Switch 500NMD20 Datenblatt



Ähnliche Dokumente
Switch 500NMD20. RTU500 Serie Datenblatt Switch 500NMD20. Anwendung RJ45 RJ45. Switch. Management RJ45 RJ45 SFP SFP FO 2 FO 1. Port 1. Con 0.

Switch 560NMD01 Datenblatt

Switch 560NUS12 Datenblatt

Switch 560NMS34 Datenblatt

Switch 560NMD11 Datenblatt

Switch 560NUS04 Datenblatt

GSM/ GPRS/ Edge-Modem 500MDD01 Datenblatt

RTU560 Datenblatt Lichtwellenleiter-Ankopplung 560FOC40. Lichtwellenleiter- Ankopplung 560FOC40. Anwendung

Switch 500NMD02 Datenblatt

Netzwerkeinstellungen unter Mac OS X

Lizensierung ABB i-bus Newron Commissiong Tool

Allgemeine Beschreibung

Switch 500NMD20 EDS500 Serie

Folgende Einstellungen sind notwendig, damit die Kommunikation zwischen Server und Client funktioniert:

2-Draht Netzwerkübertrager-Set mit POE

Kommunikationseinheit 520CMD01 Datenblatt

Multimode 62,5/125 oder 50/125 µm, Monomode 9/125 µm, duplex

IAC-BOX Netzwerkintegration. IAC-BOX Netzwerkintegration IACBOX.COM. Version Deutsch

Technisches Handbuch MDT IP Interface SCN

COM-1 Anleitung zur Installation und Inbetriebnahme

MSXFORUM - Exchange Server 2003 > Konfiguration NNTP unter Exchange 2003

Handbuch. timecard Connector Version: REINER SCT Kartengeräte GmbH & Co. KG Goethestr Furtwangen

Lexware professional und premium setzen bis einschließlich Version 2012 den Sybase SQL-Datenbankserver

Switching. Übung 7 Spanning Tree. 7.1 Szenario

Kurzanleitung. Kurzanleitung. Version.

Konfiguration der Yeastar MyPBX IP-Telefonanlagen mit iway Business SIP Trunk

Bedienungsanleitung. 1. Eine direkte (1 1) Verbindung muss mit einem gekreuzten (Crossover) Netzwerkkabel hergestellt werden.

das Spanning Tree-Protokoll

Schnellstart. MX510 ohne mdex Dienstleistung

Firewalls für Lexware Info Service konfigurieren

IP Integration Sysmess Multi und Compact Firmware 3.6,X, July 2014

Anschluss eines WZ 10D IN an ein ewon2001

Erweiterungen Webportal

Ha-VIS mcon 7000 Einführung und Merkmale

1 Registrieren Sie sich als Benutzer auf dem Televes. 2 Sobald ein Konto erstellt ist, können Sie auf das Portal

Dokumentenkontrolle Matthias Wohlgemuth Telefon Erstellt am

Wie macht man einen Web- oder FTP-Server im lokalen Netzwerk für das Internet sichtbar?

Web Interface für Anwender

16/24 Port Desktop & Rack-mountable Gigabit Ethernet Switch

Auto-Provisionierung tiptel 30x0 mit Yeastar MyPBX

Version Deutsch In diesem HOWTO wird beschrieben wie Sie Ihren Gästen die Anmeldung über eine SMS ermöglichen.

LOG-FT BAG Filetransfer zum Austausch mit dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) Kurzanleitung

AUTOMATISCHE -ARCHIVIERUNG. 10/07/28 BMD Systemhaus GmbH, Steyr Vervielfältigung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch BMD!

