Vorwort. Hans Braunreiter

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1 Vorwort Dieses Lehrbuch vermittelt dem zukünftigen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger fundierte Fachkenntnisse für die Bauplanung, -durchführung und -abrechnung. Das Buch soll dem Fliesenleger helfen, sich die notwendigen Grundlagen zur Bewältigung der vielfältigen handwerklichen Aufgaben auf den Baustellen anzueignen. Angehende Handwerksmeister können ihr Fachwissen reaktivieren und vertiefen, sowie täglich praktisch durchgeführte Arbeitsprozesse theoretisch durchdringen. Studenten des Bauwesens ermöglicht das Lehrbuch weiterführende Kenntnisse über den Ausbaubereich zu erwerben sowie Zusammenhänge zwischen dem Gesamtprojekt und dem Einzelauftrag zu erkennen, um diese bei der Planung zu berücksichtigen und umzusetzen. Die Inhalte, Aufgaben und Projekte dieses Lehrbuches basieren auf langjährigen Erfahrungen in der Unterrichtsarbeit, Meisterschule und Durchführung praktischer Projekte. Das Lehrbuch ist mit einer Vielzahl Zeichnungen, Tabellen und Fotos ausgestattet. Zum Teil werden die Bilder farbig abgedruckt. Dieses wird dem Nutzer beim Verstehen der Inhalte eine große Hilfe sein. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Firmen und Privatpersonen, die uns bei der Herstellung und Gestaltung des Lehrbuches unterstützt haben! Berlin, im Dezember 2010 Andrea Borgmeier, Hans Braunreiter

2 VI Vorwort Hinweise für den Benutzer Die Inhalte dieses Lehrbuches basieren auf dem bundeseinheitlichen Rahmenplan für den Ausbildungsberuf des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegers. Die Abschnitte 1 bis 6 enthalten allgemeines und grundlegendes Wissen für den Fliesenlegerberuf. Im gesamten Abschnitt 2 befinden sich Informationen und Tabellen zur Materialkunde, die Lernfeld übergreifend sind. Der Abschnitt 6 wiederholt alle für den Fliesenleger erforderlichen Lerninhalte des 1. Ausbildungsjahres. Die Lernfelder 7 bis 17 sind entsprechend der vorgegebenen Inhalte durch die Kultusministerkonferenz gegliedert. Jedes Lernfeld enthält neben den notwendigen Informationen am Ende des Kapitels einen Aufgabenteil zur Informationsgewinnung. Das heißt: mit Hilfe dieser Fragestellungen können die erforderlichen Kenntnisse erworben werden. Die Fragestellungen umfassen technologische, mathematische und zeichnerische Aspekte. Die anschließenden Projektaufgaben sollen die SchülerInnen befähigen, selbständig zu planen, zu kalkulieren und zu präsentieren. Verschiedene Projekte sind auf Gruppenarbeit aufgebaut. Bei der Bearbeitung dieser Aufgabenstellungen sind sowohl Teamfähigkeit als auch Methoden- und Fachkompetenz gefragt. Ziel dieser Projektarbeiten ist es, diese Kompetenzen zu fördern und durch abschließende Präsentationen das sichere Auftreten im Kundengespräch zu festigen. Bei mehreren Aufgaben und Projekten wird die Verwendung des Blattformates DIN A3 vorgeschlagen. Problemlos kann der Maßstab verkleinert werden und DIN A4 benutzt werden. Bitte bedenken Sie: Bei konsequenter Durchführung von handlungsorientiertem Unterricht, gibt es oftmals keine einzig richtige Lösung. Allein durch die selbständige Wahl der Fugenbreite, entstehen unterschiedliche Schnittbreiten der Teilfliesen. Es empfiehlt sich daher, pro Projektaufgabe einen gemeinsamen Ausgangspunkt festzulegen, zum Beispiel nach dem Ermitteln der Belagsflächen. Die Arbeit mit Projekten ermöglicht es, für einen Auftrag verschiedene Angebote zu präsentieren. Diese Vorgehensweise wirkt sich nicht nur positiv auf den Erwerb von Fachkenntnissen aus, sondern fördert zielgerichtet Handlungskompetenzen wie Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Methodenvielfalt und Selbständigkeit. Diese Kompetenzen werden von einem guten Gesellen des Fliesenlegerhandwerks erwartet. Nachfolgend ist ein Vorschlag für die Arbeitsweise mit einem Strukturbaum abgebildet. Das Zusammentragen von Informationen und das nachträgliche Ordnen dieser, vereinfacht die Beschreibung des Technologischen Ablaufs. (Der abgebildete Strukturbaum ist ein Lösungsvorschlag und nicht vollständig!)

