Geschichtsmesse 2012 das Lesebuch

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1 Geschichtsmesse 2012 das Lesebuch Die Zukunft der Aufarbeitung Demokratie und Diktatur in Deutschland und Europa nach bis 10. März 2012, Ringberg Hotel, Suhl

2 Inhaltsverzeichnis Vorwort Kurzbeschreibungen der einzelnen Programmpunkte Vorträge, Podiumsgespräche und weitere Veranstaltungen Parallele Projektvorstellungen Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft Opposition und Repression in der DDR Deutsche und europäische Nachkriegsgeschichte: Schüler überschreiten Grenzen Die SED-Diktatur in der Region Die heile Welt der Diktatur? Alltags und Sozialgeschichte der DDR Online-Angebote in Bildungsarbeit und Wissenschaft Demokratie und Diktatur in Europa Gelebte Geschichte: Zeitzeugen in der Bildungsarbeit Die Zeitgeschichte deutsch-deutscher Beziehungen Workshop zur lokalen Jugendgeschichtsarbeit Anhang Organisatorische Hinweise Schulische Bildungsangebote der Bundesstiftung Aufarbeitung Bewertungsbogen Liste der Teilnehmenden Notizen Weitere Materialien Bildnachweis Titel: Bundesstiftung Aufarbeitung, Uwe Gerig, Nr

3 Vorwort Liebe Teilnehmerinnen, liebe Teilnehmer, herzlich willkommen zur fünften Geschichtsmesse Die Zukunft der Aufarbeitung Demokratie und Diktatur in Deutschland und Europa nach 1945 im Ringberg Hotel in Suhl! Im Lesebuch werden alle Fragen zur Veranstaltung auch diejenigen, die Sie noch gar nicht gestellt haben beantwortet: Sie finden die Beschreibungen der Vorträge, Podien und Projektvorstellungen (dieses Jahr sind es über 50), die Teilnehmerliste, organisatorische Hinweise, Angebote für Schulen, den Bewertungsbogen und weitere Materialien. Da der Reader ein Arbeitsinstrument ist, haben Sie Platz für Ihre Notizen. Aber Vorsicht! Das aktuelle Programm sowie der Anmeldebogen für die Projektvorstellungen am Freitag liegen als Extrablatt anbei. Wieso? Änderungen des Ablaufs ergeben sich erfahrungsgemäß nach Redaktionsschluss, der auf den 29. Februar 2012 datiert. Für unsere Planung ist folgendes wichtig: Bitte geben Sie den ausgefüllten Anmeldebogen für die Projektvorstellungen am Eröffnungstag der Geschichtsmesse bis Uhr im Foyer des Hotels am Empfangstisch ab. Danach werden die Räume zugewiesen, je nach Bedarf. Außerdem freuen wir uns darüber, wenn Sie den Bewertungsbogen nach Ende der Veranstaltung ausfüllen, aus dem Buch heraustrennen und am Empfangstisch abgeben. Die Ergebnisse finden Sie neben ausgewählten Vorträgen, Tagungsberichten und den Fotos in der Veranstaltungsnachlese, die wenige Tage nach der Geschichtsmesse auf der Homepage veröffentlicht wird. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und viel Freude und gute Diskussionen auf der Veranstaltung! Sollte das Lesebuch doch nicht alle Fragen beantworten sprechen Sie uns an. Ihre Bundesstiftung Aufarbeitung Impressum Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Kronenstraße Berlin Telefon: +49 (0) [email protected] Internet: Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist eine bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Projektkoordination: Dr. Jens Hüttmann, Elena Alzate 3

4 Kurzbeschreibungen der einzelnen Programmpunkte Vorträge, Podiumsgespräche und weitere Veranstaltungen 8. März, 14:30-16:00 Uhr: Deutungskämpfe um die Vergangenheit. Geschichtspolitik und europäische Öffentlichkeit seit 1990 Europäische Erinnerungskulturen Mit Prof. Dr. Helmut König, Professor für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen Prof. Dr. Bernd Faulenbach, Stellvertretender Vorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung und Historiker am Forschungsinstitut der Ruhr-Universität Bochum moderiert von Dr. Ulrich Mählert, Bundesstiftung Aufarbeitung Helmut König und Bernd Faulenbach beschäftigen sich in ihren Vorträgen mit der Frage, auf welche Weise infolge der Überwindung der kommunistischen Diktaturen in den Jahren 1989 bis 1991 sich die europäische Öffentlichkeit mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Welche Rolle spielt Geschichtspolitik in Europa? Ist sie so wichtig wie der Binnenmarkt, die starke Währung oder der freie Grenzverkehr? Welche Deutungskämpfe um das "Jahrhundert der Extreme" (Eric Hobsbawn) sind zu beobachten, welche Ähnlichkeiten und Unterschiede in den nationalen Erinnerungskulturen lassen sich beschreiben? Ist es mehr als zwanzig Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges möglich, von grenzüberschreitenden oder transnationalen Erinnerungsgemeinschaften zu sprechen? 8. März, 16:30-18:00 Uhr: Gedächtnis und Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft Podiumsgespräch mit Dr. Johannes Meyer-Hamme, Universität Hamburg Philipp Harpain, Grips Theater Berlin Cahit Basar, Studienrat am Stadtgymnasium Köln Porz und Sprecher des Netzwerkes der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte NRW Ulla Kux, Stiftung Erinnerung Verantwortung und Zukunft moderiert von Dr. Jens Hüttmann, Bundesstiftung Aufarbeitung Der Anteil von Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund in deutschen Schulklassen ist hoch und wird zukünftig weiter steigen. Diesem Umstand müssen die historischpolitische Bildung und der Geschichtsunterricht stärker Rechnung tragen. Wie kann die Vermittlung von deutscher und europäischer Zeitgeschichte gestaltet werden, damit auch bei jungen Menschen, die einen anderen Erfahrungshintergrund besitzen, das Interesse für eine weitere Auseinandersetzung geweckt und historische Kompetenzen gefördert werden? Auf dem Podium diskutieren Wissenschaftler und Praktiker über neue methodische und thematische Ansätze, die die Lebens- und Erfahrungswelten von Jugendlichen mit Migrationshintergrund einbeziehen und zeithistorische Themen auf diese Weise für alle spannend und zugänglich machen. 4

5 8. März, 19:00-21:00 Uhr: Ein Tag zählt wie ein Jahr Die Frauen von Hoheneck. Öffentliche Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit Zeitzeuginnen Eine Produktion von Kristin Derfler und Dietmar Klein (2010), gefördert von der Bundestiftung Aufarbeitung Öffentliche Filmvorführung Anschließendes Zeitzeuginnengespräch mit Margot Jann, Frauenkreis der ehemaligen Hoheneckerinnen Anita Goßler, Frauenkreis der ehemaligen Hoheneckerinnen Gabriele Stötzer, Künstlerin und Autorin moderiert von Ulrike Greim, Rundfunkbeauftragte der EKM Der Film erinnert an das DDR-Frauengefängnis Hoheneck, in dem von 1950 bis 1989 tausende Frauen aus politischen Motiven inhaftiert waren. Anfangs wird dargestellt, wie die Frauen aus den ehemaligen sowjetischen Lagern Sachsenhausen, Bautzen und Buchenwald 1950 an die Haftanstalt Hoheneck übergeben wurden. Der gnadenlose Umgang mit den Häftlingen führte 1953 zu einem Hungerstreik von über 1000 Frauen. Dennoch blieb die Lage beinahe unverändert betrug der Anteil politischer Gefangener vierzig Prozent und die Strafvollzugsanstalt war zu einem Drittel überbelegt. Die kaum erträglichen Haftbedingungen, die harten Arbeitsanforderungen und die Tatsache, dass vielen Müttern ihre im Gefängnis geborenen Kinder weggenommen wurden, hatten für die Betroffenen Traumata zur Folge, die bis heute andauern. Mit der Revolution von 1989 wurden die letzten 126 politischen Insassinnen amnestiert, 2001 wurde die Haftanstalt geschlossen. Im Anschluss der Filmpräsentation findet ein Gespräch mit den ehemals in Hoheneck inhaftierten Frauen Margot Jann, Anita Goßler und Gabriele Stötzer statt. Archiv Bundesstiftung Aufarbeitung, Fotobestand JVA Hoheneck, Bild 540 5

6 9. März, 9:00-9:30 Uhr: Projektvorhaben von Gegen Vergessen Für Demokratie e.v.: Praktische Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft Die historisch-politische Bildung in Deutschland trägt dem demografischen Wandel in der Einwanderungsgesellschaft bisher in unzureichendem Maße Rechnung. Geschichte ist nicht rein ethnisch-national oder monokulturell, sie ist wie die Gegenwart vielfältig und von unterschiedlichen Kulturen geprägt. Notwendig ist daher zum einen eine Erweiterung des Themenspektrums im Hinblick auf die Veränderung der Gesellschaft durch Zu- und Abwanderung, zum anderen die Entwicklung neuer Methoden der Vermittlung. Praktische Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft ist ein Projekt von Gegen Vergessen Für Demokratie e.v., gefördert von und in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer praxisorientierten Materialiensammlung für die historisch-politische Bildungsarbeit. Der Materialienband Praktische Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft. Bausteine für die schulische und außerschulische Bildung wird Ende 2012 in der Reihe Themen und Materialien der Bundeszentrale für politische Bildung erscheinen. Im Zentrum der Materialiensammlung steht die Geschichtsvermittlung: Zielgruppe sind daher in erster Linie Akteure der historisch-politischen Bildung, wie z.b. Lehrer, Gedenkstättenpädagogen und andere Multiplikatoren der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Das geplante Handbuch verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Es geht nicht darum, Vorschläge für die Geschichtsvermittlung für die besondere Zielgruppe der Migranten zu entwickeln. Vielmehr richtet sich das Projekt an die Bevölkerung Deutschlands insgesamt unter Berücksichtigung der Tatsache, dass wir in einer Migrationsgesellschaft leben. Kontakt: Gegen Vergessen Für Demokratie e.v. Ruth Wunnicke, Dr. Dennis Riffel Stauffenbergstraße Berlin Tel.: 030/ Internet: 6

7 9. März, 9:30-10:00 Uhr: Projekte und Vorhaben von der Kooperative Berlin: werkstatt bpb.de. Digitale Bildung in der Praxis Das Projekt werkstatt.bpb.de ist Feedbackkanal, Dialog und Feldforschung. Typenoffen, kontrovers, konstruktiv. Im Zentrum steht die die zeitgemäße Vermittlung von Zeitgeschichte und Politik im Alltag deutscher Schulen und in der außerschulischen Bildung vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen wie Migration und Digitalisierung. Als Diskussionsplattform, Bildungsdiagnostiker und Vernetzer sondiert werkstatt.bpb.de Herausforderungen aus der Praxis, wirft Fragen auf und sucht nach Strategien. Wie kann ein Geschichts- und Politikunterricht aussehen, der an die verschiedenen Erfahrungshorizonte der Jugendlichen anknüpft und ihr gemeinsames Interesse weckt? Wie können Technologien und Online-Angebote zur Zeitgeschichte so genutzt werden, damit sie die Jugendlichen ansprechen und aktivieren? Wie sehen Lehrmaterialien der Zukunft aus? Wie können Wissen und Erfahrungen der Lehrerinnen und Lehrer in die Entwicklung innovativer Vermittlungsformen einfließen? Das Diskussionsportal werkstatt.bpb.de lädt die verschiedenen Akteure des Bildungsbereichs ein, aus der Praxis zu berichten, Herausforderungen zu artikulieren und gemeinsam zu diskutieren. Kontakt: KOOPERATIVE BERLIN Netzwerk für Kulturproduktion Oliver Baumann Schönhauser Allee 161 a Berlin Tel.: 030/ [email protected] Internet: 7

8 9. März, 19:30-20:30 Uhr: Öffentliche Lesung und Musik mit Stephan Krawczyk, Liedermacher und Schriftsteller Freundschaft über Grenzen hinweg, davon handelt Krawczyks Erzählung. Simon und Ronald, zwei Siebzehnjährige, begegnen sich während eines Klassenausflugs auf dem Berliner Fernsehturm. Über das Interesse an derselben Musik entsteht zwischen den beiden eine Freundschaft. Simon wohnt in West- Berlin, Ronald in Ost-Berlin. Sein Vater ist SED -Genosse und Mitarbeiter des Magistrats von Berlin, während Simons Vater Handwerker in Berlin-Kreuzberg ist. Ronald darf wegen seines Vaters keine Westkontakte halten. Trotzdem schreibt er Briefe an Simon und sie treffen sich heimlich in Ost-Berlin. Das hat Konsequenzen für beide. Stephan Krawczyk, der wegen seiner systemkritischen Texte in der DDR zunächst mit Berufsverbot belegt wurde, setzte sich vor 1989 für die Menschenrechte und die Unabhängigkeit von Kunst und Kultur in der DDR ein. Dies hatte zur Folge, dass Krawczyk jahrelang von der Staatssicherheit überwacht und drangsaliert wurde und im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen in Haft saß. Im Februar 1988 wurde er in die Bundesrepublik abgeschoben. Mein bester Freund wohnt auf der anderen Seite (Erzählung), broschiert, 30 Seiten, CD mit fünf Liedern aus dem Spannungsfeld der Geschichte. ISBN Preis: 15,00 Euro Stephan Krawczyk Stephan Krawczyk 8

9 10. März, 9:00 10:00 Uhr: Versöhnung als Modell der historischen Aufarbeitung? Vortrag von Prof. Dr. Sándor Fazakas, Reformierte Theologische Universität Debrecen Der Begriff der Versöhnung hat nach dem Ende der kommunistischen Diktaturen in Europa neuen Aufschwung erfahren. Worin liegt die Bedeutung des Gedankens der Versöhnung für die Sphäre der Auseinandersetzung mit der deutschen wie auch internationalen Dimension von Zeitgeschichte? Welche Chancen und Grenzen impliziert das Konzept bei der Aufarbeitung von schuldbelasteter Vergangenheit? Diese Fragen werden von Sándor Fazakas am Beispiel von so unterschiedlichen Ländern wie Deutschland, Ungarn und Südafrika diskutiert. 10. März, 10:30-12:30 Uhr, Abschlusspodium: Die Zukunft der Aufarbeitung Aufarbeitung und kein Ende? Ein Gespräch mit Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheits-dienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Joachim Liebig, Evangelische Landeskirche Anhalts Prof. Dr. Rainer Eckert, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig Christian von Ditfurth, Historiker und Schriftsteller moderiert von Dr. Ulrich Mählert, Bundesstiftung Aufarbeitung Seit 1990 ist im vereinigten Deutschland eine intensive gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur und deutschen Teilung zu beobachten. Im Gegensatz zur Nachkriegszeit 1945 ff. ist es heutzutage in Deutschland ein Gemeinplatz, dass es notwendig sei, die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten, um die Demokratie zu stärken und die Zukunft gestalten zu können. Aber: Wie viel Vergangenheitsaufarbeitung ist notwendig? Haben Rufe nach einem Schlussstrich auch ihre Berechtigung? Wo stehen wir heute bei der Auseinandersetzung mit der deutschen und europäischen Zeitgeschichte nach 1945, welche Erfolge gibt es zu verzeichnen, wo liegen die Defizite? Welche Formen und Möglichkeiten einer angemessenen und zeitgemäßen Erinnerungsarbeit gibt es heute? Das Abschlusspodium der Suhler Geschichtsmesse zieht eine Bilanz und wirft einen Blick in die Zukunft. 9

10 Parallele Projektvorstellungen Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft : Geschichte(n) in Vielfalt. Förderung von interkulturellen Bildungsprojekten Die Vielfalt von Geschichte, Geschichten und Tradierungen in der Migrationsgesellschaft ist ein junges Thema für unsere Gesellschaft und die Pädagogik. Immer noch werden die Themen Erinnerung und Geschichte hierzulande vielfach national o- der innerdeutsch begriffen. Projekte zur Kolonial- und Rassismusgeschichte, zu den Völkermorden des 20. Jahrhunderts, über das ehemalige Jugoslawien, die Geschichte und Gegenwart des Nahostkonfliktes, die Erfahrungen von (Zwangs-)Migrationen oder zu alten und neuen Mehr- und Minderheiten reichen weit darüber hinaus. Sie fördern das Wissen und die Kompetenz zu Erfahrungen von kollektiver Gewalt, historischem Unrecht und Diktaturen und werden seit 2009 von der Stiftung EVZ mit dem Förderprogramm Geschichte(n) in Vielfalt unterstützt. Welche Mehr- und Minderheiten initiieren diese Projekte in Deutschland, welche Erfahrungen werden gemacht und um welche Geschichte(n) geht es konkret? Wie lassen sich die damit verbundenen Bedürfnisse und Ziele beschreiben, welche Perspektiven auf das Eigene und Fremde, auf Dominanz und Macht, auf die Geschichte und Gegenwart von Inklusion und Exklusion werden verfolgt? Welche Widersprüche und Konflikte entstehen, wenn sich etablierte und minoritäre Zugänge miteinander verklammern? Was meint in der Migrationsgesellschaft wir, wenn die Geschichte des Nationalsozialismus, der DDR, der deutschen und europäischen Teilung und ihrer Überwindung erinnert wird? Auf dem Weg zu einer republikanischen Erinnerungskultur: Die Diskussion solcher Fragen lädt dazu ein, eigene Erfahrungen und Thesen zu hinterfragen und zu kritisieren. Kontakt: Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft Ulla Kux Lindenstraße Berlin Tel.: 030/ [email protected] Internet: Stiftung EVZ 10

11 GRIPS Theater: Fundstücke. Theatrale Ausstellung über das geteilte Deutschland für Schüler der 7. und 8. Klassen GRIPS Theater GmbH In zwanzig Werkstätten sammeln Jugendliche Geschichten über Ost und West. Eine Auswahl dieser Fundstücke wird mit SchauspielerInnen zu einer interaktiven Ausstellung montiert. Die DarstellerInnen verwickeln die Zuschauer in Form von Gesprächen, körperlichen Aktionen und spielerischen Interaktionen in Themen deutsch-deutscher Geschichte. Dazu zählen: Mauer und Flucht, Politische Systeme, Alltag in Ost und West, Diktatur, Friedliche Revolution. Auf diese Weise werden historische Ereignisse für die Schüler spielerisch, sinnlich und intellektuell erlebbar. Regie/Konzeption: Philipp Harpain, Text/Konzeption: Georg Piller, Ausstattung: Markus Pötter, Assistenz: Anne Herrmann, SchauspielerInnen: Jessica Tietsche, Pano Karas, Jules Armana. Eine Kooperation von GRIPS Werke e.v. mit dem GRIPS Theater, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin Berlin Kontakt: GRIPS Theater GmbH Philipp Harpain Altonaer Straße Berlin Tel.: 030/ [email protected] Internet: 11

12 Gegen Vergessen Für Demokratie e.v.: Das Recht auf freie Meinungsäußerung. Samisdat Öffentlichkeit in der Oppositionsbewegung in der DDR Freie Meinungsäußerung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Alltags. Die jüngsten Ereignisse in der arabischen Welt zeigen aber, dass Demokratie, Menschenrechte und Meinungsfreiheit nichts Selbstverständliches sind. Die demokratische Verfasstheit der Bundesrepublik und das Grundgesetz zählen neben weiteren Themen zu den Vermittlungsinhalten des Materialbandes zur Praktischen Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft. So beschäftigt sich etwa ein Arbeitsbaustein mit dem Recht auf Meinungsfreiheit am Beispiel der DDR- Oppositionsgruppe Initiative Frieden und Menschenrechte und der illegalen Zeitschrift Grenzfall. Nicht nur der Wert des Rechtes auf freie Meinungsäußerung in der demokratischen Gesellschaft soll mit diesem Beispiel verdeutlicht werden. Auch die Bedeutung internationaler Unterstützung sowie die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg werden begreifbar. Jugendlichen mit und ohne Migrationsgeschichte bietet das Thema Anknüpfungspunkte an die eigene Lebenswelt und an Erzählungen innerhalb ihrer Familien. Praktische Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft ist ein Projekt von Gegen Vergessen Für Demokratie e.v., gefördert von und in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer praxisorientierten Materialsammlung für die historisch-politische Bildungsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft. Der Sammelband Praktische Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft. Bausteine für die schulische und außerschulische politische Bildung wird Ende 2012 in der Reihe Themen und Materialien der Bundeszentrale für politische Bildung erscheinen. Kontakt: Gegen Vergessen - Für Demokratie e.v. Ruth Wunnicke, Dr. Dennis Riffel Stauffenbergstraße Berlin Tel.: 030/ [email protected] [email protected] Internet: 12

13 migration-audio-archiv: Erzählte Migrationsgeschichte Manche verlassen ihr Land aus Armut, andere fliehen vor einer Diktatur, politischer Verfolgung, aus einer autoritären Familienbande oder entziehen sich einer unglücklichen Ehe. Andere wiederum kommen aus Abenteuerlust, zum Studium oder aus Liebe. Gründe für Migration gibt es unzählige. Das migration audio archiv ist eine Sammlung von hörbaren, biografischen, von den Protagonisten selbst erzählten Migrationsgeschichten O-Ton Features in der Tradition der Oral History. In dem wachsenden Audioarchiv werden die Erzählungen, die vielen Facetten der Migration für die Öffentlichkeit,aufgehoben und in ihrer besonderen Form erfahrbar gemacht. Im Websitebereich sind die Erzählungen öffentlich hörbar.,gestreamt in einer umfangreichen und zurückhaltenden, interaktiven Text und einzigartigen Bildumgebung und in herausragender Tonqualität. Ca. 25 gelegentlich wechselnden Erzählungen sind derzeit online und in vollem Umfang hörbar. Hörbar sind ununterbrochen einzig die Stimmen und die Geschichten der Erzählenden; die Prosodie der Stimmen, das, was nur Stimmen vermitteln können, macht auf fast unwillkürliche Weise aufmerksam und erleichtert Empathie der Zuhörenden, emotionale Teilhabe. Weit über 100 Erzählende Frauen und Männer unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft haben dem migration-audio-archiv ihre Geschichten anvertraut. Sie erzählen damit auch immer ein Stück Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Sozialgeschichte, Alltags und Kulturgeschichte; subjektiv, persönlich, authentisch. Sie erleichtern auch einem größeren Publikum, gewissermaßen aus,erster Hand, Migrationsgeschichte und Geschichten zu erfahren, so wie sie bisher in dieser Form und in diesem Umfang noch nicht veröffentlicht wurden. Zudem sind die Erzählungen in dieser Form und diesem Umfang einzigartige historische Quellen. Das migration-audio-archiv erschließt hiermit im Kontext Migration sowie Oral History auch in Forschung bis Publizistik wichtige Bereiche. Das migration-audio-archiv produziert für den Westdeutschen Rundfunk, WDR Hörfunk einzelne Erzählungen im 20-Minutenformat sowie mittlerweile fünf mehrstündige Sondersendungen,erzählte Migrationsgeschichte. Eine eigens entwickelte Ausstellungsumgebung präsentiert die Erzählungen als einzigartiges interaktives Hör- und Medienerlebnis; und das migration-audio-archiv bildet die Grundlage für zahlreiche Kooperationen mit Schulen und Hochschulen, im Unterricht bis zur LehrerInnenausbildung. Kontakt: migration-audio-archiv Justus Herrmann Leostraße Köln Tel.: 0221/ Internet: 13

