Geschäftsbericht 2012

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1 Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg Nordbahnhofstraße Stuttgart Telefon: Telefax: Internet:

2 Fest verwurzelt LOTTO und Baden- Württemberg gehören zusammen 2012 feierte Baden-Württemberg Jubiläum. Vor 60 Jahren entstand durch die Fusion der Länder Württemberg-Baden, Baden und Württemberg- Hohenzollern ein neues Bundesland. Und eine Erfolgsgeschichte: Baden-Württemberg gehört heute nicht nur zu den wirtschaftlich stärksten und innovativsten Regionen Europas, sondern der ganzen Welt. Doch der Südwesten Deutschlands ist mehr als nur ökonomisch stark. Baden-Württemberg ist auch landschaftlich sehr abwechslungsreich und reizvoll. Egal ob Naturkulisse oder Kulturdenkmal zwischen Kurpfalz und Bodensee finden sich unzählige schöne Orte zum Verweilen. LOTTO und Baden-Württemberg gehören eng zusammen. Das staatliche Glücksspielunternehmen ist Teil der Erfolgsgeschichte des Landes als Staatliche Sport-Toto GmbH gegründet, ist LOTTO fest in Baden-Württemberg verwurzelt. Die enge Verbindung kommt an verschiedenen Stellen im Geschäftsbericht zum Ausdruck und wird in unterschiedlichen Facetten dargestellt. Das Land und seine Regionen werden in insgesamt fünf Einschüben beleuchtet. Einem Überblick in Form der Landeskarte folgen ausgewählte Glanzlichter der vier Regierungsbezirke Stuttgart, Tübingen, Karlsruhe und Freiburg. Exemplarisch wird dabei immer auch eine besondere Lotto-Annahmestelle aus der jeweiligen Region kurz vorgestellt.

3 4 5 Vier Regierungsbezirke für zwölf Regionen Über 10 Mio. Menschen leben in Baden-Würt- temberg. Nach Nordrhein-Westfalen und Bayern steht der Südweststaat an dritter Stelle der bevölkerungsreichsten Bundesländer. Baden-Württemberg gliedert sich in die vier Regierungsbezirke Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen. Diese stehen als Mittelbehörden zwischen der Landesregierung und der unteren Verwaltungsebene. Sowohl von der Fläche als auch der Einwohnerzahl her betrachtet, ist Stuttgart der größte Regierungsbezirk. Die vier Regierungsbezirke sind seit dem Jahr 1973 in insgesamt zwölf Regionen aufgeteilt. LOTTO Baden-Württemberg ist mit seinen Annahmestellen in allen vier Regierungsbezirken flächendeckend vertreten und achtet nicht zuletzt auch bei seinen zahlreichen gemeinwohlorientierten Förderaktivitäten auf eine regional ausgewogene Verteilung. Mittlerer Oberrhein Karlsruhe Rhein-Neckar Heilbronn-Franken Stuttgart Ostwürttemberg Stuttgart Stuttgart Die Landeshauptstadt bildet das Zentrum der rund 2,7 Mio. Einwohner zählenden Region Stuttgart. In der Neckar-Metropole sind die baden-württembergische Landesregierung, der Landtag und zahlreiche Landesbehörden angesiedelt. In Stuttgart schlägt damit nicht nur das wirtschaftliche, sondern auch das politische Herz des Landes. Karlsruhe Karlsruhe war die Hauptstadt des ehemaligen Landes Baden. Seit Anfang der 1950er-Jahre sitzen hier der Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht. Deshalb wird die Fächerstadt, in der knapp Menschen leben, auch Residenz des Rechts genannt. Karlsruhe ist eine Stadt im Grünen. In unzähligen öffentlichen Parks und Grünanlagen lässt sich von der Hektik des Alltags entspannen. Nordschwarzwald Freiburg im Breisgau Beim Blick auf die Wetterkarte erregt Freiburg oft neidische Blicke. Südlicher Als südlichste Oberrhein Großstadt Deutschlands wird die Stadt Freiburg im Breisgau von der Sonne verwöhnt. Hochrhein- Die Altstadt mit dem Münster als Wahrzeichen besuchen jedes Jahr über drei Mio. Menschen. Doch Freiburg zeigt sich auch hochmodern. In den letzten Jahren gelangen an der Dreisam große Erfolge bei der Erforschung und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Schwarzwald- Baar-Heuberg Tübingen Tübingen Tübingen Neckar-Alb gehört zu den klassischen deutschen Universitätsstädten. Donau-Iller Das besondere Flair -Bodensee Bodensee-Oberschwaben der Neckarstadt macht die Mischung des aufwändig restaurierten mittelalterlichen Stadtkerns mit der Betriebsamkeit und dem Lebensgefühl einer jungen Studentenstadt aus. Mitten im Tübinger Stadtgebiet befindet sich der geographische Mittelpunkt des Landes Baden-Württemberg.

4 6 7 Inhalt 3 Editorial Fest verwurzelt 4 Vier Regierungsbezirke 6 Inhalt für zwölf Regionen 8 Vorwort 10 Region Stuttgart 12 Geschäftsentwicklung 2012 Viel mehr als nur 13 Spielarten im Überblick Wirtschaftsmotor 13 LOTTO 6aus49 13 Eurojackpot 14 Spiel SUPER 6 15 KENO 15 plus 5 15 Silvester-Millionen 16 GlücksSpirale 16 TOTO 16 ODDSET 17 Losbrieflotterien 18 Gewinnerbilanz 30 Rhein-Neckar 32 Lagebericht Metropolregion 32 Rechtsgrundlagen voller Geschichte 32 Branchenentwicklung 34 Geschäftsverlauf 35 Sonderauslosungen 36 Vertriebsorganisation 36 Spielsuchtprävention und Jugendschutz 37 Risiko-Management-System 37 Chancen und Risiken 38 Ausblick 40 Jahresabschluss 40 Bilanz 42 Gewinn- und Verlustrechnung 43 Entwicklung des Anlagevermögens Wettmittelfonds 20 Spielen mit Verantwortung Am Bodensee 24 Vertriebsorganisation Paradiesische Pracht 25 Wiedereröffnung der Spielmöglichkeit im Internet 44 Am Feldberg 46 Anhang Panoramablick 46 Vorbemerkung vom Höchsten 46 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 48 Erläuterungen zur Bilanz 49 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 50 Sonstige Angaben 51 Ergebnisverwendung 26 Öffentlichkeitsarbeit und Medien 52 Geschichte des Unternehmens 27 IT-Infrastruktur 54 Organe der Gesellschaft 28 Personalentwicklung 55 Impressum 29 Mitgliedschaften und Zertifizierungen

5 8 9 Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, das deutsche Glücksspielwesen ist in Bewegung kam es mit dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag zu einer entscheidenden regulativen Weichenstellung. Der Gesetzgeber hat sich darin eindeutig für eine Fortführung des staatlichen Lotteriemonopols entschieden. Das ist sehr zu begrüßen. Denn beim Glücksspiel handelt es sich eben nicht um ein beliebiges Gut, sondern um eines mit besonderen Gefahren. Das rechtfertigt einen solch gravierenden Eingriff in die Marktfreiheit in Form des staatlichen Monopols. Markus Held betreibt mit seinem Vater Günther in Stuttgart-Weilimdorf eine der rund baden-württembergischen Lotto-Annahmestellen. Marion Caspers-Merk, Geschäftsführerin Für uns als Anbieter von Glücksspielen ergibt sich daraus eine besondere gesellschaftliche und soziale Verantwortung. Diese nehmen wir sehr ernst. LOTTO Baden-Württemberg hat in den vergangenen Jahren vielfältige Maßnahmen ergriffen, um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden. Dazu gehört der Jugendschutz ebenso wie eine nachhaltig betriebene Spielsuchtprävention. Unter dem Leitsatz Spielen mit Verantwortung sind diese Bereiche heute integraler Bestandteil der Unternehmenspolitik. Die Bürger im Land haben Vertrauen in ihre Lotteriegesellschaft. Dieses Vertrauen ist nur deshalb entstanden, weil LOTTO Baden-Württemberg so fest im Land verwurzelt ist. Die flächendeckend im Südwesten verteilten Annahmestellen bilden das Rückgrat und Aushängeschild des Unternehmens. Tausende Partner sind hier beschäftigt. Doch es gibt noch weitere Gründe für das starke Verhältnis des Unternehmens zum Land und seinen Einwohnern: LOTTO leistet viel Gutes mit den Erträgen der Lotterien und Wetten. Ob Sport, Kunst und Kultur, Denkmalpflege oder Soziales jeder dieser gesellschaftlich so wichtigen Bereiche profitiert enorm davon. Fortunas Launen mögen unergründlich sein die Organisation des Glücks ist es nicht. In der Stuttgarter Zentrale, den Bezirksdirektionen und den Lotto-Annahmestellen arbeiten die Menschen, welche das Glück jeden Tag aufs Neue ermöglichen. Diese Menschen stehen für LOTTO Baden-Württemberg. Daher möchte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der gesamten Vertriebsorganisation für ihren wiederum großen Einsatz und ihr herausragendes Engagement danken. Marion Caspers-Merk, Geschäftsführerin

6 10 11 Viel mehr als nur Wirtschaftsmotor Heilbronn-Franken Stuttgart Die Region Stuttgart punktet mit ihrer schier unerschöpflichen Wirtschaftskraft. Doch rund um die Landeshauptstadt floriert keineswegs nur die Produktion. In der Region gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel das Ludwigsburger Schloss. Ludwigsburg Stuttgart Ostwürttemberg Das Residenzschloss ist eines der größten europäischen Barock-Bauwerke. Die Zeit, in der Ludwigsburg Mittelpunkt des Herzogtums und späteren Königreichs Württemberg war, scheint hier stehengeblieben. Das prachtvolle Schloss thront inmitten eines etwa 30 Hektar großen Gartengeländes, dem Blühenden Barock. Seit 1954 lockt die älteste Dauergartenschau Deutschlands mit ihrer farbenfrohen Blütenpracht jedes Jahr tausende Besucher nach Ludwigsburg. Gezirkelte Gärten und scheinbar wilde Natur lassen einen hier die barocke Sinnlichkeit längst vergangener Zeiten spüren. Kleinod voller Romantik Eine beeindruckende Aussicht auf das Neckartal bei Stuttgart bietet die Grabkapelle auf dem Württemberg. König Wilhelm I. ließ die kleine Kapelle in den 1820er-Jahren als Liebesbeweis für seine jung verstorbene Gattin Katharina erbauen. Vielen gilt sie als einer der romantischsten Orte des Landes. Die Kapelle ist symbolträchtig auf der ehemaligen Stammburg der Herzöge von Württemberg errichtet. Zu ihr gelangt man am schönsten bei einer Wanderung durch die angrenzenden Weinberge. Runde Ecke Fest zum Ludwigsburger Stadtbild gehört die Runde Ecke in der Nähe des Bahnhofs. Betreiber Armin Scheuble übernahm die Annahmestelle mit dem unverwechselbaren Namen im Jahr Die Runde Ecke steht neben LOTTO besonders für feine Tabakwaren. So sind die Zigarren, die eigens auf Sumatra oder der Dominikanischen Republik produziert werden, Genießern aus der ganzen Region Stuttgart ein Begriff. Kein Wunder also, dass Scheuble über eine große Zahl von treuen Stammkunden verfügt.