3 Vorwort VII Anfertigen eines Strukturbaumes Mit einem Strukturbaum auch brain storming genannt werden alle Inhalte zu einem Thema willkürlich zusammen getragen. Anschließend werden die Haupt-Äste nummeriert. Je nach Aufgabenstellung können weitere Differenzierungen ( Unter-Äste) vorgenommen werden. Beispiel: Herstellen eines Stahlbetonbalkens Bewehrungskorb bauen Bewehrungstäbe schneiden Schalung zuschneiden Bodenschalung Bewehrungsplan zeichnen S c h a l u n g Knaggen Seitenschalung Bewehrung Materialbedarf ermitteln Arbeitsvorbereitung Strom, Wasser, Abfall Herstellen einer Schalung für einen Fenstersturz Arbeitsplatz einrichten Betonieren Mischung herstellen Einbringen Verdichten

4 VIII Vorwort Vorteile eines Strukturbaumes: Nachteile eines Strukturbaumes: Aufgabe: Entwickeln Sie einen Strukturbaum zum Thema: Herstellen eines Hauses! Gehen Sie beim Anlegen des Strukturbaumes folgendermaßen vor: 1. Alle Haupt-Äste antragen 2. Die Haupt-Äste in die richtige Reihenfolge bringen (Nummerierung) 3. Verzweigungen zu den Haupt-Ästen anlegen 4. In der Reihenfolge der Haupt-Äste die Verzweigungen in den richtigen Ablauf einordnen und ggf. ergänzen Hinweis: Die Haupt-Äste sollen die einzelnen Bauabschnitte sein, die ersten Verzweigungen die wesentlichen Arbeitsgänge in diesem Bauabschnitt, die weiteren Verzweigungen geben Detailinformationen zu den Arbeitsgängen. Gruppen- oder Partnerarbeit: Vergrößern Sie den Strukturbaum auf Plakatgröße/Tafelbild o. Ä.! Nutzen Sie farbige Stifte, um den Strukturbaum übersichtlich zu gestalten! Präsentieren Sie Ihren Mitschülern Ihr Arbeitsergebnis!

5 Inhaltsverzeichnis Vorwort... V 1 Grundlagen des Fliesenlegerberufes Geschichtlicher Überblick Farbgestaltung Farbenlehre Farbwirkungen Farbkontraste und Farbharmonie Gestaltungsformen Einteilung der Belagsflächen Gestaltung durch das Fliesen- und Plattenformat Gestaltung durch Wahl der Fugenbreite Gestaltung durch die Fliesen- und Plattenoberfläche Goldener Schnitt Materialkunde Einteilung von Fliesen und Platten Dekorfliesen und Mosaike Dekorfliesen Mosaike Tabellen zur Materialkunde Genormte keramische Fliesen und Platten nach EN Anforderungen an Fliesen und Platten Prüfung der Toleranzen nach DIN und DIN Ritzhärte nach Mohs Rutschhemmende Bodenfliesen Zemente Arten und Zusammensetzung nach DIN EN 197-1, DIN EN und DIN EN (Sonderzemente) Betonzusatzmittel Klassifizierung und Kennzeichnung von Dünnbettmaterialien nach DIN EN Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen Klassifizierung der Dämmstoffe nach DIN Klassifizierung von Bauprodukten und Bauteilen zu ihrem Brandverhalten nach DIN EN (Teile 1 und 2) Dichtstoffe Materialverbrauch für Arbeiten im Dickbett Werkzeuge, Geräte und Hilfsmittel... 57

