Systemwiederherstellung



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Transkript:

Systemwiederherstellung Im folgenden Kapitel wird die Herstellung des Systems mit Hilfe des mitgelieferten USB- Recovery-Sticks erklärt. Grundlegende Konfiguration Zunächst sollte die IPMI-IP-Adresse bekannt sein, damit man sich mit dem IPMI-Viewer oder über den Webbrowser mit der Maschine verbinden kann. Nähere Informationen zu IPMI findet man hier: http://www.supermicro.com/products/nfo/ipmi.cfm Sollte diese noch nicht bekannt sein, so muss man zunächst einmal Tastatur/Monitor (Maus nicht erforderlich) anschließen und das System starten, um dann im Bios die IPMI-Adresse ablesen zu können. Alternativ könnnte man auch auf dem DHCP-Server prüfen, welche IP der zugehörigen MAC-Adresse zugewiesen worden ist. Zunächst drückt man während des Startvorgangs kurz nach dem Einschalten die Entf -Taste um in das BIOS zu gelangen.

Nun wechselt man zu dem Punkt Advanced Hier dann den Punkt IPMI Configuration auswählen IPMI Function muss auf Enabled stehen. Hier in den Punkt Set LAN Configuration wechseln

Wurde ein Netzwerkkabel angeschlossen (der Ethernet-Port direkt neben dem Grafikkarten- Anschluss), dann sollte das System sich bereits eine gültige IP vom DHCP-Server besorgt haben. Dies IP wird nun verwendet um entweder mit einem Browser, oder besser mit dem Programm IPMI-View auf das System zugreifen zu können.

Vorbereitung der Systemwiederherstellung Zunächst muss der USB-Recovery-Stick an einen freien USB-Port (zwei befinden sich and der Geräterückseite, ein weiterer ist im Gerät auf der Platine (hinter den SATA-Anschlüssen vorhanden). Da man für das Recover keine Maus benötigt reicht es auch aus, einen Port für die Tastatur und den anderen für den USB-Recovery-Stick zu verwenden. Nachdem der USB-Recovery-Stick eingesteckt worden ist, muss man im BIOS noch die Bootreihenfolge einstellen. Normalerweise steht hier die HDD an oberster Stelle. Hierzu wechselt man zunächst in den Punkt Boot Wechselt man nun in den Punkt Boot Device Priority wird man vermutlich sehen, dass die Festplatte (Raid-Volume dort als erstes Boot-Device und eines der optischen Laufwerke als zweites Device eingetragen sind. Der USB-Recovery-Stick ist nicht zu finden.

Sollte dies der Fall sein, so muss man diesen Punkt nochmals verlassen und stattdessen in den Punkt Hard Disk Drives wechseln. Hier muss nun der USB-Recovery-Stick als 1st Drive eingetragen werden.

Danach sollte die Reihenfolge entsprechend umgestellt worden sein.

Nun nochmals in den Punkt Boot Device Priority wechseln und prüfen, ob nun die Reihenfolge wie gewünscht abgeändert worden ist. Jetzt kann man das BIOS verlassen und die Einstellungen speichern. Später muss man diese Einstellung nicht zurücksetzen, wenn kein USB-Recovery-Stick mehr eingesteckt ist. Das System bootet dann automatisch von der Festplatte.

Die Konfiguration ist somit abgeschlossen und das System wird nun von dem USB-Recovery-Stick booten.

Start der Reparatur/Recovery Konsole vom USB-Recovery-Stick Nach dem Bootvorgang sieht man folgenden Schirm Um sich zunächst einen Überblick über die Laufwerkszuordnung zu verschaffen ruft man den Befehl diskpart auf. Mit diesem kleinen Tool können Festplatten und deren Partitionen verwaltet werden. Informationen zur Verwendung dieses Tools findet man u.a. hier: http://support.microsoft.com/kb/300415

Nach Aufruf des Programms geben wir list volume ein, um eine Aufstellung, der dem System aktuell bekannten Volumes zu erhalten. Wir erkennen, dass unser USB-Recovery-Stick die Laufwerkszuordnung F: und unser wiederherzustellendes Plattensystem die Laufwerkzuordnung C: hat. Sicherheitshalber wird jedoch empfohlen die Partition, wenn bereits vorhanden, nochmals neu zu erstellen. Somit werden nun in Folge mehrere Aktionen durchgeführt. diskpart list disk Listet alle verfügbaren Datenträger auf select disk 1 hier wäre der neue USB-Datenträger Volume 1 clean Löscht evtl. vorhanden Partitionen auf diesem create partition primary Erstellt eine neue Partition active setzt die aktuelle Partition auf aktiv, damit später hiervon gebootet werden kann format quick fs=ntfs Schnellformatierung mit NTFS-Dateisystem assign weist der Partition einen Laufwerksbuchstaben zu list volume Das eben erstellte Volume ist nun mit * markiert Den Laufwerksbuchstaben bitte merken (z.b. G:) exit beendet das diskpart Tool Die Nachfolgenden Abbildungen veranschaulichen diese Schritte.

In unserem Beispiel hat sich Laufwerkszuordnung nicht geändert und das Festplatten-Volume hatte nachwievor noch die Laufwerkszuordnung C: Im folgenden Schritt wird nun auf das Laufwerk F: (unser USB-Boot-Stick) gewechselt, da sich hier das entpsrechende Recovery-Programm,. sowie das Image befinden. Neben dem Programm zum Erstellen und Zurückspielen von Images (imagex.exe) finden sich hier auch die Image-Datei, die ein Vorinstalliertes System (jedoch ohne Point) enthält (incom.wim), sow ie eine weitere Image-Datei mit Namen bootimg.wim, die zur Erstellung von USB-Boot-Sticks verwendet werden kann. Diese ist aber nicht zwingend auf jedem USB-Boot-Stick enthalten und wird ansonsten auch nicht benötigt.

Nun wird lediglich noch ein weiterer Befehl benötigt, um das System wieder herstellen zu können. imagex /apply F:\incom.wim 1 C:\ /verify Das System wird nun wieder hergestellt. Nun einfach exit eingeben und das System startet neu. Der USB-Boot-Stick kann dann entfernt werden und das System sollte wieder von der HDD starten. Insofern die weitere Konfiguration lokal und nicht über IPMI gemacht werden soll, bitte die Maus wieder anschließen. Im Anschluss dann einfach den Anweisungen folgen.