W.E.ST. Elektronik GmbH
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- Linus Bader
- vor 7 Jahren
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1 Technische Dokumentation PAM-193-P PAM-193-L Leistungsverstärker für Wegeventile
2 INHALT 1 Allgemeine Informationen Bestellnummer Lieferumfang Verwendete Symbole Impressum Sicherheitshinweise Eigenschaften Gerätebeschreibung Anwendung und Einsatz Einbauvorschrift Typische Systemstruktur Funktionsweise Inbetriebnahme Technische Beschreibung Eingangs- und Ausgangssignale LED Definitionen Blockschaltbild Typische Verkabelung Technische Daten Einstellelemente Potentiometer Interner DIL Schalter Inbetriebnahme Allgemeines Verhalten: Anhang Überwachte Fehlerquellen Fehlersuche Ersatz / Kompatibilität PAM PAM Sonderversionen Notizen...22 Seite 2 von 23 PAM-193-*
3 1 Allgemeine Informationen 1.1 Bestellnummer PAM-193-P Leistungsverstärker für Wegeventile (Strombereiche:1,2 A und 2,6 A) PAM-193-L Leistungsverstärker für Wegeventile (Strombereiche:0,6 A und 1,2 A) Alternative Produkte PAM-195 PAM Digitaler Leistungsverstärker für Wegeventile - Leistungsverstärker für Wegeventile, Einstellung erfolgt über Potentiometer 1.2 Lieferumfang Zum Lieferumfang gehört das Modul inkl. der zum Gehäuse gehörenden Klemmblöcke. Profibusstecker, Schnittstellenkabel und weitere ggf. benötigte Teile sind separat zu bestellen. Diese Dokumentation steht als PDF Datei auch im Internet unter zur Verfügung. 1 Die Versionsnummer setzt sich aus der Hardwareversion (die ersten zwei Stellen) und der Softwareversion (die letzten beiden Stellen) zusammen. Infolge der Weiterentwicklung der Produkte können diese Nummern variieren. Sie sind zur Bestellung nicht grundsätzlich notwendig. Es wird automatisch immer die neueste Version geliefert. Seite 3 von 23 PAM-193-*
4 1.3 Verwendete Symbole Allgemeiner Hinweis Sicherheitsrelevanter Hinweis 1.4 Impressum W.E.St. Elektronik GmbH Gewerbering Niederkrüchten Tel.: +49 (0) Fax.: +49 (0) Homepage: oder Datum: Die hier beschriebenen Daten und Eigenschaften dienen nur der Produktbeschreibung. Der Anwender ist angehalten, diese Daten zu beurteilen und auf die Eignung für den Einsatzfall zu prüfen. Eine allgemeine Eignung kann aus diesem Dokument nicht abgeleitet werden. Technische Änderungen durch Weiterentwicklung des in dieser Anleitung beschriebenen Produktes behalten wir uns vor. Die technischen Angaben und Abmessungen sind unverbindlich. Es können daraus keinerlei Ansprüche abgeleitet werden. Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt. Seite 4 von 23 PAM-193-*
5 1.5 Sicherheitshinweise Bitte lesen Sie diese Dokumentation und Sicherheitshinweise sorgfältig. Dieses Dokument hilft Ihnen, den Einsatzbereich des Produktes zu definieren und die Inbetriebnahme durchzuführen. Zusätzliche Unterlagen und Kenntnisse über die Anwendung sollten berücksichtigt werden bzw. vorhanden sein. Allgemeine Regeln und Gesetze (je nach Land: z. B. Unfallverhütung und Umweltschutz) sind zu berücksichtigen. Diese Module sind für hydraulische Anwendungen im offenen oder geschlossenen Regelkreis konzipiert. Durch Gerätefehler (in dem Modul oder an den hydraulischen Komponenten), Anwendungsfehler und elektrische Störungen kann es zu unkontrollierten Bewegungen kommen. Arbeiten am Antrieb bzw. an der