Mutterschutz in der Schule
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- Victor Geiger
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1 Hey-Werbeagentur.de Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen Schwangere Lehrerinnen und Landesbedienstete an niedersächsischen Schulen Impressum Herausgeber: Niedersächsisches Kultusministerium Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren -Referat AuG- Schiffgraben Hannover Autoren: Marlies Kummert, Karin Kayser, Gerhard Beer Internet: Schwangere Lehrerinnen und Landesbedienstete an niedersächsischen Schulen Informationen und Handlungshilfen für Schulleiterinnen und Schulleiter Titelfoto: contrastwerkstatt - Fotolia.com Druck: Druckerei Pinkvoss, Hannover 1. Auflage August 2013 Niedersächsisches Kultusministerium
2 Inhalt Einleitung 1 Schritt 1 Nach Bekanntwerden der Schwangerschaft 2 a) Erstgespräch b) Vorläufiges Beschäftigungsverbot Schritt 2 Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung 3 Schritt 3 Ermittlung der Infektionsgefährdung 4 Schritt 4 Alternative Beschäftigungsmöglichkeiten 5 Schritt 5 Beschäftigungsverbot 6 Rechtlicher Rahmen 7 Ansprechpartner für Beratung und Unterstützung 7 Kopiervorlagen 1 Checkliste Mutterschutz 8 2 Informationsblatt Mutterschutz für Schwangere 9 3 Beurteilung der Immunitätslage 11 4 Vordruck Beschäftigungsverbot durch Arbeitgeber 12 5 Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz 13 6 Ermittlung der Infektionsgefährdung 18 7 Mitteilung über die Beschäftigung Schwangerer 19 8 Einverständniserklärung Schwangere 20
3 Einleitung Die berufstätige und auch stillende Mutter unterliegt in Deutschland einem besonderen, gesetzlich verankerten Schutz. Geregelt wird dies im Wesentlichen durch das MutterSchutzgesetz (MuSchG) und die Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz. Die für Beamtinnen gültige Mutterschutz- und Elternzeitverordnung (MuSchEltZV) bezieht sich in 1 ausdrücklich auf die beiden oben genannten Regelwerke. Die vorliegende Broschüre soll Sie, sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter, bei Ihrer verantwortungsvollen Aufgabe der Umsetzung des Mutterschutzes in Schule unterstützen. Sie erhalten mit dieser Broschüre alle notwendigen Hinweise und Materialien. Die im Anhang befindlichen Kopiervorlagen stehen auf der Website unter der Rubrik Inhalte Schwangere Maßnahmen auch zum Download bereit. Bitte lesen Sie zunächst zu Ihrer Orientierung die Broschüre durch und folgen dann der beigefügten Checkliste Mutterschutz Kopiervorlage S. 8, um Ihre Aufgabe möglichst strukturiert und zeitlich optimiert erfüllen zu können. Nach Bekanntwerden der Schwangerschaft einer Landesbediensteten an Ihrer Schule sind Sie als die Schulleiterin/ der Schulleiter verpflichtet, den individuellen Arbeitsplatz der werdenden Mutter zu beurteilen (Gefährdungsbeurteilung) und gegebenenfalls anzupassen, damit das Leben oder die Gesundheit von Mutter oder Kind nicht gefährdet ist (siehe 1 Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz). Die Gefährdungsbeurteilung erfolgt unter Berücksichtigung der Tätigkeiten, der berufsbedingten physischen und psychischen Beanspruchungen und der Infektionsgefährdung der werdenden Mutter. Solange nicht die vollständige Gefährdungsbeurteilung vorliegt, kann die Lehrerin nur in Bereichen eingesetzt werden, in denen der Schutz von Mutter und Kind zweifelsfrei gewährleistet ist. Kann dies nicht sichergestellt werden, sollte ein Verbot für die Ausübung bestimmter Tätigkeiten oder für einen bestimmten Zeitraum ausgesprochen werden. Beratung und Unterstützung Bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung können Sie sowohl die zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit als auch die/den zuständige/n Arbeitsmedizinerin/Arbeitsmediziner zur Beratung und Unterstützung hinzuziehen. Ihre jeweiligen Ansprechpartner/innen finden Sie im letzten Kapitel der Broschüre. 1
