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Transkript:

Energieberatungsbericht Gebäude: Musterstrasse 7 81234 Musterstadt Auftraggeber: Herr Helmut Muster Musterstrasse 7 81234 Musterstadt Erstellt von: Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt Ingenieurbüro für Energieberatung und Energieausweise Waldallee 7.2 65817 Eppstein Tel.: 06198/570966 E-Mail: ADickhardt@aol.com Erstellt am: 20. Juni 2010 Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 1

Inhaltsverzeichnis Einleitung... 4 Allgemeine Angaben zum Gebäude... 6 Grunddaten des Gebäudes:... 7 Beschreibung der Gebäudehülle:... 8 Sinnvolle Varianten:... 9 Ist-Zustand des Gebäudes... 11 Gebäudehülle... 11 Beschreibung der Anlagentechnik:... 12 Anlagentechnik... 12 Ansicht der Anlagentechnik:... 13 Energiebilanz... 15 Energiebilanz des Gebäudes:... 16 Flussschema der Energiebilanz... 16 Vergleich der Sanierungs-Varianten im Balkendiagramm... 19 Var.1 Heizung Gas Brennwertgerät... 19 Var.2 Heizung Gas Brennwertgerät mit Solarthermie für WW... 19 Var.3 Pelletheizung mit Solarthermie für WW inkl. Heizungsunterstützung + Frischwasserstation.... 19 Var.4 Vollwärmeschutz der Fassade... 19 Var.5 Austausch der Fensterflächen mit einem U-Wert von 1,1 W/m 2 K.... 19 Var.6 Vollwärmeschutz der Fassade + Austausch der Fensterflächen mit einem U- Wert von 1,1 W/m 2 K... 19 Var.7 Vollwärmeschutz der Fassade + Austausch der... 19 Fensterflächen mit einem U-Wert von 1,1 W/m 2 K + Heizung Gas Brennwertgerät... 19 Var.8 Vollwärmeschutz der Fassade + Austausch der Fensterflächen + Pelletheizung mit Solarthermie für WW inkl. Heizungsunterstützung + Frischwasserstation....... 19 Übersicht der jeweiligen Varianten und deren Ersparnis:... 20 Variantenempfehlung:... 26 Anhang - Brennstoffdaten... 53 Verwendete Baustoffe für die Sanierung der Gebäudehülle:... 54 Einstufung des Primärenergiebedarfs und der Transmissionswärmeverluste... 55 Fazit... 56 Empfehlungen:... 59 Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 2

Allgemeine Energiespartipps:... 65 Maßnahmen und Einspar-Tipps zur effizienten Nutzung von Strom:... 67 Umweltschonender Strombezug:... 72 Stromsparen durch richtige Gerätenutzung:... 72 Regenwassernutzung... 74 Hinweise auf Fördermöglichkeiten und Kreditmaßnahmen:... 74 Förderungen... 75 Allgemeine Anfragen... 75 Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 3

Einleitung Sehr geehrter Herr Muster, um die anschließende Bewertung verständlich zu machen, vorab einige Informationen: Die Ausarbeitungen zu den Sanierungsmöglichkeiten wurden nach dem Berechnungsverfahren der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 ausgeführt. Die Berechnungen basieren auf dem Nutzerverhalten des Immobilienbesitzers und den zurzeit gültigen Energie-, Material- und Arbeitspreisen. Diese können sich ändern, so dass die berechneten Ergebnisse von den tatsächlichen Aufwendungen ggf. abweichen. Bei bestehenden Gebäuden waren bis zum 31.12.06 Nachrüstverpflichtungen bestimmter Maßnahmen zum Energieeinsparen zwingend vorgeschrieben. Wenn Teile der Gebäudehülle und Anlagentechnik ausgetauscht und erneuert werden, dann immer mit der Vorgabe Energieverluste zu reduzieren, oder zumindest den bestehenden Wärmeschutz zu erhalten. Wesentliche Nachrüstpflichten für den Gebäudebestand im Rahmen der EnEV: Hinweis: Bei Wohngebäuden mit mehreren Wohnungen von denen eine der Eigentümer selbst bewohnt, gelten die Nachrüstpflichten nur bei Eigentümerwechsel. - Bis zum 31.10.2004 waren gemäß BImSchV (Bundes-Immissionsschutzverordnung) Wärmeerzeuger mit einem Abgasverlust größer 11 % (Nennwärmeleistung 4-25 kw), größer 10 % (Nennwärmeleistung 25-50 kw) und größer 9 % (Nennwärmeleistung über 50 kw) auszutauschen. - Bis zum 31.12.2006 waren gemäß EnEV alle Standardheizkessel, die vor dem 1.10.1978 in Betrieb genommen wurden, gegen moderne Technik auszutauschen. Ausnahme: Brennwert- und Niedertemperaturkessel, Anlagen mit einer Nennleistung < 4 KW oder > 400 KW, Anlagen für reine Warmwassererzeugung, Anlagen befeuert mit festen Brennstoffen. - Für Heizkessel, deren Brenner nach dem 01.10.1996 erneuert worden sind, gilt die Frist bis zum 31.12.2008. - Neue Heizungen, die in ein bestehendes Gebäude eingebaut werden, müssen die Bestimmungen der EU-Heizkesselrichtlinie erfüllen. - Bis zum 31.12.2006 waren alle zugänglichen ungedämmten Wärmeverteilungsleitungen, die sich in unbeheizten Räumen befinden, zu dämmen. - Bis zum 31.12.2006 waren alle obersten Geschossdecken von beheizten Räumen, die nicht begehbar, aber zugänglich sind, zu dämmen. Die erforderlichen Dämmstärken sind im Anhang der EnEV aufgeführt. Um Ihr Haus nach der gültigen EnEV zu beurteilen und einen Energieausweis zu erstellen, reicht es nicht aus nur Ihren Energiebedarf zu betrachten, sondern auch den Primärenergieaufwand und die Transmissionswärmeverluste über die Gebäudehülle. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 4