Elektronik dürfen nur im ausgeschalteten und drucklosen Zustand durchgeführt werden. Dieses Handbuch beschreibt ausschließlich die Funktionen und die elektrischen Anschlüsse dieser elektronischen Baugruppe. Zur Inbetriebnahme sind alle technischen Dokumente, die das System betreffen, zu berücksichtigen. Anschluss und Inbetriebnahme dürfen nur durch ausgebildete Fachkräfte erfolgen. Die Betriebsanleitung ist sorgfältig durchzulesen. Die Einbauvorschrift und die Hinweise zur Inbetriebnahme sind zu beachten. Bei Nichtbeachtung der Anleitung, bei fehlerhafter Montage und/oder unsachgemäßer Handhabung erlöschen die Garantie- und Haftungsansprüche. ACHTUNG! Alle elektronischen Module werden in hoher Qualität gefertigt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es durch den Ausfall von Bauteilen zu Fehlfunktionen kommen kann. Das Gleiche gilt, trotz umfangreicher Tests, auch für die Software. Werden diese Geräte in sicherheitsrelevanten Anwendungen eingesetzt, so ist durch geeignete Maßnahmen außerhalb des Gerätes für die notwendige Sicherheit zu sorgen. Das Gleiche gilt für Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen. Für eventuell entstehende Schäden kann nicht gehaftet werden. Weitere Hinweise Der Betrieb des Moduls ist nur bei Einhaltung der nationalen EMV Vorschriften erlaubt. Die Einhaltung der Vorschriften liegt in der Verantwortung des Anwenders. Das Gerät ist nur für den Einsatz im gewerblichen Bereich vorgesehen. Bei Nichtgebrauch ist das Modul vor Witterungseinflüssen, Verschmutzungen und mechanischen Beschädigungen zu schützen. Das Modul darf nicht in explosionsgefährdeter Umgebung eingesetzt werden. Die Lüftungsschlitze dürfen für eine ausreichende Kühlung nicht verdeckt werden. Die Entsorgung hat nach den nationalen gesetzlichen Bestimmungen zu erfolgen. Seite 5 von 23 PAM-193-*
6 2 Eigenschaften Dieses Elektronikmodul wurde zur Ansteuerung von hydraulischen Proportionalventilen entwickelt. Verschiedene einstellbare Parameter ermöglichen eine optimale Anpassung an das jeweilige Ventil. Der Leistungsverstärker ist eine kostengünstige und platzsparende Lösung. Der Verstärker wird über verschiedene Spannungssignale oder Stromsignale angesteuert. Der Ausgangsstrom ist geregelt und somit von der Versorgungsspannung und dem Magnetwiderstand unabhängig. Über Potentiometer und DIL Schalter kann dieses Gerät an alle Proportionalventile der verschiedenen Hersteller angepasst werden. Typische Anwendungen: Stromgeregelte Ansteuerung von Wege-, Drossel- oder Druckventilen. Merkmale Leistungsverstärker für proportionale Wege-, Drossel oder Druckventile Kompakter Aufbau Einstellbar über Potentiometer Signaleingangsbereich für die verschiedensten Anforderungen Freie Parametrierung von Rampen, MIN und MAX, Dither bzw. PWM Frequenz Ausgangsstrom bis 2,6 A Seite 6 von 23 PAM-193-*
7 2.1 Gerätebeschreibung 99,0000 mm 23,0000 mm ,0000 mm Made in Germany Date: Add.: ID: V: W.E.ST. Elektronik D Niederkrüchten Homepage: Typenschild und Anschlussbelegung Type plate and terminal pin assignment W.E.ST. LEDs Klemmblöcke (steckbar) Terminals (removable) Ready MINA MINB MAXA MAXB A B Potentiometer Seite 7 von 23 PAM-193-*
