Linux Dipl.Ing. U. Tödter,

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1 Linux Dipl.Ing. U. Tödter, Installation Administration Netzeinbindung Am Beispiel der Scientific-Linux Distribution Stand

2 Ihre Voraussetzungen Grundlegende UNIX Kenntnisse sollten Sie besitzen: Login Prozess Nutzung der Shell sh/csh/tcsh/ksh Grundlegende Dateioperationen (ls, cp, mv, chown, chgrp, chmod) Editor (vi, pico, ed, emacs) Keine Angst vor Zwischenfragen!

3 Internet Ressourcen Dokumentationen gibt es unter: Software gibt es unter: und auf verschiedenen Softwarearchiven wie sunsite, sourceforge Linux an der FSU Jena ftp://ftp.uni-jena.de/pub/linux (Redhat Fedora, Scientific Linux, Mirror mit täglicher Aktualisierung) Zugriff über FTP,SMB,NFS Freiwilliger Support im Rahmen unserer Möglichkeiten

4 Agenda Installation (Partitionierung, Paketauswahl) Administration Reise durchs Dateisystem Nutzerverwaltung Datenträgerverwaltung Prozessverwaltung Systemverwaltung X11 Setup Vernetzung (LAN, WLAN, Modem, VPN) Internetdienste nutzen (Mail, News, WWW) Sicherheit Kernelanpassung Die Nutzung einzelner Programmpakete wird nicht besprochen.

5 0.Geschichte(1) Am Anfang schuf Andrew Tanenbaum, ein Lehrbetriebsssystem namens MINIX an der Universität Amsterdam 1987 Lehrbetriebssystem mit Unix V7 Funktionalität Das System konnte für einen geringen Preis erworben werden, jedoch keine echte Weiterentwicklung

6 0.Geschichte(2) März 1991, Linus Torvalds erkundet den 386 protected mode der Intel 386 CPU. Minix diente als Ausgangsbasis + Assembler + C-Compiler -> kleines OS. Versand an Minix Nutzer zur Begutachtung. Minix war immer noch zur Installation und Recompilierung notwendig. Januar 1992 Version 0.12 mit gcc, sh, uemacs -> Freigabe über das Internet. daraufhin erfolgte eine stürmische Weiterentwicklung, es bildeten sich einzelne Entwicklergruppen (Filesysteme, Netzwerk, X11), Linus Torvalds koordiniert heute nur die Kernelentwicklung weiter.

7 Eigenschaften von Linux Eigenschaften Linux ist ein Unix Abkömmling Multiuser/Multitasking System Nutzung des 386 protected Mode Läuft auf einer Vielzahl von Hardwareplattformen (Intel, 68xxx, PowerPC, MIPS, SPARC,...) hervorragende Stabilität Aufgaben: Hardwareverwaltung (Ressourcen, konkurrierende Zugriffe,...) Prozessverwaltung (Scheduling, Prozessschutz,...) Nutzerverwaltung (Zugriffsrechte, ) Datenverwaltung (Filesysteme (lokal, Netzwerk),Cache-Verwaltung,...) Kommunikation Diese Aufgaben übernimmt der Systemkern (kernel)

8 1.Installation(Distributionen) 1.1 Distributionen Slackware RedHat (Redhat Linux, Fedora, Enterprise Linux) SL (Scientific Linux) Mandrake Suse Gentoo Debian Mklinux (für Apple, Atari, Amiga) Turbolinux Von CDROM/DVD lauffähige Systeme (Knoppix, Super Rescue) Man kann natürlich sich auch sein System selbst zusammenstellen, dieses ist jedoch nur für geübte Nutzer empfehlenswert.

