Der Wald und die Bäume

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1 Der Wald und die Bäume : Die Spezifik der Wahrnehmung von Menschen im Autismusspektrum und die Hindernisse auf dem Weg der Generalisierung und des Erwerbs von Zeichen Zeichen / Sprache Der Wald und die Bäume Zeichen / Sprache Der Wald und die Bäume Soziale Kognition Zeichen / Sprache Der Wald und die Bäume Soziale Kognition Neuronale Konnektivität

2 Zeichen / Sprache Der Wald und die Bäume Soziale Kognition Neuronale Konnektivität Zeichen / Sprache Der Wald und die Bäume Soziale Kognition Neuronale Konnektivität Störung oder Neurodiversität Störung oder Neurodiversität Biodiversität Neurodiversität Zeichen / Sprache 1. Es geht um die genaue Beschreibung, was bei Menschen im Autismus-Spektrum an Spezifika im kommunikativen Handeln beobachtet werden kann 2. Es geht um eine theoretische Reflexion und Interpretation der Beobachtungen vor dem Hintergrund einer Verflechtung der verschiedenen Disziplinen, nämlich: 3. Kognitionswissenschaft, Semiotik, Neurobiologie, historische und evolutionäre Anthropologie, Kulturgeschichte sowie Primatenforschung

3 Eine Feststellung Der Gebrauch von Zeichen ist uns so selbstverständlich, daß wir in der Regel nicht darüber nachdenken. Daher fehlen uns auch zumeist Konzepte vom Gebrauch von Zeichen. (Semiotisches Wissen ist Spezialistenwissen) Eine Feststellung Eine Feststellung Merke: Denken ist eine Handlung. Es sind die gleichen neuronalen Aktivierungen erforderlich, wie wenn wir etwas analoges tun oder sehen würden. Der Gebrauch von Zeichen wird durch vieltausendfache Wiederholung erlernt. Je öfters wir das wiederholen, desto besser unsere Fähigkeit, die entsprechenden Zeichen anzuwenden. (Neuroplastizität / Sprachenlernen z.b. Xosa / Synapsenschlüsse) Indem wir nichts weiter tun, als mit dem Mund Geräusche zu produzieren, können wir im Gehirn anderer Personen neue und präzise Gedankenkombinationen erzeugen. Steven Pinker: Der Sprachinstinkt, München 1996, 17.

4 Wer die Zeichen sozialer Interaktion nicht identifizieren kann, weil sie ein Rauschen bleiben, der kann sie auch nicht selbst hervorbringen. Er kann sie auch nicht zu Verkettungen von sozialen Handlungen kombinieren und bleibt daher eingeschränkt im Bereich der sozialen Interaktion. Es fehlen im die Skripte sozialen Handelns, denn diese werden von ihm nicht automatisiert erworben. Was können die Babies? Sie erkennen die Bewegungen des anderen und dessen Sprache als kommunikative Handlung und reagieren darauf. Sie sind imstande, aus dem Gesamt der sie umgebenden Informationen alles herauszufiltern, was sozial bedeutsam ist. Simultane Präsenz von: Gestik (Handbewegungen) Mimik (Lächeln) Körpersprache (einander zugewandt) Deixis (Zeigeverhalten) Rede (Lallsprache, deutlich redeartig zu Silben und nach dem Modell der Prosodie moduliert) Prognose: Diese Kinder werden uneingeschränkte soziale Kompetenz gemäß dem Muster neurotypischer Entewicklung herausbilden. Emotionale Zeichen Der Erwerb von emotionalen Zeichen beginnt sehr frühzeitig Sie sind vor allem von der Amygdala erzeugte Signale, deren Funktion bezüglich unserer aktuellen Befindlichkeit wir erst erlernen müssen. Beispiel: Ivan, 3 Monate, reagiert auf das außergewöhnliche Lachen seiner Mutter mit einer sehr differenzierten Mimik, während seine Motorik weitgehend noch im Stadium der fuzzy movements ist. Entwickelt ist der Blickkontakt. Dadurch kann das Baby auch seine Emotionen mitteilen.

