ÜBERSTRÖMELEMENT ARÜ 90
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- Meike Schmitz
- vor 9 Jahren
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Transkript
1 Funktionsbeschreibung des Überströmelements Das Überströmelement mit der Zulassungs Nr.:Z ist für den Einbau in Wände zugelassen. Es ist für Wandöffnungen von DN 100 bis DN 250 lieferbar. Wenn zwischen zwei Räumen, Nutzungseinheiten oder dgl. oder auch zwischen Flur, Schleuse etc. und Nutzungseinheit, Luft überströmen soll, oder unterschiedliche Druckverhältnisse vorliegen, ist das Überströmelement einzubauen, um die vorhandene Wandöffnung im Brandfall zuverlässig zu verschließen. In der Regel wird es oberhalb der Tür eingebaut, kann und darf aber auch anderweitig in Wände positioniert werden. Es darf sowohl vertikal als auch horizontal eingebaut werden. Im Normalbetrieb ist die vorhandene Wandöffnung vollständig mit freiem Querschnitt geöffnet. Ein Durchströmen von Luft oder ein Ausgleich von unterschiedlichen Drucken, kann jederzeit ungehindert in beiden Richtungen erfolgen. Auf der Abdeckung leuchtet die grüne Leuchtdiode dauernd. Wenn der eingebaute Rauchmelder, im Brandfall auslöst, ertönt nicht nur ein lauter Dauerpiepton, sondern die Verschlusseinheit schließt schlagartig und gut hörbar die vorhandene Wandöffnung wobei gleichzeitig die grüne Leuchtdiode erlischt und die rote Leuchtdiode an ist (dauernd). Das Gleiche passiert auch bei Stromausfall oder Stromunterbrechung. Falls es sich um einen echten Brand handelt, schäumt der Intumezensbaustoff der Verschlusseinheit auf und dichtet die Wandöffnung bis mind. 90 min. zuverlässig gegen Feuer- und Rauchübertragung ab.
2 Montageanleitung für die Wandhülse Allgemeine Hinweise 1. Wandhülse aus Verpackung entnehmen und auf Unversehrtheit überprüfen, insbes. den absolut kreisrunden Querschnitt. 2. Verpackungsmaterial fachgerecht entsorgen. 3. Wandhülse muss putzbündig bzw. wandbündig eingesetzt werden. Sie darf nicht aus der fertigen Wand hervorragen. 4. Wandhülse nicht vor Ort kürzen, da beim späteren Einbau des Überström-Elementes Probleme auftreten. 5. Die beiden Schutzdeckel auf keinen Fall entfernen 6. Wandhülse max. mit umlaufender max. 2cm Mörtelfuge vollständig im gesamten Wandbereich ausmörteln. 7. Kein Druck beim Einbau auf den kreisrunden Querschnitt ausüben, das heißt die Wandhülse darf auf keinen Fall beim Einbau zusammengedrückt werden. Beim Einbau in Kernbohrung: 1. Kernbohrung max. 4 cm größer als Wandhülse 2. Wandhülse mittig in der Kernbohrung fixieren. 3. Wandhülse umlaufend ca. max. 2cm Mörtelfuge 4. Mörtel der Mörtelgruppe II oder III verwenden. Beim Einbau in leichter Ständerwand: 1. Im Bereich der Wandhülse Auswechselung in der Ständer Konstruktion vornehmen, umlaufend ca. 4 cm größer als der Wandhülsen Durchmesser. 2. Beiderseitige Beplankung vornehmen nach Vorschrift 3. Im Bereich der Auswechselung, kreisrunde Öffnungen, max. 4 cm größer als Außendurchmesser Wandhülse, einbringen 4. Wandhülse mittig im Bereich der kreisrunden Öffnungen fixieren 5. Wandhülse im gesamten Wandbereich vollständig und vollfugig ausmörteln mit Gipsmörtel oder Gipsgemisch. 6. Umlaufende Mörtelfuge darf max. 2 cm sein. Beim Einbau beim aufgehenden Mauerwerk: 1. Max. 2 cm Mörtel, der Mörtelgruppe II oder III auflegen 2. Wandhülse im Mörtelbett fixieren. 3. Bei weiterem Aufbau der Mauer darauf achten, dass vollständig im ges. Wandbereich ausgemörtelt wird, max. 2cm.