9 1.Installation(Hardwarevoraussetungen) Hardwarevoraussetzungen (Minimalsystem): 486'er PC ist Mindestvoraussetzung 16 MB RAM. Floppy. VGA Karte. Unterstützt werden: Festplatten (IDE, SCSI,XT) CDROM (proprietäre, ATAPI, SCSI) Serielle und parallele Schnittstellen, USB Netzwerkkarten Soundkarten Verschiedenste Mäuse (PS/2,USB,seriell) Watchdog Chips, IO Karten Grafikkarten

10 1.Installation (Platzbedarf) Plattenplatzbedarf: einfaches System (ohne alles) 500 MB. +textorientierte Applikationen 350 MB. +Entwicklungstools 400 MB. +X11/X.org 100 MB. +KDE, Gnome MB. +X11 Applikationen 100-xxx MB. +TeX 250 MB. +Spiele, Server (News, HTTP), Kommunikation, MB Installationsmedien CDROM. Netzwerk (FTP,NFS). MSDOS (VFAT) Partition.

11 1.Installation (Partitionierung) Plattenpartitionierung (fdisk) Linux kann komplett in erweiterten Plattenpartitionen laufen, primäre Partitionen werden nicht vorausgesetzt. / Filesystem (erforderlich swap (erforderlich /home Filesystem (empfohlen) /var (empfohlen bei Serverbetrieb) /usr/local (für Bastler) Wenn man noch nicht den Bedarf der einzelnen Partitionen abschätzen kann, kann der Einsatz des LVM (Linux Volume Manager) hilfreich sein. Hier wird zwischen Partitionsebene und Volumes, in denen die Filesysteme liegen eine Zwischenschicht zur Abstraktion von Festplatten eingefügt.

12 1.Installation (notwendige Daten) Notwendige Informationen für eine erfolgreiche Installation: Speicher Plattentyp, CDROM ((E)IDE,SCSI,ATAPI) bereits vorhandene Partitionen (Vorsicht, Daten-Gau) Typ Grafikkarte (Hersteller, Chipsatz) Typ Netzwerkkarte (Hersteller, Typ, Chipsatz) Soundkarten (IO Ports, IRQ, DMA) Netzwerkparameter (IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, DNS Server) Tastaturlayout Die Hardwareerkennung wird von den meisten Linuxdistributionen selbstständig erkannt, nur ganz neue/exotische Hardware kann Probleme bereiten. Problemfälle sind: GDI Drucker Softmodems WLAN Karten Webcams

13 1.Installation (notwendige Daten) Notwendige Informationen für eine erfolgreiche Installation: Einzelplatzsystem oder Serversystem. Typ und Menge der anfallenden Daten (Datenmenge, erforderliche Zugriffsgeschwindigkeit). Applikationsprofil. Softwareanforderungen Ressourcenanforderungen

14 2.Erste Schritte (einloggen) Nach der Installation funktioniert nur der root login, deswegen sofort einen login mit normalen Rechten einrichten. Dieses ist optional auch bei der Installation möglich. Ansonsten sollte sofort ein Nutzer im System eingerichtet, benötigt werden: Login Passwort Nutzerid Gruppenid Klarname des Nutzers Shell Homeverzeichnis Arbeiten Sie als root nur wenn unbedingt nötig ist, es gibt kein undelete unter Linux, und Fehler passieren schneller als man denkt!

15 3.Systemadministration Systemadministration ist nur unter dem root login durchführbar. Konfiguration des Systems erfolgt über die Modifizierung von Textfiles. Nutzung eines Editors linuxconf webmin Der Aufbau des Filesystem: Es gibt nur einen Dateibaum, keine Laufwerksbuchstaben wie A: oder C:. Datenträger können in diesen Dateibaum eingehängt (mount) oder aus dem Dateisystem entfernt (umount) werden. Das / Filesystem kann nicht entfernt werden. Dateitypen: normal files. directories. device files. sockets. named pipes (FIFO). Links (soft, hard).

