Digital Media Marketing (Bachelor of Science)

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1 Digital Media Marketing (Bachelor of Science) Der Studiengang Digital Media Marketing bildet Informatikerinnen und Informatiker mit Grundkompetenz im Marketing mit digitalen Medien aus. Als Informatikstudiengang ist er im Fachbereich IMST Informatik und Mikrosystemtechnik angesiedelt. 6 Semester Regelstudienzeit, 180 ECTS, Vollzeit-Präsenzstudiengang Abschlussgrad: Bachelor of Science Abschlussbezeichnung: Informatikerin/Informatiker im Anwendungsbereich Digital Media Marketing Beginn jeweils zum Wintersemester; erstmals zum Wintersemester 2013/2014 Zugangsvoraussetzung: Es gelten die Zugangsvoraussetzungen für ein Studium an Fachhochschulen des Landes Rheinlandpfalz. Ein Vorpraktikum wird nicht gefordert. Eine Zugangsbeschränkung durch Numerus Clausus ist nicht vorgesehen. Zielaufnahmezahl sind vierzig Studierende pro Jahr. Diese Darstellung des Studiengangs lag zur Akkreditierung vor. Für die Publikation wurden personenbezogene Daten und ein Teil der technischen Anhänge entfernt, soweit sie nicht zum Verständnis nötig sind. Ansprechpartnerin: Prof. Barbara Christin Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik Standort Zweibrücken, Amerikastraße 1, Zweibrücken Tel.:

2 Inhalt A Qualifikationsziele & Profil des Studiengangs... 1 A.1 Qualifikationsziele... 1 Kompetenzerwerb und Lernziele... 2 Fach- und Methodenkompetenz... 3 Übergreifende Sachkompetenz... 4 Soziale und personale Kompetenz... 4 A.2 Profil... 5 Fachbereichsübergreifende Studienangebote... 6 Besondere Merkmale... 6 Einbettung in das Ausbildungsprofil der FH Kaiserslautern... 7 Regionale, nationale und internationale Perspektive... 3 A.3 Zielgruppenpotential... 4 Vergleichbare Studiengänge... 4 Besonderheiten des einzurichtenden Studiengangs... 6 A.4 Kooperationen und Forschungsaktivitäten... 6 Forschungsbezug der Lehre... 6 Drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte... 7 Aktuelle Veröffentlichungen und Konferenzbeiträge... 8 Berufsbegleitendes Studienmodell... 9 A.5 Zugang und Zulassung A.6 Internationalität Empfohlener Auslandsaufenthalt Fremdsprachenkurse Fremdsprachige Lehrveranstaltungen Betreuungskonzept für ausländische Studierende A.7 Berufsfeldorientierung und Bedarf Einsatzbereiche für Absolventinnen und Absolventen Berufsfeldorientierung Arbeitsmarktperspektive A.8 Diversity und Gender Berücksichtigung der sozialen Vielfalt i

3 Studentinnen für MINT-Fächer Maßnahmen für Studentinnen Erhöhung der Anzahl von Professorinnen Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium Projekt Integration durch Bildung Förderung individueller Studienwege Fachbereichs- und standortspezifische Maßnahmen B Curriculare Strukturen B.1 Curriculum Curricularer Aufbau (s. Studienverlaufsplan) Basisstudium Vertiefungsstudium Vertiefungsfächer Nicht technische Schlüsselqualifikationen Kreditpunktesystem und Workload Module Betreutes Praxisprojekt und Bachelorarbeit Veranstaltungsformen B.2 Prüfungssystem Allgemeine Organisation des Prüfungssystems Wichtige formale Kriterien Gewichtung von Modulprüfungen Prüfungsformen Prüfungsvoraussetzungen Bewertungskriterien und Rückmeldung der Prüfungsergebnisse an Studierende Information der Studierenden über das Prüfungssystem B.3 Beratung und Betreuung Beratungs- und Betreuungskonzepte Fachstudienberatung B.4 Diploma Supplement C Ressourcen ii

4 C.1 Personelle Ressourcen Lehrdeputat, Importe, Lehraufträge Weiterqualifizierung des Personals auf Fachbereichsebene C.2 Sächliche Ressourcen Technische Ausstattung Studiengangsspezifische Einrichtungen Bibliotheksausstattung D Qualitätssicherung D.1 Hochschulweite Aspekte D.2 Fachbereichsspezifische Aspekte E Ansprechpartnerin iii

