Therapiemonitoring bei M. Parkinson

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1 Therapiemonitoring bei M. Parkinson Dr. med. Martin Südmeyer Neurologische Klinik Zentrum für Bewegungsstörungen und Neuromodulation Universitätsklinikum Düsseldorf

2 Morbus Parkinson Bewegungsarmut Muskelsteifigkeit Zittern ca Betroffene in Deutschland Untergang von Nervenzellen im Gehirn, Ursache unbekannt Mangel des Botenstoffes Dopamin in motorischen Zentren des Gehirns

3 Parkinsontherapie In der Frühphase in der Regel gut medikamentös behandelbar (durch Substitution von Dopamin) Nach einigen Jahren Auftreten von motorischen Fluktuationen (Schwankungen der Beweglichkeit)

4 Behandlung motorischer Fluktuationen Erfordert vor Therapiebeginn eine möglichst genaue Analyse von Art und Zeitverlauf der Fluktuationen Erfordert eine schrittweise medikamentöse Anpassung unter einem regelmäßigen Monitoring der Beweglichkeit Patienten-Tagesprotokolle oft nicht zuverlässig genug Führt zu relativ langen stationären Aufenthalten Die Anforderungen im häuslichen Umfeld unterscheiden sich von denen in der Klinik

5 Einschlusskriterien Folgende Kriterien lassen eine Teilnahme an der integrierten, videobasierten Versorgung von Parkinsonpatienten zu: Motorische Wirkungsfluktuationen Relevante medikamentöse Nebenwirkungen Complianceprobleme Vermeidung stationärer Aufenthalte von multimorbiden Patienten in pflegerischer Betreuung (z.b. Heim) Einstellung Apomorphinpumpe Adaption der Medikation nach Tiefer Hirnstimulation

6 Ausschlusskriterien Folgende Kriterien lassen eine Teilnahme an der integrierten, videobasierten Versorgung von Parkinsonpatienten nicht zu: Bereits erfolgte Therapie nach dieser Vereinbarung in den letzten 12 bzw. 24 Kalendermonaten Fortgeschrittene Demenz MMSE < 20 Floride exogene Psychose Besonders hohe Sturzgefährdung, die eine stationäre Überwachung erforderlich macht Mangelnde Kooperationsbereitschaft

7 Ablauf ambulante Videotherapie 1. Feststellung der Eignung für die Videotherapie durch - Spezialambulanz für Bewegungsstörungen oder - durch den kooperierenden Neurologen 2. Einschluss in die Videobehandlung und Einführung in das Videosystem während eines zweiten Termins

8 Ablauf ambulante Videotherapie 3. - Aufbau des Videosystems und - Einweisung und Bedienungsanleitung durch die Firma MVB-Koblenz (Medizinische Videobeobachtung) vor Ort

9 Ablauf ambulante Videotherapie 4. - Aufzeichnung von bis zu 6 kurzen Videosequenzen pro Tag - Länge der Sequenzen ca. 2 Minuten - Keine 24 Stunden Überwachung 5. - Übermittlung der Videos in die Klinik über Nacht und anschließende Auswertung

10 Ablauf ambulante Videotherapie 6. - Anpassung der Medikamente und Zusendung eines neuen Medikamentenplans über das Videosystem - Regelmäßige telefonische Kontakte mit dem Patienten

11 Handhabung ambulante Videotherapie

12 Handhabung ambulante Videotherapie

13 Ergebnisse Videotherapie 93% der Patienten konnten das Videosystem vollkommen selbstständig bedienen, d. h. sie waren den technischen Anforderungen des Monitorings problemlos gewachsen 85% der Patienten empfanden das System als geeignet, ihre speziellen Beschwerden darzustellen 77% der Patienten fanden, dass sie Ihre Beschwerden besser als während eines stationären Krankhausaufenthaltes mitteilen konnten 88% der Patienten empfanden die Maßnahme als sehr nützlich und würden sie weiterempfehlen 91% der Patienten beurteilten ihre Symptomatik als durch die Maßnahme verbessert Patientenerhebung 2007 (n=100), Charité, Campus Benjamin Franklin, PD Dr. Klostermann

14 Ergebnisse Videotherapie Selbstbeurteilung 1. gegen 4. Woche (Anzahl Bewertungen) Patientrating Patientratin Patientenerhebung (n=74), UKD Düsseldorf

15 Zusammenfassung Verbesserung der medizinischen Versorgung von Parkinsonpatienten Genaue Erfassung fluktuierender Bewegungsstörungen Bessere Therapiekontrolle durch videounterstützte Dokumentation Frühzeitige Therapieoptimierung unter Anforderungen des häuslichen Umfeldes Enge Zusammenarbeit der Klinik mit den niedergelassenen Neurologen vor Ort Kostengünstigere Behandlung durch Verlagerung einer stationären Therapie in den ambulanten Bereich Telekonsile zur optimalen Nutzung und Bündelung medizinischer Kompetenz Verbesserte ambulante Versorgungsqualität durch Kooperation mit niedergelassenen Neurologen

16 Zentrum für Bewegungsstörungen und Neuromodulation der Neurologischen Universitätsklinik Düsseldorf Leiter: Prof. Dr. A. Schnitzler Kontakt: Dr. M. Südmeyer (Sekretariat Fr. Zimmerbeutel, Tel )

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