-RGSKRMXS 1HXQWH$XVJDEH

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "-RGSKRMXS 1HXQWH$XVJDEH"

Transkript

1 -RGSKRMXS 1HXQWH$XVJDEH 0lU] Joachim Haupt, der neue Stadtmeister im Schach 2002/2003 Wieder mit spannenden Berichten und aktuellen Informationen

2 2 Incognito Kluge Worte zur nenten Ausgabe Inhalt: Pünktlich zum Ende der diesjährigen Stadtmeisterschaft erscheint auch wieder der Incognito. Diesmal natürlich mit einem ausführlichen Bericht über den neuen Stadtmeister Joachim Haupt. Ihn zeigt auch unser Titelbild. Besonderer Dank der Redaktion gilt den fleißigen Mitautoren, die unsere Vereinszeitung erst möglich machen. Diese Tatsache sollte ein Ansporn für weitere Mitgleider sein, die etwas beitragen möchten. Wir würden uns sehr über interessante, neue und spannende Ideen und Artikel z.b. aus Mannschaftskämpfen, auswertigen Turnieren, lustige Begebenheiten, besonders schöne Partie usw. freuen. (Redaktionsschluss für die 9. Ausgabe: ) 2... Vorwort 3... Grußwort des 1. Vorsitzenden 4... Interview mit Joachim Haupt 8... Tabelle Stadtmeisterschaft 9... Verleihung des Siegels Erftstadt Erftstadt Erftstadt Senioren Jugend 8er U Scheiß Fritten Kölner Kreis-Einzelblitz Kölner Kreis- Einzelmeisterschaft Telefonieren Peter und Fritz Partiebeginn Geburtstage Impressum Peter Kreyßig, Christian Volk, Peter Kirst

3 Incognito 3 Grußwort des ersten Vorsitzenden Zunächst will ich noch einmal auf die feierliche Verleihung des Qualitätssiegels Deut scher Top-Schachverein zurückkommen. Am 13. Dezember 2002 verlieh uns Herr Joachim Fleischer als Vertreter des Deutschen Schachbunds das Siegel für hervorragende Leistungen im Bereich Kinder- und Jugendschach. Den entsprechenden Rahmen gab der große Ratssaal des Rathauses der Stadt Erftstadt mit musikalischer Untermalung durch Schüler der Musikschule ab. Man muss jedoch dran bleiben. Wir starteten deshalb am 17. Januar 03 zwei neue einstündige Anfängerkurse (ab 17:00 Uhr für 6-8 Jährige und ab 18:15 Uhr für 9-11 Jährige) mit jeweils über 30 Teilnehmern, von denen nun jeweils zehn dabei bleiben wollen. E- benfalls am 17. Januar begann auch wieder das Training durch Bernd Rosen für Schüler, Jugendliche und Erwachsene. Hinweisen möchte ich noch auf den Höhenflug der Ersten Mannschaft, die bei Redaktionsschluss mit elf zu fünf Punkten auf dem vierten Tabellenplatz in der Verbandsliga Mittelrhein stand. Auch unsere Zweite Mannschaft spielt mit neun zu drei Punkten um den Aufstieg in der Bezirkklasse des KSV mit. Bei Redaktionsschluss endete auch die Erftstadtmeisterschaft 2002/2003 im Schach. Neuer Stadtmeister wurde Joachim Haupt. Hinweisen möchte ich noch auf die erstmals stattfindede Schulschacheinzelmeisterschaft, die unser Verein am 10. Mai in der Aula des Gymnasiums Lechenich duchführt. Eröffnen wird die Veranstaltung Herr Volker Erner, Erster Beigeordneter der Stadt Erftstadt. Die Pokale, sieben an der Zahl, stiftet Herr Heiko Franke. Peter Kirst

4 4 Incognito Interview mit dem Stadtmeister 2002/2003 Die Stadt Erftstadt und der Schachverein Erftstadt hat seit kurzem einen neuen Stadtmeister, der aber schon alt bekannt ist, denn schließlich hat Joachim Haupt sich in der Vereinsgeschichte, die zu großen Teilen auch seine Geschichte ist, hervorgetan. Als Gründungsmitglied ist er dem Verein immer treu geblieben und hat durchgängig im Vorstand mitgearbeitet und zeitweilig auch den Vorsitz innegehabt. Auch als Pressewart und als das Bindeglied zwischen unserem Partnerverein Crowthorne Chessclub hat er gearbeitet, um das Vereinsleben zu bereichern und zu verschönern. Eben deshalb freut man sich besonders mit ihm, dass es jetzt auch nach einigen zweiten Plätzen mit der Stadtmeisterschaft geklappt hat. Wir wollen ihm auf diesem Wege noch einmal herzlich gratulieren und ihm ein paar Seiten widmen. Besonders zu empfehlen ist die von ihm kommentierte Partie auf Seite 6. Persönliche Daten : Herr Haupt ist 1938 geboren, verheiratet und hat einen Sohn und zwei Enkelkinder. Seinem sechsjährigen Enkel hat er jetzt Fritz und Fertig geschenkt und natürlich vorher test-gespielt. Was haben Sie denn beruflich gemacht? Nun, seit zehn Jahren bin pensioniert und nutze meine gewonnene Freizeit aus. Nachdem ich bei Ford eine kaufmännische Lehre gemacht hatte, arbeitete ich im Personalwesen. Eine interessante Zeit für mich war zum Beispiel, als ich während der Maueröffnung in Berlin als Personalleiter angestellt war. Haben sie noch andere Hobbys außer dem Schachspiel oder bereiten sie sich schon intensiv auf die nächste Stadtmeisterschaft vor, Herr Haupt? Natürlich habe ich auch noch weitere Hobbys. Neben dem Schachspielen ist da noch das

5 Incognito 5 Tennis, das ich besonders gerne spiele und Boule. Bis vor einiger Zeit habe ich auch geangelt. Unserer regelmäßigen Fahrradtouren in alle möglichen landschaftlich schönen Ecken machen mir sehr viel Spaß. Ich bin also sportlich aktiv, auch außerhalb des Schachvereins. Man mag es nicht glauben, a- ber das war der Schachverein Erftstadt in seinen Anfängen, als sich kaum zehn Schachspieler im Lokal Binzenbach zusammenfanden, um ihrem Hobby zu frönen. Erst hier sammelte ich meine ersten Turniererfahrungen in einem Verein. Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen? Das war eigentlich der klassische Gang: ich habe meinem Vater öfters zugeschaut und dann selber gegen ihn gespielt. Erst später habe ich dann von meinem Lateinlehrer ein wenig Theorie beigebracht bekommen. Er hat kleine Lehrgänge und Schachabende abgehalten in denen er uns die Italienische Eröffnung und das Endspiel König und Bauer gegen König beigebracht hat. Diese beiden Dinge schienen ihm wichtig zu sein, so dass wir sie immer wiederholt haben und ich sie noch im Schlaf spielen kann. Welcher war den der erste Verein für den Sie gespielt haben? Würden Sie bitte ein paar wichtige Stationen in Ihrer Schachspielerkarriere nennen? Als wichtige Station sind vielleicht die ersten Wettkampferfahrungen zu nennen. Mit der Mannschaft als Newcomer eine Saison ungeschlagen zu bleiben und zweimal hintereinander aufzusteigen war schon eine tolle Sache. Aber auch in der zweiten Mannschaft sind wir ja recht erfolgreich. Zu den Mannschaftserfolgen gehören auch die mehrfachen Gewinne der Seniorenmannschaftsmeisterschaft zusammen mit Eberhart Maurer, Helmut Schlich, Peter Kirst, Helmut Nerstheimer und anderen. Persönliche Erfolge stellen wohl die zweiten Plätze bei den Stadt- und Vereins-

6 6 Incognito meisterschaften dar. Über den Sieg in der Stadtmeisterschaft habe ich mich da natürlich besonders gefreut. Über die Seniorenweltmeisterschaft habe ich ja schon in der letzten Ausgabe des Incognito geschrieben. Diese internationalen Turniere finde ich immer wunderbar, da man gegen Spieler aus den Verschiedensten Ländern spielt. Bei meiner ersten Teilnahme wurde ich Remiskönig, hatte also die meisten Partien nämlich sieben aus elf mit einem Remis abgeschlossen. Die erste Gewinnpartie hatte ich dann bei meiner zweiten Teilnahme (siehe kommentierte Partie). Im letzten Jahr schloss ich dann am besten ab und erreichte fünf Punkte. Joachim Haupt Tschir ky (Österreich) Senioren WM 2001 Arco, Italien 1.Sf3 c5 [1...Sf6 2.d4=] 2. c4 [2.e4 Sc6²] 2...Sf6= 3. g3 Sc6 4.Lg2 e6 5.Sc3 Le d4 cxd4 8. Sxd4 Sxd4 [8...Da5 9.Sb3 Db4 10.Sd2=] 9.Dxd4² Bis hier ist alles Theorie, gut für Weiß, aber korrekt für beide 9...a6 Nimmt Einfluß 8qtr-+-trk pzp- 6p+-+-tR-zp 5+p+Pzp-+- 4-zP-+P+l+ 3zP-+QvL-zP LzP RmKxabcdefgh Stellung nach dem 24. Zug von Weiß

7 Incognito 7 auf b5 10.e4 Da5 [10...d6 11.Td1²] 11.a3 [11.e5 Se8±] 11...e5 12.Dd3 h6 Befestigt g5 13.Le3 Tb8 14.b4 Dc7 Das waren jetzt fünf Züge in denen Schwarz nichts bewegt, a ber ich mich entwickeln und Raum gewinnen konnte 15. f4 d6 16.f5 [16.fxe5 dxe5 17.Sd5 Sxd5 18.exd5 f5±] 16...b6 Nun sind bei Schwarz fast alle Figuren wirkungslos 17.Sd5 Sxd5 18.cxd5 b5 19.Tac1 Db7 Die schwarze Dame rückt ins Abseits 20.Tc6 Ld7 21. Tb6 [21.f6!? Lxc6 22.dxc6 Dxc6 23.fxe7+ ] 21...Da8 22.f6 Lxf6? [¹22...Txb6 23.fxg7 Kxg7 24.Lxb6 Lg5±] 23.Txd6+ Lg4 24. Tdxf6 (Diagramm)Das Qualitätsopfer reißt alles auf, die Stellung von Schwarz ist miserabel, da Turm und Dame nicht mit spielen 24...gxf6 25.Txf6 Kg7 [25...Tb7+ ] 26.Df1 [26.Df1 Tb7 27.h3+ ] 1-0 Was fasziniert Sie am Schachspiel? Ich würde mich als den typischen Spieler bezeichnen. Es gibt wohl kein Strategiespiel, das ich nicht zu Hause im Schrank stehen hätte. Sogar Mensch-Ärgere-Dich-Nicht haben mein Vater und ich zu einem Strategiespiel umgestaltet, indem wir jeder zweimal vier Spielfiguren genommen haben und versuchten uns gegenseitig heraus zu kicken. Der besondere Reiz knifflige Probleme zu Lösen fasziniert mich. Auch in meinem Beruf mussten schwierige Knobelaufgaben analysiert und gelöst werden. Das logische Denken dabei reizt mich und beim Schach ist dieses besonders stark ausgeprägt. Wie sieht denn Ihre weitere Planung aus, welche Ziele haben Sie noch? In diesem Jahr findet die Seniorenweltmeisterschaft in Frankreich statt und ist damit noch gut erreichbar. An ihr werde ich wieder teilnehmen und auf eine Elo-Zahl hoffen. Ich werde mich dabei von dem Spruch leiten lassen, dass man keine Partie gewinnen, sondern nur verlieren kann, denn man ist ja immer auf ei-

8 8 Incognito nen Fehler des Gegners angewiesen. Aber auch die nächste Stadtmeisterschaft lasse ich mir nicht nehmen, denn schließlich habe ich ja einen Titel zu verteidigen... Kommentare von Joachim Haupt Das Interview führte Peter Kreyßig Endstand Stadtmeisterschaft Erftstadt 2002/2003 Rang Teilnehmer TWZ G S R V Pkt. 1. Haupt, Joachim Harcke, Andreas Schiffer, Alphons Kirst, Peter Blom, Eckhard Fritsch, Thorben Volk, Christian Kreyßig, Peter Wagner, Thorsten Wagner, Joachim Jung, Gottfried Hartmann, Alexander Dossenhorn, Bernd Fritsch, Henrik Dreser, Christian Schilling, Herbert Schütten, Helmut Gledde, Robert Zerres, Peter Nerstheimer, Rolf Iserloh, Gerald Zerres, Ralf Göhring, Uwe Rhiem, Herbert

