Homöopathische Hausapotheke
Zu meiner Person Guido Bonrath Facharzt für Allgemeinmedizin Homöopathie Naturheilverfahren Akupunktur 1995 1999 in Koblenz 1999 2011 in Bendorf Seit 12/2011 in Urbar (Klostergut Besselich)
Homöopathie Das Wort Homöopathie setzt sich aus zwei griechischen Worten zusammen: "homoios" bedeutet gleichartig oder ähnlich, "pathos" ist das Leiden. Dahinter versteckt sich das wichtigste Grundprinzip der Heilmethode - die so genannte Ähnlichkeitsregel oder Simile-Regel. Die Wirkstoffe werden in unterschiedlich verdünnter und verschüttelter (potenzierter) Form verabreicht.
Den ganzen Menschen erfassen Die Homöopathie versucht den ganzen Menschen zu erfassen, mit all seinen körperlichen und seelischen Leiden. Symptome als Ausdruck eines gestörten inneren Gleichgewichts und entsprechen dem Versuch des Körpers, gegen diesen disharmonischen Zustand anzukämpfen. Förderung der Bemühungen des Körpers, sich zu regenerieren. Stärkung der Selbstheilungsmöglichkeit des Organismus. Basierend auf der Krankengeschichte jedes einzelnen Patienten wird ein individuell abgestimmter Therapieplan entwickelt, der sich sowohl am Krankheitsbild als auch an der Persönlichkeit orientiert.
Arzneimittelprüfung am Gesunden Gesunde Prüfer, d.h. Menschen ohne akute oder chronische Erkrankungen nehmen homöopathische Arzneimittel sehr häufig ein und notieren die dann auftretenden Symptome. In der Praxis möchte man, dass eine Arznei heilsam wirkt. Prüfungssymptome sollen vermieden werden. Die Heilwirkung unterscheidet sich von der Arzneimittelprüfung. Um eine Arzneimittelprüfung zu vermeiden, unbedingt die Dosierungsanweisung beachten. Je höher die Potenz der Arznei, desto seltener die Einnahme.
Die Potenzierung D Potenzen D 1: Verdünnung der Ursubstanz mit Alkohol 1:10 D 2: 1/10 D 1 und 9/10 Alkohol D 1 enthält 1/10 der Ursubstanz D 2 enthält 1/100 der Ursubstanz D 3 enthält 1/1000 der Ursubstanz D 4 enthält 1/10 000 der Ursubstanz D 5 enthält 1/100 000 der Ursubstanz D 6 enthält 1/1 000 000 der Ursubstanz
Dosierung der Arznei D 6, D 12 Jede halbe Stunde 5 Globuli oder 1 Tablette oder 5 Tropfen Bei Besserung stündlich 5 Globuli, 5 Tropfen oder 1 Tablette, Einnahmeabstände vergrößern D 30 5 Globuli sofort auf die Zunge, nach 60 Minuten Einnahme wiederholen und Besserung abwarten, höchstens 3 Tage einnehmen! Bei heftigem Verlauf: auflösen in Wasser und alle 15 Minuten 1 Schluck trinken
Anwendung der Arzneien Babys und Kleinkinder werden mit den gleichen Arzneien und Potenzen wie Erwachsene behandelt Homöopathische Arzneien werden nie vorbeugend eingenommen, sondern erst dann, wenn Symptome vorhanden sind Wenn sich die Symptome ändern und wenn eine Arznei nicht wirkt, kann man die Arznei wechseln, man sollte jedoch nie verschiedene Arzneien zur gleichen Zeit verabreichen Chronische Beschwerden sollten nie selbstbehandelt werden, hier ist es wie im Handwerk: einfache Sachen kann man selbst machen, für komplizierte Probleme braucht man eine Fachkraft
Übersicht Erkältung, Schnupfen, Fieber, Halsweh etc. Magen-Darm-Erkrankungen Blasenentzündung Insektenstiche Allergie Sonnenbrand Verletzung, Sturz, Verstauchung
