Bischof Dr. Gebhard Fürst. Kirche an vielen Orten gestalten

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bischof Dr. Gebhard Fürst. Kirche an vielen Orten gestalten"

Transkript

1 Bischof Dr. Gebhard Fürst DER GEIST MACHT LEBENDIG Kirche an vielen Orten gestalten Hirtenbrief an die Gemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart zur österlichen Bußzeit 2015

2 Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart Dr. Gebhard Fürst DER GEIST MACHT LEBENDIG Kirche an vielen Orten gestalten

3 Gott hat die Kirchen wie Häfen im Meer angelegt, damit ihr euch aus dem Wirbel irdischer Sorgen dahin retten und Ruhe finden könnt. Johannes Chrysostomus Liebe Schwestern und Brüder! In weniger als 40 Tagen werden wir gemeinsam in unseren Kirchengemeinden das Osterfest feiern, das Fest der Auferstehung Jesu Christi! Die kommenden Wochen führen uns also hin zum Grund unserer Hoffnung. So ist die österliche Bußzeit gut geeignet als Zeit der Besinnung auf die Erneuerung unserer Kirche, die als gemeinsame Aufgabe vor uns liegt! Mitten in der österlichen Bußzeit, am vierten Fastensonntag, finden in unserer Diözese die Wahlen der Kirchengemeinderäte und Pastoralräte statt. Schon jetzt bitte ich Sie herzlich, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Denjenigen, die sich als Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl bereiterklärt haben, danke ich von Herzen. Wir brauchen engagierte Frauen und Männer, die mitwirken an einer guten Zukunft unserer Kirche! 2

4 Seit 2011 führen wir miteinander intensive Gespräche in den Gemeinden. Es hat sich gezeigt, dass die Veränderungen in Gesellschaft und Kultur auch unsere Kirche verändern. Wir Christen, wir alle, brauchen einen wachen Geist und in der pastoralen Praxis eine lebendige Glaubensverkündigung. Um dies zu erreichen, wollen wir auch weiterhin im Gespräch bleiben. Zu dem gesellschaftlichen Wandel kommt hinzu, dass innerkirchliche Probleme der letzten Jahre mit dazu beigetragen haben, dass viele Gläubige sich in ihrer Kirche nicht mehr zu Hause fühlen. Viele erwarten deshalb eine Kirche, in der der Geist der Erneuerung weht. Das meint auch der Evangelist Johannes, wenn er seinen Hörern zuruft: Gottes Geist ist es, der uns lebendig macht! (Joh 6,63). Der Heilige Geist ist es, liebe Schwestern und Brüder, der uns Kraft gibt, uns Neues denken lässt und uns geistreich werden lässt in der Erneuerung der Kirche. In seinem apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium die Freude des Evangeliums fordert Papst Franziskus uns dazu auf, die Strukturen der Seelsorge stets neu auf die Treue zum Evangelium zu überprüfen: Es gibt kirchliche Strukturen, schreibt Franziskus die eine Dynamik der Evangelisierung beeinträchtigen können; gleicherweise können gute Strukturen nützlich sein, wenn ein Leben da ist, das sie beseelt, sie unterstützt und sie beurteilt. Ohne neues Leben und echten, vom Evangelium inspirierten Geist, ohne Treue der Kirche gegenüber ihrer eigenen Berufung wird jegliche neue Struktur in kurzer Zeit verderben. (EG 26) 3

5 Liebe Schwestern und Brüder! Alle getauften und gefirmten Christen, unsere Priester und Diakone, die Ordensleute, alle Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen in unserer Kirche sind mit Begabungen reich ausgestattet. Unsere Geistesgaben, die wir im Sakrament der Taufe und der Firmung von Gott erhalten haben, helfen jedem von uns, den Wandel mitzugestalten und an der Erneuerung der Kirche mitzuwirken, jede und jeder von uns auf seine Weise. Paulus findet dafür in seinem Brief an die Gemeinde in Rom wunderbare Worte: Wir alle haben an dem einen Leib viele Glieder, die nicht alle denselben Dienst leisten, so sind wir die vielen ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören. (Röm 12,4 5) Unter dem Titel Kirche am Ort Kirche an vielen Orten gestalten beginnen wir in diesem Jahr einen längeren pastoralen Entwicklungsprozess, der alle Kirchengemeinden, alle pastoralen Orte, die Dekanate und auch das Bischöfliche Ordinariat in Rottenburg und Stuttgart erfassen wird. Wir können diesen Entwicklungsprozess nicht meistern ohne Wertschätzung der Menschen und auch nicht ohne Vertrauen in Gott. Gott trägt die Welt; Gott trägt auch die Kirche. Er ist mit uns unterwegs. Auf diesem Weg in die Zukunft brauchen wir als Volk Gottes viele Mitwirkende, die sich von unten oder besser gesagt aus der Mitte der Kirche heraus engagieren. Wir brauchen Kirchengemeinderäte am Ort vor Ort! Deshalb ist die Kirchengemeinderatswahl so wichtig. Träger des Prozesses Kirche am Ort. Kirche an vielen Orten gestalten werden die Kirchengemeinden selbst sein. Sie werden mit einer Vorgabe an diözesanen Orientierungen und mit Unterstützung der Dekanate ihren eigenen Prozess der 4

6 Entwicklung verwirklichen. Der Weg der Erneuerung betrifft aber nicht allein die Kirchengemeinden. Künftig wird es auch um ein vernetztes Arbeiten gehen, das die unterschiedlichen Orte der Pastoral insgesamt stärken soll. Diese Orte zu vernetzen, sie zu profilieren, sie zu animieren voneinander zu lernen und sich besser aufeinander abzustimmen, das sind die Ziele, die wir in diesem Jahr zusammen angehen werden. In einer sich verändernden Zeit, die voll Unruhe ist, wo Menschen suchen und fragen, sich sorgen und ängstigen, bekommt das Wort eines großen Theologen der noch frischen, frühen Kirche eine aktuelle Bedeutung: Gott hat die Kirchen wie Häfen im Meer angelegt, damit ihr euch aus dem Wirbel irdischer Sorgen dahin retten und Ruhe finden könnt. Das ruft Johannes Chrysostomus auch uns heute zu! Liebe Schwestern und Brüder! Kirchen wie Häfen am Meer, das sind lebendige, einladende, attraktive und hilfreiche Kirchengemeinden in stürmischer Zeit. Deshalb verspreche ich mir von einer geistlichen und realen Erneuerung unserer Diözese, dass unsere Kirche an vielen Orten für viele unterschiedliche Menschen bewohnbar bleibt und wird. Alle Erneuerungsprozesse haben im Letzten das Ziel, Kirche so lebendig zu gestalten, dass sie für heimatlos gewordene, suchende Menschen ein Zuhause bietet. Meine Vision ist eine Kirche, in deren Gemeinschaft die Sinnsuchenden Sinn finden, die Verängstigten und Verunsicherten wieder Mut und Hoffnung schöpfen. Ziel unserer Initiativen und Veränderungen ist es, Kirchengemeinden als geistlich lebendige Räume zu stärken, in denen und an denen das heilsame Evangelium Jesu Christi wirklich erlebbar wird: 5

