Bewirtschaftung HAKA

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1 1. Betriebskenntnisse Fachgespräche Ich kann die Struktur und Organisation meines Betriebes erklären Begründen Sie 4 Geschäftsziele Ihres Betriebes Budget erreichen, Kundenbindung, zufriedene Mitarbeiter, Mehrumsatz Ich kenne die Hausordnung, die Vorschriften und Formulare meines Betriebes und Verhalte mich entsprechend Welche betrieblichen Weisungen haben Sie betreffend Kleidervorschriften? Zählen Sie 4 auf und begründen Sie Ihre Antwort. Saubere Kleidung, keine Löcher, nicht ausgewaschen, gebügelt, Kleider vom Betrieb, Saisongerecht, etc Ich kenne die Mitarbeitenden und verstehe Ihre Funktionen und Zuständigkeiten 3 2 An wen wenden Sie sich, wenn Sie betreffend Lerndokumentation eine Frage haben? Berufsbildner 2 1 Total Punkte Teil 1 5 Seite 1 von 14

2 2. Schwerpunkt Bewirtschaftung Fallbeispiel: Einführung einer neuen Marke Ich kenne die wichtigsten Lieferanten meines Betriebes Mit welchen Lieferanten arbeiten Sie? Individuell Ich kann Warenlieferungen annehmen, kontrollieren und ordnungsgemäss einordnen Die Produkte/Artikel für den Promostand sind bestellt und gestern eingetroffen, wie gehen Sie vor? Wareineingangskontrolle, Lieferschein visieren, Preise kontrollieren, ev. Auszeichnen, Lagerung, Dekoration, Personalschulung, Personaleinsatzplanung. 3 6 Seite 2 von 14

3 5.2.2 Ich kann Verkaufsaktivitäten nach den Regeln meines Betriebes mitgestalten Was müssen Sie bei einer Verkaufsförderung beachten? 4 Massnahmen. Aktualität, Plakatierung, genügend Ware, attraktiver Preis, äusserer Eindruck des Geschäfts, Verkaufsraumgestaltung, Warenpräsentation. 3 5 Erklären Sie das systematische Vorgehen. 5 Massnahmen. Präsentation beim POS, ev. Aussenverkauf, flankierende Massnahmen, Inserat, Werbekonzept, Reas. Möglichkeiten Ich kann die Verkaufsbereitschaft meines Bereichs überwachen und entsprechende Massnahmen treffen Was verstehen Sie unter der Verkaufsbereitschaft? Die Produkte/Artikel müssen bei Nachfrage (Moment, wo der Kunde sie verlangt) kontrolliert und allenfalls bearbeitet zum Verkauf bereit liegen im Geschäft. 4 5 Seite 3 von 14

4 Wie sichern Sie die Verkaufsbereitschaft? Genügend Ware vor Ladenöffnungszeiten sicherstellen. Während des Tages Ordnung halten, abklären wieso allenfalls Artikel fehlen etc. 4 3 (Experte wechselt) 2. Fallbeispiel: POS Hosen-Highlights Sommer Ich kann die Organisation des Warenlagers meines Betriebes erklären Nach welchen Kriterien ist Ihr Warenlager aufgebaut? Individuell 2 2 Mit welchen Artikel/Hosen aus Bestand setzen Sie diesen POS um? Individuell 2 2 Seite 4 von 14

