Technische Konzeption der Bürgerportale
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- Irmela Glöckner
- vor 10 Jahren
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1 Technische Konzeption der Bürgerportale Armin Wappenschmidt (secunet) Weitere Informationen unter 1
2 Agenda Technische Übersicht über Bürgerportale Postfach- und Versanddienst Identifizierungsdienst Light Dokumentensafe Light Protokolle und Datenformate 2
3 Bürgerportale bilden einen sicheren Kommunikationsraum im Internet Natürl. u. jurist. Personen Internet Natürl. u. jurist. Personen GMX Natürl. u. jurist. Personen T-Online STRATO 3
4 Analogie ebanking Analogie ebanking: Statt Geldbeträge werden Nachrichten übermittelt Zuverlässige Identität Sichere Transaktion Rechtliche Regelungen Banking Erhebung der Identitätsdaten bei Konto -Eröffnung Zuordnung einer eindeutigen Konto-Nr. zum Konto-Inhaber Hohes Auth.-Niveau der Nutzer (z.b. TAN) Transport-Verschlüsselung Nutzer / Bank Sichere Banken-Infrastruktur Bankenrichtlinie, Kreditwirtschaftsgesetz, Überweisungsgesetz, etc. Bürgerportale Erhebung der Identitätsdaten bei Eröffnung eines D-Mail-Accounts Zuordnung einer eindeutigen elektr. Adresse zum Account-Inhaber Hohes Auth.-Niveau der Nutzer (z.b. TAN) Transport-Sicherheit Zertifizierte Infrastruktur der Diensteanbieter Bürgerportal-Gesetz Aufsicht BaFin Akkreditierer und Zertifizierer Optional: Qualifizierte Signatur und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung transparent einsetzbar! 4
5 Konzepte der Bürgerportale Grobkonzepte Beschreibung der Anforderungen (aus Nutzer-Sicht) Feinkonzepte Technik-neutrale Beschreibung des prozeduralen Ablaufs Interop-Spec Beschreibung der Datenformate und Protokolle zwischen Diensteanbietern 5
6 Agenda Technische Übersicht über Bürgerportale Postfach- und Versanddienst Identifizierungsdienst Light Dokumentensafe Light Protokolle und Datenformate 6
7 Versand und Empfang von Nachrichten Interoperabeles Protokoll zw. Diensteanbietern Sender Webbrowser -Client Protokoll abhängig vom Client des Absender Plugin-Lösungen OSCI-Client Diensteanbieter Sender Prüfung / Ergänzung von Metadaten Sicherung von Integrität auf Nachrichtenebene Verschlüsselung auf Nachrichtenebene Versandbestätigung Anforderungen an Transport-Protokoll zw. Diensteanbietern Diensteanbieter Empfänger Zustellbestätigung Entschlüsselung Prüfung von Meta -Daten und Integrität Protokoll abhängig vom Client des Empfängers Empfänger Webbrowser -Client Plugin-Lösungen OSCI-Client 7
8 Umsetzung der Integritätssicherung und Verschlüsselung innerhalb der Bürgerportale Integritätssicherung und Verschlüsselung der Nachrichten unmittelbar nach Entgegennahme vom Absender Entschlüsselung und Prüfung der Integrität unmittelbar vor Übertragung der Nachrichten an Empfänger Verschlüsselung Verschlüsselung des vollständigen Nachrichten-Body für das Bürgerportal des Empfänger und für das eigene Bürgerportal Integritätssicherung Hashwert-Bildung über (Teile der) Metadaten und vollständigen Nachrichten-Body sowie Speicherung des Hashwertes in Metadaten Keine Signatur des Hashwertes! Technischer Hinweis: Nachrichten bestehen aus Metadaten und Nachrichten-Body (inkl. Anhänge) 8
9 Persönliche und verbindliche Nachrichten Persönliche Nachrichten Zugriff auf diese Nachrichten nur mit Authentisierungsniveau hoch Sicherheitsziel Vertraulichkeit wird durch Zugriffsschutz realisiert Verbindliche Nachrichten Versand nur mit Authentisierungsniveau hoch und expliziter Wahl der Versandoption Verbindlich durch Absender Nach Entgegennahme der Nachricht qual. Signatur des Hashwertes durch BPDA und Speicherung der Signatur in Metadaten der Nachricht Erklärung des BPDA: Metadaten korrekt, insbesondere Wahl der Versandoption Verbindlich durch Absender Authentisierungsniveau des Absenders mindestens hoch Absender-Adresse korrekt Nachrichteninhalt unverändert Ziel: Nachvollziehbarkeit der Kommunikation durch Dritte 9
10 Versand- und Zustellbestätigungen Erstellung der Versandbestätigung durch Bürgerportal des Absenders Erstellung der Zustellbestätigung durch Bürgerportal des Empfängers Versand- und Zustellbestätigungen enthalten u.a. aktuellen Zeitpunkt des Versands / der Zustellung Metadaten der ursprünglichen Nachricht (inkl. Hashwert) Nachrichten mit Versand- und Zustellbestätigungen werden von dedizierten System-Adressen verschickt Ziel: einfache Plausibilitätsprüfung der Bestätigungen 10
