Landesberufsschule Waldegg
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- Ulrike Steinmann
- vor 10 Jahren
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1 Landesberufsschule Waldegg Schuljahr 26/27
2 Einführung Die Landesberufsschule Waldegg wird seit März 26 durch auftrieb Schulsozialarbeit betreut. Sie war die erste Berufsschule in Niederösterreich, an der Schulsozialarbeit angeboten wurde. Im Schuljahr 26/27 konnte auf die Erfahrungen des Schuljahres 25/26 aufgebaut, und auf die Sondersituation von Berufsschulen mit Internatsbetrieb entsprechend eingegangen werden. Im Schuljahr 26/27 fand die offizielle Eröffnungsfeier von auftrieb Schulsozialarbeit an der LBS Waldegg statt, und zwar am Freitag, den Als Gäste waren neben Frau LR Dr. Petra BOHUSLAV auch Vertreter/innen des Bereiches Jugendwohlfahrt der Landesregierung NÖ sowie Gäste aus verschiedensten Institutionen geladen. Mit der Präsentation der inhaltlichen Arbeit durch die Schulsozialarbeiterin DSA TAMANDL Katrin konnte ein guter Einblick in die Arbeit an der LBS Waldegg gegeben werden. Änderung der Anwesenheitszeiten Die Anwesenheitszeiten wurden in den ersten beiden Lehrgängen des Schuljahres beibehalten. Diese waren: Montag von 16. max.21.3 Dienstag von 16. max wobei die Schulsozialarbeiterinnen in der Zeit von 16. bis 18. im Beratungszimmer anzutreffen waren, und sich in der Zeit danach im Internatsbetrieb aufgehalten haben. Ab dem 3.Lehrgang wurde die fixe Anwesenheitszeit an der LBS Waldegg auf Montag in der Zeit von geändert. Das Angebot, in Krisenfällen und für Workshops zur Verfügung zu stehen, gab es weiterhin. 2
3 Kontakt zum Lehrerkollegium und zur Direktion Der Kontakt zu den Lehrer/innen der LBS Waldegg intensivierte sich im Laufe der einzelnen Lehrgänge. Nach wie vor stellt vor allem der Internatsbetrieb eine gute Möglichkeit dar, mit den Lehrer/innen bzw. Erzieherinnen intensivere Gespräche zu führen und einander besser kennen zu lernen. Mit dem Direktor der Schule, Hr. DINHOBL Johann, gab es zu Beginn des Schuljahres einige Fragen betreffend Verschwiegenheitspflicht und Weitergabe von Informationen zu klären. Im Rahmen eines Gesprächs mit Fr. VASIK/Fachaufsicht der Jugendwohlfahrt NÖ wurde dazu gegenseitiges Einvernehmen hergestellt. Um dem Lehrkörper und auch der Direktion einen Überblick über die laufende Arbeit zu geben, wurde die bisherigen Tätigkeit von auftrieb Schulsozialarbeit an der LBS Waldegg in einer Lehrerkonferenz im Jänner 27 präsentiert. Insgesamt war es wichtig, im Schulleben, d.h. auf die diversen Festen und Feiern, aber auch im Schul und Internatsbetrieb präsent zu sein, um ein besseres Kennen lernen und regelmäßige Kontakte zu erreichen. 3
4 Kontakt zu den Schüler/innen Zu Beginn jedes Lehrganges gab es wieder die Vorstellung der Schulsozialarbeiterinnen in allen Klassen. Auch das Austeilen der Visitenkarten wurde beibehalten, da dort Handynummer und Adresse angegeben sind. Dieses Angebot wurde von Seiten der Schüler/innen sehr gerne angenommen und es gab durchgängig positive Resonanz. In den statistischen Zahlen sticht vor allem der 2.Lehrgang hervor, in dem es die mit Abstand höchste Zahl an Kontakten (12) zu Schüler/innen gab. Ab dem 3.Lehrgang kam es zu einem Rückgang der Kontaktzahlen, da die Schulsozialarbeiterinnen ab diesem Zeitpunkt nur noch einen Tag an der LBS Waldegg anwesend waren. In Bezug auf das Geschlechterverhältnis war zu erkennen, dass im 1. und 2. Lehrgang zwar die Mädchen überwogen, im 3. und. Lehrgang aber wesentlich mehr Burschen das Angebot der Schulsozialarbeit in Anspruch nahmen. Vor allem Burschen waren sehr dankbar für ein Gespräch und sehr erleichtert, jemandem ihr Innerstes anvertrauen zu können, ohne ausgelacht und verspottet zu werden. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass Burschen in ihrer Peer Gruppe und auch in anderen sozialen Kontexten, im Gegensatz zu Mädchen in diesem Alter, nicht über ihre Gefühle, Ängste und Empfindungen sprechen können und wollen, und dadurch ein enormer Druck auf ihnen lastet. Es zeigte sich, dass die Burschen kein Problem damit hatten, mit einer Frau über ihre Probleme zu sprechen. Es wäre allerdings wichtig, für Burschen auch Gespräche mit männlichen Sozialarbeitern zu ermöglichen.