5 A Qualifikationsziele & Profil des Studiengangs A.1 Qualifikationsziele Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Digital Media Marketing kennen das Marktumfeld, die technischen, gestalterischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Marketing mit digitalen Medien. Ziel des Studiengangs ist die berufsorientierte Ausbildung von Informatikerinnen und Informatikern mit Grundkompetenzen im Marketing und der Digital Content Creation. Leitidee ist die umfassende Digitalisierung von Workflows in der Medienproduktion und die Auswertung von Digital Content für das intermediale Marketing in Web, Print und Broadcast. Die informationstechnische Analyse des Nutzungsverhaltens insbesondere im World Wide Web eröffnet Möglichkeiten für individualisierte Angebote und passgenaue Kampagnen. Sowohl von Unternehmer- bzw. Anbieterseite als auch von Seiten der Nutzer wächst der Bedarf an komplexen und vernetzten Angeboten. Dieser Entwicklung trägt der Studiengang Digital Media Marketing mit der Verbindung von Kompetenzen aus Informatik, Marketing und Digital Content Creation Rechnung. Absolventinnen und Absolventen sind qualifiziert, Webanwendungen und Softwares zu entwickeln, zu pflegen, kundenorientiert und verantwortungsvoll einzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf Anwendungen für das Web2.0. Kenntnisse im Marketing, insbesondere im Online- Marketing und der Anwendung von Analyse-Tools sind die Schnittstelle zwischen den informationstechnischen Qualifikationen und der berufsorientierten Anwendung von Marketinginstrumenten. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Digital Media Marketing ist bewusst, dass Marketing in der zunehmenden Konvergenz der Medien ein intermediales Marketing mit digitalen Medien ist. Sie können digitalen Content für den Einsatz auf verschiedenen Plattformen erstellen und kennen die technischen und gestalterischen Zusammenhänge. Sie sind mit dem digitalen Workflow vertraut und können einschätzen, wie Daten und Metadaten im Sinne einer effizienten Medienproduktion und eines effizienten Marketing eingesetzt werden. Mit der Qualifikation in Informatik, Marketing und Digitalen Medien sind Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Digital Media Marketing sowohl für die Zusammenarbeit in bestehenden Unternehmen als auch für die Selbstständigkeit sehr gut vorbereitet. 1

6 Kompetenzerwerb und Lernziele Das Basisstudium baut in den ersten drei Semestern Grundlagen in Informatik, Marketing und Digital Content Creation auf. Grundlagenveranstaltungen zur Mathematik erleichtern den Zugang zur Informatik und bereiten auf den Einsatz von Analyse-Tools und statistischen Verfahren vor. Das Basisstudium vermittelt die grundlegende fachliche Kompetenz für die genannten Bereiche und baut erste Methodenkompetenz auf. Mit gruppenorientierten Projektarbeiten insbesondere in den Modulen zu Marketing und Digital Content Creation erwerben die Studierenden ab dem ersten Semester überfachliche Schlüsselkompetenzen. Mit Abschluss des Basisstudiums kennen die Studierenden Konzepte der Informatik, des Marketings und der Digital Content Creation. Sie können diese Konzepte einordnen und anwenden. Sie haben die Sozial- und Selbstkompetenz, um im Team Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Ab dem vierten Semester schließt das Vertiefungsstudium an. Das Vertiefungsstudium vermittelt theoretische und praktische Fähigkeiten zur Organisation und Durchführung von interdisziplinären Projekten in Informatik, Marketing und Digital Content Creation. Ein Modul zum Projektmanagement zu Beginn des Vertiefungsstudiums konsolidiert die überfachlichen Schlüsselkompetenzen aus dem Basisstudium und vermittelt die Methoden und Fertigkeiten zur erfolgreichen Planung, Kontrolle und teambasierten Durchführung von Projekten. Rechtliche Grundlagen und medientheoretische Fragestellungen helfen den Studierenden eigene Projekte und Positionen und die von anderen in ihrer juristischen und gesellschaftlichen Relevanz einzuordnen. Über die Pflichtveranstaltungen hinaus gibt es im Vertiefungsstudium eine Schwerpunktsetzung im Rahmen von Vertiefungsfächern. Die Vertiefungsfächer ergänzen die erworbenen Kenntnisse mit Fertigkeiten aus Bereichen wie Social Media Marketing, Data Mining, Semantic Web, Entwicklung und Gestaltung von Benutzungsoberflächen, Cross Media Marketing, Corporate Media und Audiovisuelle-Medien und vertiefen die Methodenkompetenz. Das Angebot von Vertiefungsfächern kann aktuellen Entwicklungen angepasst werden. Zum Ende des Vertiefungsstudiums bietet die betreute Praxisphase in einem Unternehmen eine weitere fachliche Vertiefung. In der betreuten Praxisphase sollen Studierende zeigen, dass sie in der Lage sind, ein inhaltlich und zeitlich begrenztes Fachproblem unter Anleitung zu bearbeiten. Die Praxisphase macht Studierende mit Abläufen im Unternehmen vertraut und bietet nicht selten mit einer anschließenden Bachelorarbeit den ersten Schritt ins Berufsleben. 2

