Ambulant erworbene Pneumonie
|
|
|
- Ina Michaela Esser
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Sektorenübergreifende Qualitätssicherung im Gesundheitswesen Indikatoren 2009 Stand: 20. Mai 2010 AQUA Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH
2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis QI 1: Erste Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie... 4 QI 2: Antimikrobielle Therapie... 7 QI 3: Frühmobilisation... 9 QI 4: Verlaufskontrolle CRP/PCT QI 5: Überprüfung Diagnostik/Therapie QI 6: Bestimmung der klinischen Stabilitätskriterien QI 7: Klinische Stabilitätskriterien QI 8: Krankenhaus-Letalität AQUA Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH Maschmühlenweg Göttingen Telefon: (+49) Telefax: (+49) [email protected] AQUA Institut GmbH 2
3 Lungenentzündung Über die Atmung wird der menschliche Körper mit Sauerstoff versorgt. Nach der Einatmung wird in der Lunge ein Teil des Sauerstoffs in den Körper aufgenommen und über die Blutbahn verteilt. Wenn sich das Lungengewebe entzündet, bezeichnet man dies als eine Pneumonie. Umgangssprachlich ist die Erkrankung unter dem Namen Lungenentzündung bekannt. Besonders anfällig für eine Lungenentzündung sind Menschen, deren körpereigene Abwehrkräfte (Immunsystem) eingeschränkt oder geschwächt sind. Betroffen sind in erster Linie ältere Menschen (> 60 Jahre), aber auch Säuglinge und Kleinkinder, weil ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Ein Lungenentzündung kann nicht nur nach der Art des Krankheitserreger differenziert werden, sondern auch danach, ob sich der Patient die Lungenentzündung außerhalb des Krankenhauses (ambulant erworbenen Pneumonie) oder aber während eine Krankenhausaufenthaltes (nosokomial erworbenen Pneumonie) erworben hat. Die Frage nach dem Erkrankungsort ist ausschlaggebend für die Wahl der Untersuchungs- und sform. In Abhängigkeit von der allgemeinen Verfassung des Betroffenen, seinem Lebensalter und der Art des Krankheitserregers kann die Lungenentzündung zu ganz unterschiedlichen Krankheitsbildern führen. Jüngere Patienten haben in der akuten Erkrankungsphase häufig Fieber, Husten und Auswurf sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl. Bei einer schweren Lungenentzündung können zusätzlich Symptome wie Atemnot, Kreislaufstörungen und Veränderungen des Bewusstseinszustandes auftreten. Bei älteren Menschen kommt es häufig zu einer nicht so starken Ausprägung der Beschwerden AQUA Institut GmbH 3
4 QI 1: Erste Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie Qualitätsziel Immer die erste Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie innerhalb von 8 Stunden nach der Aufnahme durchführen Hintergrund Die Störung des Gasaustausches in der Lunge bei einer Pneumonie kann in Abhängigkeit vom Schweregrad zu einer therapiebedürftigen Unterversorgung mit Sauerstoff führen. Eine Sauerstoffmangelversorgung ist einer der wichtigsten Indikatoren zur Erkennung einer schweren Pneumonie und erhöhter kurzfristiger Sterbewahrscheinlichkeit (Meehan et al. 1997, Alberta Medical Association 2008). Fine et al. (1997) konnten nachweisen, dass Hypoxämie auch ohne weitere Risikofaktoren das Letalitätsrisiko erhöht. Eine Untersuchung der Sauerstoffsättigung bei der Aufnahme gibt dem behandelnden Arzt Informationen zu dem Schweregrad der Krankheit, den Therapieoptionen und dem srisiko. Je früher diese Informationen verfügbar sind, desto eher können Entscheidungen für angemessene medizinische Maßnahmen getroffen werden. Mit diesen Untersuchungen können auch Hypoxämien entdeckt werden, die im klinischen Erscheinungsbild des Patienten noch nicht erkennbar sind. Daher wird bei immunkompetenten (d. h. nicht abwehrgeschwächten) Patienten, die wegen einer ambulant erworbenen Pneumonie stationär behandelt werden, die Bestimmung der Sauerstoffsättigung des Blutes empfohlen (IDSA / ATS 2007, American Thoracic Society 2001, Empfehlungsgrad A lt. Höffken et al. 2009). Diese Bestimmung kann mittels Blutgasanalyse oder mittels Pulsoxymetrie durchgeführt werden und soll innerhalb der ersten 8 Stunden nach der Aufnahme vorgenommen werden; Empfehlungsstärke A von A bis E, Evidenzgrad III von I bis III (Mandel et al. 2003). Bei der Auswertung dieses Qualitätsindikators werden drei Gruppen dargestellt. Gruppe 1 beinhaltet alle Patienten. Gruppe 2 beinhaltet die Patienten, die nicht aus einem anderen Krankenhaus aufgenommen wurden. In der Gruppe 3 befinden sich die Patienten, die aus einem anderen Krankenhaus verlegt wurden. Da es bis zum Erfassungsjahr 2007 keine unterschiedlichen ICD-Kodes für ambulant und im Krankenhaus erworbene Pneumonien gab, ist die Auslösebedingung durch die verschlüsselte DRG-Hauptdiagnose Pneumonie festgelegt. Hierdurch sind die Fälle von Patienten, die während des aktuellen stationären Aufenthaltes eine Pneumonie erleiden, nicht dokumentationspflichtig. Die stratifizierte Auswertung in den drei Gruppen dient dazu, die Patienten gesondert zu betrachten, die aus einem anderen Krankenhaus aufgenommen wurden. Die Messung des Sauerstoffgehaltes im Blut wird jedoch für alle Patienten gefordert, die mit einer Pneumonie aufgenommen werden, da sowohl für akut erkrankte Patienten, die zur Erstaufnahme ins Krankenhaus kommen, als auch für Patienten, die zur Weiterbehandlung verlegt werden, diese Basisuntersuchung von grundlegender Bedeutung und mit geringem zeitlichen und finanziellen Aufwand durchzuführen ist. Auch für die Patienten, bei denen dokumentiert wurde, dass im Verlauf des stationären Aufenthaltes die antimikrobielle Therapie eingestellt wurde, ist diese Untersuchung von Bedeutung. Kennzahl Alle Patienten Rechenregel Zähler: Patienten, bei denen die erste Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie innerhalb der ersten 8 Stunden nach der Aufnahme durchgeführt wurde Grundgesamtheit: Alle Patienten 2010 AQUA Institut GmbH 4
5 Verwendete Datenfelder 15 Zeitpunkt der ersten Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie 0 = weder Blutgasanalyse noch Pulsoxymetrie 1 = innerhalb der ersten 4 Stunden nach Aufnahme 2 = 4 bis unter 8 Stunden 3 = 8 Stunden und später O2INITIAL Kennzahl Patienten, die nicht aus einem anderen Krankenhaus aufgenommen wurden Rechenregel Zähler: Patienten, bei denen die erste Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie innerhalb der ersten 8 Stunden nach der Aufnahme durchgeführt wurde Grundgesamtheit: Patienten, die nicht aus einem anderen Krankenhaus aufgenommen wurden Verwendete Datenfelder 8 Aufnahme aus anderem Krankenhaus oder aus stationärer Rehabilitationseinrichtung 15 Zeitpunkt der ersten Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie 0 = weder Blutgasanalyse noch Pulsoxymetrie 1 = innerhalb der ersten 4 Stunden nach Aufnahme 2 = 4 bis unter 8 Stunden 3 = 8 Stunden und später AUFNVONANDKH O2INITIAL Kennzahl Patienten, die aus einem anderen Krankenhaus aufgenommen wurden Rechenregel Zähler: Patienten, bei denen die erste Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie innerhalb der ersten 8 Stunden nach der Aufnahme durchgeführt wurde Grundgesamtheit: Patienten, die aus einem anderen Krankenhaus aufgenommen wurden Verwendete Datenfelder 8 Aufnahme aus anderem Krankenhaus oder aus stationärer Rehabilitationseinrichtung 15 Zeitpunkt der ersten Blutgasanalyse oder Pulsoxymetrie 0 = weder Blutgasanalyse noch Pulsoxymetrie AUFNVONANDKH O2INITIAL 2010 AQUA Institut GmbH 5
6 1 = innerhalb der ersten 4 Stunden nach Aufnahme 2 = 4 bis unter 8 Stunden 3 = 8 Stunden und später Literatur Alberta Medical Association (AMA). Guideline for the diagnosis and management of community acquired pneumonia: adult. Update CAP_adult_summary.pdf (Recherchedatum: ). American Thoracic Society (ATS). Guideline for the Management of Adults with Community-acquired Pneumonia-Diagnosis, Assessment of Severity, Antimicrobial Therapy, and Prevention. American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine 2001; 163: =&titleabstract=guideline+for+the+management+of+adults+with+community-acquired+pneumoniadianos&searchid= _1592&firstindex=0&fdate=1/1/2001&tdate= 2/28/2002&journalcode=ajrccm (Recherchedatum: ). Fine MJ, Auble TE, Yealy DM, Hanusa BH, Weissfeld LA, Singer DE, Coley CM, Marrie TJ, Kapoor WN. A Prediction Rule to identify low-risk Patients with Community-acquired Pneumonia. Massachusetts Medical Society N Engl J Med 1997; 336: Höffken G, Lorenz J, Kern W, Welte T, Bauer T, Dalhoff K, Ewig S, Gastmeier P, Grabein B, Halle E, Kolditz M, Marre R, Sitter H. Epidemiologie, Diagnostik, antimikrobielle Therapie und Management von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbenen tiefen Atemwegsinfektionen (akute Bronchitis, akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis, Influenza und andere respiratorische Virusinfektionen) sowie ambulant erworbener Pneumonie. S3-Leitlinie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und vom Kompetenznetzwerk CAPNETZ. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 082/001, Entwicklungsstufe 3+IDA (Recherchedatum: ). Infectious Diseases Society of America (IDSA), American Thoracic Society (ATS). Consensus Guidelines on the Management of Community-Acquired Pneumonia in Adults. Clin Infect Dis 2007; 44 (Suppl 2): S27-S72. (Recherchedatum: ). Mandell LA, Bartlett JG, Dowell SF, File TM Jr, Musher DM, Whitney C. Update of Practice Guidelines for the Management of Community-Acquired Pneumonia in Immunocompetent Adults. Clin Infect Dis 2003; 37: Meehan TP, Fine MJ, Krumholz HM, Scinto JD, Galusha DH, Mockalis JT, Weber GF, Perillo MK, Houck PM, Fine JM. Quality of Care, Process, and Outcomes in Elderly Patients With Pneumonia. JAMA 1997; 278 (23): AQUA Institut GmbH 6
