1. Grundschule. EDV AUSSTATTUNG für alle Schulstufen. 1.1 Computer

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1 1. Grundschule 1.1 Computer Klassen Computer Klassen Computer Klassen Computer Klassen Computer inbegriffen die Computer für die Bibliothek 1.2 andere EDV Geräte Klassen Drucker Drucker Drucker Beamer (4) Scanner und mehr (4) Drucker DIN A3 Farbe tragbarer Beamer 1.3 EDV Geräte Schulorganisation Klassen Notebook Computer Drucker und mehr EDV Geräte Aula Aula mit mehr als 100 Sitzplätzen 1 Computer 1 entsprechender Beamer (tragbar oder fix montiert) Seite 1/11

2 2. Mittelschule 2.1 Computer Klassen Einheiten Computer Computer Computer für insgesamt pro Einheit gesamt Labors bis bis und mehr bis Ein zusätzlicher Computer wird für folgende Räume vorgesehen: Naturkunde, Musik und Zeichnen. An Schulen mit mehr als 13 Klassen wird die Anzahl dieser Geräte für jeden doppelten Raum (Naturkunde, Musik, Zeichnen) um eine Einheit, bis maximal 6 pro Schule, erhöht. inbegriffen die Computer für die Bibliothek 2.2 andere EDV Geräte Standard je Schule gekoppelt an Computer Einheiten Klassen Laser Beamer Scanner Einheiten Laser Laser Beamer (4) (5) (6) (7) und mehr (4) (5) (6) (7) Ducker DIN A3 Farbe fix installierter größerer Beamer guten und schnellen Scanner eine Einheit entspricht 5 Computern tragbarer Beamer 2.3 EDV Geräte Schulorganisation Klassen Notebook Computer Drucker Drucker Scanner und mehr EDV Geräte Aula Aula mit mehr als 100 Sitzplätzen 1 Computer 1 entsprechender Beamer (tragbar oder fix montiert) Seite 2/11

3 3. Oberschule 3.1 Computer Klassen Einheiten Computer pro Einheit Computer gesamt und mehr Für die Zuweisungen von EDV-Räumen müssen die Schulen einen entsprechenden, belegten (Stundentafeln, Belegung der bereits vorhandenen EDV-Räume usw.) Antrag stellen. 3.2 EDV Geräte Bibliothek Klassen Computer Drucker Drucker Drucker Scanner Beamer m m m Drucker DIN A3 Farbe 3.3 EDV Gerät Labor Für die Labors: Physik, Chemie, Biologie/Naturwissenschaften, Kunst/Zeichnen sollen pro Labor inklusive Vorbereitungsraum folgenden Geräte vorgesehen werden: 2 Computer, 1 Farblaserdrucker DIN A 4, 1 Beamer (fix oder tragbar je nach Antrag der Schule) 1 Scanner. Für alle spezifischen Fachlabors bzw. räume müssen die Schulen separat und begründet beim Amt für Schulfinanzierung ansuchen EDV Geräte Turnhalle Auf Antrag der Schule 1 Computer 1 Drucker. Seite 3/11

4 3. 5 EDV Geräte Aula Aula mit mehr als 100 Sitzplätzen 1 Computer 1 entsprechender Beamer (tragbar oder fix montiert) Der Computer kann auf Antrag der Schule mit einem Notebook ersetzt werden. Zusammenfassung EDV Geräte für die Labors, Turnhalle und Aula Klassen Computer Drucker Beamer Scanner pro Labor Turnhalle 1 1 Aula (4) 1 (5) 1 (4) (5) Farblaserdrucker DIN A4 für spezifische Fachlabors und -räume muss die Schule eigens ansuchen Um diesen Computer und für den entsprechenden Drucker muss die Schule einen eigenen Antrag stellen für Aula mit mehr als 100 Sitzplätzen Auf Antrag der Schule kannauch ein Notebook zugewiesen werden 3.6 Andere Geräte für den Unterricht Klassen Beamer Drucker Drucker und mehr 6 1 ein Drucker je 15 Computer Drucker DIN A3 Farbe, wobei die Schule auch mit begründeten Ansuchen um Farblaserdrucker ansuchen kann für EDV Räume zusätzlich Klassen Drucker Drucker Scanner Beamer pro EDV Raum fix installierter bzw. tragbarer Beamer (auf Wunsch der Schule) Seite 4/11