7 Die Bachelorarbeit kann bei Erweiterung des Themas auf die Praxisphase aufbauen. In der Bachelorarbeit zeigen die Studierenden, dass sie in der Lage sind, in einer vorgegebenen Zeitspanne ein Fachproblem selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Praxisphase und Bachelorarbeit können auf Antrag organisatorisch zusammengelegt werden. Über den Antrag entscheidet der jeweilige Vorsitz des Prüfungsausschusses. Mit der Bachelorarbeit und einem Kolloquium von in der Regel maximal dreißig Minuten Dauer schließt das Studium ab. Eine Weiterführung des Studiums im Master Informatik an der FH Kaiserslautern, Standort Zweibrücken, ist möglich. Im Bereich Mathematik sollen für Bachelor-Absolventinnen und Absolventen aus dem Studiengang Digital Media Marketing ergänzende Veranstaltungen für den Einstieg in den Masterstudiengang angeboten werden, weil einige Aspekte, insbesondere die Analysis, in den Veranstaltungen zur Mathematik für den Studiengang Digital Media Marketing nicht vorgesehen sind. Fach- und Methodenkompetenz Studierende im Studiengang Digital Media Marketing erwerben Fach- und Methodenkompetenz in den Bereichen Informatik, Marketing und Digital Content Creation. Die Stoffvermittlung wird durchgehend mit praktischen Übungen ergänzt. Insbesondere konzeptionelle, gestalterische und praktische Kompetenzen können in Übungen und Praktika vermittelt und von Studierenden entwickelt werden. Die formale und technologische Kompetenz in den Bereichen Informatik, Marketing und Digital Content Creation schafft die Voraussetzung für die Analyse von Zusammenhängen und entsprechende Lösungskompetenz. Der Transfer von Wissen und Fertigkeiten auf unbekannte Fragestellungen wird in Vorlesungen und begleitenden Übungen gefördert. Diese Ausrichtung mit deutlichem Praxisbezug findet ihren Abschluss mit einem betreuten Praxisprojekt in einem Unternehmen. Vom ersten Semester an sind insbesondere die Module zu Marketing und Digital Content Creation mit Praxisbeispielen und Anwendungsszenarien interdisziplinär auf das Marketing mit digitalen Medien hin angelegt. Dieser interdisziplinäre Ansatz wird mit dem Studienprojekt im fünften Semester fortgeführt. Studierende wählen im Team aus einem Pool von Themen aus, welche von Dozenten des Studiengangs ausgegeben werden. Die während des Studiums erworbenen Kenntnisse werden im Studienprojekt eingesetzt und vertieft.. 3

8 Übergreifende Sachkompetenz Ergänzend zu fachlichen und methodischen Kompetenzen vermittelt und fördert der Studiengang Digital Media Marketing übergreifende Sachkompetenz. Zu den Projekten im Basis- und Vertiefungsstudium sind regelmäßig Dokumente zur Projektplanung und zum Abschluss ein Projektbericht Teil der Veranstaltungen. Die Studierenden sind damit zur fachgerechten und methodisch angemessenen Durchführung der Projekte angehalten. Die Erstellung der Dokumente wird in den Veranstaltungen betreut. Als Teil der Projektarbeit fließen sie in die Bewertung mit ein. Über den Studienverlauf erarbeiten sich die Studierenden damit die Grundlagen für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten. Die zum Teil komplexen rechtlichen Aspekte im Marketing mit digitalen Medien wie Urheberund Nutzungsrechte, Datenschutz und Recht am eigenen Bild werden im Zusammenhang mit Projekten thematisiert und erläutert. Die Veranstaltung IT-Recht im Modul Projektmanagement zu Beginn des Vertiefungsstudiums im vierten Semester fasst die Einzelaspekte strukturiert zusammen und stellt sie in einen juristischen Zusammenhang. Diese juristische Sachkompetenz schafft die Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten und klärt über Rechte und Verpflichtungen von Nutzern und Anbietern auf. Verbindlich für alle Studierenden des Studiengangs Digital Media Marketing ist das Modul Englisch und die Veranstaltung Schreiben für Web und AV-Produktion im Modul Mediengestaltung. Neben der dabei zu erwerbenden Sprachkompetenz setzen die Module die Studierenden in die Lage, im world wide web zielgruppenorientiert und international zu kommunizieren. Soziale und personale Kompetenz Der Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik legt in seinen Informatikstudiengängen besonderen Wert auf die Teamfähigkeit und die interdisziplinäre Arbeitsfähigkeit der Studierenden. Unabhängig vom Anwendungsbereich sind IT Projekte auf die Zusammenarbeit im Team hin angelegt. Praxisorientierte Gruppen- und Teamarbeit über den gesamten Studienverlauf fördern die Sozial- und Selbstkompetenz. In der persönlichen, fachlichen und methodischen Entwicklung unterstützen Veranstaltungen wie Kreativitäts- und Präsentationstechniken und Projektmanagement die Studierenden in ihrer Entwicklung. 4