5 Ich kann die betrieblichen Systeme anwenden und nach Anweisungen des Betriebes Waren des Sortiments nachbestellen Wie ist das weitere Vorgehen damit dieser POS sehr Menge und Preis, Standort bestimmen, Lieferant, ansprechend für Ihre Kundschaft Dekomaterial, Preisanschrift etc. ist? Ich kann Warenpräsentationen analysieren und Verbesserungen realisieren Sie stellen nach einer Woche fest, dass der gewünschte Umsatz nicht erzielt wurde. Welche Massnahmen treffen Sie mit Ihrem Team? Eine Analyse mit den Beteiligten vornehmen: ev. falscher Standort, unvorteilhafte Ware, nicht ansprechende Werbung, Zielpublikum verfehlt, Wirtschaftslage, Preis zu hoch zu niedrig etc Nach der vorgenommenen Analyse kommen Sie zu einem Ergebnis/Erkenntnis. Erläutern und begründen Sie diese. Werbemassnahmen erhöhen, Plakatierung verbessern, Standort wechseln, Personalschulung, PR Kampagne, ev. Abbruch des POS etc Ich kenne die Vorteile meines Betriebes und kann sie den Kunden vermitteln Warum soll der Kunde in Ihr Geschäft kommen? Hohe Fachkompetenz der Mitarbeiter/innen, Freundlichkeit, kein Kaufzwang, grosse Auswahl, Ambiente, Service und Dientsleistungen, Parkplätze. 3 6 Total Punkte Teil 2 60 Seite 5 von 14

6 3. Sortimentskenntnisse Ich verfüge über umfassende Sortimentskenntnisse meines Betriebes Ein Kunde weiss seine Hemdengrösse nicht. Wie ermitteln Sie diese? Umfang des Halses messen + 1 cm, auf Grössentabellen achten. 3 1 Schildern Sie (genau) die Teile, aus welchen ein Herrenhemd besteht (4) (evtl. anhand eines Musterhemdes) Ärmel: eingesetzt Taschen: Brusttasche, aufgesetzt Manschetten: bilden den Abschluss des Ärmels, schliesst mit 2 oder 3 Knöpfen, evtl. Umschlagmanschette Kragen: korrekte Kragenform nennen und erklären Vorderteil / Rückenteil / Frontleiste / Knöpfe / Passe / evtl. Rückenfalte 2 4 Welche Muster sind aktuell im Trend? 2 1 Seite 6 von 14

7 Nennen Sie 4 verschiedene Marken, die Sie in Ihrem Lehrbetrieb führen. Individuell 1 1 Erklären Sie die Unterschiede der genannten Marken. Bsp: Stil, Schnitt, Material, Herkunft, Preis etc Ich kann den Kundinnen und Kunden unterschiedliche Produkte erklären LE nimmt ein Polo-Shirt und ein Kapuzenshirt (Hoody). Erklären Sie je 2 Unterschiede. Polo-Shirt: mit Kragen und kurzer Knopfleiste mit 2-4 Knöpfen, meist kurzärmlig, Designerlogo, mit Brusttasche, meist aus CO oder CO/PES. Kapuzenshirt: Kapuze, manchmal mit grossen Taschen am Bauch, meist aus CO oder CO/PES. 2 2 Seite 7 von 14

8 Sie führen Hemden mit der Veredelung Easy care / No iron etc. Begründen Sie den Unterschied zwischen einem Hemd mit dieser Veredelung und einem Hemd ohne diese Veredelung. (Pflegeleicht = kein Punkt reine Übersetzung) Mit Veredelung: beim richtigen Vorgehen knitterarm, kein bügeln, evtl. Manschette und Kragen, trocknen schneller. 2 4 Zeigen Sie 4 verschiedene Jeansformen und benennen Sie diese korrekt. Individuell Ich kenne die Einsatzmöglichkeiten der Produkte unseres Betriebes und kann mein Wissen kundenorientiert einsetzen. Ein Kunde mit Körpergrösse 1.85 m sucht eine Jeans. Mit welcher Grösse beraten Sie ihn? Lange Grösse, Bsp Seite 8 von 14

9 Welche weiteren Grössen bieten Sie in Ihrem Geschäft an. (3) Normale Grösse, kurze Grössen, untersetzte Grössen, Unisexgrössen, amerikanische Grössen LE holt eine Bomberjacke. Erklären Sie den Schnitt und die Form, sowie die Verschlussarten (4) Blouson-ähnlich, Strickkragen, Strickabschlüsse an Ärmeln und Bund, Druckknopf, Metall-RV, etc. 2 1 Erklären und begründen Sie die Pflegesymbole dieser Bomberjacke genau. (5) Pflegesymbole müssen korrekt genannt werden. (Sonst keine Punkte) Seite 9 von 14