Switch: - nicht konfigurierbare (unmanaged) - konfigurierbare (managed)

a.i.o. control AIO GATEWAY Einrichtung

PROCONTROL P. Geräte- und Anwendungsbeschreibung. Universelles Eingabegerät für Binär- und Analoggeber 81EU01-- E/R1210

Konfiguration des ewon GSM Modems Kurzbeschreibung zum Aufbau einer GSM Verbindung

Konfiguration VLAN's. Konfiguration VLAN's IACBOX.COM. Version Deutsch

1. Allgemeines. Mit der Vertragsverwaltung können u.a.

Local Control Network

HARTING econ 9000 Einführung und Merkmale

ADNP/9200 mit E2U/ESL1: Web Interface Beispiele

Installation des COM Port Redirectors

Software zur Anbindung Ihrer Maschinen über Wireless- (GPRS/EDGE) und Breitbandanbindungen (DSL, LAN)

Firewalls für Lexware Info Service konfigurieren

IEEE 802.1x Authentifizierung. IEEE 802.1x Authentifizierung IACBOX.COM. Version Deutsch

MODBUS/TCP und Beckhoff Steuerelemente

Datenblatt GCM (W)LAN Rail.1. ERP-Nr.: Datenblatt GCM (W)LAN Rail.1 V_1.0

Einrichtungsanleitung Router MX200

MC-Hx 006. Einbindung des MC-Hx Modul als MODBus TCP Slave. MB DataTec GmbH. Stand:

Anwendungshinweis zum SolarEdge Einspeisemanagement

SMS-Versand in MACS Einrichtung des SMS-Versand Verwendung des SMS-Versandes Der SMS-Versand Empfängerfeld Empfänger-Rufnummer Inhalt der SMS

Bedienungsanleitung. empure KNiX Port Gateway. Einrichtung in der ETS-Software und Montage

Konfiguration der tiptel Yeastar MyPBX IP-Telefonanlagen mit Deutsche Telefon Standard AG

Bedienungsanleitung Version 1.0

Schnittstelle RS 232, UP RS 232 UP, WS, GJ B A0037

Virtueller Seminarordner Anleitung für die Dozentinnen und Dozenten

Clientkonfiguration für Hosted Exchange 2010

GMM WLAN-Transmitter

Inhaltsverzeichnis

Stecken Sie Ihren USB Stick oder Ihre externe USB Festplatte in den USB Steckplatz des Sinus 154 DSL SE.

Gerät zur Leistungssteuerung von PV-Anlagen POWER REDUCER BOX

Konfiguration der tiptel Yeastar MyPBX IP-Telefonanlagen mit Peoplefone Business SIP Trunk

Benutzerhinweise: IGW/920-SK/92 COM Port Redirector

Einrichten eines Postfachs mit Outlook Express / Outlook bis Version 2000

Industrial-Gigabit-Ethernet-Switch LIG401A (nicht verwaltet)

HARTING mcon. Managementfunktionen A M. Grundfunktionalität l Store and Forward Switching Mode (IEEE 802.3) SNMP. Web-Zugang (Passwortgeschützt)

Ha-VIS econ 7000 Einführung und Merkmale

Klicken Sie mit einem Doppelklick auf das Symbol Arbeitsplatz auf Ihrem Desktop. Es öffnet sich das folgende Fenster.

ELVIS - d. Schwarzschrift Anzeige Gerät. für ELOTYPE 4 / 4E. Bedienungsanleitung. Stand: August 1999

Abgesetzte Nebenstelle TECHNIK-TIPPS VON per VPN

How-to: Webserver NAT. Securepoint Security System Version 2007nx

Local Control Network

HowTo: Einrichtung & Management von APs mittels des DWC-1000

Konfigurationsanleitung Access Control Lists (ACL) Funkwerk. Copyright Stefan Dahler Oktober 2008 Version 1.0.

Virtual Private Network

Inode Telenode Private WebGUI

Grundlagen PIX-Firewall

Switch 500NMD01 EDS500 Serie

GPS-CarControl APP Android Benutzeranleitung

Technisches Handbuch MDT IP Interface SCN

Alcatel-Lucent 500 DECT Handset

Kommunikation mehrerer PCs über Hubs

tensiolink USB Konverter INFIELD 7

HARTING. mcon 3000 Family. People Power Partnership

Diese Handbuch wurde erstellt, um Sie durch die Grundlagen Ihres IP Geräts wie Installation und Konfiguration zur Anwendung zu führen.

