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1 Geschäftsbericht Handel mit Herz und Verstand

2 DOUGLAS-Konzern in Zahlen ABB. 1 2-JAHRESÜBERSICHT IFRS 2006/07 IFRS 2005/06 Veränderung in % Umsatz Mio 3.000, ,0 12,0 Deutschland Mio 2.032, ,3 12,0 Ausland Mio 968,0 864,7 11,9 EBITDA Mio 266,0 242,9 9,5 EBITDA-Marge % 8,9 9,1 EBIT Mio 157,2 142,1 10,6 EBIT-Marge % 5,2 5,3 EBT Mio 143,1 129,4 10,6 EBT-Marge % 4,8 4,8 Jahresüberschuss Mio 88,4 76,0 16,3 DVA Mio 37,4 31,3 19,5 Langfristige Vermögenswerte Mio 734,9 636,4 15,5 Kurzfristige Vermögenswerte Mio 993,2 957,9 3,7 Eigenkapital Mio 639,2 591,0 8,2 Langfristiges Fremdkapital Mio 294,0 278,2 5,7 Kurzfristiges Fremdkapital Mio 794,9 725,1 9,6 Bilanzsumme Mio 1.728, ,3 8,4 Freier Cash Flow Mio -5,9-17,1 Investitionen Mio 155,8 141,2 10,3 Je Stückaktie Aktienkurs zum Ende des Geschäftsjahres 43,81 36,90 18,7 EBITDA 6,79 6,23 9,0 Ergebnis 2,25 1,94 16,0 Dividende 1,10 1,10 Per MitarbeiterInnen ,8 Fachgeschäfte Verkaufsfläche Tsd. qm 528,5 458,8 15,2 KONZERN IN ZAHLEN Eine Mehrjahresübersicht finden Sie auf den Seiten 146 und 147. U2

3 Inhaltsverzeichnis 1 Mission Statement 2 Brief an die Aktionäre 4 Vorstand und Bereichsvorstand 5 Die DOUGLAS-Gruppe 6 Corporate Governance 8 Bericht des Aufsichtsrates 10 Die DOUGLAS-Aktie 14 Impressionen des Geschäftsjahres 2006/07 18 Erfolgsfaktoren der DOUGLAS-Gruppe 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Legende Verweis auf eine Grafik/Tabelle Verweis auf eine Internetseite Verweis auf Zusatzinformationen LAGEBERICHT 27 Inhalt 28 Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen 31 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 38 Die DOUGLAS HOLDING AG 41 Internes Steuerungssystem und Kennzahlen 44 Wesentliche Erfolgsfaktoren 48 Chancen- und Risikobericht 50 Wichtige Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres 50 Prognosebericht 53 Gesamtaussage des Vorstandes zur wirtschaftlichen Lage und zur voraussichtlichen Entwicklung der DOUGLAS-Gruppe GESCHÄFTSBEREICHE 54 Parfümerien 66 Bücher 74 Schmuck 80 Mode 86 Süßwaren 92 Dienstleistungsgesellschaften und Servicebereiche INHALT KONZERNABSCHLUSS 94 Übersicht 95 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 96 Konzern-Bilanz 97 Eigenkapitalspiegel 98 Segmentberichterstattung 100 Kapitalflussrechnung 101 Anhang 144 Bestätigungsvermerk WEITERE INFORMATIONEN 146 Mehrjahresübersicht 148 Glossar 150 Termine 150 Impressum

4 Die DOUGLAS-Gruppe Die DOUGLAS-Gruppe zählt mit einem Jahresumsatz von 3 Milliarden Euro zu den führenden europäischen Handelsunternehmen. Mehr als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen in 21 Ländern und über Fachgeschäften Tag für Tag zum Erfolg der DOUGLAS-Gruppe bei. Die nachstehende Übersicht informiert über besonders wichtige Ereignisse und Kennzahlen der Geschäftsbereiche (Stand: 30. September 2007). DOUGLAS Im August 2007 setzt Douglas durch die Beteiligung an der Baltic Cosmetic Holding (BCH) das wertorientierte Wachstum fort. Am 18. Oktober 2007 eröffnet in der spanischen Hauptstadt Madrid die Parfümerie unter dem Namen Douglas. PARFÜMERIEN Umsatz 1,68 Mrd EBITDA 196,3 Mio Fachgeschäfte MitarbeiterInnen THALIA Thalia beteiligt sich zum 1. Oktober 2006 mit 50,1 Prozent an der Buchhandlung Grüttefien GmbH, Varel. Thalia übernimmt zum 1. Januar 2007 die 44 Buchhandlungen der Buch& Kunst-Gruppe, Dresden. BÜCHER Umsatz 695,7 Mio EBITDA 44,4 Mio Fachgeschäfte 267 MitarbeiterInnen CHRIST Christ feiert die Wiedereröffnung des Geschäftes auf der Frankfurter Zeil und setzt damit neue Maßstäbe in Sortiment, Ladenbau und Service. Im Oktober 2007 eröffnet Christ in der Münchener Weinstraße sein 200. Juwelier-Geschäft. SCHMUCK Umsatz 262,5 Mio EBITDA 20,0 Mio Fachgeschäfte 199 MitarbeiterInnen APPELRATH-CÜPPER Appelrath-Cüpper feiert im Mai 2007 mit zahlreichen Aktionen sein 125-jähriges Jubiläum. Fast alle Modehäuser präsentieren sich nach umfangreichen Umbauten jetzt in modernstem Ambiente. MODE Umsatz 161,4 Mio EBITDA 12,7 Mio Fachgeschäfte 15 MitarbeiterInnen HUSSEL Hussel erwirbt zum 1. November 2006 insgesamt 86 Filialen der Susi Süßwaren Fachgeschäfte GmbH, Köln. Im Geschäftsjahr 2006/07 überspringt Hussel erstmals die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro. SÜSSWAREN Umsatz 100,3 Mio EBITDA 7,2 Mio Fachgeschäfte 295 MitarbeiterInnen U3 U4

5 Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser wichtigstes Unternehmensziel. Wir schaffen eine Einkaufsatmosphäre, in der sich unsere Kunden wohlfühlen. Wir beraten und bedienen leidenschaftlich gern, denn wir wollen die Wünsche unserer Kunden erfüllen. So machen wir unseren Kunden das Leben etwas schöner Tag für Tag, an jedem Standort, in jedem Land. Herausragender Service, erstklassige Sortimente und ein erlebnisorientiertes Ambiente daran arbeiten wir täglich in allen Bereichen unseres Unternehmens. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen im Facheinzelhandel zu den Besten. Engagement und Lernbereitschaft, Freundlichkeit und Begeisterung sowie gegenseitiger Respekt sind dafür die Basis. Die DOUGLAS-Gruppe ist ein traditionsbewusstes, familien geprägtes und dezentral geführtes Unternehmen. Weil wir diese Werte immer beherzigt haben, sind wir heute ein führendes europäisches Handelsunternehmen. Unsere fünf Geschäftsbereiche mit den Douglas-Parfümerien, Thalia-Buchhandlungen, Christ-Juweliergeschäften, Appelrath-Cüpper-Modehäusern und Hussel-Confiserien gehören in ihren jeweiligen Branchen zu den Marktführern und Trendsettern. Die DOUGLAS-Gruppe steht für Handel mit Herz und Verstand mit herausragendem Service, erstklassigen Sortimenten, erlebnisorientiertem Ambiente und den freundlichsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. MISSION STATEMENT Als börsennotiertes Unternehmen sind wir unseren Aktionären, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Kunden und Geschäftspartnern gleichermaßen verpflichtet. Wir pflegen eine Kultur, in der sich alle wohlfühlen. So wird die DOUGLAS-Gruppe auch künftig ihrer Philosophie Handel mit Herz und Verstand treu bleiben und rentabel weiter wachsen. 1

6 Das Geschäftsjahr 2006/07 war für die DOUGLAS-Gruppe ein erfolgreiches Jahr, in dem wir unseren wertorientierten Wachstumskurs konsequent fortsetzen konnten. Dabei überschritt der Konzernumsatz mit einem Zuwachs von 12 Prozent erstmals die 3-Milliarden-Euro-Marke. Das Ergebnis vor Steuern legte ebenfalls deutlich zu und stieg auf 143 Millionen Euro. Damit haben wir unsere ambitionierten Ziele erneut erreicht. Besonders erfreulich ist dabei, dass wir auch die Wertschöpfung in der DOUGLAS- Gruppe also unseren DOUGLAS Value Added (DVA) weiter steigern konnten. Mit 37,4 Millionen Euro lag der DVA 6,1 Millionen Euro über dem Vorjahr und damit so hoch wie nie zuvor. Die positive Entwicklung der DOUGLAS-Gruppe wurde von allen fünf Geschäftsbereichen getragen: Unsere Douglas-Parfümerien überzeugten durch solide Umsatzzuwächse und bauten die Position als europäischer Marktführer aus. Thalia verbesserte seine Spitzenstellung im deutschsprachigen Sortimentsbuchhandel auch durch einige erfolgreiche Akquisitionen. Unsere Christ-Juweliergeschäfte konnten ihre ausgezeichnete Marktposition im deutschen Schmuck- und Uhrenhandel festigen. Und auch die auf Damenmode spezialisierten Häuser von Appelrath-Cüpper haben gute Umsatzzuwächse erzielt. Besonders erfreulich entwickelten sich darüber hinaus unsere Hussel-Confiserien, die erstmals die 100-Millionen-Euro-Umsatzhürde übersprangen. Entscheidend für unseren Erfolg waren im Geschäftsjahr 2006/07 aber wieder einmal unsere mittlerweile mehr als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihre kompetente Beratung, ihre Herzlichkeit und vor allem ihre Begeisterung sind es, die unsere Kunden für die Fachgeschäfte der DOUGLAS-Gruppe begeistern. Dafür bedanke ich mich auch im Namen meiner Vorstandskollegen bei allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz herzlich. Gleichzeitig freut es mich, dass wir auch in diesem Ausbildungsjahr wieder viele neue Auszubildende einstellen konnten. Mit über 530 jungen Damen und Herren war die Zahl der Berufsanfänger in unserer Unternehmensgruppe in Deutschland so hoch wie nie zuvor. Jungen Menschen eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen, ist gesellschaftliche Verpflichtung und Nachwuchsförderung zugleich. Dass sich unsere insgesamt mehr als Auszubildenden in unseren Reihen gut aufgehoben und gefördert fühlen, erlebe ich bei den vielen Gesprächen während meiner Filialbesuche. An der guten Entwicklung der DOUGLAS-Gruppe möchten wir natürlich auch Sie, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, gerne beteiligen. Deshalb werden der Aufsichtsrat und der Vorstand der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2006/07 eine Dividende von 1,10 Euro je Stück aktie auszuschütten. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 49 Prozent des auf die DOUGLAS-Aktionäre entfallenden Konzernjahresüberschusses und ist somit einmal mehr Beweis für unsere seit vielen Jahren verfolgte, aktionärsfreundliche Dividendenpolitik. Auch im laufenden Geschäftsjahr soll die DOUGLAS-Gruppe wertorientiert weiter wachsen. Rund 155 Millionen Euro sollen in die Modernisierung bestehender Filialen, vor allem aber in die weitere Expansion investiert werden. Mit dem Verkauf von Pohland und René Kern haben wir unsere Portfoliobereinigung nunmehr abgeschlossen und sehen in unserem aktuellen Beteiligungsportfolio noch viel Potenzial, um unsere Ertragskraft weiter zu stärken. Alleine unsere Douglas-Parfümerien planen die Eröffnung von etwa 80 neuen Geschäften. Nachdem wir im Oktober 2007 im Zentrum von Madrid die Douglas-Parfümerie eröffnet haben, geht

7 es nun Schlag auf Schlag weiter. Mitte Dezember hat Douglas in Rumänien eine erste Parfümerie eröffnet. Und in Bulgarien haben wir uns zu Beginn des Jahres 2008 im Rahmen eines Joint Ventures an drei Parfümerien beteiligt. Darüber hinaus wird der Markteintritt in Griechenland und in den arabischen Raum vorbereitet. Auch Thalia wird zügig weiter wachsen, um seine starke Position im deutschsprachigen Raum auszubauen. Und auch Christ und Hussel wollen mit der Eröffnung neuer Geschäfte ihren Wachstumskurs fortsetzen. Lediglich bei Appelrath-Cüpper hat die Schärfung des Markenprofils Priorität vor der Eröffnung neuer Häuser, um somit schnell zu alter Stärke zurückzufinden. Wir bleiben damit unserer Strategie des renditeorientierten Wachstums treu und wollen auch in Zukunft an unserem Dezentralitäts-Prinzip festhalten: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fachgeschäften sollen möglichst große Entscheidungsfreiräume haben. Denn wir wissen, dass unser Erfolg auch darauf beruht, dass wir durch schnelle und unkomplizierte Entscheidungen vor Ort die Wünsche unserer Kunden besser erfüllen können. Auch für das laufende Geschäftsjahr zeichnet sich eine Fortsetzung der positiven Entwicklung der DOUGLAS-Gruppe ab. Der Start war insgesamt zufriedenstellend. Obwohl das Weihnachtsgeschäft die allgemeinen Umsatzerwartungen des Handels gerade auch in Deutschland nicht ganz erfüllt hat, bescherte uns das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres also der Zeitraum von Oktober bis Dezember 2007 Umsatzzuwächse von 5,9 Prozent und somit eine solide Grundlage für den weiteren Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres. Jetzt gilt es, die gesteckten Ziele konsequent weiterzuverfolgen und die Spitzenplätze von Douglas, Thalia, Christ, Appelrath-Cüpper und Hussel in Bezug auf Service, Qualität und Ambiente im deutschen und europäischen Handel weiter auszubauen. Für die DOUGLAS-Gruppe steht das Geschäftsjahr 2007/08 unter dem Motto: Gemeinsam erfolgreich. Wir wollen den Teamgeist fördern. Denn der Einzelne ist nur so stark wie das Team. Wenn wir alle an einem Strang ziehen und gemeinsam den Erfolg wollen, dann werden wir diesen auch erreichen. Ich würde mich freuen, wenn Sie, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, uns auf diesem Weg auch weiterhin wohlwollend begleiten. Hagen, im Januar 2008 BRIEF AN DIE AKTIONÄRE Dr. Henning Kreke, Vorsitzender des Vorstandes 2 3

8 Vorstand und Bereichsvorstand der DOUGLAS HOLDING AG Von links nach rechts: Reiner Unkel, Dr. Burkhard Bamberger, Dr. Henning Kreke, Gabriele Traude-Stopka und Michael Busch. DR. HENNING KREKE Vorsitzender Mitglied des Vorstandes seit 1997 MICHAEL BUSCH Bereichsvorstand Bücher Bereichsvorstand seit 2003 DR. BURKHARD BAMBERGER Finanzen, Rechnungswesen, Controlling und Steuern Mitglied des Vorstandes seit 2006 REINER UNKEL Bereichsvorstand Parfümerien Bereichsvorstand seit 2007 GABRIELE TRAUDE-STOPKA Personal, Recht, Immobilien, Organisation, IT und Dienstleistungen Mitglied des Vorstandes seit 2000

9 Die DOUGLAS-Gruppe steht für Handel mit Herz und Verstand. Das gilt für alle Tochtergesellschaften und Service bereiche gleichermaßen. Die fünf Geschäftsbereiche prägen das Profil der DOUGLAS-Gruppe. Sie gehören in ihren Segmenten zu den Marktführern und Trendsettern. Die eigenständig agierenden Dienstleistungsgesellschaften wie auch die Servicebereiche der DOUGLAS HOLDING bündeln wesentliche administrative Funktionen und unterstützen den Vorstand und die Geschäftsleitungen der Tochtergesellschaften. Die DOUGLAS-Gruppe DIE GESCHÄFTSBEREICHE PARFÜMERIEN BÜCHER SCHMUCK MODE SÜSSWAREN DIE DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFTEN DOUGLAS Corporate Service GmbH (DCS) DOUGLAS Informatik & Service GmbH (DIS) DOUGLAS Immobilien GmbH & Co. KG DIE SERVICEBEREICHE DER DOUGLAS HOLDING Finanzen Immobilien Investor Relations DOUGLAS Leasing GmbH DOUGLAS Versicherungsvermittlung GmbH (DVV) Einkaufsverbund GMBH (EKV) Kommunikation Personal Konzernentwicklung Recht Konzernrevision Steuern DER VORSTAND DIE STRUKTUR 4 5

10 Die bereits im Jahr 2000 eingeführten, mehrfach aktualisierten Corporate Governance-Grundsätze der DOUGLAS HOLDING AG sind ebenso wie die im Deutschen Corporate Governance-Kodex enthaltenen Vorgaben, Empfehlungen und Anregungen für eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung fester Bestandteil der gelebten Unternehmenskultur. Corporate Governance Die Corporate Governance-Grundsätze der DOUGLAS HOLDING AG unterstützen die Umsetzung einer verantwortlichen, auf Wertschöpfung ausgerichteten Leitung und Kontrolle der DOUGLAS-Gruppe. Corporate Governance dient der Transparenz und Offenheit, der Achtung der Aktionärsinteressen und einer effizienten, vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat mit dem Ziel, den Unternehmenswert der DOUGLAS-Gruppe nachhaltig zu steigern. Die Einhaltung der DOUGLAS- Corporate Governance-Grundsätze und des Deutschen Corporate Governance-Kodex in ihrer jeweils aktuellen Fassung wird von einem Corporate Governance-Beauftragten überwacht. Der Vorstand und der Aufsichtsrat der DOUGLAS HOLDING AG haben sich auch im Geschäftsjahr 2006/07 mit zwei Ausnahmen an den Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Gover nance-kodex (DCGK) orientiert: 1. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der DOUGLAS HOLDING AG erfolgt jeweils trotz des am eines jeden Jahres endenden Geschäftsjahres nicht vor dem des Jahres, sondern erst im Januar des Folgejahres. Damit wird eine Aufmerksamkeit bei Investoren und bessere Öffentlichkeitswirksamkeit als bei einer Veröffentlichung Ende Dezember erreicht (DCGK, Ziff Satz 3). Die DOUGLAS HOLDING AG wird auch im nächsten Jahr wenige Tage nach Ende des Geschäfts jahres ein Trading Statement veröffentlichen. 2. Die DOUGLAS HOLDING AG veröffentlicht gemäß den gesetzlichen Vorgaben die Anteile von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern an der DOUGLAS HOLDING AG, wenn die gesetzlichen Meldeschwellen des 21 WpHG über- oder unterschritten werden sowie sämtliche DOUGLAS HOLDING Aktien-Transaktionen dieses Personenkreises. Weitere Angaben über den Anteilsbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgen zum Schutz der persönlichen Sphäre der betreffenden Personen nicht (DCGK, Ziff Abs. 2). Vorstand und Aufsichtsrat der DOUGLAS HOLDING AG haben die nach 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung gemäß der geltenden Fassung des Deutschen Corporate Governance-Kodex vom 14. Juni 2007 abgegeben, die unter veröffentlicht ist. Die Vergütung der Mitglieder des Vorstandes der DOUGLAS HOLDING AG wird vom Präsidialausschuss des Aufsichtsrates festgelegt. Im Geschäftsjahr 2006/07 belief sich die Gesamtvergütung des Vorstandes für die Wahrnehmung seiner Aufgaben in der DOUGLAS HOLDING AG und ihrer Tochtergesellschaften auf 4.050,5 Tausend Euro. Davon entfielen 1.893,6 Tausend Euro auf erfolgsunabhängige und 2.156,9 Tausend Euro auf erfolgsbezogene Einkünfte. Die variablen Bestandteile orientieren sich an dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der DOUGLAS-Gruppe beziehungsweise der betreffenden Sparte und an weiteren betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie beispielsweise der Verzinsung des eingesetzten Kapitals.

11 Beim zukünftigen Abschluss von Vorstandsverträgen wird geprüft, auch Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter zu berücksichtigen. Aktien-Optionsprogramme sind für die Mitglieder des Vorstandes nicht aufgelegt. Eine D & O-Versicherung für Vorstand und Aufsichtsrat soll erstmals für das Geschäftsjahr 2007/08 abgeschlossen werden. Weitere Einzelheiten zur Vergütung der Vorstandsmitglieder einschließlich Pensionen und Pensionsrück stellungen sind unter veröffentlicht, die Vergütungen der Mitglieder des Vorstandes sind individualisiert im Anhang zum Konzernabschluss auf Seite 136 dargestellt. Die Vergütung des Aufsichtsrates wird durch die Hauptversammlung festgelegt und ist in 14 der Satzung der DOUGLAS HOLDING AG geregelt. Die Vergütung enthält eine feste und eine erfolgsorientierte, variable Komponente in Abhängigkeit der Dividendenausschüttung. Der durch Vorsitz und Aus schusstätigkeit verursachte Zeitaufwand findet eine angemessene Berücksichtigung. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrates der DOUGLAS HOLDING AG für das Geschäftsjahr 2006/07 betrug 600 Tausend Euro. Davon entfielen 293,8 Tausend Euro auf feste und 306,2 Tausend Euro auf variable Vergütung. Die individualisierten Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder sind im Anhang zum Konzernabschluss auf Seite 137 dieses Geschäftsberichtes wiedergegeben. Der Hauptversammlung am 12. März 2008 in Hagen wird vorgeschlagen, die erfolgsorientierte Vergütung des Aufsichtsrates um auf den langfristigen Unternehmenserfolg bezogene Bestandteile zu ergänzen. Damit wird der Anregung in Ziff Abs. 2 Satz 2 des DCGK gefolgt. Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind, lagen nicht vor. Nach Einschätzung des Aufsichtsrates verfügt dieser über eine ausreichende Anzahl unabhängiger Mitglieder. In der Sitzung des Aufsichtsrates am 12. September 2007 ist die Einrichtung eines Nominierungsausschusses beschlossen worden. Die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die leitenden Angestellten der DOUGLAS- Gruppe haben sich im Geschäftsjahr 2006/07 an die jeweils geltenden Meldevorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes in Bezug auf Geschäfte CORPORATE GOVERNANCE IM INTERNET mit DOUGLAS-Aktien gehalten. Das gilt auch für Geschäfte mit Derivaten. Die Meldungen Corporate Governance-Grundsätze über die Wertpapiergeschäfte sind im Anhang Entsprechenserklärung gemäß 161 AktG auf Seite 138 dieses Geschäftsberichtes zu finden. Grundsätze des Vergütungssystems für Mitglieder des Vorstandes Der Aufsichtsrat hat vor Beginn der Abschlussprüfung für den Jahresabschluss 2006/07 eine Erklärung der Wirtschaftsprüfer Susat & Partner eingeholt, die beinhaltet, dass zwischen dem Prüfer und seinen Organen sowie seinen Prüfungs - leitern einerseits und dem Unternehmen und seinen Organmitgliedern andererseits keine geschäftlichen, finanziellen, persönlichen oder sonstigen Beziehungen bestehen, die Zweifel an seiner Unab hängigkeit begründen können. Die Erklärung erstreckt sich auch darauf, dass im abgelaufenen Geschäftsjahr von Susat & Partner keine wesentlichen Beratungsleistungen erbracht wurden bzw. für das Geschäftsjahr 2007/08 solche Beratungsleistungen nicht vereinbart sind. CORPORATE GOVERNANCE 6 7

12 Dr. Dr. h.c. Jörn Kreke, Vorsitzender des Aufsichtsrates Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, der Aufsichtsrat der DOUGLAS HOLDING AG hat sich im vergangenen Geschäftsjahr in vier ordentlichen Sitzungen umfassend mit der geschäftlichen und strategischen Entwicklung unserer Unternehmensgruppe befasst. Während dieser Zeit hat er die ihm nach Gesetz, Satzung, Geschäftsordnung und DOUGLAS-Corporate-Governance-Grundsätzen der Gesellschaft obliegenden Aufgaben wahrgenommen, die Geschäftsführung des Vorstandes überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und ausführlich unterrichtet. Außerhalb der Sitzungen standen der Aufsichtsratsvorsitzende und der Vorsitzende des Vorstandes in engem Kontakt, um strategische Optionen und aktuelle Fragen der Geschäftspolitik zu erörtern. SCHWERPUNKTE DER BERATUNG Aufsichtsrat und Vorstand diskutierten intensiv die Geschäftsentwicklung im europäischen Einzelhandel und die wirtschaftliche Situation der einzelnen Geschäftsbereiche der DOUGLAS-Gruppe. Beraten und beschlossen wurde unter anderem über: a) das weitere Wachstum der Douglas-Parfümerien in Süd- und Osteuropa und hier insbesondere den Markteintritt in den baltischen Staaten; b) die weitere Expansion der Thalia-Buchhandlungen unter Berücksichtigung der veränderten Wettbewerbssituation im deutschen Buchhandel; c) die Veräußerung eines wesentlichen Teils von René Kern im Schmuckbereich; d) die Veräußerung der Pohland-Herrengeschäfte; e) personelle Veränderungen im Vorstand und in den Geschäftsleitungen der Konzerngesellschaften. Vor dem Hintergrund einer leicht freundlicheren Einzelhandelskonjunktur in unserem Heimatmarkt standen insbesondere die Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung im Fokus der Beratungen. Um die daraus zu erwartenden Belastungen abzufedern, wurden weitere Maßnahmen zu Prozessoptimierungen und Serviceverbesserungen beschlossen. CORPORATE GOVERNANCE Die Erklärung gemäß 161 AktG zur Beachtung des Corporate Governance Kodex wurde aktualisiert und ist zusammen mit den Corporate Governance-Grundsätzen der DOUGLAS HOLDING AG im Internet unter einzusehen. AUSSCHÜSSE Neben vielen Telefonaten und Einzelgesprächen kam der Präsidialausschuss im Berichtszeitraum zu einer Sitzung zusammen. Dabei wurden unter anderem die strategische Weiterentwicklung der DOUGLAS-Gruppe, wichtige Mietverträge, diverse Akquisitionsprojekte sowie Vorstands- und Personalangelegenheiten erörtert. Zudem wurden Inhalt und Form der Aufsichtsratstätigkeit diskutiert und überprüft. Beides wurde vom Aufsichtsratspräsidium und Plenum als sachgerecht und effizient be-

13 funden. Der Prüfungs- und Finanzausschuss (Audit Committee) trat im Geschäftsjahr 2006/07 dreimal zusammen. Schwerpunkte der Beratungen waren Konzernabschluss und Jahresabschluss 2005/06 der DOUGLAS HOLDING AG, die grundlegende Neuausrichtung der Konzernfinanzierung, Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes und die operative Konzernplanung für das Geschäftsjahr 2007/08. Das Aufsichtsratsplenum wurde über die Beratungsergebnisse aller Ausschuss- Sitzungen umfassend informiert. Sitzungen des Vermittlungs ausschusses (gem. 27 Absatz 3 Mitbestimmungsgesetz) waren nicht erforderlich. ABSCHLUSSPRÜFER Entsprechend dem Votum der Hauptversammlung erteilte der Aufsichtsrat der Susat & Partner ohg Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, im September 2007 den Prüfungsauftrag für den Konzernabschluss und den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2006/07. Zuvor sind im Prüfungs- und Finanzausschuss Umfang und Schwerpunkte der Abschlussprüfung festgelegt worden. Die Buchführung und der Jahresabschluss der DOUGLAS HOLDING AG, der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2006/07 sowie der zusammengefasste Lagebericht der Gesellschaft und des Konzerns sind vom Abschlussprüfer geprüft, in Übereinstimmung mit Gesetz und Satzung der Gesellschaft befunden und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfungs- und Finanzausschuss hat gemeinsam mit dem Vorstand am 5. Dezember 2007 ein ausführliches Gespräch mit den Abschlussprüfern über die Prüfungsergebnisse sowie über Risikomanagement und Organisationsfragen der Konzerngesellschaften geführt. An der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 12. Dezember 2007 nahmen die Abschlussprüfer an den ihre Arbeit betreffenden Tagesordnungspunkten teil, berichteten über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und beantworteten Fragen. Die Berichte der Abschlussprüfer lagen dem Aufsichtsrat vor. Dem Ergebnis der Abschlussprüfung hat der Aufsichtsrat zugestimmt, Einwände wurden nicht erhoben. JAHRESABSCHLÜSSE VON AG UND KONZERN Der Aufsichtsrat hat den rechtzeitig vorliegenden Jahresabschluss der Gesellschaft, den Konzernabschluss, den zusammengefassten Lagebericht des Konzerns und der DOUGLAS HOLDING AG sowie den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geprüft und anschließend im schriftlichen Verfahren gebilligt; der Jahresabschluss ist damit gemäß 172 AktG festgestellt. Der Konzernabschluss wurde am 11. Januar 2008 zur Veröffentlichung freigegeben. Dem Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns, der für das Geschäftsjahr 2006/07 eine Dividende von 1,10 je dividendenberechtigter Stückaktie vorsieht, schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Führungskräften und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DOUGLAS-Gruppe im In- und Ausland für ihr eindrucksvolles Engagement und ihren erfolgreichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr. BERICHT DES AUFSICHTSRATES Hagen, im Januar 2008 Für den Aufsichtsrat Dr. Jörn Kreke Vorsitzender 8 9

14 Die Aktienmärkte haben sich im Geschäftsjahr 2006/07 angesichts einer robusten Weltkonjunktur insgesamt positiv entwickelt. Die Kursgewinne der deutschen Aktienindizes wurden vor allem durch die anhaltenden Exporterfolge inländischer Unternehmen getrieben. Wachstumsimpulse resultierten aber auch aus deutlich verbesserten Indikatoren für die Binnenkonjunktur. Nach einer erfreulichen Kursentwicklung zum Ende des ersten Halbjahres 2007 führten allerdings die Krise am Wohnimmobilienmarkt in den USA und die befürchteten Auswirkungen auf die Finanzindustrie und die Weltwirtschaft ab Juli weltweit zu Kurskorrekturen und einer steigenden Volatilität an den Aktienmärkten. Die DOUGLAS-Aktie Der Deutsche Aktienindex DAX lag zu Beginn des Geschäftsjahres 2006/07 der DOUGLAS HOLDING am 1. Oktober 2006 bei Punkten. Er stieg in den folgenden zwölf Monaten um 31 Prozent und schloss am 28. September 2007 mit Punkten. Nicht ganz so gut entwickelte sich der MDAX, zu dem auch die DOUGLAS-Aktie gehört. Der Index erreichte im gleichen Zeitraum ein Plus von rund 21 Prozent und schloss bei einem Stand von Punkten. Die Kursentwicklung der deutschen Einzelhandelswerte wird im Sektorindex Prime Retail abgebildet. Der deutliche Zuwachs des Index von fast 25 Prozent im Berichtszeitraum spiegelt die verbesserten wirtschaftlichen Fundamentaldaten im Inland und die damit verbundene optimistische Einschätzung des Kapitalmarktes zur Entwicklung der Konsumnachfrage in Deutschland wider. Die Mehrwertsteuererhöhung im Januar sowie die stark gestiegenen Preise für Energie haben die Dynamik der Entwicklung und die Aktienkurserwartungen der Marktteilnehmer im Jahresverlauf allerdings abgeschwächt. Abb. 5 Abb. 2 Die DOUGLAS-Aktie hat sich in diesem Umfeld durchaus erfreulich entwickelt. Positive Analystenmeinungen, ein beschleunigtes, wertorientiertes organisches Wachstum, zielgerichtete Akquisitionen vor allem im Buch- und Parfümeriebereich sowie die Fokussierung des Beteiligungsportfolios wurden vom Markt gut aufgenommen und gaben der Aktie Auftrieb. Am 22. Mai 2007 erreichte die ABB. 2 HANDELSVOLUMEN 5-JAHRES-ÜBERSICHT* DOUGLAS-Aktie mit 50,20 Euro ihren bisherigen historischen Höchstkurs. Zum 28. September ,0 schloss sie im XETRA-Handel bei 43,81 Euro und ,0 verzeichnete damit für das Geschäftsjahr einen ,0 Anstieg von rund 19 Prozent. Rechnet man die 57,0 82,0 Dividende für das Geschäftsjahr 2005/06 von 1,10 Euro je Aktie hinzu, so ergibt sich eine Wertsteigerung 50 0 von rund 22 Prozent. RGJ / / / /07 * Tagesdurchschnitt in Tausend Stück HANDELSVOLUMEN: ERNEUT DEUTLICH GESTIEGEN Mit dem zunehmenden Interesse an der DOUGLAS-Aktie stieg auch deren Liquidität. Der durchschnittliche Tagesumsatz im elektronischen Handelssystem XETRA, in dem mehr als 95 Prozent des gesamten Handels mit der DOUGLAS-Aktie stattfinden, stieg im Geschäftsjahr 2006/07 und damit im dritten Jahr in Folge um 45 Prozent auf Stück (Geschäftsjahr 2005/06: Stück). An Spitzentagen wechselten bis zu Aktien den Besitzer.

15 Zum 30. September 2007 wies die DOUGLAS-Aktie eine Marktkapitalisierung von 1,72 Milliarden Euro auf (30. September 2006: 1,45 Milliarden Euro). Gemäß dem Indexsystem der Deutschen Börse AG, das bei der Berechnung der Marktkapitalisierung nur den Streubesitz berücksichtigt, belegte die Aktie im MDAX Rang 32 und verfügte zum Ende des Geschäftsjahres in dem Index über ein Gewicht von rund 1,3 Prozent. Abb. 3 INVESTOR RELATIONS: INTENSIVE KOMMUNIKATION MIT DEM KAPITALMARKT Gute Finanzkennzahlen sind nicht der einzige Baustein für einen überzeugenden Auftritt am Kapitalmarkt. Die auf eine nachhaltige Wertsteigerung ausgerichtete Unternehmensstrategie der DOUGLAS-Gruppe wird daher durch eine umfassende, zeitnahe und glaubwürdige Kommunikation mit dem Kapitalmarkt unterstützt. Der kontinuierliche und transparente Dialog mit Analysten sowie institutionellen und privaten Investoren hat einen hohen Stellenwert. Ziel ist es, die Strategie und Potenziale der DOUGLAS-Gruppe zu verdeutlichen und so eine realistische und faire Bewertung der DOUGLAS-Aktie zu erreichen. Wie in den vergangenen Jahren informierten der Vorstand und das Investor Relations-Team auch im Geschäftsjahr 2006/07 die Anleger und Finanzanalysten regelmäßig über die aktuelle Geschäftsentwicklung, die strategische Ausrichtung sowie über die Ziele der DOUGLAS-Gruppe. So stellten sich Vertreter der DOUGLAS HOLDING AG auf 21 Roadshows und Investorenkonferenzen sowie in mehr als 200 Einzel- und Gruppengesprächen an allen wichtigen europäischen Finanzplätzen, in den USA sowie am Firmensitz in Hagen den Fragen der Investoren. Auch die Fachgeschäfte und das operative Management der einzelnen Geschäftsbereiche waren in die Kommunikation mit dem Kapitalmarkt eingebunden. So hatten Analysten und Investoren bei einem Investorentag in Hamburg die Gelegenheit, einen direkten Einblick in das operative Geschäft der DOUGLAS-Gruppe zu bekommen und sich von der konsequenten Umsetzung des Lifestyle-Anspruches in den Fachgeschäften zu überzeugen. Auf der Analystenkonferenz im Januar 2007 in Frankfurt am Main berichtete der Vorstand vor rund 70 Analysten und Investoren ausführlich über das zurückliegende Geschäftsjahr 2005/06 sowie die Umsatz- und Ertragserwartungen für das Geschäftsjahr 2006/07. In drei Telefonkonferenzen mit ABB. 3 INDEXIERTER KURSVERLAUF DER DOUGLAS-AKTIE IM GESCHÄFTSJAHR 2006/07 (IN %) DIE AKTIE DOUGLAS-Aktie DAX MDAX Prime Retail Dow Jones EURO STOXX Retail Supersector 10 11

16 durchschnittlich 40 Teilnehmern wurde die Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen 2006/07 detailliert offengelegt. Die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr wurde mit Veröffentlichung der Geschäftszahlen zum ersten Quartal im Februar 2007 erhöht. Im Mai 2007 wurde im Rahmen der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen auch die Umsatzerwartung angehoben. Viele Privatanleger nutzten die Hauptversammlung am 14. März 2007, um sich vom Vorstand der DOUGLAS HOLDING AG umfassend über die Geschäftsentwicklung informieren zu lassen. ABB. 4 ANALYSTENBEWERTUNG (COVERAGE) Kaufen Halten Verkaufen Auch außerhalb persönlicher Treffen können sich DOUGLAS-Aktionäre und interessierte zukünftige Anleger unter jederzeit über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens informieren. Hier finden sich neben aktuellen Meldungen und den Geschäfts- und Quartalsberichten Analysteneinschätzungen, Reden und Präsentationen sowie diverse Kursabfrage- und Analysemöglichkeiten. Darüber hinaus werden Teile der Hauptversammlung live im Internet übertragen. Im Geschäftsjahr 2006/07 wurde das Informationsangebot auf der Internetseite strukturell, optisch und inhaltlich weiter verbessert und ausgebaut. Die Investor Relations-Aktivitäten werden im Geschäftsjahr 2007/08 weiter verstärkt. Ziel ist es, durch eine intensive Kommunikation nicht nur die bestehenden Aktionäre erstklassig zu betreuen, sondern auch neue Anleger im In- und Ausland für die DOUGLAS-Aktie zu gewinnen. Abb. 4 COVERAGE: WEITERHIN HOHES INTERESSE DER ANALYSTEN Das Interesse der Investmenthäuser an der DOUGLAS-Gruppe war auch im Geschäftsjahr 2006/07 hoch. 26 Analysten insbesondere aus Deutschland, Großbritannien und den USA veröffentlichen regelmäßig Studien und Kommentare zur aktuellen Entwicklung der DOUGLAS-Gruppe und sprechen Empfehlungen aus. Im Geschäftsjahr 2006/07 haben zwei Banken (Credit Suisse, Equinet) die Coverage ABB. 5 HÖCHST- UND TIEFSTKURSE DER DOUGLAS-AKTIE IM GESCHÄFTSJAHR 2006/07 (IN EURO) ,20 50,10 49,32 46,89 47,60 45,70 46,13 44,90 45,50 44,80 44,30 44,40 42,44 43,07 42,66 42,13 41,45 39,45 39,12 38,55 39,40 37,43 37,51 36,70 Okt 06 Nov 06 Dez 06 Jan 07 Feb 07 Mrz 07 Apr 07 Mai 07 Jun 07 Jul 07 Aug 07 Sep 07

17 ABB. 6 DIE AKTIE IM MARKT 2006/ /06 Ausgegebene Aktien zum Bilanzstichtag Mio Stück 39,2 39,2 Grundkapital Mio 117,6 117,5 Höchster Börsenkurs (XETRA) 50,20 41,00 Tiefster Börsenkurs (XETRA) 36,70 31,20 Börsenkurs zum Geschäftsjahresende (XETRA) 43,81 36,90 Marktkapitalisierung zum Geschäftsjahresende Mio 1.717, ,0 Ergebnis je Aktie 2,25 1,94 Dividende je Stückaktie 1,10 1,10 neu aufgenommen. Drei Investmenthäuser (Cazenove, Williams de Broë, Oddo Securities) haben die Analyse aufgrund einer internen Neuausrichtung ihrer Geschäftsbereiche eingestellt. Die Anlageurteile sind mehrheitlich positiv. Dabei erhöhten viele Analysten im Jahresverlauf ihre Kursziele. Per 30. September 2007 empfahlen 65 Prozent der Analysten die DOUGLAS-Aktie zum Kauf; 27 Prozent stuften sie auf Halten ein und acht Prozent sprachen eine Verkaufsempfehlung aus. Die Analysten stellen in ihren Studien mehrheitlich heraus, dass die DOUGLAS-Gruppe sehr gut aufgestellt sei und von einer weiteren Belebung der Konsumnachfrage in Deutschland überproportional profitieren sollte. DIVIDENDE Vorstand und Aufsichtsrat der DOUGLAS HOLDING AG werden der Hauptversammlung am 12. März 2008 vorschlagen, eine Dividende von 1,10 Euro je Stückaktie für das Geschäftsjahr 2006/07 auszuschütten. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 49,0 Prozent des auf die DOUGLAS- Aktionäre entfallenden Konzern-Jahresüberschusses. Bezieht man die Dividende je Aktie auf den Börsenkurs der DOUGLAS-Aktie zum Ende des Geschäftsjahres 2006/07 von 43,81 Euro, so ergibt dies eine Dividendenrendite von rund 2,5 Prozent. ABB. 7 DIVIDENDENENTWICKLUNG ABB. 8 BASISDATEN DER DOUGLAS-AKTIE 1,20 1,10 1,10 6 1,00 1,00 0,90 0,75 4,2 0,60 3 3,1 3,2 3,0 2,5 0,30 0,00 0 RGJ 2003* 2003/ / / /07 Dividende in Dividendenrendite in % Aktienart/Stückelung Zulassungssegment Branche Index ISIN Börsenplätze Symbol Nennwertlose Inhaber-Stammaktien Prime Standard Retail MDAX DE Frankfurt am Main, Düsseldorf, Berlin-Bremen, Hamburg, Stuttgart, Hannover und München DOU.ETR Tickerkürzel DOU GR (Bloomberg) DOHG.DE (Reuters) Designated Sponsor Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA DIE AKTIE * Vergleichbare 12-Monats-Dividende: 1,00 Euro Mit der im Vorjahresvergleich stabilen Dividende wollen Vorstand und Aufsichtsrat an ihrer aktionärs - orientierten Dividendenpolitik festhalten und die DOUGLAS-Aktionäre angemessen am Unternehmenserfolg beteiligen. Gleichzeitig möchten Vorstand und Aufsichtsrat hierdurch ihrer Zuversicht für die zu künftige Entwicklung der DOUGLAS-Gruppe Ausdruck verleihen. In den vergangenen fünf Geschäftsjahren ist die Dividende somit von 0,75 Euro (Rumpfgeschäftsjahr 2003) über 1,00 Euro (2003/04 und 2004/05) auf 1,10 Euro (2005/06 und 2006/07) je Aktie gestiegen. Abb

18 Es sind nicht immer nur die großen Ereignisse, die zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Es sind vor allem auch die vielen kleinen Dinge, die von begeisterten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tagtäglich organisiert werden und in der Summe von großer Bedeutung sind. Auch im Geschäftsjahr 2006/07 gab es in der DOUGLAS-Gruppe wieder viele kleine, aber auch große Höhepunkte. Eine Auswahl ganz besonderer Ereignisse haben wir für Sie auf den folgenden Seiten zusammengestellt. Impressionen des Geschäftsjahres 2006/07 OKTOBER 2006: Thalia beteiligt sich zum 1. Oktober mit 50,1 Prozent an der Buchhandlung Grüttefien GmbH, Varel. In Darmstadt eröffnet Thalia eine Quadratmeter große Buchhandlung. NOVEMBER 2006: Hussel erwirbt zum 1. November insgesamt 86 Filialen der Susi Süßwaren Fachgeschäfte GmbH, Köln. Die Douglas-Parfümerien eröffnen in Moskau den ersten russischen Flagship-Store mit einer Verkaufsfläche von über 650 Quadratmetern. Die Gewinner des Innovationswettbewerbes 2006 werden in Hagen ausgezeichnet. Altkanzler Gerhard Schröder macht im Rahmen einer Lesereise für sein Buch Entscheidungen gleich mehrfach Station bei Thalia. Der Fernsehjournalist Wolf von Lojewski gibt sich bei Thalia in Bielefeld die Ehre und liest aus Der schöne Schein und die Wahrheit. Nina Ruge stellt bei Hussel ihre Confiserie-Linie Celebrate your life! vor. Charmanter Geburtstagsgast bei Douglas in Hamburg: Box-Profi Vitali Klitschko. Charmanter Redner bei Thalia in Bielefeld: Journalist und Autor Wolf von Lojewski. Charmantes Motto: Celebrate your life! exklusiv für Hussel von Nina Ruge. DEZEMBER 2006: Hussel verwöhnt Stars und Sternchen beim größten Radio-Award Deutschlands, der Eins Live Krone, mit süßen Köstlichkeiten. Box-Profi Vitali Klitschko besucht die Parfümerie Douglas im Hamburger Einkaufszentrum Quarree anlässlich des zehnten Geburtstages der Beautylinie Annayake.

