Roth Regelstation RKR 3 H/K
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- Julius Peters
- vor 9 Jahren
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Transkript
1 Energiesysteme Roth Regelstation RKR 3 H/K Montageanleitung Leben voller Energie
2 Inhalt Allgemeines Anwendungsbereich 3 Vorteile 3 Aufbau/Komponenten 4 Montage Sicherheitshinweis 5 Montage 5 Elektrischer Anschluss Elektrischer Anschluss 6 Temperaturbegrenzer (TB) 6 Technische Daten Technische Daten/Werkstoff 7 Pumpendiagramm 8 Abmessungen 8 Abhilfe bei Störungen 9 2
3 Allgemeines Anwendungsbereich Vor der Montage ist diese Anleitung vom Monteur oder Bediener zu lesen und zu beachten. Die Roth Regelstation RKR 3 H/K wird zur bedarfsabhängigen Regelung der Vorlauftemperatur in Flächen-Heizungen und - Kühlungen eingesetzt. Die Vorlauftemperatur wird durch den integrierten Klimaregler CC-HC in Abhängigkeit der Außentemperatur anhand einer wählbaren Heiz-/Kühlkurve geregelt. Die Regelstation ist für die zentrale Montage in Ein- bis Zweifamilienhäusern, in trockenen Räumen, im Wohn- sowie im Gewerbebereich vorgesehen. Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Vorteile > kompakte Bauform, integrierter moderner Regler mit großem Display > vollständige Dämmung der Hydraulik nach EnEV-Vorgabe > Vorlauftemperatur-Regelung vielseitig und individuell einstellbar (z. B. Min/Max Begrenzung) > Regelung beinhaltet Tages-Programmierung mit 9 festen und 4 individuellen Benutzerprogrammen > Für Heiz- und Kühlbetrieb geeignet, die Umschaltung HEI- ZEN / KÜHLEN kann manuell am Regler oder über ein externes Umschaltsignal (z. B. von einer Wärmepumpe) erfolgen. Regler- Werkseinstellung ist Heizbetrieb. > zwei integrierte Kugelhähne > Thermometer für Vor- und Rücklauftemperatur > leistungsstarke Hocheffizenzpumpe mit 7 m Förderhöhe > geeignet bis ca. 18 kw > erfüllt Energieeffizienzklasse A und ErP-Richtlinie 2013 und
4 Allgemeines Aufbau/Komponenten Kugelhahn Vorlauf: - mit Schwerkraftbremse - mit Anschluss Vorlauftemperaturfühler - Thermogriff rot, L = 92 - Thermometer Ø 51, L = 100, C 2 Umwälzpumpe 3 Mischerantrieb NR Wege-Mischer 5 Klimaregler CC-HC 6 Rücklaufblock 7 Kugelhahn Rücklauf: - mit Anschluss Rücklauftemperaturfühler - Thermogriff blau, L = 92 - Thermometer Ø 51, L = 100, C 8 Rücklauftemperaturfühler 9 Wandhalter; mit Schrauben und Dübel 10 Vorlauftemperaturfühler 11 Wärmedämmschale (mehrteilig) 12 Temperaturbegrenzer, extern am Vorlauf zu befestigen 4
5 Montage Sicherheitshinweise Vor Beginn der Arbeiten den Netz stecker ziehen bzw. die Anlage spannungsfrei schalten! Der Anschluss und die Inbetriebnahme darf nur von fachkundigem Personal und nach den örtlich geltenden Vorschriften vorgenommen werden! Die Regelstation ist nicht spritz- und tropfwassergeschützt und muss daher an einem trockenen Ort montiert werden! Montage Die Regelstation ist zur direkten Montage auf einem trockenen festen Hintergrund konzipiert. Dazu die Dämmschale