7 12 13 LOTTO 6aus49 Eurojackpot Spiel 77 SUPER 6 KENO plus 5 Silvester-Millionen GlücksSpirale TOTO ODDSET Losbrieflotterien Geschäftsentwicklung 2012 Erfolgreich trotz starken Gegenwinds Über alle Spielarten betrachtet lag das Einsatzvolumen von LOTTO Baden- Württemberg im Jahr 2012 bei 829,9 Mio.. Das waren 37,9 Mio. bzw. 4,4 % weniger als im Jahr zuvor. Vor allem das Ausbleiben großer Jackpots im LOTTO 6aus49 hat zu den sinkenden Spieleinsätzen geführt. Daneben belasteten strenge Werbe- und Vertriebsrestriktionen das Unternehmensergebnis. Als Folge der behördlichen Vorgaben war die Außenkommunikation nur eingeschränkt möglich. Hinzu kam, dass das Vertriebsnetz weiter verkleinert werden musste. Trotz gesetzlicher Verbote waren im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin zahlreiche illegale Glücksspielanbieter in Baden-Württemberg aktiv, was die Spieleinsatzentwicklung der Gesellschaft negativ beeinflusste. Entscheidende unternehmerische Handlungsparameter, beispielsweise in der Produkt- und Preispolitik oder bei der Vertriebsorganisation, lagen als Folge der Glücksspielgesetzgebung bzw. der großen rechtlichen Unsicherheiten weniger beim Unternehmen denn bei den Aufsichtsbehörden. Dies schränkte den Handlungsspielraum gegenüber den nahezu ungehindert agierenden kommerziellen Glücksspielanbietern stark ein. Prozentualer Anteil der einzelnen Lotterie- und Wettarten am Gesamteinsatz in 2012 in Mio. in % LOTTO 6aus49 466,2 56,2 % Eurojackpot Zusatzlotterien 39,1 199,7 4,7 % 24,0 % Sportwetten 23,7 KENO 18,4 GlücksSpirale 42,9 Losbrieflotterien 32,5 2,9 % 2,2 % 5,2 % 3,9 % Dessen ungeachtet erzielte LOTTO Baden-Württemberg 2012 in verschiedenen Unternehmensbereichen Erfolge. So wurde im März die neue europäische Lotterie Eurojackpot reibungslos eingeführt. Im September erfolgte die Wiedereröffnung der Spielmöglichkeit im Internet unter Die Sofortlotterien entwickelten sich erneut positiv. Auch die exklusiv in Baden-Württemberg angebotene Lotterie Silvester-Millionen war 2012 wieder vor Annahmeschluss ausverkauft. An die Spielteilnehmer schüttete LOTTO Baden-Württemberg 2012 insgesamt 402,8 Mio. aus. Daneben konnten Zweckerträge in Höhe von rund 204,1 Mio. und rund 141,7 Mio. als Lotteriesteuer erwirtschaftet werden. Silvester-Millionen 7,5 Gesamt 829,9 Spielarten im Überblick LOTTO 6aus49 Die Spieleinsätze beim Hauptprodukt LOTTO 6aus49 lagen 2012 bei rund 466,2 Mio.. Das waren 48,3 Mio. bzw. 9,4 % weniger als im Vorjahr. Der starke Rückgang ist vor allem durch das zufallsbedingte Ausbleiben großer Jackpots zu erklären lag kein einziger Gewinntopf über 20 Mio hatte es noch zwei Jackpots über dieser Marke gegeben. 0,9 % 100 % Spieleinsätze 2012 in Mio in Mio in Mio in Mio in Mio. LOTTO 6aus49 466,2 514,5 525,9 596,3 567,9 Eurojackpot 39,1 KENO 18,4 20,0 20,7 21,1 22,5 Spiel ,6 156,7 122,6 112,6 112,4 SUPER 6 58,3 65,6 69,8 79,6 79,3 plus 5 1,8 2,0 2,0 2,1 2,3 TOTO 8,5 8,3 8,7 9,3 9,0 ODDSET 15,2 16,4 18,8 20,4 23,3 Losbrieflotterien 32,5 29,9 27,8 20,1 16,2 GlücksSpirale 42,9 47,1 47,5 50,0 32,3 Silvester-Millionen 7,5 7,5 7,5 Gesamt 829,9 867,8 851,2 911,5 865,4 Der Anteil des LOTTO 6aus49 am Gesamtspieleinsatz des Unternehmens reduzierte sich 2012 um über drei Prozentpunkte auf 56,2 %. Trotz dieses Rückgangs blieb der Klassiker das mit weitem Abstand umsatzstärkste Produkt des Unternehmens. Das LOTTO 6aus49 wurde 2012 unverändert mit einem acht Gewinnklassen umfassenden Gewinnplan angeboten. Der Spieleinsatz pro Spiel und Ziehung lag bei 0,75. Die Gewinnzahlen wurden zweimal wöchentlich jeweils mittwochs und samstags ermittelt. Eurojackpot Die neue Lotterie Eurojackpot startete in Baden-Württemberg zusammen mit den 15 anderen Bundesländern und fünf weiteren europäischen Staaten am 23. März Italien als siebtes und Spanien als achtes Teilnehmerland traten im Jahresverlauf der Eurojackpot-Gemeinschaft bei. Damit bot sich den Spielteilneh-

8 14 15 mern in Baden-Württemberg erstmals die Möglichkeit, an einer internationalen Lotterie teilzunehmen. Die in den letzten Jahren immer stärker aufgekommene Nachfrage auf Kundenseite hatte die Entwicklung eines solchen länderübergreifenden Spielangebots aus Kanalisierungsgründen notwendig gemacht. Gewinnklassen fest vorgegeben. Bei einem Spieleinsatz von 1,25 je Ziehung beträgt der Höchstgewinn in der obersten Gewinnklasse Spiel 77 und SUPER 6 sind Zusatzlotterien, die auf allen LOTTO 6aus49- bzw. TOTO-Spielscheinen oder in Kombination mit einem GlücksSpirale-Los gespielt werden können. Die Eurojackpot-Spielformel lautet 5 aus 50 und 2 aus 8. Das heißt, der Jackpot wird mit fünf richtigen Zahlen und zwei Eurozahlen geknackt. Insgesamt können in zwölf Gewinnklassen Treffer erzielt werden. In der höchsten Gewinnklasse ist der Jackpot jede Woche mit mindestens 10 Mio. gefüllt. Der Gewinntopf kann auf bis zu 90 Mio. ansteigen. Der Spieleinsatz liegt bei 2 pro Tipp. Die Ziehung der Gewinnzahlen findet immer freitags um 21 Uhr in der finnischen Hauptstadt Helsinki statt. Die Eurojackpot-Spieleinsätze entwickelten sich 2012 in Baden-Württemberg recht verhalten. Sie lagen insgesamt bei rund 39,1 Mio.. Ursächlich für diese Einsatzentwicklung waren insbesondere die strengen Werberestriktionen. Dadurch konnte der Bekanntheitsgrad der neuen Lotterie nicht hinreichend gesteigert werden. Hinzu kam, dass der Eurojackpot-Gewinntopf gemäß den im Berichtszeitraum gültigen Teilnahmebedingungen spätestens in der 13. aufeinander folgenden Ziehung ausgeschüttet werden musste. Dies führte dazu, dass der bis dahin größte Jackpot der neuen Lotterie im August 2012 bei einer Höhe von rund 27,5 Mio. ausgeschüttet wurde. Spiel 77 Für das Spiel 77 setzten die Baden-Württemberger 2012 rund 139,6 Mio. ein, 17,1 Mio. bzw. 10,9 % weniger als im Vorjahr. Als Zusatzlotterie litt das Spiel 77 unter den ausgebliebenen Jackpots im LOTTO 6aus49. Trotz des Rückgangs blieb es mit einem Anteil von 16,8 % an den Gesamtspieleinsätzen das zweitwichtigste Produkt des Unternehmens. Im Spiel 77 gibt es insgesamt sieben Gewinnklassen. Der Spieleinsatz liegt bei 2,50 pro Ziehung. Ein Gewinn wird erzielt, wenn die auf der Spielquittung aufgedruckte Losnummer in den Endziffern in der richtigen Reihenfolge mit mindestens einer der jeweils gezogenen Gewinnzahlen übereinstimmt. Dabei sind den Gewinnklassen 2 bis 7 feste Gewinnquoten zugeordnet. In der höchsten Gewinnklasse gilt das Jackpotprinzip. Gibt es dort in einer Ziehung keinen Gewinn, so wird dieser Gewinnbetrag in der nächsten Ziehung derselben Gewinnklasse zugeschlagen. SUPER 6 Auch die SUPER 6-Spieleinsätze waren 2012 rückläufig. Sie sanken um 7,3 Mio. bzw. 11,1 % auf rund 58,3 Mio.. Die Zusatzlotterie SUPER 6 ist genau wie das Spiel 77 eine Endziffernlotterie. Ihre Gewinnquoten sind jedoch in allen sechs KENO Die Spieleinsätze der Lotterie KENO lagen 2012 bei rund 18,4 Mio. und damit um knapp 1,6 Mio. bzw. 8 % unter dem Vorjahresniveau. Damit setzte sich der kontinuierliche Rückgang der Spieleinsätze bei der täglichen Zahlenlotterie nach Einführung der Kundenkartenpflicht im Jahr 2008 fort. KENO ist eine Zahlenlotterie mit variablen Einsätzen und einem Gewinnplan mit festen Quoten. Die Ziehung findet täglich statt. Der Lotterie liegt ein Spielsystem zugrunde, bei dem aus 70 Zahlen per Zufallsgenerator insgesamt 20 Gewinnzahlen ermittelt werden. Der Spielteilnehmer hat die Wahl zwischen mindestens zwei und höchstens zehn Zahlen. In Kombination mit dem gewählten Spieleinsatz variieren die festen Gewinnquoten. Der Höchstgewinn liegt bei 1 Mio.. plus 5 Für die Zusatzlotterie plus 5 wurde 2012 weniger eingesetzt als im Vorjahr. Die Spieleinsätze sanken um 188 T bzw. 9,5 % auf rund 1,8 Mio.. Die Teilnahme an plus 5 setzt die Abgabe eines KENO-Spielauftrages voraus. Dadurch ist die Lotterie stark von der Entwicklung der KENO-Spieleinsätze abhängig. Der dort zu verzeichnende Rückgang übertrug sich 2012 auf die Zusatzlotterie. In der Lotterie plus 5 gibt es fünf Gewinnklassen mit einem Höchstgewinn von 5 T. Der Spieleinsatz liegt bei 0,75 pro Ziehung. Silvester-Millionen 2012 führte das Unternehmen zum dritten Mal exklusiv in Baden-Württemberg die Lotterie Silvester-Millionen durch. Wie in den Vorjahren waren die Losnummern zum Preis von 10 pro Stück bereits vor Annahmeschluss am Silvestertag restlos ausverkauft. Mit der Lotterie erzielte das Unternehmen 2012 wieder einen Spieleinsatz von 7,5 Mio.. Der Gewinnplan der Silvester-Millionen blieb 2012 unverändert. Unter allen Losnummern wurden drei Spitzengewinne in Höhe von jeweils 1 Mio., fünf Gewinne zu jeweils und weitere Gewinne zu jeweils verlost. Die theoretische Chance auf einen der drei Spitzengewinne von 1 Mio. lag je Losnummer bei 1 zu Die Chance auf einen Millionengewinn ist bei keiner anderen Lotterie der Staatlichen Toto-Lotto GmbH vergleichbar groß. Die Ziehung der Gewinnzahlen fand am Nachmittag des 31. Dezember 2012 unter notarieller Aufsicht in der Stuttgarter Lotto-Zentrale statt.

9 16 17 GlücksSpirale Die Spieleinsätze der Rentenlotterie GlücksSpirale lagen 2012 bei rund 42,9 Mio., was einem Rückgang um 4,1 Mio. bzw. 8,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die GlücksSpirale wurde durch die rückläufige Einsatzentwicklung im LOTTO 6aus49 beeinflusst. Die Rentenlotterie wird in Baden-Württemberg seit 2008 auch über LOTTO-Spielscheine angeboten und häufig zusätzlich zum Klassiker gespielt. Das hatte in den vergangenen Jahren für steigende Einsätze gesorgt, die Lotterie aber auch abhängig von der Entwicklung im LOTTO 6aus49 gemacht. Die GlücksSpirale ist als Nummernlotterie konzipiert. Dabei gewinnt ein Los, wenn die Losnummer ganz oder in den Endziffern mit einer der jeweils wöchentlich gezogenen Gewinnzahlen in der richtigen Reihenfolge übereinstimmt. Stimmen alle sieben Endziffern überein, gibt es in der obersten Gewinnklasse eine lebenslange monatliche Sofortrente von mindestens Der Preis für ein Los der GlücksSpirale betrug 2012 unverändert 5. TOTO In der traditionsreichen TOTO-Auswahlwette 6aus45 lagen die Spieleinsätze 2012 bei rund 3,8 Mio.. Das waren 367 T bzw. 10,7 % mehr als im Vorjahr. Drei größere Jackpots im Jahresverlauf sorgten hier für ein größeres Spielinteresse. In der Auswahlwette sind die sechs torreichsten Unentschieden aus dem 45 Spiele umfassenden TOTO-Programm zu tippen. Einen Gewinn erzielt, wer mindestens drei Spiele aus diesem Spielplan richtig getippt hat. Der Spieleinsatz in der Auswahlwette betrug 2012 unverändert 0,65 pro Tipp. ODDSET ist eine Sportwette mit fest vorgegebenen Quoten. Der Spieler entscheidet dabei zwischen der Kombi- und der TOP-Wette. Die mögliche Gewinnsumme ergibt sich bei beiden Wettangeboten aus der Multiplikation des gewählten Spieleinsatzes mit den vorgegebenen Gewinnquoten. Bei der Kombi-Wette wählt der Spieler aus den vorgegebenen Spielplänen zwei bis zehn Begegnungen aus und tippt deren Ausgänge. Bei der TOP-Wette sagt er den exakten Ausgang eines Sportereignisses aus dem Wettplan voraus. Losbrieflotterien Der Aufwärtstrend bei den Spieleinsätzen der Sofortlotterien setzte sich auch 2012 fort. So stiegen die Spieleinsätze um knapp 2,6 Mio. bzw. 8,7 % auf rund 32,5 Mio. an. Auf Jahressicht war dies bereits der sechste Anstieg in Folge. Das Lossortiment wurde 2012 weiterentwickelt. So ersetzte im April das 2 -Los Heiße 7 das Glückswürfel -Los (1 ). Bei der Heißen 7 sind Gewinne bis möglich. Nachfolger des Seven-Eleven -Loses (2 ) wurde im Juli das Bowling -Los (2 ). Auch beim Bowling -Los liegt der Spitzengewinn bei Das RubbelLotto für 1 und das 5 -Los Goldene 7 rundeten das Lossortiment des Unternehmens ab. In der 13er-Wette (Ergebniswette) beliefen sich die Spieleinsätze 2012 auf rund 4,7 Mio. und nahmen damit um 210 T bzw. 4,3 % ab. In der 13er-Wette tippt der Spieler den Ausgang von 13 Fußballspielen. Gewonnen hat, wer bei mindestens zehn Begegnungen die Tendenz (Heimsieg = 1, Unentschieden = 0, Auswärtssieg = 2) richtig vorhergesagt hat. Der Spieleinsatz in der 13er-Wette belief sich 2012 unverändert auf 0,50 pro Tipp. ODDSET In der Sportwette ODDSET wurden 2012 Spieleinsätze von rund 15,2 Mio. verzeichnet. Das waren knapp 1,2 Mio. bzw. 7,2 % weniger als im Vorjahr. Dabei zeigte sich ein zweigeteiltes Bild. In der TOP-Wette stiegen die Einsätze vor allem wegen der Fußball-Europameisterschaft um 25,8 % an. In der Kombi-Wette gingen die Einsätze um 11 % zurück. Damit setzte sich der seit Jahren anhaltende Negativtrend fort. Die wesentliche Ursache dafür ist auf die weiterhin nahezu uneingeschränkten Aktivitäten kommerzieller bzw. illegaler Anbieter im Internet und über terrestrische Wettannahmestellen im Land zurückzuführen.