9 Veranstaltungen zu rechtlichen und medientheoretischen Grundlagen stellen einen fachlichen Zusammenhang her, der den Studierenden eine kritische Positionierung über Marktanforderungen hinaus erlaubt. A.2 Profil Der Studiengang Digital Media Marketing verknüpft Aspekte aus Informatik, Marketing und Digital Content Creation. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind in der Lage, Online Marktplätze mitzugestalten. Sie können Web-Anwendungen und Softwares entwickeln, Kunden zur Nutzung von aktuellen Angeboten im Online- und Cross Media Marketing beraten und sind kompetent, Content für verschiedene Anwendungen und Plattformen zu erstellen. Mit einem Informatikanteil von 46 % und einem Mathematikanteil von 8 % ist der Studiengang darauf hin angelegt, umfassende Kompetenzen zu vermitteln, die einen informationstechnischen Zugang zum Marketing mit digitalen Medien ermöglichen. Kenntnisse aus dem Bereich Marketing mit einem Anteil von 19% und aus dem Bereich Medien und Mediengestaltung mit einem Anteil von 16% schaffen zusammen mit den Soft Skills im Anteil von 11% sehr gute Voraussetzungen für die Markteinschätzung und die Beratung von Kunden in kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen. Vertiefungsfächer sind in dieser prozentualen Verteilung exemplarisch berechnet. Aufbauend auf ein solides Fundament aus allgemeinem Marketingwissen und Fertigkeiten in der Konzeption und Entwicklung von digitalem Content, fokussiert der Studiengang Digital Media Marketing auf konzeptionelle und informationstechnische Aufgaben für die Planung und Umsetzung von Geschäftsmodellen und Marketingstrategien im Web

10 Abb. 1: Verteilung der Kompetenzbereiche im Studiengang Digital Media Marketing Fachbereichsübergreifende Studienangebote In enger Abstimmung mit dem Fachbereich Betriebswirtschaft, der ebenfalls am Standort Zweibrücken ansässig ist, können Veranstaltungen zum Marketing und zum Erwerb englischer Sprachkompetenz speziell für den Studiengang Digital Media Marketing angeboten werden. Darüber hinaus können ausgewählte Veranstaltungen der Betriebswirtschaft für die Wahl als Vertiefungsfach im Studiengang Digital Media Marketing nach Abstimmung geöffnet werden. Besondere Merkmale Der Studiengang Digital Media Marketing ist ein Informatikstudiengang mit Grundkompetenz im Marketing mit digitalen Medien. Der informationstechnische Zugang unterscheidet diesen Studiengang grundlegend von anderen Studiengängen zum Marketing mit digitalen Medien, die eine betriebswirtschaftliche oder gestalterische Ausrichtung haben (s.u. ähnliche Studiengänge). Die Kombination von Kompetenzen aus Informatik, Marketing und Digital Content Creation erlaubt Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Digital Media Marketing einen umfassenden Zugang zu Aufgaben im Zusammenhang mit der weiteren Ökonomisierung im world wide web. Veranstaltungen zu Kreativitäts- und Präsentationstechniken, Schreiben für Web und AV- Produktion und für die Formulierung von englischsprachigen Texten, schaffen die Grundlage, auch über sprachliche Grenzen hinaus, kundenorientiert und zielgruppengerecht im Sinne eines erfolgreichen Marketings zu kommunizieren. 6

11 Einbettung in das Ausbildungsprofil der FH Kaiserslautern Der Studiengang Digital Media Marketing nutzt Synergien der Fachbereiche Informatik und Mikrosystemtechnik und Betriebswirtschaft am Hochschulstandort Zweibrücken. Die räumliche Nähe und die bestehende gute Kooperation der beiden Fachbereiche, schaffen sehr gute Voraussetzungen für die Zusammenarbeit in einem Studiengang Digital Media Marketing. Die bestehenden Präsenzstudiengänge in der Informatik (Angewandte Informatik, Medieninformatik und Medizininformatik) haben jeweils klar definierte Profile. Der Studiengang Digital Media Marketing ist dabei als Ableitung aus dem Studiengang Medieninformatik zu verstehen. Die Informatik- und Mathematikanteile im Studiengang Digital Media Marketing sind deutlich niedriger als im Studiengang Medieninformatik. Diese Verschiebung fällt zu Gunsten der Anwendungsbereiche Marketing und Digital Content Creation aus. In den Bereichen Informatik, Marketing und Digital Content Creation sind die erforderlichen Kompetenzen für den Studiengang Digital Media Marketing am Standort Zweibrücken vorhanden. Lediglich die Pflichtveranstaltungen IT-Recht, Kreativitäts- und Präsentationstechniken und Schreiben für Web und AV-Produktion müssen durch Lehraufträge abgedeckt werden. Im Bereich der Vertiefungsfächer werden die Module Cross Media Marketing und Corporate Media über Lehraufträge abgedeckt werden. Digital Media Marketing Medieninformatik Abb. 2: Digital Media Marketing und Medieninformatik im Vergleich 7