14 Drudel 11 e.v.: Bildungsarbeit mit rechtsextrem orientierten und gewaltaffinen Jugendlichen Der Jenaer Verein Drudel 11 bietet Bildungsmaßnahmen in Thüringen an, die speziell auf die Bedürfnisse vorurteilsbehafteter, gewaltaffiner und zum Teil straffälliger Jugendlicher zugeschnitten sind. Zielgruppe dieser Bildungsangebote sind junge Menschen, die nicht nur mangelnde kognitive Fähigkeiten, sondern auch Bildungsdefizite, Konzentrationsschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen und andere besondere Verhaltensweisen aufzeigen. Seit 1994 verwirklicht Drudel 11 in mehreren Projekten seinen ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz. Zwei Projekte engagieren sich in der Rechtsextremismus- und Gewaltprävention: OBJEKTIV vorurteilsreduzierende Bildungsprogramme für Jugendgruppen TTB: Thüringer Trainings- und Bildungsprogramm. Die in enger Kooperation verbundenen Projekte richten ihre Arbeit mit unterschiedlichen Interventionsformen auf die Zielgruppe aus: neben persönlicher, auf die individuelle Lebenslage angepasster Beratung der Betroffenen im Rahmen der Nachbetreuung nach einem Aggressionsschwellentraining, werden Trainingsprogramme für jugendliche Arrestanten in Kleingruppen (tertiäre Prävention) und Bildungsprogramme in Schulklassen oder Jugendzentren (sekundäre Prävention) realisiert. Die Trainingskurse kombinieren Rechtsextremismusprävention, Anti-Gewalt-Arbeit und Bildungsprogramm. Hierin werden historisch-politische Zusammenhänge thematisiert, fremdenfeindliche und antisemitische Ressentiments hinterfragt und in der Auseinandersetzung mit den zwei Diktaturen in Deutschland demokratische Grundwerte vermittelt sowie Toleranz gefördert. Im Rahmen unserer langjährigen Arbeit mit rechtsextrem orientierten und gewaltaffinen Jugendlichen haben wir immer wieder beobachten können, dass die Jugendlichen kaum Kenntnisse über das Spannungsfeld von Demokratie und Diktatur besitzen. Bestandteil des Programms ist es daher auch, diese Defizite auszugleichen, indem speziell für diese Thematik zielgruppenspezifische Lernmodule, Arbeitsmaterialien und Methoden entwickelt wurden und werden. Positive Erfahrungen wurden etwa mit Projekten in der Gedenkstätte Buchenwald und Zeitzeugenprojekten gemacht. Kontakt: Drudel 11 e. V. Friederike Rüger Schleidenstraße Jena Tel.: 03641/ Internet: 14

15 Opposition und Repression in der DDR Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.: Jugendopposition in der DDR. Eine Ausstellung zum Jugendwiderstand Wie kann ich mir das Leben in der DDR vorstellen? Die Anzahl derer, die keine eigenen Erinnerungen an diesen Staat haben, wird immer größer. Die Ausstellung Jugendopposition in der DDR will das Interesse der jungen Generation gewinnen, indem sie von Jugendlichen in der DDR erzählt. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen achtzehn junge Oppositionelle, die sich gegen die Diktatur der SED gestellt haben. Von der Ostsee bis zum Thüringer Wald, in den Städten und auf dem Land hat es Menschen gegeben, die sich wehrten und die für ihre Ideale eintraten. Oftmals waren es Jugendliche, die sich widersetzt haben. Die Ausstellung berichtet über deren Motive und Ziele. Kurze Texte schildern die eindrucksvollen Biografien, ergänzt durch Fotos und Dokumente, die teilweise erstmals gezeigt werden. Die Porträtierten repräsentieren den Zeitraum von den Nachkriegsjahren bis zur Freiheitsrevolution Beschrieben wird ihre Haltung zum alleinigen Machtanspruch der SED, zu Scheinwahlen, zum Mauerbau oder zur fortschreitenden Militarisierung der Gesellschaft. Heutige Schülerinnen und Schüler können diese Diktaturerfahrungen diskutieren und mit ihrer eigenen Erlebniswelt vergleichen sowie noch lebende Protagonisten als Gesprächspartner einladen, zum Beispiel mithilfe des Portals Die Ausstellung wird flankiert von einem multimedialen Angebot auf DVD und im Internet. DVD und Website stellen didaktisches Begleitmaterial für den Schulunterricht bereit. Herausgegeben wird die Ausstellung von der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Ausstellung ist das ideale Medium, um an öffentlichen Orten etwa in Rathausfoyers, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken, Schulen oder Kirchen zur Auseinandersetzung mit unserer Zeitgeschichte einzuladen. Zugleich bildet die Ausstellung einen geeigneten Rahmen für Zeitzeugengespräche und andere Veranstaltungen. Sie umfasst 20 DIN A1-Plakate und kann ab sofort bei der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. gegen eine Schutzgebühr von 50, (inkl. Versand) bestellt werden. Die Plakate werden gerollt geliefert und müssen vor Ort vom Veranstalter im eigenen Rahmen oder Ausstellungssystem präsentiert werden. Kontakt: Robert-Havemann-Gesellschaft Dr. Olaf Weissbach, Tom Sello Schliemannstraße Berlin Tel. 030/ Internet: Robert-Havemann-Gesellschaft 15

16 Deutsche Gesellschaft e. V.: Schülerprojekt Stimmen der Opposition Für heutige Schüler ist die Bezeichnung Opposition und Widerstand in der DDR ein abstrakter Begriff. Sie können sich nur noch schwer das Leben in einer Diktatur vorstellen und die Motive nachempfinden, die die Menschen damals zum Handeln gegen den Staat zwangen, weil sie nach 1990 geboren sind. Wer waren diese Menschen, die sich gegen eine Diktatur auflehnten und welche Interessen und Forderungen verfolgten sie? Wie bewerten die Zeitzeugen ihr damaliges Wirken und mit welchen Hindernissen und Schikanen mussten sie leben? Und was können wir heute aus den Erfahrungen der Zeitzeugen lernen? Für das Schülerprojekt Stimmen der Opposition interviewen Schüler Zeitzeugen der DDR-Opposition zu deren Biografien, Motiven und Erfahrungen. Es entsteht ein Bild der DDR-Bürgerbewegung aus der Perspektive der Jugendlichen. Ehemalige Oppositionelle in ganz Deutschland erhalten auf diese Weise eine Stimme, die auch für junge Menschen heute verständlich ist. Die Deutsche Gesellschaft e.v. konzipiert zu diesem Zweck eine Webseite, die Schüler dazu animiert, weitere Interviews mit ehemaligen DDR- Oppositionellen, möglichst aus ihrer Region, zu führen. Die Seite fungiert dabei als Plattform, auf der für Schüler und Lehrer Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stehen und auf der die bisherigen Interviews gelesen werden können. Die Deutsche Gesellschaft e.v. stellt für interessierte Schulen den Kontakt zu geeigneten Zeitzeugen her und übernimmt die organisatorische Vorbereitung des Zeitzeugengesprächs. Das Projekt kann auch nach der Laufzeit von den Schulen zeitlich unbegrenzt fortgeführt werden und trägt so dazu bei, Schülern ein vielschichtiges Bild der DDR zu vermitteln. Kontakt: Deutsche Gesellschaft e. V. Alesch Mühlbauer Voßstraße Berlin Tel.: 030/ Internet: 16

17 Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU): Mielkes Dienstsitz. Entwicklung und Perspektiven eines historischen Ortes von gesamtstaatlicher Bedeutung Dr. Peter Boeger und Dr. Axel Janowitz (beide BStU) stellen Aspekte der Ausstellungs- und Bildungsarbeit im Haus 1, dem früheren Dienstsitz von Stasi-Minister Erich Mielke, vor. Mit dem Archiv des BStU, einer gemeinsam von BStU und dem Verein Antistalinistische Aktion erstellten Ausstellung sowie dem historisch-authentischen Gebäudekomplex des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit werden künftig an einem Ort vielschichtige Zugänge zum Thema Repression in der SED- Diktatur geboten. Erich Mielke (1976), , ab 1957 Minister für Staatssicherheit der DDR, Quelle: wikipedia Kontakt: Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, BStU Dr. Axel Janowitz, Dr. Peter Boeger Karl-Liebknecht-Straße Berlin Tel. : 030/ [email protected] Internet: 17

18 Bundesarchiv: Die Aufarbeitung und Bereitstellung von Unterlagen der Bereiche Inneres und Justiz der DDR im Bundesarchiv Das Bundesarchiv hat den gesetzlichen Auftrag, das Archivgut des Bundes auf Dauer zu sichern und nutzbar zu machen. Zur Geschichte der DDR verwahrt das Bundesarchiv die Überlieferung des zentralen Staatsapparates, seiner Vorläufer in der Sowjetischen Besatzungszone sowie der Parteien, Massenorganisationen und gesellschaftlicher Organisationen der DDR. Die Archivalien staatlicher und nichtstaatlicher Provenienz sind wegen der in der Verfassung der DDR verankerten Rolle der SED als zentralistische Staatspartei eng miteinander verzahnt. Vorgestellt werden die Bestandsgeschichte, die Überlieferungslage und die Bearbeitung der Bundesarchivbestände der Bereiche Inneres und Justiz der DDR, insbesondere der Bestände DO 1 Ministeriums des Innern (MdI) und DP 1 Ministerium der Justiz (MdJ) sowie deren Benutzung. Präsentiert wird auch die Anwendung PERSEUS zur Recherche nach Haftzeiten in der DDR. Die Bundesarchivbestände DO 1 Ministerium des Innern und DP 1 Ministerium der Justiz waren bis zur politischen Wende 1989/1990 aufgrund der besonderen Sicherheitsorientierung in der DDR für die Forschung nicht auswertbar. Nach der Übernahme der Bestände durch das Bundesarchiv 1989/1990 wurden die Akten zügig für die zahlreichen Anfragen und Benutzungen in Rehabilitierungsangelegenheiten und zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bereitgestellt. Für die Bewertung, Ordnung und Verzeichnung blieb zunächst wenig Zeit. Erst nach und nach konnten Erschließungsarbeiten, die in Anbetracht der Umfänge der einzelnen Bestände oft über mehrere Jahre andauern, begonnen werden. Ziel der Erschließungsarbeiten im Bundesarchiv ist, die aus dem Bereich des MdI und des MdJ übernommenen Akten zu sichern und zugänglich zu machen. Bisher nicht offensichtliche Lücken in der Überlieferung sollen erkannt und alle archivwürdigen Akten der Bestände im Datenbank-System des Bundesarchivs erfasst werden. Im Ergebnis der Bewertung und Erschließung entstehen Findmittel nach dem heutigen Stand der Auswertungsmethoden. Diese Findmittel werden auf der Internetseite des Bundesarchivs präsentiert und sind somit online auswertbar. Kontakt: Bundesarchiv Kerstin Risse Finckensteinallee Berlin Tel.: 030/ [email protected] Internet: 18

19 Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.v.: Power to the People Wahrnehmung, Solidarität und Austausch mit dem ehemaligen Ostblock. Eine multimediale Präsentation im Internet Der Fall der Mauer in Berlin symbolisiert wie kein anderes Ereignis das Ende der kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa. Die Friedliche Revolution in der DDR bekommt dadurch eine singuläre Konnotation in der europäischen Erinnerung. Doch diese Ereignisse wären ohne die emanzipatorischen Bewegungen in den anderen Ostblock -Ländern nicht denkbar. Der Erfahrungshorizont einer Ein-Parteien-Diktatur führte zu einem Transfer von Interessen. Dieser Prozess wird aus DDR-Sicht dargestellt. Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.v. Betrachtet man Fotos der Herbstdemonstrationen von 1989 in der DDR, so lassen sich auf den Transparenten viele Bezüge zum Schicksal der osteuropäischen Nachbarn finden. Ausgangspunkt der Darstellung bilden daher Zitate von Demonstrationsplakaten. Es wird der Bogen vom Ruf Wir sind das Volk zum internationalen Power to the people gespannt. Diese Beachtung brach mit den Problemen der Deutschen Einheit und der damit verbundenen Westorientierung ab. Das hatte zur Folge, dass durch die neue Euro-Grenze auch eine neue Erinnerungs-Grenze entstanden ist. Gerade für die nachgeborene Generation schwindet dadurch die historische Wahrnehmung der osteuropäischen Länder. Die emanzipatorischen Beziehungen werden in Form einer Internet-Präsentation typisiert dargestellt. Die Nutzung moderner Medien ermöglicht die Einbindung multimedialer Objekte. Damit sollen Interpretationen verstärkt und gleichzeitig der unterhaltende Aspekt einer Ausstellung bedient werden. Auf diese Weise kann etwa so mancher Tramper seine persönlichen Erinnerungen aufleben lassen. Präsentiert wird der Arbeitsstand des Projekts derzeit werden die Verbindungen zu Polen, Ungarn, Rumänien und Albanien analysiert. Kontakt: Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.v. Achim Beier Katharinenstraße Leipzig Tel.:/Fax: 0341/ Internet:

20 Deutsche und europäische Nachkriegsgeschichte: Schüler überschreiten Grenzen Stiftung Ettersberg zur vergleichenden Erforschung europäischer Diktaturen und ihrer Überwindung: Tschechisch-deutsche Grenzüberschreitungen zur europäischen Nachkriegsgeschichte 1. Die Grenze zwischen den Bruderstaaten DDR und Tschechoslowakei im gesamteuropäischen Kontext An dem Projekt beteiligten sich sechzehn Schulen aus Sachsen, Thüringen und der Tschechischen Republik. Den am Projekt beteiligten Schulen stand von den beiden Wissenschaftlerinnen in beiden Sprachen zusammengestelltes Material zur Verfügung: eine Synopse der Ereignisse in der Bundesrepublik, der Deutschen Demokratischen Republik, der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik und in Europa. Zusätzlich enthält die Zusammenstellung Vereinbarungen zwischen dem MfS, dem föderalen Ministerium der ČSSR und der StB. Zusätzlich werden Ereignisse dargestellt, zum Beispiel das Thema Flucht. Neben der Synopse standen den Lehrern der Schulen zu den vier Zeitabschnitten (1960, 1968, 1975, 1985) die Originaltexte der Vereinbarungen und entsprechende Auszüge aus den Akten aus dem Archiv der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik und des tschechischen Archivs in Brünn zur Verfügung. Die Lehrer hatten die Möglichkeit, sich entweder mit allen vier oder mit einzelnen Abschnitten zu befassen. Zusätzlich wurde den Lehrern vorgeschlagen, sich unabhängig von diesen vier Zeitabschnitten mit dem Einfluss der Musik auf die Jugend zu befassen. Zu beiden Varianten führten die Schüler Interviews mit Zeitzeugen durch. Diese wurden in der Klasse ausgewertet, eine Auswahl ging in das Handbuch ein und wurde auf dem Schulportal des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanforschung und Medien (ThILLM) veröffentlicht. 2. Alltagsleben an der Grenze DDR/CSSR Anhand von einem Fragekatalog, der während einer Tagung erstellt wird, sollen durch Interviews die Schüler in ihrer unmittelbaren Umgebung erfragen, wie sich das Grenzregime auf das Alltagsleben der Bevölkerung auswirkte. Die Schüler erarbeiten sowie die Ergebnisse einer Expertentagung sollen wieder sowohl in Buchform als auch in digitaler Form einer Ausstellung veröffentlicht werden. Es sollen folgende Gesichtspunkte beleuchtet werden: Beruf, politisches Engagement (gesellschaftliche Organisationen und ihre Tätigkeit). Die Stellung der Frau in der Gesellschaft sowie anderer gesellschaftlicher Gruppen wie Jugend, Intelligenz, Arbeiter, Sportler, Künstler. Die Hilfe der sozialistischen Wirtschaft (Brigaden). Versorgung und Einkäufe. Kultur und Sport. Medien, ihre Tätigkeit, Einfluss auf die Gesellschaft, die inoffizielle Spähe und ihr Einfluss in der Gesellschaft (Flüsterpost). Freizeit und Unterhaltung. Kontakt: Stiftung Ettersberg Dr. Eugenie von Trüzschler Jenaer Straße Weimar Tel.: 03643/ [email protected] Internet: 20

21 Sächsische Bildungsagentur: Bürger für die Freiheit. Zivilcourage gegen Diktaturen. Sachsen und Niederschlesien Im Projekt Bürger für die Freiheit begegnen sich Schüler, Lehrer, Wissenschaftler und Zeitzeugen. Gemeinsam erforschen sie Beispiele von Zivilcourage und Opposition in Sachsen und Niederschlesien Das Projekt trägt so zur Entwicklung nicht nur des historischen sondern auch des gesellschaftlichen und staatsbürgerlichen Bewusstseins der Schüler bei. Das Projekt unternimmt folgende Schritte: An den teilnehmenden Schulen in Görlitz und Zgorzelec werden Geschichtslabore eingerichtet, in denen die Schüler mit historischen Quellen und Archivalien arbeiten. Es finden Exkursionen und Begegnungen mit Zeitzeugen und Historikern statt. Unter Anleitung eines fachkundigen Kurators wird eine Ausstellung mit dem Titel Unsere Großeltern. Görlitz Zgorzelec erarbeitet. Die Forschungen der Schüler in den Geschichtslaboren fließen in die Ausstellung ein. In Tandemteams erarbeitet eine Gruppe deutscher und polnischer Historiker ergänzende Lehrmaterialien für den Geschichtsunterricht zum Thema DDR VRP. Zivilcourage in totalitären Regimen. Das Lehrwerk wird von einer Sammlung didaktischer Konzepte für den Unterricht begleitet. Beide Publikationen erscheinen in deutscher und polnischer Sprache. Die binationale Perspektive auf das Thema Zivilcourage und Opposition in der DDR und der Volksrepublik Polen stellt ein Novum in der historisch-politischen Bildung dar. Das Projekt Bürger für die Freiheit ist Bestandteil der EU-geförderten sächsischen Strategie der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Polen im Bildungsbereich. Es knüpft an ein Vorgängerprojekt mit dem Titel Geschichte verstehen Zukunft gestalten an, in dem ausgewählte Aspekte der deutsch-polnischen Beziehungen in den Jahren bearbeitet wurde. Die Projektumsetzung erfolgt durch das Koordinierungsbüro der Ziel3-Projekte der Sächsischen Bildungsagentur in Görlitz. Kontakt: Koordinierungsbüro der Ziel3-Projekte der Sächsischen Bildungsagentur in Görlitz Kinga Hartmann-Wóycicka und Silke Röttger Konsulplatz Görlitz Tel.:03581/ [email protected] Internet: 21

22 Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.v.: Was machst du diesen Sommer? Workcamps und Schulprojekte im In- und Ausland Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.v. betreibt als einziger Kriegsgräberdienst der Welt schulische und außerschulische Jugendarbeit sowie eigene Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten. Über Grenzen hinweg! Gemeinsam aktiv für Frieden und Verständigung neue Freundschaften schließen und andere Länder kennen lernen, sich Gedanken machen über Grenzen auf der Karte und im eigenen Kopf, gemeinsam arbeiten und Spaß haben in den Workcamps und Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des Volksbundes kommen jedes Jahr Tausende junger Menschen aus ganz Europa zusammen. Wem Offenheit wichtig ist, wer an der Vielfalt Europas teilhaben und wer sich mit dem Thema Frieden beschäftigen möchte, findet hier spannende Angebote. Kriegsgräberstätten sind unter besonderem rechtlichem Schutz stehende, auf unbegrenzte Dauer angelegte Friedhöfe, die den Lebenden eindringliche Mahnung zum Frieden sein müssen. Kriegsgräberstätten besitzen heute vielfältige Funktionen: Sie sind Orte internationaler Begegnung und Lernorte der Geschichte, aber auch Orte individueller Trauer oder kollektiven Gedenkens. Kriegsgräberstätten können als kultureller Gedächtnisspeicher oder touristischer Ort wahrgenommen werden. Sie sind Gegenstand wissenschaftlicher Forschung oder Anlass nationaler und internationaler demokratischer Gedenkveranstaltungen. Leider werden Kriegsgräberstätten auch durch extremistische Gruppen als Orte politischer Demonstrationen missbraucht. Daher gehört die Sensibilisierung für die Gefahren extremistischer Weltanschauungen zum pädagogischen Programm und frühpräventiven Bildungsauftrag des Volksbundes. Der Volksbund ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und der politischen Erwachsenenbildung. Er begnügt sich also nicht damit, lediglich ein landschaftsgärtnerischer Verein zu sein. Der Landesverband Thüringen organisiert in diesem Jahr folgende Workcamps: Gotha/Deutschland Gera/Deutschland Laspi/Krim/Ukraine Wien/Österreich Der Katalog 2012 kann kostenlos unter Tel. 0561/ angefordert werden und steht unter zum Download bereit. Kontakt: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.v. Landesverband Thüringen Henrik Hug Bahnhofstraße 4a Erfurt Tel.: 0361/ Internet: 22

23 Evangelische Akademie Thüringen: Alltag, Anpassung und Widerstand in der SED-Diktatur. Schüler-Projektwochen zur Diktatur-Erfahrung, zum Alltagsleben und zu Formen des Protestes in der DDR Jetzt ist mir Freiheit wichtiger geworden, schrieb eine Schülerin am Ende einer Projektw o c h e z u r D D R - Geschichte auf ihren Auswertungszettel. Ein anderer formulierte es so: Das erste Mal, dass ich ein Thema in Geschichte verstanden habe. Seit acht Jahren bietet die Evangelische Akademie Thüringen jährlich Evangelische Akademie Thüringen Projektwochen zur DDR-Geschichte für Schüler an. Die Themenpalette ist breit: Antifaschismus in der DDR, Bodenreform und Landwirtschaft, die Rolle des Staatssicherheitsdienstes als Stütze der SED-Diktatur, aber auch die Beschäftigung mit dem örtlichen Kabelwerk für Schüler aus Kranichfeld, mit Mail-Art als einer künstlerischen Protestform oder mit Jugend, Bildung und Erziehung in der DDR. Für fünf Tage begeben sich Schüler zumeist der zehnten Klassenstufe an einen anderen Ort, um sich intensiv mit einem speziellen Aspekt der DDR zu befassen. Zuvor führen sie Interviews zum jeweiligen Thema in ihrem Lebensumfeld. Die Themen der Projektwochen werden nach Möglichkeit mit den Schülern ausgewählt. Während der fünf Tage befassen sie sich mit exemplarischen Lebensgeschichten anhand von Literatur, Erinnerungsberichten oder Stasi-Akten. Höhepunkte sind jeweils ein oder zwei Zeitzeugeninterviews, die von den Jugendlichen selbst geführt werden. Am Ende der Projektwochen werden die Erfahrungen nochmals in eine andere Form gewendet: Präsentationen, Rollenspiele, eigene Kunstwerke, eine Radiosendung oder eine Zeitungsseite können den kreativen Abschluss bilden. Die derart intensive Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur ist für Thüringer Jugendliche nicht nur als Lehrplanstoff relevant, sondern vor allem zur Selbstverortung in einer von den DDR- Erfahrungen ihrer Eltern und Großeltern geprägten Gesellschaft. Kontakt: Evangelische Akademie Thüringen Johannes Beleites Zinzendorfplatz Neudietendorf Tel: / [email protected] Internet: 23