10 18 19 Gewinnerbilanz Wettmittelfonds 43 Lotto-Sechser und 15 neue Millionäre im Südwesten Unverzichtbare Förderung des Gemeinwohls Emmendingen Breisgau- Lörrach Ortenaukreis Freiburg Enzkreis Pforzheim Baden- Baden Bodenseekreis Schwarzwald- Baar-Kreis -Hochschwarzwald Waldshut Mannheim Heidelberg Kreis Karlsruhe Freudenstadt Rottweil Zollernalbkreis Rhein-Neckar- Kreis Karlsruhe Rastatt Calw 2012 schüttete LOTTO Baden-Württemberg erneut über 400 Mio. an die Gewinner aus. Allein beim Klassiker LOTTO 6aus49 gab es über 11,6 Mio. Einzelgewinne im Land. Wie immer erstreckte sich dabei Fortunas Gunst vom kleinen bis zum ganz großen Glück wurden zwischen Kurpfalz und Bodensee 43 Lotto- Sechser erzielt. Der größte Einzelgewinn im LOTTO 6aus49 lag bei 1,63 Mio.. Ihn strich Mitte November ein Spieler aus dem Rhein-Neckar-Kreis ein. Darüber hinaus gab es 2012 im LOTTO 6aus49 vier weitere Millionengewinne. Mit der einem Barwert von jeweils 2,1 Mio. entsprechenden lebenslangen Sofortrente erzielten zwei Teilnehmer der GlücksSpirale die landesweit größten Einzelgewinne des Jahres. Die Gewinner der Rentenlotterie stammen aus Mannheim und dem Schwarzwald. In der Zusatzlotterie Spiel 77 fielen drei sieben- stellige Gewinne an. Der mit 1,97 Mio. höchste davon ging im August an einen Spieler aus dem Kreis Waldshut. In der täglichen Zahlenlotterie KENO sicherte sich ein Stuttgarter in der Vorweihnachtszeit mit genau 1 Mio. Main- Neckar- Tauber- Odenwald- Kreis Kreis den Hauptgewinn. Dieselbe Gewinnsumme hatte bereits im Januar ein Lottospieler aus Konstanz bei der bundes- Hohen- lohe- Kreis Heilbronn weiten Sonderauslosung 7 x mit 3 Richtigen 1 Million Euro zu gewinnen erzielt. Die exklusiv in Baden-Würt- Kreis Heilbronn Schwäbisch Hall temberg veranstaltete Lotterie Silvester-Millionen machte am Ludwigsburg 31. Dezember Glückspilze aus Rems-Murr- Ostalbkreis Kreis dem Rems-Murr-Kreis und den Stuttgart Kreisen Rastatt und Ravensburg Heidenheim zu Neu-Millionären. Über alle Göppingen Böblingen Esslingen Spielarten betrachtet verzeichneten Tübingen 2012 genau 15 Baden-Würt- temberger einen Millionengewinn. Tuttlingen Konstanz Reutlingen Sigmaringen Alb- Donau- Kreis Biberach Ravensburg Ulm 15 Baden-Württemberger verzeichneten 2012 über alle Spielarten betrachtet einen Millionengewinn. Beim Zahlenlotto denkt jeder zuerst an Millionengewinne. Was aber passiert mit den Geldern, die nicht gewonnen werden? Die wenigsten wissen, dass davon letztlich alle Menschen in Baden-Württemberg profitieren. Schon im Jahr 1948 wurde gesetzlich festgelegt, dass der Ertrag aus den Sportwetten für die Förderung der Leibesübungen einzusetzen ist. Dies gilt noch heute allerdings in einem stark erweiterten Maße. Die von der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden- Württemberg erwirtschafteten Reinerlöse fließen zu einem großen Teil in den so genannten Wettmittelfonds des Landes. Dieser Fonds kommt zweckgebunden dem Sport, der Kunst und Kultur, der Denkmalpflege sowie sozialen Projekten im Land zugute. Den Schlüssel zum Wettmittelfonds hüten die Fachministerien, die über die Verteilung der Fördergelder bestimmen. Im baden-württembergischen Landtag wird die Zusammensetzung des Fonds per Gesetz verabschiedet. Allein 2012 umfasste sein Volumen knapp 132 Mio.. Fördergelder waren und sind oftmals Mangelware. Der Wettmittelfonds dagegen hat schon seit vielen Jahren Bestand. Die Förderung aus Geldern der staatlichen Lotterien und Wetten entwickelte sich zum tragenden Modell, das die Grundlage für den Ausbau und Erhalt wichtiger gesellschaftlicher Anliegen in Baden-Württemberg bildete und mittlerweile unverzichtbar für das Gemeinwohl ist. Eine Sonderrolle bei der Gemeinwohlförderung nimmt die Privatlotterie Glücks- Spirale ein. Ihre Erträge kommen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, dem Deutschen Olympischen Sportbund, dem Landessportverband Baden-Württemberg, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Land Baden-Württemberg zur Förderung von Umwelt- und Naturschutzprojekten zugute wurden diese Institutionen mit 12 Mio. aus Mitteln der Rentenlotterie unterstützt. Der Wettmittelfonds 2012 in Mio. in % Sportförderung 59,12 44,8 % Kunst- und Kulturförderung 33,56 25,5 % Denkmalpflege 24,37 Sozialer Bereich 14,81 Gesamt 131,86 18,5 % 11,2 % 100 %

11 20 21 Spielen mit Verantwortung Zertifizierungsurkunde der European Lotteries aus dem Jahr LOTTO Baden-Württemberg für vorbildlichen Spielerschutz ausgezeichnet Glücksspiele sind mit einem nicht unerheblichen Gefährdungspotential verbunden und erfordern ein besonderes Verantwortungsbewusstsein. LOTTO Baden- Württemberg ist sich dieser Tatsache bewusst und setzt sich im Rahmen seiner Unternehmenspolitik für eine nachhaltige Verfolgung des Spieler- und Jugendschutzes ein. Grundlage für die gesamte Spielerschutzarbeit des Unternehmens ist ein ganzheitliches Sozialkonzept, das gemeinsam mit der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart (eva) entwickelt wurde und einer fortlaufenden Evaluierung unterliegt. Aufbauend auf drei Säulen erstrecken sich die vielfältigen Spielerschutzmaßnahmen innerhalb des Sozialkonzeptes von der Information und Aufklärung der Verbraucher bis hin zu einer verantwortungsbewussten Ausgestaltung der Angebotsstruktur. Die Bereitstellung diverser Hilfsangebote bildet einen weiteren Bestandteil des Sozialkonzeptes von LOTTO Baden-Württemberg. Information und Aufklärung Die Informations- und Aufklärungsarbeit beinhaltet sämtliche Maßnahmen, mit denen über die Risiken des problematischen Spielens informiert wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Kernbotschaft, dass die Spielangebote des Unternehmens einen verantwortungsbewussten Umgang verlangen und dass eine unkontrollierte Spielteilnahme zu erheblichen Problemen führen kann. Hierzu sind alle Spielscheine, Quittungen, Werbemittel und Informationsbroschüren mit gut sichtbaren Warnhinweisen versehen, die über die Hilfsangebote der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Suchtrisiken und das Spielverbot Minderjähriger informieren. Die in allen Annahmestellen des Landes verfügbare Broschüre Spiel nicht bis zur Glücksspielsucht klärt zudem über die mit dem Glücksspiel verbundenen Gefahren auf und gibt einen Überblick über konkrete Verhaltensweisen, die zur Suchtprävention beitragen können. Mit Blick auf die Früherkennung und Vermeidung von exzessivem Spielen sind die Mitarbeiter in den Annahmestellen in der Regel die erste Anlaufstation für die Kunden. Aus diesem Grund wurden im Berichtsjahr erneut diverse Schulungsveranstaltungen durchgeführt, bei denen die Vertriebspartner vor Ort über problematisches Spielverhalten, Möglichkeiten zur Suchtprävention und über die besondere Bedeutung des Jugendschutzes informiert wurden. Im Rahmen der für die Annahmestellenleiter und Mitarbeiter mit Kundenkontakt konzipierten Intensivschulungen wurden abermals eigens produzierte Filmsequenzen eingesetzt, in denen typische Verkaufssituationen aus dem Alltag der Annahmestellen gezeigt werden. Ziel dieser von Suchtpräventionsexperten der eva durchgeführten interaktiven Schulungen ist es, Handlungskompetenzen zur Früherkennung, Ansprache und Weitervermittlung in das Hilfesystem zu trainieren. Zur Kommunikation des Spielverbots Minderjähriger führte LOTTO Baden-Württemberg im Jahr 2012 die bereits im Vorjahr initiierte landesweite Jugendschutzkampagne mit dem populären TV-Rechtsanwalt Ingo Lenßen fort. Angebotsstruktur Auch innerhalb der Angebotsstruktur verfolgt das Unternehmen einen verantwortungsbewussten Ansatz. So werden alle Glücksspielangebote bereits von ihrer technischen Seite her möglichst so gestaltet, dass ein effektiver Spielerschutz möglich ist. Hierzu zählen etwa die Begrenzung der Jackpotlaufzeit bzw. -höhe sowie gemäß den gesetzlichen Vorgaben die Definition eines monatlichen Spieleinsatzlimits für die im September 2012 wieder eingeführte Spielmöglichkeit über das Internet. An den risikoreicheren Sportwetten und Lotterien mit täglicher Ziehung kann ausschließlich mit einer persönlichen Kundenkarte teilgenommen werden. Die Überprüfung der auf der Kundenkarte hinterlegten Daten ermöglicht den Abgleich mit der bundesweiten Sperrdatei und gegebenenfalls den Ausschluss gefährdeter Personen von der Teilnahme an den gefährlicheren Glücksspielangeboten. Zur Überprüfung der Einhaltung der Jugendschutzvorschriften und der Vorgaben zum Spielerschutz führt das Unternehmen in Kooperation mit spezialisierten Agenturen regelmäßig Testkäufe in allen Annahmestellen durch. Hilfsangebote für Betroffene Darüber hinaus ergreift die Gesellschaft weitreichende Maßnahmen hinsichtlich der Hilfsangebote für Betroffene und deren Angehörige. Neben einer im Auftrag des Deutschen Lotto- und Totoblocks von der BZgA betriebenen bundesweiten Telefon-Hotline steht Interessierten und Betroffenen auf der Internetseite ein umfangreiches Online-Beratungsangebot zur Verfügung. So enthält die Seite unter anderem den interaktiven Selbsttest Check Dein Spiel, bei dem die Anwender ihr persönliches Spielsuchtrisiko abschätzen können. Ratsuchende haben hier zudem die Möglichkeit, sich Behandlungs- oder Beratungseinrichtungen in der näheren Umgebung anzeigen zu lassen. Ergänzt wird dieser Ansatz auf Landesebene durch weitergehende Hilfsangebote, die innerhalb der verschiedenen Spielerschutzprojekte der eva von pathologischen Spielern in Baden-Württemberg in Anspruch genommen werden können. Responsible Gaming-Zertifizierung Einen besonderen Stellenwert innerhalb der Spielerschutzaktivitäten des Unternehmens nahm im Geschäftsjahr 2012 die Responsible Gaming-Zertifizierung nach dem Standard der European Lotteries (EL) ein. Mit der Ausrichtung an diesem Spielerschutzstandard hat sich LOTTO Baden-Württemberg zur Durchführung eines Angleichungsprozesses sowie eines unabhängigen Zertifizierungsverfahrens verpflichtet. Im Zuge des eigentlichen Zertifizierungsprozesses wurde LOTTO Baden-Württemberg in verschiedenen Kategorien von einer unabhängigen Prüfungsgesellschaft auf die Erfüllung der Anforderungen des Responsible Gaming und das Vorhandensein strukturierter Prozesse überprüft. Die Mitte Juni 2012 erfolgreich absolvierte Zertifizierung dokumentiert, dass es LOTTO Baden- Württemberg gelungen ist, die mit dem Glücksspiel verbundenen Gefahren für die Gesellschaft und bestimmte Risikogruppen auf ein Minimum zu reduzieren. Werbeplakate mit Rechtsanwalt Ingo Lenßen, dem Gesicht der Spieler- und Jugendschutzkampagne von LOTTO Baden-Württemberg, kamen auch 2012 zum Einsatz. Bewertungsrahmen der Responsible Gaming-Zertifizierung Forschung im Hinblick auf ein besseres Verständnis problematischen Spielverhaltens Mitarbeiterschulung Händlerprogramme Spieldesign Werbung und Marketing Behandlungsvermittlung spielsuchtgefährdeter Spieler Unterrichtung der Spieler Zusammenarbeit mit Interessensvertretern Berichterstattung und Messung der Ergebnisse der Spielerschutzmaßnahmen

12 22 23 Tübingen Neckar-Alb Donau-Iller Paradiesische Pracht Bodensee-Oberschwaben Überlingen Mainau Der Bodensee ist mehr als nur beliebtes Urlaubsziel. Konstanz Der größte deutsche See ist vor allem eines: vielfältig. Besonders reizvoll ist die Blumeninsel Mainau. Rund 1,6 Mio. Besucher aus der ganzen Welt kommen jedes Jahr auf die Mainau. Die tropfenförmige Insel liegt im Überlinger See im nordwestlichen Teil des Bodensees. Die Mainau ist als ganzjährig blühender Gartenpark angelegt, was ihr den Beinamen Blumeninsel einbrachte. Durch das günstige Seeklima wachsen hier neben seltenen Laub- und Nadelbäumen sogar Palmen. Im größten Schmetterlingshaus Deutschlands erwartet die Besucher eine tropische Umgebung mit exotischen Gewächsen. Die Insel befand sich im Besitz der schwedischen Königsfamilie Bernadotte und wurde 1974 in eine Stiftung eingebracht. Konstanzer Wahrzeichen Neun Meter hoch, 18 Tonnen schwer: Die Skulptur auf dem Pegelhäuschen in der Konstanzer Hafeneinfahrt erregt sofort Interesse. Imperia, wie sie ihr Erschaffer Peter Lenk nannte, erinnert satirisch an das Konzil von Konstanz im frühen 15. Jahrhundert. Sie verkörpert eine Kurtisane, auf deren erhobenen Händen zwei Gauklerfiguren sitzen, die den Kaiser und den Papst darstellen. Die Skulptur war bei ihrer Aufstellung im Frühjahr 1993 heftig umstritten. Kritiker empfanden sie in unmittelbarer Nachbarschaft zum Konzilgebäude als Affront. Schnell entwickelte sich Imperia aber zur Attraktion und ist heute als Wahrzeichen kaum mehr aus der Konstanzer Bucht wegzudenken. Vorfahrt für LOTTO LOTTO spielen am Autoschalter? Was man spontan wohl eher in den USA vermutet hätte, ist in Überlingen Wirklichkeit. In der am nördlichen Bodenseeufer gelegenen Stadt kann man seinen Spielschein bequem aus dem Auto heraus abgeben. Annahmestellen- Leiter Jürgen Lerner betreibt nicht ohne Stolz den einzigen LOTTO Drive-In Deutschlands. Vor allem samstags und bei großen Jackpots reihen sich die Fahrzeuge mitunter Stoßstange an Stoßstange.

