Baby da, Freunde weg? Ergebnisse der gofeminin Mama Umfrage Eine Umfrage unter 1051 gofeminin Userinnen Köln, 14. Dezember 2017 Machen Kinder wirklich glücklich? Und was ändert sich eigentlich nachdem das größte Glück auf der Welt ist? Wenn Frauen Mütter werden, ändert sich vieles. In einer Umfrage unter gofeminin Userinnen erklären Frauen, wie sich die Schwangerschaft und das Muttersein auf ihren Alltag, aber auch auf die Beziehung zum Partner und zu Freunden ausgewirkt haben. Höhen und Tiefen in der Schwangerschaft Die Schwangerschaft leitet einen neuen, spannenden Lebensabschnitt ein. Viele werdende Mütter scheinen trotzdem eine genaue Vorstellung davon zu haben, was sie erwartet. 55% der Befragten geben an, dass die Schwangerschaft so abgelaufen ist, wie sie es sich vorgestellt hatten, nur bei 16,5% ist die Schwangerschaft anders abgelaufen, als sie es erwartet hatten. Dabei bringt die Schwangerschaft sowohl schöne als auch herausfordernde Momente mit sich. Vor allem die körperlichen Veränderungen machen bei den Schwangeren und Müttern den größten Eindruck. 83% beschreiben das Wachstum des Kindes im Bauch zu spüren als das Schönste während ihrer Schwangerschaft. Frage: Was war das Schönste an deiner Schwangerschaft? Das Schönste an meiner Schwangerschaft war die Tritte meiner Tochter in meinem Bauch zu spüren. Außerdem war ich vor jedem Arzttermin total aufgeregt und konnte es kaum erwarten, mein Kind per Ultraschall zu sehen. Die am häufigsten genannten Sorgen während der Schwangerschaft sind Angst um das Wohlergehen des Babys und körperliche Beschwerden. Frage: Was war nicht so gut während deiner Schwangerschaft? Angst, dass dem Baby was passieren könnte. Sodbrennen und Wassereinlagerungen. Übelkeit. Dabei geben 67% an, dass der 4. bis 6. Monat die schönste Phase ihrer Schwangerschaft gewesen sei.
Das neue Leben mit Kind Nach der Schwangerschaft fehlt den befragten Müttern vor allem eins: Zeit für sich. Einhergehend mit dem Mangel an Schlaf. Auch die Zeit für den Partner kommt zu kurz. Der Job wird von den Befragten hingegen selten vermisst. Frage: Was vermisst du am meisten im Vergleich zur kinderlosen Zeit? (mehrere Antworten möglich) 37% Schlaf 54% Zeit für mich 31% Zeit für meinen Partner 12% Meinen Job 23% Zeit für Freunde 18% Sport 21% Ich vermisse nichts Beziehung zum Partner 71% der Befragten geben an, dass das eigene Kind einen positiven Einfluss auf die Partnerschaft hat. Als häufigsten Grund wird dabei die neue Verantwortung genannt, der sich die Eltern gemeinsam stellen. Frage: Wie beeinflusst dein Kind die Beziehung zu deinem Partner? Die Beziehung ist intensiver, aufgrund der Verantwortung und der Liebe zu den Kindern. Wir unternehmen viel gemeinsam und halten dadurch noch mehr zusammen. Es ist eine neue, ungewohnte Herausforderung, die aber auch sehr zusammen schweißt. Wir fühlen uns jetzt mehr als Familie, auch wenn wir weniger Zeit füreinander haben.
Sex wird weniger, aber besser Gleichzeitig ändert sich auch die sexuelle Beziehung der Eltern. Der Sex wird dabei nicht unbedingt schlechter, aber eindeutig weniger. Dabei geben 22,7% der befragten Frauen an, dass der Sex sogar an Qualität gewonnen habe. Frage: Wie ist dein Sexualleben jetzt im Vergleich zur kinderlosen Zeit? Der Sex ist... (mehrere Antworten möglich) 54,37% weniger 19,26% gleich geblieben 12,84% ausgefallener 4,64% mehr 7,65% schlechter 11,61% routinierter 22,37% besser
Baby da, Freunde weg Muttersein und Freundschaften Nicht nur die Partnerschaft verändert sich, sondern auch die Freundschaften mehr Verantwortung, anderer Lebensstil, weniger Zeit, andere Gesprächsthemen. 69% der befragten Frauen geben an, dass sich der Freundeskreis verändert, sobald ein Kind da ist. Der Hauptgrund: Ein Großteil des Kontakts zu kinderlosen Freunden geht verloren. Frage: Wie hat sich dein Freundeskreis verändert, seitdem du ein Kind hast? Ich habe eine neue Mami Community gewonnen, mit der ich mehr Zeit als mit meinen besten Freundinnen (teils ohne Kinder) verbringe. Das Thema Kind meide ich beim Austausch mit Freunden ohne Kinder. Man trifft sich weniger. Die Freunde ohne Kinder meckern rum, wenn man keine Zeit hat. Kinderlose Freunde haben weniger Verständnis für viele Situationen. Es haben sich neue Freundschaften zu anderen Müttern entwickelt. Es sind mehr Familien mit Kindern dazu gekommen. Zu vielen kinderlosen Freunden ist der Kontakt abgebrochen. Unterstützung und Verständnis finden Mütter eher innerhalb der Familie. Frage: Wer unterstützt dich im Alltag mit Kind am meisten? 