19 Zahlreiche Aktionäre kamen im März 2007 zur Hauptversammlung der DOUGLAS HOLDING nach Hagen. JANUAR 2007: Thalia übernimmt zum 1. Januar 44 Buchhandlungen der Buch&Kunst- Gruppe, Dresden. FEBRUAR 2007: Die DOUGLAS-Gruppe veröffentlicht ihren Zwischenbericht Q1 2006/07. Das Weihnachtsgeschäft 2006 verlief insgesamt erfreulich. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2006/07 (1. Oktober bis 31. Dezember 2006) um 12,8 Prozent auf über 1 Milliarde Euro. MÄRZ 2007: Die Appelrath-Cüpper-Häuser in Dortmund, Köln, Solingen und Hamburg präsentieren sich nach umfangreichen Umbauten mit neuer Fassade, größerer Verkaufsfläche und größerer Markenauswahl. Rund Aktionäre und Gäste besuchen die Hauptversammlung der DOUGLAS HOLDING AG in Hagen, auf der eine Dividende von 1,10 Euro beschlossen wird. IMPRESSIONEN Ein komplettes Neu-Styling wie hier in Dortmund erfuhren im Geschäftsjahr 2006/07 gleich mehrere Appelrath-Cüpper-Häuser. Prominenter Gast in der Sylter Douglas-Parfümerie: Kai Pflaume überraschte das Douglas-Team mit einer Botschaft in Sachen Liebe. APRIL 2007: Die DOUGLAS HOLDING schreibt den mit Euro Fördermitteln dotierten City-Wettbewerb DOUGLAS lebt die Innenstadt Die City-Offensive 2007 aus. Kai Pflaume überrascht die Sylter Douglas-Parfümerie mit einer Botschaft in Sachen Liebe für seine SAT.1-Sendung Nur die Liebe zählt

20 MAI 2007: Anfang Mai feiert Appelrath-Cüpper in seinen 15 Modehäusern sein 125-jähriges Jubiläum. Douglas Spanien erhält Auszeichnungen als Beste Parfümerie des Jahres und für die Beste Expansion. Douglas übernimmt zum 1. Mai 2007 elf Hela-Parfümerien im süddeutschen Raum. Thalia eröffnet in Karlsruhe auf Quadratmetern. Die Buchhandlung bietet auf vier Etagen rund Bücher. Die DOUGLAS-Aktie überschreitet am 22. Mai 2007 die 50-Euro-Marke und erreicht mit 50,20 Euro ihren Jahreshöchststand. Die italienische Designerin Lavinia Biagiotti präsentiert Ende Mai bei Juwelier Christ im Berliner KaDeWe ausgewählte Kreationen ihrer Schmucklinie Laura Biagiotti Jewelry, die sie exklusiv für Christ entwirft. JUNI 2007: Christ feiert die glanzvolle Wiedereröffnung seines Juwelier-Geschäftes auf der Frankfurter Zeil, das seitdem für Christ neue Maßstäbe in Sortiment, Ladengestaltung und Service setzt. Douglas erwirbt die restlichen 50 Prozent an der russischen Gesellschaft Douglas Rivoli. Juwelier Christ begrüßt in der Kölner Hohe Straße Carlos Santana, den berühmten mexikanischen Musiker und Gitarristen. Die Douglas-Parfümerie in der Salzburger Getreidegasse dient Ende Juni als Kulisse für eine Szene des Films Die Rosenkönigin. Als Stargäste geben sich Maximilian Schell und Peter Weck die Ehre. Mit Quadratmetern Verkaufsfläche und Büchern setzt Thalia in Karlsruhe neue Maßstäbe im Buchhandel. Charmanter Gast bei Christ im Berliner KaDeWe: Lavinia Biagiotti. Edel, modern und auf höchstem Niveau: Christ auf der Frankfurter Zeil nach Umbau im Juni JULI 2007: Zum 1. Juli veräußert die DOUGLAS-Gruppe vier René Kern-Juweliergeschäfte an die Bucherer GmbH, München. Hape Kerkeling liest bei Thalia im österreichischen Linz aus seinem Bestseller Ich bin dann mal weg Meine Reise auf dem Jakobsweg.

21 Im August 2007 begrüßt Dr. Henning Kreke (rechts) auch am Standort Hagen wieder viele neue Auszubildende. Gruppenweit werden über 530 Auszubildende eingestellt. AUGUST 2007: Die DOUGLAS-Gruppe begrüßt über 530 neue Auszubildende so viele wie nie zuvor. Douglas beteiligt sich zum 15. August mit 51 Prozent an der Baltic Cosmetic Holding (BCH), die über 70 Parfümerien in Estland, Lettland und Litauen betreibt. SEPTEMBER 2007: Die DOUGLAS HOLDING veräußert zum 13. September ihre Beteiligung an der Pohland-Herrenkleidung GmbH & Co. KG an die Aurelius AG, München. Die Appelrath-Cüpper-Häuser in Essen und Sulzbach eröffnen nach Umbau neu. Die Schauspielerin Barbara Becker präsentiert Mitte September bei Christ im Berliner KaDeWe die neue Damenuhr der Schweizer Uhrenmarke Milus. Mit Douglas, Thalia, Christ und Hussel öffnen Mitte September gleich vier DOUGLAS-Töchter ihre Pforten im neuen Berliner Einkaufszentrum Alexa. Seit September erstrahlt das Linzer Douglas House of Beauty in neuem Glanz. IMPRESSIONEN Erstrahlt nach Total-Umbau seit September 2007 in völlig neuem Glanz: Das Quadratmeter große Douglas House of Beauty im österreichischen Linz. Prominenz bei Christ in Berlin: Barbara Becker und Star-Coiffeur Udo Walz (links)

22 Handel mit Herz und Verstand dieses Motto ist die gemeinsame Klammer für alle Tochtergesellschaften, die Holding und die Dienstleistungsgesellschaften. Ein freundliches Miteinander und ein sympathischer Service für die Kunden auf der einen Seite und renditeorientiertes Wachstum auf der anderen Seite das sind keine Gegensätze, sondern sich hervorragend ergänzende Werte, die die DOUGLAS-Gruppe auch zukünftig prägen werden. Erfolgsfaktoren der DOUGLAS-Gruppe UNSERE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER ZEICHNEN UNS AUS Unser Erfolgsfaktor Nr. 1 sind unsere inzwischen mehr als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie geben unserer Philosophie Gesicht und Persönlichkeit. Sie sind gerne für unsere Kunden da und tun alles dafür, dass sie sich bei uns wohlfühlen. Ausführliche Beratung ist dabei selbstverständlich. Es sind aber vor allem ihre Begeisterung, ihre Freundlichkeit und Servicebereitschaft, die die DOUGLAS-Gruppe auszeichnen und aus zufriedenen Kunden treue Stammkunden werden lassen. Im letzten Geschäftsjahr waren es rund 95 Millionen Kunden, die unsere Fach geschäfte besucht und die persönliche Atmosphäre genossen haben. So machen uns unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverwechselbar und sich zum entscheidenden Faktor für unseren Unternehmenserfolg. UNSER SERVICE IST MEHR ALS NUR VERKAUFEN Konsequente Kundenorientierung bedeutet für uns, herausragenden Service zu bieten. Denn wir wollen mehr als nur verkaufen. Wir wollen die Kunden mit einem freundlichen Lächeln begrüßen, sie fachkompetent beraten, ihre Einkäufe zum schönen Geschenk verpacken und für einen schnellen, reibungslosen Kassiervorgang sorgen. Und wir bieten unseren Kunden gerne auch noch ein wenig mehr: Ein kostenloses Profi-Make-up, Lesungen namhafter Buchautoren, das Anfertigen individueller Schmuckstücke, Modenschauen oder eine süße Kostprobe. All dies und mehr ist Service, wie wir ihn auch zukünftig verstehen. Heller, schöner, edler: Douglas in Genf setzt seit September 2007 neue Maßstäbe in Sachen Schönheit. Kompetent, vielseitig, modern: Thalia in Kassel lädt Literatur-Fans seit Oktober 2007 in eine faszinierende Welt der Bücher ein. UNSERE SORTIMENTE SIND ERSTKLASSIG Aktuelle und anspruchsvolle Sortimente zu fairen Preisen dafür steht die DOUGLAS-Gruppe. Bei unserer Sortimentsgestaltung berücksichtigen wir Trends wie Wellness, Gesundheit und Naturbewusstsein. Wir bieten unseren Kunden innovative, qualitativ hochwertige Produkte und Dienst-

23 Geschmackvolles und edles Ambiente hier bei Appelrath-Cüpper in Dortmund. Service mit Leidenschaft und Kompetenz die Christ-Teams machen Schmuckkauf zum Erlebnis. Qualität und Genuss auf höchstem Niveau die Confiserie-Sortimente von Hussel. leistungen. Dazu zählen beispielsweise Frisörsalons in einigen Douglas-Parfümerien oder Cafés in Thalia-Buchhandlungen. Mit diesem Mix bieten wir unseren Kunden ein Höchstmaß an Qualität, Service und Erlebnis. UNSERE FACHGESCHÄFTE SIND UNSERE BÜHNE Zeitgeist, Ambiente, Lifestyle das sind die Begriffe, die unser Handeln prägen. Unsere Fachgeschäfte sind die Bühne für schöne Sortimente und erstklassige Serviceleistungen. Unsere Kunden sollen von unseren Geschäften begeistert sein und ihren Einkaufsbummel entspannt genießen können. Deshalb bieten wir moderne Läden, die wir in Einrichtung und Gestaltung ständig an den aktuellen Zeitgeist anpassen. Möblierung, Licht und Farbgebung sind hier ebenso entscheidend wie ansprechende Schaufenster und kreative Dekorationen. Zusammen mit den kompetenten Beratungsgesprächen durch unsere sympathischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen wir so ein Ambiente, in dem sich unsere Kunden wohlfühlen, gerne einkaufen und gerne wiederkommen. UNSERE STANDORTE BEFINDEN SICH IN TOP-LAGEN Grundsätzlich gilt für uns: Wir gehen dahin, wo unsere Kunden sind. Deshalb sind unsere Standorte die Top-Lagen der Innenstädte, die erfreulicherweise wieder an Attraktivität gewinnen. In ihrer historischen Architektur pulsiert das Leben rund um Kunst, Kultur und Kommerz. Hier dürfen unsere Fachgeschäfte natürlich nicht fehlen. Daneben sind wir in frequenzstarken Einkaufszentren vertreten und ermöglichen unseren Kunden selbstverständlich auch das Online-Shopping. Das Internet hat für uns aber auch einen hohen Stellenwert als zusätzliches Informations- und Servicemedium. Hier tragen wir der Tatsache Rechnung, dass viele unserer Kunden sich im Internet informieren wollen, dann aber unsere Fachgeschäfte besuchen, um fühlen, schmecken, riechen und probieren zu können. Darauf setzen wir auch in Zukunft. UNSER MARKETING SETZT AUF KUNDENNÄHE Ein klares Leistungs- und Serviceversprechen und persönliche Kundenansprache stehen im Mittelpunkt der Marketingaktivitäten unserer Tochtergesellschaften. Wir wollen unsere Kunden immer wieder aufs Neue begeistern und nachhaltig an uns binden. ERFOLGSFAKTOREN Dazu setzen wir auf den richtigen Mix aus Print-, Funk- und Fernsehwerbung ebenso wie auf Direct Mailings oder Verkaufsaktionen in unseren Fachgeschäften. Die Douglas Card hat sich zudem als erfolgreiches Kundenbindungsinstrument etabliert. Die Zusammenarbeit mit prominenten Persönlichkeiten wie Heidi Klum bei Douglas oder Jette Joop bei Christ stärkt zusätzlich die jeweilige Marken - bekanntheit. UNSER ERFOLGSGEHEIMNIS In der gekonnten Kombination dieser Faktoren sehen wir das Geheimnis unseres Erfolges, den wir durch perfekte Umsetzung erreichen wollen Tag für Tag, an jedem Standort und in jedem Land nach dem Motto Handel mit Herz und Verstand

24 50 Jahre im Dienst der Schönheit: Elke Vahldiek, Bereichsleiterin Douglas Nord und Mitglied des Aufsichtsrates der DOUGLAS HOLDING AG. MitarbeiterInnen Veränderung Deutschland 1) Ausland Gesamt ) 2006 inklusive Pohland

25 Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnen uns aus Mit Spaß an der Arbeit, Eigeninitiative und Disziplin hat sie es vom Lehrmädchen Fräulein Elke zur Bereichsleiterin der Douglas-Parfümerien und Arbeitnehmervertreterin im Aufsichtsrat der DOUGLAS HOLDING AG gebracht. Sie hat viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefordert und gefördert und dabei immer auf Menschlichkeit, Fröhlichkeit und Vertrauen gesetzt. Die Rede ist von Elke Vahldiek, die am 1. Oktober 2007 ihr 50-jähriges Dienstjubiläum feierte und deren Berufsweg eindrucksvoll beweist, worauf die DOUGLAS-Gruppe ihren Erfolg gründet: Gut ausgebildete, hoch motivierte und freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gerne Leistung bringen und sich ganz dem Motto Handel mit Herz und Verstand verschreiben. Deshalb sind Nachwuchsförderung und Mitarbeiterzufriedenheit die zentralen Anliegen der Personalarbeit in der DOUGLAS-Gruppe. EINE GUTE AUSBILDUNG IST DIE BESTE BASIS Die DOUGLAS-Gruppe ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und gibt daher seit Jahren vielen jungen Menschen die Chance, mit einer Ausbildung in ein erfolgreiches Berufsleben starten zu können. Wer bei uns eine Ausbildung durchläuft, wird den gewählten Beruf fundiert erlernen, vor allem aber höchste Kundenorientierung, die uns ganz besonders wichtig ist. Hier zählen wir vor allem auf die erfahrenen Fach- und Führungskräfte, die die Berufsanfänger in ihr Team Azubis 1957: Fräulein Elke (rechts) im Kreis ihrer Kolleginnen. Azubis 2007: Thalia-Auszubildende bei einem Besuch der Service-Zentrale in Hagen. MITARBEITER/INNEN aufnehmen, ihnen gerne ihr Wissen weitergeben und sie in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung fördern und fordern. Mit Beginn des Ausbildungsjahres im August 2007 waren es mehr als 530 Auszu bilden de, die in Deutschland ihre berufliche Laufbahn in der DOUGLAS-Gruppe starteten so viele wie nie zuvor. Zum 30. September 2007 waren insgesamt Auszu bildende beschäftigt. Das entspricht einer Ausbildungsquote von 12,5 Prozent, die erneut deutlich über dem Branchenschnitt des deutschen Handels von rund 7 Prozent lag

26 Handel mit Herz und Verstand Sympathisch: Stellvertretend hier (von links) Heike Dehn (Christ), Dirk Bluhm (Thalia), Renate Schacke (Hussel), Tanja Schuster (Douglas) und Eveline Voss (Appelrath-Cüpper). Freundlich: Gabriele Brandt bei Christ in Dessau. Kompetent: Janna Krebs (rechts) bei Appelrath-Cüpper in Dortmund. Fröhlich: Kathrin Neumann bei Douglas in Chemnitz. Sie lieben ihre Bücher hier das Team aus Lünen um Filialleiterin Elisabeth Schodrowski (6. von links).

27 Auch im Ausland bildet die DOUGLAS-Gruppe aus. Allerdings sind die Ausbildungssysteme in der Regel nicht mit der dualen Ausbildung in Deutschland vergleichbar. Insgesamt belief sich die Zahl der Auszubildenden im Ausland zum 30. September 2007 auf 285 (Vorjahr: 275). ATTRAKTIVE WEITERBILDUNGSANGEBOTE SICHERN FÜHRUNGSNACHWUCHS Die DOUGLAS-Gruppe wächst ständig und setzt dabei auf Nachwuchs aus den eigenen Reihen. Mit der sehr guten Quote von gut 70 Prozent entscheiden sich Auszubildende nach erfolgreich bestandener Prüfung für eine Karriere in der DOUGLAS- Gruppe oder bleiben ihr auch beispielsweise während eines Studiums durch Praktika verbunden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die gerne beruflich weiterkommen möchten, stehen zahlreiche Weiterbildungsangebote offen. Alle Tochtergesellschaften bieten gezielt Förderprogramme an. 55 Absolventen konnte im Jahr 2007 das Thalia-Förderprogramm vermelden. Dort stehen Themen wie Führung, Kommunikation, aktives und emotionales Verkaufen im Mittelpunkt. Auch das so genannte PROMIs-Programm bei Juwelier Christ mit jährlich rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und die Douglas Academy der Parfümerien mit über 100 Absolventen Hilfsbereit: Setzen sich für ihre Kunden ein hier Filialleiterin Angela Ruggiero (rechts) und ihr Douglas-Team aus Wallisellen (Schweiz). MITARBEITER/INNEN sorgen ständig für gut qualifizierte Nachwuchskräfte für die Positionen stellvertretende Filialleitung oder Filialleitung. Für die Ebene Bereichsleiter/in werden über weiterführende Management-Entwicklungsprogramme qualifizierte Anwärter ausgebildet. Einen Schritt weiter geht die neu ins Leben gerufene DOUGLAS HOLDING Academy. Sie wird ab Frühjahr 2008 Seminare, Workshops und Informationsveranstaltungen anbieten, die sich an das Top-Management wenden. Themen werden Strategie, Kommunikation und Führung sowie die Förderung individueller Stärken sein

28 Vielseitig: Beraten, Anpacken, Verpacken unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lieben ihren Beruf, wie hier bei Christ, Thalia und Douglas. Erfolgreich: Stellvertretend hier das Hussel-Team im Berliner EKZ Alexa. Belastbar: Eröffnungsvorbereitungen bei Douglas im dänischen Silkeborg. Voller Elan: Unsere Teams hier das Appelrath-Cüpper-Team aus Dortmund um Filialleiter Gerhard Tönnissen (oben rechts). MitarbeiterInnen Veränderung Parfümerien Bücher Schmuck Mode 1) Süßwaren Dienstleistungen/Holding DOUGLAS-Gruppe ) 2006 inklusive Pohland

29 HOCHSCHULMARKETING BEGEISTERT STUDIERENDE FÜR DIE DOUGLAS-GRUPPE Im Bereich Hochschulmarketing präsentiert sich die DOUGLAS-Gruppe erfolgreich an ausgewählten Hochschulen. Auf Hochschulmessen und in Fachvorträgen wird den Studierenden ein Blick hinter die Kulissen der DOUGLAS-Gruppe gewährt oder in Fallstudienseminaren verschiedene Fragestellungen aus dem Einzelhandel bearbeitet. Erfolg dieser Aktivitäten ist die zunehmende Anzahl von Studierenden, die sich für eine Karriere im Handel interessieren, da hier im Vergleich zu anderen Branchen sehr schnell erste Führungsverantwortung übernommen werden kann. In den letzten Jahren konnte die DOUGLAS-Gruppe so zahlreiche Hochschulabsolventinnen und -absolventen im Vertrieb schnell in Führungsverantwortung bringen. Mit dem DOUGLAS Wintercamp wird im März 2008 erstmalig ein mehrtägiges Karriereevent veranstaltet, bei dem ausgewählte Studierende und Absolventinnen und Absolventen neben dem Erlebnis Schnee, Natur, Sport während zahlreicher Aktionen ihre Qualifikation für eine Karriere in der DOUGLAS-Gruppe unter Beweis stellen können. HOHE MITARBEITERZUFRIEDENHEIT SCHAFFT VERTRAUEN UND MOTIVATION Aktuell sind es mehr als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für die DOUGLAS-Gruppe arbeiten. Damit sie sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen, ist ein offener und ehrlicher Umgang wichtig. Eine intensive persönliche Kommunikation, Vertriebsnähe und regelmäßig durchgeführte Mitarbeiterbefragungen geben Aufschluss darüber, wodurch beispielsweise die Zusammenarbeit verbessert werden kann oder welche Abläufe effektiver gestaltet werden können. Das Motto, das sich die DOUGLAS-Gruppe jedes Jahr gibt, soll darüber hinaus Ansporn zu Anregungen und Kritik sein. Konsequent einfach hieß es im Jahr 2007, Gemeinsam erfolgreich lautet es für Immer wichtiger wird es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beruf und Familie gut vereinbaren zu können. 90 Prozent der Beschäftigten der DOUGLAS-Gruppe sind Frauen. So rücken flexible Kinderbetreuungsmodelle und variable Arbeitszeitmodelle in den Mittelpunkt. In der DOUGLAS-Gruppe bestehen durch die dezentrale Organisation Möglichkeiten zur flexiblen Einsatzplanung. Die Arbeitszeitmodelle berücksichtigen trotz der veränderten Ladenöffnungszeiten nach Möglichkeit die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ermöglichen es auch Eltern im Rahmen der Elternzeit zu arbeiten, um so Kontakt zum Beruf, zu Kollegen und Kunden zu halten. Zudem wird die DOUGLAS-Gruppe stärker nach Lösungen zur flexiblen Kinderbetreuung suchen und dabei auch regionale Initiativen unterstützen, wie beispielsweise das Lokale Bündnis für Familie in Hagen. MITARBEITER/INNEN Lohn all dieser Bemühungen ist, dass die DOUGLAS-Gruppe viele langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Reihen hat. Im Geschäftsjahr 2006/07 waren es in Deutschland mehr als 5.000, die auf zehn oder mehr Dienstjahre zurückblickten. Das ist rund ein Drittel aller in Deutschland Beschäftigten. Darauf sind wir stolz. Unsere langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind es, die unsere Unternehmenskultur prägen und an die Nachwuchskräfte weitergeben. Es sind unsere begeisterten und begeisterungsfähigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns auszeichnen und die DOUGLAS-Gruppe zu den besten Unternehmen im Handel gehören lassen. Darauf setzen wir auch in Zukunft, denn nur begeisterte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auch unsere Kunden begeistern

30 Inhalt Lagebericht GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND RAHMENBEDINGUNGEN ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE Gesamtaussage des Vorstandes zum Geschäftsjahr 2006/07 Umsatz- und Ergebnisentwicklung Höhere Investitionen Kapitalflussrechnung Vermögens- und Kapitalstruktur weitgehend unverändert Rating des Unternehmens DIE DOUGLAS HOLDING AG Angaben nach 289 Abs. 4 HGB und 315 Abs. 4 HGB INTERNES STEUERUNGSSYSTEM UND KENNZAHLEN DER DOUGLAS-GRUPPE Internes Steuerungssystem DOUGLAS Value Added (DVA) Wertschöpfungsrechnung WESENTLICHE ERFOLGSFAKTOREN Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Forschung und Entwicklung Beschaffung und Logistik Nachhaltigkeit CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 50 WICHTIGE EREIGNISSE NACH SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES LAGEBERICHT INHALT PROGNOSEBERICHT 53 GESAMTAUSSAGE DES VORSTANDES ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE UND ZUR VORAUSSICHTLICHEN ENTWICKLUNG DER DOUGLAS-GRUPPE 26 27

31 Umsatz steigt um 12 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro Ergebnis vor Steuern (EBT) erhöht sich um 13,7 Millionen Euro auf 143,1 Millionen Euro Operativer Cash Flow über Vorjahresniveau DVA erneut gesteigert Lagebericht Abb. 9 Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die DOUGLAS-Gruppe im Überblick Die DOUGLAS-Gruppe ist eine führende europäische Handelsgruppe mit mehr als Fachgeschäften in 21 Ländern. Mehr als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllen das Motto Handel mit Herz und Verstand mit Leben. Sie bieten den Kunden täglich herausragenden Service, erstklassige Sortimente zu fairen Preisen in einem ansprechenden Ambiente. Alle fünf operativen Geschäftsbereiche stehen mit ihren eigenständigen Marken für die Lifestyle- Philosophie der DOUGLAS-Gruppe. Leitmotiv, Ziele und Strategie Die DOUGLAS-Gruppe steht für Handel mit Herz und Verstand. Dieses Leitmotiv definiert die Werte, nach denen im Unternehmen gehandelt wird und beschreibt die Unternehmenskultur, die die DOUGLAS-Gruppe prägt. Eine besondere Bedeutung wird der Kundenund Serviceorientierung beigemessen. So werden Entscheidungen stets nah am Kunden getroffen, immer getreu dem Motto So viel Dezentralität wie möglich, so viel Zentralität wie nötig. Die Beachtung des Leitmotivs steht auch bei der Verfolgung der Ziele stets im Vordergrund: Stärkung der Marktpositionen durch renditeorientiertes Wachstum, Fortsetzung der Internationalisierung im Parfümeriebereich sowie Ausbau der Qualitätsund Serviceführerschaft. Stärkung der Marktpositionen durch renditeorientiertes Wachstum Ziel der DOUGLAS-Gruppe ist es, die guten Marktpositionen in den fünf Geschäftsbereichen zu stärken und diese darüber hinaus weiter auszubauen. Dies gelingt durch renditeorientiertes Wachstum. Wesentliche Potenziale werden für das Parfümeriekonzept in Süd- und Osteuropa als auch in den deutschsprachigen Buchmärkten ge- ABB. 9 DIE MARKEN DER DOUGLAS-GRUPPE Die Douglas-Parfümerien sind in 21 Ländern vertreten und stehen als Marktführer in Europa für Kompetenz auf den Gebieten Duft, Kosmetik und Pflege. Die Thalia-Buchhandlungen nehmen mit ihren umfangreichen und anspruchsvollen Sortimenten eine führende Marktposition in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Die Christ-Juweliere sind Marktführer in Deutschland im mittleren bis gehobenen Preissegment bei Schmuck und Uhren. Die Damenmodehäuser von Appelrath-Cüpper werden an ihren Standorten als führender Anbieter für qualitativ hochwertige Bekleidung geschätzt. Der Confiserie-Spezialist Hussel ist Marktführer im deutschen Süßenwarenfachhandel und seit 2005 auch in Österreich vertreten.

32 sehen, deren Konsolidierung vorangetrieben wird. Sämtliche Investitionsvorhaben werden auf ihren Beitrag zur nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes geprüft. Der Unternehmenswert beziehungsweise dessen Entwicklung werden anhand des DOUGLAS Value Added (DVA) gemessen, der auf dem EVA -Konzept basiert. Das DVA-Konzept besagt, dass die DOUGLAS-Gruppe und ihre einzelnen Tochtergesellschaften erst dann Wert schaffen, wenn sie eine Rendite erwirtschaften, die über den Kapitalkosten auf das gebundene Geschäftsvermögen liegt. ABB. 10 DIE MÄRKTE DER DOUGLAS-GRUPPE Fortsetzung der Internationalisierung Deutschland als Heimatmarkt bleibt mit einem Umsatzanteil von 67,7 Prozent wichtigster Markt der DOUGLAS-Gruppe. Allerdings wird eine kontinuierliche Fortsetzung der Internationalisierung verfolgt. Dies gilt insbesondere für die Douglas- Parfümerien, die bereits in 20 europäischen Ländern und den USA vertreten sind. Im Fokus der zukünftigen Expansion der DOUGLAS-Gruppe liegen Süd- und Osteuropa. Ausschlaggebend für den Markteintritt in neue Länder sind sowohl die durchschnittliche Kaufkraft der potenziellen Kunden als auch die erwartete Wettbewerbssituation. Die größten Wachstumsraten erzielten die Douglas-Parfümerien im Ausland und die Thalia- Buchhandlungen in Deutschland Douglas vorrangig durch die weitere internationale Expansion, Thalia durch zahlreiche Neueröffnungen sowie die Akquisition der Buch & Kunst-Gruppe zum 1. Januar Aber auch alle übrigen Geschäftsbereiche verzeichneten Umsatzzuwächse. Ausbau der Qualitäts- und Serviceführerschaft Alle Fachgeschäfte der DOUGLAS-Gruppe verfolgen eine klare Differenzierung von ihren Mitbewerbern. Sie möchten mit besonders freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, fachkompetenter Beratung, erstklassigen Service leistungen, einer übersichtlichen Warenpräsen tation sowie qualitativ hochwertigen Sortimenten zu attraktiven Preisen der Maßstab für Qualität und Service sein. Tägliche Herausforderung ist es, Trends im Kundenverhalten und in den Kundenwünschen früh zu erkennen und schnell um zu setzen. Entwicklungen im Geschäftsjahr 2006/07 Die DOUGLAS-Gruppe setzte im Geschäftjahr 2006/07 ihren wertorientierten Wachstumskurs fort. Der Nettoumsatz stieg um 12,0 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro. Damit hat die DOUGLAS- Gruppe das im Mai angehobene Umsatzziel, das eine Steigerung zwischen 10 bis 12 Prozent vorsah, voll erfüllt. Erfreulicherweise lagen auch die Umsätze auf vergleichbarer Fläche um 3,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Investitionsvolumen belief sich im Geschäftsjahr 2006/07 auf 155,8 Millionen Euro nach 141,2 Millionen Euro im Vorjahr. Insgesamt hat die DOUGLAS-Gruppe im Berichtszeitraum 104 neue Fachgeschäfte im In- und Ausland eröffnet. Per 30. September 2007 umfasste das Filialnetz Standorte. Die DOUGLAS-Gruppe hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit Wirkung zum 1. Juli 2007 von vier René Kern-Juweliergeschäften und per 13. September 2007 von ihren Pohland-Herrenklei dungshäusern getrennt. Mit den Veräußerungen konzentriert die DOUGLAS-Gruppe ihre Aktivitäten im Schmuckbereich nunmehr auf die Marke Juwelier Christ und im Modebereich auf den Damenmodespezialisten Appelrath-Cüpper. Das Konzernergebnis vor Steuern erreichte 143,1 Millionen Euro nach 129,4 Millionen Euro im Vorjahr. Somit konnte das Ziel, ein Ergebnis zwischen 139 und 142 Millionen Euro zu erreichen, leicht übertroffen werden. LAGEBERICHT GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 28 29

33 Der Unternehmenswert der DOUGLAS-Gruppe, gemessen am DOUGLAS Value Added (DVA), wurde im Geschäftsjahr 2006/07 um 6,1 Millionen Euro auf 37,4 Millionen Euro gesteigert. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Hohe wirtschaftliche Dynamik in Europa Innerhalb der Europäischen Union verlief die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2007 durchweg erfreulich. Der Sachverständigenrat erwartet für das Jahr 2007 einen Zuwachs des aggregierten Bruttoinlandsproduktes von 2,9 Prozent. Die 13 Länder des Euro-Raums zeigten sich hierbei sehr robust. Hier wird ein Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes um 2,6 Prozent erwartet. Getragen wurde die konjunkturelle Dynamik im ersten Halbjahr vor allem vom Außenhandel und von den Bruttoanlageinvestitionen. In der zweiten Jahreshälfte trug hierzu insbesondere der private Konsum mit einem Zuwachs von insgesamt 1,5 Prozent bei. Der Beschäftigungsanstieg aus dem Vorjahr konnte ebenfalls fortgesetzt werden. So erreichte die Arbeitslosenquote mit 7,3 Prozent einen neuen Tiefststand seit der Einführung des Euros. Die konjunkturelle Entwicklung in den Mitgliedsländern außerhalb des Euro-Raums war gleichermaßen von einer starken wirtschaftlichen Expansion geprägt. Insbesondere in den mittelund osteuropäischen Mitgliedsländern war diese mit einer aggregierten Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes von 6,0 Prozent ausgesprochen dynamisch. Jedoch ist aufgrund der Angebotsverknappung auf den Arbeitsmärkten und der steigenden Rohstoffpreise ein zunehmender Inflationsdruck zu beobachten, dem von Seiten der Geldpolitik mit Zinserhöhungen begegnet wurde. Anhaltender Aufschwung in Deutschland Die deutsche Volkswirtschaft zeigte sich in 2007 trotz dämpfender Effekte infolge der Mehrwertsteuererhöhung und der Verunsicherungen infolge der im Sommer virulent gewordenen Krise auf den Finanzmärkten in einer guten Verfassung. Die Mehrwertsteuererhöhung wurde durch eine hohe konjunkturelle Grunddynamik weitgehend kompensiert. Für 2007 wird eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes von 2,6 Prozent prognostiziert. Getragen wird diese positive Entwicklung von einer anhaltend hohen Nachfrage aus dem Ausland und einer kräftigen Zunahme der Ausrüstungsinvestitionen im Inland. Andererseits hat eine restriktive Fiskalpolitik die Inlandsnachfrage gedämpft. Darüber hinaus wird die Konjunktur durch den starken Ölpreisanstieg und die Aufwertung des Euro belastet. Die Inflationsrate wird nach Einschätzung der Experten in 2007 durchschnittlich 2,0 Prozent betragen. Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt Angesichts der hohen Auslastung der Produktionskapazitäten wurden zunehmend Erweiterungsinvestitionen getätigt. Damit verbunden stieg auch der Bedarf an Arbeitskräften. Folglich ist auch ein weiterer Rückgang der Arbeitslosenquote zu verzeichnen. Diese positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt wurde zusätzlich durch die Senkung der Lohnnebenkosten gestärkt. Leichter Rückgang des privaten Konsums in 2007 Trotz höherer Lohn- und Gehaltssteigerungen als in den vergangenen Jahren waren die positiven Auswirkungen auf den privaten Konsum begrenzt. Hauptursachen waren die Mehrwertsteuererhöhung, die im Jahr 2006 zu Vorzieheffekten und zu einem Realeinkommenentzug im ersten Halbjahr 2007 führte. Zudem stieg die Sparneigung der Konsumenten. Erst im Verlauf des zweiten Halbjahres wirkte sich die gute Konjunktur langsam auf die Anschaffungsbereitschaft der Verbraucher aus. Für das Gesamtjahr 2007 wird daher insgesamt ein leichter Rückgang des privaten Konsums erwartet. Weiterhin verhaltene Stimmung im Einzelhandel Die Stimmung im deutschen Einzelhandel war, laut einer Konjunkturumfrage des Einzelhandelsverbandes HDE vom September 2007, bei einem Umsatzrückgang per Ende Juli von nominal 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr verhalten. Der Umfrage zufolge stehen neben Themen wie Kaufzurückhaltung der Verbraucher, Belastungen des Mittelstandes, Attraktivitätsverlust der Innenstädte und Mehrwertsteuererhöhung vor allem Themen wie Unternehmenssteuer sowie Online-Handel zunehmend im Fokus. Für den weiteren Verlauf des zweiten Halbjahres sieht der Einzelhandel die

34 ABB. 11 NETTO-UMSATZENTWICKLUNG DER GESCHÄFTSBEREICHE Nettoumsatz (in Mio ) Veränderung (in %) 2006/ /06 Gesamt Vergleichbar Parfümerien 1.681, ,8 7,9 3,6 Bücher 695,7 550,9 26,3 2,5 Schmuck 304,7 296,9 2,6 4,1 Mode 215,1 190,6 12,9 2,8 Süßwaren 100,3 79,8 25,7 1,1 Vertriebsgesellschaften 2.997, ,0 12,0 3,3 Dienstleistungen 2,9 3,0 DOUGLAS-Gruppe 3.000, ,0 12,0 3,3 national 2.032, ,3 12,0 2,3 international 968,0 864,7 11,9 5,4 Umsatzentwicklung jedoch optimistischer. Die Einzelhandelsverbände BAG und HDE gehen für das Jahr 2007 übereinstimmend davon aus, dass der Einzelhandel im engeren Sinne (Einzelhandel ohne Kfz- und Mineralölabsatz sowie ohne Apotheken) wieder leichte Umsatzzuwächse verzeichnen wird. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage GESAMTAUSSAGE DES VORSTANDES ZUM GESCHÄFTSJAHR 2006/07 Die DOUGLAS-Gruppe hat sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 erfreulich entwickelt. Umsatz und Ertrag des Unternehmens stiegen weiter an. Die zu Beginn des Geschäftsjahres 2006/07 aufgestellten Umsatz- und Ertragsziele wurden erreicht oder übertroffen. Werttreiber dieser positiven Entwicklung waren in erster Linie die Bereiche Parfümerien und Schmuck. Im Branchenvergleich ist die DOUGLAS-Gruppe stärker gewachsen als ihre Mitbewerber. Dabei gelang es, die Marktanteile national wie auch international zu festigen oder weiter auszubauen. Mittels Akquisitionen und Neueröffnungen konnte das Filialnetz auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erweitert werden. Im Buchbereich ist dem erfolgreichen Erwerb der Buch&Kunst-Gruppe Anfang 2007 eine besondere Bedeutung beizumessen. Durch die Veräußerungen der René Kern-Juweliergeschäfte im Luxussegment sowie der Pohland- Herrenmodehäuser fokussiert die DOUGLAS- Gruppe ihre Aktivität im Schmuckbereich auf ihre Kernmarke Christ und im Modebereich auf den Damenmodespezialisten Appelrath-Cüpper. UMSATZ- UND ERGEBNISENTWICKLUNG Umsatz erreicht 3 Milliarden Euro Der DOUGLAS-Konzern hat im Geschäftsjahr 2006/07 den Nettoumsatz um 12,0 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro gesteigert und damit das obere Ende der Zielbandbreite von 10 bis 12 Prozent erreicht. Auf vergleichbarer Fläche hierbei werden nur die im Berichts- und Vergleichszeitraum bestehenden Filialen betrachtet konnten die Vorjahresumsätze um 3,3 Prozent übertroffen werden. Zu dieser erfreulichen Entwicklung haben die in- und ausländischen Tochtergesellschaften in gleichem Maße beigetragen: Im Inland stieg der Umsatz um 12,0 Prozent. Positiv hat sich hier das gute Weihnachtsgeschäft 2006 ausgewirkt, das durch Vorzieheffekte aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 begünstigt war. Darüber hinaus ist das Wachstum auch auf neu akquirierte Unternehmen, insbesondere im Buchbereich, zurückzuführen. Auf vergleichbarer Fläche ergibt sich im Inland ein Umsatzplus von 2,3 Prozent. Bei den ausländischen Tochtergesellschaften resultierte das Umsatzwachstum von 11,9 Prozent aus dem soliden Zuwachs auf vergleichbarer Fläche in Höhe von 5,4 Prozent und den Neueröffnungen und Akquisitionen des Parfümeriesegmentes. Der Anteil der Auslandsgesellschaften am Konzernumsatz lag unverändert bei 32,3 Prozent. Abb. 11 LAGEBERICHT VFE-LAGE 30 31

35 Abb. 12 Die Douglas-Parfümerien haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr erfreulich entwickelt und ihr wertorientiertes Wachstum konsequent fortgesetzt. Sie steigerten die Umsätze im Geschäftsjahr 2006/07 um 7,9 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro und bauten damit ihre marktführende Position in Europa aus. In Deutschland steigerten die 441 Douglas-Parfümerien ihre Umsätze um 5,0 Prozent und erreichten 880,6 Millionen Euro. Zu dem Umsatzwachstum haben die elf HELA-Parfümerien beigetragen, die zum 1. Mai 2007 erworben wurden. Auch auf vergleichbarer Fläche erzielte Douglas in Deutschland ein Umsatzplus von 1,9 Prozent. Damit konnte die Marktführerschaft im wichtigen Heimatmarkt gefestigt werden. Sehr erfreulich entwickelte sich auch das Internetgeschäft in Deutschland. Die Umsätze konnten um 23,8 Prozent auf 23,5 Millionen Euro gesteigert werden. Die 621 Parfümerien im Ausland steigerten die Umsätze um 11,2 Prozent auf 801,3 Millionen Euro. Ihr Anteil am Gesamtumsatz der Parfümerien stieg auf 47,6 Prozent nach 46,2 Prozent im Vorjahr. Die größten Zuwächse verzeichneten die Gesellschaften in Polen, den Niederlanden, Italien, Spanien, Russland und Frankreich. Im Geschäftsjahr 2006/07 wurden im Ausland 49 neue Parfümerien eröffnet, schwerpunktmäßig in Italien, Spanien und in Osteuropa. Durch den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der führenden Parfümeriekette Baltic Cosmetic Holding in den baltischen Staaten hat Douglas seine Präsenz in Osteuropa gestärkt. Seit dem 15. August 2007 ist Douglas an 75 Parfümerien in Estland, Lettland und Litauen beteiligt. Insgesamt ist Douglas jetzt in 21 Ländern vertreten. Darüber hinaus wurden per Ende Juni 2007 die restlichen 50 Prozent der Anteile an der russischen Gesellschaft Douglas Rivoli erworben. Der Geschäftsbereich Bücher konnte die Umsätze in 267 Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz um 26,3 Prozent auf 695,7 Millionen Euro steigern. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionen im Inland und 21 Neueröffnungen zurückzuführen. Auf vergleichbarer Fläche wurde ein Wachstum von 2,5 Prozent erzielt. In Deutschland stiegen die Umsätze in den 215 Buchhandlungen um 30,2 Prozent auf 531,9 Millionen Euro. Diese gute Entwicklung resultiert vor allem aus der Akquisition der Buch&Kunst-Gruppe mit 44 Filialen zum 1. Januar 2007 sowie dem Erwerb der 22 Grüttefien-Buchhandlungen zum 1. Oktober Aber auch auf vergleichbarer Fläche steigerten die inländischen Thalia-Buchhandlungen die Umsätze um 1,6 Prozent. Die 52 Thalia-Buchhandlungen in Österreich und in der Schweiz steigerten ihre Umsätze um 15,0 Prozent auf 163,8 Millionen Euro. Die Thalia- Gruppe nimmt sowohl in Österreich mit 30 Filialen als auch in der Schweiz mit 22 Buchhandlungen eine marktführende Stellung ein. Dazu trugen seit dem 1. März 2007 auch die drei erworbenen Filialen der Meissner Bücher AG bei. Auf vergleichbarer Fläche ergab sich für die Thalia-Buchhandlungen in Österreich und der Schweiz ein deutlicher Zuwachs von 4,9 Prozent. Der Geschäftsbereich Schmuck hat sich im Geschäftsjahr 2006/07 erfolgreich entwickelt und steigerte die Umsätze im Berichtszeitraum um 2,6 Prozent auf 304,7 Millionen Euro. In 199 Juweliergeschäften steigerte Christ im Geschäftsjahr 2006/07 die Umsätze um 6,0 Prozent auf 262,5 Millionen Euro. Auch aufgrund des sehr erfolgreichen Weihnachtsgeschäftes 2006, das von Vorzieheffekten der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 profitierte, konnte der Umsatz auf vergleichbarer Fläche um 4,2 Prozent gesteigert werden. Damit konnte Christ seine gute Marktposition in der mittleren bis gehobenen Preislage in Deutschland ausbauen. Insgesamt hat Christ im abgelaufenen Geschäftsjahr sieben neue Juweliergeschäfte eröffnet und zahlreiche Filialen modernisiert. René Kern erzielte im abgelaufenen Jahr Umsätze in Höhe von 42,2 Millionen Euro. Zum 1. Juli 2007 wurden vier der sechs René Kern- Geschäfte an die Bucherer Deutschland GmbH veräußert. Die beiden verbleibenden Filialen wurden auf Christ umgestellt, so dass sich der Schmuck bereich zukünftig auf die Kernmarke Christ fokussiert. Im Modebereich konnten die Umsätze um 12,9 Prozent auf 215,1 Millionen Euro gesteigert werden. Die 15 Modehäuser von Appelrath-Cüpper erzielten mit Umsätzen von 161,4 Millionen Euro ein Wachstum von 17,5 Prozent. Neben den bei-

36 ABB. 12 ANTEILE DER LÄNDER AM AUSLANDSUMSATZ DER DOUGLAS-GRUPPE (2006/07) Österreich Niederlande Italien Frankreich/Monaco Spanien/Portugal Schweiz Russland Polen Ungarn USA Sonstige* * Dänemark, Estland, Lettland, Litauen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei in Mio in % 167, , , , , , , , , , , , ,5 5 35,6 4 44,0 5 28,1 3 20,2 2 16,7 2 15,6 2 15,7 2 18,2 2 9, / /06 den im September 2006 neu eröffneten Standorten in Berlin und Hamburg wiesen auch die bestehenden Häuser ein solides Wachstum aus. Auf vergleichbarer Fläche stieg der Umsatz um 5,0 Prozent. Dabei wurden im abgelaufenen Ge schäfts - jahr fünf Häuser grundlegend modernisiert. Mit Wirkung zum 13. September 2007 wurden sämtliche Anteile am Herrenausstatter Pohland an die Münchener Aurelius AG veräußert. Pohland trug im Geschäftsjahr 2006/07 noch 53,7 Millionen Euro nach 53,3 Millionen Euro im Vorjahr zum Konzernumsatz bei. Im Geschäftsbereich Süßwaren hat Hussel seine marktführende Position in Deutschland gefestigt und die Expansion in Österreich weiter vorangetrieben. Die 295 Confiserien erzielten im Geschäftsjahr 2006/07 Umsätze in Höhe von 100,3 Millionen Euro. Die Steigerung von 25,7 Prozent resultierte hauptsächlich aus der Akquisition von über 80 Susi-Filialen zum 1. November Hussel Österreich steigerte die Umsätze auf 2,9 Millionen Euro nach 2,0 Millionen Euro im Vorjahr. Auch auf vergleichbarer Fläche konnte Hussel die Umsätze um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Ergänzende Informationen zu Strategie und Zahlen der Geschäftsbereiche befinden sich auf den Seiten 54 bis 91 des Geschäftsberichtes sowie im Konzernanhang. Erfreuliche Ergebnisentwicklung Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Geschäftsjahr 2006/07 um 9,5 Prozent auf 266,0 Millionen Euro nach 242,9 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die EBITDA-Marge das Verhältnis von EBITDA zum Umsatz lag bei 8,9 Prozent nach 9,1 Prozent im Vorjahr. Die Parfümeriegesellschaften steigerten das EBITDA um 11,2 Prozent auf 196,3 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge betrug 11,7 Prozent nach 11,3 Prozent im Vorjahr. Bei einer nahezu unver ändert attraktiven Marge von 13,3 Prozent (Vorjahr: 13,4 Prozent) im Inland resultierte die Verbesserung aus der von 8,8 auf 9,8 Prozent gestiegenen Auslands marge. Hierzu hat insbesondere die erfreuliche Geschäftsentwicklung in den Niederlanden und in Polen beigetragen. Auch im Buchbereich hat das dynamische Umsatzwachstum eine Verbesserung des EBITDA Abb. 13 LAGEBERICHT VFE-LAGE 32 33