13 24 25 Vertriebsorganisation Wiedereröffnung der Spielmöglichkeit im Internet Die Annahmestellen als Rückgrat und Aushängeschild Online-Angebot ergänzt den Vertrieb in den Annahmestellen Die rund Annahmestellen im Land bilden das Rückgrat und Aushängeschild des Unternehmens gegenüber den Kunden und der Öffentlichkeit. Mit dem Vertrieb über die Annahmestellen erweist sich LOTTO Baden-Württemberg als großer mittelständischer Arbeitgeber. Vor allem in den ländlichen Regionen macht das Lotteriegeschäft häufig den Betrieb erst profitabel. So kommt dem Unternehmen ein entscheidender Infrastrukturauftrag zu, der in den vergangenen Jahren zunehmend wichtiger geworden ist. Denn die Umsätze mit Presse-, Schreibwaren- oder Tabakerzeugnissen waren zuletzt stark rückläufig. LOTTO Baden-Württemberg ist zur Erfüllung des ordnungspolitischen Auftrags, das Spielbedürfnis der Menschen zu kanalisieren, auf starke und kompetente Annahmestellen angewiesen. Daher setzte das Unternehmen auch im Jahr 2012 auf umfangreiche Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen bei seinen Vertriebspartnern. Die Schulungen umfassten insbesondere die Bereiche Produktwissen, Bedienung der Online-Technik und Umsetzung des Spieler- und Jugendschutzes. Insgesamt Teilnehmer aus dem Vertriebsnetz besuchten die Schulungsveranstaltungen in der Stuttgarter Lottozentrale. Auf Ebene der elf Bezirksdirektionen, die in Baden-Württemberg als Bindeglied zu den Annahmestellen dienen, erhielten weitere Teilnehmer umfassende Informationen über das Produktangebot, die sichere Bedienung des Lottoterminals und über den verantwortungsbewussten Umgang mit Glücksspiel. Im Februar und März 2012 fanden vorbereitend zur Einführung der neuen Lotterie Eurojackpot weitere Schulungsveranstaltungen in den Bezirksdirektionen statt. Dabei wurden insgesamt Annahmestellen-Leiter und -Mitarbeiter mit der neuen Lotterie vertraut gemacht. Um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zum Spieler- und Jugendschutz zu überprüfen, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in Zusammenarbeit mit spezialisierten Agenturen zahlreiche Testkäufe in den Annahmestellen durchgeführt. Bei wiederholten Verstößen gegen den Spieler- und Jugendschutz kommt ein Sanktionskatalog zum Tragen, der bei mehrfachen Verstößen auch den Entzug der Annahmestellenlizenz vorsieht wurde die Zahl der Annahmestellen in Baden-Württemberg aufgrund der Vorgaben der Glücksspielaufsicht erneut reduziert. Am Jahresende lag sie bei Das waren 89 weniger als zu Jahresbeginn. Bezogen auf die Einwohnerzahl des Landes kommt somit eine Annahmestelle auf rund Einwohner. Seit dem 24. September 2012 bietet das Unternehmen als Ergänzung zum Vertrieb in den Annahmestellen über seine Homepage wieder die Spielteilnahme im Internet an. Möglich wurde die Wiederöffnung des Vertriebsweges durch den zum 1. Juli 2012 in Kraft getretenen Glücksspieländerungsstaatsvertrag, der das ausnahmslose Internetverbot durch eine Neuregelung ersetzt hat und die Spielteilnahme im Internet unter strengen Auflagen wieder zulässt. Voraussetzung für den Vertrieb im Internet ist unter anderem, dass der Ausschluss minderjähriger und gesperrter Spieler durch Identifizierung und Authentifizierung sichergestellt ist. Hinzu kommt, dass für die Internetspielteilnahme ein monatliches Einsatzlimit je Spielteilnehmer definiert ist. Den Internetkunden muss darüber hinaus die Möglichkeit eingeräumt werden, ein selbst gewähltes Einzahlungs- und Verlustlimit festzulegen. Die baden-württembergischen Spielteilnehmer sind verpflichtet, das so genannte Annahmestellen-Ident-Verfahren durchzuführen. Hierbei ist im Zuge des Registrierungsprozesses nach Eingabe der personenbezogenen Daten auf der Internetseite des Unternehmens und vor Abschluss eines Internetspielauftrages die persönliche Identifizierung mittels Ausweisdokument in einer der rund Annahmestellen erforderlich. Zum Start der Internetspielmöglichkeit in Baden-Württemberg beschränkte sich das Online-Angebot zunächst auf das LOTTO 6aus49-Normalspiel, die Zusatzlotterien Spiel 77 und SUPER 6 sowie auf die Lotterien Eurojackpot und Silvester- Millionen. Erst im Laufe des vierten Quartals konnte das Spielangebot nach Vorliegen der behördlichen Erlaubnis um das LOTTO 6aus49-Systemspiel und die GlücksSpirale ergänzt werden. Im Betrachtungszeitraum 24. September bis 31. Dezember 2012 wurden Internetspieleinsätze in Höhe von rund 1,86 Mio. erzielt. Für das Jahr 2013 verfolgt LOTTO Baden-Württemberg die Zielsetzung, im Bereich des Identifizierungsverfahrens entsprechende technische Anpassungen vorzunehmen, um auf diese Weise eine höhere Akzeptanz der baden-württembergischen Internetspieler zu erreichen. Vorgesehen ist zudem eine grundlegende Neugestaltung der Unternehmenshomepage zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit bei der Tippabgabe. Angesichts der mittlerweile stark verbreiteten Nutzung mobiler Endgeräte soll darüber hinaus ein dafür optimiertes Web-Portal implementiert werden. Seit September 2012 ist die Internet-Spielteilnahme unter wieder möglich.

14 26 27 Weitere Schwerpunkte in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit Öffentlichkeitsarbeit und Medien IT-Infrastruktur Medienarbeit: Koordination der nationalen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit für die GlücksSpirale als beauftragtes Unternehmen im Deutschen Lotto- und Totoblock. Informationen zum klassischen Spielgeschäft des Unternehmens. LOTTO Benefiz-Elf: Ehemalige Fußballprofis haben sich in der 1985 gegründeten Prominentenelf zusammengeschlossen, um ihre Beliebtheit und ihr Können für soziale Zwecke einzusetzen trat die LOTTO Benefiz- Elf im Juli in Rastatt auf. Seit Gründung der Mannschaft wurden in 97 Spielen rund 910 T als Erlös für karitative Einrichtungen und zur Förderung der Vereinsjugendarbeit eingespielt. Förderung von Trägern des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg: Die Unterstützung des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg bildet eine wichtige Konstante der Öffentlichkeitsarbeit fand der Galaabend der Kleinkunstpreisträger im August in Bräunlingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) statt. In ähnlicher Weise wurde das Zelt-Musik-Festival in Freiburg anlässlich seines 30-jährigen Bestehens unterstützt. Sportförderung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit: LOTTO Baden-Württemberg engagiert sich im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit bei Vereinen aus ganz unterschiedlichen Sportarten. Das trägt dazu bei, die sportliche Vielfalt im Land zu erhalten. Mit Volleyball, Handball, Basketball, Tischtennis oder Ringen werden Sportarten unterstützt, die nicht ständig im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen. Sport, Kultur, Denkmalpflege und Soziales LOTTO als verlässlicher Partner Die Unterstützung für das Gemeinwohl ist in der Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens fest verwurzelt. Dieser Leitgedanke wird beständig aufs Neue mit Leben gefüllt. LOTTO Baden-Württemberg engagiert sich bereits seit Beginn der 1990er- Jahre mit eigenen Mitteln in der Kultur- und Sportförderung. Dabei wird stets auf eine regionale Ausgewogenheit und die Einhaltung des Spieler- und Jugendschutzes geachtet. Kooperationsprojekte in den Bereichen Denkmalpflege und Soziales runden das umfassende Förderprogramm ab. Förderung des jungen Musiktheaters Bei der Verleihung des 6. LOTTO-Musiktheaterpreises im Oktober 2012 stand der künstlerische Nachwuchs in Person junger Musiker, Schauspieler und Tänzer im Rampenlicht. Vor über 800 Gästen wurden die Auszeichnungen im Stuttgarter Theaterhaus an die Preisträger überreicht. Seit dem Jahr 2000 schreibt das Unternehmen den bundesweit einzigartigen Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Musikschulen und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg im zweijährigen Turnus aus. LOTTO Sportjugend-Förderpreis Die Jugendarbeit der Vereine trägt in hohem Maße zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen bei. Ziel des LOTTO Sportjugend-Förderpreises ist es, die Vereine bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen. In Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und dem Landessportverband findet der Wettbewerb seit 1998 alle zwei Jahre statt haben sich erneut mehr als 400 Sportvereine aus Baden-Württemberg an der Ausschreibung um den mit rund 95 T dotierten Förderpreis beteiligt. Denkmalschutz und soziale Projekte im Mittelpunkt 2012 halfen mehr als 40 symbolische Scheckübergaben in allen Regionen Baden- Württembergs, die Öffentlichkeit über die Unterstützung verschiedenster Förderprojekte durch die GlücksSpirale zu informieren. Neben sozialen Projekten wurde dabei insbesondere das Engagement der Rentenlotterie im Denkmalschutz herausgestellt. Diesem Bereich kam 2012 auch die Jahresspende des Unternehmens in Höhe von 30 T zugute. Die Spende wird für Restaurierungsmaßnahmen am Historischen Gasthof Adler in Obermarchtal im Alb-Donau-Kreis eingesetzt. Mit Vollgas auf der Datenautobahn Eine leistungsfähige IT-Infrastruktur ist heute für nahezu jedes Unternehmen unentbehrlich. Für LOTTO Baden-Württemberg gilt dies in ganz besonderem Maße. Die Organisation des Spielbetriebs stellt das Herzstück des Unternehmens dar. Ohne sichere und stets funktionsfähige IT wäre diese Organisation nicht zu bewältigen. Ein kurzer Blick in die Vergangenheit verdeutlicht den geradezu revolutionären Wandel in diesem Bereich. So mussten vor der Umstellung auf den Online-Spielbetrieb im Jahr 1997 jede Woche Abermillionen Spielscheine teilweise noch von Hand bearbeitet, verfilmt und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen aufbewahrt werden. Verglichen mit damals ist LOTTO Baden-Württemberg heute ein völlig anderes Unternehmen. Die technologische Umstellung vom händischen Betrieb auf moderne EDV bedeutete einen großen Kraftakt, der erfolgreich gemeistert wurde. Die IT macht es heute möglich, dass Woche für Woche durchschnittlich 2,2 Mio. Spielaufträge bei LOTTO Baden-Württemberg bearbeitet werden. Ein Großteil davon läuft über die Terminals in den rund Annahmestellen im Land. Diese sind über ein eigenes Netz mit leistungsstarken Zentralrechnern in Stuttgart verbunden wurde dieses Netz erneuert, so dass es jetzt noch leistungsfähiger und effizienter zu betreiben ist. Wird ein Spielschein im Terminal der Annahmestelle oder im Internet registriert, geht der Spielauftrag in Sekundenschnelle in der Zentrale ein. Die Sicherheit des Datenverkehrs hat dabei oberste Priorität. Sämtliche Daten werden verschlüsselt übertragen. Dazu gibt es abgestufte und voneinander getrennte Netze. Um das bei großen Jackpots stark erhöhte Datenvolumen verarbeiten zu können, sind ausreichende Kapazitätsreserven zwingend notwendig. So müssen auch in Spitzenzeiten alle eingehenden Spielaufträge ordnungsgemäß verarbeitet und gespeichert werden. Eine anschließend reibungslose und zügige Gewinnermittlung stellt eine weitere Grundvoraussetzung dar, die nur mit einer modernen IT-Infrastruktur zu leisten ist.