5 Kontakte Schüler/innen (1.Lehrgang) männlich weiblich 1 Kontakte Schüler/innen (2.Lehrgang) männlich weiblich 2 Kontakte Schüler/innen (3.Lehrgang) männlich weiblich 1 Kontakte Schüler/innen (.Lehrgang) männlich weiblich 5 5
6 Kontaktaufnahme mit den Schüler/innen Die Statistik zeigt, dass sich die Form der Kontaktaufnahme im Unterschied zum letzten Schuljahr wesentlich verändert hat. Die Schüler/innen traten vermehrt von sich aus mit auftrieb Schulsozialarbeit in Kontakt, was im 3. und. Lehrgangs deutlich sichtbar wird. Wir vermuten, dass viele Schüler/innen das Angebot und die Schulsozialarbeiterinnen bereits aus einem anderen Lehrgang kannten, und dadurch die Hemmschwelle sank, sie persönlich zu kontaktieren. Die Schüler/innen zogen den persönlichen Kontakt vor; das Handy wurde nur dann verwendet, wenn vorher ein persönlicher Kontakt stattgefunden hatte. Der Kontakt über Telefonate und SMS war eine gute Möglichkeit auch außerhalb der Beratungszeiten für die Schüler/innen erreichbar zu sein, oder über die Berufsschulzeit hinaus in Kontakt zu bleiben. Das Schreiben von s als Form des Kontaktes wurde von den Schüler/innen noch nie genutzt. In einigen Fällen kam es auch zu einer Vermittlung von Schüler/innen von Seiten der Direktion oder des Lehrkörpers an die Schulsozialarbeit. Dies wurde von den Schüler/innen jedoch nicht als unangenehme Zwangsverpflichtung erlebt, sondern sie nahmen dieses Angebot gerne in Anspruch; in einigen Fällen kam es dadurch auch zu weiterführenden Betreuungen. 6
7 Kontaktaufnahme (1.Lehrgang) durch SSA von sich aus durch Lehrkörper/Direktion Kontaktaufnahme (2.Lehrgang) durch SSA von sich aus durch Lehrkörper/Direktion Kontaktaufnahme(3.Lehrgang) durch SSA 3 von sich aus durch Lehrkörper/Direktion Kontaktaufnahme (.Lehrgang) durch SSA von sich aus durch Lehrkörper/Direktion 7
8 Setting Um für möglichst viele Schüler/innen in den 1 Wochen eines Lehrganges erreichbar zu sein, wurde das Angebot so niederschwellig wie möglich gestaltet. Dies bedeutete, neben der Beratungszeit auch im Internatsbetrieb präsent zu sein. Dies wurde von den Schüler/innen sehr gut angenommen; der Großteil der Kontakte fand im Internat und Schülercafe statt, da es den Schüler/innen dort möglich war, über informelle Gespräche und Info Kontakte mit den Schulsozialarbeiterinnen in Verbindung zu treten. Es fanden auch Kurz Beratungen im Schülercafe und in den Internatszimmern statt. Von sich aus ins Beratungszimmer zu kommen, stellte für viele eine zu große Hürde dar. Es war jedoch zu beobachten, dass Schüler/innen, die auftrieb Schulsozialarbeit bereits aus anderen Lehrgängen kannten, keine Probleme damit hatten, von sich aus ins Beratungszimmer zu kommen; dies lässt sich in den Zahlen des 3.und Lehrganges erkennen. 8
9 9 Setting (1.Lehrgang) Beratungszimmer Schulbetrieb Internat/Schülercafe Sonstiges Setting (2.Lehrgang) Beratungszimmer Schulbetrieb Internat/Schülercafe Sonstiges Setting (3.Lehrgang) Beratungszimmer Schulbetrieb Internat/Schülercafe Sonstiges Setting (.Lehrgang) Beratungszimmer Schulbetrieb Internat/Schülercafe Sonstiges