7 QI 2: Antimikrobielle Therapie Qualitätsziel Häufig antimikrobielle Therapie innerhalb der ersten 8 Stunden nach der Aufnahme Hintergrund Eine antimikrobielle Therapie sollte so früh wie möglich eingeleitet werden. Ein verzögerter Therapiebeginn (über 8 Stunden nach Aufnahme in das Krankenhaus) geht mit einer erhöhten Letalität einher (Empfehlungsgrad B lt. Höffken et al. 2009, American Thoracic Society 2001, Alberta Medical Association 2008). Eine Reihe von Studien weist verbesserte Überlebenschancen nach, wenn innerhalb der ersten 4 Stunden mit der antimikrobiellen Therapie begonnen wurde (Houck et al. 2004). In den Leitlinien der Infectious Diseases Society of America von 2003 wurde das empfohlene Zeitintervall daher sogar von 8 Stunden (Bartlett et al. 2000) auf 4 Stunden (Mandell et al. 2003, Empfehlungsstärke B von A bis E, Evidenzgrad III von I bis III) reduziert. 8 Stunden seit der Aufnahme werden von der Bundesfachgruppe Pneumonie als maximale Zeit angegeben, innerhalb der die erste antimikrobielle Gabe liegen soll. Die aktualisierte und gemeinsam erstellte Leitlinie der Infectious Diseases Society of America und der American Thoracic Society von 2007 (IDSA / ATS 2007) empfiehlt statt eines festen Zeitintervalls neuerdings die Gabe der ersten antimikrobiellen Therapie noch in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Durch die Verlegung der Patienten aus der Notaufnahme auf die Stationen seien Verzögerungen der antimikrobiellen Therapie nicht selten und die erste Gabe sollte so zügig wie möglich nach der gestellten Diagnose gegeben werden. In die Auswertung dieses Indikators werden ab 2008 generell die Patienten nicht mehr mit einbezogen, bei denen die Therapie im Einvernehmen mit dem Patienten oder seiner Angehörigen im Verlaufe des Aufenthaltes aufgrund einer infausten Prognose der Grunderkrankung eingestellt wurde. Bei der Auswertung dieses Qualitätsindikators werden drei Gruppen dargestellt. Gruppe 1 beinhaltet alle Patienten. Gruppe 2 beinhaltet die Patienten, die nicht aus einem anderen Krankenhaus aufgenommen wurden. In der Gruppe 3 befinden sich die Patienten, die aus einem anderen Krankenhaus verlegt wurden. Der Beginn der antimikrobiellen Therapie innerhalb der ersten 8 Stunden nach Aufnahme wird für die Patienten gefordert, die nicht aus einem anderen Krankenhaus aufgenommen wurden. Kennzahl Patienten ohne dokumentierte Therapieeinstellung, die nicht aus einem anderen Krankenhaus aufgenommen wurden Rechenregel Zähler: Patienten mit antimikrobieller Therapie innerhalb der ersten 8 Stunden nach stationärer Aufnahme Grundgesamtheit: Patienten, die nicht aus einem anderen Krankenhaus aufgenommen wurden (Ausschluss: Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 8 Aufnahme aus anderem Krankenhaus oder aus stationärer Rehabilitationseinrichtung AUFNVONANDKH 16 initiale antimikrobielle Therapie 0 = keine antimikrobielle Therapie ANTIMIKROBIELL 2010 AQUA Institut GmbH 7
8 1 = innerhalb der ersten 4 Stunden nach Aufnahme 2 = 4 bis unter 8 Stunden 3 = 8 Stunden und später 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen infauster Prognose der Grunderkrankung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? DOKUTHERAPIEVERZICHT Literatur Alberta Medical Association (AMA). Guideline for the diagnosis and management of community acquired pneumonia: adult. Update CAP_adult_summary.pdf (Recherchedatum: ). American Thoracic Society (ATS). Guideline for the Management of Adults with Community-acquired Pneumonia-Diagnosis, Assessment of Severity, Antimikrobial Therapy, and Prevention. American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine 2001; 163: =&titleabstract=guideline+for+the+management+of+adults+with+community-acquired+pneumoniadianos&searchid= _1592&firstindex=0&fdate=1/1/2001&tdate= 2/28/2002&journalcode=ajrccm (Recherchedatum: ) Bartlett JG, Dowell SF, Mandell LA, File TM Jr, Musher DM, Fine MJ. Practice Guidelines for the Management of Community-Acquired Pneumonia in Adults. Guidelines from the Infectious Diseases of America. Clin Infect Dis 2000; 31: Höffken G, Lorenz J, Kern W, Welte T, Bauer T, Dalhoff K, Ewig S, Gastmeier P, Grabein B, Halle E, Kolditz M, Marre R, Sitter H. Epidemiologie, Diagnostik, antimikrobielle Therapie und Management von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbenen tiefen Atemwegsinfektionen (akute Bronchitis, akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis, Influenza und andere respiratorische Virusinfektionen) sowie ambulant erworbener Pneumonie. S3-Leitlinie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und vom Kompetenznetzwerk CAPNETZ. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 082/001, Entwicklungsstufe 3+IDA (Recherchedatum: ). Houck PM, Bratzler DW, Nsa W, Ma A and Bartlett JG. Antibiotic Administration in Community-Acquired Pneumonia. American College of Chest Physicians. Chest 2004; 126: Infectious Diseases Society of America (IDSA), American Thoracic Society (ATS). Consensus Guidelines on the Management of Community-Acquired Pneumonia in Adults. Clin Infect Dis 2007; 44 (Suppl 2): S27-S72. (Recherchedatum: ). Mandell LA, Bartlett JG, Dowell SF, File TM Jr, Musher DM, Whitney C. Update of Practice Guidelines for the Management of Community-Acquired Pneumonia in Immunocompetent Adults. IDSA Guidelines. Clin Infect Dis 2003; 37: AQUA Institut GmbH 8
9 QI 3: Frühmobilisation Qualitätsziel Häufig eine Frühmobilisation innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Aufnahme durchführen Hintergrund Eine frühe Mobilisation der Patienten mit Pneumonie ist nach einer Studie von Mundy et al. (2003) ausschlaggebend für eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus, ohne dass erhöhte Komplikationsraten auftreten. Frühmobilisation wird dabei wie folgt definiert: Mobilisation außerhalb des Bettes für mindestens 20 Minuten innerhalb der ersten 24 Stunden des Krankenhausaufenthaltes und kontinuierliche täglich weiter aufbauende Mobilisation (Mundy et al. 2003). Die durchschnittliche Verweildauerverkürzung für Patienten wird mit einem Tag angegeben (Mundy et al. 2003). Eine frühzeitige Mobilisation wird in der nationalen S3-Leitlinie empfohlen (Empfehlungsgrad A lt. Höffken et al. 2009). In die Auswertung dieses Indikators werden ab 2008 generell die Patienten nicht mehr mit einbezogen, bei denen die Therapie im Einvernehmen mit dem Patienten oder seiner Angehörigen im Verlaufe des Aufenthaltes aufgrund einer infausten Prognose der Grunderkrankung eingestellt wurde. Die Ergebnisse dieses Qualitätsindikators werden nach dem Risiko-Score CRB-65 stratifiziert ausgewertet. Eingruppierung der Patienten in die Risikoklassen: Risikoklasse 1 = 0 vorhandene Kriterien nach CRB-65 Risikoklasse 2 = 1 bis 2 vorhandene Kriterien nach CRB-65 Risikoklasse 3 = 3 bis 4 vorhandene Kriterien nach CRB-65 Bei den Patienten der Risikoklassen 1 und 2 ist eine frühzeitige Mobilisation in der Regel möglich und daher wird der Referenzbereich für diese beiden Risikoklassen festgelegt. Patienten der Risikoklasse 1 sind meistens noch selbständig, während Patienten der Risikoklasse 2 gegebenenfalls die aktive Unterstützung des medizinisch-pflegerischen Personals benötigen. Beatmete Patienten werden aus der Berechnung des Qualitätsindikators ausgeschlossen, da intensivmedizinisch zu betreuende Patienten aus der zugrunde gelegten Studie von Mundy et al. (2003) von vornherein ausgeschlossen wurden. Erläuterung zum CRB-65: Die Erfassung des CRB-65-Scores bei der Aufnahme ermöglicht eine Aussage über die Schwere der Pneumonie und zur Prognose (Lim et al. 2003; British Thoracic Society 2004; Höffken et al. 2009). Folgende Kriterien sind Bestandteil des Scores CRB-65: Ein Punkt für jedes befundete Kriterium: Pneumoniebedingte Desorientierung (Mental Confusion) Spontane Atemfrequenz >= 30 pro Minute (Respiratory rate) Blutdruck (systolisch < 90 mmhg oder diastolisch <= 60 mmhg) (Blood pressure) Alter >= 65 Jahre CRB-65-Score: Summierung der Scorepunkte: Sterblichkeit niedrig (1,20%). 1 oder 2 Sterblichkeit mittel (8,15%). 3 oder 4 Sterblichkeit hoch (31,00%) (Lim et al. 2003). Beatmete Patienten werden immer in die Risikoklasse 3 eingeordnet AQUA Institut GmbH 9