Weil die EnEV den Energiebedarf von Häusern miteinander vergleicht, wird das nutzerbedingte Verhalten gemittelt und als normierte Vorgabe zur Berechnung herangezogen. Dadurch können Abweichungen mit Ihrem Verbrauch und Ihren Gebäudedaten auftreten. Das zurzeit gültige Recht, die Energieeinsparverordnung von 2009 (EnEV), schreibt für neu gebaute Häuser sowie Gebäude im Bestand bestimmte Grenzwerte für den Energieverbrauch vor. Es wird die vorgelagerte Prozesskette der Energiegewinnung beim Primärenergiebedarf, sowie die Energieverluste über die Gebäudehülle die Transmissionswärmeverluste begrenzt. In der Regel bescheinigt der vorlageberechtigte Bauplaner die Einhaltung der errechneten Grenzwerte im Energieausweis. Das Ziel ist, Energie rationell zu verwenden und den CO 2 - Ausstoß zu reduzieren, denn unsere fossile Energie ist endlich und die Veränderung des Klimas durch Treibhausgase unumstritten. Aufgabenstellung: Ziel dieser Energieberatung ist es, die Schwachstellen der Gebäudehülle sowie der Anlagentechnik zu analysieren, und verschiedene auf die Immobilie zugeschnittene Sanierungsvarianten auszuarbeiten. Mit Hilfe dieser Sanierungskonzepte wird das Energieeinsparpotenzial, sowie die wichtige Reduzierung des CO 2 Ausstoßes und den damit verbundenen Amortisationszeiten aufgezeigt. Des Weiteren hat der Immobilienbesitzer die Möglichkeit über den Energieberatungsbericht, zinsgünstige Kredite (Hausbank, KfW) in Anspruch zu nehmen, oder staatliche Zuschüsse zu erhalten (BAfA, Unser Ener, LTH). Der Beratungsempfänger erhält Berechnungen über den Einsatz von regenerativen Energien, welche eine Unabhängigkeit von Brennstofflieferanten für Öl, Erdgas sowie deren Preisgestaltung ermöglicht. Zu berücksichtigen ist ebenfalls, dass durch jede durchgeführte Sanierungsmaßnahme das Behaglichkeitsgefühl gesteigert wird, und die Immobilie eine Wertsteigerung erfährt. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 5

Allgemeine Angaben zum Gebäude Objekt: Musterstrasse 7 81234 Musterstadt. Beschreibung: Gebäudetyp: freistehendes Mehrfamilienhaus Baujahr: 1959 Wohneinheiten: 3 Personen: 6 Beheiztes Volumen V e : 979 m³ Das beheizte Volumen wurde gemäß EnEV unter Verwendung von Außenmaßen ermittelt. Nutzfläche A N nach EnEV: 313 m² Die Bezugsfläche A N in m² wird aus dem Volumen des Gebäudes mit einem Faktor von 0,32 ermittelt. Dadurch unterscheidet sich die Bezugsfläche im Allgemeinen von der tatsächlichen Wohnfläche. Lüftung: Das Gebäude wird mittels Fensterlüftung belüftet. Nutzerverhalten: Für die Berechnung dieses Berichts wurde das EnEV-Standard-Nutzerverhalten zugrundegelegt: mittlere Innentemperatur: 19,0 C, Luftwechselrate: 0,70 h -1, interne Wärmegewinne: 10.583 kwh pro Jahr, Warmwasser-Wärmebedarf: 3.917 kwh pro Jahr. Solare Wärmegewinne: Heizwärmebedarf ca. Endenergiebedarf Wärmeverluste Heizung 11.700 kwh pro Jahr 43.900 kwh pro Jahr 62.800 kwh pro Jahr 7.900 kwh pro Jahr Verbrauchsangaben: Der Berechnung dieses Berichts wurde das EnEV-Standard-Nutzerverhalten und die Standard-Klimabedingungen für Deutschland zugrundegelegt. Daher können aus den Ergebnissen keine Rückschlüsse auf die absolute Höhe des Brennstoffverbrauchs gezogen werden. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 6

