Restabfallanalyse 2013
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1 Restabfallanalyse 2013 ausgearbeitet für: ausgearbeitet von: Stadtreinigung Leipzig SHC Eigenbetrieb der Stadt Sabrowski-Hertrich-Consult GmbH Geithainer Straße 60 Lichte Eiche Leipzig Erlenbach am Main Erlenbach am Main, 18. November 2013 RS/IS Verfasser: Dipl.-Volkswirt Rainer Sabrowski Geschäftsführender Gesellschafter: Telefon: ( ) u [email protected] Dipl.-Volksw. Rainer Sabrowski Telefax: ( ) EB-RAA SRL 2013.doc
2 Inhaltsverzeichnis SHC Sabrowski-Hertrich-Consult GmbH Seite 1 Vorbemerkung Stichprobenverfahren Siedlungsstrukturen und Stichprobengebiete Stichprobengebiet Strukturtyp (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB Stichprobengebiet Strukturtyp (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB Stichprobengebiet (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB Stichprobenumfang und -struktur Stichprobenziehung Durchführung der Sortierarbeiten Ergebnishochrechnung Einzelergebnisse der Restabfallanalyse 2013 für die Siedlungsstrukturgebiete Vorbemerkung Sortierergebnisse Grobmüll nach Fraktionen Sortierergebnisse Grobmüll nach Stoffgruppen Ergebnisse der Mittelmüllsortierung Gesamtergebnis der Restabfallanalyse 2013 für die Stadt Leipzig Restabfallmenge und -zusammensetzung in der Stadt Leipzig Restabfallzusammensetzung in der Stadt Leipzig unter verwertungs- und problemabfallorientierten Aspekten Recycling- und Problemabfallentfrachtungspotenziale im Restabfall 75 7 Beurteilung der Restabfallentfrachtung von verwertbaren Abfallbestandteilen und von Problemabfällen Vergleich der Restabfallanalyseergebnisse 2013 und Zusammenfassung und Bewertung der Analyseergebnisse92 Anhang 1 Zeit- und Ablaufplan Herbstanalyse 2013 (3. Sortierkampagne) Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 2
3 Tabellenverzeichnis Seite Tabelle 1: Übersicht über die Siedlungsstruktur- und Stichprobengebiete der Restabfallanalyse Tabelle 2: Vergleich der Soll- und Ist-Stichprobenumfänge der drei Sortierkampagnen im Rahmen der Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Tabelle 3: Überblick über die zeitliche Anordnung und den Umfang der Stichprobenziehungen Tabelle 4: Sortierplan Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig mit Stoffgruppen und Sortierfraktionen Tabelle 5: Übersicht über die Einwohnerzahlen in den Stichproben der drei Sortierkampagnen im Rahmen der Restabfallanalyse Tabelle 6: Einwohnerbesatz Stadt Leipzig nach Siedlungsstrukturgebieten Tabelle 7: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Fraktionen [(A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB] Tabelle 8: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Fraktionen [(B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB] Tabelle 9: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Fraktionen [(C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB] Tabelle 10: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Stoffgruppen [(A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB] Tabelle 11: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Stoffgruppen [(B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB] Tabelle 12: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Stoffgruppen [(C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB] Tabelle 13: Sortierergebnis Mittelmüll nach Stoffgruppen [(A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB] Tabelle 14: Sortierergebnis Mittelmüll nach Stoffgruppen [(B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB] Tabelle 15: Sortierergebnis Mittelmüll nach Stoffgruppen [(C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB] Tabelle 16: Restabfallmenge und -zusammensetzung nach Fraktionen und Stoffgruppen differenziert nach Siedlungsstrukturgebieten und Stadt Leipzig gesamt Tabelle 17: Gesamtresultat Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig differenziert nach Fraktionen und Stoffgruppen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 3
4 Tabelle 18: Restabfallmenge und -zusammensetzung nach Fraktionen und homogenen Abfallgruppen differenziert nach Siedlungsstrukturgebieten und Stadt Leipzig gesamt Tabelle 19: Restabfallzusammensetzung Stadt Leipzig nach homogenen Abfallgruppen (absolut/spezifisch/relativ) Tabelle 20: Hinweise auf Verwertungspotenziale im Restabfall der Siedlungsstrukturgebiete.. 76 Tabelle 21: Maximal erschließbare Potenziale zur mittelfristigen Restabfallverringerung in der Stadt Leipzig Tabelle 22: Problemabfallaufkommen im Restabfall der Stadt Leipzig und in den Strukturgebieten Tabelle 23: Getrennterfassung, Aufkommen im Restabfall und Potenzial verwertbarer Abfälle in der Stadt Leipzig Tabelle 24: Vergleich der Resultate der Restabfallanalysen 2013 und 2010 im Entsorgungsgebiet der Stadt Leipzig nach Fraktionen und Stoffgruppen Tabelle 25: Signifikanteste Veränderungen spezifischer Abfallmengen in der Stadt Leipzig im Zeitvergleich (2013 und 2010) Tabelle 26: Vergleich der Restabfallzusammensetzung 2013 und 2010 Stadt Leipzig nach Abfallgruppen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 4
5 Fotoverzeichnis Seite Foto 1: Stichprobengebiet Grünau: Vorherrschende Bebauungsstruktur in den beprobten Straßen Foto 2: Stichprobengebiet Südvorstadt: Vorherrschende Bebauungsstruktur in den beprobten Straßen Foto 3: Stichprobengebiete Meusdorf und Mölkau: Vorherrschende Bebauungsstruktur in den beprobten Straßen Foto 4: Beladung des SRL-Kofferfahrzeuges Foto 5: Behälterentleerung über Ladebordwand Foto 6: Stichprobenziehung in Großwohnanlagen im Behälteraustauschverfahren Foto 7: Zur Sortierung bereitgestellte Stichprobeneinheiten und Sortierhalle Foto 8: Sortiertechnik mit Grob- (40 mm) und Feinmüllsieb (10 mm) Foto 9: Anordnung der Sortiertechnik mit zwei Sortierstationen und Sortiergefäßen Foto 10: Darstellungsbeispiel: Aus einer Stichprobeneinheit aussortierte Abfallfraktionen Foto 11: Siebschnitt II: Trennung von Mittel- und Feinmüllbestandteilen einer Restabfallstichprobe durch Absiebung bei 10 mm Foto 12: Beispielhafte Veranschaulichung der Resultate der Mittelmüllnachsortierung [Teilmengen einer Mittelmüllstichprobe] Foto 13: Wägung eines Sortierbehälters und Protokollierung dessen Nettogewichtes Foto 14: Verwiegung der Siebfraktion Feinmüll (Bruttogewicht > 50 kg) Foto 15: Verwiegung leichter Fraktionen mittels Haushaltswaage (Toleranz 0,001 kg) Foto 16: In 1.1 m³ MGB verkipptes Sortiergut zur Entsorgung durch ein SRL-Sammelfahrzeug Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 5
6 Abbildungsverzeichnis Seite Abbildung 1: Probenahmegebiet und beprobte Straßen Leipzig-Grünau (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB Abbildung 2: Probenahmegebiet und beprobte Straßen Leipzig-Südvorstadt (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB Abbildung 3: Probenahmegebiete und beprobte Straßen Leipzig-Meusdorf und -Mölkau (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB Abbildung 4: Einwohnerspezifische Organikmengen im Grobmüll der Strukturgebiete Abbildung 5: Struktur des Organikaufkommens im Grobmüll der Strukturgebiete Abbildung 6: Spezifische Restabfallmengen der Strukturgebiete nach Fraktionen im Vergleich Abbildung 7: Spezifische Restabfallmengen der Strukturgebiete nach Stoffgruppen im Vergleich Abbildung 8: Spezifische Restabfallmengen nach Stoffgruppen [(A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB] Abbildung 9: Restabfallzusammensetzung nach Stoffgruppen [(A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB] Abbildung 10: Spezifische Restabfallmengen nach Stoffgruppen [(B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB] Abbildung 11: Restabfallzusammensetzung nach Stoffgruppen [(B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB] Abbildung 12: Spezifische Restabfallmengen nach Stoffgruppen [(C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB] Abbildung 13: Restabfallzusammensetzung nach Stoffgruppen [(C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB] Abbildung 14: Spezifische Mittelmüllmengen der Strukturgebiete nach Stoffgruppen im Vergleich Abbildung 15: Mittelmüllzusammensetzung der Strukturgebiete nach Stoffgruppen im Vergleich Abbildung 16: Spezifische Restabfallmenge nach Fraktionen Stadt Leipzig Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 6
7 Abbildung 17: Spezifische Restabfallmenge nach Stoffgruppen Stadt Leipzig Abbildung 18: Restabfallzusammensetzung nach Stoffgruppen Stadt Leipzig Abbildung 19: Spezifische Restabfallmengen der Strukturgebiete und der Stadt Leipzig gesamt nach homogenen Abfallgruppen Abbildung 20: Restabfallzusammensetzung der Strukturgebiete und der Stadt Leipzig gesamt nach homogenen Abfallgruppen Abbildung 21: Restabfallzusammensetzung Stadt Leipzig nach homogenen Abfallgruppen Abbildung 22: Getrennterfassung, Aufkommen im Restabfall und Potenzial verwertbarer Abfälle in der Stadt Leipzig (Spezifische Werte) Abbildung 23: Getrennterfassung, Aufkommen im Restabfall und Potenzial verwertbarer Abfälle in der Stadt Leipzig (Absolute Werte) Abbildung 24: Vergleich der spezifischen Restabfallmengen 2013 und 2010 Stadt Leipzig nach Stoffgruppen Abbildung 25: Vergleich der Restabfallzusammensetzung 2013 und 2010 Stadt Leipzig nach Stoffgruppen Abbildung 26: Vergleich der Restabfallzusammensetzung 2013 und 2010 Stadt Leipzig nach Abfallgruppen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 7
8 Abkürzungsverzeichnis a a.a.o. Abs. Admin.papiere anderw. a.n.g. bzw. ca. ceteris paribus d.h. Dipl. d.j. Druckerz. DSD ear einschl. E-Schrott evtl. EW Fa. Fe g gem. ges. ggf. GM GmbH GWA i.d.r. in toto Kap. kg kg/(ew x a) kg/m³ KW l l/(ew x Wo) LfULG lt. LVP Jahr (annum) am angegebenen Ort Absatz Administrationspapiere anderweitig anderweitig nicht genannt beziehungsweise circa unter sonst gleichen Bedingungen das heißt Diplom des Jahres Druckerzeugnisse Der Grüne Punkt Duales System Deutschland GmbH (stiftung) ear elektro-altgeräte register einschließlich Elektro- und Elektronikschrott eventuell Einwohner Firma Eisen (ferrum) Gramm gemäß gesamt gegebenenfalls Geschäftsmüll Gesellschaft mit beschränkter Haftung Großwohnanlage(n) in der Regel insgesamt Kapitel Kilogramm Kilogramm pro Einwohner und Jahr (= spezifische Abfallmenge) Kilogramm pro Kubikmeter [Abfalldichte (Raum- oder Schüttgewicht)] Kalenderwoche Liter Liter pro Einwohner und Woche (= spezifisches Abfallvolumen) Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie laut Leichtverpackungen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 8
9 m² Quadratmeter m³/a Kubikmeter pro Jahr max. maximal MBA Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage MGB Müllgroßbehälter MFH Mehrfamilienhäuser mind. mindestens mm Millimeter n. nicht NE Nicht-Eisen Nr. Nummer öre öffentlich-rechtliche(r) Entsorgungsträger o.g. oben genannt(e) Pkt. Punkt PPK Papier/Pappe/Kartonagen RA Restabfall RAA Restabfallanalyse rd. rund s. siehe S. Seite SHC Sabrowski-Hertrich-Consult GmbH SK Sortierkampagne sog. sogenannte(r) sonst. sonstige(r) SPE Stichprobeneinheit(en) SRL Stadtreinigung Leipzig t Tonne (Abfallmenge) Tab. Tabelle t/a Tonnen pro Jahr u. und u.a. unter anderem bzw. und anderes u.ä. und ähnliche(s) u.a.m. und anderes mehr u.e. unseres Erachtens usw. und so weiter v.g. vorstehend genannt(e) vgl. vergleiche Wo Woche z.b. zum Beispiel z.t. zum Teil 1-2 FH 1-2 Familienhäuser Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 9
10 1 Vorbemerkung Am 07. Dezember 2012 beauftragte die Stadtreinigung Leipzig, Eigenbetrieb der Stadt das Ingenieurbüro SHC Sabrowski-Hertrich-Consult GmbH, Erlenbach am Main mit der Durchführung einer Sortieranalyse von Restabfällen aus privaten Haushaltungen im Stadtgebiet. Rahmenbedingungen für die Durchführung der Analyse waren, dass (1) die aktuellen rechtlichen Bestimmungen unter besonderer Beachtung der Richtlinie zur einheitlichen Abfallanalytik in Sachsen 1) eingehalten wurden, (2) die Ausrichtung des Stichprobenumfanges der Analyse gem. Abfallsortierrichtlinie an der jährlichen Restabfallmenge im Stadtgebiet ( t per 2012) sowie der Einwohnerzahl desselben ( EW per ) erfolgte, (3) die Unterteilung des Stadtgebietes in verschiedene Siedlungsstrukturtypen in Orientierung an den Restabfallanalysen 1999, 2003/04 und 2010 für die Stadt Leipzig 2) und damit folgendermaßen vorgenommen wurde: (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB. (4) seitens der Stadtreinigung ein Kofferfahrzeug mit Ladebordwand sowie Fahrer und Lader gestellt wurde, um die Stichprobenziehungen in den verschiedenen Probenahmegebieten im Verfahren der seitens der LfUG-Abfallsortierrichtlinie vorgeschriebenen Behälterumleerung effizient vornehmen zu können, (5) ein SHC-Sortierleiter mit nachweislich fachlicher Qualifikation und umfangreicher praktischer Sortiererfahrung sowohl die frühmorgendlichen Stichprobenziehungen begleitete als auch für eine fachgerechte Sortierung der Abfallstichproben sowie eine gewissenhafte Protokollierung der Sortierergebnisse Sorge trug, (6) die erforderlichen Sortierkräfte und die notwendige Sortiertechnik sowie Arbeitsschutzausrüstung durch SHC gestellt wurden, (7) die Sortierarbeiten auf dem Betriebsgelände der Stadtreinigung Leipzig und damit unter den Augen des Auftraggebers stattfanden, (8) die Entfrachtung des Restabfalls aus privaten Haushaltungen im Stadtgebiet von verwertbaren Abfallbestandteilen und schadstoffbelasteten Materialien zu untersuchen war, 1) 2) Materialien zur Abfallwirtschaft Richtlinie zur einheitlichen Abfallanalytik in Sachsen, Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie, Dresden im Oktober 1998 Die 1999 und 2003/04 noch beprobten Strukturtypen Mehrfamilienhäuser mit Ofenheizung und 1-2 Familienhäuser mit Ofenheizung wurden aufgrund ihrer mittlerweile eingetretenen Bedeutungslosigkeit im Rahmen der Restabfallanalysen 2010 und 2013 nicht mehr berücksichtigt. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 10
11 (9) eine Sortierung der Abfallstichproben gemäß der Richtlinie Abfallanalytik nach Stichprobeneinheiten 1) in der zweiten Differenzierungsebene und damit in 41 Fraktionen sowie die Fraktionen Mittelmüll (Absiebung bei 40 mm) und Feinmüll (Absiebung bei 10 mm) erfolgte, (10) der zeitliche Umfang der als Stichprobenuntersuchung durchgeführten Restabfallanalyse beginnend mit der Wintersortierung 2013 drei Jahreszeiten umfasste. Unter genannten Aspekten stellte die aktuelle Restabfallanalyse analog zu den Abfalluntersuchungen 1999, 2003/04 und 2010 der Stadt Leipzig eine Basisuntersuchung der im Stadtgebiet anfallenden Restabfallmengen aus privaten Haushaltungen sowie deren Zusammensetzung dar. Die im Rahmen der Analyse durchgeführten drei Sortierkampagnen erstreckten sich über folgende Zeiträume: Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig 1. Sortierkampagne (Winter) (11. KW) 2. Sortierkampagne (Frühling) (25. KW) 3. Sortierkampagne (Herbst) (41. KW) Über die Kernresultate jeder der drei Restabfallsortierkampagnen wurde die Stadtreinigung Leipzig durch SHC jeweils kurzfristig nach Abschluss jeder Sortieraktion auf Basis einer ersten Kurz- sowie einer anschließenden detaillierten Excelauswertung der Sortierergebnisse informiert. Untersuchungsgegenstand der Restabfallanalyse waren ausschließlich Abfälle, die von privaten Haushaltungen in die Restabfalltonnen zur Entsorgung gegeben wurden. Insofern erfolgte keine Erfassung hausmüllähnlicher Gewerbeabfälle (sog. Geschäftsmüll), die aufgrund ihrer Menge und Beschaffenheit gemeinsam mit Restabfällen aus privaten Haushaltungen über die Systemabfuhr der Stadtreinigung Leipzig abgefahren werden. Die Begründung für dieses Vorgehen findet sich u.a. in der Inhomogenität des Geschäftsmülls, der teilweise in erheblichem Umfang Monochargen enthält und sich damit einer abgesicherten Hochrechnung entzieht. Sämtliche Stichproben wurden am frühen Morgen des turnusmäßigen Entsorgungstages anhand von SHC erarbeiteter und mit der Stadtreinigung Leipzig abgestimmter Zeit- und Ablaufpläne 2) vor der regulären Restabfallabfuhr gezogen. Die Stichprobensammlungen erfolgten dabei mittels eines Kofferfahrzeuges mit Ladebordwand der Stadtreinigung Leipzig im Fall von 2-Rad-Behältern (60 l 240 l MGB) im Verfahren der Umleerung der Stichprobenbehälter vor Ort in auf dem Fahrzeug mitgeführte leere Container der Größe 1,1 m³ MGB. 1) 2) Definiert als ein 1,1 m³ MGB bzw. bei kleineren Gefäßen als Äquivalent desselben. Der Zeit- und Ablaufplan für die Durchführung der Herbstsortierung (3. SK) im Rahmen der Restabfallanalyse 2013 ist diesem Bericht beispielhaft als Anhang 1 beigefügt. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 11
12 Im Siedlungsstrukturtyp Großwohnanlagen wurden die (1.100 l) Stichprobenbehälter abweichend davon aus Praktikabilitätsgründen im Behälteraustauschverfahren gezogen. Die Probenahmen wurden jeweils durch zwei erfahrene SRL-Mitarbeiter und den SHC-Projektleiter 1) durchgeführt. Während Erstere aufgrund ihrer detaillierten Ortskenntnisse unentbehrlich waren und die Umleerung der Restabfallbehälter von der Ladebordwand des Fahrzeuges aus in einen untergestellten 1,1 m³ MGB bzw. im Fall von l MGB durch Austausch der Transponder vornahmen, oblag es dem SHC-Projektleiter vor allem, die Stichprobengefäße festzulegen, deren Inhalte zu kontrollieren sowie Füllgradbestimmungen vorzunehmen und die Stichprobenadressen zu protokollieren. Konkret dienten die Untersuchungen, die im Zuge der drei Sortieraktionen durchgeführt wurden analog zu den Jahren 1999, 2003/04 und 2010 insbesondere den folgenden Zielsetzungen: Ermittlung der spezifischen [kg/(ew x a)] und der absoluten [t/a] Restabfallmenge sowie deren Zusammensetzung für die verschiedenen Siedlungsstrukturtypen in der Stadt Leipzig, das gesamte Stadtgebiet Leipzig, Ermittlung und Beurteilung der Effizienz der Wertstofftrennung bezogen auf den Restabfall (trockene Wertstoffe/Bioabfälle), Ermittlung und Beurteilung der Fernhaltung lizenzierter Verpackungen (LVP / PPK / Glas) aus den Restabfallbehältern, Ermittlung der Problemabfallfracht wie z.b. Batterien, Altchemikalien im Restabfall, Ermittlung der Elektronikschrottfracht im Restabfall, Durchschnittliche Füllgrade der Restabfallbehälter, Durchschnittliche spezifische Gewichte (Raum-/Schüttgewichte) des Restabfalls, Approximative Bestimmung des sog. Geschäftsmüllanteils im Restabfall, Aufzeigen ggf. vorhandener Minderungspotenziale im Restabfall nach Art (Verpackungen/ Bioabfälle/Sonstige Wertstoffe/Problemabfälle), Menge und Herkunftsbereichen (= Strukturtypen) in den verschiedenen Siedlungsstrukturgebieten und im gesamten Stadtgebiet. Abschließend danken wir der Stadtreinigung Leipzig für die äußerst kooperative und jederzeit ausgesprochen konstruktive Zusammenarbeit sowohl in der Phase der analysevorbereitenden Arbeiten als auch bei der Durchführung und Auswertung sämtlicher drei Sortierkampagnen 2). Im Folgenden werden die Ergebnisse der Restabfallanalyse 2013 in der Stadt Leipzig in Form von Tabellen und Graphiken dargestellt sowie verbalanalytisch kommentiert und bewertet. 1) 2) Dipl.-Volksw. Rainer Sabrowski Insbesondere ermöglichte die präzise und jeweils umgehende Zulieferung der an die Stichprobenbehälter angeschlossenen Einwohnerzahlen sowie der Bereitstellungshäufigkeit der beprobten Restabfallgefäße eine jeweils kurzfristige Information der Stadtreinigung Leipzig nach jeder Sortierkampagne auf Basis der o.g. Auswertungen. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 12
13 Dem vorangestellt findet sich eine Beschreibung des angewandten Stichprobenverfahrens (Kap. 2), der praktischen Durchführung der Sortierarbeiten (Kap. 3), der Methodik der Ergebnishochrechnung (Kap. 4). 2 Stichprobenverfahren 2.1 Siedlungsstrukturen und Stichprobengebiete Im Rahmen von Restabfallanalysen ist es regelmäßig erforderlich, die siedlungsstrukturellen Gegebenheiten des jeweiligen Untersuchungsgebietes zu berücksichtigen. Hierzu legte die Stadtreinigung Leipzig in Orientierung an den in den Jahren 1999, 2003/04 und 2010 im Stadtgebiet durchgeführten Restabfalluntersuchungen folgende siedlungsstrukturelle Schichtungskriterien in Abstimmung mit SHC fest: (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB. Genannten drei Siedlungsstrukturtypen wurden jeweils für diese repräsentative Stichprobengebiete zugeordnet. Im Einzelnen waren dies: Siedlungsstrukturtyp (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB Stichprobengebiet Grünau (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB Südvorstadt (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB Meusdorf/Mölkau Tabelle 1: Übersicht über die Siedlungsstruktur- und Stichprobengebiete der Restabfallanalyse 2013 Den nachstehenden Abbildungen lässt sich die Lage der in die Restabfallanalyse einbezogenen Probenahmegebiete sowie die der verschiedenen Straßen innerhalb derselben im Stadtgebiet entnehmen. Im Zuge der frühmorgendlichen Abfallsammlungen (Stichprobenziehungen) wurden wie die Abbildungen 1 bis 3 zeigen jeweils mehrere Straßenzüge in jedem Probenahmegebiet in die Stichprobenziehungen einbezogen. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 13
14 Abbildung 1: Probenahmegebiet und beprobte Straßen Leipzig-Grünau (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 14
15 Abbildung 2: Probenahmegebiet und beprobte Straßen Leipzig-Südvorstadt (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 15
16 Abbildung 3: Probenahmegebiete und beprobte Straßen Leipzig-Meusdorf und -Mölkau (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 16