10 Kennzahl Patienten ohne dokumentierte Therapieeinstellung der Risikoklasse 1 nach CRB-65, die weder maschinell beatmet noch chronisch bettlägerig sind Rechenregel Zähler: Patienten, bei denen eine Frühmobilisation innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Aufnahme durchgeführt wurde Grundgesamtheit: Patienten der Risikoklasse 1 (CRB-65 = 0), die weder maschinell beatmet noch chronisch bettlägerig sind (Ausschluss: Verstorbene Patienten und Patienten mit einer Verweildauer <= 1 Tag sowie Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 4 Geburtsdatum GEBDATUM 9 chronische Bettlägerigkeit CHRONBETTLAEG 10 bei Aufnahme invasive maschinelle Beatmung AUFNINVBEATM 11 Desorientierung (bei Aufnahme) 12 spontane Atemfrequenz (bei Aufnahme) 13 Blutdruck systolisch (bei Aufnahme) 14 Blutdruck diastolisch (bei Aufnahme), pneumoniebedingt 2 = ja, nicht pneumoniebedingt 17 Beginn der Mobilisation 0 = keine Mobilisation 1 = innerhalb der ersten 24 Stunden nach Aufnahme 2 = nach 24 Stunden und später 21 maschinelle Beatmung, ausschließlich nichtinvasiv 2 = ja, ausschließlich invasiv 3 = ja, sowohl nicht-invasiv als auch invasiv AUFNMENTAL AUFNATEMFREQ AUFNRRSYST AUFNRRDIAST MOBILISATION MASCHINELLEBEATMUNG 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen infauster Prognose der Grunderkrankung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? DOKUTHERAPIEVERZICHT 27 Entlassungsgrund 01 = regulär beendet 02 = regulär been- ENTLGRUND 2010 AQUA Institut GmbH 10
11 det, nachstationäre vorgesehen 03 = aus sonstigen Gründen beendet 04 = gegen ärztlichen Rat beendet 05 = Zuständigkeitswechsel des Leistungsträgers 06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus 07 = Tod 08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit ( 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV '95) 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung 10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung 11 = Entlassung in ein Hospiz 12 = Interne Verlegung 13 = externe Verlegung zur psychiatrischen 14 = aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre vorgesehen 15 = gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre vorgesehen 16 = externe Verlegung in ein anderes Krankenhaus und nachfolgende Rückverlegung oder interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG und nachfolgende Rückverlegung 17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG 18 = Rückverlegung 19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung 20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung mit Komplikation 21 = Entlassung oder Verlegung mit nachfolgender Wiederaufnahme 2010 AQUA Institut GmbH 11
12 22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer Kennzahl Patienten ohne dokumentierte Therapieeinstellung der Risikoklasse 2 nach CRB-65, die weder maschinell beatmet noch chronisch bettlägerig sind Rechenregel Zähler: Patienten, bei denen eine Frühmobilisation innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Aufnahme durchgeführt wurde Grundgesamtheit: Patienten der Risikoklasse 2 (CRB-65 = 1 oder 2), die weder maschinell beatmet noch chronisch bettlägerig sind (Ausschluss: Verstorbene Patienten und Patienten mit einer Verweildauer <= 1 Tag sowie Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 4 Geburtsdatum GEBDATUM 9 chronische Bettlägerigkeit CHRONBETTLAEG 10 bei Aufnahme invasive maschinelle Beatmung AUFNINVBEATM 11 Desorientierung (bei Aufnahme) 12 spontane Atemfrequenz (bei Aufnahme) 13 Blutdruck systolisch (bei Aufnahme) 14 Blutdruck diastolisch (bei Aufnahme), pneumoniebedingt 2 = ja, nicht pneumoniebedingt 17 Beginn der Mobilisation 0 = keine Mobilisation 1 = innerhalb der ersten 24 Stunden nach Aufnahme 2 = nach 24 Stunden und später 21 maschinelle Beatmung, ausschließlich nichtinvasiv 2 = ja, ausschließlich invasiv 3 = ja, sowohl nicht-invasiv als auch invasiv AUFNMENTAL AUFNATEMFREQ AUFNRRSYST AUFNRRDIAST MOBILISATION MASCHINELLEBEATMUNG 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen DOKUTHERAPIEVERZICHT 2010 AQUA Institut GmbH 12
13 infauster Prognose der Grunderkrankung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? 27 Entlassungsgrund 01 = regulär beendet 02 = regulär beendet, nachstationäre vorgesehen 03 = aus sonstigen Gründen beendet 04 = gegen ärztlichen Rat beendet 05 = Zuständigkeitswechsel des Leistungsträgers 06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus 07 = Tod 08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit ( 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV '95) 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung 10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung 11 = Entlassung in ein Hospiz 12 = Interne Verlegung 13 = externe Verlegung zur psychiatrischen 14 = aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre vorgesehen 15 = gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre vorgesehen 16 = externe Verlegung in ein anderes Krankenhaus und nachfolgende Rückverlegung oder interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG und nachfolgende Rückverlegung 17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG 18 = Rückverlegung ENTLGRUND 2010 AQUA Institut GmbH 13
14 19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung 20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung mit Komplikation 21 = Entlassung oder Verlegung mit nachfolgender Wiederaufnahme 22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer Literatur British Thoracic Society (BTS). BTS Guidelines for the Management of Community Acquired pneumonia in Adults 2004 Update. Published on BTS website on /Guidelines/MACAPrevisedApr04.pdf (Recherchedatum: ). Höffken G, Lorenz J, Kern W, Welte T, Bauer T, Dalhoff K, Ewig S, Gastmeier P, Grabein B, Halle E, Kolditz M, Marre R, Sitter H. Epidemiologie, Diagnostik, antimikrobielle Therapie und Management von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbenen tiefen Atemwegsinfektionen (akute Bronchitis, akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis, Influenza und andere respiratorische Virusinfektionen) sowie ambulant erworbener Pneumonie. S3-Leitlinie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und vom Kompetenznetzwerk CAPNETZ. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 082/001, Entwicklungsstufe 3+IDA (Recherchedatum: ). Lim WS, van der Eerden MM, Laing R, Boersma WG, Karalus N, Town GI, Lewis SA, Macfarlane JT. Defining community acquired pneumonia severity on presentation to hospital: an international derivation and validation study. Thorax 2003; 58: Mundy LM, Leet TL, Darst K, Schnitzler MA, Dunagan WC. Early Mobilization of Patients Hospitalized With Community-Acquired Pneumonia. Chest 2003; 124: AQUA Institut GmbH 14
15 QI 4: Verlaufskontrolle CRP/PCT Qualitätsziel Häufig eine Verlaufskontrolle des C-reaktiven Proteins oder Procalcitonins im Serum innerhalb der ersten 5 Tage des Aufenthaltes bestimmen Hintergrund Die Parameter C-reaktives Protein CRP und Procalcitonin PCT sind Entzündungsparameter im Serum. Die im Serum gemessenen Konzentrationen des C-reaktiven Proteins bzw. Procalcitonins eignen sich als Verlaufsparameter bei der ambulant erworbenen Pneumonie (Empfehlungsgrad A lt. Höffken et al. 2009). Wenn die antimikrobielle Therapie frühzeitig begonnen wird, kann bei wirksamer Therapie innerhalb der ersten 5 Tage des Aufenthalts mit einem nennenswerten Abfall des Wertes gerechnet werden. Unverändert hohe CRP- bzw. PCT-Werte trotz antimikrobieller Therapie können auf ein Therapieversagen oder auf eine sekundäre infektiöse Komplikation hinweisen erhöhte Procalcitoninwerte sind mit einer ungünstigen Prognose bei der ambulant erworbenen Pneumonie assoziiert (Höffken et al. 2009). Daher ist die Verlaufskontrolle erforderlich, um erforderlichenfalls Therapieänderungen oder weitere Diagnostik vornehmen zu können. Eingeschlossen in die Auswertung werden alle Patienten mit einer Verweildauer von mindestens 4 Tagen. In die Auswertung dieses Indikators werden ab 2008 generell die Patienten nicht mehr mit einbezogen, bei denen die Therapie im Einvernehmen mit dem Patienten oder seiner Angehörigen im Verlaufe des Aufenthaltes aufgrund einer infausten Prognose der Grunderkrankung eingestellt wurde. Kennzahl Rechenregel Zähler: CRP oder PCT innerhalb der ersten 5 Tage des Aufenthaltes bestimmt Grundgesamtheit: Patienten mit einem stationären Aufenthalt von mindestens 5 Tagen (Ausschluss: Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 6 Aufnahmedatum Krankenhaus AUFNDATUM 18 Verlaufskontrolle des C- reaktiven Proteins oder Procalcitoninwertes innerhalb der ersten 5 Tage des Aufenthalts 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen infauster Prognose der Grunderkrankung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? CRPPCTBESTIMMT DOKUTHERAPIEVERZICHT 25 Entlassungsdatum Krankenhaus ENTLDATUM 2010 AQUA Institut GmbH 15