15 28 29 Personalentwicklung Mitgliedschaften und Zertifizierungen Verantwortung gegenüber der Belegschaft Höchste Sicherheitsstandards bestätigt Norbert Müller, Direktor Der fortlaufende technologische Wandel, die rechtlichen Entwicklungen im deutschen Glücksspielwesen sowie die unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Ansprüche an die Unternehmenspolitik verlangen von den Mitarbeitern ein hohes Maß an Engagement, Kreativität und Anpassungsfähigkeit. Um diesen Herausforderungen gerecht werden zu können, nimmt bei LOTTO Baden- Württemberg die Förderung und Weiterentwicklung der Belegschaft einen zentralen Stellenwert ein. Umfassende Weiterbildungsmaßnahmen werden dabei sowohl im Rahmen eines offenen Schulungskataloges als auch bedarfsgerecht in Form von individuellen Einzelschulungen angeboten. Den Weiterbildungsschwerpunkt im Geschäftsjahr 2012 bildeten auf der fachlichmethodischen Ebene neben Seminaren zum Projektmanagement und zu unterschiedlichen rechtlichen Aspekten vor allem Schulungen im Bereich der Softwareaktualisierung. Auf der sozialen und persönlichen Ebene konzentrierte sich die Weiterbildung auf kommunikative Themen zur Pflege eines wertschätzenden Umgangs untereinander und gegenüber den Kunden. LOTTO Baden-Württemberg leistete auf diese Weise einen wichtigen Beitrag, ein vertrauensvolles, ehrliches und faires Verhalten innerhalb der Unternehmenskultur zu verankern. In dem Bewusstsein um die Bedeutung einer nachhaltigen innerbetrieblichen Gesundheitsförderung werden seitens der Gesellschaft besondere Maßnahmen ergriffen, die auf die Sensibilisierung der Menschen im Unternehmen für den Erhalt der eigenen Gesundheit abzielen. Eine im November 2012 unter Beteiligung der Deutschen Herzstiftung e.v. durchgeführte Gesundheitswoche bot rund um das Motto Herzgesund ein vielfältiges Programm zu Bewegung, medizinischem Hintergrundwissen, Ernährung und Entspannung. Zur Sicherung der hohen Arbeitsqualität legt LOTTO Baden-Württemberg zudem großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung von Nachwuchskräften. Jährlich werden daher sowohl Ausbildungsplätze zu Bürokaufleuten und IT-Fachinformatikern als auch berufsbegleitende Studiengänge unterschiedlicher Fachrichtungen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) angeboten. Das Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 187 Mitarbeiter, davon 145 einschließlich acht Auszubildender in einem Vollzeit- und 42 in einem Teilzeitarbeitsverhältnis. Eine starke Gemeinschaft: Der Deutsche Lotto- und Totoblock Der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) ist die Gemeinschaft der 16 selbständigen Lotteriegesellschaften in den Bundesländern. Die DLTB-Gesellschaften führen die staatlichen Glücksspielangebote bundesweit nach gemeinsamen Grundsätzen durch. Sie verstehen sich als verlässliche, verantwortungsvolle Anbieter von staatlich genehmigten Lotterien und Wetten. Schlagkräftig auf europäischer Ebene: European Lotteries Auf internationaler Ebene ist das Unternehmen seit 1999 Mitglied der europäischen Vereinigung der Lotterieunternehmen, den European Lotteries (EL). Die EL bildet die Dachorganisation der gemeinwohlorientierten Lotterie- und Wettanbieter auf europäischer Ebene. Seit 2007 ist sie mit einer Vertretung auch in Brüssel präsent und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber den EU- Institutionen. Darüber hinaus gehört das Unternehmen ebenfalls seit 1999 dem weltweiten Lotterieverband World Lottery Association (WLA) an. An oberster Stelle: Sicherheit und Spielerschutz Sicherheit und Spielerschutz stellen die zentralen Elemente bei der Durchführung von Lotterien und Wetten dar. Sie sind Grundvoraussetzung für das Vertrauen der Spielteilnehmer in die Integrität des Unternehmens. LOTTO Baden-Württemberg unterzieht sich daher fortlaufend umfangreichen Qualitätskontrollen, um die sichere und ordnungsgemäße Durchführung der Lotterien und Wetten zu garantieren. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Informationssicherheitsmanagement, Datenschutz und Datenverarbeitung. Bei der Zertifizierung nach den Standards der World Lottery Association wird jährlich überprüft, ob die Abwicklung der angebotenen Lotterien und Wetten den von der WLA festgelegten Vorgaben entspricht. LOTTO Baden-Württemberg ist seit dem Jahr 2008 in Besitz des entsprechenden Zertifikats wurde die WLA SCS-Zertifizierung erneut erfolgreich durchlaufen. Ebenfalls seit 2008 ist das Unternehmen mit dem ISO/IEC 27001:2005-Standard ausgezeichnet, den die Zertifizierungsstelle des TÜV SÜD vergibt. Auch hier finden jährliche Kontrollen statt, um das interne Informationssicherheitsmanagement der Gesellschaft zu überprüfen. Mit der im Juni 2012 erfolgreich durchgeführten Zertifizierung nach den Responsible Gaming-Standards der European Lotteries (EL) wird dokumentiert, dass die den höchsten Anforderungen im Bereich des verantwortungsvollen Spielens gerecht wird. Die European Lotteries sind die europäische Dachorganisation der gemeinwohlorientierten Lotterieund Wettanbieter. Dem Lotterieverband World Lottery Association gehört das Unternehmen seit 1999 an.

16 30 31 Metropolregion voller Geschichte Mannheim Eberbach Heidelberg Rhein-Neckar Mittlerer Oberrhein Karlsruhe Geschichtsträchtig geht es in der Rhein-Neckar-Region zu. Die vielen Burgen, Schlösser, Festungen und historischen Bauten zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Das wohl berühmteste Denkmal ist das Heidelberger Schloss. Nordschwarzwald Die glanzvolle Geschichte des Heidelberger Schlosses begann im 13. Jahrhundert. Ursprünglich eine wehrhafte Burg, wandelte sich das Bauwerk im Lauf der Zeit zu einem repräsentativen Herrschaftssitz der Hochrenaissance. 300 Jahre lang diente das Schloss den Pfälzer Kurfürsten als Stammsitz, bevor es im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen Ende des 17. Jahrhunderts zerstört wurde. Heute gilt das Heidelberger Schloss aus rotem Neckartäler Sandstein als eine der berühmtesten Ruinen der Welt und Inbegriff deutscher Romantik. Geliebter Turm Aus dem Mannheimer Stadtbild nicht wegzudenken ist der Wasserturm fertiggestellt, erhebt sich das im römischmonumentalen Stil gehaltene Bauwerk 60 Meter in den Himmel der Rhein-Neckar- Metropole. Technisch und städtebaulich setzten die aufstrebenden Mannheimer damit ein Zeichen. Der Wasserturm steht am Friedrichsplatz in einer neubarocken und mit Jugendstilelementen versehenen Anlage. Nach Einbruch der Dunkelheit verzaubern die hell erleuchteten Wasserspiele am Fuße des Wasserturms den beliebten Treffpunkt. Altstadt-Lotto In Eberbach, gut 30 Kilometer östlich von Heidelberg im Rhein-Neckar-Kreis, betreibt Michael Foßhag mit seinem Team das Altstadt-Lotto. Die Lotto-Annahmestelle liegt mitten im historischen Kern der kleinen Stadt, umgeben von zahlreichen restaurierten Fachwerkhäusern. Eberbach befindet sich an der fast Kilometer langen romantischen Burgenstraße, die von Mannheim bis nach Prag führt. Im Neckartal ist die Route besonders reich an Burgen und Sehenswürdigkeiten.

17 32 33 Lagebericht Hinweis Bei dem dargestellten Jahresabschluss der Staatlichen Toto-Lotto GmbH handelt es sich um eine gekürzte Fassung. Rechtsgrundlagen Branchenentwicklung Geschäftsverlauf Sonderauslosungen Vertriebsorganisation Spielsuchtprävention und Jugendschutz Risiko-Management-System Chancen und Risiken Ausblick Rechtsgrundlagen Die Gesellschaft führt in Baden Württemberg die vom Land veranstalteten Lotterien und Wetten durch. Die Einzelheiten sind im Geschäftsbesorgungsvertrag vom 17. September 2010 geregelt, der rückwirkend zum 1. August 2010 wirksam wurde. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert 16 Mio.. Mit Zustimmung des Landes und Erlaubnis des Regierungspräsidiums Karlsruhe veranstaltete die Gesellschaft auch im Berichtsjahr die Privatlotterie GlücksSpirale. Die Gesellschaft bildet zusammen mit weiteren 15 Unternehmen den Deutschen Lotto- und Totoblock. Rechtliche Grundlage des Zusammenschlusses in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist der Blockvertrag in der Fassung vom 4. Dezember Zweck des Zusammenschlusses ist die Veranstaltung und Durchführung von Lotterien und Sportwetten nach einheitlichen Spielplänen. Grundlage für die gemeinsame Durchführung der ODDSET-Sportwette ist der ODDSET-Kooperationsvertrag vom 1. Januar Seit März 2005 zählt die Zahlenlotterie KENO und die dazugehörende Zusatzlotterie plus 5 zum Spielangebot in Baden-Württemberg. Dazu ist die Gesellschaft am 7. März 2005 dem KENO-Kooperationsvertrag beigetreten. Seit 1. Januar 2008 ist der Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Kraft, der den Staatsvertrag zum Lotteriewesen abgelöst hat. Seit 4. März 2008 gilt zusätzlich das Gesetz zur Ausführung des Staatsvertrags zum Glücksspielwesen in Deutschland, durch das das Staatslotteriegesetz und das Ausführungsgesetz zum Staatsvertrag über das Lotteriewesen außer Kraft getreten sind. Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 gilt der Glücksspielstaatsvertrag vom 11. Dezember 2007, geändert durch Gesetz vom 29. November 2011, in Baden-Württemberg als Landesrecht fort. Am 1. Juli 2012 ist der erste Glücksspieländerungsstaatsvertrag wirksam geworden. Das Landesglücksspielgesetz ist am 29. November 2012 in Kraft getreten. Es löst u. a. das Ausführungsgesetz zum Glücksspielstaatsvertrag vom 4. März 2008 ab. Branchenentwicklung Die Gesamteinsätze aller Spielarten in den als Deutscher Lotto- und Totoblock (DLTB) bezeichneten Unternehmen betrugen im Berichtsjahr 6,4 Mrd. und lagen damit um 3,7 % unter denen des Vorjahres. Diese Entwicklung ist dabei im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass sich im Jahr 2011 im LOTTO 6aus49 sowie in der Zusatzlotterie Spiel 77 deutlich höhere Jackpots gebildet hatten als im Jahr Während im Jahr 2011 im LOTTO 6aus49 mit 24,9 Mio. und mit 20,6 Mio. gleich zwei Jackpots die wichtige Marke von 20 Mio. überschritten hatten, beliefen sich die beiden höchsten Lotto-Jackpots des Jahres 2012 lediglich auf 19,1 Mio. und 14,0 Mio.. Im Spiel 77 wurde die Spielgeschäftsentwicklung im Jahr 2011 dadurch gestützt, dass sich nicht nur der in der Historie dieser Lotterie bislang höchste Jackpot in Höhe von 11,1 Mio. gebildet hatte, sondern sich zudem ein weiterer bemerkenswerter Jackpot von 7,0 Mio. aufbauen konnte der höchste Spiel 77-Jackpot des Jahres 2012 erreichte dagegen nur ein Volumen von 5,9 Mio.. Gleichzeitig wurde die Spielgeschäftsentwicklung im DLTB im Jahr 2012, wie bereits in den vergangenen Jahren, in erheblichem Maße durch die Umsetzung der Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrages bzw. des zum 1. Juli 2012 in Kraft getretenen Glücksspieländerungsstaatsvertrages bestimmt. Dabei war zu beobachten, dass die zahlreichen kommerziellen Anbieter auch im Jahr 2012 nahezu ungehindert auf dem Lotterie- und Sportwettenmarkt aktiv waren und so ihre Marktposition weiter festigen konnten. Gerade im Hinblick auf die vom Gesetzgeber geforderte Spielsuchtprävention ist diese Entwicklung bedenklich, da das Angebot der privaten Anbieter zu einem überwiegenden Teil Spiele umfasst, denen im Vergleich zum staatlichen Angebot eine deutlich höhere Suchtgefährdung beizumessen ist. So verfügen beispielsweise die privaten Sportwettenanbieter über ein sehr viel umfangreicheres Wettangebot als die Blockgesellschaften, das sowohl über das Internet als auch vor Ort in zahlreichen Wettbüros angeboten wird. Da diese Konkurrenzanbieter, die ihren Geschäftssitz überwiegend im Ausland haben, im Gegensatz zu den Gesellschaften des DLTB weder Lotteriesteuer noch Zweckerträge abführen, konnten diese Anbieter über Jahre hinweg deutlich höhere Quoten anbieten und sich auf diese Weise einen zusätzlichen, wesentlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Hinzu kommt, dass die Gesellschaften des DLTB aufgrund der Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrages bereits vor Jahren das Spielangebot über das Internet eingestellt hatten. Dies führte dazu, dass die privaten Anbieter diesen Wachstumsmarkt nicht nur unter sich aufgeteilt haben, sondern zwischenzeitlich auch ungestört eine äußerst enge Kundenbindung aufbauen konnten. Dies spiegelt sich nun darin wider, dass das Interesse an der im Verlauf des zweiten Halbjahres 2012 bei den Gesellschaften des DLTB wieder möglichen Spielteilnahme via Internet zunächst nur sehr verhalten war. Mit einem Gesamteinsatz von 829,9 Mio. betrug der Anteil der Gesellschaft am Blockaufkommen im Jahr ,9 %, was in etwa dem Einwohneranteil Baden- Württembergs am bundesweiten Bevölkerungsstand entspricht. Dabei fiel der Rückgang der Gesamteinsätze im Vergleich zu den ebenfalls 52 Veranstaltungswochen des Vorjahres in Baden-Württemberg mit 4,4 % etwas höher aus als im Bundesdurchschnitt mit 3,7 %. Dieser überdurchschnittliche Rückgang des Gesamtjahresaufkommens in Baden-Württemberg ist dabei auch vor dem Hintergrund der im Jahr 2012 nochmals ausgeweiteten Restriktionen im Bereich der Kommunikationspolitik zu sehen. Diese führten u.a. dazu, dass in 2012 eine Landes-Sonderauslosung weniger als in 2011 durchgeführt wurde. Darüber hinaus trugen die erhöhten Auflagen auch dazu bei, dass für den vollständigen Abverkauf der seit Jahren in konstanter Anzahl aufgelegten LOTTO-DING-Pakete erstmals zwei Aktionszeiträume im Frühjahr und im Herbst 2012 benötigt wurden. In Anbetracht der für die Spielgeschäftsentwicklung des Vorjahres Die neue Lotterie Eurojackpot wurde im März 2012 eingeführt.