5 Emotionale Zeichen Hohe Stimme der Mutter Emotionale Zeichen Tiefe Stimme der Mutter Emotionale Zeichen Was geschieht? Die Amygdala sendet als stimmungsmäßige Grundeinfärbung und damit als Grundinterpretation der Situation Emotionen / Gefühle als Zeichen, die der Mensch in zunehmendem Maße differenziert interpretiert und auf die er dann mit entsprechenden körperlichen Manifestationen reagiert. Es ist nur ein Zufall, daß die uns bekannten Form von Gesellschaft die dominante Form des Zusammenlebens geworden ist. Ebenso ist denkbar, daß Gesellschaften entstehen, die bei weitgehender Abwesenheit von Gestik und Sprache existieren, strenge Regeln befolgen und jedem einen klaren Platz in der Gesellschaft zuweisen. Und einmal im Jahr treffen Männer und Frauen dieser Gesellschaft zur Erzeugung von Nachkommen aufeinander.

6 Solche Gesellschaften gibt es: Es sind die Gesellschaften der Klöster der Spätantike und des Mittelalters. In ihnen, so vermutet man, hätten etliche Menschen mit AS unberührt von der Interpretation als störend ihren gesellschaftlich nützlichen Ort gefunden. Noam Chomsky: Transformationsgrammatik These: Das Satzmodell repräsentiert eine neuronale Struktur einander beeinflussender neuronaler Module Sprache ist ein Zeichensystem, dessen Produktion und Gebrauch durch hierarchisch miteinander verbundene neuronale Module gesteuert wird. Es gibt neuronale Speicher für die verschiedensten Gattungen von Wörtern. Es gibt neuronale Module, die die Verbindung dieser Wörter zu grammatikalisch richtigen Sätzen organisieren. Es gibt andere neuronale Module, die sichern, daß gemäß den grammatikalischen Regeln nur sinnvolle Sätze gebaut werden. Falsche Sätze sind möglich, werden jedoch erkannt: Silent green ideas sleep furiously. Schweigende grüne Ideen schlafen wild. Das Grammatikmodul signalisiert uns die Grammatikalität des Satzes. Das Semantikmodul sagt uns, daß der Satz falsch ist.

7 In ähnlicher Weise können andere Sätze gebildet werden, die falsch sind, die aber von verschiedenen neuronalen Modulen der Kontrolle der richtigen Sprachproduktion korrigiert werden. Telebimmel hat gephont, bin die Rannte heruntergetreppt, mit dem Bumms gegen die Kopf getürt. Aufgrund der von uns erworbenen Lesekompetenz können wir jederzeit auch Sätze aus flasch gesrchiebenen Wrötern ritchig lesne: Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige was wcthiig ist, ist, dass der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems. Linguistische Schemata Sobald uns die Worte ausreichend bekannt sind, verfügen wir über die visuellen und akustischen Schemata, den Buchstabensalat so zu ordnen, daß für uns ein verständlicher Text entsteht. Aufgrund der von uns erworbenen Lesekompetenz können wir jederzeit auch Sätze aus flasch gesrchiebenen Wrötern ritchig lesne: Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige was wcthiig ist, ist, dass der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems.