Grunddaten des Gebäudes: Ort: 81234 Musterstadt Bundesland: Hessen Gebäudetyp: Mehrfamilienhaus Baujahr: 1959 Nutzung: Privat Wohneinheiten: 3 Personenzahl: 6 Beheizbare Wohnfläche: m 2 = 258,5 m 2 Volumen: V e = 979 m³ Hüllfläche: A = 589,4 m² Kompaktheit: A/V = 0,6 m -1 Energiebezugsfläche: A N = 313,3 m² Mittlere Raumhöhe: H = 2,55 m Luftvolumen: V L = 783,4 m³ Luftwechsel: n = 0,7 h -1 Berechnungsgrundlagen: Das beheizte Volumen V e wurde gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) unter der Verwendung von Außenmaßen ermittelt. Die Berechnung des Energiebedarfs wurde in Anlehnung an die DIN Normen (DIN 4701-10, DIN 4108-6) und der EnEV 2009 in der derzeit gültigen Fassung durchgeführt. Zur Bestimmung des Endenergieverbrauchs wurden die Standardrandbedingungen der EnEV zugrunde gelegt. Zur Bewertung der thermischen Hülle wurden folgende Parameter zugrunde gelegt: - Das Kellergeschoss liegt außerhalb der beheizten Gebäudehülle und ist unbeheizt.. - Das Treppenhaus ist bis unter das Obergeschoss in offener Bauweise ausgeführt. Die Bezugsfläche A N in m² wird aus dem Volumen des Gebäudes mit dem Faktor von 0,32 ermittelt. Dadurch unterscheidet sich die Bezugsfläche im Allgemeinen von der tatsächlichen Wohnfläche. Zur Erläuterung der Fachbegriffe steht ein Glossar im Anhang zur Verfügung. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 7

Beschreibung der Gebäudehülle: Das Gebäude ist als Mehrfamilienhaus ausgeführt. Die optische Erscheinung ist sehr gepflegt. Die Hauseingangstür besteht aus Holz/Glas mit ca. 80% Glasanteil. Der U-Wert für die Hauseingangstür wird mit 3,5 W/m²K angenommen. Die Fenster mit einem U-Wert von 2,7 W/m 2 K, bestehen aus 2-fach-Verglasung mit Kunststoffrahmen. Im 1 Obergeschoss wurde eine Teil-Fensterfläche mit einem U-Wert von 0,7 W/ m 2 K ausgetauscht. Dies wurde in der Berechnung berücksichtigt. Kellergeschoss: Das Kellergeschoss ist massiv gemauert und unbeheizt. Die Kellerdecke wurde nachträglich von unten gedämmt. Ein Großteil der Heizungsrohre liegt in dieser Dämmebene. Dach: Das Dach befindet sich in einem guten Zustand. Es ist mit ca. 10 cm Mineralwolle gedämmt. Der Dachbelag besteht aus Dachpfannen. Der Dachboden bzw. die oberste Geschossdecke ist mit ca. 3,5 cm Polystyrol gedämmt. Der Neigungswinkel von 45 und die Ausrichtung der Dachfläche Richtung Südost, spricht für die Installation einer Solarthermieanlage. Wärmebrücken Das Haus besitzt die für die Bauzeit üblichen Wärmebrücken, wie Einkragung der Decken im Außenwandbereich und der Balkone. Diese sind für zusätzliche Energieverluste verantwortlich. Es wurde ein Wert von pauschal 0,1 W/ m 2 K agenommen. Nutzverhalten: Der tatsächliche Energieverbrauch eines Gebäudes ist sehr stark vom Nutzerverhalten der Bewohner abhängig. So haben die Nutzungsdauer, das Lüftungsverhalten, die Raumtemperaturen und die Anzahl bzw. Größe der beheizten Räume darauf einen wesentlichen Einfluss. Für die Berechnung dieses Berichts wurde der berechnete Wert mit den tatsächlichen Verbrauchswerten abgeglichen und dafür folgendes Nutzerverhalten zugrunde gelegt: Verbrauchsangaben: Mit dem obigen Nutzerverhalten sind die Ergebnisse der Berechnung nicht in genauer Übereinstimmung mit den Verbrauchswerten der letzten Jahre (Brennstoffdaten siehe Anhang). Da die gesamte Immobilie zurzeit der Vorort-Beratung bewohnt war, konnten seitens des Immobilienbesitzers aussagekräftige Verbrauchsabrechnungen vorgelegt werden, aus denen ein durchschnittlicher Brennstoffbedarf errechnet werden konnte. Dieser Energieberatungsbericht beruht auf dem errechneten energetischen Zustand. Alle ausgearbeiteten Varianten beruhen auf dieser Berechnung. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 8