24 Stiftung Ettersberg zur vergleichenden Erforschung europäischer Diktaturen und ihrer Überwindung: Der Schülerwettbewerb im Seminarfach Diktaturerfahrung und demokratische Umbrüche in Deutschland und Europa Stiftung Ettersberg Die Stiftung Ettersberg ist der vergleichenden Erforschung europäischer Diktaturen im 20. Jahrhundert und ihrer demokratischen Überwindung gewidmet und wurde auf Anregung des ehemaligen Buchenwaldhäftlings Jorge Semprun gegründet. Eines ihrer zentralen Anliegen ist es, die nachwachsenden Generationen mit der wechselvollen deutschen und europäischen Diktatur- und Demokratiegeschichte vertraut zu machen. Im Rahmen der Präsentation wird der seit 2004 alljährlich stattfindende Schülerwettbewerb der Stiftung Ettersberg im Seminarfach Diktaturerfahrung und demokratische Umbrüche in Deutschland und Europa vorgestellt. Der Wettbewerb richtet sich an Thüringer Gymnasiasten, die ihre in der 11. Klasse erarbeiteten Seminarfach- oder Projektarbeiten zum Themenfeld einsenden können. Die eingereichten Arbeiten können sich mit den beiden deutschen Diktaturen oder auch mit anderen west- oder osteuropäischen Gewaltherrschaften im 20. Jahrhundert beschäftigen, sie können Opposition und Widerstand gegen Diktaturen thematisieren, sich den demokratischen Umbrüchen in Deutschland und Europa widmen oder auch aktuelle Fragen stellen, etwa was unsere Demokratie gefährdet und wie sie gesichert werden kann. Die Präsentation zeigt auf, für welche Themen sich die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren besonders interessiert haben, auf welche Weise sie sich ihr Wissen über die jüngere Geschichte aneignen und welche Ansätze existieren, das erworbene Wissen auch an andere weiterzugeben. Kontakt: Stiftung Ettersberg Daniela Frölich Jenaer Straße Weimar Telefon 03643/ [email protected] Internet: 24

25 Die SED-Diktatur in der Region Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR, BStU: Die Kreisdienststelle Meiningen des Ministeriums für Staatssicherheit. Was genau hat die Staatssicherheit in meinem Ort beobachtet? Wen hat sie ins Visier genommen und wo hat sie ihre konspirativen Treffs veranstaltet? Sich mit dem Wirken der Staatssicherheit ganz konkret in der Region zu beschäftigen, dafür liefern die Stasi- Akten ausgezeichnete Anhaltspunkte. Denn die Staatssicherheit der DDR war überwiegend in den Regionen tätig. Was genau die Geheimpolizei der DDR vor Ort gemacht hat, ist aber noch wenig erforscht. Das, was zum Wirken der Staatssicherheit der Region vorliegt, ist eher an ein wissenschaftliches Publikum gerichtet oder konzentriert sich darauf, vor allem die Akten der Staatssicherheit und anderer Institutionen vorzustellen. Nur selten werden sie mit den Erinnerungen und Erfahrungen der Bürger der entsprechenden Stadt zusammengeführt. Doch gerade die Erinnerungen und Erfahrungen der Bürger als Zeugen dieser Zeit sind eine wesentliche Ergänzung zur Darstellung der Geschehnisse in den Akten. Es gilt, mehr lokale Forschung bürgernah zu ermöglichen und auch die Erinnerungen und Erfahrungen der Bürger, die die Zeit noch konkret erlebt haben, neben die Informationen der Akten zu stellen. Mit der Broschüre zur Kreisdienststelle Meiningen wollen der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, und die Leiterin der Außenstelle Suhl, Monika Aschenbach, einen Beitrag zur regionalen Aufarbeitung leisten. Die Autoren der Broschüre Tom Pleiner und Helmut Müller-Enbergs werden anwesend sein. Kontakt: Helmut Müller-Enbergs BStU, Abt. Bildung und Forschung Karl-Liebknecht-Str. 31/ Berlin Tel.: 030/ Tom Pleiner BStU, Suhl Weidbergstraße Suhl Tel.: 03681/ Internet: 25

26 Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.v. an der TU Dresden: Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden: Geschichte des Haftortes U- Haftanstalt Bautzner Straße und der BV Dresden des MfS Die Authentizität der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden als ein Ort der persönlichen und öffentlichen Erinnerung an staatlichen Terror und erlittenes Leid ist eine Ressource der politischen Bildungsarbeit. Anders als durch rationale Wissensaneignung kann Zeitgeschichte besonders Schülern mit größerer Nachhaltigkeit veranschaulicht werden. Der historische Ort und die Lebensgeschichten der Inhaftierten verkörpern die Abhängigkeit der SED-Führung von der Fähigkeit ihres Repressionsapparates zur systematischen Erzeugung von Angst durch den Einsatz von körperlicher Gewalt und psychischem Terror, und vermitteln zentrale Zusammenhänge über die Funktionsweise der SED-Diktatur. Das Projekt Geschichte des Haftortes U-Haftanstalt Bautzner Straße und der BV Dresden des MfS dient der Erforschung und Aufarbeitung der Arbeitsweisen, Strukturen und Verflechtungen des sowjetischen Geheimdienstes sowie des Staatssicherheitsdienstes der DDR, seiner Vorläufer- und Nachfolgeeinrichtungen. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen die Reflexion des Ortes und des historischen Geschehens, der Umstände von Repressalien und Verfolgung in der Lebensgeschichte einzelner Menschen, und die Verortung im zeitgeschichtlichen Kontext. Ziel des mehrstufigen Forschungsprojektes ist es, die Perspektive der Verfolgten und die lebensgeschichtliche Erfahrung der Zeitzeugen zu dokumentieren, dauerhaft zu bewahren und als Fundament für eine neue Ausstellung in der Gedenkstätte zu nutzen. In der ersten Projektphase werden zur Erhebung von Informationen zum Repressionsregime und zum Haftalltag aus der Perspektive der Inhaftierten Video-Interviews mit Zeitzeugen vorbereitet, durchgeführt und für die Ausstellung aufbereitet. Die ehemaligen politischen Häftlinge werden in lebensgeschichtlichen Interviews zu ihrer Haftzeit und zur Bedeutung dieser Erfahrung in ihrem Leben befragt. Ein Leitfaden, der eine empirische Vergleichbarkeit gestattet, liegt den Interviews zu Grunde, und wird individuell an das jeweilige Haftschicksal angepasst. Diese Lebensgeschichten der Häftlinge werden durch gezielte Hintergrundrecherchen in den einschlägigen Archiven vervollständigt. Kontakt: Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.v. an der TU Dresden Dr. Thomas Widera Helmholtzstraße Dresden Tel.: 0351/ [email protected] Internet: 26

27 Waldorfschule Potsdam: Der steinerne Horizont. Ein Schülerfilmprojekt Waldorfschüler drehten Dokumentarfilm über den Verlauf der Mauer zwischen Potsdam und Berlin (West) Wo genau verlief eigentlich die Mauer zwischen Potsdam und West- Berlin? Wie oft wurde dort auf Flüchtende geschossen? Wozu überhaupt so eine Grenze? Diese Fragen stellten sich sechzehn OberstufenschülerInnen (10. bis 12. Klasse) der Waldorfschule Potsdam im Rahmen eines Wahlprojekts im Winter 2010/2011. Antworten erhielten sie durch Interviews mit ZeitzeugInnen. Außerdem verfassten sie für Jugendliche verständliche Off-Texte und entschieden gemeinsam alle Clemens Sonntag / Waldorfschule Potsdam filmästhetischen Fragen. So erzählt der Dokumentarfilm Der steinerne Horizont. Wo in Potsdam die DDR endete Mauergeschichten aus verschiedensten Perspektiven in und um Potsdam. Dabei kommt der DDR-Alltag ebenso zur Sprache wie spektakuläre Fluchten oder die besondere Rolle der Glienicker Brücke. Wie sehr sich die Spannungen des Kalten Krieges beispielsweise in der Enklave Steinstücken im Kleinen darstellten, können sich die heutigen nachgeborenen Generationen kaum noch vorstellen. Ebenfalls überrascht waren die WaldorfschülerInnen, zu erleben, wie einige der an der Schule Beschäftigten ihre eigene Geschichte dies- oder jenseits der Mauer erzählten. Der Dokumentarfilm in Zusammenarbeit mit der Projektwerkstatt Lindenstraße 54 (Potsdam) wurde von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert. Er belegte den dritten Platz im History-Award 2011 unter dem Thema Über die Grenzen und gewann den ersten Preis im Schülerwettbewerb Walter Scheler-Preis zum Thema 50 Jahre Mauerbau, ausgelobt von der Geschichtswerkstatt Jena. Zeitzeugin Catrin Eich zeigt vor der Trumanvilla (Potsdam) zwei Schülerinnen, wie sie als Kinder in der Nähe auf einem Dachboden mit dem Fernglas nach Westberlin blickten. Clemens Sonntag / Waldorfschule Potsdam Kontakt: Waldorfschule Potsdam Sybilla Hesse Erich-Weinert-Str Potsdam Tel.: 0331/ [email protected] Internet: Clemens Sonntag / Waldorfschule Potsdam 27

28 Neues Gymnasium Glienicke: Der Aagaard Tunnel. Ein Projekt über das Leben mit der Mauer Montag Neues Gymnasium Glienicke Am Montag hat Herr Dressler einen Vortag über den Aagaard-Tunnel gehalten. Der Aagaard-Tunnel war ein Fluchttunnel, der von Ost nach West unter der Mauer verlief. Die Familie Aagaard grub ihn 1962/63. Der Tunnel verlief zwischen zwei Wachtürmen und war etwa 40 Meter lang. Am Anfang wurde dem elfjährigen Sohn nicht von dem Vorhaben erzählt, aus Angst er könnte sich verplappern. Doch auch er erfuhr am Ende davon. Am 10. März 1963 flohen insgesamt dreizehn Leute durch den Aagaard-Tunnel. Wissenswertes: Während des Grabens stürzte der Tunnel drei Mal ein. Die Großmutter wurde mit einer Luftmatratze durch den Tunnel gezogen. Die Stasi entdeckte den Tunnel erst drei Tage nach der Flucht. Der Sand, der sich beim Graben anstaute, wurde sogar in Schränken verstaut, damit niemand misstrauisch wurde. Mittwoch Am Mittwoch waren wir in der Bernauer Straße und haben uns den Mauerpark angesehen. Uns wurde viel über die Mauer erzählt, und wir sahen das letzte vollständige Stück Mauer von der Hinterlandmauer bis zur Vorderlandmauer. Dazwischen waren noch die Wachtürme, Lichttrassen und ein Signalturm. Im Park war auch noch eine Gedenkstätte für die, die beim Fluchtversuch ums Leben gekommen sind. Donnerstag/Freitag An den letzten beiden Tagen waren wir an der Ausgrabungsstelle. Ein Teil der Gruppe hat mit dem Künstler Kani Alavi ein Stück Mauer bemalt. Der andere Teil hat bei den Ausgrabungen der Kabel geholfen. Am Donnerstag kam die Presse und das Fernsehen. Außerdem konnten wir ein paar Zeitzeugen befragen. Am Freitag wurde dann ein Modell vom Fluchttunnel gebaut. Text: Isa Hollop und Tori Siebert Kontakt: Neues Gymnasium Glienicke Schönfließer Straße Glienicke Tel.: / Internet: Neues Gymnasium Glienicke 28

29 Wilhelm K. H. Schmidt: Verschworen. Verraten. Verfolgt. Unangepasstheit, Widerstand und Kollaboration in der Stalin-Ära Berlin-Brandenburgs Junge Männer, in das NS-System hineingewachsen, anfangs begeistert von der nationalsozialistischen Idee, kommen erschüttert durch prägende Kriegs- und Nachkriegserlebnisse in ihre Heimat zurück. Männer, für die Freiheit und Demokratie allmählich attraktiv werden, wollen sich nicht einer neuen Diktatur unterwerfen. In der märkischen Kleinstadt Dahme erhält ein Elfjähriger 1949 privaten Lateinunterricht. Plötzlich fällt der Unterricht aus. Der Lehrer ist abgeholt worden, andere auch. Heimlich wird berichtet, dass der Vater eines Mitschülers eine Widerstandsgruppe gegen die stalinistische Willkür gegründet haben soll. Von Verrat wird gesprochen. Gerüchte über Flucht und den Verräter werden verbreitet und geglaubt. Nach Jahren kommen die Männer zurück. Ohne den Lateinlehrer. Fast alle gehen über die noch offene Grenze in den Westen. Immer wieder holen den Autor die Ereignisse von damals ein. Auch in seinem Haus soll ein junger Mann gewohnt haben, der als Student von den sowjetischen Sicherheitsbehörden abgeholt wurde. Angeregt durch Zeitzeugen geht der Autor auf Spurensuche. Alte West -Berliner Tageszeitungen weisen erste Wege. Politische Hintergründe, Spionage und Gegenspionage, der Verräter und sein Lebensweg, Rolle und Flucht des Kopfes der Gruppe und seine Verwicklung in einen versuchten Menschenraub im geteilten Berlin tun sich auf Zentrale Themen dieses Tatsachenberichtes sind schwer fassbare Schicksalswege der Dahmer Gruppierung und ihrer Lagerkameraden in ostdeutscher und sowjetischer Strafgefangenschaft. Bücherkammer Die vorliegende Dokumentation ist ein Zeitdokument gegen das Vergessen von Verrat, Angst, Willkür und Gewalt. Dabei werden die vorausgegangenen Verbrechen Nazi - Deutschlands nicht außer Acht gelassen. Kontakt: Bücherkammer Wilhelm K.H. Schmidt Mozartstraße Premnitz Tel.: 03386/ [email protected] 29

30 Die heile Welt der Diktatur? Alltags und Sozialgeschichte der DDR Stiftung Haus der Geschichte: Ausstellungsvorhaben Alltag in der DDR Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland richtet in der Kulturbrauerei im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg auf etwa 600 Quadratmetern eine Dauerausstellung zum Alltag in der SED-Diktatur ein. Die Ausstellung orientiert sich an der Gedenkstättenkonzeption des Bundes von Sie soll anhand des gegenständlichen Erbes der DDR zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Alltag in der DDR anregen. Die oft subtil ausgeübte Repression der SED und die alles durchdringende Stasi- Überwachung verblassen in populären Erinnerungen oder werden als das Leben der Anderen wahrgenommen. Die Ausstellung soll verdeutlichen, dass der Alltag selbst von politischer Repression durchdrungen war. Wie gestalteten Menschen in diesem Umfeld ihr Leben im Privaten und in der Arbeitswelt? Aus dieser Perspektive werden politischer Anspruch und Wirklichkeit sowie die wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen in der SED-Diktatur präsentiert. Die im Wesentlichen thematisch orientierte Ausstellung soll so Zwänge und Handlungsräume aufzeigen. Die Lebenseinstellungen der Ostdeutschen reichen von überzeugter Anhängerschaft über weitgehende Anpassung bis hin zu Opposition und Widerstand. Biografische Beispiele werden diese Haltungen erläutern. Persönliche Erinnerungen an die DDR verbinden sich oft mit Gegenständen, mit denen die Menschen lebten oder die sie schufen. Auch anhand von Objektgeschichten über Herstellung, Konsum und Gebrauch werden die Produktkultur und damit die Besonderheiten des Lebens unter den Bedingungen Stiftung Haus der Geschichte der SED-Diktatur deutlich. Kontakt: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Dr. Johanna Sänger Reichstagufer Berlin Tel.: 030/ Internet: 30

31 EinfallsReich Filmproduktion: Bis an die Grenze Dokumentarfilm "Bis an die Grenze der private Blick auf die Mauer", Deutschland 2011, 95min, Farbe & S/w, Stereo Der Film von Claus Oppermann und Gerald Grote dokumentiert mithilfe von bisher unveröffentlichten Amateur- und Schmalfilmen aus Berlin und Deutschland, die zwischen 1961 und 1990 vor und hinter der Mauer gedreht wurden, die private Sicht auf ein Ereignis, das die Welt in Ost und West zerriss. Damit sind die Emotionen der Zeitzeugen und Filmemacher verbunden. Wir alle waren sehr beeindruckt. Ihr Film war sehr rührend und verfügt über viele besonders bewegende Szenen." Schüler einer 12. Jahrgangsstufe Ein großes zeitgeschichtliches Dokument. Wolf von Lojewski, Fernsehjournalist und Autor EinfallsReichFilmproduktion Kontakt: EinfallsReichFilmproduktion/8mm-kino Claus Oppermann und Gerald Grote GbR Düppelstrasse Kiel Tel.: 0431/ Mobil: 0171/ Internet: 31

32 Dokumentationszentrum Eisenhüttenstadt: Ausstellung Alltagsgeschichte in der DDR Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt war das erste Museum, das sich mit dem materiellen Erbe der DDR befasste seit beinahe 20 Jahren sammelt, erfasst und erforscht es Alltagsgegenstände. Am 25. Februar 2012 wurde die neue ständige Ausstellung Alltag: DDR eröffnet. Ihr Ziel ist es, die Kluft zwischen kommunikativem und kulturellem Gedächtnis zu überbrücken sowie jene Generation zu erreichen, die die DDR aus persönlichem Erleben nicht mehr kennt. Ausgehend von der langjährigen Sammlungstätigkeit veranschaulichen zahlreiche Exponate das alltägliche Leben in der DDR. Es wird der Kontext von Lebensbereichen wie Arbeit, Familie und Bildung erläutert. Eine chronologische Achse sorgt ebenso wie die einführenden Themenbereiche Macht und Heimat/Grenze dafür, dass die Grundbedingungen des Alltags nicht aus dem Blick geraten. Viele der gezeigten Objekte sind mit persönlichen Geschichten verknüpft, die über audio -visuelle Medien abrufbar sind und so weitere, multiperspektivische Zugänge zur Alltagsgeschichte ermöglichen. Gerade für die nachwachsende Generation soll so ein Alltag erfahrbar und verständlich gemacht werden, der sich von ihrem heutigen vielfach unterscheidet aber auch die Aktualität von Fragen nach Anpassung und Widerstand, Normierung und Nischen aufgeworfen werden. Neben den etwa 400 Exponaten, den Audiound Videostationen sowie dem mobilen Audioguide bieten PC-Stationen den Besuchern die Möglichkeit zur vertiefenden Recherche. Kontakt: Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR e.v. Dr. Elke Kimmel Erich-Weinert-Allee Eisenhüttenstadt Tel.: 03364/ [email protected], [email protected] Internet: 32

33 Lehrstuhl für Buchwissenschaft der Universität Leipzig: Leipziger Verlagsarchive Reclam als Erinnerungsspeicher und Labor Im Rahmen des Pilotprojektes Leipziger Verlagsarchive Reclam als Erinnerungsspeicher und Labor (Förderung Sächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst) der Buchwissenschaft an der Universität Leipzig konnten auf Basis archivgestützter Forschung und Lehre neue Kooperationsnetze zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften gebildet und die Ausstellungen Reclams Messestände und Karl Stratil Porträts und Buchgestaltungen erarbeitet werden. Nach der Eröffnung im Archiv der Buchwissenschaft während der Buchmesse 2011 wandert die Messestands-Exposition nun im Mai 2012 in das Atrium der Leipziger Messe. Die Fotodokumentation zeigt die Wandlungen in der Betriebs- und Sozialgeschichte eines zentralen ostdeutschen Verlages. Denn der seit Ende des Zweiten Weltkrieges in Leipzig und Stuttgart parallel bestehende Reclam Verlag nahm durch den Volksbildungs-Auftrag seiner Universal-Bibliothek und seine herausragenden Leistungen im Bereich der Buchkunst eine zweifache kulturpolitische Schaufenster- Funktion wahr, die Teil der deutsch-deutschen Kulturgeschichte geworden ist. Dank des Fundes der originalgrafischen Sammlung Karl Stratil ( ) Große Männer und Frauen sowie diverser Mappenwerke und druckkünstlerischer Exponate besteht nicht nur die einzigartige Gelegenheit, einen ebenso bedeutsamen wie renommierten Vertreter der Leipziger Buchkunst des 20. Jahrhunderts wiederzuentdecken, sondern auch Neue Köpfe für Schulen, Verwaltungen und Behörden aus dem Leipziger Reclam-Verlag in den Jahren : Ricarda Huch und George Washington aus der Porträtsammlung Große Männer und Frauen mit Originalholzschnitten von Karl Stratil. dazu, Kulturgut nach Leipzig zurückzuholen und bestehende Sammlungen im Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) zu ergänzen bzw. eine neue Sammlung zu eröffnen. Maria Straub-Stratil, eine Tochter des aus dem Sudetenland stammenden Künstlers und Absolventen der HGB, plant, den privat verwahrten Nachlass nach Leipzig zu geben. Die Ausstellung wird ab Mai 2012 im Leipziger Haus des Buches gezeigt. Kontakt: Universität Leipzig Institut für Kommunikations und Medienwissenschaft Lehrstuhl für Buchwissenschaft Ingrid Sonntag, Carmen Laux Burgstraße Leipzig Telefon: 0341/ Internet: 33

34 DGB-Bildungswerk Bund: Die heile Welt der Diktatur. Osterreiten und Stasi-Knast in Bautzen. Wir möchten unser Erfahrungen und Überlegungen zu unserer politisch-historischen Bildungsarbeit über den Haft- und Internierungsort Bautzen vorstellen. Unter dem Titel Die heile Welt der Diktatur? Osterreiten und Stasi-Knast in Bautzen wurde dieses Seminar acht Mal zwischen 2002 und 2011 mit Förderung der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführt. Nach den in den 90er Jahren gesammelten Erfahrungen mit verschiedenen DDR-Seminaren machten wir mit diesem Seminar den gelungenen Versuch, diese Erfahrungen einmal in ein idealtypisch gestaltetes, multimedial und auf das Wahrnehmungspotenzial der verschiedenen Lernorte hin multiperspektivisch angelegtes Seminarkonzept zu erproben. Die Konzeption und Gestaltung des Seminars lag und liegt den von Bernd Gehrke und Bernd Wittich. Kooperiert wurde mit dem Bischoff-Benno-Haus in Schmochtitz, eine hervorragende Bildungsstätte in einem eingemeindeten Örtchen vor den Toren der Stadt Bautzen. Das freiberuflich tätige Team möchte das mit dem DGB-Bildungswerk Bund erprobte Seminar gern mit neuen Bildungsträgern, auch in modifizierter Form für spezifische Zielgruppen, fortsetzen. Am Beispiel der politischen Haft in Bautzen wurde der individuelle und gesellschaftliche Umgang mit SED-Unrecht behandelt. Die Teilnehmer machten sich vertraut mit der politischen Justiz und politischen Haft in der SBZ/DDR. Sie gewannen einen rationalen und emotionalen Zugang zur Realität von Gewaltherrschaft in der DDR-Diktatur. Zugleich erhielten Sie einen Einblick in das Nebeneinander von Diktatur und heiler Welt der sorbischen Kulturstadt Budysin. Sie erfuhren, wie die Bewohner der Stadt Bautzen mit der Existenz der zwei Haftanstalten umgingen und wie heute durch die Öffentlichkeit und die Stiftung Sächsische Gedenkstätten dieses Erbe bearbeitet wird. Dabei wurde auch übergreifend auf Bautzen im Gedächtnis der Deutschen Bezug genommen. Die Gedenkstätte Bautzen, die JVA Bautzen, die Stadtverwaltung, das Sorbische Museum, die DOMOWINA, Zeitzeugen und der Verein Bautzen Komitee gehören zu den langjährigen verlässlichen Partnern. DGB Bildungswerk Kontakt: Bernd Wittich DGB Bildungswerk Hochdorfer Str Rödersheim-Gronau Tel.: 06231/ [email protected] Vgl.: Gehrke, Bernd; Wittich, Bernd: Hier erlebe ich, das Vergangenheiten noch lebendig sind Erfahrungen mit einem politisch-historischem Bildunsgangebot. In: Praxis Politische Bildung. Weinheim 2002, Heft 4. S