8 Wie sind also imstande, selbst falsche Sätze zu korrigieren, weil wir über neuronale Module verfügen, die auf einer Metaebene für die Herstellung von richtigen Sätzen zuständig sind. Sprachproduktion vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen der Aktivierung neuronaler Module, bei denen die einen eine größere Interventionsfunktion haben als die anderen. Es handelt sich bei diesen Modulen um die sogenannten höheren Funktionen, die bewirken, das Sprache in verschiedenem Maße komplex sein kann. Diese höheren Funktionen sind als Einflußnahme von neuronal querverschalteten Modulen zu erklären. Primatensprachen Primatensprachen Zuberbühler K, Jenny D.: Leopard predation and primate evolution, in: Journal of Human Evolution, 2002 Dec; 43(6) Schel AM, Tranquilli S, Zuberbühler K.: The alarm call system of two species of black-and-white colobus monkeys (Colobus polykomos and Colobus guereza), in: Journal of Comparative Psychology 2009 May;123(2): Schel A.M., Zuberbühler K.: Predator and non-predator long-distance calls in Guereza colobus monkeys, in: Behavioural Processes, 2012 Sep;91(1): Arnold K, Zuberbühler K.: Call combinations in monkeys: compositional or idiomatic expressions?, in: Brain and Language, 2012 Mar; 120 (3): Clarke E, Reichard UH, Zuberbühler K.: The syntax and meaning of wild gibbon songs, PLoS One Dec 20;1: e73 Candiotti A, Zuberbühler K, Lemasson A.: Context-related call combinations in female Diana monkeys, in: Animal Cognition May; 15 (3): Clay, Z., Pika, S., Gruber, T. & Zuberbuehler, K.: Female bonobos use copulation calls as social signals, in: Biology Letters 2011, 7, 4, Zuberbühler K.: Interspecies semantic communication in two forest primates, in: Proceedings of the Royal Society. Biological Science, 2000 Apr 7; 267(1444), Ouattara, K., Lemasson, A., and Zuberbühler, K.: Campbell s monkeys concatenate vocalizations into context-specific call sequences, in: Proceedings of the National Academy of Sciences, 106 (51), 2009: Ouattara K, Lemasson A, Zuberbühler K.: Campbell s monkeys use affixation to alter call meaning, PLoS One Nov 12;4(11):e7808 Slocombe KE, Townsend SW, Zuberbühler K.: Wild chimpanzees (Pan troglodytes schweinfurthii) distinguish between different scream types: evidence from a playback study, in: Animal Cognition 2009 May;12(3), Erica A. Cartmill, Richard W. Byrne: Orangutans Modify Their Gestural Signaling According to Their Audience's Comprehension, in: Current Biology, Volume 17, 2007, Issue 15,

9 Primatensprachen Primatensprachen Primatensprachen

10 Wer die Zeichen sozialer Interaktion nicht identifizieren kann, weil sie ein Rauschen bleiben, der kann sie auch nicht selbst hervorbringen. Zeichenproduktion ist nur möglich, wenn wir aus dem Rauschen der sozialen Daten herausfiltern und identifizieren können. Das Rauschen muß zu Information verarbeitet werden. Sozial signifikante Daten müssen identifiziert werden. Kognitive Schemata müssen gebildet werden, um diese Daten zu konstruieren und zusammenzufügen. Aufmerksamkeit für sozial relevante Daten wird gebildet. Überflüssiges muß herausgefiltert werden. Soziale Kognition

11 Soziales Lernen: Spiegelneuronen Kognitive shortcuts Spiegelneuronen Spiegelneuronen Spiegelneuronen Makakenbaby fixiert die Zunge des Pflegers

12 Spiegelneuronen Makakenbaby fixiert die Augen des Pflegers Spiegelneuronen Morris, Desmond: Der Mensch, mit dem wir leben, München 1983, 88 Die Spiegelneuronen stammen wahrscheinlich vom Schwarm- oder Herdenverhalten Filterung der Wahrnehmungen und Zeichenerwerb Filterung durch Einsatz kognitiver shortcuts ( allgemeine Vorstellungen von den Dingen = Ideen )

13 Was sind kognitive Schemata? Ein Beispiel In der Bratpfanne arrangierte Fischstäbchen Interpretation 1: Blume (4 J.) Interpretation 2: Sonne (6 J.) Das Kind verfügt gemäß seiner Erfahrungen über altersgerechte Schemata, mit denen es das Bild interpretiert

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15 Wiedererkennen des Primatenverhaltens Zuschreibungen Kognitive Schemata