17 2.1.1 Stichprobengebiet Strukturtyp (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB Den Strukturtyp (A) bilden Großwohnanlagen, deren Bewohner nahezu ausschließlich Behälter mit Füllräumen l zur Restabfallentsorgung nutzen. Als für diesen Typ repräsentatives Stichprobengebiet wurde wie bei den Analysen zuvor der Stadtteil Grünau ausgewählt. Konkret fanden die Stichprobenziehungen im Rahmen der einzelnen Sortierkampagnen in den nachstehend genannten Straßen statt: Gärtnerstraße Ringstraße Straße am Park. Die vorherrschende Bebauungsstruktur im Probenahmegebiet des Strukturtyps (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB verdeutlichen die nachstehenden Fotoaufnahmen. Zudem zeigen sie einzelne beprobte Behälterstandplätze. Gärtnerstraße Ringstraße Straße am Park Foto 1: Stichprobengebiet Grünau: Vorherrschende Bebauungsstruktur in den beprobten Straßen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 17
18 2.1.2 Stichprobengebiet Strukturtyp (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB Im Gegensatz zu den Großwohnanlagen nutzen die Bewohner der in der Südvorstadt gelegenen Mehrfamilienhäuser [Strukturtyp (B)] nahezu ausschließlich Restabfallbehälter der Größen 120 l und insbesondere 240 l MGB. Die Stichproben für diesen Siedlungsstrukturtyp wurden in den folgenden Straßen gezogen. Alfred-Kästner-Straße Karl-Liebknecht-Straße Kochstraße Riemannstraße Schlegelstraße. Die nachstehenden Fotoaufnahmen verdeutlichen exemplarisch die Bebauungsstruktur im Stichprobengebiet. Alfred-Kästner-Straße Karl-Liebknecht-Straße Kochstraße Riemannstraße Schlegelstraße Foto 2: Stichprobengebiet Südvorstadt: Vorherrschende Bebauungsstruktur in den beprobten Straßen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 18
19 2.1.3 Stichprobengebiet (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB Als für den Siedlungsstrukturtyp (C) und damit die 1-2 Familienhäuser in der Stadt Leipzig repräsentative Probenahmegebiete wurden die Stadtteile Meusdorf und Mölkau ausgewählt. Die morgendlichen Stichprobenziehungen wurden dabei in folgenden Straßen vorgenommen: Meusdorf Altdorferweg Diebitschweg Dochturowweg Gortschakoffweg Logauweg Offenbachweg Stroganowweg Tollweg. Mölkau Albrechtshainer Straße An den Platanen Gottschalkstraße Hermann-Sander-Straße Karlstraße. Anhand der nachstehenden Fotoaufnahmen lassen sich die Bebauungsstrukturen sowie die einzelnen beprobten Straßen erkennen. Meusdorf Altdorferweg Dochturowweg Gortschakoffweg Logauweg Offenbachweg Stroganowweg Tollweg Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 19
20 Mölkau Albrechtshainer Straße An den Platanen Gottschalkstraße Hermann-Sander-Straße Karlstraße Foto 3: Stichprobengebiete Meusdorf und Mölkau: Vorherrschende Bebauungsstruktur in den beprobten Straßen 2.2 Stichprobenumfang und -struktur Die Planung des Stichprobenumfangs der Restabfallanalyse 2013 hatte sich an den einschlägigen Vorgaben der Richtlinie zur einheitlichen Abfallanalytik in Sachsen zu orientieren. Basierend auf Erfahrungswerten und aus statistischen Überlegungen heraus folgt ein notwendiger Stichprobenumfang von mindestens 20 Stichprobeneinheiten pro Sortierkampagne bzw. 80 Stichprobeneinheiten pro Untersuchung. Soll die für die Grundgesamtheit angestrebte Genauigkeit auch im Rahmen von Schichtungen für einzelne Teilgesamtheiten erreicht werden, ist der notwendige Stichprobenumfang von mindestens 20 Einheiten für jede Teilgesamtheit erforderlich. 1) Aus wirtschaftlichen Erwägungen kann die Genauigkeit für einzelne Teilgesamtheiten unterschritten werden. Aus statistischen Gründen sind mindestens sechs Stichprobeneinheiten pro Teilgesamtheit zu untersuchen.. Um die Qualität des Gesamtergebnisses nicht zu vermindern, darf die Summe der Stichprobeneinheiten aller Teilgesamtheiten die o.g. 20 Einheiten pro Sortierkampagne aber nicht unterschreiten. 1) 1) Richtlinie zur einheitlichen Abfallanalytik in Sachsen, a.a.o., Kapitel 4.1, Seite 5 Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 20
21 Für die Restabfallanalyse 2013 der Stadt Leipzig, in deren Rahmen in insgesamt drei Teilgebiete (= Siedlungsstrukturtypen) unterschieden wurde, war es unter den aktuell immer wichtiger werdenden ökonomischen Randbedingungen nach übereinstimmender Ansicht zwischen der Stadtreinigung Leipzig und SHC vor diesem Hintergrund erforderlich und gleichzeitig ausreichend, je Sortierkampagne 24 (3 x 8) Stichprobeneinheiten Restabfall als Stichprobe zu ziehen. Dies entspricht einem Behältervolumen von insgesamt ca l/sortieraktion. Fordert man hierzu trifft die Abfallsortierrichtlinie des Freistaates Sachsen leider keine Aussage eine Untersetzung dieses Wertes dergestalt, dass der durchschnittliche Behälterfüllgrad je Stichprobeneinheit ca. 80 % nicht unterschreiten sollte, so lässt sich in Bezug auf das zu sortierende Abfallvolumen folgende Soll-Vorgabe je Sortieraktion für die Restabfallanalyse der Stadt Leipzig ableiten, um tatsächlich belastbare Stichprobenumfänge sicherzustellen: Behältervolumen x Ø Füllgrad = Abfallvolumen l x 0,80 = ~ l Stellt man diesen Planungen die realen Werte der drei durchgeführten Sortieraktionen gegenüber, so ergeben sich folgende Resultate: Stichprobenumfang Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Abfallvolumen Sortierkampagne Soll Ist Differenz (SK) Δ x δ x 1. SK (Winter 2013) l l l + 23,1 % 2. SK (Frühling 2013) l l l +24,7 % 3. SK (Herbst 2013) l l l +11,1 % Gesamt (1. bis 3. SK) l l l +19,6 % Tabelle 2: Vergleich der Soll- und Ist-Stichprobenumfänge der drei Sortierkampagnen im Rahmen der Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig In Anbetracht der in Tabelle 2 ausgewiesenen Stichprobenumfänge, die zu den verschiedenen Jahreszeiten zur Sortierung gelangten, kann unter quantitativen Aspekten von in hohem Maße gesicherten (= repräsentativen) Daten der Restabfallanalyse ausgegangen werden. 2.3 Stichprobenziehung Die Auswahl der verschiedenen in die Restabfallanalyse einbezogenen Abfallbehälter erfolgte innerhalb der drei Siedlungsstrukturgebiete durch den SHC-Projektleiter, der sich dabei u.a. jeweils an Zeit- und Ablaufplänen 1) orientierte, die im Vorfeld jeder Sortierkampagne von SHC in Abstimmung mit der Stadtreinigung Leipzig ausgearbeitet worden waren. 1) Beispiel s. Anhang 1 Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 21
22 Unter Berücksichtigung der Tourenpläne der SRL und der unterschiedlichen Abfuhrrhythmen in den Stichprobengebieten wurden die Ziehungstage und die Zahl der Stichprobeneinheiten wie folgt festgelegt: Wochentag Strukturgebiet SPE 1) Zahl Stichprobengebiet Montag (A) Großwohnanlagen, 1.1 l MGB 8 Grünau Dienstag (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 7 Meusdorf 2) Donnerstag (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 4 Südvorstadt (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 1 Mölkau 3) Freitag (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 4 Südvorstadt Tabelle 3: Überblick über die zeitliche Anordnung und den Umfang der Stichprobenziehungen An den einzelnen Ziehungstagen wurde das von der Stadtreinigung Leipzig für die Stichprobenziehungen eingesetzte Kofferfahrzeug mit Ladebordwand frühmorgens mit der erforderlichen Zahl (s. Tab. 3) an leeren 1,1 m³ MGB beladen (Foto 4) und daran anschließend die Stichprobengebiete angefahren. Foto 4: Beladung des SRL-Kofferfahrzeuges mit 1,1 m³ MGB Der SHC-Sortierleiter wählte die als Stichprobe zu ziehenden konkreten Restabfallbehälter aus, prüfte deren Inhalte auf evtl. vorhandene unerwünschte Geschäftsmüll- bzw. sonstige für private Haushaltungen atypische Abfallbestandteile größeren Umfangs und ließ im seltenen Ausnahmefall zu beanstandende und damit nicht repräsentative Behälter aus. Zum Aufgabenumfang der Stichprobenziehung gehörte daneben die Protokollierung der Behälterfüllgrade Behältergröße (60 l / 80 l / 120 l / 240 l oder 1,1 m³ MGB) Behälter-Identnummer Adresse (Straße / Hausnummer) der beprobten Grundstücke unter Verwendung eines Sammelprotokolls durch den SHC-Sortierleiter, um eine spätere zweifelsfreie Zuordnung der Einwohnerzahlen und der Leerungshäufigkeit der Abfallgefäße zu den beprobten Restabfallbehältern sicherzustellen. 1) SPE = Stichprobeneinheit 2) In diesem Stichprobengebiet wurden nahezu ausschließlich 60 l, 80 l und 120 l MGB beprobt. 3) In diesem Stichprobengebiet wurden ausschließlich 240 l MGB beprobt. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 22
23 Nach Beendigung dieser Arbeiten wurde im Fall der Beprobung von 60 l 240 l MGB einer der Sammelcontainer zunächst vom Fahrzeug entladen und die Inhalte der Stichprobenbehälter von der Ladebordwand aus in den untergestellten 1,1 m³ MGB verkippt (Foto 5). Foto 5: Behälterentleerung über Ladebordwand Wie bereits eingangs kurz erwähnt erfolgte die Stichprobenziehung im Strukturgebiet Großwohnanlagen aus Praktikabilitätsgründen abweichend von diesem Vorgehen im Verfahren des Behälteraustausches. Konkret wurden zu diesem Zweck zunächst die Transponder der Stichprobenbehälter vor Ort umgeschraubt und daran anschließend die Stichprobencontainer auf das Sammelfahrzeug verladen (Foto 6). Foto 6: Stichprobenziehung in Großwohnanlagen im Behälteraustauschverfahren Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 23
24 Nachdem die vorab festgelegte Zahl an Stichprobeneinheiten arbeitstäglich erreicht war, wurden die Restabfallstichproben zum Betriebsgelände der Stadtreinigung Leipzig in der Geithainer Straße 60 transportiert und dort nach Abladen vom SRL-Sammelfahrzeug der Sortierung getrennt nach Stichprobeneinheiten (Foto 7) zugeführt. Foto 7: Zur Sortierung bereitgestellte Stichprobeneinheiten und Sortierhalle 3 Durchführung der Sortierarbeiten Im Vorfeld der Analyse war durch die Stadtreinigung Leipzig lt. Aufgabenstellung festgelegt worden, dass der Restabfall analog zu den Sortieranalysen in den Jahren 1999, 2003/2004 und 2010 in die Stoffgruppen (1. Differenzierungsebene) und die Sortierfraktionen (2. Differenzierungsebene) der eingangs erwähnten Abfallsortierrichtlinie des Landesamtes für Umwelt und Geologie des Freistaates Sachsen separiert werden sollte. Die Sortiertiefe umfasste somit 43 Sortierfraktionen, die wiederum 14 homogene Stoffgruppen bildeten. Wie bereits kurz erwähnt, kamen als Sortiertechnik u.a. Grob- und Feinmüllsiebe zum Einsatz (Foto 8), um im Zuge von zwei Siebschnitten Siebschnitt I: Abtrennung von Abfallbestandteilen > 40 mm Siebschnitt II: Abtrennung von Abfällen 10 mm 40 mm die gesamte Restabfallstichprobe in drei Teilgesamtheiten Grobmüll Abfallbestandteile > 40 mm Mittelmüll Abfallbestandteile 10 mm 40 mm Feinmüll Abfallbestandteile < 10 mm zu zerlegen. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 24
25 40 mm Sieb 10 mm Sieb Foto 8: Sortiertechnik mit Grob- (40 mm) und Feinmüllsieb (10 mm) Die Positivsortierung des Stichprobenabfalls (> 40 mm) wurde an zwei Sortierstationen (Foto 9) durch den SHC-Sortierleiter, zwei festangestellte Mitarbeiter von SHC und zwei bis drei weitere Sortierkräfte (Studenten) in wie erwähnt 43 verschiedene Fraktionen vorgenommen, wobei die aussortierten Abfälle in mit Tonnenzetteln gekennzeichnete 80 l l MGB eingegeben wurden (Beispiele s. Foto 10). Im Fall kleinstückiger Abfälle oder selten im Restabfall vorkommender Abfallbestandteile kamen Eimer als Sortiergefäße zum Einsatz. Foto 9: Anordnung der Sortiertechnik mit zwei Sortierstationen und Sortiergefäßen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 25
26 Foto 10: Darstellungsbeispiel: Aus einer Stichprobeneinheit aussortierte Abfallfraktionen Nach erfolgter Absiebung von Abfallbestandteilen > 40 mm (Grobmüll) und deren vollständiger manueller Sortierung in die einzelnen Fraktionen, wurde der verbleibende Abfall ( 40 mm) zusätzlich bei 10 mm abgesiebt (s. Foto 11), um auf diese Weise die Fraktionen Mittel- und Feinmüll voneinander zu trennen. Foto 11: Siebschnitt II: Trennung von Mittel- und Feinmüllbestandteilen einer Restabfallstichprobe durch Absiebung bei 10 mm Im Hinblick auf den Feinmüll (Fraktion mm) wurde anschließend ausschließlich dessen Masse durch Verwiegung bestimmt. Vom Mittelmüll wurde je Strukturgebiet durch eine einschlägig erfahrene SHC-Mitarbeiterin zusätzlich eine repräsentative Menge (jeweils mind. 20 l/pro Gebiet) noch einmal in die Stoffgruppen des Sortierplanes nachsortiert, um auf diesem Weg eine exakte Bestimmung auch der Mittelmüllzusammensetzung vorzunehmen. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 26
27 Foto 12: Beispielhafte Veranschaulichung der Resultate der Mittelmüllnachsortierung [Teilmengen einer Mittelmüllstichprobe] Bezogen auf die Gesamtmasse des Mittelmülls der in den drei Siedlungsstrukturgebieten gezogenen Restabfallstichproben wurden im Rahmen der drei durchgeführten Sortierkampagnen folgende Repräsentativitätsgrade der Mittelmüllnachsortierung erreicht: (A) Großwohnanlagen 1.1 m³ MGB 19,13 kg von 187,85 kg 10,2 % (B) Mehrfamilienhäuser 120/240 l MGB 19,54 kg von 147,80 kg 13,2 % (C) 1-2 Familienhäuser 60 l 240 l MGB 21,53 kg von 328,65 kg 6,6 % Insgesamt 60,20 kg von 664,30 kg 9,1 % Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 27
28 Im Anschluss an die Sortierarbeiten bzw. fallweise auch zwischendurch wurden die (teil-) gefüllten Sortiergefäße zur Massebestimmung bereitgestellt, mittels einer Bodenwaage (Toleranz 0,05 kg bei einer max. Tragkraft von 50 kg) verwogen und unter Abzug des Eigengewichtes des Sortiergefäßes die Nettogewichte der verschiedenen Fraktionen ermittelt. Diese wurden analog zu denen der Mittelmüllsortierung vom SHC-Sortierleiter im Wägeprotokoll des entsprechenden Strukturgebietes festgehalten. Foto 13: Wägung eines Sortierbehälters und Protokollierung dessen Nettogewichtes Ebenso wie bei den verschiedenen Grobmüllfraktionen wurde auch das Gewicht der Feinmüllfraktion (Korngröße < 10 mm), die sich aufgrund ihrer Kleinstückigkeit (s. Foto 11) einer weiteren Sortierung regelmäßig entzieht, mit Hilfe einer (zweiten) Bodenwaage bestimmt. Diese kam aufgrund ihrer maximalen Tragkraft von 130 kg bei einer Toleranz von 0,1 kg insbesondere auch im Rahmen der Verwiegung der Sortierfraktionen Küchen- und Gartenabfälle sowie Fein- und Mittelmüll zum Einsatz, da hier die Sortierbehälter häufig Bruttogewichte von über 50 kg erreichten (Foto 14). Foto 14: Verwiegung der Siebfraktion Feinmüll (Bruttogewicht > 50 kg) Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 28
29 Für die Verwiegung von im Grobmüll seltener vorhandenen sowie sehr leichten Fraktionen (z.b. kleinere Elektronikschrottkomponenten, Hohlglas, Gummi, Kork, Batterien, Altmedikamente, z.t. Hölzer u.a.) wurde eine Haushaltswaage mit einer Toleranz 0,001 kg genutzt (Foto 15), um auch bei diesen Abfällen eine zuverlässige Ermittlung der jeweiligen Masse sicherzustellen. Foto 15: Verwiegung leichter Fraktionen mittels Haushaltswaage (Toleranz 0,001 kg) Im Anschluss an die Verwiegungen (exakter: Massebestimmungen) wurden die Inhalte der Sortiergefäße in l Rollcontainer verkippt und zur Entsorgung bereitgestellt (Foto 16). Foto 16: In 1.1 m³ MGB verkipptes Sortiergut zur Entsorgung durch ein SRL-Sammelfahrzeug Nachstehend ist der konkrete Sortierplan mit insgesamt 14 Stoffgruppen und 43 Sortierfraktionen, der im Rahmen der Restabfallanalyse 2013 für die Stadt Leipzig die Grundlage für die Sortierarbeiten bildete, dargestellt. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 29
30 Sortierplan Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Stoffgruppe Sortierfraktion Zusammensetzung (Beispiele) Fe-Metalle 1 Fe-Verpackungen Getränkedosen, Konservendosen, Fe-Aerosoldosen, Umreifungsbänder, leere Farbdosen und -eimer, Kronkorken 2 Sonstige Fe-Metalle Nägel, Beschläge, Werkzeuge, Bleche, Draht, Besteck, Schlösser, Schlüssel, Rohre, Pfannen, Töpfe (keine Verpackungen) NE-Metalle 3 Aluminium-Verpackungen Alu-Dosen, Alu-Aerosoldosen, Katzenfutterschalen, Senftuben, Tomatenmarktuben, Alubehälter von Fertiggerichten, Alu-Folie 4 Sonstige NE- NE-Verschlüsse, Bleikapseln, sonstige nicht magnetische Verpackungen (außer Alu-Verpackungen) Verpackungen 5 Sonstige NE-Metalle (keine Verpackungen) Metalle, die nicht magnetisch und keine Verpackung sind z.b. Türbeschläge, Kupferrohre, Besteck aus Alu, Alutöpfe o. -pfannen, Campinggeschirr Papier/Pappe/ Kartonagen 6 PPK-Verpackungen Pizza-, Keks-, Tee-, Binden-, Waschpulver-, Geschirreinigerkartons, Papp-Joghurt-Becher, Zuckertüten, Mehltüten, Eierschachteln 7 PPK-Druckerzeugnisse u. Administrationspapiere Zeitungen, Kataloge, Illustrierte, Bücher, Prospekte, Hefte, Briefumschläge, Schreibpapiere, Notizzettel, Papierschnitzel, Kalender, Grußkarten, Bankauszüge 8 Sonstige PPK Geschenkpapier, Pappordner, Stehsammler, Bäckertüten, Tragetaschen aus Papier, Pappschachteln, Papprollen z.b. von Küchen- o. Toilettenpapier, Wachspapier, Pappmöbel, Papiertapeten (neue) Glas 9 Glas-Verpackungen (Einweg) Babynahrung, Honiggläser, Nutellagläser, Marmeladengläser, Senfgläser, Mayonnaisegläser, Gemüsegläser, Weinflaschen, Ölflaschen, Essigflaschen, Ketchupflaschen 10 Glas-Verpackungen Pfandflaschen, Pfandgläser (Mehrweg) 11 Hohlglas Trinkgläser, Vasen aus Glas, Medizinische Gläser, Röhrenglas 12 Sonstige Gläser Fensterglas, Spiegel, Bilderglas, Glasdeckel z.b. von Pfannen oder Töpfen Kunststoffe 13 Kunststoff-Verpackungen Becher, Blister, Folien, Styropor, Flaschen, Tuben, Eimer, Plastiktragetaschen, Düngemittelsäcke, Hundefuttersäcke, Tierstreutüten, Bonbontüten 14 Sonstige Kunststoffe (keine Verpackungen) Spielzeug, Fensterrahmen, Rohre, Dämmmaterialien, Kunststoffmöbel, Haushaltseimer, Schüsseln, Agrarfolien, Abdeckplanen, Gefrier-, Frühstücksbeutel, Tischdecken, CDs und CD-Hüllen, Blumentöpfe, Klarsichthüllen, Schwämme, Plastikbesteck, Gefrier- o. Butterdosen, Styropor-Chips und -Schalen Organik 15 Küchenabfälle Fleisch, Fisch, Knochen, Eierschalen, Obst- und Gemüseschalen, Gekochte Speisereste, Brot, Gebäck, Kaffeefilter, volle Verpackungen mit Lebensmitteln 16 Gartenabfälle Laub, Strauchwerk u. Baumschnitt, Rasenschnitt, Schnitt- u. Topfblumen, Tomatenstauden 17 Sonst. organische Stoffe Hygienepapiere, Bioabbaubare Verpackungen, Streu aus Kleintierhaltung (kompostierbar) Holz 18 Holz-Verpackungen Obstkisten, Käseschachteln, Zigarrenkisten 19 Sonstige Hölzer (keine Verpackungen) Obstkisten, Bretter, Bohlen, Pfähle, Spanplatten, Holzmöbel, Holzspielzeug, Hocker, Blumenbänke, Wandschränkchen, Ablagen, Bilderrahmen Textilien 20 Bekleidungstextilien Pullover, Hemden, Hosen, BH s, Socken, Kleider, Jacken, Röcke, Handschuhe, Schals 21 Sonstige Textilien Gardinen, Teppiche (kein Teppichboden Sortierfraktion 41), Tischdecken, Putzlappen, Decken, Waschlappen, Handtücher, Kissen 22 Schuhe Schuhe jeglicher Art Mineralstoffe (kein Glas) Verbunde (komplexe Produkte) 23 Keramik Steingutflaschen, Schmalztöpfe, Keramikblumentöpfe und -untersetzer, Römertöpfe 24 Porzellan Porzellan 25 Sonstige Mineralstoffe Steine, Eternit, Gips, Bauschutt 26 Verbund-Verpackungen Getränke-, Milchkartons (Tetra-Paks), Blisterverpackungen z.b. von Tabletten, Suppentüten, Vakuumverpackungen z.b. von Kaffee, Zigarettenschachteln, Butterverpackungen 27 Elektronikschrott Kabel, Platinen, Computerteile, Fön, Radiowecker, Radios, CD-Player, MP3-Player, Staubsauger, Taschenrechner, Fernbedienung, Lautsprecher, Spielekonsolen 28 Verbund-Möbel Polstermöbel, Matratzen, Sonst. Verbundmöbel 29 Fahrzeugteile Felgen, Zündkerzen, Scheibenwischer, Luftfilter, Spiegel, Blinker, Radkappen 30 Sonstige Verbunde Gegenstände aus verschiedenen Materialien, z.b. Taschen, Einwegfeuerzeuge, Versandtaschen, Kassetten, Disketten, Glühbirnen, volle Verpackungen (keine Lebensmittel) Problemabfälle 31 Batterien Mono-, Baby-,Mignon-,Micro-, Knopfzellen, Autobatterien 32 Akkumulatoren Akkus 33 Altmedikamente Tabletten, Tropfen, Säfte, Salben, gefüllte Ampullen 34 Altchemikalien Lösemittel, Putzmittel, Reiniger, Salze, Säuren, Laugen, Farben (nicht eingetrocknet) 35 Altölhaltige Materialien Ölfilter, ölgetränkte Lappen u.ä. 36 Sonst. Problemabfälle Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen Sonstige Abfälle 37 Leder Lederreste, Ledertaschen, Ledergürtel, Ledergeldbörsen, Lederhandschuhe 38 Gummi Gummihandschuhe, Gummimatten, Haushaltsgummi, Bälle, Fahrradschläuche 39 Kork Korkbodenbeläge, Untersetzer, Pinnwände 40 Hygieneprodukte Windeln, Binden, Watte, Sonst. Hygieneprodukte 41 Sonstiger Rest Teppichboden, Kerzen, eingetrocknete Farben, gefüllte Katheter Mittelmüll 42 Fraktion mm Siebrest (Stichprobensortierung von mind. 20 l/strukturgebiet in 13 Stoffgruppen) Feinmüll 43 Fraktion < 10 mm Siebrest, Staubsaugerbeutel, Katzenstreu (mineralisch) in Beuteln Tabelle 4: Sortierplan Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig mit Stoffgruppen und Sortierfraktionen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 30