35 Online-Angebote in Bildungsarbeit und Wissenschaft BStU Projektgruppe Virtuelle Rekonstruktion: Das größte Puzzle der Welt die virtuelle Rekonstruktion zerrissener Stasi-Unterlagen Mehr als Säcke mit zerrissenen Dokumenten der ehemaligen Geheimpolizei der DDR lagern in den Räumen der Stasi-Unterlagenbehörde. In einem weltweit wohl einmaligen Verfahren wird nun die automatisierte Zusammensetzung der Schnipsel am Computer getestet. Zehntausende verloren geglaubte Dokumente könnten dadurch künftig für Bürger, Forschung und Medien nutzbar gemacht werden. Wie kam es dazu? Während der friedlichen Revolution 1989/90 beseitigten MfS-Mitarbeiter unzählige Dokumente. Mit der Erstürmung und Besetzung der Stasi-Dienststellen zwischen Dezember 1989 und Januar 1990 unterbrachen die Bürgerkomitees das heimliche Tun und sicherten das zur endgültigen Zerstörung vorgesehene Material. Die Zusammensetzung von Millionen Schnipseln ausschließlich per Hand würde noch sehr viel Zeit beanspruchen. Daher bewilligte der Deutsche Bundestag einen Forschungsauftrag zur Entwicklung einer IT-Anwendung für den Puzzleprozess, mit dem das Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) beauftragt wurde. Im Frühjahr 2007 startete das Pilotverfahren. In diesem Verfahren soll zunächst der Inhalt von 400 Säcken wiederhergestellt werden, um danach in einem möglichen Massenbetrieb die noch vorhandenen Säcke rekonstruieren zu können. Der virtuelle Puzzleprozess wird von mehreren Arbeitsschritten flankiert: im Vorfeld sorgen Feinsichtung und Vorsortierung für eine inhaltliche Einschätzung der Schnipsel und gewährleisten den Transport ins Fraunhofer IPK. Nach der Rekonstruktion helfen ITgestützte Verfahren, die Einzelseiten zu Dokumenten zusammenzufügen und diese archivisch zu erschließen. Nachdem bereits mehr als eine Million Blatt manuell zusammengesetzt wurden, wissen wir um die Bedeutung der Schnipsel für die historische Aufarbeitung: Dokumente über die Bespitzelung Oppositioneller wie Robert Havemann oder Jürgen Fuchs kamen ebenso ans Tageslicht wie Dopingfälle oder die Zusammenarbeit der Geheimpolizei mit RAF- Terroristen. Kontakt: Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Projektgruppe Virtuelle Rekonstruktion Joachim Häußler, Projektleiter Tel.: 030 / [email protected] Dr. Juliane Schütterle, wiss. Mitarbeiterin Tel.: 030 / [email protected] Internet: 35

36 Institut für Katholische Theologie der Universität des Saarlandes: theologie.geschichte Online-Zeitschrift für Theologie und Kulturgeschichte theologie.geschichte ist eine mehrsprachige peer-reviewed Open Access-Zeitschrift für Theologie und historische Kulturwissenschaften. Ziel der Zeitschrift ist es, die Diskussion und den Austausch zwischen Forschenden unterschiedlicher Nationalität und Disziplinen über den kulturellen Einfluss der totalitären Bewegungen des 20. Jahrhunderts zu fördern und die Frage auszuloten, inwieweit Restbestände totalitärer Theorien und Praktiken bis in die Gegenwart hinein kulturelle Entwicklungen beeinflussen. Sie beschäftigt sich nicht nur mit dem Nationalsozialismus und seinen Langzeitfolgen, sondern auch mit Fragen nach der Rolle von Christentum und Kirchen in den stalinistischen Diktaturen und den Transformationsprozessen Ostmittel- und Osteuropas in den 1980er und danach. Kontakt: Herausgeber theologie.geschichte wird herausgegeben von Lucia Scherzberg und August H. Leugers- Scherzberg. Redaktion theologie.geschichte Katharina Peetz Universität des Saarlandes Institut für Katholische Theologie Gebäude A4 2 Postfach Saarbrücken Telefon 0681/ [email protected] Internet: 36

37 Lernen aus der Geschichte e.v.: Webportal Lernen aus der Geschichte Impulse für die historisch-politische Bildung Das dreisprachige Webportal Lernen aus der Geschichte Impulse für die historisch-politische Bildung ist die zentrale Adresse für historisch-politisches Lernen von Schüler/innen sowie Jugendlichen im Netz. Thematische Schwerpunkte sind der Nationalsozialismus, der Holocaust, die DDR und deutsche Teilung und die jüngste Zeitgeschichte. Das Portal versteht sich mit ca Beiträgen als Schnittstelle zwischen Fachwissenschaft und Bildungspraxis. Hier werden seit über zehn Jahren Fachbeiträge, Methoden und Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Das Team veröffentlicht eigene Podcasts, entwickelt didaktisches (Online-) Material, bietet Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Multiplikator/innen der außerschulischen Bildung an und geht Kooperationen mit Einrichtungen, Stiftungen, Universitäten und Bildungsträgern ein. Es stellt Projektarbeit aus Deutschland und anderen europäischen Ländern vor und ermöglicht so einen internationalen Erfahrungs- und Informationsaustausch. Über Zugriffe im Jahr 2011 und über Abonnent/innen unseres monatlichen LaG-Magazins belegen das hohe Interesse an den Angeboten und die intensive Nutzung des Webportals. Um die Existenz des Portals auch nach 2012 abzusichern, ist der Trägerverein Lernen aus der Geschichte e. V. auf der Suche nach finanzieller Unterstützung. Vorstand und Beirat des Vereins sind mit ausgewiesenen Expert/innen wie Prof. Dr. Birgit Wenzel (TU-Berlin), Prof. Dr. Martin Lücke (FU-Berlin), Dr. Christoph Hamann ( L I S U M B e r l i n - Brandenburg) und Prof. Dr. Detlef Pech (HU- Berlin) besetzt. Die Mitarbeiter/innen führen zudem eigenständige und in Kooperationen Projekte zur historisch-politischen Bildung durch und entwickeln Web-Angebote. Lernen aus der Geschichte Kontakt: Lernen aus der Geschichte e.v. c/o TU-Berlin Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik Fachgebiet: Fachdidaktik Geschichte FR 3-7 Franklinstr. 28/ Berlin Tel: 030/ Mail: [email protected] Internet: 37

38 Stiftung Haus der Geschichte: Internetportal Orte der Repression in SBZ und DDR Stiftung Haus der Geschichte Die kommunistischen Machthaber in der Sowjetischen Besatzungszone und in der Deutschen Demokratischen Republik haben jede Abweichung von ihrer Linie bekämpft. Das Internetportal zeigt die Allgegenwärtigkeit und die Brutalität der Verfolgung. Auf rund 300 Webseiten sind zentrale Orte der kommunistischen Unterdrückung zusammengefasst: historische Orte, Gedenkstätten und Museen, die an Opfer und Leiden infolge repressiver Herrschaftsausübung erinnern. Etwa 200 Objekte, historische Fotografien und Zeitzeugeninterviews veranschaulichen ihre Geschichte. Ebenso knappe wie fundierte Texte informieren pointiert. Erfahrungen von Menschen, die der kommunistischen Repression ausgesetzt waren, werden besonders in den Blick genommen. Ortsprinzip: Das Portal umfasst 46 Orte, die den Kernbereich politischer Repression in SBZ und DDR abbilden. Es wurden alle sowjetischen Speziallager aufgenommen sowie alle Untersuchungshaftanstalten des Ministeriums für Staatssicherheit ab Bezirksebene. Hinzukommen neben Hinrichtungsstätten und ausgewählten Strafvollzugseinrichtungen exemplarische Grenzorte. Hauptelement des Portals ist eine Karte mit allen 45 Repressionsorten im Überblick. Per Mouseover-Effekt erhält man zu jedem Ort eine knappe Vorschau. Durch Klick auf den Ortspunkt gelangt man auf die Seite, die vertiefende Informationen bietet. Mit einem Text zum System der politischen Repression, mit Literaturangaben und einer Gesamtliste aller Orte enthält das Menü Hintergrundinformationen zur Einordnung der einzelnen Orte. Präsentation: Initiiert und finanziert hat das Internetportal der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Konzipiert und realisiert hat es die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik. Das Portal ist seit Mitte November 2011 im Netz verfügbar und stellt einen innovativen Beitrag zur historisch-politischen Bildungsarbeit dar. Kontakt: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Dr. Ruth Rosenberger Willy-Brandt-Allee Bonn Tel.: 0228/ Internet: 38

39 Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.v.: Das Webportal Eure Geschichte. DDR-Geschichte multimedial. Ein gemeinsames Internetprojekt vom VGD und MDR Sinnvoll surfen DDR-Geschichte für Nachgeborene im Internet Die Website Eure Geschichte tritt mittlerweile in die zweite Phase: Nach dem Start mit Pilotbausteinen und einem ersten bundesweiten Videochat wird das Portal erweitert. Im November 2011 beteiligte sich etwa Rainer Eppelmann mit Sohn Martin. In einer kurzen Präsentation werden Möglichkeiten, Nutzungswege und Chancen des Projekts gezeigt. Die zum Teil fächerverbindende und mehrkanalig angelegte Struktur der Website soll junge Menschen an ein für sie oft fremdes Thema heranführen und modernen Unterricht unterstützen. Hierbei kooperieren MDR und VGD mit Unterstützung der Bundesstiftung Aufarbeitung. Kontakt: Niko Lamprecht E.v.Harnack-Str Wiesbaden Internet:

40 Demokratie und Diktatur in Europa Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora: Gulag. Spuren und Zeugnisse Eine Wanderausstellung der Gesellschaft Memorial Moskau und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Gulag steht für die 1930 gegründete Hauptverwaltung Lager (Glawnoje Uprawlenije Lagerei), die für die Organisation und Verwaltung der Straflager in der Sowjetunion zuständig war. Mit dem Begriff wird zugleich das System von Zwangsarbeitslagern bezeichnet, das sich seit Ende der 1920er bis Mitte der 1950er Jahre über die gesamte Sowjetunion erstreckte. Insgesamt zwanzig Millionen Häftlinge mussten dort unter oft extremen Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Seit dem Erscheinen von Alexander Solschenizyns Buch Der Archipel Gulag steht Gulag als Oberbegriff für alle Formen politischer Repression und Inhumanität während der Sowjetherrschaft. Erstmals in Deutschland zeigt die Ausstellung zahlreiche Dokumente und Relikte der Gulag- Geschichte, darunter viele aus dem Besitz ehemaliger Häftlinge. Aus deren Perspektive werden Geschichte und Erfahrung des Gulag /56 rekonstruiert. Gleichzeitig wird so erstmals die eindrucksvolle Sammlung der internationalen Menschenrechtsorganisation Memorial Moskau außerhalb Russlands umfassend präsentiert. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Begleitband. In seinem Beitrag führt Nicolas Werth in Geschichte und Dynamik des sowjetischen Zwangsarbeitslagersystems und die Entwicklung der Gulag-Forschung ein. Irina Scherbakowa beleuchtet Aufgabenfelder und Stellung der Gesellschaft Memorial und unterstreicht dabei die Notwendigkeit einer systematischen Dokumentation und Bewahrung der historischen Erinnerung an den Gulag. (Wallstein Verlag: ca. 160 Seiten mit ca. 150 z. T. farbigen Abb., ca. 14,90, ISBN: ) Bisher stehen folgende zwei Stationen für die Präsentation der Ausstellung fest: Schloss Neuhardenberg 29. April (Eröffnung) bis 24. Juni 2012 Schiller Museum Weimar 19. August (Eröffnung) bis 21. Oktober 2012 Selbstgefertigte Puppe Ljubotschka, Lager Potma (Mordwinische ASSR), (Original) Die Puppe fertigte sich die Gefangene Alexandra Stogowa als Erinnerung an ihre Tochter an. Während sie selbst sich in Lagerhaft befand, meldete sich ihre Tochter 1943 freiwillig an die Front und erhielt verschiedene hohe Auszeichnungen. Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora Kontakt: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora Dr. Julia Landau und Rikola-Gunnar Lüttgenau Telefon: 03643/ Internet: 40

41 Museum Pankow: Der erste Riss im eisernen Vorhang. Das Paneuropäische Picknick am 9. August 1989 in Sopron/Ungarn. Hintergründe, Zusammenhänge, Wirkungen ein deutsch-ungarisches Ausstellungsprojekt. Die Bedeutung des Paneuropäischen Picknicks am 19. August 1989 an der ungarischösterreichischen Grenze und seine Wirkung auf den Fall des Eisernen Vorhangs und das Ende des Kalten Krieges wird häufig unterschätzt. Hunderte Kilometer von Ostberlin entfernt noch Monate vor den Ereignissen der friedlichen Revolution in der DDR reißt an diesem Tag vor aller Weltöffentlichkeit ein Stück aus dem Eisernen Vorhang und in der Folge aus der Berliner Mauer. Im Verlauf dieser symbolischen Grenzöffnung nahe der westungarischen Stadt Sopron gelangten über 600 DDR-Flüchtlinge über die Grenze nach Österreich. Das Picknick hätte leicht zu einem tragischen Ereignis werden können. Der friedliche Verlauf ist neben den verantwortlichen Organisatoren vor allem dem mutigen Verhalten der Grenzwächter zu verdanken. Darin gleichen die Ereignisse der Maueröffnung am Abend des 9. November 1989 am Berliner Grenzübergang Bornholmer Straße. Wer waren die Organisatoren des Treffens, die mit dieser Aktion auf die Geschehnisse an der Grenze zu Rumänien aufmerksam machen wollten und wie verhielt sich die ungarische Staatsführung? Wie kam es dazu, dass es an diesem Tag gleichzeitig Hunderten DDR- Bürgern gelang, über die Grenze nach Österreich zu fliehen, und welche Folgen hatte dieses Ereignis für den weiteren Verlauf bis zum Fall der Berliner Mauer? In Zusammenarbeit mit Initiatoren des Picknicks, verantwortlichen ungarischen Politikern, Historikern, Filmjournalisten, Grenzbeamten, Flüchtlingen und Zeitzeugen entstand eine multimediale Ausstellung. Nach der Eröffnung in Berlin ist geplant, die zweisprachige Ausstellung auch andernorts in Deutschland und Ungarn zu zeigen. Hierüber möchten die Veranstalter im Anschluss mit Interessierten ins Gespräch kommen. Kontakt: Bernt Roder Museumsleiter Museum Pankow Prenzlauer Allee 227/ Berlin Tel.: 030/ Museum Pankow 41

42 Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus/Stalinismus und die Arbeitsgruppe Bulgariens verbotene Vergangenheit : Ausstellung zur Geschichte des Widerstandes gegen die kommunistische Diktatur in Bulgarien Die Wanderausstellung wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert. Die Ausstellung verfolgt das Ziel, den in der Demokratie geborenen Menschen eine Vorstellung zu vermitteln, wie das Leben des Einzelnen in der kommunistischen Diktatur war. Sie soll zum Nachdenken über die Frage anregen: Wie verletzlich ist eine demokratische Gesellschaft in der Zukunft?. Mit dieser Arbeit möchte sich die Arbeitsgruppe Bulgariens verbotene Vergangenheit in die Debatte zur kommunistischen Diktatur in Osteuropa einbringen und die Geschichte(n) für die nachfolgenden Generationen bewahren. Absicht dieser Ausstellung ist es, zur Aufarbeitung der Geschichte in Bulgarien und Deutschland beizutragen. Damit die eigene Vergangenheit besser begriffen werden kann, ist die vergleichende Geschichte der anderen Länder des ehemaligen Ostblock wichtig und hilfreich. Das Interesse an neuen Erkenntnissen über die jüngste Vergangenheit ist vorhanden, deshalb wird diese Ausstellung sowohl in Deutschland, aber auch in Bulgarien eine große Lücke schließen. Die Staaten in Osteuropa wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach sowjetischem Musterfast gleichgeschaltet. Aber nur fast, denn die wirkliche Gleichschaltung gelang dem Kreml bis zum Ende 1989 nicht wirklich. Jedes Volk hatte seine Besonderheiten. Die Machtstrukturen waren nach sowjetischem Vorbild zwar aufgebaut und weitgehend vernetzt, trotzdem wiesen unter anderem die Staatssicherheitsdienste deutliche Unterschiede in den Schwerpunkten ihrer Aufgaben und den daraus resultierenden Methoden auf. Bulgarien zählte zu den beliebtesten Urlaubsländern der DDR-Bürger und auch für die Bulgaren war die DDR ein interessantes Reiseziel. Hinzu kam noch, dass vor allem in Berlin, Leipzig und Dresden viele bulgarische Jugendliche studierten. Operative Gruppen der Geheimpolizei beider Länder spionierten hinter den eigenen Bürgern her. Mit seinem besonderen Status war Berlin für die bulgarischen Spione gleichzeitig die Tür zum Westen. Kontakt: Fanna Kolarova Nikolaikirchplatz Berlin-Mitte Tel.: 030/ [email protected], [email protected] Internet: Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus / Stalinismus 42

43 Geschichtswerkstatt Europa Institut für angewandte Geschichte e.v.: Geschichtswerkstatt Europa Die Geschichtswerkstatt Europa initiiert und fördert jährlich 25 bis 30 Projekte in Mittelund Osteuropa sowie in Israel, die sich mit den europäischen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg befassen. Die Teams, die die Projekte gemeinsam konzipieren und durchführen, sind international zusammengesetzt und integrieren verschiedene Perspektiven. Studierende, JournalistInnen, KünstlerInnen, auch Menschen, die sich normalerweise nicht mit Geschichte auseinandersetzen, befassen sich für mehrere Monate mit einem historischen Thema. Von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft mit finanziellen Mitteln ausgestattet und vom Institut für angewandte Geschichte e.v. begleitet, spüren die Projektteilnehmer Zeitzeugen auf und befragen sie, sammeln Spuren vertriebener und verfolgter Bevölkerungsgruppen, analysieren Denkmäler, Gedenkorte und Museen. Oftmals werden Orte oder Ereignisse thematisiert, die noch kaum öffentliche Beachtung gefunden haben. Die in den Projekten entstehenden Filme, Webseiten, Publikationen und Ausstellungen leisten einen wichtigen Beitrag dazu, historisches Wissen in die Welt zu tragen und gesellschaftliche Diskussionen über auch schmerzhafte Fragen der Vergangenheit auszulösen. Seit 2008 haben im Rahmen der Geschichtswerkstatt Europa über 55 Projekte mit etwa 360 Teilnehmern aus über 40 Ländern stattgefunden. Verbunden sind die ehemaligen und die aktuellen Projektteilnehmer durch die wertvolle Erfahrung, dass ihre Sicht auf die Vergangenheit nicht die einzig gültige ist, sondern dass es erhebliche Unterschiede in den Deutungen gibt. Sie erleben, dass sich diese nicht immer lösen lassen, dass aber ihre Thematisierung ein erster wichtiger Schritt zu einer Annäherung ist. Sie bilden ein Netzwerk, das ganz Europa umspannt und den multilateralen Austausch über die schwierigsten Themen unserer gemeinsamen Geschichte lebendig hält. Kontakt: Geschichtswerkstatt Europa Institut für angewandte Geschichte e.v. Dr. Jennifer Schevardo Große Scharrnstraße Frankfurt an der Oder Tel.: 0335/ Internet: 43

44 Gesamteuropäisches Studienwerk e.v.: Gelebte Geschichte: Zeitzeugen in der Bildungsarbeit. Historisch-politisches Projektseminar für Schüler/innen der Sekundarstufe I und II Das Gesamteuropäische Studienwerk e.v. in Vlotho (Kreis Herford) ist eine außerschulische, politisch unabhängige Bildungseinrichtung. Als staatlich anerkannte Bildungsstätte der Jugend- und Erwachsenenbildung führen wir seit mehr als fünf Jahrzehnten Projektseminare zu verschiedenen Themenbereichen der historisch-politischen Jugendbildung durch. Für die Sekundarstufe I und II bieten wir das Seminar Deutschland nach 1945 Teilung, Mauerfall und Einheit im Kontext europäischer Politik an. Das Seminar liefert einen Überblick über die Entwicklung Deutschlands nach 1945, die Bedingungen für das Entstehen der beiden deutschen Staaten sowie die Überwindung der deutschen Teilung. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Begegnung mit einer Zeitzeugin/einem Zeitzeugen, die/der in der DDR politisch quer dachte. In außerschulischer Lernatmosphäre können die Schüler/innen die Themen intensiv erarbeiten, ihr schulisches Wissen vertiefen und erweitern sowie durch eigene Präsentationen ihre Ausdrucksfähigkeit verbessern. Für dieses Seminar können auch Schwerpunkte vereinbart werden, die dem besonderen Interesse der Teilnehmer/innen entsprechen. Das Seminar ist auf drei Tage mit zwei Übernachtungen im Gesamteuropäischen Studienwerk angelegt. Bisherige Erfahrungen: Das Angebot hat großes Interesse bei Geschichtskursen der Sekundarstufe II hervorgerufen. Unsere Teilnehmer/innen kamen aus Nordrhein- Westfalen, Hessen und Niedersachsen. In Westdeutschland nach 1990 aufgewachsen, hatten sie in der Regel bisher wenige oder keine Kontakte zu DDR-Zeitzeugen. Am Seminar hat ihnen besonders der Themenkomplex Gesellschaft und Alltagserfahrungen in der DDR mit dem Zeitzeugengespräch im Anschluss gefallen. Engagiert brachten sie sich in das Gespräch ein. Zeitgeschichte und Politik wurde für sie durch das Schicksal einer Einzelperson erlebbar und leichter nachvollziehbar. Kontakt: Gesamteuropäisches Studienwerk e.v. Navina Engelage Südfeldstraße Vlotho Tel.: 05733/ [email protected] Internet: 44

