LCP Compact Foot/Compact Hand.
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- Julius Geier
- vor 8 Jahren
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1 LCP Compact Foot/Compact Hand. Operationstechnik Dieses Dokument ist nicht zur Verteilung in den USA bestimmt. Instrumente und Implantate geprüft und freigegeben von der AO Foundation.
2 Bildverstärkerkontrolle Diese Beschreibung reicht zur sofortigen Anwendung der DePuy Synthes Produkte nicht aus. Eine Einweisung in die Handhabung dieser Produkte durch einen darin erfahrenen Chirurgen wird dringend empfohlen. Aufbereitung, klinische Aufbereitung, Wartung und Pflege Allgemeine Richtlinien und Informationen zur Funktionskontrolle und Demontage mehrteiliger Instrumente sowie Richtlinien zur Aufbereitung von Implantaten erhalten Sie bei Ihrer lokalen Vertriebsvertretung oder unter: Allgemeine Informationen zur klinischen Aufbereitung, Wartung und Pflege wiederverwendbarer Medizinprodukte, Instrumentensiebe und Cases von Synthes sowie zur Aufbereitung unsteriler Synthes Implantate entnehmen Sie bitte der Synthes Broschüre «Wichtige Informationen» (SE_023827), als Download erhältlich unter:
3 Inhaltsverzeichnis AO-Prinzipien 2 Vorgesehene Verwendung/Indikationen 3 Systembeschreibung 4 Implantate 6 Spezifische Instrumente 9 Übersicht Instrumente 10 Operationstechnik Standardschrauben einbringen 13 Verriegelungsschrauben einbringen 15 Implantate entfernen 17 MRT-Hinweise 18 LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik DePuy Synthes 1
4 AO-Prinzipien 1958 formulierte die Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO) vier Grundprinzipien, die heutigen Leitlinien für Osteosynthese. 1,2 Anatomische Reposition Wiederherstellung der anatomischen Verhältnisse durch Frakturreposition und Fixation. 1 2 Stabile Osteosynthese Absolute oder relative Stabilität durch Fixation der Fraktur, je nach Erfordernissen der Fraktur, Verletzung und des Patienten. Frühzeitige, aktive Mobilisierung Frühzeitige und sichere Mobilisierung des verletzten Körperteils und Rehabilitation des Patienten. 4 3 Erhaltung der Blutversorgung Erhalt der Blutversorgung von Weichteilen und Knochen durch schonende Repositionstechniken und vorsichtige Handhabung. 1 Müller ME, Allgöwer M, Schneider R, Willenegger H. Manual of Internal Fixation. 3 rd ed. Berlin, Heidelberg, New York: Springer Rüedi TP, Buckley RE, Moran CG. AO Principles of Fracture Management. 2 nd ed. Stuttgart, New York: Thieme DePuy Synthes LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik
5 Vorgesehene Verwendung/Indikationen Vorgesehene Verwendung LCP Compact Foot/Compact Hand Implantate sind für die vorläufige Fixation, Korrektur oder Stabilisierung von Knochen im anatomischen Bereich des distalen Radius, von Hand und Fuß bestimmt. Indikationen Grundsätzlich gelten für die LCP Platten die gleichen Indikationen wie für die entsprechenden Standardplatten. Bei metaphysären Frakturen, bei Trümmerfrakturen und in osteoporotischen Knochen können die klinischen Resultate dank dem winkelstabilen Platten-Schrauben-Verbund verbessert werden. Zu den Indikationen für Implantate der Grössen 2.0 und 2.4 gehören: Frakturen der Phalangen Frakturen der Metacarpalia und Metatarsalia (II V) Frakturen des distalen Radius (Doppelplattentechnik) Osteotomien und Arthrodesen an Hand und Fuss (z.b. TMT [II V]-Fusionen) Subkapitale Radiusköpfchenfraktur Als Zusatzimplantat bei kleinen Fragmenten Zu den Indikationen für Implantate der Grösse 2.7 gehören: Frakturen des Metatarsal I Frakturen der Tarsalen MTP-1-Fusionen Osteotomien und Arthrodesen der Tarsalen (z.b. Calcaneo-Cuboidal-Fusion) LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik DePuy Synthes 3
