Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft e. V.

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Transkript:

Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft e. V. Talente Treff Eisflitzer 2017 Junioren F und E1 18. Februar 2017, Crimmitschau / 19. Februar 2017, Chemnitz Veranstalter: Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft e. V. Ausrichter: Crimmitschauer Eislaufverein e. V. Sächsischer Eissportverband e.v. Wettkampforte: Leiter der Veranstaltungen: Kunsteisstadion im Sahnpark, Crimmitschau Eissportkomplex Chemnitz Crimmitschau Uwe Ackermann Tel. 0172 7944738 E-Mail: CEV@COFATEL.de Chemnitz Jens Wallusek, Wittgensdorfer Str. 2 a 09114 Chemnitz Tel. 0371 / 33 08 110 Fax. 0371 / 33 08 110 E-Mail: sevespeter@-online.de Teilnehmer: offen für alle Vereine Eisschnelllauf und Short Track der Junioren Altersklasse F und E1. Siebenjährige (F1/7 Jahre) sind nicht startberechtigt. Strecken F weiblich/männlich 1.Tag 2x EGL B1 2016 3 Runden Short Track Bahn 2.Tag 100 m 1 Rd Massenstartlauf Staffel 4x 1 Rd. gemischt m/w E1 weiblich/männlich 2x EGL BU 2016 4,5 Runden Short Track Bahn 100 m 1 Rd Massenstartlauf Staffel 4x 1 Rd. gemischt m/w EGL siehe Anlage 1 Gemeinsame Wertung Jungen und Mädchen in den AK F und E1, getrennt nach kurze und lange Schiene. 1.Tag Einzelstreckenwertung F und E1 weiblich/männlich Eisgewandtheitslauf und 3 bzw. 4,5 Runden Short Track Bahn Eisgewandtheitslauf = die beste Zeit wird gewertet. Short Track Rennen = in einem Lauf starten bis 5 Aktive die 8 Zeitschnellsten bestreiten das Finale B (Platz 5-8) und das Finale A (Platz 1-4). 2.Tag Mehrkampfwertung = Zweikampf / Zeit gleich Punkte Staffel 4x 1 Runde, F und E1, gemischt Jungen und Mädchen Auszeichnungen: 1.Tag Gewandtheitslauf: Urkunden für alle Teilnehmer mit der in ihrer Altersklasse erreichten Platzierung. Seite 1 von 2

Short Track Rennen: Urkunden für die Teilnehmer vom A- und B- Finale in der jeweiligen Altersklasse 2.Tag Zweikampf (100 m und Massenstartlauf): Urkunden Platz 1-8 in der jeweiligen Altersklasse Staffel: Urkunden Platz 1-6 Besondere Bestimmungen: Schlittschuhmaterial AK F kurze oder lange feste Schiene ES/ST AK E1 lange feste Schiene ES/ST Athleten mit langer fester Schiene müssen vor dem Start den Nachweis der erfolgreichen Umstellung von kurz auf lang durch die Vorlage Protokoll der Umstellungskriterien dokumentieren (siehe Anlage 2). Schutzkleidung Für alle Einzelstrecken ist das Tragen eines schnittfesten Knöchelschutzes Pflicht. Für alle Staffelläufe ist Pflicht Abrundung der langen Kufen vorn und hinten (r = 1 cm) Schnittfester Knöchelschutz Schienbeinschutz aus Kunststoff Helm (Short Track Variante, siehe Regel 291, Paragraph 1 a) Fahrradhelme sind nicht gestattet!!! Handschuhe schnittfest oder Leder Halsschutz schnittfest Bekleidung Alle Teilnehmer starten in Vereinslaufanzügen. Ein Verstoß wird mit sofortigem Entzug der Startgenehmigung geahndet. Wettkampfmeldung Die Wettkämpfe in Crimmitschau und Chemnitz sind getrennte Veranstaltungen und erfordern getrennte Meldungen. Sonstige Bestimmungen Der Start beim Massenstartlauf ist am 1000m-Ziel. Das Ziel befindet sich am 500m-Ziel. Startgeld: pro Teilnehmer / pro Wettkampf 5,00 Meldeschluss: Dienstag, 07.02.2017 Auslosung: intern durch die Wettkampfleitung Crimmitschau Freitag, 17.02.2017 Chemnitz Freitag, 17.02.2017 14.00 Uhr Team Leader Meeting: Crimmitschau Samstag, 18.02.2017 11.00 Uhr Chemnitz Sonntag, 19.02.2017 08.45 Uhr (Zielhaus) Startzeiten: Crimmitschau Samstag, 18.02.2017 12.15 Uhr Chemnitz Sonntag, 19.02.2017 09.30 Uhr Die Kosten für die An- und Abreise, Verpflegung und Übernachtung gehen zu Lasten der teilnehmenden Vereine. Bei Hotelreservierungen sind die Veranstalter behilflich. Bitte rechtzeitig Kontakt aufnehmen! Bestellung Mittagessen / Imbiss in Crimmitschau, bitte mit der Meldung bekannt geben Seite 2 von 2