31 4 Ergebnishochrechnung Zum Zwecke der Ergebnishochrechnung ist es im Rahmen von Restabfallanalysen erforderlich, zunächst die konkreten Einwohnerzahlen zu ermitteln, die an die verschiedenen als Stichprobe gezogenen Restabfallbehälter angeschlossen sind. Differenziert nach Siedlungsstrukturgebieten fanden im Rahmen der drei durchgeführten Sortierkampagnen nachstehende Einwohnerzahlen Eingang in die Stichprobenziehungen: Einwohnerzahlen in den Stichproben Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Strukturgebiet Winter 2013 Frühling 2013 Herbst 2013 Gesamt (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB Insgesamt Tabelle 5: Übersicht über die Einwohnerzahlen in den Stichproben der drei Sortierkampagnen im Rahmen der Restabfallanalyse 2013 Insgesamt wurde im Zuge der drei Sortierkampagnen der Restabfall von Einwohnern der Stadt Leipzig erfasst und sortiert. Spiegelt man die anlässlich der drei Sortierkampagnen sortierte Abfallmasse in Höhe von insgesamt ,61 kg der sich daraus ergebende Durchschnittswert beträgt ca kg je Sortieraktion an der gesamten im Jahr 2012 im Stadtgebiet angefallenen Restabfallmenge ( t) aus der Systemabfuhr, so beträgt der mittlere Repräsentativitätsgrad der Restabfallanalyse bezogen auf die wöchentlich im Durchschnitt anfallende Restabfallmenge ( t : 52 Wochen = ca t/wo) rd. 0,3 %. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass im Zuge der Restabfallanalyse nur Abfälle aus privaten Haushaltungen erfasst und sortiert wurden und deren Mengenaufkommen sich für die Stadt Leipzig für das Jahr 2012 größenordnungsmäßig mit ca t (= ca t/wo) abschätzen lässt 1), steigt der Repräsentativitätsgrad der Analyse auf knapp 0,4 % (4,016 t sortierte Abfallmasse im Mittel jeder Sortieraktion von rd t/wo Restabfallmenge aus privaten Haushaltungen). Damit liegt er dicht bei dem Stichprobenumfang (etwa 0,5 %), der von Abfallsortierrichtlinien für Entsorgungsgebiete mit über Einwohnern zur Erzielung repräsentativer Ergebnisse allgemein für erforderlich und hinreichend erachtet wird. 1) gem. dem Hochrechnungsergebnis der Abfallsortieranalyse (Details s. Kapitel 6 Tabelle 17). Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 31
32 Insofern können auch unter quantitativen Aspekten die Resultate der Restabfallanalyse 2013 für die Stadt Leipzig als repräsentativ und damit als gesichert eingestuft werden. Zum Zweck der Berechnung spezifischer Restabfallmengen [kg/(ew x Wo) bzw. kg/(ew x a)] ist es im Nachgang jeder Sortierkampagne wie eingangs bereits erwähnt erforderlich, Informationen über die Zahl der an die als Stichprobe gezogenen Restabfallbehälter jeweils angeschlossenen Personen zu erhalten. Gleiches gilt im Hinblick auf die Anzahl der Entleerungen dieser Behälter über einen längeren und damit belastbaren Zeitraum hinweg. Diese Daten wurden SHC seitens der Stadtreinigung Leipzig nach Abschluss jeder der drei Sortierkampagnen auf Anforderung jeweils kurzfristig zur Verfügung gestellt. Für die drei beprobten Siedlungsstrukturgebiete ergaben sich im Zuge der Restabfallanalyse 2013 folgende Daten bezüglich des Durchschnittsalters der Restabfallstichproben: (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 1,1 Wochen (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 2,5 Wochen (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 4,6 Wochen Schließlich wurde zum Zweck der Hochrechnung der Sortierergebnisse auf das gesamte Stadtgebiet die Gesamteinwohnerzahl der Stadt Leipzig per ( EW) anhand von Informationen der Stadtreinigung Leipzig sowie ergänzender Recherchen seitens SHC auf die einzelnen Siedlungsstrukturgebiete aufgeteilt, um eine siedlungsstrukturspezifische Hochrechnung der Sortierergebnisse vornehmen zu können. Einwohnerspezifische Strukturkennzahlen Stadt Leipzig Strukturgebiet ca.-einwohnerzahl 1) (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB (40,4 %) (46,8 %) (12,8 %) Stadt Leipzig Tabelle 6: Einwohnerbesatz Stadt Leipzig nach Siedlungsstrukturgebieten 1) Stand: (Wohnberechtigte Bevölkerung = Haupt- und Nebenwohnsitze) Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 32
33 Tabelle 6 zeigt, dass das einwohnermäßig am stärksten besetzte Segment der Strukturtyp (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB mit einem Bevölkerungsanteil von 46,8 % ist. In dieser Bebauungsstruktur leben ca Einwohner der Stadt Leipzig. Dahinter folgt das Siedlungsstrukturgebiet (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB mit 40,4 % Bevölkerungsanteil (= ca EW). Im (C)-Gebiet und damit im Bereich der mit 60 l 240 l MGB ausgestatteten 1-2 Familienhäuser wohnen schließlich rd Einwohner der Stadt. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 12,8 %. Das in diesem Kapitel beschriebene Vorgehen machte es u.a. möglich, die Stadtreinigung Leipzig auf Basis einer Kurz- und anschließenden Excelauswertung der Sortierresultate nach Abschluss jeder der drei durchgeführten Sortieraktionen zeitnah und im Detail über die erzielten Ergebnisse der jeweiligen Sortierkampagne zu informieren. 5 Einzelergebnisse der Restabfallanalyse 2013 für die Siedlungsstrukturgebiete 5.1 Vorbemerkung Im Folgenden werden die Ergebnisse der Restabfallanalyse 2013 für die Stadt Leipzig differenziert nach den drei Siedlungsstrukturgebieten tabellarisch dargestellt. Hinsichtlich der Gliederungssystematik wird dabei so vorgegangen, dass zunächst die Resultate der Grobmüllsortierung (Abfallbestandteile > 40 mm) differenziert nach den im Rahmen der Analyse unterschiedenen 43 Fraktionen betrachtet werden, so dass die Stoffgruppe Mittelmüll in diesem ersten Schritt als Summenparameter erscheint (s. 5.2 Sortierergebnisse Grobmüll). In Kapitel 5.3 folgt anschließend eine Analyse der Resultate der Grobmüllsortierungen differenziert nach den 14 homogenen Stoffgruppen des Sortierplanes, wobei die Stoffgruppe Mittelmüll analog zu 5.2 weiterhin lediglich als Summenparameter ausgewiesen wird. In Kapitel 5.4 wird schließlich eine Darstellung der Resultate der Sortierung des Mittelmülls in die im Rahmen der Abfallnachsortierung unterschiedenen Stoffgruppen vorgenommen, um exaktere Informationen auch in Hinblick auf die Zusammensetzung des Mittelmülls (Fraktion 10 mm 40 mm) zu vermitteln. Hingewiesen sei auch darauf, dass die einwohnerspezifischen Restabfallmengen [kg/(ew x a)] in den folgenden Tabellen durch Multiplikation der sortierten Abfallmenge (kg) mit der durchschnittlichen Anzahl der Abfuhren pro Jahr in dem betreffenden Siedlungsstrukturgebiet und anschließender Division des Produktes (kg/a) durch die in der Stichprobe enthaltene Einwohnerzahl ermittelt wurden. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 33
34 Die Parameter Raumgewicht und Schüttgewicht, die in den nachstehenden Tabellenköpfen jeweils ausgewiesen sind, definieren sich wie folgt: (1) Das Raumgewicht des Restabfalls errechnet sich als Quotient aus dem Abfallgewicht und dem Behältervolumen in der Stichprobe, wobei sich letzteres wiederum aus der Anzahl und der Größe der beprobten Restabfallbehälter multipliziert. (2) Das Restabfallschüttgewicht berücksichtigt zusätzlich den Behälterfüllgrad und ergibt sich insofern als Quotient aus dem Abfallgewicht und dem Abfallvolumen in der Stichprobe. Letzteres wird auf Basis von Füllstandsbestimmungen der einzelnen Stichprobengefäße im Rahmen der Probenahmen ermittelt. Sofern der durchschnittliche Behälterfüllgrad 100 % beträgt, fallen Raum- und Schüttgewicht des Abfalls identisch aus. 5.2 Sortierergebnisse Grobmüll nach Fraktionen Den Tabellen 7 9 lassen sich die Resultate der Grobmüllsortierung (Abfallbestandteile > 40 mm) 1) im Einzelnen nach den 41 Fraktionen des Sortierplanes im Detail entnehmen. 1) Zusätzlich werden die Fraktionen 10 mm bis 40 mm (Mittelmüll) und < 10 mm (Feinmüll) als Summenparameter mit ausgewiesen und betrachtet. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 34
35 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Sortierkampagne Sortierergebnisse Grobmüll Strukturgebiet (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB Stichprobengebiet Grünau Stichprobenziehung / / Behältergröße/-zahl 24*1.100 l MGB Einwohnerzahl Stichprobe Einwohnerzahl Grundgesamtheit Behältervolumen Stichprobe (in l) Geleertes Behältervolumen 18,8 l/(ew x Wo) Abfallvolumen Stichprobe (in l) Genutztes Behältervolumen 18,6 l/(ew x Wo) Füllgrad (in %) 98,8 Raumgewicht (in kg/m3) 129,0 Schüttgewicht (in kg/m3) 130,6 Durchschnittliche Anzahl der Abfuhren: 45,7 Stoffgruppe Fraktion kg kg/(ew*wo) kg/(ew*a) t/a Anteil in % 1 Fe-Metalle Fe-Verpackungen 27,60 0,020 1, ,81 2 Sonstige Fe-Metalle 8,60 0,006 0,3 69 0,25 3 NE-Metalle Aluminium-Verpackungen 15,35 0,011 0, ,45 4 Sonstige NE-Verpackungen 0,20 0,000 0,0 2 0,01 5 Sonstige NE-Metalle 8,05 0,006 0,3 65 0,24 6 Papier/Pappe/Kartonagen PPK-Verpackungen 124,15 0,088 4, ,65 7 PPK-Druckerz. u. Admin.papiere 89,70 0,064 3, ,63 8 Sonstige PPK 18,40 0,013 0, ,54 9 Glas Glas-Verpackungen (Einweg) 249,75 0,178 9, ,33 10 Glas-Verpackungen (Mehrweg) 1,55 0,001 0,1 12 0,05 11 Hohlglas 17,25 0,012 0, ,51 12 Sonstige Gläser 17,70 0,012 0, ,52 13 Kunststoffe Kunststoff-Verpackungen 185,35 0,132 6, ,44 14 Sonstige Kunststoffe 108,80 0,077 4, ,20 15 Organik Küchenabfälle 1.044,50 0,743 38, ,68 16 Gartenabfälle 270,80 0,193 10, ,95 17 Sonstige Organik 116,05 0,083 4, ,41 18 Holz Holz-Verpackungen 1,25 0,001 0,0 10 0,04 19 Sonstige Hölzer 23,15 0,016 0, ,68 20 Textilien Bekleidungstextilien 52,85 0,038 2, ,55 21 Sonstige Textilien 50,45 0,036 1, ,48 22 Schuhe 18,25 0,013 0, ,54 23 Mineralstoffe Keramik 10,25 0,007 0,4 83 0,30 24 Porzellan 9,40 0,007 0,3 76 0,28 25 Sonstige Mineralstoffe 27,05 0,019 1, ,79 26 Verbunde Verbund-Verpackungen 38,95 0,028 1, ,14 27 Elektronikschrott 11,05 0,008 0,4 89 0,32 28 Verbund-Möbel 6,65 0,005 0,2 54 0,20 29 Fahrzeugteile 3,25 0,002 0,1 26 0,10 30 Sonstige Verbunde 15,25 0,011 0, ,45 31 Problemabfälle Batterien 2,55 0,002 0,1 21 0,07 32 Akkumulatoren 0,00 0,000 0,0 0 0,00 33 Altmedikamente 4,20 0,003 0,2 34 0,12 34 Altchemikalien 6,85 0,005 0,3 55 0,20 35 Altölhaltige Materialien 0,03 0,000 0,0 0 0,00 36 Sonstige Problemabfälle 0,15 0,000 0,0 1 0,00 37 Anderw. nicht genannte Stoffe Leder 3,73 0,003 0,1 30 0,11 38 Gummi 1,90 0,001 0,1 15 0,06 39 Kork 0,47 0,000 0,0 4 0,01 40 Hygieneprodukte 165,70 0,118 6, ,87 41 Sonstiger Rest 125,25 0,089 4, ,68 42 Mittelmüll Fraktion mm 187,85 0,134 7, ,52 43 Feinmüll Fraktion < 10 mm 334,40 0,238 12, ,82 Summe 3.404,68 2, , ,00 Tabelle 7: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Fraktionen [(A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB] Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 35
36 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Sortierkampagne Sortierergebnisse Grobmüll Strukturgebiet (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB Stichprobengebiet Südvorstadt Stichprobenziehung 14./ u. 20./ u. 10./ Behältergröße/-zahl 107*240 l MGB Einwohnerzahl Stichprobe 680 Einwohnerzahl Grundgesamtheit Behältervolumen Stichprobe (in l) Geleertes Behältervolumen 15,1 l/(ew x Wo) Abfallvolumen Stichprobe (in l) Genutztes Behältervolumen 14,5 l/(ew x Wo) Füllgrad (in %) 96,1 Raumgewicht (in kg/m3) 128,9 Schüttgewicht (in kg/m3) 134,2 Durchschnittliche Anzahl der Abfuhren: 20,7 Stoffgruppe Fraktion kg kg/(ew*wo) kg/(ew*a) t/a Anteil in % 1 Fe-Metalle Fe-Verpackungen 31,05 0,018 0, ,94 2 Sonstige Fe-Metalle 12,90 0,008 0,4 99 0,39 3 NE-Metalle Aluminium-Verpackungen 22,60 0,013 0, ,68 4 Sonstige NE-Verpackungen 0,70 0,000 0,0 5 0,02 5 Sonstige NE-Metalle 11,50 0,007 0,3 88 0,35 6 Papier/Pappe/Kartonagen PPK-Verpackungen 89,10 0,052 2, ,69 7 PPK-Druckerz. u. Admin.papiere 138,30 0,081 4, ,18 8 Sonstige PPK 12,75 0,007 0,4 98 0,38 9 Glas Glas-Verpackungen (Einweg) 230,45 0,135 7, ,96 10 Glas-Verpackungen (Mehrweg) 3,50 0,002 0,1 27 0,11 11 Hohlglas 11,55 0,007 0,3 89 0,35 12 Sonstige Gläser 8,80 0,005 0,3 68 0,27 13 Kunststoffe Kunststoff-Verpackungen 159,65 0,094 4, ,82 14 Sonstige Kunststoffe 127,20 0,075 3, ,84 15 Organik Küchenabfälle 1.146,30 0,672 34, ,62 16 Gartenabfälle 77,15 0,045 2, ,33 17 Sonstige Organik 156,75 0,092 4, ,73 18 Holz Holz-Verpackungen 2,70 0,002 0,1 21 0,08 19 Sonstige Hölzer 37,75 0,022 1, ,14 20 Textilien Bekleidungstextilien 43,20 0,025 1, ,30 21 Sonstige Textilien 59,35 0,035 1, ,79 22 Schuhe 18,45 0,011 0, ,56 23 Mineralstoffe Keramik 16,75 0,010 0, ,51 24 Porzellan 14,60 0,009 0, ,44 25 Sonstige Mineralstoffe 68,05 0,040 2, ,06 26 Verbunde Verbund-Verpackungen 37,30 0,022 1, ,13 27 Elektronikschrott 15,50 0,009 0, ,47 28 Verbund-Möbel 1,50 0,001 0,0 12 0,04 29 Fahrzeugteile 0,30 0,000 0,0 2 0,01 30 Sonstige Verbunde 9,95 0,006 0,3 77 0,30 31 Problemabfälle Batterien 1,93 0,001 0,1 15 0,06 32 Akkumulatoren 0,00 0,000 0,0 0 0,00 33 Altmedikamente 2,20 0,001 0,1 17 0,07 34 Altchemikalien 2,23 0,001 0,1 17 0,07 35 Altölhaltige Materialien 0,00 0,000 0,0 0 0,00 36 Sonstige Problemabfälle 1,85 0,001 0,1 14 0,06 37 Anderw. nicht genannte Stoffe Leder 2,87 0,002 0,1 22 0,09 38 Gummi 3,75 0,002 0,1 29 0,11 39 Kork 18,78 0,011 0, ,57 40 Hygieneprodukte 225,85 0,132 6, ,82 41 Sonstiger Rest 50,85 0,030 1, ,54 42 Mittelmüll Fraktion mm 147,80 0,087 4, ,46 43 Feinmüll Fraktion < 10 mm 286,85 0,168 8, ,66 Summe 3.310,61 1, , ,00 Tabelle 8: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Fraktionen [(B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB] Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 36
37 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Sortierkampagne Sortierergebnisse Grobmüll Strukturgebiet (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l l MGB Stichprobengebiet Meusdorf u. Mölkau Stichprobenziehung 12./ u. 18./ u. 08./ Behältergröße/-zahl 6*60 l / 15*80 / 143*120 l / 19*240 l MGB Einwohnerzahl Stichprobe 608 Einwohnerzahl Grundgesamtheit Behältervolumen Stichprobe (in l) Geleertes Behältervolumen 8,3 l/(ew x Wo) Abfallvolumen Stichprobe (in l) Genutztes Behältervolumen 7,7 l/(ew x Wo) Füllgrad (in %) 93,2 Raumgewicht (in kg/m3) 229,1 Schüttgewicht (in kg/m3) 245,7 Durchschnittliche Anzahl der Abfuhren: 11,2 Stoffgruppe Fraktion kg kg/(ew*wo) kg/(ew*a) t/a Anteil in % 1 Fe-Metalle Fe-Verpackungen 11,95 0,004 0,2 15 0,22 2 Sonstige Fe-Metalle 27,45 0,010 0,5 35 0,52 3 NE-Metalle Aluminium-Verpackungen 18,50 0,007 0,3 24 0,35 4 Sonstige NE-Verpackungen 0,85 0,000 0,0 1 0,02 5 Sonstige NE-Metalle 6,10 0,002 0,1 8 0,12 6 Papier/Pappe/Kartonagen PPK-Verpackungen 41,15 0,015 0,8 53 0,77 7 PPK-Druckerz. u. Admin.papiere 43,40 0,015 0,8 55 0,81 8 Sonstige PPK 5,45 0,002 0,1 7 0,10 9 Glas Glas-Verpackungen (Einweg) 164,75 0,058 3, ,09 10 Glas-Verpackungen (Mehrweg) 6,40 0,002 0,1 8 0,12 11 Hohlglas 18,50 0,007 0,3 24 0,35 12 Sonstige Gläser 11,55 0,004 0,2 15 0,22 13 Kunststoffe Kunststoff-Verpackungen 92,45 0,033 1, ,73 14 Sonstige Kunststoffe 93,50 0,033 1, ,75 15 Organik Küchenabfälle 1.901,00 0,675 35, ,65 16 Gartenabfälle 507,80 0,180 9, ,52 17 Sonstige Organik 199,10 0,071 3, ,73 18 Holz Holz-Verpackungen 0,75 0,000 0,0 1 0,01 19 Sonstige Hölzer 32,35 0,011 0,6 41 0,61 20 Textilien Bekleidungstextilien 52,05 0,018 1,0 66 0,98 21 Sonstige Textilien 73,40 0,026 1,4 94 1,38 22 Schuhe 43,85 0,016 0,8 56 0,82 23 Mineralstoffe Keramik 72,40 0,026 1,3 92 1,36 24 Porzellan 24,05 0,009 0,5 31 0,45 25 Sonstige Mineralstoffe 187,80 0,067 3, ,52 26 Verbunde Verbund-Verpackungen 43,20 0,015 0,8 55 0,81 27 Elektronikschrott 23,05 0,008 0,4 29 0,43 28 Verbund-Möbel 0,00 0,000 0,0 0 0,00 29 Fahrzeugteile 2,40 0,001 0,0 3 0,05 30 Sonstige Verbunde 16,30 0,006 0,3 21 0,31 31 Problemabfälle Batterien 1,08 0,000 0,0 1 0,02 32 Akkumulatoren 0,00 0,000 0,0 0 0,00 33 Altmedikamente 1,71 0,001 0,0 2 0,03 34 Altchemikalien 2,63 0,001 0,1 3 0,05 35 Altölhaltige Materialien 0,20 0,000 0,0 0 0,00 36 Sonstige Problemabfälle 0,20 0,000 0,0 0 0,00 37 Anderw. nicht genannte Stoffe Leder 3,05 0,001 0,1 4 0,06 38 Gummi 8,40 0,003 0,2 11 0,16 39 Kork 0,65 0,000 0,0 1 0,01 40 Hygieneprodukte 193,00 0,069 3, ,62 41 Sonstiger Rest 136,95 0,049 2, ,57 42 Mittelmüll Fraktion mm 328,65 0,117 6, ,16 43 Feinmüll Fraktion < 10 mm 934,30 0,332 17, ,52 Summe 5.332,32 1,894 98, ,00 Tabelle 9: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Fraktionen [(C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB] Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 37
38 Im Rahmen der drei Sortierkampagnen wurden insgesamt ,61 kg Restabfall aus dem Stadtgebiet von SHC sortiert. Einwohnerspezifisch betrachtet ergibt sich im Hinblick auf die auf Jahresbasis hochgerechneten Restabfallmengen eine maximale Differenz von rd. 28 kg/(ew x a) zwischen den drei Siedlungsstrukturgebieten. Im Einzelnen lauten die entsprechenden Resultate wie folgt: Spezifische Restabfallmengen in den Strukturgebieten (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 126,0 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 100,9 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 98,5 kg/(ew x a) Am höchsten liegt die spezifische Restabfallmenge im Strukturtyp (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB mit 126,0 kg/(ew x a). Die Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB [(B)-Gebiet] verzeichnen ein um 20 % geringeres spezifisches Restabfallaufkommen und erreichen 100,9 kg/(ew x a). Damit liegen sie wiederum rd. 2 kg/(ew x a), respektive 2,4 % über dem Niveau der 1-2 Familienhausbebauung [(C)], für die 98,5 kg/(ew x a) ermittelt wurden. Gespiegelt an Resultaten anderer von SHC durchgeführter Restabfallanalysen sowie an den in den Abfallbilanzen des Freistaates Sachsen ausgewiesenen Daten für andere öre sind die vorstehend genannten Ergebnisse als moderat [Strukturtyp (C)] bis niedrig einzuordnen, was in besonderem Maße auf die Großwohnanlagen zutrifft. In Bezug auf die Frage nach dem Organikaufkommen im Restabfall führt die Abfallanalyse 2013 hinsichtlich des Grobmülls (> 40 mm) in den untersuchten Strukturgebieten zu folgendem Bild: Spezifisches Organikaufkommen im Grobmüll der Strukturgebiete (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 52,9 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 42,1 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 48,2 kg/(ew x a) Mit 42,1 kg/(ew x a) stellt sich das Aufkommen nativ-organischer Abfälle im Restabfall des Siedlungsstrukturgebietes [(B) Mehrfamilienhäuser] am niedrigsten dar. Die für die Strukturgebiete (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB mit 48,2 kg/(ew x a) und (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB mit 52,9 kg/(ew x a) ermittelten Resultate fallen aufgrund der deutlich stärkeren Gartenabfallbefrachtung des Restabfalls um rd. 14 % bzw. 26 % höher aus. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 38
39 Die nachstehenden Abbildungen verdeutlichen visuell das spezifische Organikaufkommen im Grobmüll (> 40 mm) der drei Strukturgebiete sowie die Zusammensetzung der Stoffgruppe Organik hinsichtlich der diese umfassenden Fraktionen Küchenabfälle, Gartenabfälle sowie Sonstige Organik. (A) Großw ohnanlagen, 1.1 m³ MGB 52,9 (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 42,1 (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l l MGB 48,2 0,0 25,0 50,0 75,0 100,0 kg/(ew x a) Abbildung 4: Einwohnerspezifische Organikmengen im Grobmüll der Strukturgebiete (A) Großw ohnanlagen, 1.1 m³ MGB 4,3 10,0 38,6 (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 2,4 4,8 34,9 (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l l MGB 3,7 9,4 35,1 0,0 25,0 50,0 75,0 100,0 kg/(ew x a) Küchenabfälle Gartenabfälle Sonstige Organik Abbildung 5: Struktur des Organikaufkommens im Grobmüll der Strukturgebiete Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 39
40 Betrachtet man im Einzelnen die mittleren Behälterfüllgrade in den drei Siedlungsstrukturgebieten, die im Zuge der Stichprobensammlungen ermittelt wurden, so präsentieren sich diese durchgängig auf einem sehr hohen Niveau. Über die Detailergebnisse informiert der nachstehende Überblick: Behälterfüllgrade (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 98,8 % (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 96,1 % (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 93,2 % In allen drei Strukturgebieten werden zweifellos aufgrund der gebührenwirksamen Bedarfsabfuhr des Restabfalls in der Stadt Leipzig praktisch nur vollständig bzw. zumindest weitestgehend verfüllte Abfallbehälter am Abfuhrtag zur Entleerung bereitgestellt, so dass die durchschnittlichen Behälterfüllgrade deutlich über 90 % bis fast 100 % betragen. Überfüllungen der Gefäße waren im Zuge der frühmorgendlichen Stichprobenziehungen im Rahmen aller drei Sortierkampagnen nur äußerst selten festzustellen. Insofern kann in dieser Hinsicht von einer hohen Entsorgungsdisziplin der Abfallerzeuger gesprochen werden, wobei diese durch in der Vergangenheit seitens der SRL ergriffene Maßnahmen herbeigeführt wurde. Die in der Stadt Leipzig durch den Eigenbetrieb Stadtreinigung praktizierte Bedarfsabfuhr 1) des Restabfalls kommt auch bei den Schüttgewichten des Restabfalls in den untersuchten Siedlungsstrukturgebieten zum Ausdruck. Konkret führten die drei Sortieraktionen in dieser Hinsicht zu folgenden Ergebnissen: Schüttgewichte des Restabfalls (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 130,6 kg/m³ 134,2 kg/m³ 245,7 kg/m³ Während das für den Strukturtyp (A) Großwohnanlagen ermittelte Schüttgewicht als für eine Bedarfsabfuhr häufig zu beobachtender Wert gelten kann, ist das Resultat für den Bereich der Mehrfamilienhausbebauung als vergleichsweise niedrig ca. 20 % unter empirisch häufig zu beobachtenden Werten liegend einzuordnen. In einer für eine Restabfallbedarfsabfuhr ebenfalls relativ niedrigen Größenordnung bewegt sich schließlich das Ergebnis für das (C)-Gebiet und damit die 1-2 Familienhausbebauung. 1) Zu verstehen ist darunter der Einsatz eines gebührenwirksamen Behälter-Identsystems. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 40
