Nahe ist dir das Wort
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- Moritz Brinkerhoff
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1 Hansjörg Schmid Andreas Renz Bülent Ucar (Hg.) Theologisches Forum Christentum Islam Nahe ist dir das Wort Schriftauslegung in Christentum und Islam Verlag Friedrich Pustet
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3 Nahe ist dir das Wort
4 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. eisbn by Verlag Friedrich Pustet, Regensburg Umschlaggestaltung: Martin Veicht, Regensburg Satz und Layout: Corinna Schneider, Heidelberg ebook-produktion: Friedrich Pustet, Regensburg 2014 Weitere Publikationen aus unserem Verlag finden Sie auf
5 Inhalt Vorwort... 9 Hansjörg Schmid/Bülent Ucar Christen und Muslime als Leser heiliger Schriften Zur Einführung Wolfgang Schäuble Zusammen in Deutschland Zum Dialog zwischen Christen und Muslimen I. Hermeneutische Grundlagen Assaad Elias Kattan»Das Meer würde versiegen, ehe die Worte meines Herrn zu Ende gingen!«(al-kahf 18,109) Zu Textverständnis und Exegese in Christentum und Islam Eckart Reinmuth Offenbarung als Literatur? Bibelinterpretation zwischen Geschichte und Geltung Ismail H. Yavuzcan Menschenwort versus Gotteswort? Eine Erwiderung auf Eckart Reinmuth Burhanettin Tatar Die Relevanz der Koranhermeneutik für das heutige muslimische Leben
6 Beate Kowalski Parallelen zwischen Koran- und Bibelhermeneutik Eine Erwiderung auf Burhanettin Tatar II. Übersetzungen Andreas Obermann Bibeltexte zu neuen Ufern führen Übersetzungen der Heiligen Schrift im Christentum Ömer Özsoy Vom Übersetzen zum Dolmetschen Ein koranhermeneutischer Beitrag zur innerislamischen tarêama al-qurþán-debatte Beobachterbericht (Abd el-halim Ragab) III. Feministische Auslegungen Muna Tatari Geschlechtergerechtigkeit und Gender-ÉihÁd Möglichkeiten und Grenzen frauenbefreiender Koraninterpretationen Kerstin Rödiger Die Leserin entscheide! Chancen und Grenzen feministischer Interpretationsparadigmen Beobachterbericht (Barbara Bürkert-Engel)
7 IV. Interdependente Interpretationen Stefan Schreiner Der Koran als Auslegung der Bibel die Bibel als Verstehenshilfe des Korans Abdullah Takım Offenbarung als»erinnerung«(aæ-æikr) Die Einheit der Offenbarungsreligionen und die Funktion der biblischen Erzählungen im Koran Beobachterbericht (Ya ar Sar kaya) V. Deutungsmonopole Serdar Güne Hermeneutik als Generalschlüssel Zum Verlauf einer Verschiebung vom Rand in die Mitte des theologischen Diskurses Roman A. Siebenrock Kirche als Einheit pluraler Instanzen des Glaubenszeugnisses Schriftauslegung in der Perspektive katholischer Theologie Beobachterbericht (Michael Bongardt) VI. Gemeinsame Hermeneutik Enes Karić Eine gemeinsame Hermeneutik der Verständigung für unsere gegenwärtige Zeit Klaus von Stosch Wahrheit und Methode Auf der Suche nach gemeinsamen Kriterien des rechten Verstehens heiliger Schriften
8 Andreas Renz/Abdullah Takım Schriftauslegung in Christentum und Islam Zusammenfassende und weiterführende Reflexionen Autorinnen und Autoren
9 Vorwort Christen und Muslime sind mit vergleichbaren Schwierigkeiten bei der Schriftauslegung konfrontiert so das Fazit der fünften christlichmuslimischen Fachtagung des Theologischen Forums Christentum Islam an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die vom 6. bis stattfand. 125 christliche und islamische Theologen aus zwölf Ländern diskutierten über hermeneutische Fragen der Auslegung von Koran und Bibel. Das Theologische Forum Christentum Islam wird seit seiner Entstehung im Jahr 2003 vom Bundesministerium des Innern gefördert. Vor diesem Hintergrund war es sehr erfreulich, dass Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble unserer Einladung nach Stuttgart-Hohenheim persönlich nachkam. Schäuble ging in seinem Vortrag davon aus, dass das Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland immer noch etwas Ungewohntes sei.»zu selten wird bei Islam an positive Werte gedacht wie Friedfertigkeit, mit denen die Muslime einen Beitrag zum Gemeinwesen leisten können«so der Minister. Der christlich-islamische Dialog könne das monolithische Bild des Islams überwinden, indem in ihm auch islaminterne Debatten öffentlich würden. Im Dialog könne zudem über Erwartungen der Aufnahmegesellschaft gesprochen werden. Schäuble sprach sich in diesem Zusammenhang erstmals öffentlich für den Aufbau einer islamisch-theologischen Fakultät an einer deutschen Universität aus. Eine solche Fakultät, an der Imame, Theologen und Religionslehrer ausgebildet werden könnten, wäre ein Schlüssel zur Integration der Muslime. Eine islamisch-theologische Fakultät würde zur Fortentwicklung muslimischer Theologie in deutscher Sprache beitragen. Trotz der Länderzuständigkeit stellte Schäuble auch eine mögliche finanzielle Unterstützung des Bundes für eine solche Fakultät in Aussicht. Damit trug Schäuble dem wichtigen Anliegen des Theologischen Forums Rechnung, entsprechende universitäre Strukturen für eine theologischwissenschaftliche Artikulation der Muslime in Deutschland aufzubauen, die einen entscheidenden Schritt zur Integration darstellt. 9
10 Viele Muslime, die sich bereits seit Jahren bei dieser Aufbauarbeit engagieren, haben auch an der Tagung mitgewirkt. Die Tagung wurde wie gewohnt von einem christlich-muslimischen Team vorbereitet und geleitet, dem außer den Herausgebern dieses Bandes Prof. Dr. Klaus Hock, Kays Mutlu M.A., Dr. Jutta Sperber, Prof. Dr. Abdullah Takım und Katrin Visse M.A. angehörten. Die Beiträge des Bandes entspringen einem gemeinsamen Prozess des Nachdenkens, spiegeln aber zugleich auch eine Vielzahl an Positionen wider und werden in inhaltlicher Hinsicht von ihrem jeweiligen Autor verantwortet. Wir danken zunächst den Autoren der vorliegenden Publikation, die sich auf umfangreiche Diskussionen ihrer Beiträge unter den Herausgebern eingelassen haben. Weiterhin gilt unser Dank dem Bundesministerium des Innern für die finanzielle Förderung der Tagung und die stetige Wertschätzung unserer Arbeit zu nennen sind besonders Gabriel Goltz M.A. und Leila Donner-Üretmek. Zu danken ist ferner Dr. Rudolf Zwank vom Verlag Friedrich Pustet für die gute Zusammenarbeit und das große Interesse an unseren Tagungsbänden. Für Korrekturen, Lektorat und Erstellung der Druckvorlage danken wir Mohammad Gharaibeh M.A., Corinna Schneider und Christa Wassermann, die sich mit großer Sorgfalt um eine gute Lesbarkeit und das äußere Erscheinungsbild des Bandes gekümmert haben. Wir wünschen uns, dass das Buch wie auch die vorausgehenden Bände zahlreiche und fruchtbare Diskussionen anstößt. Stuttgart/München/Osnabrück, im August 2009 Hansjörg Schmid Andreas Renz Bülent Ucar 10