4 Schritt 1 Schritt 2 Nach Bekanntwerden der Schwangerschaft Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung Eine Kollegin Ihrer Schule hat Sie mündlich oder schriftlich über eine bestehende Schwangerschaft informiert. Dadurch erhalten Sie das voraussichtliche Datum der Entbindung. Sechs Wochen vor diesem Termin beginnt die gesetzliche Mutterschutzfrist. a) Erstgespräch In einem ersten Gespräch mit der werdenden Mutter weisen Sie diese auf die Schutzvorschriften des Mutterschutzgesetzes und der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz hin. Händigen Sie ihr bitte folgende Unterlagen aus: z Informationsblatt Mutterschutz für Schwangere Kopiervorlage S. 9 und 10 z Formblatt Beurteilung der Immunitätslage Kopiervorlagen S. 11 Bitten Sie die Schwangere, dieses Formblatt möglichst umgehend vom behandelnden Arzt ausfüllen zu lassen und es dann an Sie zurückzugeben! b) Vorläufiges Beschäftigungsverbot Bis zur eindeutigen Klärung der Immunitätslage der Schwangeren (z.b. durch Vorlage des oben genannten Formblattes) muss zunächst ein zeitlich begrenztes Beschäftigungsverbot durch Sie als Schulleitung ausgesprochen werden. Kopiervorlage Beschäftigungsverbot auf S. 12. Als nächsten Schritt müssen Sie als Schulleiterin/ Schulleiter eine Beurteilung der individuellen Arbeitsbedingungen der werdenden Mutter durchführen. Diese Forderung ergibt sich aus der Arbeitgeberverpflichtung (Dienstherrnpflicht) nach 5 Arbeitsschutzgesetz und dem Mutterschutzgesetz in Verbindung mit der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz und der Mutterschutz-Elternzeit-Verordnung. Die Gefährdungsbeurteilung, die möglichst mit der Schwangeren zusammen erstellt werden sollte, beinhaltet die Betrachtung aller Tätigkeiten der werdenden Mutter sowie Art, Ausmaß und Dauer möglicher Gefährdungen. Kopiervorlage Gefährdungsbeurteilung auf S. 13. Erforderliche Maßnahmen nach Erstellung der Gefährdungsbeurteilung Falls die Beurteilung ergibt, dass Sicherheit oder Gesundheit der werdenden Mutter gefährdet sein könnten, müssen umgehend Schutzmaßnahmen veranlasst werden. Als erste Schutzmaßnahme muss geprüft werden, inwieweit das Arbeitsumfeld oder die Arbeitsbedingungen der Schwangeren optimiert werden könnten. Denkbar sind Änderungen des Stundenplanes, Anpassung der ergonomischen Bedingungen, kein Umgang mit chemischen oder biologischen Gefahrstoffen, Meiden von physikalischen Gefährdungen wie Strahlung, Vibrationen, Lärm o.ä. (Tätigkeitsverbote). Sind Änderungen der Arbeitsbedingungen am ursprünglichen Arbeitsplatz der Schwangeren nicht möglich, müssen alternative Beschäftigungsmöglichkeiten geprüft werden. Informationen hierzu unter Schritt 4. Wenn auch alternative Beschäftigungsmöglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, muss zum Schutz der werdenden Mutter und des ungeborenen Kindes eventuell ein erneutes zeitlich begrenztes Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden. Informationen hierzu unter Schritt 5. In einem abschließenden Gespräch erläutern Sie der betroffenen Kollegin noch einmal das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung und die beschlossenen Maßnahmen. Falls ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden muss, erfolgt auch hier eine ausführliche Begründung und schriftliche Dokumentation. Über das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung müssen außerdem informiert werden: a) die übrigen weiblichen Beschäftigten der Schule (in anonymisierter Form), b) der Personalrat, c) die Gleichstellungsbeauftragte und d) nur bei tarifbeschäftigten Schwangeren: das Gewerbeaufsichtsamt (GAA) Für die Schritte a-c gilt: Achtung: Der tatsächliche Immunstatus der Schwangeren und die Schwangerschaftsdaten dürfen nicht bekanntgegeben werden! Eine Kopiervorlage für das Formular des GAA Mitteilung über die Beschäftigung einer werdenden Mutter finden Sie auf S. 19. Das ausgefüllte Formular ist baldmöglichst von Ihnen an das regionale GAA zu senden. 2 3
5 Schritt 3 Schritt 4 Ermittlung der Infektionsgefährdung Alternative Beschäftigungsmöglichkeiten Eine wesentliche gesundheitliche Gefährdung für schwangere Landesbedienstete in Schulen sind Infektionen mit Kinderkrankheiten oder anderen viralen Erkrankungen. Diese Infektionen haben neben der Erkrankung der Mutter oft auch erhebliche Auswirkungen auf das ungeborene Kind (Entwicklungsstörungen, Missbildungen, Fruchttod). Um das Risiko für die betreffende schwangere Kollegin an Ihrer Schule im Rahmen Ihrer Gefährdungsbeurteilung abschätzen zu können, bearbeiten Sie bitte zusammen mit der werdenden Mutter sorgfältig die Tabelle Ermittlung der Infektionsgefährdung, Kopiervorlage auf S.18. Dazu benötigen Sie jetzt auch das ausgefüllte Formblatt Beurteilung der Immunitätslage (Kopiervorlage auf S. 11), welches die schwangere Kollegin bereits im Vorfeld mit ihrem behandelnden Arzt erstellt hat. Der Tabelle entnehmen Sie die notwendigen Maßnahmen (Beschäftigungsverbote) bei unklarer oder fehlender