Java Servlet Technology
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- Ralph Grosser
- vor 10 Jahren
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1 0 Java Servlet Technology Seminar Medientechnik Christina Eicher 30. Juni Übersicht: 1. Was ist ein Servlet? 2. Cookies und Sessions 3. Die Servlet-Klassen und das Servlet-Interface 4. Der Servlet-Container 5. Wichtige Interfaces 6. Der Lebenszyklus eines Servlets 7. Filter 8. Multithreading
2 2 1. Was ist ein Servlet: - Webkomponente, die dynamische Inhalte generiert - kleine unabhängige Java-Klasse - kommuniziert mit einem Webclient über Anfrage- und Antwort-Objekte - protokollabhängig oder protokollunabhängig Beispiel einer Servlet-Konstellation 3 Browser Browser Browser Datenbank Servlet Servlet Datenbank Servlet Servlet-Container
3 4 ServletRequest die Anfrage des Clients - Möglichkeit, Informationen von einem Client oder über diesen zu bekommen - wird vom Servlet-Container erzeugt Mögliche Informationen: - Parameter - Attribute - InputStream/ InputReader - protokollspezifische Daten 5 InputStream und InputReader - Methoden: getinputstream, getreader - es kann immer nur einer verwendet werden - InputReader ist besser für Text - InputStream ist besser für binäre Daten
4 6 Parameter Methoden: - getparameternames(): liefert Auflistung mit allen Parameternamen - getparametervalues(string name): liefert String[] mit allen zugehörigen Werten - getparameter(string name): liefert den ersten Wert des Arrays Unterschied bei POST- und GET-Anfragen: - POST-Anfrage: im Kopf der Anfrage - GET-Anfrage: im URI Bsp.: name=schuster&vorname=max&strasse=goethestrasse 7 Attribute: - Objekte, die mit einer Anfrage verbunden sind - zur Übertragung von Informationen, die nicht im API beschrieben sind - zum Informationsaustausch zwischen Servlets über den Dispatcher Reservierte Namen: -java.* -javax.* -com.sun.*
5 ServletResponse die Antwort an den Client 8 - sendet Informationen vom Server zum Client OutputStream und Writer - Methoden: getoutputstream() bzw. getwriter() - Festlegen der Art des Inhalts: setcontexttype(string) - Erfragen der verwendeten Zeichensatzkodierung: getcharacterencoding() - Festlegen von länderspezifischen Attributen; setlocale(locale) Beispiele für Inhalts-Arten: text/plain image/jpeg application/pdf text/xml application/x-zip-compressed Normaler Text Jpeg-Bild PDF-Dokument XML-Dokument ZIP-File 9 Puffer: Methoden: - getbuffersize()/setbuffersize(int) - iscommited() -reset() - flushbuffer()
6 10 HttpServletResponse - Header: - Methoden: addheader(string name, String wert), setheader(string name, String wert), containsheader(string name) - speziellere Methoden: z.b. setintheader(string name, String wert), addintheader(string name, String wert) - Header immer vor Abschluss der Übertragung bearbeiten, sonst wird s vom Servlet-Container ignoriert 2. Cookies und Sessions Session-Cookies - Ansammlung von Informationen, die von einem Servlet versendet wird - besteht aus einem Namen, einem Wert und Attribute - Dienen zur Identifikation und Registrierung eines Clients - werden bei Beenden des Browsers gelöscht - Browser sollen eine Mindestzahl an Cookies unterstützen Nachteile: - Unsicherheit - begrenzte Datenmenge - Daten werden bei jeder Antwort komplett übertragen 11
7 12 Sessions Vorteile: - Sessions können von mehreren Fenstern eines Browsers benutzt werden - Informationen bleiben auf dem Server und werden durch einen kleinen Verweis beim Client gespeichert 2 Möglichkeiten: - mit Cookies - mit URL-Rewriting 13 Sessions mit Cookies: - Name des Cookies: JSESSIONID - Der Cookie mit der SessionID wird bei jeder Anfrage des Browser gesendet - Session ist so lange neu, bis der Client sie mit einer Anfrage zurücksendet - Es kann u.u. zu Problemen mit Threads kommen
8 14 Session mit URL-Rewriting - Cookies werden nicht von allen Browsern unterstützt - Anhängen der Session-ID an den URL - Vorteil: Garantie, dass die Session-Verwaltung Browserunabhängig funktioniert 15
