Ressourcen und ihre Nutzung
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- Götz Bruhn
- vor 9 Jahren
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1 Ressourcen und ihre Nutzung NUTZENERGIE Die Energie, die vom Verbraucher tatsächlich genutzt wird. PRIMÄRENERGIE Energie, die mit den natürlich vorkommenden Energieformen und Energieträgern zur Verfügung steht. ENDENERGIE Diejenige Energie, die nach Umwandlung aus Primär- bzw. Sekundärenergie dem Verbraucher zur Verfügung steht. ENERGIE Ist eine physikalische Zustandsgröße; tritt in verschiedenen Formen auf: mechanische Energie (z. B. kinetische und potenzielle Energie.), chemische Energie, thermische Energie, Strahlungsenergie, Kernenergie, elektrische Energie. WIRKUNGSGRAD Beschreibt allgemein das Verhältnis von Nutzen und Aufwand; bei Energieumwandlungen wird er als Quotient aus der Nutzenergie und der vorher eingesetzten Primärenergiemenge berechnet. ENERGIETRÄGER Alle Rohstoffe, die in Energie umgewandelt werden können, dabei unterscheidet man fossile, nicht erneuerbare Energieträger (z. B. Kohle, Erdöl, Erdgas), Kernenergieträger (z. B. Uran) und regenerative Energieträger (z. B. Erdwärme, Biomasse, Sonnenenergie, Wasser, Wind). 28
2 SEKUNDÄRENERGIE Ist die nach Umwandlung der Primärenergieträger verbleibende Energieform. RESSOURCEN (IM ENGEREN SINNE) Diejenigen Mengen eines Rohstoffes, die entweder nachgewiesen, aber derzeit nicht wirtschaftlich gewinnbar sind, bzw. die Mengen, die auf Basis geologischer Indikatoren noch erwartet werden und mittels Exploration nachgewiesen werden können. ÖLKRISE Allgemein Phase ansteigender Ölpreise infolge eines höheren Bedarfes gegenüber einem geringeren Angebot. RESSOURCEN (IM UMFASSENDEN SINNE) Lebensbedeutende Umweltgüter, die die Menschheit zum Leben und Wirtschaften braucht. OPEC Organisation Erdöl exportierender Länder, 1960 gegründet, dazu zählen 12 der erdölreichsten Länder der Erde, einziges erfolgreiches Rohstoffkartell von Entwicklungsländern mit großem Einfluss auf den Weltmarkt. ROHSTOFF Teil der Ressourcen im weiteren Sinne, der in der Natur vorgefunden wird und bis auf die Loslösung aus seiner natürlichen Quelle weder aufbereitet noch verarbeitet wurde. 29
3 OBERFLÄCHENWASSER Wasser, das sich offen und ungebunden auf der Erdoberfläche befindet; dazu zählen Gewässer wie Flüsse und Seen und noch nicht versickertes Niederschlagswasser. SÜSSWASSER Teil des auf der Erde frei verfügbaren Wassers, in dem keine oder nur in geringem Maße Salze gelöst sind. WATERSHED-ANSATZ Regelung der Verteilung und Nutzung von Wasser auf der Grundlage natürlicher Flusssysteme und nicht aufgrund politischer Grenzen. WASSERKNAPPHEIT Verfügbares, erneuerbares Süßwasserangebot liegt unter 1 700m³ pro Kopf und Jahr (darin sind alle Nutzungen enthalten). GRUNDWASSER Unterirdisches Wasser, das die Hohlräume der Erdkruste zusammenhängend ausfüllt; der Gesteinskörper, in dem sich das Grundwasser befindet und fließt, wird als Grundwasserleiter bzw. Aquifer bezeichnet. WASSERMANGEL Verfügbares, erneuerbares Süßwasserangebot liegt unter m³ pro Kopf und Jahr (darin sind alle Nutzungen enthalten). 30
4 WASSERPOTENZIAL Maß für die Verfügbarkeit von Wasser im Boden. NACHHALTIGKEIT Einheit und Durchdringung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Aspekte für ein qualitatives Wirtschaftswachstum; das setzt ein umweltverträgliches Handeln voraus; ein ökologisches Gleichgewicht kann jedoch nur verwirklicht werden, wenn gleichrangig und parallel dazu ökonomische Sicherheit und soziale Gerechtigkeit angestrebt werden. KREISLAUFWIRTSCHAFT Rohstoffe werden nach einem Lebenszyklus möglichst ohne Abfall-, Emissions- und Energieverlust wieder dem Produktionsprozess und damit einer erneuten Nutzung zugeführt. STATISCHE REICHWEITE/LEBENSDAUER Quotient aus den bekannten Vorräten eines Rohstoffs und dem jährlichen Verbrauch; vorausgesetzt wird eine gleichbleibende Förderung bei konstanten Vorräten. RECYCLING Gewinnung von Rohstoffen aus Abfällen, ihre Rückführung in den Wirtschaftskreislauf und die Verarbeitung zu neuen Produkten (stoffliche Verwertung). VERBLEIBENDES POTENZIAL Summe der Reserven und Ressourcen im engeren Sinne. 31
5 KUMULIERTE FÖRDERUNG Summe aller Jahresmengen seit Beginn der Förderung. RESERVEN Diejenigen Mengen eines Rohstoffes, die mit großer Genauigkeit erfasst wurden und mit den derzeitigen technischen Möglichkeiten wirtschaftlich gewonnen werden können. 32
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