6 X Inhaltsverzeichnis 4 Vertragsrecht Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) Das Gesetz zur Regelung des Rechtes der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Die Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) VOB Teil A Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen VOB Teil B Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung der Bauleistungen VOB Teil C Allgemeine Technische Vertragsbedingungen Baustellenbetrieb Baustelleneinrichtung Einhaltung der Bauzeiten Arbeitssicherheit Arbeitsorganisation Einflüsse auf ein Bauwerk Technologischer Ablauf von Fliesen- und Plattenarbeiten Ablauf Belagsarbeiten auf Putzuntergründen Basiswissen aus den Lernfeldern 1 bis Herstellen einer Wandverfliesung im Dickbettverfahren Vorarbeiten Kontrolle des Untergrundes Prüfen und Messen des Untergrundes Untergründe und deren Vorbehandlung für die Dickbettverlegung Putzuntergründe Mauerwerk Mischmauerwerk Beton Belagsmaterial Materialbedarf Fliesenbedarf Bedarf an Spritzbewurf und Ansetzmörtel Ansetzen des Wandbelages Ansetzmörtel Einteilungsregeln Rechnerische Einteilung Bearbeiten der Fliesen Verlegetechnologie Verfugen des Belages Nachgeordnete Arbeiten

7 Inhaltsverzeichnis XI 7.6 Aufgaben und Projekte Aufgaben zur Informationsbeschaffung Projekt Herstellen eines gedämmten Fußbodens Konstruktiver Fußbodenaufbau Estrichgruppen Dämmstoffe für Estrichkonstruktionen Abdeckung Anschluss zu den Wänden Lastverteilungsschicht Estricharten Fußbodenheizung Belagsmaterial Steinzeugfliesen Feinsteinzeug Materialbedarf Schwimmender Estrich Belagsmaterial Fugen Materialkalkulation Technologischer Ablauf Überprüfen des Untergrundes Vorbehandeln des Untergrundes Verlegemuster Einteilung des Bodens Rechnerische Einteilung Anlegen des Bodens Verlegen der Bodenfliesen und -platten Verfugen des Belages Aufgaben und Projekte Aufgaben zur Informationsbeschaffung Projekte Verfliesen eines Badezimmers Vorüberlegungen Materialauswahl Belagsmaterialien Dünnbettmaterialien Materialien zur Untergrundvorbehandlung Herstellen des Wandbelages Prüfen und Vorbehandeln des Untergrundes Belagseinteilung Technologischer Ablauf der Belagsarbeiten Verfugen des Wandbelages

8 XII Inhaltsverzeichnis 9.4 Herstellen des Bodenbelages Prüfen und Vorbehandeln des Untergrundes Abdichten des Bodens Belagseinteilung Technologischer Ablauf der Bodenbelagsarbeiten Verfugen der Bodenfläche Einbau und Verfliesen von Sanitärobjekten Einbau und Verfliesen einer Badewanne Aufstellen und Verfliesen einer Dusche Weitere Sanitärobjekte Anschlussfugen zu den Sanitärobjekten Aufmaß eines Badezimmers Aufgaben und Projekte Aufgaben zur Informationsbeschaffung Projekte Herstellen von Belägen im Schwimmbadbereich Geschichte der Bäderkultur Arten der Schwimmbäder Einteilung nach der Lage Einteilung nach der Nutzungsart Einteilung nach dem Betreiber Einteilung nach der Wasserart Becken aus Beton Allgemeine Anforderungen Becken aus wasserundurchlässigem Beton Becken mit Abdichtung Beckenumgänge Beckenkopfausbildung Beckenkopfsysteme Anschluss zwischen Beckenkopf und Beckenumgang Anforderungen an angrenzende Räume Nassräume Wirtschafts- und Technikräume Räume in trockenen Bereichen Auswahl der Platten- und Verlegematerialien Materialien für das Schwimmbecken Materialien für den Beckenumgang Materialien für den Nassbereich Materialien für Wirtschaftsräume Technologischer Ablauf Schwimmbecken Beckenumgänge Nassräume Anlegen und Herstellen eines Gefällebodens Trennwandsysteme

