Rechnerischer Schallschutznachweis

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Transkript:

SCHALLDÄMMUNG FUSSBODENHEIZUNG TROCKENESTRICH Rechnerischer Schallschutznachweis nach DIN 4109:2016-07 von geschlossenen Holzbalkendecken Erhöhter Schallschutz mit - Symbiose aus Holz und Sand - TROCKEN EINFACH SCHLANK

Rechnerischer Schallschutznachweis nach DIN 4109-2:2016-07 Hammerwerk Wolf Bodensysteme Decke Hammerwerk Wolf Bodensysteme Decke Weg - Df mit K 1 Weg - DFf mit K 2 K 1 : Übertragung auf dem Weg Df Wand Wand K 2 : Übertragung auf dem Weg DFf Die Trittschallübertragung wird wie folgt berechnet: L n,w = Ln,w + K1 + K2 + SB Dabei ist: L n,w der bewertete Norm-Trittschallpegel der Holzdecke in der Bausituation, in db; L n,w der bewertete Norm-Trittschallpegel der Holzdecke ohne Flankenübertragung, in db (Laborwert); K1 der Korrekturwert zur Berücksichtigung der Flankenübertragung auf dem Weg Df, ermittelt nach Tabelle 1; K 2 der Korrekturwert zur Berücksichtigung der Flankenübertragung auf dem Weg DFf, ermittelt nach Tabelle 2; SB Sicherheitsbeiwert = 3 db Anforderungen nach DIN 4109-1:2016-07 Teil 1 Erhöhter Trittschallschutz: L n,w 46 db Mindest-Trittschallschutz: L n,w 50 db Mindest-Trittschallschutz: L n,w 53 db Beim Neubau von Gebäuden mit Deckenkonstruktionen, die DIN 4109-33:2016-07, Schallschutz im Hochbau - Teil 33: Daten für die rechnerischen Nachweise des Schallschutzes (Bauteilkatalog) - Holz-, Leicht-, und Trockenbau, zuzuordnen sind. Die Korrekturwerte für die verschiedenen Ausführungen der flankierenden Wände werden in den Tabellen 1 und 2 in Gruppen zusammengefasst. Sie gelten für flankierende Innen- und Außenwände in Holzrahmen- und Holztafelbauweise mit folgenden Konstruktionsmerkmalen: - Flankierende Wände vollständig durch Holzdecke unterbrochen; - Holzständerwände mit Wandbeplankung aus Gipsbauplatten und/oder Holzwerkstoffplatten, mechanisch mit Ständer verbunden; Darstellung in Anlehnung an die DIN 4109-2:2016-07 Seite 2

Tabelle 1: Korrekturwert K 1 zur Berücksichtigung der Flankenübertragung auf dem Weg Df Deckenaufbau Empfangsraum 2 x GK an FS 1 x GK an FS GK-Lattung oder direkt K 1 = 6 db K 1 = 3 db K 1 = 7 db K 1 = 4 db Tabelle 2: Korrekturwert K 2 zur Berücksichtigung der Flankenübertragung auf dem Weg DFf Senderaum (SR) und Empfangsraum (ER) Estrichaufbau Trittschallübertragung: Ln,w + K 1 in db 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 >55 Ln,DFf,w db SR TE 5 4 4 3 3 2 2 1 1 1 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 38 ER GK 9,5 mm bis 12,5 mm Gipsplatte nach DIN 18180/DIN EN 520, Rohdichte von ρ 680 kg/m 3, mechanisch verbunden 12,5 mm bis 15 mm Gipsfaserplatte nach DIN EN 15283-2, Rohdichte von ρ 1100 kg/m 3, mechanisch verbunden HW 13 mm bis 22 mm Holzwerkstoffplatte, Rohdichte von ρ 650 kg/m 3, mechanisch verbunden HBD Holzbalkendecke FS Federschiene Estrichaufbau TE Fertigteilestrich auf Mineralwolle-, EPS-, oder Holzfaser-Trittschalldämmplatten Randdämmstreifen: > 5 mm Mineralwolle- oder PE-Schaum-Randstreifen. Darstellung in Anlehnung an die DIN 4109-2:2016-07 Seite 3