entfernen und das Rückteil mittels Wandhalter mit geeigneten Schrauben und Dübeln montieren. Auf richtigen Anschluss von Vorlauf und Rücklauf ist zu achten! Es wird empfohlen primärseitig eine Absperrvorrichtung bauseitig einzuplanen. Außerdem muss bei der Montage darauf geachtet werden, dass die Kabel von Regler, Pumpe, Fühler und Temperaturbegrenzer nicht beschädigt, gespannt oder geknickt werden. Die Montage erfolgt üblicherweise zentral im Gebäude. 5
6 Elektrischer Anschluss Elektrischer Anschluss Separate Regler-Bedienungsanleitung beachten! Die Pumpe, Mischerantrieb, Vor- und Rücklauftemperaturfühler und Temperaturbegrenzer sind bereits werkseitig verkabelt. Außentemperaturfühler montieren und mit 2-adrigem Kabel an dem Regler anschließen. Spannungsversorgung an dem Regler L / N / PE anschließen. Anschlussleitung 3 x 1,5 mm 2. L = Phase 230 V (braun) N = Null (blau) PE = Schutzleiter (grün/gelb) Spannungsversorgung 230 VAC 50 Hz Pumpe1 Mischerkreis Außentemperaturfühler (bauseits anschließen) L N N L Mischerantrieb Typ NR 230 COLD (Kühl Ausgang oder Pumpe2 HEAT (Heiz-) Ausgang (Wärmeerzeuger) 1 braun 2 blau 3 weiß N L N L C COM O CLOSE Com OPEN ZU N AUF 2 c 1 Temperaturbegrenzer Typ: WTC-IS Rücklauftemperaturfühler (optional) Vorlauftemperaturfühler Hinweis/Option Für eine bedarfsgerechte Pumpensteuerung kann auf dem Reglereingang In1 der Pumpenausgang des separat erhältlichen Roth Anschlussmoduls samt Pumpenlogikkarte oder der Pumpenausgang der Roth Funkregelung angeschlossen werden. Temperaturbegrenzer (TB) Der TB ist werkseitig verkabelt und muss an der Vorlaufleitung zur Fußbodenheizung mit etwas Abstand zur Regelstation befestigt werden. Im Störfall schaltet der TB die Umwälzpumpe ab und vermeidet so eine Überhitzung der Fußbodenheizung. Um ungewolltes Ansprechen zu vermeiden, ist die Temperatur am TB einige Grad über der gewünschten Vorlauftemperatur einzustellen. Die Werkseinstellung des TB liegt bei einem praxisüblichen Wert von ca. 55 C. 6
7 Technische Daten/Werkstoffe Armaturen und Umwälzpumpe zulässige Umgebungstemperatur 0-50 C 1) zulässige Medien-Betriebstemperatur 0-90 C 1) maximaler Betriebsdruck 6 bar Mischer Kvs-Wert 6,3 m 3 /h Umwälzpumpe Wilo Yonos PARA RS25/7 RKA Pumpen-Einbaulänge 180 mm Betriebsspannung 230 VAC Pumpenleistung ZU 1) siehe separate Pumpenbeschreibung Regler CC-H/C Netzspannung 230 VAC ±10 %, 50 Hz Betriebstemperatur 0-50 C Temperaturgenauigkeit ± 0,1 C Regelverhalten nicht-lineare PID-Regelung intelligente Ansteuerung von 3-Punkt-Antrieben mit Betriebspunkt-Ermittlung Schutzart IP 30 Schutzklasse II Pumpenausgang Relais 250 V, 5 A Ausgang Ventilantrieb (3-Punkt) 2 Triacs 230 V, 2 A Außentemperaturfühler NTC 10 KΩ bei 25 C (Klasse II IP 55) Vorlauftemperaturfühler/ Rücklauftemperaturfühler Software Version NTC 10 KΩ bei 25 C (Klasse I IP 68; gilt nicht für Stecker) wird beim Ausschalten des Reglers im Display angezeigt Mischerantrieb NR230 Spannung 230 VAC ±15 %, 50/60 