9 Inhaltsverzeichnis XIII 10.9 Ermitteln des Materialbedarfes Gefälleboden zu einer Rinne Gefälleboden zu einem Punkt Aufgaben und Projekte Aufgaben zur Informationsbeschaffung Projekte Herstellen eines Terrassenbelages Anforderungen an Bodenbeläge im Freien Materialien für Terrassen und Balkone Fliesen und Platten Verlegemörtel und Dünnbettmaterialien Terrassen auf Erdreich Terrassenbelag auf einer Stahlbetonplatte Terrassenbelag in Mörtel auf einer Kiesschicht Balkonbeläge Belag auf einer WU-Beton-Tragplatte Belag auf einer Verbundabdichtung Terrassenbeläge über beheizten Räumen Schichtenaufbau Wandanschluss Traufausbildung Einbau einer Bodenentwässerung Geländeranschluss Stelzlagerkonstruktionen Technologischer Ablauf der Belagsarbeiten Anordnen von Dehnungsfugen Belagseinteilung und Verlegen der Fliesen oder Platten Verfugen der Belagsfläche Belagsschäden Spannungsrisse Ausblühungen Abplatzungen an Fliesen und Platten Aufgaben und Projekte Aufgaben zur Informationsbeschaffung Projekte Bekleiden einer Fassade Anforderungen an Fassadenbekleidungen Materialien für Fassaden Belagsmaterialien Verlegemörtel Fugenmörtel Dichtstoffe für Bewegungsfugen

10 XIV Inhaltsverzeichnis 12.3 Fassadenkonstruktionen Vorgemauerte Fassade (Anmauerung) Angemörtelte Fassade Wärmedämmverbundsystem Hinterlüftete Fassade Einteilungsregeln Verlegeverbände und Verlegemuster Gerüste für Fassadenarbeiten Technologischer Ablauf Belagsschäden Berechnungen für Fassadenkonstruktionen Aufmaß Dimensionierung von Bewegungsfugen Aufgaben und Projekte Aufgaben zur Informationsbeschaffung Projekte Herstellen von Treppenbelägen Treppenteile und Treppenformen Anforderungen an Treppenanlagen Steigungsverhältnisse Weitere Anforderungen Treppenberechnung Gerade Treppen Rechnerisches Verziehen gewendelter Treppen Zeichnerisches Verziehen gewendelter Treppen Strahlenmethode Verhältnismethode Materialauswahl Technologischer Ablauf beim Verkleiden einer geraden Treppe Herstellen des Stufenbelages Herstellen des Treppensockels Fugenarbeiten im Stufenbereich Herstellen des Wandbelages Technologischer Ablauf beim Bekleiden einer Freitreppe Technologischer Ablauf beim Bekleiden einer gewendelten Treppe Materialberechnungen Materialberechnung für Treppenhauswände Materialbestellung für Naturstein- und Betonwerksteinplatten Aufmaß Aufgaben und Projekte Aufgaben zur Informationsbeschaffung Projekte