Erkältung, Fieber ACONITUM napellus (Sturmhut) 1. Mittel bei Fieber plötzlicher Beginn, Frösteln trockenes, noch ansteigendes Fieber Auslöser: kalter Wind, Kälteexposition Angst, Unruhe, Ruhelosigkeit großer Durst
Erkältung, Fieber BELLADONNA (Tollkirsche) nach Aconitum schwitzend, dampfend, klopfend Hitze des Körpers, kalte Extremitäten hohes Fieber, Heftigkeit, Pulsationen Phantasieren, Benommenheit
Erkältung, Fieber PULSATILLA pratensis (Küchenschelle) Hauptmittel bei Mittelohrentzündung folgt gut auf Aconitum heftige, stechende Ohrenschmerzen Ohr wie verstopft Besserung im Freien, Verschlechterung im warmen Zimmer Besserung durch Herumtragen
Erkältung, Fieber GELSEMIUM sempervirens (Wilder Jasmin) Kopfgrippe dunkelrotes Gesicht Kopfschmerzen, wie ein Reifen um den Kopf Benommenheit, Schläfrigkeit Schwäche, Zittern, Schwere der Glieder
Erkältung, Fieber EUPATORIUM perfoliatum (Wasserhanf) Brustgrippe Zerschlagenheitsgefühl, bis in die Knochen, alles tut weh schmerzhafter Husten, muss sich die Brust halten sehr durstig
Erkältung, Fieber Salbei Halsschmerzen Zahnfleischentzündung Aphthen Anwendung: als Tee aufbrühen und gurgeln
Erkältung, Fieber Hustentee bei Reizhusten Fenchel 10.0 Spitzwegerichblätter 30.0 Süßholzwurzel 30.0 Thymiankraut 25.0 Lungenkraut 5.0
Erkältung, Fieber Halsschmerzen Linksseitig Lachesis D 12 Rechtsseitig Lycopodium D 6 Mittig, hellroter Rachen Phytolacca D 6 Eiterstippchen mit Kälte, Zugempfindlichkeit Hepar sulfuris D12
Übersicht Erkältung, Schnupfen, Fieber, Halsweh etc. Magen-Darm-Erkrankungen Blasenentzündung Insektenstiche Allergie Sonnenbrand Verletzung, Sturz, Verstauchung
Magen-Darm-Erkrankungen OKOUBAKA Reisedurchfall Lebensmittelvergiftung ungewohnte Speisen entgiftend Einnahme auch vorbeugend möglich Dosierung: D3/D6 3-4x täglich
Magen-Darm-Erkrankungen PHOSPHORUS (Gelber Phosphor) Erbrechen, kurze Zeit nach dem Essen oder Trinken Durst auf kaltes Wasser stinkender Durchfall, wässrig, erschöpfend Blutungsneigung
Magen-Darm-Erkrankungen IPECACUANHA (Brechwurzel) akuter Brechdurchfall starke Übelkeit Erbrechen erleichtert den Zustand aber nicht Koliken und Krämpfe durstlos
Magen-Darm-Erkrankungen ARSENICUM ALBUM brennender, wässriger Durchfall Durst auf eiskaltes Wasser in kleinen Schlucken, wird sofort wieder erbrochen kann Anblick und Geruch von Speisen nicht ertragen Unruhe und Ängstlichkeit große Erschöpfung
Magen-Darm-Erkrankungen PULSATILLA pratensis (Küchenschelle) Erbrechen nach fettreichen Speisen oder Eis Stein im Magen Abneigung gegenüber Wärme Verlangen nach frischer Luft weinerliche Kinder
Magen-Darm-Erkrankungen NUX VOMICA (Brechnuss) verdorbener Magen Übelkeit nach übermäßigem Essen nach zu viel Fast-Food oder Cola schlecht gelaunt, reizbar und ungeduldig
Magen-Darm-Erkrankungen COLOCYNTHIS (Koloquinte) Durchfall, Kolik Krampfartige Schmerzen unterhalb des Bauchnabels. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall mit grün-gelbem Stuhl. Abgehende Winde und Druck auf betroffene Stellen verschaffen Linderung. Auch bei Koliken im Säuglinsalter, wenn das Kind die Beine an den Bauch zieht. Besserung: Wärme, Zusammenkrümmen, Kaffee, Druck auf den betroffenen Bereich Verschlimmerung: Wut, Berührung, Kälte