5 3.7 Weitere Geräte für die Schulorganisation Klassen Notebook Computer Drucker Drucker Scanner Beamer und mehr Übungsfirmen Für die Übungsfirmen werden wie bisher zweiche 13 und 16 Computer vorgesehen. Die Schulen können aber aus dem eigenen Computerpark diese Anzahl aufgrund der Erfordernisse erhöhen. Die restliche Ausstattung bleibt unverändert. Es ist vorstellbar ein bis zwei Computer durch Notebooks zu ersetzen. Seite 5/11

6 Server Grundschule Ein Server für jede Schuldirektion bzw. Schulstelle und ein zweiter Server ab 35 Computer in der Schuldirektion bzw. Schulstelle Mittelschule Ein Server für jede Schuldirektion bzw. Schulstelle und ein zweiter Server ab 35 Computer in der Schuldirektion bzw. Schulstelle Oberschule Was die Server der Oberschule betrifft, so ist hier zu unterscheiden um welche Schule es sich handelt und viele Computer im Netz sind. Denkbar ist eine Mehrserverlösung, die nach Bedürfnis gestaffelt ist 4. 2 Netzwerke Hinweise zur Vernetzung der PC-Arbeitsplätze in den Schulen Im Zusammenhang mit der neuen Ausstattungsplanung für die Schulen ist auch für die Grundschulen (auch in kleineren Schulstellen) grundsätzlich eine Vernetzung aller Didaktik-PCs vorgesehen. Das ist sinnvoll bzw. notwendig um Ressourcen gemeinsam zu nutzen (Drucker, Datenträger, Brenner, Scanner.) Die neue Ausstattungsplanung sieht z.b. eine Konzentration auf wenige leistungsfähige Drucker an Stelle der verteilten wartungs- und kostenintensiven kleinen Drucker vor. die Internetanbindung aller Didaktik-PCs zu realisieren den Datenaustausch zwischen den einzelnen PCs zu vereinfachen Vorteile bei der Wartung zu nutzen (z.b. automatisierte Installation von Software, Fernwartungsmöglichkeiten) Dieses Papier soll bei der Planung des Verbindungsstruktur (Verkabelung, Verteiler, Funk oder PowerLAN) behilflich sein. Zusätzlich ist für die Planung der Netwerkstruktur eine Unterstützung durch das Schulamt (Kontakt: Haller Armin) möglich. Die Netzwerkstruktur hat keinen Einfluss auf die Art der logischen Vernetzung (Netzwerksystem, Konfiguration, Funktionalität). Ein Netzwerkkonzept für kleine Schulstellen bzw. Grundschulstellen ist in Vorbereitung und kann in einem zweiten Moment installier, wenn die Netzwerkstruktur vorbereitet ist. In jeder Schulstelle wird - eventuell zu einem späteren Zeitpunkt - ein Server installiert, der ebenfalls mit dem Netz verbunden werden muss. Für das ganze Netzwerk ist eine Verbindung zu einem Router vorzusehen werden, der die Verbindung zum Internet über eine Datenleitung nach außen (Telefonnetz, ADSL) herstellt. Seite 6/11