Sinnvolle Varianten: In erster Linie ist ein Austausch der Anlagentechnik sowie die Reduzierung der Energieverluste über die Gebäudehülle zu empfehlen. Gleichzeitig wird somit auch eine Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes erreicht. Da die Energiekosten in Zukunft weiterhin steigen werden, sollten die besten Kombinationen aus verschiedenen Sanierungsvarianten erstellt werden, welche sich in den jeweiligen Betrachtungszeiträumen amortisieren. Berechnete Varianten: Var.1 Gas Brennwertgerät + Hydraulischer Abgleich + Leistungsgeregelte Pumpen + Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen nach EnEV + Kaminsarnierung. Var.2 Gas Brennwertgerät mit Solarthermie für WW + Hydraulischer Abgleich + Leistungsgeregelte Pumpen + Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen nach EnEV + Kaminsarnierung. Var.3 Pelletheizung mit Solarthermie für WW inkl. Heizungsunterstützung + Hydr. Abgleich + Thermostatventile mit 1K Regelbereich + Leistungsgeregelte Pumpen + Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen nach EnEV + Frischwasserstation. Var.4 Vollwärmeschutz der Fassade in 12 cm Stärke, WLG 0035. Var.5 Austausch der Fensterflächen mit einem U-Wert von 1,1 W/m 2 K. Var.6 Vollwärmeschutz der Fassade in 12 cm Stärke, WLG 0035 + Austausch der Fensterflächen mit einem U-Wert von 1,1 W/m 2 K Var.7 Vollwärmeschutz der Fassade in 12 cm Stärke WLG 0035 + Austausch der Fenster mit einem U-Wert von 1,1 W/m 2 K + Gas Brennwertgerät + Hydraulischer Abgleich + Leistungsgeregelte Pumpen + Thermostatventile mit 1K + Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen nach EnEV + Kaminsarnierung.. Var.8 Vollwärmeschutz der Fassade in 12 cm Stärke, WLG 0035 + Austausch der Fensterflächen mit einem U-Wert von 1,1 W/m 2 K, Pelletheizung mit Solarthermie für WW inkl. Heizungsunterstützung + Hydr. Abgleich + Thermostatventile mit 1K Regelbereich + Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen nach EnEV + Leistungsgeregelte Pumpen + Frischwasserstation. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 9

Zielstellung: Die Reduzierung des Brennstoffbedarfs und der Energieverluste, sowie die Beseitigung von Wärmebrücken in der Gebäudehülle. Abstimmung aller Komponenten um eine möglichst hohe Effektivität und eine kurze Amortisationszeit zu erreichen. Sinnvolle Varianten: Welche Varianten sind unter ökologischen, wirtschaftlichen und technischen Aspekten sinnvoll? Welche Maßnahmen sind besonders effektiv? Welche Einzelpakete sollten zu einem Maßnahmenpaket zusammen gefasst werden? In welcher zeitlichen Reihenfolge sollten die gewählten Maßnahmen erfolgen? - Erneuerung/Verbesserung der Anlagentechnik/Senkung des Brennstoffverbrauchs. - Verbesserung der Gebäudehülle/ Reduzierung der Energieverluste u. des Brennstoffbedarfs und des CO 2 -Ausstsoßes - Komplettpakete (Kombinationen einzelner Sanierungsempfehlungen). Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 10

Ist-Zustand des Gebäudes Gebäudehülle In der folgenden Tabelle finden Sie eine Zusammenstellung der einzelnen Bauteile der Gebäudehülle mit ihren momentanen U-Werten. Zum Vergleich sind die Mindestanforderungen angegeben, die die EnEV bei Änderungen von Bauteilen an bestehenden Gebäuden stellt. Die angekreuzten Bauteile liegen deutlich über diesen Mindestanforderungen und bieten daher ein Potenzial für energetische Verbesserungen. Typ Bauteil U-Wert in W/m²K U max EnEV* in W/m²K U-Wert Passivhaus in W/m²K X DA Dachfläche 0,57 0,24 0,15-0,10 DG Pultdachgaube 0,34 0,24 0,15-0,10 X OG Oberste Geschossdecke 0,68 0,24 0,15-0,10 X WA Außenwand 1,05 0,24 0,15-0,10 X WE Kellerwand Abgang NO ge. Erd 1,09 0,30 0,15-0,10 X WK Wand gegen unbh. Kellerraum 1,08 0,30 0,15-0,10 X FA Doppelverglasung 3,00 1,30 < 0,8 X FA Doppelverglasung Dach 3,00 1,40 < 0,8 X FA Glasbausteine 5,00 1,30 < 0,8 X FA Einfachverglasung Dach 5,00 1,40 < 0,8 FA Wärmeschutzverglasung 0,70 1,30 < 0,8 X BE Keller gegen Erdreich 3,50 0,30 0,15-0,10 BK Kellerdecke 0,38 0,30 0,15-0,10 *) Als U-Wert (früher k-wert) wird der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils bezeichnet. Bei Änderungen von Bauteilen an bestehenden Gebäuden muss der von der EnEV vorgegebene maximale U-Wert eingehalten werden. Die angegebenen Maximalwerte gelten für Dämmungen auf der kalten Außenseite. Bei Innendämmung darf ein Wärmedurchgangskoeffizient von 0,35 W/m²K nicht überschritten werden. Ist die Dämmschichtdicke aus technischen Gründen begrenzt, so ist die höchstmögliche Dämmschichtdicke einzubauen. Wird bei vorhandenen Fenstern nur die Verglasung ersetzt, so gilt für die Verglasung der Maximalwert 1,30 W/m²K. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 11