11 Christen und Muslime als Leser heiliger Schriften Zur Einführung Hansjörg Schmid/Bülent Ucar Der vorliegende Band ist mit dem Titel»Nahe ist dir das Wort «überschrieben. Dieser Satz beschreibt eine Relation zwischen dem Wort und einem Du. Es handelt sich um ein Zitat aus dem jüdischen Buch Deuteronomium, die auch als»mitte des Alten Testaments«bezeichnete Komposition von Mosereden, auf dem Muslime und Christen auf je eigene Art aufbauen:»nahe ist dir das Wort, es ist in deinem Mund und in deinem Herzen, du kannst es halten.«(dtn 30,14; vgl. Röm 10,8) Die Nähe des Wortes, womit hier das mosaische Gesetz bezeichnet wird, ergibt sich aus der Rezitation (Mund) und dem Auswendiglernen (Herz als Ort des Gedächtnisses) (vgl. Dtn 6,6 f.; 11,18). 1 Der Vers steht für eine Verinnerlichung und umschreibt eine von Nähe geprägte Gottesbeziehung, die das Halten der Gebote ermöglicht. Vergleichbar mit dieser Aussage betont der Koran mehrfach die Nähe Gottes, der den Menschen erhöht und ihm sogar näher als die Halsschlagader ist (Sure 2,186; 11,61; 34,50; 50,16; vgl. auch Dtn 4,7). 2 Auch wenn es in der islamischen Überliefe- 1 Vgl. dazu Georg Braulik, Deuteronomium, Bd. 1: 1 16,17, Würzburg 1986, 56 f., 90, sowie Bd. 2: 16,18 34,12, Würzburg 1992, 219; ders., Ausdrücke für»gesetz«im Buch Deuteronomium, in: ders., Studien zur Theologie des Deuteronomiums, Stuttgart 1988, 11 38, Zur jüdischen Auslegung vgl. Daniel Krochmalnik, Schriftauslegung die Bücher Levitikus, Numeri und Deuteronomium im Judentum, Stuttgart 2003, Vgl. Kenneth Cragg, Mit Muslimen über das Gebet nachdenken. Theologie als Vorhof der Anbetung, in: Hansjörg Schmid/Andreas Renz/Jutta Sperber (Hg.),»Im Namen Gottes...«Theologie und Praxis des Gebets in Christentum und Islam, Regensburg 2006,
12 rung kein explizites Pendant zu Dtn 30,14 gibt, entspricht ihm die Erfahrung der Gottesnähe, die Muslime bei der Rezitation des Korans erleben. 3 Nähe entsteht durch die Begegnung mit dem Wort im Hören, Lesen und Rezitieren. Eine Vertiefung und Radikalisierung findet diese Aussage in der literaturwissenschaftlichen Einsicht, dass die»leser«auch eine zentrale Rolle für die Bedeutungskonstitution von Texten spielen, welche erst in der Aktualisierung durch die Leser zum Text werden. In der hermeneutischen Diskussion beider Religionen wird darauf zurückgegriffen. 4 Dtn 30,14 mit seiner Versicherung der Nähe des Wortes wurde als Titel gewählt, da es um die Spannung von Nähe und historischer Distanz gehen soll. Einführend ist zunächst auf die Vergleichsgegenstände Bibel und Koran, Ergebnisse anderer Dialogprojekte sowie auf den aktuellen Diskussionsstand in Bezug auf Methoden der Bibel- und Koranauslegung einzugehen. 1. Vergleich von Bibel- und Korantexten? Über die Angemessenheit von Vergleichsgegenständen zu reflektieren, ist eine wichtige Voraussetzung des Dialogs. Es gehört zu den oft wiederholten Aussagen im christlich-islamischen Dialog, dass der von den Muslimen als Verbalinspiration Gottes angesehene Koran nicht der Bibel entspricht. Auch wenn Christentum und Islam häufig als»schrift- oder Buchreligionen«bezeichnet werden, 5 ist der unterschiedliche Stellenwert von Bibel und Koran für den Umgang mit diesen Texten nicht unbedeutend. Werden also Äpfel mit Birnen verglichen, wenn man Koran- und Bibeltexte einander gegenüberstellt? 6 Muss man nicht vom Offenbarungsverständnis ausgehend den Koran mit der Person Jesu vergleichen, 3 Vgl. Navid Kermani, Gott ist schön. Das ästhetische Erleben des Koran, München 2000, Vgl. z. B. Burhanettin Tatar, Das Problem der Koranauslegung, in: Alter Text neuer Kontext. Koranhermeneutik in der Türkei heute, eingeleitet, übersetzt und kommentiert von Felix Körner, Freiburg 2006, ; Ulrich H. J. Körtner, Der inspirierte Leser. Zentrale Aspekte biblischer Hermeneutik, Göttingen 1994; aus der Sicht der Literaturwissenschaft Sven Strasen, Rezeptionstheorien. Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle, Trier Vgl. Ulrich Dehn, Das Spezifische der»buchreligionen«, in: Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen Materialdienst 68 (2005), Vgl. Helga Lutz/Jan-Friedrich Mißfelder/Tilo Renz (Hg.), Äpfel und Birnen. Illegitimes Vergleichen in den Kulturwissenschaften, Bielefeld
13 das Neue Testament eher mit der Sira-Literatur bzw. den kanonischen Sammlungen? 7 Ausgangspunkt des vorliegenden Bandes ist nicht die jeweilige Offenbarungstheologie, sondern die Rezeptionssituation der Texte. Auch besteht der Vergleichszweck gerade nicht darin, Abhängigkeiten oder Überlegenheiten nachzuweisen. 8 Hier findet kein Vergleich der Offenbarungskonzepte statt, sondern der Rezeptionsvorgänge. Trotz des unterschiedlichen dogmatischen Stellenwerts von Bibel und Koran finden sich jeweils vergleichbare hermeneutische Ausgangsbedingungen für die Rezeption: Die kanonischen Texte von Christen und Muslimen sind in einem kulturellen Umfeld entstanden, das heute vielen Menschen fremd ist. Gleichzeitig erheben sie den Anspruch, eine zeitlos und universal gültige Lebensorientierung zu bieten. Diese Distanz zwischen Geschichtlichkeit und aktuellem Lebensbezug zu überbrücken, ist Aufgabe von Übersetzung und Interpretation, die selbst wiederum kontextuell bedingt sind. Eine Auslegung und Aktualisierung der Schriften hat es sowohl im Christentum wie im Islam von Anfang an gegeben. Es handelt sich nicht um ein Spezifikum christlicher Theologiegeschichte. Koranexegese fängt nicht mit der modernen Hermeneutik an, sondern hat eine lange Tradition in der islamischen Wissenschaftsgeschichte. Das wörtliche Verständnis koranischer Texte bildet nur einen unter vielen Zugängen zum Koran. Der Islam kennt die Auslegung und Exegesekultur über eine eigene Wissenschaft, genannt tafsðr und uòùl at-tafsðr. Diese Wissenschaft ist keineswegs als Reaktion auf die westliche Moderne entstanden und hat Tausende von Werken in der Geschichte hervorgebracht. 