16,32% MEINE MUTTER 47,92% MEIN PARTNER 11,27% KEINER SO RICHTIG 3,85% MEINE FREUNDE 9,49% MEINE BEIDEN ELTERN 2,52% MEINE SCHWESTER/BRUDER 0,29% MEIN VATER 8,30% MEINE SCHWIEGERELTERN
Insgesamt hat ein Drittel der befragten Frauen das Gefühl im Alltag nicht genug Unterstützung zu bekommen. 85,5% fühlen sich zumindest manchmal im Alltag überfordert. Frage: Gibt es Momente, in denen du dich im Alltag überfordert fühlst? 70,5% Manchmal 14,7% Nein 1,0% Immer 14,0% Oft Online Portale sind bei der Informationssuche zu Mamathemen drittwichtigste Quelle. Freundinnen besitzen bei der Rat- und Informationssuche den wichtigsten Stellenwert, damit sind vor allem Freundinnen gemeint, die ebenfalls Kinder haben. Aber auch auf Online-Portalen und in Foren tauschen sich Mütter gerne mit anderen über Mamathemen aus. Frage: Wo holst du dir Rat zu allen Mamathemen? 54% FREUNDINNEN 41% ONLINE-PORTALE 49% ELTERN 34% FOREN 23% ZEITSCHRIFTEN 13% ANDERE VERWANDTE 5% SONSTIGE 29% FRAUENARZT
Ratschläge von Müttern an andere Mütter Mutter sein ist kein Wettkampf. Bei der Frage, ob sie anderen werdenden Müttern einen Ratschlag weitergeben können, hatten die befragten Frauen vor allem einen Rat: Nicht verrückt machen lassen und auf die eigene Intuition hören. Frage: Hast du einen Rat für werdende Mamas? Nicht zu hohe Erwartungen an sich und den Partner stellen und die Dinge so nehmen, wie sie sind. Hört auf eure Intuition, bleibt gelassen und tut nichts, nur weil es für andere so richtig ist. Wenn andere Mamas behaupten, ihre Kinder wären nie so schwierig und sie nie so gestresst, du machst nur etwas falsch... Glaub mir: sie lügen. Ruhig und geduldig bleiben. Man wächst in alle Aufgaben hinein, auch wenn sie anfangs unmöglich scheinen. Genießt jeden Augenblick mit eurem Baby. Lasst alles einfach auf euch zukommen und macht euch im Voraus nicht zu viele Gedanken. Es wird sowieso immer anders als man denkt. Vergesst euch aber selber nicht und nehmt euch Zeit für euch selber und euren Partner. Ihr seid nicht nur Eltern sondern immer noch ein Paar. Haltet so viele Erinnerungen wie möglich mit euren Kindern fest. Sie werden so schnell groß. Locker bleiben, Zeiten für sich selbst einplanen und sich nicht von jeder Kleinigkeit (wie ungeputzten Fenstern) stressen lassen. Mutter sein ist kein Wettkampf. Weitere Ergebnisse zur Umfrage finden Sie auf http://gofemin.in/mamaumfrage
Über die Umfrage Für die vorliegende Umfrage hat gofeminin 1051 weibliche gofeminin Userinnen befragt. Die Online-Erhebung fand im Oktober 2017 auf gofeminin.de statt. Die Umfrageergebisse können unter den Angabe der Quelle (gofeminin.de Mama Umfrage) verwendet werden. Über die gofeminin.de GmbH Als Tochter der aufeminin.com S.A. (Paris) und Teil der Axel Springer SE zählt gofeminin.de zu den beliebtesten und reichweitenstärksten Online-Frauenmagazinen in Deutschland. 5,2 Millionen Unique User (AGOF digital facts 2017-09) besuchen gofeminin.de monatlich und finden hier auf unterhaltsame und inspirierende Weise alle Themen, die Frauen beschäftigen. gofeminin ist dort, wo die weibliche Zielgruppe über ihre Lieblingsthemen kommuniziert. Neben unserem Online-Forum mit einer Community von über 1,8 Millionen Mitgliedern und der erfolgreichen Produkttestplattform liefert gofeminin seinen Usern unterhaltsame Inhalte auf Facebook, Instagram, Pinterest und WhatsApp. Inhalte, die begeistern: Bei Pinterest ist die Zahl der Follower in kurzer Zeit auf über 195.000 gewachsen (10/2017). Die gofeminin Facebookseite verfolgen aktuell 327.500 Fans. Pressekontakt Paula Gabrych presse@gofeminin.de Tel.: +49 (0)22 1/ 283 25-321 gofeminin.de GmbH Cäcilienstraße 30 50667 Köln