Das Klimaabkommen von Paris

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Das Klimaabkommen von Paris"

Transkript

1 Das Klimaabkommen von Paris Wege zur Umsetzung

2 Das Pariser Klimaabkommen 195 Staaten, darunter auch USA und China (Ratifizierung steht noch aus) Tritt 2020 in Kraft Ziel: Erderwärmung deutlich unter 2 Grad Celsius Ab 2050: Weltweite CO2-Neutralität gemeinsame, aber unterschiedliche Verantwortung für Klimaschutz

3 Klimaschutz Ein Kraftakt I Klimaziel schaffen: Ausstoß von zusätzlich 1000 Gt CO2 nicht überschreiten Bei Überschreitung äußerst gefährliches Ausmaß der Erderwärmung Ist das viel oder wenig? Derzeitige Reserven an Kohle, Öl und Erdgas => Gt CO2 2-Grad-Ziel: Von Gt CO2 in Form von Kohle, Öl und Gas müssen Gt im Boden bleiben! Pariser Klimaziel erfordert erhebliche Anstrengungen! Nicht Ressourcen sind knapp, sondern Kapazität der Atmosphäre!

4 Klimaschutz ein Kraftakt II Problem: Ausbau der Erneuerbaren drückt Preis der Fossilen Nachfrage nach Fossilen steigt weiter an Globaler Klimaschutz ist mehr als Ausbau der Erneuerbaren! Ausstiegsstrategie aus Öl, Kohle und Erdgas! (Dekarbonisierung bis 2050) D.h. CO2 Neutralität bei Wärme, Strom und Verkehr Dazu erforderlich: Schlagkräftige umweltpolitische Instrumente Förderung von Öl, Kohle und Gas unattraktiv, d.h. teuer machen!

5 Globaler Klimaschutz hat strukturelle Probleme Klimaschutz ist ein öffentliches Gut Anreiz für jedes Land, selbst keinen Klimaschutz zu betreiben Und: Keine internationale Durchsetzungsinstanz Öffentliches Gut Klimaschutz wird nicht ausreichend bereitgestellt

6 Anforderungen an klimapolitische Instrumente zusammengefasst Dekarbonisierung: Öl, Kohle und Erdgas unattraktiv machen Anreize für Staaten enthalten, in Klimaschutz zu investieren Trotz Anreiz zum Trittbrettfahren Trotz fehlender Durchsetzungsinstanz

7 Klimapolitische Instrumente bisher Kyoto Cap and Trade ( joint implementation ) Baseline and Credit Probleme USA trat aus, Privilegien für China heiße Luft Abbildung: BPB

8 Klimapolitik nach Paris Nationally Determined Contributions (nationale Klimaverpflichtungen, Art. 3) Staaten können NDC s untereinander handeln ( joint implementation, Art. 4) Wie soll Einhaltung gewährleistet werden? Länder müssen regelmäßig Bilanzberichte ihres CO2-Ausstoßes vorlegen (Art. 13) Gegenseitige Überprüfung, Prüfung durch Expertengruppe (Art. 13) Bei Nichteinhaltung: Blame and Shame als Sanktionsmechanismus (Art. 15) Finanzielle Kompensation für Klimaschutz für Entwicklungs- und Schwellenländer

9 Einordnung I Summe der nationale Klimaverpflichtungen reicht nicht aus für Begrenzung auf 2 Grad Aber: Vertrag sieht Überprüfung und Verschärfung ab 2020 alle fünf Jahre vor Fraglich, ob nationale Klimaziele (NDCs) eingehalten werden Reicht Blame and Shame als Sanktionsmechanismus aus? Möglichkeit auf veränderte Rahmenbedingungen zu verweisen Gegenseitige Legitimation bei Nicht-Einhaltung

10 Einordnung II Manipulationsanfälligkeit der Bilanzberichte Fraglich, ob Emissionsreduzierungen zusätzlich sind. Entscheidend: Klimaabkommen muss als fair empfunden werden! Deutschland und Europa müssen sich konsequent für Verschärfung und Einhaltung der nationalen Klimaverpflichtungen einsetzen