7 dass Menschen aus dem Wirbel irdischer Sorgen entkommen, sich in der Gemeinschaft der Mitglaubenden angenommen wissen, dass sie zur Ruhe kommen und Ruhe finden können. Meine Vision ist eine Kirche, die sich insbesondere der Armen und Bedrängten aller Art (GS 1,1) annimmt, eine diakonischkaritative Kirche, die zu den Menschen geht und ihnen beisteht, wo sie des Beistands bedürfen, eine Kirche, die heilend wirkt, wo Menschen verletzt und gedemütigt wurden. Wo Kirche Heimat ist und schenkt und den Bedrängten aller Art hilfreich nahe ist, da wirkt Kirche missionarisch. Meine Vision ist eine zukünftige Kirche, die geistlich erneuert wirkt in unseren Kirchengemeinden, in den Seelsorgeeinheiten und christlichen Einrichtungen und all den Aktivitäten, die es bei uns gibt. Alle, die getauft sind auf den Geist Jesu Christi, werden hierzu gebraucht. Wir alle in den unterschiedlichen Verantwortlichkeiten, in den Diensten und Ämtern ebenso wie in den Ehrenämtern sind Werkzeuge des Gottes-Geistes in dieser Zeit zum Heil der Menschen. In wenigen Wochen, am 15. März, werden Sie, die Katholiken in unserer Diözese, die neuen Gemeinde- und Pastoralräte wählen. Kirche verändert sich, so lautet das Motto der Wahlen. Kirche verändert sich Ich bin dabei! Dieser Satz ist eine Einladung an alle getauften und gefirmten Christen, mitzuwirken an der Zukunft der Kirche, die in der Zeit lebt und gleichzeitig ihre Kernbotschaft erfrischend neu zur Sprache bringen kann: die heilbringende Botschaft vom Reich Gottes, das mit Jesus Christus angebrochen ist. Dann lebt der Geist und Sinn Jesu Christi (Eph 4,23) in unserer Kirche. 6

8 Liebe Schwestern und Brüder! Freude am Glauben und am Tun wünsche ich Ihnen genauso wie den Mut, sich im Namen Jesu Christi, des heilbringenden Gottes, der Bedrängten und Hilfsbedürftigen anzunehmen. Dafür erbitte ich für Sie und uns alle den Segen des lebendigen Gottes! Rottenburg, am Fest der Darstellung des Herrn, 2. Februar 2015 Ihr Bischof Dr. Gebhard Fürst 7

Berufung. Aufbruch. Zukunft. Beiträge des Erzbischofs (13) Hirtenbrief des Erzbischofs zum Diözesanen Forum 2014

Berufung. Aufbruch. Zukunft. Beiträge des Erzbischofs (13) Hirtenbrief des Erzbischofs zum Diözesanen Forum 2014 Beiträge des Erzbischofs (13) Berufung. Aufbruch. Zukunft. Hirtenbrief des Erzbischofs zum Diözesanen Forum 2014 Das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn Berufung. Aufbruch. Zukunft. Das Zukunftsbild

Mehr

O Seligkeit, getauft zu sein

O Seligkeit, getauft zu sein Erzbischof Dr. Ludwig Schick O Seligkeit, getauft zu sein Wort an die Pfarrgemeinden des Erzbistums Bamberg zum Beginn der Fastenzeit 2015 Die Fastenzeit ist im Kirchenjahr die Zeit, in der die Freude

Mehr

Weihbischof Wilhelm Zimmermann. Ansprache im Gottesdienst der Antiochenisch-Orthodoxen Gemeinde Hl. Josef von Damaskus

Weihbischof Wilhelm Zimmermann. Ansprache im Gottesdienst der Antiochenisch-Orthodoxen Gemeinde Hl. Josef von Damaskus Weihbischof Wilhelm Zimmermann Ansprache im Gottesdienst der Antiochenisch-Orthodoxen Gemeinde Hl. Josef von Damaskus in der Kirche St. Ludgerus, Essen-Rüttenscheid Sonntag, 19. Juni 2016 Sehr geehrter,

Mehr

Menschenwürde - Sendung und Auftrag aller Christen

Menschenwürde - Sendung und Auftrag aller Christen Menschenwürde - Sendung und Auftrag aller Christen Brief des Bischofs von St. Gallen an die Gläubigen 2015 Bitte am Samstag/Sonntag 10./11. Januar 2015 im Gottesdienst vorlesen Schrifttexte Fest der Taufe

Mehr

11. Sonntag im Jahreskreis Lj A 18. Juni 2017 Lektionar I/A, 268: Ex 19,2 6a Röm 5,6 11 Mt 9,36 10,8

11. Sonntag im Jahreskreis Lj A 18. Juni 2017 Lektionar I/A, 268: Ex 19,2 6a Röm 5,6 11 Mt 9,36 10,8 11. Sonntag im Jahreskreis Lj A 18. Juni 2017 Lektionar I/A, 268: Ex 19,2 6a Röm 5,6 11 Mt 9,36 10,8 Der christliche Blick auf die Bibel darf nie die Perspektive unserer älteren Glaubensbrüder, die Juden,

Mehr

Berufungs-Litanei. Litaneien

Berufungs-Litanei. Litaneien Berufungs-Litanei Herr Jesus Christus, du hast versprochen: "Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." Wir rufen zu dir: V: Unruhig ist unser Herz A: weil du uns rufst. Wir sind Suchende Wir sind

Mehr

seit dem 1. Juli 2014 hat der Seelsorgebereich Neusser Süden keinen leitenden

seit dem 1. Juli 2014 hat der Seelsorgebereich Neusser Süden keinen leitenden Sperrfrist bis 18. Mai 2016 An alle Gemeindemitglieder der Pfarreien in den Seelsorgebereichen Neusser Süden und Rund um die Erftmündung sowie die Pastoralen Dienste und die kirchlichen Angestellten Köln,

Mehr

Vorbeter: Lasst uns beten, dass es kraft der Taufe und Firmung ein treuer Diener und Zeuge des Evangeliums werde.

