Integrierte Leitstelle des Saarlandes
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- Herta Kranz
- vor 8 Jahren
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1 Integrierte Leitstelle des Saarlandes - RICHTLINIE - Flächenlage Version Datum Autor Dokumentenstatus V ZRF Konzeptentwurf V LBI / KBI / ZRF Freigabe FB VI-Fw-Richtlinie Flächenlage Seite 1 von 8 Stand:
2 Inhalt: Übersicht Änderungen... 2 Erreichbarkeiten des ZRF Saar / der Integrierten Leitstelle des Saarlandes... 3 Flächen / Unwetterlagen... 4 Stufe 1 Leicht erhöhtes Einsatzaufkommen... 4 Stufe 2 Erhöhtes Einsatzaufkommen... 5 Einrichtung einer Befehlsstelle auf Städte / Gemeindeebene... 6 Grundablauf nach Anmeldung... 7 Stufe 3 Koordinierungsbedürftiges Einsatzaufkommen... 8 Aufhebung der Bereitschaft (Befehlsstelle / Kreislagezentrum)... 8 Übersicht Änderungen Datum Tätigkeit / Bereich Erstellung Richtlinie Flächenlage FB VI-Fw-Richtlinie Flächenlage Seite 2 von 8 Stand:
3 Erreichbarkeiten des ZRF Saar / der Integrierten Leitstelle des Saarlandes Kontaktdaten Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Saar (ZRF) Saarpfalz Park Bexbach Postfach Bexbach Telefon: Fax: info@zrf saar.de Homepage: saar.de Kontaktdaten Integrierte Leitstelle des Saarlandes (ILS) Winterberg Saarbrücken Geschäftszimmer ILS: Telefon: Fax: geschaeftszimmer@zrf saar.de FB VI-Fw-Richtlinie Flächenlage Seite 3 von 8 Stand:
4 Flächen / Unwetterlagen Hilfeersuchen der Bürger werden in Zusammenarbeit mit der ILS nach einem sich aufbauenden Stufensystem in den Landkreisen abgewickelt. Die Stufeneinteilung kann bereichsweise variieren. Die Einteilung der ILS sieht folgende Stufen vor: Stufe 1: Leicht erhöhtes Einsatzaufkommen Stufe 2: Erhöhtes Einsatzaufkommen (Einrichtung von Befehlsstellen vor Ort) Stufe 3: Großschadenslage / KatS Lage nach SBKG 16 Stufe 1 Leicht erhöhtes Einsatzaufkommen FB VI Fw 0006_ Landkreis XY Befehlsstelle Anmeldung Einsatzbereitschaft.pdf Die Integrierte Leitstelle des Saarlandes stellt ein vereinzelt erhöhtes Einsatz / Gesprächsaufkommen ohne Ausbreitungscharakteristik fest. Die Alarmierung und Einsatzunterstützung / dokumentation erfolgt alleinig durch die ILS. Bei selbständiger Anmeldung einer Befehlsstelle auf Städte / Gemeindeebene informiert die ILS den zuständigen Brandinspekteur. FB VI-Fw-Richtlinie Flächenlage Seite 4 von 8 Stand:
5 Stufe 2 Erhöhtes Einsatzaufkommen Fall 1: Aufgrund einer amtlichen Unwetterwarnung und / oder anderen Erkenntnissen wird eine Flächenlage mit Ausbreitungscharakteristik erwartet bzw. festgestellt. Fall 2: In Städten und / oder Gemeinden sind aufgrund einer Flächenlage mit Ausbreitungscharakteristik bereits mehrere Löschbezirke (> 2) im Einsatz. Bedarfsbezogen wird die Einrichtung von Befehlsstellen auf Städte / Gemeindeebene seitens der ILS angestoßen (Alarmierung der Wehrführung durch die ILS). In Abstimmung erfolgt die Alarmierung der Befehlsstelle auf Städte u. Gemeindeebene durch die ILS (RIC kommunale Befehlsstelle XY ). Der / die zuständige(n) Brandinspekteur(e) sowie der Landesbrandinspekteur werden informiert. Die ILS informiert den / die zuständigen Brandinspekteur(e) sowie den Landesbrandinspekteur periodisch über die bekannte Einsatzentwicklung. In Abstimmung mit dem zuständigen KBI erhält die Führungseinheit des Kreislagezentrums einen Voralarm (RIC Kreislagezentrum XY _ Subadresse D) *. Stufe der Unwetterbearbeitung Stufe 2: mehrere Löschbezirke im Einsatz (>2) mit Ausbreitungscharakteristik Feuerwehr WeFü KBI LBI Befehlsstelle mit Kreislagezentrum Einsatzbereitschaft A I I A V* FB VI-Fw-Richtlinie Flächenlage Seite 5 von 8 Stand:
