Pflasterdecken und Plattenbeläge
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- Carsten Weiss
- vor 8 Jahren
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1 Fakultät Bauingenieurwesen / Institut Stadtbauwesen und Verkehr / Professur für Straßenbau Pflasterdecken und Plattenbeläge Vermeidung von Fehlern bei Planung, Materialauswahl und Ausführung 16. Pillnitzer-GaLaBau-Tag 2012, Dresden-Pillnitz Mike Wolf
2 M. Wolf Straßenbaulabor 3 Jahre (Jerash, Jordanien, 1900 Jahre alt)
3 1/2 Jahr Straßenbaulabor
4 M. Wolf Straßenbaulabor 2 Jahre
5 u n g e b u n d e n MBL für versickerungsf. Verkehrsflächen (1998 / 2012?) DIN (2010) + TL / ZTV Pflaster (2006) Straßenbaulabor MBL großformatige Elemente (2012?) AP gebundene Ausführung (2007) FLL Empfehlung (2003) Pflasterdecken und Plattenbeläge + RSTO (2012?)
6 BGB (für den Werkvertrag): 633 sachmangelfrei, wenn Werk für die gewöhnliche Verwendung geeignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Werken der gleichen Art üblich ist und die der Besteller nach der Art des Werkes erwarten kann. VOB/B: 13 Mängelansprüche Die Leistung ist zur Zeit der Abnahme frei von Sachmängeln, wenn sie die vereinbarte Beschaffenheit hat und den anerkannten Regeln der Technik entspricht....
7 Ausflug in die Juristerei 1. Allgemein anerkannte Regeln der Technik anerkannt, bewährt, ggf. schriftlich niedergelegt (Bsp.: ZTV Pflaster, Merkblätter, ENs ) 2. Stand der Technik fortschrittlicher Entwicklungsstand, noch nicht in Normen niedergelegt, könnte zur Überarbeitung führen, Fachartikel (Bsp.: befahrene Plattenbeläge, gebundene Bauweisen) 3. Stand von Wissenschaft und Technik technische Spitzenleistung, wissenschaftlich gesichert (Bsp.: Atomkraftwerk, freie Bemessung im Straßenbau)
8 1. Allgemein anerkannte Regeln der Technik - sind geschuldeter Leistungsumfang! RSTO, ZTV Pflaster (wenn Kfz), TL Pflaster, ggf. Merkblätter + vereinbarte Beschaffenheit! - Planer + AN haben Hinweis- und Beratungspflicht! (dies umso mehr, je weniger Fachwissen beim AG zu vermuten ist)
9 Verknüpfungen: VOB C, ATV DIN TL Pflaster ZTV Pflaster
10 VOB / ATV + ZTV Beispiel: ZTV P: und
11 Verknüpfungen: VOB C, ATV DIN TL Pflaster ZTV Pflaster
12 ZTV Pflaster: 1.4 Baugrundsätze Allgemeines Mit Pflasterdecken können alle Verkehrsflächen nach Maßgabe der RStO versehen werden. Plattenbeläge sollten nur bei der Befestigung von Geh- und Radwegen, ausgenommen bei Überfahrten, sowie bei Plätzen ohne Kraftfahrzeugverkehr Anwendung finden. Über Plattenbeläge auf Verkehrsflächen für Kraftfahrzeugverkehr liegen noch keine ausreichend positiven Erfahrungen vor. Sie sind daher nicht Bestandteil dieser Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien.
13 RStO Tendenz RStO (2012?) Neuordnung: 7 Bk 4 3,2 Bk 3 1,8 Bk2 1,0 Bk 1 0,3 > > 1,8 3,2 > 1,0-1,8 > 0,3 1,0 bis 0,3 wer zählt hier?) davon >40 max. Stk. 7 am Tag = BKL III
14 davon max. 150! Verkehrsflächen - Bauklassen Straßenbaulabor Verantwortung des Planers
15 Dauerhafte Pflasterdecken? 3 GRUNDSÄTZE: - stabile Decke - tragfähige Unterlage - entwässern
16 M. Wolf Tafel 3 der RStO Straßenbaulabor
17 Bedeutung der Steinhöhe
18 M. Wolf Straßenbaulabor
19 ? Pflastersteine aus Naturstein mit Nenndicken über 60 mm bis unter 120 mm sind für Verkehrsflächen mit Verkehrsbelastungen der Bauklassen V und VI der RStO geeignet. Für Verkehrsflächen der Bauklassen III und IV sind besondere Maßnahmen (z.b. zweckmäßiger Verband) vorzusehen. Pflastersteine aus Naturstein mit Nenndicken ab 120 mm sind auch für Verkehrsflächen mit Verkehrsbelastungen der Bauklassen III und IV der RStO geeignet. M. Wolf z.b. Bogen
20 Natursteinpflaster für Fahrradfahrbahnen ist selbst in Ausnahmefällen strikt abzulehnen! Wir fordern daher für den Postplatz: - Ausführung der Radfahrstreifen... als Asphaltstreifen.