Trittschall-Dämmwerte Ln,w für den rechnerischen Nachweis L n,w 46 db nach DIN 4109-2:2016-07 Geschlossene Holzbalkendecke 80 mm Gebundener Kalksplitt 22 mm OSB Balken 100/240 mm mit Mineralwolle Trockenestrich-Element: 2 x Tri 15 mm L n,w = 42 db / R w 70 db L n,w = 41 db / R w = 78 db L n,w = 36 db / R w 75 db L n,w = 33 db / R w 75 db L n,w = 37 db / R w = 81 db L n,w = 31 db / R w = 84 db Trockenestrich-Element: 18 mm Wolf Hugo + 20 mm PowerFloor light + 2 x Tri 15 mm L n,w = 41 db / R w 70 db L n,w = 40 db / R w 70 db L n,w = 36 db / R w 75 db L n,w = 32 db / R w 75 db L n,w = 37 db / R w 75 db L n,w = 30 db / R w = 84 db Trockenestrich-Element: 18 mm Wolf Hugo + PowerFloor Öko / Öko Plus 24 mm + 2 x Tri 15 mm L n,w = 41 db / R w 70 db L n,w = 40 db / R w 70 db L n,w = 36 db / R w 75 db L n,w = 32 db / R w 75 db L n,w = 37 db / R w 75 db L n,w = 32 db / R w = 83 db Die angegebenen Schalldämmwerte wurden von ift Rosenheim geprüft und über die Gutachtliche Stellungnahme Nr. 17-001670-PR02 (GAS 01-F03-04-de-01) vom 02.10.2017 von ift Rosenheim bestätigt. Seite 4

Trittschall-Dämmwerte Ln,w für den rechnerischen Nachweis L n,w 50 db nach DIN 4109-2:2016-07 Geschlossene Holzbalkendecke 60 mm Gebundener Kalksplitt 22 mm OSB Balken 100/240 mm mit Mineralwolle Trockenestrich-Element: 2 x Tri 15 mm L n,w = 45 db / R w 67 db L n,w = 44 db / R w = 75 db L n,w = 39 db / R w 72 db L n,w = 36 db / R w 72 db L n,w = 40 db / R w = 78 db L n,w = 34 db / R w = 81 db Trockenestrich-Element: 18 mm Wolf Hugo + PowerFloor light 20 mm oder PowerFloor Öko Plus 24 mm oder PowerFloor Öko 24 mm + 2 x Tri 15 mm L n,w = 44 db / R w 67 db L n,w = 43 db / R w 67 db L n,w = 39 db / R w 72 db L n,w = 35 db / R w 72 db L n,w = 40 db / R w 72 db L n,w = 35 db / R w = 80 db Trittschall-Dämmwerte Ln,w für den rechnerischen Nachweis L n,w 53 db nach DIN 4109-1/A1:2017-01 Anwendungsbereich: Bauliche Änderungen bestehender Gebäude und beim Neubau von Zweifamilienhäusern mit Deckenkonstruktionen, die der DIN 4109-33 zuzuordnen sind. Die Trittschallanforderung von 53 db wird durch die Reduzierung der Schüttungsdicke auf 40 mm, der oben aufgeführten Konstruktionen erreicht. Hierbei ändern sich die Ausgangswerte des Trittschalls um +3 db. Die angegebenen Schalldämmwerte wurden von ift Rosenheim geprüft und über die Gutachtliche Stellungnahme Nr. 17-001670-PR02 (GAS 01-F03-04-de-01) vom 02.10.2017 von ift Rosenheim bestätigt. Seite 5

Beispiel zum rechnerischen Nachweis der erhöhten Anforderungen L n,w 46 db L n,w = Ln,w + K 1 + K 2 + SB Boden 80 mm Gebundener Kalksplitt 22 mm OSB Balken 100/240 mm mit Mineralwolle Konstruktionsbeispiel: Bodenaufbau: Wolf Hugo, PowerFloor light, 2 x Tri und Wolf Protect nbekleidung: oder Federschiene, ST Tri und Gipskarton Trockenestrich-Element: 18 mm Wolf Hugo + 20 mm PowerFloor light + 2 x Tri 15 mm L n,w = 41 db / R w 70 db L n,w = 40 db / R w 70 db 1.) Ln,w = 32 db L n,w = 36 db / R w 75 db L n,w = 32 db / R w 75 db L n,w = 37 db / R w 75 db L n,w = 30 db / R w = 84 db Ermittlung des Korrekturwerts K 1 : nbekleidung: oder Federschiene, ST Tri und Gipskarton 2.) K 1 = 6 db Tabelle 1: Korrekturwert K 1 zur Berücksichtigung der Flankenübertragung auf dem Weg Df Empfangsraum 2 x GK an FS Deckenaufbau 1 x GK an FS GK-Lattung oder direkt K 1 = 6 db K 1 = 3 db Beispielwand K 1 = 7 db K 1 = 4 db Holz-Ständerwand mit Holzwerkstoffplatte (HW) und Gipskarton (GK) beplankt Tabelle 2: Korrekturwert K 2 zur Berücksichtigung der Flankenübertragung auf dem Weg DFf Senderaum (SR) und Empfangsraum (ER) Trittschallübertragung: Ln,w + K 1 in db Estrichaufbau 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 >55 Ln,DFf,w db Ermittlung des Korrekturwerts K 2 : SR Ln,w + K 1 = 32 + 6 = 38 db TE 5 4 4 3 3 2 2 1 1 1 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 38 ER 3.) K 2 = 3 db 4.) Sicherheitsbeiwert SB = 3 db L n,w = 32 db + 6 db + 3 db + 3 db = 44 db zulässiger L n,w 46 db Seite 6