DWA-140: Betrieb unter Mac OS X Über dieses Dokument. Vorbereitungen. Laden der Treiber aus dem Internet - 1 -

Konfiguration der tiptel Yeastar MyPBX IP-Telefonanlagen mit peoplefone

Verwendung des IDS Backup Systems unter Windows 2000

Transkript:

RTU500 Serie Switch 500NMD20 Datenblatt Merkmale Zu Dokumentationszwecken sind die Ports mit den Ziffern 1-4 beschriftet. Es gibt keinen speziellen Uplink Port. Alle Ports sind in ihrer Funktion gleich. Der Verbindungs- (Link) und Geschwindigkeitsstatus aller schnittstellen und der SFP Ports wird über LEDs an der Frontplatte angezeigt. Der Switch lernt -Adressen, indem er eingehende Rahmen analysiert. Die so erlernten Adressen werden in einer Adresstabelle (max. 2048 Einträge) gespeichert und genutzt, um Rahmen an die korrekte Schnittstelle weiterzuleiten. Ein empfangener Rahmen wird nur dann an alle Schnittstellen weitergeleitet, wenn es sich um eine Broad- oder Multicastadresse handelt oder die Zieladresse in der Adresstabelle nicht gefunden wird. Werden Einträge in der Tabelle nicht durch entsprechend empfangene Rahmen bestätigt, so werden diese nach max. 304 Sekunden entfernt (voreingestellter Wert). Anwendung Bei dem Hutschienengerät 500NMD20 handelt es sich um einen gemanagten Layer-2 Switch. Dieser stellt 4 Fast - Ports mit Auto MDI/X (Automatische Crossover Erkennung und Korrektur), sowie zwei Steckplätze für optische SFP Module zur Verfügung. Der SFP Steckplatz kann Module aufnehmen, welche eine Reichweite von bis zu 40 km über Singlemode Glasfaser erreichen. Der Switch ist durch das (Rapid) Spanning Tree Protokoll in der Lage, redundante Topologien zu realisieren. Eine VLAN Konfiguration nach IEEE 802.1Q wird unterstützt. Rahmen können transparent weitergeleitet oder einem (Access oder Trunk) VLAN zugeordnet werden. Quality-of-Service wird vom Switch unterstützt wenn ein IEEE 802.1p kompatibles Rahmenformat verwendet wird. Der Switch kann die ausgehenden Rahmen in bis zu vier prioritätsgesteuerte Warteschlangen aufteilen. Das Gerät verfügt über eine Weitbereichsversorgung und benötigt eine Gleichspannung zwischen 24 und 60 V. Port 1 Übertrager SFP FO 1 Sowohl die Schnittstellen als auch die RS-232, die Erweiterungsbus Schnittstelle(n) (Ext) und die SFP Module können im laufenden Betrieb gesteckt werden (hot-plug). Port 2 Port 3 Port 4 Übertrager Übertrager Übertrager Switch Management Abbildung 1: Prinzipschaltbild der Baugruppe 500NMD20 Con 0 Con 1 Ext Alarm logik Relais SFP FO 2 Stecker & Indikatoren Das Gerät 500NMD20 stellt vier gleichwertige Schnittstellen mit RJ-45 Anschlüssen, zwei SFP Steckplätze, sowie zwei RS232 Schnittstellen für die Konfiguration und das Tunneln von seriellen Daten zur Verfügung. Jeder der RJ-45 Ports kann für hausinterne Kommunikation über Cat.3 (für 10Mbps) oder Cat.5 (für 100Mbps) Netzwerkkabel mit einer maximalen Länge von 100 m verbunden werden. Durch die Unterstützung von MDI/X be-steht keine Notwendigkeit für eine Nutzung von gekreuzten kabeln.

