Klausur Datenbankmanagementsysteme



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Transkript:

Klausur Datenbankmanagementsysteme Probeklausur III Sommersemester 203 <Datum> Name:... Vorname:... Matr.Nr:... Studiengang:... Aufgabe Nr. Max. Punkte Erreichte Punkte 42 2 0 3 8 4 2 5 8 6 6 7 6 8 8 Zusatzaufgabe 5 Summe 00 Note: Bitte füllen Sie zuerst das Deckblatt aus und legen Sie Studentenausweis und Personalausweis bereit. Kleben Sie den Aufkleber für die Zusatzaufgabe bitte an die entsprechende Stelle neben der Aufgabe. Die Bearbeitungszeit beträgt 00+0 Minuten. Falls der vorgesehene Platz nicht für Ihre Lösung ausreichen sollte, benutzen Sie bitte die Rückseiten bzw. die leeren Seiten am Ende der Klausur. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite von 22

Aufgabe : SQL (42 Punkte) Gegeben sei der folgende Auszug eines Datenbank-Schemas einer Fluggesellschaft und einer Flughafenverwaltung: Kunden - IDperson - bonuskartennr - status - flugmeilen Flugzeug - IDflugzeug - hersteller - typ - kennzeichen - baujahr - Nsitzplätze Flughafen - IDflughafen - name - ort Person - IDperson - ausweisnr - vorname - nachname - datumgeburt - anschrift - plz -ort Flugplan - IDflug - IDflugzeug - IDflughafenVon - IDflughafenNach - datumuhrzeitstart - datumuhrzeitlandung - IDpersonCaptain - IDpersonCopilot - flugmeilen Personal - IDperson - personalnr - position - gehalt - datumeinstellung Buchungen - IDbuchung - IDperson - IDflug - sitzplatznr Passagierliste - flugid - NRausweis - vorname - nachname - geburtsdatum - nrsitzplatz Bitte beachten Sie, dass: die Pfeile in der Darstellung immer auf das -Element einer :n-beziehung weisen. alle Attribute mit Zeitpunktangaben mit dem Datentyp DATETIME definiert sind. alle Attribute, die mit dem Präfix ID beginnen, vom Typ INTEGER sind. es sich bei den Tabellen Kunden und Personal um Spezialisierungen der Tabelle Person handelt. die Attribute bonuskartennr (TB Kunden), ausweisnr (TB Person) und personalnr (TB Personal) eindeutige Attribute sind, jedoch nicht der Primärschlüssel der jeweiligen Tabelle sind. nur die Tabelle Passagierliste in das Datenbank-Schema der Flughafengesellschaft gehört und diese dazu verwendet wird, um das Einchecken organisatorisch zu unterstützen. Hierzu werden die Daten kurz vor dem Flug in diese Tabelle übertragen. sich der Primärschlüssel in der Tabelle Passagierliste aus den Attributen flugid und NRausweis zusammensetzt. Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 2 von 22

a) Erzeugen Sie die Tabelle Personal und berücksichtigen Sie hierbei die Primär- und Fremdschlüsselattribute. Berücksichtigen Sie hierbei, dass es sich bei der Tabelle Personal um eine Spezialisierung der Tabelle Person handelt. Beachten Sie weiter, dass das Attribut personalnr keine doppelten Einträge enthalten darf, jedoch nicht der Primärschlüssel ist. Wählen Sie darüber hinaus geeignete Datentypen für die benötigten Attribute. (6 Punkte) b) Erzeugen Sie eine Sicht FlugplanMustermann, in der der Pilot Klaus Mustermann zukünftig als Captain eingesetzt wird. Dabei soll die Sicht nur die Felder der Tabelle Flugplan beinhalten. Verwenden Sie zur Ermittlung der zukünftigen Flüge die SQL- Funktion CURRENT_DATE. (5 Punkte) Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 3 von 22

c) Ermitteln Sie eindeutig und ausgehend von einer korrekt erzeugten Sicht FlugplanMustermann, die Typen und die Hersteller der Flugzeuge, die vom Piloten Klaus Mustermann geflogen werden und deren Flugziel Tokio ist. (5 Punkte) d) Ermitteln Sie den Kunden mit dem größten Flugmeilenkonto und geben Sie seinen Vorund Nachnamen sowie Anschrift, PLZ und Ort aus. (5 Punkte) e) Ermitteln Sie die Anzahl der Flüge, die im Jahr 20 von Berlin nach München durchgeführt wurden. (4 Punkte) Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 4 von 22

