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- Eike Weiner
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1 2008 Qualifikationsverfahren Detailhandelsfachfrau/ Detailhandelsfachmann Detailhandelskenntnisse schriftlich Bewirtschaftung Serie 2/5 Pos. 2. Name: Vorname: Prüfungsnummer: Prüfungsdatum: Zeit 60 Minuten für 29 Aufgaben Bewertung Die maximal erreichbare Punktzahl ist bei jeder Aufgabe aufgeführt. Bei mehreren Antworten auf eine Frage ist die Reihenfolge der Antworten für die Bewertung ohne Bedeutung. Hilfsmittel Taschenrechner (netzunabhängig) Notenskala Punkte = Note Punkte = Note 5, Punkte = Note Punkte = Note 4, Punkte = Note Punkte = Note 3, Punkte = Note Punkte = Note 2, Punkte = Note Punkte = Note,5 0-4 Punkte = Note Total 00 Punkte Unterschrift der beiden Prüfungsexperten/innen: Erreichte Punkte: Note: Sperrfrist: Diese Prüfungsaufgaben dürfen vor dem. September 2009 nicht zu Übungszwecken verwendet werden. Erarbeitet durch: Autorinnen-/Autorenteam der Sprachregionalen Prüfungskommission im Detailhandel, Subkommission Deutschschweiz Herausgeber: SDBB, Abteilung Qualifikationsverfahren, Bern
2
3 Teil : Kreuzen Sie in den Aufgaben bis 5 die richtige Antwort an. Jeweils eine Antwort ist richtig. Maximale Punktezahl: 0 Unter dem Begriff Inventur versteht man: Das Zählen, Messen, Wiegen sämtlicher Waren an einem Stichtag. Die Zunahme des Warenlagers gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis eines Inventars. Den Unterschied zwischen dem Ist- und dem Soll-Bestand. 2 2 Welche Kontrolle zeigt, dass bestellte Artikel nicht geliefert worden sind? Vergleich von Frachtbrief mit gelieferten Waren Bestelldoppel mit kontrolliertem Lieferschein Rechnung mit kontrolliertem Lieferschein Lieferschein mit gelieferten Waren 2 3 Welche Aussage stimmt? Der Grosshandel ist ein Grossverteiler. Der Grosshandel kauft seine Produkte auch weltweit ein. Der Grosshandel verkauft seine Artikel an Endverbraucher. Der Grosshandel beliefert keine Grossverbraucher. 2 4 Was ergibt den Verkaufspreis? Selbstkostenpreis + Bruttogewinn Rechnungsbetrag + Bruttogewinn Einstandspreis + Bruttogewinn Nettoankaufspreis + Gemeinkosten 2 5 Ein Detailhändler betreibt institutionellen Handel. Das bedeutet, sein Interesse gilt der Produktion. dem Konsum. der Herstellung. dem Absatz. 2 Übertrag 0 Pos. 2., Detailhandelskenntnisse schriftlich, Bewirtschaftung, Serie 2/5 Seite
4 Teil 2: Die Anzahl der gewünschten Antworten ist vorgegeben. Maximale Punktezahl: 60 Übertrag 0 6 Der Detailhandel ist gezwungen sich immer wieder den gesellschaftlichen Veränderungen und den Bedürfnissen der Kundschaft anzupassen. Im Folgenden sehen Sie Beispiele für solche Veränderungen. Nennen Sie zu jeder Veränderung zwei verschiedene Auswirkungen für den Detailhandel. - Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten - - Kleinere Haushalte - - Aktive Freizeitgestaltung Der Detailhandel erbringt Leistungen für die Konsumenten und für die Produzenten. Nennen Sie je zwei solche Leistungen. a) für die Konsumenten: b) für die Produzenten: 4 Übertrag 20 Pos. 2., Detailhandelskenntnisse schriftlich, Bewirtschaftung, Serie 2/5 Seite 2
5 Übertrag 20 8 Folgende Aussagen betreffen Warenmängel. Kreuzen Sie jeweils richtig oder falsch an. richtig falsch Die Gewährleistungspflicht (Garantie) beträgt Jahr. Ersatz ist dasselbe wie Umtausch. Der Käufer darf mangelhafte Ware an den Lieferanten zurückschicken. Eine Mängelrüge muss schriftlich erfolgen. 4 9 In Einkaufszentren gibt es neben den Detailhandelsgeschäften auch Dienstleistungsbetriebe, die nicht zum Detailhandel gehören. Zählen Sie vier verschiedene Dienstleistungsbetriebe auf: 4 0 Was verstehen Sie unter verbaler Kommunikation? 2 Nennen Sie vier verschiedene Arten von Gemeinkosten. 4 Übertrag 34 Pos. 2., Detailhandelskenntnisse schriftlich, Bewirtschaftung, Serie 2/5 Seite 3
6 Übertrag 34 2 Kreuzen Sie jeweils richtig oder falsch an. Die Kundenführung ist im Supermarkt von grosser Bedeutung. Ein Point of Sale kann auch ohne Akzentbeleuchtung gestaltet werden. Die Akzentbeleuchtung passt ausgezeichnet zum Supermarkt. Mittels informativer Werbung wird der Kunde objektiv über ein Produkt informiert. richtig falsch Mit der suggestiven Werbung wird der Kunde sachlich informiert. 5 3 Formulieren Sie zwei Fragen (unterschiedliche Frageformen), die sich besonders dazu eignen, den Kaufentscheid herbeizuführe.: 2 4 Nennen Sie die sechs Angaben, die auf eine rechtsgültige Quittung gehören. 6 Übertrag 47 Pos. 2., Detailhandelskenntnisse schriftlich, Bewirtschaftung, Serie 2/5 Seite 4