Immunität, welche zum Schutze von Mutter und Kind konsequent eingehalten werden müssen. Das Ergebnis der Prüfung des Infektionsschutzes und die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden in die Gefährdungsbeurteilung (Schritt 2) übernommen. Bei unklarer oder nicht ausreichender Immunitätslage der Schwangeren oder wenn durch die Gefährdungsbeurteilung Risiken für die Gesundheit von Mutter oder Kind ermittelt worden sind, darf die Lehrerin nicht mehr in ihrem bisherigen Arbeitsbereich eingesetzt werden oder es muss in bestimmten Fällen ein Kontaktverbot mit Schülerinnen und Schülern ausgesprochen werden. Es gilt das Prinzip der Risikominimierung. Vor einem generellen Beschäftigungsverbot muss überlegt werden, ob die Lehrerin nicht anderweitig eingesetzt werden kann. Möglichkeiten sind z.b.: z Korrigieren von Klassenarbeiten z Vorbereiten von Prüfungen z Entwicklung von Unterrichtsmaterialien z Tätigkeit an einer anderen Schule ohne spezielles Gefährdungspotential z Planung und Organisation von Ausflügen, Klassenfahrten, etc. z ggf. Einzelförderung von Schülerinnen und Schülern Die schwangere Lehrerin oder sonstige Landesbedienstete an einer niedersächsischen Schule ist nicht generell als krank oder leistungsgemindert einzustufen, sie unterliegt jedoch während der Schwangerschaft und auch Stillzeit einem besonderen Schutz. Zur Entlastung der personellen Situation im Bereich Schule und vor allem auch mit Blick auf die psychische Situation der werdenden Mutter ist es wichtig und wertvoll, eine berufliche Tätigkeit bis zum Beginn des Mutterschutzes zu ermöglichen. Auch hierzu berät Sie gern die zuständige Arbeitsmedizinerin/der zuständige Arbeitsmediziner. 4 5
6 Schritt 5 Beschäftigungsverbot Rechtlicher Rahmen Wenn das Leben oder die Gesundheit der werdenden Mutter oder des Kindes durch die berufliche Tätigkeit gefährdet ist und keine alternative Beschäftigungsmöglichkeit besteht, müssen Sie ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Hier unterscheidet man das individuelle vom generellen Beschäftigungsverbot: a) ein individuelles Beschäftigungsverbot wird durch den behandelnden Arzt der Schwangeren ausgesprochen, wenn schwangerschaftsbedingte Beschwerden sich durch die berufliche Tätigkeit verstärken (z.b. Gerüche verstärken Übelkeit, erhöhte Stressempfindlichkeit). Es ist ein ärztliches Attest erforderlich. Folgende rechtliche Vorgaben bilden den Rahmen zum Thema Mutterschutz: z Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter, kurz: Mutterschutzgesetz (MuSchG) z Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) z Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) b) ein generelles Beschäftigungsverbot oder eine Beschäftigungsbeschränkung wird durch den Arbeitgeber (hier die Schulleitung) ausgesprochen. Wenn nach erfolgter Gefährdungsbeurteilung und Ausschöpfung aller geeigneten Maßnahmen (wie Umgestaltung des Arbeitsplatzes oder Umsetzung der werdenden Mutter) nicht gewährleistet werden kann, dass durch die berufliche Tätigkeit eine Gefährdung für Mutter oder Kind auftreten kann, müssen Sie ein generelles, befristetes oder unbefristetes, Beschäftigungsverbot aussprechen. Ein ärztliches Attest ist dafür nicht erforderlich. Ein Kopiervorlage Beschäftigungsverbot durch Arbeitgeber finden Sie auf S.12. Im Unterschied zu einem Beschäftigungsverbot können Sie auch ein Tätigkeitsverbot aussprechen. Hier wird das Verbot für eine bestimmte, Mutter oder Kind potentiell gefährdende Tätigkeit im Rahmen der fachspezifischen Beschäftigung ausgesprochen (z. B. in den Fächern Sport, Schwimmen, Chemie u.a.). Oft können diese einzelnen Tätigkeiten an andere Personen delegiert werden. c) Schutzfristen In den letzten 6 Wochen vor der Entbindung und 8 Wochen nach der Entbindung dürfen alle werdenden Mütter/ Mütter nicht beschäftigt werden. Dies und auch die Besonderheiten bei Früh- oder Mehrlingsgeburten regeln die 3 und 6 MuSchG. Beratung und Unterstützung Ihre regional zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit finden Sie unter Bei arbeitsmedizinischen Fragen wenden Sie sich bitte an: Herrn Rainer Standke, Facharzt für Arbeitsmedizin der Niedersächsischen Landesschulbehörde, [email protected] Frau Marlies Kummert, Koordinierende Arbeitsmedizinerin im Niedersächsischen Kultusministerium, [email protected] Zu allen Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes finden Sie auch umfangreiche Informationen und Hilfestellungen im