16 Literatur British Thoracic Society (BTS). BTS Guidelines for the Management of Community Acquired pneumonia in Adults 2004 Update. Published on BTS website on Portals/0/Clinical%20Information/Pneumonia/Guidelines/MACAPrevisedApr04.pdf (Recherchedatum: ). Höffken G, Lorenz J, Kern W, Welte T, Bauer T, Dalhoff K, Ewig S, Gastmeier P, Grabein B, Halle E, Kolditz M, Marre R, Sitter H. Epidemiologie, Diagnostik, antimikrobielle Therapie und Management von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbenen tiefen Atemwegsinfektionen (akute Bronchitis, akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis, Influenza und andere respiratorische Virusinfektionen) sowie ambulant erworbener Pneumonie. S3-Leitlinie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und vom Kompetenznetzwerk CAPNETZ. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 082/001, Entwicklungsstufe 3+IDA (Recherchedatum: ) AQUA Institut GmbH 16
17 QI 5: Überprüfung Diagnostik/Therapie Qualitätsziel Häufig eine Überprüfung des diagnostischen oder therapeutischen Vorgehens, wenn der CRP- oder PCT- Wert innerhalb der ersten 5 Tage des Aufenthaltes nicht abgefallen ist Hintergrund Unverändert hohe Werte des C-reaktiven Proteins (CRP) oder Procalcitonins (PCT) trotz Antibiotika- Therapie können auf ein Therapieversagen oder auf eine sekundäre infektiöse Komplikation hinweisen. Erhöhte Werte des Procalcitonins sind mit einer ungünstigen Prognose bei der ambulant erworbenen Pneumonie assoziiert (Höffken et al. 2009). Bei einem Ausbleiben des CRP- bzw. PCT-Abfalls ist eine Überprüfung der Diagnose und der begonnenen Therapie unter Berücksichtigung des klinischen Verlaufs erforderlich. Bei Patienten der Risikoklasse 1 (0 Kriterien nach dem Risiko-Score CRB-65) kann es vorkommen, dass die CRP- bzw. PCT-Werte bei der Aufnahme nicht nennenswert erhöht sind bzw. sich der Gesundheitszustand innerhalb dieser Tage deutlich verbessert hat. In diesen Fällen muss der Wert nicht zwingend kontrolliert werden. Bei schwerer erkrankten Patienten der Risikoklassen 2 und 3 (1 bis 4 Kriterien nach dem Risiko-Score CRB-65) liegen in der Regel primär erhöhte CRP- bzw. PCT-Werte vor. In die Auswertung dieses Indikators werden ab 2008 generell die Patienten nicht mehr mit einbezogen, bei denen die Therapie im Einvernehmen mit dem Patienten oder seiner Angehörigen im Verlaufe des Aufenthaltes aufgrund einer infausten Prognose der Grunderkrankung eingestellt wurde. Erläuterung zum Risikoscore CRB-65: Die Erfassung des CRB-65-Scores bei der Aufnahme ermöglicht eine Aussage über die Schwere der Pneumonie und zur Prognose (Lim et al. 2003; British Thoracic Society 2004; Höffken et al. 2009). Folgende Kriterien sind Bestandteil des Scores CRB-65: Ein Punkt für jedes befundete Kriterium: pneumoniebedingte Desorientierung (Mental Confusion) Spontane Atemfrequenz >= 30 pro Minute (Respiratory rate) Blutdruck (systolisch < 90 mmhg oder diastolisch <= 60 mmhg) (Blood pressure) Alter >= 65 Jahre CRB-65-Score: Summierung der Scorepunkte 0 Sterblichkeit niedrig (1,20%) 1 oder 2 Sterblichkeit mittel (8,15%) 3 oder 4 Sterblichkeit hoch (31,00%) (Lim et al. 2003) Beatmete Patienten werden immer in die Risikoklasse 3 eingeordnet AQUA Institut GmbH 17
18 Kennzahl Patienten ohne dokumentierte Therapieeinstellung der Risikoklasse 2 nach CRB-65-Score, ohne Abfall des C-reaktiven Proteins oder Procalcitonins innerhalb der ersten 5 Tage des Aufenthaltes Rechenregel Zähler: Patienten mit Überprüfung des diagnostischen oder therapeutischen Vorgehens Grundgesamtheit: Patienten der Risikoklasse 2 (CRB-65 = 1 oder 2), ohne Abfall des C-reaktiven Protein- oder Procalcitoninwertes innerhalb der ersten 5 Tage des Aufenthaltes (Ausschluss: Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 4 Geburtsdatum GEBDATUM 10 bei Aufnahme invasive maschinelle Beatmung AUFNINVBEATM 11 Desorientierung (bei Aufnahme) 12 spontane Atemfrequenz (bei Aufnahme) 13 Blutdruck systolisch (bei Aufnahme) 14 Blutdruck diastolisch (bei Aufnahme), pneumoniebedingt 2 = ja, nicht pneumoniebedingt AUFNMENTAL AUFNATEMFREQ AUFNRRSYST AUFNRRDIAST 19 Abfall des C-reaktiven Proteins oder Procalcitoninwertes innerhalb der ersten 5 Tage des Aufenthalts 20 Überprüfung des diagnostischen oder therapeutischen Vorgehens 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen infauster Prognose der Grunderkrankung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? CRPPCTABFALL PRUEFUNGVORGEHEN DOKUTHERAPIEVERZICHT 25 Entlassungsdatum Krankenhaus ENTLDATUM 2010 AQUA Institut GmbH 18
19 Kennzahl Patienten ohne dokumentierte Therapieeinstellung der Risikoklasse 3 nach CRB-65-Score, ohne Abfall des C-reaktiven Proteinwertes bzw. Procalcitoninwertes innerhalb der ersten 5 Tage des Aufenthaltes Rechenregel Zähler: Patienten mit Überprüfung des diagnostischen oder therapeutischen Vorgehens Grundgesamtheit: Patienten der Risikoklasse 3 (CRB-65 = 3 oder 4), ohne Abfall des C-reaktiven Protein- oder Procalcitoninwertes innerhalb der ersten 5 Tage des Aufenthaltes (Ausschluss: Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 4 Geburtsdatum GEBDATUM 10 bei Aufnahme invasive maschinelle Beatmung 11 Desorientierung (bei Aufnahme) 12 spontane Atemfrequenz (bei Aufnahme) 13 Blutdruck systolisch (bei Aufnahme) 14 Blutdruck diastolisch (bei Aufnahme) 19 Abfall des C-reaktiven Proteins oder Procalcitoninwertes innerhalb der ersten 5 Tage des Aufenthalts 20 Überprüfung des diagnostischen oder therapeutischen Vorgehens 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen infauster Prognose der Grunderkrankung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? 25 Entlassungsdatum Krankenhaus, pneumoniebedingt 2 = ja, nicht pneumoniebedingt AUFNINVBEATM AUFNMENTAL AUFNATEMFREQ AUFNRRSYST AUFNRRDIAST CRPPCTABFALL PRUEFUNGVORGEHEN ENTDATUMDOKUTHERAPIEVERZICHT ENTDATUM 2010 AQUA Institut GmbH 19
20 Literatur British Thoracic Society (BTS). BTS Guidelines for the Management of Community Acquired pneumonia in Adults 2004 Update. Published on BTS website on /Portals/0/Clinical%20Information/Pneumonia/Guidelines/MACAPrevisedApr04.pdf (Recherchedatum: ). Höffken G, Lorenz J, Kern W, Welte T, Bauer T, Dalhoff K, Ewig S, Gastmeier P, Grabein B, Halle E, Kolditz M, Marre R, Sitter H. Epidemiologie, Diagnostik, antimikrobielle Therapie und Management von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbenen tiefen Atemwegsinfektionen (akute Bronchitis, akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis, Influenza und andere respiratorische Virusinfektionen) sowie ambulant erworbener Pneumonie. S3-Leitlinie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und vom Kompetenznetzwerk CAPNETZ. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 082/001, Entwicklungsstufe 3+IDA (Recherchedatum: ). Lim WS, van der Eerden MM, Laing R, Boersma WG, Karalus N, Town GI, Lewis SA, Macfarlane JT. Defining community acquired pneumonia severity on presentation to hospital: an international derivation and validation study. Thorax 2003; 58: AQUA Institut GmbH 20
21 QI 6: Bestimmung der klinischen Stabilitätskriterien Qualitätsziel Immer vollständige Bestimmung der klinischen Stabilitätskriterien vor der Entlassung Hintergrund In Studien konnte gezeigt werden, dass Patienten, die in klinisch stabilem Zustand aus der stationären entlassen werden, ein niedrigeres Letalitätsrisiko aufweisen. Darüber hinaus ist eine stationäre Wiederaufnahme seltener erforderlich und diese Patienten erreichen häufiger das Aktivitätsniveau, das ihnen vor der Erkrankung möglich war (Halm et al. 1998, Halm et al. 2002, British Thoracic Society 2004, Höffken et al. 2009). Als Kriterien für die klinische Stabilität werden verwendet: 1. Systolischer Blutdruck >= 90 mmhg 2. Herzfrequenz <= 100 Herzschläge pro Minute 3. Spontane Atemfrequenz <= 24 Atemzüge pro Minute 4. Sauerstoffsättigung >= 90% 5. Temperatur <= 37,2 C 6. Stabile orale und/oder enterale Nahrungsaufnahme 7. Keine pneumoniebedingte Desorientierung Die Bestimmung dieser Stabilitätskriterien vor der Entlassung ist daher als unverzichtbarer diagnostischer Schritt anzusehen. In die Auswertung dieses Indikators werden ab 2008 generell die Patienten nicht mehr mit einbezogen, bei denen die Therapie im Einvernehmen mit dem Patienten oder seiner Angehörigen im Verlaufe des Aufenthaltes aufgrund einer infausten Prognose der Grunderkrankung eingestellt wurde. Kennzahl Rechenregel Zähler: Patienten mit vollständig bestimmten klinischen Stabilitätskriterien bei der Entlassung Grundgesamtheit: Patienten mit einem der Entlassungsgründe: regulär beendet regulär beendet, nachstationäre vorgesehen aus sonstigen Gründen beendet Externe Verlegung zur psychiatrischen aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre vorgesehen (Ausschuss: Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen DOKUTHERAPIEVERZICHT 2010 AQUA Institut GmbH 21