16 3.Systemadministration (Dateibaum) Der Linux Dateibaum unterteilt sich in: /bin essentielle Kommandos /sbin Systemkommandos /proc Prozessabbild /etc /lib /usr /var Konfigurationsdateien Systembibliotheken Applikationen (Kommandos, Bibliotheken, Man Pages) Variable Daten /home Nutzerdaten /root /boot /dev /opt Homeverzeichnis von root Bootlader, Kernel, LILO Files Gerätefiles optionale Software (hier ist auch /usr/local nutzbar)

17 3.Systemadministration (Datenträgerverwaltung) mount [optionen] [ -o schalter] [-t typ] gerätedatei directory optionen (Auswahl): -a all -f fake -p print -r read-only -v verbose -n keinen Eintrag in /etc/mtab schalter (Auswahl): noexec, nosuid sync, uid,gid umask, conv, remount...

18 3.Systemadministration (Datenträgerverwaltung) typ: Ext2, ext3,xfs, reiserfs,... minix hpfs iso9660 nfs ncpfs proc swap ntfs smb msdos, vfat.

19 3.Systemadministration (Datenträgerverwaltung) Gerätedateien (Beispiele) /dev/hda1 /dev/sda2 /dev/fd0 /dev/fd1 /dev/sr0 /dev/cdrom Dieses ist oftmals nur ein Link auf die Gerätedatei /dev/hdc hostname:pfad NFS Share \\netbios-name\share NETBIOS Share, Nutzung setzt SAMBA voraus USB Geräte werden als SCSI Disks (/dev/sda, /dev/sdb) dargestellt

20 3.Systemadministration (Datenträgerverwaltung) Filesysteme, die beim Systemstart automatisch gemountet werden sollen, sind in die Datei /etc/fstab einzutragen. LABEL=/ / ext2 defaults 1 1 /dev/sdb6 /dosd vfat defaults 0 0 LABEL=/home/misc /home/misc ext2 defaults 1 2 LABEL=/home/pc-9 /home/pc-9 ext2 defaults 1 2 /dev/cdrom /mnt/cdrom iso9660 noauto,owner,ro 0 0 /dev/fd0 /mnt/floppy auto noauto,owner 0 0 /dev/sda1 /win98 vfat defaults 0 0 none /proc proc defaults 0 0 none /dev/pts devpts gid=5,mode= /dev/sdb1 swap swap defaults 0 0 #NFS zaphod:/ftp/pub /ftp nfs defaults 0 0

21 3.Systemadministration (Datenträgerverwaltung) umount [optionen] [-t [[no]type]] directory geräte_datei optionen (Auswahl): -a all -r remount readonly -v verbose -n keinen Austrag aus /etc/mtab

22 3.Systemadministration (Datenträgerverwaltung) mkfs [ optionen ] [ -t typ ] [ fs-options ] geräte_datei [ blocks] optionen: -V verbose -t typ fs-options hängt sehr stark vom Typ des zu erschaffenden Filesystems ab! mkfs ist nur eine Frontend für mkfs.typ

23 3.Systemadministration (Datenträgerverwaltung) fsck [ -AVRTNP ] [ -s ] [ -t typ ] [ fs-options ] geräte_datei optionen: -A all -V verbose -R skip root Filesystem -T ohne Titel -N keine Ausführung, nur Anzeige -P paralleler Check -s serieller check fs-options hängt auch hier sehr stark vom Typ des zu prüfenden Filesystems ab! fsck ist nur eine Frontend für fsck.typ

24 3.Systemadministration (Prozessverwaltung) Ein Prozess besteht aus einem Programm und der zugehörigen Prozessumgebung Prozesse sind in einer Baumstruktur hierarchisch angeordnet Die Prozessumgebung besteht aus (Auszug): Eigentümer (UID), Gruppenzugehörigkeit (GID) aktuelle umask Arbeitsdirectory Vaterprozessnummer Umgebungsvariablen Argumenten... Eine Liste laufender Prozesse kann mit dem Kommando ps oder kontinuierlich mit dem Kommando top angezeigt werden. Prozesse können vorzeitig mit kill terminiert werden. Ein Nutzer darf immer nur seine eigenen Prozesse 'killen', der Superuser darf alle Prozesse killen. Die Struktur des Prozessbaumes kann mit dem Kommando pstree angezeigt werden.