10 Art des Kontaktes Das erste Kennen lernen fand meist über informelle Gespräche statt, in denen es um Themen wie Lehrstelle, Schule und Lernen, aber auch um Wohnort, Ausgehmöglichkeiten oder auch Musikrichtungen ging. Schüler/innen brauchten manchmal einige Wochen und viele informelle Gespräche, bis sie über ihre Probleme sprechen konnten und Rat und Hilfe suchten. Oft gab es einmalige Informationsgespräche, in denen sie Fragen zu der Tätigkeit der Schulsozialarbeiterinnen stellten, oder über sich erzählten. Dabei ging es um keine speziellen Problemlagen. Offensichtlich werden Jugendliche im Alltag selten gefragt, wie es ihnen geht. Sie sind überrascht und dankbar, wenn sich ein Erwachsener ernsthaft für ihr Befinden interessiert. Im 2.Lehrgang kam es auch zu einer Krisenintervention im Internatsbetrieb, bei der das Erzieherteam, der Direktor und die Schulsozialarbeiterin erfolgreich zusammen arbeiteten um diese Situation zu bewältigen. Dies hat gezeigt, dass Zusammenarbeit an der LBS Waldegg auch unter schwierigsten Bedingungen funktioniert. 1
11 Art des Kontaktes (1.Lehrgang) Info - Kontakt Beratung informeller Kontakt Krisenintervention Art des Kontaktes (2.Lehrgang) informeller Kontakt Info - Kontakt Beratung Krisenintervention Konfliktmanagement Art des Kontaktes (3.Lehrgang) informeller Kontakt Info - Kontakt Kurz - Beratung Beratung 1 7 Art des Kontaktes (.Lehrgang) informeller Kontakt 3 Info - Kontakt Kurz - Beratung Beratung 11
12 Intensive Einzelfallbetreuung Im Laufe der Lehrgänge kam es immer wieder zu intensiver Betreuung einzelner Schüler/innen, aufgrund von schwerwiegenden Problemen. Dies kann von einem bis zu wöchentlichen Beratungsgesprächen im Laufe des Lehrganges variieren. Die Häufigkeit und Intensität der Gespräche wird von den Schüler/innen bestimmt. Im Laufe der Lehrgänge kam es zu folgenden Einzelfallbetreuungen: 1.Lehrgang 8 Einzelfällen 2.Lehrgang - 1 Einzelfällen 3.Lehrgang Einzelfälle.Lehrgang 5 Einzelfälle zu folgenden Themen (nicht nach Häufigkeit gereiht): Psychische Probleme Probleme in der Familie Rechtsextremismus/Ausstieg aus der Szene Gewalt/Aggressionen Drogenkonsum Beziehungsprobleme Probleme im Internat/Zimmer und in der Klasse Sexueller Missbrauch Homosexualität Schwangerschaft Essstörung Gewalt in der Familie Probleme mit Lernen/Umgang mit Stress Mobbing Tod/ Verlust Probleme am Lehrplatz/Ausbildung 12
13 Es gab Kontakt zu folgenden Einrichtungen: Schulpsychologie Wr.Neustadt Land Arbeiterkammer NÖ IBEA Integrative Berufsorientierung und Berufsausbildung MÖWE Neunkirchen Abteilung JWF/Landesregierung NÖ Schüler/innen, die durch auftrieb Schulsozialarbeit bereits in einem anderen Lehrgang betreut wurden, nahmen das Angebot wieder in Anspruch oder sie gaben die Rückmeldung, dass es ihnen wieder besser ginge, und sie keine Unterstützung mehr brauchen. Weitervermittlungen und Nachbetreuungen fanden nur in Einzelfällen statt. Aufgrund der Tatsache, dass die Schüler/innen aus dem gesamten Raum NÖ stammen, ist eine persönliche Begleitung und Kontaktaufnahme mit einer weiterführenden Beratungsstelle, durch auftrieb Schulsozialarbeit schwierig. Die Weitergabe von Adressen und Telefonnummern anderer Einrichtungen in der Heimatregion der Schüler/innen sollte sie darin bestärken, auch nach der Berufsschule Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Für SchülerInnen aus der Region Wr.Neustadt gab es das Angebot der persönlichen Begleitung zu Beratungsstellen, was in einem Fall in Anspruch genommen wurde. In jedem Fall gibt es für die Schüler/innen die Möglichkeit auftrieb Schulsozialarbeit per oder telefonisch auch nach der Berufsschulzeit zu erreichen. Dies wird nur in Einzelfällen angenommen. Es scheint, dass die Schüler/innen ihre Probleme verdrängen oder vergessen, sobald sie in ihrem (Berufs-) alltag zurückgekehrt sind. Oft dürfte auch die Arbeitszeit eine unüberwindbare Hürde darstellen. Deshalb wäre es wichtig, ein Beratungs-Angebot für Lehrlinge in den Betrieben zu setzen. Der Kontakt zu den Eltern der Schüler/innen war meist nicht gewünscht oder notwendig, da Lehrlinge oft schon sehr selbstständig sind. Die Tatsache, dass die Schüler/innen aus ganz NÖ stammen, erschwert den Kontakt zu den Eltern wesentlich. Im Verlauf des Schuljahres gab es Kontakt zu einer Mutter, die sich telefonisch mit auftrieb Schulsozialarbeit in Verbindung setzte. 13