f) Der Passagier Peter Mustermann bekommt 7000 Flugmeilen gutgeschrieben. Aktualisieren Sie den entsprechenden Eintrag in der Datenbank. (5 Punkte) g) Für eine reibungslose Abfertigung der Fluggäste wird die Flughafengesellschaft vor dem Abflug über die Passagiere eines Fluges informiert und die hierzu benötigten Daten in die Tabelle Passagierliste transferiert. Fügen Sie die entsprechenden Datensätze für den Flug 876 in die Tabelle ein. Beachten Sie hierbei, dass die Unterschiede in den Attributsnamen darauf zurückzuführen sind, dass es sich um einen Transfer zwischen zwei unterschiedlichen Datenbanken handelt. (5 Punkte) Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 5 von 22

h) Ermitteln Sie die Flugerfahrungen der Piloten, d.h. die jeweilige Summe der Flugmeilen, die die Piloten in ihrem Berufsleben angesammelt haben. Beachten Sie dabei, dass ein Pilot sowohl als Captain, als auch als Copilot Flugmeilen gesammelt hat. Geben Sie hierzu IDperson und die Flugmeilen aus und sortieren Sie das Ergebnis absteigend nach Flugmeilen. (8 Punkte) Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 6 von 22

Aufgabe 2: MCT der Fachhochschule Köln (0 Punkte) Frage A [-905]: Daten sollen in einer Datenbank nicht mehrfach gespeichert werden. (Bitte tragen Sie Ihre Antwort in das dafür vorgesehene Feld ein!) Ihre Antwort Antwortvorgabe... Diese Eigenschaft nennt man: Frage B [3-90450]: In ER - Diagrammen können Beziehungen auch Attribute haben. (Bitte kreuzen Sie die richtige(n) Antworten an!) Ihre Antwort Antwortvorgabe stimmt stimmt nicht Frage C [4-9780]: Mit welchen Operatoren der relationalen Algebra lässt sich der Vereinigungsoperator (UNION) simulieren? (Bitte kreuzen Sie die richtige(n) Antworten an!) Ihre Antwort Antwortvorgabe Selektion Projektion Kartesisches Produkt Mit keinem anderen Operator der relationalen Algebra. Frage D [5-9788]: Eine Relation in der ersten Normalform mit nur einem Primärschlüsselattribut ist automatisch in der zweiten Normalform. (Bitte kreuzen Sie die richtige(n) Antworten an!) Ihre Antwort Antwortvorgabe stimmt stimmt nicht Frage E [5-90644]: Jeder Wert eines Fremdschlüssels einer Relation A ist Wert eines Primärschlüssel in einer anderen Relation. Diese Eigenschaft heißt (Bitte tragen Sie Ihre Antwort in das dafür vorgesehene Feld ein!) Ihre Antwort Antwortvorgabe... Diese Eigenschaft heißt: Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 7 von 22

Frage F [6-9782]: Ein Spalten-Constraint (COLUMN CONSTRAINT) kann folgende Klauseln haben: (Bitte kreuzen Sie die richtige(n) Antworten an!) Ihre Antwort Antwortvorgabe NOT NULL CHECK UNIQUE PRIMARY KEY FOREIGN KEY REFERENCES Frage G [7-90758]: Mit welcher Komponente kann man in einer SELECT-Anweisung Spalten absteigend sortieren? (Bitte kreuzen Sie die richtige(n) Antworten an!) Ihre Antwort Antwortvorgabe ORDER BY keine von beiden GROUP BY Frage H [7-92660]: Was ist das Ergebnis der folgenden SELECT-Klausel, wenn die Gehaltsspalte folgende Werte enthält: 000, 4000, NULL, 3000, 2000. SELECT AVG(gehalt*2) AS Durchschnitt_Jahresgehalt FROM Mitarbeiter; (Bitte tragen Sie Ihre Antwort in das dafür vorgesehene Feld ein!) Ihre Antwort Antwortvorgabe... Das Ergebnis ist: Frage I [7-92474]: Wie heißen die SQL-Befehle, mit den man eine Transaktion beenden kann? Bitte in alphabetischer Reihenfolge aufschreiben und durch ein Komma trennen! (Bitte tragen Sie Ihre Antwort in das dafür vorgesehene Feld ein!) Ihre Antwort Antwortvorgabe... Das sind: Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 8 von 22