Übersicht Erkältung, Schnupfen, Fieber, Halsweh etc. Magen-Darm-Erkrankungen Blasenentzündung Insektenstiche Allergie Sonnenbrand Verletzung, Sturz, Verstauchung
Blasenentzündung DULCAMARA (Bittersüß) nach Unterkühlung oder Durchnässung Beschwerden nach Sitzen auf kalten Steinen
Blasenentzündung CANTHARIS (Spanische Fliege) starkes Brennen beim Wasserlassen extreme Schmerzen Urin blutig
Blasenentzündung Cranberry ("Kranichbeere") enthält sekundäre Pflanzenstoffe, u.a. Proanthocyanidine (PAC) zur Vorbeugung bei wiederkehrender Blasenentzündung 250 ml Saft (25%) / Tag Vitamin C 2 Taler (Dr. Grandel CEROLA-Taler )
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Insektenstiche APIS (Honigbiene) Insektenstiche, v.a. Bienen-und Wespenstiche Schwellung Rötung Juckreiz Kühlen bessert
Insektenstiche LEDUM palustre (Sumpfporst) bei schlecht heilenden Stichen Mückenstiche Zeckenstiche
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Allergie APIS Urtikaria (Nesselsucht) Insektenstiche Schwellung Rötung Juckreiz Kühlen bessert
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Sonnenbrand Joghurtauflage kühlend, abschwellend, beruhigend Anwendung: Joghurt aus dem Kühlschrank nehmen dünnes Baumwolltuch mit Joghurt tränken auf rote Stellen auflegen nach spätestens 20 Minuten abnehmen Vorsicht bei Allergie oder offenen Wunden alternativ: Buttermilch oder Quark
Sonnenbrand CANTHARIS (Spanische Fliege) heftige, brennende Schmerzen Blasenbildung
Sonnenbrand APIS (Honigbiene) hellrote Schwellung der Haut Rötung Kühlen bessert Kopfschmerzen wenig Durst
Sonnenbrand/Sonnenstich BELLADONNA (Tollkirsche) akute Rötung und Hitze heißer Kopf, pulsierender Kopfschmerz drohender Sonnenstich Benommenheit
Übersicht Erkältung, Schnupfen, Fieber, Halsweh etc. Magen-Darm-Erkrankungen Blasenentzündung Insektenstiche Allergie Sonnenbrand Verletzung, Sturz, Verstauchung
Verletzungen Salben Ringelblumensalbe Beinwellsalbe fertige Mischungen: Traumeel S Creme(Arnica, Calendula, Hamamelis, Symphytum u.a.) Varicylum -S- Salbe(Arnica, Hamamelis, Aesculus, Chamomilla, Salvia)
Verletzungen ARNICA Verletzungen aller Art Wunden, Quetschungen, Zerrungen, Verstauchungen, Knochenbrüche Blutungen, Blutergüsse Gehirnerschütterung Folgen von Überanstrengung, Muskelkater Zerschlagenheitsschmerz am ganzen Körper, Bett erscheint zu hart
Verletzungen HYPERICUM perfoliatum (Johanniskraut) Arnica der Nerven Nervenverletzungen Quetschungen der Finger, Zehen Heftigste Schmerzen, den Nerv entlang schießend Gehirnerschütterung Wirbelsäulentrauma Sturz auf Steißbein
Verletzungen LEDUM palustre (Sumpfporst) Punktartige Verletzungen Bisswunden (Schlangen, Hunde u.a.) Schnittwunden Stichwunden Insektenstiche (Zecken u.a.) Verletzte Körperteile sind kalt und weiß, Besserung durch Kälte
Verletzungen RHUS TOXICODENDRON (Giftsumach) Schleudertrauma Verrenkung, Verstauchung Schulterluxation, Tennisarm Fortgesetzte Bewegung bessert Wärme bessert Rheumatische Schmerzen
Nasenbluten PHOSPHORUS oder FERRUM PHOSPHORICUM