DataNAUT 4.x Server-Installation

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1 DataNAUT 4.x Server-Installation Dieses Dokument beschreibt, wie Sie aus einer lokalen Installation von DataNAUT 4.x in ein zentral gemanagtes System mit einem MS-SQL Server umziehen. Diesen und weitere Services bieten wir auch als Dienstleistung an: WICHTIGER HINWEIS: Sie benötigen Lizenzen, um DataNAUT in einem zentral gemanagten System mit einem MS-SQL Server zu nutzen. Ohne Lizenzen können Sie DataNAUT dennoch kostenlos auf beliebig vielen lokalen Arbeitsplätzen installieren. Systemvoraussetzungen MS-SQL Server 2012 mit SP1 oder neuer (DataNAUT läuft auf jeder Edition, auch auf der kostenlosen Express Edition) Server oder PC mit Windows 2008 Server, Windows Vista oder höher 1. Schritt - SQL Server (Express Edition) herunterladen Überspringen Sie diesen Punkt, wenn Sie eine über eine funktionsfähige Installation von SQL Server 2012 SP1 oder höher verfügen, oder Ihnen die Dateien vorliegen. Download-Link für 2012 SP1: Download-Link für 2014: Es muss minimal das Paket SQLEXPRWT installiert werden (Alternativ kann auf dem Server das Paket SQLEXPR und auf einem PC das Paket SQLManagementStudio installiert werden) Die Architektur spielt keine Rolle, wir empfehlen grundsätzlich die 64-Bit Variante zu installieren, wenn möglich

2 2. Schritt - Anpassung von SQL Server Überspringen Sie diesen Punkt, wenn Ihr funktionsfähig installierter MS-SQL Server bereits mit TCP/IP läuft. In der SQL-Server Express Edition ist Microsoft-seitig die Verbindung per TCP abgeschaltet. Damit ein einwandfreier Betrieb des DataNAUT möglich ist, ist die Verbindung per TCP zwingend erforderlich. Im SQL Server Configuration Manager (SQLServerManager11.msc bzw. SQLServerManager12.msc) muss entsprechend ein TCP-Port aktiviert und der Dienst anschließend neu gestartet werden. Bitte beachten Sie auch, dass der gewählte TCP-Port auch in allen Firewalls passend konfiguriert werden muss. HINWEIS: Der Zugriff auf die Datenbanken mittels Instanzbezeichner \\SERVER\Datenbank setzt voraus, der der Browserdienst aktiv ist. Andernfalls erfolgt der Zugriff nur über SERVER, Port. 3. Schritt Übernahme der DataNAUT Datenbanken Wenn Sie DataNAUT noch nicht auf dem System installiert haben, auf dem später die Benutzer vom Netzwerk aus auf DataNAUT zugreifen, oder auf dem die Aufgabenplanung laufen soll, führen Sie dort zunächst die selbstablaufende DataNAUT Demo-Installation durch - am besten mit Auswahl Installation in einen Netzwerkpfad. Sofern Sie Datenbanken im Auslieferungszustand einrichten wollen, finden Sie im Zielverzeichnis der DataNAUT-Installation im Unterordner "Install" vier Datenbankbackup-Dateien: DataNAUT.bak DataNAUTConfig.bak DataNAUTLog.bak DataNAUTUser.bak Wenn Sie die Datenbank aus einer vormaligen Installation von DataNAUT übernehmen wollen, müssen Sie diese mit dem SSMS (SQL Server Management Studio) sichern oder aushängen. Die zu importierenden Datenbanken können über die Wiederherstellungsfunktion im SSMS per Dialog oder über die "RESTORE DATABASE" T-SQL-Anweisung wiederhergestellt werden. Beachten Sie bitte, dass die Datenbanken durch die Wiederherstellungsfunktion an den korrekten Ort kopiert werden und jeweils einen eindeutigen Namen erhalten.