16 Humanoide Körperschemata als Zeichen Das humanoide Bewegungsschema setzt sich aus einer Reihe von Einzelwahrnehmungen von Positionen zusammen, die vom Gehirn (F46) als Kontinuum in der Zeit kombiniert werden. Die Voraussetzung dafür ist, daß jedes einzelne Bild als zum Körperschema eines Menschen gehörig identifiziert wird. Dies bedeutet, daß die Neuronenpopulationen, die für die Repräsentation der verschiedenen Konfigurationen der humanoiden Körperschemata zuständig sind, die jeweiligen Bewegungen zweifelsfrei erkannt haben müssen. Wenn aufgrund defizitärer Reizleitungen keine ausreichend starken Synapsenschlüsse gebildet werden, welche die neuronale Repräsentation der humanoiden Bewegungsschemata sichern, können die verschiedenen Körperschemata nicht wiedererkannt und nicht zugeordnet werden. Das Erlernen von Körperschemata bedeutet, durch zahllose Wiederholungen der Wahrnehmungshandlungen und durch die Entwicklung entsprechender Synapsenschlüsse sichere neuronale Repräsentationen der Schemata zu erlangen und diese als Muster der Interpretation zur Verfügung zu haben. Humanoide Körperschemata als Zeichen Dazu benötigen wir nur ganz wenige Informationen, die uns als Schema neuronal gespeichert als mentales Instrument für die Identifikation eines menschlichen Körperschemas zur Verfügung stehen. Humanoide Körperschemata als Zeichen Aufgrund der Körperschemata kann man das Geschlecht und den inneren Zustand der Gestalt erschließen: Humanoide Körperschemata als Zeichen

17 Humanoide Körperschemata als Zeichen Humanoide Körperschemata als Zeichen Humanoide Körperschemata als Zeichen Humanoide Körperschemata als Zeichen

18 Humanoide Körperschemata als Zeichen Humanoide Körperschemata als Zeichen Humanoide Körperschemata als Zeichen Das Erkennen von Körperschemata fällt uns leichter, wenn die markanten Lichtpunkte miteinander durch Striche verbunden sind. Wir erkennen auch die durch Lichtpunkte repräsentierten Körperschemata, will wir die Verbindungslinien zwischen ihnen denken, denn wir können uns als kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten eine Linie vorstellen. (Satz des Euklid) Wir erkennen Körperschemata aus Punkten leichter, wenn diese in Bewegung und in Rotation sind. Die Abfolge der Konstellationen ist und mithilfe unserer mentalen Werkzeuge (der durch Praxis und Lernen erworbenen neuronalen Verschaltungen) leichter zu identifizieren als wenn es sich um stillstehende Punkte handelte Humanoide Körperschemata als Zeichen Unsere mentalen Werkzeuge befähigen uns, alles, was so aussieht, wie das, was wir schon einmal wahrgenommen und zu Schemata verarbeitet haben, zu suchen und zu erkennen. Unsere Einbildungskraft beruht auf der Fähigkeit, unsere neuronalen Repräsentationen von Sachverhalten so zu aktivieren, daß wir auch bei Abwesenheit der entsprechenden Objekte uns diese mehr oder weniger deutlich vorstellen können. Je besser wir die Objekte kennen, desto besser können wir sie uns auch vorstellen. (die Kinder, der Partner etc.) Unsere mentalen Werkzeuge funktionieren wie object-catcher. Wir suchen aktiv nach den Objekten, die der Formatierung unserer Wahrnehmung entsprechen und sind bereit, sie für das zu nehmen, auf dessen Grundlage wir diese mentalen Werkzeuge entwickelt haben.

19 Zwei Aspekte sind zu berücksichtigen Sogar ungewöhnliche Körperbewegungen können auf der Basis eines Minimums an Informationen als menschliche Körperbewegungen identifiziert werden. Aber: Nur wer die Bewegungen der rhythmischen Sportgymnastik genauer kennt, wird in jedem Fall alles der gezeigten Bewegungen als humanoide Bewegungsschemata identifizieren können. Körperschemata Körperschemata Wie erlernen wir den Gebrauch von Zeichen? Identifikation von - akustischen - visuellen - motorischen - olfaktorischen - gustativen -taktilen - emotionalen Ereignissen, die auf unsere Sinne einwirken, gemäß der akustischen, visuellen, motorischen, olfaktorischen, gustativen oder taktilen Schemata, die wir als charakteristische Merkmale dieser Ereignisse erworben haben. Emotionale Ereignisse sind von der Amygdala gesteuerte innere Zustände, deren Bedeutung von uns erschlossen werden müssen, weil sie Reaktionen auf Einwirkungen auf uns sind. Sie werden entziffert wie Zeichen.