6 Systembeschreibung Das Kombiloch Das LCP (Locking Compression Plate) Plattensystem bietet dem Chirurgen die Wahl, prä- und intraoperativ entweder Standardschrauben oder Ver riegelungsschrauben für die Fixation der Fraktur auszuwählen, oder auch eine Kombination der beiden Schraubentypen. Erfahrung in der Anwendung von LC-DCP oder DCP Platten oder die Einweisung durch einen darin erfahrenen Chirurgen wird empfohlen. Konisches Gewindeloch für Verriegelungsschrauben (A) Die selbstschneidenden Verriegelungsschrauben können winkelstabil im konischen Gewindeloch verriegelt werden. Platten- und Schraubensysteme, bei denen die Schrauben in der Platte verriegelt werden, funktionieren nach dem Prinzip des Fixateur interne. Sie bieten eine Lösung bei folgenden Problemen: A Primärer intraoperativer Verlust der Reposition Sekundärer postoperativer Verlust der Reposition, vor allem bei Osteoporose oder schlechter Knochen qualität oder bei Trümmerfrakturen ohne knöcherne Abstützung Kompression des Periosteums und daraus resultierende Durchblutungsstörungen der Kortikalis Vorsichtsmassnahme: Um Kaltverschweissung von Platten und Schrauben zu vermeiden wird empfohlen einen Schraubenziehereinsatz mit Dentalkupplung und entsprechendem Handstück (311.01X) und einen Drehmomentbegrenzer (511.77X) zu verwenden. Funktionsprinzip Fixateur interne Bei der Anwendung von LCP Platten mit winkelstabilen Verriegelungsschrauben bilden die Platte und die Schrauben ein stabiles System; die Stabilität der Fraktur ist hauptsächlich von der Steifigkeit des Konstrukts abhängig. Es ist keine Kompression der Platte auf dem Knochen notwendig, was die Durchblutung des Knochens nicht zusätzlich beeinträchtigt. 4 DePuy Synthes LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik
7 DC Lochteil für Standardschrauben (B) Das DC Lochteil entspricht der DCU (Dynamic Compression Unit) der LC-DCP Platte und ist für Standard-Kortikalis-Schrauben bestimmt. Wie bei einer Standard LC-DCP Platte kann durch exzentrisches Vorbohren axiale Kompression der Fraktur erzielt werden. Ausserdem können Zugschrauben lateral und longitudinal zur Platte angewinkelt und interfragmentäre Kompression erzielt werden. Das DC Lochteil eignet sich nicht zum Setzen einer Verriegelungsschraube. B Hinweis: Um Kompression zu erreichen, muss innerhalb eines Fragments zuerst die Standardschraube gesetzt werden. Funktionsprinzip absolute Stabilität Die Fixation der Platte mit Standardschrauben erzeugt Reibung zwischen der Plattenunterseite und der Knochenoberseite durch Kompression an der Grenzfläche. Um die absolute Stabilität zu gewährleisten, muss der Reibungswiderstand grösser sein als die bei einer Rehabilitation auftretenden Kräfte. Für diese Fixation sind bikortikale Schrauben unabdingbar. LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik DePuy Synthes 5
8 Implantate Implantate LCP 2.0 Platten LCP Plattae 2.0, gerade, 4 8 Löcher (X ) LCP T-Platte 2.0 (X47.615) LCP Kondylenplatte 2.0 (X47.349) LCP Y-Adaptionsplatte 2.0 (X47.350) LCP T-Adaptionsplatte 2.0 (X47.351) Standardschrauben Kortikalisschrauben B 2.0 mm, selbstschneidend, mit Stardrive Antrieb T6 (X ) LCP Verriegelungsschrauben LCP Verriegelungsschrauben B 2.0 mm, selbstschneidend, mit Stardrive Antrieb T6 (X ) X=2: Stahl X=4: Titan Alle unsterilen Platten und Schrauben sind auch steril verpackt erhältlich. Um die Produkte steril verpackt zu bestellen, Artikelnummer um ein «S» ergänzen. 6 DePuy Synthes LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik
9 Implantate LCP 2.4 Platten LCP Platte 2.4, gerade, 4 8 Löcher (X , X49.674S, X49.676S, X49.678S) LCP T-Platte 2.4 (X49.615, X49.615S) LCP Kondylenplatte 2.4 (X49.679, X49.679S) LCP Y-Adaptionsplatte 2.4 (X49.669, X49.669S) LCP T-Adaptionsplatte 2.4 (X49.670, X49.670S) Standardschrauben Kortikalisschrauben B 2.4 mm, selbstschneidend, mit Stardrive Antrieb T8 (X ) LCP Verriegelungsschrauben LCP Verriegelungsschrauben B 2.4 mm, selbstschneidend, mit Stardrive Antrieb T8 (X ) Abstützstift Abstützstift 1.8 (Kopf LCP 2.4), mit Stardrive Antrieb T8 ( ) Alle unsterilen Schrauben und Stifte sind auch steril verpackt erhältlich. Um sterile Produkte zu bestellen, die Artikelnummer um ein «S» ergänzen. LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik DePuy Synthes 7
10 Implantate Implantate LCP 2.7 Platten LCP Platte 2.7, gerade, 4 7 Löcher (X ) LCP 2.7, gerade, 8 Löcher X LCP 2.7, gerade, 10 Löcher X LCP-Adaptplatte 2.7, 12 Löcher X LCP Kondylenplatte 2.7 (X49.684) LCP T-Platte 2.7 (X49.685, X49.697) LCP L-Platte 2.7, schräg (X , X ) LCP L-Platte 2.7 (X , X ) H-Verriegelungsplatte 2.7 (X ) Standardschrauben Kortikalisschrauben B 2.7 mm, selbstschneidend, mit Stardrive Antrieb T8 (X ; X ) LCP Verriegelungsschrauben LCP Verriegelungsschrauben B 2.7 mm (Kopf 2.4 mm), selbstschneidend, mit Stardrive Antrieb T8 (X ) Alle unsterilen Platten und Schrauben sind auch steril verpackt erhältlich. Um sterile Produkte zu bestellen, die Artikelnummer um ein «S» ergänzen. Für Titan eine 4 und für Stahl eine 2 hinzufügen. 8 DePuy Synthes LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik
11 Spezifische Instrumente Biegeinstrumente Schränkstifte für LCP Platten 2.0 ( ) Schränkstifte für LCP Platten 2.4 und 2.7 ( ) Bohrbüchsen LCP Bohrbüchse 2.0, mit Skala, für Spiralbohrer B 1.5 mm ( ) LCP Bohrbüchse 2.4, mit Skala, für Spiralbohrer B 1.8 mm ( ) LCP Bohrbüchse 2.7, mit Skala, für Spiralbohrer B 2.0 mm ( ) Bohrer Spiralbohrer B 1.5 mm, mit Markierung, Länge 96 mm, 2-lippig, für Dentalkupplung ( ) Spiralbohrer B 1.8 mm, mit Markierung, Länge 96 mm, 2-lippig, für Dentalkupplung ( ) Spiralbohrer B 2.0 mm, mit Markierung, Länge 110 mm, 2-lippig, für Schnellkupplung ( ) Schraubenziehereinsätze Schraubenziehereinsatz Stardrive 2.0, kurz/lang, selbsthaltend, für Dentalkupplung ( /843) Schraubenziehereinsatz Stardrive 2.4/2.7, kurz/lang, selbsthaltend, für Dentalkupplung ( /452) Drehmomentbegrenzer Drehmomentbegrenzer für Schrauben 2.0, mit Dentalkupplung (0.4 Nm) ( ) Drehmomentbegrenzer für Schrauben 2.4 und 2.7, mit AO/ASIF-Schnellkupplung (0.8 Nm) ( ) LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik DePuy Synthes 9
12 Übersicht Instrumente Art. No. Artikelname Schneidezange für Platten 1.0 bis Schränkstifte für LCP Platten Schränkstifte für LCP Platten 2.4/ Flachzange, spitz, für Platten 1.0 bis Universal-Biegezange, Länge 165 mm Universalbohrbüchse Universalbohrbüchse Universalbohrbüchse LCP Bohrbüchse 2.0 mit Skala, für Bohrer B 1.5 mm LCP Bohrbüchse 2.4 mit Skala, für Bohrer B 1.8 mm LCP Bohrbüchse 2.7 mit Skala, für Bohrer B 2.0 mm Spiralbohrer B 1.5 mm, mit Markierung, für Dentalkupplung Spiralbohrer B 1.8 mm, mit Markierung, für Dentalkupplung Spiralbohrer B 2.0 mm, mit Markierung, für AO/ASIF-Schnellkupplung Tiefenmessgerät für Schrauben B 2.0 und 2.4 mm Tiefenmessgerät für Schrauben B 2.7 mm /843 Schraubenziehereinsatz Stardrive T6, 2.0, kurz/lang /452 Schraubenziehereinsatz Stardrive T8, 2.4, kurz/lang Drehmomentbegrenzer 2.0, mit Dentalkupplung (0.4 Nm) Drehmomentbegrenzer 2.4/2.7, mit AO/ASIF-Schnellkupplung (0.8 Nm) 11 DePuy Synthes LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik
13 Operationstechnik Die nachfolgende Operationstechnik wird am Beispiel einer LCP T-Platte 2.0 erläutert. Die Handhabung für die Implantate in den Dimensionen 2.0, 2.4 und 2.7 ist dieselbe. Die Artikel nummern der benötigten Instrumente sind in der Tabelle auf Seite 9 aufgelistet. Farbmarkierung der Instrumente: 2.0 blau, 2.4 violett, 2.7 orange. Im Text sind diese Instrumente mit (*) gekennzeichnet. 1 Fraktur reponieren Die Fraktur unter Bildverstärkerkontrolle reponieren und bei Bedarf mit Kirschnerdrähten bzw. Repositionszangen fixieren. 2 Platte zuschneiden Platte mit der Schneidezange* auf die gewünschte Länge zuschneiden und entgraten. LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik DePuy Synthes 11