Frage J [9-996]: Für die JDBC-Klasse Connection gilt: (Bitte kreuzen Sie die richtige(n) Antworten an!) Ihre Antwort Antwortvorgabe Sie verwaltet die Datenbankverbindung. Mit ihrer Methode close() wird die Datenbankverbindung geschlossen. Sie enthält eine Methode rollback(), mit der laufende Transaktionen abgebrochen werden können. Mit ihrer Methode commit() kann der Auto-Commit-Modus deaktiviert werden. Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 9 von 22

Aufgabe 3: Normalisierung (8 Punkte) Handapparat PID KID Dozent Kursname Sign Buchtitel Verlag Verlagsadresse 234 890 Unland DBMS 4789 Einführung in RDBMS Oldenbourg 023 Berlin, Heinrichstr. 43 234 890 Unland DBMS 490 JDBC für Einsteiger D-Punkt 203 Hannover, Hugostr. 2 234 890 Unland DBMS 4908 Synchronisationsverfahren Oldenbourg 023 Berlin, Heinrichstr. 43 402 90 Echtle Programmierung 8949 Java-Programmierung Oldenbourg 023 Berlin, Heinrichstr. 43 402 90 Echtle Programmierung 5999 OO in Java D-Punkt 203 Hannover, Hugostr. 2 402 90 Echtle Programmierung 320 Java.7 for runaways Altpapier & Co. 4520 Essen, Weststr. 58 Die Tabelle oben repräsentiert eine Tabelle zur Verwaltung von Büchern für Vorlesungen. Die PID gibt die PersonID des Dozenten an (der Name des Dozenten ist im Attribut Name zu finden), die KID identifiziert den Kurs, dessen Name in Kursname abgelegt ist. Jedes Buch hat eine eindeutige Signatur, der Buchtitel ist im Attribut Buchtitel enthalten, der Verlag und die Verlagadresse sind in den Attributen Verlag und Verlagsadresse zu finden. Es gibt Dozenten mit gleichem Namen als auch unterschiedliche Kurse mit gleichem Namen. Der Name des Verlags hingegen ist eindeutig. a) Geben Sie Schlüsselkandiaten für die obige Relation an. b) Begründen Sie unter Angabe einer funktionalen Abhängigkeit (keine doppelten Nennungen!), die im obigen Text definiert sind, warum sich die oben genannte Tabelle nicht in der., 2. bzw. 3. Normalform befindet.. NF: 2. NF: 3. NF: Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 0 von 22

c) Überführen Sie das oben genannte Schema (bestehend aus einer Tabelle) in die 3. Normalform und geben Sie das resultierende Relationenschema an (nur Relationenstruktur, ohne Daten und ohne unnötige Tabellen!). Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite von 22

Aufgabe 4: Relationale Algebra (2 Punkte) Gegeben seien drei Relationen r, s und t: K M L K M O K M O 8 8 7 3 7 4 r = 4 7 9 7 s = 9 7 4 5 t = 8 8 7 5 5 7 3 4 6 9 4 Berechnen Sie die Ergebnisrelationen folgender relational-algebraischer Ausdrücke: a) L (r t) b) r r.m = s.o s c) s t d) r s t e) r ( O=3 s) Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 2 von 22

Aufgabe 5: SQL-Theorie (8 Punkte) Geben Sie an, unter welchen Bedingungen die nachfolgenden Abfragen zu dem selben Ergebnis führen wie diese Abfrage: SELECT COUNT(*) FROM Personal; Beachten Sie bei Ihrer Antwort die Primärschlüssel, die sich aus dem bereits (aus Aufgabe ) bekannten Schema ergeben. Nehmen Sie ergänzend an, dass die Attribute position und gehalt nicht leer (d.h. NOT NULL ) sein dürfen. Hinweis: Das Schema ist am Ende der Klausur zu finden und kann rausgetrennt werden. a) SELECT COUNT(position) FROM Personal; immer nur unter der Bedingung, dass b) SELECT COUNT(personID) FROM Personal LEFT OUTER JOIN Person USING (personid); immer nur unter der Bedingung, dass c) SELECT COUNT(position) FROM Personal LEFT OUTER JOIN Flugplan USING (IDpersonIDCaptain); immer nur unter der Bedingung, dass d) SELECT COUNT(ort) FROM Person NATURAL RIGHT OUTER JOIN Personal; immer nur unter der Bedingung, dass e) SELECT COUNT(gehalt) FROM Personal; immer nur unter der Bedingung, dass Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 3 von 22