37 Abb. 14 um 21,6 Prozent auf 44,4 Millionen Euro ermöglicht. Besonders positiv hat sich ausgewirkt, dass Gondrom nun mit einem vollen Geschäftsjahr enthalten ist, während im Vorjahr aufgrund der Akquisition zum 1. Januar 2006 das wichtige Weihnachtsgeschäft fehlte. Außerdem leistete die Buch&Kunst-Gruppe in den neun Monaten der Konzernzugehörigkeit bereits positive Beiträge. Die EBITDA-Marge betrug 6,4 Prozent nach 6,6 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die im Inland rückläufige Marge konnte durch eine deutliche Verbesserung in Österreich annähernd ausgeglichen werden. Den größten EBITDA-Anstieg auf 32,9 Millionen Euro verzeichnete der Schmuckbereich, da der Verkauf von vier René Kern-Filialen das Ergebnis in Höhe von 10,2 Millionen Euro begünstigte. Gleichwohl hat sich Christ, bereinigt um diesen Effekt, sehr erfreulich entwickelt und das EBITDA um 19,8 Prozent auf 20,0 Millionen Euro gesteigert. Auch die EBITDA-Marge konnte von 6,7 auf 7,6 Prozent verbessert werden. Neben einem sehr erfolgreichen Weihnachtsgeschäft hat das im Jahresverlauf attraktive vergleichbare Wachstum der Filialumsätze zur Ergebnisverbesserung beigetragen. Im Geschäftsbereich Mode verzeichnete Appelrath-Cüpper trotz des realisierten Umsatzzuwachses nur einen leichten EBITDA-Anstieg um 0,2 Millionen Euro auf 12,7 Millionen Euro. Die auf 7,9 Prozent gesunkene EBITDA-Marge resultiert aus der branchenweit schwierigen Sommersaison, die witterungsbedingt die Kalkulation belastete. Darüber hinaus sind die Ergebnisse durch die Anlaufkosten der im September 2006 eröffneten Filiale in Berlin belastet. In den letzten Jahren war die wirtschaftliche Entwicklung des Herrenausstatters Pohland anhaltend unbefriedigend. Deshalb wurde zum 13. September 2007 Pohland an einen Finanzinvestor veräußert. Neben dem operativen Verlust des Geschäftsjahres, der durch Restrukturierungsaufwendungen von rund 3 Millionen Euro gekennzeichnet war, hat der Verkauf dieser Gesellschaft das Konzern- und Segmentergebnis mit rund 15 Millionen Euro belastet. Der Süßwarenbereich steigerte das EBITDA um 53,2 Prozent auf 7,2 Millionen Euro. Neben einer erfolgreichen Entwicklung in Deutschland haben die zum 1. November 2006 erworbenen Susi-Filialen mit 0,9 Millionen Euro zum EBITDA-Wachstum beigetragen. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 5,9 Prozent auf 7,0 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) des DOUGLAS- Konzerns erreichte 143,1 Millionen Euro nach 129,4 Millionen Euro im Vorjahr. Damit wurde der Zielkorridor von 139 bis 142 Millionen Euro leicht übertroffen. ABB. 13 EBITDA UND EBITDA-MARGEN DER GESCHÄFTSBEREICHE EBITDA (in Mio ) Veränderung (in %) EBITDA-Marge (in %) 2006/ / / /06 Parfümerien 196,3 176,5 11,2 11,7 11,3 Bücher 44,4 36,5 21,6 6,4 6,6 Schmuck 32,9 19,3 70,5 10,8 6,5 davon Christ 20,0 16,7 19,8 7,6 6,7 davon René Kern 12,8 2,9 Mode -7,5 11,7-3,5 6,1 davon Appelrath-Cüpper 12,7 12,5 1,6 7,9 9,1 davon Pohland -20,1-1,4 Süßwaren 7,2 4,7 53,2 7,0 5,9 Vertriebsgesellschaften 273,3 248,7 9,9 9,1 9,3 Dienstleistungen -7,3-5,8-25,9 DOUGLAS-Konzern 266,0 242,9 9,5 8,9 9,1

38 Die Parfümerien konnten ihren Ergebnisbeitrag vor allem durch deutliche Zugewinne im Ausland steigern. Auch der Schmuckbereich hat operativ und durch den Veräußerungsgewinn der René Kern-Filialen einen deutlich höheren Er gebnis beitrag als im Vorjahr geleistet. Dagegen war der Modebereich durch den Einmaleffekt aus der Trennung von Pohland belastet. Die Umsatz rendite das Verhältnis von Ergebnis vor Steuern (EBT) zum Umsatz betrug wie im Vorjahr 4,8 Prozent. Der Steueraufwand lag mit 54,7 Millionen Euro leicht über dem Vorjahreswert von 53,4 Millionen Euro. Steuermindernd hat sich die gesetzlich vorgeschriebene, erstmalige Aktivierung von körperschaftsteuerlichen Anrechnungsguthaben in Höhe von 8,4 Millionen Euro ausgewirkt. Dagegen mussten aufgrund der im Juli 2007 beschlossenen Steuerreform in Deutschland aktive und passive latente Steuern neu bewertet werden. Insgesamt reduzierte sich die Konzernsteuerquote um 3,1 Prozentpunkte auf 38,2 Prozent des Ergebnisses vor Steuern. Für das Geschäftsjahr 2006/07 ergibt sich ein Jah resüberschuss von 88,4 Millionen Euro. Der frem den Gesellschaftern zustehende Anteil daran beträgt wie im Vorjahr 0,3 Millionen Euro. Somit beläuft sich der auf die DOUGLAS-Ak tionäre entfallende Anteil auf 88,1 Millionen Euro nach 75,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 2,25 Euro nach 1,94 Euro im Vorjahr. Es errechnet sich, indem der Jahresüberschuss durch die Zahl der im Berichtsjahr durchschnittlich ausstehenden Aktien dividiert wird. Letztere sind im Geschäftsjahr 2006/07 durch die Ausgabe von Belegschaftsaktien im November 2006 auf Stück gestiegen. Der Anstieg des Ergebnisses je Aktie um 16,0 Prozent ist sowohl auf das verbesserte operative Ergebnis als auch auf die rückläufige Steuerquote zurückzuführen. Die ausführliche Gewinn- und Verlustrechnung des DOUGLAS-Konzerns befindet sich auf der Seite 95 dieses Geschäftsberichtes. Weitere Erläuterungen zur Entwicklung einzelner Aufwands- und Ertragspositionen finden sich im Anhang ab Seite 112. Höhere Investitionen Die DOUGLAS HOLDING AG und ihre in- und ausländischen Tochtergesellschaften haben im Geschäftsjahr 2006/07 insgesamt 155,8 Millionen Euro in neue Filialen und die Modernisierung des bestehenden Filialnetzes investiert. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum betrug die Investitionssumme 141,2 Millionen Euro. Im Parfümeriebereich wurden 86,7 Millionen Euro in die Modernisierung des Filialnetzes und in Neueröffnungen investiert. Die 56 Neueröffnungen im Geschäftsjahr konzentrierten sich mit Abb. 15 ABB. 14 ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) EBT (in Mio ) Veränderung (in %) EBT-Marge (in %) 2006/ / / /06 Parfümerien 118,7 107,1 10,8 7,1 6,9 Bücher 13,7 13,3 3,0 2,0 2,4 Schmuck 22,8 7,7 196,1 7,5 2,6 davon Christ 11,3 7,0 61,4 4,3 2,8 davon René Kern 11,5 1,0 Mode -19,6 0,2-9,1 0,1 davon Appelrath-Cüpper 4,1 4,9-16,3 2,6 3,6 davon Pohland -23,2-3,9 Süßwaren 4,5 2,6 73,1 4,4 3,2 Vertriebsgesellschaften 140,1 130,9 7,0 4,7 4,9 Dienstleistungen 3,0-1,5 DOUGLAS-Konzern 143,1 129,4 10,6 4,8 4,8 LAGEBERICHT VFE-LAGE 34 35

39 47 neuen Filialen auf das europäische Ausland. Einschließlich der 87 erworbenen Parfümerien umfasste das Filialnetz zum 30. September Parfümerien, und somit 125 mehr als ein Jahr zuvor. Der Schwerpunkt der Auslandsinvestitionen in Höhe von 47,7 Millionen Euro betraf Italien, Spanien, Frankreich, die Niederlande und Polen. Die Gesamtverkaufsfläche im Parfümeriebereich erhöhte sich von Quadratmetern auf nun Quadratmeter. Im Buchbereich wurden insgesamt 36,2 Millionen Euro investiert. Davon entfielen 29,5 Millionen Euro auf Deutschland und 6,7 Millionen Euro auf Österreich und die Schweiz. Im Inland wurden 17 und im Ausland 4 neue Buchhandlungen eröffnet. Durch Akquisitionen wie Buch & Kunst, Grüttefien, Meissner und weitere einzelne Filialübernahmen kamen 78 Buchhandlungen hinzu, so dass das Filialnetz im Buchbereich zum 30. September 2007 auf 267 Standorte angewachsen ist. Die Verkaufsfläche erhöhte sich von auf Quadratmeter. Die Investitionen im Schmuckbereich in Höhe von 9,8 Millionen Euro entfielen auf zahlreiche Mo dernisierungen bestehender Filialen und sieben Neueröffnungen bei Christ. Die Verkaufsfläche im Schmuckbereich reduzierte sich durch den Ver kauf von vier René Kern-Filialen und die Schließung von drei Christ-Geschäften von auf Quadratmeter. Bei Appelrath-Cüpper wurden 12,2 Millionen Euro in die grundlegende Modernisierung der Häuser in Dortmund, Essen, Köln, Solingen sowie im Sulzbacher Main-Taunus-Zentrum investiert. Appelrath-Cüpper betrieb per Ende des Geschäftsjahres 15 Häuser mit einer Verkaufsfläche von Quadratmetern. Bei Pohland wurden noch 2,5 Millionen Euro in eine Neueröffnung und weitere Filialumgestaltungen investiert, bevor die Gesellschaft im September 2007 veräußert wurde. Hussel investierte 2,9 Millionen Euro in 13 Neueröffnungen in Deutschland sowie 0,8 Millionen Euro in sechs neue Confiserien in Österreich. Außerdem wurden 86 Susi-Filialen erworben. Einschließlich der erfolgten Bereinigung des Filialnetzes betreibt Hussel 295 Confiserien mit einer Verkaufs - fläche von Quadratmetern nach Quadratmetern im Vorjahr. ABB. 15 AUFTEILUNG DER INVESTITIONEN AUF DIE GESCHÄFTSBEREICHE UND AUF DAS IN- UND AUSLAND (IN MIO ) 155,8 141,2 118,3 + 2,8% 121,6 + 16,1% +10,3% HGB 2003/04 IFRS 2004/05 IFRS 2005/06 IFRS 2006/07 davon Inland (in %) 57,5 64,8 65,4 64,6 davon Ausland (in %) 42,5 35,2 34,6 35,4 Parfümerien Bücher Schmuck Mode Süßwaren Sonstige

40 ABB. 16 AKTIVA (IN MIO ) Anteil in % Anteil in % Langfristige Vermögenswerte 734,9 42,6 636,4 39,8 Kurzfristige Vermögenswerte 993,2 57,4 957,9 60,2 Vorräte 598,6 34,6 544,8 34,3 Übrige kurzfristige Vermögenswerte 227,7 13,2 188,5 11,8 Liquide Mittel 166,9 9,6 224,6 14,1 Summe Aktiva 1.728,1 100, ,3 100,0 ABB. 17 PASSIVA (IN MIO ) Anteil in % Anteil in % Eigenkapital 639,2 36,9 591,0 37,1 Langfristiges Fremdkapital 294,0 17,1 278,2 17,4 Kurzfristiges Fremdkapital 794,9 46,0 725,1 45,5 Summe Passiva 1.728,1 100, ,3 100,0 Die Gesamtverkaufsfläche im Konzern betrug Haupteinflussfaktoren waren die Dividenden- damit zum Stichtag Quadratmeter nach zahlung von 43,1 Millionen Euro und die Netto- Abb. 18, Quadratmetern im Vorjahr. Die Anzahl tilgung von Bankkrediten. Die flüssigen Mittel der Filialen belief sich zum 30. September 2007 wurden planmäßig von 226,2 Millionen Euro auf nach im Vorjahr. auf 167,5 Millionen Euro zurückgeführt. KAPITALFLUSSRECHNUNG Die ausführliche Kapitalflussrechnung des DOUGLAS-Konzerns befindet sich auf der Seite Solide Finanzlage 100 dieses Geschäftsberichtes. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2006/07 stieg auf 195,7 VERMÖGENS- UND KAPITALSTRUKTUR WEITGEHEND Millio nen Euro nach 151,1 Millionen Euro im UNVERÄNDERT Vorjahr. Neben dem verbesserten Ergebnis haben sich geringere Steuerzahlungen positiv ausge- Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. Septem- wirkt. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit stieg von 168,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 201,6 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2006/07. Hier wirkten sich die höheren Investiti- ber 2007 um 8,4 Prozent auf 1.728,1 Millionen Euro. Dies resultierte aus dem wachstumsbedingt gestiegenen Working Capital-Bedarf und der im Berichtsjahr durchgeführten Akquisitionen. Die langfristigen Vermögenswerte stiegen im Abb. 16 LAGEBERICHT VFE-LAGE onen in das Filialnetz und höhere Auszahlungen Geschäftsjahr 2006/07 um 98,5 Millionen Euro auf für Unternehmenserwerbe aus. Mittelzuflüsse aus 734,9 Millionen Euro. Neben den deutlich über dem Verkauf von zwei Geschäftshäusern führten den Abschreibungen liegenden Investitionen und im Vorjahr zu höheren Mittelzuflüssen als der Ver- den Zugängen durch die Unternehmenszukäufe kauf der vier René Kern-Filialen im Berichtsjahr. im Baltikum und der Buch&Kunst-Gruppe wirkte Insgesamt verbesserte sich der Freie Cash Flow auf sich auch die Aktivierung von Geschäfts- und Fir- -5,9 Millionen Euro nach -17,1 Millionen Euro im menwerten aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe Vorjahr. von 40,4 Millionen Euro aus. Per 30. September 2007 betrug der Anteil der langfristigen Vermö- Im Bereich der Finanzierungstätigkeit ergibt genswerte an der Bilanzsumme 42,6 Prozent sich ein Mittelabfluss von 52,9 Millionen Euro. (Vorjahresstichtag 39,8 Prozent)

41 Abb. 17 Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 35,3 Millionen Euro auf 993,2 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung um 3,7 Prozent. Das Vorratsvermögen stieg wachstumsbedingt um knapp 10 Prozent auf 598,6 Millionen Euro. Der Anteil des Vorratsvermögens an der Bilanzsumme lag bei 34,6 Prozent nach 34,3 Prozent im Vorjahr. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 0,4 Millionen Euro auf 49,5 Millionen Euro. Der Anstieg der finanziellen Ver mögens werte resultierte überwiegend aus ge stiegenen Forderungen aus Rückvergütungen gegen Lieferanten. Das Eigenkapital zum 30. September 2007 betrug 639,2 Millionen Euro nach 591,0 Millionen Euro zum 30. September Die Eigenkapitalquote der DOUGLAS-Gruppe lag wie im Vorjahr bei rund 37 Prozent. Das langfristige Fremdkapital stieg im Wesentlichen durch die Aufnahme zusätzlicher Bankkredite auf 294,0 Millionen Euro. In der Erhöhung der kurzfristigen Fremdmittel von 725,1 Millionen Euro auf 794,9 Millionen Euro wirkten sich vor allem wachstums bedingt höhere Warenverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Warengutscheinen aus. ABB. 18 CASH FLOW (IN MIO ) IFRS 2006/07 IFRS 2005/06 IFRS 2004/05 HGB 2004/05 HGB 2003/ ,7 151,1 24,8 164,9 37,9 178,7 69,7 170,2-5,9-17,1 Freier Cash Flow Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Die Nettoverschuldung ermittelt aus dem Saldo der liquiden Mitteln und Bankschulden lag zum 30. September 2007 bei 206,8 Millionen Euro nach 145,2 Millionen Euro zum Vorjahresstichtag. Der Anstieg resultierte aus dem wachstumsbedingt gestiegenen Kapitalbedarf. RATING DES UNTERNEHMENS Die Bonität der DOUGLAS-Gruppe wird seitens der Banken sehr positiv beurteilt. Die im September 2007 mit einem Bankenkonsortium vereinbarte revolvierende Kreditfazilität hat eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren und erlaubt die Aufnahme von bis zu 500 Millionen Euro. Dieser Finanzierungsrahmen wurde zu attraktiven Konditionen ab geschlossen und erforderte kein externes Rating. Weiterführende Informationen zur revolvierenden Kreditfazilität finden sich im Anhang dieses Geschäftsberichtes auf Seite 134. Die DOUGLAS HOLDING AG Die DOUGLAS HOLDING AG mit Sitz in Hagen übernimmt als strategische Beteiligungs- und Management-Holding zentrale Führungs- und Serviceleistungen für die Tochterunternehmen der DOUGLAS-Gruppe. Hierzu gehören alle Entscheidungen zur strategischen Grundausrichtung, die Finanzierung und die Liquiditätsausstattung der Konzerngesellschaften sowie die Besetzung von Führungspositionen im Konzern. Am Firmensitz sind darüber hinaus auch die als Profit-Center geführten Dienstleistungsgesellschaften sowie nahezu alle Servicezentralen der Vertriebsgesellschaften ansässig. Ein Strukturdiagramm der DOUGLAS-Gruppe finden Sie auf Seite 5 dieses Geschäftsberichtes. Der nach den Vorschriften des deutschen Handels gesetzbuches (HGB) ermittelte Jahresüberschuss der DOUGLAS HOLDING AG ist für die Bemessung des Dividendenvorschlages maßgeblich; er wird im Wesentlichen von den vereinnahmten Beteiligungsergebnissen der operativen Tochtergesellschaften bestimmt. Ein Großteil der erwirtschafteten Ergebnisse wird im gleichen Geschäftsjahr vereinnahmt, da mit den wesentlichen Gesellschaften Ergebnisabführungsverträge bestehen.

42 ABB. 19 VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES IM GESCHÄFTSJAHR 2006/07 (IN MIO ) Finanzmittelbestand Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Cash Flow aus Investitionstätigkeit Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit Finanz mittelbestand ,7 226,2-201,6 167,5-52,9 Für das Geschäftsjahr 2006/07 weist die Gewinnund Verlustrechnung der DOUGLAS HOLDING AG ein Beteiligungsergebnis von 86,8 Millionen Euro nach 109,0 Millionen Euro im Vorjahr aus. Hierzu hat vor allem das Beteiligungsergebnis aus dem Parfümeriebereich in Höhe von 73,6 Millionen Euro beigetragen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Ergebnis des Vorjahreszeitraumes (99,3 Millionen Euro) Erträge aus dem konzerninternen Verkauf von 50 Prozent der Anteile an der Douglas Spain S.A., Madrid (21,2 Millionen Euro), sowie 10,0 Millionen Euro höhere Ausschüttungen als in 2006/07 enthalten waren. Aufgrund der Erträge aus der Veräußerung von vier René Kern-Geschäften (10,2 Millionen Euro) und des operativen Wachstums erhöhte sich das Beteiligungs ergebnis des Schmuckbereiches auf 22,6 Millionen Euro (Vorjahr: 6,7 Millionen Euro). Das Beteiligungsergebnis im Modebereich hat sich nochmals auf -20,9 Millionen Euro verschlechtert (Vorjahr: -10,3 Millionen Euro). Dies resultierte aus dem Veräußerungsverlust von Pohland in Höhe von 23,2 Millionen Euro. Bereits im Vorjahr wurde eine Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert in Höhe von 10,0 Millionen Euro vorgenommen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge sowie der Aufwendungen ist vor allem auf die Sondereffekte im Vorjahresvergleichszeitraum (Ver äußerung eines Geschäftshauses, Schadensfall Heros) zurückzuführen. Gegen die Versicherungen des insolventen Geldentsorgers Heros werden zwei Prozesse geführt. Gerichtliche Entscheidungen liegen bisher nicht vor. Das Zinsergebnis verbesserte sich um 6,9 Millionen Euro. Aufgrund des gesunkenen Beteiligungsergebnisses ging das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der DOUGLAS HOLDING AG auf 90,6 Millionen Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 95,5 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss, also das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach Abzug von Steuern, erreichte 73,1 Millionen Euro nach 72,6 Millionen Euro im Vorjahr. Die Bilanzsumme erhöhte sich per 30. September 2007 im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 96,7 Millionen Euro auf 1.031,7 Millionen Euro. Auf der Aktivseite erhöhten sich die Anteile an verbundenen Unternehmen aufgrund von Kapitalerhöhungen im Buchsegment um 57,0 Millionen Euro. Ferner stiegen die Ausleihungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 88,1 Millionen Euro bedingt durch die Ablösung externer durch konzerninterne Finanzierungen sowie den höheren Bedarf der Tochtergesellschaften. Die liquiden Mittel gingen im Berichtszeitraum um 58,7 Millionen Euro zurück. Auf der Passivseite stiegen die Bankverbindlichkeiten vor allem durch die Aufnahme lang- LAGEBERICHT DOUGLAS HOLDING 38 39

43 fristiger Darlehen mit einem Volumen von 100,0 Millionen Euro, der planmäßige und außerplanmäßige Tilgungen in Höhe von 55,3 Millionen Euro gegenüberstanden. Aus dem Jahresüberschuss 2006/07 wurde ein Betrag in Höhe von 30,0 Millionen Euro in die Gewinnrücklagen eingestellt. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr von 0,9 Millionen Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 44,0 Millionen Euro. Entsprechend weist die DOUGLAS HOLDING AG per 30. September 2007 ein Eigenkapital von 663,7 Millionen Euro (Vorjahr: 632,8 Millionen Euro) und eine Eigenkapitalquote von 64,3 Prozent aus. Der vollständige, mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehene Jahresabschluss der DOUGLAS HOLDING AG wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht und ist beim Handelsregister des Amtsgerichtes Hagen, HRB 242, hinterlegt. Er kann auch als Sonderdruck bei der DOUGLAS HOLDING AG angefordert werden und ist darüber hinaus im Internet unter abrufbar. Dividende stabil bei 1,10 Euro Ziel der DOUGLAS-Gruppe ist es, die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik der vergangenen Jahre fortzusetzen und die Aktionäre angemessen an der Geschäftsentwicklung zu beteiligen. Dazu wird eine Ausschüttungsquote von etwa 50 Prozent des Konzernjahresüberschusses angestrebt. Aufsichtsrat und Vorstand der DOUGLAS HOLDING AG werden der Hauptversammlung am 12. März 2008 vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von 1,10 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie auszuschütten. Gemessen am Schlusskurs von 43,81 Euro per 30. September 2007 läge die Dividendenrendite damit bei 2,5 Prozent. Insgesamt soll auf ein dividendenberechtigtes Kapital von 117,7 Millionen Euro eine Ausschüttung von 43,2 Millionen Euro erfolgen. ANGABEN NACH 289 ABS. 4 HGB UND 315 ABS. 4 HGB Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt ,00 Euro. Es ist eingeteilt in auf den Inhaber lautende Stückaktien. Der rechnerische Nennwert je Aktie beträgt 3,00 Euro. Die auf den Inhaber lautenden Stückaktien sind voll stimm- und dividendenberechtigt und sind zum Handel und zur amtlichen Notierung an vier deutschen Wertpapierbörsen zugelassen. Beschränkungen, welche die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind der Gesellschaft nicht bekannt. Eine direkte Beteiligung am Kapital der Gesellschaft hält die Dr. August Oetker Beteiligungs GmbH mit derzeit 12,51 Prozent. Es gibt keine Inhaber von Stückaktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Ferner gibt es weder eine gesonderte Stimmrechtskontrolle noch Kontrollrechte der am Kapital beteiligten Arbeitnehmer, die nicht unmittelbar ausgeübt werden. Entsprechend den Vorschriften des Aktiengesetzes hat die DOUGLAS HOLDING AG ein duales Leitungs- und Überwachungssystem, das aus Vorstand und Aufsichtsrat besteht. Der Vorstand der DOUGLAS HOLDING AG besteht nach 5 Abs. 1 der Satzung aus mindestens 2 Mitgliedern. Der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Mitglieder des Vorstandes und ernennt sie gemäß 84 Abs. 1 AktG auf höchstens fünf Jahre. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Werden mehrere Personen zu Vorstandsmitgliedern bestellt, so kann der Aufsichtsrat ein Mitglied zum Vorsitzenden des Vorstandes ernennen ( 84 Abs. 2 AktG). Fehlt ein erforderliches Vorstandsmitglied, so hat in dringenden Fällen das Gericht auf Antrag eines Beteiligten das Mitglied zu bestellen ( 85 Abs. 1 AktG). Der Vorstand der DOUGLAS HOLDING AG besteht derzeit aus drei Mitgliedern. Der Aufsichtsrat der DOUGLAS-Gruppe besteht nach 6 Abs. 1 der Satzung aus 16 Mitgliedern. Die acht Aktionärs vertreter werden auf der Hauptversammlung nach den Vorschriften des Aktiengesetzes gewählt. Die Wahl der Arbeitnehmervertreter richtet sich nach den Bestimmungen des Mit bestimmungsgesetzes. Informationen zum Vergütungssystem des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates finden sich auf den Seiten 136 bis 138.

44 Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden soweit dem nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen nach der Satzung der Gesellschaft mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt mit der einfachen Mehrheit des bei der Be schlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Der Aufsichtsrat ist gemäß 12 der Satzung ermächtigt, Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung betreffen. Er ist ferner ermächtigt, die Fassung des 4 der Satzung entsprechend der jeweiligen Inanspruchnahme des genehmigten Kapitals förmlich anzupassen. Der Vorstand ist gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 14. März 2007 bis zum 13. Sep - tember 2008 ermächtigt, eigene auf den Inhaber lautende Stückaktien in einem Umfang von bis zu 10 Prozent des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Der Erwerb darf nur über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebotes erfolgen. Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Aufgrund dieser Ermächtigung kann der Erwerb eigener Aktien beziehungs weise der Einzug dieser Aktien auch in Teilen ausgeübt werden. Der Vorstand ist außerdem er mäch tigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine Ver äußerung der erworbenen eigenen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre auch in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen, wenn die erworbenen eigenen Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenkurs von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Ferner ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die erworbenen eigenen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unter - nehmensteilen oder von Beteiligungen an Unternehmen auch gegen Sachleistungen anzubieten und zu übertragen. Sämtliche der vorbezeichneten Ermächtigungen können ganz oder mehrmals in Tei len, einzeln oder gemeinsam ausgenutzt werden. Der Vorstand ist gemäß 4 Abs. 2 der Satzung ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu ,00 Euro in der Zeit bis zum 24. Juni 2008 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlage oder Sacheinlage zu erhöhen (genehmigtes Kapital I). Ferner ist der Vorstand gemäß 4 Abs. 3 der Satzung ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 24. Juni 2008 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar einlage einmalig oder mehrmals um bis zu ,00 Euro zu erhöhen (genehmigtes Kapital II). Die syndizierte Kreditlinie der DOUGLAS HOLDING AG enthält eine marktübliche Changeof-Control -Klausel, die dem Vertragspartner im Falle einer Veränderung der Kontroll- und Mehrheitsverhältnisse an der Gesellschaft zusätzliche Informations- und Kündigungsrechte einräumt. Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstandes oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebotes wurden nicht getroffen. Internes Steuerungssystem und Kennzahlen der DOUGLAS-Gruppe INTERNES STEUERUNGSSYSTEM Das Ziel der DOUGLAS-Gruppe, das wertorientierte Wachstum langfristig zu sichern und weiter auszubauen, wird mit Hilfe des internen Steuerungssystems verfolgt. Kundenorientierung, Effizienz und dezentrale Verantwortung sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren. Das interne Steuerungs - system umfasst neben der strategischen und operativen Konzernplanung auch das konzernweite Berichtswesen. Es ermöglicht eine zeitnahe verfügbare Basis für strategische und operative Entscheidungen. Zentrale Steuerungsgröße der DOUGLAS-Gruppe ist der DOUGLAS Value Added (DVA). Dieser misst den gegenwärtigen sowie den geplanten Beitrag der operativen Gesellschaften zur nach- Abb. 20 LAGEBERICHT STEUERUNGSSYSTEM 40 41

45 ABB. 20 INTERNE STEUERUNGSGRÖSSEN UND KENNZAHLEN 2006/ /06 DVA in Mio 37,4 31,3 Delta-DVA in Mio 6,1 4,9 Umsatzerlöse in Mio 3.000, ,0 Rohertragsmarge in % 47,4 47,4 EBITDA in Mio 266,0 242,9 EBITDA-Marge in % 8,9 9,1 EBT in Mio 143,1 129,4 EBT-Marge in % 4,8 4,8 haltigen Steigerung des Unternehmenswertes. Darüber hinaus gibt es weitere Steuerungsgrößen in der DOUGLAS-Gruppe, die in der oben stehenden Tabelle dargestellt werden. Aufgrund der Bindung der variablen Vergütung des Top-Managements im Konzern an die Steuerungsgrößen und Kennzahlen ist die konsequente Umsetzung der angestrebten wertorientierten Unternehmensführung sichergestellt. DVA DVA als Kennziffer der Unternehmenssteuerung Die zentrale Steuerungsgröße DOUGLAS Value Added (DVA) wurde im Jahr 2001 gemeinsam mit der Unternehmensberatung Stern Stewart eingeführt. Basierend auf dem Economic Value Added (EVA )-Konzept als einem international anerkannten Steuerungs- und Managementsystem, ermöglicht der DVA, alle Entscheidungsprozesse an der Steigerung des Unternehmenswertes beziehungsweise seiner Messgröße auszurichten. Neben den operativen und strategischen Entscheidungen werden insbesondere sämtliche Investitionsentscheidungen auf ihren nachhaltigen Wertbeitrag überprüft. Um dies für alle operativen Einheiten zu gewährleisten, ist der DVA im internen Berichtswesen aller Gesellschaften bis auf die Ebene der einzelnen Filialen verankert. Berechnung des DVA Basierend auf dem Grundsatz, dass die DOUGLAS-Gruppe und ihre einzelnen Tochtergesellschaften nur dann Wert schaffen, wenn sie mindestens die geforderten Kapitalkosten auf das gebundene Geschäftsvermögen verdienen, errechnet sich der DVA aus dem Geschäftsergebnis abzüglich der kalkulatorischen Finanzierungskosten des Geschäftsvermögens. Das Geschäftsergebnis ergibt sich aus dem operativen Gewinn vor Finanzierungskosten abzüglich der Ertragsteuern. Das Geschäftsvermögen umfasst die Summe aller bilanzierten Passiva abzüglich nicht zinstragender Verbindlichkeiten zuzüglich des Barwertes von Miet- und Leasingverpflichtungen. Das Geschäftsvermögen errechnet sich aus dem Durchschnitt der vier Quartale eines Geschäftsjahres. Abb. 21 Mit Hilfe des Capital Asset Pricing Model (CAPM) wird der Kapitalkostensatz berechnet. Dieser betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr für die DOUGLAS-Gruppe wie im Vorjahr 6,5 Prozent nach Steuern. Er berücksichtigt die Verzinsungsansprüche der Eigenkapital- und Fremdkapitalgeber. Neben dem absoluten DVA der Periode ist der Delta-DVA eine wesentliche Kennzahl. Diese sagt aus, ob und in welcher Höhe der Wertbeitrag gegenüber der Vorperiode gesteigert werden konnte. DVA und Delta-DVA im Geschäftsjahr 2006/07 Die DOUGLAS-Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2006/07 den Unternehmenswert erneut steigern und den DVA auf 37,4 Millionen Euro erhöhen. Dies entspricht gegenüber dem Geschäftsjahr 2005/06 einer Steigerung um 6,1 Millionen Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte somit erneut ein operatives Ergebnis erzielt werden, das die Kosten des eingesetzten Kapitals deutlich überstieg. ABB. 21 BERECHNUNG DES DVA Geschäftsergebnis - Kapitalkosten* = DVA * (Geschäftsvermögen x Kapitalkostensatz)

46 ABB. 22 DVA UND DELTA-DVA NACH GESCHÄFTSBEREICHEN (IN MIO ) Geschäftsergebnis Geschäftsvermögen Geschäftsjahr 2006/07 DVA 1) ROCE 2) (in %) Delta-DVA Parfümerien 83,5 688,4 48,7 13,6 6,5 Bücher 15,1 296,6 2,4 7,3-1,2 Schmuck 9,1 140,5 0,5 6,9 3,3 davon Christ 7,8 125,0 0,3 6,7 2,3 Mode 0,2 149,3-9,0 0,5-2,3 davon Appelrath-Cüpper 4,0 87,6-1,3 5,0-0,4 Süßwaren 2,9 21,7 1,5 13,4 0,9 Vertriebsgesellschaften 110, ,5 44,1 9,9 7,2 Sonstige Gesellschaften/Konsolidierung -1,9 73,7-6,7-2,6-1,1 DOUGLAS-Konzern 108, ,2 37,4 9,2 6,1 1) Bereinigt um die geplanten Anlaufverluste aus Filialinvestitionen. Diese werden dem DVA der Periode hinzugerechnet, im Geschäftsvermögen der Folgeperiode aktiviert und mit Kapitalkosten belastet. 2) ROCE = (DVA / Geschäftsvermögen) + Kapitalkostensatz Im Parfümeriebereich konnte das hervorragen- Portfoliobereinigung wird nun das Ziel der Rück- de DVA-Niveau des Vorjahres um 6,5 Millionen kehr zum positiven Wertbeitrag für die Sparte Euro gesteigert werden. Damit ergibt sich für das Mode konsequent weiterverfolgt. Abb. 22 Geschäftsjahr 2006/07 ein DVA von 48,7 Millionen Euro. Zu dieser Wertsteigerung haben eine höhere Der Bereich Süßwaren konnte den DVA gegen- Rendite auf das eingesetzte Kapital im Inland so- über dem Vorjahr um 0,9 Millionen Euro auf 1,5 wie das profitable wertorientierte Wachstum im Millionen Euro steigern und damit erneut einen Ausland beigetragen. guten Beitrag zum profitablen und wertorientierten Wachstum der DOUGLAS-Gruppe leisten. Die Sparte Bücher konnte die gute Entwicklung der Vorjahre mit einem DVA von 2,4 Millionen Euro nicht ganz erreichen. Zu dieser Entwicklung WERTSCHÖPFUNGSRECHNUNG trug vor allem der unterjährige Übernahmezeitpunkt von Buch&Kunst zum 1. Januar 2007 ohne Die Wertschöpfungsrechnung der DOUGLAS- das wichtige Weihnachtsgeschäft bei. Der Bereich Schmuck konnte mit einem DVA in Höhe von 0,5 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals die Kapitalkosten verdienen. Diese gute Entwicklung resultiert vor allem aus der hervorragenden Entwicklung von Christ 1863, der mit einem Delta-DVA von 2,3 Millionen Euro zum Vorjahr beitragen konnte. Gruppe erläutert die Entstehung und die Verwendung der wirtschaftlichen Leistung im Geschäftsjahr 2006/07. Die Wertschöpfung wird ermittelt, indem die Vorleistungen Materialaufwand, Abschreibungen und sonstige Aufwendungen von der Unternehmensleistung abgezogen werden. Anschließend wird dieser Entstehungs- eine Verwendungsrechnung gegenübergestellt. Darin werden die Anteile der Wertschöpfung ausgewiesen, Abb. 23, 24 LAGEBERICHT STEUERUNGSSYSTEM die auf die einzelnen Interessengruppen Mitar- Der Modebereich hat im abgelaufenen Ge- beiter, Aktionäre, Kreditgeber oder die öffentliche schäftsjahr mit einem DVA von -9,0 Millionen Hand entfallen. Damit ist diese Darstellung Euro seine Kapitalkosten nicht verdient. Dies ist Ausdruck der volkswirtschaftlichen Leistung der im Wesentlichen auf das letztmalig eingeflossene DOUGLAS-Gruppe. operative Ergebnis von Pohland zurückzuführen. Bei Appelrath-Cüpper hat sich der DVA um 0,4 Im Geschäftsjahr 2006/07 erhöhte sich die Un- Millionen Euro leicht verschlechtert. Mit der ternehmensleistung aufgrund des deutlichen Um- durch den Verkauf von Pohland abgeschlossenen satzwachstums um 12,2 Prozent auf 3,2 Milliarden 42 43

47 ABB. 23 WERTSCHÖPFUNGSRECHNUNG ENTSTEHUNG 2006/ /06 Veränderung in Mio in % in Mio in % in % Umsatzerlöse 3.000,6 93, ,0 93,4 12,0 Sonstige Erträge 217,4 6,8 188,0 6,6 15,6 Unternehmensleistung 3.218,0 100, ,0 100,0 12,2 Materialaufwand ,7-49, ,7-49,2 12,0 Abschreibungen -108,8-3,4-100,8-3,5 7,9 Sonstige Aufwendungen -704,4-21,9-621,9-21,7 13,3 Wertschöpfung 826,1 25,7 735,6 25,6 12,3 Euro. Nach Abzug der Vorleistungen betrug die Wertschöpfung der DOUGLAS-Gruppe 826,1 Millionen Euro und erhöhte sich damit um 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der größte Anteil an der Wertschöpfung kommt mit 79,0 Prozent den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DOUGLAS-Gruppe zugute. Die öffentliche Hand erhält 6,6 Prozent der Wertschöpfung. Auf Basis des vorliegenden Dividenden vor schlages beträgt der Anteil der DOUGLAS-Aktionäre an der Wertschöpfung 5,2 Prozent. Im Konzern verbleiben somit 5,5 Prozent. wachstumsstarken Geschäftsbereichen Parfümerien und Bücher. Andererseits stießen durch einige bedeutende Akquisitionen, wie beispielsweise die Beteiligung am baltischen Parfümerieunternehmen Baltic Cosmetic Holding, dem Erwerb der Buch& Kunst-Buchhandlungen oder der Susi-Süßwarenfachgeschäfte, eine große Zahl neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Unternehmen. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2006/07 auf 652,7 Millionen Euro und lag um 12,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich auf 21,8 Prozent (Vorjahr: 21,7 Prozent). Abb. 25 Abb. 26 Wesentliche Erfolgsfaktoren MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 den entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg der DOUGLAS-Gruppe geleistet. Ihr fundiertes Fachwissen und ihre hohe Beratungs- und Servicekompetenz stellen wesentliche Stärken der DOUGLAS-Gruppe dar. Die Mitarbeiterzahl hat sich weiter positiv entwickelt. Per 30. September 2007 beschäftigte die DOUGLAS-Gruppe insgesamt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon in Deutschland. Damit hat sich die Zahl der Beschäftigten im Geschäftsjahr 2006/07 wachstumsbedingt um beziehungsweise 11 Prozent erhöht (30. Sep tember 2006: ). Insgesamt hat die DOUGLAS-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr über neue Arbeitsplätze im In- und Ausland geschaffen, vor allem in den besonders Im Bereich Aus- und Weiterbildung hat die DOUGLAS-Gruppe im Geschäftsjahr 2006/07 ihre Aktivitäten verstärkt, um auch in Zukunft auf eine Vielzahl von qualifizierten Nachwuchskräften aus den eigenen Reihen zurückgreifen zu können. So haben im Herbst 2007 mehr als 530 junge Menschen (Vorjahr: 470) in derzeit neun Berufsbildern ihre Ausbildung in Deutschland begonnen. Insgesamt waren zum Bilanzstichtag in Deutschland Auszubildende beschäftigt. Das entspricht einer Ausbildungsquote von 12,5 Prozent, die erneut deutlich über dem Branchenschnitt des deutschen Handels von rund 7 Prozent lag. Weiterführende Informationen befinden sich im Kapitel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Seiten 20 bis 25 dieses Geschäftsberichtes. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG In einem Handelskonzern wie der DOUGLAS- Gruppe fallen keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im klassischen Sinne an.