Beschreibung der Anlagentechnik: Die Heizungsanlage besteht aus einem atmosphärischen Niedertemperaturgaskessel der Firma Buderus, Modell Logano. Das Baujahr der Anlage ist 1995. Die Nennleistung des Kessels beträgt 21,7 kw. Die Anlage ist witterungsgeführt. Die Anlage besitzt einen geregelten Heizkreis. Das Abgasrohr ist aus Aluminium und ungedämmt. Die Anlagentechnik befindet sich in einem gepflegten Zustand. Die Räume der Immobilie werden komplett über Heizkörper erwärmt. Das Kellergeschoss ist unbeheizt. Das Treppenhaus wird mit beheizt. Die Rohrleitungen im Heizungsraum bestehen überwiegend aus Kupfer und sind nur teilweise nach EnEV gedämmt. Die Trinkwasserversorgung wird über drei Gas Durchlauferhitzer sichergestellt. Anlagentechnik Heizung: Erzeugung Verteilung Übergabe Zentrale Wärmeerzeugung NT-Kessel 21,7 kw, Erdgas E Auslegungstemperaturen 70/55 C Dämmung der Leitungen: halbe EnEV Altbau-typischer Betrieb (kein hydraul. Abgleich, flachere Heizkurve) Umwälzpumpe nicht leistungsgeregelt freie Heizfläche, Anordnung im Außenwandbereich Thermostatventile mit Auslegungsproportionalbereich 2 K Warmwasser: Bereich 3 Bereiche vom Typ 1 mit jeweils 104 m² Erzeugung Wohnungszentrale Warmwasserbereitung Gas-Durchlauferhitzer Zündfl. - Baujahr vor 1995, Erdgas E Verteilung Dämmung der Leitungen: mäßig (Altbau) Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 12

Ansicht der Anlagentechnik: Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 13

Ansicht der Anlagentechnik: Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 14

Energiebilanz Energieverluste entstehen über die Gebäudehülle und bei der Erzeugung und Bereitstellung der benötigten Energie für Heizung und Warmwasserbereitung. In dem folgenden Diagramm ist die Energiebilanz aus Wärmegewinnen und Wärmeverlusten der Gebäudehülle und der Anlagentechnik dargestellt. Die Aufteilung der Transmissionsverluste auf die Bauteilgruppen Dach Außenwand Fenster Keller und der Anlagenverluste auf die Bereiche Heizung Warmwasser Hilfsenergie (Strom) können Sie den folgenden Diagrammen entnehmen. Die Energiebilanz gibt Aufschluss darüber, in welchen Bereichen hauptsächlich die Energie verloren geht, bzw. wo zurzeit die größten Einsparpotenziale in Ihrem Gebäude liegen. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 15

Energiebilanz des Gebäudes: Energieverluste entstehen über die Gebäudehülle, bei der Erzeugung bzw. Bereitstellung der benötigten Energie für die Heizung und Warmwasserbereitung. Flussschema der Energiebilanz Ist-Zustand In den folgenden Diagrammen ist die Energiebilanz aus Wärmegewinnen/Wärmeverlusten der Gebäudehülle und der Anlagentechnik dargestellt. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 16

Energiebilanz des Gebäudes: Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 17

Bewertung des Gebäudes Die Gesamtbewertung des Gebäudes erfolgt aufgrund des jährlichen Primärenergiebedarfs pro m² Nutzfläche zurzeit beträgt dieser 224 kwh/m²a. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 18

Vergleich der Sanierungs-Varianten im Balkendiagramm Ist- Zustand: roter Balken Var.1 Gas Brennwertgerät + Hydraulischer Abgleich + Leistungsgeregelte Pumpen + Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen nach EnEV + Kaminsarnierung. Var.2 Gas Brennwertgerät mit Solarthermie für WW + Hydraulischer Abgleich + Leistungsgeregelte Pumpen + Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen nach EnEV + Kaminsarnierung. Var.3 Pelletheizung mit Solarthermie für WW inkl. Heizungsunterstützung + Hydr. Abgleich + Thermostatventile mit 1K Regelbereich + Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen nach EnEV + Leistungsgeregelte Pumpen + Frischwasserstation. Var.4 Vollwärmeschutz der Fassade in 12 cm Stärke, WLG 0035. Var.5 Austausch der Fensterflächen mit einem U-Wert von 1,1 W/m 2 K. Var.6 Vollwärmeschutz der Fassade in 12 cm Stärke, WLG 0035 + Austausch der Fensterflächen mit einem U-Wert von 1,1 W/m 2 K Var.7 Vollwärmeschutz der Fassade in 12 cm Stärke WLG 0035 + Austausch der Fenster mit einem U-Wert von 1,1 W/m 2 K + Gas Brennwertgerät + Hydraulischer Abgleich + Leistungsgeregelte Pumpen + Thermostatventile mit 1K + Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen nach EnEV + Kaminsarnierung.. Var.8 Vollwärmeschutz der Fassade in 12 cm Stärke, WLG 0035 + Austausch der Fensterflächen mit einem U-Wert von 1,1 W/m 2 K + Pelletheizung mit Solarthermie für WW inkl. Heizungsunterstützung + Hydr. Abgleich + Thermostatventile mit 1K Regelbereich + Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen nach EnEV + Leistungsgeregelte Pumpen + Frischwasserstation. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 19

Übersicht der jeweiligen Varianten und deren Ersparnis: Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 20

Übersicht der jeweiligen Varianten und deren Ersparnis: Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 21