45 Vereinigung der Opfer des Stalinismus Sachsen Anhalt: Projekte der Vereinigung der Opfer des Stalinismus Sachsen Anhalt Die VOS arbeitet gleichzeitig an mehreren Projekten, zum Beispiel: Tarantel die Satirische Monatszeitschrift der Sowjetzone/DDR, in West- Berlin erstellt, Oktober 1950 bis April 1962 Vielen der Älteren wird diese kleine Zeitschrift noch in guter Erinnerung sein, den Jüngeren ist sie (leider) oft unbekannt. Die Witze und Karikaturen haben in den 1950er Jahren im Kampf gegen die nahtlos der NS-Diktatur folgende kommunistische Gewaltherrschaft ermutigt, aber ihre Verbreitung hat auch manchem der Leser lange Haftstrafen eingebracht. Die VOS-Landesgruppe Sachsen-Anhalt hat mit Unterstützung der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) und des Bürgerkomitees Sachsen-Anhalt im Jahr 2010 eine Gesamtausgabe der 124 regulären Ausgaben sowie einer Auswahl von Sonderausgaben und Wurfzetteln für Interessierte auf DVD zusammengestellt. Die DVD kann gegen Überweisung einer Schutzgebühr in Höhe von 6 (plus 1,50 Versand) unter der Anschrift der VOS (siehe unten) angefordert werden. Titelblatt der Märzausgabe 1953 Abgeholt und verschwunden: Seit 2007 beschäftigt sich die VOS-Landesgruppe Sachsen- Anhalt besonders mit denjenigen Menschen aus Sachsen-Anhalt, die unter der sowjetischen Herrschaft ums Leben gekommen sind. Ausgangspunkt war die Veröffentlichung des Buches Erschossen in Moskau. Das Schicksal eines Angehörigen des Eisenberger Kreises (Arbeitstitel). Zeitzeugengespräche mit Schülern in der Gedenkstätte Magdeburg Moritzplatz und an anderen Einrichtungen der politischen Bildung. Untersuchung der Vorgänge um den 17. Juni 1953 mit Schülern in Eisleben. Kontakt: Wolfgang Stiehl Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.v. Landesgruppe Sachsen-Anhalt Umfassungsstr Magdeburg Tel.: Mail: [email protected] 45

46 Gelebte Geschichte: Zeitzeugen in der Bildungsarbeit Prora-Zentrum: Der Militärstadtort Prora/Rügen ein Zeitzeugenprojekt Ausgehend von der Gebäudeanlage Prora erforscht und dokumentiert das PRORA-Zentrum die so genannte doppelte Geschichte des Ortes. Die tatsächliche Fertigstellung und Nutzung der in der nationalsozialistischen Zeit unvollendeten Anlage des KdF-Seebads Rügen erfolgte erst zur Zeit der Sowjetischen Besatzung und der DDR. Der Aufbau des Militärstandortes, der zunächst ab 1949 im Geheimen stattfand und an dem ab 1952 große Einheiten der Kasernierten Volkspolizei stationiert waren, war mit der Gründung der Nationalen Volksarmee im Jahr 1956 weitgehend abgeschlossen. Aufgrund der Verschärfung des Kalten Krieges vollzog sich ab den 1970er Jahren ein Wandel innerhalb der Kasernen, da bis Anfang der 1980er Jahre die stationierten Kampftruppen nach und nach abgezogen wurden und Prora sich zu einem Ort militärischer Ausbildung entwickelte. Die letzte von Prora abgezogene große Kampfeinheit waren die Fallschirmjäger aus Block 5 im Norden der Anlage. Hier wurden anschließend Baupioniere der NVA und so genannte Bausoldaten, Waffenverweigerer der DDR, stationiert. Letztere mussten ab 1982 beim Bau des militärstrategischen Hafens Mukran mitarbeiten. Nach der Friedlichen Revolution wurde 1990 der gesamte Militärkomplex Prora von der Bundeswehr übernommen und der Standort bis 1992 aufgelöst. Im Rahmen des Zeitzeugenprojektes soll die über 40-jährige Nutzungsgeschichte des Militärstandortes Prora in der SBZ und DDR dokumentiert und erforscht werden. 32 lebensgeschichtliche Zeitzeugeninterviews mit Personen, die über die jeweiligen Entwicklungsetappen des Militärstandortes berichten können, werden neue Einblicke in die Geschichte des Ortes bieten. Zudem werden die einzelnen Interviews für die Bildungsarbeit des Prora-Zentrums aufbereitet und darüber hinaus eine Grundlage für Hör- und Videostationen der neuen geplanten Ausstellung des Vereins zur Geschichte Proras in der DDR -Zeit bilden. Kontakt: Prora Zentrum e.v. Birte Kröncke und Susanna Misgajski Mukraner Straße Prora Tel.: 0162/ [email protected] Internet: 46

47 Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation e.v.: Zeitzeugenportal Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation Das 20. Jahrhundert war eine Epoche schicksalhafter Ereignisse. Im Gedächtnis aller Bürger hat es freudige wie schreckliche Erinnerungen hinterlassen. Diese persönlichen Erinnerungen an die deutsche Geschichte filmisch zu sichern und über ein digitales Videoarchiv verfügbar zu machen, ist Ziel des gemeinnützigen Vereins Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation. Seit dem 6. Oktober 2011 können auf dem Onlineportal die Erlebnisse und Erinnerungen von Hunderten Zeitzeugen abgerufen werden. Menschen mit unterschiedlichsten Prägungen und Erfahrungen kommen hier zu Wort: vom einfachen Bürger bis zum prominenten Zeitgenossen. Deutsche aus Ost und West erzählen von ihrem Alltag in Demokratie und Diktatur, ältere Menschen über Kriegsende und Neuanfang, jüngere über Mauerfall und Wiedervereinigung. Kurzdokumentationen bieten Hintergrundinformationen zu ausgewählten historischen Ereignissen und Themen der letzten hundert Jahre. Anhand ausgewählter Zeitzeugenaussagen, didaktischen Handreichungen für den Schulunterricht und wissenschaftlichen Einführungstexten informiert das Portal aber auch über den Umgang mit dieser Quellengattung. Um neue Zeitzeugenstimmen zu sammeln, tourt ein mobiles Aufnahmestudio durch Deutschland. Historisch und journalistisch geschulte Redakteure haben im letzten Jahr Zeitzeugen zu ihren persönlichen Erinnerungen an die deutsch-deutsche Teilung befragt. In diesem Jahr steht die Geschichte der Migration in Deutschland im Mittelpunkt. Interessierte Zeitzeugen können sich beim Verein melden, im Interviewbus vor die Kamera treten oder aber in Eigenregie ihre Erinnerungen ins Netz stellen. Unter der Rubrik Unsere Geschichte und einem eigens eingerichteten Mitmachkanal können die Internetnutzer selbst aktiv werden. So entsteht ein vielschichtiges Archiv der Erinnerungen, das Interesse für die unterschiedlichsten Facetten der deutschen Geschichte wecken möchte. Kontakt: Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation e.v. Jörg von Bilavsky ZDF-Str Mainz Tel.: 06131/ [email protected] Internet: 47

48 Zeitpfeil e. V.: Arbeit mit Zeitzeugen zur DDR-Geschichte eine Praxisforschung Zeitzeugen spielen eine wichtige Rolle für die Vermittlung von DDR-Geschichte in der außerschulischen Bildung. Sie kommen in Veranstaltungen politisch-historischer Bildung, in der Projektarbeit, in Museen und Gedenkstätten sowie bei Bildungsangeboten im Internet zum Einsatz. Zeitzeugen bieten einen persönlichen und vermeintlich authentischen Zugriff auf Geschichte und stoßen bei den Rezipient/-innen auf große Resonanz. Es sind jedoch methodisch-didaktische Probleme und Herausforderungen zu beachten, die bisher zwar konstatiert, aber im Bereich der deutsch-deutschen Geschichte kaum systematisch analysiert und für die Praxis aufgearbeitet worden sind. Auf der Grundlage einer empirischen Untersuchung der Arbeit mit Zeitzeugen zur DDR- Geschichte in verschiedenen Bereichen außerschulischer Bildung sollen Problemstellungen und Anforderungen benannt, Beispiele guter Praxis dokumentiert sowie methodischdidaktische Zugänge weiterentwickelt und in einem praxisorientierten Handbuch dargestellt werden. Das Projekt wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur sowie der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert und in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Humanistischen Union, dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, der Universität Potsdam, der Weimar-Jena- Akademie und dem Politischen Arbeitskreis Schulen e.v. durchgeführt. Im Rahmen der Präsentation werden die Ergebnisse der Praxisforschung vorgestellt und diskutiert. Kontakt: Zeitpfeil e.v. Christian Ernst und Susanne Schäffner Lindenstr Potsdam Tel.: 0331/ Internet: 48

49 Bildungswerk der Humanistischen Union NRW wissenschaftlichepädagogische Arbeitsstelle: Zeitzeugenarbeit zur DDR-Geschichte in der außerschulischen politischen Bildung eine Analyse von Angeboten in fünf Bundesländern Im Rahmen des durch die Bundesstiftung Aufarbeitung 2011/12 geförderten Projekts von Zeitpfeil e.v. in Potsdam Arbeit mit Zeitzeugen zur DDR-Geschichte in der außerschulischen Bildung - hat die wissenschaftlich-pädagogische Arbeitsstelle des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW auf der Grundlage von Veranstaltungsankündigungen und Programmen der letzten zwei Jahre solche Angebote aller einschlägigen Bildungsträger in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen untersucht, in denen Zeitzeugen eine pädagogische Funktion erfüllten. Diese Analyse liegt seit Oktober 2011 schriftlich, aber noch unveröffentlicht vor. Die Analyse stellt unter anderem dar, welches Themenspektrum von Zeitzeugen repräsentiert wird und wo es Leerstellen gibt, wie PädagogInnen erlebte Geschichte didaktisch einbetten und welche Zielgruppen mit Zeitzeugenbegegnungen angesprochen werden. Sie wirft zudem ein Licht auf die unterschiedliche Intensität und Förderung der Bildungsarbeit in den fünf Ländern auch durch die Landeszentralen für politische Bildung. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehört die Wahrnehmung einer Zweiteilung der Bildungslandschaft: Auf der einen Seite praktiziert eine große Zahl von Spezialisten der Jugend- und Erwachsenenbildung oft in Kooperation mit Aufarbeitungsinstitutionen - eine methodisch anspruchsvolle, multiperspektivische Zeitzeugenarbeit, auf der anderen Seite setzen viele Bildungsträger (noch immer) auf die Unmittelbarkeit und Authentizität der Zeitzeugenerzählung. Dies birgt jedoch einige Gefahren, vor allem die der emotionalen oder politischen Überwältigung der Teilnehmenden. Ein Austausch unter Bildungsverantwortlichen über diesen konträren Umgang mit Oral History findet im Großen und Ganzen nicht statt. Im Schlussteil der Analyse werden auf der Grundlage der gewonnenen Empirie vorläufige Perspektiven formuliert für die weitere Professionalisierung der pädagogischen Arbeit mit Zeitzeugen sowie einige Kriterien für gute Praxis. Kontakt: Bildungswerk der HU NRW Dr. Heidi Behrens Kronprinzenstraße Essen Tel.: 0201/ [email protected] Internet: 49

50 Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum: Meine Geschichte Individualisierung als Zukunft der Aufarbeitung? Immer stärker gewinnen Formate der Erinnerungskultur ihren Platz neben oder an Stelle der zeithistorischen Aufarbeitung in Forschung und politischer Bildung sowie Einfluss auf Inhalte und Ausformung des Geschichtsbewusstseins in Deutschland. Während die klassischen und neuen Medien mit Formen vom Roman über Film und TV bis zum Internet seit Längerem als Akteure auf diesem Feld konkurrieren und kritisch wahrgenommen werden, hat sich in ihrem Windschatten und nicht selten von ihnen in Dienst genommen ein scheinbar ganz un-mediales, authentisches Angebot positioniert: der individuelle Zugriff auf die eigene Geschichte. Prominentestes Beispiel ist die Präsenz der Zeitzeugen in medialen wie konkreten historischen Präsentationen als Instanz der Beglaubigung und Auratisierung, aber auch als Möglichkeit der Illustration und Unterhaltung. Durch Fallbeispiele aus der Begleitung von Zeitzeugenarbeit an Schulen in NRW sollen diese unterschiedlichen Funktionen diskutiert werden. Ein paralleles Phänomen, mitunter nur eine andere Gestaltungsform des Zeitzeugen, stellt ablesbar gerade auch am Zugriff auf die DDR-Geschichte die nicht mehr ganz neue Lust an der Autobiografik dar, die Autorenschichten vom Spitzenpolitiker und Medienstar bis zu den ganz normalen Leuten erfasst hat. Der Ertrag dieser Lust am Erinnern ist in einer Bücherflut, die inzwischen nur noch in Tausenden zu zählen ist, erkennbar: Doch wer soll diese Texte alle lesen und mit welchem Gewinn? Die Präsentation stellt Angebote und Informationsmöglichkeiten zu beiden Projekten vor, die dem individuellen Zugriff gewidmet s i n d ( V O S - Zeitzeugenprojekt zur DDR-Geschichte in NRW und Arbeitsbiblio g r a f i e D D R - Autobiografien ) und will zu einer Diskussion über die Chancen und Risiken der Individualisierung zeithistorischer Aufarbeitung anregen. Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum. Kontakt: Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum Silke Flegel M.A. und Dr. Frank Hoffmann Gebäude GB Etage 04 Raum Bochum Tel.: 0234/ , [email protected] Internet:

51 Petra Burghardt: Hamburger Schriftstellerin und Journalistin Die Hamburger Journalistin Petra Burghardt zieht Anfang 2005 aufs Land ins Herzogtum Lauenburg, 400 Meter vom ehemaligen Todesstreifen entfernt. Sie entdeckt das andere Deutschland, die ehemalige DDR, und stellt fest, dass sie von den Aborigines, den Ureinwohnern Ausstraliens, mehr weiß als von den Menschen drüben. Also fragt sie, hört zu, schreibt auf. Herausgekommen sind dabei bisher drei Bücher mit vierzig spannenden, bewegenden, anrührenden und auch komischen Geschichten von drüben. Foto: Jens Wegner Da geht es beispielsweise um die Erfurter Sängerin Gerda Gabriel, die einundzwanzig Jahre nach dem Tod ihres Entdeckers Dean Reed einen neuen amerikanischen Freund fand; um die feindlichen Brüder Henri und Kuno Karls; um die Kinder der Revolution, die dank der Wiedervereinigung zum Austauschjahr nach Südafrika und Neuseeland fliegen konnten; um Schloss Neuhof und die enteignete Familie von Treuenfels; um den Hamburger Kommunisten Peter Drauschke, der in der DDR um politisches Asyl bat und bei der Flucht aus dem vergifteten Paradies im Stasi-Zuchthaus landete; um die Ossis aus Namibia im mecklenburgischen Jagdschloss Bellin; um die gesamtdeutsche Karriere des Schweriner Boxtrainers und Weltmeister-Machers Michael Timm; um Wasser aus der Wand und andere sowjetische Hinterlassenschaften; um den Mann aus Masuren, der in der DDR nie über seine Heimat sprechen durfte; um den konspirativen Naturschutz eines Thomas Neumann vom WWF und um den Grenztruppen-Major Manfred von Eiff, dessen Leben erst 1990 aufregend und interessant wurde. Bisher drei Bücher mit 40 Geschichten von drüben : Autorin Petra Burghardt Kontakt: Petra Burghardt Dorfstraße Sophienthal Tel.: 04547/ [email protected] Internet: 51

52 Die Zeitgeschichte deutsch-deutscher Beziehungen Zentrum deutsche Sportgeschichte e.v. und Ausstellungsagentur exhibeo: Wanderausstellungen ZOV Sportverräter. Spitzenathleten auf der Flucht, Doppelpässe - Wie die Deutschen die Mauer umspielten und Ästhetik und Politik. Deutsche Sportfotografie im Kalten Krieg Der Schwimmer Alex Mitbauer nutze seine schwimmerischen Fähigkeiten, um 1969 die die Ostsee in die Bundesrepublik zu gelangen. exhibeo/zds Die Porträts von Ines Geipel und Jürgen May. Beide flohen auf abenteuerlichen Wegen über Ungarn in den Westen, May 1967, Geipel exhibeo/zds Die Ausstellung ZOV Sportverräter Spitzenathleten auf der Flucht widmet sich erstmals dem ebenso spannenden wie komplexen Thema Republikflucht im Sport. Seit ihrer Gründung bis zum Mauerfall im November 1989 verließen mehr als drei Millionen Menschen die DDR, viele von ihnen illegal und unter gefährlichen Umständen. Auch der Sport, auf den ersten Blick ein Erfolgsmodell des SED-Staats, war vom Phänomen der Republikflucht betroffen. Hunderte von Top-Athleten wandten sich enttäuscht von der DDR ab und suchten eine Zukunft im ideologisch verfemten Westen. Die Hoffnungsträger des sozialistischen Systems wurden saus Sicht der DDR-Führung zu seinen Verrätern. Im Mittelpunkt der vom Zentrum deutsche Sportgeschichte e.v., der Künstlerin Laura Soria und der Ausstellungsagentur exhibeo konzipierten dreisprachigen Ausstellung (deutsch/englisch/ spanisch) stehen insgesamt fünfzehn ausgewählte Sportlerpersönlichkeiten, deren Fluchtschicksale auf außergewöhnliche Art und Weise in Szene gesetzt werden. Die in der Videokunst der mexikanischen Künstlerin Laura Soria festgehaltenen Gesichter und Körper erwachen zum Leben, ihre Stimmen erzählen, enthüllen, gestehen und vertrauen an. Persönliche Erinnerungsstücke, Dokumente und Fotos zum geteilten Leben der Protagonisten in Ost und West runden die Ausstellung ab und bieten den Besuchern Hintergrundinformationen zu Flucht, staatlicher Repression und dem Neuanfang im Westen. Die von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderte Ausstellung wurde zusammen mit dem Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.v. vom 22. Juli bis 9. Oktober 2011 im Willy-Brandt-Haus in Berlin-Kreuzberg präsentiert. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert. Sie besteht aus 15 SW-Porträts der interviewten SportlerInnen in der Größe 120 x 160 cm (in Hoch- und Querformat). Zu den fünfzehn Porträts, die hochwertig auf Hahnemühlepapier ausgedruckt und auf Alu-Dibond-Tafeln aufgezogen sind, gehören je ein Pult mit Beamer und Abspielgerät, mit deren Hilfe die Interviewfilme auf die Fotos projiziert werden. An jedem Pult befinden sich zwei Kopfhörer. Die 15 Porträts werden an Wänden oder an geeigneten Stellwänden befestigt. Die Porträts korrespondieren mit beidseitig bedruckten Bild-Texttafeln, die Informationen zu den interviewten Sportlern enthalten. Weitere Tafeln enthalten einführende Texte zur Ausstellung, zu den Themen Spitzensport in der DDR, Flucht von Spitzensportlern und einen Text zu den Intentionen der Künstlerin Laura Soria. Benötigt werden ca. 200 qm Ausstellungsfläche, je nach örtlichen Gegebenheiten. 52

53 Wanderausstellung Doppelpässe Wie die Deutschen die Mauer umspielten Die Ausstellung Doppelpässe Wie die Deutschen die Mauer umspielten erzählt aus ungewöhnlicher Perspektive die Geschichte der deutschen Teilung. Und sie lässt die deutschdeutsche Fußballgeschichte zwischen 1945 und 1990 lebendig werden eine Geschichte, die ihren eigenen Regeln folgte. Der Systemstreit und seine Folgen waren auch im Fußball unübersehbar: Unter dem Einfluss des Kalten Krieges wurden politische Entscheidungen gefällt und private Schicksale besiegelt. Die Ausstellung dokumentiert anhand von Fotografien, Dokumenten, Exponaten, Film- und Hörstationen aber auch, wie es Fußballern und Fans immer wieder aufs Neue gelang, die politische Realität der Teilung zu umspielen. Sie vereint also Aspekte der politischen Geschichte, der Sporthistorie und der deutsch-deutschen Gesellschaftsgeschichte. Es sind auch die kleinen und persönlichen Begebenheiten, die die Atmosphäre jener Jahre lebendig werden lassen: Geschichten von Fanfreundschaften über den Eisernen Vorhang hinweg, von fußballverrückten DDR-Bürgern, die nach Polen oder Bulgarien reisten, um ihre Bundesliga-Stars live erleben zu können, aber auch vom Schicksal jener DDR-Fußballer, die in den Westen flohen. Die Ausstellung war bereits im Sommer 2006 im Prenzlauer Berg Museum in Berlin zu sehen. Seitdem wurde sie in zwölf weiteren Städten gezeigt, darunter in Rostock, Riesa, Potsdam, Hof und Bergisch Gladbach sowie während der EM 2008 im schweizerischen Ascona, dem Quartierort der deutschen Mannschaft. Zuletzt war die Ausstellung im Oktober und November 2010 im Wuseum Werder Bremen Museum zu sehen. Im Jahr 2010 wurde die Ausstellung im Rahmen der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit mit dem Bürgerpreis zur deutschen Einheit der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet. Doppelpässe Wie die Deutschen die Mauer umspielten ist ein Kooperationsprojekt des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.v. und der Ausstellungsagentur exhibeo. Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Förderung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur und des Bundesministeriums des Innern. Im Jahr 2011 wurde die Ausstellung von der DFB-Kulturstiftung unterstützt. Eröffnung der Ausstellung in der Kreis- und Stadtsparkasse Hof Januar exhibeo/zds Eingangssituation der Ausstellung während der Präsentation in der erdgas arena in Riesa. exhibeo/zds 53

54 Wanderausstellung Ästhetik und Politik. Deutsche Sportfotografie im Kalten Krieg Die vom Zentrum deutsche Sportgeschichte e.v. in Zusammenarbeit mit der Ausstellungsagentur exhibeo konzipierte Schau erinnert an die Zeit des Kalten Krieges aus ungewöhnlicher Perspektive: Sie nähert sich dieser Epoche durch die Linse des Sportfotografen. Die Sportfotografie der Jahre 1945 bis 1990 hat mehr als nur die Schönheit und Spannung sportlicher Bewegung festgehalten. Zahlreiche Bilder beziehen ihre Kraft aus ihrem tagespolitischen und gesellschaftlichen Hintergrund. Die Ausstellung zeigt, wie die Ästhetik der höchst unterschiedlichen Aufnahmen nicht allein die Faszination des Sports einfängt, sondern ebenso die prägenden Konflikte eines Zeitalters aufscheinen lässt. Die Ausstellung war vom 1. Dezember 2010 bis 7. Januar 2011 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages zu sehen. Sie wurde dort vom Präsidenten des Deutschen Bundestages Professor Dr. Norbert Lammert im Beisein zahlreicher Gäste und Medienvertreter offiziell eröffnet. Benötigt werden 100 bis 200 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Eine Anpassung der Ausstellung an die örtlichen Gegebenheiten ist problemlos möglich. Sämtliche Ausstellungsmöbel sind freistehend. Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Förderung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Der Fotograf Eberhard Thonfeld vor seinem Schnappschuss des sich sportlich gebenden hochrangigen SED-Funktionärs Egon Krenz. exhibeo/jorge Scholz Kontakt: Dr. Michael Schäbitz exhibeo - Ausstellung. Präsentation. Recherche Veteranenstr Berlin Tel.: 030/ Mobil: 0179/ [email protected] Internet: Zentrum deutsche Sportgeschichte e.v. Dr. Jutta Braun Karl-Liebknecht-Str Berlin sportgeschichte.zds@googl .com Internet: 54