48 ABB. 24 WERTSCHÖPFUNGSRECHNUNG VERWENDUNG 2006/ /06 Veränderung in Mio in % in Mio in % in % MitarbeiterInnen 652,7 79,0 580,8 78,9 12,4 Öffentliche Hand 54,7 6,6 53,4 7,3 2,4 Aktionäre 43,2 5,2 43,1 5,9 0,2 Unternehmen (Thesaurierung) 44,9 5,5 32,6 4,4 37,7 Kreditgeber 30,3 3,7 25,4 3,5 19,3 Anteile anderer Gesellschafter 0,3 0,0 0,3 0,0 0,0 Wertschöpfung 826,1 100,0 735,6 100,0 12,3 Gleichwohl werden die Märkte ständig intensiv beobachtet und Trends analysiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse helfen bei der Entwicklung neuer Formate und Vertriebskanäle sowie bei der Umsetzung aktueller und attraktiver Sortimente. Auch die Gestaltung moderner Ladenbaukonzepte sowie die Entwicklung von Marketinginstrumenten und EDV-Systemen profitieren von der fortlaufenden Marktanalyse. BESCHAFFUNG UND LOGISTIK Für die DOUGLAS-Gruppe als internationalen Handelskonzern spielen Beschaffung und Logistik eine entscheidende Rolle. Ziel aller Aktivitäten ist es, die Beschaffung und Logistik zu optimieren, um so dauerhaft Wettbewerbsvorteile zu sichern. Die enge und langfristig ausgelegte Zusammenarbeit der DOUGLAS-Gruppe mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Lieferanten gewähr leistet, dass stets die erwünschte Produktqua lität und eine verlässliche Lieferantentreue sichergestellt werden kann. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 hat die DOUGLAS-Gruppe die Zusammenarbeit mit ihren Lieferanten weiter intensiviert. Die drei großen Geschäftsbereiche Parfümerien, Bücher und Schmuck verfügen bereits seit Jahren über ein internationales Einkaufsnetzwerk. ist auch der elektronische Lieferschein, der bei über 40 Prozent aller Aufträge zum Einsatz kommt und die Prozesse in den Logistikcentern vereinfacht und beschleunigt. Trotz steigender Transportpreise und Personalkosten konnten die Logistikkosten auch im abgelaufenen Geschäftsjahr durch eine höhere Produktivität in den Logistikcentern gesenkt werden. Auch international wurden die Anbindungen zu den Lieferanten deutlich ausgebaut. Ferner wurde die auf Cross Docking-Centern basierte Logistikstrategie weiter vorangetrieben. In den neun deutschen Cross Docking-Centern werden die Waren aller Lieferanten ohne nennenswerte Zwischenlagerung verkaufsfertig bearbeitet und gebündelt zu festen Terminen an die jeweiligen Filialen ausgeliefert. Ziel ist es, die Filialen von Nicht- Verkaufsaktivitäten weitestgehend zu entlasten sowie die Lagerverweildauer der bezogenen Produkte so weit wie möglich zu minimieren. Neben dem zentralen Auslieferungslager in Dortmund verfügt der Buchbereich über eine Vereinbarung mit einer großen Verlagsgruppe, die eine direkte Belieferung ohne Zwischenlagerung an die jeweiligen Filialen ermöglicht. Dies führt zu einer spürbaren Verkürzung der Beschaffungszeiten und verringert den Anteil der nicht-verkaufsorientierten Tätigkeiten in den Filialen. LAGEBERICHT ERFOLGSFAKTOREN Im Parfümeriebereich fand im Geschäftsjahr 2006/07 eine weitere Optimierung der Wertschöpfungskette in Deutschland statt. So werden heute mit insgesamt 310 Lieferanten bereits 96 Prozent aller Aufträge auf elektronischem Wege bearbeitet. 74 Prozent aller Rechnungen werden elektronisch abgewickelt. Ein wichtiger Baustein Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Thalia- Gruppe ent scheidend daran mitgewirkt, die Übertragungs wege und zeiten zwischen Handel und Lieferanten weiter zu verkürzen. Nachdem dieser Standard bereits mit einem Pilot-Lieferanten umgesetzt wurde, sind die Umstellungstermine für die größten Partner fixiert

49 Im Schmuckbereich erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 eine weitere Verbesserung der Logistik durch die Optimierung der Warenwirtschaft. Eine Überarbeitung der Wertschöpfungsprozesse fand im zentralen Auslieferungslager statt, um die internen Logistikprozesse konti nuierlich zu optimieren und die Filialen weitestgehend von administrativen Aufgaben zu entlasten. Die im letzten Geschäftsjahr eingeführte Warenausgangskontrolle der zentralen Lieferungen an die Filialen hat sich bewährt. Folglich kann die artikelbezogene Eingangskontrolle in den Filialen entfallen. NACHHALTIGKEIT Die DOUGLAS-Gruppe übernimmt als international tätiges Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung und steht für ein zukunftsorientiertes, verantwortungsvolles, ökologisches und soziales Handeln. Sie trägt Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden sowie für die Umwelt und die Gesellschaft, indem sie ihre ökonomischen Ziele mit den sozialen und ökologischen Interessen in Einklang bringt. Verantwortung gegenüber den Mitarbei ter innen und Mitarbeitern Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der wichtigste Erfolgsfaktor. Unter nachhaltigem Handeln wird daher die Übernahme sozialer Verantwortung gegenüber der Belegschaft verstanden. Die DOUGLAS-Gruppe möchte durch ihre Mitarbeiterorientierung Maßstäbe setzen. Konsequente Ausbildungs-, Qualifizierungssowie Weiterbildungsmaßnahmen sind die entscheidenden Faktoren für die Qualifikation und Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Ausbildungsquote von 12,5 Prozent liegt weit über dem Branchendurchschnitt von 7 Prozent. Allein im Geschäftsjahr 2006/07 haben über 530 Berufseinsteiger ihre Ausbildung in der DOUGLAS- Gruppe begonnen. Derzeit absolvieren insgesamt junge Menschen in Deutschland eine Ausbildung. Gut 70 Prozent der Auszubildenden setzen regelmäßig nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung ihren Berufsweg in der DOUGLAS- Gruppe fort. Auch dem Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in der Unternehmensgruppe mit einem Anteil an weiblichen Beschäftigten von über 90 Prozent eine große Bedeutung beigemessen. Im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet die DOUGLAS-Gruppe daher auch flexible Arbeitszeitmodelle an und reagiert damit gleichzeitig auf die Bedürfnisse im Einzelhandel. Verantwortung gegenüber den Kunden Die DOUGLAS-Gruppe setzt sich für die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards bei den Handelspartnern ein. Durch produktspezifische hohe Standards gewährleistet sie ihren Kunden eine stets hohe Qualität. Die Einkaufspolitik schließt konzernweit Nachhaltigkeitsaspekte ein. Es bestehen Lieferantenverpflichtungen, die vor sehen, dass auch die externen Leistungserbringer sich an die von der DOUGLAS-Gruppe gesetz- ABB. 25 MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER DER GESCHÄFTSBEREICHE Parfümerien Bücher Schmuck Mode Süßwaren Dienstleistungen/ Holding

50 ABB. 26 MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER DER DOUGLAS-GRUPPE DOUGLAS-Gruppe Auszubildende* * nur Deutschland ten Standards halten und ihre Leistungen entsprechend dieser Maßgaben erbringen. Mit Hilfe von regelmäßigen Kundenbefragungen möchte die DOUGLAS-Gruppe gewährleisten, stets nah am Kunden und dessen Bedürfnissen zu sein. Verantwortung für die Umwelt Der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen hat einen hohen Stellenwert. Unter nachhaltigem Umweltmanagement werden die nachhaltige Optimierung des Ressourcenverbrauchs sowie die Steigerung der Energieeffizienz verstanden. Bereits bei der Produktauswahl sowie bei der Verpackungsgestaltung wird großer Wert auf die Abfallvermeidung gelegt. Auch alle Fachgeschäfte und Service-Zentralen werden angehalten, unnötigen Energie- und Materialverbrauch zu vermeiden. Die DOUGLAS-Gruppe fordert ihre Hersteller und Lieferanten fortlaufend auf, sich aktiv am Umweltmanagement zu beteiligen. Auch die logistischen Prozesse unterliegen einer ständigen Optimierungskontrolle. Die DOUGLAS- Gruppe achtet bei der Steuerung der internationalen Warenströme von den Herstellern bis hin zu den mehr als Fachgeschäften in mittlerweile 21 Ländern darauf, die Schadstoffbelastung mög lichst gering zu halten. Gesellschaftliche Verantwortung Die DOUGLAS HOLDING AG gehörte in Hagen zu den Gründungsmitgliedern der vom Bundesfamilienministerium ins Leben gerufenen Initiative Lokale Bündnisse für Familie. Als Zusammenschluss von Politik, Unternehmen, Privatpersonen und gemeinnützigen Vereinen hat sich das Bündnis zum Ziel gesetzt, die Stadt Hagen noch familienfreundlicher zu machen. Hierbei unterstützt die DOUGLAS HOLDING AG die Initiative nicht nur finanziell, sondern auch inhaltlich: So engagieren sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Bündnisses in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften beispielsweise für eine familienfreundlichere Personalpolitik oder eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung. Weitere Engagements in Deutschland sollen folgen. Die DOUGLAS-Gruppe engagiert sich darüber hinaus insbesondere in lokalen Hilfsprojekten. So arbeitet sie seit Jahren mit der Behindertenwerkstatt der Evangelischen Stiftung Volmarstein zusammen. Hierbei konnten kleinere Druckaufträge an die Werkstatt vergeben werden, und umgekehrt konnte die DOUGLAS-Gruppe im Rahmen dieser Zusammenarbeit bereits mehrere Praktikantinnen und Praktikanten für sich gewinnen. Anlässlich der Hauptversammlung wurden wie schon in den Vorjahren insgesamt Euro für zwei lokale Hilfsprojekte gespendet. Je Euro gingen an den Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Hagen e.v., für das Projekt Ein Haus für Kinder sowie an die Evangelische Stiftung Volmarstein für das Projekt Wohnen und Leben im Oskar-Funke-Haus und der Oberlin-Schule. Auch die Fachgeschäfte der DOUGLAS-Gruppe engagieren sich mit verschiedenen Projekten im sozialen Bereich. Bei Christ werden 10 Euro aus dem Verkaufserlös des Angel Wing Colliers von Jette Joop an das DKMS LIFE Programm Freude am Leben zu Gunsten von Krebspatientinnen gespendet. Douglas war einer der Sponsoren des DKMS LIFE Dreamball2007, einer Charity- Veranstaltung zu Gunsten der DKMS LIFE, einer Schwesterorganisation der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei). Ziel der Veranstaltung ist es, Spendengelder für die DKMS LIFE-Kosmetikseminare zu Gunsten krebskranker Frauen zu sammeln. Derzeit finden deutschlandweit jährlich 800 Seminare an rund 165 Kliniken statt. Ab 2008 wird Douglas als Hauptsponsor die Kosmetikseminare nicht nur finanziell, sondern auch tatkräftig vor Ort unterstützen. Auf diese Weise leistet LAGEBERICHT ERFOLGSFAKTOREN 46 47

51 Douglas soziale und mentale Unterstützung und hilft den betroffenen Frauen, wieder etwas Lebensmut zurückzugewinnen. Chancen- und Risikobericht Chancen- und Risikomanagement Zur Erreichung ihrer Ziele nutzt die DOUGLAS- Gruppe ein ganzheitliches und systematisches Chancen- und Risikomanagement. So ist gewährleistet, dass Chancen erkannt und konsequent genutzt werden können, ohne die damit verbundenen Risiken außer Acht zu lassen. Die mit dem unternehmerischen Handeln verbundenen Risi ken werden über das Risikofrüherkennungssystem (DOUGLAS Risiko-Radar) transparent und kalkulierbar gemacht. Ziel ist die frühzeitige Identifikation von Risiken, die stetige Bewertung und Überwachung sowie die Ergreifung geeigneter Vorsorge- und Sicherungsmaßnahmen. Das Chancen- und Risikomanagementsystem ist wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung und besteht aus fest definierten Prozessen und Methoden, die eng mit dem Controllingsystem und der strategischen Planung verbunden sind. Umfeld- und Geschäftsrisiken und Chancen Aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung können sich aufgrund geänderter politischer und ökonomischer Faktoren Chancen und Risiken ergeben. Vor allem die konjunkturelle Entwicklung sowie die Veränderung der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern spielen neben der Entwicklung der Kapitalmärkte eine Rolle. Die DOUGLAS-Gruppe konzentriert sich weiterhin auf ihre Internationalisierungsstrategie. Mittlerweile ist die Unternehmensgruppe in 21 Ländern vertreten, reduziert dadurch ihre Abhängigkeit vom deutschen Markt und erhöht gleichzeitig ihre Chancen. Die lokalen Risiken im Ausland werden durch landesspezifische Anpassungen der erfolgreich erprobten Geschäftsmodelle und durch den Einsatz lokal erfahrener Geschäftsführer begrenzt. Chancen ergeben sich für die Douglas-Parfümerien durch die Erschließung neuer Märkte, in denen für die nächsten Jahre eine dynamische Entwicklung der Konsumausgaben und der Einzelhandelsumsätze erwartet wird. Der Fokus liegt auf Süd- und Osteuropa, wo zurzeit die einzelhändlerische Erschließung verstärkt durch Shopping Center-Betreiber vorangetrieben wird. Über Filialeröffnungen und Akquisitionen soll eine schnelle Marktdurchdringung erreicht werden. Deutschland bleibt, trotz des dynamischen Auslandswachstums, mit einem Konzernumsatzanteil von 67,7 Prozent und einem noch höheren Ergebnisanteil wichtigster Markt für die DOUGLAS- Gruppe. Von der für Deutschland erwarteten Belebung der Konsumnachfrage und einem Anstieg der Einzelhandelsumsätze dürfte die DOUGLAS- Gruppe daher überproportional profitieren. Absatz- und Beschaffungsrisiken und Chancen Für die DOUGLAS-Gruppe stellen Veränderungen des Konsumverhaltens und ein zunehmender Wettbewerb im Handel bedeutende Risiken dar. Jedoch gelingt es der DOUGLAS-Gruppe durch kontinuierliche Marktbeobachtungen und langfristig ausgerichtete Lieferverträge, Trends frühzeitig zu erkennen, umzusetzen und an die Wünsche ihrer Kunden schnell und verlässlich an - zu passen. Risiken aus einer höheren Wettbewerbsintensität, die sich durch den Eintritt neuer Wettbewerber oder infolge des aggressiven Preisverhaltens bestehender Wettbewerber ergeben, könnten die Wachstumspotenziale und die Ertragskraft der Gruppe negativ beeinflussen. Zurzeit ist jedoch ein Trend erkennbar, der eine Entwicklung vom aggressiven Preiswettbewerb in Richtung Qualitätswettbewerb zeigt. Für die DOUGLAS-Gruppe eröffnet sich hieraus eine wesentliche Chance, da hohe Beratungs- und Servicequalität, attraktive Sortimente und ein angenehmes Ambiente das Angebot der DOUGLAS-Gruppe charakterisieren. Es richtet sich an Kunden, die bereit sind, für bessere Leistung einen fairen Preis zu zahlen. Der Fokus liegt auf Wünsche wecken statt Bedarf decken. Obwohl die DOUGLAS-Gruppe ihr Parfümeriekonzept erfolgreich internationalisiert hat, gibt es in den bereits erschlossenen Märkten noch großes Wachstumspotenzial. Ziel ist es, in allen Ländern,

52 in denen Douglas vertreten ist, eine führende Position einzunehmen. Darüber hinaus wurden weiterhin neue Märkte, vor allem in Ost- und Südeuropa, erschlossen. Eine große Chance liegt in der fortschreitenden Konsolidierung des Buchhandels, die durch Thalia aktiv vorangetrieben wird. Trotz des rapiden Wachstums von Thalia in den letzten Jahren ist der Buchmarkt in den deutschsprachigen Ländern weiterhin sehr fragmentiert. Thalia sieht auch weiterhin großes Wachstumspotenzial, durch Neueröffnungen und Übernahmen bestehender Buchhandlungen den Marktanteil weiter zu steigern. Gleichzeitig nutzt Thalia die Potenziale im Online-Handel. Die Multi-Channel-Strategie erlaubt Thalia, die Vorteile des Sortimentsbuchhandels und der Internetbestellung zu vereinen. Christ wird sich als Marktführer bei Schmuck und Uhren im mittleren bis gehobenen Bereich ver stärkt auf den Ausbau des Eigen- und Exklusivmarkensortimentes konzentrieren. Die Erhöhung der Profitabilität bildet die Grundlage für vermehrte Filialeröffnungen und gezielte Akquisi tionen. Risiken können sich aus der Anmietung von Einzelhandelsflächen ergeben. Denn häufig werden Vereinbarungen getroffen, die Mieter und Vermieter für einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren binden. Auf dieser Basis werden Investitionen in den Ausbau der Verkaufsflächen getätigt, die von einer planmäßigen Entwicklung der Umsätze an diesem Standort ausgehen. Sollten sich die Erwartungen nicht realisieren, können sich hierdurch Risiken ergeben. Diese können sich kumulieren, falls die Ursache nicht den einzelnen Standort, sondern veränderte Rahmenbedingungen für ein Land oder Vertriebsformat betrifft. Andererseits ermöglicht die nationale und internationale Verhandlungsmacht der DOUGLAS-Gruppe gegenüber Vermietern, Lieferanten und Herstellern entsprechend stark aufzutreten und Beschaffungs - vorteile zu realisieren. Finanzwirtschaftliche und sonstige Risiken und Chancen Die DOUGLAS-Gruppe verfügt über ein begrenztes finanzwirtschaftliches Risikoprofil. Aufgrund der Konzentration auf den Euro-Raum sind Währungsrisiken nur in geringem Umfang vorhanden. Auch Zinsrisiken spielen wegen der soliden Kapitalstruktur mit einer niedrigen Netto- Verschuldung eine untergeordnete Rolle. Aus - führliche Beschreibungen zu den finanz wirtschaftlichen Risiken und deren Management finden sich im Konzernanhang auf den Seiten 132 bis 135. Personalrisiken können sich vor allem aus einem Know-How-Verlust infolge von Fluktuation qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aus mangelnder Qualifikation und Serviceorientierung ergeben. Durch die Schaffung eines besonders positiven Arbeitsumfeldes und betrieblicher Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten wird die Mit arbeiterbindung zum Unternehmen gefördert. Die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Verlässlichkeit der IT-Systeme sowie die Vernetzung der einzelnen Unternehmenseinheiten stellt ein zunehmendes Risikopotenzial dar. Durch die Anwendung einer konzernweiten IT-Sicherheitsrichtlinie wird den Risiken aus dem IT-Bereich begegnet. Ständige Kontrollen und Überwachungen der Systeme im Rahmen von Notfallplänen und Notfallübungen sowie ein hochmodernes Rechenzentrum gewährleisten darüber hinaus die Qualität und Sicherheit der Prozesse im Bereich der Datenverarbeitung. Der Einsatz der In formationstechnologie eröffnet jedoch auch Wettbewerbsvorteile, z.b. in Form der Ausweitung der bisherigen Dienstleistungen auf alternative Vertriebswege wie das Internet. Die internationale Ausrichtung der DOUGLAS- Gruppe bedingt die Beachtung einer Vielzahl nationaler Gesetze und Richtlinien. Risiken aus deren Änderungen können durch konsequente Be - obachtungen des Gesetzesumfeldes minimiert werden. Rechtsstreitigkeiten aus der Vertragsgestaltung oder dem Markenrechtsschutz wird durch die frühzeitige Einbindung interner und externer lokaler Rechtsberater begegnet. Grundsätzlich unterliegen alle Verträge einer juristischen Vorprüfung. Für verbleibende potenzielle Schadensfälle und Haftungsrisiken besteht ein weitreichender Versicherungsschutz, dessen Umfang angepasst und kontinuierlich optimiert wird. LAGEBERICHT CHANCEN UND RISIKEN 48 49

53 Beurteilung der Risikosituation der DOUGLAS- Gruppe durch die Unternehmensleitung Zu den potenziellen Hauptrisiken der DOUGLAS- Gruppe gehören zum einen nicht beeinflussbare oder nur mittelbar beeinflussbare Faktoren wie zum Beispiel die nationale und internationale konjunkturelle Entwicklung und die damit verbundene Kaufkraftentwicklung. Zum anderen sind es zumeist operative Risiken, denen direkt durch entsprechende Maßnahmen in den Gesellschaften begegnet wird. Rechtsstreitigkeiten, die einen entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben, sind zurzeit weder anhängig noch angedroht. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand der DOUGLAS-Gruppe gefährdende Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Wichtige Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres Zum 1. Oktober 2007 wurde die René Kern GmbH auf Christ verschmolzen. Aufgrund der Ka pitalerhöhung vom 7. November 2007 zur Ausgabe von Belegschaftsaktien stieg das gezeichnete Kapital um 0,1 Millionen Euro auf 117,7 Millionen Euro. Beide Sachverhalte haben keinen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DOUGLAS-Konzerns. Weitere wichtige Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. Prognosebericht Konjunkturelle Abkühlung in Europa Im Euro-Raum wird sich die Wachstumsdynamik voraussichtlich abschwächen. Die Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes wird nach Meinung des Sachverständigenrates von 2,6 Prozent auf 2,1 Prozent zurückgehen. Als belastender Faktor ist hier vor allem die Außenwirtschaft zu sehen, denn negative Effekte werden aus dem Zusammenspiel einer schwächeren Weltwirtschaft und der realen effektiven Aufwertung des Euros erwartet. Ferner wird ein Rückgang der Brutto anlageinvesti tionen prognostiziert. Positiv dürften sich die hohe Kapazitätsauslastung der Industrie und eine Belebung des privaten Konsums auswirken. Die konjunkturelle Entwicklung in den mittelund osteuropäischen Ländern soll mit einer Zuwachsrate des Bruttoinlandproduktes von 5,2 Prozent um fast einen Prozentpunkt unter der des Jahres 2007 liegen. Grund hierfür dürften weitergehende geldpolitische Maßnahmen sein, die vor dem Hintergrund einer unverändert hohen Kapazitätsauslastung in Verbindung mit einer geringeren Arbeitslosenquote notwendig werden. Konjunktur in Deutschland verliert an Fahrt Die Dynamik des konjunkturellen Wachstums wird sich voraussichtlich aufgrund gestiegener weltwirtschaftlicher Risiken abschwächen. Für das Jahr 2008 prognostiziert der Sachverständigenrat einen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes von 1,9 Prozent. Das Institut für Weltwirtschaft (IFW) erwartet einen etwas höheren Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 2,4 Prozent. Der Anstieg soll erstmals nach mehreren Jahren maßgeblich von einer kräftigeren Binnennachfrage getragen werden. Der erwartete weitere Rückgang der Arbeitslosigkeit sowie der Einkommensanstieg sollen zu einem größeren Verbrauchervertrauen und höherer Konsumbereitschaft führen. Ein Zuwachs des privaten Konsums von 1,7 Prozent wird daher erwartet. Konjunkturrisiken vor allem für die deutsche Exportwirtschaft können sich hingegen aus einer möglichen Verschlechterung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben. In diesem Zusammenhang sind die noch nicht abschließend abzuschätzenden Auswirkungen der Finanzmarktkrise, die wirtschaftliche Abschwächung in den USA und die damit verbundenen Abwertungstendenzen des US-Dollars zu berücksichtigen. Von einer positiven Entwicklung des privaten Konsums sollte der deutsche Einzelhandel im Jahr 2008 profitieren. Nach Einschätzung des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE) könnte der Einzelhandel in 2008 besser abschneiden als in 2007.

54 Ausrichtung des Konzerns in den folgenden Geschäftsjahren Die DOUGLAS-Gruppe wird auch in den kommenden Jahren ihre bisherige strategische Ausrichtung weiter verfolgen. Ziel ist es, weiter wert orientiert zu wachsen und die Position als füh rende europäische Lifestyle-Gruppe im Handel zu festigen und auszubauen. Dafür wird im Geschäftsjahr 2007/08 ein Investitionsvolumen von rund 155 Millionen Euro bereitgestellt. Auch für das Geschäftsjahr 2008/09 wird aus heutiger Sicht ein Investitionsbudget in mindestens vergleichbarer Höhe erwartet. Die Finanzierung der Investitionen erfolgt aus dem Cash Flow. Darüber hinaus hat die DOUGLAS HOLDING AG ungenutzte Finanzierungszusagen in Höhe von 500 Millionen Euro eines internationalen Bankenkonsortiums. Folglich können alle Konzerngesellschaften auch kurzfristig auf interessante Investitionsgelegenheiten reagieren. Neben dem Heimatmarkt Deutschland liegt der Fokus der DOUGLAS-Gruppe insbesondere für die Douglas-Parfümerien weiter auf der Expansion im europäischen Ausland. Darüber hinaus ist das Management ständig auf der Suche nach neuen Absatzmärkten vorausgesetzt, ein wertorientiertes Wachstum auf diesen Märkten ist möglich. Die DOUGLAS-Gruppe glaubt fest an die Zukunft ihrer Fachgeschäfte und ist überzeugt von ihren Vertriebsformaten. Sie wird weiter auf ihr Produktportfolio bauen und dieses kontinuierlich optimieren. Alle Vertriebsgesellschaften setzen auch in Zukunft auf freundliche und fachkompetente Beratung und bleiben ihrer Lifestyle-Strategie treu: herausragender Service, erstklassige Sortimente und ein ansprechendes Ambiente und das alles zu fairen Preisen. Das schafft Vertrauen bei den Verbrauchern. WIRTSCHAFTLICHER AUSBLICK DER GESCHÄFTS- BEREICHE IN DEN GESCHÄFTSJAHREN 2007/08 UND 2008/09 Die DOUGLAS-Gruppe ist für die Zukunft gut aufgestellt. Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2007/08 mit dem für die DOUGLAS-Gruppe wichtigen Weihnachtsgeschäft verlief insgesamt zufriedenstellend. In Deutschland konnten die hohen Vorjahreswerte auf vergleichbarer Basis allerdings nicht ganz erreicht werden. Der Investitionsschwerpunkt der DOUGLAS- Gruppe wird weiterhin auf den Douglas-Parfümerien liegen. Deren nationale und internationale Expansion soll durch ein geplantes Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2007/08 getragen werden. Douglas wird seine Spitzenstellung als europäische Lifestyle- Marke konsequent ausbauen. Im kommenden Geschäftsjahr sind 80 Neueröffnungen sowie Flächenerweiterungen und Modernisierungen von bestehenden Parfümerien geplant. Zusätzlich wird Douglas auch mittels Akquisitionen von Parfümerien weiter wachsen. Die Expansionsstrategie konzentriert sich auf Ost- und Südeuropa. Douglas eröffnete im Dezember 2007 die erste Douglas-Filiale in Rumänien und wird mit Wirkung zum 1. Januar 2008 in Bulgarien ein Joint Venture eingehen. In Südeuropa wird Douglas insbesondere in Italien und Spanien die vorhandenen Wachstumspotenziale ausschöpfen und den Einstieg in neue Märkte wie Griechenland vorbereiten. Zudem wird auch das in 2006 begonnene Engagement in der Türkei weiter vorangetrieben. Außerhalb Europas wird die Entwicklung in schnell wachsende Märkte wie die Vereinigten Arabischen Emirate vorbereitet. Dank der ungebrochenen Wachstumsdynamik ist es Douglas auch im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, sich unabhängiger vom deutschen Markt zu machen. So wird im kommenden Geschäftsjahr voraussichtlich jeder 2. Euro im Ausland erwirtschaftet. Dennoch strebt Douglas auch im Heimatmarkt Deutschland eine kontinuierliche qualitative sowie quantitative Expansion an. Wachstumschancen werden insbesondere in attraktiven Klein- und Mittelstädten mit kaufkräftigem Umland gesehen. International ist es Douglas gelungen, die prognostizierte Zahl von Parfümerien zu überschreiten. Um die Position als Marktführer und Trendsetter im Parfümerie-Geschäft zu festigen und LAGEBERICHT PROGNOSEBERICHT 50 51

55 weiter zu stärken, entwickelt Douglas fortlaufend innovative Handels- und Servicekonzepte wie die Douglas Hairdesign -Frisörsalons, die Douglas Day Spas sowie die Douglas Nail Design. Diese Engagements sollen in den nächsten Jahren weiterverfolgt werden. Im Buchbereich bleibt der deutschsprachige Raum unverändert im Fokus der Thalia-Gruppe. Die gute Marktposition in Deutschland, Österreich sowie in der Schweiz soll weiter gefestigt und ausgebaut werden. Hierzu werden auch die Akquisition der 44 Buchhandlungen der Buch&Kunst- Gruppe in Deutschland im Januar sowie der 3 Meissner Buch handlungen in der Schweiz im März beitragen. Im kommenden Geschäftsjahr 2007/08 sind darüber hinaus rund 17 Neueröffnungen geplant. Zusätzlich möchte Thalia mittels Akquisitionen lokaler oder regionaler Sortimentsbuchhandlungen weiter wachsen. In den kommenden Geschäftsjahren 2007/08 und 2008/09 wird der bereits begonnene Ausbau der Marke Thalia zu einer starken Dachmarke konsequent fortgesetzt. Neben Rundfunkwerbung soll vor allem die Akzeptanz der Thalia-Geschenkkarte weiter forciert werden. Der Ausbau des Multi- Channel-Konzepts soll fortgeführt werden, um die Vernetzung von lokalem Buchhandel und Internet zu erreichen, damit auch hier alle Wachstumspotenziale ausgeschöpft werden können und Thalia von den deutlichen Steigerungsraten profitieren kann. etwas geringere Sortimentsbreite anbietet und mit dem Fokus auf Modemarken höchst modisch orientiert ist. Durch eine ausgewogene Zusammenstellung der drei Filialkonzepte kann sich Christ an die jeweiligen lokalen Kundenwünsche optimal anpassen und die Kundenbasis insgesamt verbreitern. Durch die weiterhin starke Forcierung der Eigen- und Exklusivmarken soll die Rohertragsmarge gesteigert werden. Für die kommenden Geschäftsjahre geht Christ davon aus, seine marktführende Position in der Schmuckbranche festigen zu können und seinen DVA nachhaltig zu steigern. Dabei wird erwartet, dass die Schmuckbranche den Aufwärtstrend im Jahr 2007 in abgeschwächter Form im Jahr 2008 fortführen kann. Im Geschäftsbereich Mode wird Appelrath- Cüpper im kommenden Geschäftsjahr 2007/08 den Fokus auf die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen. Zielsetzung der Personalentwicklung ist es, eine noch stärkere Serviceorientierung zu erreichen. Das Angebot an attraktiven Premium-Marken und modernen Accessoires wird unverändert weiter ausgebaut. Darüber hinaus plant Appelrath-Cüpper, die Zusammenarbeit mit den Lieferanten erheblich zu intensivieren, um Kalkulationen zu verbessern und eine Steigerung des Warenumschlags zu bewirken. Aufgrund dieser Maßnahmen rechnet Appelrath-Cüpper in den kommenden Geschäftsjahren mit steigenden Umsätzen und Ergebnisverbesserungen. Im Geschäftsbereich Schmuck liegt der Fokus unverändert auf der Festigung und dem Ausbau der führenden Marktposition von Christ. Ziel ist es, Christ als das Fachgeschäft für Schmuck und Uhren im mittleren und gehobenen Preissegment fest zu etablieren. Im Rahmen von Themenvermarktungen können zeitlich begrenzt zusätzliche Nebensortimente das Kernsortiment ergänzen. Investitionsschwerpunkte der kommenden Geschäftsjahre sind umfangreiche Umbaumaßnahmen der bestehenden Fachgeschäfte sowie die für das Geschäftsjahr 2007/08 geplanten sieben weiteren Neueröffnungen. Neben den klassischen Christ-Filialen und den exklusiven Christ 1863 Fachgeschäften wurde im Jahr 2007 ein drittes Ladenkonzept Christ Life eingeführt, das eine Der Geschäftsbereich Süßwaren ist auf Wachstumskurs und wird weiterhin einen erfreulichen Wertbeitrag leisten. Neben sechs geplanten Neueröffnungen im kommenden Geschäftsjahr wird Hussel in den Umbau der vorhandenen Fachgeschäfte investieren, die Integration der neu erworbenen Filialen forcieren, das Geschäft in Österreich stärken und das Premiumkonzept chocolat weiter ausbauen. Im Sortimentsbereich wird die Eigenmarkenund Lizenzphilosophie konsequent weiterverfolgt, um somit die Qualitäts- und Innovationsführerschaft im deutschen Confiseriemarkt zu stärken. Die Süß warenbranche, die in den kommenden Jahren voraussichtlich ein leichtes Wachstum auf-

56 weisen wird und die erfreuliche Entwicklung von Hussel stimmen zuversichtlich für die künftige ertrags orientierte Entwicklung und die markt führende Position dieses traditionsreichen Unternehmens. Gesamtaussage des Vorstandes zur wirtschaftlichen Lage und zur voraussichtlichen Entwicklung der DOUGLAS-Gruppe Der Vorstand der DOUGLAS HOLDING AG beurteilt die Lage der DOUGLAS-Gruppe weiterhin positiv. Die Gruppe ist aufgrund ihrer soliden Finanz-, Vermögens- und Ertragslage in einer starken Position, um sich auch bei einem verhalte nen Konsumklima erfolgreich entwickeln zu können. Alle Geschäftsbereiche werden ihre jeweilige Markt position festigen und weiter ausbauen. Kunden- und Serviceorientierung werden auch künftig in der DOUGLAS-Gruppe besonders groß geschrieben. Umsatzwachstum von 7 bis 9 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern soll auf rund 150 Millionen Euro steigen. Die DOUGLAS-Gruppe ist zuversichtlich, den Unternehmenswert weiter steigern und die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik fortsetzen zu können. Daher wird auch künftig eine Ausschüttungsquote von etwa 50 Prozent des Konzernjahresüberschusses angestrebt. Wesentliche Einflussfaktoren für die weiterhin positive Entwicklung der DOUGLAS-Gruppe stellen die fortschreitende Internationalisierung im Parfümeriebereich, die Realisierung zusätzlicher Ertragspotenziale im Buchbereich sowie das weitere operative Wachstum im Schmuckbereich dar. Die Prognose berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung bekannten Ereignisse, die die Geschäftsentwicklung der DOUGLAS-Gruppe im Geschäftsjahr 2007/08 und den folgenden Jah ren beeinflussen könnten. Im Geschäftsjahr 2007/08 geht der Vorstand davon aus, eine Umsatzsteigerung um 4 bis 6 Prozent erreichen zu können. Auf Basis des aktuellen Beteiligungsportfolios entspricht dies einem Hagen, im Dezember 2007 DOUGLAS HOLDING AG Der Vorstand Dr. Henning Kreke Dr. Burkhard Bamberger Gabriele Traude-Stopka LAGEBERICHT GESAMTAUSSAGE VORSTAND 52 53

57 GESCHÄFTSBEREICHE PARFÜMERIEN

58 1.000 und eine Parfümerie Douglas macht das Leben schöner. Mit diesem Motto wirbt nicht nur Topmodel Heidi Klum für Douglas. Auch die nahezu Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als Douglas-Parfümerien wollen ihren Kunden das Leben etwas schöner machen. Tag für Tag in mehr als 20 Ländern

59 Umsatz in Mio Fachgeschäfte MitarbeiterInnen 2006/ / / / / /06 Deutschland 880,6 838, Ausland 801,3 720, Gesamt 1.681, , Herzlich Willkommen bei Douglas hier in Menden mit Lydia Dederich (Filialleiterin, links) und Tanja Schuster (stellvertretende Filialleiterin).

60 Am 18. Oktober 2007 das laufende Geschäftsjahr war noch keine drei Wochen alt feierte Douglas die Eröffnung der Parfümerie. Der gelungene Auftritt im Herzen von Madrid markierte den vorläufigen Höhepunkt einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte im europäischen Einzelhandel. Sie begann 1969, als die damalige Hussel AG die Braunschweiger Par fümerie Hanhausen sowie kurz darauf die Douglas-Parfümerien in Hamburg übernahm. Heute ist Douglas Marktführer in Europa. Im Geschäftsjahr 2006/07 erwirtschafteten die fast Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Umsätze in Höhe von 1,68 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 7,9 Prozent. In Deutschland stiegen die Umsätze um 5,0 Prozent auf 881 Millionen Euro. Damit gewann Douglas im wichtigen Heimatmarkt weitere Marktanteile hinzu. Ulrike Grabe (48) Bereichsleiterin Douglas Mitte SIE SIND JETZT SCHON ÜBER 20 JAHRE BEI DOUGLAS. WAS SIND IHRER MEINUNG NACH DIE ENTSCHEIDEN- DEN ERFOLGSFAKTOREN? Douglas ist eine starke Marke, die professionell ausgerichtet ist, das Herz der Kunden berührt und sich stetig erneuert. So hat sich Douglas zum Marktführer entwickelt und wird diese Position nachhaltig festigen. Den entscheidenden Beitrag dazu leisten unsere hoch motivierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrer konsequenten Kundenorientierung. Erst durch ihre Freundlichkeit, Fröhlichkeit und Fachkom petenz sind die Douglas-Parfümerien zu dem geworden, was sie heute sind. Hatte Grund zum Feiern: Das Team der Douglas-Parfümerie im spanischen Madrid. WAS HAT SICH HEUTE GEGENÜBER FRÜHER GEÄNDERT? Das Tagesgeschäft ist bedingt durch unser Wachstum und neue Technologien komplexer geworden. Zahl - reiche Innovationen und ein hohes Maß an Krea tivität bestimmen unser heutiges Handeln. Neue Trends schnell zu erkennen und möglichst rasch ins Sortiment zu integrieren, ist sehr wichtig. Die internen Betriebsprozesse und die Qualitätskennzahlen sind heute meiner Meinung nach besser als früher. WAS GEBEN SIE JÜNGEREN KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN MIT AUF DEN WEG? Mit ganzem Herzen dabei zu sein. Das gilt sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkauf als auch für unsere Führungskräfte. Letztere sollten einen mitarbeiterorientierten, authentischen und glaubwürdigen Führungsstil beherzigen, um wirklich etwas bewirken zu können. GESCHÄFTSBEREICHE PARFÜMERIEN WAS MACHT IHNEN AN IHREM BERUF AM MEISTEN SPASS? WOFÜR KÖNNEN SIE SICH SO RICHTIG BE GEISTERN? Unseren Nachwuchs zu fördern, unsere Teamarbeit zu stärken und neue Teams zu entwickeln, das macht mir riesig Spaß. Schließlich zählt am Ende doch nur der gemeinsame Erfolg, den wir dann auch gerne zusammen feiern. Auch die Hagener Kolleginnen freuten sich über dieses Ereignis

61 Internationale Duftwelten in edlem Ambiente hier bei Douglas in Wiesbaden. Neu und exklusiv die amerikanische Kultmarke benefit.

62 GESCHÄFTSBEREICHE PARFÜMERIEN Trendsetter die dekorative Kosmetik der amerikanischen Visagistin Bobbi Brown

63 Luxuriös die neu gestaltete Douglas-Parfümerie in Genf lädt seit September 2007 in bester Lage und auf zwei Etagen zum Beauty-Shopping ein. Mit 801 Millionen Euro konnte international ein überproportionales Umsatzplus von 11,2 Prozent erzielt werden. Damit vergrößerten die Auslandsgesellschaften ihren Anteil am Gesamtumsatz des Geschäftsbereiches von 46,2 Prozent auf 47,6 Prozent. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis Douglas jeden zweiten Euro im Ausland erzielen wird. Hohe Zuwachsraten verzeichneten vor allem die Gesellschaften in Polen, den Niederlanden, Italien, Spanien, Frankreich und Russland. Darüber hinaus wurden per Ende Juni die restlichen 50 Prozent an der russischen Gesellschaft Douglas Rivoli erworben. Seit jeher steht für Douglas der Kunde im Mittelpunkt. Fachkundige Beratung und persönlicher, freundlicher Service sind wesentliche Erfolgsfaktoren im Jahre 1969 ebenso wie heute. Die hoch motivierten, bestens geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllen dieses Service-Versprechen Tag für Tag und an jedem Standort. Mit Investitionen in Höhe von rund 87 Millionen Euro wurden insgesamt 56 neue Parfümerien eröffnet und zahlreiche Geschäfte modernisiert und auf teilweise vergrößerter Fläche wiedereröffnet. Das stärkste Filialwachstum schafften die Gesellschaften in Italien, Spanien, Polen, Portugal und Russland. Zusätzlich erweiterten Akquisitionen und Beteiligungen das Filialnetz: Zum 1. Mai 2007 wurden elf Hela-Parfümerien in Deutschland übernommen. Mit der Beteiligung an der Baltic Cosmetic Holding (BCH) kamen dann am 15. August 2007 über 70 Parfümerien in den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland hinzu. Ob Ladenbau, Online-Shop, Sortimente oder Marketing: Douglas setzt Trends. Jede Parfümerie ist eine Bühne, auf der die namhaften internationalen Duft- und Kosmetikmarken inszeniert werden. Je nach Größe der Parfümerie werden weitere Servicebereiche ergänzt. Dazu gehören Frisörsalons, Hair-Competence-Center, Kosmetikkabinen oder Nail-and-Foot-Spas. Mit moderner Architektur und geschmackvollem Ambiente schafft Douglas in seinen Parfümerien eine Wohlfühl- Atmosphäre und bietet den Kunden eine exklusive Einkaufswelt rund um das Thema Schönheit. Die Herausforderung ist dabei, jeder Parfümerie an jedem Standort ihren ganz eigenen und dennoch unverwechselbaren Stil zu geben.

64 Manuela Vielhaber (39) Filialleiterin Douglas, Wien Auffallend schön der Douglas-Mega-Store in Nünberg. Beauty-Shopping rund um die Uhr und an jedem beliebigen Ort. Diesen zusätzlichen Service offeriert der virtuelle Beauty-Shop Hier finden die Kunden eine umfangreiche Auswahl an Duft- und Pflegeprodukten sowie Dessous, Accessoires und Schmuck. Mit dazu gehören attraktive Gewinnspiele, ein Newsletter sowie das Online-TV. Kurze Lieferzeiten und hohe Sicherheitsstandards sind selbstverständlich. Mittlerweile hat sich der Online- Shop zur umsatzstärksten Douglas-Filiale entwickelt, die im vergangenen Geschäftsjahr gut 23 Millionen Euro Umsatz erzielte. IHRE PARFÜMERIE IM HERZEN VON WIEN GILT ALS EINE DER SCHÖNSTEN IN GANZ EUROPA. WAS MACHT DEN BESONDEREN REIZ DIESES GESCHÄFTES AUS? Zum einen das beeindruckende Ambiente mit der hell erleuchteten Säulenhalle, dem aus Swarovski- Kristallen bestehenden Lüster und einem besonders kunstvollen Geländer im Obergeschoss. Zum anderen das Angebot. Wir bieten eine Kombination aus Shopping- Paradies und Wohlfühloase. Besonders stolz sind wir auf das Chanel-Schönheitsinstitut, den Frisörsalon Douglas Hairdesign by Oliver Schmidt und das neu eröffnete La Ric Spa für Hand- und Fußpflege. WAS IST DAS BESONDERE AN DEN WIENER KUNDEN IM VERGLEICH ZU ANDEREN ÖSTERREICHISCHEN STÄDTEN? Wir sind bekannt für unseren Wiener Schmäh. Er steht für Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Humor. Wien ist außerdem eine Weltstadt, in der sich alle Nationalitäten treffen und wohlfühlen. Das macht den besonderen Charme dieser Stadt und unserer Kundschaft aus. Douglas steht für ein Sortiment, das aktuellste Themen und Trends bietet bei Düften ebenso wie bei Pflege oder Dekorativer Kosmetik. Ständig werden neue Top-Marken aufgenommen. So zum Beispiel MAC, Bobbi Brown oder benefit alles drei amerikanische Kultmarken im dekorativen Bereich. Aber auch die erfolgreichen Duftlinien Juicy Couture oder Kenneth Cole kommen bei den Douglas-Kunden gut an. Und auch der Bereich Eigenmarken wächst ständig. Je nach Größe der Parfümerie umfasst das Sortiment zusätzliche Produkte aus den Bereichen Haarpflege oder Accessoires. Grundsätzlich folgt Douglas beim Einkauf dem Prinzip der Dezentralität. Das heißt, dass ein großer Teil der Waren von den Filialen selbst geordert wird; der andere Teil wird zentral eingekauft. So können Kundenwünsche individuell erfüllt werden. Diese dezentrale Kompetenz ist für den Douglas-Erfolg sehr wichtig. WIE MOTIVIEREN SIE IHR TEAM? Jeder Einzelne ist am Erfolg unseres Hauses beteiligt. Mit diesem Gefühl und dem entsprechenden Verantwortungsbereich entwickeln wir uns ständig weiter und wachsen sogar über uns hinaus. WAS MACHT IHNEN AN IHREM BERUF AM MEISTEN SPASS? WOFÜR KÖNNEN SIE SICH SO RICHTIG BE GEISTERN? Ideen, Projekte und Verbesserungen im Team zu erarbeiten, diese zu verwirklichen und mich gemeinsam mit den Mitarbeitern über den Erfolg zu freuen. Zu sehen, dass sich die Mitarbeiter weiterentwickeln und sich das im Erfolg der Filiale widerspiegelt. Aus Laufkunden werden Stammkunden. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. WELCHES WAR IHR SCHÖNSTES ERLEBNIS IN IHRER PARFÜMERIE? Das überwältigende Gefühl, das ich hatte, als ich diesen,palast of Beauty das erste Mal betreten habe. GESCHÄFTSBEREICHE PARFÜMERIEN 60 61

65 seit 1969 seit 1980 seit 1989 seit 1986 seit 1998 seit 1974 seit 2003 DEUTSCHLAND NIEDERLANDE ITALIEN FRANKREICH SPANIEN ÖSTERREICH RUSSLAND Umsatz in Mio Umsatz in Mio Umsatz in Mio Umsatz in Mio Umsatz in Mio Umsatz in Mio Umsatz in Mio 880,6 (838,5) 161,0 (148,7) 145,9 (134,6) 140,8 (133,2) 80,3 (70,9) 69,1 (65,6) 44,5 (35,6) Fachgeschäfte Fachgeschäfte Fachgeschäfte Fachgeschäfte Fachgeschäfte Fachgeschäfte Fachgeschäfte 441 (433) 81 (80) 120 (111) 94 (98) 80 (73) 42 (40) 23 (18) MitarbeiterInnen MitarbeiterInnen MitarbeiterInnen MitarbeiterInnen MitarbeiterInnen MitarbeiterInnen MitarbeiterInnen (6.030) (1.325) (1.014) (1.187) 724 (655) 589 (571) 484 (448) GESCHÄFTSLEITUNG Reiner Unkel Dieter Vennewald Ernst Brändlin Michael Brixner Vorsitzender Kaufm. Leitung 13 Dieter Goose Anton Hörl Klaus-D. Hübenthal 2 Jörg Mingers 1 Willem Duthler Hans Elsässer Ernst Brändlin Stefan Herfeld General Manager Mittel-, Osteuropa 4 9 Rita Donnerstag Wahan Gasparian Stefan Herfeld Agnieszka Mosurek Rebecca Panzenböck 14 3 Roland Szalay Heike Aufterbeck Director Marketing Beatrix Henseler (bis ) Christian Lorenz Director Personal Director Einkauf 10 5 Stand: Vorjahreswerte in Klammern

66 seit 2001 seit 1991 seit 1998 seit 1982 POLEN SCHWEIZ PORTUGAL USA Umsatz in Mio Umsatz in Mio Umsatz in Mio Umsatz in Mio 44,0 (28,1) 33,0 (37,1) 25,7 (22,3) 15,6 (15,7) Fachgeschäfte Fachgeschäfte Fachgeschäfte Fachgeschäfte 33 (25) 11 (11) 15 (11) (11) MitarbeiterInnen MitarbeiterInnen MitarbeiterInnen MitarbeiterInnen 512 (388) 200 (203) 192 (156) 111 (102) seit 2001 seit 2004 seit 2004 seit 2002 seit 2007 UNGARN TSCHECHIEN DÄNEMARK MONACO LETTLAND 16 Umsatz in Mio Umsatz in Mio Umsatz in Mio Umsatz in Mio Umsatz in Mio 20,2 (16,7) 5,8 (4,1) 3,1 (2,7) 3,0 (2,6) 2,7 (0) Fachgeschäfte Fachgeschäfte Fachgeschäfte Fachgeschäfte Fachgeschäfte 12 (10) 6 (5) 3 (3) 4 (4) 33 (0) 8 MitarbeiterInnen 182 (156) MitarbeiterInnen 64 (45) MitarbeiterInnen 32 (32) MitarbeiterInnen 16 (16) MitarbeiterInnen 199 (0) szebbé teszi az életet seit 2007 seit 2006 seit 2003 seit 2005 seit LITAUEN Umsatz in Mio 2,3 (0) Fachgeschäfte 40 (0) MitarbeiterInnen 248 (0) TÜRKEI Umsatz in Mio 1,8 (0,5) Fachgeschäfte 4 (1) MitarbeiterInnen 72 (26) SLOWENIEN Umsatz in Mio 1,8 (1,4) Fachgeschäfte 3 (2) MitarbeiterInnen 23 (16) SLOWAKEI Umsatz in Mio 0,6 (0,5) Fachgeschäfte 2 (1) MitarbeiterInnen 13 (8) ESTLAND Umsatz in Mio 0,1 (0) Fachgeschäfte 2 (0) MitarbeiterInnen 11 (0) GESCHÄFTSBEREICHE PARFÜMERIEN

67 Im Marketing erweist sich Topmodel Heidi Klum weiterhin als ideale Markenbotschafterin des Slogans Douglas macht das Leben schöner. Über die TV-Spots hinaus wirbt Douglas mit Anzeigen, Beilagen, Plakatwerbung und Direct Mailings. Die Mailings sind an die Douglas Card gekoppelt. Mittlerweile haben fast 7 Millionen Kunden in 8 Ländern Europas eine Douglas Card; davon rund 2,5 Millionen in Deutschland. Hier ist sie heute das stärkste bargeldlose Zahlungsmittel in den Parfümerien. Douglas spricht die Kunden aber nicht nur mit klassischer Werbung an. Vielfach machen die Parfümerien zusätzlich mit nationalen oder lokalen Aktionen auf sich aufmerksam. Ein Beispiel ist die gelungene Vorher-Nachher -Beauty-Tour. Hier kommen Douglas Card-Kundinnen und -Kunden in ganz Deutschland in den Genuss eines Profi-Foto-Shootings perfektes Make-up und Top- Styling inklusive. Aber auch mit kleineren Aktionen vom Kinderschminken bis zur kostenlosen Handmassage überraschen die Teams in den Parfümerien ihre Kunden stets aufs Neue. Schöner schenken mit den Douglas-Gutscheinkarten. Apropos neu: Im Oktober 2007 führte Douglas Gutscheinkarten im Scheckkartenformat ein. Als zeitgemäßer Weg, sich selbst oder andere mit schönen Einkaufserlebnissen zu verwöhnen, ergänzen sie die bisherigen Geschenkgutscheine aus Papier. Die attraktiven Karten sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch sehr praktisch: Sie können mit beliebigen Beträgen aufgeladen und auf vielfältige Weise eingelöst werden in der Filiale oder im Online-Shop, in Teil beträgen oder als Gesamtgutschein. Posiert seit Jahren erfolgreich für Douglas Topmodel Heidi Klum.