11 Das Klimaabkommen hat einen Auftrag für die Politik vor Ort! Art. 5: Naturschutz, Aufforstung, Erhalt von Feuchtgebieten, Grünland und Brachflächen zur Erhöhung der Senkenkapazität Art. 6 u. 12: Bildung für Klimaschutz, Menschen zur Partizipation am Klimaschutz anregen, Bewusstseinsbildung Art. 7: Anpassung an den Klimawandel, Widerstandsfähigkeit (z.b. Artenschutz) Art. 8: Forschung und Entwicklung: Erneuerbare, Effizienztechnologien

12 Fazit Öl, Kohle und Erdgas größtenteils im Boden lassen Nationale Klimaziele (NDCs) noch nicht ausreichend, aber Verschärfung geplant Abkommen basiert auf Freiwilligkeit Klimapolitische Instrumente des Abkommens Nationale Klimaziele Möglichkeit zum Emissionshandel (joint implementation) Kompensation für Entwicklungsländer Paris ist Arbeitsauftrag für Politik vor Ort: Naturschutz, Senkenkapazität, Technologieentwicklung, Bewusstseinsbildung

13 Vielen Dank

Pariser Klimakonferenz und Österreichs Energiewirtschaft. Mag. Iva Hattinger, EVN AG 3. März 2016

Pariser Klimakonferenz und Österreichs Energiewirtschaft. Mag. Iva Hattinger, EVN AG 3. März 2016 Pariser Klimakonferenz und Österreichs Energiewirtschaft Mag. Iva Hattinger, EVN AG 3. März 2016 Paris, Dezember 2015 Klimakonferenzen 1992 Rio de Janeiro (1. UNO Klimakonferenz) Berlin, Genf, Kyoto, Buenos

Mehr

Gliederung. 1. Wissenschaftliche Grundlagen 2. Kohlendioxid Emissionen 3. Klimaschutzabkommen von Paris 4. Wirtschaft 5. Osnabrück 6.

Gliederung. 1. Wissenschaftliche Grundlagen 2. Kohlendioxid Emissionen 3. Klimaschutzabkommen von Paris 4. Wirtschaft 5. Osnabrück 6. 1 1 Gliederung 1. Wissenschaftliche Grundlagen 2. Kohlendioxid Emissionen 3. Klimaschutzabkommen von Paris 4. Wirtschaft 5. Osnabrück 6. Zusammenfassung 2 2 Planetare Leitplanken nach Steffen et al., 2015

Mehr

Der Schweizer Gebäudepark nach dem Klimagipfel von Paris. für KGTV

Der Schweizer Gebäudepark nach dem Klimagipfel von Paris. für KGTV Der Schweizer Gebäudepark nach dem Klimagipfel von Paris [email protected] für KGTV 01.04.2016 1 Agenda 1. Wozu überhaupt Klimaschutz? 2. Was hat Paris gebracht? 3. Was passiert weltweit? 4. Was

Mehr

im Panel Mitigation Rede der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel auf dem VN-GS High Level Event on Climate Change

im Panel Mitigation Rede der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel auf dem VN-GS High Level Event on Climate Change NOT FOR FURTHER DISTRIBUTION Rede der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel auf dem VN-GS High Level Event on Climate Change im Panel Mitigation am Montag, 24. September 2007,

Mehr

(Hrsg.) Jörg Sommer. Michael Müller. Unter 2Grad? Was der Weltklimavertrag wirklich bringt

(Hrsg.) Jörg Sommer. Michael Müller. Unter 2Grad? Was der Weltklimavertrag wirklich bringt Jörg Sommer Michael Müller (Hrsg.) Unter 2Grad? Was der Weltklimavertrag wirklich bringt Teil 1: Der Weltklimavertrag und seine Geschichte Unter 2 Grad das ist die Kernbotschaft des Klimaschutzabkommens

Mehr

Nationale und internationale Verpflichtungen zum Klimaschutz. Jakob Wiesbauer-Lenz BMLFUW, I/4

Nationale und internationale Verpflichtungen zum Klimaschutz. Jakob Wiesbauer-Lenz BMLFUW, I/4 Nationale und internationale Verpflichtungen zum Klimaschutz Jakob Wiesbauer-Lenz BMLFUW, I/4 TEMPERATURANSTIEG 1901-2012 Anthropogen verursachte Treibhausgasemissionen Beiträge gemessen an globalen Emissionen