9 Zwar sind die konkreten Auslegungen in der Regel stark zeitgebunden, die Vielfalt der 7 Vgl. Andreas Renz, Der Mensch unter dem An-Spruch Gottes. Offenbarungsverständnis und Menschenbild des Islam im Urteil gegenwärtiger christlicher Theologie, Würzburg 2002, 83 f., Vgl. Christoph Bochinger, Religionsvergleiche in religionswissenschaftlicher und theologischer Perspektive, in: Hartmut Kaelble/Jürgen Schriewer (Hg.), Vergleich und Transfer. Komparatistik in den Sozial-, Geschichtsund Kulturwissenschaften, Frankfurt/New York 2003, , Vgl. dazu einführend Helmut Gätje, Koran und Koranexegese, Zürich 1971; Andrew Rippin, The QurÞan and its Interpretative Tradition, Aldershot 2001; ders. (Hg.), Approaches to the History of the Interpretation of the QurÞan, Oxford 1988; Abdullah Takım, Koranexegese im 20. Jahrhundert: Islamische Tradition und neue Ansätze in Süleyman Ateş s»zeitgenössischem Korankommentar«, Istanbul 2007; Ignaz Goldziher, Die Richtungen der islamischen Koranauslegung, Leiden
14 Auslegung ist jedoch nicht zu bezweifeln. Ohne Auslegung und Übertragung kann es schließlich durchaus sein, dass Texte den Realitätsbezug und ihre Bedeutung für Menschen aufgrund sich wandelnder Lebensumstände verlieren und wörtlich verstanden zu blinder Nachahmung und Erstarrung führen. 2. Bibel-Koran-Lektüren in anderen Dialogprojekten Die Beschäftigung mit Koran und Bibel hat auch in anderen Dialogprojekten eine zentrale Rolle gespielt. Dies soll anhand von zwei herausragenden Beispielen kurz dargestellt werden: 10 Der erste von der französischsprachigen»groupe de recherches islamo-chrétien«(gric) verfasste Band hat die»befragung«durch die Schriften zum Thema. 11 Die unübertroffene Besonderheit des Buchs besteht darin, dass es sich um einen von Muslimen und Christen gemeinsam verantworteten Text handelt. Hier findet jeweils eine intensive Auseinandersetzung mit der Schrift des anderen statt. Koranlektüre kann für Christen eine tiefe Gotteserfahrung bedeuten (103). Trotz vorhandener Widersprüche können Christen aufgrund der Fruchtbarkeit des Korans darin einen Ausdruck des Gotteswortes nicht nur für Muslime, sondern für alle Menschen sehen (109). Der Koran stellt eine zugleich authentische und andersartige Gottesrede dar (117), die christliche Leser wieder auf ihre eigene Schrift verweist (115). Umgekehrt können muslimische Leser gerade im Neuen Testament Werte wie Liebe oder Vergebung finden, die im Koran zwar nicht abwesend, aber im muslimischen Kontext nicht ausreichend entwickelt wurden (137). Auch wenn Muslime ihre Offenbarung vorziehen, besteht für sie kein Grund, die Bibel abzulehnen oder zu disqualifizieren (139). In einem späteren Band ist von einer dialektischen Hermeneutik zwischen Quellen und gegenwärtiger Situation die Rede, die Christen und Muslime verbindet Vgl. Hansjörg Schmid, Theologische Fragen im christlich-islamischen Verhältnis. Eine aktuelle Standortbestimmung, in: ThRv 103 (2007), , und 106 f. 11 Groupe de recherches islamo-chrétien, Ces Ecritures qui nous questionnent. La Bible & le Coran, Paris 1987 (engl. Muslim-Christian Research Group, The Challenge of the Scriptures. The Bible and the QurÞan, Maryknoll 1987). 12 Ders., Foi et justice. Un défi pour le christianisme et pour l Islam, Paris 1993,
15 Die zweite Tagung der von der anglikanischen Kirche in England organisierten internationalen Dialogreihe»Building Bridges«hatte die gemeinsame Auseinandersetzung mit Bibel und Koran zum Thema. 13 Die Offenheit gegenüber den Schrifttexten der anderen Religion löst Ignoranz und Verfälschungsvorwürfe ab (50). Bemerkenswert und sehr aussagekräftig ist der erste Teil des Bandes, in dem jeder der 20 Teilnehmer kurz seinen persönlich-biographischen Zugang zu seiner heiligen Schrift darstellt. Es folgen neben den sechs Hauptvorträgen Dialoge über Bibelund Korantexte, die auf Arbeitsgruppen während der Tagung zurückgehen. Die Übersetzung der Schriften in einen anderen historischen Kontext wird exemplarisch anhand der Rolle der Frau behandelt. Programmatisch heißt es am Ende des Bandes:»Reading scripture in the company of the Other underlines the importance of a certain humility in exegesis.«(145) Nicht erst die Beschäftigung mit der Schrift des anderen, sondern bereits die Auslegung der eigenen Schrift im Angesicht des anderen eröffnet neue Perspektiven. Beide Bände belegen, dass ein konstruktiver Zugang zum Thema möglich ist. Der Weg eines Dialogs anhand konkreter Schrifttexte wird hier bewusst (noch) nicht gegangen, da dieser zahlreiche hermeneutische Vorentscheidungen erfordert. Ähnlich wie bei GRIC geht es hier um eine Grundlegung, die jedoch thematisch auf die Rezipienten ausgerichtet und entsprechend den Strukturen des Theologischen Forums Christentum Islam pluraler angelegt ist. 3. Zur aktuellen Methodendiskussion Religionen im Sinne von verschiedenen Glaubens- bzw. Deutungssystemen und Lebensweisen haben in der Geschichte vielen Menschen Hilfe und Orientierung gegeben. Sie haben jedoch auch gleichzeitig als Abgrenzung gegenüber Andersdenkenden und Diffamierungsmittel gedient. Sie berufen sich auf Texte, die jedenfalls nach heutiger Wahrnehmung mit den Menschenrechten nicht kompatibel sind. Sklaverei, Ungleichbehandlung von Frauen und religiösen Minderheiten, drakonische Strafen etc. bilden wörtlich verstanden einen Widerspruch zu den Normen des Grundgesetzes und der Menschenrechte. Die historisch-kritische Metho- 13 Michael Ipgrave (Hg.), Scriptures in Dialogue. Christians and Muslims Studying the Bible and the QurÞan Together, London