68 Stoßen auf eine erfolgreiche Zukunft an hier die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Douglas-Teams aus Menden um Filialleiterin Lydia Dederich (rechts). Douglas engagiert sich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Dabei steht 2008 ein besonderes Charity-Projekt auf dem Programm: das DKMS LIFE-Programm Freude am Leben. Im Rahmen dieser Aktion unterstützt Douglas bundes weit Hunderte von Kosmetikseminaren für krebskranke Frauen. Als Hauptsponsor wird darüber hinaus der Dreamball gefördert, eine internationale Gala-Veranstaltung der DKMS LIFE. Nach der Eröffnung der Parfümerie nimmt Douglas nun das nächste Ziel ins Visier: den Sprung über die 2-Milliarden-Umsatzhürde. Die hohe internationale Wachstumsdynamik des Geschäftsbereiches wird dabei für Rückenwind sorgen. Im Geschäftsjahr 2007/08 wird Douglas weiter wachsen und die Position als europäischer Marktführer ausbauen. Rund 80 neue Parfümerien sind geplant. Schwerpunkte der Expansion liegen in Italien, Spanien und Polen. Aber auch in Russland, Tschechien und der Türkei sind kräftige Zuwächse vorgesehen. Neben der Neueröffnung eigener Geschäfte kommen auch Akquisitionen in bestehenden und neuen Märkten infrage. So eröffnete im Dezember 2007 die erste Douglas-Filiale in Rumänien. Zum 1. Januar 2008 hat sich Douglas im Rahmen eines Joint Ventures an drei Parfümerien in Bulgarien beteiligt; Mietverträge für drei weitere Stand orte in 2008 sind unterschrieben. Darüber hinaus wird der Markteintritt in Griechenland sowie in den arabischen Raum vorbereitet. Schön beraten: Schminkservice bei Douglas hier in Chemnitz. GESCHÄFTSBEREICHE PARFÜMERIEN 64 65

69 GESCHÄFTSBEREICHE BÜCHER

70 Erlebnisbuchhandel mit Zukunft Die Thalia-Gruppe baut ihre Position im deutschsprachigen Sortimentsbuchhandel konsequent aus. Zweistellige Zuwachsraten durch zahlreiche Neueröffnungen und Akquisitionen, exzellenter Service in attraktiven Erlebnisbuchhandlungen und das stetig erweiterte Online-Angebot sind die Basis für eine starke Zukunft

71 Umsatz in Mio Fachgeschäfte MitarbeiterInnen 2006/ / / / / /06 Deutschland 531,9 408, Österreich 95,8 78, Schweiz 68,0 63, Gesamt 695,7 550, Herzlich Willkommen bei Thalia hier in Kassel mit Andrea Geiger (Bereichsleiterin, links) und Agnes Wieland (Geschäftsführerin).

72 Mit der Eröffnung einer Buchhandlung auf der Oberen Königsstraße in Kassel sorgte Thalia gleich zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres für einen Paukenschlag. Mehr als Buchtitel erfüllen dort seit dem 18. Oktober 2007 nahezu jeden Lesewunsch. Die Leseecke mit Kamin, ein stilvolles Café und der integrierte Vitao-Shop schaffen eine Wohlfühl-Atmosphäre. Das ist Erlebnisbuchhandel, wie Thalia ihn seinen Kunden auch künftig bieten will. Im Geschäftsjahr 2006/07 ist die Thalia-Gruppe stark gewachsen und hat die führende Marktposition im deutschsprachigen Sortimentsbuchhandel weiter gestärkt. Die Umsätze in den 267 Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz stiegen um 26,3 Prozent auf 696 Millionen Euro. Mit dem hohen Wachstumstempo erhöhte sich auch die Mitarbeiterzahl rapide: Ende September 2007 beschäftigte Thalia fast Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das sind knapp mehr als im Vorjahr, in dem die Mitarbeiterzahl schon um fast 900 Beschäftigte gestiegen war. In Deutschland ließ Thalia im Berichtsjahr die Umsatzmarke von 500 Millionen Euro hinter sich. Die 215 inländischen Buchhandlungen erzielten rund 532 Millionen Euro Umsatz, was einem Plus von 30,2 Prozent entspricht. Zur positiven Entwicklung trugen sowohl Neueröffnungen von 17 Buchhandlungen als auch Akquisitionen bei. Durch die Beteiligung an Grüttefien zum 1. Oktober 2006 stärkte Thalia seine Präsenz in Norddeutschland. Durch den Erwerb der Buch&Kunst-Gruppe zum 1. Januar 2007 hat Thalia seine Position insbesondere in Ostdeutschland stark ausgebaut. Ein roter Teppich für die Kunden hier in Kassel, Obere Königsstraße. Im Sortimentsbereich profitierte Thalia von einigen besonders erfolgreichen Buchtiteln wie Hape Kerkelings Ich bin dann mal weg oder der englischen Ausgabe des siebten Harry Potter-Bandes. Darüber hinaus verzeichneten Hörbücher, DVDs und das Segment Papier/Büro/Schreibwaren anhaltend steigende Umsätze. Andrea Geiger (44) Bereichsleiterin Thalia West WAS MACHT IHNEN AN IHREM BERUF AM MEISTEN SPASS? Neben dem Umgang mit meiner Lieblingsware Buch ist es die Zusammenarbeit mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich freue mich bei meinen Filialbesuchen darauf, mit ihnen zu besprechen, wo sie besonders er folgreich sind und wo es noch Entwicklungspotenzial gibt. Natürlich gehört auch die Planung von neuen Thalia- Buchhandlungen zu den Höhepunkten meiner Arbeit. Hier gibt es viel zu entscheiden: Von der Sortimentsaufteilung über die Ladeneinrichtung bis hin zur Auswahl des richtigen Mitarbeiterteams. WORAUF LEGEN SIE IN DER ZUSAMMENARBEIT MIT IHREN MITARBEITERINNEN UND MITARBEITERN BESONDEREN WERT? WIE MOTIVIEREN SIE? Ich nehme mir immer ausreichend Zeit für Kommunikation und intensiven Erfahrungsaustausch. Bei meinen Filialbesuchen spreche ich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Sortimente, das Verkaufen, aber auch über Alltagsprobleme. Darüber hinaus nehme ich mir viel Zeit für die Führungsteams. Mein Ziel ist es, sie sowohl zu fördern als auch zu fordern. In meinen monatlich stattfindenden Filialleitertreffen besprechen wir alle aktuellen Unternehmensthemen. Dieser regelmäßige Austausch stärkt den Zusammenhalt in meinem Bereich enorm. Schließlich finde ich es auch toll, wenn ich junge Führungskräfte an immer größere Aufgaben heranführen kann. WAS SCHÄTZEN SIE AN IHREM UNTERNEHMEN? Ich schätze an Thalia, dass ich stark unternehmerisch tätig sein kann. Es herrscht ein großes Grundvertrauen. Ich habe einen weitgesteckten Rahmen, in dem ich selbstständig agieren kann, um die gemeinsam vereinbarten Ziele erreichen zu können. Benötige ich Hilfe, bekomme ich sie. Fehler werden toleriert mit dem Anspruch, aus ihnen zu lernen. Diese Art der Zusammenarbeit ist in einem Filialunternehmen nicht selbstverständlich und für mich einer der Gründe, dass ich mich seit nunmehr fast 18 Jahren gerne für die Welt der Bücher bei Thalia engagiere. GESCHÄFTSBEREICHE BÜCHER 68 69

73 Erlebnisbuchhandel pur mit über Titeln erfüllt Thalia in Kassel fast jeden Lesewunsch. Ein echter Genuss das Café von Meyerbeer.

74 GESCHÄFTSBEREICHE BÜCHER Eine echte Wohlfühloase der nach Feng Shui-Prinzipien gestaltete Vitao-Shop

75 GESCHÄFTSLEITUNG Thalia Holding Deutschland Schweiz Österreich buch.de Michael Busch Jürg Bodenmann (bis ) Hinrich Tode Lutz Gehrken Jens-Peter Grüttefien Susanne Gruß Tom Kirsch Andreas Klingel Michael Wetzel Agnes Wieland Hanspeter Büchler Pascal Schneebeli Josef Pretzl Walter Ramsebner Albert Hirsch Cord H. Schmidt Freundlich und kompetent das Thalia-Team aus Graz um Filialleiterin Annemarie Radl (8. von links). Der Online-Shop verbuchte im Geschäftsjahr 2006/07 enorme Zuwachsraten. Dies unterstreicht die Zugkraft der Multi-Channel- Strategie und bestärkt die bestehende Partnerschaft mit der buch.de internetstores AG. An buch.de, einem der führenden Internet-Buchund Medienhändler im deutschsprachigen Raum, ist die Thalia-Gruppe mit gut 35 Prozent beteiligt. für die Wiedereinführung der Buchpreisbindung. Ziel ist, die Preisbindung auf die Basis eines Gesetzes zu stellen, wie es bereits in Deutsch land und Österreich existiert. Derweil hält Thalia an seiner bewährten Strategie fest und setzt weiterhin auf die Erfolgsfaktoren herausragender Service, erstklassige Sortimente und erlebnisorientiertes Ambiente. Die 52 Thalia-Buchhandlungen in Österreich und der Schweiz erhöhten ihre Umsätze um 15,0 Prozent auf 164 Millionen Euro. Thalia Österreich übernahm im Oktober 2006 die Traditionsbuchhandlung Wagnersche in Innsbruck und eröffnete im gesamten Geschäftsjahr drei neue Buchhandlungen. In der Schweiz wurde im März 2007 die Meissner Bücher AG mit insgesamt drei Buchhandlungen im Kanton Aargau erworben. Zusätzlich eröffnete Thalia im April 2007 eine zweite große Buchhandlung in der Stadt Aarau. Im Mai 2007 fiel in der Schweiz die Buchpreisbindung. Thalia folgt im Preismarketing weiterhin den unverbindlichen Preisempfehlungen der Verlage und engagiert sich darüber hinaus mit an deren Marktteilnehmern und Brancheninsti tutionen Das Geschäftsjahr 2007/08 steht im Zeichen der fortgeführten ertragsorientierten Expansion. So sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz insgesamt 17 neue Geschäfte geplant. Den Auftakt machten die neue Buchhandlung in Kassel sowie Eröffnungen in Cloppenburg und Kehl. Viel versprechende Wachstumspotenziale werden nach wie vor in der Akquisition lokaler und regionaler Sortimentsbuchhändler gesehen. Voraussetzung ist, dass sie in ihrem Profil zur Thalia-Gruppe passen. Im Sortimentsbereich erweist sich die im Oktober 2007 erschienene deutsche Ausgabe des siebten Harry Potter-Bandes wie erwartet als Umsatzgarant, obwohl immer größere Stückzahlen über andere Vertriebskanäle als den Buchhandel verkauft werden.

76 Darüber hinaus setzt Thalia weiter auf den Ausbau der buchnahen Artikel wie Hörbücher, DVDs und Papeterie-Artikel. Im Marketing-Bereich wird der Aufbau der Dachmarke Thalia fortgesetzt. Dazu erfolgen auch Umbenennungen von Grüttefienund Buch&Kunst-Filialen in Thalia-Buchhandlungen. Schwerpunkte der verstärkten Werbeaktivitäten sind zunächst themen- und anlassbezogene Kampagnen, die durch Rundfunk- und Print werbung begleitet werden. Ab Frühjahr 2008 wird Thalia zudem mit einem neuen Markenkonzept antreten. Im Rahmen der Multi-Channel-Strategie soll die hohe Kundenbindung der Buchhandlungen auf den Online-Shop übertragen werden. Dazu dient unter anderem die Thalia-Geschenkkarte, die sich sowohl in den Filialen als auch beim Online-Einkauf als Zahlungsmittel verwenden lässt. Um die Attraktivität der Karte zu erhöhen, wird sie künftig mit neuen, anlassbezogenen Illustrationen versehen, darunter auch regionale Motive. Das umfassende Schulungsangebot für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt vor allem die Themen Aktives Verkaufen und Servicekompetenz in den Mittelpunkt. Hinzu kommen Nachwuchsförderprogramme und das Thalia Leadership-Programm. So sichert sich das Unternehmen den Fach- und Führungskräftenachwuchs von morgen und stellt die Weichen für künftiges zügiges Wachstum. Hell, modern und einladend die Thalia-Buchhandlung in Basel. Kathrin Bartel (41) Filialleiterin Thalia, Magdeburg WAS HAT SICH FÜR SIE UND IHR TEAM DURCH DIE ZUGEHÖRIGKEIT VON GONDROM ZU THALIA SEIT JANUAR 2006 VERÄNDERT? Da die Philosophie von Thalia und Gondrom in vielen Punkten identisch ist, hat sich nichts Grundlegendes verändert. Die Größe und Leistungsfähigkeit von Thalia gibt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aber ein Gefühl zusätzlicher Sicherheit und sie schätzen die vielfältigen Möglichkeiten, sich persönlich weiterentwickeln zu können. WAS MACHT THALIA IHRER MEINUNG NACH SO ERFOLGREICH? Es sind mehrere Komponenten: Wir gestalten unsere Buchläden individuell, aber mit Wiedererkennungseffekt. So ist jede Thalia-Buchhandlung in Ladenbau und Sortiment auf ihre Kunden ausgerichtet, aber trotzdem Teil einer starken Marke. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hoch qualifiziert und authentisch. Kunden- und Serviceorientierung sind ihnen ein Bedürfnis, sie sind nicht gelernt. Hinzu kommt noch die konsequente ertragsorientierte Steuerung. So erreichen wir bei Thalia unser gemeinsames Ziel erfolgreich Buchhandel zu betreiben. WAS ZEICHNET IHRER MEINUNG NACH EINE GUTE VERKÄUFERIN ODER EINEN GUTEN VERKÄUFER AUS? Sie lieben das, was sie tun. Sie identifizieren sich mit ihrer Arbeit. Eine gute Verkäuferin oder ein guter Verkäufer muss sich zudem gut ausdrücken können und ein freundliches, sympathisches Wesen haben. Außerdem ist das nötige Handwerkszeug wichtig, das heißt eine gute Ausbildung und ständige Weiterbildung. Bei Thalia sind wir da schon sehr weit, aber das aktive Verkaufen und die Kundenwahrnehmung müssen wir noch weiter verbessern. GESCHÄFTSBEREICHE BÜCHER WAS IST IHNEN IM UMGANG MIT IHREM TEAM BESONDERS WICHTIG? WIE MOTIVIEREN SIE? Mir sind Ehrlichkeit, Engagement und eine positive Lebenseinstellung besonders wichtig. Ich versuche, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Mitdenken zu animieren. Herausforderungen spornen mich an, das versuche ich auch weiterzugeben. Bisher hat das gut geklappt

77 GESCHÄFTSBEREICHE SCHMUCK

78 Auf dem Weg in eine glänzende Zukunft Schmuck und Uhren das ist die Welt von Christ. Mit 200 Fachgeschäften ist das Unternehmen als einziger Einzelhändler der Branche in Deutschland flächendeckend präsent. Christ will weiter expandieren und die gute Marktposition im mittleren bis gehobenen Preissegment wertorientiert ausbauen

79 Umsatz in Mio Fachgeschäfte MitarbeiterInnen 2006/ / / / / /06 Christ 262,5 247, René Kern erzielte im Geschäftsjahr 2006/07 Umsätze in Höhe von 42,2 Millionen Euro; zum 1. Juli 2007 wurden vier der sechs René Kern-Geschäfte an die Bucherer Deutschland GmbH verkauft. Herzlich Willkommen bei Christ hier in München mit Evelyn Küppers (Bereichsleiterin, links) und Elisabeth Laraia (Vertriebsleiterin).

80 Pünktlich zum Start des neuen Geschäftsjahres eröffnete Christ am 1. Oktober 2007 sein 200. Fachgeschäft. In der Münchener Weinstraße präsentiert es auf 70 Quadratmetern ein top-aktuelles Schmuck- und Uhrensortiment. Wenige Tage später öffneten die beiden schon lange erfolgreichen Geschäfte in Dortmund und Essen nach Komplettumbau in modernstem Ambiente wieder ihre Pforten. Getragen vom guten Weihnachtsgeschäft konnte Christ seine marktführende Stellung im Geschäftsjahr 2006/07 nachhaltig festigen. Die Umsätze legten um 6,0 Prozent auf 263 Millionen Euro zu; sieben Juweliergeschäfte wurden neu eröffnet und zwölf modernisiert. Auch die Sortimente gewannen merklich hinzu. Im Schmuck bereich Fröhliches Christ-Doppel: Siegfried Oweger (Filialleiter) und Evelyn Küppers (Bereichsleiterin) bei der Eröffnung in München. waren Jette Charms, die Christ-Highlights sowie die Diamantoffensive zum Weihnachtsgeschäft wahre Umsatzrenner. Die Aufnahme der Schmuckmarke Pandora erwies sich ebenfalls als Glücksgriff. Auch im Uhrensegment konnte Christ deutlich zulegen. Dazu trugen auch die neu ins Sortiment aufgenommenen Marken wie Hamilton, Certina oder Fréderique Constant bei. Die Eigenmarke Christ wurde um eine Mechanik-Kollektion ergänzt und in 70 Geschäften erfolgreich getestet. Im modischen Bereich mit Marken wie Armani, D&G sowie JOOP!, aber auch bei den hochwertigen Linien darunter Breitling, Longines und Tag Heuer erzielte Christ gute Umsatzzuwächse. Berät mit Leidenschaft und Kompetenz das Christ-Team aus Essen um Filialleiterin Johanna Ohme (7. von links). GESCHÄFTSBEREICHE SCHMUCK 76 77

81 Eine glänzende Schmuck- und Uhrenwelt erwartet die Christ-Kunden in Essen. GESCHÄFTSLEITUNG Vorsitzender Kaufm. Leitung Vertrieb Vertrieb Vertrieb Manfred Kroneder Roland Kaulfuß Mark Bongard Johann Kick Elisabeth Laraia Profitables Wachstum ist auch im Geschäftsjahr 2007/08 vorgesehen. So sind sieben Neueröffnungen geplant. Zusätzlich sollen zahlreiche Geschäfte umgebaut und modernisiert werden. Weitere, viel versprechende Chancen will Christ konsequent nutzen sei es durch eigene Eröffnungen oder die ein oder andere Übernahme von gut eingeführten Juweliergeschäften. Modethemen noch schneller aufspüren das ist die Zielsetzung in Bezug auf das Sortiment. Dazu werden auch die exklusiv bei Christ erhältlichen Schmuck- und Uhrenkreationen der Designer Jette Joop, Toni Gard und Laura Biagiotti in ihrer Ausrichtung geschärft. Warengruppenübergreifende Themendarstellungen sollen die Lust am Kauf von Uhren und Schmuck stärken. Zusätzliche Impulse für das Uhrensortiment versprechen die Neueinführung der Exklusivmarke B&L sowie die flächendeckende Ausweitung der Christ-Mechanik -Linie. Drei von fast freundlichen und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier aus dem Essener Team (von links): Alia Khodr, Michaela Hilbig und Chiara Quarta-Boztepe. Das Marketing legt den Schwerpunkt auf eine durchgängige Kommunikation. Sie soll eine konsistente Linie schaffen von der Anzeigenwerbung über die Schaufenster bis ins Geschäft mit klar formulierten Botschaften. Das schafft eine hohe Wiedererkennung. Im Ladenbau liegt der Fokus weiter auf Konzepten, die es ermöglichen, dass die Kunden möglichst nah an die Ware herankommen. In Bezug auf die Farbigkeit geht Christ einen doppelten Weg: geschmack volles Rot-Grau für die Geschäfte mit mode- und designorientierten Kunden; zeitloses Wenge-Beige für Filialen, die eine eher klassische Kundschaft ansprechen.

82 Claudia Klee (43) Filialleiterin Christ, Frankfurt Um die anstehende Expansion auch personell abzusichern, setzt Christ die 2007 gestartete Ausbildungsoffensive fort. Darüber hinaus geht das Personalmarketing verstärkt auf die Suche nach guten Führungskräften für die Zukunft. Hinzu kommt ein breites Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin unterstützt, für die Herausforderungen von morgen gerüstet zu sein. Christ ist gut aufgestellt. Mit seinen besonderen Stärken hat das Unternehmen glänzende Aussichten, im intensiven Wettbewerbsumfeld weitere Marktanteile hinzugewinnen zu können. Mit schmuckem Charme und Weltstadtflair Christ auf der Zeil in Frankfurt. WAS IST DAS BESONDERE AM VERKAUF VON SCHMUCK UND UHREN? Für mich gibt es kaum eine schönere und edlere Ware. Schmuck und Uhren sind Ausdruck der Persönlichkeit und deshalb stellt die Beratung auch eine besondere Heraus - forderung dar. Im Grunde genommen muss ich jeden Kunden möglichst genau kennenlernen, um ihm das Passende empfehlen zu können. Das ist spannend und macht Spaß. WORAUF LEGEN SIE IN DER ZUSAMMENARBEIT MIT IHREM TEAM BESONDEREN WERT? Wir können nur gemeinsam erfolgreich sein. Dieses Wir- Gefühl möchte ich meinen Mitarbeitern vermitteln, indem ich stets offen, ehrlich und direkt mit ihnen rede und auch bei Fragen und Problemen immer für sie da bin. Ein fairer Führungsstil wie auch Lob und Motivation sind für mich selbstverständlich, denn nur so stimmt die Stimmung, und wir haben alle Freude an unserer Arbeit. WAS MACHT DEN ERFOLG VON JUWELIER CHRIST AUS? Wir haben eine Riesenauswahl erstklassiger Schmuck- und Uhrenkollektionen. Unsere Exklusivlinien wie Jette Joop oder Laura Biagiotti sind eine Klasse für sich. Und ganz besondere Schmuckstücke sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind überaus engagiert, kompetent und freundlich. Damit das auch so bleibt, werden bei Christ tolle Förder- und Schulungsprogramme angeboten. Das finde ich richtig gut. WAS IST DAS BESONDERE AN DER FRANKFURTER ZEIL? Die Zeil beeindruckt durch ihre Vielfalt, ihre Lebendigkeit und ihr internationales Flair. Und Christ auf der Zeil be - eindruckt mit einem absolut traumhaften Geschäft, für mich persönlich sogar das schönste in ganz Deutschland. Wir haben hier einen Flaggschiff-Laden, der mit dem neuen Christ Konzept in den Bereichen Ladenbau, Sortimente, Service und Mitarbeiterkompetenz ganz weit vorne ist. Dieses qualitativ hochwertige Niveau jeden Tag aufs Neue zu erfüllen, das ist für mein Team und mich schon eine große Herausforderung, die wir aber gerne annehmen. GESCHÄFTSBEREICHE SCHMUCK 78 79

83 GESCHÄFTSBEREICHE MODE

84 Auf dem Weg zu alter Stärke In 15 Modehäusern verkauft Appelrath-Cüpper top-aktuelle Damenmode. Mit seinen kompetenten, freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem exakt auf die Wünsche der Kundinnen zugeschnittenen Sortiment zählt Appelrath-Cüpper in vielen Städten zu den ersten Adressen in Sachen Mode

85 Umsatz in Mio Fachgeschäfte MitarbeiterInnen 2006/ / / / / /06 Appelrath-Cüpper 161,4 137, Pohland erzielte im Geschäftsjahr 2006/07 Umsätze in Höhe von 53,7 Millionen Euro; zum 13. September 2007 wurde Pohland an die Aurelius AG veräußert. Herzlich Willkommen bei Appelrath-Cüpper hier in Dortmund mit Maraike Drees (links) und Janna Krebs.

86 Klassische Eleganz in Essen Damenmode von Barbour. Anfang September 2007, also rechtzeitig zum Start der Herbst/Winter-Saison, feierten die beiden Appelrath-Cüpper-Modehäuser in Essen und im Main-Taunus-Einkaufszentrum in Sulzbach bei Frankfurt Wiedereröffnung. Sie waren von Grund auf renoviert worden und präsentieren sich ihren Kundinnen nun in modernstem Ambiente und mit einer noch größeren Sortimentsvielfalt. Appelrath-Cüpper konnte sich in einem sehr intensiven Wettbewerbsumfeld gut behaupten und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006/07 Umsätze in Höhe von 161 Millionen Euro. Die Vorjahresumsätze wurden damit um 17,5 Pro zent übertroffen. Garanten dieses Erfolges waren einmal mehr die hohe Beratungskompetenz und Servicebereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Mai 2007 hatte Appelrath-Cüpper etwas ganz Besonderes zu feiern: das 125-jährige Fir menjubiläum. Viele Aktionen würdigten den außerge wöhnlichen Anlass sehr zum Vergnügen der Kundinnen, die sich über attraktive Jubiläumsangebote freuten und Appelrath-Cüpper volle Kassen bescherten. Aktuell und trendy junge Mode bei Appelrath-Cüpper in Essen. GESCHÄFTSBEREICHE MODE 82 83

87 Erstrahlt seit Anfang März in neuem Ambiente Appelrath-Cüpper in Dortmund. GESCHÄFTSLEITUNG Vorsitzender Frank Rheinboldt (ab ) Vertrieb Werner Arndt Einkauf Andreas Stoffel Einkauf Thomas Kämmer Kaufm. Leitung Bert Hahn Im Geschäftsjahr 2007/08 schließt Appelrath-Cüpper die Modernisierung seiner Häuser ab. Schon im März steht die Wiedereröffnung des Modehauses in Kiel an; anschließend folgt das neu gestaltete Geschäft in Aachen. Dann präsentieren sich alle 15 Filialen in einem ansprechenden, zeitgemäßen Ambiente mit attraktiv gestalteten Schaufenstern, kreativen Warenpräsentationen und geschmackvollen Dekorationen. Für die Kundinnen bedeutet dies, dass sie an jedem Standort ganz besondere Einkaufserlebnisse erwarten können. Beraten ebenso wie ihre über Kolleginnen und Kollegen mit Herz und Verstand (von links): Verena Marcinkowski, Carmen Liedtke und Andra von Gehlen von Appelrath-Cüpper in Dortmund. Dieser zeitgemäße Auftritt verleiht der Marke Appelrath-Cüpper ein noch schärferes Profil. Für einen zusätzlichen Hauch von Luxus sorgen Premium-Marken wie beispielsweise Armani, Boss, Burberry, Ralph Lauren oder René Lezard. Diese exklusiven Modesortimente werden in eigenen Shops in Szene gesetzt. Appelrath-Cüpper spricht sowohl modebewusste Damen als auch trendorientierte jüngere Kundinnen an. Im Modern Woman-Bereich können sie aus der Fashion-Welt rund um Gant, Hilfiger, Mexx oder Marc O Polo wählen. Mit zukunftsgerichteten Investitionen wurde das Filialnetz in den vergangenen Jahren erweitert und grundlegend modernisiert. Jetzt gilt es, das Unternehmen auf diesem hohen Niveau fortzuentwickeln. Sollten sich jedoch erfolgversprechende Objekte in erstklassigen Lagen zu vernünftigen Konditionen anbieten, wird Appelrath-Cüpper weiter expandieren.

88 Astrid Kitschler (47) Abteilungsleiterin Appelrath-Cüpper, Dortmund WELCHE EIGENSCHAFTEN SOLLTE EINE GUTE VERKÄUFERIN MITBRINGEN? Natürlichkeit, Freundlichkeit, Fachwissen und vor allem Herzlichkeit. Ein herzliches, warmes Lächeln zur Begrüßung ist der beste Einstieg in ein erfolgreiches Verkaufsgespräch. Appelrath-Cüpper ist gut aufgestellt für eine erfolgreiche Zukunft und wird die Position als eines der renditestärksten Unter nehmen innerhalb der DOUGLAS-Gruppe weiter festigen. WAS MACHT IHNEN AN IHRER ARBEIT BESONDERS VIEL FREUDE? Ehrlich gesagt ist für mich das Schönste, wenn eine Kundin mit ihrem Einkauf richtig zufrieden ist. Das spüre ich und das tut auch mir gut. Darüber hinaus macht es mir viel Spaß, junge Menschen anzulernen. Ob Auszubildende oder Praktikanten. Ich gebe ihnen gerne Tipps und erkläre ihnen auch die Besonder - heiten des Tagesgeschäftes. Sportlicher Chic: Mode bei Appelrath-Cüpper hier in Dortmund. WORAUF LEGEN SIE IN DER ZUSAMMENARBEIT MIT IHREN MITARBEITERINNEN UND MITARBEITERN BESONDEREN WERT? Für mich ist Vertrauen das Wichtigste. Daher informiere ich meine Leute offen und so schnell wie möglich über alles, was wichtig für sie ist. Das schafft eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen. WIE UND WO HAT SICH APPELRATH-CÜPPER IN DEN LETZTEN JAHREN IN IHREN AUGEN ENTSCHEIDEND ENTWICKELT? Wir sind moderner geworden und haben die Vielfalt unserer Modemarken erhöht. Das gefällt unseren Stammkundinnen. Wir sprechen heute mit unseren Trend- Abteilungen aber auch die jüngeren Zielgruppen an. GESCHÄFTSBEREICHE MODE WAS IST DAS BESONDERE AN APPELRATH-CÜPPER? Wir sind als reines Damenmodefachgeschäft und mit unserem hohen Anspruch an Beratung und Service sicherlich einzigartig in der Modebranche und ein Unternehmen, das Zukunft hat

89 GESCHÄFTSBEREICHE SÜSSWAREN

90 Mit Genuss auf Wachstumskurs Erstmalig in der Firmengeschichte konnte Hussel im Geschäftsjahr 2006/07 die 100-Millionen-Euro-Umsatz hürde überspringen. Hochwertige Sortimente, moderne Geschäfte und freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Erfolgsrezept, mit dem Hussel auf Wachstumskurs bleiben wird in Deutschland und in Österreich

91 Umsatz in Mio Fachgeschäfte MitarbeiterInnen 2006/ / / / / /06 Deutschland 97,4 77, Österreich 2,9 2, Gesamt 100,3 79, Herzlich Willkommen bei Hussel hier in Hagen mit Silvana Schmacke.

92 Als Anfang Oktober 2007 die Umsatzzahlen für das Berichtsjahr bekannt wurden, war die Freude bei Hussel groß: Die insgesamt 295 deutschen und österreichischen Confiserien hatten ihre Umsätze auf 100,3 Millionen Euro gesteigert. Mit dem Umsatzzuwachs von 25,7 Prozent konnte erstmals die Schwelle von 100 Millionen Euro überschritten werden. Im deutschen Confiserie-Fachhandel baute Hussel seine gute Position 2007 deutlich aus. Forciert durch die Akquisition der über 80 Susi- Filialen zum 1. November 2006 erhöhten sich die Inlandsumsätze um 25,1 Prozent auf über 97 Millionen Euro. Weiter optimiert wurde auch Süße Geschenkideen für die Seele das Filialnetz: 13 repräsentative Neueröffnungen Soul Food bei Hussel. kamen hinzu und ersetzten 16 kleinere, unrentable Standorte. Zahlreiche weitere Geschäfte wurden modernisiert, so dass sich jetzt fast alle Hussel-Confiserien in einem zeitgemäßen, modernen Ambiente präsentieren. Im österreichischen Markt konnte Hussel erfolgreich Fuß fassen: Mit sechs Neueröffnungen verdoppelte sich die Filialzahl. Auch die Umsätze legten deutlich zu und erreichten knapp drei Millionen Euro. Verwöhnt Hussel-Fans in Solingen: Filialleiterin Christiane Farthmann. Entscheidend für den Hussel-Erfolg sind die kompetenten, aufmerksamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Confiserien. Als Botschafter der Marke Hussel überzeugen sie ihre Kunden von der hohen Qualität, Frische und Exklusivität der Produkte. Um dieses besondere Potenzial zu stärken, legt Hussel großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung seiner Beschäftigten. Qualität und Frische Hussel bietet den Kunden feine Confiserie-Spezialitäten. GESCHÄFTSBEREICHE SÜSSWAREN 88 89

93 Die süßen Seiten des Lebens genießen bei Hussel, hier im neuen Berliner Einkaufszentrum Alexa. GESCHÄFTSLEITUNG Vorsitzender, Vertrieb Kaufm. Leitung Einkauf, Marketing Vertrieb Österreich Sven Eklöh Knut Albert Andreas Hohmann Wolfgang Heger Zu den Höhepunkten des vergangenen Geschäftsjahres zählten die gelungene Integration der Susi-Filialen sowie die Eröffnung des Chocolat-Konzeptes in Bonn. Bei vielen Events sorgte wieder der Hussel-Schokoladenbrunnen für Furore. Aber auch die exklusiven Confiserie-Kollektionen kamen bei den Kunden gut an. Mit Soul Food, Celebrate your Life von Nina Ruge und Iara der ersten deutschen Grand Cru-Schokolade in Bio-Qualität setzte sich Hussel weiter vom Wett bewerb ab. Die Position als Qualitäts- und Innovationsführer ließ sich hierdurch nachhaltig stärken. Dem Trend zu dunkleren Premium-Schokoladen entsprechend, bringt Hussel in Kürze eine weitere Grand Cru-

94 Brigitte Drmola (43) Bereichsleiterin Hussel WAS MACHT HUSSEL SO ERFOLGREICH? Wir sind in den besten Einkaufslagen vertreten, führen wundervolle Sortimente und haben sehr schöne und moderne Geschäfte. In meinen Augen das Wichtigste sind aber meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Sie verfügen nicht nur über das nötige Fachwissen, sondern besitzen auch das gewisse Quäntchen Charme und Feingefühl, das die Kunden begeistert. SIE BETREUEN DIE HUSSEL-CONFISERIEN IN ÖSTERREICH UND DIE BAYRISCHEN FILIALEN SÜDLICH VON MÜN- CHEN. IN ÖSTERREICH GIBT ES HUSSEL ERST SEIT WIE IST DIE ENTWICKLUNG? Der Fachgeschäftstyp der Confiserie ist in Österreich völlig neu gewesen und Hussel musste in den letzten zwei Jahren echte Pionierarbeit leisten. Zurzeit haben wir 13 Geschäfte, die überwiegend in Einkaufscentern platziert sind. Das Hussel-Qualitätskonzept greift wirklich wie ein Zahnrad und dadurch werden wir immer erfolgreicher. Schokolade auf den Markt, diesmal aus Madagaskar. Diese innovativen Produkte bereichern das Lifestyle-Konzept und kommen bei den Kunden gut an. Im Geschäftsjahr 2007/08 wird Hussel das Filialnetz weiter modernisieren sowie durch Neueröffnungen ertragsorientiert ausbauen. Darüber hinaus kommen Akquisitionen oder Kooperationen infrage. Mit der anspruchsvollen Mischung aus bewährter Confiserie-Tradition und richtungsweisenden Produktideen möchte Hussel seine Kunden tagtäglich aufs Neue überzeugen. So ist der Confiserie- Spezialist auf einem guten Weg, sich als ertragsstarkes Lifestyle- Unternehmen zu positionieren. GIBT ES UNTERSCHIEDE BEIM SORTIMENT UND KAUF- VERHALTEN? Mit Sicherheit! Wir nehmen eine besondere Genussorientierung bei unseren österreichischen Kunden wahr. Daher werden unser Kostproben-Angebot, unsere wechselnden Aktionen und unsere kompetente Beratung ganz besonders geschätzt. Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung im deutschen Markt haben wir die Sortimente für Österreich angepasst und optimiert. Wo wir uns oft umgewöhnen müssen, sind die verschiedenen Bezeichnungen. So heißt beispielsweise die Einkaufstasche in Österreich Sackerl und die Kokosmakrone Kokos-Busserl. WAS GEFÄLLT IHNEN AN IHRER ARBEIT AM BESTEN UND WAS SCHÄTZEN SIE AN HUSSEL ALS ARBEITGEBER? Ich kann sehr eigenständig arbeiten, bekomme die nötigen Entscheidungsfreiräume und Kompetenzen. Außerdem haben wir bei Hussel eine wirklich tolle und faire Geschäftsführung, die sehr engagiert ist und stets ein offenes Ohr für uns Mitarbeiter hat. Und generell fühle ich mich in der DOUGLAS-Gruppe sehr gut aufgehoben auch, weil ich weiß, dass ich hier einen sicheren Arbeitsplatz habe. GESCHÄFTSBEREICHE SÜSSWAREN 90 91

95 Im Oktober 2007 begrüßte die DOUGLAS-Gruppe am Verwaltungsstandort in Hagen die Mitarbeiterin und hat damit ihre Bedeutung als Arbeitgeber in der Region gestärkt. In Hagen sind mittlerweile nahezu alle Service-Zentralen der Tochtergesellschaften sowie die Holding und die eigenständigen Dienstleistungsgesellschaften ansässig. Dienstleistungsgesellschaften und Servicebereiche Die Servicebereiche der Holding und die Service-Zentralen der Tochterunternehmen betreuen zentrale Projekte und unterstützen den Vorstand und die Geschäftsführungen im administrativen Bereich. Die Dienstleistungsgesellschaften übernehmen gruppenübergreifende Verwaltungsfunktionen für die Vertriebsgesellschaften und die Holding. Der Aufbau der DOUGLAS-Gruppe ist schematisch auf Seite 5 dieses Geschäftsberichtes dargestellt. Unterstützen aus Hagen hier (von links) Kim Kirchhoff (Service-Zentrale Douglas), Joachim Müller (DIS), Claudia Herrmann (DOUGLAS HOLDING) und Kathrin Jakobi (DCS). SERVICEBEREICHE DER DOUGLAS HOLDING Die Servicebereiche der DOUGLAS HOLDING unterstehen direkt dem Vorstand. Sie unterstützen und beraten, kontrollieren die Einhaltung von Zielen und Standards und treiben die Weiterentwicklung der DOUGLAS-Gruppe voran. Der Personalbereich sorgt über Personalentwicklungskonzepte permanent für qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungsnachwuchs. Die Konzernentwicklung berät sowohl den Vorstand als auch die Tochtergesellschaften in allen Fragen der Geschäftsstrategien, des Portfoliomanagements und bei der Optimierung von Geschäftsprozessen. Hauptaufgaben des Bereichs Finanzen sind die Erstellung des Konzernabschlusses sowie die Finanzierung des DOUGLAS-Konzerns und die Liquiditätsversorgung der Tochtergesellschaften. Der Bereich Konzernrevision & Riskmanagement optimiert kontinuierlich das Risikomanagement. Der Bereich Recht und Unternehmensangelegenheiten kümmert sich um alle juristischen Belange von der Akquisition bis zum Markenrecht. Die Bereiche Investor Relations und Kommunikation versorgen Medien, Finanzmarkt und Aktionäre zeitnah mit allen relevanten Informationen. Der Bereich Steuern & Consulting berät die Konzerngesellschaften umfassend in allen Fragen von steuerrechtlicher Bedeutung. SERVICE-ZENTRALEN DER TOCHTERGESELLSCHAFTEN In Hagen sind die Service-Zentralen der Douglas-Parfümerien, Thalia-Buchhandlungen, Christ- Juweliergeschäfte und Hussel-Süßwarenfachgeschäfte angesiedelt. Sie übernehmen Aufgaben wie Marketing, Einkauf, Controlling und Logistik und unterstützen damit die Geschäftsleitungen und Fachgeschäfte im operativen Tagesgeschäft.