Mehr

Drei Szenarien: RWE 18/017 gkl Seite 1

Drei Szenarien: RWE 18/017 gkl Seite 1 Drei Szenarien: New Policies (NP) Zeigt auf, wie sich das Energiesystem bei Zugrundelegung der aktuellen Politik und der bis August 2018 angekündigten Pläne entwickeln könnte. Current Policies (CP) Geht

Mehr

Klimawandel für Fussgänger

Klimawandel für Fussgänger Klimawandel für Fussgänger Prof. Dr. Harald Lesch Bayrischer Klimarat LMU München & Hochschule für Philosophie (SJ) Seit 1850 bis heute: Es wird wärmer! Abweichungen der Temperaturen im Jahr 2015 vom

Mehr

ERGEBNISSE VON PARIS IM ÜBERBLICK. Helmut Hojesky BMLFUW, AL Abt. I/4 (Klimaschutz und Luftreinhaltung)

ERGEBNISSE VON PARIS IM ÜBERBLICK. Helmut Hojesky BMLFUW, AL Abt. I/4 (Klimaschutz und Luftreinhaltung) ERGEBNISSE VON PARIS IM ÜBERBLICK Helmut Hojesky BMLFUW, AL Abt. I/4 (Klimaschutz und Luftreinhaltung) AUSGANGSLAGE: WARUM PARIS? WARUM EIN NEUES ABKOMMEN? UNFCCC: 1992 am Rio-Erdgipfel angenommen. Ziel:

Mehr

Beitritt der DGSF in die Klima Allianz Deutschland

Beitritt der DGSF in die Klima Allianz Deutschland Beitritt der DGSF in die Klima Allianz Deutschland Wer ist die Klima Allianz? Wozu sollte die DGSF der Klima Allianz beitreten? Soziale Gerechtigkeit leben: Die am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich

Mehr

Emissionshandel ist Mittel der Wahl

Emissionshandel ist Mittel der Wahl Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Klimaschutz 30.06.2016 Lesezeit 4 Min Emissionshandel ist Mittel der Wahl Europäischer Emissionshandel, nationale Klimaziele, der Ausbau der

Mehr

Von Kyoto über Paris nach Marrakesch

Von Kyoto über Paris nach Marrakesch Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Internationale Klimapolitik 08.11.2016 Lesezeit 3 Min Von Kyoto über Paris nach Marrakesch Vor einem Jahr wurde das Pariser Klimaabkommen als

Mehr

Europäische Energie- und Klimapolitik

Europäische Energie- und Klimapolitik Europäische Energie- und Klimapolitik Zwischen Erfolg und Scheitern Florian Baumann Centrum für angewandte Politikforschung Forschungsgruppe Europa Maria-Theresia-Str. 21 81675 München Historische Entwicklung!

Mehr

Natürlicher Klimawandel

Natürlicher Klimawandel Klimasystem Das { } der Erde besteht aus verschiedenen Untersystemen, wobei die fünf wichtigsten die Atmosphäre (Luft), die Hydrosphäre (Wasser), die Kryosphäre (Eis), die Biosphäre (Leben) und die Pedosphäre

Mehr

Klimafinanzierung nach Paris

Klimafinanzierung nach Paris Klimafinanzierung nach Paris Sind wir auf dem Weg zu mehr Klimagerechtigkeit? SÜDWIND Rettet diese Welt Inhalt > Klimawandel und Entwicklungsländer > Das Abkommen von Paris > Bewertung > Ausblick Foto:

Mehr

Was kostet es, die Welt zu retten?

Was kostet es, die Welt zu retten? Was kostet es, die Welt zu retten? Der Klimawandel als Herausforderung für Wissenschaft und Politik Prof. Dr. Ottmar Edenhofer Co-Chair, IPCC Working Group III 05. November 2014, Zürich Ocean/Corbis Wissenschaftler

Mehr

Der Pariser Klimavertrag und die 3 Big Player

Der Pariser Klimavertrag und die 3 Big Player Der Pariser Klimavertrag und die 3 Big Player Martin Baresch, Forum Econogy, Linz, 22.09.2016 Altenberger Straße 69, HF-Gebäude, 3. Stock, A-4040 Linz Tel.:+43-732 / 24 68-5677 email: [email protected]

