Hardware IOs und Treiber
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- Ingeborg Michel
- vor 9 Jahren
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1 Hardware IOs und Treiber Wichtige Information! Wichtige Information! Hardware I/Os Analoge I/Os S/P-DIF (AES/EBU) I/Os Umschaltung zwischen optischem und koaxialen S/P-DIF ADAT I/Os S-MUX Z-Link MIDI-Ports Sync Plate Treiber-Schnittstellen ASIO-Treiber ASIO(1)-Module ASIO2-Treiber Wave-Treiber Interleaved-Treiber tripledat-schnittstelle (nur PC-Version) Direct Sound (nur PC-Version) Digital Wave source Gigasampler-Interface (nur PC-Version) MIDI-Schnittstellen Einbindung anderer Sound-Karten Die Oberfläche der Module Aktuelle Änderungen der Produktnamen und Hardware erfordern Anpassungen in der Dokumentation. Beachten Sie bitte folgende Unterschiede in den Bezeichnungen der CreamWare DSP-Hardware: Alter Name: Luna II, PowerSampler, Elektra Pulsar II Pulsar II SRB SCOPE SCOPE SRB Neuer Name: SCOPE home SCOPE project 6 DSP Booster SCOPE professional 14 DSP Booster Gesamt-Inhaltsverzeichnis Inhalt Index 1
2 Hardware I/Os Dem vollständig modularen Ansatz unserer DSP-Produkte folgend, werden die Hardware-I/Os sämtlicher Karten unseres Sortiments ebenfalls durch Module repräsentiert, die Sie in Ihr Projekt einladen und dort beliebig verkabeln können. Einige dieser Module sind bereits im Default Project enthalten, ansonsten finden Sie diese Module nach Hardware-Typ geordnet in den entsprechenden Ordnern des Verzeichnisses../ Devices/Hardware I/Os bzw. im Menü Hardware I/Os am oberen Rand des Routing Windows. Hinweise: Der Namenszusatz Pulsar(2), Luna oder SCOPE zeigt an, dass es sich um Module handelt, die der Hardware zugeordnet sind. Im Gegensatz zu fast allen anderen Modulen lassen sich die Hardware-IOs nicht mehrfach laden, sondern nur so oft, wie sie auch physikalisch vorhanden sind. Es können logischerweise nur die Module genutzt werden, die auch physikalisch vorhanden sind, was von der verwendeten I/O-Plate abhängig ist. Haben Sie mehrere gleichnamige Boards installiert, so werden deren Hardware-Module im Routing Window mit einer angehangenen Ziffer identifiziert, wobei 1 für das erste Board, 2 für das zweite usw. steht. Die Reihenfolge der Boards selbst hängt von der Hardware-Erkennung des Betriebssystems ab, lässt sich aber auch manuell durch einen Eintrag in einer INI-Datei ändern. Details hierzu finden Sie in der gedruckten Installationsanleitung. Inhalt Index 2
3 Da die Software alle unsere Boards unterstützt und sich bis zu drei Boards kaskadieren lassen, berücksichtigt die nachfolgende Beschreibung die Module für sämtliche Boards. Hierbei werden sich entsprechende Module für unterschiedliche Boards gemeinsam behandelt. Das Symbol [...] steht daher für den jeweiligen Namen des Boards (Pulsar, Pulsar2, Scope, Luna, Elektra, Powersampler) Analoge I/Os [...] analog source: Dieses Modul repräsentiert den analogen Eingang der Karte.. [...] analog dest: Dieses Modul repräsentiert den analogen Ausgang der Karte. S/P-DIF (AES/EBU) I/Os [...] S/PDIF source: Dieses Modul repräsentiert den digitalen S/P-DIF-Eingang der Karte (bzw. den AES/EBU-Eingang der bei der Version PLUS). Bei der Benutzung dieses Moduls ist es in der Regel erforderlich, dass die Software inm Dialog Sample Rate Settings als Wordclock-Slave auf diesen Eingang konfiguriert wird. [...] S/PDIF dest: Dieses Modul repräsentiert den digitalen S/P-DIF-Ausgang der Karte. Verwenden Sie den Anschluss DIg dieses Moduls, um den über den gleichnamigen Anschluss des Moduls Digital Wave source ausgegebenen Datenstrom auszugeben. Umschaltung zwischen optischem und koaxialen S/ P-DIF Bei den Karten Pulsar1 und Pulsar2 bzw. SCOPE mit den I/O-Plates Classic 20, PLUS oder Z-Link ist es möglich, im Dialog Sample Rate Settings der Software die digitalen S/ P-DIF I/Os (bzw. die AES/EBU I/Os in der Version PLUS) für den Anschluss von Geräten mit optischen S/P-DIF- Anschlüssen zu konfigurieren, indem Sie den Button opt. S/P-DIF betätigen. Daraufhin wird einer der ADAT-Port, die ja physikalisch ohnehin dieselben Steckverbindungen benutzen wie optische S/P-DIF-Geräte, zur Ausgabe bzw. zum Empfang optischer S/P-DIF- Daten umgeschaltet. Was bei dieser Umschaltung genau passiert, hängt nun von der verwendeten Hardware ab. Inhalt Index 3
4 Fall A: Pulsar1 & I/O-Plates Classic 20 und PLUS - opt. ADAT aktiviert: Beide optische I/Os arbeiten im ADAT- Modus (Standard) opt. S/P-DIF aktiviert: Ein optischer I/O (ADAT A) wird in den optischen S/P-DIF-Modus geschaltet. Das S/P-DIF-Ausgangssignal wird zugleich zu jeweils dem optischen und koaxialen Ausgang geleitet. Das S/P-DIF- Eingangssignal wird vom optischen Eingang empfangen, während der koaxiale Eingang deaktiviert ist. Verwenden Sie die normalen Module S/ P-DIF source / dest im Routing Window. Fall B: I/O-Plate Z-Link opt. ADAT aktiviert: Beide optische I/Os arbeiten im ADAT-Modus opt. S/P-DIF aktiviert: Beide optischen Ausgänge werden in den optischen S/P-DIF-Modus geschaltet. Die EIngänge können dagegen automatisch zwischen ADAT- und S/P-DIF-Signalen unterscheiden. Verwenden Sie die speziellen Module [...] SP-DIF opt. Source / dest für die optischen S/P-DIF-I/Os. Erkennt ein Eingang ein ADAT-Signal, so erscheint dies am Modul ADAT source, andernfalls am Modul SPDIF opt. Source. Der koaxiale S/P-DIF-I/O arbeitet weiterhin wie gewohnt und wird durch die Module S/P-DIF source / dest angesprochen. ADAT I/Os [...] ADAT A (B, C) Source: Diese Modul bieten Zugriff auf die ADAT-Eingänge der Karte (ADAT C Source nur mit Version 24ADAT) Bei der Karte Pulsar 1 werden beide ADAT-Ports durch ein Modul mit 16 statt 8 Kanälen repräsentiert. Bei den Karten Luna, ELektra und PowerSampler beziehen sich die ADAT- Module auf die entsprechenden I/Os der optionalen I/O- Erweiterunsplatine Luna ADAT Expansion. [...] ADAT A (B, C) Dest: Dieses Modul bietet Zugriff auf die ADAT-Ausgänge der Karte (ADAT C Dest nur mit Version 24ADAT). Bei der Karte Pulsar 1 werden beide ADAT-Ports durch ein Modul mit 16 statt 8 Kanälen repräsentiert. Bei den Karten Luna, ELektra und PowerSampler beziehen sich die ADAT- Module auf die entsprechenden I/Os der optionalen I/O- Erweiterunsplatine Luna ADAT Expansion. Inhalt Index 4
5 ADAT-Ports der Version Classic 20 / PLUS ADAT In A ADAT In B ADAT Out A ADAT Out B Inhalt Index 5
6 ADAT In ADAT Out ADAT-Ports der Version Z-Link Z-Link 2 Z-Link 1 S-MUX (nur mit Pulsar2- oder aktueller SCOPE- Hardware) Die ADAT-Schnittstelle ist maximal für eine Samplerate von 48 khz spezifiziert. Will man Daten über die ADAT-Ports mit 96 khz übertragen, so ist es technisch möglich, zwei ADAT-Kanäle zu koppeln. Folglich können über jeden ADAT-Port maximal 4 Signale bei 24 Bit/96 khz übertragen werden. Hierzu sind neben entsprechenden Wandlereinheiten die folgenden Module notwendig. [...] S-Mux A (B, C) Source: Diese Modul bieten Zugriff auf die ADAT-Eingänge der Karte (S-Mux C Source nur mit Version 24ADAT) [...] S-MUX A (B, C) Dest: Dieses Modul bietet Zugriff auf die ADAT-Ausgänge der Karte (S-MUX C Dest nur mit Version 24ADAT). Ist das System Wordclock-Slave eines Gerätes, das S-MUX verwendet, so muss in den Samplerate Settings S/MUX angewählt werden. *S-Mux ist ein von der Firma Sonorus spezifiziertes Verfahren. Inhalt Index 6
7 Z-Link Die Boards Luna, Elektra, Powersampler sowie die I/O-Plate Z-Link für Pulsar2 oder SCOPE besitzen einen so genannten Z-Link-Anschlüsse zum Anschluss der optionalen Wandlereinheiten Luna 2496 IO Box oder A16 Ultra. Jeder Z-Link- Anschluss bietet 8 Kanäle mit bis zu 24 Bit / 96 khz. [...] Z-Link A (B) Source: Diese Modulen repräsentieren die Z-Link Eingänge der Karte. [...] Z-Link A (B) Dest: Diese Modulen repräsentieren die Z-Link Ausgänge der Karte. MIDI-Ports [...] Midi (A/B) Source: Diese Module repräsentieren den MIDI-Eingang der Karte (Midi B Source nur mit Version 24ADAT). [...] Midi (A/B) Dest: Diese Module repräsentieren den MIDI-Ausgang der Karte (Midi B Source nur mit Version 24ADAT). Inhalt Index 7
8 Sync Plate Die optionale* Syncplate bietet jeweils einen Ein- und Ausgang für eine externe Wordclock (BNC-Steckverbinder) und für ein ADAT-Synchronisationssignal (ADAT Sync, 9-Pin). * enthalten in SCOPE /SP Syncplate source: Dieses Modul repräsentiert den Eingang der optionalen Sync Plate. Das Modul hat einen MIDI-Ausgang (MOut), an dem ein MTC-Signal anliegt, welches aus dem ADAT- Timecode gewonnen wird. Die Anschlüssen Clk (Clock) und MCS (Motion Control Signal) sind mit den gleichnamigen Anschlüssen etwa der Module tripledat source oder Asio2 dest (Clk) zu verbinden. Sie können einen Offset-Wert (Format hour:min:sec:frames) zwischen Quelle und generierter MTC-Zeit festlegen. Unter Frames kann die Frame Rate gewäht werden( 24, 25, oder 30 fps). Das Format oder 30 fps kann zudem als Drop-Frame geschaltet werden. Syncplate dest: Dieses Modul repräsentiert den Ausgang der Syncplate. Über dieses Modul können etwa Steuer- oder Clock-Signale von der VRC-128 zu ADAT- Geräten gesendet werden. Optionen der Oberfläche Mit dem Display -Schalter können Sie das Format der Time-Anzeige wählen (MTC oder ADAT). Das Feld State zeigt den Status des ADATs an. Inhalt Index 8
9 Treiber-Schnittstellen Auch die Treiber-Schnittstellen zum Betriebssystem bzw. zu anderen Applikationen wie Sequenzern und HDR- Programmen werden als Modul dargestellt. Einen Treiber zu aktivieren bedeutet somit, ihn ins Routing Window zu laden, während das Routing der Signale von und zu anderen Applikationen durch entsprechendes Verkabeln der Module erfolgt. Sie finden diese Module im Ordner../Devices/ Software IOs. Beachten Sie, dass logischerweise andere Applikationen die erforderlichen Treiber nur vorfinden, wenn die entsprechenden Module zuvor in das Projekt geladen wurden. Aus diesem Grund muss grundsätzlich zuerst das Projekt geladen werden und erst dann die Applikation gestartet werden. ASIO-Treiber Die ASIO-Schnittstelle wurde von Steinberg spezifiziert und bietet durch Umgehung der eigenen Schnittstellen des Betriebssystems veringerte Signalverzögerung (Latency). Neben Steinbergs Cubase VST unterstützen mittlerweile auch einige andere Programme diese Schnittstelle (z.b. Logic Audio 4.x). Unserer Software liegen eine ganze Reihe unterschiedlicher ASIO-Treibermodule bei, die sich in der unterstützten Auflösung (16, 24 oder 32 Bit), in der maximalen Kanalzahl (32 oder 64) oder im ASIO- Standard (ASIO1 oder ASIO2) unterscheiden. Generell sollten Sie immer das kleinste Modul laden, das für ihre Zwecke ausreichend ist, da SIe so eventuell System-Ressourcen sparen können. ASIO(1)-Module Die Anzahl der Audiokanäle der ASIO- Schnittstelle kann für Aufnahme und Wiedergabe individuell zwischen 2 und 32 bzw. 64 in der Moduloberfläche eingstellt werden, die sich per Doppelklick auf das Modul bzw. durch das Kontext-Menü des Moduls öffnet. ASIO... souce...: An diesen Modulen können die von der Recording-Software ausgegebenen Audio-Signale abgegriffen werden. ASIO... dest...: Die zu diesem Modul geleiteten SIgnale erscheinen in der Recording-Software an deren entsprechenden Eingängen. Es stehen jeweils verschiedene Modulvarianten zur Verfügung. Beachten Sie, dass nur jeweils ein Modultyp geladen werden kann. Inhalt Index 9
10 ASIO souce / dest: 2-32 Kanäle, 16 Bit Diese Module können stets mit der nachfolgenden Variante ersetzt werden. Sie sind weiterhin enthalten, um Kompatibiltät zu Projekten zu bewahren, die mit ältern Programmversionen erstellt wurden. ASIO1-16 source/dest 64: 2-64 Kanäle, 16 Bit ASIO1-32 source/dest 64: 2-64 Kanäle, 24 oder 32 Bit Integer Verwenden Sie diese Module für 24 Bit- Aufnahmen. ASIO1-Flt source/dest 64: 2-64 Kanäle, 32 Bit Float Verwenden Sie diese Module für 32-Bit- Aufnahmen mit CUbase VST. ASIO 24 Bit souce / dest: 2-32 Kanäle, 24 Bit Diese Module können stets mit der nachfolgenden Variante ersetzt werden. Sie sind weiterhin enthalten, um Kompatibiltät zu Projekten zu bewahren, die mit ältern Programmversionen erstellt wurden. Die Verwendung der 24 Bit Treiber benötigt die doppelte Anzahl von Kanälen auf dem PCI-Bus und bedeutet einen erhöhten Speicherbedarf. Es können immer nur entweder 16-Bitoder 24-Bit-Treiber verwendet werden und davon auch immer nur jeweils ein Modul für jede Richtung (source und dest). Die unterschiedlichen ASIO1-Module Inhalt Index 10
11 ASIO2-Treiber Neben dem ASIO-Treiber bietet die SCOPE Fusion Platform einen ASIO2- Treiber gemäß Steinbergs ASIO2-Erweiterung des bestehenden ASIO-Standards. Dieser Treiber bietet die folgenden Vorteile: Direct Monitoring: Eingehende Audio- Signale werden direkt auf einen Ausgang geleitet. Zwar war es schon immer mit unserer Software möglich, durch das Abgreifen des Signals im Routing Window verzögerungsfreies Monitoring während der Aufnahme zu realisieren, doch wird so bei Punch-In/Out das Signal nicht entsprechend geschaltet. Mit dem ASIO2- Treiber lässt sich in Cubase unter Audio/ System die Option ASIO direktes Mithören aktivieren, mit der das Monitoring bei Punch-In folgendermaßen umgeschaltet wird. Zunächst hören Sie das bereits aufgenommene Signal der Spur, auf der Sie eine Aufnahme durch Punchin/Out teilweise ersetzen wollen. Im Moment des Punch-Ins wird stattdessen das eingehende Signal der Aufnahme auf den Monitor geschaltet. Beim Punch-Out wird wieder zurück auf das bereits aufgenommene Signal geschaltet. Exakte Synchronisation zu externen digitalen Geräten: Mit der optionalen Sync-Plate können Sie etwa den Timecode von ADAT-Geräten zum Modul MTCtoClk leiten, dessenclk-ausgang mit dem gleichnamigen Eingan des Moduls Asio 2 dest verbunden wird. So ist eine samplegenaue Synchronisation zwischen Cubase und dem ADAT möglich. Die unterschiedlichen Varianten der Module entsprechen den ASIO1-Modulen, die zuvor beschrieben wurden. Ein ASIO Dest Modul kann für alle Auflösungen benutzt werden, da es sich der Auflösung des Source-Moduls anpasst. Die Source-Module haben eine Oberfläche, in der die Anzahl der Source- Channels und der Destination- Channels eingestellt werden kann. Achten Sie stets darauf, dass Ihr Projekt ASIO-Module enthält, bevor Sie Ihren Sequenzer starten. Inhalt Index 11
12 Wave-Treiber Die Module Wave source/dest bzw Wave 24 source/dest repräsentieren die Audio- Standardschnittstelle zum Betriebssystem. Jedes Modul bietet zwei Kanäle, für mehere Kanäle lassen sich diese Module mehrfach laden (bis zu 16 mal, wobei die Module im Routing Window numeriert sind), sodass maximal 32 Kanäle zur Verfügung stehen. In der Recording-Software erscheint die SCOPE Fusion Platform dann als multipler Audio-Port (CreamWare Play/Rec 1 bis CreamWare Play/Rec 16) Die maximale Anzahl erlaubter Wave- Treiber muss für Aufnahme und Wiedergabe im Treiber-Setup angemeldet werden (vgl. die Beschreibung des Treiber-Setups im Anhang). Nach Änderungen ist ein Neustart des Computers notwendig. Laden Sie mehr Treiber als angemeldet, so meldet die Software diese automatisch an, wobei aber ebenfalls anschließend ein Neustart erforderlich ist. Wave source: An diesem Modul können die von der Recording-Software an den entsprechenden Wave-Port ausgegebenen Audio-Signale abgegriffen werden. Wave dest: Die zu diesem Modul geleiteten SIgnale erscheinen in der Recording- Software an deren entsprechenden Eingängen. Wave 24 source: Verwenden Sie dieses Modul an Stelle von Wave source, wenn Sie 24-Bit-Aufnahmen wiedergeben wollen. Wave 24 dest: Verwenden Sie dieses Modul an Stelle von Wave dest, wenn Sie mit 24 Bit aufnehmen wollen. Die Verwendung der 24 Bit Treiber benötigt die doppelte Anzahl von Kanälen auf dem PCI-Bus und bedeutet einen erhöhten Speicherbedarf. Es können immer nur entweder 16-Bitoder 24-Bit-Treiber verwendet werden und davon auch immer nur jeweils ein Modul für jede Richtung (source und dest). Wichtiger Hinweis Beachten Sie bitte, dass die Module Wave source/dest bei einem Mac mit Sound Manager source/dest bezeichnet werden! Dieses Modul erscheint in der Recording-Software als CreamWare Play 1 Dieses Modul erscheint in der Recording-Software als CreamWare Rec 1 24-Bit-Versionen Inhalt Index 12
13 Interleaved-Treiber Die Module 16 Wave interleaved source/ dest lassen sich mit Logic Audio nutzen. Im Prinzip handelt es sich um normale Wave-Treiber, nur erscheinen diese in Logic Audio nicht als multiple Stereo-Treiber, sondern als einzelner Treiber mit 16 Kanälen. Sie finden Hinweise hierzu im Kapitel zur Integration von Logic Audio mit unserer Software. Da man aber in der Regel mit ASIO bessere Performanz-Resultate erzielt, raten wir von der Verwendung des Interleaved-Treibers ab. MI souce: An diesem Modul können die von der Recording-Software ausgegebenen Audio-Signale abgegriffen werden. MI dest: Die zu diesem Modul geleiteten Signale erscheinen in der Recording- Software an deren entsprechenden Eingängen. Inhalt Index 13
14 tripledat-schnittstelle (nur PC-Version) Über diese Schnittstelle lassen sich jeweils 16 Kanäle in beide Richtungen zwischen der SCOPE Fusion Platform und unserem Recording-Programm tripledat übertragen. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel zur Integration Ihrer Recording-Software. tripledat dest: Die zu diesem Modul geleiteten Signale erscheinen in tripledat an den entsprechenden Eingängen. tripledat source: An diesem Modul können die von tripledat ausgegebenen Audio-Signale abgegriffen werden. Dieses Modul hat eine Oberfläche mit den folgenden Parametern: Play: Dieser Button startet tripledat ab der aktuellen Position. Stop: Dieser Button beendet die Wiedergabe und setzt den Locator auf die 0:00:00 zurück. Set Locate: Sie können 4 Locator-Punkte setzen und abrufen. Bringen Sie entweder in tripledat den Locator zunächst an die gewünschte Position oder setzen Sie den Locator-Punkt in der SFP-Software während der laufenden Wiedergabe. Zum eigentlichen Setzen des Locator-Punktes drücken Sie zunächst den Button Set Locate und dann einen der Buttons 1-4, wodurch die aktuelle Locator-Position dem jeweiligen Button zugeordnet wird. Durch erneute Anwahl der Buttons 1-4 wird der Locator nun an den gespeicherten Loctor-Punkt gesetzt. Locator-Punkte können nicht gelöscht werden, sondern werden einfach bei Bedarf überschrieben. Inhalt Index 14
15 Options-Schublade MTC Master Time: Hier wird die ausgegebene MTC- Zeit angezeigt, die sich aus der Locator- Position und dem eingestellten Wert für Offset ergibt. Frames: Hier wird das generierte MTC- Format (MIDI Time Code) angezeigt, welches Sie mit den Buttons +/- auwählen. Es werden folgende Formate unterstützt: 24 fps, 25 fps, 29,97 fps, 30 fps, 29,97 dropped fps, 30 dropped fps. Drop: Mit dieser Option wird an Stelle desmtc-formats 29,97 bzw. 30 fps das Format 29,97 dropped bzw 30 dropped ausgegeben. Offset: Hier können Sie einen Offset- Wert für den ausgegebenen MTC angeben, der zur aktuellen Locator-Position addiert bzw. subtrahiert wird. Das Format ist Stunden, Minuten, Sekunden, Frames. Slave Enable: Wird der Slave-Modus aktiviert, so synchronisiert sich tripledat zu einem eingehenden MTC. PreRoll: Geben Sie hier an, nach wievielen Sekunden Vorlaufszeit tripledat nach dem Erkennen eines eingehenden MTCs startet. Eine Vorlaufzeit ist notwendig, damit tripledat alle Samples für die Wiedergabe vorladen können. Anschlüsse des Moduls tripledat source Das Modul tripledat source bietet neben den Audioausgängen noch drei weitere Anschlüsse. Clk: Soll tripledat MTC-Slave sein, so schließen Sie hier den Clk-Anschluss (Clock) des Moduls MTCToCLK an. MCS: Schließen Sie hier den MCS- Anschluss (Motion Control Signal) des Moduls MTCToCLK an. MOut: An diesem MIDI-Out wird der generierte MTC ausgegeben, wenn tripledat Master ist. Inhalt Index 15
16 Direct Sound (nur PC-Version) Über das Modul Direkt Sound source können Sie Audio-Signale von anderen Programmen empfangen. Die Schnittstelle Direct Sound wurde von Microsoft definiert und wird von vielen Spielen oder Multimedia-Anwednungen zur Soundausgabe verwendet. Die Direct-Sound- Schnittstelle unterstützt zwei Kanäle (stereo). Es gibt kein Modul Direct Sound dest., da diese Schnittstelle nur unidirektional spezifiziert ist. Die Komunikation über Direct Sound funktioniert also nur in einer Richtung, und zwar von einer Anwendung zur SCOPE Fusion Platform. Laden Sie zunächst das Modul Direct Sound source. Jetzt können Sie Ihre Direkt-Sound-Anwendung starten und in den Treiber-Einstellungen den Pulsar/ Scope Direct Sound Driver auswählen. Es kann immer nur ein Direct Sound- Modul verwendet und auch immer nur von einer Anwendung genutzt werden. Verwenden Sie unter Windows 2000 oder Windows XP das Modul Wave source an Stelle dieses Moduls. Direct Sound source: An diesem Modul können die von der Audio-Software über Direct Sound ausgegebenen Audio- Signale abgegriffen werden. Digital Wave source Mit diesem Modul können Sie den Ausgang Ihres Software-DVD-Players ausgeben. Verbinden Sie den Anschluss Dig des Moduls mit dem gleichnamigen Anschluss des Moduls [...]S/P-DIF dest. So können Sie Surround-Sound im AC3-Standard digital zu Ihrer Surround- Anlage übertragen. Inhalt Index 16
17 Gigasampler-Interface (nur PC-Version) Über das Modul Gigasampler source können Sie Audio-Signale vom Gigasampler von Nemesys in Ihr Projekt leiten. Das Modul hat eine Oberfläche, in der die Kanalzahl zwischen 2 und 32 eingestellt werden kann. Die Gigasampler-Schnittstelle ist unidirektional, folglich gibt es kein Modul Gigasampler dest. Laden Sie zunächst das Modul GSIF source. Jetzt können Sie den Gigasampler starten und in den Treiber- Einstellungen den entsprechenden Treiber auswählen. GSIF source (Gigasampler Interface): An diesem Modul können die vom Gigasampler ausgegebenen Audio-Signale abgegriffen werden. Dieses Modul wird z.z. noch nicht unter Windows 2000 / XP unterstützt. Inhalt Index 17
18 MIDI-Schnittstellen Auch die Schnittstellen für die MIDI-Treiber können als Module in das Projekt geladen werden. Jedes dieser Module repräsentiert einen virtuellen MIDI-Port, den Sie in Ihrer MIDI-Applikation anwählen können. Jeder MIDI-Port unterstützt wie gewohnt 16 MIDI-Kanäle. Diese Module können mehrfach geladen werden, wobei die maximale Anzahl im Treiberdialog (Gerätemanager) angemeldet werden muss. Nach Änderungen der maximalen Anzahl ist ein Neustart des Computer notwendig.mit der Ziffer am Ende des Modulnamens werden die Module dann durchnumeriert, wobei diese Nummer mit der des jeweiligen CreamWare-MIDI-Ports in Ihrem Sequenzer übereinstimmt. CreamWare Midi Out 1 CreamWare Midi In 1 Sequencer Midi source: An diesem Modul können die von anderen Applikationen über die MIDI-Schnittstelle (CreamWare MIDI Out) ausgegebenen MIDI-Signale abgegriffen werden. Sequencer Midi dest: Die zu diesem Modul geleiteten MIDI-Signale erscheinen in Ihrem Sequenzer an dessen entsprechenden MIDI-Eingang (CreamWare MIDI In). Inhalt Index 18
19 Einbindung anderer Sound- Karten Über die Module Soundcard source/ dest können die Ein- und Ausgänge (I/ Os) anderer Soundkarten angesprochen werden. So können Sie über weitere installierte Soundkarten Audiodaten Ihres Projekts abspielen bzw. aufnehmen. Die Soundkarte muss ordnungsgemäß installiert und beim Betriebssystem angemeldet sein. Es ist nicht möglich, Daten anderer Audio-Applikationen, die diese über eine Soundkarte ausgeben (z.b. Wavetable-Sounds der Soundkarte) auf diesem Wege in das Projekt zu leiten. Da die Soundkarten über die Audio- Schnittstelle des Betriebssystems angesprochen werden, sind Verzögerungen (Latency) unvermeidbar. Daher erfolgt die Ausgabe nicht synchron zu der über unsere I/Os. Aus diesem Grund eignen sich die Soundcard-I/Os besser für zeitlich unkritische Anwenungen wie etwa Talkback oder Mastering. Soundcard source: An diesem Modul können die Signale des Eingangs der Soundkarte abgegriffen werden. Souncard dest: Die zu diesem Modul geleiteten Audio-Signale werden über die Ausgänge der angewählten Soundkarte wiedergegeben. Die Oberfläche der Module Wave In (Out) Devices: Wählen Sie die gewünschte Soundkarte, über die aufgenommen bzw. abgespielt werden soll, in der Liste links an. Refresh: Hiermit wird der Inhalt der Liste aktualisiert. Frequency: Nach Anwahl einer Karte in der Liste links erscheinen hier die von dieser Karte unterstützten Sampling- Frequenzen. Wählen Sie eine Frequenz durch Anklicken. Inhalt Index 19
20 Index A ADAT In 5 ADAT Out 5 ASIO dest 9, 10 ASIO souce 9 ASIO-Treiber 9 ASIO2 11 ASIO24 source 10 C Clk 8, 15 D Dig 16 Digital Wave source 16 Direct Monitoring 11 Direkt Sound source 16 Drop 15 E Enable 15 externe Wordclock 8 F Frames 15 Frequency 19 H Hardware-IOs 2 I Interleaved-Treiber 13 M MCS 8, 15 MI dest 13 MI souce 13 MIDI-Schnittstelle 18 MOut 15 MTC Master 15 O Offset 15 P Play 14 PreRoll 15 R Refresh 19 S S-MUX 6 Sequencer Midi dest 18 Sequencer Midi source 18 Set Locate 14 Slave 15 Souncard dest 19 Soundcard source 19 Soundcard source/dest 19 Soundkarten 19 Stop 14 Sync Plate 8 Synchronisation 11 Syncplate dest 8 Syncplate source 8 T Time 15 Treiber-Schnittstellen 9 tripledat dest 14 tripledat source 14 tripledat-schnittstelle 14 W Wave 24 dest 12 Wave 24 source 12 Wave dest 12 Wave In (Out) Devices 19 Wave source 12 Wave-Treiber 12 Inhalt Index 20
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