96 GESCHÄFTSLEITUNG DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFTEN LEITUNG SERVICEBEREICHE DOUGLAS Walter Backhaus Finanzen Stefan Hegenbarth Corporate Service (DCS) Olaf Schrage Immobilien Dr. Marcus Hüttermann Thomas Seelbach Investor Relations Wolfgang Schulte DOUGLAS Olaf Schrage Kommunikation Uwe Schedlbauer Informatik &Service (DIS) Konzernentwicklung Andreas Grandinger DOUGLAS Immobilien Dr. Marcus Hüttermann Konzernrevision Thorsten Kuznik DOUGLAS Leasing/ Cornelia Geelhaar Personal Beatrix Henseler Versicherungsvermittlung Recht Roland Kirsten Einkaufsverbund (EKV) Norbert Knop Steuern Walter Backhaus DOUGLAS CORPORATE SERVICE GMBH (DCS) Die DOUGLAS Corporate Service GmbH (DCS) fungiert für einen Großteil der Konzerngesellschaften als interner Dienstleister in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen sowie Lohn- und Gehaltsabrechnung. Durch die zunehmende Internationalität sorgt sie darüber hinaus für eine einheitliche Rechnungslegung und die Bilanzierung nach IFRS. Um die Effizienz der im Finanz- und Rechnungswesen genutzten Systeme zu steigern, werden die damit verbundenen Prozesse ständig optimiert und zunehmend auch den ausländischen Gesellschaften zur Verfügung gestellt. So werden die Prozesse in der gesamten DOUGLAS-Gruppe Schritt für Schritt auf hohem Niveau vereinheitlicht, effektiv gesteuert und optimiert. DOUGLAS INFORMATIK & SERVICE GMBH (DIS) Die zentrale Aufgabe der DOUGLAS Informatik & Service GmbH (DIS) ist es, die Möglichkeiten der Informationstechnologie effizient für die Geschäftsprozesse der DOUGLAS-Gruppe einzusetzen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt dabei auf der Betriebs- und Warenwirtschaft sowie dem Customer Relationship Management (CRM) und dem Filialservice. Dabei richtet sich jede angebotene Dienstleistung an den unternehmens- und landesindividuellen Erfordernissen aus, ohne die bereits erreichten Synergien aufzugeben. So bildet die homogene, auf permanent aktualisiertem Standard umgesetzte Informationstechnologie eine gute Basis, um die gesteckten Ziele zu erreichen und zu kontrollieren. DOUGLAS IMMOBILIEN GMBH & CO. KG Aufgabe der DOUGLAS Immobilien GmbH & Co. KG ist die Akquisition von Mietobjekten im Inund Ausland sowie die Betreuung und Optimierung bestehender Mietverträge. Dazu gehört auch das Management der mehr als laufenden Immobilienverträge. Zudem wickelt die Gesellschaft den gesamten immobilienrelevanten Zahlungsverkehr ab und ist für die Projektsteuerung bei Großinvestitionen verantwortlich. EKV EINKAUFSVERBUND GMBH Die EKV Einkaufsverbund GMBH erzielt durch den zentralen Einkauf von Nicht-Handelswaren und den Abschluss von geschäftsbereichsübergreifenden Dienstleistungsverträgen Kostenvorteile für die DOUGLAS-Gruppe, beispielsweise in den Bereichen Energiebeschaffung, Telekommunikation, Bürobedarf, Filialreinigung oder auch Wartungsleistungen. Die Gesellschaft verwaltet außerdem die Gebäude des Verwaltungsstandortes in Hagen. DIENSTLEISTUNGEN DOUGLAS VERSICHERUNGSVERMITTLUNG GMBH (DVV)/DOUGLAS LEASING GMBH Die DOUGLAS Versicherungsvermittlung GmbH (DVV) sorgt für die optimale Absicherung der DOUGLAS-Gruppe. Sie ist zentraler Ansprechpartner für Versicherungsangelegenheiten, angefangen bei Konditionen bis hin zur Abwicklung von Schäden der inländischen Tochtergesellschaften. Die DOUGLAS Leasing GmbH verwaltet den Unternehmensfuhrpark. Auch hier ist das Ziel, die Kosten zu optimieren und Synergieeffekte für die Gruppe zu realisieren

97 Konzernabschluss KONZERNABSCHLUSS 94 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 95 Konzern-Bilanz 96 Eigenkapitalspiegel 97 Segmentberichterstattung 98 Kapitalflussrechnung 100 ANHANG 101 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 112 Erläuterungen zur Bilanz 116 BESTÄTIGUNGSVERMERK 144

98 KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER DOUGLAS HOLDING AG für die Zeit vom 1. Oktober 2006 bis 30. September bis bis Anhang Mio Mio 1. Umsatzerlöse , ,0 2. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren , ,7 3. Rohertrag aus dem Handelsgeschäft , ,3 4. Sonstige betriebliche Erträge 8 201,0 174,3 5. Personalaufwand 9-652,7-580,8 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen ,4-621,9 7. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 11-0,1 0,9 8. Erträge aus sonstigen Beteiligungen 11 0,3 0,1 9. EBITDA 266,0 242,9 10. Abschreibungen ,8-100,8 11. EBIT 157,2 142,1 12. Finanzerträge 16,2 12,7 13. Finanzaufwendungen -30,3-25,4 14. Finanzergebnis 13-14,1-12,7 15. Ergebnis vor Steuern (EBT) 143,1 129,4 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 14-54,7-53,4 17. Jahresüberschuss 88,4 76,0 18. Ergebnisanteil Minderheitsgesellschafter -0,3-0,3 19. Konzerngesellschaftern zustehendes Jahresergebnis 88,1 75,7 EUR EUR Ergebnis je Aktie 22 2,25 1,94 KONZERNABSCHLUSS G&V 94 95

99 KONZERN-BILANZ DER DOUGLAS HOLDING AG zum 30. September 2007 AKTIVA Anhang Mio Mio A. Langfristige Vermögenswerte I. Immaterielle Vermögenswerte ,5 161,0 II. Sachanlagen ,9 431,0 III. Finanzielle Vermögenswerte 19 6,6 6,4 IV. Anteile an assoziierten Unternehmen 7,1 7,0 V. Latente Steueransprüche 16 23,8 31,0 734,9 636,4 B. Kurzfristige Vermögenswerte I. Vorräte ,6 544,8 II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18 49,5 49,9 III. Steuerforderungen 26,2 12,5 IV. Finanzielle Vermögenswerte ,5 97,6 V. Sonstige Vermögenswerte 20 31,5 28,5 VI. Liquide Mittel ,9 224,6 993,2 957, , ,3 PASSIVA Anhang Mio Mio A. Eigenkapital 22 I. Gezeichnetes Kapital 117,6 117,5 II. Kapitalrücklage 216,5 215,8 III. Gewinnrücklagen 305,0 254,4 IV. Ausgleichsposten für Anteile in Fremdbesitz 0,1 3,3 639,2 591,0 B. Langfristiges Fremdkapital I. Rückstellungen für Pensionen 23 28,1 27,8 II. Sonstige langfristige Rückstellungen 24 20,1 20,5 III. Finanzielle Verbindlichkeiten ,4 215,7 IV. Sonstige Verbindlichkeiten 26 5,8 6,6 V. Latente Steuerschulden 16 10,6 7,6 294,0 278,2 C. Kurzfristiges Fremdkapital I. Kurzfristige Rückstellungen ,8 94,0 II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 248,1 213,3 III. Steuerverbindlichkeiten 66,7 55,1 IV. Finanzielle Verbindlichkeiten ,6 276,5 V. Sonstige Verbindlichkeiten 26 94,7 86,2 794,9 725, , ,3

100 EIGENKAPITALSPIEGEL in Mio Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Fremdanteile Gesamt ,3 202,4 213,3 5,8 537,8 Fehlerkorrektur 3,3 3, ,3 202,4 216,6 5,8 541,1 Währungsumrechnung -0,6-0,6 IAS 32 Minderheitenoptionen 0,5 0,5 IAS 39 Hedge Accounting 1,0 1,0 Konsolidierungskreisänderungen -2,8-2,8 Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen 0,0 0,0 0,9-2,8-1,9 Jahresüberschuss 75,7 0,3 76,0 Kapitalerhöhung (Belegschaftsaktien) 0,1 0,5 0,6 Verkauf eigener Aktien 1,1 12,9 14,0 Ausschüttung -38,8-38,8 Transaktionen mit Anteilseignern 1,2 13,4-38,8 0,0-24, ,5 215,8 254,4 3,3 591, ,5 215,8 254,4 3,3 591,0 Währungsumrechnung -0,1-0,1 IAS 32 Minderheitenoptionen 0,3 0,3 IAS 39 Hedge Accounting 2,4 2,4 Konsolidierungskreisänderungen 2,4-2,7-0,3 Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen 0,0 0,0 5,0-2,7 2,3 Jahresüberschuss 88,1 0,3 88,4 Kapitalerhöhung (Belegschaftsaktien) 0,1 0,7 0,8 Ausschüttung -43,1-0,8-43,9 Einzahlungen durch Minderheitsgesellschafter 0,6 0,6 Transaktionen mit Anteilseignern 0,1 0,7-42,5-0,8-42, ,6 216,5 305,0 0,1 639,2 KONZERNABSCHLUSS BILANZ EK-SPIEGEL 96 97

101 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG *) 30. September 2007 inkl. Pohland Parfümerien Bücher Schmuck in Mio 2006/ / / / / /06 Außenumsätze (netto) 1.681, ,8 695,7 550,9 304,7 296,9 Innenumsatz 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Umsatzerlöse 1.681, ,8 695,7 550,9 304,7 296,9 Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,0 0,0-0,2 0,5 0,0 0,0 Ergebnis aus sonstigen Beteiligungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 EBITDA 196,3 176,5 44,4 36,5 32,9 19,3 EBITDA Marge in % 11,7 11,3 6,4 6,6 10,8 6,5 Abschreibungen 62,7 59,4 20,0 15,3 8,1 9,4 EBIT 133,6 117,1 24,4 21,2 24,8 9,9 Zinsaufwand 17,9 12,7 11,5 8,5 2,2 2,4 Zinsertrag 3,0 2,7 0,8 0,6 0,2 0,2 EBT 118,7 107,1 13,7 13,3 22,8 7,7 Vermögen einschl. Beteiligungen (30.09.) 932,5 824,5 354,0 244,6 146,0 147,3 Investitionen 86,7 74,8 36,2 33,2 9,8 8,7 Rückstellungen und Verbindlichkeiten (30.09.) 823,2 734,7 330,9 280,1 89,8 91,5 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Vollzeitbasis) Verkaufsfläche (1.000 m 2 ) Verkaufsstellen (30.09.) *)

102 Mode Süßwaren Dienstleistungen/ Konsolidierung DOUGLAS-Konzern 2006/ / / / / / / /06 215,1 190,6 100,3 79,8 2,9 3, , ,0 0,0 0,0 1,2 1,0-1,2-1,0 0,0 0,0 215,1 190,6 101,5 80,8 1,7 2, , ,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,4-0,2 0,9 0,0 0,0 0,3 0,1 0,1 0,0 0,4 0,1-7,5 11,7 7,2 4,7-7,3-5,8 266,0 242,9-3,5 6,1 7,0 5, ,9 9,1 8,8 8,4 2,5 2,0 6,7 6,3 108,8 100,8-16,3 3,3 4,7 2,7-14,0-12,1 157,2 142,1 4,2 3,4 0,3 0,1-5,8-1,8 30,3 25,3 0,9 0,3 0,1 0,0 11,2 8,8 16,2 12,6-19,6 0,2 4,5 2,6 3,0-1,5 143,1 129,4 85,0 109,5 24,4 19,2 186,2 249, , ,3 14,7 12,0 3,7 4,0 4,7 8,5 155,8 141,2 81,7 108,8 21,2 16,2-257,9-227, , , SEGMENTBERICHTERSTATTUNG Abgrenzung nach geographischen Regionen Parfümerien Bücher Schmuck Übrige in Mio 2006/ / / / / / / /06 Umsatzerlöse Deutschland 880,6 838,5 531,9 408,5 304,7 296,9 315,4 271,4 Übriges Europa 785,7 704,6 163,8 142,4 0,0 0,0 2,9 2,0 USA 15,6 15,7 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Vermögen 1.681, ,8 695,7 550,9 304,7 296,9 318,3 273,4 Deutschland 338,2 293,1 290,2 191,8 146,0 147,3 293,3 376,5 Übriges Europa 587,7 524,2 63,8 52,8 0,0 0,0 2,3 1,5 USA 6,6 7,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 932,5 824,5 354,0 244,6 146,0 147,3 295,6 378,0 KONZERNABSCHLUSS SEGMENTE Investitionen Deutschland 39,0 33,7 29,5 26,2 9,8 8,7 22,3 23,7 Übriges Europa 46,9 40,8 6,7 7,0 0,0 0,0 0,8 0,8 USA 0,8 0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 86,7 74,8 36,2 33,2 9,8 8,7 23,1 24,

103 KAPITALFLUSSRECHNUNG bis bis Mio Mio 1. EBIT 157,2 142, Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 108,8 100,8 3. +/ Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 17,4 1,7 4. +/ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -1,0-0,4 5. /+ Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 3,3-7,0 6. Veränderung Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitionsoder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -72,3-57, Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitionsoder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 10,3 20,2 8. gezahlte Zinsen -12,0-14, vereinnahmte Zinsen 9,5 7,0 10. gezahlte Steuern -25,5-41,7 11. = Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 195,7 151, Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens und Filialveräusserungen 34,1 41,7 13. Investitionen in das Anlagevermögen -156,3-141,2 14. Auszahlungen für den Erwerb und Verkauf von konsolidierten Unternehmen -79,4-68,7 15. = Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -201,6-168,2 16. = Freier Cash Flow (Summe der Zeilen 11 und 15) -5,9-17, Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 1,4 14,6 18. Dividende an DOUGLAS-Aktionäre -43,1-38,8 19. Dividende an Minderheitsgesellschafter -0,8 0,0 20. Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden -108,1-25, Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 100,0 68,9 22. sonstige Veränderungen im Finanzbereich -2,3-6,7 23. = Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit -52,9 12,4 24. = Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes (Summe der Zeilen 11, 15 und 23) -58,8-4, / Wechselkursbedingte Veränderungen des Finanzmittelbestandes 0,1-0, Finanzmittelbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 226,2 231,0 27. = Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 167,5 226,2

104 Anhang zum Konzernabschluss der DOUGLAS HOLDING AG für das Geschäftsjahr 2006/07 1. ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE Der Konzernabschluss des Handelskonzerns DOUGLAS HOLDING AG mit Sitz in Hagen, Deutschland, und ihrer Tochtergesellschaften zum 30. September 2007 wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung aller verpflichtend anzuwendenden Bilanzierungsstandards und Interpretationen, die am Bilanzstichtag gültig waren, aufgestellt. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen in- und ausländischen Tochterunternehmen wurden einheitlich nach den entsprechend den IFRS geltenden Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Von den konzerneinheitlichen Grundsätzen abweichende Ansatz- und Bewertungsregeln wurden durch Aufstellung gesonderter Handelsbilanzen (HB II) beseitigt. Die Wertangaben in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen einheitlich in Millionen Euro (Mio ). 2. NEUE RECHNUNGSLEGUNGSVORSCHRIFTEN DES IASB Der Konzernabschluss der DOUGLAS HOLDING AG ist unter Berücksichtigung sämtlicher veröffentlichter und im Rahmen des Endorsement-Verfahrens der EU verabschiedeter Standards und Interpretationen, die für das Geschäftsjahr 2006/07 verpflichtend anzuwenden waren, aufgestellt worden. Von der Möglichkeit der vorzeitigen Anwendung neuer Standards wird in diesem Konzernabschluss kein Gebrauch gemacht. Im Vergleich zum Konzernabschluss zum 30. September 2006 haben sich nachfolgende Standards und Interpretationen geändert bzw. waren erstmalig anzuwenden: IFRS 4 Insurance Contracts Die vom IASB verabschiedeten Änderungen hinsichtlich des IFRS 4 betreffen die Bilanzierung von Finanzgarantien. Diese Regelungen haben für den DOUGLAS-Konzern keine Auswirkung auf die Bilanzierung. IFRS 6 Exploration and Evaluation of Mineral Assets IFRS 6 regelt Fragen der Bilanzierung im Zusammenhang mit der Sondierung und Bewertung von Bodenschätzen. Da der Standard keinerlei Bezug zu den Geschäftsaktivitäten des DOUGLAS-Konzerns hat, ergeben sich hieraus keine Auswirkungen auf die Bilanzierung im Konzernabschluss. IAS 19 Employee Benefits IAS 19 ist im Hinblick auf die Behandlung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste überarbeitet worden. Der überarbeitete Standard sieht die zusätzliche Option vor, versicherungsmathematische Gewinne und Verluste direkt erfolgsneutral im Eigenkapital zu erfassen. Der DOUGLAS-Konzern macht von dieser zusätzlichen Option keinen Gebrauch, so dass sich keinerlei Auswirkungen aus diesen Änderungen auf die Bilanzierung von Pensionsrückstellungen im Konzernabschluss ergeben. KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

105 IAS 21 The Effects of Changes in Foreign Exchange Rates Net Investment in a Foreign Operation Im Rahmen einer technischen Korrektur ist IAS 21 dahingehend überarbeitet worden, dass nunmehr nicht nur Währungsumrechnungsdifferenzen monetärer Posten, die Teil einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb sind, erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet werden, sondern auch Währungsumrechnungsdifferenzen aus solchen Transaktionen mit Tochterunternehmen innerhalb des Konzerns. Diese Änderung ist für den DOUGLAS-Konzern zurzeit nicht relevant. IAS 39 Financial Instruments: Measurement and Recognition Im Rahmen der Überarbeitung des IAS 39 wurden zusätzliche Regelungen im Hinblick auf die Abbildung von konzerninternen Sicherungsbeziehungen und die generelle Fair Value Option, die vorsieht, dass Finanzinstrumente unter bestimmten Voraussetzungen erfolgswirksam zum beizulegenden Wert bilanziert werden, in den Standard aufgenommen. Diese Änderungen sind für den DOUGLAS-Konzern zurzeit nicht von Relevanz. IFRIC 4 Determining whether an Arrangement Contains a Lease Die Interpretation legt fest, dass Verträge, die zwar nicht die rechtliche Form von Leasingverträgen haben, dennoch als solche zu behandeln sind, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Diese Interpretation ist für den DOUGLAS-Konzern nicht relevant, so dass sich hieraus keinerlei Auswirkungen auf die Bilanzierung ergeben. IFRIC 5 Rights to Interests Arising from Decommissioning, Restoration and Environmental Rehabilitation Funds Die Interpretation regelt die Bilanzierung von Anteilen an Fonds für Entsorgung, Wiederherstellung und Umweltsanierung. Für den DOUGLAS-Konzern ist diese Regelung des IASB nicht relevant. IFRIC 6 Liabilities Arising from Participations in a Specific Market Waste Electrical and Electronic Equipment IFRIC 6 legt fest, wann Hersteller elektronischer Geräte eine Rückstellung gemäß IAS 37 für die Aufwendungen aus Entsorgungsverpflichtungen bilden müssen. Da diese Regelung keinerlei Bezug zu den Geschäftsaktivitäten des DOUGLAS-Konzerns hat, ergeben sich hieraus keine Auswirkungen auf die Bilanzierung. IFRIC 7 Applying Restatement Approach under IAS 29 Financial Reporting in Hyperinflatonary Economies Die Interpretation klärt Zusatzfragen im Zusammenhang mit der Bilanzierung von Abschlüssen in Hochinflationsländern. Diese Änderungen sind für den DOUGLAS-Konzern zurzeit nicht relevant. IFRIC 8 Scope of IFRS 2 Die Interpretation regelt Anwendungsfragen hinsichtlich der Regelungen des IFRS 2 zu aktienbasierten Vergütungen. Diese Regelung ist im DOUGLAS-Konzern zurzeit nicht von Relevanz. IFRIC 9 Reassessment of Embedded Derivatives Im Rahmen dieser Interpretation werden Fragen im Zusammenhang mit der separaten Bilanzierung eingebetteter Derivate geklärt. Diese Vorschriften sind für den DOUGLAS- Konzern zurzeit nicht einschlägig. Neben den für den Konzernabschluss zum 30. September 2007 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen gibt es weitere neue und überarbeitete Standards und Interpretationen, die aber noch nicht für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die zum 1. Oktober 2006 begonnen haben.

106 IAS 1 Presentation of Financial Statements Die im September 2007 veröffentlichten Änderungen des IAS 1 beziehen sich auf die Darstellung von Veränderungen im Eigenkapital. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die nach dem 1. Januar 2009 beginnen, anzuwenden. Die Änderung wurde noch nicht im Rahmen des Endorsement-Verfahrens der EU-Kommission anerkannt. IAS 23 Borrowing Costs Im März 2007 wurde IAS 23 geändert, wobei in der geänderten Version die Option entfällt, Kreditkosten, die sich auf Aktivposten beziehen, die eine gewisse Zeit brauchen, um genutzt oder verkauft zu werden, sofort als Ausgabe anzuerkennen. Der geänderte Standard ist für Geschäftsjahre, die nach dem 1. Januar 2009 beginnen, anzuwenden. Die Änderung wurde noch nicht im Rahmen des Endorsement-Verfahrens der EU-Kommission anerkannt. IFRS 7 Financial Instruments: Disclosures Dieser Standard ersetzt künftig Teile des IAS 32, der bislang den Ausweis und die Angabepflichten zu Finanzinstrumenten regelte. IFRS 7 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2007 beginnen. Der Standard wurde bereits im Rahmen des Endorsement-Verfahrens von der EU-Kommission anerkannt. IFRS 8 Operating Segments Am 30. November 2006 hat das IASB IFRS 8 veröffentlicht, der den bisher einschlägigen Standard IAS 14 zur Segmentberichterstattung für die Geschäftsjahre, die nach dem 1. Januar 2009 beginnen, ersetzen wird. Der Standard ist noch nicht im Rahmen des Endorsement-Verfahrens von der EU-Kommission anerkannt worden. IAS 1 Presentation of Financial Statements Im Zuge der Überarbeitung von IAS 1 wurden die Angaben zum Kapital von Unternehmen ausgeweitet. Die erweiterte Angabepflicht ist für Perioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2007 beginnen. Die Annahme der Änderung durch die EU-Kommission hat bereits stattgefunden. IFRIC 10 Interim Financial Reporting and Impairment Die Interpretation regelt Fragen zur Behandlung außerplanmäßiger Abschreibungen auf bestimmte Vermögenswerte in Zwischenabschlüssen und nachfolgenden Jahresabschlüssen und tritt für Perioden in Kraft, die am oder nach dem 1. November 2006 beginnen. Diese Interpretation ist seitens der EU-Kommission anerkannt worden. IFRIC 11 IFRS 2 Group Treasury Share Transactions Die Interpretation stellt Fragen der Anwendung des IFRS 2 zur anteilsbasierten Vergütung klar. Diese Interpretation tritt für Perioden in Kraft, die am oder nach dem 1. März 2007 beginnen. Die EU-Kommission hat diese Interpretation bereits anerkannt. IFRIC 12 Service Concession Rights Die Interpretation regelt Fragen der Bilanzierung von Rechten und Pflichten aus Dienstleistungsvereinbarungen, die Unternehmen zur Erstellung von Vermögenswerten verpflichten, die in der öffentlichen Hand verbleiben. Die Regelungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2008 beginnen anzuwenden. Die Interpretation ist noch nicht im Rahmen des Endorsement-Verfahrens der EU-Kommission anerkannt worden. KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG IFRIC 13 Customer Loyalty Programs Die im Juni 2007 veröffentlichte Interpretation behandelt Fragestellungen der bilanziellen Abbildung von Kundenbindungsprogrammen, im Rahmen derer Kunden Prämiengutschriften gewährt werden, die künftig zum Erhalt vergünstigter oder kostenfreier Waren oder Dienstleistungen eingesetzt werden können. Diese Interpretation ist für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2008 beginnen, anzuwenden. Die EU- Kommission hat diese Interpretation noch nicht anerkannt

107 IFRIC 14 IAS 19 The Limit on a Defined Benefit Asset, Minimum Funding Requirements and their Interaction IFRIC 14 stellt Leitlinien zur Bestimmung der Obergrenze des Überschussbetrages eines Pensionsfonds auf und ist für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2008 beginnen, anzuwenden. Die EU-Kommission hat diese Interpretation noch nicht im Rahmen des Endorsement-Verfahrens anerkannt. Die oben dargestellten Neuerungen der Standards und Interpretationen werden nicht vorzeitig angewendet und werden voraussichtlich keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DOUGLAS-Konzerns haben. 3. GRUNDSÄTZE DER KONSOLIDIERUNG KONSOLIDIERUNGSKREIS Im Konzernabschluss werden alle in- und ausländischen Gesellschaften voll konsolidiert, bei denen die DOUGLAS HOLDING AG unmittelbar oder mittelbar Kontrolle ausübt. Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen, an dem die Kontrolle auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Kontrolle endet. Gemeinschaftsunternehmen werden quotal in den Konzernabschluss einbezogen. Wesentliche assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Assoziierte Unternehmen von untergeordneter Bedeutung für den Konzernabschluss werden nach dem Anschaffungskostenprinzip bewertet. Konsolidierungskreis Inland Ausland Gesamt Stand 1. Oktober erstmalig konsolidierte Gesellschaften ausgeschiedene Gesellschaften Stand 30. September Mit Wirkung zum 29. Dezember 2006 wurden die restlichen 9,8 Prozent der Anteile der Profumerie Douglas S.p.A., Bologna/Italien, erworben. In Frankreich wurde darüber hinaus zum 1. Januar 2007 die Gesellschaft Jugaulam SAS, Granville, erworben und auf die Parfümerie Douglas France S.A. in Lille verschmolzen. Zudem wurden am 26. Juni 2007 die restlichen 50 Prozent der Anteile an der Douglas Rivoli Holding B.V. in den Niederlanden erworben. Zum 1. August 2007 wurden 51 Prozent der SIA Douglas Baltic in Riga/Lettland erworben. Seitdem wird die Gesellschaft mit ihren drei Tochterunternehmen in Estland, Lettland und Litauen in den Konzernabschluss einbezogen. Im Inland wurden zum 1. Mai 2007 die Gesellschaften HELA Kosmetik Handels GmbH & Co. Parfümerie KG und HELA Kosmetik Handels GmbH, beide mit Sitz in München, erworben und erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Im Buchbereich wurde zum 1. Oktober 2006 die Gesellschaft Buchhandlung Grüttefien GmbH in Varel erworben Darüber hinaus wurden zum 1. Januar 2007 die Gesellschaften der Buch & Kunst- Gruppe erworben und erstmals im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 1. Januar 2007 wurden zudem die wesentlichen Vermögenswerte der Buchhandlung Bräuer in Lemgo, der Buchhandlung Potthoff in Bergisch Gladbach und der Bücher Spaethe GmbH in Moers übernommen. Zum 1. März 2007 wurden

108 außerdem die wesentlichen Vermögenswerte der Buchhandlung Köhl in Brühl von der Thalia-Gruppe übernommen. In Österreich wurde ebenfalls im Rahmen eines Asset Deals zum 1. Oktober 2007 die Wagner sche Buchhandlung in Innsbruck übernommen. In der Schweiz wurde am 15. März 2007 die Meissner Bücher AG, Aarau, erworben und erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Im Süßwarenbereich wurden zum 1. November 2006 die wesentlichen Vermögenswerte der SUSI Süßwaren Fachgeschäfte GmbH, Köln, übernommen. Die Auswirkungen dieser einzelnen Transaktionen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Konzerns sind von untergeordneter Bedeutung. Die Kaufpreise für alle genannten Erwerbe belaufen sich auf insgesamt 86,6 Millionen Euro, darin sind nur in unwesentlichem Umfang Erwerbsnebenkosten enthalten. Die Kaufpreise wurden in bar beglichen. Im Rahmen der Unternehmenskäufe des zurückliegenden Geschäftsjahres sind Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von zusammen 40,4 Millionen Euro entstanden. Geschäfts- oder Firmenwerte wurden gebildet, soweit keine zuverlässig bewertbaren und separierbaren immateriellen Vermögenswerte in der erworbenen Gesellschaft identifiziert werden konnten. Die als Geschäfts- oder Firmenwert aktivierten Beträge spiegeln im Wesentlichen erworbene Marktanteile wieder. Im Rahmen der Kaufpreisaufteilung für die Unternehmenserwerbe des zurückliegenden Geschäftsjahres wurden Marken in Höhe von 2,2 Millionen Euro, eine Lizenz in Höhe von 1,1 Millionen Euro, ein Kundenstamm in Höhe von 0,7 Millionen Euro, ein Mietvorteil in Höhe von 0,7 Millionen Euro sowie ein Wettbewerbsverbot in Höhe von 0,1 Millionen Euro aktiviert. Des Weiteren wurden im Rahmen der Kaufpreisaufteilung stille Reserven auf Sachanlagen und Vorräte in Höhe von insgesamt 2,7 Millionen Euro identifiziert und in der Konzernbilanz angesetzt. Zudem wurden steuerliche Verlustvorträge aus neu erworbenen Gesellschaften in Höhe von 1,9 Millionen Euro aktiviert. In der Zeit der Konzernzugehörigkeit erwirtschafteten die hinzu erworbenen Gesellschaften Umsätze in Höhe von 101,8 Millionen Euro und Ergebnisse von 1,4 Millionen Euro. Wären alle Gesellschaften schon zu Beginn des Geschäftsjahres in den Konsolidierungskreis einbezogen worden, wären die Konzernumsätze um 119,3 Millionen Euro und das Konzernergebnis um 2,6 Millionen Euro höher ausgefallen. Im Inland sind die Gesellschaften Weltweit Reisen GmbH und Sport Küpper GmbH durch Verschmelzung aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Zum 13. September 2007 wurden 100 Prozent der Anteile an der Pohland GmbH & Co. Herrenkleidung, Köln, veräußert und entkonsolidiert. Bis zum Zeitpunkt der Entkonsolidierung erwirtschaftete das Tochterunternehmen bei Umsätzen in Höhe von 53,7 Millionen Euro ein Ergebnis von -8,1 Millionen Euro. Die Veräußerung der Gesellschaft erfolgte zu einem Verkaufspreis in Höhe von 1,0 Millionen Euro, wodurch sich ein Entkonsolidierungsergebnis von -15,1 Millionen ergab. Der Kaufpreis wurde zum Zeitpunkt der Konzernabschlusserstellung noch nicht beglichen. Im Vergleich zum Zwischenabschluss per 30. Juni 2007 hat sich die Einschätzung zur Nutzbarkeit der körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge von Pohland geändert. Die aktiven Latenzen wurden infolge der im vierten Quartal des Geschäftsjahres konkretisierten Veräußerungsabsicht abgeschrieben. KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG Eine Angabe der unmittelbar vor dem Zusammenschluss bestehenden IFRS-Buchwerte ist nicht möglich, da die erworbenen Unternehmen vor dem Erwerb nicht nach IFRS- Vorschriften bilanziert haben

109 Insgesamt ergeben sich aus Veränderungen im Konsolidierungskreis die nachfolgend dargestellten Auswirkungen auf die Konzernbilanz: in Mio Zugänge Abgänge Saldo Langfristige Vermögenswerte 42,4 12,9 29,5 Kurzfristige Vermögenswerte 63,3 11,3 52,0 Liquide Mittel 11,6 1,6 10,0 Langfristige Verbindlichkeiten 4,6 0,7 3,9 Kurzfristige Verbindlichkeiten 64,0 9,3 54,7 Die buch.de internetstores AG, Münster, (Anteil 35,2 Prozent) wird nach der Equity- Methode auf Basis eines Zwischenabschlusses zum 30. September 2007 einbezogen. Der Abschlussstichtag ist abweichend vom Geschäftsjahresende des DOUGLAS-Konzerns der 31. Dezember. Auf Basis des Börsenkurses zum 30. September 2007 ergibt sich für buch.de ein anteiliger Marktwert von 14,9 Millionen Euro (Vorjahr: 14,7 Millionen Euro). Auf die Anwendung der Equity-Methode wurde bei sechs Unternehmen (davon einem im Ausland) wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DOUGLAS-Konzerns verzichtet. Sie sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Aufgrund des Geschäftsvolumens stellen diese Gesellschaften keine Zwischenabschlüsse auf. Aus diesem Grund liegen zum Bilanzstichtag keine Informationen zu Vermögenswerten, Schulden, Erlösen und Periodenergebnissen vor. Bei diesen Beteiligungen handelt es sich um Gesellschaften, deren Leistungen der DOUGLAS-Konzern in Einzelfällen in Anspruch nimmt sowie einer Gesellschaft mit Süßwarengeschäften in Portugal. Die beizulegenden Zeitwerte dieser Gesellschaften sind nicht verlässlich bestimmbar. Die Abschlussstichtage der Gesellschaften weichen von denen des DOUGLAS-Konzerns ab. In nachfolgender Übersicht sind die wesentlichen Finanzdaten der at equity in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaft dargestellt (Werte jeweils zum 31. Dezember): in Mio Langfristige Vermögenswerte 11,1 11,9 Kurzfristige Vermögenswerte 16,5 14,9 Langfristige Verbindlichkeiten 0,4 0,4 Kurzfristige Verbindlichkeiten 6,7 7,1 Nettovermögen 20,5 19,3 in Mio 2006/ /06 Erträge 56,3 46,6 Aufwendungen 55,0 45,6 Jahresergebnis 1,3 1,0 Die Gesellschaft SA L.P.G., Clermont-Ferrand/Frankreich, an der eine Beteiligung von 50 Prozent gehalten wird, ist aufgrund der Anteilsquote quotal in den Konzernabschluss einbezogen worden.

110 Die Auswirkungen auf den Konzern stellen sich wie folgt dar: in Mio Langfristige Vermögenswerte 0,6 0,6 Kurzfristige Vermögenswerte 0,3 0,4 Langfristige Verbindlichkeiten 0,0 0,0 Kurzfristige Verbindlichkeiten 0,5 0,4 Nettovermögen 0,4 0,6 in Mio 2006/ /06 Erträge 1,4 1,4 Aufwendungen 1,3 1,3 Jahresergebnis 0,1 0,1 KONSOLIDIERUNGSMETHODEN Die Abschlüsse der in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften sind auf den 30. September 2007 aufgestellt. Die Einzelabschlüsse wurden unter Anwendung folgender Grundsätze zum Konzernabschluss zusammengefasst: Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am beizulegenden Zeitwert des Reinvermögens der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs. Dabei entstandene aktive Unterschiedsbeträge werden als Firmenwert aktiviert und jährlich auf Werthaltigkeit hin geprüft. Negative Unterschiedsbeträge werden direkt erfolgswirksam über die Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Auf Minderheitsgesellschafter entfallende stille Reserven und stille Lasten werden als Minderheitenanteile dargestellt. Geschäfts- oder Firmenwerte, die aus Neuerwerben ab dem 1. Oktober 2004 resultieren, werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einem jährlichen Impairmenttest unterzogen. Liegen Anhaltspunkte für Wertminderungen vor, werden auch unterjährig entsprechende Wertminderungstests durchgeführt. Im Rahmen der IFRS-Eröffnungsbilanz zum 1. Oktober 2004 ist auf eine rückwirkende Anwendung des IFRS 3 verzichtet worden und somit von den Vereinfachungsmöglichkeiten des IFRS 1 Gebrauch gemacht worden. Die Geschäfts- oder Firmenwerte in der IFRS- Eröffnungsbilanz sind folglich wie in der HGB-Bilanz mit den Gewinnrücklagen verrechnet geblieben. Forderungen und entsprechende Verbindlichkeiten gegenüber einbezogenen Gesellschaften wurden gegeneinander aufgerechnet. Wesentliche Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungs- und Leistungsvorgängen wurden, soweit sie noch nicht durch Umsätze mit Dritten realisiert sind, im Konzernabschluss eliminiert. Umsätze und übrige Erträge aus konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen wurden mit den korrespondierenden Aufwendungen verrechnet. KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG Der Anteil des Gewinnes oder Verlustes von assoziierten Unternehmen wurde entsprechend der Equity-Methode mit dem jeweiligen Beteiligungsbuchwert verrechnet. Nicht realisierte Gewinne und Verluste zwischen Konzerngesellschaften und assoziierten Unternehmen wurden eliminiert

111 4. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen werden entsprechend des Konzeptes der funktionalen Währung in die Konzernwährung umgerechnet. Die funktionale Währung für die Gesellschaften ist die jeweilige Landeswährung. Die funktionale Währung der Muttergesellschaft ist der Euro. Die Vermögenswerte und Schulden der ausländischen Gesellschaften, die nicht an der Europäischen Währungsunion teilnehmen, werden mit dem Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Die Aufwendungen und Erträge werden mit dem Periodendurchschnittskurs umgerechnet. Die sich dadurch ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im Währungsausgleichsposten innerhalb des Eigenkapitals erfasst. Für die Währungsumrechnung der ausländischen Tochtergesellschaften wurden folgende Wechselkurse zugrunde gelegt: Durchschnittskurs Stichtagskurs in 2006/ / US-Dollar USD 0,751 0,813 0,705 0, Schweizer Franken CHF 61,494 64,034 60,248 62, Polnische Zloty PLN 26,056 25,503 26,456 25, Ungarische Forint HUF 0,394 0,381 0,399 0, Russische Rubel RUB 2,914 2,941 2,863 2, Slowenische Tolar SIT 0,417 0,417 0,417 0, Dänische Kronen DKK 13,419 13,405 13,416 13, Türkische Lira TRY 54,601 57,399 57,971 52, Tschechische Kronen CZK 3,569 3,493 3,640 3, Slowakische Kronen SKK 2,916 2,642 2,966 2, Estnische Kronen EEK 6,403 6, Litauische Litas LTL 28,961 28, Lettische Lats LVL 142, ,543 In den Einzelabschlüssen werden in Fremdwährung gebundene Vermögenswerte und Schulden mit dem Umrechnungskurs im Zugangszeitpunkt umgerechnet. Zu jedem Stichtag erfolgt dann eine erfolgswirksam erfasste Anpassung an den jeweiligen Stichtagskurs. Insgesamt wurden Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von 3,9 Millionen Euro (Vorjahr: 1,0 Millionen Euro) und entsprechende Aufwendungen von 0,4 Millionen Euro (Vorjahr: 0,6 Millionen Euro) erfolgswirksam erfasst. 5. GRUNDSÄTZE DER BILANZIERUNG UND BEWERTUNG IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE Geschäfts- oder Firmenwerte, die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstehen und den Überschuss der Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbes über den, dem Konzern zustehenden Anteil am beizulegenden Zeitwert des Reinvermögens des Tochterunternehmens darstellen, werden gemäß den Vorschriften von IFRS 3 aktiviert und einem jährlichen Wertminderungstest unterzogen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden zum Zweck der Werthaltigkeitsprüfung den zugrunde liegenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet. Wird im Rahmen dieses Wertminderungstests festgestellt, dass der erzielbare Betrag des Geschäfts- oder Firmenwertes unterhalb ihres Buchwertes liegt, erfolgt eine erfolgswirksame Wertberichtigung. Dieser Wertansatz wird auch dann beibehalten, wenn in Folgeperioden die Gründe für die Wertminderung entfallen sollten.

112 Geschäfts- oder Firmenwerte, die aus dem Erwerb eines assoziierten Unternehmens resultieren, sind im Beteiligungsansatz des assoziierten Unternehmens enthalten. Sonstige immaterielle Vermögenswerte werden mit ihren Anschaffungskosten in der Bilanz angesetzt. Fremdkapitalkosten werden dabei nicht in die Ermittlung der Anschaffungskosten einbezogen. Immaterielle Vermögenswerte mit beschränkter Nutzungsdauer werden planmäßig linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Ist die Nutzungsdauer nicht bestimmbar, werden diese immateriellen Vermögenswerte nicht planmäßig abgeschrieben. Mindestens einmal jährlich wird geprüft, ob Wertminderungsbedarf besteht. Liegt der erzielbare Betrag von Vermögenswerten unterhalb des bilanzierten Wertes, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Sind die Gründe für in Vorjahren vorgenommene Abschreibungen entfallen, erfolgt eine Wertaufholung. Immaterielle Vermögenswerte, die der planmäßigen Abschreibung unterliegen, werden nur dann einem Wertminderungstest unterzogen, wenn Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. SACHANLAGEN Gegenstände des Sachanlagevermögens werden, soweit sie länger als ein Jahr genutzt werden, zu ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen in der Bilanz aktiviert. Liegen Anhaltspunkte für Wertminderungen vor, werden die entsprechenden Vermögenswerte einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Fremdkapitalkosten werden grundsätzlich nicht in die Ermittlung der Anschaffungskosten von Sachanlagevermögen einbezogen. Die Abschreibungsdauern für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen werden auf Grundlage der erwarteten Nutzungsdauern bestimmt und stellen sich wie folgt dar: Jahre Software 3-5 Mietrechte 5-15 Kundenstämme 5-10 Wettbewerbsverbote 5 Gebäude Filialausbauten, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-10 LEASING Leasingverhältnisse werden in der Bilanz entsprechend der Vorschriften von IAS 17 abgebildet. Zur Sicherung größtmöglicher Flexibilität strebt der DOUGLAS-Konzern grundsätzlich Mietverträge mit einer Festmietzeit von nicht mehr als zehn Jahren und ein- oder mehrfach ausübbaren Mietverlängerungsoptionen an, was regelmäßig zu einer Qualifizierung dieser Verträge als Operating Leasing-Verhältnis führt. Ist das wirtschaftliche Eigentum von geleasten Gegenständen ausnahmsweise dem DOUGLAS-Konzern zuzurechnen, erfolgt eine Aktivierung der Leasinggegenstände zum Zeitpunkt der Anschaffung, die dann in den Folgeperioden planmäßig linear abgeschrieben werden. Die Aktivierung erfolgt dabei zum Zeitwert des Vermögenswertes bzw. dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Spiegelbildlich werden die finanziellen Verpflichtungen, die aus den zukünftig zu zahlenden Leasingraten resultieren, in gleicher Höhe passiviert. Die Verbindlichkeit wird ratierlich über die Dauer des Leasingverhältnisses getilgt und aufgezinst. KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

113 FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE Finanzielle Vermögenswerte, dazu gehören Anteile an nicht konsolidierten Gesellschaften, die nicht mittels der Equitymethode bewertet werden, übrige Beteiligungen, Ausleihungen, Wertpapiere und vertragliche Forderungen, werden gemäß IAS 39 bilanziert. Entsprechend ihrer Klassifizierung werden diese entweder zu Marktwerten (Wertpapiere und finanzielle Vermögenswerte aus derivativen Finanzinstrumenten) oder zu fortgeführten Anschaffungskosten (Ausleihungen und sonstigen vertragliche Forderungen) bewertet. Anteile an Unternehmen, auf die der DOUGLAS-Konzern einen maßgeblichen Einfluss hat, werden entsprechend der Equitymethode mit ihrem anteiligen Eigenkapital in der Bilanz angesetzt und als Anteile an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Forderungen werden entweder bei deren Erfüllung oder bei der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken aus der Bilanz ausgebucht. Finanzielle Vermögenswerte in fremder Währung werden im Zugangszeitpunkt umgerechnet. Zu jedem Stichtag erfolgt dann eine erfolgswirksam erfasste Anpassung an den jeweiligen Stichtagskurs. Zinserträge und Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit finanziellen Vermögenswerten werden periodengerecht innerhalb des Finanzergebnisses erfasst. LATENTE STEUERN Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt unter Verwendung der Verbindlichkeitsmethode auf Basis der Vorschriften des IAS 12. Latente Steuern werden somit auf temporäre Differenzen zwischen im Konzernabschluss angesetzten Buchwerten und den Werten der Steuerbilanz gebildet, sofern diese Differenzen in der Zukunft zu Steuerentlastungen oder -belastungen führen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt dabei unter Berücksichtigung der Steuersätze und Steuervorschriften, die am Bilanzstichtag verpflichtend anzuwenden sind bzw. deren Geltung im Zeitpunkt der Umkehr der Differenzen erwartet wird. Aktive latente Steuern werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem im Zeitpunkt der Umkehr der Differenz zu versteuerndes Einkommen besteht, gegen das die Differenz verrechnet werden kann. Ist der zukünftige steuerliche Vorteil aus Verlustvorträgen mit hinreichender Sicherheit in künftigen Perioden nutzbar, werden hierfür latente Steuern aktiviert. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert, soweit die Steueransprüche und Steuerschulden gegenüber derselben Steuerbehörde bestehen. VORRÄTE Handelswaren sind grundsätzlich zum niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und dem Nettoveräußerungswert in der Bilanz angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden in einzelnen Bereichen retrograd ausgehend vom Verkaufspreis mittels angemessener Abschläge ermittelt. Absatz- sowie modische und sonstige Risiken wurden, soweit erforderlich, im Rahmen der Bewertung zum Nettoveräußerungswert berücksichtigt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tagespreisen angesetzt. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSWERTE Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten zum Zeitpunkt der Umsatzrealisierung aktiviert. Erkennbaren Risiken wird durch Berücksichtigung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Ausbuchung von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten erfolgt im Regelfall im Erfüllungszeitpunkt.

