KONTAKT AUSGABE FINANZMARKTKRISE: STABIL IM STURM DIE LEBENSVERSICHERUNG GIBT SICHERHEIT

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1 KONTAKT AUSGABE FINANZMARKTKRISE: STABIL IM STURM DIE LEBENSVERSICHERUNG GIBT SICHERHEIT ZUR SACHE: Ausbildung bringt Erfolg Öffentliche Versicherungen Oldenburg erhalten Preis für ihr neues Ausbildungskonzept KULTURSTIFTUNG: Malerei zum Meditieren Schifffahrtsmuseum Brake Magazin der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg Foto: Marcus Lorenz

2 Liebe Leserinnen und Leser, Weiß der Himmel, was kommt. Bleiben Sie entspannt: Rundumschutz für Haus & Wohnen. Wir bieten Ihnen mehr als nur den finanziellen Schutz. Mit unserem Unwetter-Frühwarnsystem wissen Sie immer rechtzeitig, ob dunkle Wolken aufziehen und welche Vorsichtsmaßnahmen zu treffen sind. Schauen Sie mal bei uns rein: Nähe ist die beste Versicherung. Christian Bunk Chefredakteur ein neues Jahr beginnt und die Auguren versprechen uns für 2009 wirtschaftlich wenig Gutes. Doch nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird, lautet eine alte Volksweisheit. Wir von der KONTAKT-Redaktion jedenfalls hoffen, dass Sie auch in das Jahr 2009 mit möglichst viel Optimismus gehen und wünschen Ihnen dafür alles Gute und größtmöglichen Erfolg. Wir wollen Sie auch im vor uns liegenden Jahr wieder mit Berichten aus den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg und vielen Informationen zu wichtigen Entwicklungen im Versicherungsbereich versorgen. An der Finanzmarktkrise kommt auch das Kundenmagazin eines Finanzunternehmens nicht vorbei. Neben Hintergründen erläutern wir, wie die öffentlichrechtlichen Versicherungen und speziell Ihre Öffentliche durch die Krise steuern nämlich auf einem sicheren Kurs. Wir schildern, wie die Öffentliche das Geld ihrer Kunden anlegt nämlich mit dem Grundsatz Sicherheit an erster Stelle. Und der Chef der LzO erläutert in einem Interview, warum auch die Sparkassen die Finanzkrise gut meistern. Gegen Jahresende haben die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg wieder jede Menge Auszeichnungen erhalten. Einen Überblick dazu geben wir Ihnen in dieser Ausgabe. Besonders gefreut hat uns die Auszeichnung des Berufsbildungswerks der deutschen Versicherungswirtschaft mit dem InnoWard für unser neues Ausbildungskonzept. Kennen Sie die GSG? Die frühere Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft ist der größte Anbieter von Wohnraum in der Region Oldenburg. Wir stellen Ihnen das Unternehmen in diesem KONTAKT-Heft gerne vor. Die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg erhalten nicht nur Auszeichnungen; sie sind auch dabei, wenn Auszeichnungen vergeben werden. So zum Beispiel beim Unternehmerpreis des Oldenburger Münsterlandes, der von uns unterstützt wird. Aber auch beim Reitsport und für die Feuerwehren im Oldenburger Land engagieren wir uns Jahr für Jahr kräftig. Und natürlich für die Kultur. In diesem Heft ziehen wir eine Bilanz des Performance-Festivals Pazz und stellen Ihnen das neue Altarbild der evangelischen Kreuzkirche in Sandkrug bei Oldenburg vor. Gerade im Winter sollte man sich bewegen. Anregungen dafür gibt es genug US-Schauspielerin Jane Fonda hat mit ihren Tipps Aerobic bekannt gemacht. Doch dieser Sport hat sich weiter entwickelt. Wir stellen Ihnen die Neuheiten auf unserer Gesundheitsseite vor von Step-Aerobic bis Hot Iron. Dass Sie nach dem Lesen dieses Artikels mit ein paar Aerobic-Übungen beschwingt ins Neue Jahr starten, wünscht Ihnen Ihr Inhalt Christian Bunk Stabil im Sturm 6 Sicherheit steht an erster Stelle 8 LzO: Unser Geschäftsmodell ist am sichersten 9 Patient hängt weiter am Tropf 10 Ausbildung bringt Erfolg 12 Bundesamt für Risikobewertung: Das gefühlte Risiko 13 Früchte der Arbeit 14 Kolumne: Rating ist nicht gleich Rating 15 Firmen-Rechtsschutz 16 Unternehmen vor Ort: GSG Oldenburg 18 Regionales Engagement 25 Kulturstiftung 30 Kurz notiert 32 Gesundheit: Aerobic 34 Viel Spaß!

3 SCHWERPUNKT Stabil im STURM ÖFFENTLICHE VERSICHERER TROTZEN DER FINANZMARKTKRISE DIE LEBENSVERSICHERUNG GIBT SICHERHEIT Immobilienkrise, Bankenkrise, Finanzmarktkrise, Aktienkrise, Wirtschaftskrise das vergangene Jahr ließ die Welt erzittern. Wo ist mein Geld noch sicher?, fragten sich die Menschen. Die deutschen Versicherungen sind bisher recht gut durch all diese Krisen gekommen. Und vor allem die öffentlich-rechtlichen Institute Sparkassen wie Versicherungen erscheinen in diesem Finanz-Tsunami wie der Fels in der Brandung. Man muss den Blick weit zurückwerfen, um zu erkennen, wo die Krisen ihre Wurzeln haben. Nach dem Platzen der Internet-Blase zu Beginn des Jahrtausends und den Anschlägen vom 11. September 2001 bangte die US-Notenbank Fed um die Konjunktur. Sie senkte die Leitzinsen und überflutete die Wirtschaft mit billigem Geld. Die amerikanischen Banken erhielten dadurch so viele günstige Finanzmittel, dass sie sogar Kredite zum Häuserkauf an Familien mit geringer Bonität und zum Teil ohne Ersparnisse und festes Einkommen vergaben die sogenannten Subprimekredite mit oft variabler Verzinsung. Durch die starke Nachfrage nach Häusern stiegen die Preise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt rasant und es entstand eine riesige Spekulationsblase. Foto: Andre Illing Die amerikanischen Hausbanken fassten gute und schlechte Hypotheken zu einem Forderungspool zusammen, der anschließend in verschiedenste Kategorien der Ausfallwahrscheinlichkeit unterteilt wurde. Diese Bündel wurden dann als Wertpapiere verbrieft und auf den internationalen Kapitalmark geworfen. Vor allem Kreditinstitute griffen zu. Es entstand eine Art Schattensystem zur Refinanzierung der amerikanischen Hypothekenkredite. Als die Konjunktur 2004 anzog, erhöhte die US-Notenbank wegen steigender Inflationsgefahren die Zinsen viel zu spät, wie viele Experten kritisierten. Die Spekulationsblase war schon zu groß geworden. In den USA konnten bald viele Hausbesitzer ihre Raten nicht mehr bezahlen; die Kredite fielen aus; die Blase platzte. Da die Hypotheken und deren Risiken inzwischen in aller Welt verstreut waren, gerieten nun auch die Anleger in Schwierigkeiten, die in diese Geschäfte investiert hatten. Die Bank of England schätzt, dass sich die Verluste der Finanzbranche weltweit auf fast drei Billionen Dollar, also etwa 2,4 Billionen Euro bzw Milliarden Euro, aufsummieren könnten. Dafür hätte man auch etwa 140 Millionen VW-Golf kaufen können. Kein Vertrauen mehr Vor allem die Banken kamen im Verlauf der Krise immer stärker in Liquiditätsschwierigkeiten. Im Spätsommer 2008 war das Vertrauen unter den Banken so weit in den Keller gerauscht, dass sie sich gegenseitig keinen einzigen Cent mehr liehen. Zunächst versuchten die Notenbanken in den USA, Europa und Asien durch die Bereitstellung von Milliardenkrediten eine Vertrauensbasis zu schaffen. Als dies nichts half, sprangen die Regierungen vieler Länder mit zum Teil dreistelligen Milliardenbeträgen in die Bresche: die US- Regierung zunächst mit 700 Milliarden Dollar, die deutsche Bundesregierung mit 500 Milliarden Euro. Diese Mittel stehen vor allem bereit für Ausfallbürgschaften und direkte Staatsbeteiligungen an Finanzinstituten in Form von Eigenkapital. Außerdem verkündeten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Peer Steinbrück in einer Sonntags-Botschaft am 5. Oktober: Wir sagen allen Sparerinnen und Sparern, dass ihre Spareinlagen sicher sind. Dafür steht die Bundesregierung ein. Dies alles sollte vor allem eines bewirken: das Vertrauen im Finanzmarkt wieder herzustellen. Eine Reihe von deutschen Kreditinstituten ist denn auch inzwischen schon unter den Rettungsschirm der Bundesregierung geschlüpft, jedoch keine Versicherung. Dass dies auch nicht notwendig wird, betont der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV): Die Finanzmarktkrise ist keine Krise der Versicherungen! Produkte, die den Ausbruch der Krise in den USA verursacht haben, sind von deutschen Versicherungsunternehmen weder im nennenswerten Umfang gekauft, noch garantiert oder versichert worden, erklärte der damalige GDV-Präsident Dr. Bernhard Schareck Mitte November. Und in der gegenwärtigen Finanzkrise beweise sich vor allem die besondere Sicherheit der Lebensversicherung als Anlage- und langfristige Sparform, so der GDV. Die Grundzüge des Produkts Mindestverzinsung des Kapitals sowie Mischung und Streuung der Kapitalanlagen hätten sich bewährt. Die Lebensversicherer sind an aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen mit äußerst strengen Anlagevorschriften gebunden. Die Risikotragfähigkeit der Anlagepolitik eines jeden Versicherers wird laufend von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über verschiedene Stresstests überwacht. Der überwiegende Teil der Kapitalanlagen der Versicherungsunternehmen erfolgt denn auch in sicheren festverzinslichen Wertpapieren. Vom starken Rückgang der Aktienkurse sind Versicherer daher nur wenig betroffen. Laut GDV war im Herbst 2008 nur acht Prozent des Kapitals deutscher Versicherer in Aktien angelegt und diese Aktienquote ist inzwischen noch geringer geworden. INFOTHEK Außerdem haben die Versicherungen anders als die Banken kein Liquiditäts- oder Refinanzierungsproblem, da sie laufende Prämien- und Zinseinnahmen haben. Auf eine Refinanzierung am weltweiten Kapitalmarkt sind Versicherungen daher nicht angewiesen. Darüber hinaus sind ihnen versicherungsfremde Geschäfte, wie zum Beispiel Kredit- oder Bankgeschäfte, verboten. Und sollte einmal eine Versicherung in Schieflage geraten, ist das Geld der Kunden schon dadurch geschützt, dass es in gesonderten Sicherungsvermögen geführt werden muss und damit nicht in die Konkursmasse fließen kann. Darüber hinaus sind alle deutschen Lebensversicherer Pflichtmitglied beim gesetzlichen Sicherungsfonds Protektor AG. Sollte also eine Versicherung ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können, was in der Geschichte der Bundesrepublik erst einmal vorgekommen ist, erfüllt die Protektor AG die Lebensversicherungsverträge und die damit verbundenen Garantien. Die traditionellen Lebensversicherungskunden haben in der derzeitigen Finanzkrise daher nicht einen Cent verloren. Allerdings beobachten die deutschen Lebensversicherer die Entwicklung am Finanzmarkt schon mit einer gewissen Sorge. Dabei geht es jedoch nicht um die Sicherheit des gebildeten Kapitals oder der garantierten Leistungen, sondern um die Höhe der zukünftigen Überschussbeteiligung. Soweit die Lebensversicherer in Zukunft geringere Erträge erwirtschaften und das ist bei einem jetzt sinkenden Zinsniveau durchaus wahrscheinlich, werden auch die zukünftigen Überschüsse reduziert. Thomas Steffen, oberster Versicherungsaufseher der Ba- Fin, fasst es so zusammen: Die Lebensversicherung ist in keiner Weise gefährdet. Die Kunden sollten sich aber in Zukunft auf sinkende Kapitalerträge einstellen. Lange Laufzeiten Ein höheres Risiko tragen Kunden von fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen. Der Wert dieser fondsgebundenen Policen schwankt in der Regel wie der Wert der zu Grunde liegenden Investmentfonds. Bei manchen Produktvarianten sind aber auch besondere zusätzliche Sicherheitsmechanismen eingebaut, die etwa die eingezahlten Beiträge garantieren. Außerdem laufen die meisten Verträge zwischen 20 und 30 Jahre. In dieser langen Zeit gleichen sich Schwankungen an den Kapitalmärkte meist aus. Der GDV rät allerdings, in den letzten fünf Jahren der Laufzeit Aktienfonds schrittweise in sichere Renten- und Geldmarktfonds umzuschichten. Insgesamt zeigt die derzeitige Finanzmarktkrise, wie wichtig Sicherheit und Zuverlässigkeit vor allem beim Altersvorsorgesparen sind. Und es zeigt sich, dass diese Kriterien vor allem von der klassischen Lebens- und Rentenversicherung in hohem Maße erfüllt werden. jo Die Deutschen sind ein Volk von Lebensversicherungssparern. Sie haben laut GDV derzeit rund 94 Millionen Verträge abgeschlossen; damit besitzt im Schnitt jeder Bürger mehr als eine Lebensversicherungspolice haben die Lebensversicherungsunternehmen fast 70 Milliarden Euro an ihre Kunden ausgezahlt. Insgesamt betreuen die deutschen Lebensversicherer ein Volumen von rund 670 Milliarden Euro an Kapitalanlagen. rk KONTAKT