11 Inhaltsverzeichnis XV 14 Gestalten einer Eingangshalle Geschichte der Bodengestaltung Gestaltung durch Estriche Gestaltung durch Belagsmaterialien Musterverlegung Gestaltungsgrundsätze Verlegemuster Gestaltung des Frieses Rechnerische Einteilung Diagonalverlegung Rosenspitz Sechseckfliesen Belagsmaterialien Keramische Fliesen und Platten Natursteinplatten Technologischer Ablauf des Anlegens Anlegen eines Diagonalbodens Anlegen weiterer Musterböden Technologischer Ablauf des Verlegens Verlegen von Cottoplatten Verlegen von Natursteinplatten Übergänge zwischen unterschiedlichen Bodenbelägen Reinigung und Pflege des Bodenbelages Aufgaben und Projekte Aufgaben zur Informationsbeschaffung Projekte Bekleiden von Stützen Bekleiden von Pfeilern Belagseinteilung Verkleidung von Vieleckstützen Materialbedarf Technologischer Ablauf Bekleiden von Säulen Belagseinteilung von Säulen mit regelmäßigem Querschnitt Belagseinteilung von Säulen mit unregelmäßigem Querschnitt Technologischer Ablauf Aufgaben und Projekte Aufgaben zur Informationsbeschaffung Projekte Bekleiden einer Bogenkonstruktion Aufgaben von Bögen Bogenteile und Bezeichnungen Bogenarten und Bogenaufriss

12 XVI Inhaltsverzeichnis 16.4 Verlegeregeln Angrenzender Wandbelag Verlegeregeln für Bögen Rechnerische Einteilung Rundbogen Segmentbogen Korbbogen Spitzbogen Technologischer Ablauf Aufgaben und Projekte Aufgaben zur Informationsbeschaffung Projekte Modernisieren einer Belagskonstruktion Erhaltung von historischen Fliesen- und Plattenbelägen Schadensursachen, Schadensbilder Allgemeine Sanierungsmaßnahmen Rekonstruktion, Restaurierung und Modernisierung von Bodenbelägen Rekonstruktion, Restaurierung und Modernisierung von Wandbelägen Aufgaben und Projekte Projekte zur Informationsbeschaffung Projekte Quellenverzeichnis Sachwortverzeichnis

13 1 Grundlagen des Fliesenlegerberufes 1.1 Geschichtlicher Überblick Als die ältesten keramischen Funde gelten Gefäße, die bereits 7000 v. Chr. im vorderasiatischen Raum (Ägypten, Syrien, Irak) gefertigt wurden. Während der folgenden 5000 Jahre entwickelte sich das Keramikhandwerk besonders in den orientalischen Regionen stetig weiter. Diese Entwicklung vollzog sich zweigleisig: Einerseits dominierten rein praktische Überlegungen wie das Herstellen von Gefäßen und Geschirr und andererseits kulturelle Aspekte wie das Darstellen der Kulturgeschichte. Standen am Anfang einfache Tontafeln und verschiedene Keramikgegenstände, entstanden bereits um 1500 bis 1200 v. Chr. im ägyptischen Raum die ersten farbig glasierten Fliesen mit denen die Wände in Palästen geschmückt wurden. Diese Fliesentechnik wurde ständig weiterentwickelt und insbesondere durch die Entdeckung von türkis- und grünfarbenen Glasurschmelzen vorangetrieben. Parallel dazu gelang es den Handwerkern mit verschiedenen Ritzmethoden, die glasierten Fliesen mit aufwendigen Schmuckornamenten zu versehen. Drei wertvolle Beispiele für diese Kunst sind in den Berliner Museen zu finden: im Pergamonmuseum das aufwendig rekonstruierte Ischtartor aus der Epoche um 580 v. Chr. Neben den verschiedenen Tierreliefs gilt das Löwenmotiv der Prozessionsstraße als Hauptattraktion nach der jahrelangen aufwendigen Rekonstruktion. Gleichfalls in diesem Museum ist ein eindrucksvolles Fassadenstück aus dem babylonischen Thronsaal von König Nebukadnezar II ausgestellt. Beide Stücke gehörten einst zu der prunkvollen, mit Reliefs geschmückten Stadtanlage Babylons. Etwa 200 Jahre später entstand das dritte dieser Beispiele und zugleich eines der Bedeutendsten keramischen Reliefs altertümlicher Baukunst. Die Darstellung der Leibwache von König Artaxerxes II, im Detail des Bogenschützen, schmückte ca. 350 v. Chr. den Palast im altpersischen Susa. Das faszinierende Kunstwerk aus farbig glasierten Relieffliesen ist im Staatlichen Museum zu Berlin zu besichtigen. Bild 1.1: Detail des Wandmosaiks (vgl. Bild 1.3)