25 4.Bootmanager (LILO) Wichtig: Bootdiskette anlegen, damit bei Fehlkonfigurationen das System noch gestartet werden kann. Dieses geschieht mit cat kerneldatei > /dev/fd0. Alternativ kann natürlich auch von der Installations CD gebootet werden, danach Filesysteme manuell mounten, und per chroot neue / setzen. Disklayout für PC Systeme:

26 4.Bootmanager (LILO) Beispiel für lilo.conf boot=/dev/hda prompt timeout=50 image=/vmlinuz append="aic78xx=no_reset" label=linux root=/dev/sda4 read-only restricted password="gehheim" other=/dev/sda1 label=dos table=/dev/sda

27 4.Bootmanager (LILO) LILO meldet sich mit LILO:. Danach können alle bootbaren Systeme mit der Tab- Taste angezeigt werden. Die Auswahl geschieht über den angezeigten Namen (label Eintrag in /etc/lilo.conf) Extra Parameter können an den Kernel übergeben werden (z.b. single für Start im single user mode). Diese kann mit dem restricted Eintrag mit einem Password geschützt werden. Dieses ist besonders wichtig bei öffentlichen Linux Systemen. Das gilt auch für den Start von Linux über loadlin! Alternativ kann auch ein anderer Bootmanager installiert werden, dabei muss LILO dann im Rootfilesystem installiert werden. Empfohlen wird hierbei xfdisk. Das Herunterfahren geschieht mit: halt/shutdown reboot Ctrl-Alt-Del (Affengriff), wenn nicht gewünscht, /etc/inittab ändern Anlegen eines halt/shutdown logins in /etc/passwd, Eintrag in /etc/shells nicht vergessen.

28 4.Bootmanager grub (1) In aktuellen Distributionen wird zunehmend grub (grand unified boot loader) als Standardbootmanager verwendet. Die Konfiguration erfolgt über /etc/grub.conf # Hier Auswahl des zu startendenden Systems default 1 fallback 0 # Globale Einstellungen password --md5 $1$Cv1HY/$rfP/zSpGRsJou1b4yTIzb. splashimage=(hd0,2)/boot/grub/tux_grub.xpm.gz boot=/dev/hda timeout=5

29 4.Bootmanager grub (2) # hda1 swap hda2 Produktionssystem hda3 Rettungssystem hda4 Windows title Produktivsystem Standardkernel root (hd0,1) kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda2 rhgb quiet title Produktivsystem Testkernel root (hd0,1) kernel /boot/vmlinuz-test root=/dev/hda2 vga=788 initrd /boot/initrd.img title Linux Rescuesystem root (hd0,2) kernel (hd0,2)/vmlinuz root=/dev/hda3 vga=788 title Windows XP rootnoverify (hd0,3) chainloader +1

30 4.Bootmanager grub (2) Mit dem Kommando grub-install /dev/bootdevice wird der Bootmanager installiert Bitte die abweichenden Gerätenamen beachten, hier treten oftmals Verwirrungen auf.

31 5. Bootkonzept (init) init ist der erste Prozess, der vom Kernel gestartet wird. init wird über die Konfigurationsdatei /etc/inittab gesteuert. Fehler in dieser Datei können ein nicht lauffähiges System bedeuten. Abhilfe bringt ein Systemboot mit dem Argument init=/bin/sh. Es existieren folgende Runlevel: 0 system halt 1 single user 2 Multiuser ohne Netzwerk/NFS 3 Multiuser 4 5 Multiuser + X11 6 reboot Der Standardrunlevel wird mit id:5:initdefault: festgelegt

32 5. Bootkonzept (SYSV) Die Prozesse, die in den einzelnen Runleveln gestartet werden, können durch das Kommando chkconfig aktiviert/deaktiviert. Alternativ ist eine Konfiguration der zu startenden/stoppenden Prozesse auch über ein gui möglich. Bedienung von chkconfig chkconfig --list chkconfig subsystem on off Die Startscripte für die Subsysteme sind in der Regel Shellscripte, so dass eigene Scripte ohne viel Mühe von existierenden hergeleitet werden können. Siehe dazu auch die Dokumentation in /usr/doc.