4 SCHWERPUNKT Sicherheit Jörg Heiduk ist Milliardär allerdings nicht als Privatmann. Der Leiter der Vermögensverwaltung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg managt mit einem Team von sechs Mitarbeitern die Anlage des Kapitals der Oldenburgischen Landesbrandkasse und der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg. Zusammen verfügen die beiden Unternehmen über ein Kapitalvermögen von über einer Milliarde Euro. Geld der rund Kunden der Öffentlichen, das sowohl sicher als auch ertragreich angelegt werden will. Kein leichtes Unterfangen in Zeiten der schwersten Finanzmarktkrise, die die meisten Vermögensverwalter je erlebt haben. JÖRG HEIDUK UND SEIN TEAM MANAGEN BEI DEN ÖFFENTLICHEN VERSICHERUNGEN OLDENBURG DIE KAPITALANLAGEN steht an ERSTER STELLE Immer einen scharfen Blick auf die Finanzmärkte: Jörg Heiduk an seinem Arbeitsplatz in der Zentrale der Öffentlichen Branche ist stark reglementiert Wir können das Geld unserer Kunden allerdings keineswegs völlig frei anlegen, betont Heiduk. Kein Finanzbereich in Deutschland sei bei der Vermögensanlage so stark reglementiert wie die Versicherungsbranche. Da seien zunächst die Vorschriften der Versicherungsaufsicht, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Ba- Fin), einzuhalten. Paragraph 54 des Versicherungsaufsichtsgesetzes gibt Anlagegrundsätze und Anlageformen vor. Danach ist das Vermögen so anzulegen, dass möglichst große Sicherheit und Rentabilität bei jederzeitiger Liquidität des Versicherungsunternehmens unter Wahrung angemessener Mischung und Streuung erreicht wird. Weitere Reglementierung: Die Bundesre- gierung ist durch eine Rechtsverordnung ermächtigt, quantitative und qualitative Vorgaben zur Anlage des Vermögens festzulegen. Die Vorgaben für Versicherungen können also schnell geändert werden; dafür bedarf es keines neuen Gesetzes, weiß Heiduk. Und als drittes Regulativ hat die Öffentliche selbst die gesetzlichen Vorgaben durch interne Kapitalanlagerichtlinien noch individuell ergänzt. Und das heißt, die Anlagemöglichkeiten wurden zur Stärkung des Aspekts Sicherheit weiter eingeschränkt. So kommen für uns Hedgefonds und andere risikoreiche Investments bewusst nicht in Frage, obwohl sie als Anlageformen vom Gesetzgeber in gewissem Umfang ermöglicht wurden, betont Heiduk. Auch Subprime-Risikopapiere, die die Finanzmarktkrise ausgelöst haben, würden nicht gehalten, ebenso wenig wie Wertpapiere der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers. Der größte Teil der Kapitalanlagen der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg ist in Zinstiteln mit langer Laufzeit und hoher Sicherheit investiert (siehe Infothek). Dies ergibt sich schon daraus, dass etwa drei Viertel der Kapitalanlagen auf den Lebensversicherungsbereich entfallen und in diesem Bereich laufen die Verträge der Kunden oft 20 bis 30 Jahre. Vorübergehende Kursrückgänge bei festverzinslichen Papieren sind für uns in der Regel nicht problematisch, weil wir solche Papiere bis zum Ende ihrer Laufzeit halten können. Dann werden sie zu 100 Prozent zurückgezahlt, erklärt Heiduk, warum temporäre Kursschwankungen für einen Versicherer kaum zum Problem werden können. Aktien sind derzeit kein Thema Derzeit wird fast ausschließlich in festverzinsliche Anlagen investiert, sagt Heiduk. Bis bestimmte Mindestbeträge für die Anlage erreicht sind, wird das Geld auf Tagesgeldkonten geparkt. Dies dient auch der kurzfristigen Liquiditätssteuerung. Bei der längerfristigen Anlage stehen zurzeit Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Bankschuldverschreibungen an vorderster Stelle, wobei immer auf erstklassige Bonität geachtet werde. Aktien sind kein Thema. Überhaupt habe man den Aktienanteil, der immer unter dem Branchendurchschnitt gelegen habe, schon 2007 im Hinblick auf die aufziehende Finanzkrise schrittweise reduziert. Derzeit liege der Aktienanteil an den Kapitalanlagen einschließlich Aktienfonds unter drei Prozent. Beobachtet werde der Aktienmarkt aber natürlich ganz genau. Bei einer Bodenbildung soll die Aktienquote wieder erhöht werden, allerdings unter sehr genauer Prüfung der Risikotragfähigkeit, betont Heiduk. Die aktuelle Finanzmarktkrise beeinflusst die Höhe der dem einzelnen Vertrag gutgeschriebenen Beträge nicht Von der guten Milliarde Euro Kapitalanlagen der Öffentlichen müssen Heiduk und sein Team allerdings nur etwa 100 Millionen Euro pro Jahr neu anlegen. Das sind die eingehenden Beiträge der Kunden und die Kapitalerträge aus den Anlagen abzüglich der Aufwendungen für Schadensfälle bzw. die Auszahlungen der Lebensversicherungen sowie die Kosten für den Versicherungsbetrieb. Bei der Kapitalanlage vertrauen die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg auch auf das Know how von Partnern. So managt eine Kapitalanlagegesellschaft speziell für die Oldenburger mehrere Investmentfonds sowohl für die Landesbrandkasse als auch für die Lebensversicherungsanstalt. Etwa 15 Prozent der Anlagen stecken in diesen Investmentfonds vorwiegend sind das Rentenfonds und gemischte Fonds. Die Anlagestrategie dieser Fonds wird zwei Mal im Jahr in sogenannten Anlageausschusssitzungen besprochen. Vorsitzender des Anlageausschusses ist der Vorstandsvorsitzende der Öffentlichen, Franz Thole. Neben Heiduk sitzen darin auch ein Vertreter der Depotbank und Vertreter der Kapitalanlagegesellschaft, die die Investmentfonds managen. Mit diesen Fonds-Managern stehen Heiduk und seine Mitarbeiter ansonsten das ganze Jahr über natürlich in engem Kontakt. In gewisser Weise habe man hier einen Teil des Anlagemanagements ausgelagert: Das machen für uns die, die sowieso immer eng am Markt sind, beschreibt Heiduk die Gründe. Das Anlagerisiko bleibe aber natürlich bei der Öffentlichen. Unter dem Strich brauchen sich die Kunden der Öffentlichen, die eine Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen haben, keine Sorgen INFOTHEK wegen der Finanzkrise zu machen. Die aktuelle Finanzmarktkrise beeinflusst die Höhe der dem einzelnen Vertrag gutgeschriebenen Beträge nicht, betonen auch der Vorstandsvorsitzende Franz Thole und Vorstandsmitglied Horst Schreiber. Wir sind so aufgestellt, dass dem Kunden auch in Zeiten einer Finanzmarktkrise natürlich das bisher gebildete Kapital bestehend aus Deckungsrückstellung einschließlich der Überschussbeteiligung für 2008 garantiert ist. Die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg konnten vor diesem Hintergrund im vergangenen Jahr einen soliden Kurs durch raue See fahren, so Thole und Schreiber. Das Versicherungsgeschäft sei stabil verlaufen und auch die Perspektiven seien günstig. Kapitalerträge können sinken Unbeeindruckt lassen die weltweiten Krisen die Verantwortlichen bei der Öffentlichen aber natürlich nicht. Bei den derzeit rückläufigen Zinsen für erstklassige Bonitäten können mit der Zeit auch die Gesamtkapitalerträge sinken. Während die in den Lebens- und Rentenversicherungsverträgen vereinbarte Mindestverzinsung natürlich garantiert ist, könnte sich die Finanzmarktkrise auf diesem Weg in Form einer eventuell geringeren Überschussbeteiligung in der Zukunft schon auswirken wenn auch vielleicht noch nicht Insgesamt sind die Anforderungen schon deutlich größer geworden, hat Heiduk festgestellt und nennt dies neue Herausforderungen. Mehr denn je sei bei der Kapitalanlage die Auswahl der Partner extrem wichtig, betont der Leiter der Vermögensverwaltung bei der Öffentlichen besonders, wenn es um mehr als eine Milliarde Euro geht. Klaus-Peter Jordan Die deutschen Lebensversicherungsunternehmen betreuen derzeit ein Volumen von etwa 680 Milliarden Euro. Dieses Vermögen ist laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) breit gestreut angelegt. Den größten Anteil machten Ende 2007 mit 22,8 Prozent festverzinsliche Namensschuldverschreibungen aus. An zweiter Stelle folgten mit einem Anteil von 20 Prozent Investmentanteile, vor allem Rentenfonds, aber auch Aktienfonds. Die Aktien-Direktanlage kam nur auf einen Anteil von 1,8 Prozent. Ein bedeutender Posten mit 19,2 Prozent waren auch noch Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sowie mit 14,5 Prozent Schuldscheinforderungen und Darlehen. Bei der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg sah die Aufteilung der Kapitalanlagen Ende 2007 ähnlich aus. Betreut wurde ein Volumen von gut 764 Millionen Euro. In festverzinslichen Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen war insgesamt 57 Prozent des Vermögens angelegt. Knapp 18 Prozent des Anlagebestandes entfiel auf Investmentanteile mit dem Schwerpunkt Rentenanlagen. Hypothekenforderungen machten gut 13 Prozent der Kapitalanlagen aus. Die Aktien-Direktanlagequote betrug nur 0,2 Prozent. rk KONTAKT

5 SCHWERPUNKT ZUR SACHE Unser Geschäftsmodell ist am sichersten Die Sparkassen werden gestärkt aus der gegenwärtigen Finanzmarktkrise herauskommen. Da ist sich Martin Grapentin, Vorstandsvorsitzender der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), sicher. Unser Geschäftsmodell hat sich als am sichersten erwiesen, sagt Grapentin. Keine andere Marke genieße im deutschen Finanzdienstleistungssektor ein so hohes Vertrauen wie die Sparkassen. Das Interview mit dem LzO-Chef führte Klaus-Peter Jordan. KONTAKT: Der Begriff Finanzkrise ist das Wort des Jahres Welche Auswirkungen hat die weltweite Finanzkrise auf die LzO? Grapentin: Wir verzeichnen seit geraumer Zeit einen deutlichen Einlagenzufluss. Nähe und Vertrauen werden von den Kunden wieder mehr als zentrale Werte geschätzt. Das bisher oft vorherrschende Streben nach maximaler Rendite wird auf den Prüfstand gestellt. Bei Anlageentscheidungen wird der Sicherheitsaspekt wieder mehr Bedeutung gewinnen. KONTAKT: Hat sich die LzO in den risikobehafteten Papieren engagiert, die die Finanzkrise ausgelöst haben? Grapentin: Die LzO war und ist weder mittelbar noch unmittelbar im sogenannten US-Subprime-Hypothekenmarkt investiert. Die Krise wirkt sich jedoch mittlerweile auch auf andere Assetklassen also Anlagekategorien aus und hat das Vertrauen innerhalb der Kreditwirtschaft im sogenannten Interbankenhandel beeinträchtigt. Auch in diesen bewegten Zeiten ist die operative Ertragskraft der LzO aber überdurchschnittlich. Die LzO bleibt der Fels in der Brandung. KONTAKT: Viele Kreditinstitute, vor allem private, haben erhebliche Liquiditätsprobleme. Warum ist dies für die Sparkassen kein Problem? Grapentin: Sparkassen vergeben ihre Kredite aus den Einlagen, die private und gewerbliche Kunden bei ihnen angelegt haben. So verfügen Sparkassen jederzeit über eine ausreichende Liquidität und sind praktisch auf die internationalen Finanzmärkte nicht angewiesen. KONTAKT: Sind die Sparkassen im Hinblick auf den Wettbewerb unter den Kreditinstituten letztlich vielleicht sogar die Gewinner der Finanzkrise? Grapentin: Keine andere Marke genießt im deutschen Finanzdienstleistungssektor ein so hohes Vertrauen wie die Sparkassen. Die Menschen in Deutschland wissen, dass ihre Geldanlagen bei den Sparkassen sicher sind. Das bestätigen aktuelle Umfragen. Die Sparkassen werden gestärkt aus der aktuellen Krise herauskommen, weil sich ihr Geschäftsmodell als am sichersten erwiesen hat. KONTAKT: Nun hat sich zur Finanzkrise eine weltweite Konjunkturkrise gesellt auch, weil Banken wie es heißt Unternehmen weniger Kredite für Investitionen geben. Hält sich auch die LzO hier zurück? Grapentin: Die Kreditbestände wachsen bei der LzO auch in diesem Jahr wieder deutlich überdurchschnittlich und haben die Sechs-Milliarden-Grenze überschritten. Für eine massive Kreditklemme gibt es aus meiner heutigen Sicht keinen Grund. Die LzO wird ihren Kunden wie auch in der Vergangenheit weiterhin als Partner im Kreditgeschäft zur Verfügung stehen. KONTAKT: Fassen Sie zum Schluss doch bitte einmal das Geschäftsmodell der Sparkassen zusammen. Würden Sie sagen, dass gerade dieses Modell sich in der Krise bewährt hat? Grapentin: Wir machen Geschäfte mit Menschen, die wir kennen und in Produkten, die wir verstehen. Sparkassen konzentrieren sich in ihrem Geschäftsgebiet auf das Geschäft mit ihren privaten Kunden, den mittelständischen Unternehmen, den freien Berufen, der Landwirtschaft und den Kommunen. Durch ihre kommunale Bindung sind die Sparkassen in ihrer Region fest verankert. Dieses Geschäftsmodell hat sich seit vielen Jahrzehnten bewährt und in der aktuellen Krise als sehr stabilisierend erwiesen. Patient Schon wieder eine Gesundheitsreform. Diesmal wird das Finanzsystem der Gesetzlichen Krankenversicherung neu geordnet. Mit dem Gesundheitsfonds wird die Krankenversicherung allerdings für viele gesetzlich Versicherte vor allem teurer. Die grundlegenden Probleme hingegen bleiben. Alles wird gut! Schaut man sich die Änderungen im deutschen Gesundheitswesen zum 1. Januar 2009 an, so wird diesen Satz sicher kein Experte unterschreiben. Mit dem Gesundheitsfonds, der das Finanzsystem der Gesetzlichen Krankenversicherungen neu ordnen soll, wurde ein bürokratisches Monster geschaffen, das hohe Verwaltungsaufwendungen verschlingt. Und das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung macht medizinische Leistungen für gut 90 Prozent aller gesetzlich Versicherten das sind rund 47 Millionen Beitragszahler teurer. Bei Gutverdienern sind das schnell mehr als 600 Euro im Jahr, wenn sie in einer bisher günstigen Krankenkasse sind und für ihren Arbeitgeber fast noch einmal die gleiche Summe. Denn zum 1. Januar 2009 müssen alle gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten den gleichen Satz von 15,5 Prozent des Monats-Bruttogehalts abknöpfen. Günstige Kassen lagen bisher unter 13 Prozent. Kernstück der Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung ist der sogenannte Gesundheitsfonds. Er soll im Laufe des Jahres 2009 rund 167 Milliarden Euro einsammeln von den Versicherten und ihren Arbeitgebern über die Beiträge sowie vom Staat über einen Zuschuss und wieder an die gut 200 Krankenkassen verteilen. Jede Kasse bekommt pro Versichertem eine Pauschale und Zuschläge, die sich unter anderem nach dem Alter, dem Geschlecht und bestimmten Krankheiten richten. Die Krankenkassen bezahlen davon Ärzte, Krankenhäuser, Pharmaindustrie, Therapeuten sowie ihre Verwaltungsausgaben. Kassen, die mit dem Geld nicht auskommen, können einen Zusatzbeitrag erheben maximal ein Prozent des Haushaltseinkommens bzw. 36 Euro im Monat. In diesem Fall kann der Versicherte fristlos kündigen und die Krankenkasse wechseln. Kassen, die Geld übrig haben, können ihren Versicherten dieses in Form von Bonuszahlungen zurückgeben. Private Krankenversicherungen müssen einen Basistarif anbieten. Die Leistungen müssen denen in der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar sein und der Beitrag darf deren Höchstbetrag nicht überschreiten. Ein kleines, aber wichtiges Detail der Reform wurde erst spät bekannt, kann aber Existenz bedrohende Auswirkungen haben. Es steht klein gedruckt auf Seite 438 des Bundesgesetzblattes: Keinen Anspruch auf Krankengeld haben (...) hauptberuflich selbstständige Erwerbstätige. Ole Thiel, der die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg im Bereich Krankenversicherung betreut, fasste es auf einer Veranstaltung im Oldenburger Technologie- und Gründerzentrum TGO so zusammen: Selbstständige und Freiberufler haben keinen Anspruch auf Krankengeld, wenn sie freiwillig gesetzlich versichert sind. Nach Schätzungen sind dies bis zu 1,6 Millionen. Grafik: Sebastian Kaulitzki HÄNGT WEITER AM TROPF Zwar bieten einige gesetzliche Krankenkassen zusätzliche Tarife an; dann sind die Versicherten allerdings für drei Jahre an diese Kasse gebunden und können nicht wechseln. Wesentlich flexibler können freiwillig gesetzlich Versicherte die Laufzeit über eine Krankentagegeldversicherung bei einer privaten Krankenversicherung gestalten. Und sie kann auch günstiger sein, als der Wahltarif der gesetzlichen Versicherung. Überhaupt könnte eine private Krankenversicherung für viele freiwillig gesetzlich Versicherte wegen der Verteuerung der Gesetzlichen Krankenversicherung zu einer interessanten Alternative werden. Außerdem können natürlich alle ihren vielleicht nicht mehr für ausreichend gehaltenen Krankenversicherungsschutz durch eine private Zusatzversicherung aufbessern. Die privaten Krankenversicherungen bieten hierfür ein ganzes Bündel an Bausteinen an. Zum Beispiel für Brillen und Kontaktlinsen, für die gesetzliche Krankenkassen seit 2004 keine Zuschüssen mehr zahlen. Oder für höhere Erstattungen bei Zahnersatz. Oder für verbesserte Leistungen im Fall eines Krankenhausaufenthalts mit Anspruch auf Chefarztbehandlung und Einbettzimmer. Für Ole Thiel jedenfalls ist klar: Mit dem Gesundheitsfonds wurden die grundlegenden Probleme des Gesundheitssystems nicht gelöst. Der Patient Gesundheitswesen hängt weiter am Tropf. Thiel erwartet daher weitere Reformen nach der Bundestagswahl jo KONTAKT