9 Incognito 9 Verleihung des Qualitätssiegels Deutscher Top- Schachverein Liebe Mitglieder, liebe Gäste, zunächst einmal möchte ich mich recht herzlich beim Bürgermeister der Stadt Erftstadt, Herrn Ernst-Dieter Bösche bedanken. Er hat uns in seine Räume eingeladen und außerdem einen beträchtlichen Anteil an der Gestaltung dieser Feier übernommen. Jetzt komme ich aber direkt zur Sache. Herr Joachim Fleischer, Präsidiumsmitglied des Deutschen Schachbundes wird heute die feierliche Verleihung des Qualitätssiegels Deutscher-Top- Schachverein vornehmen. Herzlich Willkommen! Auch unseren Jugendsponsor, Herrn Helmut Schlich, möchte ich begrüßen. Er wird später die Siegerehrung der nach ihm benannten Jugendschnellschach- und Blitzturniere vornehmen. Unser Spitzentrainer, Herr Bernd Rosen, ist extra aus Essen angereist. Ehrengast ist auch unser Spitzenspieler Herr Maximilian Voss, der heute zum Gewinn der Deutschen Fernschachmeisterschaft geehrt wird. Herr Peter Estl, Leiter der Musikschule Erftstadt, unterhält uns mit seinen Schülerinnen und Schülern durch einem musikalischen Beitrag. Dank auch an Herrn Adrianus Renes, der sich wie immer für das kalte Buffet verantwortlich zeigt. Wir freuen uns natürlich alle sehr, das Qualitätssiegel Deutscher-Top-Schachverein als erster Verein von den rund 3000 Vereinen in Deutschland, zum zweiten mal verliehen zu bekommen. In Deutschland gibt es bisher nur 14 Vereine, die das Qualitätssiegel Deutscher-Top-Schachverein verliehen bekom-

10 10 Incognito men haben. Es ist eine Bestätigung für unsere Jugendarbeit und Ansporn in unseren Anstrengungen nicht nachzulassen. Zum Schluss möchte ich noch darauf hinwiesen, dass wir dieses Jahr das 30jährige Bestehen des Schachvereins in Erftstadt feiern. Herr Bürgermeister, jetzt haben Sie das Wort! Rede Bürgermeister: Wies auf die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit, sowie die Wichtigkeit der Jugendarbeit in Vereinen hin. Rede Präsidiumsmitglied Joachim Fleischer Der Ausschuss war einstimmig (auch selten) für die Verleihung. Hervorgehoben wurde besonders die Zusammenarbeit mit den Schulen. Erwähnt wurde auch unser Schachbuch zum Endspiel für Anfänger. Zudem meinte er wir seien der erste Verein, der das Siegel zum zweiten Mal verliehen bekäme. Dies ist natürliche eine besondere Ehrung bedenkt man, dass wir der erste aus insgesamt 3500 Vereinen sind. Eine interessante, wahrscheinlich eher unbekannte Tatsache ist, dass in Deutschland mehr Leute Schach spielen, ob privat oder im Verein, als Fußball. Rede Jugendsponsor Helmut Schlich (War in unserer Mannschaft, die fünfmal hintereinander aufgestiegen war und Mannschaft des Jahres in Erftstadt war) Leider kann Herr Schlich aus beruflichen und räumlichen (zweiter Wohnsitz in Portugal) nicht an der Jugendbetreuung teilnehmen. Da er jedoch möchte, dass die Jugend das Schachspielen erlernt, entschloss er sich durch das Sponsern mit Geldpreisen den ein oder anderen motivieren zu können. Er sicherte zu auch weiterhin 1500 zur Verfügung zu stellen.

11 Incognito 11 Die Hauptakteure des Abends Der obligatoriche Scheck vom Bürgermeister

12 12 Incognito Ehrung des neuen Deutschen Fernschachmeisters Herrn Maximilian Voss durch den Bürgermeister der Stadt Erftstadt Herrn Ernst-Dieter Bösche Auch unser Chefredakteur Peter Kreyßig kann Schach spielen, deshalb wird er hier geehret

13 Incognito 13 Unser jüngster Teilnehmer Alexander Franke (sechs Jahre) wird geehret Auch unsere jungen Damen Caroline Loth und Julia Gäntgen (v.l.n. r.) freuen sich über die Preise

14 14 Incognito Erftstadt I (Verbandlsiga Mittelrhein West) Das letzte Spiel der ersten Mannschaft fand am statt. Leider nur mit sieben Spielern und drei Ersatzleuten aus der zweiten Mannschaft. Das zweite Brett ließen wir frei, da Maximilian Voss fehlte. Nach relativ kurzer Zeit stand unser Senior Helmut Nerstheimer (79 Jahre) auf Gewinn. Die weiteren Partien waren unklar, jedoch eher günstig für Erftstadt. Daraufhin bot Kohlscheid ein Mannschaftsremis an, was wir auch annahmen, da wir mit dem Aufstieg in die Oberliga nichts mehr zu tun hatten. Mit elf zu fünf Punkten haben wir jetzt schon nach acht von elf Spielen 50% der Mannschftspunkte erreicht. Zu erwähnen ist, dass bei diesem Wettkampf sowohl Valeri Hartmann, der viereinhalb aus sechs bisher erzielte und Heiko Franke (bisher sechseinhalb aus sieben) fehlten. Peter Kirst Erftstadt II (Bezirkklasse West KSV) 3.Spieltag: SV Erftstadt II Mühlheim VI 6 : 2 Der letzte Mannschaftskampf des Jahres verlief recht erfolgreich. Andreas Schnitzler freute sich auf seinen beruflich bedingten England-Aufenthalt und verabschiedete sich an Brett 2 mit einem schnellen Sieg. Unter Druck unterlief seinem Gegner ein grobes Versehen; das führte in wenigen Zügen zum Matt. Dieser schnelle Sieg war für die Mannschaft sehr wichtig, weil zu diesem Zeitpunkt an Brett 5 Werner Rost einen Bauern und 1 Figur veropfert hatte und man hier mit einer Niederlage rechnen musste. Wenig später gewann Thorsten

15 Incognito 15 Wagner an Brett 8. Er hatte ein Remis-Angebot in etwas besserer Stellung abgelehnt und nutzte gekonnt eine Bauernschwäche seines Gegners aus. Christian Volk hielt an Brett 6 jederzeit das Gleichgewicht und remisierte sicher. Und immer noch dauerte die Partie an Brett 5 an. Ich stellte mich einfach stur wie an anderer Stelle bereits dargestellt spielte trotz meines Figurenverlusts immer weiter, gewann immer mehr Material zurück und setzte schließlich komischerweise unter Mithilfe des Gegners diesen schachmatt. Mit 3,5 : 0,5 Punkten konnten wir optimistisch der weiteren Dinge harren. Leider verlor Peter Kreyßig, weil er die jugoslawische Verteidigung nicht optimal weil zu passiv behandelte. Dafür führte Werner Baumgarten seine strategisch weitsichtig angelegte Partie souverän zum Gewinn. Das sicherte den Sieg im Mannschaftskampf. Gut auch Alphons Schiffers Kampf am Spitzenbrett: Aus bedrängter Stellung befreite er sich und erkämpfte sich mehr und mehr Vorteil. Sein Sieg war verdient. Aus einer bedrängten Lage befreite sich auch Jochen Haupt; zunächst verlor er einen Bauern, später kämpfte er im Endspiel mit einem Springer gegen 3 Bauern und erreichte am Ende remis. Werner Rost 4.Spieltag: Sülz-Klettenberg SV Erftstadt II 4 1/2 : 3 1/2 Am traten wir zum ersten Mannschaftskampf im neuen Jahr an. Diesmal ging es gegen Sülz-Klettenberg. Ein Verlust hätte uns wahrscheinlich schlechte Chancen auf den Wiederaufstieg beschert, also hieß es siegen! Peter Kirst war so gespannt auf das Spiel, das er es sich nicht nehmen ließ selbst mit nach Klettenberg zu kommen, obwohl er ja gar nicht mehr in der zweiten Mannschaft spielt. Nach einigen Suchen im Labyrinth der Einbahnstraßen Kölns und

16 16 Incognito der üblicherweise längeren Parkplatzsuche trafen wir im Spiellokal der Sülzer direkt neben einer Kirche ein. Der Mannschaftskampf begann recht erfolgsversprechend, denn der Gegner von Alphons Schiffer unternahm einen Ausflug mit der Dame, der ihn diese und somit auch die Partie kostete. Aber nicht nur am ersten Brett auch an den letzten beiden Bretter sah es gut aus. Hier spielten Helmut Nerstheimer und Thorsten Wagner. Herr Nerstheimer eroberte zwei Bauern und gewann das Endspiel, wie wir es von ihm gewohnt sind, souverän. Thorsten nutzte einen Fehler seines Gegners in der Eröffnung direkt aus und erhielt einen Springer gegen einen Bauern. Jedoch dachte sein Gegner nicht daran die Flinte ins Korn zu werfen und zeigte eine starke Gegenwehr bis zum letzten Zug. Zwar fand Thorsten nicht den schnellsten Gewinnweg, siegte aber dennoch und fuhr somit den dritten Punkt ein. Christian Volk erreichte an Brett fünf ein Remis. Die einzige kleine Schwäche von Christian war ein schwacher Bauer, den er jeder Zeit halten konnte und da eine Schwäche ja meistens nicht zum Gewinn reicht, nahm sein Gegner das Remis gerne an. An Brett acht hätte ich selbst beinahe eine ausgeglichene Stellung durch einen falschen Läuferzug zur Verluststellung gemacht. Die Stellung sah zwar sehr nach Verlust aus, aber auch die späteren Analysen zeigten, dass das Remis berechtigt war, da ich auf jeden Gewinnversuch die richtige Antwort hatte. Nun stand es vier zu eins und an den Brettern zwei bis vier wurde noch gespielt. Einen halben Punkt brauchten wir noch zum Sieg. Werner Rost verschaffte uns diesen leider nicht, er hatte seinen Läufer so weit abseits stehen, das er langsam zusammen geschoben werden konnte. Aber getrost seines Mottos nicht auf zugeben (siehe Artikel aus dem letzten Incognito) spielte er weiter. Herr Baumgarten hätte seine Partie mit Sicherheit gewonnen, bot aber zum Wohle der Mannschaft Remis an und sicherte somit den

17 Incognito 17 Sieg. An Brett drei fehlte Herrn Haupt genau ein Tempo zum Remis und zwei zum Sieg, was natürlich sehr schade war. Wir bleiben also weiter im Rennen um eine Aufstiegsplatz und auch Peter Kirst freute sich, dass seine moralische Unterstützung nicht umsonst gewesen war. 5. Spieltag: SV Erftstadt II Longerich 4 : 4 Der Sieg der letzten Runde beflügelte uns ein wenig, denn bei einem Sieg würde das Ziel der Mission Wideraufstieg um einiges näher rücken. Am traten wir in einem Heimspiel gegen Longerich an. Einige der Longericher hatten die Ausfahrt Erftstadt verpasst, erschienen aber noch rechtzeitig. An Brett eins verfehlte eine Opfer von Alphons Schiffer seine Wirkung, dieser ließ sich aber nicht entmutigen und spielte weiter, was aber leider vergeblich war. Helmut Nerstheimer, einer unserer stärksten Ersatzspieler nahm in leicht besserer Stellung ein Remis an. Die Partie, so zeigte sich später wäre wohl nicht zu gewinnen gewesen. An Brett sieben spielte weiterer starker Ersatz: Cornelia Welte. Sie profitierte von den vergeblichen Gewinnversuchen ihres Gegners und seiner anschließenden Zeitnot. Schade, dass sie nicht in der Stammmannschaft spielen wollte, denn das war schon ihr zweiter Sieg für die Mannschaft in dieser Saison. Werner Baumgarten war völlig perplex als er von seinem Gegner von einer Mattkombination überrascht wurde. An Brett sechs kam Thorsten Wagner in eine nicht mehr zu gewinnende Stellung, so dass sich sein Gegner und er auf ein Remis einigten. Werner Rost war zwar etwas unzufrieden damit, denn auf Sieg standen wir mit dem Zwischenstand von 2:3 nicht, mußte sich aber damit abfinden. An Brett drei geriet Jochen Haupt in einen Mattanriff, den wir allesamt schon im Matt endent sahen. Herr Haupt jedoch bot Remis