16 de stellt einen Versuch dar, diese Aussagen als geschichtlich-kontextuell bedingt zu erklären. Die Auseinandersetzung über die historisch-kritische Methode in der Bibelwissenschaft kann auf eine lange Geschichte seit dem 18. Jahrhundert zurückblicken. 14 Grundlage der historisch-kritischen Methode war die von der Profangeschichte ausgehende Veränderung der Geschichtsauffassung, welche Geschichte nicht mehr als fest gefügte, zeitlose, transzendent abgeleitete, absolut gültige normative Wahrheiten, sondern als vorurteilslos zu betrachtende Phänomene erachtete. Als im Menschenwort historisch gewordenes Gotteswort konnte dann auch die Bibel Gegenstand kritischer Untersuchung werden. Grundeinsichten dieses Ansatzes sind heute etabliert. Die Frage der Aktualisierung und der theologischen Anschlussfähigkeit ist jedoch weiterhin offen. 15 Paul Ricœur hat herausgearbeitet, dass auch die vermeintlich wahre Geschichte als eine erzählte und interpretierte Zeit stets von der Fiktion durchwirkt ist, und spricht von einer»überkreuzung von Historie und Fiktion«16. Während die historische Entstehung und der Wachstumsprozess biblischer Texte unstrittig sind, wird heute die Rekonstruierbarkeit von Vorstufen der vorliegenden kanonischen Texte zunehmend hinterfragt. Die historisch-kritische Methode unterliegt selbst dem geschichtlichen Wandel, so dass sie inzwischen von anderen Ansätzen ergänzt und angefragt wird. Der linguistic turn des 20. Jahrhunderts markiert schließlich die Ablösung der historischen Wissenschaft als Leitdisziplin. Ergebnis ist eine Methodenvielfalt. 17 So ist die Diskussion in den Bibelwissenschaften 14 Vgl. dazu einführend John William Rogerson/Bernd Jörg Diebner, Art. Bibelwissenschaft I. Altes Testament 2. Geschichte und Methoden, in: Theologische Realenzyklopädie, Bd. 16, , 350 ff.; Otto Merk, Art. Bibelwissenschaft II. Neues Testament, in: ebd , 381 ff. 15 Vgl. Joachim Kügler, Entweihung der Schrift? Die bleibende Provokation der historisch-kritischen Bibelwissenschaft, in: Theologisch-praktische Quartalschrift 157 (2009), ; Michael Theobald, Offen dialogisch (selbst-)kritisch. Die grundlegende Bedeutung historisch-kritischen Arbeitens für die theologische Auslegung des Neuen Testaments, in: Bibel und Kirche 63 (2008), ; Angelika Reichert, Offene Fragen zur Auslegung neutestamentlicher Texte im Spiegel neuerer Methodenbücher, in: Theologische Literaturzeitung 126 (2001), Paul Ricœur, Zeit und Erfahrung, Bd. 3: Die erzählte Zeit, München 1991, 294. Vgl. auch Peter Burke, Geschichte als soziales Gedächtnis, in: Aleida Assmann/Dietrich Harth (Hg.), Mnemosyne. Formen und Funktionen der kulturellen Erinnerung, Frankfurt 1991, Vgl. Steven L. McKenzie/Stephen R. Haynes (Hg.), To Each Its Own Meaning. An Introduction to Biblical Criticisms [sic!] and their Application, Lou- 16
17 davon geprägt, dass der historisch-kritischen Methode kein Alleinvertretungsanspruch mehr zukommt, sondern dass sie um sprach-, literaturund sozialwissenschaftliche Ansätze erweitert wurde. Selten wird sie noch in Reinform praktiziert, vielfach werden andere Ansätze integriert oder komplette Alternativen gesucht. 18 Auch der Islam kennt verschiedene Zugänge zum Koran. Zeitgleich zur Kolonialisierung der islamischen Welt im 19. Jahrhundert lassen sich Aktivitäten von muslimischen Modernisten feststellen, die die Möglichkeit auszuloten versuchten, den Koran an die veränderten politischen und sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen anzupassen. Die entsprechende Debatte setzte sich im 20. Jahrhundert fort, nachdem viele Staaten die Unabhängigkeit erlangt hatten. Mit zunehmender Industrialisierung und Verstädterung veränderten sich die sozio-ökonomischen Bedingungen vollständig; zudem begann man in den muslimischen Gesellschaften, insbesondere auf Seiten der elitären Führungskräfte, intensiv westliche Weltanschauungsmuster zu rezipieren. Beides gab schließlich den Anstoß für eine bis heute anhaltende leidenschaftliche Debatte über Status, politische Bedeutung und konkrete Ausgestaltung der Koranexegese und der Scharia. Neben dem rationalistischen Zugang waren vor allem Annäherungen auf der Grundlage der modernen Naturwissenschaften äußerst beliebt bei den Muslimen jener Zeit. Später ging die Entwicklung von politisch-ideologischen Auslegungen und literaturkritischen sowie themenbezogenen Zugängen bis hin zu semantischen und historisch-hermeneutischen Bezügen im Umgang mit dem Korantext. Ob und welche Auslegungsart sich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. 19 Unter den isville 1993, bis hin zu Patrick Chatelion Counet, One Text, a Thousand Methods. Studies in Memory of Sjef van Tilborg, Boston u. a Vgl. Stefan Alkier/Ralph Brucker (Hg.), Exegese und Methodendiskussion, Tübingen/Basel Vgl. die integrative Umsetzung in Methodenbüchern z. B. Martin Ebner/Bernhard Heininger, Exegese des Neuen Testaments. Ein Arbeitsbuch für Lehre und Praxis, Paderborn u. a ; Helmut Utzschneider/Stefan Ark Nitsche, Arbeitsbuch literaturwissenschaftliche Bibelauslegung. Eine Methodenlehre zur Exegese des Alten Testaments, Gütersloh 2001, Einen Methodenbaukasten ohne Gesamtsystem bietet Georg Fischer, Wege in die Bibel. Leitfaden zur Schriftauslegung, Stuttgart Bülent Ucar, Recht als Mittel zur Reform von Religion und Gesellschaft. Die türkische Debatte um die Scharia und die Rechtsschulen im 20. Jahrhundert, Würzburg 2005, 54 f. Für weitere Quellen vgl. auch ders., Moderne Koranexegese und die Wandelbarkeit der Scharia in der aktuellen Diskussion der Türkei, Habilitationsschrift, Erlangen
18 gegenwärtigen Zugängen sind im Blick auf den europäischen Kontext besonders Nasr Hamid Abu Zaid 20 und die türkische Diskussion um die sogenannte Ankaraner Schule 21 hervorzuheben. Dort finden sich klar historisch ausgerichtete Zugänge:»Schaut man aber aus einem geschichtlichen Blickwinkel, so muss man eingestehen, dass im Koran vom Schlagen der Frau, vom Kriegführen, vom Handabhacken des Diebes und von der Kopfbedeckung der Frau die Rede ist. Wiederum trägt die geschichtliche Perspektive in sich die Möglichkeit, sich als Muslim zu modernisieren, indem sie diese Verse auf ihren geschichtlichen Kontext zurückführt und die übergeschichtlichen Prinzipien und Ziele hinter den geschichtlichen Geboten sieht.«22 Dieses Zitat bringt die Ambivalenz eines historischen Zugangs treffend zum Ausdruck: Einerseits ist die historische Distanzierung befreiend, andererseits bleibt die Relevanz der entsprechenden Texte für heute offen. 