12 Auch wenn Synergieeffekte zwischen den Informatikstudiengängen für gemeinsame Veranstaltungen genutzt werden können, sind 23 % der im Studiengang Digital Media Marketing angebotenen Veranstaltungen ausschließlich für diesen Studiengang konzipiert (35 SWS von 152 SWS; ohne Praxisphase, Bachelorthesis und Kolloquium). Diese studiengangsspezifischen Angebote differenzieren schon im Basisstudium den Schwerpunkt im Vergleich zum Studiengang Medieninformatik und führen mit dem Vertiefungsstudium auf von der Medieninformatik deutlich verschiedene Berufsziele hin. Abb. 3: neu konzipierte Module im Studiengang Digital Media Marketing Durch einen marketingorientierten Studiengang wird das Angebot der Fachhochschule Kaiserslautern im Bereich Informatik um einen aktuellen Anwendungsbereich ergänzt. Die Fokussierung des Studiengangs Digital Media Marketing auf das Marketing im Web 2.0 unter Einbeziehung von Crossmedia-Strategien schafft einen Informatikstudiengang, der Studierende mit informationstechnischen Kompetenzen in einem aller Voraussicht nach zukünftig von Unternehmen immer stärker nachgefragten Anwendungsbereich ausbildet. 1 Die Fachhochschule Kaiserslautern war eine der ersten Hochschulen in Deutschland, die einen Medieninformatikstudiengang, zunächst unter dem Namen Digitale Medien, angeboten hat. Mit dem Studiengang Digital Media Marketing kann erneut ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen werden. Bundesweit gibt es mit dem Studiengang Multimedia Marketing an der FH 1 Unternehmen setzen mehrheitlich auf Social Media Strategie [Dez. 2012] 2

13 Schmalkalden nur einen annähernd vergleichbaren Studiengang, der an einer staatlichen Fachhochschule angeboten wird. Regionale, nationale und internationale Perspektive Der Studiengang Digital Media Marketing trägt aktuellen Entwicklungen im Marketing großer, mittelständischer und kleiner Unternehmen Rechnung. Die Zuwächse in der Online Werbung und im Online Marketing sind deutlich höher als die in anderen Medien 2. Die Strategien gehen dabei weit über die Nutzung von Bannerwerbung, Adds und Unternehmenswebsites hinaus. Unternehmen setzen Social Media in der Unternehmenskommunikation zur Kundenbindung und für Werbezwecke ein. Darüber hinaus erlaubt die Konvergenz von Online-Medien und traditionellen Medien wie Fernsehen, Radio und Zeitung die Nutzung von Social Media als Rückkanal. Mit dem Angebot Social TV z.b. können Fernsehzuschauer Kommentare direkt auf der Website des Senders posten. Die parallele Nutzung von TV- und Online-Angeboten wird dabei vorwiegend von jungen Leuten praktiziert. 3 Mit hohen Bandbreiten, die fast flächendeckend auch privaten Haushalten zur Verfügung stehen, wächst der Markt für Online-Videos im Marketing von Unternehmen. Das können traditionelle Image- und Produktvideos auf der unternehmenseigenen Website sein, aber auch Bewegtbild- Angebote in Videoportalen oder Social Media Anwendungen und Videoportalen. Mit Datensammlungen bereiten Betreiber von Online-Angeboten parallel zu den Forschungen im Bereich Semantic Web ein nutzerzentriertes Internet vor. Kundenmeinungen können abgefragt, gelenkt und für weitere Entwicklungen der Angebots- und Produktpalette ausgewertet werden. Data-Mining-Abteilungen in großen Unternehmen tragen dieser Entwicklung bereits Rechnung. Als Anforderung für die Unternehmen ergibt sich aus den aktuellen technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen die Notwendigkeit, zielgruppenorientierte Strategien und Anwendungen zu entwickeln. Nur so können Unternehmen die Möglichkeiten für den Vertrieb von Waren und Ideen professionell und zukunftsorientiert nutzen. Sowohl regional als auch überregional ist deshalb ein wachsender Bedarf bei Unternehmen, Internetagenturen und Sendeanstalten im Bereich Digital Media Marketing zu erwarten. 2 [Dez. 2012] 3 Parallelnutzung: Interaktivität beim Fernsehen, 2011 [Dez.2012] 3