Anhang 1 zur Ausschreibung DESG Talente Treff Eisflitzer 2017 Junioren F und E1 Eisgewandtheitslauf B Ü 2016 1 Nach dem Startschuss Sprint zur 10m-Linie, Stoppen mit Rechtsdrehung, hinter der Linie (in Laufrichtung), beide Schlittschuhe müssen sich hinter der Linie befinden, zurück sprinten zur Startlinie, wiederum Stoppen mit Rechtsdrehung hinter der Startlinie. Vorwärtslauf zum 1. Kegel, links vor diesem Drehung zum Rückwärtslauf. Diese Drehung muss beim Passieren der 10m - Linie vollzogen sein. Slalom im Rückwärtslauf um die Kegelreihe. Nach Passieren des 7. Kegels muss die Drehung zum Vorwärtslauf erfolgen. Umlaufen des 8. Kegels im Gegenuhrzeigersinn und wiederum Slalomlauf um die Kegelreihen vorwärts. Der Lauf ist beendet, wenn eine Schlittschuhspitze die Ziellinie schneidet. Hinweise: Die Bremsung hat hinter der jeweiligen Markierungslinie zu erfolgen und ein Stillstand der Schlittschuhe muss zu erkennen sein. Beim Slalomlauf steht die Ausführung dem Läufer frei. Beide Schlittschuhe müssen sich beim Passieren außerhalb des Kegels befinden. Für technisch saubere Übersetzschritte gibt es einen Zeitbonus. Strafzeiten: Allgemein - Verschieben von Kegeln und Markierungen jeweils 0,5 Strafsekunden - Unbeabsichtigtes Auslassen von Kegeln und Markierungen jeweils 3 Strafsekunden Bremsen - Bremsen vor der Markierungslinie jeweils 5 Strafsekunden - Bremsen in die falsche Richtung jeweils 3 Strafsekunden - Kein Stillstand der Schlittschuhe erkennbar 3 Strafsekunden Drehungen - Zu spätes Drehen in den Rückwärtslauf 3 Strafsekunden - Zu frühes Drehen in den Vorwärtslauf 3 Strafsekunden - Zeitbonus: - Für jeden technisch sauberen Übersetzschritt beim Slalomlaufen vorwärts gibt es 0,5 Bonussekunden, die von der Gesamtzeit abgezogen werden. Die maximale Anzahl an Bonussekunden beträgt 3,5 Sekunden. Technisch sauberes Übersetzen heißt, die Schlittschuhkufen befinden sich nach dem Übersetzen teilweise nebeneinander. Die Bewertung der technisch sauberen Ausführung wird von einer Trainerjury vorgenommen. Bei einem Sturz muss der Lauf an der Stelle des Sturzes wiederaufgenommen werden. Durch Sturz eventuell verschobene Kegel und Markierungen müssen anschließend an ihrer gedachten Position umlaufen werden. Unsportliches Verhalten (bewusstes Abkürzen und Auslassen von Anforderungen o.ä.) wird mit Disqualifikation bestraft. 1 Aufbau siehe DWA 2013 Seite 1 von 2