Internet unter Wünscht die Schwangere vor der Entbindung ausdrücklich eine Weiterbeschäftigung, kann dies ermöglicht werden. Ein entsprechendes Musterformular Einverständniserklärung Schwangere finden Sie als Kopiervorlage auf S. 20. Das Einverständnis kann von der Schwangeren jederzeit zurückgezogen werden mit der Folge, dass sie dann sofort nicht mehr beschäftigt werden darf. Sie als Schulleiterin/ Schulleiter entscheiden allein nach Maßgabe ihrer Fürsorgepflicht, ob eine Weiterbeschäftigung an ihrer Schule zugelassen wird. Zur Erinnerung: Alle im Text aufgeführten Kopiervorlagen finden Sie im Anhang oder auch auf der Website nibis.de unter der Rubrik Inhalte Schwangere Maßnahmen zum Download. 6 7
7 Kopiervorlage 1 Kopiervorlage 2.1 Checkliste Mutterschutz Erstgespräch mit schwangerer Kollegin mit Hinweis auf Mutterschutzgesetz und Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz Aushändigen des Informationsblattes Mutterschutz für Schwangere Aushändigen des Formblattes Beurteilung der Immunitätslage Aussprechen eines vorläufigen Beschäftigungsverbotes bis zur Klärung der Immunitätslage Durchführung der Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz Ergebnis und erforderliche Maßnahmen mit der Schwangeren besprechen Unterrichtung über das Ergebnis und die beschlossenen Maßnahmen an den Personalrat an die anderen weiblichen Beschäftigten an die Gleichstellungsbeauftragte Informationsblatt Mutterschutz für Schwangere" Herzlichen Glückwunsch! Sie haben Ihrer Schulleitung mitgeteilt, dass bei Ihnen eine Schwangerschaft besteht. Ab sofort unterliegen Sie an Ihrem Arbeitsplatz dem besonderen Schutz der werdenden Mutter vor Gefahren, Überforderungen und gesundheitlichen Schäden. Der Gesetzgeber hat eine Reihe von verbindlichen Vorschriften, Gesetzen und Verordnungen erlassen, die ab sofort für Sie gültig sind und von Ihrer Schulleitung umgesetzt werden müssen. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über diese Bestimmungen. Bitte lesen Sie diese zu Ihrer Information sorgfältig durch. Das Mutterschutzgesetz MuSchG regelt, welche Vorkehrungen und Maßnahmen Ihr Arbeitgeber treffen muss, um mögliche Gefahren für Sie und Ihr Kind abzuwenden. An die Stelle des Arbeitgebers tritt hier Ihre Schulleiterin oder Ihr Schulleiter. Die Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz verpflichtet die Schulleiterin/ den Schulleiter, eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen an Ihrem individuellen Arbeitsplatz in Form einer Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Hierbei werden sämtliche Belastungen und Gefährdungen ermittelt und die erforderlichen Maßnahmen zur Vermeidung festgelegt. Dies geschieht in schriftlicher Form. Ermittlung der Infektionsgefährdung Eine wesentliche gesundheitliche Gefährdung für Sie als schwangere Landesbedienstete in Schule sind Infektionen mit sogenannten Kinderkrankheiten oder anderen viralen Erkrankungen. Diese Infektionen haben neben der Erkrankung der Mutter oft auch erhebliche Auswirkungen auf das ungeborene Kind (Entwicklungsstörungen, Missbildungen, Fruchttod). Die rechtzeitige Impfung zum Erwerb der Immunität aller Beschäftigten einer Schule ist zugleich die beste Vorsorge für den Fall einer Schwangerschaft. Für Ringelröteln, Zytomegalie und Scharlach gibt es jedoch noch keine Impfmöglichkeit. Um das Risiko für Sie und Ihr Kind im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung abschätzen zu können, bearbeiten Sie bitte zusammen mit Ihrer Schulleiterin/ Ihrem Schulleiter sorgfältig die Tabelle Ermittlung der Infektionsgefährdung. Bei tarifbeschäftigten Schwangeren schriftliche Mitteilung an das Gewerbeaufsichtsamt Bei Beamtinnen schriftliche Mitteilung an die oberste Dienstbehörde, hier die Niedersächsische Landesschulbehörde Dazu benötigen Sie das Formblatt Beurteilung der Immunitätslage, welches Ihnen Ihre Schulleitung ausgehändigt hat und möglichst umgehend von Ihrem behandelnden Arzt ausgefüllt werden sollte. Die Immunität kann durch komplett dokumentierte Impfungen in Ihrem Impfausweis belegt werden oder durch eine serologische Untersuchung Ihres Blutes. Der Tabelle Ermittlung der Infektionsgefährdung können Sie die notwendigen Maßnahmen (Beschäftigungsverbote) bei unklarer oder fehlender Immunität entnehmen und diese mit Ihrer Schulleitung besprechen. Das Ergebnis der Prüfung des Infektionsschutzes und die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden in die Gefährdungsbeurteilung übernommen. Unterlagen archivieren Die Gefährdungsbeurteilung ist in der Schule zu archivieren. Eine Kopie muss auch in der Personalakte der Schwangeren abgelegt werden. Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung Möglichst zeitnah nach Ihrer Mitteilung über die bestehende Schwangerschaft wird Ihre Schulleitung mit Ihnen eine Beurteilung Ihrer individuellen Arbeitsbedingungen durchführen (Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz). Hier werden verbindliche Schutzmaßnahmen für Ihre weitere berufliche Tätigkeit bis zum Beginn der gesetzlichen Mutterschutzfrist festgelegt. Gegebenenfalls kann auch ein Tätigkeitsverbot oder ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden, wenn durch die berufliche Tätigkeit eine Gefährdung für Sie oder Ihr Kind nicht ausgeschlossen werden kann. Die Gefährdungsbeurteilung wird in schriftlicher Form erstellt und ein Exemplar Ihrer Personalakte hinzugefügt. 8 9
8 Kopiervorlage 2.2 Kopiervorlage 3 Verhalten in der Schule Nutzen Sie bitte in Ihren Pausen und bei Bedarf auch während der Arbeitszeit die Möglichkeiten, sich auszuruhen. Neben kleinen Spaziergängen an der frischen Luft können Sie auch die Ruhe-/Liegemöglichkeit in einem dafür geeigneten Raum in Anspruch nehmen. Pausenaufsicht ist auch weiterhin möglich, solange eine Gefährdung durch extreme Witterungsverhältnisse (Hitze, Kälte, Glätte) oder aggressive oder rempelnde Kinder ausgeschlossen werden kann. Klassenfahrten oder mehrtägige Fortbildungen sind nicht mehr möglich, da die zulässigen täglichen Arbeitszeiten für Schwangere überschritten werden. Beachten Sie auch die weiteren Schutzvorschriften: z kein Heben und Tragen von Lasten regelmäßig über 5 kg oder gelegentlich über 10 kg (Sportunterricht?) z kein regelmäßiges Strecken oder Beugen des Körpers, kein Hocken oder Bücken z keine Nutzung von Leitern oder Tritten (Absturzgefahr) z keine dauerhafte Lärmbelastung über 80 db(a), kurzfristige Höchstgrenze ist 90 db(a) z Vermeiden jedweden Kontaktes mit krebserzeugenden, erbgutverändernden oder fruchtschädigenden Gefahrstoffen Mutterschutzfristen Die Mutterschutzfrist beginnt 6 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin und endet 8 Wochen nach der Entbindung. Es gibt jedoch Sonderfristen bei Risikoschwangerschaften oder Mehrlingsschwangerschaften. Während der Mutterschutzfristen dürfen Schwangere nicht beschäftigt werden, es sei denn, dass sie dies ausdrücklich wünschen. In diesem Fall ist eine schriftliche Erklärung (siehe Kopiervorlage S.20) erforderlich, die jederzeit widerrufen werden kann. Die abschließende Entscheidung über eine Weiterbeschäftigung liegt jedoch bei der Schulleiterin/ beim Schulleiter. Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihre Schulleiterin/ Ihren Schulleiter. Weitere Informationen erhalten Sie auf der speziell für niedersächsische Schulen eingerichtete Website Inhalte Schwangere. Die für Ihre Schule zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit oder die zuständige Arbeitsmedizinerin/der zuständige Arbeitsmediziner können bei Bedarf ebenfalls hinzugezogen werden. Bitte beachten Sie die besonderen Schutzmaßnahmen und Empfehlungen zum Thema "Mutterschutz für Schwangere". Bleiben Sie gesund und genießen Sie die verbleibende Zeit Ihrer Schwangerschaft. Alles Gute für Sie und Ihr Kind Beurteilung der Immunitätslage werdender Mütter beim beruflichen Umgang mit Kindern und Jugendlichen Dokumentation durch den Betriebsarzt/behandelnden Arzt zur Weitergabe an die Schulleitung Bei Frau geb. am beschäftigt als liegt ein ausreichender Antikörper- bzw. Impfschutz gegen folgende Infektionserkrankungen vor: - bei beruflichem Umgang mit Kindern bis zum vollendeten 6. Lebensjahr: Röteln ja nein Masern ja nein Mumps ja nein Windpocken ja nein Ringelröteln ja nein Zytomegalie ja nein - bei beruflichem Umgang mit Kindern vom 6. bis zum 10. Lebensjahr: Röteln ja nein Windpocken ja nein - bei beruflichem Umgang mit Kindern und Jugendlichen vom 10. bis zum 18. Lebensjahr: Röteln ja nein - bei Umgang mit Kindern mit engem Körperkontakt (Pflege, Windeln, Füttern u. ä.) (Förderschule geistige Entwicklung und/oder körperliche und motorische Entwicklung): Röteln ja nein Masern ja nein Mumps ja nein Zytomegalie ja nein Hepatitis A ja nein Hepatitis B ja nein Von einer ausreichenden Immunität ist auszugehen, wenn die Schwangere eine lückenlose Impfung nachweisen kann, wenn sie selbst die Erkrankung bereits gehabt hat oder wenn ein serologischer Nachweis der Antikörper erhoben wurde. Aufgrund der oben erhobenen Befunde erfolgt die Entscheidung über ein Beschäftigungsverbot oder gegebenenfalls über eine Tätigkeitsbeschränkung durch die jeweilige Schulleitung. Datum Unterschrift und Stempel der/des (Betriebs-)Ärztin/Arztes 10 11