14 Operationstechnik 3 Platte anbiegen Platte mit Flachzangen* anbiegen. Für das Biegen der Rundlöcher mit Gewinde können die Biegestifte* verwendet werden. Vorsichtsmassnahme: Die Platte wenn möglich zwischen den Kombi löchern anbiegen. Darauf achten, dass die Kombilöcher nicht deformiert werden, da sonst das Einsetzen von Verriegelungsschrauben beeinträchtigt wird. Zurückbiegen oder die Verwendung unsachgemäßer Instrumente für das Biegen können die Platte schwächen und zu frühzeitigem Versagen der Platte (z. B. Bruch) führen. Die Platte nicht über das Maß hinaus biegen, das erforderlich ist, um sie der Anatomie anzupassen. 4 Platte positionieren Platte auf der reponierten Fraktur positionieren und wenn nötig mit K-Drähten oder Repositionszangen provisorisch fixieren. 5 Schraubentyp bestimmen Je nach Indikation und Situation können Standardschrauben und/oder LCP Verriegelungsschrauben gesetzt werden. Werden sowohl Kortikalis- als auch Verriegelungsschrauben in einer Platte verwendet, die Kortikalisschrauben zuerst einbringen. Damit wird vor dem Einbringen der Verriegelungsschrauben eine Kompression der Platte an den Knochen erreicht. Vorsichtsmassnahme: Bei der Verwendung von winkelstabilen Abstützstiften muss zusätzlich mindestens eine Schraube pro Knochenfragment gesetzt werden. 11 DePuy Synthes LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik
15 Standardschrauben einbringen 6a Schraubenloch vorbohren Schraubenloch mit Universalbohrbüchse* neutral oder exzentrisch vorbohren. 6b Schraubenlänge bestimmen Schraubenlänge mit Tiefenmessgerät* bestimmen. LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik DePuy Synthes 11
16 Operationstechnik 6c Schraube aufnehmen Passende Standardschraube auswählen und mit dem Stardrive Schraubenzieher-Einsatz* und dem entsprechenden Handstück (311.01X) aufnehmen. 2.0: T6 2.4: T8 2.7: T8 6d Standardschraube einbringen Selbstschneidende Standardschraube neutral oder exzentrisch einbringen. 6e Weitere Standardschrauben einsetzen Weitere Standardschrauben je nach Indikation und Situation einsetzen. 11 DePuy Synthes LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik
17 Verriegelungsschrauben einbringen 7a LCP Bohrbüchse einschrauben LCP Bohrbüchse* im gewünschten Loch senkrecht zur Platte in das Gewinde der Platte einschrauben. 7b Schraubenloch vorbohren und Schraubenlänge bestimmen Schraubenloch mit Bohrer mit Skalierung* der entsprechenden Dimension durch LCP Bohrbüchse* vorbohren. Schrauben länge direkt auf der Skala der Bohrbüchse ablesen. Anschliessend die Bohrbüchse entfernen. Alternativ kann die Schraubenlänge mit dem Tiefenmessgerät* bestimmt werden. LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik DePuy Synthes 11
18 Operationstechnik 7c Schraube aufnehmen Passende Verriegelungsschraube auswählen und mit dem selbsthaltenden Schraubenziehereinsatz Stardrive* und dem entsprechenden Handstück (311.01X) aufnehmen. 2.0: T6 2.4: T8 2.7: T8 7d Selbstschneidende Verriegelungsschraube einbringen a. Für das manuelle Einbringen der LCP Verriegelungsschrauben den selbsthaltenden Schraubenziehereinsatz Stardrive* und das entsprechende Handstück (311.01X) verwenden b. Für das maschinelle Einbringen der LCP Verriegelungsschrauben 2.7* (Kopf LCP 2.4) den Drehmomentbegrenzer 0.8 Nm* auf die Antriebsmaschine Colibri ( ) setzen. Den Schraubenziehereinsatz Stardrive 2.4/2.7* in den Drehmomentbegrenzer einführen und die LCP Verriegelungsschraube aufnehmen. Vorsichtsmassnahme: Bei Einbringen der Schrauben