18 18 Incognito an, das der Gegner nich einiger Überlegung auch annahm, was natürlich verwunderlich war. Und tatsächlich nach der Analyse vor Ort zeigte sich, dass die Partie in allen Varianten für Herrn Haupt gewonnen war. Später belehrte uns aber Werner Rost eines besseren und zeigte uns den Gewinnweg für den Longericher. Selbst kam ich an Brett fünf in eine unübersichtliche Stellung und war zudem noch in Zeitnot. Trotzdem fand ich mehr oder weniger gute Züge (es gab zwischen durch schon einen Gewinnzug) und mein Gegner suchte verkrampft nach einem Gewinnweg, so dass er ebenso in Zeitnot geriet. Letztlich überschritt er die Zeit beim 39. Zug (puh!!!). Die Partie wäre auch so gewonnen gewesen. Nun bleibt noch Werner Rost, der in leicht besserer Stellung für den Sieg der Mannschaft kämpfte. Nach dem Turmtausch willigte er in das Remis ein, da er keinen Gewinnweg sah und das Unentschieden sichern wollte. In der Analyse zeigte sich leider, dass sowohl vor als auch nach dem Turmtausch einen Gewinn drinn gewesen war. Nun taten die anderen Mannschaften an diesem Spieltag das übrige dazu, so dass wir weiterhin vorne mitspielen können. 6. Spieltag: SK Kerpen II - SV Erftstadt II 6 1/2 : 1 1/2 Unser Mannschaftskampf am gegen Kerpen durfte eigentlich gar keinen anderen Ausgang haben als mit einem Sieg unsererseits! Die Kerpener spielten schon in der gesamten Saison ständig mit Ersatz, so dass sie auf einem Abstiegsplatz am Ende der Tabelle landeten. Für uns hieß das natürlich wieder Punkte für den Wiederaufstieg zu sammeln. Und so kam es dann auch: Trotz des Ausfalls von Werner Baumgarten und Andreas Schnitzler gewannen wir souverän. Helmut Nerstheimer sicherte, wie so oft, den ersten Punkt. Er hatte zwei Bauern

19 Incognito 19 gewonnen und fuhr den Punkt gemütlich ein. Auch unser zweiter Ersatz machte seine Sache gut und gewann durch Gabeln und Fesselungen eine Figur. Mehr zu Thorstens Partie direkt nach diesem Artikel. Ebenso gut lief es an den oberen Brettern: Alphons Schiffer stand schon nach der Eröffnung besser und machte den Punkt. Selbst gewann ich einen Bauern und nach weiteren Fehlern meines Gegners im Endspiel auch die Partie. Daraufhin bot Werner Rost Remis und sicherte so den Gewinn der Mannschaft. Da er ein wenig besser stand, nahm sein Gegner das Remisgebot auch Bimmermann Thorsten Wagner an. Thorben Fritsch war in eine sehr bedrängte Stellung geraten, so dass der Königsangriff seines Gegners zum Erfolg führte. An Brett zwei gewann Joachim Haupt mit einem Bauern mehr. Christian Volk ging mit einem Mehrbauern ins Endspiel, das er zwar nicht schnellst möglich aber immerhin gewann. Man kann wohl sagen, dass wir souverän mit 6 1/2 zu 1 1/2 gewonnen haben. In der nächsten Ausgabe werden wir dann über die heiße Endphase des Aufstiegskampfs berichten. Peter Kreyßig 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 d6 4.Sf3 Lg7 5.e Ld3 Sbd7 7.Dc2 e5 8.Ld2 exd4 9.Sxd4 Se5 10.Le2 Te d5 12.cxd5 Sxd5 13.h3? Verwehrt dem Gegner zwar g4 ist aber dennoch ein Tempoverlust [¹13.Le1= sieht noch spielbar aus] 13...Sb Db1 Jetzt geht es los. Die wei ßen Figuren werden stark unter Beschuß genommen! c5 (Diagramm) 15.Se4 cxd4 16.Lxb4 Dc7+ 17.Dc2 Dxc2+ 18.Kxc2 Sc6 19.Ld2 [19.Sd6 Sxb4+ 20.Kb3 Td8 21.Sxc8 Sc6 (21...Tdxc8?! 22.Kxb4 Tc2 23.Lf3 ; 21...Taxc8?! 22. Kxb4 Tc2 23.The1-+) 22.Sxa7 Txa7-+] 19...Txe4 20.Lf3 [20.Ld3 ändert den Lauf der Dinge nicht, denn mit einer Fi

20 20 Incognito gur weniger könnte Weiß auch aufgeben Te7-+] Te7 21.Lxc6 bxc6 22.Lb4 [22.The1 ändert nichts am Aus gang der Partie 22...Lf5+ 23.Kc1 d3-+] 22...Tb7 23.Lc5 [23.La3 Lf5+ 24.Kc1 dxe3 25.fxe3 Te8-+] 23...Lf5+ 24.Kc1 dxe3 25.Lxe3 [25.b3 verlängert das Leiden 25...e2 26.Td2- +] 25...Txb2 [25...Txb2 26.Td6 Tb1+ 27.Kd2 Txh1-+] 0-1 8r+lwqr+k+ 7zpp+-+pvlp p+ 5+-zp-sn-+- 4-sn-sN sN-zP-+P 2PzP-vLLzPP+ 1+QmKR+-+R xabcdefgh Stellung nach dem 14. Zug Erftstadt III (Erste Kreisklasse KSV West) Die Dritte Mannschaft erfernte sich von den Abstiegsplätzen mit einem Sieg gegen Kerpen III. Der Gegner von Nadine Schwahn bot Remis an, worauf der Mannschaftführer Thorben Fritsch sie bat weiter zu spielen, da der Wettkampfausgang noch unklar war. Leider verlor sie dann ihr erstes Spiel in der dritten Mannschaft. Peter Kirst

21 Incognito 21 Senioren im Endspiel um die Bezirksmeisterschaft Unsere Seniorenmannschaft hat in der laufenden Saison den ersten Platz in der Staffel West des Schachbezirks Köln erreicht und bestreitet voraussichtlich am 3. Mai den Endkampf gegen Mülheim. Dabei war mit diesem Erfolg zu Beginn der Meisterschaft wirklich nicht zu rechnen, die Konkurrenz schien zu stark. Gemessen an den DWZ- Zahlen war allenfalls der dritte Platz drin. Aber es ging direkt mit einer positiven Überraschung los. Gegen die eindeutig favorisierten Spieler aus Müngersdorf gelang ein 2,5:1,5 Sieg, weil Eckhard Blom an Brett vier ein schöner Sieg gelang, Peter Kirst, Werner Baumgarten und Helmut Nerstheimer spielten jeweils Remis. Leider konnten wir in der zweiten Runde, gegen Mülheim II, nur drei Spieler aufbieten, obwohl wir theoretisch über 18 Senioren verfügen, aber Senioren haben bekanntlich immer viele Verpflichtungen. So war Brett eins von Beginn an kampflos verloren, Peter Kirst verlor leider relativ bald. Zwar konnte ich meine Partie gewinnen, aber zum Mannschaftserfolg musste nun Werner Baumgarten ebenfalls gewinnen, die Stellung war jedoch nur ausgeglichen. Er wollte es unbedingt erzwingen und, wie das dann so ist, am Ende mußte er sich sogar geschlagen geben, und wir fuhren mit einer 1:3 Niederlage nach Hause. Der nächste Gegner, BSG Allianz, war deutlich der schwächste in unserer Gruppe, und so gelang uns ein klarer 3,5:0,5 Sieg, Peter Kirst, Helmut Nerstheimer und ich gewannen, Werner Baumgarten Remis. Die zweite faustdicke Überraschung war dann in der letzten Runde der Sieg gegen Brühl. Die Mannschaft hatte bisher zwei Kämpfe mit jeweils 4:0 gewonnen. Es begann mit dem

22 22 Incognito tollen Sieg von Peter Kirst gegen Dr. Löffler, ein immer noch enorm starker Spitzenspieler aus Brühl, der nur sehr selten eine Partie verliert. Diesmal war Werner Baumgarten der Lieferant des zweiten vollen Punktes, Eberhard Maurer sicherte mit seinem Remis den endgültigen Mannschaftserfolg, so dass die Niederlage von Helmut Nerstheimer bedeutungslos war. Damit hatten wir den Gruppensieg erreicht, da bei Punktegleichheit der direkte Vergleich zählt. Brühl und Erftstadt haben jeweils zwei Mannschaftspunkte abgegeben, aber wir sind damit vor Brühl platziert. Der Endkampf gegen Mülheim I wird zwar wieder, gemessen an der theoretischen Spielstärke des Gegners, fast aussichtslos, aber eben nur fast. Unsere alten Herren sind immer für eine Überraschung gut. Jugend 8er im Abstiegskampf Joachim Haupt SV Menden - SV Erftstadt 6,5 : 1,5 Am hatte unsere Jugendmannschaft ihren nächsten Kampf in Menden und wir mussten alle früh aufstehen. Als Fahrer hatte ich die Eltern von Henrik und Thorben Fritsch und den Vater von Peter gefunden. Dieses Mal traten wir nur mit sechs Leuten an. Wir haben uns gedacht, dass wir mehr Chancen haben, wenn wir das erste und zweite Brett freilassen und alle dafür zwei Bretter nach hinten rutschen können. Aber leider hat das alles nicht so ganz funktioniert. Als erstes verlor Yorck seine Partie, weil er die Dame eingestellt hat. Das war aber nicht so schlimm, weil der Gegner von Thorben auch die Dame eingestellt hat und dadurch konnte Thorben uns den ersten Punkt sichern. Christian stand seine Partie

23 Incognito 23 über ausgeglichen, aber kam dann in ein Endspiel, wo er positionell etwas schlechter stand. Schließlich stellte er seinen Turm ein und verlor seine Partie. Henrik und Peter hatten etwas wenig Platz für ihre Figuren, weil ihre Gegner einen Angriff gestartet haben, der leider bei beiden zum Sieg des Gegners führte. Ich selber stand meine Partie über ausgeglichen und kam in ein Endspiel, wo er einen Springer und ich einen Läufer hatte. Er hatte zwar einen Bauern mehr, aber mehr als Remis war nicht drin für ihn. So verloren wir auch diesen Mannschaftskampf und haben auch keine Chance mehr, den Klassenerhalt zu sichern. Trotzdem halten wir zusammen und werden weiterhin versuchen, einen Mannschaftssieg zu erringen. Ratingen - SV Erftstadt 2,5 : 5,5 Am 16. März war es wieder so weit. Unser nächster Kampf in Ratingen stand vor der Tür und ich hatte mich mit der Mannschaft darauf geeinigt, wieder mit sechs Leuten anzutreten. Um 9:45 Uhr haben wir uns getroffen und als ich Creutzner ankam, stand Michael Ehrenberg dort. Ich hatte mir gedacht, dass er auch einen Mannschaftskampf hat und auf seine anderen Spieler wartet. Nett wie ich nun mal bin, bin ich aus dem Auto gestiegen und habe ihm Guten Morgen gesagt. Er hat mich auch gegrüßt und mir gesagt, dass er in Dormagen mit der Vierten Mannschaft spielt und auf die anderen wartet. Na ja, also meine Mannschaft ist dann wenige Minuten später eingetroffen, seine allerdings nicht. Christian hat ihm dann noch ungefähr gesagt, wo das Spiellokal in Dormagen ist, aber dann mussten wir auch losfahren, weil wir ja pünktlich in Ratingen ankommen wollten. Ich weiß jetzt nicht, ob Michael nach Dormagen oder nach Hause gefahren ist. Wir sind jedenfalls in Ratingen bei strahlendem Sonnen-

24 Incognito 24 Incognito 24 schein angekommen. Das Spiellokal war ein Art Jugendzentrum und sah auch ganz nett aus. Henrik musste aus irgendeinem Grund, kurz nachdem wir das Spiellokal betreten hatten, einen Zuckerwürfel zu den Pflanzen legen, die darum standen und Yorck hat eine geschüttelte Flasche mit Apfelschorle zu schnell aufgemacht. Das Ergebnis davon könnt ihr euch sicher alle denken... Der Kampf lief ü- berraschend gut. Yorck konnte schon nach kurzer Zeit einen Läufer gewinnen und im Endspiel auch seinen verdienten Punkt holen. Henriks Gegner hat eine Springergabel übersehen, bei der Dame, König und Turm angegriffen wurden. (Anmerkung des Chefredakteurs: laut dem Autor des Textes eine sogenannte Frühstücksgabel ) Klar, dass sich Henrik danach den Sieg nicht mehr nehmen lässt. Auch Thorben hatte eine Springergabel mit König und Turm, was zum Gewinnen locker gereicht hat. Christian hat in der Eröffnung einen Bauern gewonnen und ging dann ins Endspiel, wo er einen weiteren Bauern erobern konnte. So hat auch er gewonnen und wir hatten vier Brettpunkte. Mein Gegner hat für jeden Zug sehr lange überlegt, aber trotzdem nach 15 Zügen aufgegeben, weil er eine Figur weniger hatte. Peter stand seine Partie über ausgeglichen und spielte Remis. So haben wir mit sechs Spielern unseren ersten Sieg errungen und vielleicht schaffen wir ja noch einen bei unserem nächsten Kampf gegen Brühl. Thorsten Wagner U16 ergattert Mannschaftspunkt in der SJM-Liga Unsere U16 Mannschaft war letzte Saison von der SJM- Klasse in die Liga aufgestiegen. Henrik und Thorben Fritsch konnten jedoch aus Altersgründen diese Saison nicht