20 Beispiele? - akustisches Ereignis: Pausenklingeln in der Schule, Alarmsirene bei Feuer - visuelles Ereignis: männliche oder weibliche Körperschemata, z.b. als erotische Stimulanz - motorisches Ereignis: Vibrieren des Handys in der Hosentasche - olfaktorisches Ereignis: Parfüm auf der Haut, der Geruch von Currywurst, gebrannten Mandeln, Glühwein, Wahrnehmung von Pheromonen - gustatives Ereignis: Wohlgeschmack von besonderen Speisen, Übelgeschmack von Schimmel, Schärfe, Salzigkeit, Süße, Bitterkeit, umami, Säure - taktiles Ereignis: Berührung der Haut einer begehrten Person, Streichen der Haare, Kuß, Identifikation der taktilen Zeichen auf Münzen Was sind Schemata? ein letztes Beispiel Wir erkennen Bewegung als Differenz gegenüber einem Hintergrund 1. mögliche Voraussetzung: Kontrast 2. minimale Verschiebungen im Vordergrund Ereignisse, die auf unsere Sinne einwirken, gemäß der akustischen, visuellen, motorischen, olfaktorischen, gustativen oder taktilen Schemata, die wir als charakteristische Merkmale dieser Ereignisse erkannt und neuronal gespeichert haben. OK Go - Do What You Want Version 2 (Wallpaper Background).mp4

21 Neuronale Konnektivität Menschen mit AS sind Spezialisten für das Konkrete (eher gering ausgeprägte Konnektivität) Neurotypische Menschen sind Spezialisten der Generalisierung (eher stark ausgeprägte Konnektivität) Dies ist jeweils als Spektrum aufzufassen

22 Menschen mit AS ist eine spezifische Konnektivität der Gehirnareale gemeinsam: Die Module ihres Gehirns sind weniger und anders miteinander verbunden als bei neurotypischen Menschen. Gesichtserkennung bei Menschen mit AS Gesichtserkennung bei Menschen mit AS Hohes Maß an lokaler Konnektivität, geringes Maß an globaler Konnektivität. Daraus folgt, daß das modulare System des Gehirns von Menschen mit AS anders funktioniert: Gesichtserkennung bei Menschen mit AS Menschen mit AS können erstens die Vorteile der modularen Vernetzung nicht optimal nutzen und zweitens führt die abweichende Abgleichung der Module zu einer Erhöhung der Wahrnehmungsaktivität des Partikularen und zu einer Reduktion der Fähigkeit, Generalisierungen zu vollführen.

23 Modulare Speicherung und Verarbeitung Filterung der Wahrnehmungen und Zeichenerwerb Modul 1 (Wahrnehmungsmodul) Modul 2 (Verarbeitungsmodul) Modul 1 nimmt auf und speichert Modul 2 bewertet und verstärkt oder unterdrückt Daten Filterung erfolgt durch Erfahrungen oder Hinweise, die vom Modul 2 auf das Modul 1 angewendet werden. Darüber kann ein Modul 3 wirken etc. Filterung der Wahrnehmungen und Zeichenerwerb Filterung der Wahrnehmungen Generalisierung und die Grundlagen des Zeichenerwerbs Filterung durch Anweisungen

24 Der Andere und unsere Vorstellungen von ihm Aurelius Augustinus: De civitate Dei / Vom Gottesstaat Plinius: Hundsköpfige Plinius: Skiapoden

25 Plinius: Einäugige Plinius: Langohren Plinius: Pygmäen Tarot de Marseille: Le Fou

26 Störung oder Neurodiversität? Tarot de Marseille: einige Arkana Biodiversität Neurodiversität

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28 Sogar bei eineiigen Zwillingen: Handrillen Iris Venenmuster etc. Biodiversität

29 Biodiversität Biodiversität Evolutionäre Entwicklungsbiologie Wir sind also das Ergebnis einer genetischen Mutation, die zufälligerweise in die Richtung der Entwicklung des homo sapiens führte. Es hätte jederzeit in eine andere Richtung gehen können. Der einmal eingeschlagene Weg ist aber irreversibel.