14 Themen Wie die Statistiken aller vier Lehrgänge zeigen, stand in sämtlichen Gesprächen mit den Schüler/innen das Thema Schule und Lernen, wie auch im Vorjahr, immer an erster Stelle. Dabei ging es meist um die Anforderungen und den Druck, die in den wenigen Schulwochen auf die Schüler/innen zukommen. Viele hatten den Anspruch an sich selbst, gute Noten zu haben. Oft kam der Druck aber auch von Seiten der Lehrstelle oder der Eltern, ein gutes Zeugnis zu bringen. Einigen SchülerInnen waren sich trotz der von Lehrer/innen und Erzieher/innen angebotenen Intensivlernstunden nicht sicher, ob sie die Berufsschule mit einem positiven Zeugnis abschließen können, da sie Lernschwächen, Aufmerksamkeitsdefizite und Konzentrationsstörungen hatten. Auch die Thematik Lehrstelle stand in jedem Lehrgang an zweiter oder dritter Stelle. So z.b. Probleme im Lehrbetrieb oder schlechte Behandlung durch Kollegen und Chefs. In den Gesprächen mit den Jugendlichen war es wichtig, Strategien zu entwickeln, wie sie mit Frustrationen und negativen Gefühlen umgehen können, um einen vorschnellen Wechsel der Lehrstelle zu verhindern. In allen Lehrgängen war das Thema Familie sehr präsent. Es z.b. im. Lehrgang an 2. Stelle der Themenliste. Dabei ging es einerseits um entwicklungsbedingte Probleme mit Eltern, aber auch um Scheidungsproblematiken (Umzug, Stiefeltern, ). Gewalt und Missbrauch in der Familie waren Themen, die Jugendliche enorm belasten. Viele haben keine Möglichkeit mit ihren Eltern vernünftig über ihre Probleme zu sprechen, und werden nicht angehört. Besonders auffallend war, dass in fast allen Lehrgängen das Thema Aggression und Gewalt in den Gesprächen mit den Schüler/innen präsent war. Das Thema Rechtsextremismus kam vor allem im 2. Lehrgang in der Einzelfallhilfe sehr oft vor, aber auch Aggressionen gegenüber Zimmerkollegen, Lehrern oder anderen Personen wurden thematisiert. Dabei versuchten wir zu klären, woher diese Aggressionen kommen, wann sie aufkommen und wie der/die Schüler/in damit umgehen kann, damit Situationen nicht eskalieren. 1
15 Themen (1.Lehrgang) Recht Geld Sucht / Drogen Wohnen Sexualit ät Gesundheit / Krankheit Mobbing Familie Freundeskreis Freizeit Klassenklima Aggression/ Gewalt Lehrst elle Part nerschaf t Schule/ Lernen Themen (2.Lehrgang) Recht Geld M obbing 8 Wohnen 8 Sexualität 9 Gesundheit/Krankheit 1 Partnerschaft 11 Probleme im Internat/Zimmer 12 Probleme mit Lehrer/innen 12 Sucht/Drogen 12 Klassenklima 1 Freundeskreis 27 Aggressio n/gewalt 27 Familie 29 Freizeit 5 Lehrstelle 6 Schule/Lernen
16 Themen (3.Lehrgang) Probleme mit Lehrer/innen M obbing Recht Wohnen Sexualität Partnerschaft Freundeskreis Geld Sucht/Drogen Klassenklima Essstörungen Gesundheit/Krankheit Probleme im Internat/Zimmer Aggression/Gewalt Krise/persönliche Probleme Familie Freizeit Lehrstelle Schule/Lernen Themen (.Lehrgang) Mobbing Essst örungen Probleme mit Lehrer/ innen Sucht / Drogen Aggression/ Gewalt Recht Probleme im Int ernat / Zimmer Part nerschaf t Freundeskreis Sexualit ät Gesundheit / Krankheit Klassenklima Geld Wohnen Krise/ persönliche Probleme Freizeit Lehrst elle Familie Schule/ Lernen
17 Workshops und Gruppenarbeiten Diese Methode bietet sich vor allem dafür an, bei konkreten Anlassfällen oder zu bestimmten Themenschwerpunkten und Problemlagen mit ganzen Klassen zu arbeiten. Es kam vor, dass ein/e Lehrer/in an auftrieb Schulsozialarbeit herantrat, weil es in seiner/ihrer Klasse Probleme gab, oder ein/e Schüler/in ersuchte um Hilfe, weil er/sie in der Klasse oder im Zimmer Probleme hatte. In beiden Fällen ging es darum, das Angebot speziell auf die Situation in der Klasse abzustimmen. Die größte Herausforderung war, dass sich die Probleme in der Klasse oft schon über einen längeren Zeitraum zugespitzt hatten, und zu dem Zeitpunkt der Intervention der Konflikt schon eskaliert war. Erschwerend war auch die Klassengröße von ca. 3 Schüler/innen. Trotz dieser schwierigen Umstände war der Großteil der Schüler/innen sehr dankbar für das Angebot, über die Schwierigkeiten in der Klasse sprechen zu können. Es haben folgende Workshops und Gruppenarbeiten stattgefunden: 1.Lehrgang 6/ Suchtpräventiver Workshop mit DSA GUZEI Michael mit 3 ersten Klassen Workshop zum Thema Mobbing in einer 1. Klasse Workshop zum Thema Konflikte und Umgang mit Konflikten in einer 1. Klasse Workshop zum Thema Konflikte und Umgang mit Konflikten in einer 1. Klasse Workshop mit Mädchen zum Thema Sexualität (Internatsbetrieb) in Zusammenarbeit mit Mag. Helene Neumayr (auftrieb) 17
18 Kontakte Workshops (1.Lehrgang) männlich weiblich 5 2.Lehrgang 6/ Suchtpräventiver Workshop mit DSA GUZEI Michael mit 5 ersten Klassen Workshop zum Thema Konflikte, Umgang mit Konflikten und Mobbing in einer 1. Klasse Workshop mit Mädchen zum Thema Sexualität (Internatsbetrieb) in Zusammenarbeit mit Mag. Helene Neumayr (auftrieb) Kontakte Workshops (2.Lehrgang) männlich weiblich 5 18
19 3.Lehrgang 6/ Suchtpräventiver Workshop mit DSA GUZEI Michael mit 2 ersten Klassen Workshop zum Thema Konflikte, Umgang mit Konflikten und Mobbing in einer 1. Klasse Workshop zum Thema Konflikte, Umgang mit Konflikten und Mobbing in einer 2.Klasse Kontakte Workshops (3.Lehrgang) männlich weiblich 2.Lehrgang 6/ Suchtpräventiver Workshop mit DSA GUZEI Michael mit ersten Klassen Workshop zum Thema Konflikte, Umgang mit Konflikten und Mobbing in einer 2. Klasse Kontakte Workshops (.Lehrgang) männlich weiblich 2 19
20 Zusammenfassung und Ausblick Die Lehrgänge des Schuljahres 26/27 haben gezeigt, dass die Arbeit an einer Berufsschule sehr intensiv und arbeitsaufwendig ist, und es immer wieder neue Herausforderungen zu bewältigen gibt. Der Schwerpunkt der Gastronomie an der LBS Waldegg bringt viel Leben und ständige Abwechslung in den Schulalltag. Es war für das Gelingen der Schulsozialarbeit wichtig, sich in diesen speziellen Ausbildungsbereich einzuarbeiten, um die Schule, die Lehrer und natürlich auch die Schüler/innen besser verstehen zu können. Interessant war zu beobachten, wie hoch das Leistungsprofil an einer LBS ist und mit welchem Elan Lehrer/innen und Schüler/innen an die Arbeit gehen. So wurde oft auch am Abend und in der Freizeit gemeinsam für Wettbewerbe und Prüfungen geübt. Im nächsten Schuljahr wird die Arbeit im Wesentlichen so weitergeführt. Eine neue Zielsetzung ist es, auch für Burschen Workshops zum Thema Sexualität gemeinsam mit einem männlichen Sozialarbeiter anzubieten. Weitere konkrete Ideen sind: Kunstworkshops oder theaterpädagogische Projekte in Kooperation mit Künstler/innen oder Theaterpädagogen/innen anzubieten, die vom Büro für Kulturvermittlung spezielle für Lehrlinge an Berufsschulen gefördert werden. 2
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