25 25 Incognito Incognito 25 mehr spielen. So besteht die Mannschaft aus Spielern, die im Schnitt vier Jahre jünger als ihre Konkurrenten sind. Entsprechend sind auch die Chancen. Gespielt haben bisher Lukas Mevis, Roman Feldhoff, Sebastian Schütten, Denis Walther, Roman Estl und Annalisa Schütten. Am Samstag den traten wir in Brühl an. Leider nur mit drei Spielern. Während Lukas Mevis mit Weiß gegen das Wolgagambit nicht zurecht kam (im Augenblick lässt er es sich aber von Andreas Harcke beibringen) und dann auch verlor, hatte am dritten Brett Sebastian Schütten keine Mühe und gewann souverän. Am vierten Brett verlor Annalisa Schütten nach der Eröffnung eine Figur, kämpfte aber tapfer weiter. Sie bekam dann Angriff und schließlich gewann sie die Dame des Gegners, worauf dieser aufgab. So endete der Wettkampf 2:2. Nun noch die Partie von Annalisa Schütten (nächste Seite). Am fand unser letztes Spiel in der U16-Mittelrhein gegen Mülheim I statt. An Brett 1 wollte Lukas Mevis seinen Gegner Longlong Krutwig (ca DWZ-Punkte) mit Preußisch überraschen. Dieser kannte jedoch die Theorie um einiges besser, so dass Lukas nach wenigen Zügen hoffnungslos auf Verlust stand. Eine interessante Partie hatte am dritten Brett Sebastian Schütten. Er opferte zwei Figuren und bekam starken Angriff; sein Gegner machte dann einen Fehlzug, woraufhin Sebastian hätte dreizügig Matt setzen können, was er jedoch übersah. Im weiteren Verlauf musste er sich dann der Materialüberlegenheit seines Gegner beugen. Insgesamt endete der Wettkampf 4:0 für Mülheim I. Unsere Mannschaft wird nächste Saison eine Klasse tiefer in der SJM- Klasse spielen, wo die Chancen deutlich besser sind. Peter Kirst

26 26 Incognito Annalisa Schütten Baumgärtl U12 Erftstadt, e4 c5 2.d3 d6 3.Sf3 Sf6 4.Lg5 e6 5.d4 cxd4 6.Sxd4 Le7 7.Lb5+ Sbd7 8.Lxf6 [8.Sc3 0-0=] 8...Lxf6 9.c3 Punkt d4 9...a6 10.La4 b5 11.Sc6?? 11...Dc7 Hier stellt Annalisa leider den Springer ein. Lc2 wäre richtg gewesen. 12.Lc2 [12.Lxb5 ändert nichts mehr 12...axb5 13.Sb4 Lb7-+] Dxc6 13.e5 [13.Sd2-+ die letzte Gegenchance] 13...Dxg2 14.Tf1 Lxe5 [14...Sxe5 und Schwarz hätte es noch leichter 15.Sd2 Dxh2 16.De2-+] 15.De2 [15.f4 hilft allerdings auch nicht 15...Lf6 16.De2 Dc6-+] 15...Lb7 [15...Dxh2 läßt dem Gegner kaum Chancen 16.Sd2-+] 16.Sd2 [16.f4 nützt auch nichts mehr 16...Lf6-+] [16...Lf4 ist genauer 17.f3 Dxh2 18.Dxh2 Lxh2 19.a4-+] [17.f4 hilft auch nicht mehr 17...Lf6-+] 17...Lxh2 18.Dh5 Sf6 19.Dh4 Le5 [¹19... h6 wäre im Gewinnsinne präziser 20.Th1 Sg4 21.Kb1-+] 20.Tg1 [20.f4 ist noch eine dünne Chance 20...Dg4 21. Lxh7+ Kh8 22.Dh2-+] ¹20...Dh2 21.Dg5 Dh6? Ein schwe rer Fehler des Schwarzen, denn Annlisa direkt ausnützt und somit gewinnt 22.Dxh r+lwqk+-tr 7+-+n+pzpp 6p+Nzppvl-+ 5+p L+-+P zP PzP-+-zPPzP 1tRN+QmK-+R xabcdefgh Stellung nach dem 11. Zug von Weiß

27 Incognito 27 Scheiß Fritten (Peter Kirst) Dieser kernige Ausdruck stammt von unserem 1. Vorsitzenden Peter Kirst. Wie ist es dazu gekommen? Bei den diesjährigen U12- Mittelrhein-Mannschaftsmeisterschaften traten wir mit zwei Mannschaften an. Alle gemeldeten Kinder sind auch erschienen und waren auch (fast) alle pünktlich um 13:45 Uhr am Treffpunkt. Dieser Umstand ist sehr lobenswert und eine klare Verbesserung zum Vorjahr. Wir traten mit folgenden Besetzungen an (in Klammern die erzielten Brettpunkte): Erftstadt I: 1. Feldhoff,Roman (2,5) 2. Estl, Roman (7,0) 3. Franke,Michael (5,0) 4. Koep, Philipp (3,0) Erftstadt II: 1. Loth, Carolin (4,0) 2. Greve, Dörte (2,5) 3. Gäntgen, Julia (1,0) 4. Bulich, Lisa (4,5) Insgesamt waren 16 Mannschaften aus dem ganzen Verband Mittelrhein vertreten. Gespielt wurden 7 Runden Schweizer-System. Jeder Spieler hatte 15 Minuten Zeit pro Partie, was einigen zu schaffen machte. Die Betreuer brauchten einige Runden, bis das Blitzen ausgetrieben war. Die 1. Mannschaft schaffte wie im Vorjahr den 4. Platz. Bei 9:5 Punkten und bei dem besten Brettergebnis (17,5 : 10,5) nach den überlegenen Porzern verpassten wir die Qualifikation für die NRW- Meisterschaft nur hauchdünn. Die ersten zwei Vereine qualifizierten sich. Da Porz I den Sieger stellte, war der 3. Platz von Porz II für die Qualifikation nicht relevant. Nur Herzogenrath (10:4 Punkte bei 16,5 : 11,5 Brettpunkten) lag daher noch vor uns.

28 28 Incognito Sowohl gegen Porz II (2:2) als auch gegen Herzogenrath (1:3) haben wir gute Chancen ausgelassen. Ein halber Punkt mehr gegen Porz II hätte die Teilnahme an den NRW- Meisterschaften bedeutet. In diesem Spiel stand Roman Feldhoff mit einer Figur mehr auf Gewinn, befasste sich dann aber mehr mit seinen Fritten als mit der Gewinnführung, waserheerend war. Auch die anderen ließen sich gerne von ihren Süßigkeiten u.a. ablenken. Die Betreuer haben daraufhin bei Spielbeginn die Habseligkeiten in Verwahrung genommen, was aber nichts mehr an den verspielten Punkten änderte. Insgesamt war der 4. Platz ein prima Ergebnis, wobei Lukas Mevis als unser 1. Brett noch fehlte. Auch die 2. Mannschaft, die einzige Mädchenmannschaft im Tunier, wusste zu überzeugen und landete mit 6:8 Punkten bei 12,0 : 16:0 Brettpunkten auf einen überraschenden 11. Platz. Hier wurde jeder Mannschaftspunkt gebührend gefeiert. Das es dann 6 geworden sind, haben die Mädchen wohl selbst nicht gedacht. Alle Ergebnisse sind unter u12mm.htm zu finden. Gegen 19:00 Uhr traten wir dann die Heimreise an, ein aufregender Schachtag war vorbei. Bis zum nächsten Mal! Heiko Franke

29 Incognito 29 Erftstadt I bei der U12 Mannschaftsmeisterschaft (oben) Frauenpower in der zweiten Erftstädter Mannschaft (links)

30 30 Incognito Kölner Kreisblitzeinzel - Jugendmeisterschaft Veranstalter war wieder unser Schachverein. An dieser Meisterschaft nahmen diesmal nur 34 Teilnehmer teil, davon 12 aus Erftstadt. Für das leibliche Wohl sorgten Frau Kirst, Frau Mevis und Frau Rhiem. Besonders gut schnitten Lukas Mevis, der Zweiter in der U12 mit Punkten wurde, und Michael Franke ab, der als einziger U10-Spieler Punkte erhielt. Hierzu ein Schnappschuß von Michael. Qualifiziert für die Mittelrheinmeisterschaft haben sich Thorsten Wagner, sowie Henrik und Thorben Fritsch. Einzelheiten zum Turnier siehe Tabelle: U10/U12/U14 Rg.Teilnehmer AK DWZ Verein Pkt. 1.Krutwig,Longlong U SF Köln-Mülheim Peltzer,Raphael U Brühler SK Khorolinsky,Juliyan U SF Köln-Mülheim Herrmann,Gerrit Sö. U Ro. Brauweiler Jasinska,Kornelia U SF Köln-Mülheim Bendella,Hadjira U SF Köln-Mülheim Mevis,Jan-Lukas U SV Erftstadt Marzban,Mischa U Klub Kölner SF Meddeb,Hamdi U SF Köln-Mülheim Feldhoff,Roman U SV Erftstadt Franke,Michael U10 SV Erftstadt Schütten,Sebastian U14 SV Erftstadt Gorenstein,Alexand. U14 SF Köln-Mülheim Tegtmeier,Stephan U Ro. Brauweiler Riehm,Florian U14 SV Erftstadt Schütten,Annalisa U12 SV Erftstadt Lesch,Andreas U14 SV Erftstadt Gäntgen,Julia U12 SV Erftstadt Loth,Carolin U12 SV Erftstadt 0.0

31 Incognito 31 U18/U20 Rg.Teilnehmer Ak DWZ Verein Pkt. 1. Pilgram,Alexander U SG Porz e.v Knipp,Benjamin U SF Köln-Mülheim Fritsch,Thorben U SV Erftstadt Fritsch,Henrik U SV Erftstadt Meier,Marco U ISVF Eikam Albers,Damian U SF Köln-Mülheim 0.0

32 32 Incognito Kölner Kreiseinzel-Jugendmeisterschaft An der Kölner Kreiseinzel- Jugend und Schülermeisterschaft nahmen wir mit folgenden Spielern teil: Henrik und Thorben Fritsch, Roman Feldhoff und Lukas Mevis, Roman Estl und Michael Franke. Hervorragend schnitten unsere Youngstars ab. Roman Estl erzielte 7 Punkte aus 7 Partien und qualifizierte sich als U10- Spieler für die U12 Mittelrheinmeisterschaft. Aber auch Michael Franke als dritter der U10-Klasse erzielte ein hervorragendes Ergebnis. Hierzu Fotos on ihrer Pokalüberreichung.

33 Incognito 33 Telefonieren und Schach Franz Meier schreibt als Gruppenleiter der 1.Kreisklasse (Nachricht in der Newsgroup dino.schach.allgemein vom ): Leider läuft gegen die Wertung der Partie S-Klettenberg III - SF Longerich II ein Protest von Sülz-Klettenberg. Die Paarung an Brett 3 wurde von mir als Wettkampfleiter für SF Longerich als Gewonnen gewertet, da der Spieler von Sülz-Klettenberg während des Wettkampfes mit dem Handy telefonierte. Ich habe die Protestsache dem KSV Turnierleiter Stefan Philipp zur weiteren Bearbeitung weitergeleitet. Auch wurde der KSV Vorsitzende Manfred Weber über die Sache informiert. Ich möchte alle Wettkampfleiter und Mannschaftsführer nochmals darauf hinweisen, dass das Telefonieren während des Wettkampfes den Partieverlust zur Folge hat. Dies deckt sich mit dem Ausschreibungsheft des Kölner Schachverbandes (Seite 7), in dem das Telefonieren ausdrücklich verboten wird: Im Turniersaal mitgeführte Telefone müssen abgeschaltet sein; ihre Benutzung ist untersagt. (BTO / SBNRW Artikel 6.7 g-bestimmung). SBNRW Artikel 6.7 lautet: Es ist verboten, den Gegner, gleich auf welche Art, abzulenken oder zu stören Werner Rost