6 ZUR SACHE Die Vertreter der sieben ausgezeichneten Konzepte sind stolz auf ihre Erfolge ÖFFENTLICHE VERSICHERUNGEN OLDENBURG ERHALTEN PREIS FÜR IHR NEUES AUSBILDUNGSKONZEPT Die Vertriebsmeisterschaft der Auszubildenden (VdA) Lernen durch Handeln heimste einen InnoWard des Berufsbildungswerks der deutschen Versicherungswirtschaft ein. Die Jury nannte das Ausbildungskonzept eine besonders pfiffig gelungene, handlungsorientierte Umsetzung des Berufsbildes Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen. Alle beteiligten Auszubildenden waren vom Verlauf und Ergebnis des Ausbildungsprojekts begeistert. Es wird natürlich fortgesetzt. Ausbildung bringt Erfolg Eine gute Ausbildung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft. Das gilt nicht nur für die Gesellschaft als Ganzes, sondern für jeden Einzelnen, jede Branche, jedes Unternehmen. Das Berufsbildungswerk der deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) kümmert sich um Aus- und Weiterbildung in diesem Finanzdienstleistungssektor. Um Anreize für neue Bildungskonzepte zu schaffen, verleiht das BWV seit vier Jahren einen Preis für außergewöhnliche Bildungsinitiativen mit starker Umsetzung den InnoWard. Und 2008 standen auch die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg mit auf dem Siegertreppchen bei der Preisverleihung in Frankfurt. 24 Konzepte in den beiden Kategorien Berufliche Erstausbildung und Personalentwicklung/Qualifizierung waren für den Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan eingereicht worden. Letztlich wurden sieben vorbildliche Projekte, von denen innovative Impulse für die Bildungsarbeit in der Versicherungsbranche zu erwarten sind, so BWV-Hauptgeschäftsführerin Dr. Katharina Höhn, prämiert. Die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg belegten in der Kategorie Berufliche Erstausbildung mit ihrem Projekt Vertriebsmeisterschaft der Auszubildenden (VdA) Lernen durch Handeln den dritten Platz. Der Sieg ging an die DEVK Versicherungen in Köln, Platz zwei an die Provinzial Brandkasse AG in Kiel. In der Kategorie Personalentwicklung/Qualifizierung schafften es die VGH Versicherungen Hannover, die LV 1871 aus München sowie die Gothaer Allgemeine Versicherung AG auf das Siegerpodest. Einen erstmalig ausgelobten Sonderpreis für Soziales Engagement nahmen die Auszubildenden von HDI-Gerling für ihr Projekt Rettet die Bolzplätze mit nach Hause. Doch bei der Preisverleihung gab es natürlich nicht nur lobende Worte. Alle sieben Gruppen erhielten jeweils einen Geldpreis und eine künstlerisch gestaltete Trophäe des Augsburger Bildhauers Joerg Maxzin. Was hatten nun die sieben prämierten Projekte, was die anderen nicht hatten? Um wirklich preiswürdig zu sein, soll ein Bildungskonzept ausgetretene Pfade verlassen, sich deutlich vom Durchschnitt abheben und bereits eine erfolgreiche praktische Umsetzung aufweisen können, heißt es in der Ausschreibung für den InnoWard. Das Projekt müsse Innovationspotenzial haben, für die Branche Image fördernd sein und die langfristige Erreichung der Ziele sicherstellen. Und all diesen Anforderungen wurde das Ausbildungskonzept der Öffentlichen gerecht. Vertriebsmeisterschaft der Auszubildenden (VdA) Lernen durch Handeln, was steckt hinter diesem Konzept? Zunächst einmal legt Christian Willers, Ausbildungsleiter bei der Öffentlichen, wert darauf, dass dieses Konzept von Ausbildungsleitung, Agenturleitern und Auszubildenden gemeinsam entwickelt wurde. Es sollte die Umsetzung der veränderten Anforderungen des neuen Berufsbildes Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen sichern. Im Mittelpunkt der VdA stehen alle Aktivitäten des Auszubildenden in der Agenturarbeit. Wir wollten die Interessen und Ziele aller Akteure unter einen Hut bringen und damit eine höchstmögliche Akzeptanz schaffen, erklärt Willers. Die Agenturleiter legten zum Beispiel großen Wert auf Praxisnähe und Effektivität. Für die Ausbildungsleitung standen die Ausbildungsverordnung und der Wissenstransfer im Vordergrund. Und die Auszubildenden verlangten realisierbare Vorgaben und Anreize. Außerdem sollte das Ausbildungskonzept durchaus auch einen Spaßfaktor bieten. Teilnehmer der Vertriebsmeisterschaft sind die Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres. Sie erfassen über ein Jahr monatlich alle Tätigkeiten. Ein komplexes Erfassungssystem erlaubt eine Bewertung sowie die zielgerichtete Förderung des Auszubildenden. Dies geschieht durch Monatsbesprechungen und Treffen zum Erfahrungsaustausch. Die drei besten Auszubildenden erhalten auf der Bestenfeier für Agenturleiter vom Vorstand Urkunden und Sachpreise. Wird ein vorab formuliertes Gruppenziel erreicht, lädt die Öffentliche alle an der Vertriebsmeisterschaft beteiligten Auszubildenden zu einer Incentive-Reise ein. Die VdA stellt ein Instrument dar, mit dem ohne hohen finanziellen und organisatorischen Aufwand die Anforderungen der Ausbildungsverordnung für das neue Berufsbild erfüllt werden können und das auch in anderen Versicherungsunternehmen für erfolgreiche, zeitgemäße Ausbildungsarbeit einsetzbar ist, fasst Willers das Konzept der Öffentlichen zusammen. Dieser Ansicht war auch die 16-köpfige Jury des InnoWard. Das Konzept sei eine besonders pfiffig gelungene, handlungsorientierte Umsetzung des Berufsbildes, heißt es in der Begründung für die Preisvergabe. Dem Versicherungsnachwuchs das Thema Vertrieb im Agenturbetrieb nahe zu bringen, schafft man bei diesem Projekt mit einer schönen Kombination aus Hinführung zu wirklichem Vertriebsgeschäft und spielerischen Elementen. Ein Punktesystem, das die unterschiedlichsten Tätigkeiten erfasst, führt zur leistungsbezogenen Vergütung hin. Gefallen fand bei der Jury insbesondere, dass zum einen auf vollwertige Agenturmitarbeit und viel Kundenkontakt gesetzt wird. Positiv zu untersteichen ist aber vor allem, dass hier keine quantitative Rennliste geführt, sondern auf qualitatives Geschäft gesetzt wird. Die Juroren sind überzeugt davon, dass die Vertriebsmeisterschaft ein guter Ansatz für die Agenturinhaber zur Potenzialerkennung und -förderung bei der Umsetzung eines Qualitätsvertriebs ist. Auch die Auszubildenden waren einstimmig vom Verlauf und Ergebnis der Vertriebsmeisterschaft begeistert. Die Teilnehmer haben ihre persönlichen Zielvorgaben deutlich übertroffen und damit auch das Gruppenergebnis erreicht, bilanziert Willers. Neben den vertrieblichen Erfolgen hätten die Auszubildenden auch ihre Persönlichkeit weiter entwickelt. Teilnehmer Hans-Joachim Stehning hat für sich eine Steigerung seines Selbstbewusstseins festgestellt. Durch den Wettbewerb habe ich mich auf jeden Fall in punkto Zielstrebigkeit und Ehrgeiz persönlich weiter entwickelt, ergänzt Stephan Joachimsmeier. Und Nikolas Lienemann hebt das tolle Gemeinschaftsgefühl hervor, das durch die Formulierung eines Gruppenziels entstanden sei. Durch die umfangreichen Auswertungsmöglichkeiten des Konzepts seien Defizite erkannt und behoben worden, so Willers. Die Zielvorgaben aber auch die Bestenfeier und die Incentive-Reise 2008 ging es übrigens nach Dresden vermitteln den Auszubildenden das Gefühl von erfolgreichem Vertrieb, ist sich der Ausbildungsleiter sicher. Die gegenseitige Unterstützung und der ständige Erfahrungsaustausch habe aus den Teilnehmern ein Team geformt. Letztendlich ist aber nichts so motivierend wie der Erfolg. Und erfolgreich waren alle acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vertriebsmeisterschaft 2007 sie erhielten alle Verträge bei den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg. Sieben erhielten einen Vertrag ihres jeweiligen Agenturleiters und eine Auszubildende begann im Direktions-Innendienst. Ein tolles Ergebnis, wie Willers findet. Und damit war klar: Das Erfolgsmodell Vertriebsmeisterschaft ging 2008 natürlich in die nächste Runde. jo An der Vertriebsmeisterschaft 2007 nahmen teil (von links): Hans-Joachim Stehning, Jasper Chmilewski, Jan-Hendrik Ernst, Annika Strasen, Stephan Joachimsmeier, Nikolas Lienemann und Christoph Schlarmann. Gefehlt hat bei diesem Foto-Shooting Andrea Büsing. Ausbildungsleiter Christian Willers (dritter von links) nahm in Frankfurt den InnoWard für das Ausbildungskonzept der Öffentlichen entgegen. Mit ihm präsentierten sich dem Fotografen (von links): Moderatorin Daniela Zeller, Wolfgang Willers (Ausbildungsleiter Öffentliche ), Wolfgang Kanopka (Personalleiter Öffentliche ), Nikolas Lienemann (Teilnehmer VdA 2007), Hans-Joachim Stehning (Teilnehmer VdA 2007), Dr. Josef Beutelmann (BWV-Vorstandsvorsitzender) und Laudator Rainer Brötz vom Bundesinstitut für Berufsbildung KONTAKT

7 ZUR SACHE ZUR SACHE Das gefühlte RISIKO Wenn etwas hochinteressant und dazu noch unterhaltsam ist, kann eine Wiederholung nicht schaden. Das dachte sich auch der Vorstand der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg und warf ein Jahr nach dem ersten Besuch 2007 im Oktober 2008 mit Repräsentanten der Landvolkverbände sowie mit der Landwirtschaft verbundenen Unternehmen aus dem Oldenburger Land noch einmal einen Blick in das Zentrum des wissenschaftlichen Verbraucherschutzes, das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Diesmal ging es zunächst in den Stall. Denn das BfR ist auch Berlins größter landwirtschaftlicher Betrieb, wie Instituts-Präsident Prof. Dr. Andreas Hensel (Bild) gern hervorhebt Quadratmeter Hoffläche misst das Areal. Es gibt Großtierställe für Rinder, Büffel, Schweine, Schafe, Ziegen und Pferde, Ställe für die Geflügelhaltung in Freiland-, Boden- und Käfighaltung sowie Anlagen für die Fischhaltung und Muschelzucht. Dazu gehören auch ein Mini-Schlachthof und natürlich jede Menge Laboratorien. Außerdem ein Kleintierlaboratorium mit Mäusen, Ratten, Frettchen, Hunden, Katzen, Füchsen und Meerschweinchen. All dies wird allerdings nicht aus Lust an der Landwirtschaft unterhalten, sondern um wissenschaftlichen Verbraucherschutz zu betreiben. Dazu könne man auf Tierversuche nicht verzichten, heißt es beim BfR. In Gesetzen und Verordnungen, die Menschen, Tiere und Umwelt vor den Wirkungen gefährlicher Stoffe, Zubereitungen und vor Krankheitserregern schützen sollen, sind Tierversuche sogar vorgeschrieben. Dies gilt zum Beispiel für das Arzneimittel-, das Chemikalienund das Pflanzenschutzgesetz, das Lebensmittel, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetz oder auch das Tierseuchengesetz. Das BfR betont, dass es aber auch intensiv an Alternativen zum Tierversuch forscht und die Anerkennung solcher Alternativen weltweit vorantreibt. 55 Millionen Euro im Jahr hat das Bundesinstitut für seine Arbeit zur Verfügung. Die Ergebnisse zeigt es unter anderem in rund fachlichen Stellungnahmen pro Jahr. Immer wenn es unangenehm wird, werden wir gefragt, weiß BfR-Präsident Hensel und nennt als prominentestes Beispiel der jüngsten Vergangenheit die BSE-Krise. Im theoretischen Teil des Besuchs erlebte die Gruppe aus dem Oldenburger Land in Vorträgen mit eindrucksvollen Beispielen, was sich hinter der Risikobewertung, also dem Auftrag des Bundesinstituts, verbirgt. Hensel fasste das eigentliche Problem in einem Satz zusammen: Die meisten Menschen haben weniger Angst vor den wirklichen Risiken als vielmehr vor gefühlten Risiken. Viele Menschen fürchteten sich zum Beispiel vor einem Flugzeugabsturz. Wovor sich die Verbraucher aber wirklich fürchten sollten, seien Mikrobakterien. Das Grauen sitzt in den deutschen Kühlschränken, erklärte er seinen erstaunten Zuhörern. Die volkswirtschaftlichen Kosten von Lebensmittelvergiftungen seien viel höher als die von Flugzeugunfällen. Auf die zu verbessernde Küchenhygiene wies auch BfR-Experten Thomas Alter hin. So nähmen die Erkrankungen mit dem Campylobacter-Erreger ständig zu und hätten bereits die Salmonellen-Infektionsfälle überholt. Erkrankungen in Folge der Infizierung mit dem Campylobacter-Erreger verursachten in Deutschland schon Kosten von 100 Millionen Euro pro Jahr. Die höchste Infektionsrate sei bei männlichen Studenten im ersten Semester festgestellt worden, die erstmals in ihrem Leben selbst kochen müssen, erläuterte der BfR-Experte, was die anwesenden fast ausschließlich männlichen Tagungsteilnehmer zum Schmunzeln brachte. Thomas Alter: So viel zum Thema Küchenhygiene. An einem weiteren eindruckvollen Beispiel erläuterte Dr. Astrid Epp vom BfR fehlerhafte Risikowahrnehmungen in diesem Fall sogar mit tödlichen Folgen. Als am 11. September 2001 zwei Flugzeuge von Terroristen in die Türme des Word Trade Centers in New York gesteuert wurden, starben knapp Menschen. Als Folge hiervon stiegen viele Amerikaner vom Flugzeug auf das Auto um. Ergebnis: Im Jahr darauf starben in den USA Menschen mehr durch Verkehrsunfälle als im Durchschnitt der Vorjahre. Frau Epp wies darauf hin, dass solche Risikowahrnehmungen wie am 11. September durch die Medien noch verstärkt würden. So eigneten sich bestimmte Risiken besonders gut für die Medien, zum Beispiel Lebensmittel, denn essen muss ja jeder. Laut BfR liegt nach einer Umfrage die Angst vor zu vielen Pestiziden in Obst und Gemüse an der Spitze der Verbraucherängste in Deutschland. Aus wissenschaftlicher Sicht sei diese Sorge aber weitgehend unbegründet, da damit in der Regel keine gesundheitlichen Gefährdungen der Verbraucher verbunden seien. Die Dinge, die uns Angst machen, sind nicht die Dinge, die uns töten, fasste Frau Epp das Problem zusammen. Trotz zum Teil abschreckender Beispiele ließ sich die Oldenburger Gruppe das vorzügliche abendliche Barbecue im Eierhaus des BfR-Geländes bei vielen anregenden Gesprächen schmecken. Und BfR-Präsident Andreas Hensel versicherte: Das Grill-Fleisch stammt nicht von unseren infizierten Versuchstieren. jo In der Adventszeit konnten die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg einmal mehr die Früchte ihrer kundenorientierten Geschäftspolitik ernten. Die Rating-Agentur map-report zeichnete die Kfz-Sparte sowie die Hausrat- und die Wohngebäudeversicherung der Öffentlichen mit Bestnoten aus. Und das nicht zum ersten Mal. Und von Standard & Poor s wurde der Oldenburgischen Landesbrandkasse erneut eine starke Finanzkraft bescheinigt. FRÜCHTE der Arbeit Die Oldenburgische Landesbrandkasse hat ihren Titel als kundenfreundlichster Autoversicherer Deutschlands erneut verteidigt. Außerdem erhielt der Oldenburger Regionalversicherer im Gesamttest der Rating-Agentur map-report für seine Kfz-Versicherungssparte zum wiederholten Mal die Bestnote mmm. Diese verleiht die Rating-Agentur für langjährig hervorragende Leistungen für die Kunden. Der map-report nimmt jedes Jahr die deutschen Autoversicherer kritisch unter die Lupe. Kriterium für die Kundenfreundlichkeit sind die Beschwerden der Kunden bei der Versicherungsaufsicht in den vergangenen fünf Jahren. Die Oldenburgische Landesbrandkasse kommt hier auf einen sehr niedrigen Wert von 0,47 pro Verträge. Einige Direktversicherer haben eine zwanzigmal höhere Beschwerdequote. Für Öffentliche -Vorstand Horst Schreiber ist klar: Der Preis ist nicht alles, auch die Leistung muss stimmen. Wir beteiligen uns nicht an dem Kesseltreiben um die günstigste Prämie, weil unsere Beitragsstruktur bei einem guten Preis-Leistungsverhältnis schon niedrig angesetzt ist. Wie wichtig ihr der Service für die Kunden ist, beweist der Regionalversicherer auch mit seinen rund 100 eigenen Geschäftstellen im Oldenburger Land. Hinzu kommen die Filialen der Sparkassen Landessparkasse zu Oldenburg und Sparkasse Wilhelmshaven. Außerdem kann in acht Schadenschnelldiensten mit eigenen Sachverständigen ein Großteil der Schäden schnell und unbürokratisch vor Ort geregelt werden. Der map-report sieht für einige Autoversicherer in Deutschland ein akutes Pleiterisiko. Die Landesbrandkasse hingegen gehöre zur stabilen Elite des Landes, so Agentur-Chef Manfred Poweleit (Bild). Die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg gehören auch zu den besten Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen in Deutschland. In beiden Versicherungssparten hat der Regionalversi- cherer vom map-report ebenfalls die Bestnote mmm erhalten. Bei dem Rating in der Sparte Hausrat glänzte die Öffentliche vor allem mit der niedrigsten Kunden-Beschwerdequote aller Versicherungsunternehmen und den besten Schadenverhütungsangeboten. Ganz vorne mit dabei sind die Oldenburger auch in den Kategorien schnelle Regulierung, Zahlungsfähigkeit und geringste Zahl gerichtlicher Auseinandersetzungen. Unter den Wohngebäudeversicherern gibt es in Deutschland überhaupt kein Unternehmen, das so selten gerichtliche Auseinandersetzungen mit Kunden hat wie die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg. Auch bei diesem Rating des map-reports waren die Oldenburger in allen anderen wichtigen Punkten in der Spitzengruppe. Für Horst Schreiber sind die guten Ratings des mapreports der Beweis für den richtigen Kurs des Unternehmens. Bei uns steht bei allem was wir tun immer der Kunde im Mittelpunkt, fasste Schreiber die Philosophie des Hauses zusammen. Zum wiederholten Mal wurde der Oldenburgischen Landesbrandkasse von der renommierten amerikanischen Agentur Standard & Poor s (S&P) auch für 2008 eine starke Finanzkraft (Rating: Api) bescheinigt. Die Gesamtkapitalausstattung sei sehr stark, die Ertragslage stark und die Rücklagen werden mit gut bewertet. Hervorgehoben wird vor allem die starke Wettbewerbsposition der Landesbrandkasse in einem gesättigten Markt. jo KONTAKT