22 infauster Prognose der Grunderkrankung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? 27 Entlassungsgrund 01 = regulär beendet 02 = regulär beendet, nachstationäre vorgesehen 03 = aus sonstigen Gründen beendet 04 = gegen ärztlichen Rat beendet 05 = Zuständigkeitswechsel des Leistungsträgers 06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus 07 = Tod 08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit ( 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV '95) 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung 10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung 11 = Entlassung in ein Hospiz 12 = Interne Verlegung 13 = externe Verlegung zur psychiatrischen 14 = aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre vorgesehen 15 = gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre vorgesehen 16 = externe Verlegung in ein anderes Krankenhaus und nachfolgende Rückverlegung oder interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG und nachfolgende Rückverlegung 17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG ENTLGRUND 2010 AQUA Institut GmbH 22
23 18 = Rückverlegung 19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung 20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung mit Komplikation 21 = Entlassung oder Verlegung mit nachfolgender Wiederaufnahme 22 = Fallabschluss (intrene Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer 28 Desorientierung (vor Entlassung) 29 stabile orale und/oder enterale Nahrungsaufnahme (vor Entlassung) 30 spontane Atemfrequenz (vor Entlassung), pneumoniebedingt 2 = ja, nicht pneumoniebedingt 1 = maximal 24/min 2 = über 24/min 3 = nicht bestimmt ENTLMENTAL ENTLNAHRUNGORALENTERAL ENTLATEMFREQ 31 Herzfrequenz (vor Entlassung) 1 = maximal 100/min 2 = über 100/ 3 = nicht bestimmt 32 Temperatur (vor Entlassung) 1 = maximal 37,2 oc 2 = über 37,2 oc 3 = nicht bestimmt ENTLHERZFREQ ENTLTEMPERAT 33 Sauerstoffsättigung (vor Entlassung) 34 Blutdruck systolisch (vor Entlassung) 1 = unter 90% 2 = mindestens 90% 3 = nicht bestimmt 1 = unter 90 mmhg 2 = mindestens 90 mmhg 3 = nicht bestimmt ENTLO2SAETTIG ENTLRRSYST Literatur British Thoracic Society (BTS). BTS Guidelines for the Management of Community Acquired pneumonia in Adults 2004 Update. Published on BTS website on Guidelines/MACAPrevisedApr04.pdf (Recherchedatum: ). Halm EA, Fine MJ, Kapoor WN, Singer DE, Marrie TJ, Siu AL. Instability on Hospital Discharge and the Risk of Adverse Outcomes in Patients with Pneumonia. Arch Intern Med 2002; 162: Halm EA, Fine MJ, Marrie TJ, Coley CM, Kapoor WN, Obrosky DS, Singer DE. Time to Clinical Stability in Patients with Community-Acquired Pneumonia Implications for Practice Guidelines. JAMA 1998; 279 (18): AQUA Institut GmbH 23
24 Höffken G, Lorenz J, Kern W, Welte T, Bauer T, Dalhoff K, Ewig S, Gastmeier P, Grabein B, Halle E, Kolditz M, Marre R, Sitter H. Epidemiologie, Diagnostik, antimikrobielle Therapie und Management von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbenen tiefen Atemwegsinfektionen (akute Bronchitis, akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis, Influenza und andere respiratorische Virusinfektionen) sowie ambulant erworbener Pneumonie. S3-Leitlinie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und vom Kompetenznetzwerk CAPNETZ. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 082/001, Entwicklungsstufe 3+IDA (Recherchedatum: ) AQUA Institut GmbH 24
25 QI 7: Klinische Stabilitätskriterien Qualitätsziel Angemessener Anteil von Patienten, die bis zur Entlassung nach Hause mindestens sechs klinische Stabilitätskriterien erfüllen Hintergrund In Studien konnte gezeigt werden, dass Patienten, die in klinisch stabilem Zustand aus der stationären entlassen werden, ein niedrigeres Letalitätsrisiko aufweisen. Darüber hinaus ist eine stationäre Wiederaufnahme seltener erforderlich und diese Patienten erreichen häufiger das Aktivitätsniveau, das ihnen vor der Erkrankung möglich war (Halm et al. 1998; Halm et al. 2002; British Thoracic Society 2004). Der Indikator bildet daher nicht nur Aspekte der Ergebnisqualität bei Entlassung aus der stationären ab, sondern ist darüber hinaus mit mittel- und langfristigen patientenrelevanten Endpunkten der Ergebnisqualität korreliert. Als Kriterien für die klinische Stabilität werden verwendet: 1. Systolischer Blutdruck >= 90 mmhg 2. Herzfrequenz <= 100 Herzschläge pro Minute 3. Spontane Atemfrequenz <= 24 Atemzüge pro Minute 4. Sauerstoffsättigung >= 90% 5. Temperatur <= 37,2 C 6. Stabile orale und/oder enterale Nahrungsaufnahme 7. Keine pneumoniebedingte Desorientierung In der Arbeit von Halm et al. (2002) wird gezeigt, dass Patienten, die mit einem nicht erfüllten Stabilitätskriterium entlassen werden, ein leicht erhöhtes Letalitäts- und Wiederaufnahmerisiko haben, das aber nicht signifikant ist (Odds Ratio 1,4; 95%-Vertrauensbereich 0,8 bis 2,5). Das Risiko, nicht innerhalb von 30 Tagen die gewohnten Aktivitäten wieder aufnehmen zu können, ist signifikant erhöht (Odds Ratio 1,6; 95%-Vertrauensbereich 1,1 bis 2,5).Im Vergleich dazu steigt das Letalitäts- und Wiederaufnahmerisiko auf das 7-fache an (Odds Ratio 7,4; 95%-Vertrauensbereich 2,4 bis 22,8), wenn zwei Stabilitätskriterien nicht erfüllt sind. Das Risiko, die gewohnten Aktivitäten nicht wieder aufnehmen zu können, verdoppelt sich (Odds Ratio 2,5; 95%-Vertrauensbereich 0,8 bis 8,3). Daher wird als Zeichen guter Qualität angesehen, wenn vor der Entlassung mindestens sechs klinische Stabilitätskriterien erfüllt sind. In der Literatur finden sich für das Kriterium Körpertemperatur verschiedene Grenzwerte (37,2 C, 37,8 C und 38,3 C), die als Stabilitätskriterium angesehen werden (British Thoracic Society 2004, Halm et al. 1998, Halm et al. 2002, Höffken et al. 2009, IDSA 2003). Für die Auswertung des Qualitätsindikators wird ein Wert von 37,2 C als Stabilitätskriterium verwendet (Halm et al. 1998). Krankenhäuser, die die klinischen Stabilitätskriterien nicht vollständig erfasst haben, entziehen sich teilweise der Bewertung in diesem Qualitätsindikator. Diese Krankenhäuser werden allerdings im Qualitätsindikator Bestimmung der klinischen Qualitätskriterien auffällig, so dass eine ausreichende Sensitivität der Qualitätsbeobachtung gewährleistet bleibt. In die Auswertung dieses Indikators werden ab 2008 generell die Patienten nicht mehr mit einbezogen, bei denen die Therapie im Einvernehmen mit dem Patienten oder seiner Angehörigen im Verlaufe des Aufenthaltes aufgrund einer infausten Prognose der Grunderkrankung eingestellt wurde AQUA Institut GmbH 25
26 Kennzahl Rechenregel Zähler: Patienten, die bis zur Entlassung nach Hause mindestens sechs klinische Stabilitätskriterien erfüllen Grundgesamtheit: Patienten mit einem der folgenden Entlassungsgründe: regulär beendet beendet, nachstationäre vorgesehen aus sonstigen Gründen beendet Externe Verlegung zur psychiatrischen aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre vorgesehen und vollständig gemessenen klinischen Stabilitätskriterien (Ausschluss: Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen infauster Prognose der Grunderkrankung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? DOKUTHERAPIEVERZICHT 27 Entlassungsgrund 01 = regulär beendet 02 = regulär beendet, nachstationäre vorgesehen 03 = aus sonstigen Gründen beendet 04 = gegen ärztlichen Rat beendet 05 = Zuständigkeitswechsel des Leistungsträgers 06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus 07 = Tod 08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit ( 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV '95) 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung 10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung 11 = Entlassung in ein Hospiz 12 = Interne Verlegung 13 = externe Verlegung zur psychiatrischen ENTLGRUND 2010 AQUA Institut GmbH 26
27 14 = aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre vorgesehen 15 = gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre vorgesehen 16 = externe Verlegung in ein anderes Krankenhaus und nachfolgende Rückverlegung oder interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG und nachfolgende Rückverlegung 17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG 18 = Rückverlegung 19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung 20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung mit Komplikation 21 = Entlassung oder Verlegung mit nachfolgender Wiederaufnahme 22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer 28 Desorientierung (vor Entlassung) 29 stabile orale und/oder enterale Nahrungsaufnahme (vor Entlassung) 30 spontane Atemfrequenz (vor Entlassung), pneumoniebedingt 2 = ja, nicht pneumoniebedingt 1 = maximal 24/min 2 = über 24/min 3 = nicht bestimmt ENTLMENTAL ENTLNAHRUNGORALENTERAL ENTLATEMFREQ 31 Herzfrequenz (vor Entlassung) 1 = maximal 100/min 2 = über 100/min 3 = nicht bestimmt 32 Temperatur (vor Entlassung) 1 = maximal 37,2 oc 2 = über 37,2 oc 3 = nicht bestimmt ENTLHERZFREQ ENTLTEMPERAT 33 Sauerstoffsättigung (vor Entlassung) 1 = unter 90% 2 = mindestens 90% ENTLO2SAETTIG 2010 AQUA Institut GmbH 27