34 34 Incognito Peters erste Versuche gegen Fritz Nachdem ich mir im dezember 2002 nach mehreren Anläufen einen PC zugelegt habe, wollte ich natürlich auch gegen Fritz 6 spielen. Dieses Programm hatte mir mein Sohn schon vor 2 Jahren geschenkt. Zunächst verlor ich gegen Fritz meine Blitzpartien allesamt. Aber nach und nach gewöhnte ich mich an seine Spielweise und schaffte erstmals ein Remis. Nach etwa 25 Partien mit der gleichen Partieanlage schaffte ich tatsächlich einen Sieg. Das war s dann aber auch, Fritz spielt ähnliches nicht ein zweites Mal. Peter Kirst Fritz 7 A07: Réti Opening: New York and Capablanca Systems 1.Sf3 Sf6 2.g3 d5 3.Lg2 e Le7 5.d3 Sichert e Sc3 d4 7.Se4 Sc6 8.Sxf6+ Lxf6 9.e4 e5 10.h3 Verhindert das Eindringen auf g Le6 11.Kh2 Te8 12.a3 Der Gegner darf nicht nach b Dd6 13.Sg1 a6 14.f4 Der Stan dardhebel 14...b6 15.f5 (Diagramm) Fritz hielt den Vorstoß f5 für ver früht, musste sich jedoch in dieser Partie eines Besseren belehren lassen. Es hätte mich auch gewundert, denn bei alen Großmeistern gilt der Vor stoß f5 bei geschlossenem Zentrum für aussichtsreich Lc8 16.h4 Lb7 17.Sh3 Se7 [17...h6 18.Dh5²] 18.Dh5 [18.g4 Sc6²] 18...Tf8 19.Sg5 h6 20.Sh3 c5 [20...Dc5 21.Tf2=] 21.Dg4 [21.g4 b5²] 21...Kh7 22.Sg5+ Kh8 23.Dh5 Kg8 24.Sf3 b5 25.Lg5 hxg5 26.hxg5 g6 27.Dh4 Lg7 28.f6 Lxf6 [28...Tfd8 29.Th1 Kf8 30.fxg7+ Ke8 31.g8T+ Sxg8+ ] 29.gxf6 Ab hier ließ Fritz einfach die Zeit laufen. Man könnte meinen auch ein Com puter hätte seinen Stolz r+-+r+k+ 7+-zp-+pzpp 6pzpnwqlvl zpP zpP+-+ 3zP-+P+-zPP 2-zPP+-+LmK 1tR-vLQ+RsNxabcdefgh Stellung nach dem 15. Zug von Weiß

35 Incognito 35 Wie beginnt man eine Partie? Auf dem ersten Blick erscheint es einfach, eine Partie zu beginnen. Aber man kann doch einiges falsch machen. Wie sieht also ein korrekter Partieanfang aus? Die Uhr des Weißen wird zu dem Zeitpunkt angestellt, an dem der Wettkampf laut Spielplan beginnt. (Fide 6.5). Dafür muss der Wettkampfleiter sorgen bzw. dies selbst erledigen. Beispiel: Beginnt der Wettkampf laut Spielplan um 10:00 Uhr, dann müssen alle Uhren um 10:00 angestellt werden, auch wenn die Partien noch nicht beginnen. Häufig beginnen die Partien ein paar Minuten später, weil der Gegner noch nicht da ist oder weil noch die Mannschaftsaufstellungen in die Spielberichtskarte eingetragen werden oder weil noch eine Begrüßung erfolgen soll... Dennoch müssen die Uhren um 10:00 Uhr angestellt werden. Danach ziehen die Spielpartner abwechselnd ihre Figuren, wobei der Spieler mit den weißen Figuren beginnt. (Fide 1.1) Schauen wir uns doch einmal an, was Willi Knebel zudiesem Thema zu sagen hat: Regel-FAQ mit Willi Knebel Artikel : Abwesenheit von Spielern bei Partiebeginn - Thomas Rosenberg 1 Thomas Rosenberg (SF Essen-Überruhr) schreibt am : Lieber Willi,... ich möchte gerne eine Frage zum Drumherum vor der eigentlichen Schachpartie stellen. Immer wieder kommt es vor, dass man selber oder der Gegner zu spät zur Partie erscheint. Wenn der Verspätete die weißen Steine führt, ist es üblich, dass die Uhr des Weißen in Gang gesetzt

36 36 Incognito wird. Aber was ist, wenn der Weiße anwesend ist und auf den Schwarzen wartet? Es ist doch richtig, dass das Schiedsgericht die Uhr des Weißen zu Beginn des Mannschaftskampfes bzw. der Runde in Gang setzt (auch wenn beide Spieler noch abwesend sind)? Nun läuft also des Weißen Uhr... Frage: Wie verhält sich der Spieler mit den weißen Steinen korrekt? Drückt er einfach die Uhr und lässt sie vom Gegner bei dessen Ankunft wiederum drücken? (Achtung: Zugzähler bei elektronischen Uhren wird um Eins erhöht.) Oder muss er einen Zug auf dem Brett machen? Oder muss er den Zug aufschreiben? Darf er überhaupt einen Zug machen (Sein Gegner ist schließlich noch gar nicht da.)? Meine Meinung ist, dass ich als Weißspieler keinen Zug zu machen brauche, wenn ich auf meinen Gegner warte. Ich weiß doch gar nicht, wann und vor allem ob er kommt. Und wer stellt sicher, dass, wenn ich relativ exotisch 1. b4 ziehe, keiner der Mannschaftskameraden meinen Gegner kurz anruft und ihm steckt: Hey, Dein Gegner spielt 1. b4, guck Dir das vielleicht noch Mal eben an?" Klingt zugegeben etwas exotisch, aber warum soll ich meinen ersten Zug offen legen für einen Gegner, der überhaupt nicht kommt? Vielleicht möchte ich die Wahl meines ersten Zuges auch vom Alter meines Gegners abhängig machen...? Für ein klärendes Votum besten Dank im Voraus, Thomas Rosenberg Hallo Thomas, Dank für Lob und Interesse! Zur Sache: 1.) Ganz klar: Zu dem für den Partiebeginn festgesetzten Zeitpunkt wird die Uhr des Spielers mit den weißen Figuren in Gang gesetzt. (FIDE-Regeln, Artikel 6.5). Falls zu Beginn keiner der Spieler anwesend ist, verliert der Spieler mit den weißen Figuren die gesamte Zeit bis zu seinem Eintreffen, es sei denn...der Schiedsrichter entscheidet anders. (Artikel 6.6). Was heißt...es sei denn...? Beispiel: Weiß und Schwarz benutzen auf dem Weg zum Spiel den gleichen steckengebliebenen Aufzug, stehen im gleichen Stau, sitzen im gleichen verspätet einlaufenden Zug, etc... Logisch! Höhere Gewalt darf/muss in die Überlegungen, was mit der verstrichenen Zeit zu geschehen hat, einbezogen

37 Incognito 37 werden. 2.) Weiß ist anwesend, Schwarz nicht! Wir lesen in den FIDE- Regeln (Artikel 6.8.a, Satz 1): Während der Partie hält jeder Spieler, nachdem er seinen Zug auf dem Schachbrett ausgeführt hat, seine eigene Uhr an und setzt die seines Gegners in Gang. Diese Regel enthält keinerlei Einschränkungen. Weiß muss einen Zug ausführen, um die Uhr bedienen zu dürfen. Dein Einwand, der Gegner könne sich ja nach einem telefonischen Hinweis noch auf einen exotischen Zug wie 1. b4 vorbereiten, ist wohl doch eher akademisch. Der Weiße muss das halt aushalten können (Und ob diese Art der Vorbereitung dem Schwarzen noch etwas bringt, darf doch sehr bezweifelt werden). Ganz am Rande wäre ein solches Verhalten ein (natürlich nur schwer nachweisbarer) Verstoß gegen Artikel 12.2 (Während des Spielverlaufs ist es den Spielern verboten, sich irgendwelche Notizen, Informationsquellen oder Ratschläge zu Nutze zu machen...), da die Partie hat ja schon begonnen hat und hätte im Ernstfall Partieverlust zur Folge. Wichtig: Du musst allerdings wissen, wie Dein Gegner heißt. Wenn, beispielsweise infolge noch nicht vorliegender Mannschaftsmeldung, der Name Deines Gegenspielers noch nicht bekannt ist, brauchst Du nicht zu ziehen. Der Schiedsrichter ist verpflichtet, die Bretter erst frei zu geben, wenn a) die verbindliche Mannschaftsmeldung vorliegt und b) 50 % der nominierten Spieler anwesend sind. Die durch eine verspätete Mannschaftsmeldung verursachte Verzögerung des Beginns tragen alle Spieler dieser Mannschaft. Deine Anmerkung mit der Wahl der Eröffnung je nach Alter des Gegners ist ja eher als sprachlicher Gag gemeint. Wer solche Dinge berücksichtigen will, muss sich vorher anderweitig schlau machen. Regel-FAQ mit Willi Knebel Artikel : Abwesenheit von Spielern bei Partiebeginn - Thomas Rosenberg 2 Zur Historie dieser Regelung: Zu Helmut Nöttgers großen Zeiten (70-er Jahre) brauchte Weiß tatsächlich nicht zu ziehen, wenn Schwarz noch nicht anwesend war. Inzwi-

38 38 Incognito schen ist die Zeit auch über die Interpretationen Helmut des Großen hinweg gezogen und die Regeln haben sich verändert. Ein recht bekannter deutscher Spieler, der die Änderung dieser Regelung partout nicht einsehen wollte, stand in seiner Partie am Spitzenbrett einer Bundesligabegegnung kurz vor dem Partieverlust, als er als Weißer immer wieder die Uhr drückte ohne einen Zug auszuführen, weil sein (namentlich feststehender) Gegner bei Spielbeginn noch nicht anwesend war. Erst die unmissverständliche Verlustandrohung durch den Schiedsrichter WK brachte ihn zur Raison. Übrigens: Zugzähler bei elektronischen Uhren sind zur Zeit bei uns nicht zulässig. Das mag sich demnächst einmal ändern, aber das dauert... Zufrieden? Gruß! Willi In unserem Fall zog der Weiß-Spieler jedoch keine Figur, drückte aber die Uhr. Dieser "Nullzug" ist regelwidrig, denn Weiß erfüllte nicht die Zugpflicht. Außerdem ist die Anfangsstellung mit Schwarz am Zug mit keiner Folge von regelgemäßen Zügen erreichbar. Soweit Willi Knebel. Zur Verdeutlichung der Angelegenheit möchte ich hier noch ein wenig aus den Fide-Regel zitieren: Auszug aus den Fide-Regeln 1.1 Das Schachspiel wird zwischen zwei Gegnern gespielt, die abwechselnd ihre Figuren auf einem quadratischen Spielbrett, "Schachbrett" genannt, ziehen. Der Spieler mit den weißen Figuren beginnt die Partie. Ein Spieler "ist am Zug", sobald der Zug seines Gegners ausgeführt worden ist. 6.5 Zu dem für den Partiebeginn festgesetzten Zeitpunkt wird die Uhr des Spielers mit den weißen Figuren in Gang gesetzt

39 Incognito Falls zu Beginn keiner der Spieler anwesend ist, verliert der Spieler mit den weißen Figuren die gesamte Zeit bis zu seinem Eintreffen, es sei denn, das Turnierreglement sehe etwas anderes vor oder der Schiedsrichter entscheidet anders. 6.8 (a) Während der Partie hält jeder Spieler, nachdem er seinen Zug auf dem Schachbrett ausgeführt hat, seine eigene Uhr an und setzt die seines Gegners in Gang. Einem Spieler muss es immer ermöglicht werden, seine Uhr anzuhalten. Sein Zug gilt nicht als vollständig abgeschlossen, solange er das nicht getan hat, es sei denn, der ausgeführte Zug habe die Partie beendet (siehe Artikel 5.1 und 5.2). Die Zeit zwischen der Ausführung des Zuges auf dem Schachbrett und dem Anhalten der eigenen und dem in Ingangsetzen der gegnerischen Uhr gilt als Teil der Bedenkzeit des betreffenden Spielers. (b) Ein Spieler muss seine Uhr mit der gleichen Hand anhalten, mit der er seinen Zug gemacht hat. Einem Spieler ist es verboten, seinen Finger auf oder über dem Knopf zu behalten. (c) Die Spieler müssen die Schachuhr angemessen behandeln. Es ist verboten, auf sie draufzuhauen, sie hochzuheben oder umzuwerfen. Unangemessenes Umgehen mit der Uhr wird gemäß Artikel 13.4 bestraft. (d) Falls einem Spieler das Bedienen der Uhr nicht möglich ist, darf er für diese Aufgabe einen Assistenten stellen, der vom Schiedsrichter genehmigt werden muss. Die Bedenkzeit der Spieler wird vom SchiedsrichterIn fair angepasst. Werner Rost

40 )WLEXXIR+IFYVXWXEK [MVKVEXYPMIVIR,ERW(IVOYQ,IPQY2IVWXLIMQIV 8LSVWXIR;EKRIV 4IXIV/VI]ŠMK 'SVMRRE1 RGL 4LMPMTT/SWWEGO %VQMR7XIQQERR -QTVIWWYQ 5HGDNWLRQ Peter Kreyßig (Chefredakteur), Christian Volk, Peter Kirst )UHLH0LWDUEHLWHU Joachim Haupt, Werner Rost, Thorsten Wagner, Heiko Franke /D\RXW Christian Volk $XIODJH 60 Exemplare 5HGDNWLRQVDQVFKULIW Peter Kreyßig Im Spürkergarten Erftstadt Tel.: 02235/ HGDNWLRQVVFKOXVV

DER SCHLÜSSEL IN DER STRATEGIE

DER SCHLÜSSEL IN DER STRATEGIE DER SCHLÜSSEL IN DER STRATEGIE Das Geheimnis im Schachspielen von Keykhosrow Mansouri 1. Auflage DER SCHLÜSSEL IN DER STRATEGIE Mansouri schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG

Mehr

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert.