18 34 35 Werbemotiv aus dem Jahr maßgeblichen Sondereinflussfaktoren, der anhaltend schwierigen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der nach wie vor bestehenden Konkurrenzsituation zu kommerziellen Sportwettenanbietern und gewerblichen Spielvermittlern, zeigten die Spieleinsätze im DLTB eine insgesamt angemessene Entwicklung. Gemessen an den vergleichsweise günstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen ist die Spielgeschäftsentwicklung sowohl im DLTB als auch in Baden- Württemberg in 2012 jedoch als eher verhalten einzustufen. So lagen die Einzelhandelsumsätze (ohne Handel mit KFZ) im Jahr 2012 nominal um 1,9 % über denen des Vorjahres. Auffällig ist dabei zum einen, dass sowohl der klassische Einzelhandelssektor mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren mit einem nominalen Plus von 2,9 % als auch der Nicht-Lebensmittel-Sektor mit einem nominalen Plus von 1,0 % Wachstum verzeichnen konnten. Zum anderen war im Sektor Internet- und Versandhandel mit einem nominalen Plus von 3,1 % erneut ein deutlich überdurchschnittliches Kaufverhalten eingetreten, was wiederum darauf hindeutet, dass sich der Vertriebsweg Internet generell einer weiterhin steigenden Beliebtheit erfreuen konnte ein Vertriebsweg, der im Glücksspielsektor in den letzten Jahren uneingeschränkt den illegalen Anbietern vorbehalten blieb und dessen Nutzung den Gesellschaften des DLTB erst wieder im Laufe des zweiten Halbjahres 2012 ermöglicht wurde. Geschäftsverlauf Im 65. Jahr ihres Bestehens konnte die Gesellschaft in den Staatslotterien und der Privatlotterie GlücksSpirale Spieleinsätze in Höhe von insgesamt 829,9 Mio. erzielen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 37,9 Mio. (-4,37%). Die Spieleinsätze sind bei LOTTO 6aus49 um 48,3 Mio. auf insgesamt 466,2 Mio. zurückgegangen (-9,39 %). Auch bei den Zusatzlotterien waren Rückgänge zu verzeichnen. Die Spieleinsätze betrugen beim Spiel ,6 Mio. (-10,93 %) und bei der SUPER 6 58,3 Mio. (-11,08 %). Mit der zum 23. März 2012 neu eingeführten Lotterie Eurojackpot konnten 39,1 Mio. Spieleinsätze erzielt werden. Die Lotterie wurde in Kooperation mit 20 Partnern aus ganz Europa eingeführt. Erneut rückläufig war die Lotterie KENO (-7,96%) und die ausschließlich zusammen mit KENO-Spielaufträgen angebotene Zusatzlotterie plus 5 (-9,54%). Die Spieleinsätze betrugen 18,4 Mio. bei der Lotterie KENO und 1,8 Mio. bei der Zusatzlotterie plus 5. Bei den Sportwetten sind die Spieleinsätze weiterhin um insgesamt 4,14 % gesunken. Im TOTO-13er-Tipp war ein Rückgang der Spieleinsätze auf 4,7 Mio. (-4,30 %) zu verzeichnen. Beim TOTO-6aus45 Auswahltipp waren die Spieleinsätze im Vergleich zum Vorjahr um 10,72 % auf 3,8 Mio. angestiegen. Hingegen hat sich bei der ODDSET Kombi-Wette der negative Trend fortgesetzt. Die Spieleinsätze sind um 11,03 % auf 13,1 Mio. zurückgegangen. Dagegen war bei der ODDSET TOP-Wette ein Zuwachs um 25,75 % auf 2,2 Mio. zu verzeichnen. Wie KENO und plus 5 können auch die Sportwetten nur noch mit Spielpass oder Servicekarte gespielt werden. Bei den Losbrieflotterien haben sich die Spieleinsätze im Berichtsjahr mit 32,5 Mio. weiterhin positiv entwickelt (+8,68 %). Das Lossortiment wurde sukzessiv erneuert. Die im Jahr 2010 erstmalig und exklusiv in Baden-Württemberg angebotene Lotterie Silvester-Millionen wurde auch im Jahr 2012 erfolgreich durchgeführt. Dabei wurden abermals 7,5 Mio. eingesetzt. Insgesamt haben die Spieleinsätze in den Staatslotterien in Baden-Württemberg einen Rückgang von 4,12 % auf 786,9 Mio. aufzuweisen. Aus den Spieleinsätzen wurden über 192,1 Mio. als Reinerträge für das Land erwirtschaftet. Diese fließen größtenteils in den Wettmittelfonds des Staatshaushalts und dienen der Förderung von Sport, Kunst und Kultur sowie der Denkmalpflege und sozialen Maßnahmen im Land Baden-Württemberg. Die Spieleinsätze in der Privatlotterie GlücksSpirale gingen um 4,1 Mio. auf 42,9 Mio. (-8,73 %) zurück. An Zweckerträgen konnten insgesamt 12,0 Mio. erwirtschaftet werden, die entsprechend der Lotterieerlaubnis den fünf Destinatären zufließen, d. h. der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege e.v., dem Deutschen Olympischen Sportbund, dem Landessportverband Baden-Württemberg und dem Land Baden- Württemberg für Zwecke des Natur- und Umweltschutzes. Bei den Bearbeitungsgebühren ist ein Rückgang um 2,78 % auf 28,4 Mio. zu verzeichnen. Hier wirkt sich weiterhin die Spielmöglichkeit der GlücksSpirale auf sonstigen Spielscheinen aus. Der Umsatzrückgang wirkt sich auf das Betriebsergebnis aus; es ist um 6,11 % gesunken. Der Jahresüberschuss beträgt 2,2 Mio. (Vorjahr 2,7 Mio. ). Sonderauslosungen Von den im DLTB zusammengeschlossenen Unternehmen wurden die aus der Abrundung der Gewinnquoten aufgelaufenen Spitzenbeträge sowie 50 % der nicht abgeholten Gewinne aus der Zusatzlotterie Spiel 77 für zwei gemeinsame Sonderauslosungen verwendet. Dadurch konnten an die Spielteilnehmer in Baden-Württemberg Gewinne in Höhe von 1,68 Mio. ohne zusätzlichen Spieleinsatz ausgeschüttet werden. Zu Lasten des Fonds GlücksSpirale wurden zwei Sonderauslosungen durchgeführt, bei der Spielteilnehmer der Lotterie Glücks- Spirale in Baden-Württemberg zusätzliche Gewinne in Höhe von 544 T erzielen konnten. Im Rahmen der KENO-Kooperation wurde zu Lasten des Fonds Nicht abgeholte Gewinne eine Sonderauslosung durchgeführt, bei der für Spielteilnehmer aus Baden-Württemberg zusätzliche Gewinne in Höhe von 41,1 T bereitgestellt wurden. Darüber hinaus wurden zwei Landessonderauslosungen LOTTO-DING zu Lasten des Fonds Nicht abgeholte Gewinne

19 36 37 durchgeführt. Insgesamt wurden an die Spielteilnehmer bei diesen Landessonderauslosungen Geldgewinne im Wert von 3,84 Mio. ohne zusätzlichen Einsatz ausgeschüttet. Vertriebsorganisation Die Vertriebsorganisation umfasste im Berichtsjahr elf Bezirksdirektionen, die in der Rechtsform einer GmbH geführt werden. Deren Stammkapital von jeweils 80 T ist voll einbezahlt und wird von der Gesellschaft gehalten. Die Beteiligungserträge belaufen sich auf 620 T (Vorjahr: 567 T ). Das Vertriebsnetz umfasste am Jahresende insgesamt Annahmestellen. Damit entfiel auf durchschnittlich Einwohner Baden-Württembergs eine Annahmestelle. Spielsuchtprävention und Jugendschutz Glücksspiele sind Produkte, die mit nicht unerheblichen Risiken verbunden sind. Die Verhinderung von Spielsucht ist daher ein zentrales Ziel des Glücksspielstaatsvertrages. Auch der Jugendschutz nimmt für die Staatliche Toto-Lotto GmbH eine besonders wichtige Rolle ein. Im Bereich der Spielsuchtprävention arbeitet die Gesellschaft auf bundesweiter Ebene eng mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zusammen. Eine besondere Rolle kommt der kostenlosen und anonymen Beratungs- Hotline der BZgA zu. Auf der Internetseite steht ein vielseitiges Informations- und Beratungsangebot bereit. Unter dem Motto Spiel nicht bis zur Glücksspielsucht liegen in allen Annahmestellen der Gesellschaft Informationsmaterialien rund um das Thema Spielsuchtprävention aus. Wichtigster Partner auf Landesebene ist die Evangelische Gesellschaft Stuttgart (eva). Gemeinsam mit der eva wurde bereits im Jahr 2006 ein umfassendes Sozialkonzept entwickelt. Das Annahmestellenpersonal sowie die Mitarbeiter der Gesellschaft werden regelmäßig von erfahrenen Mitarbeitern der eva geschult. Zur Überprüfung des Jugendschutzes führt die Gesellschaft regelmäßig Testkäufe in allen Annahmestellen durch. Verstöße werden im Rahmen eines mehrstufigen Sanktionskatalogs geahndet, der bis zur Kündigung führen kann. Der Jugendschutz ist wie auch die Spielsuchtprävention fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Zum Spiel auffordernde Werbung findet nicht statt. Die gesamte Kommunikation richtet sich konsequent nach den Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrages. Im Jahr 2012 durchlief die Gesellschaft erfolgreich den Responsible Gaming- Zertifizierungsprozess der European Lotteries und wurde somit für ein besonders hohes Spielerschutzniveau ausgezeichnet. Risiko-Management-System Um der eigenen Sicherheit und den gesetzlichen Vorschriften Rechnung zu tragen, wurden die Risiken der Gesellschaft und deren Tochtergesellschaften bezogen auf den künftigen Dreijahreszeitraum systematisch ermittelt, bewertet und im Rahmen des Risikomanagements gesteuert und überwacht. Im Fokus stehen die Risiken im Spielgeschäft, insbesondere das Betriebsunterbrechungsrisiko. Im Untersuchungszeitraum konnten keine bestandsgefährdenden Risiken erkannt werden. Chancen und Risiken Mit Wirkung zum 1. Juli 2012 ist der Glücksspieländerungsstaatsvertrag in Kraft getreten, der einige Änderungen im Glücksspielrecht nach sich gezogen hat. So sind zur Zielerreichung des Glücksspieländerungsstaatsvertrags differenzierte Maßnahmen für die einzelnen Glücksspiele vorgesehen, um deren spezifischen Sucht-, Betrugs-, Manipulations- und Kriminalitätsgefährdungspotenzialen Rechnung zu tragen. Seit dem 9. Februar 2013 gilt der Glücksspielstaatsvertrag auch in Schleswig-Holstein. Seit 29. November 2012 ist auch das Landesglücksspielgesetz in Kraft, das über den Glücksspielstaatsvertrag hinaus zusätzliche Regelungen, auch für die Staatliche Toto-Lotto GmbH, beinhaltet. So ist mit Wirkung ab 1. Juli 2013 die Zahl der Annahmestellen auf maximal gesetzlich begrenzt. Außerdem dürfen Wettannahmestellen und Spielhallen nicht im selben Gebäude oder Gebäudekomplex sein, was bedeutet, dass die Wettannahmestelle und somit das ODDSET-Angebot den bestehenden Spielhallen weichen muss. Auch dürfen Annahmestellen nicht in Räumlichkeiten von Gaststätten mit Alkoholausschank oder Geldspielgeräten betrieben werden. Diese gesetzgeberischen Maßnahmen haben den Verlust von Standorten für Annahmestellen zur Folge. Mit dem neuen Glückspielrecht wurde für private Anbieter von Sportwetten die Möglichkeit geschaffen, eine Erlaubnis für ihre Tätigkeit zu erhalten. Gleichzeitig wurde geregelt, dass die Länder ihr eigenes Sportwettenangebot zu festen Quoten spätestens ein Jahr nach Erteilung der ersten Erlaubnis für private Anbieter einstellen müssen. Damit wird die Staatliche Toto-Lotto GmbH mittelfristig ihr bisheriges ODDSET-Angebot einstellen. Die Staatliche Toto-Lotto GmbH hat mit anderen Lotterieunternehmen ein eigenes Sportwettenunternehmen gegründet, das sich ebenfalls um eine der 20 Erlaubnisse beworben hat. Wenn die Bewerbung erfolgreich sein wird, wird es weiterhin in fast allen Annahmestellen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Sportwetten zu festen Quoten geben. Der Glücksspieländerungsstaatsvertrag bietet auch die Möglichkeit, wieder ein eigenes Internetspielangebot bereit zu halten. Dafür hat das Regierungspräsidium Karlsruhe dem Land erlaubt, bestimmte weniger gefährliche Glücksspiele im Internet auf der Homepage der Staatlichen Toto-Lotto GmbH zu vertreiben. Eine solche Vertriebserlaubnis wurde auch gewerblichen Spielvermittlern erteilt. Werbemotiv aus dem Jahr 2012.