7 Übertrag 47 5 Mimik und Gestik gehören zur nonverbalen Kommunikation. Was versteht man unter Mimik? Was versteht man unter Gestik? 6 Viele Geschäfte akzeptieren an Stelle der Barzahlung auch Debitkarten. Nennen Sie drei Vorteile der Debitkarte gegenüber der Barzahlung, aus der Sicht des Geschäftes. 3 7 Kreuzen Sie die drei richtigen Aussagen an. Zur Qualitätsfunktion des Handels zählt man die Bereitstellung der Ware auf den Zeitpunkt der Kundennachfrage. die Ausrichtung des Sortimentes auf die Kundennachfrage. die Anpassung des Preisniveaus an die Kaufkraft. das Anbieten eines Hauslieferdienstes. den Import von Ware aus dem Ausland. die Mengenanpassung an die Kundennachfrage. 3 8 Definieren Sie den Begriff Zusatzverkauf. 2 Übertrag 57 Pos. 2., Detailhandelskenntnisse schriftlich, Bewirtschaftung, Serie 2/5 Seite 5
8 Übertrag 57 9 Welches sind die drei klassischen Aufgaben (Leistungsbereiche) eines Handelsbetriebes? 3 20 Was versteht man unter einer Mängelrüge? 2 2 Welche Auswirkungen hat ein gut funktionierendes Team auf das Geschäft? Nennen Sie drei verschiedene Auswirkungen Wie bildet sich der Marktpreis? 2 23 Auf was sollten Detailhandelsfachleute bei der Berufskleidung achten? Nennen Sie drei verschiedene Punkte. 3 Übertrag 70 Pos. 2., Detailhandelskenntnisse schriftlich, Bewirtschaftung, Serie 2/5 Seite 6
9 Teil 3: Spezialisierung Bewirtschaftung. Die Anzahl der gewünschten Antworten ist vorgegeben. Maximale Punktezahl: 30 Übertrag Warenbeschaffung Verbinden Sie mit Hilfe einer Linie die Aussagen (links) mit dem richtigen Begriff (rechts). Beschaffung, bei der auf allen Stufen der Wertschöpfungskette Entscheidungen ohne Push - Prinzip Berücksichtigung der direkten Kundennachfrage getroffen werden. Beschaffung, die versucht, die Nachfrage Pull - Prinzip der Konsumenten unmittelbar zu berücksichtigen Bei der Warenbeschaffung stellen sich fünf W-Fragen. Formulieren Sie anhand des nachstehenden Beispiels vier andere Beschaffungsfragen. - Was: Was für einen Artikel brauche ich? 4 26 Der Postbote bringt 3 Pakete. Was ist bei der Annahme der Pakete zu prüfen? Kreuzen Sie die drei richtigen Antworten an. Zustand der Verpackung richtige Anzahl Verpackungseinheiten Vergleich der Rechnung mit der Ware. Vergleich Lieferschein Bestellkopie Vergleich Lieferschein eingetroffene Ware Zustand der Produkte (wenn möglich) 3 Übertrag 79 Pos. 2., Detailhandelskenntnisse schriftlich, Bewirtschaftung, Serie 2/5 Seite 7
10 Übertrag Auf welche Art wurden gemäss Obligationenrecht die folgenden mangelhaften Lieferungen erledigt? Verbinden Sie. Ein Kunde bringt eine Hose mit Webfehlern zurück. Da Sie inzwischen nicht mehr Ersatz erhältlich ist, geben wir ihm das Geld zurück. Ein Detaillist tauscht beim Lieferanten mangelhafte Ware gegen einwandfreie aus. Minderung Ein Detaillist erhält von einem Lieferanten auf mangelhafte Ware einen Preisnachlass Wandelung 3 28 Gehören die untenstehenden Tätigkeiten zur Beschaffungslogistik oder zur Lagerhaltungslogistik? Kreuzen Sie jeweils den richtigen Bereich an. Beschaffungslogistik Lagerhaltungslogistik Bestellungen der Verkaufsstellen bereitstellen Bestandesaufnahmen/Inventur Bestellung kontrollieren Kontrolle gelieferter Ware Durchführen des Bestellvorganges Umschlagszahlen der Artikel auswerten 6 Übertrag 88 Pos. 2., Detailhandelskenntnisse schriftlich, Bewirtschaftung, Serie 2/5 Seite 8
11 Übertrag Fallbeispiel: Marketinginstrumente, Marketing-Mix Aufgabe I Promotion ist eines der vier Marketinginstrumente. Schreiben Sie die drei anderen Marketinginstrumente auf die Zeilen P2 bis P4 P: Promotion P2: P3: P4: 3 Aufgabe II Erklären Sie, was man unter dem Begriff Marketing-Mix versteht. 2 Ein Detaillist mit inzwischen schweizweit 48 Filialen möchte auf das Discountprinzip umstellen. Schlagen Sie ihm dazu einen guten Marketing-Mix vor (Aufgabe III und IV). Aufgabe III Ergänzen Sie den Bereich Promotion mit einer weiteren für das Discountprinzip typischen Massnahme:. Einmal pro Woche ein ganzseitiges, farbiges Inserat in allen grösseren Tageszeitungen mit Aktionen und Lockvogelangeboten. 2. Übertrag 94 Pos. 2., Detailhandelskenntnisse schriftlich, Bewirtschaftung, Serie 2/5 Seite 9
12 Übertrag 94 Aufgabe IV Machen Sie zu jedem der anderen drei Marketinginstrumente je zwei Vorschläge, die typisch sind für das Discountprinzip: P2: _ a) b) P3: _ a) b) P4: _ a) b) Total 00 Pos. 2., Detailhandelskenntnisse schriftlich, Bewirtschaftung, Serie 2/5 Seite 0
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