8 3 Anwendung und Einsatz 3.1 Einbauvorschrift Dieses Modul ist für den Einbau in einem geschirmten EMV-Gehäuse (Schaltschrank) vorgesehen. Alle nach außen führenden Leitungen sind abzuschirmen, wobei eine lückenlose Schirmung vorausgesetzt wird. Beim Einsatz unserer Steuer- und Regelmodule wird weiterhin vorausgesetzt, dass keine starken elektromagnetischen Störquellen in der Nähe des Moduls installiert werden. Typischer Einbauplatz: 24 V Steuersignalbereich (nähe SPS) Durch die Anordnung der Geräte im Schaltschrank ist eine Trennung zwischen dem Leistungsteil und dem Signalteil sicherzustellen. Die Erfahrung zeigt, dass der Einbauraum nahe der SPS (24 V-Bereich) am besten geeignet ist. Alle digitalen und analogen Ein- und Ausgänge sind im Gerät mit Filter und Überspannungsschutz versehen. Das Modul ist entsprechend den Unterlagen und unter EMV-Gesichtspunkten zu montieren und zu verkabeln. Werden andere Verbraucher am selben Netzteil betrieben, so ist eine sternförmige Masseführung zu empfehlen. Folgende Punkte sind bei der Verkabelung zu beachten: Die Signalleitungen sind getrennt von leistungsführenden Leitungen zu verlegen. Analoge Signalleitungen müssen abgeschirmt werden. Alle anderen Leitungen sind im Fall starker Störquellen (Frequenzumrichter, Leistungsschütze) und Kabellängen > 3 m abzuschirmen. Bei hochfrequenter Einstrahlung können auch preiswerte Klappferrite verwendet werden. Die Abschirmung ist mit PE (PE Klemme) möglichst nahe dem Modul zu verbinden. Die lokalen Anforderungen an die Abschirmung sind in jedem Fall zu berücksichtigen. Die Abschirmung ist an beiden Seiten mit PE zu verbinden. Bei Potentialunterschieden ist ein Potentialausgleich vorzusehen. Bei größeren Leitungslängen (>10 m) sind die jeweiligen Querschnitte und Abschirmungsmaßnahmen durch Fachpersonal zu bewerten (z.b. auf mögliche Störungen und Störquellen sowie bezüglich des Spannungsabfalls). Bei Leitungslängen über 40 m ist besondere Vorsicht geboten und ggf. Rücksprache mit dem Hersteller zu halten. Eine niederohmige Verbindung zwischen PE und der Tragschiene ist vorzusehen. Transiente Störspannungen werden von dem Modul direkt zur Tragschiene und somit zur lokalen Erdung geleitet. Die Spannungsversorgung sollte als geregeltes Netzteil (typisch: PELV System nach IEC , sichere Kleinspannung) ausgeführt werden. Der niedrige Innenwiderstand geregelter Netzteile ermöglicht eine bessere Störspannungsableitung, wodurch sich die Signalqualität, insbesondere von hochauflösenden Sensoren, verbessert. Geschaltete Induktivitäten (Relais und Ventilspulen) an der gleichen Spannungsversorgung sind immer mit einem entsprechenden Überspannungsschutz direkt an der Spule zu beschalten. Seite 8 von 23 PAM-193-*
9 LEISTUNGSENDSTUFE W.E.ST. Elektronik GmbH 3.2 Typische Systemstruktur Dieses System besteht aus folgenden Komponenten: (*1) Proportionalventil (*2) Hydraulikzylinder (*3) Leistungsverstärker PAM-193 (*4) Schnittstelle zur SPS mit analogen und digitalen Signalen * 2 EINGANG RAMPE MINMAX A B + - P T * 4 * 3 * Funktionsweise Dieser Leistungsverstärker wird über ein analoges Signal (von der SPS, von einem Joystick oder von einem Potentiometer) angesteuert. Ein ENABLE Signal (24 V typisch) aktiviert die Funktionen und bei fehlerfreiem Betrieb wird dies über einen READY Ausgang zurückgemeldet. Die integrierten Standardfunktionen werden über die verschiedenen Potentiometer konfiguriert. Im Fehlerfall wird die Leistungsendstufe und der READY Ausgang deaktiviert. Der Fehler wird über die blinkende READY LED angezeigt. Der Ausgangsstrom ist geregelt, wodurch eine hohe Genauigkeit und eine gute Dynamik erreicht werden. Es lassen sich alle handelsüblichen Proportionalventile (bis 2,6 A) mit diesem Leistungsverstärker ansteuern. Seite 9 von 23 PAM-193-*