Zusammenfassung der Ergebnisse Primärenergiebedarf Primärenergiebedarf Q p : kwh/a Einsparung Ist-Zustand 70159 Var.1 - Gas Brennwertheizung 57647 12512 17,8% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 32637 37523 53,5% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 9798 60361 86,0% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 51609 18550 26,4% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 60883 9276 13,2% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 42602 27557 39,3% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 33348 36812 52,5% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 6833 63326 90,3% Primärenergiebedarf q p pro m²: kwh/m²a Einsparung Ist-Zustand 224 Var.1 - Gas Brennwertheizung 184 40 17,8% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 104 120 53,5% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 31 193 86,0% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 165 59 26,4% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 194 30 13,2% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 136 88 39,3% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 106 117 52,5% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 22 202 90,3% Endenergiebedarf Endenergiebedarf Q E : kwh/a Einsparung Ist-Zustand 62764 Var.1 - Gas Brennwertheizung 51481 11282 18,0% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 28908 33855 53,9% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 40830 21934 34,9% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 46107 16657 26,5% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 54434 8330 13,3% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 38020 24743 39,4% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 29579 33184 52,9% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 26001 36762 58,6% Endenergiebedarf q E pro m²: kwh/m²a Einsparung Ist-Zustand 200 Var.1 - Gas Brennwertheizung 164 36 18,0% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 92 108 53,9% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 130 70 34,9% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 147 53 26,5% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 174 27 13,3% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 121 79 39,4% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 94 106 52,9% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 83 117 58,6% Heizwärmebedarf Heizwärmebedarf Q h : kwh/a Einsparung Ist-Zustand 43902 Var.1 - Gas Brennwertheizung 43902 0 0,0% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 43902 0 0,0% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 43902 0 0,0% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 28881 15021 34,2% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 36390 7511 17,1% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 21465 22437 51,1% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 21465 22437 51,1% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 21465 22437 51,1% Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 22

Heizwärmebedarf q h pro m²: kwh/m²a Einsparung Ist-Zustand 140 Var.1 - Gas Brennwertheizung 140 0 0,0% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 140 0 0,0% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 140 0 0,0% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 92 48 34,2% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 116 24 17,1% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 69 72 51,1% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 69 72 51,1% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 69 72 51,1% Anlagentechnische Verluste Anlagentechnische Verluste Q t : kwh/a Einsparung Ist-Zustand 14945 Var.1 - Gas Brennwertheizung 3663 11282 75,5% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW -18910 33855 226,5% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS -6989 21934 146,8% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 13309 1636 10,9% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 14127 818 5,5% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 12638 2307 15,4% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 4197 10748 71,9% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 619 14326 95,9% Anlagentechnische Verluste q t pro m²: kwh/m²a Einsparung Ist-Zustand 48 Var.1 - Gas Brennwertheizung 12 36 75,5% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW -60 108 226,5% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS -22 70 146,8% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 42 5 10,9% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 45 3 5,5% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 40 7 15,4% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 13 34 71,9% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 2 46 95,9% Anlagenaufwandszahl Anlagenaufwandszahl e P : Ist-Zustand 1,47 Var.1 - Gas Brennwertheizung 1,21 Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 0,68 Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 0,20 Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 1,57 Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 1,51 Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 1,68 Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 1,31 Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 0,27 Schadstoff-Emissionen CO 2 -Emissionen CO 2 -Emissionen: kg/a Einsparung Ist-Zustand 12988 Var.1 - Gas Brennwertheizung 10681 2307 17,8% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 6071 6917 53,3% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 420 12568 96,8% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 9560 3428 26,4% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 11274 1714 13,2% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 7896 5092 39,2% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 6199 6789 52,3% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 420 12568 96,8% kg/m²a Einsparung Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 23

CO 2 -Emssionen pro m²: Ist-Zustand 41 Var.1 - Gas Brennwertheizung 34 7 17,8% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 19 22 53,3% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 1 40 96,8% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 31 11 26,4% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 36 5 13,2% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 25 16 39,2% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 20 22 52,3% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 1 40 96,8% NO x -Emissionen NO x -Emissionen: kg/a Einsparung Ist-Zustand 12,8 Var.1 - Gas Brennwertheizung 10,6 2,3 17,8% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 6,0 6,8 53,3% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 32,5-19,6-153,0% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 9,4 3,4 26,4% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 11,1 1,7 13,2% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 7,8 5,0 39,2% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 6,1 6,7 52,3% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 20,6-7,8-60,7% SO 2 -Emissionen SO 2 -Emissionen: kg/a Einsparung Ist-Zustand 10,6 Var.1 - Gas Brennwertheizung 8,7 1,8 17,4% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 5,1 5,5 52,0% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 28,1-17,5-165,6% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 7,8 2,8 26,1% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 9,2 1,4 13,1% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 6,5 4,1 38,8% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 5,2 5,4 51,2% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 18,0-7,4-70,1% Kosten / Wirtschaftlichkeit Brennstoffkosten Brennstoffkosten: EUR/a Einsparung Ist-Zustand 4206 Var.1 - Gas Brennwertheizung 3491 715 17,0% Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 2063 2143 50,9% Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 1840 2367 56,3% Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 3144 1062 25,2% Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 3675 531 12,6% Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 2628 1578 37,5% Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 2103 2103 50,0% Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 1208 2998 71,3% Gesamtinvestitionskosten Gesamtinvestitionskosten: EUR Var.1 - Gas Brennwertheizung 7590 Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 14118 Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 24500 Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 28711 Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 14043 Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 42754 Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 50344 Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 67254 Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 24

