Gesprächsleitfaden Mutterschaft
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- Etta Schräder
- vor 9 Jahren
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1 Gesprächsleitfaden Mutterschaft Dieser Gesprächsleitfaden dient Vorgesetzten und werdenden Müttern während und nach der Schwangerschaft als Informations- und Planungshilfe. Er listet die wichtigen Punkte auf, die es für diese Zeitspanne zu thematisieren gilt. Human Resources empfiehlt Vorgesetzten und Mitarbeitenden die Nutzung dieses Leitfadens, dieser hat jedoch keinen bindenden Vertragscharakter. Mitarbeiterin Voraussichtlicher Geburtstermin Vertragsart/-ende* unbefristet befristet bis Beschäftigungsgrad Vorgesetzte/-r Organisationseinheit Gesprächsdatum Bei befristetem Anstellungsverhältnis *Fällt das Vertragsende in die Zeit der Schwangerschaft oder des Mutterschaftsurlaubs, ziehen Sie Ihre Personalchefin oder Ihren Personalchef für ein Gespräch bei. Grundsätzlich gelten bis Vertragsende die gleichen gesetzlichen Regelungen wie bei unbefristeten Verträgen. Weitere Informationen finden Sie unter Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihre Personalchefin oder Ihren Personalchef. Seite 1 / 6
2 Während und nach der Schwangerschaft Während der Schwangerschaft ist die Frau empfindlicher gegenüber gewissen physikalischen Einflüssen, chemischen Stoffen oder Mikroorganismen. Solche Faktoren können mitunter schwerwiegende Folgen für die Entwicklung des ungeborenen Kindes haben. Ebenso sind beschwerliche Arbeiten gegen Ende der Schwangerschaft zu vermeiden. Der Arbeitgeber hat nach dem Gesetz schwangere Frauen und stillende Mütter so zu beschäftigen und ihre Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass ihre Gesundheit und die Gesundheit des Kindes nicht beeinträchtigt werden. Gesundheitliche Risikobeurteilung des Arbeitsplatzes Schwangere oder stillende Frauen dürfen keine gefährlichen oder beschwerlichen Arbeiten verrichten, wenn auf Grund einer Risikobeurteilung des Arbeitsplatzes eine gesundheitliche Belastung für Mutter und Kind besteht. Die schwangere Mitarbeiterin sollte sich deshalb unbedingt ab Kenntnis der Schwangerschaft an die Abteilung Sicherheit, Gesundheit und Umwelt (SGU) wenden, damit diese eine Risikobeurteilung des Arbeitsplatzes vornehmen kann. Eine Risikobeurteilung des Arbeitsplatzes ist nötig und steht noch aus. Eine Risikobeurteilung des Arbeitsplatz ist bereits erfolgt am (Datum) Die Informationsveranstaltung der SGU zum Thema Mutterschutz wurde/wird noch besucht Die wichtigsten Schutzmassnahmen sind Eine spezielle Risikobeurteilung des Arbeitsplatzes ist nicht nötig. Ruhe- und Stillmöglichkeit Die schwangere Mitarbeiterin muss sich bei Bedarf unter geeigneten Bedingungen hinlegen und ausruhen können. Die stillende Mutter hat Anspruch auf bezahlte Stillzeit in einem geeigneten Raum. Die Bestellung des entsprechenden Schlüssels zu einem der bestehenden Räume erfolgt über die SGU Ein nahegelegener separater Ruhe-/Stillraum ist vorhanden. Ein geeigneter Ruhe-/Stillraum wird intern organisiert und zur Verfügung gestellt. Ein geeigneter Ruhe-/Stillraum muss noch definiert werden, evtl. mit Unterstützung der Abteilung SGU. Seite 2 / 6
3 Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub Beschäftigungsverbot Während acht Wochen nach der Geburt besteht für die Mutter gemäss Arbeitsgesetz ein generelles Beschäftigungsverbot (siehe ArG, Art. 35a, Abs.3). Eine Wiederaufnahme der Arbeit ab der 9. bis zur 16. Woche ist nur mit dem Einverständnis der Mutter gestattet. Anspruch Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub An der ETH hat die werdende Mutter Anspruch auf vier Monate Mutterschaftsurlaub, der werdende Vater zehn. Sofern der Vater ebenfalls im ETH-Bereich beschäftigt ist, kann der viermonatige Mutterschaftsurlaub zwischen den Eltern aufgeteilt werden, wobei der Vater maximal zwei Monate beziehen darf und die Mutter frühestens ab der neunten Urlaubswoche wieder arbeiten darf. Während des viermonatigen Mutterschaftsurlaubes bleibt der Ferienanspruch erhalten, das heisst es erfolgt keine Kürzung der Ferientage. Partner oder Partnerin im ETH-Bereich tätig: Ja Nein Aufteilung Urlaub zwischen den Eltern: Ja Nein Noch offen (siehe auch Wiederaufnahme der Arbeit) Beginn Mutterschaftsurlaub In der Regel beginnt der