Hz Leistungsaufnahme 2,5 VA Schutzart k. A. Schutzklasse II Anschluss Kabel, 3 0,75 mm² Drehwinkel 90 elektrisch begrenzt Drehmoment 5 Nm Laufzeit 140 s (50 Hz) Drehsinn wählbar an Klemmen Handverstellung temporäre oder permanente Getriebeausrastung Stellungsanzeige ja, durch umkehrbare Skala Umgebungstemperatur 0-50 C EMV CE gemäß 89/336/EWG Niederspannungsrichtlinie CE gemäß 73/23/EWG Wartung wartungsfrei Werkstoffe Armaturen Messing Ms 58 Rohrteile Stahlrohr, beschichtet Kunststoffe schlagzäh und temperaturfest Flachdichtungen AFM 34 bzw. EPDM O-Ringe EPDM 7
8 Technische Daten Pumpendiagramm Pumpenkennlinie einschließlich dem Druckverlust der Regelstation für Hocheffizienzpumpe Wilo Yonos PARA RS25/7 RKA. Erfüllt Energieeffizienzklasse A und ErP-Richtlinie 2013 und Förderhöhe Pumpe / pump head [m] Δp-v Δp-c Empfohlene Einstellung: p-c 0 0,5 1 1,5 2 2,5 Volumenstrom /volume flow [m³/h] Abmessungen 8
9 Abhilfe bei Störungen X. Störung X.X Mögliche Ursache Abhilfe 1. Heizkreis wird nicht warm 1.1 Temperaturbegrenzer (TB) schaltet die Pumpe der Regelstation ab. Grund: TB zu tief eingestellt. 1.2 TB schaltet Pumpe der Regelstation ab. Grund: Die Pumpe bleibt trotz geschlossener Heizkreise eingeschaltet. Das Wasser innerhalb der Regelstation erwärmt sich durch die Abwärme der Pumpe. Der TB schaltet bei Erreichen der Maximaltemperatur die Pumpe ab! TB ca. 10 K höher als die Soll-Vorlauftemperatur einstellen. Die max. zulässige Vorlauftemperatur beachten! Die Schaltdifferenz des TB beträgt ca K. I Die Regelstation ist schneller wieder betriebsbereit, wenn der TB kurz abgenommen wird, bis er wieder auf Einschalttemperatur abgekühlt ist. TB weiter entfernt von der Regelstation montieren. Elektrischen Regelverteiler mit Pumpenlogik (Relais) verwenden. Die Pumpenlogik sorgt dafür, dass die Pumpe nur läuft, wenn mindestens ein Heizkreis geöffnet ist. 2. Vorlauftemperatur lässt sich nicht auf den gewünschten Wert einstellen oder die Vorlauftemperatur schwankt sehr stark 2.1 Vor- und Rücklauf der Regelstation sind vertauscht angeschlossen. 2.2 Die Förderhöhe / Pumpenstufe der Pumpe ist zu tief eingestellt. 2.3 Die Heizlast ist zu groß für die Regelstation d. h. der Wärmeverbrauch übersteigt die Nennleistung der Regelstation. Dieser Zustand kann z. B. temporär beim erstmaligen Aufheizen eines kalten Fußbodens eintreten. Alle Anschlüsse der Regelstation auf korrekten Anschluss überprüfen. Drehzahl bzw. Förderhöhe / Pumpenstufe der Pumpe erhöhen. Maximalen Wärmebedarf feststellen und mit der Nennleistung vergleichen. Eventuell muss der Heizkreis auf eine zweite Regelstation aufgeteilt oder es muss eine Regelstation für eine höhere Leistung eingebaut werden. Liegt die Ursache im erstmaligen Aufheizen einer Fußbodenheizung, kann eine normale Funktion nach der Aufheizphase (nach 2-3 Tagen) noch eintreten. Dies ist insbesondere bei Betrieb an der oberen Nennleistung der Fall. 9
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