8 AUS MEINER SICHT NACHGEFRAGT Rating ist nicht gleich Rating Autorin dieser Kolumne ist Ellen Bocquel, Versicherungsfachjournalistin und Chefredakteurin des Internet-Versicherungsinformationsdienstes bocquel-news. Je heftiger sich die Finanzmarktkrise weltweit auswirkt, umso häufiger fällt in diesem Zusammenhang der Begriff Rating ; eine Vokabel, die aus dem Englischen kommt und für Bewertung und Einschätzung steht. Die international tätigen Rating-Agenturen wie A.M.Best, Moody s, Standard & Poor s und Fitch beurteilen beispielsweise unter anderem Versicherungs- Gesellschaften, unterziehen sie einem Rating und vergeben dafür Noten nach bestimmten Kriterien. Vor Jahren konnten nur wenige hierzulande etwas mit den Ratings anfangen. Außerdem wurden nur börsennotierte und international tätige Gesellschaften geratet. Dagegen scheint heutzutage ein Versicherer ohne Rating (non rated) auch wenn er nur in Deutschland tätig ist kaum mehr marktfähig zu sein. Wer braucht die Ratings eigentlich? Und welcher Expertenkreis steht für die Rater (englisch ausgesprochen denn die Berufsbezeichnung soll nichts mit Raten und Rätselraten zu tun haben!)? Die Tätigkeit der Vermittler und Finanzberater wäre ohne Zugriff auf Ratings nicht mehr vorstellbar. Im Zuge der neuen Bestimmungen des Versicherungs-Vertrags-Gesetzes und der Forderung nach verbraucherfreundlicher Transparenz gehört für sie die Einbeziehung aktueller Ratings zum unverzichtbaren Alltagsgeschäft. Sie stützen sich unter anderem auch auf die Qualitäts-Beurteilungen der Rating-Agenturen, wenn sie beim Kunden begründen müssen, weshalb sie gerade zu diesem einen Produkt eines Versicherers und eventuell noch zu zwei bis drei anderen Anbietern raten. Nicht allein die Test-Ergebnisse der Produkte, sondern auch die Kompetenz des Versicherers müssen Vermittler spätestens seit Einführung des Versicherungs- Vertrags-Gesetzes im Sommer dieses Jahres beim Kunden glaubhaft vertreten. Da sind Ratings hilfreich. Und die Rating-Agenturen? Wie wird man Fachmann für Versicherungs- und Versicherer-Ratings, um über die Qualität, Finanzstärke und Solvenz eines Versicherers urteilen zu können? Nachdenklich macht, dass gerade die Ratings großer Häuser bei den ganz Großen und Größten unter den Versicherern selten einheitlich ausfallen. Jede Rating-Agentur setzt neben den üblichen Kennziffern unterschiedliche Kriterien und Prüfungsmerkmale ein. Das rief schon länger die Kritiker auf den Plan. Stutzig bis verärgert wurde die Fachwelt aber spätestens in diesem September, als die große American Insurance Group (AIG) als erstes Finanzdienstleistungsunternehmen in eine fatale Schieflage geriet. Nur noch der amerikanische Staat konnte die AIG mit einer dreistelligen Milliarden-Dollar-Summe vor der Pleite retten. Montags wurde das Finanzdesaster publik, und noch freitags zuvor hatte das renommierte Ratinghaus Standard & Poor s das seit langem immer wieder aktualisierte hervorragende Rating der AIG bestätigt. Schlechte Arbeit der Rater? Dazu muss man wissen, dass die US-amerikanische AIG ihre Verluste nicht in ihrer Kernkompetenz, dem Versicherungsgeschäft, eingefahren hat, sondern im Handel mit Kreditderivaten und im Wertpapierbestand. Für diese Bereiche gab es kein extra ausgewiesenes Rating. Die Kritik an den Rating-Häusern bleibt trotzdem bestehen. Vor allem auch deshalb, weil es keine einheitlichen und nur unzureichend vergleichbare Rating-Kriterien gibt. Das gilt auch für Rating-Agenturen in Deutschland. Hierzulande gibt es wie auf internationaler Ebene bestimmte Ratings, die öffentlich und ohne aktives Dazutun der zu beurteilenden Unternehmen erstellt werden; darüber hinaus werden aber auch bestimmte Einschätzungen nur nach bezahltem Auftrag erarbeitet. Nun könnte man sagen: was nichts kostet, ist nichts. Doch das wäre in Sachen Rating zu kurz gefasst. Oft halten sich die Rating-Exeprten wochenlang im zu beurteilenden Unternehmen auf, nehmen intensive Einsicht in die Bücher und befragen selbst Kunden nach ihrer Meinung zum Versicherer. Das kostet. Aber es geht auch ohne Bezahlung der Gerateten. Hierzulande hat sich unter anderem das kostenfreie Rating des map-reports als Institution einen Namen gemacht, weil die Beurteilungs-Kriterien hier für alle nachvollziehbar sind. map-report Herausgeber Manfred Poweleit stellt in regelmäßiger Folge nahezu alle Versicherungs-Sparten von Unternehmen auf den Prüfstand, die sich auf der Basis eines Fragebogens und vergleichbarer Versicherungs-Beispiele in die Karten sehen lassen. Kosten hin oder her Ratings sollte man lediglich ergänzend zur Bewertung hinzunehmen und nur mit professioneller Skepsis nutzen. Vier Bausteine für Firmen-Rechtsschutz SO BEKOMMEN FIRMENCHEFS DAS PROZESSKOSTENRISIKO IN DEN GRIFF KONTAKT: Was umfasst das Produkt Firmen- Rechtsschutz? Weiss: Wir bieten den Unternehmen vier Bausteine an, die beliebig miteinander kombinierbar sind. So erhalten Firmen den individuell exakten Rechtsschutz, den sie benötigen. Die Bausteine sind Arbeitgeber-Rechtsschutz, Verkehrs- Rechtsschutz, Gewerberäume-Rechtsschutz und Spezial-Straf-Rechtsschutz. Mit dem Tarif 2008 sind übrigens auch Streitigkeiten, die aus dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz resultieren, inbegriffen. Und den Spezial-Straf-Rechtsschutz gibt es jetzt auch für Vereine und freiwillige Feuerwehren. KONTAKT: Bei Kleinbetrieben mit familiärer Atmosphäre kennt der Chef doch seine Angestellten gut. Da lassen sich Konflikte sicherlich auch ohne Prozess regeln? Der Gang zum Gericht kann gerade für kleinere Unternehmen teuer und sogar existenzgefährdend sein. Ob Betriebs-, Verkehrsunfälle oder Streitigkeiten mit Mitarbeitern sowie Geschäftspartnern: Ist erst einmal etwas passiert, wird die Höhe von Schadenersatz, Ausfallkosten oder Schmerzensgeld nicht selten vor Gericht verhandelt. Oder eine Entlassung eines Mitarbeiters: Mit anschließendem Prozess vor dem Arbeitsgericht können bei einem Streitwert von über Euro schnell Kosten von mehreren tausend Euro entstehen. Das kann für manchen Unternehmer eine finanzielle Belastung bedeuten. Die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg bieten in Zusammenarbeit mit der ÖRAG Rechtsschutzversicherungs-AG einen passgenauen Firmen-Rechtsschutz. KONTAKT sprach darüber mit Thomas Weiss, Vertriebsdirektor der ÖRAG. Weiss: Leider ist das nicht immer so einfach. Manchmal werden doch Abmahnungen oder Kündigungen nötig, und man sieht sich vor Gericht wieder. Und dann wird es teuer. Im Arbeitsrecht tragen beide Parteien die Kosten bis zur ersten Instanz selbst, egal wer gewinnt. Da werden schnell mehrere tausend Euro fällig. Und das kann gerade Kleinbetriebe in große Schwierigkeiten bringen. KONTAKT: Also besser einen Konflikt gar nicht erst eskalieren lassen? Weiss: Lösungen im Vorfeld einer juristischen Auseinandersetzung sind natürlich immer besser. Aber auch dafür braucht man oft fachlichen Rat, um die eigene rechtliche Position bestimmen zu können oder die richtige Formulierung für Vereinbarungen zu finden. Wir bieten unseren Versicherten deshalb den telefonischen Rechtsservice INFO TEL. Sie erhalten dort kostenlos telefonische Rechtsauskünfte, Tipps und Hinweise von rund 100 Volljuristen der ÖRAG. Und wenn es doch zum Streitfall kommen sollte, steht unser geprüftes Anwaltsnetzwerk zur Verfügung. So finden wir immer den richtigen Rechtsbeistand für jeden Konfliktfall. Im Falle eines Rechtsstreits übernimmt die ÖRAG dann die Kosten bis zu einer Million Euro für Rechtsanwalt, Gerichtskosten, Sachverständige und Zeugen. KONTAKT: Guter Rechtsschutz für die Firma ist offensichtlich wichtig. Aber wie sichere ich mich als Firmeninhaber auch privat passend ab? Weiss: Das können Sie mit dem Firmen- Rechtsschutz von den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg und der ÖRAG auch. Wenn Sie als Geschäftsführer oder Inhaber den Baustein Arbeitgeber-Rechtsschutz mit einem beliebigen anderen Baustein kombinieren, genießen Sie, Ihr Lebenspartner, Ihre Kinder und ältere, nicht erwerbstätige Angehörige, die im selben Haus wohnen, durch den sogenannten Chef-Bonus auch das komplette Rechtsschutzpaket für den privaten Lebensbereich. KONTAKT

9 UNTERNEHMEN VOR ORT Wir und unsere Anteilseigner nehmen soziale Verantwortung ernst Das gemeinnützige Unternehmen betreut über Wohneinheiten. Es sieht sich in einer sozialen Verantwortung. Bei Investitionen werden wenn irgendwie möglich regionale Handwerker beauftragt. Im Vordergrund steht derzeit die energetische Sanierung der Wohneinheiten. Für KONTAKT besuchte Klaus-Peter Jordan die GSG. Der Mensch Für Stefan Könner ist Oldenburg so eine richtige Wohlfühlstadt. Und der Geschäftsführer der GSG Oldenburg Bau- und Wohngesellschaft tut nach eigenem Bekunden alles dafür, dass dies so bleibt. Der gebürtige Rheinländer leitet die Geschäfte der GSG seit knapp fünf Jahren und hat sich damals aus Hamburg kommend sofort in die Stadt verliebt. Der Funke ist sofort übergesprungen, sagt der diplomierte Architekt und Diplom-Wirtschaftsingenieur, der auch noch staatlich anerkannter Erzieher ist. Die Menschen seien in dieser Stadt so zufrieden. Es sei gleich ein tolles Gefühl da gewesen. Nicht nur von seiner Ausbildung, auch von seinen Tätigkeiten brachte Könner 2004 alle Voraussetzungen für den Chefsessel der GSG mit. Er hatte bei Bauunternehmen, Architekturbüros, Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaften und zuletzt bei einer der größten Wohnungsgesellschaften Deutschlands, der Hamburger SAGA, gearbeitet. STEHT IM MITTELPUNKT DIE GSG OLDENBURG IST DER GRÖßTE ANBIETER VON WOHNRAUM IN DER REGION Die GSG ist der größte Anbieter von Wohnraum in der Region Oldenburg als Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft Oldenburg gegründet, bewirtschaftet sie inzwischen mehr als Wohneinheiten mit über einer halben Million Quadratmeter Fläche. Schwerpunkt ist die Stadt Oldenburg, aber auch in den Landkreis Oldenburg hat sich die GSG ausgebreitet. Für Könner ist wichtig, dass die GSG ein regionales Unternehmen bleibt, denn wir wollen unser Geschäft vor Ort vernünftig machen. Der Landkreis ist denn auch seit 1990 mit 9,36 Prozent jüngster Miteigentümer der GSG. Die weiteren Gesellschafter sind mit 34,5 Prozent die Stadt Oldenburg, mit jeweils 22,22 Prozent die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und die Bremer Landesbank (BLB) sowie mit 11,7 Prozent die Deutsche Rentenversicherung (früher LVA Oldenburg-Bremen). Der Gesellschafterkreis weist auch auf die immer noch aktuelle Ausrichtung der GSG hin: die Gemeinnützigkeit und das, obwohl das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz 1990 abgeschafft wurde. Soziale Verantwortung ernst nehmen Die erste große Expansionsphase der GSG begann nach dem Zweiten Weltkrieg. Gut Vertriebene mussten in Oldenburg zusätzlich mit Wohnraum versorgt werden. Die stärkste Expansionsphase der GSG liegt allerdings zwischen 1960 und In dieser Zeit des Baubooms entstehen knapp 4500 Wohnungen, die auch heute noch den Hauptbestand bilden. Als 1990 das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz abgeschafft wird, beschließen die Gesellschafter der jetzt neuen GSG an der Tradition der Gemeinnützigkeit festzuhalten. Dies wird im Gesellschaftervertrag festgeschrieben. Für Könner ist Wohnraum ein sensibles Wirtschaftsgut, bei dem es um Menschen geht. Es sei sozialpolitisch nicht zu verantworten, diesen Markt dem ungezügelten Spiel der Kräfte zu überlassen. Wir und unsere Anteilseigner nehmen soziale Verantwortung ernst, betont der 51-Jährige. Im Wohnpark Semperhof im neuen Oldenburger Stadtteil Alexanderhaus hat die GSG Einfamilien- und Doppelhäuser sowie Gemeinschaftsflächen errichtet. Das schließe nicht aus, dass man trotzdem vernünftige Renditen erziele. Dieser Spagat funktioniert durchaus. Und so werde man 2008 wohl das erfolgreichste Geschäftsjahr der GSG- Geschichte geschrieben haben, verrät Könner trotz weltweiter Immobilien- und Finanzkrise. Schon 2007 standen bei gut 40 Millionen Euro Umsatz 2,144 Millionen Euro als Jahresüberschuss unter dem Strich. Unser Modell scheint damit ja wohl ein gutes Geschäftsmodell zu sein, stellt der GSG-Geschäftsführer befriedigend fest. Mit knapp 100 Mitarbeitern sei man ein modernes, zukunftsfähiges und absolut wettbewerbsfähiges Unternehmen. Sorge bereitet Könner, wie teilweise auch in Deutschland kurzfristig mit Wohnungen von weltweit tätigen Kapitalanlegern spekuliert wird. Er selbst nimmt das Wort Heuschrecken nicht in den Mund, aber macht klar: Bei Wohnraum müsse man langfristige Modelle entwickeln und Verlässlichkeit bieten es gehe ja um Menschen. Mit den ganz Großen könne die GSG auf jeden Fall mithalten was die können, können wir auch und dabei mit einem ganz wichtigen Pfund wuchern: der regionalen Verankerung. Hiervon sollen aber nicht nur die Wohnungsmieter der GSG profitieren, sondern auch das örtliche Handwerk und die Dienstleistungsbranche. Immerhin investiert die GSG Jahr für Jahr etwa zehn Millionen Euro in ihre Immobilien. Investitionsschwerpunkt ist seit einigen Jahren die energetische Sanierung der Gebäude. Fassaden werden mit Wärmedämmung versehen, Dächer und Fenster erneuert. Wenn sich das Straßenbild in Oldenburg verändert, liegt das auch an uns, erklärt Könner. Dazu kommen Bad-Modernisierungen, Heizungserneuerungen und Vorstellbalkone bei älteren Wohneinheiten. Damit sichern wir zahlreiche Arbeitsplätze im örtlichen Handwerk. Ein überregional tätiges Unternehmen würde sich hierfür sicher nicht interessieren, ist sich Könner sicher. Wir hingegen lösen die Probleme gemeinsam mit unseren Partnern hier vor Ort. Wissen, was die Kunden wollen Die GSG betreibt zwar auch das Bauträgergeschäft baut und verkauft also Einfamilien- und Doppelhäuser sowie Eigentumswohnungen, aber nur in relativ bescheidenem Rahmen. Im Gegensatz zu vielen anderen Experten glaubt Könner auch fest an die Zukunft des Mietwohnungsbaus. Die Ansprüche werden unterschiedlicher werden, meint er. Anknüpfend an eine niedersächsische Wohnungsmarktanalyse hat die GSG mit dem Hamburger GEWOS-Institut in einem Pilotprojekt die Wohnwünsche der Oldenburger unter die Lupe genommen. Wir wollen wissen, wie unsere Kunden wohnen möchten. Und wir wollen wissen, wie wir neue Kundengruppen durch gezielte Angebote gewinnen können, erklärt Könner die Hintergründe. Und die Ergebnisse seien schon erstaunlich. Ganz oben auf der Liste der Wünsche stehe neben mehr Wohnfläche ein geordnetes Umfeld. Gefragt seien helle Wohnungen. Licht ist für den Menschen ganz wichtig, meint Könner. Jüngere Haushalte mit hohem Einkommen legten viel Wert aufs Energiesparen; Ältere mit hohem Einkommen wollten gern in der Innenstadt wohnen, Ältere mit nicht so hohem Einkommen lieber in einem Stadtteil mit guten Kommunikationsgelegenheiten zu Nachbarn. Die wollen einfach öfter mal Klönen können, fasst es Könner kurz zusammen. Älteren Menschen helfen Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung immer weniger junge Familien, immer mehr ältere Mitbewohner steht für den GSG-Chef allerdings eine Herausforderung an erster Stelle: Wir müssen uns überlegen, wie wir ältere Menschen, die Hilfe brauchen, wohnungsmäßig bedienen. Viele Menschen wollten auch im Alter in ihren Wohnungen bleiben, sich dort pflegen lassen und nicht in ein Altersheim gehen. Die GSG werde daher verstärkt Wohnungen altersgerecht umbauen. Teilweise würden auch Notrufsysteme installiert. Bei den Maßnahmen arbeite man eng mit den großen ambulanten Pflegediensten zusammen. Für Stefan Könner ist die GSG für all diese Aufgaben sehr gut aufgestellt. Als Patin der Stadt Oldenburg wollen wir auch weiterhin unseren Beitrag bei der zukünftigen Stadtentwicklung leisten immer im Bewusstsein der sozialen Verantwortung, der wir uns verpflichtet fühlen, fasst der GSG-Geschäftsführer die Ziele abschließend in einem Satz zusammen. KONTAKT