10 Der Kunde ist beruflich viel unterwegs und benötigt für den kommenden Sommer einen Anzug. Welches Material empfehlen Sie? Cool Wool, Mischungen mit synthetischen Fasern 3 1 Welche wertvollen Tipps geben Sie dem Kunden mit, damit der Anzug lange erhalten bleibt? Auslüften im Nebel oder im Badezimmer, nicht jeden Tag tragen, ausbürsten. 2 1 Total Punkte Teil 3 25 Seite 10 von 14

11 4. Beratung Rollenspiel: Der Kunde möchte eine neue Jacke Ich kann durch sorgfältige Bedürfnisabklärung die Produkte zum Nutzen der Kundinnen und Kunden einsetzen Begrüssung, Bedarfs- und Wunschermittlung Ich kann Verkaufsgespräche selbständig führen Warenvorlage, Verkaufsgespräch, Zusatzverkauf. Mind. 3 verschiedene Artikel, mit Kundennutzen argumentieren, Pflege erwähnen, LE hält Ordnung. 3 3 Seite 11 von 14

12 5.7.1 Ich kann die Dienstleistungsangebote meines Betriebes sinnvoll einsetzen Welche Dienstleistungen bieten Sie Ihren Kunden an? Änderungen, Entsorgung der getragenen Kleider, Hauslieferung, Chemische Reinigung, Umtausch, Geschenkverpackung, Parkplatz etc Ich richte mein Handeln im Betrieb auf die Bedürfnisse und die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden aus Verkaufsabschluss, Kassieren, Kaufaufwertung. Bestätigung und Lob für Kaufentscheid, Umgang mit der Ware an der Kasse, verschiedene Zahlungsmittel. 3 2 Total Punkte Teil 4 10 Seite 12 von 14

13 Persönliche Notizen: Gesamtbewertung Total Punkte Teil 1 Betriebskenntnisse (Seite 2) 5 Min 5 Total Punkte Teil 2 Bewirtschaftung (Seite 6) 45 Min 60 Total Punkte Teil 3 Sortimentskenntnisse (Seite 11) 25 Min Total Punkte Teil 4 Beratung (Seite 13) 15 Min (Übertrag auf Titelseite) Total 90 Min 100 Seite 13 von 14

14 Fragearten 1 Wissensfragen Notenskala 2 Verstehensfragen 3 Anwendungsfragen 4 Analysefragen Punkte Note , , , , ,0 genügender Bereich ,5 ungenügender Bereich , , , , ,0 aufzählen verstehen machen aufzeigen beurteilen Legenden: Sind 3 Antworten bei einer Maximal-Punktzahl von 1 Punkt verlangt: 1 Antwort=0 Punkt, 2 Antworten=0,5 Punkt, 3 Antworten=1 Punkt Sind 4 Antworten bei einer Maximal-Punktzahl von 1 Punkten verlangt: 1 Antwort=0 Punkt, 2+3 Antworten=0.5 Punkt, 4 Antworten=1 Punkt Sind 4 Antworten bei einer Maximal-Punktzahl von 1,5 Punkten verlangt: 1 Antwort=0,5 Punkt, 2+3 Antworten=1 Punkt, 4 Antworten=1,5 Punkt blitzartige Antwort, Routine, Eintragen in Formular so wie gelernt wiedergeben mit eigenen Worten erklären, erklären warum..., einem Laien erklären Gelerntes in neuer Situation anwenden Teile des Gelernten ändern, Transfer dahinter liegendes Prinzip herausfinden, Zusammenhänge aufzeigen Seite 14 von 14

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