. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Sample Rate Settings des Kapitels Konfigurationsdialoge und Arbeitstechniken und bei der Beschreibung der I/O-Module im Kapitel Hardware-I/Os und Treiber). Alternativ können Sie einen Konverter verwenden, der optische auf koaxiale Digitalsignale wandelt. Derartige Konverter sind im Fachhandel erhältlich. SIe können den S/P-DIF-Ausgang der Kabelpeitsche auch mit dem AC3-Eingang Ihre Surround-Anlage verbinden, um den Mehrkanalton eines Software- DVD-Players auszugeben. Sie finden weitere Informationen hierzu im Kapitel Hardware-I/Os und Treiber bei der Beschreibung der Module Didgital Wave Source und [...] S/P-DIF Dest. Die ADAT-I/Os Die I/O Plate Classic 20 bietet jeweils zwei Ein- und Ausgänge im ADAT-Format, welche direkt an der Slotblende der Platine sitzen. Bei diesem Format werden jeweils 8 Audiokanäle über ein Kabel in eine Richtung übertragen. Entfernen Sie die aufgesteckten Staubschutzstecker, so können Sie die Ausgänge auch an einem roten Leuchten erkennen. Hier können Sie digitale Geräte mit ADAT-I/Os anschließen, etwa ADATs, externe Wandlereinheiten wie unsere A16 Ultra oder Digitalpulte. ADAT In 1: ADAT Out 1: für die Kabelpeitsche ADAT In 2: ADAT Out 2: Inhalt Index 3

Anders als bei S/P-DIF muss bei Verwendung der ADAT-I/Os das empfangende Gerät nicht automatisch Wordclock-Slave sein, aber eine eindeutige Definition von Master und Slave ist dennoch innerhalb Ihres Studio-Setups erforderlich (siehe auch Sample Rate Settings im Kapitel Konfigurationsdialoge und Arbeitstechniken ). Andernfalls können Verzerrungen und Kistergeräusche auftreten, oder es ist erst gar kein Signal hörbar. Beachten Sie bitte, dass die Spezifikation der ADAT-Schnittstelle eine maximale Sample Rate von 48 khz festlegt. Für eine Übertragung mit 96 khz können bei den Pulsar2- oder SCOPE-Karten zwei Kanäle gepaart werden (siehe auch die Beschreibung des Moduls S-MUX Source/dest im Kapitel Hardware I/Os und Treiberschnittstellen). Version PLUS Diese Version entspricht der Version Classic 20, unterscheidet sich jedoch von dieser in zwei Punkten: - Die analogen I/Os sind für symmetrische Signalführung ausgelegt und verwenden statt der Cinch-Anschlüssezwei XLR-Anschlüsse. Zudem ist die Eingangsempfindlichkeit unterschiedlich, wie es für symmetrische I/Os üblich ist. - Statt des S/P-DIF-I/Os besitzt diese Version einen Digital-I/O im AES/EBU- Format. Dieser I/O verwendet statt der Cinch-Anschlüssezwei XLR-Anschlüsse, die ebenfalls an der Kabelpeitsche zu finden sind. analoge In/Out Kabelpeitsche PLUS AES/EBU In/Out MIDI In/Out/Through Da dis Schaltungen der I/O-Versionen Classic 20 und PLUS unterschiedlich sind, ist es nicht möglich, einfach nur die Kabelpeitsche auszutauschen. CreamWare A16 Ultra - Wandlereinheit mit 16 Kanälen in 24/94-Qualität: zum an die ADAT- oder Z-Link-I/Os Unter Einschränkungen können Geräte mit S/P-DIF-Anschlüssen über Steckeradapter an solche mit AES/EBU-Anschlüssen angeschlossen werden. Informieren Sie sich hierzu bitte bei Bedarf andersweitig. Inhalt Index 4

Version 24ADAT Version 24ADAT Die 24 Audio-Ein- und Ausgänge dieser I/O-Platine für Pulsar2- oder SCOPE- Karten sind in Form dreier digitaler ADAT- Ports zu je 8 Kanälen realisiert. Vergleichen Sie hierzu die vorherigen Ausführungen zu den ADAT-Ports der Version Classic 20. ADAT In A ADAT In B ADAT Out A ADAT Out B Diese I/O-Plate hat zwei MIDI-I/Os. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Abschnitt MIDI-Verkabelung. ADAT In C ADAT Out C Version Z-Link Die Z-Link I/Os Diese I/O-Plate für Pulsar2- oder SCOPE-Karten besitzt neben dem MIDI- I/O 28 Audio-Ein- und Ausgänge, und zwar: - 2 analoge I/Os - 2 digitale I/Os im S/PDIF-Format - 8 digitale I/Os im ADAT-Format -16 Z-Link I/Os zum optionaler Luna 2496 I/O Boxen oder unserer A16 Ultra. Für die I/Os im Format analog, S/P-DIF und ADAT gelten die entsprechenden Ausführungen im Abschnitt Version Classic 20. Version Z-Link ADAT In ADAT Out Z-Link 2 Z-Link 1 An die Z-Link-Buchse lässt sich die optionale Wandlereinheit Luna 2496 I/O Box oder A16 Ultra anschließen. An der Wandlereinheit finden sich Ein- und Ausgänge für die 8 bzw. 16 Kanäle in Form von Cinch- bzw. symmetrsichen Klinken- Buchsen. Alle Ein- und Ausgänge können gleichzeitig bei einer Auflösung von bis zu 24 Bit bei bis zu 96 khz betrieben werden. Wandlereinheit Luna 2496 I/O Box Inhalt Index 5