3 Montageanleitung Überströmelement (NUR FÜR WANDEINBAU) Voraussetzung für eine einwandfreie Montage des Überströmelements ist die ordnungsgemäß eingebaute Wand- Gewinde-Hülse. 1. Überström-Element aus der Verpackung entnehmen und auf Vollständigkeit und Unversehrtheit überprüfen. 2. Verpackung ordnungsgemäß entsorgen. 3. Schutzkappen aus der Wandhülse entfernen, Wandhülse gegebenenfalls innen von Mörtelresten und Schmutz reinigen und auf einwandfreie, vollständige Einmörtelung überprüfen. 4. Überprüfen ob die eingebaute Wandhülse absolut rund ist und nicht beim Einbau evtl. zusammengedrückt wurde. 5. Einbau-Wandhülse darf nicht aus der Wand hervorstehen, sie muss putzbündig bzw. wandbündig eingebaut sein. 6. Das bauseitige vorhandene flammwidrige Elektrokabel durch die Kabeleinführung der Montageplatte hindurchziehen. 7. Gewindestutzen der Montageplatte, mittels des beiliegenden Hilfswerkzeug, in die vorh. Wandhülse eindrehen, bis die Montageplatte vollflächig auf der Wand fest und stramm aufliegt. 8. Montageplatte Lot- und waagerecht ausrichten und durch die 2 Stück Befestigungslöcher mit den beiliegenden Befestigungsschrauben befestigen (Bei Massivwänden mittels Dübel. Es genügen Kunststoffdübel. Bei Ständer-Leichtbauwänden mittels Spaxschrauben). 9. Komplette Grundplatte auf die 6 Stück Gewinde Bolzen aufsetzen und mit 6 Stück M8 Muttern und Federringe fest anschrauben. 10. Verschlusseinheit mehrmals (mind.5-6-mal) von Hand, gegen die Federkraft, auf- zu bewegen und auf evtl. Verkanten prüfen. 11. Falls erforderlich (bei sehr unebenen Wandflächen) Muttern wieder lösen und Montageplatte durch Hinterlegen von U-Scheiben, plan ausrichten. Anschließend Muttern wieder fest anziehen. 12. Baus. vorh. flammwidriges Elektrokabel bis zur Stromversorgung durchziehen. 13. Abdeckhaube aufsetzen und dabei auf festen und einwandfreien Sitz achten, Erdungskabel aufstecken, und äußere Rändelmuttern M5 fest anziehen. 14. Auf der Wandgegenseite nun den Gegenflansch mit dem Gewindestutzen in die Wandhülse eindrehen, bis dieser stramm und vollflächig auf der Wand aufliegt. 15. Gegengitter mittels beiliegender Schrauben in die Gewindehülsen des Gegenflansches eindrehen und ausrichten.