10 3.4 Inbetriebnahme Schritt Installation Erstes Einschalten Vorparametrierung Stellsignal Hydraulik einschalten ENABLE aktivieren Einstellung optimieren Tätigkeit Installieren Sie das Gerät entsprechend dem Blockschaltbild. Achten Sie dabei auf die korrekte Verdrahtung und eine gute Abschirmung der Signale. Das Gerät muss in einem geschützten Gehäuse (Schaltschrank oder Ähnliches) installiert werden. Sorgen Sie dafür, dass es am Antrieb zu keinen ungewollten Bewegungen kommen kann (z. B. Abschalten der Hydraulik). Schließen Sie ein Strommessgerät an und überprüfen Sie die Stromaufnahme des Gerätes. Ist sie höher als angegeben, so liegen Verdrahtungsfehler vor. Schalten Sie das Gerät unmittelbar ab und überprüfen Sie die Verdrahtung. Stellen Sie die DIL Schalter und die Potentiometer auf Ihre Anforderungen ein: Den Ausgangsstrom und die ventiltypischen Parameter wie DITHER und MIN/MAX. Diese Vorparametrierung ist notwendig, um das Risiko einer unkontrollierten Bewegung zu minimieren. Kontrollieren Sie das Stellsignal mit einem Strommessgerät. (Der Magnetstrom liegt im Bereich von 0 2,6 A). Im jetzigen Zustand sollte es ca. 0 A anzeigen. Jetzt kann die Hydraulik eingeschaltet werden. Das Modul generiert noch kein Signal. Antriebe sollten stehen oder leicht driften (mit langsamer Geschwindigkeit die Position verlassen). ACHTUNG! Antriebe können jetzt ihre Position verlassen und mit voller Geschwindigkeit in eine Endlage fahren. Ergreifen Sie Sicherheitsmaßnahmen, um Personen- und Sachschäden zu verhindern. Der Antrieb kann jetzt über den analogen Sollwert gefahren werden. Optimieren Sie jetzt die Einstellungen wie Rampenzeit, MIN und MAX entsprechend Ihrer Anwendung und Ihren Erfordernissen. Seite 10 von 23 PAM-193-*
11 4 Technische Beschreibung 4.1 Eingangs- und Ausgangssignale Anschluss PIN 7 PIN 8 Anschluss PIN 9 / 10 PIN 11 PIN 12 PIN 13 PIN 1 / 2 PIN 3 / 4 Anschluss PIN 14 oder PIN 15 PIN 5 Versorgung Spannungsversorgung (siehe technische Daten) 0 V (GND) Versorgungsanschluss. Achtung, PIN 8 ist intern mit PIN 11 verbunden. Diese Anschlüsse dienen als Potential für die analogen Sollwertsignale. Analoge Signale Sollwerteingang (Differenzeingang), der Bereich ± 100 % entspricht ±10 V oder 4 20 ma. 0 V (GND) für die Signaleingänge. Referenzspannung (Ausgang) zur Versorgung von Potentiometern. Eingangswiderstand (390 Ohm) für 4 20 ma, muss mit PIN 9 verbunden werden. PWM Ausgänge zur Ansteuerung der Magnetventile. Digitale Ein- und Ausgänge ENABLE Eingang: Dieses digitale Eingangssignal initialisiert die Anwendung und Fehlermeldungen werden gelöscht. Das Ausgangssignal, die Modulfunktionen und das READY Signal werden aktiviert. READY Ausgang: ON: Modul ist freigegeben, es liegt kein erkennbarer Fehler vor. OFF: ENABLE ist deaktiviert oder ein Fehler (Magnetfehler oder Sollwertfehler bei 4 20 ma) wurde erkannt. 4.2 LED Definitionen LEDs GRÜN Beschreibung der LED Funktion Identisch mit dem READY Ausgang. AUS: Keine Stromversorgung oder ENABLE ist nicht aktiviert AN: System ist betriebsbereit Blinkend: Fehlerzustand. GELB A / B AN: Magnet ist aktiv. AUS: Magnet ist nicht aktiv. Seite 11 von 23 PAM-193-*