Aufgabe 6: DBMS-Theorie (6 Punkte) a) Nennen Sie die Schichten der ANSI-Architektur und ordnen sie jeder der Schichten ein dazugehöriges SQL-Konstrukt zu. b) Nennen Sie die Eigenschaften eines Schlüsselkandidaten. c) Was bezeichnet die Steal-Policy?. Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 4 von 22

Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 5 von 22

Aufgabe 7: Synchronisationsverfahren (6 Punkte) ) Gegeben sei das folgende Schedule aus Lese- und Schreiboperationen (R und W) auf die Datenobjekte e, f, g und h: R4(e) R3(f) W3(e) W4(h) R2(h) R(g) R5(g) W(g) R2(f) R5(e) W5(f) W(e) W2(h) a) Erstellen Sie für diese Schedule den Abhängigkeitsgraphen. b) Ist die Schedule serialisierbar (begründen Sie Ihre Antwort)? Ihre Antwort zu a) Abhängigkeitsgraph 2 3 4 5 Ihre Antwort zu b) Ihre Antwort zu c) Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 6 von 22

Aufgabe 8: Scheduling Gegeben sei die folgende Schedule: (8 Punkte) R(e) R2(f) R2(g) R4(f) R3(e) W(f) W3 (g) Welche (um die Sperren erweiterte) Ergebnisschedule würde von dem Zweiphasensperrprotokoll mit Preclaiming für die oben genannte Schedule erzeugt? Tragen Sie die vollständige Schedule inklusive der Sperren! in die folgende Tabelle ein. Beachten Sie dabei bitte, dass die Anzahl der Zeilen in der folgenden Tabelle keinen Hinweis auf die richtige Lösung gibt. e f g 2 2 3 Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 7 von 22

e f g 2 2 3 Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 8 von 22

Zusatzaufgabe 5 Punkte Erläutern Sie die Begriffe Pages und Extends aus dem DB2 Speichermodell. Bitte kleben Sie hier Ihren Nachweis ein. Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 9 von 22

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Anhang Anhang Anhang Anhang Anhang Prof. Dr. R. Unland, Institut für Informatik und Wirtschaftsinformatik, Universität Duisburg-Essen 20.07.20 Anhang: Datenbankschema Gegeben sei der folgende Auszug eines Datenbank-Schemas einer Fluggesellschaft und einer Flughafenverwaltung: Kunden - IDperson - bonuskartennr - status - flugmeilen Flugzeug - IDflugzeug - hersteller - typ - kennzeichen - baujahr - Nsitzplätze Flughafen - IDflughafen - name - ort Person - IDperson - ausweisnr - vorname - nachname - datumgeburt - anschrift - plz -ort Flugplan - IDflug - IDflugzeug - IDflughafenVon - IDflughafenNach - datumuhrzeitstart - datumuhrzeitlandung - IDpersonCaptain - IDpersonCopilot - flugmeilen Personal - IDperson - personalnr - position - gehalt - datumeinstellung Buchungen - IDbuchung - IDperson - IDflug - sitzplatznr Passagierliste - flugid - NRausweis - vorname - nachname - geburtsdatum - nrsitzplatz Bitte beachten Sie, dass: die Pfeile in der Darstellung immer auf das -Element einer :n-beziehung weisen. alle Attribute mit Zeitpunktangaben mit dem Datentyp DATETIME definiert sind. alle Attribute, die mit dem Präfix ID beginnen, vom Typ INTEGER sind. es sich bei den Tabellen Kunden und Personal um Spezialisierungen der Tabelle Person handelt. die Attribute bonuskartennr (TB Kunden), ausweisnr (TB Person) und personalnr (TB Personal) eindeutige Attribute sind, jedoch nicht der Primärschlüssel der jeweiligen Tabelle sind. nur die Tabelle Passagierliste in das Datenbank-Schema der Flughafengesellschaft gehört und diese dazu verwendet wird, um das Einchecken organisatorisch zu unterstützen. Hierzu werden die Daten kurz vor dem Flug in diese Tabelle übertragen. sich der Primärschlüssel in der Tabelle Passagierliste aus den Attributen flugid und NRausweis zusammensetzt. _ Klausur Datenbankmanagementsysteme Seite 22 von 22 Anhang Anhang Anhang Anhang Anhang