Mehr

Der Einsatz Regenerativer bedarf langfristig sicherer Rahmenbedingungen

Der Einsatz Regenerativer bedarf langfristig sicherer Rahmenbedingungen Der Einsatz Regenerativer bedarf langfristig sicherer Rahmenbedingungen Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung und Hertie School of Governance Herausforderungen Globale Energieversorgungssicherheit

Mehr

Initiative zur Begrenzung der Risiken und Gefahren der Klimaerhitzung (Gletscher-Initiative) , Georg Klingler, Greenpeace Schweiz

Initiative zur Begrenzung der Risiken und Gefahren der Klimaerhitzung (Gletscher-Initiative) , Georg Klingler, Greenpeace Schweiz Initiative zur Begrenzung der Risiken und Gefahren der Klimaerhitzung (Gletscher-Initiative) 14.11.2018, Georg Klingler, Greenpeace Schweiz Klimaentwicklung global Paris Agreement - Art. 2, Abs 1: -

Mehr

Fahrplan 2050 Ein Pfad zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit bei geringen Treibhausgas-emissionen

Fahrplan 2050 Ein Pfad zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit bei geringen Treibhausgas-emissionen Fahrplan 2050 Ein Pfad zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit bei geringen Treibhausgas-emissionen Damyana Stoynova GD Klimapolitik Europäische Kommission Klimawandel begrenzen eine globale Herausforderung

Mehr

Die Klimakonferenz in Paris

Die Klimakonferenz in Paris Stand: 21. April 2016 Die Klimakonferenz in Paris Am 12. Dezember 2015 wurde in Paris Geschichte geschrieben: Auf der internationalen Klimakonferenz, auch COP21 genannt, wurde das Pariser Abkommen beschlossen.

Mehr

Fokus Berlin: Anforderungen an die Energieversorgung in einer Metropolregion

Fokus Berlin: Anforderungen an die Energieversorgung in einer Metropolregion Fokus Berlin: Anforderungen an die Energieversorgung in einer Metropolregion Dr. Felix Groba komm. Referatsleiter Energie Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Smart Mobility Forum 28.

Mehr

Klimawandel, sichere Energieversorgung und nachhaltige Mobilität- Herausforderungen für Tourismus

Klimawandel, sichere Energieversorgung und nachhaltige Mobilität- Herausforderungen für Tourismus Klimawandel, sichere Energieversorgung und nachhaltige Mobilität- Herausforderungen für Tourismus Prof. Dr. Claudia Kemfert DIW Berlin und Hertie School of Governance www.claudiakemfert.de Einige Fakten

Mehr

CLIMATE CHANGE Mitigation of Climate Change

CLIMATE CHANGE Mitigation of Climate Change CLIMATE CHANGE 2014 Mitigation of Climate Change Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Nachhaltigkeit: Klimapolitische Herausforderungen im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Paris Prof. Dr. Ottmar Edenhofer Co-Chair,

Mehr

400 Gigawatt Photovoltaik für 100% Erneuerbare Energien

400 Gigawatt Photovoltaik für 100% Erneuerbare Energien www.volker-quaschning.de 400 Gigawatt Photovoltaik für 100% Erneuerbare Energien Prof. Dr. Volker Quaschning Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin 26. Januar 2018 Erlangen Vortragsinhalte Ziele

Mehr

Internationale Klimaverhandlungen auf dem Weg nach Paris

Internationale Klimaverhandlungen auf dem Weg nach Paris GENERALDIREKTION INTERNE POLITIKBEREICHE FACHABTEILUNG A: WIRTSCHAFTS- UND WISSENSCHAFTSPOLITIK Internationale Klimaverhandlungen auf dem Weg nach Paris THEMENPAPIER Kurzfassung Die Studie legt kurz die

Mehr

Die Klimapolitik der Schweiz

Die Klimapolitik der Schweiz Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Die Klimapolitik der Schweiz Andrea Burkhardt StopArmut-Konferenz, 17. November 2018 Fakten für

Mehr

Erich Stather, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Erich Stather, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Erich Stather, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Erneuerbare Energien und Energieeffizienz Innovative Politik- und Finanzierungsinstrumente für die

Mehr

Klimaschutz als Chance für einen notwendigen Strukturwandel

Klimaschutz als Chance für einen notwendigen Strukturwandel Regionalkonferenz Alpen Klimaforschung Bayern München, 1. Oktober 2015 Klimaschutz als Chance für einen notwendigen Strukturwandel Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich, M. Sc. Ann Kruse Sachverständigenrat

Mehr

Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Frau Dr. Barbara Hendricks Berlin. Berlin, 29.

Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Frau Dr. Barbara Hendricks Berlin. Berlin, 29. Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Frau Dr. Barbara Hendricks 11055 Berlin Berlin, 29. Februar 2016 Europas Klimapolitik im Lichte der Ergebnisse von Paris anpassen Sehr

Mehr

Klimaimpulse aus Bonn Dr. Brigitta Huckestein, BASF SE

Klimaimpulse aus Bonn Dr. Brigitta Huckestein, BASF SE Klimaimpulse aus Bonn 13.12.2017 Dr. Brigitta Huckestein, BASF SE 1 Der lange Weg zu globalem Klimaschutz 1992 Gründung der UNFCCC 1997 Kyoto-Protokoll: Ziele für Industrieländer 2009 2013 Paris 2015 2016

Mehr

Das Emissionshandelsystem heute

Das Emissionshandelsystem heute Das Emissionshandelsystem heute Dr. Enno Harders LL.M. Stellvertretender Leiter der Deutschen Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt Die CO2-Card Emissionsquoten als marktwirtschaftliches Instrument

Mehr

Aktivitäten aus der. Klimagerechtigkeit. sc Andrea Lichtenecker & Katrin Karschat Naturfreunde Internationale

Aktivitäten aus der. Klimagerechtigkeit. sc Andrea Lichtenecker & Katrin Karschat Naturfreunde Internationale Klimagerechtigkeit Eine globale Verantwortung Aktivitäten aus der Zivilgesellschaft sc Andrea Lichtenecker & Katrin Karschat Naturfreunde Internationale Entwicklung globalen Treibhausgas-Emissionen 50.000000

Mehr

Hessischer Klimaempfang, 3. Mai Die Klimapolitik des Landes Hessen. Rede der Hessischen Staatsministerin Priska Hinz

Hessischer Klimaempfang, 3. Mai Die Klimapolitik des Landes Hessen. Rede der Hessischen Staatsministerin Priska Hinz Hessischer Klimaempfang, 3. Mai 2016 Die Klimapolitik des Landes Hessen Rede der Hessischen Staatsministerin Priska Hinz Sehr geehrte Frau Dr. Paulini, sehr geehrter Herr Prof. Schmid, sehr geehrter Herr

Mehr

Klima und Klimawandel

Klima und Klimawandel Klima und Klimawandel Was ist Wetter und was Klima, und wie hängen beide eigentlich zusammen? Hoffentlich haben wir in den Ferien gutes Wetter. Das hat sich wohl jede und jeder schon einmal gewünscht.

Mehr

Klimaschutz. Kommunale Energiepolitik

Klimaschutz. Kommunale Energiepolitik Klimaschutz Kommunale Energiepolitik 03. April 2017 Nürnberg Dr. Herbert Barthel, Referat für Energie und Klimaschutz [email protected] Naturschutz - Klimaschutz Dezentrale Energiewende

Mehr

Tag der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft 2014

Tag der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft 2014 Tag der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft 2014 0 Chancen und Risiken des Emissionshandels als das marktwirtschaftliche Instrument für den Klimaschutz Christoph Kühleis Deutsche Emissionshandelsstelle

Mehr

CO2-Preis und Finanzierbarkeit Ein Blick auf die nächste Phase der Energiewende

CO2-Preis und Finanzierbarkeit Ein Blick auf die nächste Phase der Energiewende CO2-Preis und Finanzierbarkeit Ein Blick auf die nächste Phase der Energiewende Prof. Dr. Christoph M. Schmidt RWI Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Landesrat Rudi Anschober David S. Vogl, MSSc, market Institut 28. August 2015 zum Thema Umfrage: Was die Oberösterreicher/innen von Hitzesommer und Klimawandel

Mehr

CO2-Preis und Finanzierbarkeit Ein Blick auf die nächste Phase der Energiewende

CO2-Preis und Finanzierbarkeit Ein Blick auf die nächste Phase der Energiewende CO2-Preis und Finanzierbarkeit Ein Blick auf die nächste Phase der Energiewende Prof. Dr. Christoph M. Schmidt RWI Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen

Mehr

Von der Energiewende zur Stromgesellschaft

Von der Energiewende zur Stromgesellschaft 9. STIEBEL-ELTRON-DIALOG Zur Evolution der Architektur Die Energiewende gestalten Westin Grand, Elbphilharmonie, 4. Sept. 2017 Von der Energiewende zur Stromgesellschaft Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich

Mehr

KLIMAWANDEL UND KLIMAPOLITIK

KLIMAWANDEL UND KLIMAPOLITIK KLIMAWANDEL UND KLIMAPOLITIK Prof. Dr. Wolfgang Pfaffenberger Kreuzkirche Oldenburg, 1.9.2008 [email protected] Pfaffenberger Seite 1 Klimawandel und Klimapolitik Klimawandel und Klimapolitik

Mehr

Übereinkommen von Paris: Umsetzung in der Schweiz. Andrea Burkhardt. 1 st Basel Sustainability Forum 14. Oktober 2016

Übereinkommen von Paris: Umsetzung in der Schweiz. Andrea Burkhardt. 1 st Basel Sustainability Forum 14. Oktober 2016 Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Klima Übereinkommen von Paris: Umsetzung in der Schweiz 1 st Basel Sustainability Forum

Mehr

Die Erde wird momentan von über 7 Milliarden Menschen bewohnt. Der sekündliche Zuwachs der Weltbevölkerung beträgt circa 3 Menschen jede Sekunde:

Die Erde wird momentan von über 7 Milliarden Menschen bewohnt. Der sekündliche Zuwachs der Weltbevölkerung beträgt circa 3 Menschen jede Sekunde: Die Erde wird momentan von über 7 Milliarden Menschen bewohnt. Der sekündliche Zuwachs der Weltbevölkerung beträgt circa 3 Menschen jede Sekunde: // In den letzten Jahrzehnten stieg die Erdbevölkerung

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Landesrat Rudi Anschober 23. September 2016 zum Thema Wie Oberösterreich vom Klimaschutz profitiert - Zwischenbilanz und Ausblick: bisherige Auswirkungen auf

Mehr

Die deutsche Energiepolitik: Politikempfehlungen der Wissenschaft

Die deutsche Energiepolitik: Politikempfehlungen der Wissenschaft Die deutsche Energiepolitik: Politikempfehlungen der Wissenschaft DIW Berlin und Hertie School of Governance Herausforderung sichere Energieversorgung Öl: wird schneller knapp und teuer - Ölschiefer, Teersande,

Mehr

WASSERSTOFF ALS FLEXIBILITÄTSOPTION IM EUROPÄISCHEN STROMSEKTOR. 15. Symposium Energieinnovation 15. Februar 2018, Graz Benjamin Lux

WASSERSTOFF ALS FLEXIBILITÄTSOPTION IM EUROPÄISCHEN STROMSEKTOR. 15. Symposium Energieinnovation 15. Februar 2018, Graz Benjamin Lux WASSERSTOFF ALS FLEXIBILITÄTSOPTION IM EUROPÄISCHEN STROMSEKTOR 15. Symposium Energieinnovation 15. Februar 2018, Graz Benjamin Lux Motivation Pariser Klimaabkommen: Begrenzung des Anstiegs der globalen

Mehr

Was. Klimagerechtigkeit Die komplexe Beziehung von Klimawandel und Menschenrechten

Was. Klimagerechtigkeit Die komplexe Beziehung von Klimawandel und Menschenrechten Was Klimagerechtigkeit Die komplexe Beziehung von Klimawandel und Menschenrechten Inhalt 1. Ursachen des Klimawandels 2. Auswirkungen des Klimawandels auf die Verwirklichung der Menschenrechte auf Nahrung

Mehr

Energie und Rohstoffe aus landwirtschaftlichen Reststoffen Hydrothermale Carbonisierung ein geeignetes Verfahren? Berlin 5.

Energie und Rohstoffe aus landwirtschaftlichen Reststoffen Hydrothermale Carbonisierung ein geeignetes Verfahren? Berlin 5. Energie und Rohstoffe aus landwirtschaftlichen Reststoffen Hydrothermale Carbonisierung ein geeignetes Verfahren? Berlin 5. März 2009 Bedeutung der HTC für den Klimaschutz Dr. Claus Bormuth Bundesministerium

Mehr