MIDI-Verkabelung Die I/O Plates Classic 20, PLUS und Z-Link besitzen jeweils ein physikalisches MIDI-Interface mit Anschlüssen für MIDI In, MIDI Out und MIDI Through. Die Version 24ADAT hat sogar zwei derartige MIDI-Interfaces. Verbinden Sie etwa den MIDI-Eingang der Karte mit dem MIDI-Ausgang Ihres Masterkeyboards und eventuell den MIDI-Ausgang der Karte mit dem Eingang eines weiteren MIDI-Klangerzeugers. Das am MIDI-Eingang hereinkommende Signal wird automatisch auf den Ausgang MIDI Through durchgeschleift, sodass Sie leicht die MIDI-Befehle des Masterkeyboards etwa direkt zu weiteren MIDI-Klangerzeugern leiten können. Kabelpeitsche ( Classic 20, PLUS, Z-Link) 24ADAT Plate MIDI In/Out/Through Um das hereinkommende Signal auch direkt auf den Ausgang MIDI Out durchzuschleifen (MIDI-Through-Funktion), müssen Sie innerhalb der Software die zugehörigen Module miteinander verbinden. Dieses Verkabeln der Module wird in den folgenden Kapiteln ausführlich erklärt. 2 x MIDI In/Out/Through Inhalt Index 6

Ein- und Ausgänge der Luna-Karte Die Luna-Karte ist neben einem MIDI- Interface mit jeweils 4 Audio-Ein- und Ausgängen ausgerüstet. Zudem befindet sich auf der Karte eine Z-Link-Buchse zum der optionalen externen Wandlerbox Luna 2496, mit der Ihnen jeweils weitere 8 analoge Ein- und Ausgänge zur Verfügung stehen. Die Luna-Karte ist baugleich mit den früher erhältlichen Elektra- und PowerSampler-Karten. Mittlerweile werden auch Elektra und PowerSampler mit einer Luna-Karte ausgeliefert. Mit der optionalen Erweiterungsplatine Z-Link/ADAT Expansion erhalten Sie weitere Ein- und Ausgänge, nämlich zwei ADAT-Ports (16 Ein- bzw. Ausgänge) und eine weitere Z-Link-Buchse zum einer zweiten Luna- Konverterbox. Somit lässt sich jede Luna-Karte auf maximal 36 Ein- und Ausgänge ausbauen. Die 4 Audio-Ein- und Ausgänge (im Folgenden als I/Os für Input/Output bezeichnet) der Luna-Karte verteilen sich auf - 2 analoge I/Os - 2 digitale I/Os im S/PDIF-Format S/P-DIF In/Out Z-Link MIDI Out MIDI IN Analog Out Verbindung zur Erweiterungsplatine Die analogen I/Os Luna besitzt zwei analoge Ein- und Ausgänge, die sich in Form von Stereo- Klinkenbuchsen (6,3 mm) an der Slotblende der Karte befinden. Hier können Sie analoge Geräte mit Line-Pegel wie analoge Mischpulte, Mikrofonvorverstärker, Keyboards oder Ihre Abhöranlage anschließen. Beachten Sie, dass Mikrofone normalerweise nicht direkt angeschlossen werden können, sondern erst über ein Mischpult oder Mikrofonvorverstärker verstärkt werden müssen. STDM-Bus Analog In Verbindung zum PCI-Bus Inhalt Index 7

