Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16
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- Volker Schmidt
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1 Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 Prof. Dr. Gregor Snelting LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN 0 KIT 28. Universität Oktober des Landes Praxis Baden-Württemberg der Softwareentwicklung und WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft
2 Praxis der Software-Entwicklung (PSE) Ziel: Entwicklung eines mittelgroßen Systems im Team mit objektorientierter Softwaretechnik Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
3 Praxis der Software-Entwicklung (PSE) Ziel: Entwicklung eines mittelgroßen Systems im Team mit objektorientierter Softwaretechnik Zielsystem: max 10kLOC objektorientierter Entwurf (UML), Implementierung (Java/C++/C#), Qualitätssicherung (z. B. Jcov, Junit) Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
4 Praxis der Software-Entwicklung (PSE) Ziel: Entwicklung eines mittelgroßen Systems im Team mit objektorientierter Softwaretechnik Zielsystem: max 10kLOC objektorientierter Entwurf (UML), Implementierung (Java/C++/C#), Qualitätssicherung (z. B. Jcov, Junit) Teilnehmer: 3. oder 4. Sem BA Informatik Voraussetzung: Grundbegriffe der Informatik, Programmieren, Softwaretechnik I, ein Modul aus der Mathematik (HM oder LA) Empfehlung: PSE erst, wenn alle Module aus 1./2. Semester bestanden sind PSE wird jedes Semester angeboten Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
5 Praxis der Software-Entwicklung (PSE) Ziel: Entwicklung eines mittelgroßen Systems im Team mit objektorientierter Softwaretechnik Zielsystem: max 10kLOC objektorientierter Entwurf (UML), Implementierung (Java/C++/C#), Qualitätssicherung (z. B. Jcov, Junit) Teilnehmer: 3. oder 4. Sem BA Informatik Voraussetzung: Grundbegriffe der Informatik, Programmieren, Softwaretechnik I, ein Modul aus der Mathematik (HM oder LA) Empfehlung: PSE erst, wenn alle Module aus 1./2. Semester bestanden sind PSE wird jedes Semester angeboten Umfang: 8 LP, 250 Arbeitsstunden / Teilnehmer, 2 Arbeitstage/Woche/Teilnehmer Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
6 Teamarbeit in der Software-Entwicklung (TSE) Pflichtveranstaltung im Rahmen der Soft Skills (2 LP) kann nur zusammen mit PSE belegt werden soll PSE auf 8 LP bringen; explizite Lernziele Teamfähigkeit, Sprach-/Kommunikationskompetenz, Projektplanung/-management Note: nach Möglichkeit selbe wie Kern-PSE, nach Möglichkeit einheitlich für Team Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
7 PSE / Organisation Zeitplan: Ende Oktober März 2016; 17 Wochen Praktikumsbetrieb nach Absprache vorlesungsfreie Zeit muss zur Entzerrung genutzt werden, da sonst leicht Überlastung möglich 22 verschiedene Aufgabenstellungen von 10 Lehrstühlen objektorientiertes Phasenmodell verbindlich (vgl. Modulhandbuch) max. 33 Teams à 5-6 Studenten Wünsche zu Teamzusammensetzung / Aufgabe werden nach Möglichkeit berücksichtigt Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
8 PSE / Organisation Zeitplan: Ende Oktober März 2016; 17 Wochen Praktikumsbetrieb nach Absprache vorlesungsfreie Zeit muss zur Entzerrung genutzt werden, da sonst leicht Überlastung möglich 22 verschiedene Aufgabenstellungen von 10 Lehrstühlen objektorientiertes Phasenmodell verbindlich (vgl. Modulhandbuch) max. 33 Teams à 5-6 Studenten Wünsche zu Teamzusammensetzung / Aufgabe werden nach Möglichkeit berücksichtigt Eventuell stehen nicht genügend Teilnehmerplätze zur Verfügung Warteliste für nächstes Semester Bitte Webseite beachten: Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
9 Zulassungsverfahren Es gibt folgendes Zulassungsverfahren: 1. Teilnehmer melden sich in WebInScribe an. 2. Gegenprüfung der formalen Voraussetzungen am IPD Snelting soweit möglich. 3. Rückmeldung an Betreuer, falls Gegenprüfung nicht erfolgreich. 4. Betreuer prüfen Notenspiegel der fraglichen Fälle. 5. Umverteilung der Teams in 2. PSE-Woche, falls Teams auseinander fallen Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