41 Abschließend soll aus der Relation zwischen spezifischer Restabfallmasse [... kg/(ew x a)] und Schüttgewicht des Abfalls (... kg/m³) das spezifische (= Pro-Kopf-)Restabfallvolumen für die drei Siedlungsstrukturgebiete abgeleitet werden. Im Allgemeinen sind in dieser Hinsicht für von Hausgemeinschaften gemeinsam genutzte Restabfallbehälter insbesondere in Großwohnanlagen aufgrund der pauschalen Abfallgebührenabrechnung seitens der Wohnungsunternehmen relativ hohe Werte zu erwarten, die sich nach zahlreichen SHC-Hausmüllanalysen nicht selten um ca. 25 l/(ew x Wo) und mehr bewegen. Verglichen damit sollten die spezifischen Abfallvolumina vor allem im Bereich der 1-2 Familienhausbebauung mit haushaltsbezogenen Restabfallgefäßen und dem damit im Rahmen der Satzungsregelungen bestehenden direkten Zusammenhang zwischen individueller Abfallmenge und -gebühr, der regelmäßig stärkere incentives zur Abfallvermeidung und insbesondere Stofftrennung ausübt, deutlich niedriger ausfallen. Konkret zeigen sich unter diesem Aspekt folgende Ergebnisse der Restabfallanalyse 2013: Spezifische Restabfallvolumina (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 18,6 l/(ew x Wo) 14,5 l/(ew x Wo) 7,7 l/(ew x Wo) Vorstehende Daten weisen das spezifische Restabfallvolumen im Siedlungsstrukturgebiet (A) mit 18,6 l/(ew x Wo) am höchsten aus. Gespiegelt an der obigen Vermutung [ 25 l/(ew x Wo)] ist dieses Ergebnis als allerdings sehr niedrig zu werten und teilweise wohl auch auf Verdichtungen des Restabfalls in den 1,1 m³ MGB zurückzuführen. Eine andere Einordnung gilt im Hinblick auf das vorliegende Resultat für den Strukturtyp (B) Mehrfamilienhäuser, in dem der Restabfall mehrheitlich über 240 l MGB entsorgt wird. Daneben werden in diesem Bereich jedoch auch in nicht unerheblichem Umfang Restabfallbehälter vom Typ 120 l MGB eingesetzt. Mit 14,5 l/(ew x Wo) kommt hier ein Abfallvolumen zur Entsorgung, das am unteren Ende einer empirisch oft zu beobachtenden Spannbreite diese lässt sich mit ca l/(ew x Wo) angeben angesiedelt ist. Ebenso zu bewerten ist das Pro-Kopf-Restabfallvolumen, das in den 1-2 Familienhäusern zur Entsorgung anfällt. In Anbetracht des hier vorhandenen Zusammenhangs zwischen individueller Abfallmenge und -gebühr sowie der bestehenden Möglichkeiten zur besonders haushaltsnahen getrennten Entsorgung von Wertstoffen (PPK / LVP / Bioabfall) fällt das in diesem Siedlungsstrukturgebiet ermittelte spezifische Restabfallvolumen mit knapp 8 l/(ew x Wo) ebenfalls innerhalb einer gängigen Größenordnung aus. Hinzuweisen ist allerdings darauf, dass dieses sehr niedrige spezifische Restabfallvolumen wie in anderen Entsorgungsgebieten mit gebührenwirksamen Behälter-Identsystemen auch auf eine deutlich höhere Verdichtung des Abfalls in den Restabfallbehältern (s. dazu die auf Seite 40 dargestellten Schüttgewichte) als in den anderen beiden Strukturgebieten zurückzuführen ist. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 41
42 Das Kapitel 5.2 abschließend werden die Resultate der Restabfallanalyse 2013 im Hinblick auf die Sortierung des Grobmülls (Abfallbestandteile 40 mm) sowie die Absiebung und Verwiegung der Fraktionen Mittelmüll ( mm) und Feinmüll (< 10 mm) für die drei Siedlungsstrukturgebiete in graphischer Form vergleichend dargestellt. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 42
43 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Zusammensetzung Restabfall der Strukturgebiete nach Fraktionen Fe-Verpackungen 1,0 0,9 0,2 Sonstige Fe-Metalle 0,3 0,4 0,5 Aluminium-Verpackungen 0,6 0,7 0,3 Sonstige NE-Verpackungen 0,0 0,0 0,0 Sonstige NE-Metalle 0,3 0,3 0,1 PPK-Verpackungen 0,8 2,7 4,6 PPK-Druckerz. u. Admin.-papiere 0,8 3,3 4,2 Sonstige PPK 0,7 0,4 0,1 Glas-Verpackungen (Einw eg) 3,0 7,0 9,2 Glas-Verpackungen (Mehrw eg) 0,1 0,1 0,1 Hohlglas 0,6 0,3 0,3 Sonstige Gläser 0,7 0,3 0,2 Kunststoff-Verpackungen 1,7 4,9 6,9 Sonstige Kunststoffe 1,7 4,0 3,9 Küchenabfälle 34,9 35,1 38,6 Gartenabfälle 2,4 10,0 9,4 Sonstige Organik 4,3 4,8 3,7 Holz-Verpackungen 0,0 0,1 0,0 Sonstige Hölzer 0,9 1,2 0,6 Bekleidungstextilien 2,0 1,3 1,0 Sonstige Textilien 1,9 1,8 1,4 Schuhe 0,7 0,6 0,8 Keramik 0,4 0,5 1,3 Porzellan 0,3 0,4 0,5 Sonstige Mineralstoffe 1,0 2,1 3,5 Verbund-Verpackungen 1,4 1,1 0,8 Elektronikschrott 0,4 0,5 0,4 Verbundmöbel 0,2 0,0 0,0 Fahrzeugteile 0,1 0,0 0,0 Sonstige Verbunde 0,6 0,3 0,3 Batterien 0,1 0,1 0,0 Akkumulatoren 0,0 0,0 0,0 Altmedikamente 0,2 0,1 0,0 Altchemikalien 0,3 0,1 0,1 Altölhaltige Materialien 0,0 0,0 0,0 Sonstige Problemabfälle 0,0 0,1 0,0 Leder 0,1 0,1 0,1 Gummi 0,1 0,1 0,2 Kork 0,0 0,6 0,0 Hygieneprodukte 3,6 6,1 6,9 Sonstiger Rest 1,5 2,5 4,6 Mittelmüll 4,5 7,0 6,1 Feinmüll 8,7 12,4 17,3 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 kg/(ew x a) (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l l MGB Abbildung 6: Spezifische Restabfallmengen der Strukturgebiete nach Fraktionen im Vergleich Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 43
44 5.3 Sortierergebnisse Grobmüll nach Stoffgruppen In Kapitel 5.3 finden sich die Resultate der Grobmüllsortierung (Abfallbestandteile > 40 mm) 1) zusammengefasst nach homogenen Gruppen dargestellt. Die für die drei untersuchten Siedlungsstrukturtypen in dieser Hinsicht ermittelten Ergebnisse lassen sich den Tabellen entnehmen. 1) Zusätzlich werden die Stoffgruppen Mittelmüll (Fraktion 10 mm 40 mm) und Feinmülll ( Fraktion < 10 mm) als Summenparameter mit ausgewiesen und betrachtet. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 44
45 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Sortierkampagne Sortierergebnisse Grobmüll Strukturgebiet (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB Stichprobengebiet Grünau Stichprobenziehung / / Behältergröße/-zahl 24*1.100 l MGB Einwohnerzahl Stichprobe Einwohnerzahl Grundgesamtheit Behältervolumen Stichprobe (in l) Geleertes Behältervolumen 18,8 l/(ew x Wo) Abfallvolumen Stichprobe (in l) Genutztes Behältervolumen 18,6 l/(ew x Wo) Füllgrad (in %) 98,8 Raumgewicht (in kg/m3) 129,0 Schüttgewicht (in kg/m3) 130,6 Durchschnittliche Anzahl der Abfuhren: 45,7 Stoffgruppe Fraktion kg/(ew*a) t/a % kg/(ew*a) t/a % 1 Fe-Metalle Fe-Verpackungen 1, ,81 1, ,06 2 Sonstige Fe-Metalle 0,3 69 0,25 3 NE-Metalle Aluminium-Verpackungen 0, ,45 0, ,70 4 Sonstige NE-Verpackungen 0,0 2 0,01 5 Sonstige NE-Metalle 0,3 65 0,24 6 Papier/Pappe/Kartonagen PPK-Verpackungen 4, ,65 8, ,82 7 PPK-Druckerz. u. Admin.papiere 3, ,63 8 Sonstige PPK 0, ,54 9 Glas Glas-Verpackungen (Einweg) 9, ,33 10, ,41 10 Glas-Verpackungen (Mehrweg) 0,1 12 0,05 11 Hohlglas 0, ,51 12 Sonstige Gläser 0, ,52 13 Kunststoffe Kunststoff-Verpackungen 6, ,44 10, ,64 14 Sonstige Kunststoffe 4, ,20 15 Organik Küchenabfälle 38, ,68 52, ,04 16 Gartenabfälle 10, ,95 17 Sonstige Organik 4, ,41 18 Holz Holz-Verpackungen 0,0 10 0,04 0, ,72 19 Sonstige Hölzer 0, ,68 20 Textilien Bekleidungstextilien 2, ,55 4, ,57 21 Sonstige Textilien 1, ,48 22 Schuhe 0, ,54 23 Mineralstoffe Keramik 0,4 83 0,30 1, ,37 24 Porzellan 0,3 76 0,28 25 Sonstige Mineralstoffe 1, ,79 26 Verbunde Verbund-Verpackungen 1, ,14 2, ,21 27 Elektronikschrott 0,4 89 0,32 28 Verbund-Möbel 0,2 54 0,20 29 Fahrzeugteile 0,1 26 0,10 30 Sonstige Verbunde 0, ,45 31 Problemabfälle Batterien 0,1 21 0,07 0, ,39 32 Akkumulatoren 0,0 0 0,00 33 Altmedikamente 0,2 34 0,12 34 Altchemikalien 0,3 55 0,20 35 Altölhaltige Materialien 0,0 0 0,00 36 Sonstige Problemabfälle 0,0 1 0,00 37 Anderw. nicht genannte Stoffe Leder 0,1 30 0,11 10, ,73 38 Gummi 0,1 15 0,06 39 Kork 0,0 4 0,01 40 Hygieneprodukte 6, ,87 41 Sonstiger Rest 4, ,68 42 Mittelmüll Fraktion mm 7, ,52 7, ,52 43 Feinmüll Fraktion < 10 mm 12, ,82 12, ,82 Summe 126, ,00 126, ,00 Tabelle 10: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Stoffgruppen [(A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB] Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 45
46 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Sortierkampagne Sortierergebnisse Grobmüll Strukturgebiet (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB Stichprobengebiet Südvorstadt Stichprobenziehung 14./ u. 20./ u. 10./ Behältergröße/-zahl 107*240 l MGB Einwohnerzahl Stichprobe 680 Einwohnerzahl Grundgesamtheit Behältervolumen Stichprobe (in l) Geleertes Behältervolumen 15,1 l/(ew x Wo) Abfallvolumen Stichprobe (in l) Genutztes Behältervolumen 14,5 l/(ew x Wo) Füllgrad (in %) 96,1 Raumgewicht (in kg/m3) 128,9 Schüttgewicht (in kg/m3) 134,2 Durchschnittliche Anzahl der Abfuhren: 20,7 Stoffgruppe Fraktion kg/(ew*a) t/a % kg/(ew*a) t/a % 1 Fe-Metalle Fe-Verpackungen 0, ,94 1, ,33 2 Sonstige Fe-Metalle 0,4 99 0,39 3 NE-Metalle Aluminium-Verpackungen 0, ,68 1, ,05 4 Sonstige NE-Verpackungen 0,0 5 0,02 5 Sonstige NE-Metalle 0,3 88 0,35 6 Papier/Pappe/Kartonagen PPK-Verpackungen 2, ,69 7, ,25 7 PPK-Druckerz. u. Admin.papiere 4, ,18 8 Sonstige PPK 0,4 98 0,38 9 Glas Glas-Verpackungen (Einweg) 7, ,96 7, ,69 10 Glas-Verpackungen (Mehrweg) 0,1 27 0,11 11 Hohlglas 0,3 89 0,35 12 Sonstige Gläser 0,3 68 0,27 13 Kunststoffe Kunststoff-Verpackungen 4, ,82 8, ,66 14 Sonstige Kunststoffe 3, ,84 15 Organik Küchenabfälle 34, ,62 42, ,68 16 Gartenabfälle 2, ,33 17 Sonstige Organik 4, ,73 18 Holz Holz-Verpackungen 0,1 21 0,08 1, ,22 19 Sonstige Hölzer 1, ,14 20 Textilien Bekleidungstextilien 1, ,30 3, ,65 21 Sonstige Textilien 1, ,79 22 Schuhe 0, ,56 23 Mineralstoffe Keramik 0, ,51 3, ,01 24 Porzellan 0, ,44 25 Sonstige Mineralstoffe 2, ,06 26 Verbunde Verbund-Verpackungen 1, ,13 1, ,95 27 Elektronikschrott 0, ,47 28 Verbund-Möbel 0,0 12 0,04 29 Fahrzeugteile 0,0 2 0,01 30 Sonstige Verbunde 0,3 77 0,30 31 Problemabfälle Batterien 0,1 15 0,06 0,4 63 0,26 32 Akkumulatoren 0,0 0 0,00 33 Altmedikamente 0,1 17 0,07 34 Altchemikalien 0,1 17 0,07 35 Altölhaltige Materialien 0,0 0 0,00 36 Sonstige Problemabfälle 0,1 14 0,06 37 Anderw. nicht genannte Stoffe Leder 0,1 22 0,09 9, ,13 38 Gummi 0,1 29 0,11 39 Kork 0, ,57 40 Hygieneprodukte 6, ,82 41 Sonstiger Rest 1, ,54 42 Mittelmüll Fraktion mm 4, ,46 4, ,46 43 Feinmüll Fraktion < 10 mm 8, ,66 8, ,66 Summe 100, ,00 100, ,00 Tabelle 11: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Stoffgruppen [(B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB] Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 46
47 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Sortierkampagne Sortierergebnisse Grobmüll Strukturgebiet (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l l MGB Stichprobengebiet Meusdorf u. Mölkau Stichprobenziehung 12./ u. 18./ u. 08./ Behältergröße/-zahl 6*60 l / 15*80 / 143*120 l / 19*240 l MGB Einwohnerzahl Stichprobe 608 Einwohnerzahl Grundgesamtheit Behältervolumen Stichprobe (in l) Geleertes Behältervolumen 8,3 l/(ew x Wo) Abfallvolumen Stichprobe (in l) Genutztes Behältervolumen 7,7 l/(ew x Wo) Füllgrad (in %) 93,2 Raumgewicht (in kg/m3) 229,1 Schüttgewicht (in kg/m3) 245,7 Durchschnittliche Anzahl der Abfuhren: 11,2 Stoffgruppe Fraktion kg/(ew*a) t/a % kg/(ew*a) t/a % 1 Fe-Metalle Fe-Verpackungen 0,2 15 0,22 0,7 50 0,74 2 Sonstige Fe-Metalle 0,5 35 0,52 3 NE-Metalle Aluminium-Verpackungen 0,3 24 0,35 0,4 33 0,49 4 Sonstige NE-Verpackungen 0,0 1 0,02 5 Sonstige NE-Metalle 0,1 8 0,12 6 Papier/Pappe/Kartonagen PPK-Verpackungen 0,8 53 0,77 1, ,68 7 PPK-Druckerz. u. Admin.papiere 0,8 55 0,81 8 Sonstige PPK 0,1 7 0,10 9 Glas Glas-Verpackungen (Einweg) 3, ,09 3, ,78 10 Glas-Verpackungen (Mehrweg) 0,1 8 0,12 11 Hohlglas 0,3 24 0,35 12 Sonstige Gläser 0,2 15 0,22 13 Kunststoffe Kunststoff-Verpackungen 1, ,73 3, ,48 14 Sonstige Kunststoffe 1, ,75 15 Organik Küchenabfälle 35, ,65 48, ,90 16 Gartenabfälle 9, ,52 17 Sonstige Organik 3, ,73 18 Holz Holz-Verpackungen 0,0 1 0,01 0,6 42 0,62 19 Sonstige Hölzer 0,6 41 0,61 20 Textilien Bekleidungstextilien 1,0 66 0,98 3, ,18 21 Sonstige Textilien 1,4 94 1,38 22 Schuhe 0,8 56 0,82 23 Mineralstoffe Keramik 1,3 92 1,36 5, ,33 24 Porzellan 0,5 31 0,45 25 Sonstige Mineralstoffe 3, ,52 26 Verbunde Verbund-Verpackungen 0,8 55 0,81 1, ,60 27 Elektronikschrott 0,4 29 0,43 28 Verbund-Möbel 0,0 0 0,00 29 Fahrzeugteile 0,0 3 0,05 30 Sonstige Verbunde 0,3 21 0,31 31 Problemabfälle Batterien 0,0 1 0,02 0,1 6 0,10 32 Akkumulatoren 0,0 0 0,00 33 Altmedikamente 0,0 2 0,03 34 Altchemikalien 0,1 3 0,05 35 Altölhaltige Materialien 0,0 0 0,00 36 Sonstige Problemabfälle 0,0 0 0,00 37 Anderw. nicht genannte Stoffe Leder 0,1 4 0,06 6, ,42 38 Gummi 0,2 11 0,16 39 Kork 0,0 1 0,01 40 Hygieneprodukte 3, ,62 41 Sonstiger Rest 2, ,57 42 Mittelmüll Fraktion mm 6, ,16 6, ,16 43 Feinmüll Fraktion < 10 mm 17, ,52 17, ,52 Summe 98, ,00 98, ,00 Tabelle 12: Sortierergebnis Grobmüll (> 40 mm) nach Stoffgruppen [(C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB] Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 47
48 Betrachtet man die aktuelle Restabfall-(RA)Zusammensetzung in der Stadt Leipzig per 2013 in den drei Siedlungsstrukturgebieten (Tabellen 10 12) im Detail, so zeigt sich sehr deutlich, welche Stoffgruppen/Fraktionen diese entscheidend prägen. RA-Zusammensetzung Strukturgebiet (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (1) Organik 52,9 kg/(ew x a) 42,1 % (2) Feinmüll 12,4 kg/(ew x a) 9,8 % (3) Kunststoffe 10,9 kg/(ew x a) 8,6 % (4) Glas 10,6 kg/(ew x a) 8,4 % (5) PPK 8,6 kg/(ew x a) 6,8 % (6) Mittelmüll 7,0 kg/(ew x a) 5,5 % (7) Restliche Abfallarten 23,6 kg/(ew x a) 18,8 % (1-6) Insgesamt I 102,4 kg/(ew x a) 81,2 % (1-7) Insgesamt II 126,0 kg/(ew x a) 100,0 % RA-Zusammensetzung Strukturgebiet (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (1) Organik 42,1 kg/(ew x a) 41,7 % (2) Kunststoffe 8,8 kg/(ew x a) 8,7 % (3) Feinmüll 8,7 kg/(ew x a) 8,7 % (4) Glas 7,7 kg/(ew x a) 7,7 % (5) PPK 7,3 kg/(ew x a) 7,2 % (6) Hygieneprodukte 6,9 kg/(ew x a) 6,8 % (7) Restliche Abfallarten 19,4 kg/(ew x a) 19,2 % (1-6) Insgesamt I 81,5 kg/(ew x a) 80,8 % (1-7) Insgesamt II 100,9 kg/(ew x a) 100,0 % RA-Zusammensetzung Strukturgebiet (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB (1) Organik 48,2 kg/(ew x a) 48,9 % (2) Feinmüll 17,3 kg/(ew x a) 17,5 % (3) Mittelmüll 6,1 kg/(ew x a) 6,2 % (4) Mineralstoffe 5,3 kg/(ew x a) 5,3 % (5) Glas 3,6 kg/(ew x a) 3,8 % (6) Hygieneprodukte 3,6 kg/(ew x a) 3,6 % (7) Restliche Abfallarten 14,4 kg/(ew x a) 14,7 % (1-6) Insgesamt I 84,1 kg/(ew x a) 85,3 % (1-7) Insgesamt II 98,5 kg/(ew x a) 100,0 % Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 48
49 Vorstehende Zahlen lassen deutlich erkennen, dass die aktuelle Restabfallzusammensetzung per 2013 in der Stadt Leipzig ganz überwiegend von nur wenigen Stoffgruppen/Fraktionen geprägt wird. In erster Linie handelt es sich dabei um die Stoffgruppen/Fraktionen Organik Feinmüll Kunststoffe Glas Mittelmüll PPK, auf die die nachstehenden sehr hohen Anteile des Restabfalls der drei Strukturgebiete entfallen: (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 81,2 % (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 78,5 % (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 81,6 % Als weiterer die Restabfallstruktur durchaus mitbestimmender Abfallbestandteil tritt zusätzlich die Fraktion Hygieneprodukte in den Strukturgebieten (B) Mehrfamilienhäuser [6,8 % RA-Anteil] und (C) 1-2 Familienhäuser [3,6 % RA-Anteil] hinzu. Gleiches gilt für die Stoffgruppe Mineralstoffe im Strukturgebiet (C) 1-2 Familienhäuser [5,3 % RA-Anteil]. Nachfolgenden werden die in den Tabellen enthaltenen, vorstehend dargestellten und partiell analysierten Resultate der Restabfallanalyse 2013 noch einmal vergleichend sowie für die drei Siedlungsstrukturgebiete separat graphisch wiedergegeben und damit visuell veranschaulicht. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 49
50 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Zusammensetzung Restabfall der Strukturgebiete nach Stoffgruppen F e-m etalle N E-M etalle P apier/ P appe/ Karto nagen 1,3 1,3 0,7 0,9 1,0 0,4 1,7 8,6 7,3 Glas 3,6 7,7 10,6 Kunststo ffe 3,4 10,9 8,8 Organik 42,1 48,2 52,9 H o lz 0,9 1,3 0,6 T extilien M ineralsto ffe Verbunde P ro blemabfälle A nderweitig n. genannte Sto ffe M ittelmüll 4,6 3,7 3,2 1,7 3,0 5,3 2,7 1,9 1,5 0,6 0,4 0,1 6,4 7,0 4,5 6,1 10,9 9,2 F einmüll 8,7 12,4 17,3 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 kg/(ew x a) (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l l MGB Abbildung 7: Spezifische Restabfallmengen der Strukturgebiete nach Stoffgruppen im Vergleich Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 50
51 F e-m etalle N E-M etalle 1,3 0,9 P P K 8,6 Glas Kunststo ffe 10,6 10,9 Organik 52,9 H o lz 0,9 T extilien 4,6 M ineralsto ffe Verbunde P ro blemabfälle 1,7 0,6 2,7 A nderw. n. gen. Sto ffe 10,9 M ittelmüll 7,0 F einmüll 12,4 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 kg/(ew*a) Abbildung 8: Spezifische Restabfallmengen nach Stoffgruppen [(A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB] Mittelmüll 5,5% Feinmüll 9,8% Fe-Metalle 1,1% Anderw. n. gen. Stoffe 8,7% NE-Metalle 0,7% Problemabfälle 0,4% Verbunde 2,2% Mineralstoffe 1,4% PPK 6,8% Glas 8,4% Kunststoffe 8,6% Textilien 3,6% Holz 0,7% Organik 42,1% Abbildung 9: Restabfallzusammensetzung nach Stoffgruppen [(A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB] Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 51
52 F e-m etalle N E-M etalle 1,3 1,0 P P K Glas Kunststo ffe 7,3 7,7 8,8 Organik 42,1 H o lz 1,3 T extilien M ineralsto ffe Verbunde P ro blemabfälle 3,7 3,0 1,9 0,4 A nderw. n. gen. Sto ffe 9,2 M ittelmüll 4,5 F einmüll 8,7 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 kg/(ew*a) Abbildung 10: Spezifische Restabfallmengen nach Stoffgruppen [(B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB] Anderw. n. gen. Stoffe 9,1% Problemabfälle 0,3% Verbunde 1,9% Mineralstoffe 3,0% Textilien 3,7% Holz 1,2% Mittelmüll 4,5% Feinmüll 8,7% Fe-Metalle 1,3% NE-Metalle 1,0% PPK 7,2% Glas 7,7% Kunststoffe 8,7% Organik 41,7% Abbildung 11: Restabfallzusammensetzung nach Stoffgruppen [(B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB] Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 52
53 F e-m etalle N E-M etalle P P K 0,7 0,4 1,7 Glas Kunststo ffe 3,6 3,4 Organik 48,2 H o lz 0,6 T extilien 3,2 M ineralsto ffe 5,3 Verbunde P ro blemabfälle 0,1 1,5 A nderw. n. gen. Sto ffe M ittelmüll 6,4 6,1 F einmüll 17,3 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 kg/(ew*a) Abbildung 12: Spezifische Restabfallmengen nach Stoffgruppen [(C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB] Problemabfälle 0,1% Verbunde 1,6% Mineralstoffe 5,3% Textilien 3,2% Holz 0,6% Anderw. n. gen. Stoffe 6,4% Mittelmüll 6,2% Feinmüll 17,5% Fe-Metalle 0,7% NE-Metalle 0,5% PPK 1,7% Glas 3,8% Kunststoffe 3,5% Organik 48,9% Abbildung 13: Restabfallzusammensetzung nach Stoffgruppen [(C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB] Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 53
54 5.4 Ergebnisse der Mittelmüllsortierung Wie eingangs erwähnt wurden im Rahmen jeder Sortieraktion jeweils repräsentative Teilmengen des Mittelmülls (Fraktion 10 mm 40 mm) je Siedlungsstrukturgebiet einer Nachsortierung durch eine einschlägig erfahrene SHC-Mitarbeiterin in die Stoffgruppen des der Abfallanalyse zugrundegelegten Sortierplanes unterzogen. Ziel dieses Vorgehens ist die von Abfallsortierrichtlinien und -merkblättern verschiedener Bundesländer (darunter auch die des Freistaates Sachsen) regelmäßig geforderte Bestimmung des gesamten Organikpotenzials im Restabfall, da sich die Mittelmüllfraktion in aller Regel durch einen hohen Organikanteil auszeichnet, der nicht selten selbst zweistellige Anteile am spezifischen Restabfallaufkommen einzelner Strukturgebiete erreichen kann. Vor Darstellung der Ergebnisse der Mittelmüllsortierung werden noch einmal die spezifischen Mittelmüllmengen der drei beprobten Strukturgebiete im Überblick benannt: Siedlungsstrukturgebiet Mittelmüllaufkommen (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 7,0 kg/(ew x a) 5,5 % 1) (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 4,5 kg/(ew x a) 4,5 % (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 6,1 kg/(ew x a) 6,2 % Die Detailresultate der Mittelmüllsortierung lassen sich den Tabellen entnehmen. 1) Anteil am spezifischen Restabfallaufkommen des jeweiligen Strukturgebietes. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 54
55 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Sortierkampagne Sortierergebnisse Mittelmüll Strukturgebiet (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB Stichprobengebiet Grünau Stichprobenziehung / / Behältergröße/-zahl 24*1.100 l MGB Einwohnerzahl Stichprobe Einwohnerzahl Grundgesamtheit Behältervolumen Stichprobe (in l) Geleertes Behältervolumen 18,8 l/(ew x Wo) Abfallvolumen Stichprobe (in l) Genutztes Behältervolumen 18,6 l/(ew x Wo) Füllgrad (in %) 98,8 Raumgewicht (in kg/m3) 129,0 Schüttgewicht (in kg/m3) 130,6 Durchschnittliche Anzahl der Abfuhren: 45,7 Stoffgruppe kg kg/(ew*wo) kg/(ew*a) t/a Anteil in % Fe-Metalle 4,34 0,003 0,2 35 2,31 NE-Metalle 2,04 0,002 0,1 17 1,09 Papier/Pappe/Kartonagen 5,67 0,004 0,2 46 3,02 Glas 7,46 0,005 0,3 60 3,97 Kunststoffe 3,68 0,003 0,1 30 1,96 Organik 148,86 0,106 5, ,24 Holz 0,54 0,000 0,0 4 0,29 Textilien 0,14 0,000 0,0 1 0,07 Mineralstoffe 2,48 0,002 0,1 20 1,32 Verbundverpackungen 2,18 0,002 0,1 18 1,16 Sonstige Verbunde 0,00 0,000 0,0 0 0,00 Problemabfälle 0,00 0,000 0,0 0 0,00 Anderweitig nicht genannte Stoffe 10,46 0,007 0,4 84 5,57 Summe 187,85 0,134 7, ,00 Tabelle 13: Sortierergebnis Mittelmüll nach Stoffgruppen [(A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB] Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 55
56 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Sortierkampagne Sortierergebnisse Mittelmüll Strukturgebiet (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB Stichprobengebiet Südvorstadt Stichprobenziehung 14./ u. 20./ u. 10./ Behältergröße/-zahl 107*240 l MGB Einwohnerzahl Stichprobe 680 Einwohnerzahl Grundgesamtheit Behältervolumen Stichprobe (in l) Geleertes Behältervolumen 15,1 l/(ew x Wo) Abfallvolumen Stichprobe (in l) Genutztes Behältervolumen 14,5 l/(ew x Wo) Füllgrad (in %) 96,1 Raumgewicht (in kg/m3) 128,9 Schüttgewicht (in kg/m3) 134,2 Durchschnittliche Anzahl der Abfuhren: 20,7 Stoffgruppe kg kg/(ew*wo) kg/(ew*a) t/a Anteil in % Fe-Metalle 2,33 0,001 0,1 18 1,58 NE-Metalle 1,58 0,001 0,0 12 1,07 Papier/Pappe/Kartonagen 3,69 0,002 0,1 28 2,50 Glas 3,09 0,002 0,1 24 2,09 Kunststoffe 3,15 0,002 0,1 24 2,13 Organik 120,33 0,071 3, ,41 Holz 0,39 0,000 0,0 3 0,26 Textilien 0,00 0,000 0,0 0 0,00 Mineralstoffe 2,58 0,002 0,1 20 1,75 Verbundverpackungen 1,64 0,001 0,0 13 1,11 Sonstige Verbunde 0,00 0,000 0,0 0 0,00 Problemabfälle 0,00 0,000 0,0 0 0,00 Anderweitig nicht genannte Stoffe 9,02 0,005 0,3 69 6,10 Summe 147,80 0,087 4, ,00 Tabelle 14: Sortierergebnis Mittelmüll nach Stoffgruppen [(B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB] Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 56