6 Einrichtung einer Befehlsstelle auf Städte / Gemeindeebene FB VI Fw 0006_ Landkreis XY Befehlsstelle Anmeldung Einsatzbereitschaft.pdf Anmeldung bei der ILS: Die Regelbearbeitung erfolgt über die Flächenlagensoftware der ILS. Mit Freischaltung wird die AAO im Zuständigkeitsbereich außer Kraft gesetzt. Die ILS informiert nach Freischaltung des Zuganges den zuständigen Brandinspekteur über die Einrichtung der Befehlsstelle. o Flächenlagensoftware steht der Befehlsstelle nicht zur Verfügung: Anzeige der Inbetriebnahme der Befehlsstelle mittels Vordruck durch Berechtigte an ILS und an zuständiges Kreislagezentrum. Erforderliche Mindestangaben bei Anmeldung: Erreichbarkeiten der Befehlsstelle Zuständigkeitsbereich Außerkraftsetzung der AAO durch Berechtigte Zeitpunkt der Einsatzbereitschaft der Befehlsstelle FB VI-Fw-Richtlinie Flächenlage Seite 6 von 8 Stand:
7 Grundablauf nach Anmeldung FB VI Fw 0007_ Landkreis XY Befehlsstelle Übersicht Einsatzstellen.pdf Kommunikationstest zwischen ILS und Befehlsstelle (Funk, Fax u. Telefon). Bereits durch die ILS disponierte Einsätze werden durch diese nach Möglichkeit bis zum Abschluss begleitet. Initiierung Gruppenwechsel der Funkteilnehmer durch die Befehlsstelle gemäß gültigem Funkkonzept des Landkreises zur jeweiligen Befehlsstelle. Die Befehlsstelle stellt die Funkkommunikation zur ILS über die Regelbetriebsgruppe sicher. Einsatzmittel richten ihren Sprechwunsch direkt an die Befehlsstelle (kein Status 5!). Statuswechsel, Rückmeldungen, Nachforderungen etc. sind fernmündlich (Funk) an die zuständige Befehlsstelle zu richten. Die ILS nimmt das Unwettermodul für den Zuständigkeitsbereich der Befehlsstelle in Betrieb. Einhergehend wird sofern noch nicht geschehen eine Grundalarmierung auf kommunaler Ebene durchgeführt ( Einsatzbereitschaft FwH XY herstellen ). Einsatzgrunddaten werden unmittelbar nach Bekanntwerden, entweder durch die ILS oder durch die jeweilige Befehlsstelle, in der Flächenlagensoftware erfasst. Die Einsatzzuteilung mit Kräfteabruf einschließlich der dazugehörigen Dokumentation erfolgt ausschließlich durch die Befehlsstelle. Eine Anforderung von Einsatzmitteln anderer Zuständigkeitsbereiche ist an die ILS zu richten. Einsätze mit Priorität 1 (z.b. Menschenleben in Gefahr, BMA) werden seitens der ILS sofort der zuständigen Befehlsstelle mitgeteilt. o Flächenlagensoftware steht der Befehlsstelle nicht zur Verfügung: Die ILS übersendet eine aktuelle Einsatzübersicht an die Befehlsstelle. Niederpriorisierte Einsätze werden in Form von Einsatzpaketen im Zeitfenster von 5 8 min der Befehlsstelle als Telefax übergeben. Eine Einsatzübersicht der Befehlsstelle wird der ILS periodisch zur Verfügung gestellt (Faxvordruck). FB VI-Fw-Richtlinie Flächenlage Seite 7 von 8 Stand:
8 Stufe 3 Koordinierungsbedürftiges Einsatzaufkommen Seitens der Unteren Katastrophenschutzbehörde wurde ein Ereignis nach SBKG 16 festgestellt und / oder die Führung einer / mehrerer Kommune(n) durch das Kreislagezentrum übernommen. Falls die vorsorgliche Besetzung des Kreislagezentrums bisher nicht erfolgen konnte (vgl. Stufe 2), alarmiert die ILS die Führungseinheit des Kreislagezentrums (RIC Kreislagezentrum XY ). Der Landesbrandinspekteur wird informiert. Lageabhängig kann die ILS einen Fachberater zum Kreislagezentrum entsenden. Die KatS Schnittstelle der ILS wird in Betrieb genommen. Die Warnung der Bevölkerung ist in der Richtlinie für die Warnung der Bevölkerung im Saarland (WarnRL SL) geregelt. Stufe der Unwetterbearbeitung Stufe 3: Ereignis nach SBKG 16 festgestellt Feuerwehr WeFü KBI LBI Befehlsstelle mit Kreislagezentrum Einsatzbereitschaft A I A Aufhebung der Bereitschaft (Befehlsstelle / Kreislagezentrum) FB VI Fw 0006a_ Landkreis XY Befehlsstelle Abmeldung Einsatzbereitschaft.pdf ist über Telefax mittels Vordruck der ILS bekannt zu geben Bei Aufhebung der kommunalen Bereitschaft ist die Anzeige zusätzlich an das zuständige Kreislagezentrum zu senden. Erforderliche Angaben: Befehlsstelle Zeitpunkt der Aufhebung Inkraftsetzung der AAO durch Berechtigte Der / die zuständige(n) Brandinspekteur(e) sowie der Landesbrandinspekteur werden hierzu informiert. FB VI-Fw-Richtlinie Flächenlage Seite 8 von 8 Stand:
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