55 Universität Gießen: Das Notaufnahmelager Gießen ein Seismograph deutschdeutscher Beziehungen Das Notaufnahmelager Gießen, 1946 zunächst als Flüchtlingslager gegründet, dann vom Land Hessen als Regierungsdurchgangslager betrieben, bestand bis zum 1. Juli 1990 als Einrichtung des Bundes. Zwischen 1946 und 1989 hofften 4,5 Millionen Flüchtlinge aus der sowjetischen Besatzungszone und der DDR, dass ihnen über das Notaufnahmelager der Zugang in ein anderes politisches System, in eine andere gesellschaftliche Ordnung oder zu besseren wirtschaftlichen Verhältnissen ermöglicht wird. Nach Ankunft im Lager wurden die Motive der Flucht und Übersiedlung überprüft, um potentielle Gegner des politischen Systems und der gesellschaftlichen Ordnung abzuwehren. Während es für die Bundesrepublik damit vor allem Kontrollfunktionen besaß, symbolisierte das Notaufnahmelager für Hunderttausende von DDR-Bürgern die Hoffnung auf einen anderen deutschen Staat. Nach dem Mauerbau blieb das Lager trotz des versiegenden Flüchtlingsstroms bestehen, und es blieb eine Institution, in der die Wechselwirkungen der deutsch -deutschen Beziehungsgeschichte unmittelbar zu spüren waren. Hier sei an die Häftlingsfreikäufe oder an die Ausreisewellen von DDR-Bürgern seit Anfang der 1980er Jahre erinnert. Damit war das NAL Gießen neben dem Grenzdurchgangslager Friedland, das Lager der Bundesrepublik, das nach Ende des Zweiten Weltkrieges am längsten bestand und das die vermutlich meisten ostdeutschen Flüchtlinge und Übersiedler aufweist. Mit der Geschichte des Notaufnahmelagers Gießen wird der Entwicklungsprozess eines Flüchtlingslagers von einer provisorischen Institution mit Schleusenfunktion zu einer bundesweit bedeutsamen Erstaufnahmestelle für DDR-Bürger nachgezeichnet, die für DDR-Bürger sogar zu einem Sehnsuchtsort avancierte. Neben der Institutionengeschichte soll die zeitgenössische wie rückblickende Erfahrung von Personen einbezogen werden, die direkt oder indirekt mit dem Lager verbunden waren, also Flüchtlinge und Übersiedler ebenso wie die Mitarbeiter des Lagers, die am Notaufnahmeverfahren Beteiligten sowie die Gießener Bevölkerung. Damit kann an einem bedeutsamen Fallbeispiel präzisiert werden, wie die Existenz eines Nachkriegslagers das Bild einer Stadt prägte, wie es die in und mit ihr lebenden Menschen beeinflusste und welchen alltags- und erfahrungsgeschichtlichen Wandlungen diese individuell vollzogenen deutsch-deutschen Wiedervereinigungen über mehr als vier Jahrzehnte hinweg unterlagen. Kontakt: Justus-Liebig-Universität Gießen Dr. Jeannette van Laak Otto-Behaghel-Straße Gießen Tel.: 0641/ Internet: 55

56 Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung in Sachsen-Anhalt (LISA): Lehrerqualifizierung in Sachsen-Anhalt ein Schlüssel zur Vermittlung deutschdeutscher Zeitgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der DDR Die gesellschaftspolitischen Veränderungen 1989/1990 führten im heutigen Sachsen-Anhalt innerhalb weniger Monate zu einer rasanten Umgestaltung aller Bereiche des Schulwesens. Zeitgleich wurden für die noch im Schuldienst verbliebenen Lehrkräfte umfangreiche Qualifizierungen, quasi eine Reeducation, angeboten. Die Geschichte, die noch qualmt, stellt seitdem das Gros der Fortbildungsmaßnahmen im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich. Seitens der Landesregierung in Sachsen-Anhalt wurden seit 2008 e zahlreiche Weiterbildungen zur jüngsten deutsch-deutschen Geschichte und zum DDR-Geschichtsbild angeregt. Das Institut für Geschichte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung in Sachsen-Anhalt (LISA) erarbeiteten gemeinsam ein Konzept einer halbjährigen Lehrerfortbildungsreihe Deutsch-deutsche Zeitgeschichte und ihre Behandlung im Geschichtsunterricht, die 2012 zum vierten Mal stattfinden soll. Mit dieser Fortbildungsinitiative, die dem Konzept einer asymmetrisch verflochtenen Parallelgeschichte folgt (Christoph Kleßmann), wurden aus Kooperationen erwachsene Synergieeffekte verstärkt. In mehrfacher Hinsicht wurde mit dieser Fortbildungsreihe Neuland beschritten: Das Angebot des Halbjahreskurses ist schulformübergreifend und kompetenzorientiert konzipiert. Der modulare Aufbau der Veranstaltungsreihe beinhaltet eine länderübergreifende Kooperation mit den Helmstedter Universitätstagen, was die dauerhafte Wirkung und Effizienz verstärkt. Im Fortbildungskonzept werden aktuelle Entwicklungen in der Geschichtsdidaktik mit gegenwärtigen Forschungsergebnissen, authentischen Orten und deren Bildungsangeboten verbunden, die eine hohe Relevanz für den Geschichtsunterricht aufweisen. Deshalb verfügt der Kurs zur Deutsch-deutschen Zeitgeschichte und ihre Behandlung im Geschichtsunterricht über Potential für erfolgreiche Lehrerfortbildungen, die nicht allein auf das Fach Geschichte und das Bundesland beschränkt bleiben müssen. Kontakt: Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung in Sachsen-Anhalt (LISA) Kurt Fuchs - Kurskoordinator Zeitgeschichte Riebeckplatz Halle (Saale) Tel.: 0345/ [email protected] Internet: 56

57 Bildungswerk der Humanistischen Union NRW: Blickwinkel Blickwechsel. Perspektivisches Schreiben zur DDR-Geschichte. Vorschläge und Reflexionen In der Methode des perspektivischen Schreibens verbinden sich quellenkritische Ziele, die Diskussion normativer Dilemmata und (vorläufige) empathische Annäherungen an zeitgeschichtliche Situationen. In einer neuen Handreichung wird dieser Ansatz auf seine Eignung für die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte überprüft, indem Szenarien, Arbeitsvorschläge und ergänzende Materialien zu verschiedenen Phasen und Problemen der DDR-Gesellschaft (seit der Staatsgründung bis zu den 1980er Jahren, von Jugendthemen bis zum Eingabewesen) vorgestellt werden. In der Einleitung werden die Methoden kritisch reflektiert. Gerade angesichts der Kontroversität vieler Aspekte der DDR-Aufarbeitung vermag dieser aktivierende Ansatz zur Reflexion und zum Austausch unterschiedlicher Perspektiven beizutragen, ohne die Basis wissenschaftsfundierter Erkenntnisse in Frage zu stellen. Methode und einige der Arbeitsvorschläge sollen kurz vorgestellt werden. Die Veröffentlichung ist beim Bildungswerk der Humanistischen Union NRW (Kronprinzenstr. 15, Essen, gegen eine Schutz- und Versandgebühr von 3 EUR zu beziehen. Kontakt: Dr. Norbert Reichling Kronprinzenstr Essen Tel.: 0201/ [email protected] Internet: 57

58 Stiftung Lager Sandbostel: Medienstationen Notaufnahmelager Sandbostel Im Jahr 1952 richtete das niedersächsische Vertriebenenministerium in den noch verbliebenen Baracken des ehemaligen Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers Stalag X B Sandbostel ( ) ein Notaufnahmelager für männliche jugendliche Flüchtlinge aus der DDR ein. Zusammen mit seinem Äquivalent für jugendliche weibliche Flüchtlinge in Westertimke bildeten beide die Jugendlagergruppe Sandbostel. Hier durchliefen die jungen Leute ihre Notaufnahmeverfahren und wurden an ihren künftigen Wohn- und Arbeitsort vermittelt. Diese Nachkriegsnutzung eines ehemaligen NS-Lagers stellte keine Seltenheit in der Geschichte der frühen Bundesrepublik dar. Allein in Sandbostel lösten sich nacheinander ein Lager der britischen Besatzungsbehörden für internierte SS-Angehörige, ein Strafgefängnis sowie das Notaufnahmelager ab. An anderen ehemaligen Lagerstandorten lebten zum Teil noch über Jahrzehnte Flüchtlinge oder Displaced Persons. Die neue Dauerausstellung der Gedenkstätte Lager Sandbostel wird sich neben der Geschichte der nationalsozialistischen Verbrechen auch der Nachkriegsnutzung des Ortes und der späten Entstehung der Gedenkstätte selbst widmen. Die Existenz des Notaufnahmelagers an diesem Ort wirft dabei Fragen nach Notaufnahmelager Sandbostel in den 50er Jahren. Ein Flüchtling vor einer Baracke, in der während des Zweiten Weltkrieges sowjetische Kriegsgefangene inhaftiert waren. Quelle: Hauptstaatsarchiv Hannover dem Woher und dem Wohin auf. Mit welchen Erfahrungen kamen die Menschen nach Westdeutschland, welche Aufnahme erfuhren sie dort und warum sind sie in der westdeutschen Gesellschaft als Gruppe fast unsichtbar geworden? Mit Unterstützung der Bundesstiftung Aufarbeitung wird die Gedenkstätte Lager Sandbostel ein Interviewprojekt durchführen, in dem in qualitativen Videointerviews diese Fragen in den Mittelpunkt gestellt werden. Erste Befunde zeigen, dass die Geflüchteten viel daran gesetzt haben, ihren Status als Flüchtlinge vergessen zu machen. Kontakt: Stiftung Lager Sandbostel Dr. Andrea Genest Greftstraße Sandbostel Tel.: 04764/ [email protected] Internet: 58

59 Bildungswerk der Humanistischen Union NRW wissenschaftliche-pädagogische Arbeitsstelle: Die SED-Diktatur und die deutsche Frage. Zur Auseinandersetzung mit der deutschen Teilung und der SED-Ideologie in der politischen Jugend und Erwachsenenbildung der Bundesrepublik vor 1989 eine Fachtagung Die deutsche Frage und die Auseinandersetzung mit der DDR und dem Kommunismus entwickelten sich seit den 1950er Jahren nicht nur zu einem zentralen Gegenstand politischer Diskurse, sondern auch zu einem der wesentlichen Antriebskräfte politischer Jugend- und Erwachsenenbildung in der Bundesrepublik. In den 1950er und 1960er Jahren wurde eine Vielzahl von Institutionen sowohl in öffentlicher wie in vereinsrechtlicher Trägerschaft aufgebaut, die sich auf die Themen DDR, deutsche Teilung und Auseinandersetzung mit Kommunismus und Marxismus spezialisierten und mit Förderprogrammen unterstützt wurden. Im Laufe der Jahrzehnte pluralisierten sich die Ansätze und Deutungen, unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen generierten für die Erforschung und politischen Beurteilung der DDR verschiedenartige Paradigmen, die auch Eingang in die Bildungsarbeit fanden. Mit der friedlichen Revolution kam dieser Zweig außerschulischer politischer Bildung an sein Ende, viele Institutionen wurden aufgelöst und die inhaltlichen und methodischen Ansätze transformiert und historisiert. In einer ersten Expertentagung wurden rückblickend verschiedene Ansätze und Einrichtungen untersucht, auf Grund der zeitlichen Begrenzung wie der vorhandenen Forschungssituation konnten aber nur Ausschnitte des Untersuchungsfelds in den Blick genommen werden. Der Schwerpunkt lag in der Darstellung und Einordnung der Bildungspraxis der Ost-West-Institute und sonstiger freier Träger der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Die Tagungsbeiträge und die Diskussionen haben aber einige überraschende Erkenntnisse zu Tage gefördert, etwa die, dass es eine breite zivilgesellschaftliche Beteiligung an der Bildungspraxis gab, dass im Laufe der Jahrzehnte sich die Konzepte und Ziele verschoben, etwa weg von der Ideologie des Kommunismus hin zum Alltag der Menschen in der DDR, und schließlich sich auch trägerübergreifend immer mehr annäherten. Kontakt: Bildungswerk der Humanistischen Union NRW wissenschaftliche-pädagogische Arbeitsstelle Dr. Paul Ciupke Kronprinzenstraße Essen Tel.: 0201/ Internet: 59

60 Workshop zur lokalen Jugendgeschichtsarbeit Landesjugendring Brandenburg und die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur: weil Geschichte nicht irgendwo passiert. Ein Praxisworkshop zur lokalen Geschichtsarbeit mit Jugendlichen für Pädagoginnen und Pädagogen aus Schulen, Gedenkstätten und der Jugendarbeit Lokale Geschichtsprojekte im Wahlpflichtunterricht, in Arbeitsgemeinschaften oder in der Jugendbildungsarbeit können das Interesse der Jugendlichen an ihrem Lebensumfeld und den Erfahrungen älterer Generationen wecken sowie verschiedenste Kompetenzen fördern. Vom Umgang mit historischen Quellen über das Führen von Zeitzeugeninterviews bis hin zu Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit wird vieles gelernt. Der Ansatz der lokalen Jugendgeschichtsarbeit ermöglicht die historisch-politische Bildung konkret vor Ort und nachhaltig. Solche Projekte pädagogisch zu begleiten, ist lohnenswert und herausfordernd zugleich. In dem Workshop soll das Handwerkszeug dazu vermittelt, reflektiert und vor allem selbst erprobt werden. Anhand von konkreten Geschichtsprojekten wie Punker, Popper, Pioniere, Grenzfluss Elbe u.a. wollen wir mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beispielhaft Dimensionen, Möglichkeiten und Grenzen zeitgeschichtlicher Arbeit mit Jugendlichen thematisieren. Der Workshop ermöglicht im Zeitraffer, alle Projektphasen zu durchlaufen, dazugehörige pädagogische Methoden anzuwenden und weiterzuentwickeln. Kontakt: Landesjugendring Brandenburg e.v. (LJR) Sandra Brenner Breite Str. 7a Potsdam Tel.: 0331/ Internet: Referentin bei der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur Silvana Hilliger Hegelallee Potsdam Tel.: 0331/ [email protected] Internet: 60

61 Anhang Organisatorische Hinweise Wohin kann ich mich wenden, wenn ich eine Frage habe? Der Empfangstisch der Bundesstiftung Aufarbeitung in der Eingangshalle des Hotels ist während der Veranstaltungszeiten ständig besetzt. Wo melde ich mich für die Parallelveranstaltungen oder den Workshop am 9. März an? Im Lesebuch finden Sie als Extrablatt das Anmeldeformular. Füllen Sie dies bitte aus und geben es am ersten Tag der Geschichtsmesse bis Uhr am Empfangstisch in der Eingangshalle des Hotels ab. Wo finden die Parallelveranstaltungen und der Workshop am 9. März statt? Die Seminarräume befinden sich im ersten Untergeschoß und sind nach Bundesländern benannt: Sachsen 1, Sachsen 2, Hessen, Niedersachsen, Saarland. Jeder Raum ist zusätzlich mit einem Display gekennzeichnet, auf dem die einzelnen Sektionen und die jeweiligen Präsentationen benannt werden. Außerdem gibt es im Erdgeschoss den Herbert-Roth-Saal. Er wird ebenfalls am Freitag genutzt und ist wie die Räume im Untergeschoss entsprechend gekennzeichnet. Wann beginnen die einzelnen Veranstaltungen? Die Veranstaltungen beginnen pünktlich, wie im Programm angegeben, ohne weitere Verschiebungen. Wo und wann findet der Markt der Möglichkeiten statt? Der Markt der Möglichkeiten findet im Vorraum des Herbert-Roth-Saals im Erdgeschoss sowie im Herbert-Roth-Saal statt. Geöffnet ist der Markt vom 8. März, 13 Uhr, bis zum 10. März, 13 Uhr. Was beinhaltet die Tagungsgebühr? Die Tagungsgebühr schließt bis zu zwei Übernachtungen ein sowie die Verpflegung während der Veranstaltung (Tischgetränke inklusive) zu den im Programm angegebenen Zeiten für Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie die Kaffeepause. Weitere Speisen und Getränke an anderen Orten, etwa an der Bar, im Restaurant oder im Hotelzimmer müssen von den Teilnehmern selbst getragen werden. Wann und wo gibt es Frühstück, Mittagessen und Abendbrot? Frühstück: ab 6:30 Uhr im Restaurant Philharmonie ; Mittagessen und Abendbrot: siehe Programm, im Restaurant Philharmonie. Bitte tragen Sie immer Ihr Namensschild! Bis wann müssen am Abreisetag die Zimmer geräumt werden? Jeweils bis 11:00 Uhr. Wo kann das Gepäck zwischengeparkt werden? An der Rezeption im Gepäckraum. Wo gibt es einen Raucherbereich? An der frischen Luft (und in der Hotelhalle neben der Rezeption, Raucherkabinett"). 61

62 Schulische Bildungsangebote der Bundesstiftung Aufarbeitung Junge Leute wissen wenig über deutsche Zeitgeschichte nach 1945, besitzen aber großes Interesse, mehr zu erfahren. Die Bundesstiftung will besonders diejenigen, die nach 1990 geboren sind, unterstützen ohne eine Vielzahl von bundesweit agierenden Kooperationspartnern würden alle Versuche zur Netzwerkbildung jedoch ins Leere laufen. Umfassendes Rechercheangebot: Der Bildungskatalog Erste Anlaufstelle für einen Überblick zu existierenden didaktischen Angeboten ist der Bildungskatalog SED-Diktatur und deutsche Teilung, der auf der Homepage der Bundesstiftung unter -der-bundesstiftung-aufarbeitung-1346.html abrufbar ist: Dort sind derzeit 211 didaktisch aufbereitete Materialien für den schulischen wie außerschulischen Unterricht zur Geschichte von Sowjetischer Besatzungszone und DDR, zur deutschen Teilung sowie zu Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit verzeichnet. Mit Hilfe von Themenschlagwörtern oder über die Volltextsuche lassen sich die passenden Angebote recherchieren. Das Spektrum des Bildungskatalogs ist groß: Es reicht von Themen wie Opposition und Widerstand, politische Verfolgung und Repression, Jugend, Umwelt und Diktaturalltag zu spezifischen historischen Ereignissen wie dem Mauerbau, politischen Phasen wie die der neuen Ostpolitik oder Bewegungen wie der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc. Die Suche lässt sich darüber hinaus auf einzelne Jahrzehnte, Unterrichtsfächer und Klassenstufen eingrenzen. Sämtliche Materialien sind kurz beschrieben und mit zusätzlichen Angaben und Bestellinformationen versehen. Auch die didaktische Aufbereitung der einzelnen Medien wird näher erläutert. Der Bildungskatalog verzeichnet vielfältige Mediengattungen: Arbeitsblätter, DVDs mit Begleitheften, Exkursionshefte, CD-Rom, Foliensätze, Zeitschriften und Plakatausstellungen. Zeitzeugen recherchieren und einladen: Mit dem Bildungsportal unterstützt die Bundesstiftung Aufarbeitung seit 2009 die Zeitzeugenarbeit für die historisch-politische Bildung. Eingerichtet mit Unterstützung aller Bundesländer und des Bundesministeriums des Innern sowie des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, vermittelt das Online-Angebot Lehrerinnen und Lehrern bundesweit den Kontakt zu Zeitzeugen, die die Jahrzehnte der SED-Diktatur und der deutschen Teilung miterlebt haben. Ziel des Projektes ist es, jungen Menschen Erinnerungsbrücken zu bauen, die die deutsche Zweistaatlichkeit nicht mehr aus eigenem Erleben kennen, und sie so für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu gewinnen. 62

63 Im Zeitzeugenbereich können zurzeit rund zweihundert Biografien von Menschen recherchiert werden, die sich der Diktatur in SBZ und DDR widersetzt haben, aus politischen Gründen verfolgt wurden und inhaftiert waren oder den Demokratisierungsprozess in der DDR begleiteten. Die Zeitzeugen können über das Portal direkt kontaktiert und zu Veranstaltungen im Bildungsbereich, Unterrichtsstunden, Projekttagen etc. eingeladen werden. Neben der Zeitzeugendatenbank bietet das Portal zahlreiche thematische Unterrichtsmaterialien zu herausragenden Ereignissen wie dem Mauerbau am 13. August 1961 sowie Unterrichtseinheiten zur Arbeit mit Zeitzeugen. Viele der beteiligten Zeitzeugen waren bereit, persönliche Unterlagen zur Verfügung zu stellen, die nun als Handreichungen die Vor- und Nachbereitung der Zeitzeugeninterviews unterstützen. Darüber hinaus finden sich im Portal Empfehlungen für Exkursionen, Bücher und Filme sowie Links. Die Nutzung des Bildungsangebotes ist kostenfrei. Die Bundesstiftung Aufarbeitung verfügt selbst über keine Mittel zur Finanzierung von Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Eine Möglichkeit ist die Unterstützung durch das Koordinierende Zeitzeugenbüro, das bei der Gedenkstätte Hohenschönhausen angesiedelt ist. Es finanziert nicht nur eigene Zeitzeugeneinsätze, sondern auch Veranstaltungen, die über das Zeitzeugenportal der Bundesstiftung Aufarbeitung zustande kommen. Ansprechpartner beim Koordinierenden Zeitzeugenbüro sind Herr Lotsch und Frau Steckel: Tel. 030 / /447 oder E- Mail [email protected]. 63

64 Bundesweiter Projekttag 9. November: Die Kultusministerkonferenz hatte im Jahr 2009 dazu aufgerufen, in jedem Jahr am 9. November einen Projekttag in den Schulen durchzuführen. Ziel dieses Projekttages soll es sein, eine vertiefte Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts anzuregen und damit zur Demokratieerziehung beizutragen. Kurz darauf wurde gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Bundesstiftung Aufarbeitung das Portal entwickelt. Auf der Webseite werden Angebote und Anregungen zur Ausgestaltung des Projekttags am 9. November aufgeführt, die ausgehend von diesem zentralen historischen Datum viele Anknüpfungspunkte bieten, um sich mit Fragen von Mut und Zivilcourage im Großen und im Kleinen sowie mit Fragen von Demokratie und Diktatur am Beispiel konkreter Ereignisse und Schicksale auseinanderzusetzen. Fokus Lehrerfortbildungen: Interesse stärken, Wissen vertiefen Der Arbeitsbereich schulische Bildung bietet mehrere themenspezifische Lehrerfortbildungsformate unter anderem zu den Themen Opposition und Widerstand in der Frühzeit der SBZ/DDR, Mauerbau und deutsche Teilung, Herrschaft und Alltag in der DDR sowie zur friedlichen Revolution und deutschen Einheit 1989/1990 an. Diese Angebote richteten sich an Lehrerinnen und Lehrer, Ministerien, Schulverwaltungen, Lehrerfortbildungsinstitute, Kompetenzzentren und weitere Einrichtungen der historisch-politischen Bildungsarbeit. Sie umfassten jeweils einen Fachvortrag und die Vorstellung von didaktischen Materialien, die für die Konzipierung von Unterrichtseinheiten zur Geschichte der DDR und damit zum unmittelbaren Einsatz im Unterricht genauso wie für die Vorbereitung von Projekttagen und Projektwochen geeignet sind. Dabei wird stets sowohl auf einen thematischen als auch auf einen methodischen Zugang Wert gelegt, das heißt, die Teilnehmer erwartet eine Mischung aus inhaltlichen Anregungen und konkreten Hinweisen zur Ausgestaltung des Unterrichts. Mit diesen Fortbildungsangeboten konnten 2011 rund 400 Lehrkräfte und Referendare direkt erreicht werden. Weitere Informationen unter: und 64