28 3 = nicht bestimmt 34 Blutdruck systolisch (vor Entlassung) 1 = unter 90 mmhg 2 = mindestens 90 mmhg 3 = nicht bestimmt ENTLRRSYST Literatur British Thoracic Society (BTS). BTS Guidelines for the Management of Community Acquired pneumonia in Adults 2004 Update. Published on BTS website on Portals/0/Clinical%20Information/Pneumonia/Guidelines/MACAPrevisedApr04.pdf (Recherchedatum: ). Halm EA, Fine MJ, Kapoor WN, Singer DE, Marrie TJ, Siu AL. Instability on Hospital Discharge and the Risk of Adverse Outcomes in Patients with Pneumonia. Arch Intern Med 2002; 162: Halm EA, Fine MJ, Marrie TJ, Coley CM, Kapoor WN, Obrosky DS, Singer DE. Time to Clinical Stability in Patients with Community-Acquired Pneumonia Implications for Practice Guidelines. JAMA 1998; 279 (18): Höffken G, Lorenz J, Kern W, Welte T, Bauer T, Dalhoff K, Ewig S, Gastmeier P, Grabein B, Halle E, Kolditz M, Marre R, Sitter H. Epidemiologie, Diagnostik, antimikrobielle Therapie und Management von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbenen tiefen Atemwegsinfektionen (akute Bronchitis, akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis, Influenza und andere respiratorische Virusinfektionen) sowie ambulant erworbener Pneumonie. S3-Leitlinie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und vom Kompetenznetzwerk CAPNETZ. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 082/001, Entwicklungsstufe 3+IDA (Recherchedatum: ).Infectious Diseases Society of America (IDSA). IDSA Guidelines Update of Practice Guidelines for the Management of Community-Acquired Pneumonia in Immunocompetent Adults. Clin Infect Dis 2003; 37: AQUA Institut GmbH 28
29 QI 8: Krankenhaus-Letalität Qualitätsziel Niedrige Krankenhaus-Letalität Hintergrund Die ambulant erworbene Pneumonie ist eine Erkrankung mit hoher Morbidität und Mortalität. Die ambulant erworbene Pneumonie ist die häufigste durch Infektion bedingte Todesursache in Deutschland. Ca % der stationär behandelten Patienten versterben (Höffken et al. 2009), wobei die Letalitätsrate mit dem Lebensalter und Vorliegen von definierten Risikofaktoren statistisch assoziiert ist (Kohlhammer et al. 2005). Laut Menéndez et al. (2004) kann eine unzureichende Pneumonie- mit einer 11-fach erhöhten Letalität einhergehen. Viele Patienten mit einer ambulant erworbenen Pneumonie leiden unter schwerwiegenden Grunderkrankungen. Einige Studien geben Hinweise darauf, dass die Krankenhaus- Letalität und 30-Tage-Letalität durch die Implementierung von Leitlinien zur ambulant erworbene Pneumonie in den Krankenhäusern gesenkt werden kann (IDSA / ATS 2007, Capelastegui et al. 2004). Die Erfassung des CRB-65-Scores bei der Aufnahme ermöglicht eine Aussage über die Schwere der Pneumonie und den prognostischen Genesungsverlauf. Daher kann der Score für die Risikoadjustierung der Letalität bei ambulant erworbener Pneumonie eingesetzt werden (Lim et al. 2003; British Thoracic Society 2004; Höffken et al. 2009). Erläuterung zum Risikoscore CRB-65: Eingruppierung der Patienten in die Risikoklassen: Risikoklasse 1 = 0 vorhandene Kriterien nach CRB-65 Risikoklasse 2 = 1 bis 2 vorhandene Kriterien nach CRB-65 Risikoklasse 3 = 3 bis 4 vorhandene Kriterien nach CRB-65 Folgende Kriterien sind Bestandteil des Scores CRB-65: Ein Punkt für jedes befundete Kriterium: pneumoniebedingte Desorientierung (Mental Confusion) Spontane Atemfrequenz >= 30 pro Minute (Respiratory rate) Blutdruck (systolisch < 90 mmhg oder diastolisch <= 60 mmhg) (Blood pressure) Alter >= 65 Jahre CRB-65-Score: Summierung der Scorepunkte 0 Sterblichkeit niedrig (1,20%). 1 oder 2 Sterblichkeit mittel (8,15%). 3 oder 4 Sterblichkeit hoch (31,00%) (Lim et al. 2003). Beatmete Patienten werden immer in die Risikoklasse 3 eingeordnet. Die Auswertung dieses Indikators wird ab 2008 für zwei verschiedene Patientengruppen dargestellt: 1. In der ersten Auswertung werden alle Patienten betrachtet, unabhängig davon ob bei ihnen die Therapie im Einvernehmen mit dem Patienten oder seiner Angehörigen im Verlaufe des Aufenthaltes aufgrund einer infausten Prognose der Grunderkrankung eingestellt wurde. Diese Ergebnisse sind somit mit den Vorjahresergebnissen vergleichbar. 2. Weiterhin wird eine Kennzahl für die Grundgesamtheit der Patienten berechnet, bei denen eine uneingeschränkte kurative Therapie erfolgt ist. Für diese Patientengruppe wird in den gewohnten 2010 AQUA Institut GmbH 29
30 vier Gruppen (alle Patienten und stratifiziert nach den Risikoklassen 1 bis 3) die Auswertung berechnet und der Strukturierte Dialog mit den Krankenhäusern geführt. Kennzahl Alle Patienten ohne dokumentierte Therapieeinstellung Rechenregel Zähler: Verstorbene Patienten Grundgesamtheit: Alle Patienten (Ausschluss: Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen infauster Prognose der Grunderkrankung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? DOKUTHERAPIEVERZICHT 27 Entlassungsgrund 01 = regulär beendet 02 = regulär beendet, nachstationäre vorgesehen 03 = aus sonstigen Gründen beendet 04 = gegen ärztlichen Rat beendet 05 = Zuständigkeitswechsel des Leistungsträgers 06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus 07 = Tod 08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit ( 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV '95) 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung 10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung 11 = Entlassung in ein Hospiz 12 = Interne Verlegung 13 = externe Verlegung zur psychiatrischen 14 = aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre vorgesehen 15 = gegen ärztlichen Rat beendet, nach- ENTLGRUND 2010 AQUA Institut GmbH 30
31 stationäre vorgesehen 16 = externe Verlegung in ein anderes Krankenhaus und nachfolgende Rückverlegung oder interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG und nachfolgende Rückverlegung 17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG 18 = Rückverlegung 19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung 20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung mit Komplikation 21 = Entlassung oder Verlegung mit nachfolgender Wiederaufnahme 22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer Kennzahl Patienten ohne dokumentierte Therapieeinstellung der Risikoklasse 1 nach CRB-65 Rechenregel Zähler: Verstorbene Patienten Grundgesamtheit: Patienten der Risikoklasse 1 (CRB-65 = 0) (Ausschluss: Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 4 Geburtsdatum GEBDATUM 10 bei Aufnahme invasive maschinelle Beatmung AUFNINVBEATM 11 Desorientierung (bei Aufnahme), pneumoniebedingt 2 = ja, nicht pneumoniebedingt 12 spontane Atemfrequenz (bei Aufnahme) AUFNMENTAL AUFNATEMFREQ 13 Blutdruck systolisch (bei Auf- AUFNRRSYST 2010 AQUA Institut GmbH 31
32 nahme) 14 Blutdruck diastolisch (bei Aufnahme) 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen infauster Prognose der Grunderkrankung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? AUFNRRDIAST DOKUTHERAPIEVERZICHT 27 Entlassungsgrund 01 = regulär beendet 02 = regulär beendet, nachstationäre vorgesehen 03 = aus sonstigen Gründen beendet 04 = gegen ärztlichen Rat beendet 05 = Zuständigkeitswechsel des Leistungsträgers 06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus 07 = Tod 08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit ( 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV '95) 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung 10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung 11 = Entlassung in ein Hospiz 12 = Interne Verlegung 13 = externe Verlegung zur psychiatrischen 14 = aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre vorgesehen 15 = gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre vorgesehen 16 = externe Verlegung in ein anderes Krankenhaus und nachfolgende Rückverlegung oder interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG ENTLGRUND 2010 AQUA Institut GmbH 32