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert. A: Ja, guten Tag und vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, das Interview mit mir zu machen. Es geht darum, dass viele schwerhörige Menschen die Tendenz haben sich zurück zu ziehen und es für uns

Mehr

Papa - was ist American Dream?

Papa - was ist American Dream? Papa - was ist American Dream? Das heißt Amerikanischer Traum. Ja, das weiß ich, aber was heißt das? Der [wpseo]amerikanische Traum[/wpseo] heißt, dass jeder Mensch allein durch harte Arbeit und Willenskraft

Mehr

6. Internationaler Senioren-Cup 2017 Bad Wiessee am Tegernsee. 22. bis 30. April 2017

6. Internationaler Senioren-Cup 2017 Bad Wiessee am Tegernsee. 22. bis 30. April 2017 6. Internationaler Senioren-Cup 2017 Bad Wiessee am Tegernsee 22. bis 30. April 2017 Ganz vorne spielen 2017 in Runde 3 Bulletin 3 1,00 Homepage: www.schach-senioren-cup.de Ergebnisse Runde 3 Runde 3 Eigentlich

Mehr

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I 1. Station: Der Taufspruch Jedem Täufling wird bei der Taufe ein Taufspruch mit auf den Weg gegeben. Dabei handelt es sich um einen Vers aus der Bibel.

Mehr

Stufe 2 Vorausdenken 3: Greife sicher an! 3: Angriff ausdenken 4: Mache einen sicheren Zug!

Stufe 2 Vorausdenken 3: Greife sicher an! 3: Angriff ausdenken 4: Mache einen sicheren Zug! Stufe 2 Vorausdenken Die Seitennummer und den Titel der Aufgabe schreiben wir 3: Greife sicher an. Die meisten Seiten im Arbeitsheft haben 4 Reihen und 3 Spalten. (1-3) bedeutet dabei: erste Reihe, dritte

Mehr

Meet the Germans. Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens. Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten

Meet the Germans. Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens. Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten Meet the Germans Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten Handreichungen für die Kursleitung Seite 2, Meet the Germans 2. Lerntipp

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

Stufe 2 Vorausdenken 3: Greife sicher an! 3: Angriff ausdenken 5: Material / Material gewinnen: A

Stufe 2 Vorausdenken 3: Greife sicher an! 3: Angriff ausdenken 5: Material / Material gewinnen: A Stufe 2 Vorausdenken Die Seitennummer und den Titel der Aufgabe schreiben wir 3: Greife sicher an. Die meisten Seiten im Arbeitsheft haben 4 Reihen und 3 Spalten. (1-3) bedeutet dabei: erste Reihe, dritte

Mehr

Der professionelle Gesprächsaufbau

Der professionelle Gesprächsaufbau 2 Der professionelle Gesprächsaufbau Nach einer unruhigen Nacht wird Kimba am nächsten Morgen durch das Klingeln seines Handys geweckt. Noch müde blinzelnd erkennt er, dass sein Freund Lono anruft. Da

Mehr

Evangelisieren warum eigentlich?

Evangelisieren warum eigentlich? Predigtreihe zum Jahresthema 1/12 Evangelisieren warum eigentlich? Ich evangelisiere aus Überzeugung Gründe, warum wir nicht evangelisieren - Festes Bild von Evangelisation - Negative Erfahrungen von und

Mehr

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst.

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst. 40-Tage-Wunder- Kurs Umarme, was Du nicht ändern kannst. Das sagt Wikipedia: Als Wunder (griechisch thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass

Mehr

Predigt Salvenmoser: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe.

Predigt Salvenmoser: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe. Predigt Salvenmoser: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe. Vor einigen Tagen habe ich folgende Meldung in der örtlichen Presse gelesen: Blacky Fuchsberger will ohne Frau nicht leben. Der Entertainer

Mehr

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit?

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit? Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit? Grexit sind eigentlich 2 Wörter. 1. Griechenland 2. Exit Exit ist ein englisches Wort. Es bedeutet: Ausgang. Aber was haben diese 2 Sachen mit-einander zu tun?

Mehr

Das Leitbild vom Verein WIR

Das Leitbild vom Verein WIR Das Leitbild vom Verein WIR Dieses Zeichen ist ein Gütesiegel. Texte mit diesem Gütesiegel sind leicht verständlich. Leicht Lesen gibt es in drei Stufen. B1: leicht verständlich A2: noch leichter verständlich

Mehr

Der Klassenrat entscheidet

Der Klassenrat entscheidet Folie zum Einstieg: Die Klasse 8c (Goethe-Gymnasium Gymnasium in Köln) plant eine Klassenfahrt: A Sportcamp an der deutschen Nordseeküste B Ferienanlage in Süditalien Hintergrundinfos zur Klasse 8c: -

Mehr

Was kann ich jetzt? von P. G.

Was kann ich jetzt? von P. G. Was kann ich jetzt? von P. G. Ich bin zwar kein anderer Mensch geworden, was ich auch nicht wollte. Aber ich habe mehr Selbstbewusstsein bekommen, bin mutiger in vielen Lebenssituationen geworden und bin

Mehr

Alle gehören dazu. Vorwort

Alle gehören dazu. Vorwort Alle gehören dazu Alle sollen zusammen Sport machen können. In diesem Text steht: Wie wir dafür sorgen wollen. Wir sind: Der Deutsche Olympische Sport-Bund und die Deutsche Sport-Jugend. Zu uns gehören

Mehr

Krippenspiel für das Jahr 2058

Krippenspiel für das Jahr 2058 Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens Spielen & Gestalten Krippenspiel für das Jahr 2058 Krippenspiel für das Jahr 2058 K 125 Impressum Weihnachtsspielangebot 2009 Krippenspiel für das Jahr 2058 K 125 Die Aufführungsrechte

Mehr

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, Freunde,

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, Freunde, Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, Freunde, wenn ich mir die vergangenen zwei Jahre so vor Augen führe, dann bildete die Aufnahmezeremonie immer den Höhepunkt des ganzen Jahres. Euch heute, stellvertretend

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Schach für Dachse 2016

Schach für Dachse 2016 Schach für Dachse 2016 [1] Von Markus Bindig Schach für Dachse 2016 Du musst spielen wie ein Dachs nicht nur so riechen! Auch in 2015 gab es auf der DVM u14w eine ganze Reihe Einsteller, aus denen man

Mehr

Konstantin gewinnt. 1.Sf3 d5 2.d4 Sf6 3.c4 c6 4.Sc3 dxc4 5.a4 Lf5 6.e3 e6 7.Lxc4 Lb Sbd7 9.De2 Lg6 10.Se5? [10.e4 ist gut.]

Konstantin gewinnt. 1.Sf3 d5 2.d4 Sf6 3.c4 c6 4.Sc3 dxc4 5.a4 Lf5 6.e3 e6 7.Lxc4 Lb Sbd7 9.De2 Lg6 10.Se5? [10.e4 ist gut.] Konstantin gewinnt Nach einer langen Durststrecke schlug der amtierende Deutsche Meister gestern mit einem holprigen Sieg zurück und stabilisierte sich heute mit einem Remis. 1 Starke Spieler Der, dessen

Mehr

7. Internationaler Senioren-Cup 2018 Bad Wiessee am Tegernsee. 21. bis 29. April 2018

7. Internationaler Senioren-Cup 2018 Bad Wiessee am Tegernsee. 21. bis 29. April 2018 7. Internationaler Senioren-Cup 2018 Bad Wiessee am Tegernsee 21. bis 29. April 2018 FM Rahls und W. Kugelmann gewinnen und spielen morgen das Endspiel um Platz 1 und 2 aus. Dahinter kommen wohl noch 8

Mehr

Dame oder Tiger (Nach dem leider schon lange vergriffenen Buch von Raymond Smullyan)

Dame oder Tiger (Nach dem leider schon lange vergriffenen Buch von Raymond Smullyan) Dame oder Tiger? 1 Dame oder Tiger (Nach dem leider schon lange vergriffenen Buch von Raymond Smullyan) Der König eines nicht näher bestimmten Landes hat zwölf Gefangene und möchte aus Platzmangel einige

Mehr

Mehr Geld verdienen! Lesen Sie... Peter von Karst. Ihre Leseprobe. der schlüssel zum leben. So gehen Sie konkret vor!

Mehr Geld verdienen! Lesen Sie... Peter von Karst. Ihre Leseprobe. der schlüssel zum leben. So gehen Sie konkret vor! Peter von Karst Mehr Geld verdienen! So gehen Sie konkret vor! Ihre Leseprobe Lesen Sie...... wie Sie mit wenigen, aber effektiven Schritten Ihre gesteckten Ziele erreichen.... wie Sie die richtigen Entscheidungen

Mehr

Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache

Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache Das Persönliche Budget mehr Selbstbestimmung, mehr Selbstständigkeit, mehr Selbstbewusstsein! Dieser Text soll den behinderten Menschen in Westfalen-Lippe,

Mehr

Was ist PZB? Personen-zentrierte Begleitung in einfacher Sprache erklärt

Was ist PZB? Personen-zentrierte Begleitung in einfacher Sprache erklärt Was ist PZB? Personen-zentrierte Begleitung in einfacher Sprache erklärt Diese Broschüre wurde gemeinsam mit Kundinnen und Kunden von Jugend am Werk Steiermark geschrieben. Vielen Dank an Daniela Bedöcs,

Mehr

Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider Des Kaisers neue Kleider (Dänisches Märchen nach H. Chr. Andersen) Es war einmal. Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal ein Kaiser. Er war sehr stolz und eitel. Er interessierte sich nicht für das Regieren,

Mehr

AUSBILDUNG eines OBEDIENCE HUNDES

AUSBILDUNG eines OBEDIENCE HUNDES Beginners, CH (Box, Carré), 15 m entfernt Beginners, CH ab 2017 FCI - 1 (Box, Carré), 15 m entfernt mit Platz, 15 m FCI - 2 FCI - 3 mit Platz und Abrufen, 23 m Voransenden in einen Kreis, dann in ein Viereck

Mehr

Erntedankfest. Danken und Teilen (Entwurf für Eltern Kindgruppen)

Erntedankfest. Danken und Teilen (Entwurf für Eltern Kindgruppen) Erntedankfest Thema: Aktion: Vorbereitung: Danken und Teilen (Entwurf für Eltern Kindgruppen) Puppenspiel mit Handpuppen: Hund, Hase. Bär, (es sind drei Erwachsene für das Puppenspiel notwendig), mit den

Mehr

Dow Jones am 13.06.08 im 1-min Chat

Dow Jones am 13.06.08 im 1-min Chat Dow Jones am 13.06.08 im 1-min Chat Dieser Ausschnitt ist eine Formation: Wechselstäbe am unteren Bollinger Band mit Punkt d über dem 20-er GD nach 3 tieferen Hoch s. Wenn ich einen Ausbruch aus Wechselstäben

Mehr

Fit in Deutsch 2. Für den Prüfungsteil Schreiben hast du 30 Minuten Zeit. In diesem Teil musst du auf eine Anzeige mit einem Brief antworten.

Fit in Deutsch 2. Für den Prüfungsteil Schreiben hast du 30 Minuten Zeit. In diesem Teil musst du auf eine Anzeige mit einem Brief antworten. Information Für den Prüfungsteil hast du 30 Minuten Zeit. In diesem Teil musst du auf eine Anzeige mit einem Brief antworten. Du bekommst vier Inhaltspunkte. Zu jedem Punkt musst du ein bis zwei Sätze

Mehr

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele Etwas Schreckliches Alice und Bella saßen in der Küche und Bella aß ihr Frühstück. Du wohnst hier jetzt schon zwei Wochen Bella., fing Alice plötzlich an. Na und? Und ich sehe immer nur, dass du neben

Mehr

in Pforzheim bei einem Konzert vor lauter Zeitungsredakteuren. Er kam danach zu mir in die Garderobe und meinte:»hätt' ich nie gedacht, was du alles

in Pforzheim bei einem Konzert vor lauter Zeitungsredakteuren. Er kam danach zu mir in die Garderobe und meinte:»hätt' ich nie gedacht, was du alles in Pforzheim bei einem Konzert vor lauter Zeitungsredakteuren. Er kam danach zu mir in die Garderobe und meinte:»hätt' ich nie gedacht, was du alles drauf hast. Deine Sprüche zwischendurch waren noch geiler

Mehr

Schritte 4. Lesetexte 13. Kosten für ein Girokonto vergleichen. 1. Was passt? Ordnen Sie zu.