10 REGIONALES ENGAGEMENT Austausch auf der EuroTier Rund 70 Aussteller aus dem Oldenburger Münsterland waren zur EuroTier nach Hannover gekommen, darunter auch der Hersteller von Fütterungsanlagen, Geneu, aus Friesoythe. Bei Gerd Geneu (vorne rechts) informierten sich (von links): Stefan Ortmann (Verbund Oldenburger Münsterland), Christian Bunk (Vertriebsdirektor der Öffentlichen ) und Antonius Lamping (stellvertretender Landrat Kreis Cloppenburg). Die Champion Trophy ging an Rolf Moormann. Mit ihm freuten sich Ludger Fischer (links) vom Veranstalter und Öffentliche -Vorstandsmitglied Horst Schreiber, der Moormann auch zum Sonderpreis, einem Pferdeanhänger, gratulieren konnte. Markus Renzel gewann beim Hallenchampionat in Vechta den Großen Preis der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg. Rund 300 Gäste aus Politik und Wirtschaft waren auf der EuroTier 2008 zum Parlamentarischen Abend des Oldenburger Münsterlandes gekommen. Dieser wurde zum zweiten Mal vom Verbund Oldenburger Münsterland gemeinsam mit dem Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland und weiteren Partnern aus der Wirtschaft veranstaltet. Parlamentarier der EU-, Bundes- und Landesebene lobten die Veranstaltung als eine in dieser Form einmalige Gelegenheit, mit den ausstellenden Unternehmen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft zusammenzukommen und sich über die notwendigen Rahmenbindungen für einen fairen internationalen Wettbewerb auszutauschen. Bei der Eröffnung der Veranstaltung unterstrich der Präsident des Verbundes Oldenburger Münsterland, Landrat Hans Eveslage, das gemeinsame Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Agrarund Ernährungswirtschaft in Zeiten globaler Märkte zu stärken. Daher sei es notwendig, sich im Europäischen Parlament, im Deutschen Bundestag und im Niedersächsischen Landtag für vernünftige Rahmenbedingungen der Lebensmittelproduktion einzusetzen. Das Oldenburger Münsterland verfüge über ein leistungsstarkes Cluster der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Dafür stehe eine Gemeinschaft aus Landwirtschaft, Ernährungsindustrie, Maschinen- und Anlagenbau sowie begleitenden Wirtschaftsbereichen. Dieses Netzwerk organisiere sich selbst und überzeuge als starke Wertschöpfungs- und Innovationsgemeinschaft. Es kann im globalen Wettbewerb künftig jedoch nur so stark sein, wie es die Rahmenbedingungen zulassen, so Eveslage. Es lohne sich, für Entwicklungsperspektiven der Lebensmittelproduktion einzutreten: Die hervorragende Beschäftigungsentwicklung in diesem Wirtschaftsbereich und die hohe Zufriedenheit der Menschen sind für uns im Oldenburger Münsterland ein wertvoller Lohn, fügte er hinzu. Ewald Drebing, Vorsitzender des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland, wandte sich an die Politiker und forderte unter anderem den Abbau von Subventionen für laufende Produktionen sowie die staatliche Förderung ausschließlich für Forschung, Bildung und Anschubfinanzierung. Außerdem appellierte er an die Politik, sich für ein größeres Qualifizierungsangebot von Schule bis Universität sowie für mehr staatliche Bildungsförderung vor allem in der Agrar- und Ernährungswissenschaft einzusetzen. Drebing betonte, dass sich die Wirtschaft bereits stark engagiere: Ein Beispiel sei die Unterstützung des neuen Studienschwerpunktes Geflügel an der Fachhochschule Osnabrück mit über Euro. rk Zum Gedankenaustausch beim Parlamentarischen Abend trafen sich (von links): Werner Hilse (Präsident Niedersächsisches Landvolk), Stefan Ortmann (Verbund Oldenburger Münsterland), Albert Focke (Landrat Kreis Vechta), Carl-Albrecht Bartmer (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft), Ewald Drebing (Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland), Hans Eveslage (Landrat Kreis Cloppenburg) und Prof. Dr. Hans-Peter Mayer (Europa-Abgeordneter). Großer Pferdesport Die gesamte Bandbreite des Pferdesports und das auf hohem Niveau bekamen die zahlreichen Besucher des sechsten Oldenburger Hallenchampionats und des siebten Jugendchampionats im Oldenburger Pferdezentrum Vechta geboten. Integriert war zum zweiten Mal eine Wertung der Champion Trophy. Hier werden die drei Großen Preise von Cloppenburg, Rastede und Vechta zusammengefasst. Den Auftakt bestritten am 25. und 26. Oktober die jungen Reiter. Insgesamt nahmen rund 400 Aktive am Jugendchampionat teil, das von den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg präsentiert wurde. Sie mussten sich im Laufe der Saison bei rund zehn Turnieren qualifizieren. Wir hatten damit die besten Nachwuchsreiter des Oldenburger Reiterverbandes hier, sagte Turnierleiter Bernd Menke. Überprüft wurde der Leistungsstand in Dressur und Springen. Den Sieg in der Einzelwertung holte sich Vienna Hiegemann. Sie zeigte in den Wertungsprüfungen der Klasse E in Dressur und Springen die konstanteste Leistung. Titel gab es auch für Voltigierer und Ponyspiel-Equipen. Viel Spannung und Pferdesport der Spitzenklasse gab es dann eine Woche später beim Hallenchampionat in Vechta. In mehr als zehn Wettbewerben der schweren Klassen wurde von den Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet um Siege und Platzierungen gekämpft. Der von den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg mit Euro gesponserte Große Preis blieb diesmal nicht im Oldenburger Land, sondern ging an den internationalen Topreiter Markus Renzel auf Christoph Columbus vom RFV Alt Marl. Bester Oldenburger Reiter war auf Platz fünf Bastian Freese vom RV Oldenburger Münsterland. Finale war in Vechta auch für die zum zweiten Mal ausgetragene Champion Trophy, die ebenfalls von den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg ausgelobt wird. Nach den Turnieren in Cloppenburg und Rastede hatte Tanja Sprehe vorne gelegen. Sie wurde allerdings in Vechta vom bis dahin auf Platz zwei liegenden Rolf Moormann vom RV Ahlhorn vom ersten Platz verdrängt. Der Preis, den Moormann von der Öffentlichen für seinen Sieg in der diesjährigen Champion Trophy entgegen nehmen konnte, hatte natürlich auch etwas mit dem Reitsport zu tun: ein Pferdeanhänger. rk Viel Spaß hatten die Teilnehmer am Malwettbewerb zum Jugendchampionat, die hier Öffentliche - Bereichsdirektor Jürgen Müllender ihre Werke zeigen. Mit den Siegern in den Wettbewerben des Jugendchampionats freuten sich Albert Siemer (links), Kreisjugendwart des Reiterverbandes Oldenburger Münsterland, und Horst Schreiber, Vorstand der Öffentlichen. KONTAKT

11 REGIONALES ENGAGEMENT Lust aufs Zeitungslesen im Speziellen und aufs Lesen allgemein soll alle zwei Jahre das Projekt Zeitungsprofi machen. Zusammengefunden haben sich hierfür die Oldenburgische Volkszeitung (OV), das medienpädagogische Institut Promedia und als Sponsor die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg. In diesem Herbst war es wieder so weit. Vom 27. Oktober bis zum 19. Dezember nahmen 32 Klassen der Stufen 8 bis 10 aus dem Verbreitungsge- Zum Projektauftakt wurde an der Liebfrauenschule erst einmal ordentlich in der Oldenburgischen Volkszeitung gelesen (von links): Lea Dödtmann, Jörg-Peter Knochen (Verleger der OV), Andrea Hermes, Christin Lüske, Leoni Lammerding, Lisa Neekamp, Bernadette Hemmersbach, Maresa Bachmann, Katharina Menke, Jürgen Müllender (Bereichsdirektor der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg), Christina Moormann, Lilien Sliwinski, Uwe Salewski (Lehrer) und Alexandra Kanevski. Zeitungsprofi wieder aktiv Kids Aktiv biet der OV an dem Leseförderprojekt teil. Acht Wochen erhielten die Schüler kostenlos die Zeitung und setzten sich mit den Inhalten im Unterricht auseinander. Jürgen Müllender, Bereichsdirektor der Öffentlichen, betonte bei der Auftaktveranstaltung, dass es dem Regionalversicherer besonders wichtig sei, über die Förderung der Leselust zur Bildung der Schüler beizutragen. Er betonte: Bildung und Ausbildung ist unserem Hause sehr wichtig. 60 Schüler konnten sich Bewegung hat noch niemandem geschadet und Kindern schon gar nicht. Deswegen unterstützen die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg die Bewegungsinitiative Kids Aktiv. An vier Familien-Spiel-Sonntagen konnten im vergangenen Sommer über 870 Kinder und Erwachsene gezählt werden. Und Preise gab es auch zu gewinnen. Dass dies Spaß gemacht hat, war den Kindern bei der Preisverleihung im Hause der Öffentlichen unübersehbar anzumerken. Spaß hatten auch (hintere Reihe von links): Thomas Hiltrop, Bereichsdirektor der Öffentlichen, Silvia von Düffel vom Oldenburger Gesundheitsamt und Jan-Gerd Indorf, Regionaldirektor der AOK in Oldenburg. Und da Bewegung in der dunklen Jahreszeit noch wichtiger ist, laufen derzeit die Kids Aktiv Winterspiele 08/09. In den Sporthallen der Oldenburger Vereine BTB und TuS Bloherfelde können Kinder und ihre Eltern während der kalten Jahreszeit toben und Spiele ausprobieren und sich damit die Zeit bis zum wärmeren Frühjahr verkürzen. rk hiervon in zwei Ausbildungsveranstaltungen am 8. und am 18. Dezember in der Zentrale der Öffentlichen in Oldenburg überzeugen. Die OV wiederum gewährte den Schülern Einblicke in den Redaktionsalltag. Schüler besichtigten Redaktionsräume in Vechta und diskutierten mit Redakteuren auch im Unterricht. Am Ende waren sich alle Projektbeteiligte einig: In zwei Jahren wird der Zeitungsprofi wieder aktiv. rk bei Winterspielen 2008/09 Preis für unternehmerische Leistung Beim diesjährigen Unternehmerabend des Verbundes Oldenburger Münsterland Ende November in der Hochschule Vechta, der von den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg maßgeblich unterstützt wird, wurden Ruth und Wolfgang Placke als Existenzgründer des Jahres ausgezeichnet. Sie betreiben in Thüle einen Kletterwald. Der Cappelner Gemüsebauer Wolfgang Mählmann wurde als Unternehmer des Jahres 2008 prämiert. Die Brüder Erich und Paul-Heinz Wesjohann wurden vor 350 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Zum großen Finale trafen sich alle Preisträger mit ihren Bürgermeistern und Laudatoren sowie den Landräten Albert Focke und Hans Eveslage auf der Bühne. Allen Preisträgern wurde von ihren Laudatoren eine tiefe Verbundenheit mit der Region attestiert: Erich und Paul-Heinz Wesjohann vereine eine ausgeprägte Bodenständigkeit, eine wertkonservative, christliche Grundhaltung und ihre Heimatverbundenheit. Obgleich in aller Welt unterwegs, seien sie immer in dieser Region zu Hause geblieben. Wolfgang Mählmann habe aus einem landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb mit zehn Kühen und 30 Sauen in 25 Jahren ein beachtliches Produktions- und Handelsunternehmen mit über 100 festen und 800 saisonalen Mitarbeitern gemacht. Heute bewirtschafte er mehr als Hektar landwirtschaftliche Fläche und vermarkte sein Gemüse über eine Erzeugerorganisation an Handelsketten und Großhändler in Deutschland und Europa. Ein touristisches Erfolgsmodell für die Region hätten Ruth und Wolfgang Placke geschaffen, die den in einem Frankreichurlaub kennen gelernten Kletterwald seit drei Jahren in Deutschland erfolgreich aufgebaut haben. Der Kletterwald Nord habe bis heute vier feste Arbeitsplätze und rund 30 Saisonarbeitsplätze geschaffen. Pro Jahr und Saison kämen etwa Klettergäste. Der Park hat mittlerweile über 100 Kletterelemente. rk Grünkohlsaison gestartet Mit einem deftigen Grünkohlessen haben der Verbund Oldenburger Münsterland und die regionale Gastronomie Ende Oktober die diesjährige Grünkohlsaison eröffnet. 250 Gäste aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens der Region waren der Einladung zur Auftaktveranstaltung in den Gasthof Sieger in Thüle (Kreis Cloppenburg) gefolgt. Den Festvortrag hielt Udo Pollmer, der wissenschaftliche Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften in München. Ein perfektes Essen und gute Gespräche stimmten die Teilnehmer auf die hohe Zeit des Grünkohls ein. Pollmer setzte sich als Festredner auf ebenso unterhaltsame wie informative Weise mit Grundfragen der gesunden Ernährung auseinander, die zum A und O unserer Gesellschaft geworden sei. Er riet allen, zu essen, was ihnen bekomme. Es gibt keine gesunde Ernährung. Jeder Mensch ist anders, jeder verträgt etwas anderes. Es gibt ja auch keine gesunde Schuhgröße für alle. Mit dem Oldenburger-Münsterland-Grünkohlessen, das von den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg unterstützt wird, läuteten die Organisatoren zum achten Mal die Saison dieser regionalen Spezialität und geselliger Kohltouren ein. Seit 2007 findet es im jährlichen Wechsel mit der Wildwoche Oldenburger Münsterland statt. rk Chance zum TRAUMBERUF Für alle, die bald vor der Frage stehen Was tun nach der Schule? war die Ausbildungsmesse job4u eine hervorragende Gelegenheit, sich umfassend über Ausbildungsangebote in der Region zu informieren: Über 70 Unternehmen, Hochschulen, Kammern und weiterführende Schulen präsentierten sich am 31. Oktober und 1. November 2008 in der Oldenburger EWE-Arena. Und rund Jugendliche nahmen diese Einladung an. Veranstalter war die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) in Kooperation mit Radio Bremen 4. Maßgeblich gesponsort wurde die Ausbildungsmesse von den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, die auch mit einem großen Stand auf der Messe vertreten war. Schirmherr war Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff. Wir wollen, dass junge Leute gut informiert in den Beruf starten. Mit der ersten job4u in Oldenburg bieten wir ihnen einen Markt der Möglichkeiten die große Chance, sich über ihre Ausbildungsmöglichkeiten klar zu werden, so Dr. Thomas Hildebrandt, IHK-Geschäftsführer für den Bereich Aus- und Weiterbildung auf der Messe. Den Besuchern wurden neben Firmenvorstellungen in Form von Interviews zahlreiche Kurzvorträge geboten, die ihnen die Berufswahl leichter machen sollten. Dabei ging es zum Beispiel um Ausbildungsberufe in der boomenden Branche Logistik, die Fragen betriebliche Ausbildung, Studium oder beides? Wie bekomme ich einen Studienplatz? und Worauf muss ich beim Bewerbungsverfahren achten?. Außerdem hatten die 70 Firmen neben wertvollen Tipps und Informationen rund um den Berufseinstieg auch etwa Ausbildungs- und Praktikumsplätze im Angebot. rk KONTAKT