4. Themen und Fragestellungen Im ersten Teil werden hermeneutische Grundlagen behandelt. Ziel ist es, Grundlinien exegetischer Traditionen in beiden Religionen herauszuarbeiten und nach Ähnlichkeiten oder gar Querverbindungen zu fragen. Sodann geht es um die Christen und Muslimen gemeinsame Frage, wie die Kluft zwischen Geschichtlichkeit der Schrift und heutigem Lebensbezug überwunden werden kann. Im zweiten Teil geht es um»übersetzungen«, die in einem engen Zusammenhang mit dem Schriftverständnis stehen. Der Koran gilt für Muslime als unnachahmbar und somit in seiner Schönheit unübersetzbar. Dennoch wurde der Koran wie die Bibel im Laufe der Geschichte in verschiedene Sprachen übersetzt, um die Botschaften verständlich zu machen. Die Moderne zeigt einen Zuwachs an Übersetzungen und Kommentaren in die modernen Nationalsprachen. Diese spiegeln nicht nur verschiedene Verständnisse der jeweiligen heiligen Schriften wider, 20 Vgl. Nasr Hamid Abu Zaid, Gottes Menschenwort: Für ein humanistisches Verständnis des Koran, ausgewählt, übersetzt und kommentiert von Thomas Hildebrandt, Freiburg Felix Körner, Können Muslime den Koran historisch erforschen? Türkische Neuansätze, in: Theologische Zeitschrift 61 (2005), Ömer Özsoy, Koranhermeneutik als Diskussionsthema in der Türkei, in: gespraech_oezsoy/artikel zsoy_7-05.pdf,
19 sondern implizieren auch je spezifische Intentionen der Übersetzung. Wie sind die Funktion, Möglichkeiten und Grenzen von Übersetzungen zu bestimmen? Der dritte Teil ist»feministischen Auslegungen«gewidmet. Eine der Besonderheiten von Bibel und Koran ist die ihnen zugetraute Kraft, dass dieselben Texte, die Unterdrückung von Frauen erzeugen oder legitimieren, aus genau dieser wiederum befreien können. Am anthropologisch zentralen Beispiel der Erschaffung von Mann und Frau werden verschiedene Zugänge zu Bibel und Koran erprobt. Welche befreienden Lesarten kann eine solche Exegese aufzeigen, und welche diskriminierenden Mechanismen kann sie deutlich machen und überwinden? Wie können Lesarten beider Texte einander Anregung bieten? Im vierten Teil geht es um»interdependente Interpretationen«von Bibel und Koran. 23 Christen und Muslime bilden hinsichtlich ihrer heiligen Schriften getrennte Lesegemeinschaften. Zwar enthält der Koran vieles, was an biblische, nach- und außerbiblische jüdische und christliche Überlieferungen erinnert, zum Teil deutet er sie aber nur an, kontextualisiert sie neu und verarbeitet sie eigenständig. Die Bibel ist Teil der Vorgeschichte des Korans, der Koran ist Teil der Wirkungsgeschichte der Bibel. Daraus ergibt sich die Frage nicht nur nach den Beziehungen zwischen biblischen und koranischen Texten und deren Bedeutung für die Interpretation (»intertextuelle Auslegung«), sondern ebenso auch nach dem christlich-islamischen Verhältnis. Wie und mit welchem Ziel können Christen den Koran, Muslime die Bibel lesen? Welche Konsequenzen ergeben sich dabei aus ihren unterschiedlichen Verständnisvoraussetzungen?»Deutungsmonopole«bei der Auslegung von Bibel und Koran sind das Thema des fünften Teils. Im Laufe der Jahrhunderte sind bei der Auslegung von Koran und Bibel jeweils bestimmte Deutungstraditionen in den Vordergrund getreten, während andere verworfen oder marginalisiert wurden. Aufgrund dieser Verdrängungs- und Verdichtungsprozesse haben sich gewisse»deutungsmonopole«herausgebildet Konglomerate von Akteuren, Mechanismen, Institutionen und Diskursen, die beanspruchen, die einzig richtige und gültige Lesart der jeweiligen heiligen Schrift zu vertreten. Wie konnte es dazu kommen? Wie entsteht ein»mainstream«, wie verhält er sich zu Randpositionen? In welchem Ver- 23 Hans Zirker, Interdependente Interpretation biblisch-koranischer Motive, in: Hans-Martin Barth/Christoph Elsas (Hg.), Hermeneutik in Islam und Christentum. Beiträge zum interreligiösen Dialog, Hamburg 1997,
20 hältnis stehen verschiedene Erkenntnisprinzipien zueinander Schrift, Tradition, Lehramt, Glaubenssinn des Gottesvolkes oder individuelle Schriftgläubigkeit? Weshalb und wie wurden bestimmte Deutungstraditionen ausgeschlossen so etwa durch Kanonbildung, redaktionelle Festlegungen oder Sammlungen verbindlicher Überlieferungen? Abschließend stellt sich im sechsten Teil die Frage einer»gemeinsamen Hermeneutik«. Kann es so etwas geben? Bestünde sie in einer Verständigung auf gemeinsame philosophische Grundannahmen? Dabei geht es um zwei Blickrichtungen: Wie den eigenen Text vor dem Hintergrund der anderen Religion verstehen (der Muslim bzw. Christ schaut über die Schulter)? Welche Rolle spielt das Verständnis des anderen Texts für das eigene religiöse Selbstverständnis? 20
21 Zusammen in Deutschland Zum Dialog zwischen Christen und Muslimen Wolfgang Schäuble Die Frage nach dem Verstehen und der Auslegung von Texten ist mir nicht unbekannt, denn auch Juristen beschäftigen sich mit der Frage, was ein Text ursprünglich gemeint haben könnte und wie ein Text in der Gegenwart anzuwenden ist. Ohne eine Interpretation, die die jeweiligen Umstände berücksichtigt, verlieren Texte ihren Bezug zur Wirklichkeit. Das gilt für juristische Texte genauso wie für die Urtexte der Weltreligionen. Deshalb ist die Frage nach der richtigen Auslegung von Texten auch so zentral für jede schriftgebundene Kultur und Gesellschaft. Dabei kann eine gewisse Zurückhaltung in der Frage von»richtig«oder»falsch«nicht schaden. Natürlich fließt in unsere Auslegung immer Eigenes und auch Zeit- und Persönlichkeitsspezifisches mit ein. Mit den Antworten, die wir geben, gestalten wir die Welt mit, in der wir leben. Ich meine das nicht nur im philosophischen Sinne, sondern auch ganz praktisch. Der Satz gilt auch für das tägliche Miteinander. Religiöse Deutungen gehen oft mit Geboten und Verboten einher, die sich auf das Verhalten der Gläubigen auswirken. Umgekehrt sind die Religionen damit konfrontiert, auf soziale Fragen Antworten zu finden, die sich in den Zeiten der Überlieferung religiöser Urtexte so nicht stellten. Das führt dann gar zu Spannungen zwischen dem, was als wahr überliefert ist, und dem, was an neuen Anforderungen auf den Menschen immer wieder zukommt. Das gilt erst Recht, wenn sich die Umstände, unter denen Menschen miteinander leben, so grundlegend ändern wie in den letzten zweihundert Jahren. Theologen, Rechtsgelehrte, Religionswissenschaftler, alle stehen heute vor größeren Herausforderungen an ihre Fähigkeit zur Auslegung und Interpretation als in den vielen Jahrhunderten vor Beginn der Industrialisierung. Der technische Fortschritt bis hin zur Informationsrevolution unserer Zeit hat die menschliche Lebensweise grundlegend verändert. Viele meinten deshalb, die Religionen würden irgendwann einmal irrele- 21