Schritte 4. Lesetexte 13. Kosten für ein Girokonto vergleichen. 1. Was passt? Ordnen Sie zu. Kosten für ein Girokonto vergleichen 1. Was passt? Ordnen Sie zu. a. die Buchung, -en b. die Auszahlung, -en c. der Dauerauftrag, - e d. die Überweisung, -en e. die Filiale, -n f. der Kontoauszug, - e

Mehr

Kreativ visualisieren

Kreativ visualisieren Kreativ visualisieren Haben Sie schon einmal etwas von sogenannten»sich selbst erfüllenden Prophezeiungen«gehört? Damit ist gemeint, dass ein Ereignis mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt, wenn wir uns

Mehr

Was ich als Bürgermeister für Lübbecke tun möchte

Was ich als Bürgermeister für Lübbecke tun möchte Wahlprogramm in leichter Sprache Was ich als Bürgermeister für Lübbecke tun möchte Hallo, ich bin Dirk Raddy! Ich bin 47 Jahre alt. Ich wohne in Hüllhorst. Ich mache gerne Sport. Ich fahre gerne Ski. Ich

Mehr

Manfred Ludwig. Spielmaterial

Manfred Ludwig. Spielmaterial Manfred Ludwig Manfred Ludwig wurde 1936 in München geboren. Er studierte an der Universität in München und arbeitete ab 1964 als Gymnasiallehrer für Französisch und Sport in Regensburg. Zum Spieleerfinden

Mehr

geben. Die Wahrscheinlichkeit von 100% ist hier demnach nur der Gehen wir einmal davon aus, dass die von uns angenommenen

geben. Die Wahrscheinlichkeit von 100% ist hier demnach nur der Gehen wir einmal davon aus, dass die von uns angenommenen geben. Die Wahrscheinlichkeit von 100% ist hier demnach nur der Vollständigkeit halber aufgeführt. Gehen wir einmal davon aus, dass die von uns angenommenen 70% im Beispiel exakt berechnet sind. Was würde

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Nina. bei der Hörgeräte-Akustikerin. Musterexemplar

Nina. bei der Hörgeräte-Akustikerin. Musterexemplar Nina bei der Hörgeräte-Akustikerin Nina bei der Hörgeräte-Akustikerin Herausgeber: uphoff pr-consulting Alfred-Wegener-Str. 6 35039 Marburg Tel.: 0 64 21 / 4 07 95-0 [email protected] www.uphoff-pr.de

Mehr

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Deine Meinung ist wichtig Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Text und Gestaltung Dr. phil. Ruth Donati, Psychologin FSP Lic. phil. Camille Büsser, Psychologe FSP unter Mitwirkung von:

Mehr

Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6

Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6 Merkvers Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6 Einstieg Anspiel mit 2 Kidnappern (vermummt), die gerade ihre Lösegeldforderung telefonisch durchgeben... BV lehren Sicher

Mehr

DAVID: und David vom Deutschlandlabor. Wir beantworten Fragen zu Deutschland und den Deutschen.

DAVID: und David vom Deutschlandlabor. Wir beantworten Fragen zu Deutschland und den Deutschen. Das Deutschlandlabor Folge 09: Auto Manuskript Die Deutschen sind bekannt dafür, dass sie ihre Autos lieben. Doch wie sehr lieben sie ihre Autos wirklich, und hat wirklich jeder in Deutschland ein eigenes

Mehr

Titel der Stunde: TELEFONIEREN, HÖFLICHKEIT

Titel der Stunde: TELEFONIEREN, HÖFLICHKEIT Titel der Stunde: TELEFONIEREN, HÖFLICHKEIT Ziele der Stunde: Sicherlich benutzt jeder von euch häufig das Handy oder den Festnetzanschluss und telefoniert mal lange mit Freunden, Bekannten oder Verwandten.

Mehr

Darum geht es in diesem Heft

Darum geht es in diesem Heft Die Hilfe für Menschen mit Demenz von der Allianz für Menschen mit Demenz in Leichter Sprache Darum geht es in diesem Heft Viele Menschen in Deutschland haben Demenz. Das ist eine Krankheit vom Gehirn.

Mehr

Anleitung über den Umgang mit Schildern

Anleitung über den Umgang mit Schildern Anleitung über den Umgang mit Schildern -Vorwort -Wo bekommt man Schilder? -Wo und wie speichert man die Schilder? -Wie füge ich die Schilder in meinen Track ein? -Welche Bauteile kann man noch für Schilder

Mehr

Dies sind die von Ihnen angeforderten QuantumNews für Kunden und Freunde der Naturheilpraxis * Andreas Frenzel * QuantumTao * Coaching * Paarberatung

Dies sind die von Ihnen angeforderten QuantumNews für Kunden und Freunde der Naturheilpraxis * Andreas Frenzel * QuantumTao * Coaching * Paarberatung Dies sind die von Ihnen angeforderten QuantumNews für Kunden und Freunde der Naturheilpraxis * Andreas Frenzel * QuantumTao * Coaching * Paarberatung Telefon: 0451-611 22 179 * 23568 Lübeck Wollen Sie

Mehr

Weltenbummler oder Couch-Potato? Lektion 10 in Themen neu 3, nach Übung 5

Weltenbummler oder Couch-Potato? Lektion 10 in Themen neu 3, nach Übung 5 Themen neu 3 Was lernen Sie hier? Sie beschreiben Tätigkeiten, Verhalten und Gefühle. Was machen Sie? Sie schreiben ausgehend von den im Test dargestellten Situationen eigene Kommentare. Weltenbummler

Mehr

L10N-Manager 3. Netzwerktreffen der Hochschulübersetzer/i nnen Mannheim 10. Mai 2016

L10N-Manager 3. Netzwerktreffen der Hochschulübersetzer/i nnen Mannheim 10. Mai 2016 L10N-Manager 3. Netzwerktreffen der Hochschulübersetzer/i nnen Mannheim 10. Mai 2016 Referentin: Dr. Kelly Neudorfer Universität Hohenheim Was wir jetzt besprechen werden ist eine Frage, mit denen viele

Mehr

ELTERNCOACHING. Mama und Papa wer trainiert eigentlich euch? WTB C-Trainer-/innen Ausbildung 2014. Markus Gentner, DTB A-Trainer

ELTERNCOACHING. Mama und Papa wer trainiert eigentlich euch? WTB C-Trainer-/innen Ausbildung 2014. Markus Gentner, DTB A-Trainer ELTERNCOACHING Mama und Papa wer trainiert eigentlich euch? Elterncoaching - Grundsätzlich Es ist einfach, großartige Eltern zu sein... bis man selbst Kinder hat! Elterncoaching gibt s das? jeder Verein,

Mehr

Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten

Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten Seite 1 von 5 Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten 1 INTERNAT a) Was fällt dir zum Thema Internat ein? Schreibe möglichst viele Begriffe

Mehr

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 Name:....................................... Datum:............... Dieser Fragebogen kann und wird Dir dabei helfen, in Zukunft ohne Zigaretten auszukommen

Mehr

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen ALEMÃO Text 1 Lernen, lernen, lernen Der Mai ist für viele deutsche Jugendliche keine schöne Zeit. Denn dann müssen sie in vielen Bundesländern die Abiturprüfungen schreiben. Das heiβt: lernen, lernen,

Mehr

einen Vibrator benutzt; wie man bei einem Kredithai einen Kredit zu 17 Prozent aufnimmt, der in 30 Tagen zur Rückzahlung fällig wird; wie man seinen

einen Vibrator benutzt; wie man bei einem Kredithai einen Kredit zu 17 Prozent aufnimmt, der in 30 Tagen zur Rückzahlung fällig wird; wie man seinen einen Vibrator benutzt; wie man bei einem Kredithai einen Kredit zu 17 Prozent aufnimmt, der in 30 Tagen zur Rückzahlung fällig wird; wie man seinen ersten Scheidungsanwalt engagiert; worauf man bei der

Mehr

8.Klass-Spiel : Was wirklich zählt

8.Klass-Spiel : Was wirklich zählt 8.Klass-Spiel : Was wirklich zählt Ein Bericht von Sandra Bula, Schülermutter und Redakteurin des Wochenblatts Beginnen möchte ich einmal mit dem Ende, denn die Eltern der 8. Klasse ließen es sich nicht

Mehr

Personen und Persönliches. A. Personen und Persönliches. A. Übung 1: Der erste Tag im Sprachkurs. A. Personen und Persönliches

Personen und Persönliches. A. Personen und Persönliches. A. Übung 1: Der erste Tag im Sprachkurs. A. Personen und Persönliches Personen und Persönliches A. Übung 1: Der erste Tag im Sprachkurs 6 1/2 1 a) Bitte hören Sie und ergänzen Sie die Tabelle mit den wichtigsten Informationen. Name Abdullah Claire Philipp Elena Heimatland

Mehr

Politische-Bildung. von Dominik. Politische Bildung - mein neues Fach. Mein neues Fach Politische Bildung von Lenny

Politische-Bildung. von Dominik. Politische Bildung - mein neues Fach. Mein neues Fach Politische Bildung von Lenny Politische-Bildung Mein neues Schulfach von Dominik Wie arbeiten eigentlich die Parteien? Was sind Abgeordnete und was haben sie zu tun? Oder überhaupt, was sind eigentlich Wahlen? Das alles werdet ihr

Mehr

Ein Teddy reist nach Indien

Ein Teddy reist nach Indien Ein Teddy reist nach Indien Von Mira Lobe Dem kleinen Hans-Peter war etwas Merkwürdiges passiert: Er hatte zum Geburtstag zwei ganz gleiche Teddybären geschenkt bekommen, einen von seiner Großmutter und

Mehr

FAQ Spielvorbereitung Startspieler: Wer ist Startspieler?

FAQ Spielvorbereitung Startspieler: Wer ist Startspieler? FAQ Spielvorbereitung Startspieler: Wer ist Startspieler? In der gedruckten Version der Spielregeln steht: der Startspieler ist der Spieler, dessen Arena unmittelbar links neben dem Kaiser steht [im Uhrzeigersinn].

Mehr

Nina. 2. Ninas Mutter lebt nicht mit Nina und der Familie zusammen. Warum könnte das so sein? Vermute. Vielleicht ist sie. Möglicherweise.

Nina. 2. Ninas Mutter lebt nicht mit Nina und der Familie zusammen. Warum könnte das so sein? Vermute. Vielleicht ist sie. Möglicherweise. Seite 1 von 6 1. Hier siehst du Bilder von Nina und den Personen, mit denen Nina zusammenwohnt. Schau dir die Szene an und versuche, die Zitate im Kasten den Bildern zuzuordnen. Zu jedem Bild gehören zwei

Mehr

Was tust du auf Suchmaschinen im Internet?

Was tust du auf Suchmaschinen im Internet? Was tust du auf Suchmaschinen im Internet? Ergebnisse aus der Befragung auf der Suchmaschine fragfinn Wir bedanken uns bei allen Kindern, die zwischen dem 25. Januar und dem 7. Februar 2011 bei der Befragung

Mehr

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben.

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben. Liebe Schwestern und Brüder, Ich möchte mit Ihnen über die Jahreslosung dieses Jahres nachdenken. Auch wenn schon fast 3 Wochen im Jahr vergangen sind, auch wenn das Jahr nicht mehr wirklich neu ist, auch

Mehr

Dazu gilt Folgendes: : Hier kannst du bis zum 6. Stich problemlos abwerfen und

Dazu gilt Folgendes: : Hier kannst du bis zum 6. Stich problemlos abwerfen und 1 Die wurde erstmals im Essener System erklärt und ist bis heute Standard für das Gegenspiel beim sogenannten Standard-Asssolo (Solist hat eine lange Farbe und Seitenass[e], die er runterzieht die Reststiche

Mehr

150 Rechtschreib- 5. bis 10. Klasse. übungen Regeln und Texte zum Üben. 5. bis 10. Klasse

150 Rechtschreib- 5. bis 10. Klasse. übungen Regeln und Texte zum Üben. 5. bis 10. Klasse Deutsch 5. bis 10. Klasse 150 Rechtschreib- übungen Regeln und Texte zum Üben 5. bis 10. Klasse 1.1 Grundsätzliches 1 Angst, Bange, Leid, Recht, Unrecht, Schuld Bei den Wörtern Angst, Bange, Leid, Recht,

Mehr

Dass aus mir doch noch was wird Jaqueline M. im Gespräch mit Nadine M.