14 A.3 Zielgruppenpotential Der Studiengang Digital Media Marketing ist deutschlandweit der zweite Studiengang mit dem Schwerpunkt Informatik und Marketing mit digitalen Medien an einer staatlichen Hochschule. Mit der - zum Teil auch populären - Berichterstattung zum Web 2.0 und der Nutzungsbreite von Social Media Anwendungen insbesondere bei jungen Erwachsenen, ist von einer hohen Aufmerksamkeit für das Thema Digital Media Marketing auszugehen. Als grundständiger Informatikstudiengang mit dem Anwendungsbereich im Marketing mit digitalen Medien und einem entsprechend hohen Anteil im Bereich Medienproduktion wendet sich das Angebot insbesondere an junge Erwachsene mit Interesse an Informatik und an Kommunikation mit digitalen Medien. Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt. Studieninteressierte mit qualifizierendem Schulabschluss und Quereinsteiger mit Fachhochschulzugangsberechtigung können sich bewerben. Ein Vorpraktikum wird nicht erwartet. Vergleichbare Studiengänge Der Bereich Marketing mit digitalen Medien ist bisher kaum besetzt. Abgesehen von der FH Schmalkalden bieten national und international ausschließlich private Hochschulen annähernd vergleichbare Bachelor-Studiengänge oder Master-Studiengänge gegen eine beträchtliche Studiengebühr an. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal der zum Teil namensähnlichen Studiengänge ist die Ausrichtung hinsichtlich Informatik, Betriebswirtschaft, Mediengestaltung und Journalismus. Die aufgeführten Studiengänge an anderen Hochschulen schließen den jeweiligen Schwerpunkten Mediengestaltung oder Journalismus entsprechend mit dem Bachelor of Arts bzw. mit dem Master of Arts ab. Im Folgenden sind die jeweiligen Schwerpunkte einschließlich der Abschlussbezeichnung für die aufgeführten Studiengänge genannt. Bachelor of Science vergleichbare Studiengänge: Multimedia Marketing - FH Schmalkalden (B.Sc.) 4 Medienmanagement - Business and Information Technology School GmbH (B.Sc.) Marketing-p-4570.html 4

15 Namensähnliche Studiengänge, aber mit betriebswirtschaftlichem oder journalistischem Schwerpunkt und dem Abschluss Bachelor of Arts: Media Management - Rheinische Fachhochschule Köln (B.A.) 6 Medienmanagement - DEKRA Hochschule Berlin (B.A.) 7 Medien- und Kommunikationsmanagement - Hochschule Fresenius (B.A.) 8 Marketing- und Medienmanagement - Hochschule Heilbronn (B.A.) 9 Namensähnliche Studiengänge und namensgleiche Studiengänge mit dem Abschluss Master of Arts oder Master of Business Adminstration: Medienmanagement Uni Mainz (M.A.) 10 Marketing/Vertrieb/Medien - FH Ingolstadt (M.A) 11 Digital Media Marketing, Steinbeis Berlin (MBA) 12 Internationales Angebot, ausschließlich gegen Studiengebühren: Madrid, Digital Marketing, Master mit Online- und Präsenzphasen, IE Business School 13 Antibes, Web Marketing and International Project-Management, Master, Skema Business School 14 New York, Digital Marketing Strategy, mehrtägiges Seminar, Columbia Business School

16 Besonderheiten des einzurichtenden Studiengangs Der Studiengang Digital Media Marketing ist ein Informatikstudiengang mit dem Anwendungsbereich Marketing und Medienproduktion. Mit der Wahl von Vertiefungsfächern aus den Bereichen Informatik, Marketing und Medien besteht die Möglichkeit zur individuellen Gewichtung der Studienbereiche. Das Angebot orientiert sich an der Zielsetzung des Studiengangs Informatikerinnen und Informatiker auszubilden, die Anwendungen konzipieren und entwickeln, aber auch Kunden im Hinblick auf Marketingstrategien beraten und mediale Inhalte im Sinne eines erfolgreichen Marketing kompetent und zielgruppenorientiert produzieren können. Der Studiengang Multimedia Marketing an der FH Schmalkalden dagegen orientiert sich an Anforderungen aus der Wirtschaftsinformatik und hat entsprechend umfangreiche Module im Rechnungswesen und der Betriebswirtschaft. Die anderen oben aufgeführten Studiengänge schließen mit dem Bachelor oder Master of Arts ab und haben grundsätzlich von der Informatik verschiedene Schwerpunkte z.b. in der Medienwirtschaft oder im Journalismus. A.4 Kooperationen und Forschungsaktivitäten Intern ist eine Kooperation mit dem Fachbereich Betriebswirtschaft vereinbart. Externe Kooperationsvereinbarungen mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen gibt es für den Studiengang Digital Media Marketing bisher nicht. Der Fachbereich IMST hat aber bestehende Kontakte z.b. zum Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering IESE, zu Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz DFKI und zu Unternehmen und Agenturen regional und überregional. Der Forschungsbezug der Lehre und Anknüpfungspunkte für Kooperationen werden im Folgenden genannt. Forschungsbezug der Lehre Die Professoren der Informatik-Bereiche führen aktiv Forschungsarbeiten durch. So etwa in dem vom Land Rheinland-Pfalz getragenen Kompetenzzentren, dem Competence Center for Instructional Design in Technology (CCIDT), und in dem unter Federführung des Fachbereichs eingerichteten hochschulweiten Forschungsschwerpunkt Zuverlässige Software-intensive 6

