Programmiersprachen Pascal, Modula-2, Oberon. Charlotte Prieß
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- Pia Schmitt
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1 Programmiersprachen Pascal, Modula-2, Oberon Charlotte Prieß
2 Überblick Leben Historische Einordung Pascal Modula-2 Oberon Vorteile von Pascal gegenüber C Warum sich C durchgesetzt ist?
3 Leben 1934 geboren in Winterthur, Schweiz Studium der Elektrotechnik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich 1959: Dipl.-Ing., Heirat : Studium an der Université Laval, Quebec, Canada : Studium an der University of California, Berkeley, mit einem Stipendium der Ford Foundation 1963: Promotion mit einer Dissertation über die Generalisierung der Programmiersprache Algol : Assistant Professor für Computer Science an der Stanford University : Assistenzprofessur für Computerwissenschaften an der Universität Zürich : Professor für Computerwissenschaften an der ETH Zürich 1984: Auszeichnung mit dem Turing-Award
4 Historische Einordnung vor 1950: ~1837: Analyctical Engine Order Code : Plankalkül (Konzept) : ENIAC Coding System 1950er: : FORTRAN 0 (Konzept) : LISP (Konzept) 1958: ALGOL 58
5 1960er: 1960: ALGOL : Simula (Konzept) 1964: BASIC 1966: ALGOL W (Vorläufer von Pascal) 1970er 1970: Pascal 1972: Prolog 1972: C 1973: ML 1979: Modula-2
6 Historische Einordnung 1980er: 1983: Ada (Erweiterung von Pascal) 1983: C : Perl 1987: Oberon 1990er: 1991: Python 1994: PHP 1995: Java 2000er: 2000: D 2000: C#
7 Pascal Weiterentwicklung von Algol W mit folgenden Zielen: hoher Grad an Systematik Verwendung mathematischer Notationen einfache und intuitiv verständliche Regeln hohe Effizienz Sowohl für Wissenschaft als auch für Industrie geeignet "...convinced that an elegant style and an effective implementation were not mutually exclusive..."
8 Pascal Festgelegte Struktur: Vereinbarungsteil, Anwenungsteil Starke Typisierung: Datentypen: int, char, real, boolean, Teilbereichstypen, Aufzählungstypen, Arrays, Records, Dateitypen, Zeigertypen Gültigkeitsbereiche: Trennung globaler und lokaler Variablen
9 Pascal Kontrollstrukturen: If then else, while do, repeat until, case, for Unterscheidung zwischen Prozeduren ( void ) und Funktionen nested procedures möglich
10 Pascal Inoffizieller Standard ( Report ) 1983 ISO 7185 ( unextended pascal ) 1990 ISO ( extended pascal ) sehr viele verschiedene Dialekte, die meisten mit den Standards inkompatibel Durchsetzen konnten sich v.a. die Versionen von Borland (Turbo Pascal, Delphi (=objektorientiertes Pascal)
11 Modula-2 Sprache für Workstation Lilith Neuerungen: Multiprogramming Modularisierung und getrennte Kompilierung von Programmen Sprache soll ganze Systeme beschreiben können, daher u.a. Module zur Low-Level-Programmierung und Grafikprogrammierung Möglichkeit, bereits vorhandene Funktionen aus Bibliothken einzubinden
12 Oberon Neuerungen: Objektorientierung: Klassenkonzept Polymorphie, Late Binding Vererbung (keine Mehrfachvererbung) Kapselung (+ Schreibrecht, - Leserecht) Methoden und Attribute (Erweiterung des RECORD-Konzepts)
13 Vorteile von Pascal gegenüber C Besser lesbarer Code: In Pascal: Function StringToUppercase(Zeile: String): String; type Kleinbuchstaben = ['a'..'z']; var temp: String; i : Byte; begin temp:=zeile; for i:=1 to Length(zeile) do if zeile[i] in Kleinbuchstaben then temp[i]:=chr(ord(temp[i])-32); StringToUppercase:=temp; end;
14 Vorteile von Pascal gegenüber C In C: char * StringToUpper(char * zeile) { char * temp; int i; int p = strlen(zeile); temp = (char *) malloc(p); for (i=0; zeile[i]!=0 && i<256; i++) if (zeile[i]>='a' && zeile[i]<='z') temp[i]=(char) zeile[i]-32; else temp[i]=zeile[i]; temp[i]=0; return temp; }
15 Vorteile von Pascal gegenüber C Schwache Typisierung, keinerlei Überprüfungen zur Laufzeit: #include "stdio.h" void myprint(int *i) { printf("i: %d\n",*i); } void main () { int i=10; myprint(&i); myprint(i); }
16 Vorteile von Pascal gegenüber C Häufiger Fehler: Buffer Overflow #include <stdio.h> #include <string.h> #include <stdlib.h> int main(int argc, char *argv[]) { char mybuffer[5]; if (argc < 2) { } printf("strcpy() NOT executed...\n"); printf("syntax: %s <characters>\n", argv[0]); exit(0); } strcpy(mybuffer, argv[1]); printf("mybuffer content= %s\n", mybuffer);
17 Warum konnte sich C dennoch durchsetzen? Mögliche Gründe: Mängel der ersten Pascal-Version: monolithische Programme, kein mächtiges I/O, keine hardwarenahe Programmierung usw. C hat sich mit Unix verbreitet Programmieren unter Unix mit C einfacher als mit anderen Sprachen C-Compiler bei Unix immer dabei Studenten lernten C, weil sie so gleichzeitig Unix verstehen konnten auch viele andere wichtige OS in C implementiert C lässt dem Programmierer mehr Freiheiten
18 Quellen en.wikipedia.org, de.wikipedia.org Modula-2 Programmierhandbuch Pascal User Manual and Report The Art of Simplicity Pioniere der Informatik Arbeitshefte Informatik Objektorientierte Programmierung
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50er Jahre erste Definition höherer Programmiersprachen Effizienz maßgebliches Designziel FORTRAN (Backus) als Sprache für wissenschaftliches Rechnen (komplexe Berechnungen, einfachen Daten), Arrays, Schleifen,
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