21
22 Verband? Straßenbaulabor
23 M. Wolf Straßenbaulabor?
24 M. Wolf Straßenbaulabor Kreuzfugen und durchgehende Längsfugen
25
26 Kamera Straßenbaulabor Photogrammetrische Auswertung Messprinzip
27 Beispiel für photogrammetrische Auswertung: Rechteckstein Fischgrätverband Bezugspunkte Vektoren
28 Fischgrätverband (gute Lastverteilung) Parkettverband (schlechte Lastverteilung) Winterschulung / Regelwerk Pflaster
29 Sanierungsmöglichkeit? z.b. Klapper -pflaster warum sind Fugen leer?
30 BÜ! Straßenbaulabor
31 ZTV Pflaster - Ausführung
32
33 Schadensbeschleunigung V Kfz? Fugenmaterial Siehe DIN Die Art des Fugenmaterials ist in der Leistungsbeschreibung anzugeben. Es kann eine bestimmte Korngrößenverteilung vereinbart werden. Es ist ein Material zu verwenden, das sich einerseits leicht in die Fugen einbringen lässt, andererseits aber dem Aussaugen möglichst großen Widerstand entgegenbringt. 0/2, 0/4, 0/5, 0/8 und 0/11
34 Was leicht reingeht, geht auch leicht wieder raus!
35 Ausschreiben + BÜ Straßenbaulabor
36 M. Wolf Straßenbaulabor
37 Deutsche Pflastertage / Fulda M. Wolf Straßenbaulabor auf Format und Fugenbreite abstimmen - möglichst grob - abgestuft - scharfkantig - fest
38 Bettungs- und Fugenmaterialien Baustoffgemische 0/5 0/11
39
40 Bettungs- und Fugenmaterialien Baustoffgemische 0/5 0/11 mit def. Gesteinsqualität??
41 Fließkoeffizient TL Pflaster Wahlmöglichkeit!
42 Deutsche Pflastertage / Fulda M. Wolf Straßenbaulabor Kombination?
43 Filterstabilität M. Wolf
44 0/2 auf 2/5 Straßenbaulabor
45 Deutsche Pflastertage / Fulda M. Wolf Straßenbaulabor
46
47 Filterregeln: ZTV Pflaster
48 Was gehört in die Ausschreibung? 1. Bezug TL / ZTV Pflaster! 2. Auswahl, wenn möglich/nötig
49 3 GRUNDSÄTZE: - stabile Decke - tragfähige Unterlage - entwässern
50 Fachseminar Betonsteinpflaster M. Wolf Straßenbaulabor
51 ZTV Pflaster: Unterlage Die Herstellung von Pflasterdecken und Plattenbelägen setzt voraus, dass die Unterlage geeignet ist; insbesondere muss sie ausreichend tragfähig, wasserdurchlässig sowie profilgerecht und eben sein. Dies gilt i. A. als erfüllt, wenn die Unterlage den Anforderungen des jeweils dafür maßgebenden Technischen Regelwerkes entspricht. Aufgrund der Anforderungen an eine gleichmäßige Dicke der Bettung wird empfohlen, auf der Unterlage höchstens eine Unebenheit von 1 cm bezogen auf eine 4 m lange Messtrecke bauvertraglich zuzulassen. Ist die Unterlage bereits vorhanden, sollte sie gegebenenfalls nachgearbeitet werden.
52 ZTV Pflaster: Unterlage Die Herstellung von Pflasterdecken und Plattenbelägen setzt voraus, dass die Unterlage geeignet ist; insbesondere muss sie ausreichend tragfähig, wasserdurchlässig sowie profilgerecht und eben sein. Dies gilt i. A. als erfüllt, wenn die Unterlage den Anforderungen des jeweils dafür maßgebenden Technischen Regelwerkes entspricht. Aufgrund der Anforderungen an eine gleichmäßige Dicke der Bettung wird empfohlen, auf der Unterlage höchstens eine Unebenheit von 1 cm bezogen auf eine 4 m lange Messtrecke bauvertraglich zuzulassen. Ist die Unterlage bereits vorhanden, sollte sie gegebenenfalls nachgearbeitet werden.?