30 Schon die primitivsten Tiere wie Wasserpolypen zeigen eine erstaunliche biologische Diversität. Die Natur würfelt bei jeder Entstehung eines neues Individuums neu. DNS/DNA: Es gibt stabile Faktoren, die die gleichmäßige Reproduktion der Spezies gestatten. Die DNS ist ein stabiles Kristall, wenn sie mit einem anderen ein neues Leben generiert. Es können Umweltfaktoren eine Rolle spielen, so wie sie bei jeder chemischen Reaktion eine Rolle spielen können. Natürliche wie soziale (vermittelt über die Hormone) Faktoren beeinflussen die Reaktionen der DNS und damit die Entstehung von Leben und seine Form. Indem ein Lebewesen entsteht, würfelt die Natur ständig neu. Auf in Deutschland erfolgreichen Prozessen der Entstehung menschlichen Lebens kommen Fehlgeburten. Hier gehören auch jene Befruchtungen hinzu, die nicht bis zu überlebensfähigen Menschen heranwachsen, sondern aufgrund genetischer Spezialitäten nicht bis zur überlebensfähigen Reife heranwachsen. Es gibt jedoch solche, die mit genetischer Diversität heranwachsen, geboren werden und leben. Dazu gehören die Autisten. Ich schlage vor, diese nicht als Menschen mit Autismus- Spektrums-Störung zu bezeichnen, sondern zuerst den Autismus nicht als Krankheit und dann nicht als Störung zu verstehen, sondern als lebensfähige Versuche der Natur mit ihrem unendlichen Würfelspiel zu verstehen.

31 Zu diesen Ergebnissen von Variation und Biodiversität gehören morphologisch 7 Milliarden verschiedene Gesichter, Stimmen und Fingerillen. Dazu gehören neurologisch die verschiedenen Begabungen des Menschen, d.h. die neuronalen Grundlagen von Leistungsfähígkeit, die nicht durch die soziale Umwelt geformt sind. Eineiige Zwillinge Minimale neuronale Abweichungen bei gleichem Bauplan Aus diesen entsteht die sozial geformte Diversität G r a d i e n t Neurotrophine Neuronen-Stammzellen = Fische Neuronenwachstum Neurotrophine = Futter Neuronen-Stammzellen = Fische Gradient = Klima im Aquarium G r a d i e n t Neurotrophine Neuronenwachstum Neurotrophine = Futter Neuronen-Stammzellen = Fische Gradient = Klima im Aquarium G r a d i e n t Neurotrophine Neuronenwachstum Neurotrophine = Futter Neuronen-Stammzellen = Fische Gradient = Klima im Aquarium Neuronen-Stammzellen = Fische Neuronen-Stammzellen = Fische

32 Die Fakten: Vor ca. 4,5 Mio. Jahren gab es durch die Verdoppelung eines Gens eine Veränderung im Bauplan des menschlichen Gehirns. Diese führte zu einer Verlangsamung des des linearen Neurowachstums und daher zu einer Verdichtung Wachstums von Querverbindungen. Dasselbe vollzog sich noch einmal von ca Jahren. Im Ergebnis gab es jeweils einen massiven Schub in die Richtung der Entwicklung des Gehirns des modernen homo sapiens. homo significans : Der Mensch als Zeichenerzeuger oder wie können Hindernisse auf dem Weg des Erwerbs und des Gebrauchs von Zeichen überwunden werden? Erste Schritte in der Praxis Tino

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