12 4.3 Blockschaltbild V 7 PAM-193-* 0V 8 5 READY output Power supply 12 8 V reference voltage 11 MAX A P3 MAX B P4 ia 3 Solenoid A Input +/- 10 V, +/- 8 V, V V 10 9 S1.3 S1.4 S1.5 S1.6 MCU Power stage ib Solenoid B essential for ma 13 Enable 14 / 15 P1 P2 MIN A MIN B P5 PWM P6 RAMP S1.1 S1.2 Solenoid current range Seite 12 von 23 PAM-193-*
13 4.4 Typische Verdrahtung Joystick +/- 10 V (SPS / PLC) or +/- 8 V PIN 12 8V PIN 10 +In PIN 9 -In PIN 11 GND PIN 10 +In PIN 9 -In PIN 11 GND SWITCH S ON OFF ON ON ON OFF SWITCH S OFF OFF OFF OFF OFF ON +/- 4V ( 8 V) +/- 5V (10 V) +/- 10 V +/- 8 V Magnet B / Solenoid B Magnet A / Solenoid A Ready output 12 V / 24 V 0V Spannungsversorgung / Power Supply SWITCH S1 2 1 OFF ON OFF ON 1,2 A 2,6 A PE PE Potentiometer PIN 12 8V PIN 10 +In PIN 9 -In PIN 11 GND SWITCH S OFF ON OFF OFF ON ON V V Referenzspannung/ reference voltage ma (SPS / PLC) PIN 10 +In SWITCH S Schirm/ Screen PIN 9 PIN 13 -In ON OFF OFF ON ON ON mA +/- 100% mA % Brücke/ bridge ma Analoger Sollwert / Analogue command signal 0V Enable Achtung: wird ein Stromsignal (4 20 ma) verwendet, so sind PIN 9 und PIN 13 zu verbinden. Bei unipolaren Spannungssignalen hingegen ist PIN 9 mit PIN 11 zu verbinden. Seite 13 von 23 PAM-193-*
14 4.5 Technische Daten Versorgungsspannung Strombedarf Externe Absicherung [VDC] [ma] [A] (inkl. Rippel) < 100 plus dem Magnetstrom 3 mittel träge Referenzspannung [V] 8 (maximal 10 ma Last) Digitale Eingänge Eingangswiderstand Digitale Ausgänge Analoge Eingänge (Sensorund Sollwertsignal) Signalauflösung PWM Leistungsausgänge PWM Frequenz Regler Abtastzeit Magnetstromregelung Einstellungen MIN [V] [V] [kω] [V] [V] [V] [ma] [%] [A] [Hz] [ms] [ms] [%] Logik 0: < 2 Logik 1: > Logik 0: < 2 Logik 1: > 12 (50 ma) ± 10 / 0 10; 90 kω 4 20; 390 Ω 0,025 1,2 oder 2,6 (per DIL umschaltbar); Kabelbruch überwacht oder , (0 = voreingestellt) MAX DIL 1.1, DIL 1.2 = ON DIL 1.1, DIL 1.2 = OFF [A] [A] 1,0 2,6 0,5 1,2 (voreingestellt) RAMP [s] 0,05 15 (0,05 = voreingestellt) PWM Frequenz DIL 1.6 = OFF DIL 1.6 = ON Dither Amplitude DIL 1.6 = ON [Hz] [Hz] [%] (340 = voreingestellt) Ditherfrequenz: fg = 60 Hz Gehäuse Snap-On Modul nach EN Gewicht [kg] 0,170 Polyamid PA 6.6 Brennbarkeitsklasse V0 (UL94) Schutzklasse Temperaturbereich Lagertemperatur Luftfeuchtigkeit Anschlüsse [ C] [ C] [%] IP < 95 (nicht kondensierend) 4 x 4pol. Anschlussblöcke PE: über die DIN Tragschiene EMV EN : 8/2002 EN : 6/2005 Seite 14 von 23 PAM-193-*
15 5 Einstellelemente 5.1 Potentiometer Front: P1 = MINA P2 = MINB P3 = MAXA P4 = MAXB Hinter der Abdeckung: P5 = PWM / DITHER P6 = RAMP 5.2 Interner DIL Schalter Eingangssignalbereich S1.5=OFF S1.4=OFF S1.3=OFF ±10 V Input S1.5=OFF S1.4=OFF S1.3=ON ±8 V Input S1.5=OFF S1.4=ON S1.3=OFF V Input S1.5=OFF S1.4=ON S1.3=ON V Input S1.5=ON S1.4=OFF S1.3=OFF ma für ± 100% S1.5=ON S1.4=OFF S1.3=ON ±4 V Input (Joystick) S1.5=ON S1.4=ON S1.3=OFF ±5 V Input (Joystick) S1.5=ON S1.4=ON S1.3=ON 4 20 ma für 0 100% Ausgangsstrombereiche: S1.1 = OFF, S1.2 = OFF (bis 1,2 A) S1.1 = ON, S1.2 = ON (bis 2,6 A) PWM / DITHER Funktion: S1.6 = OFF PWM Frequenz ist im Bereich von Hz einstellbar S1.6 = ON PWM Frequenz beträgt 2000 Hz, Ditherfrequenz beträgt 60 Hz, Ditheramplitude ist einstellbar (0 20 %). Seite 15 von 23 PAM-193-*