57 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Sortierkampagne Sortierergebnisse Mittelmüll Strukturgebiet (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l l MGB Stichprobengebiet Meusdorf u. Mölkau Stichprobenziehung 12./ u. 18./ u. 08./ Behältergröße/-zahl 6*60 l / 15*80 / 143*120 l / 19*240 l MGB Einwohnerzahl Stichprobe 608 Einwohnerzahl Grundgesamtheit Behältervolumen Stichprobe (in l) Geleertes Behältervolumen 8,3 l/(ew x Wo) Abfallvolumen Stichprobe (in l) Genutztes Behältervolumen 7,7 l/(ew x Wo) Füllgrad (in %) 93,2 Raumgewicht (in kg/m3) 229,1 Schüttgewicht (in kg/m3) 245,7 Durchschnittliche Anzahl der Abfuhren: 11,2 Stoffgruppe kg kg/(ew*wo) kg/(ew*a) t/a Anteil in % Fe-Metalle 7,68 0,003 0,2 10 2,34 NE-Metalle 1,89 0,001 0,0 2 0,57 Papier/Pappe/Kartonagen 4,60 0,002 0,1 6 1,40 Glas 4,03 0,001 0,1 5 1,23 Kunststoffe 6,23 0,002 0,1 8 1,90 Organik 276,84 0,098 5, ,23 Holz 3,66 0,001 0,1 5 1,11 Textilien 0,26 0,000 0,0 0 0,08 Mineralstoffe 7,78 0,003 0,2 10 2,37 Verbundverpackungen 1,88 0,001 0,0 2 0,57 Sonstige Verbunde 2,17 0,001 0,0 3 0,66 Problemabfälle 0,00 0,000 0,0 0 0,00 Anderw. nicht genannte Stoffe 11,63 0,004 0,2 15 3,54 Summe 328,65 0,117 6, ,00 Tabelle 15: Sortierergebnis Mittelmüll nach Stoffgruppen [(C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB] Wie vorn bereits dargestellt, besteht in Bezug auf das spezifische Mittelmüllaufkommen in den drei Siedlungsstrukturgebieten eine Spannbreite, die sich von 4,5 kg/(ew x a) [Gebiet (B)] bis 7,0 kg/(ew x a) [Gebiet (A)] erstreckt. Der Strukturtyp [(C)] liegt mit 6,1 kg/(ew x a) innerhalb dieser Ergebnisspanne. Laut sämtlicher Hausmüllanalysen, die von SHC bis dato bundesweit durchgeführt wurden, wird die Zusammensetzung des Mittelmülls regelmäßig eindeutig von der Stoffgruppe Organik bestimmt. Dies ist in der Stadt Leipzig nicht anders wie die auf Jahresbasis hochgerechneten Einzelresultate für die verschiedenen Strukturgebiete zeigen. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 57
58 Organikanteile im Mittelmüll (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 79,2 % (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 81,4 % (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 84,2 % Mit Werten zwischen 79,2 % [(A)] und 84,2 % [(C)] fallen die Ergebnisse für die drei Siedlungsstrukturgebiete nahezu identisch aus. Im Hinblick auf deren Höhe kann ebenfalls von einem häufig anzutreffenden Resultat gesprochen werden. Bezüglich der übrigen Stoffgruppen ist festzustellen, dass sich diese zwischen den verschiedenen Strukturgebieten bis auf wenige Ausnahmen analog zur Organik nicht wesentlich unterscheiden. In Anbetracht des teilweise unterschiedlichen Niveaus der spezifischen Mittelmüllmengen im Restabfall (s. vorn) verschieben sich die Relationen bezüglich der im Mittelmüll enthaltenen Organik, die die Restabfallanalyse 2013 erbrachte, auch nicht, wenn man die Pro-Kopf- Organikmengen im Mittelmüll betrachtet. Bestimmungsgrund dafür sind die nur wenig voneinander abweichenden Organikanteile im Mittelmüll (s. oben). Für diesen Fall ergibt sich folgendes Resultat: Spezifische Organikmassen im Mittelmüll (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 5,5 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 3,7 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 5,1 kg/(ew x a) In der Rangfolge liegt weiterhin der Siedlungsstrukturtyp (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB mit 5,5 kg/(ew x a) Organikmasse im Mittelmüll unter diesem Aspekt am höchsten. Mit einem nur ausgesprochen geringen Abstand dazu folgen die 1-2 Familienhäuser, für die 5,1 kg/(ew x a) ermittelt wurden. Schließlich fällt auch das entsprechende Resultat für den Strukturtyp (B) Mehrfamilienhausbebauung mit 3,7 kg/(ew x a) nicht wesentlich niedriger aus. Graphisch aufgearbeitet lassen sich die Resultate der Mittelmüllsortierung im Rahmen der Restabfallanalyse 2013 den Abbildungen 14 und 15 entnehmen. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 58
59 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Spezifische Mittelmüllmengen ( mm) der Strukturgebiete nach Stoffgruppen Fe-Metalle NE-Metalle 0,2 0,1 0,2 0,1 0,0 0,0 Papier/Pappe/Kartonagen Glas 0,2 0,1 0,1 0,3 0,1 0,1 Kunststoffe 0,1 0,1 0,1 Organik 3,7 5,1 5,5 Holz 0,0 0,0 0,1 Textilien Mineralstoffe Verbundverpackungen 0,0 0,0 0,0 0,1 0,1 0,2 0,1 0,0 0,0 Sonstige Verbunde Problemabfälle Anderw eitig n. genannte Stoffe 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,4 0,3 0,2 0,0 2,0 4,0 6,0 kg/(ew x a) (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l l MGB Abbildung 14: Spezifische Mittelmüllmengen der Strukturgebiete nach Stoffgruppen im Vergleich Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 59
60 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Zusammensetzung Mittelmüll ( mm) der Strukturgebiete nach Stoffgruppen (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB Fe-Metalle 2,3 Fe-Metalle 1,6 Fe-Metalle 2,3 NE-Metalle 1,1 NE-Metalle 1,1 NE-Metalle 0,6 PPK 3,0 PPK 2,5 PPK 1,4 Glas 4,0 Glas 2,1 Glas 1,2 Kunststoffe 1,9 Kunststoffe 2,1 Kunststoffe 1,9 Organik 79,2 Organik 81,4 Organik 84,2 Holz 0,3 Holz 0,3 Holz 1,1 Tex tilien 0,1 Tex tilien 0,0 Tex tilien 0,1 Mineralstoffe 1,3 Mineralstoffe 1,7 Mineralstoffe 2,4 Verbundverpackungen 1,2 Verbundverpackungen 1,1 Verbundverpackungen 0,6 Sonstige Verbunde 0,0 Sonstige Verbunde 0,0 Sonstige Verbunde 0,7 Problemabfälle 0,0 Problemabfälle 0,0 Problemabfälle 0,0 Anderw. n. gen. Stoffe 5,6 Anderw. n. gen. Stoffe 6,1 Anderw. n. gen. Stoffe 3,5 0,0 25,0 50,0 75,0 100,0 0,0 25,0 50,0 75,0 100,0 0,0 25,0 50,0 75,0 100,0 % % % Abbildung 15: Mittelmüllzusammensetzung der Strukturgebiete nach Stoffgruppen im Vergleich Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 60
61 6 Gesamtergebnis der Restabfallanalyse 2013 für die Stadt Leipzig 6.1 Restabfallmenge und -zusammensetzung in der Stadt Leipzig Nachfolgend finden sich die Ergebnisse der Restabfallanalyse 2013 für die Stadt Leipzig hochgerechnet auf das gesamte Stadtgebiet dargestellt. Die Hochrechnung der Resultate aus den drei durchgeführten Sortierkampagnen erfolgt dabei über die spezifischen Restabfallmengen der untersuchten Siedlungsstrukturgebiete, wobei die Ergebnisse entsprechend deren jeweiliger Anteile an der Gesamtbevölkerung der Stadt Leipzig (s. dazu auch Tabelle 5) gewichtet werden. Die dergestalt erzielten Resultate sind nachstehend in den Tabellen 16 1) und 17 sowie in den Abbildungen 16 bis 18 wiedergegeben. 1) einschl. eines Überblicks über die Ergebnisse für die drei Siedlungsstrukturgebiete. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 61
62 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Sortierkampagne Sortierergebnisse der Strukturgebiete (A), (B), (C) und Stadt Leipzig gesamt Strukturgebiet (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB Stadt Leipzig Stichprobengebiet Grünau Südvorstadt Meusdorf und Mölkau gesamt Fraktionen Stoffgruppen Fraktionen Stoffgruppen Fraktionen Stoffgruppen Fraktionen Stoffgruppen Stoffgruppe Sortierfraktion Kg/(EW x a) t/a % Kg/(EW x a) t/a % Kg/(EW x a) t/a % Kg/(EW x a) t/a % Kg/(EW x a) t/a % Kg/(EW x a) t/a % Kg/(EW x a) t/a % Kg/(EW x a) t/a % 1 Fe-Metalle Fe-Verpackungen 1, ,81 1, ,06 0, ,94 1, ,33 0,2 15 0,22 0,7 50 0,74 0, ,80 1, ,14 2 Sonstige Fe-Metalle 0,3 69 0,25 0,4 99 0,39 0,5 35 0,52 0, ,34 3 NE-Metalle Aluminium-Verpackungen 0, ,45 0, ,70 0, ,68 1, ,05 0,3 24 0,35 0,4 33 0,49 0, ,54 0, ,82 4 Sonstige NE-Verpackungen 0,0 2 0,01 0,0 5 0,02 0,0 1 0,02 0,0 8 0,01 5 Sonstige NE-Metalle 0,3 65 0,24 0,3 88 0,35 0,1 8 0,12 0, ,27 6 Papier/ PPK-Verpackungen 4, ,65 8, ,82 2, ,69 7, ,25 0,8 53 0,77 1, ,68 3, ,91 7, ,42 7 Pappe/ PPK-Druckerz. u. Admin.papiere 3, ,63 4, ,18 0,8 55 0,81 3, ,09 8 Kartonagen Sonstige PPK 0, ,54 0,4 98 0,38 0,1 7 0,10 0, ,42 9 Glas Glas-Verpackungen (Einweg) 9, ,33 10, ,41 7, ,96 7, ,69 3, ,09 3, ,78 7, ,69 8, ,57 10 Glas-Verpackungen (Mehrweg) 0,1 12 0,05 0,1 27 0,11 0,1 8 0,12 0,1 47 0,08 11 Hohlglas 0, ,51 0,3 89 0,35 0,3 24 0,35 0, ,42 12 Sonstige Gläser 0, ,52 0,3 68 0,27 0,2 15 0,22 0, ,38 13 Kunststoffe Kunststoff-Verpackungen 6, ,44 10, ,64 4, ,82 8, ,66 1, ,73 3, ,48 5, ,76 9, ,07 14 Sonstige Kunststoffe 4, ,20 3, ,84 1, ,75 3, ,31 15 Organik Küchenabfälle 38, ,68 52, ,04 34, ,62 42, ,68 35, ,65 48, ,90 36, ,93 47, ,67 16 Gartenabfälle 10, ,95 2, ,33 9, ,52 6, ,73 17 Sonstige Organik 4, ,41 4, ,73 3, ,73 4, ,01 18 Holz Holz-Verpackungen 0,0 10 0,04 0, ,72 0,1 21 0,08 1, ,22 0,0 1 0,01 0,6 42 0,62 0,1 32 0,05 1, ,92 19 Sonstige Hölzer 0, ,68 1, ,14 0,6 41 0,61 1, ,87 20 Textilien Bekleidungstextilien 2, ,55 4, ,57 1, ,30 3, ,65 1,0 66 0,98 3, ,18 1, ,38 3, ,56 21 Sonstige Textilien 1, ,48 1, ,79 1,4 94 1,38 1, ,60 22 Schuhe 0, ,54 0, ,56 0,8 56 0,82 0, ,58 23 Mineral- Keramik 0,4 83 0,30 1, ,37 0, ,51 3, ,01 1,3 92 1,36 5, ,33 0, ,51 2, ,52 24 stoffe Porzellan 0,3 76 0,28 0, ,44 0,5 31 0,45 0, ,37 25 Sonstige Mineralstoffe 1, ,79 2, ,06 3, ,52 1, ,64 26 Verbunde Verbund-Verpackungen 1, ,14 2, ,21 1, ,13 1, ,95 0,8 55 0,81 1, ,60 1, ,10 2, ,03 27 Elektronikschrott 0,4 89 0,32 0, ,47 0,4 29 0,43 0, ,40 28 Verbund-Möbel 0,2 54 0,20 0,0 12 0,04 0,0 0 0,00 0,1 65 0,11 29 Fahrzeugteile 0,1 26 0,10 0,0 2 0,01 0,0 3 0,05 0,1 32 0,05 30 Sonstige Verbunde 0, ,45 0,3 77 0,30 0,3 21 0,31 0, ,37 31 Problem- Batterien 0,1 21 0,07 0, ,39 0,1 15 0,06 0,4 63 0,26 0,0 1 0,02 0,1 6 0,10 0,1 37 0,06 0, ,31 32 abfälle Akkumulatoren 0,0 0 0,00 0,0 0 0,00 0,0 0 0,00 0,0 0 0,00 33 Altmedikamente 0,2 34 0,12 0,1 17 0,07 0,0 2 0,03 0,1 53 0,09 34 Altchemikalien 0,3 55 0,20 0,1 17 0,07 0,1 3 0,05 0,1 76 0,13 35 Altölhaltige Materialien 0,0 0 0,00 0,0 0 0,00 0,0 0 0,00 0,0 0 0,00 36 Sonst. Problemabfälle 0,0 1 0,00 0,1 14 0,06 0,0 0 0,00 0,0 16 0,03 37 Sonstige Leder 0,1 30 0,11 10, ,73 0,1 22 0,09 9, ,13 0,1 4 0,06 6, ,42 0,1 56 0,09 9, ,63 38 Abfälle Gummi 0,1 15 0,06 0,1 29 0,11 0,2 11 0,16 0,1 55 0,09 39 Kork 0,0 4 0,01 0, ,57 0,0 1 0,01 0, ,25 40 Hygieneprodukte 6, ,87 6, ,82 3, ,62 6, ,56 41 Sonstiger Rest 4, ,68 1, ,54 2, ,57 2, ,64 42 Mittelmüll Fraktion mm 7, ,52 7, ,52 4, ,46 4, ,46 6, ,16 6, ,16 5, ,14 5, ,14 43 Feinmüll Fraktion <10 mm 12, ,82 12, ,82 8, ,66 8, ,66 17, ,52 17, ,52 11, ,20 11, ,20 Gesamt 126, ,00 126, ,00 100, ,00 100, ,00 98, ,00 98, ,00 110, ,00 110, ,00 Tabelle 16: Restabfallmenge und -zusammensetzung nach Fraktionen und Stoffgruppen differenziert nach Siedlungsstrukturgebieten und Stadt Leipzig gesamt Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 62
63 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig 1. 3 Sortierkampagne Sortierergebnisse Entsorgungsgebiet Stadt Leipzig-gesamt Stichprobengebiete Grünau / Südvorstadt / Meusdorf und Mölkau Stichprobenziehung März / Juni / Oktober 2013 Behältergröße/-zahl 6*60 l / 15*80 l / 143*120 l / 126*240 l / 24*1.1m ³ MGB Einwohnerzahl Stichprobe Einwohnerzahl Grundgesamtheit Behältervolumen Stichprobe (in l) Geleertes Behältervolumen 15,7 l/(ew x Wo) Abfallvolumen (in l) Genutztes Behältervolumen 15,2 l/(ew x Wo) Füllgrad (in %) 96,1 Raumgewicht, gewichtet (in kg/m3) 135,7 Schüttgewicht, gewichtet (in kg/m3) 139,6 Stoffgruppe Fraktion Fraktionen Stoffgruppen kg/(ew*a) t/a % kg/(ew*a) t/a % 1 Fe-Metalle Fe-Verpackungen 0, ,80 1, ,14 2 Sonstige Fe-Metalle 0, ,34 3 NE-Metalle Aluminium-Verpackungen 0, ,54 0, ,82 4 Sonstige NE-Verpackungen 0,0 8 0,01 5 Sonstige NE-Metalle 0, ,27 6 Papier/Pappe/Kartonagen PPK-Verpackungen 3, ,91 7, ,42 7 PPK-Druckerz. u. Admin.papiere 3, ,09 8 Sonstige PPK 0, ,42 9 Glas Glas-Verpackungen (Einweg) 7, ,69 8, ,57 10 Glas-Verpackungen (Mehrweg) 0,1 47 0,08 11 Hohlglas 0, ,42 12 Sonstige Gläser 0, ,38 13 Kunststoffe Kunststoff-Verpackungen 5, ,76 9, ,07 14 Sonstige Kunststoffe 3, ,31 15 Organik Küchenabfälle 36, ,93 47, ,67 16 Gartenabfälle 6, ,73 17 Sonstige Organik 4, ,01 18 Holz Holz-Verpackungen 0,1 32 0,05 1, ,92 19 Sonstige Hölzer 1, ,87 20 Textilien Bekleidungstextilien 1, ,38 3, ,56 21 Sonstige Textilien 1, ,60 22 Schuhe 0, ,58 23 Mineralstoffe Keramik 0, ,51 2, ,52 24 Porzellan 0, ,37 25 Sonstige Mineralstoffe 1, ,64 26 Verbunde Verbund-Verpackungen 1, ,10 2, ,03 27 Elektronikschrott 0, ,40 28 Verbund-Möbel 0,1 65 0,11 29 Fahrzeugteile 0,1 32 0,05 30 Sonstige Verbunde 0, ,37 31 Problemabfälle Batterien 0,1 37 0,06 0, ,31 32 Akkumulatoren 0,0 0 0,00 33 Altmedikamente 0,1 53 0,09 34 Altchemikalien 0,1 76 0,13 35 Altölhaltige Materialien 0,0 0 0,00 36 Sonstige Problemabfälle 0,0 16 0,03 37 Anderw. nicht genannte Stoffe Leder 0,1 56 0,09 9, ,63 38 Gummi 0,1 55 0,09 39 Kork 0, ,25 40 Hygieneprodukte 6, ,56 41 Sonstiger Rest 2, ,64 42 Mittelmüll Fraktion mm 5, ,14 5, ,14 43 Feinmüll Fraktion < 10 mm 11, ,20 11, ,20 Summe 110, ,00 110, ,00 Tabelle 17: Gesamtresultat Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig differenziert nach Fraktionen und Stoffgruppen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 63
64 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Spezifische Restabfallmenge nach Fraktionen - Stadt Leipzig, gesamt - Fe-Verpackungen Sonstige Fe-Metalle Aluminium-Verpackungen Sonstige NE-Verpackungen Sonstige NE-Metalle PPK-Verpackungen PPK-Druckerz. u. Admin.-papiere Sonstige PPK Glas-Verpackungen (Einweg) Glas-Verpackungen (Mehrweg) Hohlglas Sonstige Gläser Kunststoff-Verpackungen Sonstige Kunststoffe Küchenabfälle Gartenabfälle Sonstige Organik Holz-Verpackungen Sonstige Hölzer Bekleidungstextilien Sonstige Textilien Schuhe Keramik Porzellan Sonstige Mineralstoffe Verbund-Verpackungen Elektronikschrott Verbundmöbel Fahrzeugteile Sonstige Verbunde Batterien Akkumulatoren Altmedikamente Altchemikalien Altölhaltige Materialien Sonstige Problemabfälle Leder Gummi Kork Hygieneprodukte Sonstiger Rest Mittelmüll Feinmüll 0,9 0,4 0,6 0,0 0,3 3,2 3,4 0,5 7,4 0,1 0,5 0,4 5,3 3,7 6,3 4,4 0,1 1,0 1,5 1,8 0,6 0,6 0,4 1,8 1,2 0,4 0,1 0,1 0,4 0,1 0,0 0,1 0,1 0,0 0,0 0,1 0,1 0,3 6,1 2,9 5,7 11,3 36,5 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 kg/(ew x a) Abbildung 16: Spezifische Restabfallmenge nach Fraktionen Stadt Leipzig Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 64
65 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Spezifische Restabfallmengen nach Stoffgruppen - Stadt Leipzig, gesamt - F e-m etalle 1,3 N E-M etalle 0,9 P apier/ P appe/ Karto nagen 7,1 Glas 8,4 Kunststo ffe 9,0 Organik 47,2 H o lz 1,1 T extilien 3,9 M ineralsto ffe 2,8 Verbunde 2,2 P ro blemabfälle 0,3 A nderweitig n. genannte Sto ffe 9,5 M ittelmüll 5,7 F einmüll 11,3 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 kg/(ew x a) Abbildung 17: Spezifische Restabfallmenge nach Stoffgruppen Stadt Leipzig Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 65
66 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Restabfallzusammensetzung nach Stoffgruppen - Stadt Leipzig, gesamt - Anderw. n. genannte Stoffe 8,6% Mittelmüll 5,2% Feinmüll 10,2% Fe-Metalle 1,1% NE-Metalle 0,8% PPK 6,4% Problemabfälle 0,3% Glas 7,6% Verbunde 2,0% Kunststoffe 8,1% Mineralstoffe 2,5% Textilien 3,6% Holz 0,9% Organik 42,7% Abbildung 18: Restabfallzusammensetzung nach Stoffgruppen Stadt Leipzig Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 66
67 Tabelle 17 lassen sich die spezifische und die absolute Restabfallmenge differenziert nach Fraktionen und Stoffgruppen (Restabfallzusammensetzung) für das gesamte Stadtgebiet Leipzig gem. den Resultaten der Restabfallanalyse 2013 entnehmen. In der Summe lauten die Werte auf t/a bzw. 110,7 kg/(ew x a). Vergleicht man diese Masse mit der im Jahr 2012 über die Restabfallsystemabfuhr in der Stadt insgesamt abgefahrenen Abfallmasse ( t/a), so beträgt der aus privaten Haushaltungen stammende Anteil nach den Resultaten der aktuellen Restabfallanalyse ca. 78 %. Damit lautet der Komplementärwert und damit der Geschäftsmüllanteil auf etwa 22 %. Absolut betrachtet entspricht dies einer Geschäftsmüllmenge von ca t/a. 32,9 % der o.g. Restabfallmenge aus privaten Haushaltungen entfallen auf die Fraktion Küchenabfälle [36,5 kg/(ew x a) bzw. rund t/a]. Daneben erreicht der Gartenabfall mit 6,3 kg/(ew x a) bzw. rund t/a einen Anteil am gesamten Restabfallaufkommen der Stadt Leipzig in Höhe von 5,7 %. Fasst man die kompostierbaren Fraktionen Küchen- und Gartenabfälle sowie Sonst. Organik zur Stoffgruppe Organik zusammen, so erreicht diese ein Aufkommen in Höhe von 47,2 kg/(ew x a), respektive ca t/a bzw. 42,7 %. Daneben lassen sich weitere Stoffgruppen/Fraktionen von Bedeutung wie folgt quantifizieren: Feinmüll t/a 11,3 kg/(ew x a) 10,2 % 1) Kunststoffe t/a 9,0 kg/(ew x a) 8,1 % Glas t/a 8,4 kg/(ew x a) 7,6 % PPK t/a 7,1 kg/(ew x a) 6,4 % Hygieneprodukte t/a 6,1 kg/(ew x a) 5,6 % Mittelmüll t/a 5,7 kg/(ew x a) 5,1 % Das über die neun genannten Fraktionen bzw. Stoffgruppen addierte Restabfallaufkommen beträgt nach den Resultaten der Restabfallanalyse t/a bzw. 85,6 kg/(ew x a) und erreicht damit einen Anteil in Höhe von fast 86 % an der gesamten Restabfallmenge der Stadt Leipzig. Daran wird deutlich, dass demgegenüber alle anderen Stoffgruppen und Fraktionen quantitativ praktisch von vernachlässigbarer Bedeutung sind. Aus den spezifischen Restabfallvolumina der einzelnen Strukturgebiete und deren Anteilen an der Gesamtbevölkerung der Stadt Leipzig errechnet sich schließlich das spezifische Restabfallvolumen und das Schüttgewicht des Restabfalls für das gesamte Stadtgebiet nach den Resultaten der aktuellen Abfallanalyse zu 15,2 l/(ew x Wo) und 139,6 kg/m³. 1) Anteil an der gesamten Restabfallmenge in der Stadt Leipzig. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 67
68 6.2 Restabfallzusammensetzung in der Stadt Leipzig unter verwertungsund problemabfallorientierten Aspekten Im Folgenden werden die Hochrechnungsergebnisse für die drei Siedlungsstrukturgebiete und die Stadt Leipzig insgesamt zusammengefasst nach den Abfallgruppen Verpackungen 1) Organik Sonst. Wertstoffe Problemabfälle Restabfälle 2) dargestellt, die auf Basis der drei durchgeführten Sortieraktionen einen detaillierten Einblick in die aktuelle Zusammensetzung des Restabfalls aus privaten Haushaltungen im Stadtgebiet gestatten. Im Vordergrund der Betrachtung stehen dabei die bestehende Durchsetzung des Restabfalls mit verwertbaren Abfallbestandteilen sowie die Restabfallbefrachtung mit Problemabfällen. Beides verbunden mit der Frage nach Notwendigkeiten bzw. Möglichkeiten einer weiteren Entfrachtung des Restabfalls von trockenen Wertstoffen, kompostierbaren Abfallfraktionen und von Problemabfällen. Tabelle 18 und den nachfolgenden Abbildungen lassen sich die Resultate der aktuellen Restabfallanalyse unter den vorstehend genannten Aspekten im Detail entnehmen. 1) Lizenziert durch einen Systembetreiber [überwiegend DSD GmbH (Grüner Punkt)]. 2) Gemeint sind damit kaum vermeid- und nicht verwertbare Abfälle (sog. eigentliche oder echte Restabfälle). Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 68
69 Sortierergebnisse Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Sortierkampagne nach Abfallgruppen und Fraktionen Strukturgebiet (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB Stadt Leipzig Stichprobengebiet Grünau Südvorstadt Meusdorf und Mölkau gesamt Sortierfraktion / Abfallgruppe kg/(ew x a) % kg/(ew x a) % kg/(ew x a) % kg/(ew x a) % Fe-Verpackungen 1,0 0,81 0,9 0,94 0,2 0,22 0,9 0,80 Aluminium-Verpackungen 0,6 0,45 0,7 0,68 0,3 0,35 0,6 0,54 Sonstige NE-Verpackungen 0,0 0,01 0,0 0,02 0,0 0,02 0,0 0,01 PPK-Verpackungen 4,6 3,65 2,7 2,69 0,8 0,77 3,2 2,91 Glas-Verpackungen (Einweg) 9,2 7,33 7,0 6,96 3,0 3,09 7,4 6,69 Glas-Verpackungen (Mehrweg) 0,1 0,05 0,1 0,11 0,1 0,12 0,1 0,08 Kunststoff-Verpackungen 6,9 5,44 4,9 4,82 1,7 1,73 5,3 4,76 Holz-Verpackungen 0,0 0,04 0,1 0,08 0,0 0,01 0,1 0,05 Verbund-Verpackungen 1,4 1,14 1,1 1,13 0,8 0,81 1,2 1,10 Verpackungen gesamt 23,8 18,92 17,5 17,43 6,9 7,12 18,8 16,94 Küchenabfälle 38,6 30,68 34,9 34,62 35,1 35,65 36,5 32,93 Gartenabfälle 10,0 7,95 2,4 2,33 9,4 9,52 6,3 5,73 Sonstige Organik 4,3 3,41 4,8 4,73 3,7 3,73 4,4 4,01 Organik gesamt 52,9 42,04 42,1 41,68 48,2 48,90 47,2 42,67 Sonstige Fe-Metalle 0,3 0,25 0,4 0,39 0,5 0,52 0,4 0,34 Sonstige NE-Metalle 0,3 0,24 0,3 0,35 0,1 0,12 0,3 0,27 PPK-Druckerzeugnisse u. Admin.papiere 3,3 2,63 4,2 4,18 0,8 0,81 3,4 3,09 Sonstige PPK 0,7 0,54 0,4 0,38 0,1 0,10 0,5 0,42 Hohlglas 0,6 0,51 0,3 0,35 0,3 0,35 0,5 0,42 Sonstige Kunststoffe 4,0 3,20 3,9 3,84 1,7 1,75 3,7 3,31 Bekleidungstextilien 2,0 1,55 1,3 1,30 1,0 0,98 1,5 1,38 Schuhe 0,7 0,54 0,6 0,56 0,8 0,82 0,6 0,58 Elektronikschrott 0,4 0,32 0,5 0,47 0,4 0,43 0,4 0,40 Kork 0,0 0,01 0,6 0,57 0,0 0,01 0,3 0,25 Sonstige Wertstoffe gesamt 12,3 9,79 12,5 12,39 5,7 5,89 11,6 10,46 Batterien 0,1 0,07 0,1 0,06 0,0 0,02 0,1 0,06 Akkumulatoren 0,0 0,00 0,0 0,00 0,0 0,00 0,0 0,00 Altmedikamente 0,2 0,12 0,1 0,07 0,0 0,03 0,1 0,09 Altchemikalien 0,3 0,20 0,1 0,07 0,1 0,05 0,1 0,13 Altölhaltige Materialien 0,0 0,00 0,0 0,00 0,0 0,00 0,0 0,00 Sonstige Problemabfälle 0,0 0,00 0,1 0,06 0,0 0,00 0,0 0,03 Problemabfälle gesamt 0,6 0,39 0,4 0,26 0,1 0,10 0,3 0,31 Sonstige Gläser 0,7 0,52 0,3 0,27 0,2 0,22 0,4 0,38 Sonstige Hölzer 0,9 0,68 1,2 1,14 0,6 0,61 1,0 0,87 Sonstige Textilien 1,9 1,48 1,8 1,79 1,4 1,38 1,8 1,60 Keramik 0,4 0,30 0,5 0,51 1,3 1,36 0,6 0,51 Porzellan 0,3 0,28 0,4 0,44 0,5 0,45 0,4 0,37 Sonstige Mineralstoffe 1,0 0,79 2,1 2,06 3,5 3,52 1,8 1,64 Verbund-Möbel 0,2 0,20 0,0 0,04 0,0 0,00 0,1 0,11 Fahrzeugteile 0,1 0,10 0,0 0,01 0,0 0,05 0,1 0,05 Sonstige Verbunde 0,6 0,45 0,3 0,30 0,3 0,31 0,4 0,37 Leder 0,1 0,11 0,1 0,09 0,1 0,06 0,1 0,09 Gummi 0,1 0,06 0,1 0,11 0,2 0,16 0,1 0,09 Hygieneprodukte 6,1 4,87 6,9 6,82 3,6 3,62 6,1 5,56 Sonstiger Rest 4,6 3,68 1,5 1,54 2,5 2,57 2,9 2,64 Fraktion mm 7,0 5,52 4,5 4,46 6,1 6,16 5,7 5,14 Fraktion < 10 mm 12,4 9,82 8,7 8,66 17,3 17,52 11,3 10,20 Restabfälle gesamt 36,4 28,86 28,4 28,24 37,6 37,99 32,8 29,62 Gesamt 126,0 100,00 100,9 100,00 98,5 100,00 110,7 100,00 Tabelle 18: Restabfallmenge und -zusammensetzung nach Fraktionen und homogenen Abfallgruppen differenziert nach Siedlungsstrukturgebieten und Stadt Leipzig gesamt Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 69