12 REGIONALES ENGAGEMENT Fußball VOM FEINSTEN Nach einem Jahr Pause gibt es wieder ein Profi-Fußballturnier in Oldenburg. Am 7. Januar spielen in der Weser-Ems-Halle sechs Mannschaften um den Cup der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg. Für den Veranstalter Burdenski Events dankte Ex-Nationaltorhüter Dieter Burdenski bei der Auslosung der Partien der Öffentlichen dafür, dass sie dieses Turnier ermöglicht hat. Die Zuschauer werden eines der bestbesetzten Hallenfußballturniere der Saison in Deutschland erleben, sagte Burdenski. Und das hat die Stadt auch verdient. Das Teilnehmerfeld weist mit dem VfL Wolfsburg und Arminia Bielefeld zwei Mannschaften aus der ersten Bundesliga und mit dem FC St. Pauli und dem VfL Osnabrück zwei Mannschaften aus der zweiten Bundesliga auf. Dazu kommen Kickers Emden und Lokalmatador VfB Oldenburg. Öffentliche -Vorstand Horst Schreiber sagte, wenn er gewusst hätte, welche Entwicklung Bundesliga-Aufsteiger Hoffenheim nehmen würde, hätte er sich um den Shootingstar dieser Saison bemüht. So werden Wolfsburg, St. Pauli und Osnabrück in der Gruppe A spielen; Bielefeld, Emden und Oldenburg in der Gruppe B. Im Halbfinale treffen die Gruppenersten auf den jeweiligen Gruppenzweiten der anderen Gruppe. Die Sieger bestreiten das Finale. Obwohl der VfB Oldenburg in der niedrigsten Spielklasse der sechs Mannschaften spielt, rechnet sich Trainer Joe Zinnbauer Chancen aus. Jede Mannschaft kann jede schlagen, ist er sich sicher. Der VfB werde seine beste Mannschaft aufstellen und keine Spieler schonen. jo Noch hält Dieter Burdenski den Cup der Öffentlichen in den Händen. Das soll sich zu Gunsten des VfB Oldenburg ändern hoffen Vizepräsident Jörg Rosenbohm (links) und Trainer Joe Zinnbauer (2. von rechts). Glücksfee Heike Zornow loste die Mannschaften aus und Horst Schreiber (rechts) hofft auf viele Zuschauer. VfL-Handballdamen toll in Form Partner der FEUERWEHREN Als Partner der Feuerwehren unterstützt und fördert die Oldenburgische Landesbrandkasse schon seit vielen Jahren die zahlreichen Wehren im Oldenburger Land. Das reicht von Zuschüssen für Löschfahrzeuge oder anderes Gerät bis hin zur Unterstützung von Aktionen und den Jugendfeuerwehren, von denen es rund 100 in der Region gibt. An dieser Stelle geben wir einen exemplarischen Überblick über die Partnerschaft der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg mit den Feuerwehren. rk UNTERSTÜTZUNG FÜR FEUERWEHR HOLLWEGE Unterstützung von den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg gab es für die Freiwillige Feuerwehr Westerstede, Ortsfeuerwehr Hollwege. Der Geschäftsstellenleiter Westerstede der Öffentlichen, Dieter Wohlers (rechts), überreichte Ortsbrandmeister Dieter Luks einen Scheck. rk WASSER MARSCH! Ein neues Löschgruppenfahrzeug im Wert von Euro konnte die Ortsfeuerwehr Ahlhorn (Landkreis Oldenburg) der Freiwilligen Feuerwehr Großenkneten in Empfang nehmen auch dank eines Zuschusses von Euro von der Oldenburgischen Landesbrandkasse. Ahlhorns Ortsbrandmeister Carsten Rönnau nannte den Übergabetag einen ganz besonderen Tag für die Feuerwehr Ahlhorn und Bürgermeister Volker Bernasko freute sich über ein super ausgestattetes Fahrzeug. Der Wagen hat Liter Wasser an Bord und einen Schaum-/Wasserwerfer auf dem Dach. Mit Volker Bernasko (links) freuten sich (von links): Carsten Rönnau (Ortsbrandmeister), Thomas Hiltrop (Bereichsdirektor der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg), Karl-Heinz Neumann (Hauptvertreter der Öffentlichen ) und Landrat Frank Eger. rk Eine tolle Handball-Saison haben bisher die Frauen des VfL Oldenburg gespielt. In der Hallenhandball-Bundesliga sind sie zum Jahresende ganz dicht dran an der Tabellenspitze. Im Europapokal musste gegen den ungarischen Spitzenclub Dunaferr NK allerdings gezittert werden. Nach einem 31:31 in Ungarn gab es zu Hause einen knappen 29:27-Sieg. Und damit waren die VfL-Handballdamen in der dritten Runde des EHF-Pokals. Hauptsache eine Runde weiter, war das Fazit von Spielmacherin Sabrina Neuendorf. Im Achtelfinale treffen die VfL-Frauen nun auf den dänischen Spitzenclub Randers HK mit der Ex-Oldenburgerin und 144-fachen deutschen Nationalspielerin Nina Wörz. Ich denke, wenn es um die Attraktivität geht, hätten wir uns keinen besseren Gegner wünschen können, kommentierte VfL-Trainer Leszek Krowicki das Auslosungsergebnis. Das ist sicher keine leichte Aufgabe. Aber wir haben es uns ja selbst ausgesucht, als wir statt für den Challenge-Cup für den EHF-Pokal gemeldet haben. Die Oldenburgerinnen treffen dabei zunächst am 7./8. Februar 2009 in eigener Halle auf die Däninnen. Das Rückspiel in Randers ist für den 14./15. Februar vorgesehen. Die Einwohner-Stadt liegt rund 40 Kilometer nördlich von Aarhus und ist einer Oldenburgerin bestens bekannt. Das ist ein ganz nettes Städtchen mit einer starken Mannschaft, keine Frage, sagte Angie Geschke. Die 23-jährige Foto: Thorsten Helmerichs Rückraumspielerin war erst zum Saisonbeginn von Randers HK zum VfL gewechselt. Und natürlich fiebert sie schon den Duellen mit ihrem Ex-Club entgegen. Ihre Einschätzung: Diesen Gegner habe ich mir am meisten gewünscht. Wenn jede Spielerin von uns ihr Potenzial ausspielen kann, haben wir eine Chance. Aber wir sind ganz klarer Außenseiter. rk GELD ZUM LÖSCHEN Mit Euro haben sich die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg an der Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs für die Ortsfeuerwehr Minsen der Gemeinde Wangerland (Kreis Friesland) beteiligt. Bei seiner Ankunft wurde das Fahrzeug begrüßt von (von links): Peter Bartl (Bereichsdirektor der Öffentlichen ), Thorsten Kohl (Geschäftsstellenleiter der Agentur Hohenkirchen der Öffentlichen ), Norbert Siebolds (Ortsbrandmeister), Dieter Bruns (Gemeindebrandmeister), Markus Gellert (Gemeinde Wangerland), Harald Hinrichs (Bürgermeister von Wangerland) und Mirco Krull (Firma Rosenbauer). rk SCHECK FÜR WÄRMEBILDKAMERA Fast Euro hat die Anschaffung einer Wärmebildkamera für die Freiwillige Feuerwehr Sandhatten gekostet Euro hierfür kamen aus Spenden zusammen. Allein die Hälfte hiervon steuerte die Oldenburgische Landesbrandkasse bei. Bereichsdirektor Thomas Hiltrop (3. von rechts), überreichte den Scheck. Gemeindegerätewart Lutz Brümmer (3. von links mit dem Gerät) erklärte die Vorzüge einer Wärmebildkamera: Wir können durch Wände hindurch kleinste Glutnester mit dieser Kamera entdecken. Bis jetzt müssen wir die ganze Wand dafür aufreißen. Auch bei der Suche nach vermissten Personen im Gelände sei die Wärmebildkamera eine große Hilfe. Die Kamera wird dauerhaft beim Gemeindebrandmeister untergebracht und steht so jeder der einzelnen Wehren im Gemeindegebiet für ihre Einsätze zur Verfügung. rk KONTAKT

13 REGIONALES ENGAGEMENT KULTURSTIFTUNG FAIRNESS bringt den Sieg Die fairsten Fußballer der zurückliegenden Saison 2007/2008 des Oldenburger Landes kicken beim TuS BW Lohne in der Bezirksoberliga (Bild). Auf ihrem Konto standen am Saisonende nur eine Gelb-Rote-Karte und keine Rote Karte. Hierfür wurden sie Ende Oktober gebührend geehrt. Niedersachsenweit reichte dies zum fünften Platz. Er wurde der Hofmaler der 1970er Jahre genannt und ist bis heute unübertroffen als Superstar der Weltkunst: Arbeiten des amerikanischen Popkünstlers Andy Warhol ( ) sind vom 7. Februar im Oldenburger Horst Janssen Museum zu sehen. Marilyn RASENMÄHER kommt gut an Wo einst Bahlsen in Oldenburg Kekse und Kuchen backte, ist inzwischen ein Wohn- und Arbeitsstätten-Projekt entstanden, in dem Behinderte und Nicht-Behinderte zusammen in einer integrativen Gemeinschaft leben und arbeiten. Im Vordergrund stehen dabei die Förderung größtmöglicher Selbstständigkeit und die Entfaltung individueller Fähigkeiten. Hinter diesem Projekt steht die gemeinnützige Baumhaus GmbH. Mit viel ehrenamtlichen Engagement sind an der Stedinger Straße bisher fünf Werkstattbereiche aufgebaut worden: Küche & Cafe, Kunsthandwerk Textilien, Seifenherstellung, Fahrrad sowie Garten- und Landschaftsbau. Letzteren Bereich unterstützen die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg mit einer Spende. Das Team des Garten- und Landschaftsbaus bietet neben der Aufzucht von Pflanzen auch das Kultivieren und Pflegen von Grundstücken an. Mit unserer Spende eines Rasenmähers helfen wir dem Baumhaus, durch die Erbringung von Gartenarbeiten in Privathaushalten und Firmen Geld zu verdienen, um weitere wichtige Projekte besser aus eigenen Mitteln finanzieren zu können, erklärt Thomas Hiltrop, Bereichsdirektor der Öffentlichen (dritter von links), der mit Lukas Lehmann (links, Mitarbeiter der Oldenburger Geschäftstelle Detlev Effenberger der Öffentlichen in der Alexanderstraße), den neuen Rasenmäher überbrachte. Mitarbeiter des Teams Garten- und Landschaftsbau sowie Baumhaus-Geschäftsführerin Bettina große Darrelmann freuten sich über das neue Arbeitsgerät. rk Bereits zum achten Mal hatten die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg zusammen mit dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV) besonders faire Mannschaften im Rahmen dieses Fair-Play-Wettbewerbs, der deutschlandweit der größte ist, ausgeguckt. Fairness ist ein Begriff, dem sowohl im Geschäftsleben als auch im Sport eine hohe Bedeutung zukommen sollte. Ich hoffe, dass dieser Wettbewerb dazu beiträgt, Fairness mal wieder ins Bewusstsein zu rücken. Fairness und sportlicher Erfolg schließen sich nicht aus, betonte Jürgen Müllender, Bereichsdirektor der Öffentlichen (hintere Reihe 5. von rechts). Mit der Öffentlichen steht dem NFV ein Unternehmen zur Seite, das die Botschaft des fairen Miteinander vermitteln hilft. Wer im Sport fair handelt, der trainiert damit auch einen fairen Lebensstil im Alltag. Neben einem wertvollen Pokal, Sieger-Medaillen, Urkunden und Wimpel wurde die Siegermannschaft von der Öffentlichen zu einem Mannschaftsessen eingeladen. Mit dabei war auch die 3. A-Jugend des Vereins, für die die Siegermannschaft eine Patenschaft übernommen hatte. Damit soll auch der Nachwuchs frühzeitig mit dem Fair-Play-Gedanken vertraut gemacht werden. Als Patengeschenk gab es von der Öffentlichen für die Nachwuchs-Spieler einen kompletten Satz Trainingsanzüge. 150 Mannschaften hatten sich an diesem achten Fairness Cup beteiligt. Zweiter Sieger wurden die SF Wüstig-Altmoorhausen, dritter Sieger der TuS Obenstrohe, der im Jahr zuvor bereits den ersten Platz errungen hatte. rk UND CAMPBELLS SUPPENDOSEN Keiner, der die poppigen Bilder nicht irgendwie kennt: Marylin Monroe und Mao Tse-Tung, Botticellis Engel und die buntklecksigen Flowers, Queen Elizabeth und die berühmten Campbell- Suppendosen: Die farbintensiven plakativen Siebdrucke des Amerikaners gehören zu den bekanntesten Werken der Popart. 50 Blätter kann das Publikum jetzt in Oldenburg bewundern, eine Privatsammlung hat sie zur Verfügung gestellt. Warhol, gelernter Werbegrafiker, hat Werbung und Design selbst zum Thema seiner Kunst gemacht. Er entnahm Motive aus Hochglanzillustrierten, Reklamebroschüren, Tageszeitungen, Ausstellungskatalogen und Film-Stills und schuf daraus eigene Werke, die er dann im Siebdruck-Verfahren massenhaft verbreitete. Allerdings mussten die Bildvorlagen eine Bedingung erfüllen: die Gegenstände oder Personen mussten über die Massenmedien schon bekannt sein wie die besag- ten Suppendosen oder Schauspieler und Politiker mit entsprechendem Medien-Image. Seine ausgewählten Vor-Bilder verfremdete Warhol im technischen und weitgehend mechanisierten Verfahren des Siebdrucks. Dabei vereinfachte er die Bildstruktur, ordnete dem Motiv neue, unerwartete Farben zu und schuf mit der immer gleichen Vorlage verschiedene Fassungen, ließ serielle Reihungen entstehen. Der Sohn tschechischer Immigranten brachte es damit auf die Hitlisten des Kunsthandels und zu einem festen Platz in der Kunstgeschichte und warf Fragen auf, an denen sich Theoretiker die Zähne ausbeißen konnten: Was macht ein Original aus, was ist die Einzigartigkeit des Bildes und der Schöpfung? Wie definiert sich eigentlich ein Kunstwerk? Für Warhol machte es keinen Sinn mehr, zwischen Hochkunst und Massenkultur zu unterscheiden, wichtig für ihn war, wie Kunst und künstlerische Praxis ihr Verhältnis zu den Bildwelten der Massenmedien definieren. Für das Horst-Janssen-Museum ist die Auseinandersetzung mit Andy Warhol äußerst spannend, so Museumsleiterein Dr. Jutta Moster-Hoos. Der prominente Pop Art-Künstler war nur ein Jahr älter als Horst Janssen, beide Künstler haben ihre jeweilige Kunstwelt nachhaltig geprägt. Bei beiden spielt das grafische Schaffen eine tragende Rolle in ihrem Werk. Dabei seien allerdings keine Wahlverwandtschaften zu finden. Interessant sei es, in Warhol einen völlig konträren Entwurf eines künstlerischen Selbstverständnisses zu verfolgen. Janssens künstlerischer Blick war kritisch, nachdenklich bis melancholisch, der Künstler war extrovertiert, aber im Abseits der lärmenden Medienszene konzentriert auf seine individuellen und subjektiven Fragestellungen. Warhol lebte zeitgleich das pure Gegenteil mit seinem lockeren all is pretty alles ist kunstwürdig, mit seiner Neigung zur Glamourwelt und seinem betriebsamen Marketingtalent. Doch er hat auf seine Weise, das lässt sich in der attraktiven Schau studieren, gerade auch mit seinen frühen Siebdrucken die Kommerzialisierung aller Lebensbereiche reflektiert, die Reizüberflutung und die Charakteristik der modernen Arbeitswelt und Massengesellschaft gespiegelt. Dass seine Bilder mehr wegen ihrer Pop-Effekte geschätzt werden und als unverbindliche Ironie gelesen werden, ist die andere Seite der Medaille. rm Die Ausstellung läuft vom 7. Februar bis zum 3. Mai 2009 (Di-So Uhr) KONTAKT