14 2 1 Grundlagen des Fliesenlegerberufes 1 Bild 1.2: Turm der Ulugh-Beg-Medresse in Samarkand (ca. 1420) Bild 1.3: Detail der Wand an der Tylia-Kori- Medresse in Samarkand (ca. 1404) Bild 1.4: Tylia-Kori-Medresse in Samarkand, Usbekistan (ca. 1660) Bild 1.5: Gesamtansicht der Bibi-Khanum- Moschee in Samarkand (Usbekistan)

15 1.1 Geschichtlicher Überblick 3 Die nachfolgenden Jahrtausende waren bei der Weiterentwicklung der Fliesenkunst hauptsächlich durch islamische Einflüsse geprägt. Dabei spielten nicht nur optische Aspekte eine Rolle, sondern auch religiöse Vorgaben. Weil nach der Lehre des Koran die Darstellung von Mensch und Tier untersagt ist, führte das in erster Linie zur Vervollkommnung geometrischer Muster. Gestalterisch waren die Handwerker bereits im 14. Jahrhundert in der Lage, Fliesen mit verschiedenfarbigen Glasuren herzustellen (Bilder ). Ein lange währendes Problem hierbei waren nicht die unterschiedlichen Farben, sondern vielmehr das Ineinanderlaufen der Farben nach dem Auftragen. Mit der Erfindung des 2-Glasur-Auftrages erlebten die Azulejos (bei Fliesen mit weißer Grundglasur werden die blauen Ornamente beim Glasurauftrag und beim Brennen durch ein gazeartiges Netz getrennt, daher stammt auch der Name der Glasur: trockener Faden = cuerda seca). Diese besondere Darstellungskunst brachten die Mauren nach Südwesteuropa und wurde von den Spaniern und Portugiesen übernommen. In beiden Ländern kann man noch heute Zeugnisse dieser Epoche finden, z. B. in Sevilla, in Granada und an der Algarve. Somit erreichte die keramische Fliesenkunst das europäische Festland und eroberte nach dem Wandschmuck auch die Fußböden. Klimabedingt verlagerten sich die zu schmückenden Flächen in Mitteleuropa immer mehr von den Außenbereichen in das Innere der Gebäude. Neben dem Siegeszug der Bodenfliesen in englischen Sakralbauten erlebte die niederländische Stadt Delft im 18. und 19. Jahrhundert einen wahren Höhepunkt der Fliesentechnik. Die geografische Lage und die Vormachtstellung des Königreiches als Seemacht ermöglichte den Handwerkern, sich aus aller Welt Kenntnisse über das Fliesenhandwerk anzueignen. Ein typisches Delfter Fliesenbild (Tableau) besteht aus vielen Einzelfliesen, die zu einer Gesamtdarstellung zusammengefügt werden, die Ränder des Bildes sind stets mit Ornamenten versehen. Das Kunstwerk Fliese entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Massenprodukt und hielt Einzug in das Alltagsleben. In allen Gegenden Europas, besonders aber in Spanien und Portugal, sind noch heute Delfter Motive als Nachahmungen und Abwandlungen in allen Farben zu entdecken. Die Jahrhundertwende und mit ihr der Jugendstil (abgeleitet von der 1896 in München gegründeten Zeitschrift Jugend ) brachte der Fliesenkunst eine außergewöhnliche Formen- und Farbenvielfalt. Die Fliesen erhielten wieder ein Relief, wurden mehrfach glasiert und zeichneten sich durch spezielle Farbtöne und Ornamente aus (Bilder ). 1 Bild 1.6: Detail Pfeiler, Kaiser-Friedrich- Therme Wiesbaden Bild 1.7: Thermalbrunnen, Kaiser-Friedrich-Therme Wiesbaden