70 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Spezifische Restabfallmengen nach Abfallgruppen - Strukturgebiete und Stadt Leipzig, gesamt - (A) Großw ohnanlagen, 1.1 m³ MGB 23,8 52,9 12,3 0,6 36,4 126,0 (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 17,5 42,1 12,5 0,4 28,4 100,9 (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l l MGB 6,9 48,2 5,70,1 37,6 98,5 Stadt Leipzig gesamt 18,8 47,2 11,6 0,3 32,8 110,7 0,0 50,0 100,0 150,0 kg/(ew x a) Verpackungen Organik Sonstige Wertstoffe Problemabfälle Restabfälle Abbildung 19: Spezifische Restabfallmengen der Strukturgebiete und der Stadt Leipzig gesamt nach homogenen Abfallgruppen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 70
71 Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Restabfallzusammensetzung nach Abfallgruppen - Strukturgebiete und Stadt Leipzig, gesamt - (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 18,9 42,0 9,8 0,4 28,9 (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 17,4 41,7 12,4 0,3 28,2 (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l l MGB 7,1 48,9 5,9 0,1 38,0 Stadt Leipzig gesamt 16,9 42,7 10,5 0,3 29,6 0,0% 2 0,0% 40,0% 60,0% 80,0% 100,0% Verpackungen Organik Sonstige Wertstoffe Problemabfälle Restabfälle Abbildung 20: Restabfallzusammensetzung der Strukturgebiete und der Stadt Leipzig gesamt nach homogenen Abfallgruppen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 71
72 Wie Tabelle 18 und die beiden vorstehenden Abbildungen ausweisen, bestehen sowohl hinsichtlich des spezifischen als auch des relativen Aufkommens der verschiedenen Abfallgruppen in den drei untersuchten Strukturgebieten durchaus Unterschiede. Dies trifft nicht nur auf die verwertbaren Abfälle (Verpackungen / Organik / Sonstige Wertstoffe) zu, sondern auch auf deren Komplementärwerte, nämlich die spezifischen Restabfallmengen und -anteile. Erstgenannte bewegen sich in einer Spannbreite von 28,4 kg/(ew x a) [(B) Mehrfamilienhäuser] bis 37,6 kg/(ew x a) [(C) 1-2 Familienhäuser]. Das Resultat für die Großwohnanlagen entspricht mit 36,4 kg/(ew x a) nahezu dem der 1-2 Familienhausbebauung. Relativ gesehen reicht die Ergebnisspanne, deren Eckpunkte wiederum von der Mehrfamilienhausbebauung und den 1-2 Familienhäusern gebildet werden, von 28,2 % [(B)] bis 38,0 % [(C)] Restabfallanteil. Unter diesem Blickwinkel unterscheidet sich das Analyseresultat für die Großwohnanlagen in Anbetracht von 28,9 % vergleichsweise wenig von den Mehrfamilienhäusern. Bezüglich der spezifischen Abfallmengen lassen sich differenziert nach den homogenen Abfallgruppen nachstehende Spannbreiten im Restabfall der drei untersuchten Siedlungsstrukturgebiete feststellen, wobei die Zuordnung der Einzelfraktionen zu den verschiedenen Abfallgruppen der Tabelle 18 entnommen werden kann: Verpackungen 6,9 kg/(ew x a) [(C)] - 23,8 kg/(ew x a) [(A)] Organik 42,1 kg/(ew x a) [(B)] - 52,9 kg/(ew x a) [(A)] Sonst. Wertstoffe 5,7 kg/(ew x a) [(C)] - 12,5 kg/(ew x a) [(B)] Problemabfälle 0,1 kg/(ew x a) [(C)] - 0,6 kg/(ew x a) [(A)] Restabfälle 28,4 kg/(ew x a) [(B)] - 37,6 kg/(ew x a) [(C)] In relativer Hinsicht bewegen sich die verschiedenen Potenziale im Restabfall der drei Siedlungsstrukturgebiete in folgenden Spannbreiten: Verpackungen 7,1 % [(C)] - 18,9 % [(A)] Organik 41,7 % [(B)] - 48,9 % [(C)] Sonst. Wertstoffe 5,9 % [(C)] - 12,4 % [(B)] Problemabfälle 0,1 % [(C)] - 0,4 % [(A)] Restabfälle 28,2 % [(B)] - 38,0 % [(C)] Aus vorstehender Betrachtung lässt sich erkennen, dass sich die aktuelle Befrachtung des Restabfalls mit verwertbaren Abfallbestandteilen in den drei unterschiedenen Siedlungsstrukturgebieten in spezifischer Hinsicht überwiegend gravierend insbesondere (mit Ausnahme der Organik) betreffend die 1-2 Familienhäuser einerseits sowie die Großwohnanlagen und Mehrfamilienhäuser auf der anderen Seite voneinander unterscheidet. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 72
73 Eine Addition der Abfallgruppen Verpackungen, Organik und Sonstige Wertstoffe führt konkret zu folgendem Resultat in spezifischer und relativer Hinsicht: (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 89,0 kg/(ew x a) 70,7 % 1) (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 72,1 kg/(ew x a) 71,5 % (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 60,8 kg/(ew x a) 61,8 % Während sich das Ergebnis für die Großwohnanlagen in einer häufig zu beobachtenden recht hohen Größenordnung bewegt, ist das entsprechende Resultat insbesondere für die Mehrfamilienhausbebauung auf einem allerdings deutlich niedrigeren Niveau liegend als ebenfalls empirisch häufig zu beobachten einzuordnen. Ähnliches gilt auf einem noch einmal niedrigeren Level für den Strukturtyp 1-2 Familienhäuser. Als Positivum ist insbesondere im Hinblick auf die 1-2 Familienhausbebauung festzustellen, dass der Eintrag von Problemabfällen in den Restabfall mit 0,1 bis 0,6 kg/(ew x a), entsprechend 0,1 % bis 0,4 % der gesamten Restabfallmenge extrem [(C)] bzw. sehr niedrig ausfällt. Bezogen auf das gesamte Stadtgebiet Leipzig setzt sich der Restabfall aus privaten Haushaltungen differenziert nach homogenen Abfallgruppen gemäß den Resultaten der Restabfallanalyse 2013 wie folgt zusammen: Restabfallzusammensetzung 2013 Stadt Leipzig Abfallgruppe t/a kg/(ew x a) % Verpackungen ,8 16,9 Organik ,2 42,7 Sonstige Wertstoffe ,6 10,5 Problemabfälle 182 0,3 0,3 Restabfälle ,8 29,6 Tabelle 19: Restabfallzusammensetzung Stadt Leipzig nach homogenen Abfallgruppen (absolut/spezifisch/relativ) Die größte Abfallmenge entfällt gemäß dem Resultat der aktuellen Abfallanalyse mit 42,7 % Restabfallanteil [ 47,2 kg/(ew x a)] auf die Abfallgruppe Organik, was im Zuge von Restabfalluntersuchungen überwiegend der Fall ist, selbst wenn im Entsorgungsgebiet die Biotonne so wie auch im Stadtgebiet Leipzig flächendeckend eingeführt ist. Eine sehr deutliche Dominanz (77,3 %) kommt dabei mit 36,5 kg/(ew x a) der Fraktion Küchenabfälle zu. Die Gartenabfälle erreichen mit 6,3 kg/(ew x a) [ 13,4 %] ein relativ niedriges Aufkommen, während die Sonstige Organik mit 4,4 kg/(ew x a) [ 9,3 %] im Vergleich zu nicht wenigen anderen Entsorgungsgebieten von leicht überdurchschnittlicher Bedeutung ist. 1) Anteil an der gesamt Restabfallmenge des Strukturgebietes. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 73
74 Mit deutlichem Abstand auf die Organik (- 30,6 %) folgt die Gruppe der Restabfälle, deren spezifisches Aufkommen 32,8 kg/(ew x a) beträgt. Nach zahlreichen (mehr als 150) Hausmüllund anderen Siedlungsabfallanalysen, die von SHC bisher durchgeführt wurden, ist das Restabfallpotenzial im sog. Hausmüll in aller Regel bei ca. 35 kg/(ew x a) angesiedelt. In Anbetracht dieser empirisch gesicherten Erkenntnis liegt damit das Aufkommen sog. echter Restabfälle in der Stadt Leipzig mit genannten rd. 33 kg/(ew x a) fast exakt bei diesem Wert und damit sehr niedrig. Dominant sind in dieser Gruppe, die sich aus einer Vielzahl (15) von Einzelfraktionen zusammensetzt, die Fraktionen Feinmüll [11,3 kg/(ew x a)], Hygieneprodukte [6,1 kg/(ew x a)] und Mittelmüll [5,7 kg/(ew x a)]. Deren Anteil an der Abfallgruppe Restabfälle beträgt addiert 70,4 % [ 23,1 kg/(ew x a)], so dass den restlichen 12 Fraktionen eine nur sehr nachgeordnete Relevanz zukommt. Die aus neun Einzelfraktionen bestehende Abfallgruppe Verpackungen erreicht ein Aufkommen von 18,8 kg/(ew x a). Dies entspricht einem Anteil in Höhe von 16,9 % an der Restabfallmenge aus privaten Haushaltungen in der Stadt Leipzig. Bestimmend innerhalb dieser Gruppe zeigen sich die (Einweg-)Glas-Verpackungen mit einer spezifischen Menge in Höhe von 7,4 kg/(ew x a). Dahinter folgen die Kunststoff-Verpackungen mit 5,3 kg/(ew x a), wobei gerade dieser Wert als relativ hoch einzuordnen ist. Auf die Abfallgruppe Sonstige Wertstoffe, die insgesamt zehn Fraktionen umfasst, entfallen 10,5 % des Restabfallaufkommens im Stadtgebiet [ 11,6 kg/(ew x a)], wobei hier die Fraktionen Sonstige Kunststoffe mit 3,7 kg/(ew x a) sowie PPK-Druckerzeugnisse und Administrationspapiere mit 3,4 kg/(ew x a) eindeutig hervorzuheben sind. Äußerst niedrig fällt schließlich die Problemabfallfracht im Restabfall mit 0,3 kg/(ew x a), entsprechend 0,3 % Restabfallanteil aus. Diese stellt nach allen Erfahrungen praktisch die Untergrenze des Machbaren dar, was insofern hohe Anerkennung verdient. Nachstehend ist das Hochrechnungsergebnis der Restabfallanalyse 2013 in der Stadt Leipzig im Hinblick auf die Zusammensetzung des Restabfalls nach homogenen Abfallgruppen noch einmal in graphischer Form dargestellt. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 74
75 Verpackungen 18,8 Organik 47,2 Sonst. Wertstoffe 11,6 Problemabfälle 0,3 Restabfälle 32,8 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 kg / ( EW x a) Verpackungen Organik Sonst. Wertstoffe Problemabfälle Restabfälle Abbildung 21: Restabfallzusammensetzung Stadt Leipzig nach homogenen Abfallgruppen 6.3 Recycling- und Problemabfallentfrachtungspotenziale im Restabfall Die näherungsweise Ableitung der derzeit größenordnungsmäßig noch im Restabfall der Stadt Leipzig befindlichen Verwertungspotenziale innerhalb der drei untersuchten Siedlungsstrukturtypen und für das gesamte Stadtgebiet wird schrittweise wie folgt vorgenommen: (1) Benennung von Zielwerten, die auf Basis einer Vielzahl von Siedlungsabfallanalysen empirisch gewonnen wurden und die die nach allen Erfahrungen maximal mögliche Entfrachtung des Restabfalls von verwertbaren Abfallbestandteilen angeben. Die Zielwerte für die verschiedenen Fraktionen (s. Tabelle 20 / rechte Spalte) beziffern damit die Wertstoff-Grundlast im Restabfall, die in aller Regel maximal erreicht, aber abgesehen von Einzelfällen nicht unterschritten wird. (2) Lokalisierung von Verwertungspotenzialen im Restabfall, indem die aktuellen Resultate der Abfallanalyse 2013 im Hinblick auf das Aufkommen verwertbarer Abfallbestandteile im Restabfall jedes Strukturtyps mit den für die einzelnen Fraktionen angegebenen Zielwerten abgeglichen werden. Sofern die spezifische Masse einer Fraktion im Restabfall den für diese benannten Zielwert übersteigt, wird von einem noch realistisch erschließbaren Wertstoffpotenzial ausgegangen (s. Tabelle 20 / gelb, braun und grün unterlegte Zeilen). (3) Die spezifischen Massen der bestehenden Verwertungspotenziale 1), die nach aller Erfahrung maximal und auf mittlere Sicht noch realistisch erschließbar sein sollten, ergeben sich größenordnungsmäßig aus der Differenz zwischen der noch im Restabfall vorhandenen Abfallmasse der gem. (2) lokalisierten Fraktionen und dem für die jeweilige Fraktion benannten Zielwert. Die entsprechenden Massen werden dabei sowohl spezifisch [ kg/(ew x a)] als auch absolut [ t/a] für jedes Strukturgebiet sowie die gesamte Stadt Leipzig ausgewiesen (s. Tabelle 21). 1) In der folgenden Übersicht finden sich diese jeweils farbig unterlegt. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 75
76 Schrittweise vorgehend führt diese Methodik zunächst zu nachfolgender Tabelle: Siedlungsstrukturgebiet (A) Großwohnanlagen (B) Mehrfamilienhäuser (C) 1-2 Familienhäuser Zielwerte Abfallgruppen / Fraktionen kg/(ew x a) kg/(ew x a) kg/(ew x a) kg/(ew x a) Verpackungen Fe-Verpackungen 1,0 1) 0,9 0,2 ca. 2 NE-Verpackungen 0,6 0,7 0,3 ca. 1 PPK-Verpackungen 4,6 2,7 0,8 ca. 4 Glas-Verpackungen 9,3 7,1 1) 3,1 ca. 7 Kunststoff-Verpackungen 6,9 4,9 1) 1,7 ca. 4 Holz-Verpackungen 0,0 0,1 0,0 ca. 0,5 Verbund-Verpackungen 1,4 1,1 0,8 ca. 2 Verpackungen gesamt 16,2-1) - 2) ca. 22 Organik Küchenabfälle 38,6 34,9 35,1 ca. 25 3) Gartenabfälle 10,0 2,4 9,4 ca. 8 Sonstige Organik 4,3 1) 4,8 1) 3,7 ca. 4 Organik gesamt 48,6 34,9 44,5 ca. 37 Sonstige Wertstoffe Sonstige Fe-Metalle 0,3 0,4 0,5 ca. 2 Sonstige NE-Metalle 0,3 0,3 0,1 ca. 1 PPK-Druckerz. u. Admin.papiere 3,3 4,2 1) 0,8 ca. 4 Sonstige PPK 0,7 0,4 0,1 ca. 2 Hohlglas 0,6 0,3 0,3 ca. 1 Sonstige Kunststoffe 4,0 3,9 1,7 ca. 4 Bekleidungstextilien 2,0 1,3 1,0 ca. 2 Schuhe 0,7 0,6 0,8 ca. 1 Elektronikschrott 0,4 0,5 0,4 ca. 2 Kork 0,0 0,6 1) 0,0 ca. 0,5 Sonstige Wertstoffe gesamt - 2) - 2) - 2) ca. 20 Summe 64,8 34,9 44,5 ca. 79 Tabelle 20: Hinweise 4) auf Verwertungspotenziale im Restabfall der Siedlungsstrukturgebiete Gemäß vorstehender Tabelle finden sich in allen drei Siedlungsstrukturgebieten in der Stadt Leipzig noch Hinweise auf aktuell bestehende Verwertungspotenziale im Restabfall. Die größten Verwertungspotenziale lassen sich im Bereich der Abfallgruppe Organik lokalisieren, wobei sämtliche Strukturgebiete davon betroffen sind. Fraktionsspezifisch bezieht sich dies durchgängig auf die Küchenabfälle, während im Hinblick auf die Fraktion Gartenabfall die 1-2 Familienhäuser und die Großwohnanlagen aktuell noch Verwertungsreserven im Restabfall aufweisen. 1) Lediglich marginales Verwertungspotenzial vorhanden. 2) Kein Verwertungspotenzial vorhanden. 3) In Großwohnanlagen ohne individuelle Abfallgebührenberechnung (= fehlender Gebührenanreiz) ca. 35 kg/(ew x a). In Mehrfamilienhäusern ca. 30 kg/(ew x a). 4) Es ist unbedingt zu beachten, dass die farbig unterlegten Werte lediglich als Hinweise auf bestehende Verwertungspotenziale im Restabfall zu verstehen sind, keinesfalls jedoch deren konkrete Höhe bezeichnen (Details s. Tabelle 21). Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 76
77 Im Bereich der Abfallgruppe Verpackungen sollte sich der Restabfall lediglich im Strukturgebiet Großwohnanlagen gegenüber dem Ist-Stand künftig noch weiter reduzieren lassen. Tabelle 20 lässt sich entnehmen, dass Minderungspotenziale bei den Glas- sowie den Kunststoffverpackungen bestehen. Im Gegensatz dazu ist der in den Siedlungsstrukturtypen (B) Mehrfamilienhausbebauung und (C) 1-2 Familienhäuser aktuell anfallende Restabfall im nach allen Erfahrungen größtmöglichen Umfang von verwertbaren Bestandteilen befreit, so dass die in Tabelle 20 in dieser Hinsicht ausgewiesenen spezifischen Abfallmassen als Residualmengen zu verstehen sind. Letzteres gilt für alle drei Strukturgebiete im Hinblick auf die Befrachtung des Restabfalls mit Abfallfraktionen, die der Abfallgruppe Sonstige Wertstoffe zuzuordnen sind. Hier bestehen erfahrungsgemäß keine realistisch erschließbaren Verwertungspotenziale mehr. Ausdrücklich sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich bei den in Tabelle 20 farbig unterlegten Werten lediglich um theoretische Recyclingpotenziale im Restabfall handelt, die das bringt der Terminus theoretisch zum Ausdruck und sollte beachtet werden regelmäßig auch nicht annähernd zu 100 % und damit vollständig ausschöpfbar sein werden (sapienti sat 1) ). Erst aus der Differenz von mittelfristig realistisch maximal erreichbaren Zielwerten (Tabelle 20 / Spalte rechts) und dem aktuellen Aufkommen der verschiedenen Fraktionen im Restabfall lässt sich das tatsächlich bestehende und auf mittlere Sicht maximal noch erschließbare Verwertungspotenzial in den untersuchten Strukturgebieten sowie im Stadtgebiet Leipzig insgesamt größenordnungsmäßig wie in der nachfolgenden Tabelle 21 dargestellt abschätzen. 1) Genug für den Verständigen. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 77
78 Siedlungsstrukturgebiet (A) Großwohnanlagen (B) Mehrfamilienhäuser (C) 1-2 Familienhäuser (A) (C) Stadt Leipzig Abfallgruppe kg/(ew x a) t/a % kg/(ew x a) t/a % kg/(ew x a) t/a % kg/(ew x a) t/a % Verpackungen 5, ,8 1) 0,0 0 ±0 0,0 0 ±0 2, ,2 1) Organik 5, ,6 1) 4, ,6 1) 11, ,8 1) 6, ,7 1) Sonstige Wertstoffe 0,0 0 ±0 0,0 0 ±0 0,0 0 ±0 0,0 0 ±0 Summe 10, ,6 2) 4, ,9 2) 11, ,7 2) 8, ,3 2) Tabelle 21: Maximal erschließbare Potenziale zur mittelfristigen Restabfallverringerung in der Stadt Leipzig Bezogen auf das gesamte Stadtgebiet zeigt sich, dass das aktuelle Restabfallaufkommen in Höhe von ca t/a 3) auf mittlere Sicht noch um maximal ca t/a auf rund t/a verringert werden kann. Dies entspricht einer Abnahme um knapp über 7 %. Die abfallgruppenspezifischen Reduktionsraten unterscheiden sich dabei durchaus voneinander. Bei den Verpackungen beträgt das Minderungspotenzial ca. 11 %. Die nativ-organischen Bestandteile im Restabfall lassen sich noch um rd. 13 % verringern. Bei den sonstigen Wertstoffen besteht im Gegensatz dazu keinerlei Verringerungspotenzial mehr. Bei vollständiger Ausschöpfung dieser realistisch noch bestehenden Recyclingpotenziale würde die spezifische Restabfallmenge (aus privaten Haushaltungen!) auf mittlere Sicht unter sonst gleichen Bedingungen (ceteris paribus) d.h. insbesondere näherungsweise Konstanz der Einwohnerzahl von derzeit knapp 111 kg/(ew x a) auf etwa 103 kg/(ew x a) sinken. Differenziert nach Abfallgruppen und Siedlungsstrukturgebieten stellt sich das mittelfristig maximal erschließbare Potenzial zur Verringerung des Restabfallaufkommens seiner Höhe und Struktur nach in der Stadt Leipzig wie folgt dar: Verpackungen t/a 25,7 % Organik t/a 74,3 % Sonstige Wertstoffe 0 t/a 0,0 % Großwohnanlagen t/a 53,5 % Mehrfam.häuser t/a 28,3 % 1-2 Familienhäuser 800 t/a 18,2 % 1) Die Verringerungsrate errechnet sich aus dem Verhältnis zwischen Recyclingpotenzial und Gesamtaufkommen der entsprechenden Abfallgruppe in dem betreffenden Gebiet. 2) Die Verringerungsrate errechnet sich aus dem Verhältnis zwischen Recyclingpotenzial und Restabfallaufkommen des entsprechenden Strukturgebietes 3) Nur aus privaten Haushaltungen (also ohne Geschäftsmüll). Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 78
79 An diesen Strukturkennzahlen lässt sich unschwer erkennen, dass sich die derzeit in der Stadt anfallende Restabfallmenge zum ganz überwiegenden Teil (rd. 74 %) noch durch eine Verringerung der Bioabfallfracht reduzieren lässt. Absolut betrachtet sind dabei die Mehrfamilienhäuser [ca t/a / s. Tabelle 21] und die Großwohnanlagen [ca t/a / s. Tabelle 21] von prioritärer Bedeutung. In Anbetracht der vergleichsweise hohen Einwohneranteile dieser beiden Strukturtypen lt. der eingangs benannten Daten zur Siedlungsstruktur der Stadt Leipzig leben rd. 47 % der Bewohner der Stadt in Mehrfamilienhäusern und rd. 40 % in Großwohnanlagen belaufen sich deren spezifische nativ-organische Verminderungspotenziale im Restabfall allerdings nur auf 4,9 kg/(ew x a) [(B)] bzw. 5,6 kg/(ew x a) [(A)], während dieses im Bereich der 1-2 Familienhäuser trotz eines deutlich geringeren absoluten biogenen Recyclingpotenzials von 800 t/a mit rd. 11,5 kg/(ew x a) etwa doppelt so hoch zu veranschlagen ist. Eine Aufsplittung des gesamten Restabfallverminderungspotenzials in Höhe von rd t/a nach Siedlungsstrukturtypen führt wie oben bereits angeführt zu folgendem Bild: (A) Großwohnanlagen t/a 53,5 % (B) Mehrfamilienhäuser t/a 28,3 % (C) 1-2 Familienhäuser 800 t/a 18,2 % Es zeigt sich, dass unter dem Aspekt der weiteren Rückführung der Restabfallmengen aus privaten Haushaltungen in der Stadt Leipzig den Großwohnanlagen mit über 50 % des gesamten Minderungspotenzials die größte Bedeutung zukommt. Dahinter folgen mit rd. 28 % die Mehrfamilienhäuser. Der Strukturtyp (C) und damit der Bereich der 1-2 Familienhausbebauung kann näherungsweise noch mit ca. 18 % zur Restabfallverminderung im Stadtgebiet beitragen. Allen drei Siedlungsstrukturtypen schließlich ist gemein, dass das Sonstige Wertstoffaufkommen im Restabfall aktuell auf einem nach allen Erfahrungen nicht mehr unterschreitbaren Niveau angesiedelt ist und damit weitere Reduzierungen künftig kaum mehr möglich sein werden. Gleiches gilt für die Strukturgebiete (B) Mehrfamilienhäuser und (C) 1-2 Familienhäuser im Hinblick auf das Aufkommen von Verpackungen im Restabfall. Im Gegensatz dazu bestehen im (A)-Gebiet Großwohnanlagen noch Minderungspotenziale bei den Verpackungsmengen im Restabfall. Der Größenordnung nach betragen diese gut t/a, respektive ca. 5 kg/(ew x a). Im Hinblick auf das im Restabfall der drei Siedlungsstrukturgebiete aktuell bestehende Problemabfallaufkommen sind folgende Ergebnisse der Restabfallanalyse 2013 zusammenfassend festzuhalten: Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 79