14 KULTURSTIFTUNG MICHAEL RAMSAUER SCHUF GROßES ALTARBILD FÜR SANDKRUG Die evangelische Kreuzkirche in Sandkrug bei Oldenburg wurde zum Abschluss ihrer Renovierung mit einem Altarbild ausgestattet. Der Maler Michael Ramsauer hat ein imposantes dreiteiliges Gemälde von über sieben Metern Breite geschaffen. Es hat das Zeug, die kleine bescheidene Kirche zu einem Kunst-Geheimtipp zu machen. Malerei zum Meditieren Eine klassische Himmelfahrt-Szene, wie sie in der traditionellen Kirchenkunst immer wieder gestaltet wurde, hat sich der 38-jährige Künstler als Hauptthema gewählt und in seinem unverwechselbaren Stil gestaltet. Im viereinhalb Meter breiten Mittelbild schwebt über einer weiten Fläche ein Figurenwirbel eine Christusfigur wird von drei Engeln im hellen Lichtschein fast wie im Sog nach oben gezogen. Die linke Bildtafel zeigt eine Frau, die fast salopp auf dem Boden sitzt und zu einem mächtigen Engel aufblickt. So sieht eine moderne Verkündigungsszene aus, in den Alltag von heute übersetzt. Oder allgemeiner: So wird das große Glaubensthema, die Kommunikation zwischen Diesseits und Jenseits, sichtbar. Auf der rechten Tafel findet sich die klassische Szene mit Moses, der die Gesetzestafeln hält und Johannes dem Täufer, der auf Christus den Erlöser verweist. Mit diesem Motiv hat der berühmte Bildhauer Ludwig Münstermann vor fast 400 Jahren die Kanzel der Kirche in Rodenkirchen in der Wesermarsch geschmückt. Darauf weist Michael Ramsauer auch deswegen gerne hin, weil sein Urgroßvater als Pastor in dieser Kirche tätig war. Die Auftraggeber des Sandkruger Altarbildes der Gemeinderat der Kirche und die Oldenburgische Kirchenbaustiftung hatten dem Künstler völlige Freiheit in der Themenwahl gelassen. Wie er die Aufgabe löste, das brachte ihm bereits bei der Einweihung Anfang November hohes fachliches Lob. Ramsauer setzt auch auf die Suggestion der Farbe: Die gesamte Arbeit ist in warmen Gelbtönen gefasst, zieht den Besucher schon beim Betrachten des lichten Kirchenraums in Bann. Bewegte malerische Strukturen schaffen um die Figuren den Eindruck von Landschaft, von Horizont und Offenheit, ohne Einzelheiten zu erzählen. Die Figuren hat der Künstler so unscharf gefasst, dass sie offen für die unterschiedlichen individuellen Projektionen und Interpretationen bleiben. Wer sich auf das Bild einlässt, entdeckt Feinheiten und Details, es wird immer präsenter und stärker, es fängt gewissermaßen an, mit dem Betrachter zu kommunizieren. Es sei ihm wichtig gewesen, etwas zu schaffen, das die Besucher des Gottesdienstes zu religiösen Reflexionen anregt, in das sie sich hinein- träumen, mit dem sie sich auseinandersetzen können. Deshalb habe er sich auch für ein existentielles klares Thema entschieden. Obwohl die Malerei spontan wirkt, ist sie bis ins Kleinste ausgefeilt und durchdacht das belegen Vorzeichnungen und farbige Skizzen. Wir haben gerne dabei geholfen, dass diese Arbeit zustande kommen konnte, kommentiert das Vorstandsmitglied der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, Horst Schreiber, die ungewöhnliche Arbeit. Hier wird auf ideale Weise die Architektur ergänzt, es wird ein spirituelles Angebot gemacht, das viele Menschen nutzen werden und es gibt ein großartiges Kunstwerk. Es wird oft vergessen, dass Kunst und Kirche eine große gemeinsame Tradition haben. Michael Ramsauer ist es gelungen, an diese Tradition anzuknüpfen und sie auf eindrucksvolle Weise mit einem hochaktuellen Beitrag zu beleben. Ramsauer war vor fünf Jahren Preisträger des Kunst-Förderpreises der Kulturstiftung. Er hat mittlerweile auch in Berlin ein Atelier. rm SYMPOSION Im Blickpunkt: die Künstler Mit einem weiteren Symposion führt die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg die Diskussion über Kunst und Kultur fort. Am Montag, 26. Januar 2009, lädt sie zum Thema künstler_beruf in das Stadtmuseum Oldenburg ein. Bildende Künstlerinnen und Künstler, so der Hintergrund dieses Themas, sollen vielen Erwartungen gerecht werden. Sie sollen Rebellen sein und gute Selbstvermarkter, erfolgreiche Netzwerker ebenso wie Visionäre. Nebenbei sollen sie natürlich gute Kunstwerke schaffen. Dabei haben die tief greifenden Veränderungen im Kunst- und Kultursektor neue Herausforderungen an den Beruf mit sich gebracht. Das Symposion beleuchtet in einer Reihe von Vorträgen, wie sich die Rolle des Künstlers in Wirtschaft und Gesellschaft heute darstellt, wie sich künstlerischer Erfolg bemisst und in welchen Berufsfeldern bildende Künstler heute nachgefragt sind. Es diskutiert auch, ob und wie Künstler durch die Wirtschaft gefördert werden müssen und welche Mittel dafür heute angemessen sind. Eingeladen sind namhafte Referenten wie der ZEIT-Redakteur und Buchautor Dr. Hanno Rauterberg, der Bildhauer und Münchener Akademieprofessor Hermann Pitz und der Kurator am Stuttgarter Kunstmuseum, Dr. Daniel Spanke. Die Veranstaltung beginnt am Montag, 26. Januar, um 9.30 Uhr und endet um Uhr. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung bei der Geschäftsführung der Stiftung (Tel ) erforderlich. rm Das Programm von künstler_beruf ist erhältlich als Download unter KONTAKT

15 KULTURSTIFTUNG Schifffahrtsmuseum imaufwind EINE VILLA FÜR DIE SCHIFFFAHRTSGESCHICHTE Nach der Umgestaltung der Dauerausstellung im Haus Borgstede 2007 leistet sich das Kleinod unter den Schifffahrtsmuseen, wie es anerkennend in der Fachwelt genannt wird, jetzt einen weiteren Bau in Elsfleth. Eine denkmalgeschützte Reeder-Villa wird zur touristischen Anlaufstelle. Auf den 430 Quadratmetern Fläche der in den 1890er Jahren gebauten Steenken-Villa werden vor allem Exponate zum Thema Schiffsbau und Schifffahrt im 20. Jahrhundert zu sehen sein. In Brake selbst liegt der Schwerpunkt auf der Geschichte des ausgehenden 18. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Ein Rückblick auf die regionale maritime Geschichte ist auch für die Stadt Elsfleth mehr als nahe liegend. Rund die Hälfte der Bevölkerung lebte in der Region schließlich vor hundert Jahren noch von der Schifffahrt nicht zuletzt die Bootsbauer und ihre Zulieferer von Seil- und Blockmachern bis zu Schmieden und Werk- zeugmachern. Während sich in Brake die Kaufmannschaft konzentrierte, waren in Elsfleth die Kapitäne und Reeder fünf wichtige Werften bestehen noch heute. Hier gründete 1832 der Großherzog auf Betreiben der Reeder auch die Navigationsschule, die als Seefahrtsschule heute europaweit führend und ein entsprechender Werbeträger in der Fachszene ist. Ihr wird im künftigen Haus Elsfleth des Schifffahrtsmuseums ein eigenes Kapitel gewidmet sein. Besucher der Museumsvilla werden außerdem über die unterschiedlichen Reedereien informiert, können an Modellen zum Beispiel studieren, welche Schiffstypen von den heimischen Werften im 20. Jahrhundert gefertigt wurden. Informationen zur Schifffahrtsstraße Weser, von der das Schicksal der gesamten Wesermarsch abhing, sind ebenso zu finden wie etwa Details zum Heringsfischfang auf der Doggerbank in der Nordsee. Ein Teil des Museumskonzeptes ist bereits realisiert. Seit dem vergangenen Herbst ist der Ausstellungsbereich im Hinterhaus des Domizils schon eingerichtet und kann von Gruppen nach Anmeldung in Brake (Tel ) besichtigt werden. Auf 120 Quadratmetern wird hier die Entwicklung des Boots- und Yachtbaus in der Wesermarsch veranschaulicht 30 Betriebe wurden im 19. und 20. Jahrhundert gezählt. Die Präsentation wurde nach neuesten Kriterien interaktiv aufbereitet, freut sich Museumsleiter Dr. Carsten Jöhnk. Um eine O-Jolle als Blickfang, die für das Museum eigens restauriert wurde, sind die verschiedenen Gewerke des Bootsbaus erläutert. Die Besucher sehen eine in Deutschland einzigartige Sammlung historischer Bootsbauwerkzeuge zusammengetragen vom ehemaligen Bootsbauer und Betriebsleiter der Fassmer-Werft, Heinz Janssen. Sie können sich ein akustisches Bild vom Arbeitseinsatz der Werkzeuge machen. Vor allem lernen sie, dass vermeintlich anonyme technische Exponate etwas mit dem Leben zu tun haben: Zu den typischen Werkzeugkisten der Bootsbauer sind Texte abrufbar, die etwas über ihre einstigen Besitzer, zur Arbeit auf der Werft und etwa zur Geschichte einer Kiste erzählen: So wird Alltagsgeschichte anschaulich. Die Ausdehnung des Museums auf die Villa Steenken verbessert nicht nur die kulturelle Grundversorgung der Region, sondern schafft auch eine wichtige touristische Attraktion, da ist sich Museumschef Jöhnk sicher. Damit sich eine Erfolgsgeschichte nach Plan entwickeln kann, haben Studierende der Seefahrtschule ein ausgefeiltes Marketingkonzept samt Machbarkeitsstudie für das neue Projekt erarbeitet. In diesen Tagen öffnet das Museum in der Villa. Zur Finanzierung des 1,5-Millionen-Euro- Umbaus trug auch die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg bei. rm Weitere Informationen im Internet unter Bühne frei für schräge Formen Oldenburg hat das ideale Publikum für die etwas schrägeren Theaterformen und für freche Bühnenexperimente. Das ist eine Quintessenz des ersten Internationalen Performing Arts Festivals Pazz. Mehr als 2000 Zuschauer sahen im Herbst 25 Aufführungen von 10 Ensembles. Die Welt und unsere Lebenswirklichkeit ist unübersichtlich wie nie, komplex und vielfältig. Virtuelle Welten haben sich eröffnet, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion verschwimmen. Und Theater reagiert darauf, vor allem junges Theater. Es erfindet neue Ansätze, Ideen und Formate, diese Gegenwart für Publikum zu durchleuchten, zu kommentieren, mit künstlerischen Mitteln darzustellen. Aus sechs Ländern kamen Ensembles der freien Szene auf Einladung des Oldenburgischen Staatstheaters, um einen Einblick in diese aktuelle Entwicklung zu geben, die abseits des etablierten oder subventionierten Theaters stattfindet. Sie machten die Exerzierhalle am Pferdemarkt mit ihren beiden Bühnen zu einem ebenso lockeren wie anspruchsvollen Werkstatt-Treff. Das überwiegend junge Publikum lernte dabei nicht selten das Staunen. Da preschte eine junge estnische Gruppe mit frecher Politsatire vor, und empfahl, fern jeder political correctness, wie die Esten ihre Geburtenrate erhöhen und damit dem bedrohlichen demographischen Niedergang entkommen könnten. Da wurde mit beklemmenden Kafka-Texten gearbeitet oder ganz locker zu einer Stadterkundung Oldenburgs per Bus voller Irritation, Verfremdung, Hintersinn und Ironie eingeladen. Da brach das kanadische Theater Replacement mit einer Videocollage Weetube in die scheinbare Netz-Anonymität der Internetplattformen Youtube und Clipfish ein. Der polnische Jazzmusiker der Gruppe Karbido zelebrierte mit Händen, Messern, Sticks, Geigenbögen und einem hölzernen Tisch ein Percussion- Ereignis erster Güte. Und der Sheffielder Alexander Kelly ließ in seiner hinreißenden One-Man- Show erahnen, was es heißt, ein Mann zu sein. Zu den Pazz-Highlights gehörte der Fotograf Volker Gerling, der lapidare Daumenkinos über Menschen zeigt, denen er auf seinen Wanderungen durch Deutschland begegnet ist eine Reihe einfühlsamer und anrührender Porträts. Sein bescheiden-altmodisch zelebriertes Genre der laufenden Bilder empfiehlt sich als poetisches Gegenmodell zur hektischen Oberflächlichkeit der Bilderflut, mit der heute das Sehen strapaziert wird. Dass Pazz ein Festival der anderen Art war, unterstrich auch das breite Rahmenprogramm. Die internationalen Gastgruppen konnten nicht nur DAS OLDENBURGER PERFORMANCE-FESTIVAL PAZZ WAR EIN GROßER ERFOLG selbst Kontakte knüpfen und Chancen für eine internationale Zusammenarbeit ausloten. Sie stellten sich programmatisch unter dem Motto Open Pazz dem Publikum zur Diskussion und zum Austausch und zwar nicht nur in Diskussionsrunden nach der Aufführung. Wer wollte, konnte die Künstler dann auch im Festivalcafé in der Bauwerk-Halle gegenüber der Spielstätte direkt ansprechen. Dort sorgten allabendliche Bandprogramme und DJ s dafür, dass die Theaterabende nicht in steifen Premierenfeiern endeten, sondern ausgelassen, jung, anders und mit einem Hauch von internationaler Urbanität. Ein großes Fest sei gefeiert worden, freute sich Generalintendant Markus Müller und es hätte nicht besser laufen können. Für ihn war Pazz auch die Nagelprobe, dass sein Konzept für die Außenspielstätte am Pferdemarkt, neues Publikum an das Theater heranzuführen, funktioniert. Die besondere Atmosphäre dort fiel auch den Künstlern auf. Ich war wirklich schon an vielen Orten. Aber das Publikum hier in Oldenburg schlägt alles, lobte Daumenkinograph Volker Gerling. rm KONTAKT

16 KURZ NOTIERT Neuer Präsident der Versicherer Das Präsidium des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. (GDV) hat Rolf-Peter Hoenen (Bild) zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Der Vorstandssprecher der HUK Coburg folgt damit auf Dr. Bernhard Schareck, der dem Verband fünf Jahre vorstand. Der neue GDV- Präsident Hoenen trat sein Amt am 14. November 2008 an. Er ist bereits seit vielen Jahren Mitglied des Präsidiums des GDV, Mitglied des Hauptausschusses Schaden und anderer Ausschüsse des Verbandes. Zudem ist er Vorstands- und Beiratsmitglied des Vereins Versicherungsombudsmann e.v. Seit 1988 ist Hoenen Vorstandsmitglied der HUK Coburg Versicherungsgruppe, seit 1991 als Sprecher der Vorstände der Unternehmensgruppe. Er begann seine Karriere für die Versicherungswirtschaft 1975 beim Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen in Berlin übernahm er neue Aufgaben im Bundesfinanzministerium in Bonn und wechselte 1981 zu den Gothaer Versicherungen in Göttingen, wo er bis 1988 dem Vorstand angehörte. rk Versicherungswirtschaft 2008 im Plus Finanzkrise beeinflusst Prämienentwicklung nicht Die deutsche Versicherungswirtschaft konnte 2008 zwar nur wenig an der konjunkturellen Aufwärtsbewegung partizipieren. Auf der anderen Seite blieb aber auch die sich zuletzt dramatisch verschärfende Finanzkrise ohne Wirkung auf die Prämienentwicklung. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin mitteilt, rechnen die 469 Mitgliedsunternehmen mit einem Beitragsplus von 1,5 (2007: 0,6) Prozent auf 165,3 Milliarden Euro. Dabei wird das erwartete Wachstum von der Personenversicherung getragen: Während sich für die Lebensversicherung (ohne Pensionskassen und Pensionsfonds) und die private Krankenversicherung ein Beitragswachstum in Höhe von 2,0 bzw. 2,9 Prozent abzeichnet, ist für die Schaden- und Unfallversicherung ein Beitragsplus von nur 0,2 Prozent zu erwarten. Für 2009 rechnen die deutschen Versicherer über alle Sparten hinweg mit einem gleich bleibenden Beitragsvolumen. Im Einzelnen ist für die Lebensversicherung im engeren Sinne ein leichter Rückgang der Beitragseinnahmen um 1,5 Prozent zu erwarten. Ursache hierfür ist vor allem das immer größere Gewicht der regulären Abläufe von in früheren Jahren und Jahrzehnten abgeschlossenen Policen. In der privaten Krankenversicherung erscheint dagegen ein Beitragszuwachs von drei Prozent realistisch, während in der Schaden- und Unfallversicherung das Prämienvolumen auf dem Stand des Vorjahres verharren dürfte. rk Wohn-Riester bei LBS Nord Die LBS Nord hat im November mit der Vermarktung des so genannten Wohn-Riesters begonnen. Endlich wird die Benachteiligung der selbst genutzten Immobilie als zweite Säule der privaten Altersvorsorge beendet. Zahlreiche Haushalte erhalten jetzt bessere Chancen, den Wunsch nach Wohneigentum zu verwirklichen, erklärte LBS Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Kamp (Bild). Etwa zwei Drittel aller Förderberechtigten haben noch keinen Riester-Vertrag. Das sind in Niedersachsen gut 2,6 Millionen Menschen. Es zeige sich, dass vor allem bei jungen Leuten großes Interesse am LBS Wohn-Riester bestehe. Drei Argumente sprechen eindeutig dafür, dass wir mit dem LBS Wohn-Riester einen bedeutenden Anteil des vorhandenen Altersvorsorge- Potenzials gewinnen können: Die hohe Flexibilität, die transparente Gestaltung und die Übertragbarkeit. Mit anderen Worten: Die Immobilie lässt sich schon während des Erwerbslebens sofort nutzen, es gibt keine versteckten Gebühren und das Wohneigentum ist voll vererbbar, betonte LBS Vorstandsmitglied Klaus Rymarczyk. Die LBS Nord bietet alle ihre aktuellen Bauspartarife der Classic-Familie mit der Riesterförderung an. Zudem können auch LBS-Produkte zur Sofortfinanzierung mit Wohn-Riester verwendet werden. Für den Kunden lohnt sich die Förderung auf jeden Fall, wie ein Rechenbeispiel zeigt: Bei einer Finanzierung von Euro zuzüglich 25 Prozent Eigenkapital kann eine vierköpfige Familie durch Wohn-Riester einen Kostenvorteil von über Euro erzielen. Dieser setzt sich zusammen aus den staatlichen Zulagen, der Steuerersparnis durch Sonderausgabenabzug und den ersparten Darlehenszinsen. Bereits allein durch die Zulagen ist Wohn-Riester auf Augenhöhe mit der Eigenheimzulage. Rechnet man noch die steuerlichen Vorteile hinzu, geht er weit über die frühere Förderung hinaus, so Rymarczyk. rk 25 Jahre bei den Öffentlichen Auf 25 Jahre bei den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg kann Bernhard Schmidt (4. von links), Leiter der Geschäftsstelle Visbek (Kreis Vechta), zurückblicken. Zum Gratulieren waren gekommen (von links) Bereichsdirektor Jürgen Müllender, Ehefrau Sylvia Schmidt, Vertriebsdirektor Christian Bunk, Peter Streckenbach (ehemaliger Bereichsdirektor) und Visbeks Bürgermeister Heiner Thölke. Müllender würdigte Schmidts Verdienste und wies darauf hin, dass er mit seiner Agentur 1988, 1990 und 1993 die erfolgreichste Agentur der Öffentlichen überhaupt war und in den Jahren 1998 und 2000 mit seiner Mannschaft Gesamtsieger in der Sparte Leben- Produktion. rk Gründer legen Grundstein Bessere Kommunikation Der noch besseren Zusammenarbeit zwischen den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg und der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) diente ein Workshop im Sport- und Tagungshotel Dreibrücken am Thülsfelder Stausee. Etwa 50 Teilnehmer der Öffentlichen, der LzO und der LzO Finanzservice GmbH formulierten Vorschläge zur Arbeitsablaufoptimierung, erarbeiteten neue Wege der Zusammenarbeit und formulierten gemeinsame Ziele. Derzeit werden die Ideen in Arbeitsgruppen weiter entwickelt und umgesetzt. rk Cloppenburg moderner und freundlicher Komplett renoviert wurden im Herbst die Räume der Geschäftsstelle Cloppenburg, Eschstr , der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg. Die Kunden werden jetzt in moderner, heller und freundlicher Atmosphäre von den Mitarbeitern empfangen und natürlich weiterhin ebenso kompetent von Daniela Zion (Bild) beraten wie bisher. rk Das Oldenburger Technologie- und Gründerzentrum TGO bekommt Zuwachs. Zusammen mit Oberbürgermeister Prof. Gerd Schwandner (rechts), Aufsichtsratsvorsitzendem Bernhard Ellberg (2. von rechts) und dem Polier der Firma TweWe-Bau Werner Wulf (links) legte TGO- Geschäftsführer Jürgen Bath den Grundstein für die Erweiterung. Neben einer Tageszeitung wurden auch Baupläne und Münzgeld in einer Kupferrolle in den Grundstein eingemauert. Die Oldenburgische Landesbrandkasse ist einer der Gesellschafter des TGO. Oberbürgermeister Schwandner lobte die Fortsetzung eines international ausgerichteten Erfolgsprojekts, während Aufsichtsratsvorsitzender Ellberg u.a. die planerische Qualität des vom Architekturbüro knetemann + partner aus Oldenburg stammenden Gebäudes lobte. Beide dankten dem ganzen Team um Geschäftsführer Jürgen Bath für die erfolgreiche Arbeit, die auch in der Erweiterung des Zentrums zum Ausdruck kommt. Zuvor erklärte Bath in seiner Begrüßung, dass trotz der globalen Finanzkrise diese Investition eine in die Zukunft sei. Durch Technologie- und Gründerzentren würden junge Unternehmen gefördert, deren Erfolgschancen verbessert und Zukunftsarbeitsplätze gesichert. Das belege eine Studie der Universität Hannover über Technologiezentren. Mit der Erweiterung führe man das bisher erfolgreiche bauliche Konzept mit lediglich punktuellen Verbesserungen weiter. Bis Ende 2009 sollen für über sieben Millionen Euro weitere Quadratmeter Nutzfläche mit klimatisierten Büros, Werkstätten, klimatisierten Serverräumen und einem Bistro entstehen. Etwa 100 Firmen werden dann an diesem Standort über 500 Personen in zum Teil hochqualifizierten Tätigkeiten beschäftigen. rk KONTAKT