22 vant. Und manche in Europa haben sich sogar angewöhnt, Religion als rückständig anzusehen. Tatsächlich erleben wir gerade das Gegenteil: Viele Menschen besinnen sich auf die Religionen und ihre Werte, weil sie Orientierung und Halt geben in einer Welt immer schnellerer Umbrüche. Je wichtiger aber Religion für den Einzelnen und für uns als Gesellschaft wird, desto wichtiger wird auch, dass die Religionen sinnhafte Antworten auf die Anforderungen der Moderne an den Menschen geben. Nun ist das für jede Religion an sich schon eine schwere Aufgabe. Noch schwieriger wird es, wenn Anhänger verschiedener Religionen in einem dicht besiedelten Land leben und es bisher nicht gewohnt waren, miteinander zu leben. Jede Religion hat schließlich den Anspruch, wahr zu sein. Wenn die Religionen verschiedene Antworten auf die gleichen Fragen geben und dazu noch unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten dieser Antworten hinzutreten, ist das nicht weiter ungewöhnlich. Es kann aber zu sehr verschiedenen Auffassungen führen, nach welchen Regeln sich das zivile Zusammenleben vollziehen soll. Religiöse Heterogenität kann dann dazu führen, dass unsere Gesellschaften konfliktreicher werden. Sie kann also zur Herausforderung werden für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das ist in der europäischen Geschichte nicht neu, gerade wenn wir die Geschichte der Reformation und des Verhältnisses von Katholizismus und Protestantismus in Deutschland betrachten. Angesichts dieser Jahrhunderte dauernden historischen Entwicklungen sollten wir nicht erwarten, dass wir in Deutschland Probleme im Zusammenleben in ein oder zwei Jahren regeln könnten. Ein wenig mehr Bescheidenheit und Geduld ist vonnöten. Deshalb ist es wegweisend für ein gutes Miteinander, wenn Gläubige und Gelehrte verschiedener Religionen der Frage nach dem richtigen Verstehen gemeinsam nachgehen. Sie stellen sich einer doppelten Herausforderung, indem Sie sich im Rahmen eines interreligiösen Dialogs mit der Methode der Hermeneutik befassen: Sie gehen der Frage nach dem richtigen Verstehen der heiligen Texte im Hier und Heute nach. Sie bemühen sich um ein interreligiöses Sich-Verständigen über das Verstehen dieser Texte. Davor habe ich großen Respekt und große Hochachtung. Und deshalb habe ich auch gerne Ihre Einladung angenommen, einige Gedanken zum Dialog aus der Sicht des Staates vorzutragen. Ich bin dabei ehrlich gesagt froh, dass von mir nicht verlangt werden kann, Schiedsrichter in Glaubensfragen zu sein. Als Vertreter eines weltanschaulich und religiös neutralen Staates steht es mir nicht zu, den Wahrheitsanspruch von Christen und Muslimen oder von Anhängern 22
23 einer anderen Religion zu bewerten. Die Aufgabe des Staates ist vielmehr, Konflikte, die ein solcher Wahrheitsanspruch bergen kann, verhüten zu helfen. Dafür haben wir in der europäischen Geschichte den Staat gebraucht, zumindest für das Zusammenleben der Christen. Das bessere Verstehen und Verständnis zwischen den Religionen ist dem religiös neutralen Staat ein Anliegen, weil es einem guten Miteinander und Zusammenleben dient. Deshalb fördert der Staat auch den Dialog der Religionen. Schon dass es diesen Dialog gibt, dass er von Anhängern verschiedener Religionen gesucht wird, ist wichtig. Denn das Teilnehmen an einem solchen Gespräch setzt ja die Erkenntnis voraus und auch das Eingeständnis, dass es außerhalb und komplementär zur eigenen Offenbarungswirklichkeit eine Grundlage für Verständigung geben muss, zum Beispiel das rationale Argument. Darin kommen zwei Annahmen zum Ausdruck: Erstens, dass zu glauben nicht bedeutet, die Vernunft beiseite zu lassen. Und zweitens, dass es zwischen den Religionen eine gemeinsame Basis geben kann. Beides ist von entscheidender Bedeutung für das Miteinander in einem säkularen und weltanschaulich neutralen Staat. Denn ohne diese Basis des Dialogs kann es am Ende keine dauerhafte Anerkennung religiöser Vielfalt geben, die über das Tolerieren anderer Glaubensgemeinschaften hinausreicht. Aber bloßes Tolerieren wäre zu wenig für ein gutes Miteinander. Denn das verlangt auch gegenseitigen Respekt und das wechselseitige Anerkennen. Das Interesse des Staates am interreligiösen Dialog ist aber noch grundlegender. Der Staat sieht in den Religionen nämlich nicht zuerst eine potentielle Gefahr für das Miteinander, sondern eine Quelle von Orientierung und Gemeinschaftlichkeit. Die Ordnung des Grundgesetzes sagt, es ist eine säkulare Ordnung. Das heißt aber nicht, dass Religion für das Leben in dieser Ordnung und auch für die Prinzipien unseres freiheitlichen Rechtsstaats unerheblich wäre. Nach unserem Verständnis ist der säkulare Staat auf die sinnstiftende Kraft von Religion angewiesen. Nur aus Vernunft ergibt sich kein gutes Miteinander. Deshalb haben wir in Deutschland eine säkulare Ordnung, aber keinen säkularistischen Staat. Anders als etwa in Frankreich wirkt unser Staat mit den Religionsgemeinschaften zusammen. Und selbst in Frankreich denkt Präsident Sarkozy laut über eine Neubewertung des Verhältnisses zur Religion nach. In Deutschland ist der religiöse Bekenntnisunterricht, wie er in Artikel 7 Absatz 3 des Grundgesetzes geregelt ist, das wichtigste, aber nicht das einzige Beispiel für diese Zusammenarbeit. Deshalb sprechen Staatskirchenrechtler auch von einer»hinkenden Tren- 23