33 6.Systemwartung Der aktuelle Verbrauch von Systemressourcen kann mit Werkzeugen wie top, xosview, yamm, festgestellt werden. Ein Blick in die Logfiles des Systems (/var/log) kann auch zur Systembeurteilung nützlich sein. Probleme können durch virtuelleskonsolenlogging schnell erkannt werden. Dazu ist in /etc/syslog.conf folgende Zeile einzufügen: *.* /dev/tty12 und der syslogd mit kill -HUP pid_von_syslogd zu aktualisieren.

34 6.Systemwartung Manchmal reicht der virtuelle Speicher zur Ausführung großer Prozesse nicht mehr aus, dann muß dynamisch virtueller Speicher zugefügt werden. Dieses kann durch Swappen in eine Datei erfolgen (Achtung Performanceverlust). Beispiel: Erweitern des virtuellen Speichern um 128 MB. dd if=/dev/zero of=/dev/swapfile bs=1m count=128 mkswap -c /dev/swapfile sync swapon /dev/swapfile später: sync swapoff /dev/swapfile rm /dev/swapfile

35 7.Softwaremanagement Software wird in verschiedenen Formaten ausgeliefert. Bereits fertig übersetzte Programme werden als:.tgz Files (gnu tar).deb Files (Debian Packages)..rpm Files (Redhat package manager) Ebuilds (Gentoo) ausgeliefert, dabei werden.rpm Files mehr und mehr zum Standard (Suse Linux, Caldera, DLD, Mandrake)! Alternativ ist auch die Selbstkompilation aus Quelltexten möglich. Hierbei wird jedoch die installierte Software am System vorbei eingeschmuggelt und deshalb nicht vom systemeigenen Softwaremanagement verwaltet.

36 7.Softwaremanagement rpm [optionen] files paketname optionen (Auswahl): -i install -q query -V verify -e erase -b build -U upgrade --showrc --force --nodeps --recompile --rebuild Für Install-, Deinstallation (Erase)-, und Upgrade Operationen kann auch das systemeigene grafische Tool werden.

37 7.Softwaremanagement yum [optionen] [paketname] optionen (Auswahl): install update upgrade check_update remove Zur Nutzung ist eine Netzverbindung erforderlich da yum alle Informationen/Pakete aus dem Internet bezieht. Anders als rpm betrachtet yum auch Paketabhängigkeiten, so dass sich die Installation von Software sehr einfach gestaltet. Software Repositories werden im Verzeichnis /etc/yum.repos.d konfiguriert

38 8.Periodische Systemarbeiten crond gestattet es immer wiederkehrende Systemkommandos zu automatisieren. Gesteuert wird der crond über das Kommando crontab. Die Ausgaben der abgearbeiteten Kommandos werden via verteilt. Aufruf: crontab [optionen] optionen: -e edit -l list -u user -r remove Aufbau eines Crontab-Eintrages: min std tag mon wo kommando Bsp: * * * * * echo "Hallo Du" * 5 rm -rf /

39 8.Systemarbeiten im Hintergrund Mit den Kommandos at kann ein Prozess einmal zu einem bestimmten Zeitpunkt gestartet werden, mit batch wird der Prozess gestartet, wenn genügend Systemressourcen frei sind. Aufruf: at date kommando... ^D Die Ausgaben der gestarteten Prozesse werden gleichfalls per zugestellt.