114 WERTPAPIERE Wertpapiere werden entsprechend den Vorschriften des IAS 39 zum Marktwert bilanziert. Dabei erfolgt die Anpassung an den beizulegenden Wert erfolgsneutral über eine separate Komponente des Eigenkapitals, da die Wertpapiere in die Kategorie zur Veräußerung verfügbar eingestuft worden sind. Wertpapiere werden in der Regel zum Erfüllungstag erstmalig in der Bilanz angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen werden entsprechend den Vorschriften des IAS 37 bilanziert. Diese werden gebildet, wenn eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Konzernfremden besteht und der künftige Mittelabfluss zur Erfüllung dieser Verpflichtung zuverlässig geschätzt werden kann. Der Wertansatz der Rückstellung bemisst sich bei Einzelrisiken als wahrscheinlichster Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken, bei einer großen Anzahl an Risiken als Erwartungswert. Langfristige Rückstellungen werden diskontiert und mit ihrem Barwert in der Bilanz angesetzt. Zum 30. September 2007 wurden die langfristigen Rückstellungen mit einem Zinssatz von 5,25 Prozent abgezinst (Vorjahr: 4,5 Prozent). Die Fälligkeit langfristiger Personalrückstellungen ist vom Zeitpunkt des Ausscheidens der Mitarbeiter bzw. der geplanten Zahlungsmittelabflüsse abhängig. Die Fälligkeit langfristiger Rückstellungen im Mietbereich richtet sich nach der Mietvertragsdauer. Die Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen erfolgt entsprechend den Vorschriften des IAS 19. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch mit Hilfe des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) berechnet. Im Rahmen dieses Bewertungsverfahrens werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und Anwartschaften auch die in der Zukunft zu erwartenden Steigerungen von Gehältern und Renten berücksichtigt. Ergeben sich aus Änderungen dieser Rechnungsannahmen Differenzen zwischen den ermittelten Pensionsverpflichtungen und den tatsächlichen Anwartschaftsbarwerten, werden diese versicherungsmathematischen Gewinne oder Verluste nur dann erfolgswirksam über die durchschnittliche künftige Restdienstzeit der Anwärter verteilt und erfolgswirksam erfasst, wenn diese außerhalb eines Korridors von 10 Prozent des Verpflichtungsbetrages liegen. Weitere, den Pensionsrückstellungen ähnliche Verpflichtungen werden ebenfalls gemäß den Vorschriften des IAS 19 erfasst. VERBINDLICHKEITEN Gemäß IAS 39 werden Verbindlichkeiten grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten in der Bilanz angesetzt. Besteht ein Unterschied zwischen dem ausgezahlten und dem bei Endfälligkeit zurückzuzahlenden Betrag, wird diese Differenz über die Laufzeit amortisiert. Finanzielle Verbindlichkeiten, die sich aus Leasingverpflichtungen ergeben, werden mit ihrem Barwert passiviert. Erträge und Aufwendungen aus originären finanziellen Schulden resultieren aus Zinserträgen oder Zinsaufwendungen bzw. aus Währungsgewinnen und -verlusten. Finanzielle Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bilanziert und ausgebucht, wenn die Verpflichtung erfüllt ist oder mit einer Inanspruchnahme nicht mehr zu rechnen ist (Verjährung). Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Sie sind unverzinslich. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG BILANZIERUNG VON DERIVATIVEN FINANZINSTRUMENTEN UND SICHERUNGSBEZIEHUNGEN Derivative Finanzinstrumente werden zur Reduzierung von Zahlungsstromschwankungen aufgrund von Zinsrisiken eingesetzt. Gemäß IAS 39 werden derivative Finanzinstrumente stets zum Marktwert bilanziert. Gewinne und Verluste aus dieser Marktbewertung werden, sofern es sich um derivative Finanzinstrumente handelt, für die ein qualifizierter Sicherungszusammenhang im Sinne von IAS 39 hergestellt werden konnte, entsprechend den Regeln zum Hedge Accounting erfolgsneutral über eine gesonderte Komponente des

115 Eigenkapitals erfasst. Derivative Finanzinstrumente, für die ein solch qualifizierter Sicherungszusammenhang nicht hergestellt werden konnte, werden erfolgswirksam über die Gewinn- und Verlustrechnung zu Marktwerten bewertet. Latente Steuern, die sich aus Differenzen zwischen Wertansatz in der IFRS-Bilanz und dem steuerbilanziellen Ansatz ergeben, werden im Falle der erfolgsneutralen Erfassung der Marktwertdifferenzen ebenfalls erfolgsneutral in einer gesonderten Komponte des Eigenkapitals erfasst. Die im Eigenkapital erfassten Beträge erhöhen oder mindern das Jahresergebnis, sobald die abgesicherten Zahlungsströme des Grundgeschäftes erfolgswirksam über die Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden. ERTRAGSREALISIERUNG Die Erfassung von Umsatzerlösen erfolgt grundsätzlich erst nach der Erbringung der Leistungen. Ansprüche aus Kundenbindungsprogrammen werden zu Kosten bewertet und dabei direkt mit den Umsatzerlösen verrechnet. Zinserträge und Zinsaufwendungen werden periodengerecht innerhalb des Finanzergebnisses erfasst. Auflösung und Verbrauch der Rückstellung erfolgen gemäß des Einlöseverhaltens der Kunden und werden ebenfalls innerhalb der Umsatzerlöse ausgewiesen. VERWENDUNG VON ANNAHMEN UND SCHÄTZUNGEN Für die Erstellung des Konzernabschlusses sind Annahmen aufgestellt und Schätzungen herangezogen worden, die sich auf Ausweis und Höhe der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie der Aufwendungen und Erträge ausgewirkt haben. Diese Annahmen und Schätzungen beziehen sich insbesondere auf die Festlegung von Nutzungsdauern, die Beurteilung der Werthaltigkeit von Geschäfts- oder Firmenwerten, die Bewertung von Rückstellungen sowie die Einschätzung der Realisierbarkeit künftiger steuerlicher Entlastungen. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Änderungen werden im Zeitpunkt der besseren Kenntnis erfolgswirksam erfasst. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 6. UMSATZERLÖSE Im Geschäftsjahr 2006/07 wurden Umsatzerlöse (netto) von 3.000,6 Millionen Euro erzielt. Auf das Ausland entfällt daraus ein Umsatzanteil von 32,3 Prozent nach ebenfalls 32,3 Prozent im Geschäftsjahr 2005/06. in Mio 2006/ /06 Parfümerien 1.681, ,8 (davon im Ausland) (801,3) (720,3) Bücher 695,7 550,9 (davon im Ausland) (163,8) (142,4) Schmuck 304,7 296,9 Mode 215,1 190,6 Süßwaren 100,3 79,8 (davon im Ausland) (2,9) (2,0) Dienstleistungen 2,9 3, , ,0

116 7. ROHERTRAG AUS DEM HANDELSGESCHÄFT Der Rohertrag aus dem Handelsgeschäft beträgt für das Geschäftsjahr 2006/ ,9 Millionen Euro (Vorjahr: 1.270,3 Millionen Euro). Die Handelsspanne (Anteil des Rohertrages am Nettoumsatz) liegt wie im Vorjahr bei 47,4 Prozent. 8. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE in Mio 2006/ /06 Erträge aus weiterberechneten Kosten an Dritte 122,7 110,0 Erträge aus Vermietung und Untervermietung 13,2 13,6 Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,7 9,2 Übrige Erträge 64,4 41,5 201,0 174,3 Die Erträge aus weiterberechneten Kosten an Dritte enthalten Erstattungen von Marketingkosten und übrige Weiterbelastungen. Die übrigen Erträge enthalten u. a. vereinnahmte Jahresgebühren für die Douglas Card, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Kursdifferenzen sowie Erträge aus Schadensfällen. Zum 1. Juli 2007 wurden vier der sechs Juweliergeschäfte von René Kern veräußert, was zu einem Veräußerungsgewinn in Höhe von 10,2 Millionen Euro geführt hat. 9. PERSONALAUFWAND in Mio 2006/ /06 Löhne und Gehälter 538,7 477,4 Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 114,0 103,4 - davon für Altersversorgung: 2,2 Mio (Vorjahr: 2,9 Mio ) 652,7 580,8 10. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: in Mio 2006/ /06 Mieten und Energiekosten 308,2 265,6 Werbekosten 145,3 138,1 Kosten der Warenabgabe 42,0 38,6 Sonstige Dienstleistungen 54,6 48,9 Reparaturaufwendungen 15,9 14,5 Kreditkartenprovision 10,7 9,3 Büro- und Postkosten 13,9 12,6 Reise- und Kraftfahrzeugkosten 13,0 11,7 Ver- und Gebrauchsmaterial 9,7 8,2 Versicherungsprämien 4,5 5,0 Übrige Aufwendungen 86,6 69,4 704,4 621,9 KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

117 11. BETEILIGUNGSERGEBNIS Die Erträge aus der Beteiligung an assoziierten Unternehmen für das zurückliegende Geschäftsjahr betreffen in Höhe von -0,1 Millionen Euro (Vorjahr: 0,5 Millionen Euro) die Equity-Bewertung der Beteiligung an der buch.de internetstores AG, Münster. Im Geschäftsjahr 2005/06 trug zudem die Equitybewertung der Beteiligung an der Köster GmbH & Co. KG, Hagen, 0,4 Millionen Euro zum Beteiligungsergebnis bei. 12. ABSCHREIBUNGEN in Mio 2006/ /06 Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 105,2 99,0 Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 3,6 1,8 Summe Abschreibungen 108,8 100,8 13. FINANZERGEBNIS in Mio 2006/ /06 Zinserträge 16,0 10,1 Erträge aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten 0,2 2,6 Summe Finanzerträge 16,2 12,7 Finanzaufwand Minderheitenoptionen -7,9-8,1 Zinsaufwand aus der Diskontierung langfristiger Rückstellungen -1,6-1,4 Sonstige Zinsaufwendungen -20,8-15,9 Summe Finanzaufwendungen -30,3-25,4 Finanzergebnis -14,1-12,7 Der Finanzaufwand für die Minderheitenoptionen betrifft die Ergebnisse von Fremdgesellschaftern, deren Anteile unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen werden, weil sie entweder mit einem Optionsrecht ausgestattet sind oder es sich um Minderheitenanteile an deutschen Personengesellschaften handelt. 14. STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG in Mio 2006/ /06 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 46,2 50,1 davon Inland 30,8 39,9 davon Ausland 15,4 10,2 Latente Steuern 8,5 3,3 davon aus temporären Differenzen 9,0 3,1 davon aus Verlustvorträgen -0,5 0,2 Summe Steueraufwand 54,7 53,4

118 Der gesetzliche Körperschaftsteuersatz in Deutschland für den Veranlagungszeitraum 2006/07 betrug 25 Prozent. Hieraus resultiert einschließlich Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag eine Steuerbelastung von 39,4 Prozent. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden latente Steuern bei den deutschen Konzerngesellschaften aufgrund der Senkung des Körperschaftsteuersatzes zum 1. Januar 2008 grundsätzlich mit einem Steuersatz von 32,0 Prozent (Vorjahr: 39,4 Prozent) bewertet. Für die ausländischen Gesellschaften kommt ein landesspezifischer durchschnittlicher Steuersatz zur Anwendung. Durch die Umbewertung der bestehenden steuerlichen Latenzen aufgrund der Steuersatzänderung ist ein Betrag in Höhe von 2,1 Millionen Euro aufwandswirksam im Steueraufwand erfasst worden. Entsprechend den gültigen Vorschriften wurde das derzeitige körperschaftsteuerliche Anrechnungsguthaben zum 31. Dezember 2006 erfolgswirksam aktiviert. Zum 30. September 2007 beträgt das Anrechnungsguthaben 8,4 Millionen Euro. In den laufenden Steuern sind periodenfremde Steuererträge bzw. -aufwendungen nur in einem unwesentlichen Umfang enthalten. Ein Betrag in Höhe von 1,1 Millionen Euro (Vorjahr: 0,6 Millionen Euro) wurde erfolgsneutral gebildet und über eine separate Komponente im Eigenkapital erfasst. Auf steuerliche Verlustvorträge einzelner Konzerngesellschaften in Höhe von insgesamt 9,1 Millionen Euro wurden keine aktiven latenten Steuern gebildet (Vorjahr: 6,2 Millionen Euro). Von diesen wurde im zurückliegenden Geschäftsjahr ein Betrag von 1,2 Millionen Euro (2005/06: 1,9 Millionen Euro) in Anspruch genommen. Die Überleitung vom erwarteten zum tatsächlichen Steueraufwand stellt sich wie folgt dar: Steuerliche Überleitungsrechnung in Mio 2006/ /06 Ergebnis vor Steuern 143,1 129,4 Ertragsteuersatz Konzern (national inkl. Gewerbesteuer) 39,4% 39,4% Erwarteter Steueraufwand 56,4 51,0 Auswirkung abweichender nationaler Steuersätze -2,4-2,5 Periodenfremde Steueraufwendungen und -erträge -0,1 2,6 Steuerfreie Erträge -1,8-0,1 Effekte aus Steuersatzänderung 2,1 0,0 Steuerlich nicht abzugsfähige Betriebsausgaben 2,8 2,8 Finanzaufwand Minderheitenoptionen 2,5 3,2 Aktivierung Körperschaftsteuerguthaben -8,4 0,0 Wertberichtigung auf latente Steuern 5,0 0,0 Wertaufholung latente Steuern/Nutzung nicht aktivierter Verlustvorträge -0,8-2,5 Gewerbesteuer (Hinzurechnungen/Kürzungen) 0,8 0,6 Sonstiges -1,4-1,7 tatsächlicher Steueraufwand 54,7 53,4 KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

119 ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 15. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN Immaterielle Vermögenswerte aktuelles Jahr in Mio Anschaffungskosten Mietrechte und ähnliche Rechte und Werte Geschäftsoder Firmenwert Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte Gesamt Stand ,8 121,9 0,8 207,5 Währungsanpassung -0,1-0,2 0,0-0,3 Veränderungen des Konsolidierungskreises 5,9 39,4 0,0 45,3 Zugänge 8,3 0,4 2,3 11,0 IAS 32 0,0 16,2 0,0 16,2 Abgänge -3,3-0,7 0,0-4,0 Umbuchungen 1,8 0,3 0,0 2,1 Stand ,4 177,3 3,1 277,8 Abschreibungen Stand ,8 6,7 0,0 46,5 Währungsanpassungen -0,1 0,0 0,0-0,1 Veränderungen des Konsolidierungskreises 0,8 0,0 0,0 0,8 Zugänge 6,8 0,1 0,0 6,9 IAS 36 0,8 0,1 0,0 0,9 Zuschreibungen -0,5-0,1 0,0-0,6 Abgänge -0,7-0,2 0,0-0,9 Umbuchungen -0,2 0,0 0,0-0,2 Stand ,7 6,6 0,0 53,3 Nettowerte Stand ,7 170,7 3,1 224,5 Stand ,0 115,2 0,8 161,0

120 Immaterielle Vermögenswerte Vorjahr in Mio Mietrechte und ähnliche Rechte und Werte Geschäftsoder Firmenwert Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte Gesamt Anschaffungskosten Stand ,0 62,0 3,8 130,8 Währungsanpassung -0,1 0,1 0,0 0,0 Veränderungen des Konsolidierungskreises 10,0 42,1 0,0 52,1 Zugänge 6,2 10,5 0,8 17,5 IAS 32 0,0 7,3 0,0 7,3 Abgänge -1,0-0,2 0,0-1,2 Umbuchungen 4,7 0,1-3,8 1,0 Stand ,8 121,9 0,8 207,5 Abschreibungen Stand ,2 6,7 0,0 39,9 Währungsanpassungen -0,1 0,0 0,0-0,1 Veränderungen des Konsolidierungskreises 1,1 0,1 0,0 1,2 Zugänge 5,9 0,0 0,0 5,9 IAS 36 0,4 0,0 0,0 0,4 Abgänge -0,7-0,1 0,0-0,8 Umbuchungen 0,0 0,0 0,0 0,0 Stand ,8 6,7 0,0 46,5 Nettowerte Stand ,0 115,2 0,8 161,0 Stand ,8 55,3 3,8 90,9 KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

121 Sachanlagen aktuelles Jahr Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt Grundstücke in Mio und Bauten Anschaffungskosten Stand ,1 667,4 8, ,7 Währungsanpassung -0,9-0,5 0,0-1,4 Veränderungen des Konsolidierungskreises -4,3 23,9 0,1 19,7 Zugänge 49,4 86,9 8,5 144,8 Abgänge -33,8-54,1-0,6-88,5 Umbuchungen 30,7-25,1-7,7-2,1 Stand ,2 698,5 8, ,2 Abschreibungen Stand ,1 484,6 0,0 789,7 Währungsanpassung -0,8-0,6 0,0-1,4 Veränderungen des Konsolidierungskreises -1,2 12,6 0,0 11,4 Zugänge 39,5 58,8 0,0 98,3 IAS 36 0,0 2,7 0,0 2,7 Zuschreibungen 0,0-0,9 0,0-0,9 Abgänge -30,1-49,6 0,0-79,7 Umbuchungen 10,8-10,6 0,0 0,2 Stand ,3 497,0 0,0 820,3 Nettowerte Stand ,9 201,5 8,5 472,9 Stand ,0 182,8 8,2 431,0

122 Sachanlagen Vorjahr Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt Grundstücke in Mio und Bauten Anschaffungskosten Stand ,2 593,0 8, ,9 Währungsanpassung -0,9-0,6 0,0-1,5 Veränderungen des Konsolidierungskreises 4,7 23,9 0,0 28,6 Zugänge 36,7 78,4 8,6 123,7 Abgänge -38,8-31,6-0,6-71,0 Umbuchungen 3,2 4,3-8,5-1,0 Stand ,1 667,4 8, ,7 Abschreibungen Stand ,1 445,0 0,0 735,1 Währungsanpassung -0,5-0,4 0,0-0,9 Veränderungen des Konsolidierungskreises 2,4 10,8 0,0 13,2 Zugänge 34,8 59,3 0,0 94,1 IAS 36 0,0 0,4 0,0 0,4 Zuschreibungen 0,0-1,5 0,0-1,5 Abgänge -21,7-29,0 0,0-50,7 Umbuchungen 0,0 0,0 0,0 0,0 Stand ,1 484,6 0,0 789,7 Nettowerte Stand ,0 182,8 8,2 431,0 Stand ,6 148,1 8,7 407,4 A) IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN Die Investitionen des Geschäftsjahres 2006/07 verteilen sich auf die Geschäftsbereiche wie folgt: in Mio 2006/ /06 Parfümerien 86,7 74,8 Bücher 36,2 33,2 Schmuck 9,8 8,7 Mode 14,7 12,0 Süßwaren 3,7 4,0 DOUGLAS HOLDING AG, Dienstleistungen 4,7 8,5 155,8 141,2 KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG Davon entfallen auf die ausländischen Tochtergesellschaften 55,2 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2005/06: 48,9 Millionen Euro)

123 Die Zugänge im Bereich der immateriellen Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen erworbene Mietrechte und Geschäfts- oder Firmenwerte im Ausland und Softwarelizenzen. Im Bereich des Sachanlagevermögens wurde vor allem in die Eröffnung und Erwerbe von 212 neuen Filialen im Inland und 139 Filialen im Ausland investiert. Darüber hinaus werden kontinuierlich Investitionen in die Neu- und Umgestaltung bestehender Filialen getätigt. Die planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres belaufen sich auf 105,2 Millionen Euro (Vorjahr: 99,0 Millionen Euro). Impairmenttests für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte auf Filialebene als zahlungsmittelgenerierender Einheit führten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von insgesamt 3,6 Millionen Euro (Vorjahr: 1,8 Millionen Euro). Auslösendes Ereignis, zahlungsmittelgenerierende Einheiten einem solchen Werthaltigkeitstest zu unterziehen, sind nachhaltige negative Deckungsbeträge. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr 2006/07 Zuschreibungen in Höhe von 0,9 Millionen Euro (Vorjahr: 1,5 Millionen Euro) vorgenommen. Die Zuschreibungen werden dabei innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge erfasst. Zuschreibungen werden im Wesentlichen aufgrund von Ertragssteigerungen einzelner zahlungsmittelgenerierender Einheiten vorgenommen. Im Rahmen der Werthaltigkeitsprüfung wird der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ihrem erzielbaren Betrag gegenübergestellt. Der erzielbare Betrag wird dabei als Nutzwert auf Basis der künftigen Cash Flows ermittelt, die auf internen Planungsrechnungen basieren. Sensitive Planungsprämissen sind dabei das Umsatzwachstum, die Rohertragserwartungen, Einschätzungen über Investitionen in das Filialnetz sowie die Personalaufwandsquote. Die Planungsrechnungen beziehen sich auf die Festlaufzeit der jeweiligen Mietverträge. Der Berechung liegt ein Zinssatz von 10,75 Prozent vor Steuern zu Grunde. In einer Gesellschaft des Buchbereichs wurde ein Baukostenzuschuss in Höhe von 2,3 Millionen Euro vom Anlagevermögen abgesetzt. FINANZIERUNGSLEASING Die Zunahme der Finanzierungsleasing-Verhältnisse ist auf den Zukauf neuer Gesellschaften zurückzuführen. Es handelt sich bei den geleasten Objekten in erster Linie um Filialeinrichtungen, wobei die Grundmietzeit in der Regel 60 Monate beträgt. Der Buchwert dieser Vermögenswerte zum 30. September 2007 beläuft sich auf 1,0 Millionen Euro (30. September 2006: 0,0 Millionen Euro). Finanzierungsleasing bis zu einem Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Summe 2006/ / / / / / / /06 Verbindlichkeit aus Finanzierungsleasing 0,2 0,0 0,5 0,0 0,0 0,0 0,7 0,0 Barwert 0,2 0,0 0,5 0,0 0,0 0,0 0,7 0,0

124 Operating Leasing bis zu einem Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Summe 2006/ / / / / / / /06 Verpflichtungen aus operativem Leasing 229,7 226,3 564,9 563,3 242,4 284, , ,0 Erträge aus Untermietverträgen 12,6 24,9 31,8 72,3 18,5 48,8 62,9 146,0 Als Operating Leasing-Verhältnisse zu qualifizierende Verträge umfassen im DOUGLAS- Konzern im Wesentlichen Filialmietverträge. Diese Verträge werden in der Regel über eine Grundmietzeit von 10 Jahren abgeschlossen und sind mit Mietverlängerungsoptionen ausgestattet. Die ausgewiesenen Werte beinhalten keine Mietverlängerungsoptionen. Die Leasingraten basieren dabei zum Teil auf variablen und zum Teil auf festen Mietzinsen. Der Anstieg der Verpflichtungen aus operativem Leasing resultiert in erster Linie aus der expansionsbedingten Ausweitung des Vertragsbestandes. Die Mindestleasingzahlungen aus operativem Leasing belaufen sich für das Geschäftsjahr auf 239,9 Millionen Euro (Vorjahr: 210,0 Millionen Euro). Bedingte Leasingzahlungen liegen nicht vor. B) GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERTE Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 132,2 Millionen Euro (Vorjahr: 76,7 Millionen Euro) entfallen auf Unterschiedsbeträge, die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergeben, und mit 38,5 Millionen Euro (Vorjahr: 38,5 Millionen Euro) auf übernommene Geschäfts- oder Firmenwerte aus Einzelabschlüssen. Gemäß den Regelungen des IAS 36 werden bestehende Geschäfts- oder Firmenwerte mindestens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Geschäfts- oder Firmenwerte aus Unternehmenserwerben werden dabei auf Ebene der rechtlichen Einheit zugeordnet. Ebenso wie im Rahmen der Werthaltigkeitstests für das Anlagevermögen wird der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit dem erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit gegenübergestellt, wobei der erzielbare Betrag als Nutzwert definiert ist, der sich auf Basis diskontierter künftiger Zahlungsströme aus der internen Planungsrechnung ermittelt. Sensitive Planungsprämissen sind dabei das Umsatzwachstum, die Rohertragserwartungen, Einschätzungen über Investitionen in das Filialnetz sowie die Personalaufwandsquote. Die Planungsrechnungen beziehen sich auf einen detaillierten Planungszeitraum von 10 Jahren, was dem standardisierten Planungssystem der Gesellschaften entspricht, und einer daran anschließenden konstanten ewigen Rente. Dabei liegen der Berechnung eine risikoadjustierte Wachstumsrate und ein Zinssatz von 10,75 Prozent vor Steuern zu Grunde. Die Durchführung der Werthaltigkeitstests von Geschäfts- oder Firmenwerten hat im abgelaufenen Geschäftsjahr zu außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von 0,1 Millionen Euro geführt (Vorjahr: 0,0 Millionen Euro). Unter den immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer sind mit dem Mietrecht verbundene Standortvorteile, die vom Vormieter entgeltlich erworben worden sind, aktiviert. Die Nutzungsdauer dieser Vermögenswerte ist unabhängig von der Laufzeit des Mietvertrages. KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

125 Wesentliche Geschäfts- oder Firmenwerte sowie immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer bestanden zum Bilanzstichtag für nachfolgende zahlungsmittelgenerierende Einheiten: Buchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte sowie immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer je zahlungsmittelgenerierender Einheit Geschäfts- oder Firmenwert Geschäfts- oder Firmenwert Gesellschaft Einzelabschluss immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer Kapitalkonsolidierung Einzelabschluss Kapitalkonsolidierung immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer Parfümerie Douglas West GmbH & Co. KG, Hagen 4,8 4,8 HELA Kosmetik Handels GmbH & Co. Parfümerie KG, München 4,1 Parfümerie Douglas Ges.m.b.H., Wien 2,4 2,4 Parfumerie Douglas France S.A., Lille 21,9 29,9 13,2 22,2 29,9 14,3 Douglas Spain S.A., Madrid 18,7 18,7 Profumerie Douglas S.P.A., Bologna 4,8 OOO Douglas Rivoli, Moskau 3,8 3,8 S.I.A. Douglas Baltic, Riga 7,5 Thalia Holding GmbH, Hagen 26,1 12,9 Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH, Hagen 5,3 0,7 5,0 Reinhold Gondrom GmbH & Co. KG, Kaiserslautern 0,5 14,0 0,5 14,0 Buch & Kunst Gruppe, Dresden 20,0 Grüttefien GmbH, Varel 4,2 Sonstige 2,2 2,2 2,2 1,2 0,4 38,5 132,2 15,6 38,5 76,7 17,1

126 16. LATENTE STEUERN Latente Steuern wurden auf Unterschiede zwischen IFRS-Buchwert und steuerlichem Buchwert gebildet und entfallen wie folgt auf die einzelnen Bilanzposten: Aktivwert Passivwert Aktivwert Passivwert Immaterielle Vermögenswerte 5,4 0,1 8,7 0,4 Sachanlagen 6,5 11,2 9,9 11,2 Vorräte 0,4 1,7 0,4 0,6 Finanzielle Vermögenswerte 0,7 0,4 1,9 2,6 Sonstige Vermögenswerte 0,4 2,5 0,0 0,0 Rückstellungen 9,3 1,5 10,0 3,4 Finanzielle Verbindlichkeiten 0,0 0,4 2,8 0,0 Sonstige Verbindlichkeiten 5,2 1,2 2,9 0,0 Kapitalrücklage 0,0 0,3 0,0 0,3 Verlustvorträge 4,6 0,0 5,3 0,0 Summe 32,5 19,3 41,9 18,5 Saldierung -8,7-8,7-10,9-10,9 Bilanzwert 23,8 10,6 31,0 7,6 17. VORRÄTE in Mio Fertige Erzeugnisse und Waren 586,8 534,0 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11,4 9,9 Geleistete Anzahlungen auf Waren 0,4 0,9 598,6 544,8 Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Wertminderungen auf den Nettoveräußerungswert in Höhe von 20,4 Millionen Euro (Vorjahr: 16,7 Millionen Euro) auf die Vorräte vorgenommen. 18. FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten im Wesentlichen Abrechnungsforderungen gegenüber Kreditkartenorganisationen sowie gegenüber Douglas Card-Kunden. Hiervon wurden aufgrund von Ausfallrisiken insgesamt 0,4 Millionen Euro wertberichtigt. Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Forderungen sind sofort fällig und werden nicht verzinst und unterliegen daher keinem Zinsrisiko. Der Buchwert der Forderungen entspricht im Wesentlichen dem beizulegenden Zeitwert. KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

127 19. FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE davon mit einer Restlaufzeit von davon mit einer Restlaufzeit von in Mio bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr Übrige Beteiligungen 2,6 2,6 Sonstige Ausleihungen 3,4 3,1 Wertpapiere 0,6 0,4 1,6 0,4 Finanzieller Vermögenswert aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten 4,4 Sonstige finanzielle Forderungen 115,5 0,2 96,0 0,3 120,5 6,6 97,6 6,4 Die übrigen Beteiliungen stellen Finanzinvestitionen in nicht notierte Eigenkapitalinstrumte dar, die zu Anschaffungskosten bewertet werden. Die Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes ist nicht möglich, da kein Marktwert für diese Instrumente verfügbar ist und aufgrund abweichender Stichtage keine aktuellen Finanzinformationen vorliegen. Auch die Angabe einer Schätzbandbreite ist nicht möglich. Sonstige Ausleihungen wurden mit einem festen Zinssatz von 6,8 Prozent und einer Laufzeit bis zum 30. November 2010 ausgegeben. Bei den Wertpapieren handelt es sich um zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere, die mit ihrem beizulegenden Zeitwert bilanziert werden. Die Änderungen des beizulegenden Zeitwertes werden dabei erfolgsneutral in einer separaten Komponente des Eigenkapitals erfasst. Die sonstigen finanziellen Forderungen beinhalten mit einem Betrag von 0,8 Millionen Euro (Vorjahr: 0,8 Millionen Euro) Forderungen gegen assoziierte Unternehmen, Unternehmen, an denen sonstige Beteiligungen gehalten werden, und Unternehmen, die quotal in den Konzernabschluss einbezogen werden. Des Weiteren enthält diese Position Ansprüche auf Rückvergütungen und Bonusforderungen in Höhe von 82,7 Millionen Euro (Vorjahr: 66,5 Millionen Euro) sowie Sollsalden auf Lieferantenkonten in Höhe von 9,3 Millionen Euro (Vorjahr: 10,0 Millionen Euro) und Forderungen im Rahmen von Mietverhältnissen von 10,2 Millionen Euro (Vorjahr: 6,0 Millionen Euro). Darüber hinaus ist in den sonstigen finanziellen Forderungen ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von 5,1 Millionen Euro enthalten, das variabel zu EURIBOR zuzüglich einer Marge verzinst wird. Alle übrigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte werden nicht verzinst. Die Buchwerte der sonstigen finanziellen Vermögenswerte entsprechen im Wesentlichen den beizulegenden Zeitwerten. Im Vorjahr wurden Forderungen in Höhe von 9,7 Millionen Euro gegenüber dem Geldentsorger Heros im Zusammenhang mit dessen Insolvenz abgeschrieben. Für die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögenswerte bestehen keine Einschränkungen der Verfügungsrechte.

128 20. SONSTIGE VERMÖGENSWERTE Die sonstigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungsposten. 21. LIQUIDE MITTEL Den größten Posten innerhalb der liquiden Mittel bilden Guthaben bei Kreditinstituten. Außerdem sind Schecks und Kassenbestände enthalten. Eine detaillierte Analyse der Veränderung ist der Kapitalflussrechnung zu entnehmen. 22. EIGENKAPITAL GEZEICHNETES KAPITAL Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag ,00 Euro. Es ist in nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Der rechnerische Nennwert je Aktie beträgt 3,00 Euro. Die auf den Inhaber lautenden Stückaktien sind für das Geschäftsjahr 2006/07 voll stimm- und dividendenberechtigt und sind zum Handel und zur amtlichen Notierung an vier deutschen Wertpapierbörsen zugelassen. Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt. Das gezeichnete Kapital entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt: in Mio Gezeichnetes Kapital Stand 01. Oktober 2006 Mio 117,5 Stück Ausgabe von Belegschaftsaktien Mio 0,1 Stück Stand 30. September 2007 Mio 117,6 Stück Die Hauptversammlung vom 14. März 2007 hat den Vorstand gemäß 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 13. September 2008 eigene Aktien bis zu 10 vom Hundert des Grundkapitals zu erwerben. Von dieser Ermächtigung wurde kein Gebrauch gemacht. Das Ergebnis je Aktie errechnet sich, indem der Jahresüberschuss durch die Zahl der im Berichtsjahr durchschnittlich ausstehenden Aktien dividiert wird. Letztere sind im Geschäftsjahr 2006/07 durch die Ausgabe von Belegschaftsaktien auf gestiegen (Vorjahr: ). GENEHMIGTES KAPITAL I Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juni 2003 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 25,0 Millionen Euro in der Zeit bis zum 24. Juni 2008 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bareinlage oder Sacheinlage zu erhöhen. KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG Dabei ist den Aktionären bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlage ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre bis zum Nennbetrag von insgesamt 12,5 Millionen Euro zum Zwecke des Erwerbes von Unternehmen oder von Beteiligungen an

129 Unternehmen auszuschließen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die Bedingung der Aktienausgabe und die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem genehmigten Kapital festzulegen. Das Genehmigte Kapital I wurde bisher nicht genutzt. GENEHMIGTES KAPITAL II Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juni 2003 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 24. Juni 2008 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bareinlage einmalig oder mehrmals um bis zu 1,5 Millionen Euro zu erhöhen. Dabei kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre ausschließen, um die neuen Stückaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens auszugeben. Über die Ausgabe der neuen Stückaktien und die Bedingung der Ausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates. Einschließlich der im Berichtsjahr an die Belegschaft ausgegebenen Aktien (entspricht einem Grundkapital von ,00 Euro) wurde das Genehmigte Kapital II bisher in Höhe von insgesamt 0,6 Millionen Euro in Anspruch genommen. Im November 2007 wurden weitere Stück Belegschaftsaktien zum Preis von 25,00 Euro ausgegeben. Diese sind für das Berichtsjahr dividendenberechtigt. KAPITALRÜCKLAGE In der Kapitalrücklage werden Unterschiedsbeträge zwischen dem Nominalwert der Aktie und den Zahlungen der Aktionäre bei der Ausgabe von Aktien ausgewiesen. Der Kapitalrücklage wurden Aufgelder aus der Kapitalerhöhung für Belegschaftsaktien in Höhe von 0,7 Millionen Euro zugeführt. GEWINNRÜCKLAGEN in Mio Andere Gewinnrücklagen 301,2 253,1 Gesetzliche Rücklage 0,3 0,3 Rücklage für die Bewertung von Minderheitenoptionen (IAS 32) 2,8 2,6 Rücklage für die Bewertung von Sicherungsinstrumenten 4,8 1,2 Rücklage für erfolgsneutral erfasste latente Steuern -1,5-0,3 Rücklage für Währungsumrechnungsdifferenzen -2,6-2,5 305,0 254,4 Die Gewinnrücklagen beinhalten die erfolgsneutralen Bewertungseffekte sowie die daraus resultierenden latenten Steuern aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten, die zu Sicherungszwecken eingesetzt worden sind und als qualifiziertes Sicherungsinstrument gemäß IAS 39 fungieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte ein Betrag aus der Bewertung von Cash Flow Hedges in Höhe von insgesamt 3,6 Millionen Euro (Vorjahr: 1,6 Millionen Euro) die Gewinnrücklagen. Korrespondierend dazu sind latente Steuern in Höhe von 1,1 Millionen Euro (Vorjahr: 0,6 Millionen Euro) ebenfalls erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Aufgrund der Veräußerung eines Sicherungsinstrumentes wurde ein Betrag in Höhe von 0,5 Millionen Euro aus dem Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung des laufenden Geschäftsjahres übertragen. Wertschwankungen derivativer Finanzinstrumente, bei denen kein Sicherungszusammenhang besteht, werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich dies auf einen Betrag in Höhe von 1,2 Millionen Euro (Vorjahr: 2,6 Millionen Euro).

130 AUSGLEICHSPOSTEN FÜR ANTEILE IN FREMDBESITZ Ausgewiesen werden die auf andere Gesellschafter entfallenden Anteile an konsolidierten Gesellschaften. Aufgrund der Vorschriften des IAS 32 waren in der Eröffnungsbilanz Anteile von Gesellschaftern, die über ein Andienungsrecht oder die Möglichkeit der Kündigung mit Zeitwertabfindung verfügen, in Finanzverbindlichkeiten umzuqualifizieren und zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren. Die verbliebenen Beträge entfallen damit auf die Douglas Expansion, Clermont-Ferrand/Frankreich. FEHLERKORREKTUR Wie im Geschäftsbericht des Vorjahres beschrieben, waren in einer Konzerngesellschaft nachträglich Änderungen der Bilanzansätze zum 1. Oktober 2005 vorzunehmen. Entsprechend wurden die Vergleichswerte der Bilanz zum 30. September 2006 angepasst. Sie betrafen folgende Posten: Die Fehlerkorrektur beim Sachanlagevermögen betrug -0,6 Millionen Euro, im Vorratsvermögen 0,1 Millionen Euro, bei den Steuerforderungen -0,5 Millionen Euro und bei den finanziellen Vermögenswerten 5,3 Millionen Euro. Auf der Passivseite betrug die Fehlerkorrektur im Eigenkapital 3,2 Millionen Euro, bei den sonstigen Rückstellungen 1,3 Millionen Euro, bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,1 Millionen Euro und bei den Steuerverbindlichkeiten -0,3 Millionen Euro. GEWINNVERWENDUNG Die Dividendenausschüttung der DOUGLAS HOLDING AG richtet sich nach dem handelsrechtlichen Jahresabschluss der Gesellschaft. Aus dem dort für das Geschäftsjahr 2005/06 ausgewiesenen Bilanzgewinn von 44,0 Millionen Euro wurde gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 14. März 2007 eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie, das sind insgesamt 43,1 Millionen Euro, an die Aktionäre ausgeschüttet. Der Restbetrag von 0,9 Millionen Euro wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn der DOUGLAS HOLDING AG des Geschäftsjahres 2006/07 von 44,0 Millionen Euro eine Ausschüttung von 1,10 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie, also insgesamt 43,2 Millionen Euro, zu beschließen. Der Restbetrag von 0,8 Millionen Euro soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 23. PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN Pensionsrückstellungen werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und laufenden Leistungen an Mitarbeiter und frühere Mitarbeiter und deren Hinterbliebene gebildet. Die Bilanzierung dieser Verpflichtungen wird dabei entsprechend den Vorschriften von IAS 19 vorgenommen. Die Bewertung erfolgt auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten unter Verwendung der nachfolgend dargestellten Parameter Rechnungszinssatz 5,25% 4,5% Anwartschaftsdynamik 3,0% 3,0% Anstieg Verbraucherpreisindex 2,0% 2,0% KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG Die erwartete Rendite auf das Planvermögen liegt zwischen 4 Prozent und 5 Prozent. Als biometrische Rechnungsparameter wurden die Richttafeln von Dr. Heubeck aus dem Jahre 2005 oder vergleichbare länderspezifische Sterbetafeln zu Grunde gelegt. Die Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste erfolgt unter Anwendung des 10 Prozent-Korridoransatzes. Danach werden versicherungsmathematische

131 Gewinne und Verluste nur dann erfolgswirksam erfasst, soweit sie 10 Prozent des Verpflichtungsbetrages überschreiten. Der den Korridor übersteigende Betrag wird dann ü- ber die durchschnittliche Restdienstzeit der Anwärter verteilt. Die betriebliche Altersversorgung im DOUGLAS-Konzern basiert im Wesentlichen auf leistungsorientierten Pensionszusagen. Bei der Parfumerie Douglas Nederland B.V. besteht ein so genannter Multi-Employer- Plan, der grundsätzlich als leistungsorientiert zu qualifizieren ist. Mangels Verfügbarkeit der erforderlichen Informationen wird dieser Plan allerdings als beitragsorientiert klassifiziert. Der in diesem Zusammenhang angefallene Aufwand für Altersversorgung beläuft sich auf 1,0 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2006/07 (Vorjahr: 1,0 Millionen Euro). Überleitung Defined Benefit Obligation (DBO) zu passivierter Verpflichtung nicht nicht kapitalgedeckte kapitalgedeckte kapitalgedeckte kapitalgedeckte in Mio Verpflichtung Verpflichtung Verpflichtung Verpflichtung DBO 26,1 9,0 28,3 10,8 nicht berücksichtigte versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 0,6 0,5-2,0-0,2 Marktwert des Planvermögens 8,1 9,1 passivierte Verpflichtung 26,7 1,4 26,3 1,5 Überleitung DBO 2006/ /06 nicht nicht kapitalgedeckte kapitalgedeckte kapitalgedeckte kapitalgedeckte in Mio Verpflichtung Verpflichtung Verpflichtung Verpflichtung DBO ,3 10,8 28,5 10,1 versicherungsmathematische Gewinne/Verluste -2,9-1,6-0,7-0,2 Dienstzeitaufwand 0,6 0,3 0,6 0,6 Zinsaufwand 1,2 0,2 1,1 0,3 Rentenzahlungen -1,2-0,4-1,2 Währungsumrechnungsdifferenzen -0,2 Konsolidierungskreisänderungen 0,1-0,1 DBO ,1 9,0 28,3 10,8 Pensionsaufwand in Mio nicht kapitalgedeckte Verpflichtung 2006/ /06 kapitalgedeckte Verpflichtung nicht kapitalgedeckte Verpflichtung kapitalgedeckte Verpflichtung Dienstzeitaufwand 0,6 0,3 0,6 0,5 Zinsaufwand 1,2 0,2 1,1 0,2 Amortisation versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste -0,1 erwartete Erträge aus Planvermögen 0,2 0,2 Pensionsaufwand der Periode 1,7 0,3 1,7 0,5

132 Entwicklung des Planvermögens in Mio 2006/ /06 Planvermögen ,1 8,5 erwarteter Ertrag aus Planvermögen 0,2 0,2 versicherungsmathematische Gewinne/Verluste -1,3-0,2 Beiträge 0,4 0,6 Auszahlungen -0,3 0,0 Planvermögen ,1 9,1 24. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungsspiegel langfristig in Mio Verpflichtungen aus dem Personalbereich Rückstellungen für Kaufpreisrenten Verpflichtungen aus dem Immobilienbereich Sonstige Rückstellungen Gesamt ,8 0,9 1,9 0,9 20,5 Inanspruchnahme -1,5 0,0-1,9 0,0-3,4 Auflösung -0,1 0,0-0,1 0,0-0,2 Zuführungen 0,9 0,0 0,8 0,4 2,1 Umbuchungen -0,2 0,0 1,2 0,2 1,2 Veränderungen des Konsolidierungskreises 0,1 0,0-0,2 0,0-0, ,0 0,9 1,7 1,5 20,1 Rückstellungsspiegel kurzfristig in Mio Verpflichtungen aus dem Personalbereich Sonstige kurzfristige Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: Verpflichtungen aus dem Immobilienbereich Sonstige Rückstellungen Gesamt ,9 3,9 37,2 94,0 Inanspruchnahme -44,6-0,8-20,4-65,8 Auflösung -2,2-2,7-8,0-12,9 Zuführungen 55,8 4,0 37,8 97,6 Umbuchungen 0,1-1,2-0,2-1,3 Veränderungen des Konsolidierungskreises -0,8 1,3-1,3-0, ,2 4,5 45,1 110,8 in Mio Noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen 27,3 22,3 Zinsen 2,8 3,9 Prozesskosten 1,5 2,8 Jahresabschlusskosten 0,6 0,6 Aufsichtsratsvergütung 0,6 0,6 Übrige 12,3 7,0 45,1 37,2 KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG Aufgrund des Zeitablaufs wurden abgezinste Beträge um 0,3 Millionen Euro erhöht und als Zinsaufwand erfasst. Zinsaufwendungen in Höhe von 0,2 Millionen Euro sind durch die Zinssatzänderung als Zinsaufwand erfasst worden

133 25. FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN Restlaufzeit Restlaufzeit in Mio davon bis 1 Jahr davon 1 bis 5 Jahren davon mehr als 5 Jahre davon bis 1 Jahr davon 1 bis 5 Jahren davon mehr als 5 Jahre Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Gutscheinverbindlichkeiten sowie Rechnungsabgrenzungsposten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 359,2 130,4 129,2 99,6 356,8 141,1 135,3 80,4 Erhaltene Anzahlungen 1,3 1,3 0,9 0,9 Wechselverbindlichkeiten 14,4 14,4 13,1 13,1 Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9,3 9,3 7,7 7,7 Finanzielle Verbindlichkeiten aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten 0,6 0,6 1,0 1,0 Finanzielle Verbindlichkeiten aus Minderheitenoptionen 103,6 103,6 101,6 101,6 Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 15,6 15,0 0,6 11,1 11,1 504,0 274,6 129,8 99,6 492,2 276,5 135,3 80,4 Verbindlichkeiten aus der Bewertung von Minderheitenoptionen betreffen mit Kündigungs- und Andienungsrechten versehene Anteile von Minderheitsgesellschaftern. 26. SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN

134 27. ANGABEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG Entsprechend den Vorschriften von IAS 7 ist die Kapitalflussrechnung nach Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit gegliedert. Auswirkungen von Veränderungen im Konsolidierungskreis sind dabei eliminiert; ihr Einfluss auf den Finanzmittelbestand wird ebenso wie der Einfluss von Wechselkursänderungen gesondert gezeigt. Im Berichtsjahr wurde die Zuordnung der nicht zahlungswirksamen Steueraufwendungen sowie der entsprechenden Verbindlichkeiten neu zugeordnet. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen: in Mio Kurzfristige Wertpapiere 0,6 1,6 Liquide Mittel 166,9 224,6 167,5 226,2 Aus quotal konsolidierten Unternehmen sind 0,0 Millionen Euro (30. September 2006: 0,0 Millionen Euro) im Finanzmittelbestand enthalten. Auswirkungen aus Käufen und Verkäufen von konsolidierten Unternehmen sind unter den Erläuterungen zur Konsolidierung dargestellt. 28. ANGABEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNG Die Segmentberichterstattung ist entsprechend den Vorschriften des IAS 14 erstellt worden. Die Segmentierung folgt der internen Berichtsstruktur des Konzerns. Das primäre Segmentierungsformat stellt dabei auf die Geschäftsfelder des DOUGLAS- Konzerns ab. Das sekundäre Berichtsformat segmentiert nach geographischen Regionen. Die Segmentberichterstattung erfolgt in Übereinstimmung mit den Ansatz- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses. Die Verrechnungen zwischen den Segmenten erfolgen zu Preisen, wie sie auch mit fremden Dritten erfolgt wären. Im Rahmen der Werthaltigkeitstests wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Impairments in Höhe von 3,6 Millionen Euro (Vorjahr: 1,8 Millionen Euro) erfasst. Dabei wurden im Segment Parfümerien außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 3,6 Millionen Euro (Vorjahr: 1,7 Millionen Euro) vorgenommen. Im Segment Schmuck wurden Impairments in Höhe von 0,0 Millionen Euro (Vorjahr: 0,1 Millionen Euro) vorgenommen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insgesamt Impairments in Höhe von 0,9 Millionen Euro (Vorjahr: 1,1 Millionen Euro) zurückgenommen. Davon entfielen 0,5 Millionen auf das Segment Parfümerien (Vorjahr: 0,1 Millionen Euro) und 0,4 Millionen Euro (Vorjahr: 0,0 Millionen Euro) auf das Segment Mode. Auf das Segment Schmuck entfielen im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Rücknahmen von Impairments (Vorjahr: 1,0 Millionen Euro). KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

135 SEGMENTABGRENZUNG Der DOUGLAS-Konzern gliedert sich im Rahmen der primären Segmentabgrenzung in fünf operative Geschäftsbereiche, die einzeln als Segmente dargestellt werden. Der Bereich Dienstleistungen wurde mit den Überleitungswerten zusammengefasst. Im Rahmen der sekundären Berichtsstruktur wird die Abgrenzung anhand der geographischen Regionen Deutschland, Europa und USA vorgenommen. SEGMENTERGEBNIS Neben dem Ergebnis vor Steuern (EBT) als Segmentergebnis werden auch die Kennzahlen EBITDA und EBIT für die Segmente angegeben. SEGMENTVERMÖGEN UND -FREMDKAPITAL Die Vermögensposten der Konzernbilanz wurden den einzelnen Segmenten sachgerecht zugeordnet. Segmentvermögen und Segmentfremdkapital beziehen sich jeweils auf das EBT und sind daher nicht um Finanzierungspositionen bereinigt. Beim Fremdkapital wurden die in der Konzernbilanz enthaltenen Verbindlichkeiten um die von der DOUGLAS HOLDING AG an die einzelnen Tochtergesellschaften ausgereichten Kredite erhöht und danach verursachungsgerecht auf die einzelnen Segmente verteilt. Die sich daraus ergebenden Korrekturen der Konzernbilanz werden in der Überleitungsspalte eliminiert. INVESTITIONEN Die Investitionen der Segmentberichterstattung beziehen sich auf die Zugänge der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen. 29. MANAGEMENT DER FINANZWIRTSCHAFTLICHEN RISIKEN Das Finanzmanagement der DOUGLAS HOLDING AG ist für die Finanzierung des DOUGLAS-Konzerns verantwortlich und unterstützt die Entscheidungsträger der in- und ausländischen Konzerngesellschaften bei allen finanzwirtschaftlichen Fragestellungen. Der einheitliche Auftritt der DOUGLAS-Gruppe ermöglicht zum einen eine Verbesserung der Konditionen an den Finanzmärkten, zum anderen werden durch die Bündelung der Finanzvolumina aller inländischen Konzerngesellschaften im Rahmen eines Cash- Management-Systems die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal genutzt. Die für den DOUGLAS-Konzern relevanten finanzwirtschaftlichen Risiken wie Liquiditätsrisiken, Zinsänderungsrisiken, Ausfallrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden adäquat durch das Finanzmanagement der DOUGLAS HOLDING AG gesteuert und überwacht. LIQUIDITÄTSRISIKEN Die langfristige Unternehmensfinanzierung des DOUGLAS-Konzerns wird durch die solide Eigenmittelausstattung sowie die zur Verfügung stehenden Bankdarlehen gesichert. Unterstützt wird dies durch die laufenden, stabilen Cash Flows der operativen Konzerngesellschaften. Im September 2007 hat die DOUGLAS HOLDING AG den Vertrag über einen syndizierten Kredit in Höhe von 500,0 Millionen Euro unterzeichnet, auf den im Abschnitt Finanzielle Schulden näher eingegangen wird. Hierdurch ist für mindestens fünf Jahre in ausreichender Höhe die Kreditversorgung sichergestellt.