Vorbeter: Lasst uns beten, dass es kraft der Taufe und Firmung ein treuer Diener und Zeuge des Evangeliums werde. Fürbitten zur Taufe Modell S. 85 Zelebrant: Liebe Brüder und Schwestern, lasst uns das Erbarmen unseres Herrn Jesus Christus herabrufen auf dieses Kind, das die Gnade der Taufe empfangen soll, auf seine

Mehr

Was den Entwicklungsweg der Diözese ausmacht. (Oktober 2015)

Was den Entwicklungsweg der Diözese ausmacht. (Oktober 2015) 1 Was den Entwicklungsweg der Diözese 2015-2020 ausmacht (Oktober 2015) Was macht den Entwicklungsweg der Diözese Rottenburg-Stuttgart aus? Sechs Besonderheiten des Entwicklungsweges 2 1. Alle Ebenen 3

Mehr

Die Feier der Kindertaufe

Die Feier der Kindertaufe Allgemeines zu In den zeigt sich die Kirche als Gemeinschaft, die für andere betet und bittet. Anzahl der Es hat sich bewährt, zwischen 4 und 5 zu sprechen. Die Anzahl bestimmen aber die Anliegen, die

Mehr

Päpstliche Missionswerke in Österreich. Gebete

Päpstliche Missionswerke in Österreich. Gebete Päpstliche Missionswerke in Österreich Gebete 2 Noch nie hatte die Kirche so wie heute die Möglichkeit, das Evangelium durch das Zeugnis und das Wort allen Menschen und allen Völkern zukommen zu lassen.

Mehr

Kirchliches Amtsblatt

Kirchliches Amtsblatt E 4189 Kirchliches Amtsblatt für die Diözese Rottenburg-Stuttgart Nr. 3 Rottenburg am Neckar, 10. Februar 2017 Band 61 Bischof Dr. Gebhard Fürst Hirtenbrief an die Gemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Mehr

Texte für die Eucharistiefeier III. Thema: Geistliche Berufe

Texte für die Eucharistiefeier III. Thema: Geistliche Berufe Texte für die Eucharistiefeier III (zusammengestellt P. Lorenz Voith CSsR) Thema: Geistliche Berufe 15. März Hl. Klemens Maria Hofbauer Ordenspriester Begrüßung: Im Namen des Vaters... Die Gnade unseres

Mehr

MÖGLICHE FÜRBITTEN FÜR

MÖGLICHE FÜRBITTEN FÜR MÖGLICHE FÜRBITTEN FÜR DIE KINDERTAUFE Vorschlag 1: V: Lasst uns beten, dass dieses Kind im Licht des göttlichen Geheimnisses deines Todes und deiner Auferstehung durch die Taufe neu geboren und der heiligen

Mehr

ENTWICKLUNG VON PASTORALKONZEPTEN Leitfaden mit Anregungen für Pastorale Räume

ENTWICKLUNG VON PASTORALKONZEPTEN Leitfaden mit Anregungen für Pastorale Räume Abteilung Pastorale Dienststelle ERZBISTUM HAMBURG ENTWICKLUNG VON PASTORALKONZEPTEN Leitfaden mit Anregungen für Pastorale Räume Der Blick auf die sozialen Wirklichkeiten ist Voraussetzung für unser Kirche-Sein,

Mehr

Diözese von Lausanne, Genf und Freiburg Hirtenbrief 2015 : Kommt und seht!

Diözese von Lausanne, Genf und Freiburg Hirtenbrief 2015 : Kommt und seht! Diözese von Lausanne, Genf und Freiburg Hirtenbrief 2015 : Kommt und seht! Bischof Charles MOREROD OP Januar 2015 In meinem Hirtenbrief vom März 2013 stellte ich eine Frage und bat um die Meinung aller

Mehr

Studientag Neuevangelisierung. SpectrumKirche 21.Jauar 2017

Studientag Neuevangelisierung. SpectrumKirche 21.Jauar 2017 Studientag Neuevangelisierung SpectrumKirche 21.Jauar 2017 Was ist Neuevangelisierung? Der eigentliche Papst der Neuevangelisierung ist Johannes Paul II, Erstmals als Begriff erwähnt 1979 bei seinem Polenbesuch

Mehr

Mit Jesus Christus den Menschen nahe sein

Mit Jesus Christus den Menschen nahe sein Leitbild, Leitziele und strategische Ziele für den Weg der Evangelisierung und Stärkung der Katholischen Kirche in Kärnten Jänner 2012 AUSGABE 3 Auf die Frage, was sich in der Kirche ändern muss, sagte

Mehr

DU SOLLST EIN SEGEN SEIN

DU SOLLST EIN SEGEN SEIN DU SOLLST EIN SEGEN SEIN Liebe Schwestern, liebe Brüder,»Ziehe in das Land, das ich Dir zeigen werde!«(gen 12,1) so lautet die Aufforderung Gottes an Abraham, als dieser bereits 75 Jahre alt ist. Wie dankbar

Mehr

Seht her, nun mache ich etwas Neues, spricht der Herr, schon kommt es zum Vorschein

Seht her, nun mache ich etwas Neues, spricht der Herr, schon kommt es zum Vorschein Seht her, nun mache ich etwas Neues, spricht der Herr, schon kommt es zum Vorschein (Jes 43,18) Hirtenwort zur österlichen Bußzeit 2011 Liebe Schwestern und Brüder! Wenn ich aus dem Fenster meines Arbeitszimmers

Mehr

Liebe Schwestern und Brüder,

Liebe Schwestern und Brüder, 2 Liebe Schwestern und Brüder, nur wenige Wochen nach meiner Einführung als Ihr Erzbischof hat das Heilige Jahr der Barmherzigkeit begonnen, das auch diese Fastenzeit prägen wird. Mein erstes halbes Jahr

Mehr

Dem Osterfest entgegen

Dem Osterfest entgegen Dem Osterfest entgegen Hirtenbrief zum Sakrament der Versöhnung von Msgr. Dr. Vitus Huonder Bischof von Chur Brüder und Schwestern im Herrn Dem Osterfest entgegen führt uns die Fastenzeit. Deshalb ist

Mehr

Erneuerung des Eheversprechens - Texte. Erneuerung des Eheversprechens als gemeinsames Gebet

Erneuerung des Eheversprechens - Texte. Erneuerung des Eheversprechens als gemeinsames Gebet Erneuerung des Eheversprechens - Texte Erneuerung des Eheversprechens als gemeinsames Gebet Guter Gott, wir danken Dir, dass Du uns zusammengeführt und begleitet hast auf dem Weg unserer Ehe. Du hast uns

Mehr

Frohe Botschaft. durch Pfarrmedien. Bild?