65 Bewertungsbogen 1. Nehmen Sie an der Geschichtsmesse zum ersten Mal teil? 0 ja 0 nein, zum. Mal 2. Wodurch sind Sie auf die Geschichtsmesse aufmerksam geworden? 0 Internet 0 Empfehlung 0 Website der Bundesstiftung Aufarbeitung 0 /Post 0 Sonstiges 3. Warum haben Sie an der Geschichtsmesse teilgenommen? 0 Ich möchte mein Wissen vertiefen. 0 Ich möchte neue berufliche Kontakte, interessante Menschen kennenlernen. 0 Ich möchte meine Institution und meine Projekte vorstellen. 0 Ich möchte Anregungen für mein Tätigkeitsfeld bekommen. 4. Sind Ihre Erwartungen erfüllt worden? 0 sehr gut 0 gut 0 ausreichend 0 mangelhaft 5. Wie beurteilen Sie das Programm der Veranstaltung? 0 sehr gut 0 gut 0 ausreichend 0 mangelhaft 6. Wie war die Organisation? 0 sehr gut 0 gut 0 ausreichend 0 mangelhaft 7. Wie beurteilen Sie Räumlichkeiten und Verpflegung des Veranstaltungsorts? 0 sehr gut 0 gut 0 ausreichend 0 mangelhaft 8. Würden Sie wieder teilnehmen und die Veranstaltung weiterempfehlen? 0 ja 0 nein 9. Besonders wichtig ist mir: 65

66 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Bundesstiftung Aufarbeitung Alzate Elena 030/ Kronenstr. 5 D Berlin Deutsche Gesellschaft e.v. Dr. Apelt Andreas 030/ Voßstr. 22 D Berlin Andreas.Apelt@Deutsche- Gesellschaft-ev.de Der sächsische Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Dr. Aris Nancy 0351/ Unterer Kreuzweg 1 D Dresden Armbrecht Uwe-Peter Konrad-Adenauer-Stiftung, BWK Hannover Dr. Arnold Klaus Jochen 0511/ Leinstr. 8 D Hannover [email protected] BStU, Außenstelle Suhl Aschenbach Monika 03681/ Weidbergstraße 34 D Suhl Studienrat, Gymnasium Köln Porz Basar Cahit [email protected] Freier Journalist / zba Buch Baum Karl-Heinz 030/ Kooperative Berlin Baumann Oliver 030/ Grenzlandmuseum Eichsfeld Baumert Georg Trägerverein Schullandheim Bliensbach e. V. Baur Stefan 0971/ Point Alpha Stiftung Bausch Volker Rundhofer Pfad 6 A D Berlin Schönhauser Allee 161 A D Berlin Duderstädter Str. 7 D Teistungen Paul-Zenetti-Str. 16 D Dillingen Schlossplatz 4 D Geisa [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] 66

67 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Geschichtslehrerin an der Ludwig-Geissler Schule in Hanau Becht Monika Am Hübenbusch 17 D Bad Soden Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) Becker Jörg Heinrich-Heine-Allee 2-4 D Bad Berka Bildungswerk der Humanistischen Union NRW Dr. Behrens Heidi 0201/ Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V. Beier Achim Evangelische Akademie Thüringen Beleites Johannes / Semperstr. 3 D-5138 Essen Katharinenstr. 11 D Leipzig Zinzendorfplatz 3 D Neudietendorf Gymnasium Nidda Belter Roman Theodor Heuss Museum Blach Susanne 07135/ Landeszentrale für politische Bildung Bremen Blöchl Linda 0471/ BStU Dr. Boeger Peter 030/ Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Böhm Maya 0341/ Obertorstr. 27 D Brackenheim Schifferstr. 48 D Bremerhaven Karl-Liebknecht-Str. 31/ 33 D Berlin August-Bebel-Str. 30 D Leipzig 67

68 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Stipendiat der Bundesstiftung Aufarbeitung Böick Marcus 02302/ Knapmannstr. 5 D Witten Neues Gymnasium Glienicke Bork Hans- Joachim / Schönfließer Str D Glienicke [email protected] Gedenkstätte Berliner Mauer Dr. Bornhorst Sarah 030/ BStU Bracke Andreas Zentrum für deutsche Sportgeschichte Dr. Braun Jutta Bernauer Str. 111 D Berlin Karl-Liebknecht-Str. 31/ 33 D Berlin Karl-Liebknecht-Str. 29 D Berlin [email protected] [email protected] [email protected] Zeitwerk - Beratungsstelle für lokale Jugendgeschichtsarbeit des LJR Brandenburg e.v. Brenner Sandra Breite Str. 7 a D Potsdam Gymnasium Aspel der Stadt Rees Brolle Anja 02851/ Neues Gymnasium Glienicke Bublies Verena / Burghardt Petra 04547/ BStU, Außenstelle Halle Dr. Catrain Elise 0345/ Bildungswerk der Humanistischen Union NRW Dr. Ciupke Paul 0201/ Westring 8 D Rees Schönfließer Str D Glienicke Dorftstr. 8 D Gudow OT Sophienthal Blücherstr. 2 D Halle Kronprinzenstraße 15 D Essen [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] 68

69 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Wochenschau Verlag Verleger Debus Bernward 06196/ LStU, Berlin Demke Elena 030/ Adolf-Damaschke-Str. 10 D Schwalbach Scharrenstr. 17 D Berlin BStU, Außenstelle Erfurt Drößiger Anke 0361/ Petersberg Haus 19 D Erfurt Zeitgeschichtliches Forum Leipzig Prof. Dr. Eckert Rainer Grimmaische Str. 6 D Leipzig Stadtarchiv Uelzen Dr. Egge Reimer 0581/ [email protected] Point Alpha Stiftung Ehrensberger Rebecca Schlossplatz 4 D Geisa [email protected] Bayerischer Geschichtslehrerverband e.v. Eisele Willi 08171/ Kiefernweg 1 D Wolfratshausen [email protected] Stipendiat der Bundesstiftung Aufarbeitung Eisele Ulrich 030/ Muthesiusstr. 23 D Berlin [email protected] Engel Ulrich-Karl Gesamteuropäisches Studienwerk e. V. Engelage Navina 05733/ Rübeländer Straße 3 D Blankenburg Südfeldstr. 2-4 D Vlotho [email protected] [email protected] SOCIUS Organisationsberatung ggmbh Engelhardt Kerstin 030/ Friedbergstr. 33 D Berlin [email protected] Zeitpfeil e. V. Ernst Christian Lindenstr. 34 D Potsdam [email protected] 69

70 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Hessische Landeszentrale für politische Bildung Dr. Everts Carmen 0611/ Taunusstraße 4-6 D Wiesbaden Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung Prof. Dr. Faulenbach Bernd Biermannsweg 37 D Bochum Reformierte Theologische Universität Debrecen Prof. Dr. Fazakas Sándor Sächsische Bildungsagentur Feiereis Jürgen 0371/ Mittelschule Radebeul Mitte Fichter Kathrin Ruhr-Universität Bochum Institut für Deutschlandforschung Fachhochschule Potsdam Prof. Dr. Flegel Silke 0234/ Freund Susanne 0331/ Mitteldeutscher Verlag Dr. Fricke Kurt 0345/ Stiftung Ettersberg Frölich Daniela LISA Halle/ Saale Fuchs Kurt Kreisheimatpflege Wartburgkreis Funk Rudolf 03695/ Annaberger Str. 119 D Chemnitz Wasastr. 21 D Radebeul Ruhr-Universität Bochum D Bochum Friedrich-Ebert-Str. 4 D Potsdam Am Steintor 23 D Halle Jenaer Str. 4 D Weimar Riebeckplatz 9 D Halle/Saale Karl-Liebknecht-Str. 23 D-6433 Bad Salzungen [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] 70

71 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Sächsische Bildungsagentur Gaszi Olga 0371/ Annaberger St Chemnitz Stiftung Lager Sandbostel Dr. Genest Andrea Greftstr. 3 D Sandbostel Hessisches Kultusministerium George Tatjana 0611/ Luisenplatz 10 D Wiesbaden Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz Glaser Eva-Maria Butenschönstr. 2 D Speyer Frauenkreis der ehemaligen Hoheneckerinnen Goßler Anita Trägerverein Schullandheim Bliensbach e.v. Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands Götz Hubert 09701/ Greim Ulrike Horch und Guck Grimm Peter 030/ Vereinigung der Opfer der Stalinismus Große Barbara Große Allee 24 D Dillingen Winsstr. 60 D Berlin Gymnasiumstr. 10 D Mainz [email protected]. de [email protected] [email protected] Stipendiat der Bundesstiftung Aufarbeitung Großmann Thomas 030/ Korsörer Straße 15 D Berlin [email protected] EinfallsReich Filmproduktion Grote Gerald 0431/ Düppelstr. 71 D Kiel [email protected] Bundesstiftung Aufarbeitung Dr. Grünbaum Robert 030/ Kronenstr. 5 D Berlin [email protected] [email protected] 71

72 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Bundesstiftung Aufarbeitung Günther Tilman 030/ Kronenstr. 5 D Berlin Stadt Grevesmühlen Hacker Regina 03881/ Rathausplatz 1 D Grevesmühlen [email protected] Bundesstiftung Aufarbeitung Hädrich Christopher 030/ Kronenstr. 5 D Berlin Landesinstitut für Schule und Medien Berlin- Brandenburg (LISUM) Dr. Hamann Christoph 03378/ Grips Theater Harpain Philipp Struveweg D Ludwigsfelde- Struveshof Altonaer Str. 22 D Berlin Sächsische Bildungsagentur Hartmann- Wóycicka Kinga 03581/ Konsulplatz 1 D Görlitz [email protected] Sächsische Bildungsagentur Vorstandsvorsitzender BStU Haschke Jürgen Häußler Joachim 030/ Heinrich-Heine-Str. 1 D Jena Karl-Liebknecht-Str. 31/ 33 D Berlin Neues Gymnasium Glienicke Hauer Valerie Konrad-Adenauer-Stiftung Heine Ronny / Wendgräbener Chaussee 1 D Wendgräben 72

73 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse n.de Deutschlandradio Hesse Anne Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Heinemann Ursula 0361/ Werner-Seelenbinder- Str. 7 D Erfurt Frauenkreis der ehemaligen Hoheneckerinnen Helber Konstanze Erasmusdtr. 26 D Rottenburg [email protected] BStU, Außenstelle Erfurt Henke Matthias 0361/ Petersberg Haus 19 D Erfurt Stipendiat der Bundesstiftung Aufarbeitung Henze Eyk 0341/ Breite Straße 17 D Leipzig migration.audio-archiv.de / C/o migrationaudio-archiv e.v. Herrmann Justus 0221/ Leostr. 11 D Köln [email protected] Verein der Geschichtslehrer Thüringen Herzig Katrin / Am Teichfeld 31 D Bad Frankenhausen Waldorfschule Potsdam Hesse Sibylla 0331/ Erich-Weinert-Str. 5 D Potsdam Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur Hilliger Silvana 0331/ Hegelallee 3 D Potsdam [email protected] Ruhr-Universität Bochum Institut für Deutschlandforschung Dr. Hoffmann Frank 0234/ Ruhr-Universität Bochum D Bochum [email protected] 73

74 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Stipendiat der Bundesstiftung Aufarbeitung Hoffrichter Arne 0551/ Elbinger Straße 33 D Göttingen Bundesstiftung Aufarbeitung Hopfenmüller Rigo 030/ Kronenstr. 5 D Berlin Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern Horning Marcel 0385/ Jägerweg 2 D Schwerin Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Landesverband Thüringen Hug Henrik 0361/ Bahnhofstr. 4a D Erfurt Bundeszentrale für politische Bildung Huhtasaari Hanna Adenauer Allee 86 D Bonn [email protected] Bundesstiftung Aufarbeitung Dr. Hüttmann Jens 030/ Kronenstr. 5 D Berlin [email protected] r.hopfenmü[email protected] [email protected] BStU Jahn Roland Frauenkreis der ehemaligen Hoheneckerinnen Jann Margot BStU Dr. Janowitz Axel 030/ Hessisches Kultusministerium Dr. Jehn Alexander Karl-Liebknecht-Str. 31/ 33 D Berlin Nuthestr. 3b D Teltow Karl-Liebknecht-Str. 31/ 33 D Berlin Luisenplatz 10 D Wiesbaden [email protected] [email protected] [email protected] 74

75 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Fachbeirat Wissenschaft Bundesstiftung Aufarbeitung Prof. Dr. Jesse Eckhard Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Jilek Agneta Maria 0341/ Hahnemannstraße 28 D Leipzig Bundesstiftung Aufarbeitung Dr. Kaminsky Anna 030/ Kehlbreier Klaus 02921/ Die WELT / Berliner Morgenpost Kellerhoff Sven-Felix Kronenstr. 5 D Berlin Westfälischer-Friede- Weg 23 D Soest Axel-Springer Str. 65 D Berlin BStU, Außenstelle Suhl Kessel Pia-Bettina Weidbergstr. 34 D Suhl Recherche und Konzept Dr. Kimmel Elke 030/ Gegen Vergessen Für Demokratie e. V. Kipfer Birgit Adalbertstr. 4 D Berlin Krebsbachstr. 34 D Gärtringen Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) Kittlaus Bernd / Heinrich-Heine-Allee 2-4 D Bad Berka 75

76 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Gegen Vergessen Für Demokratie e. V. Klein Ernst 05693/ Benfelder Str. 21 D Volkmarsen durchgedacht Zwischenraum für Kommunikation Klonowski Katrin 030/ Straße 47 Nr. 48 D Berlin Technisches Halloren- und Salinemuseum Kohlert Steffen Mansfelder Str. 52 D Halle Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus/ Stalinismus Kolarova Fanna 03303/ Birkenwerder Str.15 D Hohen Neuendorf Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.v. Dr. Kolende Günter 0331/ Mendelssohn- Bartholdy-Str. 27 D Potsdam Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen Prof. Dr. König Helmut 76. Mittelschule Dresden Konrad Jana Point Alpha Stiftung Konrad Birgit 06651/ Mies-van-der-Rohe-Str. 10 D Aachen Theodor-Friedrich-Weg 8 D Dresden Schlossplatz 4 D Geisa Sächsische Landeszentrale für politische Bildung Direktor Verein Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e. V. Krause Henry Kremling-Schulz Anja 05351/ Schützenhofstr. 36 D Dresden Markt 1 D Helmstedt [email protected] [email protected] 76

77 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz Kreußer Ingo 0671/ Röntgenstr.32 D Bad Kreuznach BStU, Außenstelle Suhl Kriebel Gabriele 03681/ Weidbergstr. 34 D Suhl Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) Kröckel André / Heinrich-Heine-Allee 2-4 D Bad Berka Christophorus-Gymnasium Rostock Kröger Burkhard 0381/ Groß-Schwaßer-Weg 11 D Rostock Prora-Zentrum e. V. Kröncke Birte 0162/ Universität Hamburg Krösche Traute Krösche Friedhelm Mukraner Str. 12, Block 5 D Prora Schlüterstraße 28 D Hamburg [email protected] Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Kuschel Franziska Sonntagstraße 2 D Berlin [email protected] [email protected] Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" Kux Ulla 030/ Lindenstraße D Berlin 77

78 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.v. Lamprecht Nikolaus 06722/ von-ingelheim-weg 2 D Geisenheim Freiherr-vom-Stein-Schule, Eltville Lamprecht Ellen von-ingelheim-weg 2 D Geisenheim Bundesarchiv Lamster Steffen 030/ Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora Union der Opferverbände Kommunistischen Gesellschaft Dr. Landau Julia 03643/ Lange Roland J. Finckensteinallee 63 D Berlin Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora Haus 2 D Weimar- Buchenwald Berliner Str. 73 a D Potsdam [email protected] [email protected] [email protected] Stipendiat der Bundesstiftung Aufarbeitung Lange Daniel Rüdigerstraße 19 D Berlin [email protected] Stipendiat der Bundesstiftung Aufarbeitung Langelüddecke Ines 040/ Am Sachsenberg 7 D Wentorf bei Hamburg [email protected] Universität Leipzig Laux Carmen Burgstr. 21 D Leipzig [email protected] Universität des Saarlandes Dr. Leugers- Scherzberg August H. Campus A 4.2., Postfach D Saarbrücken 78

79 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Stipendiat der Bundesstiftung Aufarbeitung Lindner Sebastian 0351/ Hochschulstraße 6 D Dresden Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Dr. Löffler Katrin 0341/ Emil-Fuchs-Straße 5 D Leipzig [email protected] Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Lorenz Kerstin 0331/ Wattstraße 9 D Potsdam [email protected] BStU, Außenstelle Leipzig Lötzsch Heike Dittrichring 24 D Leipzig [email protected] Bundesstiftung Aufarbeitung Dr. Mählert Ulrich 030/ Kronenstr. 5 D Berlin [email protected] Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. Marten Ralf 0355/ Bautzener Str. 139 D Cottbus ralf.marten@menschenrechtszentrum -cottbus.de Lernen aus der Geschichte e.v., TU-Berlin Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik. Fachgebiet: Fachdidaktik Geschichte Marzinka Birgit 030/ Franklinstr. 28/29 D Berlin Fachbeiratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung Prof. Dr. Maser Peter Leibniz Universität Hannover Menke Tina 0160/ Ofenerdieker Str. 22 D Oldenburg 79

80 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse meyerhammegoogl .com Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Kooperative Berlin Menzel Miriam BBS II Göttingen Meyer Sybille Universität Hamburg Dr. Meyer-Hamme Johannes 040/ Schönhauser Allee 161 A D Berlin Godehardst. 11 D Göttingen Binderstr Hamburg Sächsische Akademie der Künste Dr. Michael Klaus Neustädter Markt 19 D Dresden [email protected] Prora-Zentrum e. V. Misgajski Susanna 0162/ Studienseminar für Gymnasien Fulda Möhrke Jana / Bautzen-Komitee e.v. Möller Harald 09777/ Deutsche Gesellschaft e.v. Mühlbauer Alesch 030/ Stiftung Berliner Mauer Muhle Susanne 030/ Mukraner Str. 12, Block 5 D Prora Waldsteig 5 D Merkers Kantstr. 16 D Ostheim Voßstr. 22 D Berlin Bernauer Str. 111 D Berlin [email protected] [email protected] [email protected] Alesch.Muehlbauer@Deutsche- Gesellschaft-ev.de [email protected] Bayerischer Geschichtslehrerverband e.v. Müller Christine Putzbrunner Str. 71 D München Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth Dr. Müller Andreas 09295/13 34 Gymnasium Nidda Müller Uwe Mödlareuth Nr. 13 D Töpen Steinbergstr. 19 a D Münzenberg [email protected] [email protected] 80

81 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Sächsisches Kultusministerium Müller Thomas Carolaplatz 1 D Dresden Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Müller Fruzsina 0341/ BStU Dr. Müller-Enbergs Helmut Marschnerstr. 4 D Leipzig Karl-Liebknecht-Straße D Berlin [email protected] Bundesstiftung Aufarbeitung Müller-Zetzsche Marie Kronenstr. 5 D Berlin Vogtlandmuseum Plauen Naumann Gerd 03741/ Nobelstraße 7-13 D Plauen Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Neubert Hildigund Jürgen-Fuchs-Str Erfurt [email protected] Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport Referat Nitsch Karin 0511/ Lavesallee 6 D Hannover [email protected] Bildungswerk der Humanistischen Union NRW Oehmen Christina Kronprinzenstraße 15 D Essen Deutschland Archiv Dr. Ohse Marc- Dietrich 0511/ Misburger Str. 81 d D Hannover [email protected] 81

82 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Matthias-Grünewald-Gymnasium Pohl Tobias Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) EinfallsReich Filmproduktion Oppermann Claus 0431/ Düppelstr. 71 D Kiel Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Pannen Sabine 030/ Torstr. 66 D Berlin Gegen Vergessen Für Demokratie e.v. Dr. Parak Michael Gedenkstätte Berliner Mauer Passens Katrin 030/ Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.v. Paul Saskia 0341/ Mittelschule Radeburg Paul Thomas Institut für Katholische Theologie Saarbrücken Peetz Katharina 0681/ Mittelschule Dresden Petras Andrea 0351/ Geschichtswerkstatt Jena e. V. Dr. Pietzsch Henning BStU, Außenstelle Suhl Pleiner Tom 03681/ Stauffenbergstr D Berlin Bernauer Str. 111 D Berlin Katharinenstr. 11 D Leipzig Schulstr. 4 D Radeburg Campus A 4.2., Postfach D Saarbrücken Cottbuser Str. 34 D Dresden Heinrich-Heine-Straße 1 D Jena Weidbergstraße 34 D Suhl [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden Pohlmann Tilman 0351/ Helmholtzstr. 6 D Dresden [email protected] 82

83 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Hubert Burda Media SUPERillu Verlag GmbH & Co. KG Praschl Gerald 030/ Zimmerstraße 28 D Berlin Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Prause Andrea 030/ Karpfenteichstraße 2 D Berlin [email protected] Thüringer Archiv für Zeitgeschichte "Matthias Domaschk" Pröger Anita 03641/ Camsdorfer Ufer 17 D Jena Volkshochschule Bremerhaven Redlich Jutta 0471/ Bildungswerk der Humanistischen Union NRW Dr. Reichling Norbert 0201/ Cloydstr. 15 D Bremerhaven Kronprinzenstraße 15 D Essen [email protected] [email protected] Technische Universität Dresden Richter Sebastian 0351/ Chemnitzer Str. 48a D Dresden [email protected] Gedenkstätte Bautzen Riesel Sven 03591/ Gegen Vergessen Für Demokratie e. V. Dr. Riffel Dennis 030/ Bundesarchiv Risse Kerstin 030/ Museum Pankow Roder Bernt Weigangstr. 8a D Bautzen Stauffenbergstraße D Berlin Finckensteinallee 63 D Berlin Prenzlauer Allee 227/228 D Berlin [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] 83

84 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Stipendiat/-in der Bundesstiftung Aufarbeitung Römer Peter 0251/ Hamburger Str. 31 D Münster Horch und Guck Roolf Benn 030/ Winsstr. 60 D Berlin Stiftung Haus der Geschichte Dr. Rosenberger Ruth 0228/ Willy-Brandt-Allee 14 D Bonn Bundesstiftung Aufarbeitung Dr. Ross Sabine 030/ Kronenstr. 5 D Berlin [email protected] Sächsische Bildungsagentur Röttger Silke 03581/ Drudel 11 e. V. (OBJEKTIV) Rüger Friederike 03641/ Konsulplatz 1 D Görlitz Schleidenstraße 19 D Jena [email protected] [email protected] Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Dr. Sänger Johanna Willy-Brandt-Allee 14 D Bonn C.C. Buchners Verlag Sanke Markus Ausstellungsagentur exhibeo Dr. Schäbitz Michael 0179/ Schäfer Jochem Zeitpfeil e. V. Schäffner Susanne Laubanger 8 D Bamberg Veteranenstr. 14 D Berlin Mühlwiesenstr. 13 D Frankfurt am Main Lindenstr. 34 D Potsdam [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] 84