40 9.Druckerkonfiguration Unter Linux werden normalerweise zwei Typen von Druckern unterstützt:. 1. Textdrucker (ASCII) 2. Postscript Drucker Drucker können sowohl lokal (LPT Port), als auch remote (UNIX Printer Queue) angesprochen werden. Weiterhin werden remote SMB und Novelldrucker unterstützt. Drucker, die kein Postscript unterstützen, können mit ghostscript Postscript emulieren. Die Einrichtung der Drucker geschieht mit den mitgelierten grafischen Tools. Beim Druckerkauf vorher auf Unterstützung achten! Keine GDI-Drucker kaufen! Das Standarddrucksystem unter Linux ist CUPS (common unix printing system) eingesetzt werden. Bei der Nutzung von CUPS können Windows.ppd Files zur Druckerkonfiguration eingesetzt werden. Drucker werden mit dem Tool printconf-gui oder via konfiguriert Mehr dazu unter

41 10.Soundkonfiguration Die Soundkarte wird beim ersten Start des Systems konfiguriert, auch hier sollte vor dem Kauf auf eine unterstützte Soundkarte geachtet werden. Wird die Soundkarte standardmäßig nicht unterstützt, kann alternativ ein Treiber aus dem ALSA Projekt verwendet werden. Beim Austausch erfolgt die Neukonfiguration des Systems mit kudzu. Weitere Informationen unter Beim Kauf vorher auf Linuxverträglichkeit achten!

42 11.XFree86 Konfiguration XFree86/X.org ist die Grundlage für die grafische Benutzeroberflächen. Es ist eine freie Implementierung des X-Windows Systems. Für die Konfiguration des Systems werden folgende Informationen benötigt: Typ der Grafikkarte Speicher Die Unterstützung von Grafikkarten ist normalerweise sehr umfangreich, jedoch können brandneue Karten unter Umständen Probleme bereiten, da die Treiberentwicklung hinterherläuft. Informationen zum Monitor Auflösung Zeilenfrequenz Bildwiederholfrequenz Informationen zu Eingabegeräten Typ der Tastatur (Anzahl Tasten, länderspezifsche Einstellungen) Type der Maus (Anschlußform, Anzahl Tasten, Mausprotokoll

43 11.XFree86 Konfiguration Die Konfiguration des XFree86 Systems geschieht über die Datei xorg.conf. Die Generierung erfolgt mit den systemeigenen Konfigurationsprogrammen: Wenn Fremdtreiber (nvidia/ati) eingesetzt werden, die als Kernelmodul implementiert sind, muss nach einem Kernelupdate der Treiber der Grafikkarte neu installiert werden. Als Desktops stehen zur Verfügung GNOME KDE ICEWM XFCE...

44 11.XFree86 Konfiguration (2) X11 ist von Anfang an als netzwerkfähiges Systems konizipiert. Das bedeutet, X11 Applikationen können über ein Netzwerk bedient werden. Umlenkung über die DISLAY Variable Besser X11 Forwarding über ssh (sicher) X11 ist als Client/Server System ausgelegt: Server: der lokale X Server Clients sind die im X-Server laufenden Applikationen Das lokale System kann so konfiguriert werden, daß mehrere simultane X11 Sessions ausführbar sind. Dazu müssen folgende Vorraussetzungen erfüllt sein: Auf dem System läuft ein Windowmanager (xdm, kdm, gdm) XDMCP als Zugriffsprotokoll muss aktiviert sein

45 12.Netzeinbindung (1) Ein Netzwerkanschluß kann über verschiedene Medien realisiert werden. Ethernet (LAN) Wireless LAN (WLAN) Modem (PPP) Funkmodems (AX.25) Ethernet (benötigte Informationen): IP Adresse Netzwerkmaske Typ der Netzwerkkarte (Kernelmodul) Default Gateway Hostname Domainname DNS Server ( , ) Bei Nutzung von privaten Netzwerken können einige der o.g. Parameter entfallen.