24 nung«von Staat und Religion in Deutschland. Passender ist aber wohl die Umschreibung als»positive Neutralität«, weil sie das ausdrückt, was so besonders an unserem Religionsverfassungsrecht ist: nämlich die wechselseitige Begrenzung der weltlichen und geistlichen Sphäre mit einem positiven Zusammenwirken beider Sphären zum Wohle des Einzelnen wie der Gemeinschaft zu verbinden. Dieses positive, aufeinander bezogene und doch auf Trennung bedachte Verhältnis zu verstehen, fällt nicht immer leicht. Es ist durchaus ein besonderes, was auch daran liegt, dass die Reformation Deutschland nahezu hälftig in Katholiken und Protestanten geteilt hat. Muslime, die unsere Verfassung als religionsfeindlich ansehen, wie auch Islamgegner, die sich gegen jede öffentliche Rolle von Religion wenden, verkennen unsere Ordnung. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Aber beide Gruppen tun sich schwer, weil der Islam in und für Deutschland eine relativ neue Religion ist. Es hat mich überrascht, dass mein Satz, der Islam sei ein Teil der Gegenwart und der Zukunft Deutschlands, so viel Aufmerksamkeit erregt hat. Manchmal ist eben schon das Aussprechen einer Tatsache, einer gesellschaftlichen Wirklichkeit durch einen Innenminister ein Ereignis. Wir alle erleben ja die Debatten um den Bau und Betrieb von Moscheen oder das Kopftuch. Diese Konflikte wirken sich auf die Wahrnehmung der Musliminnen und Muslime in Deutschland aus, aber auch auf die des Islams insgesamt. Und so haben wir eine widersprüchliche Situation. Die meisten Menschen in Deutschland denken inzwischen recht positiv über die Integration der nach Deutschland kommenden Zuwanderer. Beim Stichwort Islam aber denken sie selten an positive Werte wie Friedfertigkeit oder das Streben nach Gerechtigkeit. Sie verbinden mit dem Islam eher die Benachteiligung von Frauen, Rückwärtsgewandtheit, Fanatismus, Intoleranz und Demokratiefeindlichkeit. Ein Grund dafür sind Extremisten, die sich auf den Islam berufen. Aber dies gibt es in anderen Religionen auch. Diese machen zwar nur eine sehr kleine Gruppe unter den Muslimen aus, aber sie prägen maßgeblich das Bild des Islams im Westen. Das beruht natürlich auch zum Teil auf einer medialen Verzerrung. Es ist aber auch so, weil die Öffentlichkeit eine deutlichere Abgrenzung von Extremisten und ein aktiveres Engagement islamischer Organisationen für unseren freiheitlichen Verfassungsstaat zu lange doch auch vermisst hat. Wer häufiger gegen etwas ist, als mit positiven Ansätzen zur Lösung von Problemen in unserer Gesellschaft zu werben, der wird auch nicht als so selbstverständlich und konstruktiv empfunden. So entsteht eine Unsicherheit, mit der die Men- 24
25 schen in Deutschland dem Islam begegnen. Aber das liegt auch an den offenkundigen Widersprüchen zwischen unserer heutigen Werte- und Rechtsordnung und einigen Aussagen in den islamischen Quellen. Das ist natürlich nicht nur ein Problem des Islams. Auch die christlichen Kirchen haben lange einen schwierigen Diskussionsprozess erlebt und durchleiden müssen, bis sie die Idee des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaats auch aus der christlichen Religion selbst heraus begründen konnten. So war es eben auch die Erfahrung von Holocaust und nationalsozialistischer Diktatur, die die evangelische Kirche in Deutschland ihr Verhältnis zum Staat überdenken ließ. Erst waren es Theologen, die sich als Christen zu Demokratie und Menschenrechten bekannten, dann die Kirchen, etwa mit der Erklärung»Dignitatis humanae«des Zweiten Vatikanischen Konzils von 1965 oder auch mit der Denkschrift»Evangelische Kirche und freiheitliche Demokratie«der EKD von Sie sehen, dass ich hier die katholische Kirche zuerst genannt habe. Sie betreibt den Dialog mit dem Islam schon seit sehr langer Zeit. Hier erweist sich die Weitsicht einer Weltkirche. Die Kirchen haben für sich selbst klargestellt: Das Grundprinzip der freiheitlich-demokratischen Ordnung hat seine Wurzeln auch im christlichen Menschenbild. Damit sind sie über ein bloßes Akzeptieren demokratischer Spielregeln in der Gesellschaft hinausgegangen und machten sich das Prinzip der freiheitlichen Demokratie und die Werte dieser Ordnung theologisch zu eigen. Auch deshalb ist es richtig zu sagen, dass die politische und gesellschaftliche Ordnung unseres Landes eng verbunden ist mit unserer vom Christentum geprägten Kultur. Das ist auch eine Tatsache, die man zur Kenntnis nehmen muss. Das zu sagen, ist keine Diskriminierung des Islams. Aber das heißt nicht, dass die christlichen Kirchen öffentlicher Kritik enthoben wären. Die Debatte um die Pius-Bruderschaft ist dafür ein aktuelles Beispiel. Sie zeigt im Übrigen, wie tief verankert das Verständnis des Zweiten Vatikanischen Konzils in der katholischen Kirche ist, aber auch, dass es nicht selbstverständlich ist. Das Beispiel zeigt, dass viele Menschen in unserem Land mit nachvollziehbarer Kritik und Ablehnung reagieren, wenn sie das Gefühl bekommen, die Errungenschaften unseres liberalen, freiheitlich-demokratischen Rechtsstaats würden von jemandem in Frage gestellt. Wenn das für die christlichen Kirchen und auch die jüdischen Gemeinden gilt, dann kann es gar nicht wundern, dass eine für Deutschland relativ neue Religion wie der Islam besonders aufmerksam beobachtet wird. Der Prozess des Heimischwerdens geht nicht von heute auf morgen 25
26 weder im rationalen Bereich, also bei all den rechtlichen Regelungen und organisatorischen Strukturen, noch im Emotionalen. Aber damit es vorangeht, brauchen wir den interreligiösen Dialog, vor allem den christlich-islamischen Dialog. Er kann eine wichtige Übersetzungsfunktion einnehmen, und zwar in beide Richtungen. So kann er die Vielfalt bestehender islamisch-theologischer Ansätze, die sich um eine zeitgemäße Interpretation islamischer Quellen bemühen, in eine christlich geprägte Öffentlichkeit hinein vermitteln. Das ist zentral, wenn das monolithische und noch oft negative Bild vom Islam geändert werden soll. Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass Sie sich bei diesem Theologischen Forum Christentum Islam mit der Schriftauslegung im Christentum und Islam befassen. Ich hoffe, dass es breit wahrgenommen wird. Der Dialog kann und soll aber auch Übersetzer in die andere Richtung sein, indem er in religiös nachvollziehbarer Weise Erwartungen aus der Aufnahmegesellschaft übermittelt. Ganz zentral sind hier Fragen der Menschenwürde, der Glaubens- und Religionsfreiheit, aber auch aller anderen Grundrechte. Der christlich-muslimische Dialog kann wichtige Impulse für eine hier in Deutschland stattfindende innerislamische theologische Auseinandersetzung mit Themen wie Säkularität, Menschenwürde oder auch Gleichberechtigung geben. Solche Auseinandersetzungen sind unabdingbar für das Heimischwerden des Islams in diesem Land. Demokratie heißt auch, diese Auseinandersetzungen anzunehmen. Auch das ist nötig, damit der Islam als ein Teil unseres Landes wahrgenommen werden kann. Auch die Islamkonferenz hat hier einiges geleistet, denn sie hat die vielfältigen Diskussionen zwischen den teilnehmenden Muslimen und damit die große Bandbreite muslimischen Lebens in Deutschland öffentlicher gemacht. Die christlichen Kirchen und christliche Theologen können solche Debatten mit ihren eigenen Erfahrungen bereichern. Dadurch lernen beide Seiten, Christen und Muslime. Zugleich leisten beide einen Beitrag zur strukturellen Integration des Islams, der ja einen Weg finden muss, wie er sich in den Gegebenheiten unseres Religionsverfassungsrechts zurechtfinden kann. Ob in der Seelsorge, der Betreuung von Unfallopfern, bei der Bestattung oder bei den großen Fragen der Selbstorganisation: Die christlichen Kirchen und auch andere Religionsgemeinschaften können mit vielen praktischen Beispielen Hilfestellung geben. So wenig aber der interreligiöse Dialog alle praktischen Fragen lösen kann, so wenig ist er auf praktische Fragen beschränkt. Es geht, das 26
27 zeigt schon ein Blick ins Programm dieser Tagung, auch um die theologischen Fragezeichen. Das macht mir Hoffnung. Denn wenn sich so viele qualifizierte, sprachfähige und dialogbereite muslimische Theologen mit christlichen Dialogpartnern treffen, dann drückt sich darin auch eine positive Entwicklung innerhalb der muslimischen Gemeinschaften in Deutschland aus. Ich wünsche Ihnen, dass Sie aus Ihren Gesprächen in diesem Forum Anstöße mitnehmen für Ihren persönlichen Weg, aber auch für die Fortentwicklung einer islamischen Theologie in deutscher Sprache und im Kontext der deutschen Gesellschaft und ihrer Ordnung. Dieses Forum gibt dazu Gelegenheit, weil es Raum zur Reflexion darüber gibt, wie islamische Theologie den gegenwärtigen, hiesigen Lebensumständen Rechnung tragen kann. Über den Tag und einzelne Fragen hinaus werden so auch Gemeinsamkeiten sichtbar, die alle großen Religionen miteinander verbinden. Das ist gut für das Miteinander in unserem Land, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb tragen Sie alle, die Sie heute hier sind, auch mehr Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaft, als das vielleicht manchmal wahrgenommen wird. Wir alle sind gefordert, noch mehr zu tun, um eine gute Beziehung zwischen den Angehörigen der Religionen in Deutschland aufzubauen. Deshalb haben wir 2006 die Deutsche Islam Konferenz geschaffen. Erstmals gibt es nun einen gesamtstaatlichen Rahmen, in dem Vertreter aller staatlichen Ebenen mit Vertretern einer breiten Vielfalt muslimischen Lebens in Deutschland zusammenkommen. Die Islamkonferenz ist kein theologischer Dialog. Es geht in der Islamkonferenz um das Verhältnis zwischen den teilnehmenden organisierten und nicht organisierten Muslimen und unserem Staat und unserer Gesellschaft. Die innerreligiöse, theologische Begründung dieses Verhältnisses wird durch solche Debatten natürlich berührt. Sie ist aber nicht Thema der Gespräche, in denen wir um einvernehmliche Lösungen für das Zusammenleben ringen. Dabei sind wir bei allen Schwierigkeiten in nun zwei Jahren schon ein gutes Stück weitergekommen. Bei der letzten Plenarsitzung im März des vergangenen Jahres haben wir uns auf Empfehlungen zu zentralen Fragen verständigt. Vom Bau und Betrieb von Moscheen bis hin zur Einführung islamischen Religionsunterrichts an staatlichen Schulen: Der Dialog führt zu gemeinsamen Haltungen, in praktischen wie in grundsätzlichen Fragen. Alle haben sich einmütig zur deutschen Rechtsordnung und zur Werteordnung unseres Grundgesetzes bekannt. Auch muslimische Organisationen sehen sich in der Verantwortung, gemein- 27
28 sam mit Staat und Gesellschaft Extremismus entgegenzutreten. Auch das zeigt, wie wichtig ein funktionierender Dialog zwischen Staat, Muslimen und Gesellschaft für den Zusammenhalt in unserem Land ist. Jeder Dialog hat aber auch Grenzen. Manche Grenzen können im Für und Wider der Argumente verschoben werden. Die Länder beispielsweise machen es jetzt möglich, dass Muslime nach islamischem Ritus bestattet werden können. Andere Grenzen sind unverrückbar. Das betrifft insbesondere die Abgrenzung von jeglicher Form des Extremismus. Auch bei den rechtlichen Voraussetzungen, die unser Verfassungsrecht an die Zusammenarbeit mit dem Staat knüpft, gibt es wenig Bewegungsspielraum. Wir alle müssen helfen, die mit diesen Fragen verknüpften Schwierigkeiten zu überwinden. Wir wollen, dass Muslime hier heimisch werden. Der Staat will, dass sie hier Institutionen gründen, die in unserer freiheitlichen Ordnung verankert sind. Die Islamkonferenz hat viele in unserer Gesellschaft darin bestärkt, sich dafür einzusetzen. Aber das liegt auch in den Händen der Muslime selbst. Wenn sie sich in Deutschland und Europa voll in den gesellschaftlichen Prozess einbringen wollen, müssen sie sich innerhalb des rechtlichen Rahmens organisieren. Und sie müssen sich der Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Moderne stellen, so wie Sie es heute hier in diesem Forum tun. Beide Prozesse, der interreligiöse Dialog und der Dialog zwischen Muslimen und den öffentlichen Institutionen unseres Staates, können zu mehr gelebtem Miteinander beitragen. Was der Staat und die Religionsgemeinschaften im Dialog tun, wirkt zurück auf die ganze Gesellschaft. Da haben wir noch viel zu tun. Wenn die Menschen in Deutschland einmal beim Stichwort Islam nicht zuerst an negative Erscheinungen, sondern an den Beitrag der Muslime zu unserem Gemeinwesen denken, dann werden wir in der Integration ein ganzes Stück weiter sein. Dann wird mehr religiöse Vielfalt nicht mehr Ängste auslösen, sondern die Gesellschaft bereichern und auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland stärken. Dafür zu arbeiten, ist lohnend und spannend zugleich. 28
29 I. Hermeneutische Grundlagen
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