7 Vorgangsweise bei der Planung der Vernetzung: 1. Analyse der Raumsituation Festlegen der wünschenswerten Anordnung von PCs (fix, mobil) und Drucker, Ermittlung Standort für Server, Router (Beschreibung siehe unten) Ermittlung des Standorts für Telefonanschluss bzw. externe Datenleitung 2. Analyse der Möglichkeiten zur Verkabelung Gibt es bereits eine Hausverkabelung oder Teile davon? (z.b. Netzwerksteckdosen in den Klassenräumen, zentraler Verteilerkasten, ) Sind in nächster Zeit Bauarbeiten (Bodenverlegung, Arbeiten an Elektroinstallation ) vorgesehen in dessen Verlauf man eine Verkabelung mit einplanen kann? Gibt es bei der Elektroinstallation (Leer-)Rohre durch die Netzwerkkabel gezogen werden könnten ( Hauselektriker, Hauswart, Gemeindebauamt fragen) Gibt es andere Möglichkeiten Netzwerkkabel zumindest für eine Grundstruktur zu verlegen (Sockeleisten, Wand- oder Deckendurchbohrungen, ) Wo muss/soll durch Power-LAN oder W-LAN ergänzt/überbrückt werden? (weil Kabel nicht möglich oder um einen mobilen Einsatz von PCs bzw. Notebooks zu ermöglichen) 3. Erstellung eines Vernetzungsplanes unter Verwendung der geeigneten Technologien (Beschreibung siehe unten) Der Vernetzungsplan kann durch die Schule selbst oder mit Unterstützung durch das Schulamt erstellt werden. Für eine Beratung von Seiten des Schulamtes wird benötigt: 1. Analyse der Raumsituation (Gebäudeplanes mit eingezeichneten Gerätestandorten) 2. Analyse der Möglichkeiten und Angaben über eventuell geplante Bauvorhaben (Beschreibung, evtl. Fotos) 3. Dokumentation bereits vorhandene Teilstrukturen (geht teilweise aus EDV-Erhebung hervor), eventuell zusätzlich durch Fotos und Beschreibung. Die Unterstützung zur Erstellung des Netzwerkplanes kann mit dem gleichen Formular für die Zuweisung von EDV-Anlagen beantragt werden. (Die benötigten Unterlagen evtl. dort beilegen). 4. Überlegungen zur Rentabilität Als Grundlagen für die Entscheidung wie lange auf eine Verkabelung im Zuge von geplanten Bauarbeiten gewartet wird, bzw. ob Übergangslösungen realisiert werden sollen kann ein Kostenfaktor von etwas je PC und Jahr zugrunde gelegt werden. Beispiel: In einer Grundschule sind 6 PCs, 3 Notebooks, 2 Drucker zu vernetzen und die Verbindung zum Router für die Internetverbindung herzustellen. Eine bauliche Kabelverlegung ist frühestens in 3 Jahren möglich. Berechnung der Kosten für eine Übergangslösung bestehend aus: 2 Netzwerkkarten für PCs (je 30) 10 fliegend verlegte Kabel in Räumen (je 8 ) 4 W-LAN Adapter für PCs (je 40 ) 1 Access-Point mit integriertem Switch ( 80) 2 P-LAN Adaptern (je 60) Gesamtkosten ( ) / 15 Geräte / 3 Jahre -> 500 / 12 / 3 = 14 /Gerät und Jahr, wobei die meisten Komponenten auch nach einer Hausverkabelung sinnvoll weiterverwendet werden können. Seite 7/11

8 5. Ansuchen a.) um Beratung bei der Planung der Netzwerkstruktur (falls gewünscht) b.) an die Gemeinde zur Anbringung der passiven Netzwerkteile (Kabel, evtl. Verteilerkästen) c.) um Zuweisung von aktiven Netzwerkkomponenten nach fertigem Vernetzungsplan. Zuständigkeit für die Finanzierung: Passive Bauteile = Kabel und Patch-Panels, evtl. Verteilerschränke Gemeinde Aktive Elemente = Netzwerkadapter, W-LAN-Accesspoints, Switch, Router Amt für Schulfinanzierung Ansprechpartner für technische und organisatorische Fragen im Zusammenhang mit der Planung: Dr. Armin Haller, Koordinator für Neue Medien im Schulamt - Beschreibung der verschiedenen Technologien Vernetzung über TP-Kabel Die Vernetzung mittels Kabel erfolgt vom jeweiligen Standort eines PCs (Klasse, Medienecke, PC- Raum) sternförmig zu einem zentralen Sammelpunkt (Verteiler) HUB bzw. Switch. Im Idealfall hat jeder PC und Drucker seinen eigenen Anschluss, der über ein direktes Kabel zum zentralen Verteiler führt. Wo dies nicht möglich oder zu aufwändig ist, können mehrere Anschlüsse über einen zusätzlichen HUB/Switch gebündelt werden. (Vorteil: es müssen weniger Kabel verlegt werden, Nachteil mehrere Geräte teilen sich eine Leitung -> evtl. reduzierte Geschwindigkeit der Datenübertragung, (vgl. Skizze 2)) In größeren Netzwerkstrukturen bzw. zur Hausverkabelungen, (bei Neu/Umbauten heute generell üblich) verwendet man bevorzugt so genannte Patch-Panels (Kabel-Stecktafeln) auf denen die Kabelstränge aus dem ganzen Haus zusammenlaufen und über kurze Kabelstücke (Patch-Cord) auch nachträglich nach Bedarf verbunden werden können. Verteilerschrank mit Patch-Panel (oben), Switch (mitte) und Router (unten) und den Kabel-Steckverbindungen. Power-LAN (P-LAN): Verwendet die vorhandenen Stromleitungen der Hausinstallation zur Vernetzung. Dabei werden zwei oder mehrere spezielle Adapter in beliebige Stromsteckdosen gesteckt. Das Datensignal wird huckepack auf der Stromleitung mitgeschickt. So kann man z.b. Hindernisse zwischen Stockwerken überbrücken, um dann wieder mit Netzwerkkabeln weiter zu verteilen, oder auch die P-LAN Adapter Standpunkte der einzelnen PCs direkt zu erreichen. wird in eine Stromsteckdose gesteckt. Über den TP-Anschluss wird das Netzwerksignal Geschwindigkeit bis zu Mbit/sek. Voraussetzung: zu in das Stromnetz eingespeist und an verbindende Stromsteckdosen müssen in der Regel im anderer Stelle mit einem identischen Adapter wieder angezapft. gleichen Stromkreis sein. Seite 8/11