Mutterschaftsurlaub ab dem Tag der Geburt. Der Urlaub kann auf Wunsch der Mitarbeiterin früher beginnen, frühestens ab einem Monat vor dem errechneten Geburtstermin. Vorzeitiger Beginn Mutterschaftsurlaub: Gewünscht Nicht gewünscht Noch offen Aufteilung Mutterschaftsurlaub Die ersten acht Wochen nach Geburt fallen unter das Arbeitsverbot. Ab der neunten Urlaubswoche kann die Mitarbeiterin falls sie dies wünscht ihre Arbeit mit einem reduzierten Pensum wiederaufnehmen. Der restliche Anspruch auf den Mutterschaftsurlaub verlängert sich dadurch entsprechend. Aufteilung Mutterschaftsurlaub: Gewünscht Nicht gewünscht Noch offen Verlängerung Mutterschaftsurlaub Die Arbeitnehmerin kann mit dem Einverständnis der vorgesetzten Person und unter Berücksichtigung der betrieblichen Situation den gesetzlichen Mutterschaftsurlaub von vier Monaten verlängern. Die Verlängerung kann als Ferien, Kompensation oder unbezahlten Urlaub bezogen werden. Verlängerung Mutterschaftsurlaub: Ja Nein Noch offen Gewünschte Verlängerung des Mutterschaftsurlaubs bis: Ferienguthaben bis Ende Mutterschaftsurlaub: Verlängerung wird wie folgt bezogen: Ferien: Kompensation Mehrstunden: Unbezahlter Urlaub: Datum Planung Abwesenheit Während des Mutterschaftsurlaubs soll die Abwesenheit der Mitarbeiterin wie folgt geplant werden: Die Vertretung wird sichergestellt durch: von / bis Es wird voraussichtlich keine Ersatzperson eingestellt. Es wird voraussichtlich eine Ersatzperson eingestellt*. Seite 3 / 6
4 *Die Lohnkosten der Mutter während dem Mutterschaftsurlaub werden auf den Überbrückungsfonds von Human Resources umgebucht, somit werden auf dem ordentlichen Fonds finanzielle Mittel für die Ersatzanstellung frei. Seite 4 / 6
5 Wiederaufnahme der Arbeit Die Mitarbeiterin tritt ihre Arbeitsstelle unter den bisherigen Vertragsbedingungen wieder an. Falls die Mitarbeiterin ihr Pensum reduzieren möchte, so muss dies mit der vorgesetzten Person verhandelt werden. Teilzeitarbeit ist an der ETH unter Berücksichtigung der betrieblichen Situation und dem Einverständnis der vorgesetzten Person grundsätzlich möglich. Einen Rechtsanspruch gibt es nicht. Wiederaufnahme der Arbeit: Ja Nein Noch offen Wiederaufnahme mit bisherigem Pensum: Ja Nein Noch offen Wiederaufnahme mit reduziertem Pensum: Ja Nein Noch offen Reduktion Pensum Bisheriger Beschäftigungsgrad: % Neuer Beschäftigungsgrad: % per (Datum, 1. des Monats) Stellenbeschreibung Die in der bisherigen Stellenbeschreibung festgelegten Aufgaben und Verantwortlichkeiten bleiben voraussichtlich unverändert. ändern sich voraussichtlich und werden per (Datum) angepasst. Für eine genaue Beschreibung des Aufgabenbereichs steht das Formular Stellenbeschreibung zur Verfügung. Schrittweise Wiederaufnahme der Arbeit Um die Rückkehr an den Arbeitsplatz zu erleichtern, kann die Erwerbstätigkeit schrittweise wieder aufgenommen werden. Die schrittweise Wiederaufnahme der Arbeit ist unter Berücksichtigung der betrieblichen Situation und dem Einverständnis der vorgesetzten Person grundsätzlich möglich. Schrittweise Wiederaufnahme der Arbeit: Ja Nein Noch offen Bisheriger Beschäftigungsgrad: % Neuer Beschäftigungsgrad: % per (Datum, 1. des Monats) Neuer Beschäftigungsgrad: % per (Datum, 1. des Monats) Zielpensum: % per (Datum, 1. des Monats) Seite 5 / 6
6 Entwicklung und Karriere Mitarbeitende der ETH Zürich können sich auf die Grundsätze zur Personalführung an der ETH Zürich stützen. Ein Grundsatz besagt, dass die persönliche Entwicklung aktiv unterstützt werden soll. Vorgesetzte sollen deshalb mit ihren Mitarbeitenden mögliche berufliche und persönliche Perspektiven entwickeln und sie mit entsprechenden Aufgaben und Massnahmen fördern. In einem gezielten Karriereplanungsgespräch zwischen der vorgesetzten Person und der Mitarbeiterin sollen die nächsten fünf Berufsjahre grob skizziert werden. Allgemeine Bemerkungen Unterschriften Ort, Datum Unterschrift Mitarbeiterin Ort, Datum Unterschrift Vorgesetzte/-r Mit der Unterschrift bestätigen wir, dass dieses Gespräch stattgefunden hat. Dieser Leitfaden hat keinen bindenden Vertragscharakter. Kopie geht an: Mitarbeiterin Vorgesetzte Person Human Resources empfiehlt, eine Kopie an die zuständige Personalchefin oder den zuständigen Personalchef zu senden. Seite 6 / 6
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