Anhang 1 zur Ausschreibung DESG Talente Treff Eisflitzer 2017 Junioren F und E1 Eisgewandtheitslauf B1 2016 Der Eisgewandtheitslauf B1 ist eine vereinfachte Variante des EWL B. Nach dem Startschuss Sprint zur 10m-Linie, Stoppen hinter der Linie (in Laufrichtung), beide Schlittschuhe müssen sich hinter der Linie befinden. Slalom im Vorwärtslauf um die Kegelreihe. Umlaufen des 8. Kegels im Gegenuhrzeigersinn und geradliniger Lauf in das Ziel. Hinweise: Die Bremsung hat hinter der jeweiligen Markierungslinie zu erfolgen und ein Stillstand der Schlittschuhe muss zu erkennen sein. Beim Slalomlauf steht die Ausführung dem Läufer frei. Beide Schlittschuhe müssen sich beim Passieren außerhalb des Kegels befinden. Für technisch saubere Übersetzschritte gibt es einen Zeitbonus. Strafzeiten: Allgemein - Verschieben von Kegeln und Markierungen jeweils 0,5 Strafsekunden - Unbeabsichtigtes Auslassen von Kegeln und Markierungen jeweils 3 Strafsekunden Bremsen - Bremsen vor der Markierungslinie jeweils 5 Strafsekunden - Kein Stillstand der Schlittschuhe erkennbar 3 Strafsekunden Zeitbonus: - Für jeden technisch sauberen Übersetzschritt beim Slalomlaufen vorwärts gibt es 0,5 Bonussekunden, die von der Gesamtzeit abgezogen werden. Die maximale Anzahl an Bonussekunden beträgt 3 Sekunden. Technisch sauberes Übersetzen heißt, die Schlittschuhkufen befinden sich nach dem Übersetzen teilweise nebeneinander. Die Bewertung der technisch sauberen Ausführung wird von einer Trainerjury vorgenommen. Bei einem Sturz muss der Lauf an der Stelle des Sturzes wiederaufgenommen werden. Durch Sturz eventuell verschobene Kegel und Markierungen müssen anschließend an ihrer gedachten Position umlaufen werden. Unsportliches Verhalten (bewusstes Abkürzen und Auslassen von Anforderungen o.ä.) wird mit Disqualifikation bestraft. Seite 2 von 2

Anhang 2 zur Ausschreibung DESG Talente Treff Eisflitzer 2017 Junioren F und E1 DESG - Umstellungskriterien auf lange Schlittschuhe Eisschnelllaufen und Shorttrack erfordern neben Kraft und Ausdauer ein hohes Maß an koordinativen Fähigkeiten. Dabei stehen die Kontrolle des Schlittschuhs und die Verlagerung des Körperschwerpunktes im Vordergrund. Die Grundausbildung im Eislaufen sollte den Fokus auf allgemeine Koordination, Wendigkeit und Sicherheit auf dem Eis legen. In Vorbereitung auf das Training auf langen Schlittschuhen muss einbeiniges Üben und Kantenschulung Teil des Trainings sein. Die Kriterien für die Umstellung auf lange Schlittschuhe widerspiegeln diese Anforderungen. Mit der Erstellung von Umstellungskriterien soll verhindert werden, dass Sportler zu früh auf die langen Schlittschuhe wechseln, was zumindest im Eischnelllaufen auch ein Wechsel auf die 400m-Bahn bedeutet. Das Training auf dem Hockeyfeld mit seinen Vorteilen für das Training der koordinativen Fähigkeiten (enge Radien, Laufen in alle Richtungen, Nutzung von Kleingeräten und Hindernissen) ist zu bevorzugen. Auch nach Erfüllung der Umstellungskriterien ist das Einbeziehen von Trainingseinheiten auf kurzen Schlittschuhen bis zum Abschluss des Grundlagentrainings anzustreben. Das Ziel ist, junge Eischnellläufer und Shorttracker auszubilden, die Schlittschuhlaufen können, d.h. auf ihrem weiten Weg zur Weltspitze nicht an dem Mangel an grundlegenden schlittschuhläuferischen Fähigkeiten scheitern. Die Kriterien sind im Rahmen eines festgesetzten Testes zu erfüllen, zur Vereinfachung des Testablaufs können die Übungen in Form eines Parcours abgetestet werden. Die Qualität der Übungsausführung ist zu bewerten und auschlaggebend für das Erfüllen der Kriterien. Die Testtermine sind an den Stützpunkten bzw. von den Trainern individuell festzulegen. Die Hinführung auf den Test sollte Bestandteil jeder Trainingseinheit sein. Der Test sollte erst durchgeführt werden, wenn er sicher bestanden werden kann. Die Beobachtung und Trainingsempfehlung gelten als erste individuelle Analyse der Sportler und dienen dem Informationsaustausch unter verschiedenen Trainern und Übungsleitern. Die Durchführung der Umstellungstest (Qualität, Anzahl, Quote) ist durch die Stützpunktleiter/Landestrainer zu erfassen. Systematisch auftretende Probleme bei der Übungsqualität sind zu analysieren und das Training (gegebenenfalls auch die Trainer- oder Übungsleiterweiterbildung) entsprechend anzupassen. Seite 1 von 2

