Seite 2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Installation 2 Programmstart 3 Einstellung der Programmsprache 3 Kundendaten 4 Materialauswahl 5 Geometrieauswahl 6 Kühlzeitberechnung 7 Zykluszeit 7 Manuelle Eingabe der Entformungstemperatur und der effektiven Temperaturleitfähigkeit 8 Speichern 9 Drucken 9 Einlesen bestehender Dateien 9 Online-Hilfe 9
Allgemeines Das vorliegende Handbuch gilt sowohl für die Demo- als auch für die Vollversion des Progammes WinCooL. In der Demoversion wird dem Anwender allerdings nur ein Material für die Kühlzeitberechnung zur Verfügung gestellt. Seite 3 Installation Legen Sie die CD in das Laufwerk ein. Wenn der Autostart nicht selbstständig erfolgt starten Sie die Installation unter Windows mit dem Explorer durch Doppelklick auf wincool_setup.exe. Abbildung 1: WinCooL Setup Anschließend folgen Sie den Anweisungen des Installationsprogrammes. Abbildung 2: Einrichten des Programms
Seite 4 Sind alle Programmbestandteile installiert, richtet das Installationsprogramm eine neue Programmgruppe "WinCooL" unter Windows ein. In dieser Programmgruppe befindet sich das Programm WinCooL (Icon: Schriftzug WinCooL).
Programmstart Der Start erfolgt so wie angezeigt dann automatisch oder Sie starten es durch Doppelklick auf dem Programmsymbol auf dem Desktop. Nach kurzer Zeit erscheint der Startbildschirm (Abb. 3). Seite 5 Abbildung 3: Startbildschirm Durch Anwählen des Menüs Datei und Neu bzw. durch Anklicken des Buttons mit dem Symbol Seite (zweiter Button von links) wird der erste Berechnungsauftrag geöffnet. Durch mehrmaliges Betätigen werden weitere neue Aufträge geöffnet. Einstellung der Programmsprache Im Menü Sprache kann zwischen Deutsch und Englisch ausgewählt werden. Diese Einstellung muß vor dem Öffnen eines Berechnungsauftrages erfolgen. Als Grundeinstellung wurde Deutsch vorgewählt.
Seite 6 Abbildung 4: Auftragsformular Kundendaten Nachdem, wie in Abbildung 4 ersichtlich, das erste Auftragsformular erscheint, können nun die formteil- und werkzeugspezifischen Daten eingegeben werden (Abbildung 5). Abbildung 5: Formteil - und werkzeugspezifische Daten
Seite 7 Materialauswahl Als nächster Schritt sollte die entsprechende Materialgruppe, wie in Abbildung 6 dargestellt, ausgewählt werden. Abbildung 6: Materialauswahl Anschließend kann die genaue Materialbezeichnung vom Anwender unter der Rubrik Material eingetragen werden. Abbildung 7: Materialbezeichnung
Geometrieauswahl Bei der Geometrie können fünf verschiedene Grundgeometrien, die das Formteil beschreiben sollen, ausgewählt werden. Die Platte wird in der Regel für das Formteil und der lange Zylinder für ein Angusssystem gewählt. Die anderen Geometrien sollten gewählt werden, wenn Formteilbereiche mit der entsprechenden Gestalt qualitätsrelevant sein können (Abbildung 8). Seite 8 Abbildung 8: berechenbare Geometrien Kühlzeitberechnung Anschließend werden die Verarbeitungstemperaturen, die Wanddicke und gegebenenfalls der Glasfasergehalt eingegeben (Abbildung 9). Mit der Tabulator- oder der Return-Taste gelangt man von einem Wert zum nächsten bzw. mit der Shift und Tabulator- Taste zurück. Die Kühlzeit wird Online berechnet. Die Werkzeugwandtemperaturen sind in DS (Düsenseite) und SS (Schließseite) unterteilt. Die eingeklammerten Temperaturwerte hinter den Eingabefeldern für die Masse- und Werkzeugwandtemperaturen stellen Richtwerte für die Verarbeitungstemperaturintervalle der jeweiligen Materialgruppen dar.
Seite 9 Abbildung 9: Kühlzeitberechnung Zykluszeit Wenn die Zykluszeit berechnet werden soll, müssen die Nebenzeiten eingegeben werden, wie in Abbildung 10 dargestellt. Abbildung 10: Eingabe der Nebenzeiten und Zykluszeitberechnung
Manuelle Eingabe der Entformungstemperaturen und der effektiven Temperaturleitfähigkeit Wird das Feld manuelle Eingabe angewählt, besteht die Möglichkeit, die mittlere Entformungstemperatur und die effektive Temperaturleitfähigkeit zu editieren (Abbildung 11). Die theoretische Kühlzeitberechnung erfolgt hier erst nachdem das jeweilige Eingabefeld mit dem Cursor verlassen wurde. Diese manuelle Eingabe kann für Materialgruppen genutzt werden, die nicht in der Datenbank enthalten sind. Hierzu sind die Eingabewerte (mittlere Entformungstemperatur bzw. effektive Temperaturleitfähigkeit) vom Rohstoffhersteller zu erfragen oder messtechnisch zu ermitteln. Seite 10 Abbildung 11: Manuelle Eingabe der Entformungstemperatur Abspeichern, Ausdrucken und Einlesen Anschließend besteht die Möglichkeit, daß die durchgeführte Berechnung gedruckt, gespeichert und bestehende Dateien wieder eingelesen werden. Hierzu kann das Menü Datei oder auch die entsprechenden Buttons benutzt werden. Online-Hilfe Um die Online-Hilfe zu aktivieren, wird der Cursor in das entsprechende Eingabefeld positioniert und mit der Funktionstaste F1 aufgerufen.