Beispiel zum rechnerischen Nachweis der Mindestanforderungen L n,w 50 db L n,w = Ln,w + K 1 + K 2 + SB Boden 60 mm Gebundener Kalksplitt 22 mm OSB Balken 100/240 mm mit Mineralwolle Konstruktionsbeispiel: Bodenaufbau: 2 x Tri und Wolf Protect nbekleidung: Lattung, und Gipskarton Trockenestrich-Element: 2 x Tri 15 mm L n,w = 45 db / R w 67 db L n,w = 44 db / R w = 75 db 1.) Ln,w = 45 db L n,w = 39 db / R w 72 db L n,w = 36 db / R w 72 db L n,w = 40 db / R w = 78 db L n,w = 34 db / R w = 81 db Ermittlung des Korrekturwerts K 1 : nbekleidung: Lattung, und Gipskarton 2.) Tabelle 1: Korrekturwert K 1 zur Berücksichtigung der Flankenübertragung auf dem Weg Df Empfangsraum 2 x GK an FS Deckenaufbau 1 x GK an FS GK-Lattung oder direkt K 1 = 6 db K 1 = 3 db Beispielwand K 1 = 7 db K 1 = 4 db Holz-Ständerwand mit Holzwerkstoffplatte (HW) und Gipskarton (GK) beplankt Tabelle 2: Korrekturwert K 2 zur Berücksichtigung der Flankenübertragung auf dem Weg DFf Senderaum (SR) und Empfangsraum (ER) Trittschallübertragung: Ln,w + K 1 in db Estrichaufbau 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 >55 Ln,DFf,w db Ermittlung des Korrekturwerts K 2 : SR Ln,w + K 1 = 45 + 1 = 46 db TE 5 4 4 3 3 2 2 1 1 1 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 38 3.) K 2 = 1 db ER 4.) Sicherheitsbeiwert SB = 3 db L n,w = 45 db + 1 db + 1 db + 3 db = 50 db = zulässiger L n,w 50 db Seite 7

Schalldämmplatten umweltfreundlich effektiv TROCKENESTRICH FUSSBODENHEIZUNG SCHALLSCHUTZ Trockenestrich bzw. Schalldämmplatte ist ein innovatives Baumaterial zur Schalldämmung von Innenräumen. Die umweltfreundlichen Schalldämmplatten bestehen aus Wellpappe und Sand. Sie vereinen die drei wichtigen Kriterien optimaler Schalldämmung in einem Werkstoff: Masse (Sand), Unsteifigkeit (Wellpappe) und Mehrschichtigkeit (2-3 Wellen). Hierdurch dämmt PLUS mit 15 mm Dicke den Luftschall bis zu Rw = 42 db. Unsere Produktlinie: PREMIUM-Line Plus Tri - 15 mm - 29 kg/m2 1250 / 1200 mm PROFESSIONAL-Line Twin - 10 mm - 12 kg/m 2 Tri - 15 mm - 18 kg/m 2 625 / 800 mm STANDARD-Line ST Twin - 9 mm - 11,5 kg/m 2 ST Tri - 12,5 mm - 17,5 kg/m 2 Bodensysteme WOLF BAVARIA GmbH Gutenbergstraße 8 D-91560 Heilsbronn Germany PowerFloor Tel.: +49 (0) 9872 95398-0 Fax: +49 (0) 9872 95398-11 www.wolf-bavaria.com info@wolf-bavaria.com Unsere Informationen in diesem Prospekt entsprechen unseren heutigen Kenntnissen und Erfahrungen nach unserem besten Wissen. Bei den aufgeführten Daten handelt es sich um Richtwerte und nicht um Vertragsdaten. Diese Richtwerte können je nach Art des Aufbaus variieren. Wir geben sie ohne Verbindlichkeit weiter. Änderungen im Rahmen des technischen Fortschritts und der betrieblichen Weiterentwicklung bleiben vorbehalten. Unsere Informationen beschreiben lediglich die Beschaffenheit unserer Produkte und Leistungen und stellen keine Garantien dar. Der Abnehmer ist von einer sorgfältigen Prüfung der Funktionen bzw. Anwendungsmöglichkeiten der Produkte durch dafür qualifiziertes Personal nicht befreit. Copyright Wolf Bavaria GmbH, 2018. Für Druckfehler übernimmt Wolf Bavaria keine Haftung. 15. Feb. 2018