53 M. Wolf Straßenbaulabor Rad- und Gehwege? i.d.r. 80 MN/m 2
54 ZTV SoB: Fachseminar Betonsteinpflaster M. Wolf Straßenbaulabor Fahrbahnen / Plätze ist in III und IV die Regel!
55 Richtlinie Straßenbaulabor RStO 01 Tragschichten ohne Bindemittel
56 M. Wolf Straßenbaulabor also E v2 180 MN/m 2?
57 M. Wolf Straßenbaulabor
58 Bord Straßenbaulabor Bettung k i? TS UG
59 Fachseminar M. Wolf Betonsteinpflaster Straßenbaulabor
60 Fachseminar M. Wolf Betonsteinpflaster Optimierungsproblem Straßenbaulabor Wasserdurchlässigkeit Verdichtungsgrad / Tragfähigkeit
61 Trend: Tragschichten mit Bindemitteln Fachseminar M. Wolf Betonsteinpflaster z.b. Straßenbaulabor Wasserdurchlässige ATS WDA T
62 i.d.r. mit Fertiger einbauen
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65 Unterlage: - E V2 150 MN/m 2 bzw. 120 MN/m 2, (wenn 180 MN/m 2, besondere Maßnahmen) - Überverdichtung, Verschmutzung und Zwischennutzung vermeiden -ggf. WDA T oder DBT mit angepassten Parametern - BÜ und Kontrollprüfungen (Mehrkosten)
66 Fachseminar M. Wolf Betonsteinpflaster Straßenbaulabor Erneuerungsproblem UND: Tragschichten entwässern
67 Fachseminar M. Wolf Betonsteinpflaster Straßenbaulabor
68 Zusammenfassung 3 GRUNDSÄTZE: - stabile Decke - tragfähige Unterlage - entwässern
69 Plattenbeläge ZTV Pflaster: 1.4 Baugrundsätze Allgemeines Mit Pflasterdecken können alle Verkehrsflächen nach Maßgabe der RStO versehen werden. Plattenbeläge sollten nur bei der Befestigung von Geh- und Radwegen, ausgenommen bei Überfahrten, sowie bei Plätzen ohne Kraftfahrzeugverkehr Anwendung finden. Über Plattenbeläge auf Verkehrsflächen für Kraftfahrzeugverkehr liegen noch keine ausreichend positiven Erfahrungen vor. Sie sind daher nicht Bestandteil dieser Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien.
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71 Regelungen: unbefahrene Flächen (Rad- und Gehwege): DIN / ZTV Plfaster-StB befahrene Flächen (auch Überfahrten): keine (Merkblatt 2012?)
72 Motivation: - architekt. / gestalterische - Lastabtragung
73 1.4.5 Verband, Verbund Siehe DIN Straßenbaulabor Kreuzfugen und durchgehende Längsfugen (in der Hauptverkehrsrichtung) sind zu vermeiden. Sie sind aus gestalterischen Gründen bei Flächen möglich, die nicht oder nur gelegentlich von Kraftfahrzeugen befahren werden. Verbände mit Kreuzfugen bedürfen der vorherigen ausdrücklichen Zustimmung des Auftraggebers. Wenn Verkehrsbelastungen der Bauklassen III oder IV der RStO zu erwarten sind, sind Pflastersteinformen und/oder Verbände vorzusehen, welche durch möglichst große Flächenwirkung Lastübertragung in vertikaler Richtung gewährleisten. Bei Verkehrsflächen mit hohen Horizontalbeanspruchungen, wie z. B. an Steigungsstrecken, Verzögerungs- oder Beschleunigungsstrecken sowie mit Rangierverkehr, sind Verbundpflastersteine und/oder Verbände, welche einen hohen Widerstand gegen Verdrehung (Verkippung) in Fahrtrichtung gewährleisten (z.b. Fischgrätverband), zu bevorzugen. Falls erforderlich, ist der gewünschte Verband im Rahmen der Leistungsbeschreibung zeichnerisch darzustellen.
74 ZTV Pflaster: 1.4 Baugrundsätze Allgemeines Mit Pflasterdecken können alle Verkehrsflächen nach Maßgabe der RStO versehen werden. Plattenbeläge sollten nur bei der Befestigung von Geh- und Radwegen, ausgenommen bei Überfahrten, sowie bei Plätzen ohne Kraftfahrzeugverkehr Anwendung finden. Über Plattenbeläge auf Verkehrsflächen für Kraftfahrzeugverkehr liegen noch keine ausreichend positiven Erfahrungen vor. Sie sind daher nicht Bestandteil dieser Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien.?
75 Problem 1: Bruch M. Wolf
76 Biegefestigkeit (Material) und Bruchlast (Abmessungen)
77 M. Wolf Straßenbaulabor Problem 2: Lagestabilität
78 Fachseminar Betonsteinpflaster M. Wolf Straßenbaulabor Problem 2: Lagestabilität
79 Winterschulung / Regelwerk Pflaster M. Wolf Straßenbaulabor
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81 Fachseminar Betonsteinpflaster M. Wolf Straßenbaulabor Bettung verdichten und abziehen
82 Problem 3: Toleranzen grxlsx EN 1341
83 grxlsx DIN : zulässige Abweichung bei höhengleichen Anschlüssen für Baustoffe mit ebener Oberfläche max. 2 mm ( 1-EUR-Stück).
84 EN 1341 EN 1339 nur damit geht s (Beton und Naturstein)
85 M. Wolf Straßenbaulabor DIN : Die Platten sind fluchtgerecht und an den Fugen höhengleich mit 3 mm bis 5 mm Fugenbreite zu verlegen. Problem 3: Toleranzen
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88 Straßenbaulabor jetzt reicht s! Wochenende!
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