80 Problemabfallaufkommen im Restabfall 2013 Stadt Leipzig - Differenzierung nach Siedlungsstrukturtypen - (A) Großwohnanlagen 0,6 kg/(ew x a) 111 t/a 0,4 % 1) (B) Mehrfamilienhäuser 0,4 kg/(ew x a) 63 t/a 0,3 % (C) 1-2 Familienhäuser 0,1 kg/(ew x a) 6 t/a 0,1 % Stadt Leipzig 0,3 kg/(ew x a) 182 t/a 2) 0,3 % Tabelle 22: Problemabfallaufkommen im Restabfall der Stadt Leipzig und in den Strukturgebieten Nach allgemeinen Erfahrungen geht man mittlerweile von einer gut funktionierenden Entfrachtung des Restabfalls von Problemabfällen in einem Entsorgungsgebiet aus, wenn deren Masse im Restabfall bei etwa 1,0 kg/(ew x a) liegt. Insofern können die Resultate der aktuellen Restabfallanalyse für die Siedlungsstrukturgebiete (A) Großwohnanlagen und insbesondere (B) Mehrfamilienhäuser als sehr gut gelten. Das Ergebnis für die 1-2 Familienhäuser ist sogar als vorbildlich einzuordnen. Letzteres gilt damit mit nur geringen Abstrichen auch im Hinblick auf das Ergebnis für das gesamte Stadtgebiet Leipzig. 7 Beurteilung der Restabfallentfrachtung von verwertbaren Abfallbestandteilen und von Problemabfällen Eine Beurteilung der Effizienz der Entfrachtung des Restabfalls von verwertbaren Bestandteilen und damit des Niveaus der Wertstofferfassung in der Stadt Leipzig kann am aussagekräftigsten anhand eines Vergleiches der getrennt erfassten und der noch im Restabfall befindlichen verwertbaren Abfallfraktionen erfolgen. Vergleicht man hierzu die Wertstofferfassungsmengen 2012 im Stadtgebiet mit den Ergebnissen der aktuellen Restabfallanalyse, so zeigt sich folgendes Resultat: Abfallart Getrennte Erfassung Aufkommen im Restabfall Abfallpotenzial Getrennte 2012 lt. RAA 2013 Erfassung t/a kg/(ew x a) t/a kg/(ew x a) t/a kg/(ew x a) % PPK , , ,4 86,7 LVP 3) , , ,6 76,6 Glas , , ,3 73,7 Bioabfall , , ,0 55,9 Summe , , ,3 69,3 Tabelle 23: Getrennterfassung, Aufkommen im Restabfall und Potenzial verwertbarer Abfälle in der Stadt Leipzig 1) 2) 3) Der genannte Prozentsatz gibt den Anteil der Fraktion Problemabfälle am gesamten Restabfallaufkommen des jeweiligen (Struktur-)Gebietes an. Rundungsdifferenz um 2 t/a. Einschließlich stoffgleicher Nichtverpackungen. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 80
81 Graphisch aufbereitet stellen sich die vorstehend genannten Ergebnisse wie folgt dar: PPK 0,0 7,1 46,3 53,4 LVP 1,2 12,3 40,3 52,6 Glas 0,9 8,0 22,3 30,3 Bioabfall 6,0 47,2 59,8 107,0 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 kg/(ew x a) Potenzial Getrennte Erfassung Restabfall Recyclingpotenzial Abbildung 22: Getrennterfassung, Aufkommen im Restabfall und Potenzial verwertbarer Abfälle in der Stadt Leipzig (Spezifische Werte) PPK LVP Glas Bioabfall t/a Potenzial Getrennte Erfassung Restabfall Recyclingpotenzial Abbildung 23: Getrennterfassung, Aufkommen im Restabfall und Potenzial verwertbarer Abfälle in der Stadt Leipzig (Absolute Werte) Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 81
82 Wie sich Tabelle 23 sowie den Abbildungen 22 und 23 entnehmen lässt, stellen die Bioabfälle mit ca. 107 kg/(ew x a), entsprechend rd t/a das größte Wertstoffpotenzial im Restabfall in der Stadt Leipzig dar. In Anbetracht der oben abgeleiteten und analysierten Befrachtung des Restabfalls mit kompostierbaren Stoffen fließen rd. 56 % dieses Aufkommens via Erfassung über die Biotonne sowie die Getrenntsammlung von Gartenabfällen (Grünschnitt) in die Abfallverwertung. Die restlichen ca. 44 % dieser Stoffgruppe werden damit über die Restabfallbehälter in der MBA Cröbern entsorgt. Das PPK-Aufkommen, das sich für das Stadtgebiet nach den Resultaten der aktuellen Restabfallanalyse mit ca. 53 kg/(ew x a) [ ca t/a] abschätzen lässt, folgt diesem bereits mit weitem Abstand (50 %). Hiervon wird der weit überwiegende Anteil (86,7 % t/a) der stofflichen Verwertung zugeführt. Eine vergleichsweise äußerst geringe Differenz besteht zwischen dem PPK-Aufkommen und dem LVP-Potenzial, das für das Stadtgebiet mit ca t/a zu veranschlagen ist. Spezifisch gesehen entspricht dies einem Aufkommen in Höhe von rd. 53 kg/(ew x a). Bei Beurteilung dieses Wertes sollte allerdings nicht außer Acht bleiben, dass das getrennt erfasste LVP- Sammelgemisch regelmäßig in größerem Umfang durchaus normal sind nach zahlreichen SHC-Untersuchungen Störstoffquoten in der Größenordnung von zumeist ca. 30 Masse-% bis 40 Masse-% artfremde Bestandteile (andere Wertstoffe sowie Bio- und Restabfälle) enthält. Insofern ist ohne das Vorliegen einer im Entsorgungsgebiet durchgeführten detaillierten LVP-Analyse generell keine tatsächlich belastbare Aussage im Hinblick auf das vorhandene LVP-Potenzial sowie die stoffspezifische Getrennterfassungsquote möglich. Das Glaspotenzial, das sich bundesweit seit mehreren Jahren aufgrund verschiedener Faktoren [u.a. Einwegpfand / Substitution von Glas- durch Kunststoffverpackungen (insbesondere bei Flaschen)] rückläufig entwickelt, erreicht in der Stadt Leipzig t/a, woraus sich ein spezifisches Aufkommen von knapp über 33 kg/(ew x a) errechnet. Im Hinblick auf die Getrennterfassungsquoten der verschiedenen Abfallarten reicht die Spannbreite von 55,9 % (Bioabfall) bis 86,7 % bei Papier/Pappe/Kartonagen (PPK). Die Quote für Glas kann mit rd. 74 % als hoch, die für PPK sogar als extrem hoch gelten. Gerade letztgenannte ist damit als ausgesprochen positiv zu bewerten. Hinsichtlich der getrennten LVP-Erfassung lautet die rein rechnerische Quote auf 76,6 %. In Anbetracht obiger Ausführungen ist dieses Resultat jedoch nicht belastbar, so dass eine Wertung nicht abgegeben werden kann. Mit deutlichem Abstand am niedrigsten fällt die Getrennterfassungsquote mit 55,9 % bei den Bioabfällen aus. Dieses Ergebnis korrespondiert mit der Feststellung, dass sich in diesem Bereich noch das größte Verwertungspotenzial im Restabfall befindet. Bei vollständiger Ausschöpfung desselben lt. SHC-Berechnungen ist dieses mit knapp t/a zu veranschlagen würde sich die Getrennterfassungsquote in diesem Bereich nachhaltig auf ca. 62 % erhöhen, was wiederum als gutes Ergebnis einzustufen wäre. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 82
83 Abschließend sei noch kurz auf die Belastung des Restabfalls mit Problemabfällen in der Stadt Leipzig eingegangen. Aus der Addition von (im Jahr 2012) getrennt erfasster (351 t) und im Restabfall im Rahmen der Abfallanalyse 2013 vorgefundener Masse an Problemabfällen (182 t) resultiert ein Aufkommen in Höhe von 533 t/a. Dies entspricht einem spezifischen Aufkommen von 1,0 kg/(ew x a), welches in Anbetracht gängiger Werte in der Größenordnung von ca. 1,5 kg/(ew x a) wenigstens jedoch rd. 1 kg/(ew x a) als vergleichsweise niedrig und damit positiv einzustufen ist. Aus genannten Daten errechnet sich eine ausgesprochen hohe Getrennterfassungsquote von fast 66 %. In Anbetracht der aktuellen Problemabfallfracht im Restabfall in Höhe von vorbildlich geringen 0,3 kg/(ew x a) wird sich diese Quote künftig mit hoher Sicherheit kaum mehr weiter steigern lassen. 8 Vergleich der Restabfallanalyseergebnisse 2013 und 2010 Nachstehend werden die im Rahmen der aktuellen Restabfallanalyse für die Stadt Leipzig ermittelten Ergebnisse mit denen der letztmalig im Jahr 2010 ebenfalls von SHC durchgeführten Abfallanalyse verglichen. Dieser Vergleich gestattet eine Analyse der Entwicklung, die die Abfallwirtschaft in Bezug auf Höhe und Zusammensetzung des Restabfalls im Entsorgungsgebiet der Stadt Leipzig in den letzten drei Jahren genommen hat. Hingewiesen sei dabei darauf, dass im Zuge der 2010 durchgeführten Abfallanalyse der im Restabfall enthaltene Mittelmüll wie es seinerzeit noch gängige Praxis war gemäß dessen Zusammensetzung, die im Rahmen der Nachsortierung ermittelt wurde, den entsprechenden Grobmüllfraktionen zugeordnet (= Addition der Resultate der Mittelmüllnachsortierung) wurde. Mittlerweile wird dieses Vorgehen insbesondere auch aufgrund der Tatsache, dass Mittelmüllnachsortierungen (nicht zuletzt aus finanziellen Gründen) bei Hausmülluntersuchungen häufig nicht mehr durchgeführt werden nicht mehr praktiziert, um die Resultate von in unterschiedlichen Entsorgungsgebieten durchgeführten Abfallanalysen sinnvollerweise nach wie vor vergleichen zu können. Insofern kann bei dieser Stoffgruppe/Fraktion ein direkter Vergleich der Ergebnisse der Restabfallanalysen 2013 und 2010 nicht mehr vorgenommen werden. Bei allen anderen Stoffgruppen bzw. Fraktionen ist ein solcher mit gewissen Abstrichen bei den Küchenabfällen, die im Zeitraum 2010 aufgrund der Mittelmüllzuordnung eine deutlichere Erhöhung erfuhren aufgrund der unveränderten Methodik im Vorgehen 1:1 und damit sehr aussagekräftig möglich. Stellt man die Resultate der beiden Abfallanalysen differenziert nach Sortierfraktionen und Stoffgruppen einander tabellarisch gegenüber, so ergibt sich das in Tabelle 24 dargestellte Bild: Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 83
84 Restabfallanalysen 2013 und 2010 Stadt Leipzig Ergebnisvergleich Veränderungen 2013 zu 2010 Fraktionen Stoffgruppen Fraktionen Stoffgruppen Fraktionen Stoffgruppen Stoffgruppe Fraktion kg/(ew x a) % kg/(ew x a) % kg/(ew x a) % kg/(ew x a) % kg/(ew x a) % kg/(ew x a) % 1 Fe-Metalle Fe-Verpackungen 0,9 0,80 1,2 0,98-0,3-25,0 1,3 1,14 1,8 1,45 2 Sonstige Fe-Metalle 0,4 0,34 0,6 0,47-0,2-33,3-0,5-27,8 3 NE-Metalle Aluminium-Verpackungen 0,6 0,54 0,6 0,53 ±0,0 ±0,0 4 Sonstige NE-Verpackungen 0,0 0,01 0,9 0,82 0,2 0,13 1,1 0,95-0,2-100,0-0,2-18,2 5 Sonstige NE-Metalle 0,3 0,27 0,3 0,29 ±0,0 ±0,0 6 Papier/Pappe/ PPK-Verpackungen 3,2 2,91 2,6 2,20 +0,6 +23,1 7 Kartonagen PPK-Druckerz. u. Admin.papiere 3,4 3,09 7,1 6,42 3,6 3,05 7,1 6,03-0,2-5,6 ±0,0 ±0,0 8 Sonstige PPK 0,5 0,42 0,9 0,78-0,4-44,4 9 Glas Glas-Verpackungen (Einweg) 7,4 6,69 8,0 6,80-0,6-7,5 10 Glas-Verpackungen (Mehrweg) 0,1 0,08 0,4 0,31-0,3-75,0 8,4 7,57 9,0 7,62 11 Hohlglas 0,5 0,42 0,5 0,42 ±0,0 ±0,0-0,6-6,7 12 Sonstige Gläser 0,4 0,38 0,1 0,09 +0,3 +300,0 13 Kunststoffe Kunststoff-Verpackungen 5,3 4,76 4,8 4,12 +0,5 +10,4 9,0 8,07 9,0 7,72 14 Sonstige Kunststoffe 3,7 3,31 4,2 3,60-0,5-11,9 ±0,0 ±0,0 15 Organik Küchenabfälle 36,5 32,93 41,9 35,63-5,4-12,9 16 Gartenabfälle 6,3 5,73 47,2 42,67 8,1 6,88 55,6 47,28-1,8-22,2-8,4-15,1 17 Sonstige Organik 4,4 4,01 5,6 4,77-1,2-21,4 18 Holz Holz-Verpackungen 0,1 0,05 0,2 0,17-0,1-50,0 1,1 0,92 1,2 1,03 19 Sonstige Hölzer 1,0 0,87 1,0 0,86 ±0,0 ±0,0-0,1-8,3 20 Textilien Bekleidungstextilien 1,5 1,38 1,8 1,50-0,3-16,7 21 Sonstige Textilien 1,8 1,60 3,9 3,56 1,6 1,40 4,5 3,86 +0,2 +12,5-0,6-13,3 22 Schuhe 0,6 0,58 1,1 0,96-0,5-45,5 23 Mineralstoffe Keramik 0,6 0,51 0,8 0,64-0,2-25,0 24 Porzellan 0,4 0,37 2,8 2,52 0,4 0,36 2,9 2,48 ±0,0 ±0,0-0,1-3,4 25 Sonstige Mineralstoffe 1,8 1,64 1,7 1,48 +0,1 +5,9 26 Verbunde Verbund-Verpackungen 1,2 1,10 1,8 1,50-0,6-33,3 27 Elektronikschrott 0,4 0,40 0,8 0,65-0,4-50,0 28 Verbund-Möbel 0,1 0,11 2,2 2,03 0,2 0,15 3,3 2,72-0,1-50,0-1,1-33,3 29 Fahrzeugteile 0,1 0,05 0,1 0,08 ±0,0 ±0,0 30 Sonstige Verbunde 0,4 0,37 0,4 0,34 ±0,0 ±0,0 31 Problemabfälle Batterien 0,1 0,06 0,1 0,12 ±0,0 ±0,0 32 Akkumulatoren 0,0 0,00 0,0 0,00 ±0,0 ±0,0 33 Altmedikamente 0,1 0,09 0,1 0,05 ±0,0 ±0,0 0,3 0,31 0,3 0,30 34 Altchemikalien 0,1 0,13 0,1 0,09 ±0,0 ±0,0 ±0,0 ±0,0 35 Altölhaltige Materialien 0,0 0,00 0,0 0,00 ±0,0 ±0,0 36 Sonstige Problemabfälle 0,0 0,03 0,0 0,04 ±0,0 ±0,0 37 Anderweitig nicht Leder 0,1 0,09 0,2 0,18-0,1-50,0 38 genannte Stoffe Gummi 0,1 0,09 0,2 0,16-0,1-50,0 39 Kork 0,3 0,25 9,5 8,63 0,1 0,09 10,1 8,64 +0,2 +200,0-0,6-5,9 40 Hygieneprodukte 6,1 5,56 7,2 6,16-1,1-15,3 41 Sonstiger Rest 2,9 2,64 2,4 2,05 +0,5 +20,8 42 Mittelmüll Fraktion mm 5,7 5,14 5,7 5,14 0,0 0,00 0,0 0,00 +5,7 1) - +5,7-43 Feinmüll Fraktion < 10 mm 11,3 10,20 11,3 10,20 11,7 9,92 11,7 9,92-0,4-3,4-0,4-3,4 Summe 110,7 100,00 110,7 100,00 117,6 100,00 117,6 100,00-6,9-5,9-6,9-5,9 Tabelle 24: Vergleich der Resultate der Restabfallanalysen 2013 und 2010 im Entsorgungsgebiet der Stadt Leipzig nach Fraktionen und Stoffgruppen 1) Aufgrund Änderung in der Methodik Zeitvergleich nicht aussagekräftig. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 84
85 Wie Tabelle 24 zeigt, ist die spezifische Restabfallmenge aus privaten Haushaltungen in der Stadt Leipzig im Vergleich der Analyseperioden 2013 und 2010 von 117,6 kg/(ew x a) auf 110,7 kg/(ew x a) sehr deutlich konkret um 5,9 % zurückgegangen. Absolut reduzierte sich die Restabfallmenge in dieser Zeit von rd t/a (2010) auf aktuell rd t/a und damit um ca t/a. Dies entspricht einer relativen Abnahme in Höhe von knapp 3 %. Die Differenz im Hinblick zwischen spezifischem (-5,9 %) und absolutem (-3 %) Rückgang der Restabfallmengen ist auf die Zunahme der Bevölkerungszahl der Stadt im betrachteten Zeitraum zurückzuführen. Während mit Stand Einwohner in Leipzig lebten waren es per Personen. Die absolut betrachtet bedeutsamsten Ab- und Zunahmen der spezifischen Abfallmengen innerhalb des letzten drei Jahre gab es bei den in nachstehender Tabelle dargestellten Fraktionen. Bedeutsamste Veränderungen der spezifischen Abfallmengen 2013 und x δ X Abfallfraktion kg/(ew x a) kg/(ew x a) kg/(ew x a) % Küchenabfälle 36,5 41,9-5,4-12,9 Gartenabfälle 6,3 8,1-1,8-22,2 Sonstige Organik 4,4 5,6-1,2-21,4 Hygieneprodukte 6,1 7,2-1,1-15,3 PPK-Verpackungen 3,2 2,6 +0,6 +23,1 Kunststoff-Verpackungen 5,3 4,8 +0,5 +10,4 Tabelle 25: Signifikanteste Veränderungen spezifischer Abfallmengen in der Stadt Leipzig im Zeitvergleich (2013 und 2010) Vorstehende Aufstellung, die wie angemerkt diejenigen Fraktionen umfasst, die im Vergleich der Analyseresultate 2013 zu 2010 die gravierendsten absoluten Veränderungen bei den spezifischen Mengen im Restabfall erfahren haben, zeigt ein positives Resultat dergestalt, dass die Befrachtung des Restabfalls mit den Organikfraktionen Küchen- und Gartenabfälle sowie Sonstige Organik abgenommen hat, wobei wie bereits erwähnt ein Teil dieses Rückganges auf die aktuell nicht mehr vorgenommene Mittelmüllzuordnung zurückzuführen ist. Demgegenüber zeigen sich Zunahmen bei den Fraktionen PPK- und Kunststoffverpackungen, wobei diese allerdings im statistischen Unsicherheitsbereich angeordnet sind. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 85
86 Differenziert nach Fraktionen und Siedlungsstrukturgebieten stellt sich die Entwicklung im Einzelnen wie folgt dar: Küchenabfälle (A) Großwohnanlagen 2010: 43,9 kg/(ew x a) 2013: 38,6 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser 2010: 41,2 kg/(ew x a) 2013: 34,9 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser 2010: 38,0 kg/(ew x a) 2013: 35,1 kg/(ew x a) Gartenabfälle (A) Großwohnanlagen 2010: 11,5 kg/(ew x a) 2013: 10,0 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser 2010: 3,4 kg/(ew x a) 2013: 2,4 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser 2010: 14,5 kg/(ew x a) 2013: 9,4 kg/(ew x a) Sonstige Organik (A) Großwohnanlagen 2010: 6,9 kg/(ew x a) 2013: 4,3 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser 2010: 5,0 kg/(ew x a) 2013: 4,8 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser 2010: 3,8 kg/(ew x a) 2013: 3,7 kg/(ew x a) Hygieneprodukte (A) Großwohnanlagen 2010: 9,8 kg/(ew x a) 2013: 6,1 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser 2010: 5,2 kg/(ew x a) 2013: 6,9 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser 2010: 6,7 kg/(ew x a) 2013: 3,6 kg/(ew x a) PPK-Verpackungen (A) Großwohnanlagen 2010: 3,1 kg/(ew x a) 2013: 4,6 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser 2010: 2,6 kg/(ew x a) 2013: 2,7 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser 2010: 0,8 kg/(ew x a) 2013: 0,8 kg/(ew x a) Kunststoff-Verpackungen (A) Großwohnanlagen 2010: 5,8 kg/(ew x a) 2013: 6,9 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser 2010: 4,9 kg/(ew x a) 2013: 4,9 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser 2010: 1,7 kg/(ew x a) 2013: 1,7 kg/(ew x a) Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 86
87 Ganz erhebliche Erfolge im Hinblick auf die Verringerung verwertbarer Bestandteile im Restabfall wurden seit der letzten Restabfallanalyse seitens der Stadtreinigung Leipzig in sämtlichen Strukturgebieten bei der Stoffgruppe Organik erzielt. Die anlässlich der Restabfallanalyse 2010 seitens SHC in diesen Bereichen durchgängig noch aufgedeckten deutlichen Reduzierungspotenziale haben sich binnen drei Jahren ganz erheblich verringert. Daneben weisen die Abfallgruppen Verpackungen und Sonstige Wertstoffe im Bereich der Mehrfamilienhausbebauung nach den Resultaten der aktuellen Analyse mittlerweile keine Verwertungspotenziale im Restabfall mehr auf. Dies war im Jahr 2010 lediglich beim Strukturtyp (C) 1-2 Familienhäuser bereits der Fall. Konkret stellt sich die Entwicklung hinsichtlich der mittelfristig noch erschließbaren Recyclingpotenziale im Restabfall bei den verschiedenen Strukturtypen wie folgt dar: Verpackungen (A) Großwohnanlagen 2010: 3,2 kg/(ew x a) 2013: 5,2 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser 2010: 3,6 kg/(ew x a) 2013: 0,0 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser 2010: 0,0 kg/(ew x a) 2013: 0,0 kg/(ew x a) Sonstige Wertstoffe (A) Großwohnanlagen 2010: 3,2 kg/(ew x a) 2013: 0,0 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser 2010: 3,6 kg/(ew x a) 2013: 0,0 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser 2010: 0,0 kg/(ew x a) 2013: 0,0 kg/(ew x a) Organik (A) Großwohnanlagen 2010: 10,3 kg/(ew x a) 2013: 5,6 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser 2010: 12,2 kg/(ew x a) 2013: 4,9 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser 2010: 19,5 kg/(ew x a) 2013: 11,5 kg/(ew x a) Bezogen auf das gesamte Stadtgebiet Leipzig ergibt sich im Hinblick auf die vorstehend genannten Entwicklungen im Einzelnen folgendes Resultat: Stadt Leipzig Verpackungen 2010: 3,0 kg/(ew x a) 2013: 2,1 kg/(ew x a) Sonstige Wertstoffe 2010: 0,4 kg/(ew x a) 2013: 0,0 kg/(ew x a) Organik 2010: 12,4 kg/(ew x a) 2013: 6,0 kg/(ew x a) Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 87
88 Differenziert nach Stoffgruppen führt ein Vergleich der Resultate der in den Zeiträumen 2013 und 2010 von SHC durchgeführten beiden Restabfallanalysen im Entsorgungsgebiet der Stadt Leipzig zu folgendem Bild: Fe-Metalle 1,3 1,8 NE-Metalle 0,9 1,1 PPK 7,1 7,1 Glas 8,4 9,0 Kunststoffe 9,0 9,0 Organik 47,2 55,6 Holz 1,1 1,2 Textilien 3,9 4,5 Mineralstoffe 2,8 2,9 Verbunde 2,2 3,3 Problemabfälle 0,3 0,3 Sonstige Stoffe 9,5 10,1 Mittelmüll 0,0 5,7 Feinmüll 11,3 11,7 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 kg/(ew*a) Abbildung 24: Vergleich der spezifischen Restabfallmengen 2013 und 2010 Stadt Leipzig nach Stoffgruppen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 88
89 Restabfallzusammensetzung 2013 und 2010 Stadt Leipzig Ergebnisvergleich nach Stoffgruppen 2013 [110,7 kg/(ew x a) = 100 %] Organik 42,7% Holz 0,9% Textilien 3,6% Mineralstoffe 2,5% Kunststoffe 8,1% Glas 7,6% PPK 6,4% NE-Metalle 0,8% Fe-Metalle 1,1% Feinmüll 10,2% Mittelmüll 5,2% Verbunde 2,0% Problemabfälle 0,3% Sonstige Stoffe 8,6% 2010 [117,6 kg/(ew x a) = 100 %] Organik 47,3% Holz 1,0% Textilien 3,9% Kunststoffe 7,7% Glas 7,6% PPK 6,0% NE-Metalle 1,0% Fe-Metalle 1,5% Feinmüll 9,9% Mineralstoffe 2,5% Verbunde 2,7% Problemabfälle 0,3% Sonstige Stoffe 8,6% Abbildung 25: Vergleich der Restabfallzusammensetzung 2013 und 2010 Stadt Leipzig nach Stoffgruppen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 89
90 Stellt man bei einem Vergleich der Resultate der beiden Restabfallanalysen auf die oben gebildeten homogenen Abfallgruppen ab, so zeigt sich folgendes Bild: Restabfallzusammensetzung 2013 und 2010 Stadt Leipzig - Ergebnisvergleich nach Abfallgruppen x δ X Abfallgruppe kg/(ew x a) % kg/(ew x a) % kg/(ew x a) % Verpackungen 18,8 16,9 19,8 16,7-1,0-5,1 Organik 47,2 42,7 55,6 47,3-8,4-15,1 Sonstige Wertstoffe 11,6 10,5 13,9 11,8-2,3-16,5 Problemabfälle 0,3 0,3 0,3 0,3 ±0,0 ±0,0 Restabfälle 32,8 29,6 28,0 23,9 +4,8 +17,1 Gesamt 110,7 100,0 117,6 100,0-6,9-5,9 Tabelle 26: Vergleich der Restabfallzusammensetzung 2013 und 2010 Stadt Leipzig nach Abfallgruppen Restabfallzusammensetzung 2013 und 2010 Stadt Leipzig - Ergebnisvergleich nach Abfallgruppen - 18,8 47, ,3 11,6 32,8 19,8 55, ,3 13,9 28,0 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 kg/(ew x a) Verpackungen Organik Sonstige Wertstoffe Problemabfälle Restabfälle Abbildung 26: Vergleich der Restabfallzusammensetzung 2013 und 2010 Stadt Leipzig nach Abfallgruppen Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 90
91 Gemäß vorstehender Daten ist die Befrachtung des Restabfalls im Zeitraum 2010 bis 2013 bei den Abfallgruppen Verpackungen [-1,0 kg/(ew x a) -5,1 %] und Sonstige Wertstoffe [-2,3 kg/(ew x a) -16,5 %] gerade bei letztgenannter insbesondere wenn man auf einen relativen Vergleich abstellt sehr deutlich gesunken. Im Hinblick auf die spezifische Abnahme im Restabfall bewegt sich die Abfallgruppe Organik mit -8,4 kg/(ew x a) sowohl im Vergleich zu den Sonstigen Wertstoffen als auch den Verpackungen auf einem deutlich höheren Niveau, wobei es die bereits mehrfach erwähnte Änderung im Hinblick auf die Berechnungsmethodik (Entfall der Mittelmüllzuordnung) zu berücksichtigen gilt. Quantitativ wenig bedeutsam, dafür aber unter qualitativen Aspekten umso positiver ist schließlich die Tatsache, dass sich die Problemabfallfracht im Restabfall während der letzten drei Jahre auf einem äußerst niedrigen Niveau [0,3 kg/(ew x a)] stabilisiert hat, was als ganz erheblicher abfallwirtschaftlicher Erfolg und als ein vorbildliches Resultat zu werten ist. Zum gesamten Abfallmengenrückgang im Betrachtungszeitraum [-6,9 kg/(ew x a) -5,9 %] haben die verschiedenen Abfallgruppen folgende absolute und relative Beiträge geleistet: Verpackungen -1,0 kg/(ew x a) -0,9 % 1) Organik -8,4kg/(EW x a) -7,1 % Sonstige Wertstoffe -2,3 kg/(ew x a) -2,0 % Problemabfälle ±0,0 kg/(ew x a) ±0,0 % Restabfälle +4,8 kg/(ew x a) +4,1 % Auch anhand dieser Zahlen wird noch einmal deutlich, dass den Bemühungen um eine Rückführung der verwertbaren Bestandteile im Restabfall seitens der Stadtreinigung Leipzig seit der letzten Restabfallanalyse im Stadtgebiet und damit binnen eines Zeitraumes von nur 3 Jahren deutliche Erfolge beschieden waren. 1) Bezogen auf die spezifische Restabfallmenge in Höhe von 117,6 kg/(ew x a) im Jahr Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 91