Frohe Botschaft. durch Pfarrmedien. Bild? Frohe Botschaft Bild? durch Pfarrmedien Pfarrzeitungen und -websites sind Instrumente der Verkündigung Pfarrmedientag, 15. Februar 2014 Peter Morawetz Verkündigung mit Pfarrmedien warum? Die Bibel Geht

Mehr

Foto: Bischöfliches Priesterseminar Mainz BITTET DEN HERRN DER ERNTE. Rosenkranzandacht. im Anliegen der Berufungspastoral

Foto: Bischöfliches Priesterseminar Mainz BITTET DEN HERRN DER ERNTE. Rosenkranzandacht. im Anliegen der Berufungspastoral Foto: Bischöfliches Priesterseminar Mainz BITTET DEN HERRN DER ERNTE Rosenkranzandacht im Anliegen der Berufungspastoral Lied zur Eröffnung 1 : 059,1+2 Eröffnung Einführung: Wo Menschen sich verschenken

Mehr

R u F B e R u F B e R u F u n g

R u F B e R u F B e R u F u n g R u F B e R u F B e R u F u n g Im Dienst Jesu gottes Liebe im Alltag ein gesicht geben: Ich arbeite seit über 16 Jahren am Berufskolleg St. Michael in Ahlen als Religionslehrer und Schulseelsorger. Dort

Mehr

Wiederverheiratete Geschiedene. Für einen offenen Umgang mit Geschiedenen und Wiederverheirateten in der Kirche. Seite 3

Wiederverheiratete Geschiedene. Für einen offenen Umgang mit Geschiedenen und Wiederverheirateten in der Kirche. Seite 3 Katholischer Deutscher FRAUENBUND Wiederverheiratete Geschiedene Für einen offenen Umgang mit Geschiedenen und Wiederverheirateten in der Kirche Seite 3 1. Ehe zwischen Frau und Mann Leben und Glaube in

Mehr

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck Es gilt das gesprochene Wort! Sperrfrist: Sonntag, 1. Mai 2016, 10.30 Uhr Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck Predigt im Pontifikalamt / Pilgermesse in Schönstatt - 6. Sonntag der Osterzeit im Jk C Sonntag,

Mehr

Hirtenwort für die Gemeinden im Bistum Dresden-Meißen anlässlich der Einführung als neuer Bischof

Hirtenwort für die Gemeinden im Bistum Dresden-Meißen anlässlich der Einführung als neuer Bischof Hirtenwort für die Gemeinden im Bistum Dresden-Meißen anlässlich der Einführung als neuer Bischof Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Dresden Meißen! I. Heute Vormittag bin ich mit einem feierlichen

Mehr

Predigt am (Goldene Konfirmation)

Predigt am (Goldene Konfirmation) Predigt am 22.3.15 (Goldene Konfirmation) Als Wort Gottes für den heutigen Festtag hören wir einen Abschnitt aus dem Judasbrief, die Verse 20-21. (Judas, einer der jüngeren leiblichen Brüder Jesu, schreibt

Mehr

1. Fürbitten. 1. Wir beten in der Stille, dass dieses Kind ein treuer Zeuge des Evangeliums wird.

1. Fürbitten. 1. Wir beten in der Stille, dass dieses Kind ein treuer Zeuge des Evangeliums wird. 1. Fürbitten 1. Wir beten in der Stille, dass dieses Kind ein treuer Zeuge des Evangeliums wird. 2. Wir beten, dass es durch ein christliches Leben zur Freude des Himmels kommt. 3. Wir beten für die Eltern

Mehr

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck Es gilt das gesprochene Wort! Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck Predigt im Pontifikalamt mit Beauftragung zum Dienst als Gemeindereferentin und als Pastoralreferent im Bistum Essen - 15. Sonntag im Jk C

Mehr

DIE FEIER DER TAUFERINNERUNG. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen. (Röm 5,5)

DIE FEIER DER TAUFERINNERUNG. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen. (Röm 5,5) Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen (Röm 5,5) DIE FEIER DER TAUFERINNERUNG Abschluss des Ökumenischen Studientages 2011 Hannover Mühlenberg (Version 2: Offiziant Bischof Norbert Trelle) I.

Mehr

Ansprache von Bischof Dr. Georg Bätzing

Ansprache von Bischof Dr. Georg Bätzing Ansprache von Bischof Dr. Georg Bätzing Liebe Schwestern und Brüder! Danke! Danke, dass Sie heute alle gekommen sind. Es freut mich sehr, es ehrt mich, und es ist ein Zeichen der besonderen Mitfreude und

Mehr

LITURGIE ZUR ORDINATION VON DIAKONE IN DER EVANG.-METH. KIRCHE (ADAPTIERT NACH DEM BOOK OF WORSHIP 2000)

LITURGIE ZUR ORDINATION VON DIAKONE IN DER EVANG.-METH. KIRCHE (ADAPTIERT NACH DEM BOOK OF WORSHIP 2000) LITURGIE ZUR ORDINATION VON DIAKONE IN DER EVANG.-METH. KIRCHE (ADAPTIERT NACH DEM BOOK OF WORSHIP 2000) DIE VERSAMMLUNG DER GEMEINDE Der Gottesdienst beginnt, wenn sich die Gemeinde versammelt. Festliche

Mehr

2 Wie haben die Apostel es damals geschafft, Menschen für Christus zu gewinnen? Eine erste entscheidende Voraussetzung war ihre tiefe Verbundenheit mi

2 Wie haben die Apostel es damals geschafft, Menschen für Christus zu gewinnen? Eine erste entscheidende Voraussetzung war ihre tiefe Verbundenheit mi 1 Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Gottesdienst am Fest Peter und Paul am 29. Juni 2014 im Dom Zu Unserer Lieben Frau in München Gestern wurden in Freising sechs Diakone zu Priestern

Mehr

Liturgievorschlag zum Jahresende

Liturgievorschlag zum Jahresende Liturgievorschlag zum Jahresende Beginn: Wieder ist ein Jahr vergangen und wir stehen an der Schwelle zu einem Neuen. Wir dürfen mit der Gewissheit aufbrechen, dass wir den Weg nicht alleine gehen müssen.