17 Systeme. Darüber hinaus bilden sich die Dozenten regelmäßig über den aktuellen Forschungsstand ihres Fachgebietes weiter, z.b. durch Mitarbeit in wissenschaftlichen Verbänden und den Besuch von wissenschaftlichen Tagungen. Eine wichtige Rolle spielt hier auch die Weiterbildung im Rahmen der Freistellung zur Weiterbildung in der beruflichen Praxis ( Forschungsfreisemester ) nach dem zurzeit gültigen Hochschulgesetz. Diese Aktivitäten fließen in folgender Weise in die Lehre ein: Aufnahme aktueller Forschungsergebnisse in die Inhalte der Module Vergabe studentischer Projektarbeiten und Abschlussarbeiten zu ausgewählten Fragestellungen im Rahmen von Forschungsprojekten Möglichkeit der Mitarbeit von Studierenden an Forschungsprojekten als Wissenschaftliche Hilfskräfte Die bestehenden Kontakte zu Unternehmen und Agenturen in den Bereichen Online- Marketing, Medienproduktion und Usability Engineering haben sich über Abschlussarbeiten im Studiengang Medieninformatik, Vorträge von Unternehmensvertretern an der Hochschule und Preisstiftungen für die Auszeichnung von Studierenden im Verlauf von mehreren Jahren ergeben. Weitere mögliche Multiplikatoren und Ansprechpartner für zu planende Forschungsvorhaben und Kooperationen sind der Bundesverband der Digitalen Wirtschaft und die Digital Marketing Exposition and Conference, Köln Drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte Folgende am Studiengang mitwirkende Professoren haben in den letzten drei Jahren durch Drittmittel finanzierte Forschungsprojekte durchgeführt bzw. führen aktuell Forschungsprojekte durch: Prof. Dr. Bernhard Schiefer: o Standard Business Applications within the Midmarket ( ) o Portal Duale Studiengänge Rheinland-Pfalz Prof. Dr. Dieter Wallach: o Gebrauchstauglichkeit von Anwendungssoftware als Wettbewerbsfaktor für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ( ) Prof. Dr. Thomas Zimmermann: o UMTS-Audio ( , voraussichtlich bis 2015 verlängert) 7

18 o Aircraft Telephony ( ) o IuK-Know How ( ) Aktuelle Veröffentlichungen und Konferenzbeiträge Zahlreiche Professoren, die am Studiengang beteiligt sind, haben in den letzten Jahren Veröffentlichungen bzw. Konferenzbeiträge geschrieben: Allweyer, Thomas: BPM-Round-Trip: Wunsch oder Wirklichkeit?, In: BPM Best Practice - Wie führende Unternehmen ihre Geschäftsprozesse managen, Komus, Ayelt (Hrsg.), Springer, 2011 Allweyer, Thomas: BPMN 2.0: Introduction to the Standard for Business Process Modeling, BoD, 2010 Allweyer, Thomas: Human-Readable BPMN Diagrams, In: BPMN 2.0 Handbook, Fischer, Layna (Hrsg.), Future Strategies Inc, 2010 Allweyer, Thomas: BPMN Business Process Model and Notation. Einführung in den Standard für die Geschäftsprozessmodellierung, BoD, 2009 M. Brill, J. Hettel, A. Leist, L. Oremek: Kooperative Benutzungsoberflächen für die partizipative Visualisierung und Analyse sozialer Netzwerke mit VennMaker, In: Vom Papier zum Laptop? Perspektiven elektronischer Tools zur partizipativen Visualisierung und Analyse sozialer Netzwerke, Oktober, 2010 Kuntz, Michel: "Clustering SVG Shapes", SVG Open 2010, 8th International Conference on Scalable Vector Graphics, Paris, 2010 T. C. Rakow, H. Faeskorn-Woyke, B. Schiefer, G. Vossen, J. Wäsch: Tools für die Lehre im Fach Datenbanken, Datenbank-Spektrum, dpunkt.verlag, Jahr 2009, Vol. 9, Nr. 29, S Schiefer, B: Datenbank-Anwendungsprogrammierung, In T. Kudraß(Hrsg.): Taschenbuch Datenbanken, S ,Hanser, Leipzig, 2007 Schiefer, B: Datenbanken in OLTP-Systemen, In T. Kudraß(Hrsg.): Taschenbuch Datenbanken, S ,Hanser, Leipzig, 2007 Speck, Hendrik. Identity and Community. Identität und Gemeinschaft. Medienforum Mittweida October 12 Speck, Hendrik. The Body of the Social. Online Media in the Corporate Culture. (Körper des Sozialen. Online Medien in der Unternehmenskultur.) Social Media Conference meshed#2. June 2nd, 2010, Wien 8