mit einem maschinellen Antrieb, noch nicht ganz festziehen. Abschliessend die Schrauben von Hand mit einem Schraubenzieher unter Zuhilfenahme eines Drehmomentbegrenzers festziehen. Nach einem Klick ist das optimale Drehmoment erreicht. Um sicherzustellen, dass die Verriegelungsschrauben ausreichend fest angezogen werden und um das Kaltschweissen einer Verriegelungsschraube an die Platte zu vermeiden, Verriegelungsschrauben stets von Hand und unter Verwendung eines Drehmomentbegrenzers festziehen. Ein zu festes Anziehen der LCP Schrauben kann zu einer Deformation des Gewindes führen. Dies kann ein späteres Entfernen der Schrauben unmöglich machen. Es wird empfohlen, einen Schraubenziehereinsatz mit Dentalkupplung und entsprechendem Handstück (311.01X) und einen Dreh momentbegrenzer (511.77X) zu verwenden. 7e Weitere Verriegelungsschrauben einsetzen Weitere Verriegelungsschrauben je nach Indikation und Situation einsetzen. 11 DePuy Synthes LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik
19 Implantate entfernen 8 Implantate entfernen Warnung: Zum Entfernen der Verriegelungsschrauben, vor dem kompletten Entfernen zunächst alle Verriegelungsschrauben entriegeln, da die Platte ansonsten rotieren und das Weichgewebe verletzen könnte. LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik DePuy Synthes 11
20 MRT-Hinweise Drehmoment, Verlagerung und Bildartefakte gemäss ASTM F , ASTM F e1 und ASTM F Eine nicht klinische Prüfung des Worst-Case-Szenarios in einem 3-T-MRT-System ergab kein relevantes Drehmoment bzw. keine relevante Verlagerung des Konstrukts bei einem experimentell gemessenen lokalen räumlichen Gradienten des magnetischen Feldes von 3.69 T/m. Das grösste Bildartefakt erstreckte sich über etwa 169 mm des Konstrukts, wenn das Gradienten-Echo (GE) zum Scannen verwendet wurde. Die Tests wurden auf einem 3-T-MRT-System durchgeführt. Hochfrequenz-(HF-)induzierte Erwärmung gemäss ASTM F a Nicht klinische elektromagnetische und thermische Simulationen eines Worst-Case-Szenarios führen zu maximalen Temperaturerhöhungen von 9.5 C und einer durchschnittlichen Temperatur erhöhung von 6.6 C (1.5 T) und einer Spitzentemperaturerhöhung von 5.9 C (3 T) unter MRT-Bedingungen, bei denen HF-Spulen (ganzkörpergemittelte spezifische Absorptionsrate [SAR] von 2 W/kg für 6 Minuten [1.5 T] und für 15 Minuten [3 T]) verwendet werden. Vorsichtsmassnahmen: Der oben genannte Test basiert auf nicht klinischen Tests. Der tatsächliche Temperaturanstieg im Patienten hängt von einer Reihe von Faktoren jenseits der SAR und der Dauer der HF-Anwendung ab. Daher empfiehlt es sich, folgende Punkte besonders zu beachten: Es wird empfohlen, Patienten, die MRT-Scans unterzogen werden, sorgfältig auf die gefühlte Temperatur und/oder ihre Schmerzempfindungen zu überwachen. Patienten mit einer gestörten Wärmeregulierung oder Temperaturempfindung sollten keinen MRT-Scan-Verfahren unterzogen werden. Generell wird empfohlen, ein MRT-System mit niedriger Feldstärke zu verwenden, wenn leitfähige Implantate vorhanden sind. Die angewandte spezifische Absorptionsrate (SAR) sollte so weit wie möglich reduziert werden. Die Verwendung des Ventilationssystems kann ferner dazu beitragen, den Temperaturanstieg im Körper zu verringern. 11 DePuy Synthes LCP Compact Foot/Compact Hand Operationstechnik
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24 Synthes GmbH Eimattstrasse Oberdorf Switzerland Tel: Fax: Derzeit sind nicht alle Produkte in allen Märkten erhältlich. Dieses Dokument ist nicht zur Verteilung in den USA bestimmt. Alle Operationstechniken sind als PDF-Dateien abrufbar unter DePuy Synthes Trauma, ein Geschäftsbereich von Synthes GmbH Alle Rechte vorbehalten DSEM/TRM/1214/0241(2)a 08/16
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