33 und nachfolgende Rückverlegung 17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG 18 = Rückverlegung 19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung 20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung mit Komplikation 21 = Entlassung oder Verlegung mit nachfolgender Wiederaufnahme 22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer Kennzahl Patienten ohne dokumentierte Therapieeinstellung der Risikoklasse 2 nach CRB-65 Rechenregel Zähler: Verstorbene Patienten Grundgesamtheit: Patienten der Risikoklasse 2 (CRB-65 = 1 oder 2) (Ausschluss: Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 4 Geburtsdatum GEBDATUM 10 bei Aufnahme invasive maschinelle Beatmung 11 Desorientierung (bei Aufnahme) 12 spontane Atemfrequenz (bei Aufnahme) 13 Blutdruck systolisch (bei Aufnahme) 14 Blutdruck diastolisch (bei Aufnahme) 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen infauster Prognose der Grunderkran-, pneumoniebedingt 2 = ja, nicht pneumoniebedingt AUFNINVBEATM AUFNMENTAL AUFNATEMFREQ AUFNRRSYST AUFNRRDIAST DOKUTHERAPIEVERZICHT 2010 AQUA Institut GmbH 33
34 kung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? 27 Entlassungsgrund 01 = regulär beendet 02 = regulär beendet, nachstationäre vorgesehen 03 = aus sonstigen Gründen beendet 04 = gegen ärztlichen Rat beendet 05 = Zuständigkeitswechsel des Leistungsträgers 06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus 07 = Tod 08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit ( 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV '95) 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung 10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung 11 = Entlassung in ein Hospiz 12 = Interne Verlegung 13 = externe Verlegung zur psychiatrischen 14 = aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre vorgesehen 15 = gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre vorgesehen 16 = externe Verlegung in ein anderes Krankenhaus und nachfolgende Rückverlegung oder interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG und nachfolgende Rückverlegung 17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG 18 = Rückverlegung 19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung 20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung mit Komplikation 21 = Entlassung oder Verlegung mit ENTLGRUND 2010 AQUA Institut GmbH 34
35 nachfolgender Wiederaufnahme 22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer Kennzahl Patienten ohne dokumentierte Therapieeinstellung der Risikoklasse 3 nach CRB-65 Rechenregel Zähler: Verstorbene Patienten Grundgesamtheit: Patienten der Risikoklasse 3 (CRB-65 = 3 oder 4) (Ausschluss: Patienten mit dokumentierter Therapieeinstellung) Verwendete Datenfelder 4 Geburtsdatum GEBDATUM 10 bei Aufnahme invasive maschinelle Beatmung AUFNINVBEATM 11 Desorientierung (bei Aufnahme), pneumoniebedingt 2 = ja, nicht pneumoniebedingt 12 spontane Atemfrequenz (bei Aufnahme) 13 Blutdruck systolisch (bei Aufnahme) 14 Blutdruck diastolisch (bei Aufnahme) AUFNMENTAL AUFNATEMFREQ AUFNRRSYST AUFNRRDIAST 24 Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass im Einklang mit dem Willen des Patienten und ärztl. Einschätzung wegen infauster Prognose der Grunderkrankung auf die antimikrob. Therapie verzichtet oder diese im Verlauf des Aufenthaltes eingestellt wurde? DOKUTHERAPIEVERZICHT 27 Entlassungsgrund 01 = regulär beendet 02 = regulär beendet, nachstationäre vorgesehen 03 = aus sonstigen Gründen beendet 04 = gegen ärztlichen Rat beendet 05 = Zuständigkeitswechsel des Leistungsträgers ENTLGRUND 2010 AQUA Institut GmbH 35
36 06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus 07 = Tod 08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit ( 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV '95) 09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung 10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung 11 = Entlassung in ein Hospiz 12 = Interne Verlegung 13 = externe Verlegung zur psychiatrischen 14 = aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre vorgesehen 15 = gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre vorgesehen 16 = externe Verlegung in ein anderes Krankenhaus und nachfolgende Rückverlegung oder interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG und nachfolgende Rückverlegung 17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Geltungsbereichen der BPflV und des KHEntgG 18 = Rückverlegung 19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung 20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung mit Komplikation 21 = Entlassung oder Verlegung mit nachfolgender Wiederaufnahme 22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer 2010 AQUA Institut GmbH 36
37 Literatur British Thoracic Society (BTS). BTS Guidelines for the Management of Community Acquired pneumonia in Adults 2004 Update. Published on BTS website on Portals/0/Clinical%20Information/Pneumonia/Guidelines/MACAPrevisedApr04.pdf (Recherchedatum: ). Capelastegui A, Espana PP, Quintana JM, Gorodo I, Ortega M, Idoiaga I, Bilbao A. Improvement of Processof-Care and Outcomes after Implementing a Guideline for the Management of Community-Acquired Pneumonia: A Controlled Before-and-After Design Study. Clin Infect Dis 2004; 39: Höffken G, Lorenz J, Kern W, Welte T, Bauer T, Dalhoff K, Ewig S, Gastmeier P, Grabein B, Halle E, Kolditz M, Marre R, Sitter H. Epidemiologie, Diagnostik, antimikrobielle Therapie und Management von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbenen tiefen Atemwegsinfektionen (akute Bronchitis, akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis, Influenza und andere respiratorische Virusinfektionen) sowie ambulant erworbener Pneumonie. S3-Leitlinie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und vom Kompetenznetzwerk CAPNETZ. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 082/001, Entwicklungsstufe 3+IDA (Recherchedatum: ). Infectious Diseases Society of America (IDSA), American Thoracic Society (ATS). Consensus Guidelines on the Management of Community-Acquired Pneumonia in Adults. Clin Infect Dis 2007; 44 (Suppl 2): S27-S72. (Recherchedatum: ). Kohlhammer Y, Schwartz M, Raspe H, Schäfer T. Risikofaktoren für die ambulant erworbene Pneumonie (Community Acquired Pneumonia) Eine systematische Übersichtsarbeit. Dtsch Med Wochenschr 2005; 130: Kompetenznetz (CAPNETZ). Was gibt es Neues in der der ambulanterworbenen Pneumonie? Medizinische Klinik 2006; 101: Lim WS, van der Eerden MM, Laing R, Boersma WG, Karalus N, Town GI, Lewis SA, Macfarlane JT. Defining community acquired pneumonia severity on presentation to hospital: an international derivation and validation study. Thorax 2003; 58: Menéndez R, Torres A, Zalacaín R, Aspa J, Martín Villasclaras JJ, Borderías L, Benítez Moya JM, Ruiz- Manzano J, Rodríguez de Castro F, Blanquer J, Pérez D, Puzo C, Sánchez Gascón, Gallardo J, Álvarez C, Molinos L (Neumofail Group). Risk Factors of treatment failure in community acquired pneumonia: implications for disease outcome. Thorax 2004; 59: AQUA Institut GmbH 37
Ambulant erworbene Pneumonie
Beschreibung der Qualitätsindikatoren für das Erfassungsjahr 2012 Ambulant erworbene Pneumonie Indikatoren 2012 Stand: 17. 5. 2013 AQUA - Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen
BQS-Bundesauswertung 2008 Ambulant erworbene Pneumonie
Teilnehmende Krankenhäuser (Bundesdaten): 1.374 Anzahl Datensätze Gesamt: 211.708 Datensatzversion: PNEU 2008 11.0 Datenbankstand: 15. März 2009 2008 - D7516-L59091-P25886 BQS Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung
Ambulant erworbene Pneumonie (Modul PNEU)
Externe Qualitätssicherung in der stationären Versorgung Ambulant erworbene Pneumonie (Modul PNEU) Jahresauswertung 2014 BASISAUSWERTUNG 0 Geschäftsstelle Qualitätssicherung Hessen Hessen gesamt Frankfurter
Ambulant erworbene Pneumonie (Modul PNEU)
Externe Qualitätssicherung in der stationären Versorgung Ambulant erworbene Pneumonie (Modul PNEU) Jahresauswertung 2012 BASISAUSWERTUNG Geschäftsstelle Qualitätssicherung Hessen Hessen gesamt Frankfurter
Ambulant erworbene Pneumonien. Rationalen des EQS Moduls Ambulant Erworbene Pneumonie
Rationalen des EQS Moduls Ambulant Erworbene Pneumonie Prof. Dr. med Kurt Rasche Chefarzt der Pneumologie, Kliniken St. Antonius Aachen, am 24.Juni 2008 Epidemiologie allg. CAP: Inzidenz 8-15/1000/Jahr
Jahresauswertung 2015 Ambulant erworbene Pneumonie PNEU. Sachsen-Anhalt Gesamt
PNEU Sachsen-Anhalt Teilnehmende Krankenhäuser/Abteilungen (Sachsen-Anhalt): 46 Anzahl Datensätze : 9.326 Datensatzversion: PNEU 2015 Datenbankstand: 29. Februar 2016 2015 - D16151-L100417-P48221 Eine
Jahresauswertung 2015 Ambulant erworbene Pneumonie PNEU. Rheinland-Pfalz Gesamt
PNEU Rheinland-Pfalz Teilnehmende Krankenhäuser/Abteilungen (Rheinland-Pfalz): 85 Anzahl Datensätze : 16.122 Datensatzversion: PNEU 2015 Datenbankstand: 01. März 2016 2015 - D16089-L100391-P48211 Eine
PNEU Ambulant erworbene Pneumonie
Bundesauswertung zum Erfassungsjahr 2014 PNEU Ambulant erworbene Pneumonie Qualitätsindikatoren Erstellt am: 19.05.2015-24/2015020001 AQUA Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen
Bundesauswertung zum Erfassungsjahr Ambulant erworbene Pneumonie. Qualitätsindikatoren