Gesamtkosten der Energiesparmaßnahmen Gesamtkosten der Energiesparmaßnahmen (ohne sowieso anfallende Kosten, Erhaltungsaufwand) EUR Var.1 - Gas Brennwertheizung 4850 Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 11378 Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 16100 Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 20960 Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 8426 Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 29386 Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 34236 Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 46986 Kosteneinsparung durch die Energiesparmaßnahmen Gesamtkosteneinsparung in der Nutzungsdauer der Maßnahmen: EUR Var.1 - Gas Brennwertheizung 7065 Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 25920 Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 23340 Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 9810 Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 9150 Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 18180 Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 26940 Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 25560 Mittlere Kosteneinsparung pro Jahr: EUR/a Var.1 - Gas Brennwertheizung 471 Var.2 - Gas-BW + Solarthermie für WW 1728 Var.3 - Pelletheizung/Solar WW+ Hz + FWS 1556 Var.4 - Vollw.schutz Fassade 12 cm 327 Var.5 - Fensterflächen U-Wert 1,1 305 Var.6 - Vollwsch. Fassade + Fenster 606 Var.7 - Vollw Fass. + Fe + Gas-BW 898 Var.8 - Fassa. + Fe + Pellet/Solar + FWS 852 Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 25

Variantenempfehlung: Unter Berücksichtigung der Kosteneinsparung und des stark reduzierten CO 2 Ausstoßes im jeweiligen Betrachtungszeitraum ist Variante 2, 3, 7 und Variante 8 besonders zu empfehlen. Wird nur der Austausch der Anlagentechnik in Betracht gezogen, ist die Installation eines Gas- Brennwertgerätes mit einer Solarthermieanlage für Warmwasser (Variante 2) oder die Installation einer Pelletheizung inkl. Solarthermie für Warmwasser und Heizung (Variante 3) zu empfehlen. Auch hier amortisieren sich die Mehrkosten über die größere Brennstoffersparnis. Im Bezug auf die Gebäudehülle ist Variante 6 (Vollwärmeschutz der Fassade und der Austausch der Fenster), oder die Kombination dieser Variante mit einer neuen Heizungsanlage zu empfehlen (Variante 7 + 8). Dadurch, dass die oberste Geschossdecke, die Dachflächen und die Kellerdecke schon gedämmt wurden, sind die Amortisationszeiten für zusätzliche Maßnahmen entsprechend lange. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 26

Variante 1 : Gas Brennwertheizung + Hydraulischer Abgleich + Thermostatventile 1K Regelbereich + leistungsgeregelte Pumpen + Dämmung der Rohrleitungen nach EnEV In dieser Variante werden die folgenden Modernisierungsmaßnahmen betrachtet. Modernisierung der Gebäudehülle - Variante 1 - keine Maßnahme Modernisierung der Anlagentechnik - Variante 1 - Heizung: Erzeugung Verteilung Übergabe Zentralheizung mit Brennwert-Kessel (Erdgas E), Hydr. Abgleich des Rohrleitungsnetzes, Thermostatventile mit 1K Regelbereich, Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen, Kaminsanierung mittels Kunststoffrohr. Zentrale Wärmeerzeugung Brennwert-Kessel 23 kw, Erdgas E Auslegungstemperaturen 55/45 C Dämmung der Leitungen: nach EnEV optimierter Betrieb (optimale Heizkurve, hydraul. Abgleich) Umwälzpumpe leistungsgeregelt freie Heizfläche, Anordnung im Außenwandbereich Thermostatventile mit Auslegungsproportionalbereich 1 K Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 27

Energieeinsparung - Variante 1 - Nach Umsetzung der in dieser Variante vorgeschlagenen Maßnahmen reduziert sich der Endenergiebedarf Ihres Gebäudes um 18 %. Den Einfluss auf die Wärmeverluste über die einzelnen Bauteile und die Heizungsanlage zeigt das folgende Diagramm. Der derzeitige Endenergiebedarf von 62.764 kwh/jahr reduziert sich auf 51.481 kwh/jahr. Es ergibt sich somit eine Einsparung von 11.282 kwh/jahr, bei gleichem Nutzverhalten und gleichen Klimabedingungen. Die CO 2 -Emissionen werden um 2.307 kg CO 2 /Jahr reduziert. Dies wirkt sich positiv auf den Treibhauseffekt aus und hilft, unser Klima zu schützen. Durch die Modernisierungsmaßnahmen dieser Variante sinkt der Primärenergiebedarf des Gebäudes auf 184 kwh/m² pro Jahr. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 28

Wirtschaftlichkeit der Energiesparmaßnahmen - Variante 1 - Die vorgeschlagenen Maßnahmen haben ein Gesamtvolumen von: Gesamtinvestitionskosten : 7.590 EUR Darin enthaltene ohnehin anfallende Kosten (Erhaltungsaufwand) : 2.740 EUR Gesamtkosten für die Energiesparmaßnahmen : 4.850 EUR Daraus ergeben sich die folgenden über die Nutzungsdauer von 15,0 Jahren gemittelten jährlichen Kosten bzw. die folgenden im Nutzungszeitraum anfallenden Gesamtkosten: mittl. jährl. Kosten Gesamtkosten Kapitalkosten 483 EUR/Jahr 7.245 EUR Brennstoffkosten (ggf. inkl. sonstiger Kosten) + 4.662 EUR/Jahr + 69.930 EUR 5.145 EUR/Jahr 77.175 EUR Brennstoffkosten ohne Energiesparmaßnahmen 5.616 EUR/Jahr 84.240 EUR Einsparung 471 EUR/Jahr 7.065 EUR Die Amortisationsdauer beträgt 8 Jahre. Der Wirtschaftlichkeitsberechnung wurden die folgenden Parameter zugrunde gelegt: Betrachtungszeitraum aktuelle jährliche Brennstoffkosten im Ist-Zustand aktuelle jährliche Brennstoffkosten im sanierten Zustand 15,0 Jahre 4.206 EUR/Jahr 3.491 EUR/Jahr Kalkulationszinssatz 5,50 % Teuerungsrate Anlage bzw. Sanierungsmaßnahmen 3,50 % Teuerungsrate für Brennstoff 4,00 % Interner Zinsfuß 16,55 % Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 29