16 4 1 Grundlagen des Fliesenlegerberufes 1 Die Hersteller griffen auf die traditionelle Farbgebung aus dem 14. Jahrhundert zurück, wo die Gaze oder der einzelne Faden aus schwer schmelzbarem Mangan die Konturen liefert. Vor allem in west- und nordeuropäischen Ländern sind noch immer originale Jugendstilfliesen in Treppenhäusern, als hüfthohe Wandverkleidungen in Küchen und Speisezimmern und als Fassadengestaltungen zu bewundern. In den Regionen, wo avantgardistische Künstlergruppen oder Künstlerkolonien existierten und sich mit diesem Art Nouveau Stil identifizierten, gibt es zahlreiche Zeugnisse dieser Stilepoche. Beispiele dafür sind die Stadt Wien, wo die Künstlergruppe der Wiener Secession um Otto Wagner, Joseph Maria Olbricht, Gustav Klimt und Josef Hoffmann den Jugendstil intensiv lebten und die Mathildenhöhe in Darmstadt, deren Bau J. M. Olbricht leitete, nachdem er Wien verlassen hatte. Selbst im heute lettischen Riga haben viele der Jugendstilbauten nach zwei Weltkriegen anschließend auch noch 40 Jahre sowjetischen Kommunismus überstanden und glänzen nach umfassender Restaurierung wieder. Bild 1.8: Albin-Müller-Becken, Mathildenhöhe, Darmstadt

17 1.1 Geschichtlicher Überblick 5 1 Bild 1.9: Pfunds Molkerei in Dresden Antonio Gaudi gilt als eigenwilliger Vertreter des Jugendstils im spanischen Raum, speziell in Barcelona. Das 1905 in nur zwei Jahren errichtete Casa Mila in Barcelona weist fast keine Gemeinsamkeiten mit bis dahin herkömmlicher Baukunst auf. Es gleicht viel mehr in Grundriss und Fassade einem abstrakten Ornament. Diese unruhige Gestaltung findet man ebenso in der Sagrada Familia, im Casa Batlló und im Park Güell. Letzterer besticht neben den architektonischen Besonderheiten hauptsächlich durch seine grandiosen Mosaikarbeiten. Bild 1.10: Details aus Pfunds Molkerei in Dresden

18 6 1 Grundlagen des Fliesenlegerberufes 1 In den Jahren des sprunghaften industriellen Fortschritts in Europa und dem damit verbundenen Bedürfnis schnell Produktions- und Wohnstätten zu errichten, die zudem auch noch praktisch und preiswert sind, reduzierte sich der architektonische Aufwand auf ein Minimum. Weder die Auftraggeber noch die Baumeister entwickelten künstlerischen Ehrgeiz. Industriebauten waren ganz selbstverständlich trist, langweilig und hässlich. Nach dem Ersten Weltkrieg gab es vermehrt Bestrebungen, eine Industrieanlage nicht nur praktisch und billig zu bauen, sondern auch repräsentativ. Typische Beispiele dafür sind das AEG Gelände und die Borsig-Werke in Berlin sowie das Fagus-Werk in Alfeld. Mit diesem Gedanken ist der Bauhaus-Stil um Walter Gropius und Bruno Taut eng verbunden. Das Bauhaus wurde 1919 in Weimar gegründet; sein Wirkungsgebiet umfasste nicht nur die Architektur, sondern alles, was der Mensch zum Leben braucht: Hausrat, Möbel, Innenarchitektur. Die Verkleidungen im Wand- und Bodenbereich dienten mehr pragmatischen Zwecken wie Schutz vor Verschmutzung, lange Lebensdauer und leichte Reinigung. Auf aufwendige Dekore, Ornamente und Zierrat wurde weitestgehend verzichtet. Das Zeitalter der keramischen Spaltplatten hat begonnen. Der Wohnungsbau aus vorgefertigten Bauteilen, öffentliche Gebäude und Verwaltungen mit nüchternem und zweckmäßigem Charakter sowie Ingenieurbauten für ständig wachsende Bedürfnisse (Autobahnen, Tunnel, Flughäfen, Bahnhöfe) bestimmen in aller erster Linie die Auswahl und den Einsatz der Fliesen- und Plattenmaterialien in der Gegenwart. Die Bekleidungsstoffe müssen optisch gut aussehen und absolut strapazierfähig sein. Der Stil ist funktional, klar und kühl. In der heutigen Zeit bleiben dank der Fliesen- und Plattenindustrie bei der Gestaltung im Innenund Außenbereich keine Wünsche offen. Der Markt bietet, vom Glasmosaik über die traditionellen quadratischen Steingutfliesen und Natursteinplatten bis zu großformatigen grobkeramischen Platten, für jeden Geschmack und Zweck das Gewünschte. Oft wird bei den Fliesenarbeiten auf den Widerspruch zwischen historisch und postmodern gesetzt: Moderne Möbel und Bodenfliesen im Schachbrettmuster wie in Großmutters Küche verlegt (möglichst noch eine freistehende Badewanne ohne Seitenverkleidung) oder die Verwendung von Fliesen, die mit der Lüstertechnik hergestellt wurden. Dieses Glasurverfahren reicht bis in das 9. Jahrhundert zurück, die speziellen Glasurteilchen erzeugen beim Brennen unter bestimmten Druckbedingungen einen besonders schönen metallischen Glanz. Auch die eigentlich ungewollten Haarrisse in der Glasur werden heutzutage gewünscht. Gepaart mit den entsprechenden Farbtönen der Jugendstilzeit lassen sie bewusst Fliesen entstehen, denen man ein Alter zumisst, das sie nicht haben (Bilder ). Bild 1.11: Glasurrisse auf nachgebildeter Jugendstilfliese