17 GESUNDHEIT Aerobic bringt den ganzen Körper in Schwung Inzwischen gibt es unzählige Variationen Strahlend schön war sie schon immer, gertenschlank ist sie auch heute noch. Jane Fonda war es, die vor mehr als 20 Jahren den Fitnessboom Aerobic auf den Weg brachte. Viele Frauen und auch Männer haben diese Sportart seitdem für sich entdeckt und zählen sie zu ihrem ständigen Fitnessprogramm. Schnelle Schrittfolgen, rhythmische Musik und das Training in der Gruppe gehören genauso zu Aerobic wie die Tatsache, dass es mittlerweile in fast jedem Fitnessstudio angeboten wird. Schrill & fetzig mit Stulpen Kein Wunder, immerhin ist Aerobic ein ideales Ausdauertraining, das Herz und Kreislauf in Schwung bringt und dabei noch das Körperfett reduziert. Synchron sind die Bewegungen in der Gruppe, die vom Moderator in raschem Tempo vorgegeben werden. Ganz nebenbei werden auch die Koordination und die Geschicklichkeit im Alltag verbessert, sagt Petra Wolters, Professorin für Sportpädagogik an der Uni Vechta. Hier hat sie einen immer größeren Run auf eine solche Fitnessausbildung bemerkt. Die Nachfrage in den großen Studios steigt, da wird natürlich auch diese Ausbildung immer begehrter. Allerdings bilden auch viele Studios ihren Nachwuchs selber aus, immerhin gibt es mittlerweile viele verschiedene Richtungen von Step- Aerobic bis Hot Iron. Foto: K - photography Und dabei fing in den 80ern alles so einfach an: Ein fetziges Outfit musste her, möglichst bunt und eng, Stulpen drüber für warme Waden fertig. Wer mochte, konnte den Fernseher einschalten und über eine der vielen Aerobic-Sendungen im heimischen Wohnzimmer aktiv werden. Wahlweise konnten Videos von Jane Fonda oder Sydne Rome in den Recorder eingeworfen oder eine Schallplatte aufgelegt werden. Auch Bücher gab es haufenweise hier konnte man Musik und Tempo selbst bestimmen, wobei Letzteres insbesondere für Anfänger sicherlich von Vorteil war. Vater dieser neuen Sportart war der amerikanische Militärarzt Dr. Kenneth Cooper. Er hatte die Auswirkungen von Ausdauertraining auf das Herz-Kreislauf-System studiert und die Ergebnisse 1976 in dem Buch Aerobics veröffentlicht. Einige Jahre später las auch die amerikanische Schauspielerin Jane Fonda dieses Buch, nahm es in ihr eigenes Fitnessprogramm auf und machte es unter dem Namen Aerobic populär erreichte die neue Fitnesswelle in Deutschland ihren Höhepunkt, Anfang der 90er kam es zu einer Wende: Ärzte diskutierten über eventuell schädliche Nebenwirkungen, der Trend hatte sich langsam abgenutzt und zu einer Sättigung geführt. Nun wurde Aerobic von vielen belächelt, andere Sportarten hatten ihm den Rang abgelaufen. Ganz anders verhielt es sich in der einstigen DDR. Dort wurde das neue Fitnesstraining zwar als Popgymnastik berühmt, Sportmediziner wurden allerdings von Anfang an mit einbezogen und konnten somit schädliche Übungen vermeiden. Einen erneuten Boom in Deutschland erlebte Aerobic Ende der 90er. Jetzt spielten auch sportwissenschaftliche Aspekte eine große Rolle, extreme Belastungen der Gelenke durch falsch ausgeführte Workouts konnten größtenteils vermieden werden. Hinzu kommt: Je nach Kondition gibt es nun Varianten für Anfänger und Fortgeschrittene. Aber auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz: Je nach Vorliebe gibt es beispielsweise auf Kraft oder tänzerische Aspekte ausgerichtete Trainingsmöglichkeiten. Hier können die tollsten Choreografien entstehen ein Aspekt, den vermutlich die weiblichen Fans am meisten zu schätzen wissen. Bei Männern hingegen ist beispielsweise Hot Iron beliebt, meint Sportwissenschaftlerin Wolters. Durch Gewichte wirkt das in den Ablauf einer Übungsstunde integrierte Krafttraining noch intensiver. Richtig asiatisch angehaucht ist übrigens Thai Bo: Kampfsportelemente liefern hier den weiteren Kick. Sehr beliebt ist auch Step-Aerobic, bei dem die Übungen mit Hilfe eines Boards ausgeführt werden und so für eine zusätzliche Stärkung der Bein- und Pomuskulatur sorgen. BodyPump, Kick Power, Bodytoning heißen weitere Formen mit Ausgangselementen von Aerobic. Ebenfalls einen asiatischen Touch verspricht Body Balance: Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Yoga, Pilates und Tai Chi. Die Beats spielen beim Aerobic eine wichtige Rolle. Der Rhythmus hat gerade zu Anfang sehr viele Frauen angesprochen, erinnert sich Petra Wolters. Nicht zu vergessen: In den 80ern waren die Fitnessstudios eher eine Domäne der Männer. Sie waren es, die in die oft als Muckibude bezeichneten Einrichtungen gingen, um dort in erster Linie ihre Muskeln zu stählen. Frauen machten zumeist daheim oder im Verein ihre Gymnastik oder powerten sich in Mannschaftssportarten wie Handball oder Volleyball aus. Unterteilt ist eine Aerobic-Trainingseinheit in mehrere Bereiche, klassischerweise geht man von fünf Phasen aus. Am Anfang steht immer das Aufwärmen zu schneller Musik im Stand. Hier wird auch am besten die Ausdauer trainiert und im anschließenden Cardio-Training das Herz- Kreislauf-System angeregt, erklärt Petra Wolters. Wer allerdings mit starken Rückenproblemen zu tun hat, der sollte auf Aerobic verzichten oder vorher Rücksprache mit seinem Arzt halten, meint sie. Gleiches gilt für Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen. Viele machen den Foto: Val Thoermer Fehler und wollen in der Gruppe unbedingt mithalten das kann bei einer vorliegenden Schwäche böse enden. Nach einem ersten Cooldown, also einer Phase zur Abkühlung, folgt das Workout zur Kräftigung des Körpers. Es findet größtenteils am Boden statt und beansprucht mit verschiedenen Übungen die Rumpfmuskulatur. Auch Beine, Bauch und Po kommen selbstverständlich nicht zu kurz. Schließlich endet die Aerobic-Stunde mit einem zweiten Cooldown, bei dem die belasteten Muskelpartien intensiv gedehnt werden. Außerdem kann sich der Trainierende in dieser Phase entspannen und wieder zur Ruhe kommen. Die Belastungen können völlig unterschiedlich gestaltet werden. So gibt es beispielsweise verschiedene Schrittmuster: Beim Low-Impact, also einer geringen Belastung, behält immer ein Fuß den Kontakt zum Boden bei. Beim High-Impact sind beide Füße immer wieder für kurze Zeit in der Luft. Während sich diese hohe Sprungbelastung wirklich nur an durchtrainierte und absolut gesunde Menschen richtet, können sich Ungeübte, Übergewichtige und sogar Personen mit leichten Rückenproblemen an der Soft-Version versuchen. KLEINER TIPP ZUM SCHLUSS: Wem zu Beginn das Zusammenspiel der richtigen Arm- und Beintechnik schwer fällt, der kann die Bewegung der Arme zunächst wegfallen lassen. Melanie Jülisch KONTAKT

18 VIEL SPASS! Oldenburger Grünkohl (mit Kasseler, Pinkel, Kochwurst und Kasselerbauch) ZUTATEN FÜR VIER PERSONEN: 600 Gramm Kasselernacken und Kasselerlachs 4 Kochwürste 5 Pinkel 400 Gramm Kasselerbauch 1,5 Kilogramm Grünkohl 1 große Zwiebel (oder vier kleine Zwiebeln) 1 Priese Pfeffer 1 Teelöffel Salz 1 Teelöffel Senf 1 Teelöffel Schmalz 1 bis 2 Esslöffel Hafergrütze Zwiebeln pellen und in Würfel schneiden, Schmalz in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel glasig andünsten. Grünkohl dazu geben und Kasselerbauch oben auflegen. Mit etwas Wasser auffüllen. Alles zusammen etwa eine Stunde kochen lassen. Kasseler, Kochwürste, Pinkelwürste und Hafergrütze zugeben. Das Ganze nochmals etwa 45 Minuten kochen lassen. Danach das Fleisch und die Würste herausnehmen und auf einer Platte warm stellen. Eine Pinkelwurst von der Pelle befreien, zerdrücken und wieder zum Grünkohl geben. Mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken. Als Beilage bieten sich Salzkartoffeln oder Bratkartoffeln an. Guten Appetit wünscht Heinrich Drees (Bild) vom Restaurant Lachmann Ofenerdieker Krug in Oldenburg, Ofenerdieker Str. 100, Telefon: 0441/ Übrigens: Als Spezialität des Hauses werden Steaks vor den Augen der Gäste auf einem heißen Stein fertig gegrillt. rk Bitte senden Sie das Lösungswort bis zum 15. Februar 2009 an die Redaktion KONTAKT, Staugraben 11, Oldenburg, Als Preise für die Gewinner winken: 1. Tischkamin Flamme 2. Funkwetterkugel 3. Schirm Blue Sky Gewinner des Preisrätsel Kontakt 4/2008 Sabine Renken, Vertrieb Beate Imholte, Essen Eckhard Hahme, Oldenburg Schafskrimi Leonie Swann Glennkill Schafe suchen einen Mörder Goldmann-Taschenbuch Seiten, 8,95 Euro Schafe, und wie sie die Welt sehen: Glennkill ist warmherzig und witzig, spannend und ironisch, tiefsinnig und voller Überraschungen! Eines Morgens liegt der Schäfer George Glenn leblos im irischen Gras, ein Spaten ragt aus seiner Brust. Die Schafe von George sind entsetzt: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Und warum? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt, sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George den Schafen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Trotz vieler Missverständnisse kommen sie der Menschenwelt mit ihrer Schafslogik nach und nach auf die Schliche und verfolgen unerbittlich die Spur des Täters. Zwischen Weide und Dorfkirche, Steilklippen und Schäferwagen warten ungeahnte Abenteuer auf Miss Maple und ihre Herde, bis es ihnen tatsächlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären. Das Aufsehen erregende Debüt einer jungen deutschen Autorin, eine der zauberhaftesten und ungewöhnlichsten Entdeckungen der letzten Jahre. rk Guter Rat am heißen Draht: Tür zu WAS NU? Es gibt Tage im Leben, da läuft es einfach nicht: Pünktlich am Wochenende fällt die Heizung aus. Und während man genervt zum Nachbarn läuft, um zu hören, ob bei ihm die Heizung funktioniert, knallt die Wohnungstür zu. Und der Schlüssel steckt in der Tür aber natürlich von innen. Das kann schnell teuer werden: Der Schlüsseldienst muss alarmiert werden. Bis er da ist, das dauert. Solange kann man sich nur vor der Tür mit dem ebenfalls bereits angeforderten und wartenden Heizungsinstallateur die Zeit vertreiben. Fazit: Das Wochenende wird schlimmer als der sonst so gefürchtete Montag. Und die Laune ist genau so tief gesunken wie der Wasserstand der defekten Heizung. DIE ÖFFENTLICHEN VERSICHERUNGEN OLDENBURG RATEN: Vor solchen und anderen Missgeschicken schützt finanziell der Serviceschutzbrief Haus & Wohnen. Er enthält finanziellen Ersatz unter anderem für folgende Leistungen: Bestellung eines Schlüsselnotdienstes zum Öffnen der Wohnungstür inklusive eines provisorischen Schlosses. Und das Beste: Es muss nicht erst eine unpersönliche Service-Hotline angerufen werden. Man kann sich zum Beispiel direkt an den Handwerker seines Vertrauens wenden. Die Öffentliche übernimmt anschließend die Rechnung. Wie Sie unter welchen Voraussetzungen an diese und viele weitere Leistungen des Serviceschutzbrief Haus & Wohnen kommen, erfahren Sie von Ihrer Öffentliche -Agentur vor Ort. rk HERAUSGEBER Öffentliche Versicherungen Oldenburg Staugraben Oldenburg CHEFREDAKTION Christian Bunk REDAKTION (INTERN) Peter Diers, Hilke Drieling, Jörg Heiduk, Bärbel Heinrich, Thomas Heuer, Jörg Löffler, Jürgen Müllender, Tanja Tilgner, Fotos: Uwe Schucht Texte der Redaktion: rk REDAKTION (EXTERN) Klaus-Peter Jordan (jo) Irmtraud Rippel-Manß (rm) MEDIABERATUNG JordanMedia, Ganderkesee rpm Kommunikation Oldenburg GESTALTUNG SCHWANKE // RAASCH visuelle kommunikation corporate publishing, Hannover DRUCK Prull-Druck GmbH & Co KG, Oldenburg KONTAKT

19 Nähe ist Sicher leben mit dem Vorsorgeprogramm 50 aktiv wenn Ihre besten Jahre die besten Jahre werden. Das Gute liegt oft so nah Ihre Sicherheit zum Beispiel. Die Öffentliche hat maßgeschneiderte und preiswerte Versicherungsangebote für alle in den besten Jahren. Schauen Sie doch mal bei uns rein: Nähe ist die beste Versicherung.

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