9 Funk-Technologie (Wireless-LAN) Die Kabel werden durch eine Funkverbindung ersetzt. In der Regel verwendet man dazu einen oder mehrere zentrale Access-Points (Funkstationen), die mehrere PCs/Notebooks über Funkempfänger versorgen können (die Funkmodule sind in verschiedenen Varianten erhältlich Steckkarten für PC, USB-Stick, PC-Card, interne Funkmodule für Notebooks). Geschwindigkeit aktuell in der Regel ca. 50 Mbit/sek je nach Baustruktur und Entfernung. Mobiler W-LAN Access-Point mit Reichweite: Im Gebäude 10-30m (von integriertem HUB zum Anschluss von bis zu 4 Geräten über Kabel + mehrere Hindernissen/Mauern abhängig), im Freien bis 300 m. Das Notebooks über Funk sowie 1 USB W-LAN sendet elektromagnetische Wellen aus (im Druckeranschluss. Microwellen-Frequenzbereich). Unabhängige Testberichte geben Stärken von ca. 1/10 einer durchschnittlichen Handy-Strahlung (des Telefons, nicht des Senders) an, die Strahlung kann als gesundheitlich unbedenklich angesehen werden. Trotzdem sollte W-LAN im Schulbereich bewusst nur dort eingesetzt werden, wo andere Lösungen nicht möglich oder nicht zweckmäßig sind. Zudem soll das Funknetz so geplant werden, dass es nur bei Gebrauch aktiviert wird. Skizze 1 Kaskadierung von HUBs/Switches (die Zahlen geben an wie viele Geräte sich die Leitungskapazität teilen) Seite 9/11

10 Skizze 2 gemischte Netzwerkstruktur mit Einsatz unterschiedlicher Technologien (durchgezogen = Kabel, strichliert = P-LAN, punktiert = Funk) 2.OG 1.OG EG Seite 10/11

11 5. Mindestkonfiguration 5.1 Mindestvoraussetzung Für die alle Schulestufen wird festgehalten, dass der Computer mindestens ein Pentium II mit 300 MHz und 128 MB Arbeitsspeicher sein sollte. Wobei diese Mindestvoraussetzung jedes Jahr überprüft und den Gegebenheiten angepasst werden muss. Für die Oberschulen muss von Fall zu Fall überprüft werden welche Anwendungen in Verwendung sind. Unterstrütze Betriebssysteme: Windows 98 Second Edition Windows XP 5.2 Software Die Software muss noch genau definiert werden. Es wird ein Grundpaket an Software (Betriebsystem und Anwendersoftware), welches dann auf alle Computer installiert werden soll, wird definiert und den Schulen bekanntgegben. Weiters werden Listen für empfohlene Software und für Software, die für den Unterricht interessant seine könntenvorgesehen (prioritäre und freie Software). Auch diese Listen werden den Schulen so bald wie möglich mitgeteilt. 5.3 PC Ausstattung bei Ankauf Für die zukünftigen Ausschreibungen sollte die nachstehend angeführten Richtlinien gelten, die nach kurzer Diskussion festgelegt worden sind: Computer drittletzte bzw. vorletzte Generation bei Prozessoren Festplatte >= 80 GB Arbeitsspeicher >= 512 MB Grafikkarte standard meistens on-board Soundkarte standard meistens on-board Bildschirm 17 LCD (wenn preislich möglich aus 19 ) Diskettenlaufwerk soll nicht mehr ausdrücklich verlangt werden genügend USB Anschlüsse davon mindestens zwei vorne Kopfhörer mit Mikrophon sollte auch dabei sein DVD/CD Brenner - Lesegerät DVD Brenner sollte bei mindestens einem Computer vorgesehen werden Notebook auf jeden Fall Centrino Prozessore zwischen 1,6 und 1.7 GHz Bildschirm 15 Arbeitsspeicher >= 512 MB W-Land sollte bereits integriert sein genügend USB Anschlüsse DVD/CD Brenner - Lesegerät G:\office_dateien\05_Schulfinanz\EDV Ausstattung Schulen\Mitteilungen an die Schulen\MS_Anlage Ausstattungskonzept.doc Seite 11/11

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