19 Speck, Hendrik. The Evolution of Business Models - Social Landscapes in Competitive Environments. (Evolution der Geschäftsmodelle - Soziale Landschaften im Wettbewerb.) 7th Empolis Executive Forum. "Open the Enterprise. How to Repond to the Flood of Unstructured Data." Bertelsmann Repräsentanz. April 29-30, 2010 T. Zimmermann, A. Steil, G. List, P. Ziegler, D. Sutter: Mobile News Gathering (MNG) Professional Audio via UMTS/EDGE, Vortrag auf der ITG-Fachtagung Mobilkommunikation, Osnabrück, T. Zimmermann, D. Kistowski-Cames, G. List: Mobile Hörfunkzuspielung in GSMund UMTS-Netzen mit hoher Audio-Qualität (Broadcast contribution via GSMor UMTS mobile radio networks applying high audio-quality). Vortrag und Paper auf der Tonmeistertagung, Leipzig, Berufsbegleitendes Studienmodell Im Rahmen des berufsbegleitenden Studienmodells KOSMO- Kooperatives Studienmodell kann der Studiengang Digital Media Marketing in Partnerschaft mit Unternehmen studiert werden. Bei KOSMO handelt es sich nicht um ein separates Studienangebot, sondern um ein Studienmodell. Bei diesem Studienmodells nehmen die KOSMO-Studierenden an den Vorlesungen und Veranstaltungen der regulären Präsenzstudiengänge teil. Das Präsenzstudium verläuft in enger Partnerschaft mit einem Unternehmen. Während ihres Studiums sind die Studierenden im Unternehmen angestellt und erhalten eine monatliche Vergütung, die den jeweiligen Ausbildungsvergütungen entsprechen sollte. Im Gegenzug verpflichten sich die Studierenden, bestimmte Elemente wie Praxisphase und Bachelorarbeit im Unternehmen zu absolvieren. In der vorlesungsfreien Zeit sind Studierende aus dem KOSMO-Studienmodell in die Tätigkeiten des Unternehmens eingebunden. Sie können also soeben Gelerntes sofort in die Praxis umsetzen und anwenden. Geeignete Unternehmen für das berufsbegleitende KOSMO-Studienmodell werden bereits in der KOSMO-Datenbank der Fachhochschule Kaiserslautern geführt. Mit Einführung des Studiengangs Digital Media Marketing soll der Kreis von Unternehmen, die an einem berufsbegleitenden Studiengang interessiert sind, um Unternehmen erweitert werden, die bei ihren Mitarbeitern Kompetenzen aus dem Studiengang nachfragen und mit Anforderungen in der Praxis unterstützen können. 9

20 A.5 Zugang und Zulassung Es gelten die Zugangsvoraussetzungen für ein Studium an Fachhochschulen des Landes Rheinland-Pfalz. Eine Zugangsbeschränkung durch Numerus Clausus ist nicht vorgesehen. Ein Vorpraktikum wird nicht gefordert. A.6 Internationalität Empfohlener Auslandsaufenthalt Allen Studierenden in den Präsenzstudiengängen der Informatik wird ein Auslandsaufenthalt nahegelegt. Insbesondere die Praxisphase und die Bachelorarbeit können im Ausland absolviert werden, ohne dass sich der Auslandsaufenthalt auf die Studiendauer auswirkt. Ein Auslandsstudium empfiehlt sich nach erfolgreichem Abschluss des Basisstudiums. Der Abschluss des Basisstudiums ist im Gegensatz zum Vertiefungsstudium im zeitlichen Rahmen stark reglementiert. Ein Mobilitätsfenster ist damit für das Basisstudium nicht vorgesehen. Im Vertiefungsstudium müssen Modulprüfungen jedoch erst spätestens mit dem 10. Fachsemester angemeldet werden. Dadurch kann die zeitliche Planung für den Studienverlauf individuell auf ein Mobilitätsfenster hin ausgerichtet werden. Während des Auslandsstudiums erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden in Übereinstimmung mit der Prüfungsordnung anerkannt. Hinsichtlich der Kooperation mit Hochschulen im Ausland hat der Fachbereich IMST für die Informatikstudiengänge bereits Maßnahmen geplant und erste Kontakte geknüpft. Dabei soll Studierenden der beteiligten Hochschulen der Zugang zu einem Auslandsaufenthalt erleichtert werden. Längerfristig ist die gemeinsame Entwicklung von Modulen und idealerweise das Angebot von Double Degrees angedacht. Unterstützung bei der Planung, der Durchführung und Finanzierung eines Auslandsaufenthalts finden die Studierenden durch das Akademische Auslandsamt, die Studiengangsleitung und die Auslandsbeauftragten der Fachbereiche, die ggf. Ansprechpartner vermitteln und auf Fördermöglichkeiten hinweisen. 10

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