20 38 39 Werbemotiv aus dem Jahr Ziel der Vertriebspolitik der Staatlichen Toto-Lotto GmbH ist, internetspielbereite Kunden zur eigenen Homepage zu bringen, um sie vor allem vom illegalen Internetspiel abzuhalten. Auch im Jahr 2012 gab es zahlreiche gerichtliche Entscheidungen, die sich mit der Rechtmäßigkeit des Glücksspiel- bzw. Wettmonopols beschäftigten. Sowohl gewerbliche Spielvermittler als auch Anbieter / Vermittler von ausländischen Sportwetten setzten sich auch in diesem Jahr weiter gegen Untersagungsverfügungen der Glücksspielaufsicht zur Wehr. Vor Gericht verwiesen sie stets auf die Verfassungs- und Europarechtswidrigkeit des Glücksspielstaatsvertrages. In der Vollziehung der Untersagungsverfügungen spielt immer noch das anhängige Verfahren, das vom Bundesverwaltungsgericht an den VGH Baden-Württemberg zurückverwiesen wurde, eine Rolle. In der Folge dieser Zurückverweisung hatte der VGH Baden-Württemberg im Oktober 2011 die aufschiebende Wirkung einer anhängigen Klage gegen eine behördliche Untersagungsverfügung mit Sofortvollzug angeordnet. Nachdem bereits 2010 zahlreiche Vermittler oder Anbieter von ausländischen Sportwetten in Verkaufslokalen vorhanden waren, wurde mit dem Beschluss des VGH eine Vollstreckung behördlicher Verbotsverfügungen deutlich erschwert. An dieser Situation änderte auch das Bewerbungsverfahren um die 20 Sportwettenlizenzen nichts. Auch die Aktivitäten ausländischer Anbieter im Internet sind nach wie vor stark präsent über alle Spielarten hinweg erzielten Gesamteinsätze oberhalb des Vorjahresniveaus bewegen werden. Als bedeutendste produktpolitische Maßnahme wird die Überarbeitung des Gewinnplanes der Hauptspielart LOTTO 6aus49 gesehen, die mit einer Preiserhöhung von 0,75 auf 1,00 verbunden sein wird. Diese Änderung soll im Mai 2013 realisiert und von einer bundesweiten Sonderauslosung begleitet werden. Daneben wird das Unternehmen im ersten Halbjahr 2013 erneut die Sonderaktion LOTTO-DING durchführen. Im dritten Quartal 2013 ist eine weitere Landessonderauslosung vorgesehen. Abgerundet werden die Spielgeschäftsaktivitäten im LOTTO 6aus49 und in den Zusatzlotterien durch die im Dezember an das Spiel 77 gebundene bundesweit durchgeführte Nikolaus-Sonderauslosung. Ferner ist zum Jahresende 2013 erneut die Durchführung der Lotterie Silvester- Millionen vorgesehen. Im Bereich der GlücksSpirale wird sich das Unternehmen gemeinsam mit den anderen Gesellschaften im DLTB an einer Sonderauslosung im Herbst 2013 beteiligen. Auch bei der täglichen Zahlenlotterie KENO ist mit weiteren Partnern der KENO-Kooperation eine Sonderauslosung geplant, die im Sommer stattfinden soll. Bei der multinationalen Lotterie Eurojackpot ist für Februar 2013 eine Ausweitung um sechs weitere Länder geplant. Am 24. Januar 2013 hat der Bundesgerichtshof einen Vorlagebeschluss an den Europäischen Gerichtshof erlassen. Darin geht es um die Frage, ob das deutsche Glücksspielrecht europarechtskonform ist. Der BGH hat sich in dem Vorlagebeschluss dahin gehend positioniert, dass er von einer Vereinbarkeit mit Europarecht ausgeht. Insoweit rechnet die Staatliche Toto-Lotto GmbH nicht mit einem für Deutschland negativen Urteil. Ausblick Das Geschäftsjahr 2012 wurde mit einem leichten Rückgang des Spielgeschäftsergebnisses abgeschlossen. Dieser Rückgang ist insbesondere auf eine unterdurchschnittliche Jackpotentwicklung beim Hauptprodukt LOTTO 6aus49 zurückzuführen. Die neu eingeführte Lotterie Eurojackpot konnte die damit einhergehenden Rückgänge im LOTTO 6aus49 sowie den Zusatzlotterien Spiel 77 und SUPER 6 nicht kompensieren. Auch die nach wie vor schwierigen regulatorischen Rahmenbedingungen trugen zu der Umsatzentwicklung bei. Mit Blick auf das Jahr 2013 ist eine konkrete Prognose hinsichtlich der Spieleinsatzentwicklung nur sehr eingeschränkt möglich, da noch zahlreiche Unsicherheiten bezüglich der künftigen Rahmenbedingungen existieren. So ist bislang noch nicht abschließend geklärt, zu welchem Zeitpunkt das geplante neue ODDSET-Angebot starten kann und wie sich der Sportwettenmarkt zukünftig entwickeln wird. Die Gesellschaft geht dennoch davon aus, dass sich die im Jahr Bei den Sofortlotterien ist analog zu den Vorjahren eine behutsame Weiterentwicklung des Lossortiments vorgesehen, um insbesondere auslaufende Losserien durch neue Lose zu ersetzen. Im Segment der Sportwetten bildet die organisatorische Ausgliederung der ODDSET-Wetten in eine eigenständige Struktur den Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten. [... ] Insgesamt sind im Jahr ,7 Mio. für Investitionen vorgesehen; der Anteil für Investitionen in der EDV beträgt davon rund 3 Mio.. Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2012 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Stuttgart, 11. April 2013 Staatliche Toto-Lotto GmbH Marion Caspers-Merk Geschäftsführerin

21 40 41 Jahresabschluss Bilanz zum 31. Dezember 2012 Aktiva T A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte , Geleistete Anzahlungen , , II. Sachanlagen 1. Grundstücke und Bauten einschließlich , der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung , , III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen , Beteiligungen , , , B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Betriebsstoffe , Waren , , II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Spiel- und Wettabwicklung , Forderungen gegen verbundene Unternehmen , Forderungen gegen Unternehmen, , mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4. Sonstige Vermögensgegenstände , , III. Wertpapiere Sonstige Wertpapiere , Passiva T A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital , II. Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen , III. Gewinnvortrag ,30 72 IV. Jahresüberschuss , , B. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen , Steuerrückstellungen , Sonstige Rückstellungen , , C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Spiel- und Wettabwicklung , Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen , Sonstige Verbindlichkeiten , , D. Rechnungabgrenzungsposten , IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , , C. Rechnungsabgrenzungsposten , , ,

22 42 43 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr T T 1. Umsatzerlöse a) Spieleinsätze , b) Bearbeitungsgebühren , Sonstige betriebliche Erträge , Gewinnabführung und Ausschüttung a) Ausschüttungen an Spielteilnehmer , b) Lotteriesteuer , c) Zweckerträge , d) Vertriebsvergütungen , e) Sonstige Abführungen , , Personalaufwand a) Löhne und Gehälter , b) Soziale Abgaben und Aufwendungen , für Altersversorgung und für Unterstützung 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände , des Anlagevermögens und Sachanlagen 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen , , Erträge aus Beteiligungen , Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge , Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens , Zinsen und ähnliche Aufwendungen , , Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit , Außerordentliche Aufwendungen , Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , Sonstige Steuern , , Jahresüberschuss , Anschaffungs- / Herstellungskosten Zugänge Abgänge Umbuchung (U) Umbuchung (U) I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Gewerbliche Schutzrechte , ,90 0, ,90 und ähnliche Rechte (U) ,24 2. Geleistete Anzahlungen , ,22 0, ,22 (U) , , ,12 0, ,12 (U) ,24 (U) ,24 II. Sachanlagen 1. Grundstücke und Bauten einschließlich ,92 0,00 0, ,92 Bauten auf fremden Grundstücken 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung , , , , , , , ,89 III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen ,80 0,00 0, ,80 2. Beteiligungen , ,00 0, , , ,00 0, , , , , ,81 (U) ,24 (U) ,24 Kumulierte Abschreibungen Buchwerte Zugänge Abgänge I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Gewerbliche Schutzrechte , ,14 0, , , ,00 und ähnliche Rechte 2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0, , , , ,14 0, , , ,24 II. Sachanlagen 1. Grundstücke und Bauten , ,00 0, , , ,52 einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2. Betriebs- und , , , , , ,88 Geschäftsausstattung , , , , , ,40 III. Finanzanlagen 1. Anteile an verb. Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0, , ,80 2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0, , ,00 0,00 0,00 0,00 0, , , , , , , , ,44

23 44 45 Panoramablick vom Höchsten Der Feldberg ist der höchste Gipfel Südlicher Oberrhein Schwarzwald- Baar-Heuberg Freiburg Feldberg Todtmoos Hochrhein- -Bodensee in Baden-Württemberg. Rund um den Berg südöstlich von Freiburg schlägt das Herz der Wintersportregion Hochschwarzwald. Der Feldberg misst exakt Meter. Überwältigend schön ist die Aussicht vom Höchsten, wie die Einheimischen den Gipfel auch nennen. So reicht das Panorama bei guten Wetterverhältnissen von den Schweizer Alpen über das französische Mont-Blanc- Massiv bis hin zur Kette der Schwäbischen Alb und den Vogesen. Den traumhaften Rundumblick genießt man am besten von der Aussichtsplattform des Feldbergturms. Den Turm nutzte der Südwestrundfunk früher als Sender für Radio und Fernsehen. Seit 2003 gehört er der Gemeinde Feldberg und wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Herz der Wintersportregion Rund um den Feldberg schlägt das Herz der Wintersportregion Hochschwarzwald. Skifahrer und Snowboarder kommen im größten Wintersportgebiet Baden-Württembergs voll auf ihre Kosten. Doch auch für Wanderer und Naturliebhaber ist der Feldberg mit einem dichten Wegenetz und vielen idyllischen Pfaden attraktiv. Ein besonderer Höhepunkt der Region ist das jährliche Internationale Schlittenhunderennen in Todtmoos (Kreis Waldshut). Die Besucher sind von der nahezu perfekten Harmonie zwischen Mensch und Tier immer wieder aufs Neue fasziniert. Treffpunkt der Gipfelstürmer In Altglashütten, dem ältesten Ortsteil der Gemeinde Feldberg, befindet sich in luftigen Metern über dem Meeresspiegel die höchstgelegene Annahmestelle Baden-Württembergs. Inhaber Günter Jakob liegen seine Kunden besonders am Herzen. Im Salon Jakob treffen sich die Lottospieler gerne, um die Tippabgabe mit einem Schwatz über die kleinen und großen Dinge des Lebens zu verbinden.

24 46 47 Vorbemerkung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Sonstige Vermögensgegenstände Rückstellungen Verbindlichkeiten Erläuterungen zur Gewinnund Verlustrechnung Umsatzerlöse Periodenfremde und nicht regelmäßig wiederkehrende Erträge und Aufwendungen Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Organe der Gesellschaft Konzernzugehörigkeit Ergebnisverwendung Anhang A. Vorbemerkung Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften erstellt. Die Gliederungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung wurden wegen der Besonderheiten bei der Durchführung staatlicher Lotterien und Wetten um geschäftstypische Positionen erweitert. Im Sinne der Klarheit und Übersichtlichkeit hat die Gesellschaft in Anwendung des 265 Abs. 5 HGB bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen die Bilanzposition B.II.1. Forderungen aus Spiel- und Wettabwicklung sowie bei den Verbindlichkeiten die Bilanzposition C.1. Verbindlichkeiten aus Spiel- und Wettabwicklung eingefügt. Des Weiteren wurde in Anwendung des 265 Abs. 6 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung die Position 3. Materialaufwand in die Position Gewinnabführung und Ausschüttung umbenannt. Das Ergebnis der Gesellschaft wird im Wesentlichen durch den mit dem Land Baden-Württemberg bestehenden Geschäftsbesorgungsvertrag bestimmt. Die Gesellschaft führt im Auftrag des Landes die staatlichen Lotterien und Wetten durch. Für diese Tätigkeit erhält die Gesellschaft eine im Geschäftsbesorgungsvertrag festgelegte Provision. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Geleistete Anzahlungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- / Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Seit 2008 werden Zugänge ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. In den Jahren 2008 und 2009 wurden die Zugänge bei den abnutzbaren beweglichen Anlagegütern mit Anschaffungskosten über 150,00 bis 1.000,00 gemäß 6 Absatz 2a EStG in einem Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Ab 2010 werden Zugänge bei den abnutzbaren beweglichen Anlagegütern mit Anschaffungskosten über 150,00 bis 410,00 voll abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Deckungskapital bewertet. Die Bewertung der Wertpapiere erfolgt zu den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Börsenkursen am Bilanzstichtag. Sofern der Börsenkurs am Bilanzstichtag über den Anschaffungskosten lag, erfolgte eine Zuschreibung bis zur Höhe der ursprünglichen Anschaffungskosten. Wertpapiere in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Anschaffung umgerechnet; bei Kursänderungen erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Gemäß 274 Abs. 1 HGB wurde auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern verzichtet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2012 ein versicherungsmathematisches Gutachten für Pensionsrückstellungen erstellen lassen. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen basiert auf folgenden Parametern: Rechnungszins: 5,05 % Künftige Steigerung der pensionsfähigen Einkommen: 2 % Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0 % Bewertungsmethode: projected unit credit-methode Biometrische Parameter: Richttafeln 2005 G nach Heubeck