10 PSE / Übersicht moderne Softwaretechnik ist wichtig für alle BA-Absolventen! vollständige Entwicklung eines größeren Systems Phasenmodell: Pflichtenheft, Entwurf, Spezifikation, Implementierung, Validierung; Phasenverantwortliche Abschlusspräsentation Teamarbeit (Teams à 5-6 Teilnehmer) durchgehend Objektorientierung Toolunterstützung, z. B. Eclipse, Rational Architect, JUnit, JCov, Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
11 Pflichtenheft Phasenziel detaillierte Festlegung der Leistungsmerkmale eines Systems Grundprinzipien Präzision Vollständigkeit Konsistenz Vorgehen Systemmodell (grobe Übersicht), Systemumgebung (Hard/Software) vollständige funktionale Anforderungen GUI-Entwürfe (manuell oder programmiert) ausführliche Testfallszenarien verlangt wird Abgabe des Pflichtenheftes nach 3 Wochen; Erläuterung im ersten Kolloquium Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
12 Entwurf & Spezifikation objektorientiert (UML) Phasenziel Festlegung der Klassenstruktur Schnittstellendefinition der Klassen Beziehungen zw. Klassen (Vererbung, Assoziationen) Klassendiagramm, ausgewählte Sequenzdiagramme, evtl. Zustandsdiagramm Einsatz von Design Patterns, MVC Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
13 Entwurf & Spezifikation objektorientiert (UML) Phasenziel Festlegung der Klassenstruktur Schnittstellendefinition der Klassen Beziehungen zw. Klassen (Vererbung, Assoziationen) Klassendiagramm, ausgewählte Sequenzdiagramme, evtl. Zustandsdiagramm Einsatz von Design Patterns, MVC Grundprinzipien Geheimnisprinzip schwache Kopplung hohe Kohäsion Lokalitätsprinzip Wiederverwendbarkeit von Klassen/Subsystemen Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
14 Entwurf & Spezifikation objektorientiert (UML) Phasenziel Festlegung der Klassenstruktur Schnittstellendefinition der Klassen Beziehungen zw. Klassen (Vererbung, Assoziationen) Klassendiagramm, ausgewählte Sequenzdiagramme, evtl. Zustandsdiagramm Einsatz von Design Patterns, MVC Grundprinzipien Geheimnisprinzip schwache Kopplung hohe Kohäsion Lokalitätsprinzip Wiederverwendbarkeit von Klassen/Subsystemen OO: Vererbung/dynamische Bindung statt Fallunterscheidung Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
15 Entwurf & Spezifikation / 2 Vorgehen Kombination von Top-Down und Bottom-Up Design Identifikation von Klassen, Vererbung, Assoziationen Festlegung der Schnittstellen aller Klassen informale Beschreibung aller Klassen evtl. Einsatz von Entwurfsmetriken (JMetrics) Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
16 Entwurf & Spezifikation / 2 Vorgehen Kombination von Top-Down und Bottom-Up Design Identifikation von Klassen, Vererbung, Assoziationen Festlegung der Schnittstellen aller Klassen informale Beschreibung aller Klassen evtl. Einsatz von Entwurfsmetriken (JMetrics) verlangt wird Abgabe der UML-Diagramme nebst informeller Beschreibung nach 4 Wochen; Verteidigung im zweiten Kolloquium Nachweis der Evolutionsfähigkeit (z. B. Lokalitätsprinzip) Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
17 Implementierung & Validierung Phasenziel Programmierung und Test des Systems Grundprinzipien Programmierung in Java (evtl. C#, C++) Umsetzung der Architektur werkzeugunterstützte Qualitätssicherung Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
18 Implementierung & Validierung Phasenziel Programmierung und Test des Systems Grundprinzipien Programmierung in Java (evtl. C#, C++) Umsetzung der Architektur werkzeugunterstützte Qualitätssicherung Vorgehen Implementierung der Methoden funktionaler Komponententest mit Junit, evtl. Überdeckungstests (z. B. JCov); verschränkt mit Implementierung Integrationstest, Robustheitstest Realisation der Szenarien aus Pflichtenheft Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
19 Implementierung & Validierung / 2 verlangt wird Implementierungsplan; Implementierung; Implementierungskolloquium (2 Wochen vor Abschluss) Testbericht; Systemabnahme (1 Woche vor Abschluss) Abschlusspräsentation (Frühjahr 2016) nach Möglichkeit mehrere Lehrstühle zusammen Oktober Praxis der Softwareentwicklung WS 2015/16 LEHRSTUHL PROGRAMMIERPARADIGMEN
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