11 Agenda Technische Übersicht über Bürgerportale Postfach- und Versanddienst Identifizierungsdienst Light Dokumentensafe Light Protokolle und Datenformate 11
12 Identifizierungsdienst Light Ident-Auftrag nur mindestens mit Authentisierungsniveau hoch Ident-Bestätigungen Identitätsdaten: vom BPDA geprüfte Daten und nicht geprüfte Daten (Selbstauskunft) Metadaten: insbesondere Zeitpunkt der Erstellung, ebp-a des Service Providers, Verifikationsstärke der jeweiligen Identitätsdaten (Selbstauskunft / geprüft) Qualifizierte Signatur der Ident-Bestätigung durch BPDA des Ident-Auftraggebers Übermittlung der Ident-Bestätigungen in Nachrichten durch Postfach- und Versanddienst von dedizierter System-Adresse alle Sicherheitsmechanismen des PVD greifen Nachricht mit Versandoption persönlich zum Schutz der personenbezogenen Daten Kopie der Ident-Bestätigungs-Nachricht an Ident-Auftraggeber für Nachvollziehbarkeit 12
13 Agenda Technische Übersicht über Bürgerportale Postfach- und Versanddienst Identifizierungsdienst Light Dokumentensafe Light Protokolle und Datenformate 13
14 Dokumentensafe Light Zugriffsschutz Zugriff auf Dokumente mit definierbaren Authentisierungsniveaus Integritätssicherung und Verschlüsselung der Dokumente unmittelbar nach Entgegennahme durch Bürgerportal (vgl. Postfach- und Versanddienst) Entschlüsselung und Prüfung der Integrität unmittelbar vor Übertragung der Dokumente (vgl. Postfach- und Versanddienst) Vertrauen zwischen Nutzer und BPDA Erstellung eines vom BPDA qualifiziert signierten Protokolls, welche Dokumente eingestellt sind (auf explizite Anforderung vom Nutzer) Ziel: Nachweis für den Nutzer gegenüber seinem BPDA, falls Dokumente verloren gegangen bzw. verändert worden sind 14
15 Agenda Technische Übersicht über Bürgerportale Postfach- und Versanddienst Identifizierungsdienst Light Dokumentensafe Light Protokolle und Datenformate 15
16 Transportverschlüsselung Sichert die Daten bei der Übertragung zwischen zwei BPDA wird mittels SSL / TLS realisiert Vorgaben in der Spezifikation: Verwendung der Version (TLS 1.0 / 1.1) einzusetzenden Verschlüsselungsalgorithmen Prüfung der eingesetzten Zertifikate Einsatz von internationalen und weit verbreiteten Standardtechniken 16
17 Verzeichnisdienst Beschreibung der Verzeichniseinträge für natürliche Personen juristische Personen Schema bei allen BPDA einheitlich Suchanfragen unterscheiden sich zwischen BPDA nicht Erweiterungen des Standard-Schemata wurden auf ein Minimum reduziert Adressierung über DNS bzw. Suchpfad ableitbar aus der ebp-a Authentisierung der Nutzer beim eigenen LDAP-Dienst Nutzung von Chaining-Mechanismen zur Nutzung weiterer Verzeichnisdienste anderer BPDAs 17
18 d - Header Für d -spezifische Informationen wurden als X-Header deklariert Erweiterungen im Rahmen des RFC2822 (Internet Message Format) Im Sinne des RFC sind X-Header-Zeilen Optional fields Eine d kann wie eine gewöhnliche Internet- behandelt werden, wo keine speziellen Systeme zur Verarbeitung von de -mails zwingend erforderlich sind Zuordnung der Header zu den verschiedenen Nachrichtentypen 18
19 d - Header (2) Beispiele: X-DMail-Auth-level Authentisierungs-Niveau X-DMail-Date-Sent Versanddatum und -Zeit X-DMail-Return-Receipt Versandbestätigung X-DMail-Disposition-Notify Zustellbestätigung Definition 19
20 Melde- / Bestätigungsnachrichten dienen der Benachrichtigung im Fehlerfall bzw. als Versand- oder Empfangsbestätigung einer d Melde- / Bestätigungsnachrichten bestehen aus ein PDF-Dokument, in dem der Inhalt für den Benutzer lesbar enthalten ist, dass frei durch den BPDA gestaltet werden kann einem XML-Dokument für die automatische Auswertung 20
21 de-ident-nachrichten de-ident-nachrichten enthalten als Anhang ein PDF-Dokument für manuelle und eine XML-Datei für maschinen-behaftete Auswertungen XML-Struktur enthält die de-ident-karteninformationen SAML-Token spätere Erweiterung des Ident-Dienst durch weitere Ident-Karten auf Basis von SAML einfach realisierbar 21
22 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Armin Wappenschmidt secunet SwissIT AG Externer Berater im Projekt Bürgerportale des BMI 22
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