92 9 Zusammenfassung und Bewertung der Analyseergebnisse Abschließend sollen die wesentlichen Ergebnisse der Restabfallanalyse 2013 für die Stadt Leipzig, die in den Kapiteln 1-8 im Detail dargestellt und analysiert wurden noch einmal zusammengefasst und kurz bewertet werden. Die Kernergebnisse lassen sich wie folgt charakterisieren: (1) Die durchschnittlichen Behälterfüllgrade in den drei beprobten Siedlungsstrukturgebieten betragen: (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 98,8 % (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 96,1 % (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 93,2 % In allen drei Strukturgebieten werden zweifellos aufgrund der gebührenwirksamen Bedarfsabfuhr des Restabfalls in der Stadt Leipzig praktisch nur vollständig bzw. zumindest weitestgehend verfüllte Abfallbehälter am Abfuhrtag zur Entleerung bereitgestellt, so dass die durchschnittlichen Behälterfüllgrade deutlich über 90 % bis fast 100 % betragen. Überfüllungen der Gefäße waren im Zuge der frühmorgendlichen Stichprobenziehungen im Rahmen aller drei Sortierkampagnen nur äußerst selten festzustellen. Insofern kann in dieser Hinsicht von einer hohen Entsorgungsdisziplin der Abfallerzeuger gesprochen werden, wobei diese durch in der Vergangenheit seitens der SRL ergriffene Maßnahmen herbeigeführt wurde. Aufgrund der bestehenden Bedarfsabfuhr und der damit verbundenen Möglichkeit, die Restabfallbehälter häufiger als bis dato praktiziert zur Entleerung durch die SRL bereitzustellen, bleibt in allen Gebieten zudem noch ausreichend Luft, um auch Abfallspitzen z.b. an Feiertagen ohne Gefäßüberfüllungen abzudecken. Ein evtl. Mehrbedarf kann durch den Erwerb gebührenpflichtiger Abfallsäcke zudem problemlos abgefedert werden. Vor diesem Hintergrund ist im Hinblick auf das von privaten Haushaltungen aktuell vorgehaltene Restabfallbehältervolumen sowie dessen Befüllung und die Bereitstellung der Abfallgefäße durch die Abfallerzeuger derzeit kein dringender Handlungsbedarf in der Stadt Leipzig erkennbar. (2) Hinsichtlich der spezifischen Restabfallvolumina konnten im Rahmen der Restabfallanalyse 2013 folgende Ergebnisse ermittelt werden: (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 18,6 l/(ew x Wo) (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 14,5 l/(ew x Wo) (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 7,7 l/(ew x Wo) Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 92
93 Vorstehende Daten weisen das spezifische Restabfallvolumen im Siedlungsstrukturgebiet (A) mit 18,6 l/(ew x Wo) am höchsten aus. Gespiegelt an im Rahmen von Restabfallanalysen häufig anzutreffenden Resultaten [ 25 l/(ew x Wo)] ist dieses Ergebnis als allerdings sehr niedrig zu werten und teilweise wohl auch auf Verdichtungen des Restabfalls in den 1,1 m³ MGB zurückzuführen. Eine andere Einordnung gilt im Hinblick auf das vorliegende Resultat für den Strukturtyp (B) Mehrfamilienhäuser, in dem der Restabfall mehrheitlich über 240 l MGB entsorgt wird. Daneben werden in diesem Bereich jedoch auch in nicht unerheblichem Umfang Restabfallbehälter vom Typ 120 l MGB eingesetzt. Mit 14,5 l/(ew x Wo) kommt hier ein Abfallvolumen zur Entsorgung, das am unteren Ende einer empirisch oft zu beobachtenden Spannbreite diese lässt sich mit ca l/(ew x Wo) angeben angesiedelt ist. Ebenso zu bewerten ist das Pro-Kopf-Restabfallvolumen, das in den 1-2 Familienhäusern zur Entsorgung anfällt. In Anbetracht des hier vorhandenen Zusammenhangs zwischen individueller Abfallmenge und -gebühr sowie der bestehenden Möglichkeiten zur besonders haushaltsnahen getrennten Entsorgung von Wertstoffen (PPK / LVP / Bioabfall) fällt das in diesem Siedlungsstrukturgebiet ermittelte spezifische Restabfallvolumen mit knapp 8 l/(ew x Wo) ebenfalls innerhalb einer gängigen Größenordnung aus. Hinzuweisen ist allerdings darauf, dass dieses sehr niedrige spezifische Restabfallvolumen wie in anderen Entsorgungsgebieten mit gebührenwirksamen Behälter-Identsystemen auch auf eine deutlich höhere Verdichtung des Abfalls in den Restabfallbehältern (s. dazu die nachstehend dargestellten Schüttgewichte) als in den anderen beiden Strukturgebieten zurückzuführen ist. (3) Die Schüttgewichte des Restabfalls bewegen sich in den drei Siedlungsstrukturgebieten aktuell auf folgendem Niveau: (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB 130,6 kg/m³ (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 134,2 kg/m³ (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 245,7 kg/m³ Während das für den Strukturtyp (A) Großwohnanlagen ermittelte Schüttgewicht als für eine Bedarfsabfuhr häufig zu beobachtender Wert gelten kann, ist das Resultat für den Bereich der innerstädtischen Mehrfamilienhausbebauung mit 120 l und 240 l Restabfallbehältern als vergleichsweise niedrig ca. 20 % unter empirisch häufig zu beobachtenden Werten liegend einzuordnen. In einer für eine Restabfallbedarfsabfuhr ebenfalls relativ niedrigen Größenordnung bewegt sich schließlich das Ergebnis für das (C)-Gebiet und damit die 1-2 Familienhausbebauung, in der fast ausschließlich Restabfallbehälter mit Füllräumen von 60 l, 80 l und 120 l zum Einsatz kommen. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 93
94 (4) Differenziert nach Siedlungsstrukturtypen führt die Restabfallanalyse 2013 zu folgenden spezifischen Restabfallmengen: (A) Großwohnanlagen 1.1 m³ MGB 126,0 kg/(ew x a) (B) Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB 100,9 kg/(ew x a) (C) 1-2 Familienhäuser, 60 l 240 l MGB 98,5 kg/(ew x a) Am höchsten liegt die spezifische Restabfallmenge im Strukturtyp (A) Großwohnanlagen, 1.1 m³ MGB mit 126,0 kg/(ew x a). Die Mehrfamilienhäuser, 120/240 l MGB [(B)-Gebiet] verzeichnen ein um 20 % geringeres spezifisches Restabfallaufkommen und erreichen 100,9 kg/(ew x a). Damit liegen sie wiederum rd. 2 kg/(ew x a), respektive 2,4 % über dem Niveau der 1-2 Familienhausbebauung [(C)], für die 98,5 kg/(ew x a) ermittelt wurden. Gespiegelt an Resultaten anderer von SHC durchgeführter Restabfallanalysen sowie an den in den Abfallbilanzen des Freistaates Sachsen ausgewiesenen Daten für andere öre sind die vorstehend genannten Ergebnisse als moderat [Strukturtyp (C)] bis niedrig einzuordnen, was in besonderem Maße auf die Großwohnanlagen zutrifft. (5) Die Hochrechnung der in den drei Siedlungsstrukturgebieten erzielten Analyseergebnisse auf das gesamte Stadtgebiet erbringt differenziert nach homogenen Abfallgruppen nachstehende Kernresultate: Restabfall, gesamt 110,7 kg/(ew x a) 100,0 % Verpackungen 18,8 kg/(ew x a) 16,9 % Organik 47,2 kg/(ew x a) 42,7 % Sonstige Wertstoffe 11,6 kg/(ew x a) 10,5 % Problemabfälle 0,3 kg/(ew x a) 0,3 % Restabfälle 32,8 kg/(ew x a) 29,6 % Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 94
95 Abfallgruppenspezifisch weist die Restabfallzusammensetzung der Stadt Leipzig damit aktuell folgende Struktur auf: Verpackungen 16,9% Organik 42,7% Restabfälle 29,6% Problemabfälle 0,3% Sonstige Wertstoffe 10,5% Die größte Abfallmenge entfällt gemäß dem Resultat der aktuellen Abfallanalyse mit 42,7 % Restabfallanteil [ 47,2 kg/(ew x a)] auf die Abfallgruppe Organik, was im Zuge von Restabfalluntersuchungen überwiegend der Fall ist, selbst wenn im Entsorgungsgebiet die Biotonne so wie auch im Stadtgebiet Leipzig flächendeckend eingeführt ist. Eine sehr deutliche Dominanz (77,3 %) kommt dabei mit 36,5 kg/(ew x a) der Fraktion Küchenabfälle zu. Die Gartenabfälle erreichen mit 6,3 kg/(ew x a) [ 13,4 %] ein relativ niedriges Aufkommen, während die Sonstige Organik mit 4,4 kg/(ew x a) [ 9,3 %] im Vergleich zu nicht wenigen anderen Entsorgungsgebieten von leicht überdurchschnittlicher Bedeutung ist. Mit deutlichem Abstand auf die Organik (- 30,6 %) folgt die Gruppe der Restabfälle, deren spezifisches Aufkommen 32,8 kg/(ew x a) beträgt. Nach zahlreichen (mehr als 150) Hausmüll- und anderen Siedlungsabfallanalysen, die von SHC bisher durchgeführt wurden, ist das Restabfallpotenzial im sog. Hausmüll in aller Regel bei ca. 35 kg/(ew x a) angesiedelt. In Anbetracht dieser empirisch gesicherten Erkenntnis liegt damit das Aufkommen sog. echter Restabfälle in der Stadt Leipzig mit genannten rd. 33 kg/(ew x a) fast exakt bei diesem Wert und damit sehr niedrig. Dominant sind in dieser Gruppe, die aus einer Vielzahl (15) von Einzelfraktionen besteht, die Fraktionen Feinmüll [11,3 kg/(ew x a)], Hygieneprodukte [6,1 kg/(ew x a)] und Mittelmüll [5,7 kg/(ew x a)]. Deren Anteil an der Abfallgruppe Restabfälle beträgt addiert 70,4 % [ 23,1 kg/(ew x a)], so dass den restlichen 12 Fraktionen eine nur sehr nachgeordnete Relevanz zukommt. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 95
96 Die sich aus neun Einzelfraktionen zusammensetzende Abfallgruppe Verpackungen erreicht ein Aufkommen von 18,8 kg/(ew x a). Dies entspricht einem Anteil in Höhe von 16,9 % an der Restabfallmenge aus privaten Haushaltungen in der Stadt Leipzig. Bestimmend innerhalb dieser Gruppe zeigen sich die (Einweg-)Glas-Verpackungen mit einer spezifischen Menge in Höhe von 7,4 kg/(ew x a). Dahinter folgen die Kunststoff- Verpackungen mit 5,3 kg/(ew x a), wobei gerade dieser Wert als relativ hoch einzuordnen ist. Auf die Abfallgruppe Sonstige Wertstoffe, die insgesamt zehn Fraktionen umfasst, entfallen 10,5 % des Restabfallaufkommens im Stadtgebiet [ 11,6 kg/(ew x a)], wobei hier die Fraktionen Sonstige Kunststoffe mit 3,7 kg/(ew x a) sowie PPK-Druckerzeugnisse und Administrationspapiere mit 3,4 kg/(ew x a) eindeutig hervorzuheben sind. Äußerst niedrig fällt schließlich die Problemabfallfracht im Restabfall mit 0,3 kg/(ew x a), entsprechend 0,3 % Restabfallanteil aus. Dieses Resultat liegt weit unter den Ergebnissen zahlreicher anderer Restabfallanalysen, die in dieser Hinsicht nicht selten zu Werten von 1,0 kg/(ew x a) bis in Einzelfällen 1,5 kg/(ew x a) führten. Vor diesem Hintergrund lässt sich festhalten, dass das Resultat der Restabfallanalyse 2013 diesbezüglich nach allen Erfahrungen praktisch die Untergrenze des Machbaren darstellt, was insofern hohe Anerkennung verdient. Stoffgruppenspezifisch zeigen sich in Bezug auf das Restabfallaufkommen und dessen Zusammensetzung für das Stadtgebiet Leipzig folgende Bilder: Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 96
97 Restabfallmenge und -zusammensetzung 2013 Stadt Leipzig Stoffgruppe kg/(ew x a) % Fe-Metalle 1,3 1,1 NE-Metalle 0,9 0,8 Papier/Pappe/Kartonagen 7,1 6,4 Glas 8,4 7,6 Kunststoffe 9,0 8,1 Organik 47,2 42,7 Holz 1,1 0,9 Textilien 3,9 3,6 Mineralstoffe 2,8 2,5 Verbunde 2,2 2,0 Problemabfälle 0,3 0,3 Anderw. n. genannte Stoffe 9,5 8,6 Mittelmüll 5,7 5,2 Feinmüll < 10 mm 11,3 10,2 Summe 110,7 100,0 Fe-Metalle NE-Metalle Papier/Pappe/Kartonagen Spezifische Restabfallmengen 2013 Stadt Leipzig Glas Kunststoffe 1,3 0,9 7,1 8,4 9,0 Restabfallzusammensetzung 2013 Stadt Leipzig Organik 47,2 Organik 42,7% Holz 0,9% Holz 1,1 Kunststoffe 8,1% Textilien 3,6% Textilien 3,9 Mineralstoffe 2,5% Mineralstoffe Verbunde 2,8 2,2 Glas 7,6% Verbunde 2,0% Problemabfälle 0,3 PPK 6,4% NE-Metalle 0,8% Fe-Metalle 1,1% Feinmüll 10,2% Mittelmüll 5,2% Problemabfälle 0,3% Anderw. n. genannte Stoffe 8,6% Anderw. n. genannte Stoffe 9,5 Mittelmüll 5,7 Feinmüll 11,3 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 kg/(ew x a) Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 97
98 (6) Durch die Bestimmung der Abfallpotenziale lassen sich für die verschiedenen Wertstoffe die Getrennterfassungsquoten berechnen. Im Einzelnen ergibt sich folgendes Resultat: Abfallart Getrennte Erfassung Aufkommen im Restabfall Abfallpotenzial Getrennte 2012 lt. RAA 2013 Erfassung t/a kg/(ew x a) t/a kg/(ew x a) t/a kg/(ew x a) % PPK , , ,4 86,7 LVP 3) , , ,6 76,6 Glas , , ,3 73,7 Bioabfall , , ,0 55,9 Summe , , ,3 69,3 Die Bioabfälle stellen mit ca. 107 kg/(ew x a), entsprechend rd t/a das größte Wertstoffpotenzial im Restabfall der Stadt Leipzig dar. In Anbetracht der oben abgeleiteten und analysierten Befrachtung des Restabfalls mit kompostierbaren Stoffen fließen rd. 56 % dieses Aufkommens via Erfassung über die Biotonne sowie die Getrenntsammlung von Gartenabfällen (Grünschnitt) in die Abfallverwertung. Die restlichen ca. 44 % dieser Stoffgruppe werden damit über die Restabfallbehälter in der MBA Cröbern entsorgt. Das PPK-Aufkommen, das sich für das Stadtgebiet Leipzig nach den Resultaten der aktuellen Restabfallanalyse mit ca. 53 kg/(ew x a) [ ca t/a] abschätzen lässt, folgt diesem bereits mit weitem Abstand (50 %). Hiervon wird der weit überwiegende Anteil (86,7 % t/a) der stofflichen Verwertung zugeführt. Eine vergleichsweise äußerst geringe Differenz besteht zwischen dem PPK-Aufkommen und dem LVP-Potenzial, das für das Stadtgebiet mit ca t/a zu veranschlagen ist. Spezifisch gesehen entspricht dies einem Aufkommen in Höhe von rd. 53 kg/(ew x a). Bei Beurteilung dieses Wertes sollte allerdings nicht außer Acht bleiben, dass das getrennt erfasste LVP-Sammelgemisch regelmäßig in größerem Umfang durchaus normal sind nach zahlreichen SHC-Untersuchungen Störstoffquoten in der Größenordnung von zumeist ca. 30 Masse-% bis 40 Masse-% artfremde Bestandteile (andere Wertstoffe sowie Biound Restabfälle) enthält. Insofern ist ohne das Vorliegen einer im Entsorgungsgebiet durchgeführten detaillierten LVP-Analyse generell keine tatsächlich belastbare Aussage im Hinblick auf das vorhandene LVP-Potenzial sowie die stoffspezifische Getrennterfassungsquote möglich. Das Glaspotenzial, das sich bundesweit seit mehreren Jahren aufgrund verschiedener Faktoren [u.a. Einwegpfand / Substitution von Glas- durch Kunststoffverpackungen (insbesondere bei Flaschen)] rückläufig entwickelt, erreicht in der Stadt Leipzig t/a, woraus sich ein spezifisches Aufkommen von knapp über 33 kg/(ew x a) errechnet. 3) Einschließlich stoffgleicher Nichtverpackungen. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 98
99 Im Hinblick auf die Getrennterfassungsquoten der verschiedenen Abfallarten reicht die Spannbreite von 55,9 % (Bioabfall) bis 86,7 % bei Papier/Pappe/Kartonagen (PPK). Die Quote für Glas kann mit rd. 74 % als hoch, die für PPK sogar als extrem hoch gelten. Gerade letztgenannte ist damit als ausgesprochen positiv zu bewerten. Hinsichtlich der getrennten LVP-Erfassung lautet die rein rechnerische Quote auf 76,6 %. In Anbetracht vorstehender Ausführungen ist dieses Resultat jedoch nicht belastbar, so dass eine Wertung nicht abgegeben werden kann. Mit deutlichem Abstand am niedrigsten fällt die Getrennterfassungsquote mit 55,9 % bei den Bioabfällen aus. Dieses Ergebnis korrespondiert mit der Feststellung, dass sich in diesem Bereich noch das größte Verwertungspotenzial im Restabfall befindet. Bei vollständiger Ausschöpfung desselben lt. SHC-Berechnungen ist dieses mit knapp t/a zu veranschlagen würde sich die Getrennterfassungsquote in diesem Bereich nachhaltig auf ca. 62 % erhöhen, was wiederum als gutes Ergebnis einzustufen wäre. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 99
100 (7) Auf Basis der SHC-Erfahrungen aus bundesweit mehr als 150 Abfallanalysen lässt sich abschätzen, dass der in den drei Strukturgebieten sowie in der gesamten Stadt Leipzig derzeit anfallende Restabfall größenordnungsmäßig noch folgende Entfrachtungspotenziale enthält: Siedlungsstrukturtyp (A) Großwohnanlagen (B) Mehrfamilienhäuser (C) 1-2 Familienhäuser (A) (C) Stadt Leipzig Abfallgruppe kg/(ew x a) t/a % kg/(ew x a) t/a % kg/(ew x a) t/a % kg/(ew x a) t/a % Verpackungen 5, ,8 1) 0,0 0 ±0 0,0 0 ±0 2, ,2 1) Organik 5, ,6 1) 4, ,6 1) 11, ,8 1) 6, ,7 1) Sonstige Wertstoffe 0,0 0 ±0 0,0 0 ±0 0,0 0 ±0 0,0 0 ±0 Summe 10, ,6 2) 4, ,9 2) 11, ,7 2) 8, ,3 2) Bezogen auf das gesamte Stadtgebiet zeigt sich, dass das aktuelle Restabfallaufkommen in Höhe von ca t/a 3) auf mittlere Sicht noch um maximal ca t/a auf rund t/a verringert werden kann. Dies entspricht einer Abnahme um knapp über 7 %. Die abfallgruppenspezifischen Reduktionsraten unterscheiden sich dabei durchaus voneinander. Bei den Verpackungen beträgt das Minderungspotenzial ca. 11 %. Die nativ-organischen Bestandteile im Restabfall lassen sich noch um rd. 13 % verringern. Bei den sonstigen Wertstoffen besteht im Gegensatz dazu keinerlei Verringerungspotenzial mehr. Bei vollständiger Ausschöpfung dieser realistisch noch bestehenden Recyclingpotenziale würde die spezifische Restabfallmenge (aus privaten Haushaltungen!) in der Stadt Leipzig auf mittlere Sicht von derzeit knapp 111 kg/(ew x a) auf etwa 103 kg/(ew x a) sinken. Differenziert nach Abfallgruppen und Siedlungsstrukturgebieten stellt sich das mittelfristig maximal erschließbare Potenzial zur Verringerung des Restabfallaufkommens seiner Höhe und Struktur nach in der Stadt Leipzig wie folgt dar: Verpackungen t/a 25,7 % Organik t/a 74,3 % Sonst. Wertstoffe 0 t/a 0,0 % Großwohnanlagen t/a 53,5 % Mehrfam.häuser t/a 28,3 % 1-2 Fam.häuser 800 t/a 18,2 % 1) Die Verringerungsrate errechnet sich aus dem Verhältnis zwischen Recyclingpotenzial und Gesamtaufkommen der entsprechenden Abfallgruppe in dem betreffenden Gebiet. 2) Die Verringerungsrate errechnet sich aus dem Verhältnis zwischen Recyclingpotenzial und Restabfallaufkommen des entsprechenden Strukturgebietes 3) Nur aus privaten Haushaltungen (also ohne Geschäftsmüll). Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 100
101 An diesen Strukturkennzahlen lässt sich unschwer erkennen, dass sich die derzeit in der Stadt anfallende Restabfallmenge zum ganz überwiegenden Teil (rd. 74 %) noch durch eine Verringerung der Bioabfallfracht reduzieren lässt. Absolut betrachtet sind dabei die Mehrfamilienhäuser [ca t/a] und die Großwohnanlagen [ca t/a] von prioritärer Bedeutung. In Anbetracht der vergleichsweise hohen Einwohneranteile dieser beiden Strukturtypen lt. der eingangs benannten Daten zur Siedlungsstruktur der Stadt Leipzig leben rd. 47 % der Bewohner der Stadt in Mehrfamilienhäusern und rd. 40 % in Großwohnanlagen belaufen sich deren spezifische nativorganische Verminderungspotenziale im Restabfall allerdings nur auf 4,9 kg/(ew x a) [(B)] bzw. 5,6 kg/(ew x a) [(A)], während dieses im Bereich der 1-2 Familienhäuser trotz eines deutlich geringeren absoluten biogenen Recyclingpotenzials von 800 t/a mit rd. 11,5 kg/(ew x a) etwa doppelt so hoch zu veranschlagen ist. Eine Aufsplittung des gesamten Restabfallminderungspotenzials in Höhe von rd t/a nach Siedlungsstrukturtypen führt wie oben bereits angeführt zu folgendem Bild: (A) Großwohnanlagen t/a 53,5 % (B) Mehrfamilienhäuser t/a 28,3 % (C) 1-2 Familienhäuser 800 t/a 18,2 % Es zeigt sich, dass unter dem Aspekt der weiteren Rückführung der Restabfallmengen aus privaten Haushaltungen in der Stadt Leipzig den Großwohnanlagen mit über 50 % des gesamten Minderungspotenzials die größte Bedeutung zukommt. Dahinter folgen mit rd. 28 % die Mehrfamilienhäuser. Der Strukturtyp (C) und damit der Bereich der 1-2 Familienhausbebauung kann näherungsweise noch mit ca. 18 % zur Restabfallverminderung im Stadtgebiet beitragen. Allen drei Siedlungsstrukturtypen schließlich ist gemein, dass das Sonstige Wertstoffaufkommen im Restabfall aktuell auf einem nach allen Erfahrungen nicht mehr unterschreitbaren Niveau angesiedelt ist und damit weitere Reduzierungen künftig kaum mehr möglich sein werden. Gleiches gilt für die Strukturgebiete (B) Mehrfamilienhäuser und (C) 1-2 Familienhäuser im Hinblick auf das Aufkommen von Verpackungen im Restabfall. Im Gegensatz dazu bestehen im (A)-Gebiet Großwohnanlagen noch Minderungspotenziale bei den Verpackungsmengen im Restabfall. Der Größenordnung nach betragen diese gut t/a, respektive ca. 5 kg/(ew x a). (8) Das Aufkommen stoffgleicher Nicht-Verpackungen im Restabfall beläuft sich lediglich auf gut 4 kg/(ew x a), wovon wiederum 85 % auf die Fraktion Sonstige Kunststoffe entfallen. Daran lässt sich erkennen, dass die im Stadtgebiet eingeführte Gelbe Tonne plus offenbar eine hohe Akzeptanz erfährt. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 101
102 (9) Extrem gering fällt wie bereits erwähnt das Problemabfallaufkommen im Restabfall der Stadt Leipzig aus. Es beträgt lediglich 0,3 kg/(ew x a) bzw. 182 t/a und bewegt sich damit auf einem vorbildlich niedrigen Niveau. (10) Auch in Bezug auf den Elektronikschrott lässt sich die Effizienz der Getrennterfassung und -entsorgung konkret mit Zahlen belegen: Im Jahr 2012 wurden fast Elektro- und Elektronikaltgeräte in der Stadt Leipzig separat erfasst und an die Beauftragten der stiftung ear elektro-altgeräte register übergeben. Gleichzeitig führte die Restabfallanalyse 2013 zu einem E-Schrottaufkommen im Restabfall von lediglich marginalen 0,4 kg/(ew x a) [!]. Den für die Abfallwirtschaft in der Stadt Leipzig Verantwortlichen kann in Anbetracht der vorstehend genannten überwiegend ausgesprochen überzeugenden Ergebnisse, die sich zudem seit der letzten Restabfallanalyse vor lediglich 3 Jahren in Teilbereichen noch positiver darstellen, eine äußerst erfolgreiche Arbeit bescheinigt werden. Gleiches gilt für das Verhalten der Abfallerzeuger, bei denen die im Stadtgebiet seitens der SRL ergriffenen abfallwirtschaftlichen Maßnahmen offenbar auf sehr fruchtbaren Boden fallen. Ansonsten wären die erzielten Erfolge sicher nicht in dem festgestellten Umfang erreichbar gewesen. Der Schwerpunkt der künftigen Abfallwirtschaftspolitik der Stadt sollte in Anbetracht der umfangreichen und gesicherten Resultate der Restabfallanalyse 2013, die sich im Detail diesem Bericht entnehmen lassen, insbesondere auf eine Rückführung der aktuell immer noch zu hohen Organikfracht im Restabfall ausgerichtet sein. Die daneben zu verfolgenden Ziele sind in einer Stabilisierung des ausgesprochen hohen Niveaus der Entfrachtung des Restabfalls in allen drei Siedlungsstrukturgebieten sowohl von Verpackungen als auch von Sonstigen Wertstoffen und nicht zuletzt Problemabfällen zu sehen. Endbericht Restabfallanalyse 2013 Stadt Leipzig Seite 102
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