85 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) BStU, Außenstelle Leipzig Scheffler Franziska Geschichtswerkstatt Europa Dr. Schevardo Jennifer Bücherkammer Schmidt Wilhelm K.H / Dittrichring 24 D Leipzig Große Scharrnstr. 59 D Frankfurt/ Oder Mozartstr. 4 D Premnitz Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Schmidt Kerstin Eduardstraße 6 D Leipzig [email protected] Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Schöps Doris 030/ Havelberger Str. 25 D Berlin [email protected] Stipendiat der Bundesstiftung Aufarbeitung Schulze Henning Thaerstraße 18 D Berlin [email protected] BStU Dr. Schütterle Juliane 030/ Schwarz Susanne 030/ Karl-Liebknecht-Str. 31/ 33 D Berlin Juliusstr. 26 D Berlin [email protected] [email protected] Bundesstiftung Aufarbeitung Seeger Johanna Kronenstr. 5 D Berlin Käthe-Kollwitz-Gymnasium Seichter Dorit 0375/ Lasallestr. 1 D Zwickau [email protected] 85

86 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Robert-Havemann-Gesellschaft Sello Tom 0303/ Schliemannstr. 13 D Berlin Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern Socke Carsten 0385/ Jägerweg 2 D Schwerin [email protected] Universität Leipzig Sonntag Ingrid Burgstr. 21 D Leipzig Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.v. Sowada Torsten 0391/ Liebigstraße 5 D Magdeburg Drudel 11 e. V. (TTB) Speer Daniel 03641/ Bundeszentrale für politische Bildung Spoden Jutta BStU Außenstelle Suhl Spörer Annett Deutsche Gesellschaft e.v. Stache Heide 030/ Stadt Hof Stader Jürgen 09281/ Schleidenstraße 19 D Jena Adenauer Allee 86 D Bonn Weidbergstr. 34 D Suhl Voßstr. 22 D Berlin Klosterstr. 1 D Hof [email protected] [email protected] [email protected] Heide.Stache@Deutsche- Gesellschaft-ev.de [email protected] Deutschlandradio Stankjawitsch- Jute Sandra 86

87 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Studienleiter für Versöhnung an der Ev. Akademie Wittenberg Stauss Curt 03641/ Schlossplatz 1d D Lutherstadt Wittenberg Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Steinmetz Anne- Kathrin 030/ Leinestraße 29 D Berlin Vereinigung der Opfer des Stalinismus Landesgruppe Sachsen-Anhalt Stiehl Wolfgang 0391/ Spielhagenstr. 81 D Magdeburg Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Stötzer Gabriele Strube Ulrike 0331/ Schloßstr. 12 D Potsdam Gegen Vergessen Für Demokratie e. V. Tautz Lothar / Kantorstr. 4 D Heldrungen [email protected] Stipendiat der Bundesstiftung Aufarbeitung Dr. Thieme Tom 0371/ Walter-Oertel-Str. 27 D Chemnitz [email protected] 87

88 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung Töpfer Steffi 0341/ Friedrich-Ebert-Str. 98 D Leipzig Wochenschau Verlag Trützschler Jan Justus-Liebig-Universität Gießen Dr. van Laak Jeannette 0641/ Adolf-Damaschke-Str. 10 D Schwalbach/ts. Otto-Behaghel-Straße 10e D Gießen Stiftung Ettersberg Dr. Voit Jochen Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Volk Doreen 0162/ Gedächtnis der Nation von Bilavsky Jörg 06131/ Universität Osnabrück von Dahlern Heike 05451/ von Ditfurth Christian 030/ KidskulTour Projekt "Zeitklicks" Wagner Kirsten 0531/ Jenaer Str. 4 D Weimar Grünewaldstr. 18 D Augsburg ZDF-Straße 1 D Mainz Heideweg 65 a D Ibbenbüren Wrangelstr. 91 D Berlin Husarenstr. 13 D Braunschweig [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] Wanner Anne 0341/ Göschenstraße 5 D Leipzig [email protected] Robert-Havemann-Gesellschaft Dr. Weißbach Olaf 030/ Schliemannstr. 13 D Berlin [email protected] [email protected] [email protected] 88

89 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Bundesstiftung Aufarbeitung Wellmann Michael 030/ Kronenstr. 5 D Berlin Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Dr. Dr. Werth Christoph [email protected] Werner-Seelenbinder- Str. 7 D Erfurt [email protected]. de Kooperative Berlin Wesner Kaja 030/ Schönhauser Allee 161 A D Berlin Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden Dr. Widera Thomas Helmholtzstr. 6 D Dresden Büro für Projektentwicklung Kulturplan Wildt Michael / Zum Teich 1 D Wurzen [email protected] Der sächsische Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Winkler Louisa 0351/ Unterer Kreuzweg 1 D Dresden Verein Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e. V. Wippich Birgit 05351/ Markt 1 D Helmstedt DGB Bildungswerk Bund Wittich Bernd 06231/ BStU Wolf Stefan 030/ Hochdorfer Str. 2 D Rödersheim- Gronau Karl-Liebknecht-Str. 31/ 33 D Berlin 89

90 Institution Titel Name Vorname Telefon Adresse Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Stand ) Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW Wörmann Ralf Gegen Vergessen Für Demokratie e. V. Wunnicke Ruth 030/ Stiftung Ettersberg Dr. Wurschi Peter Völklinger Str. 49 D Düsseldorf Stauffenbergstraße D Berlin Jenaer Str. 4 D Weimar Landratsamt des Saale-Orla-Kreises Zentrich Bernd 03647/ Heinrich-Böll-Stiftung e.v. Zylla Elsbeth 030/ Oschitzer Str. 4 D Schleiz Schumannstr.8 D Berlin [email protected] [email protected] 90

91 Notizen 66

92 Notizen 67

93 Notizen 68

94 deutsch Geschäftsstelle Leitung der Geschäftsstelle Dr. Anna Kaminsky Ihre Ansprechpartner in den Arbeitsbereichen sind: Ausstellungen, Filme und Multimedia Dr. Sabine Roß Gesellschaftliche Aufarbeitung und Publikationen Dr. Robert Grünbaum (stellv. Geschäftsführer) Bildungsarbeit Dr. Jens Hüttmann Wissenschaft und Internationale Zusammenarbeit Dr. Ulrich Mählert Archiv, Bibliothek und Dokumentation Dr. Matthias Buchholz Justiziariat Tobias Dollase Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Dietrich Wolf Fenner Kontakt Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Kronenstraße Berlin Tel.: +49 (0) Fax: +49 (0) [email protected] Homepage: Erinnerung als Auftrag Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Die Bundesstiftung Aufarbeitung im Internet: Stand: Januar 2010 Bildnachweis: Titel: Foto: Bundesregierung/Klaus Lehnartz; innen links: (1) Foto: Pralle Sonne; (2) Foto: Archiv Bundesstiftung Aufarbeitung; (3) Foto: Archiv Bundesstiftung Aufarbeitung, Fotobestand Klaus Mehner, Bild 89_1007_POL_JT40_24; innen rechts: (1) Foto: Archiv Bundesstiftung Aufarbeitung; (2) Bundesregierung, 7053_1_48556(2), Foto: Marion Wenzel; (3) Landesarchiv Berlin; (4) Foto: Bundesregierung, 45949_1_48556(2)/Klaus Lehnartz; Gestaltung: Pralle Sonne Bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts

95 Gremien und Geschäftsführung An der Spitze der Stiftung steht der auf fünf Jahre gewählte Stiftungsrat. Ihm gehören Vertreter des Bundes tages, der Bundesregierung und des Landes Berlin sowie in Fragen der Aufarbeitung besonders engagierte Personen an. Ratsvorsitzender ist Markus Meckel, sein Stellvertreter ist Hartmut Koschyk, MdB. Im Auftrag des Rates führt der ehrenamtliche Vorstand unter dem Vorsitz von Rainer Eppelmann die Geschäfte der Bundesstiftung. Die Leitung der Geschäftsstelle obliegt Dr. Anna Kaminsky. Unterstützt wird die Stiftung durch renommiert besetzte Fachbeiräte. Die Stiftung untersteht der Rechtsaufsicht des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Finanzierung Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur verfügt über ein Stiftungskapital von rund 77 Millionen, das überwiegend aus ehemaligem SED-Vermögen stammt. Der Haushalt der Bundesstiftung wird aus Kapitalerträgen sowie einem jährlichen Zuschuss aus dem Haushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert. Fürbitte und Mahnwache in der Gethsemanekirche in Berlin-Prenzlauer Berg 1989 Arrestzelle im ehemaligen Gefängnis des MfS, heute Gedenkstätte Bautzen Erinnerung als Auftrag Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat den gesetzlichen Auftrag, die umfassende Aufarbeitung der Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in SBZ und DDR zu befördern, den Prozess der Deutschen Einheit zu begleiten und an der Aufarbeitung von Diktaturen im internationalen Maßstab mitzuwirken. Gemeinsam mit anderen Institutionen und zahlreichen Partnern im In- und Ausland unterstützt sie die Auseinandersetzung mit den kommunistischen Diktaturen in der SBZ/ DDR und in Ostmitteleuropa, um das öffentliche Bewusstsein über die kommunistische Gewaltherrschaft zu befördern. Die Friedlichen Revolutionen des Jahres 1989 sollen als herausragende Ereignisse in der deutschen und europäischen Demokratiegeschichte verankert und gewürdigt werden, um so dazu beizutragen, die Folgen der Teilung Deutschlands und Europas zu überwinden. Die Bundesstiftung Aufarbeitung wurde 1998 vom Deutschen Bundestag gegründet. Arbeitsfelder Anstoßen und fördern, informieren und vernetzen sind die Leitmotive der Stiftungsarbeit. Die Bundesstiftung Aufarbeitung ist Partnerin von Gedenkstätten, Museen, Geschichtsvereinen, unabhängigen Archiven, der Verbände der Opfer der SED-Diktatur, der Länder und Kommunen, der Wissenschaft und der politischen Bildung sowie der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, deren Projekte sie inhaltlich und soweit möglich finanziell unterstützt. Darüber hinaus erarbeitet die Bundesstiftung vielfältige Informationsangebote und Publikationen und bietet ein Forum für Kooperation und Vernetzung. Mit Podiumsdiskussionen, Workshops und Tagungen, Zeitzeugengesprächen, Kolloquien und Weiterbildungen fördert sie Debatten und gibt Denk anstöße, die die Aufarbeitungsprozesse durch Wissenstransfer, Kommunikation und Beratung voranbringen. Seit 1998 wurden durch die Bundesstiftung über Projekte der historisch-politischen Bildungsarbeit, Archiv- und Dokumentationsprojekte, Ausstellungen, Dokumentarfilme sowie Publikationen und Vorhaben der Verbände der Opfer der SED-Diktatur unterstützt. In ihren Stipendienprogrammen hat die Bundesstiftung Aufarbeitung seit 2001 über 75 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefördert. Die Bundesstiftung verfügt über eine Spezialbibliothek und ein Archiv mit Dokumentationsstelle, die Bücher, Dokumente und andere Materialien vornehmlich zu den Schwerpunkten Opposition und Widerstand in SBZ und DDR sowie politische Verfolgung und Repression zugänglich machen. Der Öffentlichkeit steht ein gut ausgestatteter Lesesaal zur Verfügung. Darüber hinaus übernimmt der Archivbereich der Bundesstiftung Aufarbeitung umfängliche Beratungsaufgaben, insbesondere für die Archive der DDR-Opposition. Die Pressestelle stellt für Journalistinnen und Journalisten vielfältige Informationen bereit, etwa in ihrem zweimonatlich erscheinenden Historischen Kalenderdienst. Ehemalige innerdeutsche Grenze, heute Grenzlandmuseum Eichsfeld Demonstration vor der Leipziger Stasizentrale 1989 Sowjetischer Panzer in der Leipziger Straße, Berlin am 17. Juni 1953 Mauerspechte beim symbolischen Abriss der Berliner Mauer im November 1989 Propagandaveranstaltung der SED am 7. Oktober 1989

96 Das Projekt stellt sich vor Das Onlineportal ist ein Labor für Medien und Zeitgeschichte. Es versteht sich als Bildungsportal, Geschichtswerkstatt und Publikationsplattform. Ein zeitgemäßes Angebot für Lehrende, Lernende und andere Neugierige. Neue Formen der Geschichtsvermittlung Um das Geschichtsbewusstsein zu stärken und Geschichte spannend zu vermitteln, startete im Frühjahr 2008 das Internet-Bildungsprojekt Deine Geschichte. Das Motto lautete: Lernen Machen Publizieren. Multimedial lernen, Geschichte selbstständig entdecken und eigene Geschichten recherchieren, produzieren und als Text, Foto, Audio oder Video auf DeineGeschichte.de publizieren. Zielgruppe Schüler, Lehrer, außerschulische Bildner Das Projekt richtet sich insbesondere an Lehrer und Schüler der 9. bis 13. Jahrgangsstufe. Es stellt Lehrern und außerschulischen Bildnern Medienbeiträge, umfangreiche Unterrichtsmaterialien und -konzepte kostenlos zur Verfügung. Jugendliche finden hier Inhalte und Know-how für eigene Recherchen und Produktionen. Unter anderem wird in Onlinelehrgängen die Entwicklung und Umsetzung von Interviews, Reportagen und Dokumentationen mit Handys und PCs dargelegt. Ein Redaktionsteam aus Historikern und Medienwissenschaftlern stellt zusätzlich informative, tagesaktuelle und unterhaltsame Beiträge bereit vom Einführungstext über Experten- und Zeitzeugeninterviews bis hin zu Ausstellungsempfehlungen, Umfragen und Reportagen. Workshops & Fortbildungen In Zusammenarbeit mit zahlreichen Bundesländern und Gedenkstätten werden bundesweit Workshops und Fortbildungen für Lehrer und Schüler organisiert. In den Workshops werden die Inhalte und die Funktion von DeineGeschichte vor Ort und persönlich theoretisch und praktisch erläutert. Extra dafür ausgebildete Medienpraktiker und Teamer begleiten die Workshopteilnehmer bei ihren ersten Schritten der inhaltlichen Recherche und Konzeption für die Herstellung eigener Beiträge. Mögliche Themen für Beiträge werden diskutiert, der Einsatz von Kamera und Aufnahmegerät geübt und Zeitzeugenbefragungen trainiert. Kooperationspartner Das Gesamtprojekt wird von namhaften Experten begleitet und maßgeblich von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert sowie von der Bundeszentrale für politische Bildung und zahlreichen Bundesländern unterstützt. Die Schirmherrschaft hat Frau Bundesministerin Dr. Annette Schavan übernommen. Die umfangreiche Vernetzung des Projekts mit den Kultusministerien zahlreicher Bundesländer, Schulen und Medienpartnern sowie Gedenkstätten und Archiven garantiert Qualität und Relevanz der Inhalte. Ansprechpartner: Oliver Baumann Miriam Menzel T F

97 WANDERAUSSTELLUNGEN Eine Auswahl ausleihbarer Ausstellungen der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und weiterer Einrichtungen Den Katalog der Wanderausstellungen finden Sie im Internet auf der Homepage 01.»20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit«/ Bundesstiftung Aufarbeitung 02.»All You Need Is Beat«/ Archiv Bürgerbewegung Leipzig »Anne Frank und die DDR. Politische Deutungen persönliche Lesarten«/ Anne Frank Zentrum»Bereits Gras über der deutsch-deutschen Grenze? Spurensuche entlang des ehemaligen Grenzstreifens«/ Bundesstiftung Aufarbeitung»Blick / Wechsel Deutsch-Deutsche Städtepartnerschaften 1986 bis heute«/ Hansestadt Bremen 06.»Bruderland ist abgebrannt» Reistrommel e.v. 07.»Bürger auf dem Weg. Ereignisse vor dem 9. Oktober 1989 in Leipzig«/ Sächsische Landeszentrale für politische Bildung 08.»Da war mal was «/ Bundesstiftung Aufarbeitung 09.»Das hat s bei uns nicht gegeben! Antisemitismus in der DDR«/ Amadeu Antonio Stiftung »DDR: Erziehungsdiktat mit Stasi««Wie funktionierte die zweite deutsche Diktatur?/Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.v., Landesverband Bayern»Der Demokratische Aufbruch. Von einer Bürgerbewegung zur Partei 1989/90«/ Bürgerbüro e.v. 12.»Der gefährliche Schmied Schwerter zu Pflugscharen«/ Martin-Luther-King-Zentrum 13.»Der Mut der wenigen, Protest Repression Solidarität. Folgen einer Ausbürgerung- Robert-Havemann-Gesellschaft 14.»Der Schrei nach Freiheit der 17. Juni 1953 in Thüringen«/ Stiftung Ettersberg »Die gelenkte Frei-Zeit. DDR-Lebenswelten in der Ära Honecker«/ Archiv Bürgerbewegung Leipzig»Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR«/ Bundesstiftung Aufarbeitung 17.»Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland«/ Bundesstiftung Aufarbeitung »Die Rückkehr der Demokratie Die demokratischen Revolutionen in Ostmitteleuropa «/ Stiftung Ettersberg»Die Sprengung der Universitätskirche in Leipzig 1968 Erinnerungen von Zeitzeugen«/ Archiv Bürgerbewegung Leipzig 20.»Doppelpässe Wie die Deutschen die Mauer umspielten«/ exhibeo 21.»Für Freiheit und Einheit«Plakatausstellung / Bundesstiftung Aufarbeitung

98 »geschichts-codes 2003«Plakatausstellung»Der 17. Juni 1953 Ruf nach Freiheit und Demokratie«/ Bundesstiftung Aufarbeitung»geschichts-codes 2004«Plakatausstellung»Die Zeit ist reif 15 Jahre friedliche Revolution«/ Bundesstiftung Aufarbeitung»geschichts-codes 2005«Plakatausstellung»Wir sind ein Volk!«/ Bundesstiftung Aufarbeitung 25.»geschichts-codes 2006«Plakatausstellung»grenzen-los!«/ Bundesstiftung Aufarbeitung »geschichts-codes 2007«Plakatausstellung»Ein Denkmal für Freiheit und Einheit«/ Bundesstiftung Aufarbeitung»geschichts-codes 2008«- Plakatausstellung» Entwurf einer Briefmarkenserie aus Anlass des 20. Jahrestages von Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit 1989/1990«/ Bundesstiftung Aufarbeitung 28.»Grüße aus der DDR oder der Alltag in einem verschwundenen Staat«/ Siegfried Wittenburg 29.»Graben für den Frieden? Die Bausoldaten in der DDR«/ Archiv Bürgerbewegung Leipzig 30.»Inszenierungen des Rechts Schauprozesse, Medienprozesse und Prozessfilme in der DDR«/ Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Humboldt- Universität zu Berlin 31.»Keine Gewalt. 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit«/ exhibeo 32.»Opposition und Widerstand«/ Stiftung Ettersberg 33.»Revolution ist weiblich. Eine Biografieausstellung zum Herbst 1989«/ Archiv Bürgerbewegung Leipzig 34.»Robert Havemann «/ Robert-Havemann-Gesellschaft 35.»Sag, was war die DDR?«Ein Geschichtsabenteuer für Kinder und Jugendliche ab 7 / Kindermuseum im FEZ-Berlin 36.»Unter Druck«/ Martin-Luther-King-Zentrum »Unüberwindbar? Die innerdeutsche Grenze und ihre Wahrnehmung «/ Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn»Von Liebe und Zorn. Jung sein in der Diktatur«/ Freiheit e.v., Förderverein Gedenkstätte Andreasstraße

99 Bestellschein Sie können diesen Bestellschein am PC ausfüllen und anschließend bitte faxen an: 030 / Plakat-Ausstellung 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Ja, wir wollen die Ausstellung herstellen und zeigen. Bitte machen Sie uns den Link zu den Druckdateien zugänglich. Institution: Anschrift: Telefon: Fax: bitte unbedingt angeben: Ansprechpartner Ausstellungsort und -zeit (falls schon bekannt) Hiermit versichere ich, dass ich die Druckdateien der Ausstellung Von der Friedlichen Revolution zur Deutschen Einheit ausschließlich zum Druck meines Ausstellungsexemplars verwende, die Druckdaten darüber hinaus keinem Dritten zugänglich mache und das Urheberrecht am Layout, den Fotos und den Texten der Ausstellung beachte. Datum Unterschrift Hinweis: Sie erhalten den Link zu den Druckdaten der Ausstellung in der Regel spätestens drei Werktage nach Eingang Ihrer Bestellung

100 Bestellschein am PC ausfüllen und zurück an Fax-Nummer 030 / Plakat-Ausstellung geschichts-codes Für Freiheit und Einheit Plakat-Ausstellung zu friedlicher Revolution und deutscher Einheit Hiermit bestellen wir die Ausstellung zum Herstellungspreis von 250 Institution: Anschrift: Telefon: Fax: Ansprechpartner Wann soll die Ausstellung bei Ihnen sein (Produktionsdauer: mind. 2 Wochen bitte einplanen) Ausstellungsort und -zeit (falls schon bekannt)

101 Bestellschein Sie können diesen Bestellschein am PC ausfüllen und anschließend bitte faxen an: 030 / Ausstellung Die Mauer Eine Grenze durch Deutschland Ich bestelle für die unten genannte Institution die Ausstellung Die Mauer gegen eine Schutzgebühr von 50,00 (inkl. Versand). Institution: Anschrift: Telefon: Fax: bitte unbedingt angeben: Ansprechpartner Ausstellungsort und -zeit (falls schon bekannt) Datum Unterschrift Hinweis: Sie erhalten eine Bestellbestätigung per . Die Plakate werden ab Ende Februar 2011 ausgeliefert. Die Schutzgebührerhebung liegt der Plakatsendung bei.

102 Bestellschein Sie können diesen Bestellschein am PC ausfüllen, ausdrucken und anschließend bitte faxen an: 030 / Eine Ausstellung mit Fotos von Harald Schmitt und Texten von Stefan Wolle herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem stern Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR Ja, wir möchten verbindlich die Ausstellung gegen eine Schutzgebühr von 50,00 (inkl. Versand) erwerben. Institution Anschrift Telefon Fax (bitte unbedingt angeben) Ansprechpartner Ausstellungsort und -zeit (falls schon bekannt) Datum Unterschrift Hinweis: Sie erhalten eine Bestellbestätigung per Mail. Die Plakate werden Ihnen i.d.r. innerhalb von 14 Tagen zugeschickt (Auslieferung ab Ende März 2010).

103 Bestellschein Sie können diesen Bestellschein am PC ausfüllen und anschließend bitte faxen an: 030 / Hiermit bestellen wir verbindlich die Ausstellung Da war mal was gegen eine Schutzgebühr von 98,00 inkl. Versand (Schutzgebühr für Schulen 49 inkl Versand). Institution: Anschrift: Telefon: Fax: Ansprechpartner Hiermit bestellen wir die kostenfr. Unterrichtsmaterialien dazu (auf CD-ROM) Datum Unterschrift Hinweis: Sie erhalten eine Bestellbestätigung per Mail (sofern eine Mail-Adresse angegeben wurde). Die Plakate werden Ihnen i.d.r. innerhalb von 14 Tagen zus. mit der Rechnung zugeschickt.

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