9 Kopiervorlage 4 Kopiervorlage 5.1 Beschäftigungsverbot durch Arbeitgeber ( 4 und 5 Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz) Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz MuSchEltZV i.v.m.der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz Stand:11/2012 Name der Schule, Ort (Schulstempel) Für Frau geb. am tätig als voraussichtlicher Entbindungstermin: Name, Vorname der werdenden/stillenden Mutter (Personendaten nur bei Aktualisierung): spreche ich gemäß 3 MuSchG und/oder 3, 4, 5 MuSchArbV mit Wirkung vom ein generelles Beschäftigungsverbot aus, da Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet sind. Schwangerschaft mitgeteilt am: Beginn der Mutterschutzfrist: Voraussichtlicher Entbindungstermin: Grund: Tätigkeitsbereiche: Unterricht Werkunterricht Sportunterricht Musikunterricht Kunstunterricht die durchgeführte Beurteilung der Arbeitsbedingungen der Schwangeren ergab eine mögliche Gefährdung der Gesundheit für Mutter und /oder Kind vorschulischer Einsatz Verwaltungstätigkeiten Biologieunterricht Chemieunterricht Fachpraxisunterricht Küchen/Hauswirtschaft es besteht eine bisher ungeklärte oder keine ausreichende Immunität der Schwangeren für ihre Tätigkeit (Koordinatoren etc.) Arbeitsplatz Physikunterricht Förderunterricht es ist eine Infektionskrankheit in unserer Einrichtung aufgetreten, für die bei der Schwangeren keine ausreichende Immunität besteht. andere Gründe: Unterricht in folgenden Klassenstufen/Gruppen:Schulform(en): (Alter der Kinder angeben, wenn Schüler < 11. Lebensjahr) Das Beschäftigungsverbot gilt : voraussichtlich bis zum. Arbeitszeiten (bitte Stundenplan beilegen): bis zum Ende der Schwangerschaft Ort/ Datum Stempel und Unterschrift der Schulleiterin/des Schulleiters Die Gefährdungsbeurteilung wurde durchgeführt von: Schulleitung Name, Vorname Unter Mitwirkung von: Bei der Gefährdungsbeurteilung sollten Sie sich von der zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit oder einer Arbeitsmedizinerin/einem Arbeitsmediziner unterstützen lassen. Weitere Personen können ggf. mitwirken. Original an die Schwangere aushändigen, jeweils eine Kopie - an die Niedersächsische Landesschulbehörde - für die Personalakte der Schule Fachkraft für Arbeitssicherheit Arbeitsmediziner/-in (Name, Vorname) (Name, Vorname) Funktion (Name, Vorname) 12 13
10 Kopiervorlage 5.2 Kopiervorlage 5.3 Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz Gliederung nach Tätigkeiten Tätigkeit Gefährdung ja nein Maßnahme Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz Gliederung nach Tätigkeiten Tätigkeit Gefährdung ja nein Maßnahme Unterricht grundsätzlich Arbeitszeitüberschreitung (mehr als 8,5 Std./Tag) Unfallgefahren durch Stolpern, Stürzen, glatte Böden, Arbeit auf Leitern und Tritten Möglichkeit für die Schwangere, jederzeit Hilfe zu holen Sind Stuhl und Tisch der Körpergröße der Schwangeren angepaßt oder anpaßbar? Heben und Tragen von Lasten: - regelmäßig über 5 kg? - gelegentlich über 10 kg? Stundenplan anpassen Ursachen beseitigen keine Alleinarbeit passenden Stuhl/Tisch bereitstellen Pausenaufsicht Sportunterricht Kommt es während der Pausenaufsicht regelmäßig zu Rempeleien durch Schüler oder muss die Lehrerin bei Streitigkeiten körperlich eingreifen? Ist die Schwangere während der Pausenaufsicht extremen Witterungseinflüssen ausgesetzt (Hitze, Kälte, Nässe, Glatteis)? Heben und Tragen von Sportgeräten Hilfestellung bei Übungen der Schüler Lärmbelastung regelmäßig über 80 db(a), Gefahr des Erschreckens durch plötzlichen Lärm Freistellung von Pausenaufsicht Freistellung von Pausenaufsicht Infektionsgefährdung Muss die Schwangere sich häufig bücken, strecken, hinhocken? Besteht lt. Bescheinigung ausreichender Infektionsschutz gegen folgende Infektionskrankheiten beim Umgang mit Kindern (ggf. Mehrfachantwort möglich)? Kinder unter 6 Jahren (Kindergarten) Röteln, Masern, Mumps, Windpocken, Ringelröteln Kinder unter 10 Jahren (Grundschule, Förderschule) Röteln, Windpocken Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren: Röteln Kinder in Förderschulen oder inklusiven Schulen: Röteln, Masern, Mumps, Zytomegalie, Hepatitis B siehe Tabelle Infektionsschutz siehe Tabelle Infektionsschutz Beschäftigungsverbot bis zur 20. Schwangerschaftswoche siehe Tabelle Infektionsschutz Schwimmunterricht Pflege, Hilfe bei Toilettengängen, Erste Hilfe Biologie- Unterricht Erteilt die Lehrerin Schwimmunterricht? Besteht eine Verpflichtung zu Erste-Hilfe-Maßnahmen oder zur Rettung im Wasser? Infektionsgefährdung durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten (Speichel, Blut, Urin oder Kot) oder durch engen Körperkontakt (Hautkontakt), Umgang mit Verbandszeug oder Schmutzwäsche? Infektion durch verwendete Viren, Bakterien oder Schimmelpilze in Versuchen Umgang mit Gefahrstoffen (Desinfektionsmittel, Säuren) persönlicher Körperschutz (Handschuhe), ggf. Verbot der Tätigkeit persönlicher Körperschutz, ggf. Verbot der Tätigkeit Ersatzstoffe suchen, ggf. Verbot der Tätigkeit Zytomegalie wichtig nur bei Umgang mit Kindern, sofern enger Körperkontakt (Hautkontakt) oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten (Speichel, Blut, Urin, oder Kot) nicht zu vermeiden ist) Beschäftigungsverbot Physik- Unterricht Chemie- Unterricht Umgang mit Röntgenstrahlung, Laserstrahlung oder radioaktiver Strahlung Ist der Kontakt zu krebserzeugenden, erbgutverändernden und fruchtschädigenden Stoffen (CMR-Gefahrstoffen) ausgeschlossen? Zytomegalie (wichtig nur bei Begleitung von Toilettengängen und beim Windeln von Kindern) Ist der Kontakt zu sehr giftigen, giftigen oder für den Menschen gesundheitsschädlichen Stoffen ausgeschlossen? Verbot der Tätigkeit bei Grenzwertüberschreitung und bei hautresorptiven Stoffen Liegt in der Schule zur Zeit eine akute Infektion von Keuchhusten, Virusgrippe, Scharlach, Masern, Mumps Windpocken, Ringelröteln, Hepatitis oder Röteln vor? befristetes Beschäftgungsverbot beachten! s. Tabelle Infektionsschutz Bei Fragen, die mit beantwortet wurden, müssen umgehend geeignete Maßnahmen zum Schutze der werdenden Mutter und ihres Kindes festgelegt werden. Hat die Schwangere Kontakt zu Schultieren? eventuell Verbot des direkten Kontaktes Besteht die Gefahr von Zeckenbefall (bei pädagogischen Angeboten im Freien)? Verbot der Tätigkeit 14 15
11 Kopiervorlage 5.4 Kopiervorlage 5.5 Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz MuSchEltZV i.v.m. der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz MuSchEltZV i.v.m. der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz Schutzmaßnahmen und Anmerkungen: Aufgrund obenstehender Gefährdungsbeurteilung wurden folgende Schutzmaßnahmen veranlasst: Kein Unterrichtseinsatz in folgenden Fächern: Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung Eine Gefährdung liegt aktuell nicht vor. Eine Gefährdung liegt nicht vor. Der Arbeitsplatz wird beibehalten. Es kann nur unter Einhaltung der vorstehend aufgeführten Bedingungen auf dem bisherigen Arbeitsplatz weiter gearbeitet werden. Kein Unterrichtseinsatz in folgenden Klassen: Aufgrund eines Beschäftigungsverbotes setzt die werdende Mutter bis zum vollständigen Nachweis des Immunschutzes mit der Arbeit aus. Eine Gefährdung ist nicht auszuschließen; deshalb wurde die werdende Mutter an einen anderen Arbeitsplatz umgesetzt. Anpassung des Stundenplanes: Aufgrund eines Beschäftigungsverbotes setzt die werdende Mutter bis zum mit der Arbeit aus; völlig mit der Arbeit aus. Unterschrift der Schulleitung Erforderliche Anpassungen des Arbeitsplatzes, organisatorische Veränderungen: Unterschrift der Fachkraft für Arbeitssicherheit (für die Beratung) Unterschrift der Arbeitsmedizinerin/des Arbeitsmediziners (für die Beratung) Mitteilung an das Gewerbeaufsichtsamt Nachweis der sicheren Immunität gegen folgende Infektionskrankheiten: Röteln Masern Mumps Windpocken Ringelröteln Keuchhusten Nur bei Tarifbeschäftigten! Mitteilung an das Gewerbeaufsichtsamt Datum: Unterschrift der Schulleitung Formular des Gewerbeaufsichtsamtes: Kopiervorlage S.19 oder Zytomegalie Hepatitis A Hepatitis B Sonstige Schutzmaßnahmen/Anmerkungen: Unterrichtung Folgende Personengruppen müssen gemäß 2 der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz nach Abschluss der Gefährdungsbeurteilung durch die Schulleitung über das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung und die veranlassten Schutzmaßnahmen unterrichtet werden: Achtung: Der tatsächliche Immunstatus der Schwangeren und die Schwangerschaftsdaten dürfen NICHT bekanntgegeben werden! Unterrichtung der schwangeren Beschäftigten Datum: Unterschrift der schwangeren Arbeitnehmerin Unterrichtung der übrigen weiblichen Arbeitnehmerinnen Datum: Unterschrift der Schulleitung der Schule Unterrichtung des Personalrats Datum: Unterschrift der Schulleitung Unterrichtung der Gleichstellungsbeauftragten Datum: Unterschrift der Schulleitung 16 17