16 5.3 Inbetriebnahme Proportionalventile haben bauartbedingt relativ große Toleranzen im Vergleich zur Elektronik. Die Einstellung kann sich daher von Ventil zu Ventil deutlich unterscheiden. MAX: MIN: Maximalstromeinstellung (P3 und P4). Der maximale Ausgangsstrom kann im Bereich von ca. 40% bis 100% des vorgewählten Nennstroms eingestellt werden. Nullpunkt- / Überdeckungskompensationseinstellung (P1 und P2). Die MIN-Einstellung sollte nach der MAX-Einstellung durchgeführt werden. Die Voreinstellung ist 0 (gegen den Uhrzeigersinn am Anschlag). Je nach Ventil sind Einstellungen von ca. 0 % bis 60 % des Nennstroms erforderlich. Geben Sie ein kleines Eingangssignal von ca. 3 % bis 5 % vor. Erhöhen Sie den MIN-Wert (Drehen im Uhrzeigersinn) kontinuierlich bis der Antrieb fährt, von da ab verringern Sie den Wert (gegen den Uhrzeigersinn) bis der Antrieb wieder zum Stillstand gekommen ist. Achtung: durch Verändern der MAX-Einstellung verändert sich auch die MIN-Einstellung. RAMP: PWM/ DITHER: Die Rampenzeit ist auf ca. 50 ms (P6 = kleinster Wert, Linksanschlag) voreingestellt. Sie wird durch Drehen im Uhrzeigersinn bis auf ca. 15 s verlängert. Achtung: Bei langen Rampenzeiten und gleichzeitig kleinen Hubzeiten (Hubzeit < Rampenzeit) kann es zu einem schwer interpretierbaren Verhalten kommen, da alle Bewegungen stark verzögert ausgeführt werden. Mit der PWM- / Dithereinstellung kann die Hysterese des Ventils verringert werden. PWM Frequenz: Die PWM Frequenz (S1.6 = OFF) kann im Bereich von Hz variiert werden. Bei vielen Ventilen ist die Einstellung der PWM Frequenz zur Reduzierung der Hysterese die erste Wahl. DITHER Amplitude(Vorgabe): Die Ditheramplitude (S1.6 = ON) kann im Bereich von 0 20 % eingestellt werden. Ist dieser Modus aktiv, so beträgt die PWM Frequenz ca Hz und die Dither Frequenz ca. 60 Hz. Achtung: die optimale Einstellung entnehmen Sie bitte den Ventilunterlagen. Seite 16 von 23 PAM-193-*
17 5.4 Allgemeines Verhalten: Einschalten: Nach dem Einschalten wird das Eingangssignal (4 20 ma) überprüft und das System aktiviert. Bei aktivem ENABLE (ENABLE direkt mit der Spannungsversorgung verbunden) wird der Strom über eine intern definierte Rampe aktiviert (Sanftanlauf), um dann mit der eingestellten Rampenzeit auf den Sollwert zu fahren. Wird ein Fehler erkannt, so geht das Modul in den Fehlerstatus über. ENABLE: Über diesen Schalteingang werden die interne Signalverarbeitung und die Endstufe frei geschaltet. Beim Aktivieren des Eingangs wird der Ventilstrom über die eingestellte Rampe angefahren. Beim Deaktivieren wird der Magnetstrom unmittelbar abgeschaltet. Über den Ausgangs PIN 5 wird die fehlerfreie Betriebsbereitschaft zurückgemeldet. Achtung: Der ENABLE Eingang ist nicht zum Abschalten der Endstufe im Fall von sicherheitsrelevanten Systemen geeignet. LEDs: Grüne LED ON = betriebsbereit. Grüne LED blinkt bei einem Sollwert unter 2mA (4.. 20mA Einstellung) und bei Kabelbruch zum Magneten. Der Magnetstrom wird unmittelbar abgeschaltet. Seite 17 von 23 PAM-193-*