Variante 2 : Gas Brennwertheizung + Hydraulischer Abgleich + Thermostatventile 1K Regelbereich + leistungsgeregelte Pumpen + Dämmung der Rohrleitungen nach EnEV + Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung In dieser Variante werden die folgenden Modernisierungsmaßnahmen betrachtet. Modernisierung der Gebäudehülle - Variante 2 - keine Maßnahme Modernisierung der Anlagentechnik - Variante 2 - Heizung: Erzeugung Verteilung Übergabe Zentralheizung mit Brennwert-Kessel (Erdgas E), Hydr. Abgleich des Rohrleitungsnetzes, Thermostatventile mit 1K Regelbereich, Dämmung der freiliegenden Rohrleitungen, Kaminsanierung mittels Kunststoffrohr. Zentrale Wärmeerzeugung, 2 Wärmeerzeuger Wärmeerzeuger 1-45% Deckungsanteil Brennwert-Kessel - 23 kw, Erdgas E Wärmeerzeuger 2-55% Deckungsanteil Solare Heizungsunterstützung - Sonnen-Energie Auslegungstemperaturen 55/45 C Dämmung der Leitungen: nach EnEV optimierter Betrieb (optimale Heizkurve, hydraul. Abgleich) Umwälzpumpe leistungsgeregelt freie Heizfläche, Anordnung im Außenwandbereich Thermostatventil mit Auslegungsproportionalbereich 1 K Warmwasser: Zentrale Warmwasserbereitung über Brennwert-Kessel (Erdgas E) * Solarthermieanlage für die Warmwasserbereitung Erzeugung Speicherung Verteilung Zentrale Warmwasserbereitung Brennwert-Kessel - 23 kw, Erdgas E Indirekt beheizter Speicher ca. 300 Liter, Dämmung nach EnEV Verteilung mit Zirkulation Dämmung der Leitungen: nach EnEV Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 30

Energieeinsparung - Variante 2 - Nach Umsetzung der in dieser Variante vorgeschlagenen Maßnahmen reduziert sich der Endenergiebedarf Ihres Gebäudes um 54 %. Den Einfluss auf die Wärmeverluste über die einzelnen Bauteile und die Heizungsanlage zeigt das folgende Diagramm. Der derzeitige Endenergiebedarf von 62.764 kwh/jahr reduziert sich auf 28.908 kwh/jahr. Es ergibt sich somit eine Einsparung von 33.855 kwh/jahr, bei gleichem Nutzverhalten und gleichen Klimabedingungen. Die CO 2 -Emissionen werden um 6.917 kg CO 2 /Jahr reduziert. Dies wirkt sich positiv auf den Treibhauseffekt aus und hilft, unser Klima zu schützen. Durch die Modernisierungsmaßnahmen dieser Variante sinkt der Primärenergiebedarf des Gebäudes auf 104 kwh/m² pro Jahr. Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 31

Wirtschaftlichkeit der Energiesparmaßnahmen - Variante 2 - Die vorgeschlagenen Maßnahmen haben ein Gesamtvolumen von: Gesamtinvestitionskosten : 14.118 EUR Darin enthaltene ohnehin anfallende Kosten (Erhaltungsaufwand) : 2.740 EUR Gesamtkosten für die Energiesparmaßnahmen : 11.378 EUR Daraus ergeben sich die folgenden über die Nutzungsdauer von 15,0 Jahren gemittelten jährlichen Kosten bzw. die folgenden im Nutzungszeitraum anfallenden Gesamtkosten: mittl. jährl. Kosten Gesamtkosten Kapitalkosten 1.134 EUR/Jahr 17.010 EUR Brennstoffkosten (ggf. inkl. sonstiger Kosten) + 2.754 EUR/Jahr + 41.310 EUR 3.888 EUR/Jahr 58.320 EUR Brennstoffkosten ohne Energiesparmaßnahmen 5.616 EUR/Jahr 84.240 EUR Einsparung 1.728 EUR/Jahr 25.920 EUR Die Amortisationsdauer beträgt 6 Jahre. Der Wirtschaftlichkeitsberechnung wurden die folgenden Parameter zugrunde gelegt: Betrachtungszeitraum aktuelle jährliche Brennstoffkosten im Ist-Zustand aktuelle jährliche Brennstoffkosten im sanierten Zustand 15,0 Jahre 4.206 EUR/Jahr 2.063 EUR/Jahr Kalkulationszinssatz 5,50 % Teuerungsrate Anlage bzw. Sanierungsmaßnahmen 3,50 % Teuerungsrate für Brennstoff 4,00 % Interner Zinsfuß 21,74 % Dipl.-Ing. Andreas Dickhardt 32