Mehr

Erzbischof Dr. Ludwig Schick. Leben und herrschen durch den einen, Jesus Christus (Röm 5,17)

Erzbischof Dr. Ludwig Schick. Leben und herrschen durch den einen, Jesus Christus (Röm 5,17) Erzbischof Dr. Ludwig Schick Leben und herrschen durch den einen, Jesus Christus (Röm 5,17) Wort an die Pfarrgemeinden des Erzbistums Bamberg zum Beginn der Fastenzeit 2014 Liebe Schwestern und Brüder!

Mehr

Liebe Weihekandidaten, liebe Familienangehörige, liebe Schwestern und Brüder!

Liebe Weihekandidaten, liebe Familienangehörige, liebe Schwestern und Brüder! Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising: Predigt anlässlich der Weihe der Ständigen Diakone 1 München, Dom Zu Unserer Lieben Frau, 4. Oktober 2014, Fest des Hl. Franz von Assisi Biblische

Mehr

Aus der Hoffnung leben

Aus der Hoffnung leben Aus der Hoffnung leben 1 Liebe Schwestern, liebe Brüder in der Gemeinschaft des Glaubens! An diesem ersten Fastensonntag findet in Freiburg etwas besonderes statt: Mit einem Gottesdienst im Münster eröffnen

Mehr

Evangelische Messe anlässlich der Segnung von N.N. und N.N. am. Zu den mit * gekennzeichneten Teilen des Gottesdienstes steht die Gemeinde

Evangelische Messe anlässlich der Segnung von N.N. und N.N. am. Zu den mit * gekennzeichneten Teilen des Gottesdienstes steht die Gemeinde Evangelische Messe anlässlich der Segnung von N.N. und N.N. am Zu den mit * gekennzeichneten Teilen des Gottesdienstes steht die Gemeinde Vorspiel Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes

Mehr

1. Fürbitten. 1. Wir beten in der Stille, dass dieses Kind ein treuer Zeuge des Evangeliums wird.

1. Fürbitten. 1. Wir beten in der Stille, dass dieses Kind ein treuer Zeuge des Evangeliums wird. 1. Fürbitten 1. Wir beten in der Stille, dass dieses Kind ein treuer Zeuge des Evangeliums wird. 2. Wir beten, dass es durch ein christliches Leben zur Freude des Himmels kommt. 3. Wir beten für die Eltern

Mehr

Gestaltungselemente für das Gebet um eine gute Entwicklung der Seelsorgeeinheiten in unserer Diözese

Gestaltungselemente für das Gebet um eine gute Entwicklung der Seelsorgeeinheiten in unserer Diözese Gestaltungselemente für das Gebet um eine gute Entwicklung der Seelsorgeeinheiten in unserer Diözese ANDACHT 1: WERFT EURE NETZE AUS V Im Namen des Vaters Einleitung V Wir sind heute zusammengekommen,

Mehr

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter zum Fest Peter und Paul am 29. Juni 2013 in der Frauenkirche in München

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter zum Fest Peter und Paul am 29. Juni 2013 in der Frauenkirche in München 1 Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter zum Fest Peter und Paul am 29. Juni 2013 in der Frauenkirche in München Wir feiern heute das Fest Peter und Paul. Die beiden großen Apostel stehen

Mehr

6. Ostersonntag im Lj C 1. Mai 2016

6. Ostersonntag im Lj C 1. Mai 2016 6. Ostersonntag im Lj C 1. Mai 2016 Lektionar III/C, 206: Apg 15,1 2.22 29 Offb 21,10 14.22 23 Joh 14,23 29 Liebende geben einander oft ein Liebespfand, das sie an den Anderen erinnert, wenn er nicht das

Mehr

Hirtenwort des Erzbischofs

Hirtenwort des Erzbischofs Herr, erneuere Deine Kirche und fange bei mir an. Hirtenwort des Erzbischofs zur Veröffentlichung des Pastoralen Orientierungsrahmens Herr, erneuere Deine Kirche und fange bei mir an. Hirtenwort des Erzbischofs

Mehr

Alt und Neu in Lauperswil

Alt und Neu in Lauperswil Alt und Neu in Lauperswil In Ihren Händen halten Sie das neue Leitbild der Kirchgemeinde Lauperswil. In einem spannenden Prozess haben Mitarbeitende, Kirchgemeinderat und Pfarrpersonen die für die Kirchgemeinde

Mehr

5. Sonntag der Fastenzeit C 13. März 2016

5. Sonntag der Fastenzeit C 13. März 2016 5. Sonntag der Fastenzeit C 13. März 2016 iudica - Lektionar III/C, 100: Jes 43,16 21 Phil 3,8 14 Joh 8,1 11 Mit dem Passionssonntag, dem 5. Fastensonntag treten wir in die engere Vorbereitungszeit vor

Mehr

Predigt zu Epheser 1,15-23

Predigt zu Epheser 1,15-23 Predigt zu Epheser 1,15-23 Liebe Gemeinde, ich kann verstehen, wenn ihr das alles gar nicht so genau wissen möchtet, was OpenDoors veröffentlicht! Als hätte man nicht schon genug eigene Sorgen. Und wenn

Mehr

Eucharistische Anbetung in den Anliegen der Berufungspastoral

Eucharistische Anbetung in den Anliegen der Berufungspastoral Diözesanstelle für geistliche Berufe und Dienste der Kirche Eucharistische Anbetung in den Anliegen der Berufungspastoral 1. Hinführung und Begrüßung 2. Aussetzung des Allerheiligsten, dazu Lied: 3. Christusrufe

Mehr

Immer, wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus,

Immer, wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, 1. Tim. 2, 1-4 Zuallererst fordere ich die Gemeinde zum Gebet für alle Menschen auf: zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen, besonders für die Regierenden und alle, die Macht haben. Wir beten

Mehr

Wo weht der Geist Gottes?