Die S/P-DIF-I/Os Ebenfalls an der Slotblende befinden sich ein digitaler Stereo-Ein- und Ausgang im S/P-DIF-Format (Sony/Philips Digital Interface). Beide Anschlüsse sind durch eine einzige Stereo-Miniklinkenbuchse (3,7 mm) realisiert. Mit einem Adapter (Stereo-Miniklinke auf Cinch) können Sie digitale Geräte wie DAT-Rekorder, CD- Player, Effektgeräte oder den digitalen Ihres Mischpults anschließen. Beachten Sie jedoch, dass grundsätzlich bei S/P-DIF das empfangende Gerät als Wordclock-Slave konfiguriert werden muss und das sendende als Master (siehe auch Sample Rate Settings). Die Pin-Belegung des zugehörigen Miniklinkensteckers muss folgendermaßen sein: gemeinsame Masse Spitze: Eingang Ring: Ausgang Manche Geräte besitzen optische S/P- DIF-Anschlüsse. Um ein solches Gerät mit Luna zu verbinden, benötigen Sie einen Konverter, den Sie im Fachhandel erhalten. SIe können an den S/P-DIF-Ausgang der Kabelpeitsche auch mit dem AC3- Eingang Ihre Surround-Anlage verbinden, um den Mehrkanalton eines Software-DVD-Players auszugeben. Sie finden weitere Informationen hierzu im Kapitel 3 des Referenzteils bei der Beschreibung der Module Didgital Wave Source und [...] S/P-DIF Dest. MIDI-Anschlüsse Luna besitzt ein physikalisches MIDI-Interface mit Anschlüssen für MIDI In und MIDI Out (siehe die Abbildung auf der vorherigen Seite). Verbinden Sie etwa Lunas MIDI-Eingang mit dem MIDI-Ausgang Ihres Masterkeyboards und eventuell den MIDI-Ausgang der Karte mit dem Eingang eines weiteren MIDI-Klangerzeugers. Um das hereinkommende Signal auch direkt auf den Ausgang MIDI Out durchzuschleifen (MIDI-Through-Funktion), müssen Sie innerhalb der Luna-Software die zugehörigen Module miteinander verbinden. Dieses Verkabeln der Module wird im folgenden Kapitel ausführlich erklärt. Inhalt Index 8

Optionale I/Os Z-Link I/Os Die optionale Wandlereinheit Luna 2496 I/O Box wird an die Z-Link-Buchse der Lunakarte angeschlossen. An der Wandlereinheit finden sich Ein- und Ausgänge für die 8 Kanäle in Form von Cinch-Buchsen. Alle Ein- und Ausgänge können gleichzeitig bei einer Auflösung von bis zu 24 Bit bei bis zu 96 khz betrieben werden. Außerdem können Sie 8 Kanäle der 16- kanaligen A16 Ultra an den Z-Link I/O der Luna-Karte anschließen. Zur Nutzung der Kanäle 9-16 benötigen Sie eine weitere Z-Link-Buchse, wie sie sich an der Luna ADAT Expansion befindet. Wandlereinheit Luna 2496 I/O Box Luna ADAT Expansion Die ADAT-I/Os Die optionale Erweiterungsplatine Luna ADAT Expansion wird an der Slotblende befestigt und benötigt daher keinen freien PCI-Steckplatz. Sie bietet jeweils zwei Ein- und Ausgänge im ADAT-Format, welche direkt an der Slotblende der Platine sitzen. Bei diesem Format werden jeweils 8 Audiokanäle über ein Kabel in eine Richtung übertragen. Entfernen Sie die aufgesteckten Staubschutzstecker, so können Sie die Ausgänge auch an einem roten Leuchten erkennen. Hier können Sie digitale Geräte mit ADAT- I/Os anschließen, etwa ADATs, externe Wandlereinheiten oder Digitalpulte. Anders als bei S/P-DIF muss bei Verwendung der ADAT-I/Os das empfangende Gerät nicht automatisch Wordclock-Slave sein, aber eine eindeutige Definition von Master und Slave ist dennoch innerhalb Ihres Studio-Setups erforderlich (siehe auch Sample Rate Settings). Andernfalls können Verzerrungen und Knistergeräusche auftreten, oder es ist erst gar kein Signal hörbar. Beachten Sie bitte, dass die Spezifikation der ADAT-Schnittstelle eine maximale Sample Rate von 48 khz festlegt. Z-Link- An diese Buchse der Z-Link / ADAT Expansion können Sie eine weitere Wandlereinheit Luna 2496 I/O Box oder 8 Kanäle der A16 Ultra anschließen. CreamWare A16 Ultra - Wandlereinheit mit 16 Kanälen in 24/94-Qualität zum an die ADAT- oder Z-Link-I/Os Inhalt Index 9