4 Montageanleitung für den Elektroanschluss und Inbetriebnahme des Überströmelements Die nachstehend beschriebenen Arbeiten dürfen nur vom geschulten Fachpersonal vorgenommen werden. Das Überströmelement Typ: ist für Dauerbetrieb ED 100 geeignet. Es darf nicht ohne die Abdeckhaube betrieben werden. Variante 1 Überströmelement wird an bauseitig vorhandenes Elektrokabel 230 Volt angeschlossen. Seitl. Rändelschrauben lösen und Abdeckhaube abnehmen, wobei das Erdungskabel von der Abdeckhaube gezogen werden muss und bauseitig mit 10 Ampere Sicherung (träge) abgesichert sein. Inbetriebnahme Das Überström-Element werkseitig einen eigenen eingebauten Rauchmelder sowie eine eigene eingebaute Energieversorgung. Intern sind alle elektrischen Bauteile werkseitig fix und fertig verdrahtet. Bauseitig vor Ort muss lediglich der Stromanschluss 230 Volt auf die Energieversorgung vorgenommen werden. Der bauseitige Anschluss erfolgt mit handelsüblichen NYM-J 3x1,0, Kabeln, Querschnitt 1,0, 230 Volt, 50 Hz und einer gebäudeseitigen Absicherung von 10 AMP (10AT). Die bauseitigen Adern schwarz/blau bzw. braun/blau auf die Anschlussklemmen in der Energieversorgung vorher den Schutzdeckel der Energieversorgung abschrauben- 230 Volt Klemmen N und L. sowie der gelb/grüne Schutzleiter auf die Erdungsklemme am Blechgehäuse aufgelegt werden. Die LED im Rauchmelder zeigt durch kurte Blinkinterwalle die Funktionsbereitschaft an. Die gelbe LED auf der Steuerplatine blinkt kurz auf und zeigt damit an, dass die Steuerplatine funktionsfähig ist. Gleichzeitig leuchtet die rote eckige LED auf der Platine dauernd
5 Wartungsanleitung des Überströmelements Folgende Leuchtdioden sind aktiv Es blinkt im Interwall die Leuchtdiode des Rauchmelders und zeigt damit an, das der Rauchmelder funktionsfähig ist. Es blinkt im Interwall die gelbe Leuchtdiode auf der Steuerplatine und zeigt damit an, dass die Steuerplatine o.k. ist. Es leuchtet die grüne, eckige Leuchtdiode dauern und zeigt an, dass das Überströmelement geöffnet ist. Zusätzlich dazu kann die rote, eckige Leuchtdiode dauernd blinken, was den fälligen Wartungsinterwall anzeigt. Rauchmelder mit Prüfaerosol oder durch Abschrauben der Rauchmelder Abdeckung, auslösen, wodurch die Stromzuführung zum Haftmagneten schlagartig, unterbrochen wird. Die Verschlusseinrichtung schließt hierbei schlagartig und geräuschvoll die vorhandene Wandöffnung Per Hand die Verschlusseinrichtung mehrmals, ca.5-6-mal, von auf zu bewegen, gegen den starken Federdruck, und auf leichten Lauf und evtl. Verkanten prüfen. Falls erforderlich nachstellen. Kontaktfläche zwischen Haftmagnet und Halteplatte auf vollflächigen Sitz überprüfen und gegebenenfalls reinigen. Rauchmelder reinigen. Resetschalter an der Platine betätigen um das Zählwerk wieder auf Null zu stellen, wodurch der Wartungsinterwall von 365 Tagen wieder neu aktiviert wird. Rauchmelderdeckel wieder, durch ¼ Drehung, aufschrauben wobei die Leuchtdiode des Rauchmelders jetzt wieder im Interwall aufblinkt. Die Stromzufuhr zum Haltemagnet ist jetzt wieder hergestellt Verschlusselement, per Hand, gegen den starken Federdruck, gegen die Halteplatte drücken und loslassen. Das Überström-Element ist jetzt wieder geöffnet und die grüne Leuchtdiode leuchtet dauernd. Abdeckhaube, in umgekehrte Folge wie beim Abheben, wieder aufsetzen und auf festen und einwandfreien Sitzt überprüfen. Allgemein gilt für die Leuchtdioden: Die kleine gelbe Leuchtdiode auf der Steuerplatine leuchtet durch sehr kurzes aufblinken und zeigt an, das die Steuerplatine o.k. ist. Die eckige rote Leuchtdiode zeigt bei Dauer-Rot an, dass das Überströmelement geschlossen ist. (Ein öffnen des Verschluss-Elementes ist nur von Hand möglich) Falls diese rote Leuchtdiode nur blinkt- bei Dauer-Grün der anderen Diode, ist eine Wartung fällig. Die grüne eckige Leuchtdiode zeigt bei Dauer-Grün an, dass die Verschlusseinheit geöffnet ist, und das am Überströmelement alles o.k. ist.
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