46 12.Netzeinbindung (2) Beim Kauf von WLAN Karten vorher auf Linuxverträglichkeit prüfen. Standard WLAN Netzwerktypen wie (offene Netzwerke, WEP Netzwerke) werden gut unterstützt, neuere Verfahren wie WPA erfordern jedoch weitere Software um auf das Funknetz zugreifen zu können. Für das Netzwerk der FSU (802.1X) WPA ist der WPA Supplikant erforderlich. Eine Konfigurationsanleitung für den WPA Supplikant und einer Karte mit Atheros Chipsatz findet man auf der Seite des Universitätsrechenzentrums. Link: Scientific_Linux_4_x_mit_WPA_EAP_TTLS_PAP.html

47 12.Netzeinbindung PPP (benötigte Informationen): Telefonnummer Nutzername Password Die Konfiguration aller Netzwerkverbindugen kann mit dem mitgelieferten Tool (neat) erfolgen.

48 12.1 Netzwerkdienste (Übersicht) Auswahl bekannter Netzwerkdienste: DNS Mail (SMTP, POP3,IMAP) News (NNTP) Word Wide Web (HTTP) Telnet NFS LDAP/NIS SMB UUCP

49 12.2 Netzwerkdienste (DNS) DNS nimmt die Auflösung Rechnername <->IP-Adresse vor. Normalerweile werden Rechner nur als DNS Clients konfiguriert. Benötigt werden: Hostname Domäne IP Adressen von Nameservern

50 12.3 Netzwerkdienste (Mail) Als Mailclient können benutzt werden: Evolution Thunderbird kmail (KDE) mutt und elm (textorientiert)... Der Empfang der Mail geschieht über POP3(IMAP Protokoll (Server ist hier pop3.unijena.de bzw. imap.uni-jena.de), der Versand der über SMTP (smtp.uni-jena.de). Beim Zugriff aus fremden Netzten auf smtp.uni-jena.de ist beim Senden von auch eine Authentifizierung erforderlich.

51 12.4 Netzwerkdienste (News) Newsreader: xrn (X11) slrn (text) knews (KDE) Pan (Gnome) Thunderbird Mozilla... Als NNTPSERVER ist news.uni-jena.de anzugeben. Für Fragen zu Linux sind die Newsgruppen de.comp.os.unix.linux.* ein guter Anlaufpunkt.

52 12.5 VPN (Virtual Private Network) Mit VPN können Sie Netzwerkdienste nutzen, die nur im Universitätsnetz verfügbar sind. Dazu wird die aktuelle VPN Software von und die Profildatei und das Zertifikat für die Verbindung benötigt. Installation: Tar Archiv auspacken, und in das Verzeichnis gehen./vpn_install aufrufen Initscript zum Laden des VPN Kernelmoduls aktivieren (distributionsabhängig) Profildatei nach /etc/ciscosystems/profiles kopieren Zertifikat importieren (cisco_certmgr -U -op import vpnconnect vpn.uni-jena.de Nutzername: (Für NAT Verbindungen)

53 12.4 Netzwerkdienste (WWW) Als Word Wide Web Client sind nutzbar: Mozilla/Firefox Galeon (GNOME) Konqueror (KDE) lynx (textorientiert) wget (Kommandozeilentool) Zur Beschleunigung des WWW Zugriffs empfiehlt sich die Installation eines Webcaches, z.b. von: squid (nur cachen von Webseiten) wwwoffled (cachen und offline lesen von Webseiten) Beim Einsatz eines lokalen Caches sollten die lokalen Browsereinstellungen überprüft werden. um das mehrfache Abspeichern von Cacheobjekten zu vermeiden.

54 13. Kernelanpassung Normalerweise reicht der mitgelieferte Kernel aus, spezielle Geräte können aber eine Neuübersetzung des Kernels erfordern notwendig machen. Vorgehensweise: 1. Kernelquellen installieren (wenn nicht schon vorhanden) 2. Kernelquellen patchen (optional) 3. Kernel konfigurieren (make config make menuconfig make xconfig) 4. Kernel übersetzen (make zimage make zlilo ) 5. Module installieren (make modules_install) 6. LILO/GRUB anpassen 7. reboot

55 14. Fragestunde

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