12 Kopiervorlage 6 Kopiervorlage 7 Ermittlung der Infektionsgefährdung der Schwangeren in der Schule Dokumentation als Anlage zur Gefährdungsbeurteilung Durchgeführt für Frau am Gewerbeaufsicht in Niedersachsen Krankheit Röteln Beschäftigungsverbot bei fehlender oder nicht geklärter Immunität grundsätzlich bei Auftreten der Erkrankung in der Einrichtung trifft zu bis Ende 20. SSW nach 20. SSW: bis 22. Tag nach letztem Erkrankungsfall Mitteilung über die Beschäftigung einer werdenden Mutter nach 5 Abs. 1, 19 Mutterschutzgesetz An das zuständige Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Ansprechpartner im Betrieb Windpocken gesamte Schwangerschaft bei Umgang mit Kindern bis 10. LJ bei Umgang mit Kindern ab 11. LJ: bis 26.Tag nach letztem Erkrankungsfall Name und Anschrift der Firma Masern gesamte Schwangerschaft bei Umgang mit Kindern bis 6. LJ bei Umgang mit Kindern ab 7. LJ: bis 15.Tag nach letztem Erkrankungsfall Name, Vorname der werdenden Mutter Geburtsdatum Postleitzahl Wohnort, Straße, Hausnummer Telefon Mumps gesamte Schwangerschaft bei Umgang mit Kindern bis 6. LJ bei Umgang mit Kindern ab 7. LJ: bis 26.Tag nach letztem Erkrankungsfall mutmaßlicher Tag der Entbindung Schwangerschaft besteht laut: eigener Angabe ärztl. Bescheinigung Beschäftigungsort z.b. Betrieb/Filiale/Zweigstelle (Anschrift) Ringelröteln Zytomegalie Keuchhusten Hepatitis A bis Ende 20. SSW bei Umgang mit Kindern bis 6. LJ gesamte Schwangerschaft bei engem Körperkontakt oder Kontakt zu Körperflüssigkeiten (Speichel, Urin, Blut, Kot) nein nein bei Umgang mit Kindern ab 7. LJ: bis 21. Tag nach letztem Erkrankungsfall bis 10. Woche nach letztem Erkrankungsfall bis 21. Tag nach letztem Erkrankungsfall bis 29. Tag nach letztem Erkrankungsfall beschäftigt als (Berufsbezeichnung) bei erneuter Schwangerschaft während der Elternzeit: Elternzeit bis: Genaue Angaben zur derzeitigen Tätigkeit: tägliche Arbeitszeit: Std./min tägliche Ruhepause(n): Std./min von von bei Kündigung: gekündigt durch Arbeitgeber Arbeitnehmer Die Gefährdungsbeurteilung nach 1 Mutterschutzarbeitsplatzverordnung wurde durchgeführt. Uhr Uhr bis bis Uhr Uhr Wöchentliche Arbeitszeit beträgt Std./Min Ja Nein Hepatitis B bei Kontakt zu Blut (med. Versorgung) oder bei Verletzungsgefahr durch Kinder * gesamte Schwangerschaft, da Inkubationszeit bis zu max. 180 Tagen Eine Gefährdung liegt nicht vor; der Arbeitsplatz wird beibehalten. Eine Gefährdung ist nicht auszuschließen; deshalb wurde die werdende Mutter an einen anderen Arbeitsplatz umgesetzt. Grippe (Influenza) nein bis 8. Tag nach letztem Erkrankungsfall Aufgrund eines Beschäftigungsverbotes setzt die werdende Mutter teilweise oder völlig mit der Arbeit aus. Der Durchschnittsverdienst gem. 11 Abs. 1 MuSchG wird weiter gezahlt Der Betriebs-/Personalrat wurde von dem Bestehen der Stempel und Unterschrift des Arbeitgebers Schwangerschaft am unterrichtet. SSW = Schwangerschaftswoche, LJ = vollendetes Lebensjahr, * = abhängig von der Gefährdungsbeurteilung Unterschrift Schulleitung Unterschrift Schwangere Autor: V. Mein, GAA-H, Stand
13 Kopiervorlage 8 Einverständniserklärung Schwangere Name: Vorname: Schule: Beginn der gesetzlichen Mutterschutzfrist ( 3 Abs. 2 MuSchG) am: Hiermit erkläre ich ausdrücklich meinen Wunsch, während der gesetzlichen Mutterschutzfrist vor der Entbindung weiterhin meine Tätigkeit als ausüben zu wollen. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit zurückziehen mit der Folge, dann sofort nicht mehr beschäftigt zu werden. Mir ist bekannt, dass allein die Schulleitung entscheidet, ob eine Weiterbeschäftigung während der gesetzlichen Mutterschutzfrist vor der Entbindung zugelassen wird. Datum: Unterschrift Lehrerin/Landesbedienstete: Unterschrift Schulleiterin/Schulleiter: 20
Name, Vorname der werdenden/stillenden Mutter (Personendaten nur bei Aktualisierung):
5.1 MuSchEltZV i.v.m.der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz Stand:11/2012 Name der Schule, Ort (Schulstempel) Name, Vorname der werdenden/stillenden Mutter (Personendaten nur bei Aktualisierung):
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