9 16 3. Die Servlet-Klassen und das Servlet-Interface << interface >> javax.servlet.servletconfig << interface >> javax.servlet.servlet << interface >> javax.io.serializable Packages: - javax.servlet.*; - javax.servlet.http.*; javax.servlet.genericservlet javax.servlet.http.httpservlet 17 Die Service-Methode service(servletrequest, ServletResponse) - Request-Handling-Methode - nimmt alle Anfragen entgegen, die vom Servlet-Container an ein bestimmtes Servlet gestellt werden - leitet die Anfrage an die dafür zuständige Methode weiter (z.b. doget)
10 18 Wie erstellt man ein Servlet? - Klasse schreiben und compilieren - Servlet in den Servlet-Container einbinden -Server starten - Servlet im Browserfenster aufrufen und anschauen Der Servlet-Container (z.b. Jakarta Tomcat) - stellt die Netzwerk-Services für die Anfragen und Antworten der Clients bereit Einbinden von Servlets in den Container: - Deployment-Descriptor - Datei: web.xml
11 20 Beispiel für einen Deployment-Descriptor: <?xml version="1.0" encoding="iso "?> <!DOCTYPE web-app PUBLIC "-//Sun Microsystems, Inc.//DTD Web Application 2.2//EN" " <web-app> <servlet> <servlet-name>myservlet</servlet-name> <servlet-class>seminar.myservlet</servlet-class> </servlet> <servlet-mapping> <servlet-name>myservlet</servlet-name> <url-pattern>/myservlet</url-pattern> </servlet-mapping> </web-app> Wichtige Interfaces Das Interface ServletConfig - Eigenschaften und Einstellungen eines Servlets müssen manchmal abänderbar sein - Initialization-Parameter in der Konfigurations-Datei des Servlet- Containers Methoden: - getinitparameter() - getinitparameternames() - getservletcontext() - getservletname()
12 22 Das Interface ServletContext - jede Webapplikation, die im Servlet-Container läuft, hat ein ServletContext-Objekt - der Kontext entsprich in etwa der Laufzeitumgebung eines Servlets - er dient v.a. dem Zugriff auf externe Ressourcen und zum Abrufen von Informationen über die Umgebung, in der das Servlet läuft - Zugriff auf statische Ressourcen, Datenquellen,die durch path spezifiziert sind - Methoden: z.b. getmimetype(string file) - protokollieren von Exceptions im Log-File - kann von mehreren Servlets benutzt werden Das Interface RequestDispatcher - über Kontext erreichbar - kann Anfragen an andere Komponenten weiterleiten 23 Methoden: - void forward(servletrequest, ServletResponse): Weiterleiten der Anfrage an die Ressource - void include(servletrequest, ServletResponse): Einfügen des von der Ressource gelieferten Ergebnisses Zu Beachten: Forward muss vor einer Datenübertragung an den Browser passieren, weil sonst die Daten im Puffer gelöscht werden
13 6. Der Lebenszyklus eines Servlets Instanziierung und Initialisierung: - Instanziierung durch den Servlet-Container - Initialisierung mittels der init-methode - es können von einem Servlet mehrere Instanzen gleichzeitig im Container sein 25 Beantwortung von Anfragen: - service-methode Freigabe des Servlets: - Der Servlet-Container entscheidet, wann er ein Servlet freigibt - destroy-methode 7. Filter - können als eigenständige Bestandteile einer Webanwendung einem Servlet vorgeschaltet werden - bieten die Möglichkeit, die Anfrage des Browsers und die Antwort des Servlets zu verändern - es können mehrere Filter hintereinandergeschaltet werden - ein Filter kann auch eine Anfrage abfangen und selbst beantworten, ohne sie weiterzuleiten - Filter müssen das Interface Filter implementieren - Zuordnen eines Filters: Deployment-Descriptor z.b.: <filter> <filter-name>myfilter</filter-name> <filter-class>seminar.myfilter</filter-class> </filter> 25
14 26 8. Multithreading - Servlets sind besonders für stark belastete Server geeignet, weil sie sehr schnell sind - Dies wird u.a. durch Multithreading erreicht - dadurch kann es evtl. zu Synchronisierungs-Problemen kommen - Lösung: synchronized 27 Quellenangaben: JavaServer Pages und Servlets, Brantner/Schmidt/Wabnitz, DataBecker 1. Auflage 2001 Informative Web-Seiten: /proseminar/prosem-servlets.pdf Seminar/Thoene/servlet.html ausarbeitung/index.html
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