Beispiele digitaler Verkabelung Pulsar-Karte (Wordclock-Slave) Digitales Mischpult (Wordclock-Master) ADAT-Bandmaschine (Wordclock-Slave) DAT-Rekorder (Wordclock-Slave) In diesem Beispiel sind nur digitale Anschlüsse verkabelt. Die ADAT-1 Anschlüsse (In/Out) einer Pulsar-Karte sind mit einem digitalen Mischpult verbunden. An die zweite ADAT-Schnittstelle (ADAT-2 der Pulsar- Karte) ist eine digitale 8-Spur-Bandmaschine angeschlossen. Ein DAT- Rekorder mit koaxialen S/P-DIF-Anschlüssen ist mit dem S/P-DIF-Ausgang der Kabelpeitsche verbunden und kann beispielsweise zur digitalen Aufzeichnung des Mixes des Pulsar-Mischpults benutzt werden. Wordclock - Master und Slave Immer wenn Sie mehrere digitale Signalquellen verbinden, müssen Sie darauf achten, dass der digitale Takt aller Geräte synchron zueinander läuft. Das für diese Synchronisation erforderliche Wordclock-Signal kann in den meisten Fällen direkt aus dem digitalen Datenstrom generiert werden. Ein Gerät - hier das digitale Mischpult - gibt den Takt vor (Wordclock-Master), alle anderen Geräte folgen diesem Takt (Wordclock-Slave). Konfigurieren Sie also Ihre Geräte entsprechend. Die Wordclock-Einstellungen der Pulsar-Karte (im Beispiel ist sie Slave auf den ADAT- 1-Eingang) nehmen Sie im Dialog Sample Rate Settings vor, der an anderer Stelle ausführlich erklärt wird. Im Beispiel arbeitet also das digitale Mischpult als Master und die Pulsar-Karte als Slave des Mischpultes. Die ADAT- Bandmaschine und der DAT-Rekorder synchronisieren sich wiederum als Slave auf die Pulsar-Karte. Inhalt Index 10

DAT-Recorder Es gibt mehere Möglichkeiten, Ihren DAT-Rekorder anzuschließen. Sinnvoll ist es natürlich, die digitalen Anschlüsse zu verwenden. Dadurch haben Sie entweder die Möglichkeit, den DAT-Rekorder als zusätzlichen Wandler zu nutzen oder digitale Überspielungen vorzunehmen. Aufnehmen (digital) Schließen Sie Ihren DAT-Recorder an den S/P-DIF-Ausgang der Karte an und sychronisieren Sie ihn auf den coaxialen digitalen Eingang. Danach können Sie mit der Aufnahme beginnen. Die Karte ist hierbei Word-Clock-Master. Abspielen (digital) Schließen Sie Ihren DAT-Recorder an den S/P-DIF-Eingang der Karte an und sychronisieren Sie die Karte entsprechend (S/P-DIF-Slave). Danach können Sie mit dem Abspielen beginnen. Digitales Effektgerät Digitale Effektgeräte mit S/P-DIF-Anschlüssen können einfach eingebunden werden. Schließen Sie die digitalen Einund Ausgänge an die der Karte an und synchronisieren das Effektgerät auf den S/P-DIF-Eingang. Achtung: S/P-DIF-Loops (also digitaler Datenaustasuch zwischen zwei Geräte in beide Richtungen zugleich) sind nicht Bestandteil der S/P-DIF-Spezifikationen. Im Gegensatz zu der früheren Pulsar1-Karte und den ersten SCOPE-Boards ist dies jedoch mit unseren aktuellen Boards dennoch möglich. Luna Hardware Luna Hardware S/P-DIF- S/P-DIF- DAT-Rekorder DAT-Rekorder Inhalt Index 11

Beispiel analoger Verkabelung Selbstverständlich lassen sich unsere Karten auch in einen komplexen Verbund analoger Geräte integrieren. In diesem Fall benötigen Sie allerdings noch externe Analog/Digital- bzw. Digital/Analog-Wandler, um etwa die 16 ADAT-I/Os nutzen zu können. Nach Möglichkeit sollte das Gerät mit den Analog/Digital-Wandlern als Wordclock- Master konfiguriert werden, wodurch Pulsar die Rolle des Wordclock-Slaves zukommt. ADAT-Wandler (Wordclock-Master) Karte (Wordclock-Slave) Analoges Mischpult Verstärker DAT-Rekorder (Wordclock-Slave) CD-Player Inhalt Index 12

Index A ADAT In 3, 5 ADAT In A 5 ADAT Out 3, 5 ADAT Out A 5 ADAT-Format 2, 5 ADAT-I/Os 3, 9 ADAT-Ports 5 Analog In/Out 2, 4 analoge I/Os 2, 3, 5, 7 D DAT-Rekorder 10 digitale I/Os 2, 5 Digitales Effektgerät 11 E Ein- und Ausgänge 9 externe Wandler 12 I I/Os 2, 7 K Kabelpeitsche 2, 4, 6 Kanäle 5 M Master 10 MIDI In/Out/Through 6 MIDI In 6, 8 MIDI Out 6, 8 MIDI Through 6 MIDI-Interface 6, 8 S S/PDIF-Format 2, 5 S/PDIF-I/Os 3, 8 Slave 10 SMUX 4 W Wordclock 10 Wordclock-Slave 3, 8 Inhalt Index 13