Wo weht der Geist Gottes? Wo weht der Geist Gottes? Aufgabenblatt 5 a Wo weht der Geist Gottes? - Vom Wesen und Wirken des Heiligen Geistes 1. Wo im Alten Testament hören wir zuerst etwas vom Geist Gottes? Was wirkt Gott allgemein

Mehr

DER BISCHOF DES BISTUMS GÖRLITZ Wolfgang Ipolt. Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute. Hirtenwort zur Bischofssynode

DER BISCHOF DES BISTUMS GÖRLITZ Wolfgang Ipolt. Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute. Hirtenwort zur Bischofssynode DER BISCHOF DES BISTUMS GÖRLITZ Wolfgang Ipolt Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute Hirtenwort zur Bischofssynode Görlitz, 15. August 2015 HIRTENWORT ZUR BISCHOFSSYNODE ÜBER

Mehr

Leitziele unseres Handelns in den Gemeinden St. Johannes der Täufer, Leonberg und St. Michael, Höfingen-Gebersheim

Leitziele unseres Handelns in den Gemeinden St. Johannes der Täufer, Leonberg und St. Michael, Höfingen-Gebersheim Leitziele unseres Handelns in den Gemeinden St. Johannes der Täufer, Leonberg und St. Michael, Höfingen-Gebersheim Unser Menschen- und Gottesbild Gott und Mensch stehen in enger Beziehung Gott hat den

Mehr

Die Sakramente: Eucharistie Zeichen der Liebe und Treue Gottes

Die Sakramente: Eucharistie Zeichen der Liebe und Treue Gottes Die Sakramente: Eucharistie Zeichen der Liebe und Treue Gottes Im kommenden Jahr findet in Köln der nationale Eucharistische Kongress statt. Er soll verdeutlichen, dass das Sakrament der Eucharistie Quelle

Mehr

Beiträge des Erzbischofs (8) Die eigene Berufung entdecken und leben

Beiträge des Erzbischofs (8) Die eigene Berufung entdecken und leben Beiträge des Erzbischofs (8) Die eigene Berufung entdecken und leben Hirtenbrief des Erzbischofs zur Fastenzeit 2010 Die eigene Berufung entdecken und leben wie Sie alle wissen, steht unser Erzbistum in

Mehr

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Gottesdienst zum Fest Peter und Paul in der Münchner Liebfrauenkirche am 29.

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Gottesdienst zum Fest Peter und Paul in der Münchner Liebfrauenkirche am 29. Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Gottesdienst zum Fest Peter und Paul in der Münchner Liebfrauenkirche am 29. Juni 2011 Heute vor 60 Jahren wurde der Heilige Vater Papst Benedikt

Mehr

Gebet für die Priester. Maria, Mutter der Priester, bitte für sie. Maria, Mutter der Gnade, bitte für sie.

Gebet für die Priester. Maria, Mutter der Priester, bitte für sie. Maria, Mutter der Gnade, bitte für sie. Gebet für die Priester Maria, Mutter der Priester, bitte für sie. Maria, Mutter der Gnade, bitte für sie. Herr Jesus Christus, ewiger Hoherpriester, bewahre Deine Priester im Schutze Deines Heiligsten

Mehr

Wer sind wir? Salz der Erde, Licht der Welt!

Wer sind wir? Salz der Erde, Licht der Welt! Wer sind wir? Salz der Erde, Licht der Welt! Hirtenwort zum 9. Februar 2014 + Felix Gmür Bischof von Basel Lesungen vom 5. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A 1. Lesung: Jes 58,7-10 Antwortpsalm: Ps 112,4-5.6-7.8-9

Mehr

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck. Predigt im Pontifikalamt zur Chrisam-Messe am Gründonnerstag, 28. März 2013, 9.00 Uhr Hoher Dom zu Essen

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck. Predigt im Pontifikalamt zur Chrisam-Messe am Gründonnerstag, 28. März 2013, 9.00 Uhr Hoher Dom zu Essen Es gilt das gesprochene Wort! Sperrfrist: Gründonnerstag, 28. März 2013, 9.00 Uhr Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck Predigt im Pontifikalamt zur Chrisam-Messe am Gründonnerstag, 28. März 2013, 9.00 Uhr

Mehr

In jeder Gemeinde gibt es viele Aktivitäten und Angebote. Viele nehmen daran aktiven Anteil.

In jeder Gemeinde gibt es viele Aktivitäten und Angebote. Viele nehmen daran aktiven Anteil. AsIPA-Texte: C: Die mitverantwortliche Gemeinde C,1 Teilhaben an der Freundschaft Jesu (Taufe und Firmung) Unser erstes Thema "Teilhaben an der Freundschaft Jesu" benötigt die Atmosphäre eines Einkehrtages.

Mehr

Liturgievorschlag für Maria Empfängnis

Liturgievorschlag für Maria Empfängnis Liturgievorschlag für Maria Empfängnis Beginn Das Geheimnis des heutigen Festes ist nicht, dass Maria vom Engel eine Botschaft empfangen hat. Das feiern wie am Fest Maria Verkündigung. Heute denken wir

Mehr

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter zur Priesterweihe von Frater Pascal in München-St. Anna am 8. Mai 2010

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter zur Priesterweihe von Frater Pascal in München-St. Anna am 8. Mai 2010 1 Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter zur Priesterweihe von Frater Pascal in München-St. Anna am 8. Mai 2010 Unser Bruder Pascal wird heute zum Priester geweiht. Er hat sich das nicht

Mehr

Priester RUF BERUF BERUFUNG

Priester RUF BERUF BERUFUNG RUF BERUF BERUFUNG Im Dienst Jesu Durch meinen Dienst als Priester komme ich immer wieder mit vielen Menschen zusammen. Als Jugendseelsorger bin ich mit Jugendlichen auf dem Weg. Ich habe Mitarbeiterinnen

Mehr

Es ist Zeit aufzustehen HIRTENBRIEF. zum 1. Adventssonntag 2016 Bischof Dr. Stefan Oster SDB

Es ist Zeit aufzustehen HIRTENBRIEF. zum 1. Adventssonntag 2016 Bischof Dr. Stefan Oster SDB Es ist Zeit aufzustehen vom Schlaf Röm 13,11 HIRTENBRIEF zum 1. Adventssonntag 2016 Bischof Dr. Stefan Oster SDB 1 Liebe Schwestern und Brüder, es ist Zeit, aufzustehen vom Schlaf! So lautet die eindringliche

Mehr

Predigt zum Silbernen Priesterjubiläum 2017

Predigt zum Silbernen Priesterjubiläum 2017 Predigt zum Silbernen Priesterjubiläum 2017 Schrifttexte: Ex 3,1-8a.13-15 / Lk 4,16-21 Thema: Rede und Antwort geben, dem, der nach eurer Hoffnung fragt 1 Liebe Schwestern und Brüder, 1. Jedem Rede und

Mehr

Das Evangelium ist für die Menschen da

Das Evangelium ist für die Menschen da Reinhard Kardinal Marx: Predigt zur Weihe der Ständigen Diakone 1 Dom Zu Unserer Lieben Frau München, 5. Oktober 2013 Schrifttexte: Num 3, 5-9 1 Tim 3, 8-10.12-13 Joh 12, 23a.24-26 Das Evangelium ist für

Mehr

Was bedeutet eigentlich: Erlösung? BnP

Was bedeutet eigentlich: Erlösung? BnP Was bedeutet eigentlich: Erlösung? BnP 26.2.2017 Bessere Lieder müssten sie mir singen, dass ich an ihren Erlöser glauben lerne: erlöster müssten mir seine Jünger aussehen Friedrich Nietzsche: Also sprach