25 48 49 Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2012 ein versicherungsmathematisches Gutachten für Beihilferückstellungen erstmalig erstellen lassen. Die Berechnung der Beihilferückstellungen basiert auf folgenden Parametern: Rechnungszins: 5,05 % Künftige Steigerung der Beihilfe: 2 % Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0 % Bewertungsmethode: projected unit credit-methode Biometrische Parameter: Richttafeln 2005 G nach Heubeck 2. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von ,75 Forderungen enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (1.264 T ), Verwaltung (1.045 T ), Spielbetrieb (421 T ) und Vertrieb (1.726 T ). Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2012 ein versicherungsmathematisches Gutachten für die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen erstellen lassen. Der Berechnung liegen die Wahrscheinlichkeitswerte nach den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde; sie basiert auf folgenden Parametern: Rechnungszins: 3,69 % Künftige Steigerung der Einkommen: 2 % Der Erfüllungsbetrag der Rückstellung für Altersteilzeit beträgt am ,00. Die Verpflichtungen aus Altersteilzeitzusagen sind durch eine Rückdeckungsversicherung abgesichert. Die Versicherung dient ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtung und ist an die Arbeitnehmer abgetreten. Sie wurde gemäß 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung beträgt zum 31. Dezember ,18. Die entsprechenden Aufwendungen (Zinsaufwand i. H. v ,00 ) und Erträge (7.070,52 ) wurden ebenfalls gemäß 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert; es verbleibt ein Aufwand in Höhe von 7.135,48. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2012 ein versicherungsmathematisches Gutachten für die Jubiläumsrückstellung erstellen lassen. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Eine Bewertung erfolgte für alle aktiven Mitarbeiter, soweit sie nach dem Bilanzstichtag noch mindestens ein Jubiläum erreichen können. Die Berechnung basiert auf folgenden Parametern: Rechnungszins: 5,04 % Künftige Steigerung der Einkommen: 2 % Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist Anlage zur Bilanz. Zum 1. Januar wurde eine Anpassung der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen um 477 T vorgenommen. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde das Wahlrecht nach Art 67 Abs. 1 EGHGB in Anspruch genommen und der Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung zum 1. Januar 2010 über 15 Jahre verteilt. Zum 31. Dezember 2012 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdeckung , Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von ,72 (Vorjahr 325 T ). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt: Umsatzerlöse 2012 T LOTTO 6aus Eurojackpot TOTO ODDSET Spiel SUPER Losbrieflotterien KENO plus Silvester-Millionen GlücksSpirale Bearbeitungsgebühren

26 Periodenfremde und nicht regelmäßig wiederkehrende Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde oder nicht regelmäßig wiederkehrende Erträge in Höhe von 728 T ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens (158 T ), aus der Auflösung von Rückstellungen (406 T ), um Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (66 T ) und Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (86 T ). Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde oder nicht regelmäßig wiederkehrende Aufwendungen in Höhe von 138 T ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens (34 T ) sowie aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (88 T ). [... ] E. Sonstige Angaben [... ] [... ] Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Herr Staatssekretär Ingo Rust MdL, Abstatt Vorsitzender Frau Ministerin Theresia Bauer MdL, Heidelberg stellvertretende Vorsitzende Frau Muhterem Aras MdL, Stuttgart Herr Regierungsdirektor Michael Grepl, Ostfildern (seit ) Herr Ministerialrat Walter Kortus, Senden (bis ) Frau Gabriele Warminski-Leitheußer, Ministerin a.d., Mannheim (bis ) Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrates betrug , Konzernzugehörigkeit Die Staatliche Toto-Lotto GmbH, Stuttgart, wird in den Konzernabschluss der Beteiligungsgesellschaft des Landes Baden-Württemberg mbh, Stuttgart, einbezogen. Die Staatliche Toto-Lotto GmbH ist damit gemäß 291 Abs. 2 Nr. 3 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Der befreiende Konzernabschluss der Beteiligungsgesellschaft des Landes Baden-Württemberg mbh wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Prüfung durch den Aufsichtsrat und Bestätigungsvermerk Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht 2012 geprüft und hierüber schriftlich Bericht erstattet. Der vollständige Jahresabschluss wurde von der BANSBACH SCHÜ- BEL BRÖSZTL & PARTNER GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Veröffentlichung erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger. 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen F. Ergebnisverwendung Gemäß 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die Umsatzsteuer des Organträgers. Mit einer Inanspruchnahme ist angesichts der Bonität des Organträgers nicht zu rechnen. Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2012 in Höhe von ,05 wie folgt zu verwenden: Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 9,3 Mio., davon in Höhe von 7,2 Mio. für Netzkosten sowie in Höhe von 1,6 Mio. für Wartungskosten Soft- und Hardware. Am Bilanzstichtag besteht ein Obligo aus Investitionen in Höhe von 1,3 Mio.. Ergebnisverwendung Ausschüttung einer Dividende ,00 Vortrag auf neue Rechnung , ,05 Weitere finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus der Beteiligung an der ODS ODDSET Deutschland Sportwetten GmbH. Der Beteiligungsgesellschaft wurde ein Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt in Höhe von 848 T zugesagt. Des Weiteren wurde eine Bürgschaftsübernahme in Höhe von bis zu 1,7 Mio. erklärt. 5. Organe der Gesellschaft Seit 1. Januar 2013 ist Frau Marion Caspers-Merk, Efringen-Kirchen, Geschäftsführerin. Bis war Herr Dr. Friedhelm Repnik, Baden-Baden, Geschäftsführer. Stuttgart, 11. April 2013 Staatliche Toto-Lotto GmbH Marion Caspers-Merk Geschäftsführerin

27 52 53 Geschichte des Unternehmens Von der Lotterieverwaltung zum Dienstleistungsunternehmen die Entwicklung der Gesellschaft von 1948 bis März 2006 Urteil des Bundesver- 19. März fassungsgerichts zum Sportwettenmonopol. 7. Oktober August 1948 Die Geschichte des Unternehmens beginnt am 18. August 1948, als der Landtag von Baden-Württemberg das Gesetz Nr. 527 zur Sportwette verabschiedet. 3. Oktober 1948 Am 3. Oktober 1948 findet der erste TOTO- Wettbewerb mit einer 10er-Ergebniswette und drei Gewinnrängen statt. 7. Oktober 1948 Am 7. Oktober 1948 wird das Unternehmen unter dem Namen Staatliche Sport- Toto GmbH offiziell Am 19. März 1958 tritt das Gesetz über das Zahlenlotto in Baden- Württemberg in Kraft. 28. März 1958 Die Staatliche Sport- Toto GmbH schließt sich am 26. März 1958 dem Deutschen Lottoblock an. 27. April 1970 Am 27. April 1970 wird zugunsten der Olympischen Spiele in München die Glücks- Spirale eingeführt Im Jahr 1977 erfolgt der Übergang zur vollelektronischen Spielscheinverarbeitung. 3. September 1977 Ab dem 3. September 1977 beteiligt sich Baden-Württemberg am 1975 eingeführten Spiel Seit 1986 führt die Gesellschaft in eigener Regie Losbrieflotterien durch. April 1990 Im April 1990 erfolgt der Umzug der Gesellschaft innerhalb Stuttgarts von der Jäger- in die Nordbahnhofstraße Um die Vertriebsorganisation stärker an das Unternehmen zu binden, werden die Bezirksdirektionen ab 1990 in Kapitalgesellschaften in der Rechtsform einer GmbH umgewandelt wird die Staatliche Sport-Toto GmbH in 5. Dezember 1992 Am 5. Dezember 1992 erfolgt der Startschuss für die Zusatzlotterie SUPER 6 in Baden-Württemberg Seit 1993 wird der Reinertrag sämtlicher Wetten und Lotterien einem Wettmittelfonds zugeführt, der zweckgebunden für die Sportund Kulturförderung sowie für die Denkmalpflege und soziale Zwecke verwendet wird. August 1996 Im August 1996 erfolgt die Einführung der Toto-Lotto-Kundenkarte Im Jahr 1997 wird sukzessive das Online- Verfahren in Baden- Württemberg installiert. 7. Oktober Januar 1999 Ab Januar 1999 ist die Teilnahme an LOTTO 6aus49, GlücksSpirale, Spiel 77 und SUPER 6 auch im ABO-Spiel möglich. 10. August 1999 Zum Beginn der Bundesligasaison 1999/2000 führt die Gesellschaft am 10. August 1999 die Sportwette ODDSET in Baden-Württemberg ein. 6. Dezember 2000 Ab dem 6. Dezember 2000 gibt es nur noch ein LOTTO 6aus49 mit Mai 2001 Ab Ende Mai 2001 kann in Baden-Württemberg LOTTO 6aus49 (Normal und System), TOTO, ODDSET und Glücks- Spirale per Internet unter gespielt werden. Februar 2002 Im Februar 2002 wird das ODDSET-Wettangebot durch die TOP-Wette ergänzt Juli 2004 Der Staatsvertrag zum Lotteriewesen in Deutschland (StVL) tritt in Kraft. März 2005 Seit März 2005 bietet die Staatliche Toto-Lotto GmbH mit KENO ein tägliches Spiel mit festen Gewinnquoten an. 25. Mai 2005 Mit 23,9 Mio. sorgt am 25. Mai 2005 ein Lottospieler aus dem Breisgau für den bis zu diesem Zeitpunkt höchsten Einzelgewinn in der Geschichte des deutschen Zahlenlottos. 9. Oktober 2005 Ein Lottospieler aus Nordrhein-Westfalen erzielt mit einer Gewinnsumme von 37,7 Mio. den bis dahin höchsten Einzelgewinn der deutschen Lottogeschichte. 6. November 2006 Schließung der Internet-Spielmöglichkeit auf aus kartellrechtlichen Gründen. 28. November 2007 Der baden-württembergische Landtag ratifiziert den Glücksspielstaatsvertrag. 5. Dezember 2007 Bundesweit drei Spielteilnehmer teilen sich den auf rund 45,3 Mio. aufgelaufenen Rekord- Jackpot im LOTTO 6aus Januar 2008 Der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) tritt in Kraft September 2010 Einsatzerhöhung im Spiel 77 von 1,50 auf 2,50 verbunden mit einer Gewinnplanänderung. 15. November 2010 Einführung der Lotterie Silvester-Millionen in Baden-Württemberg mit Ziehung der Gewinnzahlen am 31. Dezember Dezember 2011 Die Ministerpräsidenten der Länder mit Aus März 2012 Erste Ziehung der neuen europäischen Lotterie Eurojackpot im finnischen Helsinki. Damit können Baden-Württemberger erstmals an einer internationalen Lotterie teilnehmen. 1. Juli 2012 Der Glücksspieländerungsstaatsvertrag (GlüÄndStV) tritt in 15 der 16 Bundesländer in Kraft. 24. September 2012 Wiedereröffnung des Internetspielangebotes der Gesellschaft auf November 2012 Der baden-württem- gegründet. Der Ertrag Staatliche Toto-Lotto Am 7. Oktober 1998 zwei Ziehungen. Damit September 2002 Am 9. Oktober 2005 nahme von Schleswig- bergische Landtag aus den Sportwetten 28. April 1982 GmbH umbenannt, um feiert das Stuttgarter erhält das LOTTO 6aus49 Im September 2002 feiert der Deutsche 13. April 2008 Holstein unterzeichnen beschließt das Landes- kommt der Förderung Einführung des auch das Zahlenlotto Lotterieunternehmen am Mittwoch denselben werden die LOTTO Lotto- und Totoblock Das LOTTO 6aus49 feiert den Ersten Glücksspiel- glücksspielgesetz der Leibesübungen Mittwochslotto im Firmennamen zu sein 50-jähriges Gewinnplan wie 6aus49-System-Anteile das 50-jährige in Baden-Württemberg änderungsstaatsvertrag (LGlüG). Es tritt Ende zugute. 7aus38. verankern. Bestehen. am Samstag. eingeführt. Lottojubiläum. seinen 50. Geburtstag. (GlüÄndStV). November 2012 in Kraft.

28 54 55 Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Alle Anteile der Gesellschaft werden von der Beteiligungsgesellschaft des Landes Baden-Württemberg mbh gehalten. Aufsichtsrat Staatssekretär Ingo Rust MdL, Abstatt, Vorsitzender Ministerin Theresia Bauer MdL, Heidelberg, stellvertretende Vorsitzende Muhterem Aras MdL, Stuttgart Regierungsdirektor Michael Grepl, Ostfildern (ab 13. November 2012) Ministerialrat Walter Kortus, Senden (ausgeschieden am 26. Oktober 2012) Minister Andreas Stoch MdL, Heidenheim (ab 17. April 2013) Dr. Friedhelm Repnik bei der Stabsübergabe an die neue Lotto-Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk im Dezember 2012 in der Stuttgarter Zentrale. Gabriele Warminski-Leitheußer, Ministerin a. D., Mannheim (ausgeschieden am 8. März 2013) Impressum Geschäftsleitung Geschäftsführer/-in Marion Caspers-Merk, Efringen-Kirchen (ab 1. Januar 2013) Dr. Friedhelm Repnik, Baden-Baden (ausgeschieden am 31. Dezember 2012) Direktor Norbert Müller, Prokurist, Bad Dürrheim Weitere Prokuristen Herausgeber: Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg Nordbahnhofstraße Stuttgart Telefon: Telefax: Internet: Redaktion: Benjamin Rosenmund, Mathias Yagmur () Fotografie und Bildmaterial: Sonstige Bildnachweise: Seite 3: DLTB / Becker & Bredel; Seite 4: Werner Dieterich, Bildstelle Stadt Karlsruhe, MMG; Seite 5: Karl-Heinz Raach, Bürger- und Verkehrsverein Tübingen; Seite 8: Sabine Braun; Seite 10: Achim Mende, Stuttgart-Marketing GmbH; Seite 22: Achim Mende; Seite 23: Dirk Diestel; Seite 30: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Werner Dieterich; Seite 31: Stefan Greif; Seite 44: Achim Mende; Seite 45: Tourismusinformation Todtmoos, Patrick Seeger; Seite 55: Hass Stand: Juli 2013 Klaus Sattler, Leinfelden-Echterdingen Armin Schiller, Korb (ausgeschieden am 31. März 2013) Carmen Theilmann, Schwaigern (Prokuristin seit dem 8. April 2013) Werner Tigges, Backnang (ausgeschieden am 1. September 2012) Konzeption und Gestaltung: Schindler Kommunikations-Design, Ulm Druck: Druckerei Hertle GmbH, Kirchheim / Teck

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