18 6 Anhang 6.1 Überwachte Fehlerquellen Folgende mögliche Fehlerquellen werden fortlaufend überwacht: Quelle Fehler Verhalten Sollwert PIN 9 / 10, ma Nicht im gültigen Bereich Die Endstufe wird deaktiviert. Magnet A PIN 3 / 4 Magnet B PIN 1 / 2 Drahtbruch Die Endstufe wird deaktiviert. 6.2 Fehlersuche FEHLER URSACHE / LÖSUNG ENABLE ist aktiv, das Modul zeigt keine Reaktion, die READY LED ist aus. ENABLE ist aktiv, die READY LED blinkt. Spannungsversorgung ist unterbrochen oder das ENABLE Signal liegt nicht an. Mit der blinkenden READY LED wird signalisiert, dass vom Modul ein Fehler erkannt wurde. Fehler können sein: Fehlendes Signal am Eingang bei 4 20 ma. Kabelbruch oder falsche Verdrahtung zu den Magneten. Seite 18 von 23 PAM-193-*
19 6.3 Ersatz / Kompatibilität Die PAM-191 und die PAM-192 werden durch die PAM-193 ersetzt. Hier muss die Verdrahtung beim Ersatz von älteren Geräten angepasst sowie die teilweise veränderte Belegung der DIL-Schalter und Potentiometer beachtet werden PAM V 0V 7 8 PAM-191 Power supply PWM input Input V, ma, ma V S2.1 S2.3 8 V 10 V ma S2.2 MCU reference voltages MAX P2 Power stage V S1.1 S1.2 1 A 1,6 A Enable 14 P1 MIN P3 RAMP P4 DITHER Änderungen (PAM-191 / PAM-193) Verdrahtung: 1. PIN 9 und PIN 10 sind als Differenzeingang realisiert. Bei unipolaren Spannungssignalen muss daher PIN 9 mit PIN 11 gebrückt werden. 2. Der Eingangswiderstand für Stromsignale wird nicht mehr über DIL-Schalter zugeschaltet, sondern muss durch eine Brücke von PIN 9 zu PIN 13 angeschlossen werden. Einstellung: 3. Referenz Spannung an PIN 12 ist fest 8 V und nicht mehr wählbar. Durch verschiedene Eingangssignalbereiche, die über die DIL-Schalter wählbar sind, kann dies kompensiert werden. 4. Es sind nur noch zwei Strombereiche verfügbar: 1,2 A und 2,6 A. Voreingestellt bleibt 1 A. Für deutlich kleinere Ströme steht die L-Version mit halbem Ausgangsstrom zur Verfügung. 5. Die Funktion, Lage und Bezeichnungen der Potentiometer und DIL-Schalter haben sich teilweise geändert (siehe 5.1 und 5.2 in dieser Dokumentation). Seite 19 von 23 PAM-193-*
20 6.3.2 PAM V 0V Ready Power supply 12 8 V Reference voltage 11 MAX A P3 MAX B P Solenoid A Input +/- 10 V, +/- 5 V, ma 10 9 S1.6 MCU Power amplifiers Solenoid B U/I switch Enable 15 P1 P2 MIN A MIN B P5 Ramp up P6 Ramp down Änderungen (PAM-192 / PAM-193) Verdrahtung: 1. Der Eingangswiderstand für Stromsignale wird nicht mehr über DIL-Schalter zugeschaltet, sondern muss durch eine Brücke von PIN 9 zu PIN 13 angeschlossen werden. 2. ACHTUNG: Magnet A und Magnet B sind gegenüber der PAM-192 vertauscht. Einstellung: 3. Es sind nur noch zwei Strombereiche verfügbar: 1,2 A und 2,6 A. Voreingestellt bleibt 1 A. Für deutlich kleinere Ströme steht die L-Version mit halbem Ausgangsstrom zur Verfügung. 4. Die Funktion, Lage und Bezeichnungen der Potentiometer und DIL-Schalter haben sich teilweise geändert (siehe 5.1 und 5.2 in dieser Dokumentation). Seite 20 von 23 PAM-193-*
21 6.3.3 Sonderversionen Diese Sonderversionen können durch die PAM-193 ersetzt werden: PAM-191-*-S1 (PWM = 100Hz) PAM-191-*-S2 (PWM = 100Hz) PAM-192-*-S1 (PWM = 100Hz) PAM-192-*-S2 (PWM = 135Hz) = PAM-193-P = PAM-193-L = PAM-193-L = PAM-193-L PAM-191-P-S3 (MIN direkt aktiv) = PAM-193-P-S3 Seite 21 von 23 PAM-193-*
22 7 Notizen Seite 22 von 23 PAM-193-*
Technische Dokumentation
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