3 4. Schritt - Einrichtung der Anwender Es gibt zwei alternative Möglichkeiten Anwender für den Zugriff auf den DataNAUT zu autorisieren: Windows-Authentifizierung (Active Directory / NT-Domain) SQL-Server-Authentifizierung Für beide Varianten gilt, dass im SMSS unter Sicherheit\Anmeldungen auf der obersten Ebene Anmeldungen angelegt werden müssen (auf der Datenbank-Ebene gibt es auch einen Bereich "Sicherheit", der wird jedoch automatisch über die Einstellungen auf der obersten Ebene verwaltet). Bei der Variante "Windows-Authentifizierung" können Anmeldungen für einzelne Anwender oder für Anwendergruppen angelegt werden. Bei der Variante "SQL-Server-Authentifizierung" wird in der Regel nur eine einzige Anmeldung für alle Anwender angelegt (mit einer gemeinsamen Kombination Login + Passwort). Nach Einrichtung der Anmeldung ist es erforderlich, auf dem Reiter "Benutzerzuordnung" die Anmeldung den vier Datenbanken jeweils zuzuordnen und die Anmeldung in die Datenbankrolle "db_owner" einzutragen. Alle Vorgänge lassen sich gleichzeitig bei der Anlage einer Anmeldung im entsprechenden Dialog im SSMS vornehmen. Besteht bereits eine Anmeldung kann die Benutzerzuordnung in der Eigenschaft der bestehenden Anmeldung vorgenommen werden (gleicher Dialog wie bei der Anlage). 5. Schritt Einrichtung der Arbeitsplätze Aus technischen Gründen, muss auf jedem Arbeitsplatz der COM-Server "LP313.exe" registriert werden. Dies kann manuell oder per Ausrollen vom Administrator geschehen. a) Die "LP313.exe"-Datei muss in den System32-Ordner des Arbeitsplatzes kopiert werden (auf Systemen mit 64-Bit Windows ist dies abweichend der SysWOW64-Ordner). Ein Aufruf von "LP313.exe /regserver" in dem System32 (oder SysWOW64)-Ordner führt zur Registrierung des COM-Servers. Für beide Vorgänge muss der ausführende Benutzer administrative Privilegien auf dem Arbeitsplatz-System haben. b) Auf dem Arbeitsplatz sollte eine Verknüpfung zur Programmdatei "DataNAUT.exe" erfolgen. Die Programmdatei kann diverse Parameter akzeptieren, die durch den Launcher-Modus automatisch eingerichtet werden können, dazu muss die "DataNAUT.exe" einfach ohne Parameter gestartet werden. Die Standard-Verknüpfung lautet Client / Katalog. Für B2B Partner stellen wir das Tool DataNAUT ClientRegister bereit, mit dem die Einrichtung auf dem jeweiligen Rechner automatisiert werden kann. Das Programm enthält ein ADMIN- Manifest zur Ausführung ohne Rückfrage, es erledigt den Kopiervorgang und führt auch die Registrierung der COM-Direktiven aus.

4 Sie können die Datei unter folgender URL herunterladen: 6. Schritt - Einrichtung der Software für MS-SQL Damit der DataNAUT sich mit auf dem MS-SQL Server befindlichen DataNAUT Datenbank verbindet und die korrekten Basispfade verwendet, muss die Programmdatei im Setup-Modus gestartet werden. Starten Sie DataNAUT.exe und wählen Sie Setup. Nun müssen alle vier Programmdatenbanken zunächst über den "Profilmanager für Datenbankenverbindungen" (Button "Datenbanken" in der Toolbar "Aktionen") konfiguriert werden. Dabei ist zu beachten, dass der korrekte Authentifizierungsmodus gewählt wird bei SQL-Server-Authentifizierung der Benutzername und das Passwort gesetzt wird (bei Windows-Authentifizierung bleiben beide Felder einfach leer) in der Host-Einstellung der Servername + Instanzname (z. B. "URANUS\DataNAUT") oder der Serversocket (z. B. "URANUS,6868") eingestellt wird der jeweils korrekte Datenbankname (wie in SMSS gelistet) eingestellt ist. Nachdem die Datenbanken im Profilmanager konfiguriert sind, muss dieser verlassen werden. Zurück im Setup-Modus müssen die Datenbanken über die passenden Auswahlboxen ausgewählt werden. Zusätzlich sollte der "Verbindungsmodus" auf die passende Einstellung gestellt werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Installation auf Microsoft SQL-Server mit DataNAUT-Client Installation auf Microsoft SQL-Server mit MS-SQL Server Native Client Bei Verwendung von DataNAUT Client ist kein Deployment des Microsoft SQL Server Native Client auf jeden Arbeitsplatz nötig. Die Option Lokale Installation ist nur für die Einrichtung von dezentralen, unabhängigen Arbeitsplätzen sinnvoll. Wir empfehlen die Verwendung des DataNAUT-Clients, der zusätzliche Möglichkeiten bietet. Wenn Sie den MS-SQL Server Native Client verwenden wollen, können Sie die benötigten Dateien unter folgender URL herunterladen:

5 7. Schritt Optionale erweiterte Einrichtung der Software Auf dem Reiter Programmverzeichnisse können drei Verzeichnisse konfiguriert werden: Lizenzdatei: In diesem Verzeichnis befindet sich die ".LIC"-Datei für die Lizenzsteuerung (alle Benutzer brauchen in diesem Verzeichnis eine Lese- und Schreibberechtigung) Temporäre Dateien: In diesem Verzeichnis legt der DataNAUT Processor temporäre Dateien ab (alle Benutzer brauchen in diesem Verzeichnis eine Lese- und Schreibberechtigung) Backupdateien: Dieses Verzeichnis wird vom VCS-System verwendet um Apps zu sichern (Entwickle und andere Benutzer, die Apps erstellen oder ändern, brauchen in diesem Verzeichnis eine Schreibberechtigung, wenn sie eine VCS Sicherung durchführen sollen) 8. Schritt Speichern der Einstellungen Als letztes müssen die Einstellungen durch klicken des "Speichern"-Button in der "Aktionen"-Toolbar gespeichert werden.

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