Mehr

Beauftragung von Laien zum Begräbnisdienst Pastorale Richtlinien für die Erzdiözese Freiburg

Beauftragung von Laien zum Begräbnisdienst Pastorale Richtlinien für die Erzdiözese Freiburg Beauftragung von Laien zum Begräbnisdienst Pastorale Richtlinien für die Erzdiözese Freiburg 1. Die Feier des Begräbnisses gehört zu den besonderen seelsorglichen Aufgaben der Kirche. Das gründet sowohl

Mehr

Palmsonntag der Fastenzeit im LJ A 13. April 2014

Palmsonntag der Fastenzeit im LJ A 13. April 2014 Palmsonntag der Fastenzeit im LJ A 13. April 2014 Lektionar I/A, 97: Jes 50,4 7; 2. L Phil 2,6 11; Ev Mt 26,14 27,66 Introitus Gepriesen, der kommt im Namen des Herrn, der König von Israel. Hosanna in

Mehr

PREDIGT: Epheser Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

PREDIGT: Epheser Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. PREDIGT: Epheser 2.17-22 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Liebe Gemeinde! In den letzten Jahre sind viele Menschen

Mehr

Liturgievorschlag für Neujahr Hochfest der Gottesmutter Maria

Liturgievorschlag für Neujahr Hochfest der Gottesmutter Maria Liturgievorschlag für Neujahr Hochfest der Gottesmutter Maria Ich wünsche allen ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr. Möge es gesegnet sein! Beginn Neben vielen anderen Grußformeln ist bei uns

Mehr

Auswahl an Fürbitten. Modell 1. Modell 2

Auswahl an Fürbitten. Modell 1. Modell 2 Auswahl an Fürbitten Aus den folgenden Vorschlägen an Fürbitten können Sie ein Modell auswählen oder sie als Hilfe zum Selber-Formulieren verwenden. Die einzelnen Fürbitten können von einem oder mehreren

Mehr

A. Gott möchte jeden gebrauchen

A. Gott möchte jeden gebrauchen Bereit zu Dienen A. Gott möchte jeden gebrauchen 11 Und so hat Christus denn auch seine Gemeinde beschenkt: Er hat ihr die Apostel gegeben, die Propheten und Evangelisten, genauso wie die Hirten und Lehrer,

Mehr

Leben aus der Freude des Evangeliums

Leben aus der Freude des Evangeliums Leben aus der Freude des Evangeliums Ein biblischer Glaubenskurs für Gruppen und Einzelpersonen Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen. Papst Franziskus,

Mehr

32. Sonntag im Jahreskreis A 9. November 2014

32. Sonntag im Jahreskreis A 9. November 2014 32. Sonntag im Jahreskreis A 9. November 2014 Patrozinium St. Martin - Lektionar I/A, 426: Ez 47,1 2.8 9.12; 1 Kor 3,9c 11.16 17; Joh 2,13 22 Muss ich meinen Mantel zerteilen um dem Vorbild des hl. Martin

Mehr

Papst Benedikt XVI. über den Sonntag - Teil 1 -

Papst Benedikt XVI. über den Sonntag - Teil 1 - Papst Benedikt XVI. über den Sonntag - Teil 1 - Den Sonntag respektieren Ansprache an den neuen Botschafter vom Luxemburg, 18. Dezember 2009 Der ökonomische Kontext lädt paradoxerweise dazu ein, den wahren

Mehr

Freie Gemeinde Apostolischer Christen e.v. Informationsblatt

Freie Gemeinde Apostolischer Christen e.v. Informationsblatt Freie Gemeinde Apostolischer Christen e.v. Informationsblatt Herausgeber: Freie Gemeinde Apostolischer Christen e.v. Amtsgericht Düren VR 2451 Kirchengemeinde: 52249 Eschweiler, Röthgener Str. 68a Kontakt:

Mehr

LEBENDIGE STEINE. (1 Petr 2,4) Liebe Schwestern, liebe Brüder,

LEBENDIGE STEINE. (1 Petr 2,4) Liebe Schwestern, liebe Brüder, LEBENDIGE STEINE LEBENDIGE STEINE (1 Petr 2,4) Liebe Schwestern, liebe Brüder, vermutlich fehlt den allermeisten von Ihnen etwas, das auch mir fehlt: die eigene Erinnerung an die eigene Taufe. So wie meine

Mehr

GOTTES FÜR UNSERE GEMEINDE. Evangelische Gemeinschaft

GOTTES FÜR UNSERE GEMEINDE. Evangelische Gemeinschaft GOTTES FÜR UNSERE GEMEINDE Evangelische Gemeinschaft EVANGELISCHE GEMEINSCHAFT HAMMERSBACH HAUTNAH: BEFREIT GLAUBEN BEDINGUNGSLOS DIENEN MUTIG BEKENNEN Wir freuen uns Ihnen mit diesen Seiten Gottes Geschenk

Mehr

An der Schwelle zum Dritten Jahrtausend

An der Schwelle zum Dritten Jahrtausend An der Schwelle zum Dritten Jahrtausend Brief des Bischofs von St. Gallen an die Gläubigen 2000 Zu verlesen am Samstag/Sonntag 15./16. Januar 2000 Schriftlesungen des 2. Sonntags im Jahreskreis / B 1 Sam

Mehr

12. Sonntag im Jahreskreis - LJ C 23. Juni 2013

12. Sonntag im Jahreskreis - LJ C 23. Juni 2013 12. Sonntag im Jahreskreis - LJ C 23. Juni 2013 Lektionar III/C, 297: Sach 12,10 11; 13,1; 2. L Gal 3,26 29; Ev Lk 9,18 24 Der Pastoraltheologe Zulehner fragte einmal: Wie erklären Sie einer 17- jährigen,

Mehr

Predigt von Bischof Dr. Heiner Koch bei seiner Einführung als Bischof von Dresden-Meißen am 16. März 2013 in der Dreifaltigkeitskathedrale zu Dresden

Predigt von Bischof Dr. Heiner Koch bei seiner Einführung als Bischof von Dresden-Meißen am 16. März 2013 in der Dreifaltigkeitskathedrale zu Dresden Predigt von Bischof Dr. Heiner Koch bei seiner Einführung als Bischof von Dresden-Meißen am 16. März 2013 in der Dreifaltigkeitskathedrale zu Dresden Sperrfrist: 16. März, 11 Uhr Es gilt das gesprochene

