Ein Bild ist ein Bild

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Johannes Rosenstein (Hrsg.) Ein Bild ist ein Bild Heiner Stadler und seine Filme HERBERT VON HALEM VERLAG

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. Johannes Rosenstein (Hrsg.) Ein Bild ist ein Bild. Heiner Stadler und seine Filme Köln: Halem, 2017 Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme (inkl. Online-Netzwerken) gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. 2017 by Herbert von Halem Verlag, Köln ISBN (Print): 978-3-7445-1184-1 ISBN (PDF): 978-3-7445-1182-7 Den Herbert von Halem Verlag erreichen Sie auch im Internet unter http://www.halem-verlag.de E-Mail: info@halem-verlag.de Abbildung auf dem Umschlag: Filmstill aus Über Bilder / 10 Ansichten (Deutschland 2014) von Heiner Stadler Satz: Herbert von Halem Verlag Druck: docupoint GmbH, Magdeburg Gestaltung: Claudia Ott Grafischer Entwurf, Düsseldorf Copyright Lexicon 1992 by The Enschedé Font Foundry. Lexicon is a Registered Trademark of The Enschedé Font Foundry.

Inhalt Johannes Rosenstein 9 Heiner Stadler, Filmemacher. Eine Art Vorwort Prolog Noemi SchneideR 19 Prolog. Denksport mit Heiner Stadler Pre-Production. Heiner Stadlers frühe Filme Judith FrüH 29 Keine Filme eine Haltung. Heiner Stadlers Filme an der Hochschule für Fernsehen und Film in München Michaela Krützen 35 King Kongs Faust Daniel Lang 62»Man hört ja fast schon was, wenn man was sieht.«ein Gespräch mit dem Musiker Roman Bunka über die Kollaboration mit Heiner Stadler

Dreharbeiten. Zwischen Dokumentar- und Spielfilm Andreas GrubeR 73 Zwischen Vorfinden und Erfinden. Über die Filme von Heiner Stadler Johannes Rosenstein 92 Grenz-Erfahrungen, Bilder-Schwellen. Heiner Stadlers filmische Überschreitungen Jan Sebening 112 Bilder-Räume, Spiel-Räume. Der Prospektor. Eine Spurensuche Dominik GraF 125 Einsame Schmerzen. Über die Darstellung von Gewalt in Filmen von Heiner Stadler Postproduktion. Über Bilder, über Kunst Mario BeilhacK 134 Film, Bilder, Lügen. Film und Medialität im digitalen Zeitalter Bernhart SchwenK 153 Basic Instinct. Vom Eros der Bilder Wolfgang Davis 164 Die Wortmacht der Bilder. Heiner Stadlers Filme Warshots und Im Museum gewesen

Daniel Sponsel 179 Über Bilder oder: Ein Bild ist ein Bild ist nur ein Bild? Johannes Wende 191 Heiner Stadler: Ein Porträt, drei Versuche Epilog Knut KargeR 208 Coffee and (no) Cigarettes Michael Gutmann im Gespräch mit Heiner Stadler 217»Nicht der Bilder, sondern der Liebe wegen.«erinnerung, Vorbilder und Sommersprossen in der Dunkelkammer Filmografie Heiner Stadler 223 Filmregister 226 Bildnachweise 229 Autorinnen und Autoren 232

Filmwissenschaft Johannes Rosenstein (Hrsg.) Ein Bild ist ein Bild. Heiner Stadler und seine Filme Kommunikation audiovisuell, 45 2017, 240 S., 70 Abb., 213 x 142 mm, dt. ISBN (Print) 978-3-7445-1184-1 ISBN (E-Book) 978-3-7445-1182-7 Ein Bild ist ein Bild: diese scheinbar einfache Wahrheit hinterfragt Heiner Stadler konsequent in seinem filmischen Werk. Ist ein Bild ein Bild? Was macht ein Bild zu einem Bild? Wie verknüpfen Filmemacher Bilder zu Geschichten und wie entschlüsseln Zuschauer Geschichten, die mit und in Bildern erzählt werden? Heiner Stadler hat sich im Laufe seiner Karriere als Filmemacher, Kameramann, Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film München immer wieder in dramaturgischer und künstlerischer Weise mit dem Wesen des Bilder-Machens auseinandergesetzt: gleichermaßen ernsthaft wie spielerisch, die eigene Biografie nie leugnend, sein Publikum immer herausfordernd. Das macht seine Filme sperrig und spannend. Vor allem sind sie weder langweilig noch eindeutig, denn Stadler verwischt in seinen Erzählungen klassische Grenzen zwischen Dokumentarischem und Fiktionalem. Erstmals werfen in einem filmwissenschaftlichen Sammelband Autorinnen und Autoren einen multiperspektivischen Blick auf Heiner Stadlers vielfältiges Ouevre und untersuchen seinen Umgang mit dem Dokumentarischen, seine Lust am Spiel, ziehen Querverbindungen zwischen den Filmen und stoßen dabei auch immer wieder auf die Erkenntnis, dass ein Bild nie nur ein Bild ist. HERBERT VON HALEM VERLAG Schanzenstr. 22. 51063 Köln http://www.halem-verlag.de info@halem-verlag.de H H