19 1.1 Geschichtlicher Überblick 7 1 Bild 1.12: Jugendstil- Wandpaneel Bild 1.13: Wandpaneel eines Treppenhauses Bild 1.14: Jugendstil- Wandpaneel Bild 1.15: Jugendstil- Wandpaneel

20 8 1 Grundlagen des Fliesenlegerberufes 1 Bild 1.16: Jugendstil- Wandpaneel Bild 1.17: Wandpaneel Badezimmer (ca. 1928) Eine gelungene Verbindung zwischen funktionalem, tristem Baustil und Farbenfreude sowie schmückendem Beiwerk sind die Bauwerksverkleidungen des österreichischen Malers und Architekten Friedensreich Hundertwasser (verstorben im Februar 2000). Unter anderem verwandelte er eine DDR-Plattenbau-Schule in Lutherstadt Wittenberg in ein mit keramischen Fliesen, Platten und Formstücken verkleidetes, einzigartiges und imposantes Schulgebäude. Gemäß seinen ökologischen Prinzipien verzichtete er bei seinen Bauwerken und Verkleidungen auf Kunststoffe und bevorzugte Keramik, Ziegel und Holz. Bewusst werden Wände, Kanten und Böden krumm und asymmetrisch gebaut oder angelegt. Stets sind viel Farbe und natürliches Grün im Einsatz. Andere Zeugnisse seiner Kunst sind in Magdeburg und Plochingen zu finden. Keramische Fliesen und Platten des 21. Jahrhunderts haben keinen eigenen Stil, man verbindet Baukeramik mit Funktionalismus und Kulturhistorie. Nie zuvor galt so sehr: Erlaubt ist, was gefällt! 1.2 Farbgestaltung Der Farbgestaltung eines Fliesen- und Plattenbelages kommt die zentrale Bedeutung bei der Planung eines Auftrages zu. Dabei spielt nicht nur die richtige Farbauswahl der Fliesen oder Platten eine wesentliche Rolle, sondern auch die Farbe der Belagsfugen. Es sind also zwei Entscheidungen zu treffen: Belagsfarbe und darauf abgestimmte oder bewusst im Kontrast stehende Fugenfarbe. In den meisten Fällen wird dem Fliesenlegergesellen diese Entscheidung abgenommen, weil bereits der Auftraggeber, der Architekt oder der Kunde eine Wahl getroffen haben. Aber gerade bei

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