Dass aus mir doch noch was wird Jaqueline M. im Gespräch mit Nadine M. Dass aus mir doch noch was wird Jaqueline M. im Gespräch mit Nadine M. Jaqueline M. und Nadine M. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Sozialassistentin ausbilden. Die

Mehr

Persönlicher Brief II./ Grammatiktraining

Persönlicher Brief II./ Grammatiktraining Persönlicher Brief II./ Grammatiktraining 1. Jana schreibt an Luisa einen Brief. Lesen Sie die Briefteile und bringen Sie sie in die richtige Reihenfolge. Liebe Luisa, D viel über dich gesprochen. Wir

Mehr

Primzahlen und RSA-Verschlüsselung

Primzahlen und RSA-Verschlüsselung Primzahlen und RSA-Verschlüsselung Michael Fütterer und Jonathan Zachhuber 1 Einiges zu Primzahlen Ein paar Definitionen: Wir bezeichnen mit Z die Menge der positiven und negativen ganzen Zahlen, also

Mehr

BaseCamp OS X, Zümo 590 und die unterschiedliche Punkte in einer Route:

BaseCamp OS X, Zümo 590 und die unterschiedliche Punkte in einer Route: BaseCamp OS X, Zümo 590 und die unterschiedliche Punkte in einer Route: Es gibt 2 verschieden Punkte die zur Routenerstellung in BaseCamp OS X, Zümo 590 zur Verwendung kommen: Wegpunkte/Zwischenziele mit

Mehr

1. Welche Tiere sind hier versteckt? 4P/

1. Welche Tiere sind hier versteckt? 4P/ 1. Welche Tiere sind hier versteckt? 4P/ Z E A T K F A E F R D I O O K K L E N E F T A L 2. Was ist die Pointe dieser Witze! Trage nur den entsprechenden Buchstaben in die Tabelle ein! Vorsicht! Es gibt

Mehr

Elma van Vliet. Mama, erzähl mal!

Elma van Vliet. Mama, erzähl mal! Elma van Vliet Mama, erzähl mal! Elma van Vliet Mama, erzähl mal! Das Erinnerungsalbum deines Lebens Aus dem Niederländischen von Ilka Heinemann und Matthias Kuhlemann KNAUR Von mir für dich weil du

Mehr

Mein persönlicher Lerncheck: Einen Bericht schreiben

Mein persönlicher Lerncheck: Einen Bericht schreiben Arbeitsblatt 4.1 a Mein persönlicher Lerncheck: Einen Bericht schreiben Auf den folgenden Arbeitsblättern überprüfst du, was du im Bereich bereits kannst. Gehe dafür so vor: Bearbeite die Aufgaben (Arbeitsblätter

Mehr

Liebe oder doch Hass (13)

Liebe oder doch Hass (13) Liebe oder doch Hass (13) von SternenJuwel online unter: http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1442500524/liebe-oder-doch-hass-13 Möglich gemacht durch www.testedich.de Einleitung Yuna gibt jetzt also Rima

Mehr

1: 9. Hamburger Gründerpreis - Kategorie Existenzgründer - 08.09.2010 19:00 Uhr

1: 9. Hamburger Gründerpreis - Kategorie Existenzgründer - 08.09.2010 19:00 Uhr 1: 9. Hamburger Gründerpreis - Kategorie Existenzgründer - Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Dr. Vogelsang, sehr geehrter Herr Strunz, und meine sehr geehrte Damen und Herren, meine

Mehr

JULI XHIXHO: Mir, sehr gut. Ich heiße Juli und komme aus Albanien und ich bin Teilnehmer der Internationalen Deutscholympiade hier...

JULI XHIXHO: Mir, sehr gut. Ich heiße Juli und komme aus Albanien und ich bin Teilnehmer der Internationalen Deutscholympiade hier... DIE INTERNATIONALE DEUTSCHOLYMPIADE Die Internationale Deutscholympiade (IDO) ist ein Wettbewerb, bei dem ca. 100 Schüler aus 50 verschiedenen Ländern ihre Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur beweisen

Mehr

Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz

Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz Die Parteien CDU, die SPD und die CSU haben versprochen: Es wird ein Bundes-Teilhabe-Gesetz geben. Bis jetzt gibt es das Gesetz noch nicht. Das dauert

Mehr

Rohstoffanalyse - COT Daten - Gold, Fleischmärkte, Orangensaft, Crude Oil, US Zinsen, S&P500 - KW 07/2009

Rohstoffanalyse - COT Daten - Gold, Fleischmärkte, Orangensaft, Crude Oil, US Zinsen, S&P500 - KW 07/2009 MikeC.Kock Rohstoffanalyse - COT Daten - Gold, Fleischmärkte, Orangensaft, Crude Oil, US Zinsen, S&P500 - KW 07/2009 Zwei Märkte stehen seit Wochen im Mittelpunkt aller Marktteilnehmer? Gold und Crude

Mehr

»gefallene Frauen«galten. Aber die Stigmatisierung finde weiterhin auf der beruflichen und finanziellen Ebene statt. 2 Irgendwie gehört das aber

»gefallene Frauen«galten. Aber die Stigmatisierung finde weiterhin auf der beruflichen und finanziellen Ebene statt. 2 Irgendwie gehört das aber »gefallene Frauen«galten. Aber die Stigmatisierung finde weiterhin auf der beruflichen und finanziellen Ebene statt. 2 Irgendwie gehört das aber alles zusammen. Denn hätten die Alleinerziehenden nicht

Mehr

Rede. des Herrn Staatsministers. Prof. Dr. Bausback. beim. Geburtstagsempfang. von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß. am 26. Januar 2014.

Rede. des Herrn Staatsministers. Prof. Dr. Bausback. beim. Geburtstagsempfang. von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß. am 26. Januar 2014. Der Bayerische Staatsminister der Justiz Prof. Dr. Winfried Bausback Rede des Herrn Staatsministers Prof. Dr. Bausback beim Geburtstagsempfang von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß am 26. Januar 2014 in

Mehr

Informationen zum Ambulant Betreuten Wohnen in leichter Sprache

Informationen zum Ambulant Betreuten Wohnen in leichter Sprache Informationen zum Ambulant Betreuten Wohnen in leichter Sprache Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Siegen - Wittgenstein/ Olpe 1 Diese Information hat geschrieben: Arbeiterwohlfahrt Stephanie Schür Koblenzer

Mehr

WLAN "Hack" Disclaimer:

WLAN Hack Disclaimer: WLAN "Hack" Disclaimer: Diese Anleitung soll Sie nicht dazu verleiten, kriminelle Tätigkeiten durchzuführen. Sie machen sich unter Umständen strafbar. Informieren Sie sich vorher im BDSG und TDSG und anderen

Mehr

ONLINE-AKADEMIE. "Diplomierter NLP Anwender für Schule und Unterricht" Ziele

ONLINE-AKADEMIE. Diplomierter NLP Anwender für Schule und Unterricht Ziele ONLINE-AKADEMIE Ziele Wenn man von Menschen hört, die etwas Großartiges in ihrem Leben geleistet haben, erfahren wir oft, dass diese ihr Ziel über Jahre verfolgt haben oder diesen Wunsch schon bereits

Mehr

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 22: Die Rechnung

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 22: Die Rechnung Manuskript Es ist kompliziert: Franziska, Mark, Jojo und Joe müssen jetzt zusammen arbeiten. Und es gibt noch ein Problem: Jojo findet heraus, dass Alex Events viel Geld an zwei Technik-Firmen zahlt. Kann

Mehr

1. Richtig oder falsch? R F

1. Richtig oder falsch? R F FRANZ KAFKA: GIB S AUF! 1 Es war sehr früh am Morgen, die Straßen rein und leer, ich ging zum Bahnhof. Als ich eine Turmuhr mit meiner Uhr verglich 1, sah ich, dass es schon viel später war, als ich geglaubt

Mehr

PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012. Was wünschst du dir?

PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012. Was wünschst du dir? PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012 Was wünschst du dir? 1. Advent (V) 2012 (Einführung des neuen Kirchenvorstands) Seite 1 PREDIGT ZUM SONNTAG Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und

Mehr

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Dieser Text ist von Monika Rauchberger. Monika Rauchberger ist die Projekt-Leiterin von Wibs. Wibs ist eine Beratungs-Stelle

Mehr

Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung

Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung Ihre Unfallversicherung informiert Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung Weshalb Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte? 1 Als Sicherheitsbeauftragter haben Sie

Mehr

Redewiedergabe: Er sagt, er hat die Frau gesehen. Lokalangaben: Das war im 7. Stock Ich bin da hochgefahren, also in den 7. Stock

Redewiedergabe: Er sagt, er hat die Frau gesehen. Lokalangaben: Das war im 7. Stock Ich bin da hochgefahren, also in den 7. Stock Paula und Philipp hatten in der letzten Folge die Leute vom Optikwerk informiert, dass jemand in ihrem Labor mit Laserstrahlen experimentiert. Dadurch konnte die Sache mit dem Laserterror endlich aufgeklärt

Mehr

6 Beiträge zum Platz "Steuerberater Kanzlei Schelly - Hamburg Nord" auf Deutsch. robzim Hamburg 1 Beitrag. Kommentieren 1 Kommentar zu diesem Beitrag

6 Beiträge zum Platz Steuerberater Kanzlei Schelly - Hamburg Nord auf Deutsch. robzim Hamburg 1 Beitrag. Kommentieren 1 Kommentar zu diesem Beitrag 6 Beiträge zum Platz "Steuerberater Kanzlei Schelly - Nord" auf Deutsch robzim Beitrag zu Steuerberater Kanzlei Schelly - Nord vom 20 August 2013 Mein Steuerberater in - Mein Beitrag wurde von Qype nicht

Mehr

7...b5 8.Le3!? Die Hauptvariante entsteht nach Der Textzug führt zu einem sehr komplizierten Spiel. + +Q!+ "#$%&'()*+

7...b5 8.Le3!? Die Hauptvariante entsteht nach Der Textzug führt zu einem sehr komplizierten Spiel. + +Q!+ #$%&'()*+ Sizilianisch: Sosin-Angriff mit 8.Le3!? [B87] Jerzy Konikowski 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 a6 6.Lc4 e6 7.Lb3 Es ist allerdings eine Umstellung nach 7.Le3!? möglich. 7...b5 8.Le3!? Die Hauptvariante

Mehr

Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky

Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky #upj15 #upj15 Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie,

Mehr

Übungsaufgaben Prozentrechnung und / oder Dreisatz

Übungsaufgaben Prozentrechnung und / oder Dreisatz Übungsaufgaben Prozentrechnung und / oder Dreisatz 1. Bei der Wahl des Universitätssprechers wurden 800 gültige Stimmen abgegeben. Die Stimmen verteilten sich so auf die drei Kandidat/innen: A bekam 300,

Mehr

infach Geld FBV Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Florian Mock

infach Geld FBV Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Florian Mock infach Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Geld Florian Mock FBV Die Grundlagen für finanziellen Erfolg Denn Sie müssten anschließend wieder vom Gehaltskonto Rückzahlungen in Höhe der Entnahmen vornehmen, um

Mehr

Rede im Deutschen Bundestag. Zum Mindestlohn. Gehalten am 21.03.2014 zu TOP 17 Mindestlohn

Rede im Deutschen Bundestag. Zum Mindestlohn. Gehalten am 21.03.2014 zu TOP 17 Mindestlohn Rede im Deutschen Bundestag Gehalten am zu TOP 17 Mindestlohn Parlamentsbüro: Platz der Republik 1 11011 Berlin Telefon 030 227-74891 Fax 030 227-76891 E-Mail [email protected] Wahlkreisbüro:

Mehr

Peter Hettlich MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Sehr geehrte Frau Präsidentin/Sehr geehrter Herr Präsident,

Peter Hettlich MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Sehr geehrte Frau Präsidentin/Sehr geehrter Herr Präsident, Rede zu Protokoll TOP 74 Straßenverkehrsrecht Peter Hettlich MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Sehr geehrte Frau Präsidentin/Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen

Mehr

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 10: Die Idee

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 10: Die Idee Manuskript Lotta will Reza alles sagen. Doch Reza hat kein Verständnis mehr für sie. Jojo, Mark, Alex und Lukas planen die Kampagne. Die Zeit ist knapp. Aber beim Meeting geht es für Jojo und Mark um mehr

Mehr

Und der Schluß vom Beschluß: Beschlossen und verkündet hört sich an wie aus einer Gerichtsserie. Was soll das alles?

Und der Schluß vom Beschluß: Beschlossen und verkündet hört sich an wie aus einer Gerichtsserie. Was soll das alles? Von: " Schirmer" Datum: 28. September 2006 18:16:46 MESZ Cc: "Helmut Hehn" , "Wolfgang Engelskirchen" , "Peter Blumenroether" ,

Mehr

DAVID: und David vom Deutschlandlabor. Wir beantworten Fragen zu Deutschland und den Deutschen.

DAVID: und David vom Deutschlandlabor. Wir beantworten Fragen zu Deutschland und den Deutschen. Manuskript Die Deutschen sind bekannt dafür, dass sie ihre Autos lieben. Doch wie sehr lieben sie ihre Autos wirklich, und hat wirklich jeder in Deutschland ein eigenes Auto? David und Nina fragen nach.

Mehr