Mehr

Predigt im Pontifikalamt am Sonntag, 2. Oktober 2016, 9.30 Uhr, in St. Antonius Rüdigheim (Kirchweihfest)

Predigt im Pontifikalamt am Sonntag, 2. Oktober 2016, 9.30 Uhr, in St. Antonius Rüdigheim (Kirchweihfest) DER BISCHOF VON FULDA Predigt im Pontifikalamt am Sonntag, 2. Oktober 2016, 9.30 Uhr, in St. Antonius Rüdigheim (Kirchweihfest) Liebe Gemeinde in Rüdigheim! In Israel gibt es zwei große Seen: der eine

Mehr

Erstkommunionfeier. der Pfarrgemeinden. St. Ägidius und Herz Jesu

Erstkommunionfeier. der Pfarrgemeinden. St. Ägidius und Herz Jesu Erstkommunionfeier der Pfarrgemeinden St. Ägidius und Herz Jesu Einzug der Kinder : Festliches Orgelspiel 1. Lied: Der Heiland erstand - GL 828 1. Der Heiland erstand, der Heiland erstand, die Nacht ist

Mehr

HGM Hubert Grass Ministries

HGM Hubert Grass Ministries HGM Hubert Grass Ministries Partnerletter 8/14 Gott will durch dich wirken Wenn Jesus in dir wohnt, ist seine Fülle und Herrlichkeit in dir gegenwärtig. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand

Mehr

- es gilt das gesprochene Wort

- es gilt das gesprochene Wort - es gilt das gesprochene Wort Sich in Freiheit und Liebe den Herausforderungen der Zeit zu stellen, das, liebe Schwestern und Brüder, verkörpern uns heute drei junge Männer, die sich auf dem Weg zum Priestertum

Mehr

Predigt am Gründonnerstag

Predigt am Gründonnerstag Predigt am Gründonnerstag Hunteburg 2014 Thema: einander die Füße waschen Liebe Schwestern und Brüder, 1. Johannes-Evangelium: Die Fußwaschung Wir haben gerade einen Abschnitt aus dem Johannes-Evangelium

Mehr

Maria, Mutter des Erlösers und Zeichen der Hoffnung

Maria, Mutter des Erlösers und Zeichen der Hoffnung Maiandacht mit Texten aus dem Gotteslob Maria, Mutter des Erlösers und Zeichen der Hoffnung Eröffnung: Einführung: Lesung: V.: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gotteslob Nr.

Mehr

Berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden (vgl. 1 Petrus 2,9)

Berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden (vgl. 1 Petrus 2,9) Berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden (vgl. 1 Petrus 2,9) Meditation und Andacht für Tag 4 der Gebetswoche für die Einheit der Christen 2016: Ein priesterliches Volk, berufen, das Evangelium

Mehr

Mit Christus Brücken bauen

Mit Christus Brücken bauen Mit Christus Brücken bauen Hausgottesdienst in der österlichen Bußzeit Montag, 10. März 2014 Mit Christus Brücken bauen - unter diesem Motto findet vom 28. Mai - 1. Juni 2014 in unserem Bistum Regensburg

Mehr

Katechese, Young Mission, St. Katharina Unna, Feel the spirit Gott setzt dein Leben in Bewegung! Lieben jungen Freunde in Christus!

Katechese, Young Mission, St. Katharina Unna, Feel the spirit Gott setzt dein Leben in Bewegung! Lieben jungen Freunde in Christus! 1 Katechese, Young Mission, St. Katharina Unna, 22.6.15 Feel the spirit Gott setzt dein Leben in Bewegung! Lieben jungen Freunde in Christus! Feel the Spirit! So lautet das Motto unseres Young Mission

Mehr

Predigt Kontinentalversammlung

Predigt Kontinentalversammlung 1 Predigt Kontinentalversammlung 20.-22.05.2016 Europapräses Pfr. Josef Holtkotte Der selige Adolph Kolping war ein Mann der Glaubens und der Tat. Er war Salz der Erde und Licht der Welt, wie es Jesus

Mehr

Predigt Kontinentalversammlung Der selige Adolph Kolping war ein Mann der Glaubens und

Predigt Kontinentalversammlung Der selige Adolph Kolping war ein Mann der Glaubens und 1 Predigt Kontinentalversammlung 20.-22.05.2016 Europapräses Pfr. Josef Holtkotte Der selige Adolph Kolping war ein Mann der Glaubens und der Tat. Er war Salz der Erde und Licht der Welt, wie es Jesus

Mehr

Gottes Gnade genügt - 1 -

Gottes Gnade genügt - 1 - Gottes Gnade genügt Gott schenkt uns seine Liebe, das allein ist der Grund unseres Lebens und unseres Glaubens. Wir glauben, dass wir Menschen mit dem, was wir können und leisten, uns Gottes Liebe nicht

Mehr

Eph. 2,4-10 Predigt am 7. August 2016 in Landau. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Eph. 2,4-10 Predigt am 7. August 2016 in Landau. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Eph. 2,4-10 Predigt am 7. August 2016 in Landau Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. 1 4 Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen

Mehr

Gottesdienst zum Jahresthema am 1. Advent 2010

Gottesdienst zum Jahresthema am 1. Advent 2010 Gottesdienst zum Jahresthema am 1. Advent 2010 Einführung zum Gottesdienst Heute zünden wir die erste Kerze auf dem Adventskranz. Denn heute beginnen wir unsere religiöse Vorbereitung auf Weihnachten,

Mehr

1. Timotheus 3,15 Haus Gottes. Gemeinde des lebendigen Gottes. Säule und Fundament der Wahrheit

1. Timotheus 3,15 Haus Gottes. Gemeinde des lebendigen Gottes. Säule und Fundament der Wahrheit 1. Timotheus 3,15 Haus Gottes Gemeinde des lebendigen Gottes Säule und Fundament der Wahrheit 1. Timotheus 3,15 Die Wahrheit Die Gemeinde Wie ist die Gemeinde Säule und Grundfeste der Wahrheit? Durch apostolische

Mehr

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising: Predigt zur Weihe der Ständigen Diakone 1 am 26. September 2015 im Dom "Zu unserer Lieben Frau" in München E-Datum: 2015, In: Diakon Anianus

Mehr

ERSTE LESUNG Ez 33, 7-9

ERSTE LESUNG Ez 33, 7-9 ERSTE LESUNG Ez 33, 7-9 Wenn du den Schuldigen nicht warnst, fordere ich von dir Rechenschaft für sein Blut Lesung aus dem Buch Ezechiel So spricht der Herr: Du Menschensohn, ich gebe dich dem Haus Israel

Mehr