Bundesauswertung zum Erfassungsjahr 2015 Ambulant erworbene Pneumonie Qualitätsindikatoren Erstellt am: 07.07.2016 Impressum Herausgeber: IQTIG Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen
Ambulant erworbene Pneumonie E. Schäfer, N. Birkner, BQS-Fachgruppe Pneumonie
30 E. Schäfer, N. Birkner, BQS-Fachgruppe Pneumonie BQS-Projektleiter Elke Schäfer Dr. Norbert Birkner Mitglieder der BQS- Fachgruppe Pneumonie Dr. Helge Bischoff Heidelberg Dr. Gerd Buss Lübeck Dr. Beate
Jahresauswertung 2016 Ambulant erworbene Pneumonie PNEU. Thüringen Gesamt
PNEU Thüringen Teilnehmende Krankenhäuser/Abteilungen (Thüringen): 39 Anzahl Datensätze : 7.223 Datensatzversion: PNEU 2016 Datenbankstand: 28. Februar 2017 2016 - D16896-L105437-P50861 Eine Auswertung
Ambulant erworbene Pneumonie
28 Kapitel 3 BQS-Projektleiter Elke Schäfer Dr. Norbert Birkner Mitglieder der BQS-Fachgruppe Pneumonie Dr. Helge Bischoff Heidelberg Dr. Gerd Buss Lübeck Dr. Beate Demme Wuppertal Einleitung Die ambulant
14. Ergebniskonferenz QS NRW
14. Ergebniskonferenz QS NRW Ambulant erworbene Pneumonie Filterkriterien 2016 Dr. Sandra Enewoldsen, M.Sc. St. Franziskus-Stiftung Münster Einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung nach SGB V Agenda
Veröffentlichungsfähigkeit von Qualitätsindikatoren
Veröffentlichungsfähigkeit von Qualitätsindikatoren Panel Gütekriterien für Qualitätsindikatoren 7. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschuss Berlin, 1. Oktober 2015 Thomas König, PhD
Gert Höffken Universitätsklinikum Dresden Fachkrankenhaus Coswig
Ambulant erworbene Pneumonie: Forschungs- und Fortbildungsbedarf für die Versorgung von Menschen am Lebensende Erkenntnisse aus der BQS-Qualitätssicherung Gert Höffken Universitätsklinikum Dresden Fachkrankenhaus
Auswertung 1. Halbjahr 2010 Pflege: Dekubitusprophylaxe
Hamburg Teilnehmende Krankenhäuser (Hamburg): 61 Anzahl Datensätze : 46.760 Datensatzversion: DEK 2010.13.0 Datenbankstand: 05. August 2010 2010 - D9808-L66995-P31275 Eine Auswertung der BQS ggmbh Standort
Jahresauswertung 2012 Pflege: Dekubitusprophylaxe Hamburg DEK. Israelitisches Krankenhaus in Hamburg und Hamburg Gesamt
DEK und Hamburg Gesamt Teilnehmende Krankenhäuser (Hamburg): 30 Anzahl Datensätze Gesamt: 113.604 Datensatzversion: DEK 2012 15.0 Datenbankstand: 05. Februar 2013 2012 - D12351-L80589-P38367 Eine Auswertung
Jahresauswertung 2012 Pflege: Dekubitusprophylaxe Hamburg DEK. Hamburg Gesamt
DEK Hamburg Teilnehmende Krankenhäuser (Hamburg): 30 Anzahl Datensätze : 113.604 Datensatzversion: DEK 2012 15.0 Datenbankstand: 05. Februar 2013 2012 - D12351-L80584-P38366 Eine Auswertung des BQS-Instituts
Ambulant erworbene Pneumonie
20 Kapitel 1 BQSProjektleiter Elke Schäfer Dr. Norbert Birkner Mitglieder der BQS Fachgruppe Pneumonie Dr. Helge Bischoff Heidelberg Dr. Gerd Buss Lübeck Dr. Beate Demme Wuppertal Prof. Dr. Santiago Ewig
Ambulant erworbene Pneumonie
8 Kapitel Ambulant erworbene Pneumonie BQSProjektleiter Elke Schäfer Inna Dabisch Mitglieder der BQS Fachgruppe Pneumonie Dr. Helge Bischoff Heidelberg Dr. Gerd Buss Lübeck Einleitung Die ambulant erworbene
Leistungsbereich Ambulant erworbene Pneumonie
Leistungsbereich Ambulant erworbene Pneumonie Aktuelle Entwicklungen auf Bundesebene Dr. med. Helge Bischoff Thoraxklinik Heidelberg Dr. med. Klaus Richter AQUA-Institut Folie 1 Im Auftrag des Gemeinsamen
Ausfüllhinweise Ambulant erworbene Pneumonie (PNEU)
Seite 1 von 16 Ausfüllhinweise Ambulant erworbene Pneumonie (PNEU) Stand: 30. September 2015 (QS-Spezifikation 2016 V03) Copyright AQUA-Institut, Göttingen Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis
Ambulant erworbene Pneumonie
Ambulant erworbene Pneumonie AWMF-Leitlinien-Register Nr. 82/001 Pneumologie. 2009 Oct;63(10):e1-68 Pneumologie. 2010 Mar;64(3):149-54 20, 21 Risikostratifizierung mit Hilfe des CRB- 65 Score C onfusion
Nieren-, Pankreas- und Pankreas- Nierentransplantation: Dokumentationsraten
Nieren-, Pankreas- und Pankreas- Nierentransplantation: Dokumentationsraten Beschreibung der Kriterien Stand: 05. 05. 2015 AQUA - Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen
Patient mit Husten: Klinische Unterscheidung von akuter Bronchitis und Pneumonie
Alkoholmissbrauch Patient mit Husten: Klinische Unterscheidung von akuter Bronchitis und Pneumonie TGAM-Weiterbildung Bronchitis, 19. 11. 2014 Vortrag Herbert Bachler 1 Akute Bronchitis In den ersten Tagen
Externe Qualitätssicherung: Ambulant erworbene Pneumonien Ergebnisse 2006 BW
Externe Qualitätssicherung: n Ergebnisse 2006 BW Indikatoren mit Handlungsbedarf Erfahrungen aus dem strukturierten Dialog Stuttgart, 14. Februar 2008 Prof. Dr. R. Dierkesmann Ehemal. Med. Dir. der Klinik
Bedeutung der Pneumonie. Santiago Ewig Thoraxzentrum Ruhegebiet Kliniken für Pneumologie und Infektiologie Herne und Bochum
Bedeutung der Pneumonie Santiago Ewig Thoraxzentrum Ruhegebiet Kliniken für Pneumologie und Infektiologie Herne und Bochum Das triadische Pneumonie-Konzept Ambulant erworbene Pneumonie (CAP) Wirt immunkompetent
09/2 Herzschrittmacher- Aggregatwechsel
Bundesauswertung zum Verfahrensjahr 2010 09/2 Herzschrittmacher- Aggregatwechsel Qualitätsindikatoren Erstellt am: 15.06.2011-21/2011020003 AQUA Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung
BQS-Bundesauswertung 2009 Pflege: Dekubitusprophylaxe
Teilnehmende Krankenhäuser (Bundesdaten): 1.717 Anzahl Datensätze Gesamt: 1.058.204 Datensatzversion: DEK 2009 12.0 Datenbankstand: 30. Juni 2009 2009 - D8222-L63373-P28246 BQS Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung
Stellenwert der Echinocandine gestiegen
Aktualisierte Leitlinie zu Candida-Infektionen: Stellenwert der Echinocandine gestiegen Köln (4. September 2009) - Die Infectious Diseases Society of America (IDSA) hat kürzlich ihre Evidenz-basierten
Risikostratifizierung - Was sollte man tun?
Risikostratifizierung - Was sollte man tun? Prof. Torsten T. Bauer Klinik für Pneumologie Lungenklinik Heckeshorn HELIOS Klinikum Emil von Behring, Berlin 60 years, very ill afebrile respiratory rate 40
Was gibt es neues in der Therapie der Pneumonie? M. Kolditz Universitätsklinikum Dresden Medizinische Klinik I
Was gibt es neues in der Therapie der Pneumonie? M. Kolditz Universitätsklinikum Dresden Medizinische Klinik I Risikostratifizierung in der Praxis Definition individuelles Therapieziel Klinische Evaluation,
17/5 Knie-Totalendoprothesen- Erstimplantation
Bundesauswertung zum Erfassungsjahr 2011 17/5 Knie-Totalendoprothesen- Erstimplantation Qualitätsindikatoren Erstellt am: 31.05.2012-21/2012010005 AQUA Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung
Auswahlverfahren von Qualitätsindikatoren für die Veröffentlichung in den strukturierten Qualitätsberichten
Auswahlverfahren von Qualitätsindikatoren für die Veröffentlichung in den strukturierten Qualitätsberichten BDI Symposion Qualitätssicherung und Versorgungssteuerung 119. Kongress der Deutschen Gesellschaft
CLINICAL PATHWAY Ambulant erworbene Pneumonie (CAP)
Definition Jede Lungenentzündung eines immunkompetenten, d. h. nicht abwehrgeschwächten Patienten, deren Erreger im privaten oder beruflichen Umfeld "zu Hause" erworben wurde, wird als Ambulant Erworbene
C-1.2 Ergebnisse für Qualitätsindikatoren aus dem Verfahren der QSKH-RL für: [keine Angabe]
C-1.2 Ergebnisse für Qualitätsindikatoren aus dem Verfahren der QSKH-RL für: [keine Angabe] Seite 1 von 11 (1) Leistungsbereich (2) Qualitätsindikator (4) Empirisch- (5) Bundes- (8) Grundgesamtheit/ (12)
Risikoadjustierung von Qualitätsindikatoren
Risikoadjustierung von Qualitätsindikatoren 4. Niedersächsische Landesergebniskonferenz Hannover, 31. Januar 2013 Priv.-Doz. Dr. med. Günther Heller AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und
Multiresistente Erreger (MRE)
Externe Qualitätssicherung in der stationären Versorgung Multiresistente Erreger (MRE) Auswertung 2016 BASISAUSWERTUNG 0 Geschäftsstelle Qualitätssicherung Hessen Hessen gesamt Frankfurter Straße 10-14
Ergänzungsbericht zum Tätigkeitsbericht 2014 über die Ergebnisse der externen vergleichenden Qualitätssicherung Herzzentrum Dresden
Ergänzungsbericht zum Tätigkeitsbericht 214 über die Ergebnisse der externen vergleichenden Qualitätssicherung Herzzentrum Dresden nach 11 Abs. 5 TPG - veröffentlicht durch die Deutsche Stiftung Organtransplantation
Gilt die Tarragonastrategie noch unverändert? S. Geiger
Gilt die Tarragonastrategie noch unverändert? S. Geiger Tarragona Strategie hit hard get to the point focus, focus, focus listen to your hospital look at your patient ELBLANDKLINIKEN 2014 2 Tarragona Strategie
Aktuelle Änderungen im Leistungsbereich Pflege: Dekubitusprophylaxe Stand der Umsetzung und Ausblick
Aktuelle Änderungen im Leistungsbereich Pflege: Dekubitusprophylaxe Stand der Umsetzung und Ausblick AQUA-Tagung 2013 Qualität kennt keine Grenzen Kontinuität und Weiterentwicklung Göttingen, 12.06.2013