136 Alle inländischen Tochtergesellschaften des DOUGLAS-Konzerns sind an ein Cash- Management-System (Cash-Pooling) angebunden. Durch die Zusammenfassung der Finanzvolumina werden kurzfristige Liquiditätsüberschüsse einzelner Konzerngesellschaften zur Finanzierung des Geldbedarfs anderer Konzerngesellschaften genutzt. Dies trägt zu einer Reduzierung des Fremdfinanzierungsvolumens und einer Optimierung der Geldanlagen bei und hat somit positive Auswirkungen auf das Zinsergebnis im Konzern. ZINSÄNDERUNGSRISIKEN Zinsänderungsrisiken entstehen durch Schwankungen der Zinssätze an den Geld- und Kapitalmärkten sowie durch marktbedingte Änderungen der Wechselkurse. Um die Zinsänderungsrisiken im DOUGLAS-Konzern bei der Refinanzierung zu minimieren, wurden langfristige Kredite zu Festzinssätzen aufgenommen sowie variabel verzinsliche Darlehen durch den Abschluss von Zinsswaps gesichert. Die folgenden Zinsswaps sind am Bilanzstichtag zur Risikoreduzierung eingesetzt: Fair Values Fair Values Finanzielle Vermögenswerte Finanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Vermögenswerte Finanzielle Verbindlichkeiten Bezugsbetrabetrag Bezugs- in Mio Zinsswaps 207,6 4,4 0,6 142,7 1,1 2,1 davon innerhalb Cash Flow Hedges 151,4 4,4 0,0 86,5 1,1 0,3 davon nicht in einer Hedge-Beziehung 56,2 0,0 0,6 56,2 0,0 1,8 Die aus den Swaps resultierenden Zahlungen erfolgen zu den jeweiligen Zinsanpassungsterminen, so dass sich die Liquiditätswirkung der Swaps auf die Laufzeit verteilt. Das Anlageportfolio des DOUGLAS-Konzerns besteht aufgrund des zyklischen Geschäftsverlaufes der operativen Tochtergesellschaften aus kurzfristigen, nicht spekulativen Anlagen mit überschaubarem Zinsrisiko. Zum Bilanzstichtag waren 104,1 Millionen Euro kurzfristig zu Zinssätzen zwischen 4,0 Prozent und 4,69 Prozent angelegt. WÄHRUNGSRISIKEN Währungsrisiken sind innerhalb des DOUGLAS-Konzerns nur in geringem Umfang vorhanden, da im Geschäftsjahr 2006/07 rund 92 Prozent der Konzernumsätze in Euro erwirtschaftet wurden und die Wareneinkäufe fast ausschließlich in Euro erfolgten. Zur Absicherung der verbleibenden Währungsrisiken überprüft das Finanzmanagement der DOUGLAS HOLDING AG regelmäßig die Währungspositionen des DOUGLAS- Konzerns und analysiert die Vor- und Nachteile des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten. AUSFALLRISIKEN Durch den Ausfall eines Bankenpartners, insbesondere durch Zahlungsunfähigkeit im Rahmen von Geldanlagen oder bei positiven Marktwerten aus Derivaten, kann ein Ausfallrisiko entstehen. Diesem Risiko begegnet der DOUGLAS-Konzern indem Geschäftsabschlüsse sowohl von Geldanlagen als auch von Finanzinstrumenten ausschließlich mit erstklassigen Banken erfolgen. Gleichzeitig wird das Volumen auf mehrere Kontrahenten verteilt, um Konzentrationsrisiken zu vermeiden. KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

137 RISIKEN AUS ZAHLUNGSSTROMSCHWANKUNGEN Die Änderung des zukünftigen Zinsniveaus kann bei variabel verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten zu Zahlungsstromschwankungen führen. Da der überwiegende Teil der ausstehenden Bankdarlehen des DOUGLAS-Konzerns entweder Festsatzkredite oder durch den Einsatz von Zinsswaps abgesicherte variabel verzinsliche Darlehen sind, hat die DOUGLAS-Gruppe keine nennenswerten Risiken aus Zahlungsstromschwankungen. FINANZIELLE SCHULDEN Mit Wirkung vom 24. September 2007 hat die DOUGLAS HOLDING AG einen syndizierten Kredit mit einem Volumen von 500,0 Millionen Euro bei einem internationalen Bankenkonsortium aufgenommen. Die Laufzeit dieser revolvierenden Kreditfazilität beträgt fünf Jahre mit zwei Verlängerungsoptionen von je einem Jahr ( ). Inanspruchnahmen werden mit EURIBOR +25 Basispunkten abgerechnet, wobei die Marge fest für die Laufzeit vereinbart ist. Die Bereitstellungsprovision für den nicht genutzten Teil der Linie beträgt 30 Prozent der Marge. Zum Bilanzstichtag wurde diese Linie noch nicht in Anspruch genommen. Der kurzfristige Finanzierungsbedarf des DOUGLAS-Konzerns wurde bisher durch bilaterale Bankkreditlinien gedeckt. Zum Bilanzstichtag 30. September 2007 stand der syndizierte Kreditrahmen von 500,0 Millionen Euro voll umfänglich zur Verfügung, so dass die bislang ungenutzten bilateralen Kreditlinien sukzessive auslaufen werden. Die Inanspruchnahme bilateraler Kreditlinien betrug 83,6 Millionen Euro (Vorjahr: 106,8 Millionen Euro), die des syndizierten Kredits 0,0 Millionen Euro. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) per Ursprungsbetrag in Nominalwerte Buchwerte Fair Values Währung Mio Währung in Mio in Mio in Mio EUR 325,1 325,1 255,2 251,8 CHF 42,2 25,4 20,4 20,7 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) per Ursprungsbetrag in Nominalwerte Buchwerte Fair Values Währung Mio Währung in Mio in Mio in Mio EUR 281,6 281,6 227,5 225,1 CHF 42,2 26,6 22,4 23,2 Die Fälligkeitsstruktur der Bankdarlehen stellt sich wie folgt dar: Währung Restlaufzeit Buchwerte in Mio Buchwerte in Mio EUR bis 1 Jahr 45,8 33,3 1 bis 5 Jahre 109,8 113,9 über 5 Jahre 99,6 80,4 CHF bis 1 Jahr 1,0 1,0 1 bis 5 Jahre 19,4 21,4 über 5 Jahre 0,0 0,0

138 Die durchschnittlichen Zinssätze der Bankdarlehen lauten: 2006/ /06 EUR CHF EUR CHF festverzinslich 4,10% 3,90% 4,15% 3,90% variabel verzinslich 4,64% - 3,52% - Die Unabhängigkeit von einzelnen Kreditinstituten ist dadurch gewährleistet, dass der Anteil einer einzelnen Bank am gesamten Volumen der kurz-, mittel- und langfristigen Bankverbindlichkeiten 20 Prozent nicht übersteigt. Somit ist das Kreditgeberausfallrisiko für den DOUGLAS-Konzern auf ein Minimum begrenzt. 30. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER MINDERHEITSGESELLSCHAFTERN Gegenüber Minderheitsgesellschaftern verschiedener Tochtergesellschaften bestehen Verpflichtungen, deren Anteile zu erwerben. Weiterhin bestehen bei einer Personengesellschaft Kündigungsrechte mit der Konsequenz einer Abfindung zum Zeitwert. Gemäß IAS 32 sind diese Verpflichtungen als finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren. Dazu wurden die einzelnen Verpflichtungen entsprechend den jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen bewertet. Daraus ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Verpflichtungsumfang von 103,6 Millionen Euro gegenüber 101,6 Millionen Euro im Vorjahr. Anteilige Ergebnisse in Höhe von 8,0 Millionen Euro (Vorjahr: 8,1 Millionen Euro), die im Finanzaufwand enthalten sind, erhöhten die Verpflichtungen, Ausschüttungen in Höhe von 5,1 Millionen Euro (Vorjahr: 5,9 Millionen Euro) minderten die Beträge. Darüber hinaus ergaben sich bewertungsbedingte Anpassungen von 15,3 Millionen Euro (Vorjahr: 8,6 Millionen Euro). Des Weiteren ergaben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Veränderungen des Konsolidierungskreises und Kapitaleinzahlungen Minderungen der Verbindlichkeit in Höhe von insgesamt 16,1 Millionen Euro (Vorjahr: 2,1 Millionen Euro). 31. SONSTIGE ANGABEN SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Das Bestellobligo für genehmigte Investitionsmaßnahmen in Sachanlagen beläuft sich auf rund 44,8 Millionen Euro (Vorjahr: 51,9 Millionen Euro). DURCHSCHNITTLICHE ZAHL DER BESCHÄFTIGTEN Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt: 2006/ /06 Kaufmännische und gewerbliche Mitarbeiter Auszubildende KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG Die quotal in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften beschäftigten im Jahresdurchschnitt 20 Arbeitnehmer (2005/06: 18 Arbeitnehmer)

139 ANTEILSBESITZ Der Anteilsbesitz gibt einen Überblick über die wesentlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie weitere Beteiligungen des DOUGLAS-Konzerns. Die vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht. ANGABEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN Der DOUGLAS-Konzern hatte im Geschäftsjahr 2006/07 und im Geschäftsjahr 2005/06 folgende Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Personen aus in der Vergangenheit abgeschlossenen Liefer- und Leistungsbeziehungen: erhaltene Lieferungen und Leistungen erbrachte Lieferungen und Leistungen in Mio 2006/ / / /06 Nahe stehende Unternehmen 1,1 0,6 2,3 1,1 Nahe stehende Personen 12,2 3,2 0,0 0,0 Gesamt 13,3 3,8 2,3 1,1 Die Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen/Personen betragen zum Stichtag 0,0 Millionen Euro (30. September 2006: 3,6 Millionen Euro), die entsprechenden Verbindlichkeiten 9,4 Millionen Euro (30. September 2006: 8,1 Millionen Euro). Die Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Personen erfolgen zu Bedingungen wie unter fremden Dritten. ORGANE Die Gesamtbezüge des Vorstandes der DOUGLAS HOLDING AG sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen: VERGÜTUNG DES VORSTANDES 2006/07 in T erfolgsunabhängig erfolgsbezogen Gesamt Dr. Henning Kreke, Vorsitzender 498,7 844, ,7 Dr. Burkhard Bamberger 465,6 250,0 715,6 Claus Mingers, stellv. Vorsitzender (bis ) 532,2 812, ,1 Gabriele Traude-Stopka 397,1 250,0 647,1 Gesamt 1.893, , ,5 Die Bezüge des Vorstandes im Geschäftsjahr 2005/06 betrugen Tausend Euro. Darin war unter Sonstiges laufender Dienstzeitaufwand aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von 358 Tausend Euro enthalten, der im Berichtsjahr nicht mehr zu den angabepflichtigen Vergütungsbestandteilen zählt. Die Pensionsrückstellungen für Vorstandsmitglieder belaufen sich auf Tausend Euro nach Tausend Euro im Vorjahr. Der Vorjahreswert wurde aufgrund einer geänderten Berücksichtigung der Anwartschaftsdynamisierung angepasst. Für variable Gehaltsbestandteile der Vorstandsmitglieder sind per 30. September Tausend Euro zurückgestellt (Vorjahr: Tausend Euro). Die variablen Bestandteile der Vorstandsbezüge werden ergebnisabhängig ermittelt. Aktienkursorientierte Modelle, wie z.b. Stock Options, existieren nicht.

140 Die Pensionszusagen gegenüber Vorstandsmitgliedern sehen Altersrenten nach Erreichen einer festen Altersgrenze sowie auf Hinterbliebenenleistungen vor. Die Höhe der monatlich zu gewährenden Versorgungsleistungen wird auf Basis eines einkommensunabhängigen Festbetrages von 6.135,50 Euro bei Herrn Dr. Henning Kreke und 766,94 Euro bei Frau Traude-Stopka errechnet. Dieser Betrag erhöht sich für jedes ruhegehaltsfähige Dienstjahr um 5,0 bzw. 10,0 Prozent. Darüber hinaus wird der Betrag in Abhängigkeit von der allgemeinen Entwicklung der Lebenshaltungskosten indexbezogen angepasst. Weitere Zusagen wie Abfindungen, Überbrückungsgelder, Gehaltsfortzahlungen usw. bestehen nicht. An frühere Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen wurden im Berichtsjahr Bezüge in Höhe von 705 Tausend Euro (Vorjahr: 695 Tausend Euro) ausgezahlt. Die Pensionsrückstellungen für frühere Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen betragen Tausend Euro nach Tausend Euro im Vorjahr. Die Gesamtbezüge der übrigen Personen in Schlüsselpositionen des DOUGLAS- Konzerns betrugen im Geschäftsjahr 2006/07 insgesamt Tausend Euro (Vorjahr: Tausend Euro). Die Pensionsrückstellungen für diese Führungskräfte belaufen sich auf 519 Tausend Euro nach 285 Tausend Euro im Vorjahr, während für variable Gehaltsbestandteile per 30. September Tausend Euro zurückgestellt sind (Vorjahr: Tausend Euro). Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates der DOUGLAS HOLDING AG stellen sich wie folgt dar: VERGÜTUNG DES AUFSICHTSRATES 2006/ /06 in T Fix Variabel Gesamt Fix Variabel Gesamt Dr. Dr. h.c. Jörn Kreke, Vorsitzender 47,5 35,0 82,5 47,5 35,0 82,5 Margarete Pinkowski, stellv. Vorsitzende 26,3 26,2 52,5 26,3 26,2 52,5 Prof. Dr. Wolfgang Bernhardt 12,5 17,5 30,0 12,5 17,5 30,0 Detlef Bierbaum 20,0 17,5 37,5 20,0 17,5 37,5 Isabelle Harth 12,5 17,5 30,0 12,5 17,5 30,0 Astrid Kitschler 12,5 17,5 30,0 12,5 17,5 30,0 Henning R. Kreke 12,5 17,5 30,0 12,5 17,5 30,0 Petra Lügger 12,5 17,5 30,0 12,5 17,5 30,0 Dr. h.c. August Oetker 20,0 17,5 37,5 20,0 17,5 37,5 Heinz Schmidt 20,0 17,5 37,5 20,0 17,5 37,5 Dr. Ernst F. Schröder 27,5 17,5 45,0 27,5 17,5 45,0 Elke Vahldiek 20,0 17,5 37,5 20,0 17,5 37,5 Malene Volkers 12,5 17,5 30,0 12,5 17,5 30,0 Dr. Mark Wössner 12,5 17,5 30,0 12,5 17,5 30,0 Christine Wrobel 12,5 17,5 30,0 12,5 17,5 30,0 Sabine Zimmer 12,5 17,5 30,0 12,5 17,5 30,0 Gesamt 293,8 306,2 600,0 293,8 306,2 600,0 KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

141 Für Aufsichtsratsvergütungen sind 600 Tausend Euro (2005/06: 600 Tausend Euro) zurückgestellt, davon sind 294 Tausend Euro fixe und 306 Tausend Euro variable Bestandteile. Für Beratungsleistungen wurden Herrn Heinz Schmidt 23 Tausend Euro (2005/06: 34 Tausend Euro) vergütet. Die variablen Bestandteile der Aufsichtsratsbezüge werden auf Basis der vorgeschlagenen Dividendenausschüttung ermittelt. Aktienkursorientierte Modelle, wie z.b. Stock Options, existieren nicht. TRANSAKTIONEN GEM. 15 A WPHG Dr. Jörn Kreke, Vorsitzender des Aufsichtsrates, hat im Berichtsjahr über eine von ihm beherrschte Gesellschaft insgesamt Stück DOUGLAS-Aktien zu Kursen zwischen 37,60 und 37,83 Euro/Stück erworben. Darüber hinaus hat diese Gesellschaft im Berichtsjahr Stück auf die DOUGLAS-Aktie gezogene Verkaufsoptionen mit Basispreisen zwischen 40,00 und 44,00 Euro/Stück und Fälligkeiten zum 25. Juli und 22. Oktober 2008 in der Preisspanne von 1,00 bis 1,01 Euro/Stück verkauft. Die Dr. August Oetker Finanzierungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mbh, Bielefeld, als nahe stehende juristische Person der Aufsichtsratsmitglieder Dr. August Oetker und Dr. Ernst F. Schröder, hat im Berichtsjahr Stück DOUGLAS-Aktien zu Kursen zwischen 44,54 und 46,93 Euro/Stück erworben. Außerdem wurden insgesamt auf die DOUGLAS-Aktie gezogene Verkaufsoptionen mit Basispreisen zwischen 35,30 und 44,00 Euro/Stück und Fälligkeiten zwischen 12. Oktober 2007 und 23. September 2008 in der Preisspanne von 1,00 bis 1,01 Euro/Stück verkauft. Herr Heinz Schmidt, Mitglied des Aufsichtsrates, hat sowohl persönlich als auch über eine von ihm beherrschte Gesellschaft im Mai 2007 insgesamt Stück DOUGLAS- Aktien zu Kursen zwischen 47,30 und 49,03 Euro/Stück veräußert. AUFWENDUNGEN FÜR HONORARE DES ABSCHLUSSPRÜFERS Der Honoraraufwand für den Konzernabschlussprüfer, Susat & Partner ohg, für das abgelaufene Geschäftsjahr stellt sich gemäß 285 Nr. 17 HGB wie folgt dar: in Mio 2006/ /06 Abschlussprüfung 0,7 0,7 Sonstige Bestätigungs- und Bewertungsleistungen 0,2 0,1 Steuerberatung 0,0 0,0 Sonstige Leistungen 0,0 0,0 Gesamt 0,9 0,8 ERKLÄRUNG NACH 161 AKTG Die DOUGLAS HOLDING AG hat im Dezember 2007 eine aktualisierte Entsprechenserklärung gemäß 161 AktG abgegeben. Diese ist im Internet unter nachzulesen.

142 BEFREIUNGSWAHLRECHTE NACH 264 ABS. 3 BZW. 264 B HGB In Anwendung der 264 Abs. 3 bzw. 264 b HGB verzichten die nachfolgenden inländischen Tochtergesellschaften auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlussunterlagen. B+K Beteiligungs GmbH & Co. KG BMV - Buch & Medien Vertriebsges. mbh Buch & Medien GmbH Christ Juweliere und Uhrmacher seit 1863 GmbH Douglas Corporate Service GmbH Douglas Cosmetics GmbH Douglas GmbH & Co. Objekt Zeil KG Douglas Immobilien GmbH & Co. KG Douglas Informatik & Service GmbH Douglas Leasing GmbH Douglas Media- und Werbeagentur GmbH Douglas Versicherungsvermittlung GmbH HELA Kosmetik Handels GmbH & Co. Parfümerie KG Hussel Geschenkstudio GmbH Hussel Süßwarenfachgeschäfte GmbH inter-moda GmbH IPA Brixner GmbH Kober-Löffler Buchhandelsgruppe GmbH & Co. KG Parfümerie Douglas Mitte GmbH Parfümerie Douglas GmbH Parfümerie Douglas International GmbH Parfümerie Douglas Nord GmbH & Co. KG Parfümerie Douglas Süd GmbH & Co. KG Parfümerie Douglas West GmbH & Co. KG Reinhold Gondrom GmbH & Co. KG René Kern GmbH Thalia Buchhandlung Erich Könnecke GmbH & Co. KG Thalia Holding GmbH Thalia Service GmbH Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH Leipzig Dresden Hagen Hagen Hagen Düsseldorf Pöcking Hagen Hagen Hagen Hagen Hagen München Hagen Hagen Hagen Hagen Mannheim Hagen Hagen Hagen Hagen Hagen Hagen Kaiserslautern Hagen Hamburg Hamburg Hagen Hagen KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

143 Wesentliche Beteiligungen Lfd. Nr. Name und Sitz Konzernanteil in Prozent Eigenkapital in T bzw. in Tsd. Fremdwährung Nettoumsatz in T bzw. in Tsd. Fremdwährung Anzahl Mitarbeiter DOUGLAS HOLDING AG Parfümerien 1. Parfümerie Douglas GmbH, Hagen Parfümerie Douglas Nord GmbH & Co. KG, Hagen Parfümerie Douglas West GmbH & Co. KG, Hagen Parfümerie Douglas Süd GmbH & Co. KG, Hagen IPA Brixner GmbH, Hagen Parfümerie Douglas Mitte GmbH, Hagen HELA Kosmetik Handels GmbH & Co. Parfümerie KG, München Parfümerie Douglas International GmbH, Hagen Parfümerie Douglas Ges.m.b.H., Wien/Österreich Parfumerie Douglas Nederland B.V., Nijmegen/Niederlande Parfumerie Douglas France S.A., Lille/Frankreich Profumerie Douglas S.P.A., Bologna/Italien Parfümerie Douglas S.A., Baar/Schweiz CHF Parfumerie Douglas Inc., Westport/USA USD Douglas Spain S.A., Madrid/Spanien Douglas Portugal Ltd., Lissabon/Portugal Douglas Ungarn Kft., Budapest/Ungarn HUF Douglas Polska SP.z.o.o., Warschau/Polen PLN Parfumerie Douglas Monaco S.A.M., Monaco/Monaco OOO Douglas Rivoli, Moskau/Russland RUB Parfumerija Douglas d.o.o., Maribor/Slowenien Parfumeri Douglas ApS., Kopenhagen/Dänemark DKK Parfumerie Douglas s.r.o., Prag/Tschechien CZK Parfumerie Douglas Slowakia s.r.o., Bratislava/Slowakei SKK Parfümerie Douglas Limited Sirketi, Istanbul/Türkei TRY BCH Retail O.U., Tallinn/Estland EEK SIA BCH Retail, Riga/Lettland LVL UAB BCH Retail, Vilnius/Litauen LTL

144 Lfd. Nr. Name und Sitz Bücher 1) Werte 31. Dezember 2006 Konzernanteil in Prozent Eigenkapital in T bzw. in Tsd. Fremdwährung Nettoumsatz in T bzw. in Tsd. Fremdwährung Anzahl Mitarbeiter 29. Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH, Hagen Thalia Buchh. Erich Könnecke GmbH & Co. KG, Hamburg Kober-Löffler Buchhandelsgruppe GmbH & Co. KG, Mannheim Reinhold Gondrom GmbH & Co. KG, Kaiserslautern Grüttefien GmbH, Varel Buch & Kunst GmbH & Co. KG, Dresden G.D. Baedeker GmbH, Dresden Thalia Buch & Medien GmbH, Linz/Österreich Stauffacher Buchhandlungen AG, Bern/Schweiz CHF Thalia Bücher AG, Basel/Schweiz CHF ZAP*Zur Alten Post AG, Brig/Schweiz CHF buch.de internetstores AG, Münster 1) Schmuck 41. Christ Juweliere und Uhrmacher seit 1863 GmbH, Hagen René Kern GmbH, Hagen Mode 43. Reiner Appelrath-Cüpper Nachf. GmbH, Köln Süßwaren 44. Hussel Süßwarenfachgeschäfte GmbH, Hagen Cerrini Confiserie GmbH, Hagen KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG

145 EHRENVORSITZENDER DR. DR. H.C. GUIDO SANDLER AUFSICHTSRAT DR. DR. H.C. JÖRN KREKE Vorsitzender Kaufmann, Hagen a) Deutsche EuroShop AG, Hamburg b) Lengermann + Trieschmann GmbH & Co. KG, Osnabrück MARGARETE PINKOWSKI* stellv. Vorsitzende kaufmännische Angestellte, Hagen Parfümerie Douglas GmbH, Hagen PROF. DR. WOLFGANG BERNHARDT Unternehmensberater, Baden-Baden a) DA Verlag GmbH, München Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt (Vorsitz) Märkische Verlags- und Druckgesellschaft GmbH, Potsdam (Vorsitz) DETLEF BIERBAUM Bankier, Köln Persönlich haftender Gesellschafter Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA, Köln a) CA Immo AG, Wien DWS Investment GmbH, Frankfurt IVG Immobilien AG, Bonn (Vorsitz) Kölnische Rückversicherungs- Gesellschaft AG, Köln LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein, Münster Monega KAG mbh, Köln Oppenheim Immobilien KAG, Wiesbaden Oppenheim Kapitalanlagegesellschaft mbh, Köln Oppenheim Prumerica Asset Management S.a.r.l., Luxemburg (Vorsitz) Sal. Oppenheim International, Luxemburg Sal Oppenheim jr. & Cie. S.A., Luxemburg SMS GmbH, Düsseldorf Tertia Handelsbeteiligung mbh, Köln ISABELLE HARTH* Sekretärin, München Parfümerie Douglas Süd GmbH & Co. KG, Hagen ASTRID KITSCHLER* Abteilungsleiterin, Dortmund R. Appelrath-Cüpper Nachf. GmbH, Köln HENNING R. KREKE Kaufmann, Schwaig/Nürnberg PETRA LÜGGER* Sachbearbeiterin, Münster Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH, Hagen DR. H.C. AUGUST OETKER Persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, Bielefeld Vorsitzender der Geschäftsführung Dr. Oetker GmbH a) Agrano AG, Allschwill/Schweiz (Vorsitz) Damm S. A., Barcelona/Spanien B. Braun AG, Melsungen b) Martin Braun KG, Hannover (Vorsitz) Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG, Hamburg (Vorsitz) Henkell & Söhnlein Sektkellerei KG, Wiesbaden Chemische Fabrik Budenheim KG, Budenheim HEINZ SCHMIDT Kaufmann, Hagen a) Hagener Versorgungs- und Verkehrs-GmbH, Hagen GS1 Germany GmbH, Köln b) Europart Holding GmbH, Hagen DR. ERNST F. SCHRÖDER Persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, Bielefeld a) Condor Allgemeine Versicherungs-AG, Hamburg (Vorsitz) Condor Lebensversicherungs-AG, Hamburg (Vorsitz) Gerry Weber International AG, Halle (Vorsitz) Optima Pensionskasse AG, Hamburg (Vorsitz) Optima Versicherungs-AG, Hamburg (Vorsitz) S. A. Chateau du Domaine St. Martin, Vence/Frankreich (Vorsitz) S. A. Hôtel du Cap Eden Roc, Antibes/Frankreich (Vorsitz) S. A. Hôtel Le Bristol, Paris/Frankreich (Vorsitz) b) Bankhaus Lampe KG, Düsseldorf (Vorsitz) RB Brauholding GmbH, Frankfurt (Vorsitz) Radeberger Gruppe GmbH, Frankfurt (Vorsitz) ELKE VAHLDIEK* Bereichsleiterin, Bad Harzburg Parfümerie Douglas Nord GmbH & Co. KG, Hagen MALENE VOLKERS* Gewerkschaftssekretärin, Berlin Ver.di Bundesverwaltung, Berlin a) Adler Modemärkte GmbH, Haibach DR. MARK WÖSSNER Unternehmer/Aufsichtsrat, München a) Daimler AG, Stuttgart ecircle AG, München (Vorsitz) Heidelberger Druckmaschinen AG, Heidelberg (Vorsitz) Loewe AG, Kronach (stellv. Vorsitz) Reuters Founders Share Company Ltd., London b) Citygroup Deutschland (Chairman non executive) CHRISTINE WROBEL* stellv. Leiterin Logistik, Hemer Christ Juweliere und Uhrmacher seit 1863 GmbH, Hagen SABINE ZIMMER* Gewerkschaftssekretärin, Berlin Ver.di, Bezirk Berlin, Berlin

146 AUSSCHÜSSE DES AUFSICHTSRATES PRÄSIDIALAUSSCHUSS DR. JÖRN KREKE (Vorsitz) MARGARETE PINKOWSKI (stellv. Vorsitz) DR. H.C. AUGUST OETKER ELKE VAHLDIEK VERMITTLUNGSAUSSCHUSS PRÜFUNGS- UND FINANZAUSSCHUSS VORSTAND DR. ERNST F. SCHRÖDER (Vorsitz) DETLEF BIERBAUM DR. JÖRN KREKE HEINZ SCHMIDT DR. HENNING KREKE Vorsitzender des Vorstandes NOMINIERUNGSAUSSCHUSS DR. JÖRN KREKE DR. H.C. AUGUST OETKER DR. ERNST F. SCHRÖDER CLAUS MINGERS stellv. Vorsitzender des Vorstandes (bis 31. März 2007) DR. BURKHARD BAMBERGER GABRIELE TRAUDE-STOPKA DR. JÖRN KREKE (Vorsitz) MARGARETE PINKOWSKI (stellv. Vorsitz) DR. H.C. AUGUST OETKER ELKE VAHLDIEK BEREICHSVORSTAND MICHAEL BUSCH a) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten b) Mitgliedschaft in vergleichbaren Kontrollgremien * Arbeitnehmervertreter KONZERNABSCHLUSS KONZERNANHANG REINER UNKEL (seit 1. Januar 2007) Die Freigabe des Konzernabschlusses erfolgte am 11. Januar 2008 im Rahmen eines Umlaufbeschlusses durch den Aufsichtsrat der DOUGLAS HOLDING AG. Hagen, den 28. Dezember 2007 DOUGLAS HOLDING AG Der Vorstand Dr. Henning Kreke Dr. Burkhard Bamberger Gabriele Traude-Stopka

147 BESTÄTIGUNGSVERMERK Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers: Wir haben den von der DOUGLAS HOLDING AG, Hagen, aufgestellten Konzernabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2006 bis 30. September 2007 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Hamburg, den 4. Januar 2008 Susat & Partner ohg Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Wiechmann Wirtschaftsprüfer Driesch Wirtschaftsprüfer

148 Weitere Informationen MEHRJAHRESÜBERSICHT 146 GLOSSAR 148 IMPRESSUM / TERMINE 150 WEITERE INFORMATIONEN ÜBERSICHT

149 MEHRJAHRESÜBERSICHT IFRS IFRS IFRS HGB HGB HGB HGB HGB HGB 2006/ / / / /04 RGJ Umsatz Mio 3.000, , , , , , , , ,4 Deutschland Mio 2.032, , , , , , , , ,9 Ausland Mio 968,0 864,7 693,3 694,4 691,6 425,7 579,3 523,1 450,5 EBITDA Mio 266,0 242,9 228,6 219,5 213,1 81,3 206,4 222,5 220,3 EBITDA-Marge % 8,9 9,1 9,5 9,1 9,3 5,6 9,2 10,2 10,2 EBIT Mio 157,2 142,1 136,1 122,4 112,2 7,0 105,9 125,2 130,8 EBIT-Marge % 5,2 5,3 5,6 5,1 4,9 0,5 4,7 5,7 6,2 EBT Mio 143,1 129,4 119,4 119,5 110,3 3,6 95,1 118,3 125,9 EBT-Marge % 4,8 4,8 4,9 4,9 4,8 0,2 4,3 5,4 5,9 Jahresüberschuss Mio 88,4 76,0 57,3 74,5 64,5-11,4 58,9 81,5 113,9 DVA Mio 37,4 31,3 26,4 28,5 18, Langfristige Vermögenswerte 1) Mio 734,9 636,4 540,7 501,9 437,4 420,1 435,2 447,7 412,8 Kurzfristige Vermögenswerte 2) Mio 993,2 957,9 873,2 868,0 779,9 759,9 895,8 839,4 868,9 Working Capital 3) Mio 400,0 381,4 343,6 574,4 504,3 487,5 507,6 479,6 509,4 Eigenkapital Mio 639,2 591,0 537,8 602,1 564,5 531,2 582,3 571,3 549,8 Eigenkapitalquote % 36,9 37,1 38,0 43,3 45,9 44,5 43,4 44,0 42,6 Langfristiges Fremdkapital 4) Mio 294,0 278,2 212,7 214,1 152,6 169,1 173,4 164,4 168,6 Kurzfristiges Fremdkapital 5) Mio 794,9 725,1 663,4 573,4 509,4 487,3 576,6 557,4 563,8 Netto-Verschuldung 6) Mio 206,8 145,2 74,0 74,0 40,6 80,7 4,5 74,3 48,3 Bilanzsumme Mio 1.728, , , , , , , , ,3 Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit Mio 195,7 151,1 158,3 178,7 170,2 37,6 202,3 162,3 194,5 Cash Flow aus Investitionstätigkeit Mio -201,6-168,2-133,5-140,8-100,4-70,0-98,2-134,0-78,8 Freier Cash Flow Mio -5,9-17,1 24,8 37,9 69,7-32,4 104,1 28,3 115,7 Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit Mio -52,9 12,4 35,2 21,2-42,9-43,3-40,7-60,5-68,5 Investitionen Mio 155,8 141,2 121,6 120,9 118,3 65,5 98,1 144,7 137,8 Abschreibungen Mio 108,8 100,8 92,5 97,1 101,1 74,6 105,5 97,7 89,6

150 IFRS IFRS IFRS HGB HGB HGB HGB HGB HGB 2006/ / / / /04 RGJ Anzahl der Aktien Mio Stück 39,2 39,2 39,1 39,1 39,1 39,0 39,0 39,0 35,4 Marktkapitalisierung Mio 1.717, , , ,2 929,9 951,8 656, , ,5 je Stückaktie Aktienkurs zum Ende des Geschäftsjahres 43,81 36,90 31,60 31,60 23,80 24,40 16,83 31,00 41,00 EBITDA 6,79 6,23 5,90 5,62 5,50 2,08 5,29 5,71 6,22 Ergebnis 7) 2,25 1,94 1,47 1,56 1,53-0,69 1,48 1,80 1,85 Dividende 1,10 1,10 1,00 1,00 1,00 0,75 0,90 0,90 0,82 Sonderbonus ,56 Dividendenrendite % 2,5 3,0 3,2 3,2 4,2 3,1 5,3 2,9 2,0 MitarbeiterInnen Deutschland Ausland Fachgeschäfte Deutschland Ausland Verkaufsfläche Tsd. qm 528,5 458,8 407,3 407,3 358,5 331,2 328,4 316,8 311,7 Deutschland Tsd. qm 354,1 308,9 271,2 271,2 237,8 221,3 225,6 247,4 252,2 Ausland Tsd. qm 174,4 149,9 136,1 136,1 120,7 109,9 102,8 69,4 59,5 1) nach HGB: Anlagevermögen 2) nach HGB: Umlaufvermögen 3) nach IFRS: Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen; nach HGB: Umlaufvermögen abzüglich kurzfristige Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) 4) nach HGB: langfristige Rückstellungen (für Pensionen, Kaufpreisrenten, Abfertigungen, Jubiläumszahlungen, drohende Verluste aus Mietverhältnissen und Zinsswaps) zuzüglich langfristige Verbindlichkeiten 5) nach HGB: Summe aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten abzüglich langfristige Teile 6) Liquide Mittel abzüglich Bank- und Wechselverbindlichkeiten 7) nach HGB: Ergebnis nach DVFA/SG WEITERE INFORMATIONEN MEHRJAHRESÜBERSICHT

151 GLOSSAR Assoziierte Unternehmen Unternehmen, auf die ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird (Beteiligungshöhe zwischen 20 und 50 Prozent). at equity Bewertung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen mit deren anteiligem Eigenkapital und deren anteiligem Jahresergebnis. BAG Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels e. V. Beitragsorientierter Versorgungsplan Plan für die Erbringung von Leistungen nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, bei dem das Unternehmen festgelegte Beiträge an einen eigenständigen Träger entrichtet und selbst weder rechtlich noch faktisch zur Zahlung darüber hinausgehender Beträge verpflichtet ist. CAPM (Capital Asset Pricing Model) Kapitalmarktorientiertes Modell zur Berechnung der Kapitalkosten eines Unternehmens. Cash Flow In der Bilanzanalyse verwendete Kennzahl zur Beurteilung der Finanzkraft eines Unternehmens. Der Cash Flow bezeichnet die Veränderung der liquiden Mittel aus der operativen Tätigkeit und anderen Quellen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Cash Flow Hedge Absicherung gegen das Risiko aus Zahlungsstromschwankungen aufgrund von Zinssatzänderungen. Cash-Management-System Computergestütztes System zur optimalen Steuerung der Finanzmittel im Konzern unter den Aspekten Liquidität und Rentabilität. Corporate Governance Bezeichnung für verantwortliche und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und Unternehmenskontrolle. DBO (Defined Benefit Obligation) Verpflichtungsbetrag des Unternehmens aus einem leistungsorientierten Pensionsplan. Derivative Finanzinstrumente Finanzprodukte, deren Bewertung sich von der Preisentwicklung des zugrunde liegenden Basisinstrumentes ableitet. Dienstzeitaufwand Anstieg des Barwertes einer leistungsorientierten Pensionsverpflichtung, der auf die von den Arbeitnehmern erbrachte Arbeitsleistung der Berichtsperiode entfällt. Dividendenrendite Verzinsung des in Aktien investierten Kapitals; ergibt sich aus der Dividende im Verhältnis zum Börsenkurs zu einem bestimmten Stichtag. DVA (DOUGLAS Value Added) DVA ist ein auf dem EVA - Konzept (-> EVA ) basierendes System der Unternehmenssteuerung, das speziell für die DOUGLAS-Gruppe angepasst wurde. EBIT (Earnings before Interest and Taxes) Ordentliches Ergebnis vor Zinsen und Steuern. EBIT-Marge EBIT im Verhältnis zum Umsatz. EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) Ordentliches Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Firmenwertabschreibungen. EBITDA-Marge EBITDA im Verhältnis zum Umsatz. EBT (Earnings before Taxes) Ordentliches Ergebnis vor Steuern. EBT-Marge EBT im Verhältnis zum Umsatz. Endorsementverfahren Wenn das IASB einen Rechnungslegungsstandard verabschiedet hat, wird er von der EU einem formellen Anerkennungsverfahren unterzogen. Standards, die in diesem Verfahren von der EU- Kommission anerkannt werden, können auf Grundlage der EU- Verordnung von den nach IFRS bilanzierenden Unternehmen angewendet werden. Euro-Raum Der Teil der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die den Euro als Währung eingeführt haben. Der Euro-Raum umfasste im Berichtszeitraum 13 Länder: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien und Spanien. EVA (Economic Value Added) EVA ist ein von der Unternehmensberatung Stern Stewart und Co. entwickeltes Konzept der wertorientierten Unternehmenssteuerung. Fair Value Betrag, zu dem sachverständige, vertragswillige und voneinander unabhängige Parteien einen Vermögenswert tauschen würden. Finanzierungsleasing Leasingverhältnis, bei dem die wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum an einem Vermögenswert verbunden sind, auf den Nutzer des Vermögenswertes übertragen werden, unabhängig von der tatsächlichen Übertragung des rechtlichen Eigentums.

152 Free Float Prozentualer Teil des Aktienkapitals, der sich nicht in festen Händen befindet und somit frei gehandelt werden kann (Streubesitz). Freier Cash Flow Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit minus Cash Flow aus der Investitionstätigkeit. Der freie Cash Flow steht den Eigenkapitalgebern zur Ausschüttung (Dividenden) und den Fremdkapitalgebern zur Zinszahlung und Tilgung der Kredite zur Verfügung. Funktionale Währung Währung des wirtschaftlichen Umfeldes, in dem ein Unternehmen überwiegend tätig ist. Geschäfts- oder Firmenwert/Goodwill Positiver Unterschiedsbetrag zwischen dem Kaufpreis und dem Reinvermögen (Vermögensgegenstände abzüglich Schulden) eines Unternehmens. HDE Hauptverband des Deutschen Einzelhandels. Hedge-Accounting Bilanzielle Behandlung der Abbildung von Sicherungsgeschäften. IFRIC (International Financial Reporting Interpretations Committee vormals SIC) Interpretationen zu konkreten Auslegungsfragen einzelner IFRS. IFRS/IAS (International Financial Reporting Standards vormals IAS) Von einem internationalen Gremium (International Accounting Standards Committee) herausgegebene Rechnungslegungsstandards mit dem Ziel, eine transparente und weltweit vergleichbare Rechnungslegung zu schaffen. Impairment Wertminderung, die vorgenommen wird, sobald der Buchwert eines Vermögenswertes seinen erzielbaren Betrag, also den höheren Wert, der sich entweder aus der Veräußerung des Vermögenswertes oder aus dessen fortgeführter Nutzung ergibt, überschreitet. Kapitalflussrechnung Betrachtung der Liquiditätsentwicklung eines Geschäftsjahres unter Berücksichtigung der Mittelherkunfts- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres. Konsolidierung Aggregation der Einzelabschlüsse der Konzernunternehmen zum Konzernabschluss. Marktkapitalisierung Marktpreis eines börsennotierten Unternehmens; ergibt sich durch Multiplikation des aktuellen Aktienkurses mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien. MDAX Aktienindex; umfasst die 50 hinsichtlich Börsenumsatz und Marktkapitalisierung größten deutschen und ausländischen börsennotierten Unternehmen unterhalb des DAX. Nettoveräußerungswert Im normalen Geschäftsvorgang erzielbarer Verkaufserlös abzüglich der geschätzten noch anfallenden Fertigungs- und Marketingkosten. OECD Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Operatingleasing Anmietung von Objekten, wobei die wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Mietobjekt verbunden sind, auf Seiten des Vermieters verbleiben. Planvermögen Vermögen, das durch langfristig angelegte Fonds oder qualifizierte Versicherungspolicen zur Erfüllung von Leistungen an Arbeitnehmer gehalten wird. Rumpfgeschäftsjahr (RGJ) Berichtsperiode, die weniger als zwölf Monate umfasst. Sale-and-Lease-Back- Transaktion Verkauf eines Objektes mit gleichzeitiger vertraglicher Weiternutzung des Objektes durch den Verkäufer. Temporäre Differenzen Unterschiedsbeträge zwischen dem Buchwert eines Vermögenswertes und dessen Steuerwert. Vergleichbare Umsatzentwicklung Umsatzentwicklung auf vergleichbarer Fläche; vergleicht nur die Umsätze der im Berichts- und im Vergleichszeitraum bestehenden Filialen. Filialen, die im Berichtszeitraum eine Flächenveränderung von 20 Prozent oder mehr erfahren haben, werden nicht berücksichtigt. Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste Auswirkungen von Änderungen versicherungsmathematischer Parameter im Rahmen der Berechnung von Pensionsverpflichtungen. Wertschöpfung Wertzuwachs, der durch den Prozess der betrieblichen Leistungserstellung über die von außen bezogenen Vorleistungen hinaus im Unternehmen erzielt wird. Zahlungsmittelgenerierende Einheit Kleinste Einheit von Vermögenswerten, die in einem Unternehmen Mittelzuflüsse erzeugt, die weitestgehend unabhängig von den Mittelzuflüssen anderer Vermögenswerte oder anderer Gruppen von Vermögenswerten sind. Zur-Veräußerung-verfügbare Wertpapiere Wertpapiere, die weder zu Handelszwecken, also zur kurzfristigen Gewinnerzielung, noch bis zu einer bestimmten Endfälligkeit gehalten werden. WEITERE INFORMATIONEN GLOSSAR

153 TERMINE 16. JANUAR 2008 Bilanz-Pressekonferenz, Düsseldorf Veröffentlichung des Geschäftsberichtes für das Geschäftsjahr 2006/07 ( ) 17. JANUAR 2008 Analystenkonferenz, Frankfurt am Main 7. FEBRUAR 2008 Zwischenbericht Q1 2007/ MÄRZ 2008 Hauptversammlung, Hagen 13. MÄRZ 2008 Dividendenzahlung 7. MAI 2008 Zwischenbericht H1 2007/08 7. AUGUST 2008 Zwischenbericht 9M 2007/08 8. OKTOBER 2008 Trading Statement für das Geschäftsjahr 2007/08 ( ) IMPRESSUM HERAUSGEBER DOUGLAS HOLDING AG Kabeler Straße Hagen Tel (+49) 23 31/690-0 Fax (+49) 23 31/ [email protected] KONZEPTION/REDAKTION DOUGLAS HOLDING AG, Hagen GESTALTUNG ensemble-design, Soest LITHOGRAPHIE Dateam, Dortmund DRUCK bellmann druck gmbh, Hagen Der Geschäftsbericht erscheint in deutscher und englischer Sprache. Gerne senden wir Ihnen zusätzlich den Jahresabschluss der DOUGLAS HOLDING AG zu. Weitere Informationen und aktuelle Unternehmensnachrichten können Sie auf unserer Website unter abrufen. Zukunftsbezogene Aussagen: Dieser Geschäftsbericht enthält Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der uns derzeit zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Aussagen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken wie im Risikobericht angesprochen eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Copyright 2008 DOUGLAS HOLDING AG, Hagen ANSPRECHPARTNER KOMMUNIKATION Tel (+49) 23 31/ Fax (+49) 23 31/ [email protected] INVESTOR RELATIONS Tel (+49) 23 31/ Fax (+49) 23 31/ [email protected]

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