Anhang 2 zur Ausschreibung DESG Talente Treff Eisflitzer 2017 Junioren F und E1 Übungen zum Erfüllen der Umstellungskriterien Übung Ausführung 1a. Bremsen beidbeinig nach rechts Füße parallel, kompletter Stillstand an einer Markierung 1b. Bremsen beidbeinig nach links Füße parallel kompletter Stillstand an einer Markierung 2a. Slalom einbeinig mit links deutliche Nutzung der Außen- und Innenkante, 6 Kegel, Abstand 1,5 m 2b. Slalom einbeinig mit rechts deutliche Nutzung der Außen- und Innenkante, 6 Kegel, Abstand 1,5 m 3. Gleiten vorwärts ½ Drehung gleiten rückwärts 4a. Gleiten auf Innenkante einbeinig links im Halbkreis 4b. Gleiten auf Innenkante einbeinig rechts im Halbkreis 5a. Gleiten auf Außenkante einbeinig links im Halbkreis 5b. Gleiten auf Außenkante einbeinig rechts im Halbkreis 6. Übersetzen vorwärts 2 x Umlaufen einer Acht 7. Übersetzen rückwärts 2 x Umlaufen einer Acht Füße parallel (d.h. leicht eingesprungene Drehung) jeweils 5m gleiten Kreisdurchmesser 9 m, Bullykreise, volles Übersetzen mit entsprechender Beinstreckung zur Seite rückwärts Kreisdurchmesser 9 m, Bullykreise, volles Übersetzen mit entsprechender Beinstreckung zur Seite 8. Gleiten in Position 10m, Arme auf dem Rücken, Kniewinkel 90 9. Hinfallen und Aufstehen in Bewegung Anlaufen, Durchrutschen eines Hindernisses, Aufstehen und geradliniges Fortsetzen des Laufens Seite 2 von 2

Rahmentrainingskonzeption der Deutschen Eisschnelllauf - Gemeinschaft e.v. Testprotokoll - Umstellung auf lange Schlittschuhe Name: Alter: Trainer: Verein: Vereinstraining seit: Nr. Tests: Testdatum: Übung erfüllt nicht erfüllt, weil: 1a. Bremsen beidbeinig nach rechts 1b. Bremsen beidbeinig nach links 2a. Slalom einbeinig mit links 2b. Slalom einbeinig mit rechts 3. Gleiten vorwärts, ½ Drehung, gleiten rückwärts 4a. Gleiten auf Innenkante einbeinig links im Halbkreis 4b. Gleiten auf Innenkante einbeinig rechts im Halbkreis 5a. Gleiten auf Außenkante einbeinig links im Halbkreis 5b. Gleiten auf Außenkante einbeinig rechts im Halbkreis 6. Übersetzen vorwärts, 2 x Umlaufen einer Acht 7. Übersetzen rückwärts, 2 x Umlaufen einer Acht 8. Gleiten in Position 9. Hinfallen und Aufstehen in Bewegung 10. Umstellungstest bestanden Ja Nein 11. Stärken Sportler/ Sportlerin: 12. Schwächen Sportler/ Sportlerin: 13. Hinweise für das weitere Training: Seite 36 Unterschrift: