Virtuelle Entwicklungsarbeitsplätze und Linux
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- Lilli Hausler
- vor 10 Jahren
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Transkript
1 Virtuelle Entwicklungsarbeitsplätze und Linux Peter Pfläging Stadt Wien MA 14 - Rechenzentrum <[email protected]>
2 Agenda Daten der MA 14 als Softwarehaus und Rechenzentrum Ausgangsituation in der Entwicklung Lösungsszenarien Die virtuelle Lösung Probleme & deren Lösung Eingesetzte Komponenten Weitere Neuigkeiten der Stadt Wien im Open Source Umfeld eingesetzte Software Signaturen Fragen? 2
3 Daten der MA 14 als Softwarehaus und Rechenzentrum 470 Mitarbeiter im Rechenzentrum 65 Anwendungsprogrammierer 40 Systemprogrammierer 140 Personen im Betrieb (Produktionsbereich) Wir betreuen 140 Abteilungen EDV Arbeitsplätzen Applikationen Betriebssysteme im Einsatz OS/390, Linux, FreeBSD, AIX, WINDOWS, Open VMS Datenbanken PostgreSQL, MySQL, ORACLE, SQL Server, ADABAS Programmiersprachen C, C++, Java, Perl, Python, PL/I, C#, VB,... 3
4 Ausgangssituation in der Entwicklung Entwicklung und Test für 4 Plattformen Linux Server (RHEL 4/5) Windows 2003 Server Windows 2000/XP Arbeitsplatz WIENUX Arbeitsplatz (Debian Sarge) Mehrphasenübergabe und Test in produktionsnaher Umgebung Jeder Entwickler/In braucht auch einen Standardarbeitsplatz (Mail, Dokumentation, Surfen,...) Lösung bisher: Viele Rechner am Tisch => wenig Platz, viel Strom VMWare am Client => muskulöse Hardware am Arbeitsplatz Systemupdates problematisch bei 3 oder 4 Betriebssystemen 4
5 Lösungsszenarien Starke Hardware am Arbeitsplatz VMware Workstation zentrale Server für wenig benutzte Konfigurationen und Tests Standard Arbeitsplatzrechner und Virtualisierung im RZ Bereich Entwickler verwendet Standard (WIENUX oder Windows) Zentrale VMware ESX Server mit Entwicklungsinstanzen Mehrfach Hardware am Arbeitsplatz Jeder Entwickler bekommt mehrere Rechner Standard Arbeitsplatzrechner Wenige zentrale Server auf denen die Entwickler arbeiten 5
6 Die virtuelle Lösung Jeder Entwickler bekommt einen Standard Arbeitsplatz Windows WIENUX Es gibt mehrere große VMware ESX Server unter Linux (RHEL4) für jede Arbeitsumgebung Standard Master System jeder Entwickler kann bis zu 3 Clones des Standard Systems verwenden Cloning der Standards extrem schnell (im Minutenbereich) Updates passieren auf den Master Systemen mit vorinstallierten Entwicklungsumgebungen Einstieg auf die virtuellen Instanzen über NoMachine NX ( Windows Remote Desktop X.11 VNC 6
7 Probleme der virtuellen Lösung Hardware am Desktop (USB Geräte, Smartcard Leser,...) wird derzeit evaluiert. Ist aber eher Problem der Systementwicklung Non Standard Betriebssysteme (z.b. Ubuntu, Windows Vista,...) nicht lösbar, aber auch eher ein Problem der Systementwicklung Softwareupdates der laufenden Entwicklungsinstanzen Standard Verteilungsmechanismen Es ist leicht und schnell eine neue Instanz zu erzeugen Performance bisher gute Erfahrungen, zur Not muss am Server die Leistung erhöht werden. 7
8 Eingesetzte Komponenten Server VMware ESX Server VMware Virtual Center Redhat Enterprise Linux 4 / 5 HP - SAN Storage NoMachine NX in der NX Server Free Edition VM s Windows 2003 Server Windows XP/2000 WIENUX (Debian Sarge) Redhat Enterprise Linux 4/5 Arbeitsplatz RemoteDesktop VNC X.11 8
9 Weitere Neuigkeiten zum Thema Linux / Open Source der Stadt Wien Eingesetzte Open Source Software WIENUX auf ca Arbeitsplätzen OpenOffice.org2 auf ca Arbeitsplätzen weitere Produkte am Client Gimp Dia PDFCreator PostgreSQL Firefox FreeMind Produkte am Server PostgreSQL ist Standarddatenbank MediaWiki als Wikiengine... 9
10 Elektronische Signaturen zentrales Thema im e-government Bürgerkarte für manche Anwendung zu unhandlich Fortgeschrittene Signatur praktikabel einfache Werkzeuge fehlen! Signatur ist nicht der Weg PDF Signatur mit X.509 Zertifikaten Open Source Tool der Stadt Wien => PortableSigner GUI basiert und im Batch betreibbar Java => Multiplattformfähig 10
11 Fragen? Vielen Dank -peter pfläging 11
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