Der Status aller Schnittstellen kann mittels LEDs überwacht werden. Für die schnittstellen sind diese im unteren und oberen Teil der Buchse angebracht. () Eine grüne LED (Beschriftung: L) im oberen Teil der Buchse signalisiert eine aktive verbindung. Zustände Activity: Aus - Keine Verbindung Ein - Verbindung (Link) Blinkend - Aktivität (Empfang oder Senden von Rahmen) Eine gelbe LED (Beschriftung: S) im unteren Teil der Buchse signalisiert eine Verbindung mit 100 Mbps. Zustände Speed: Aus - Übertragungsrate 10 Mbps Ein - Übertragungsrate 100 Mbps RS-232 (RJ12) Die RS232 Schnittstelle kann mittels der LEDs DCD und Activity überwacht werden. Zustände DCD: Aus - DCD Signal inaktive On - DCD Signal aktiv Zustände Activity: Aus - Es werden keine Daten gesendet oder empfangen Ein - Daten werden gesendet oder empfangen LWL (SFP-Steckplätze) Zur Anzeige des Status des SFP Moduls existieren je drei LEDs, sowie eine zusätzliche LED Alarm. Diese zeigt einen Alarmzustand auf einem der beiden Steckplätze an. Zustand Module: Aus - Modul nicht eingesteckt Ein - Modul eingesteckt Zustände Alarm (Fo1 und Fo2, linke Seite): Aus - SFP Alarm inaktiv Ein - SFP Alarm aktiv Der SFP Alarm ist immer aktiv, falls die Schnittstelle Fo1 oder Fo2 eingeschaltet ist, jedoch kein Modul eingesteckt ist. Der Verbindungszustand und die Übertragungsaktivität können an den grünen LEDs Link und Activity abgelesen werden. Zustand Link: Aus - Keine Verbindung Ein - Verbindung besteht (Link) Zustände Activity: Aus - Keine Aktivität Blinkend - Übertragung von Daten (Senden oder Empfangen von Rahmen). Allgemein Zwei weitere LED mit den Bezeichnungen Power und Ready geben den Zustand des Gerätes an. Zustände Power: Aus - Gerät ist spannungslos Ein - Versorgungsspannung liegt an Zustände Ready: Aus - Gerät ist nicht betriebsbereit (z.b. während des Startvorgangs) Ein - Gerät ist betriebsbereit Im Falle eines schwerwiegenden Fehlers signalisiert der 500NMD20 Switch diesen Zustand mit einer roten LED (Beschriftung: Alarm, rechte Seite). Der Alarmzustand kann ebenfalls über einen potentialfreien Relaiskontakt signalisiert werden. Die Faktoren die zu einem Alarm führen sind konfigurierbar. Eine Buchse für Erweiterungen (Beschriftung Ext) erlaubt u.a. den Anschluss eines portablen Konfigurationsspeichers. Topologie Der 500NMD20 Switch stellt insgesamt 6 Ports für die Verbindung von Endgeräten, Switches, Bridges, Hubs und Routern zur Verfügung. Der Switch 500NMD20 findet vor allem in optischen Linien- oder Ringtopologien Anwendung. Redundante Topologien werden automatisch erkannt und mit Hilfe des Rapid Spanning Tree Protokolls (RSTP) betrieben. Dieses ist voll abwärtskompatibel zum weit verbreiteten Spanning Tree Protocol (STP). Switch LW L LW L 500NMD20 560NMD11 LW L SDSL 500NMD20 560NMD01 Abbildung 2: Typische Netztopologie für den Switch 500NMD20 Management und Konfiguration Gerät Das Management und die Konfiguration des 500NMD20 Switches können über Telnet, SSH, SNMP oder eine Web-Schnittstelle erfolgen. Alle Methoden können zum Lesen und Schreiben von Parametern des Gerätes verwendet werden. Zusätzlich kann der Schnittstellen- und Alarmzustand des Gerätes mittels IEC 60870-5-101 oder -104 überwacht werden. Eine bestehende Konfiguration kann sowohl gesichert, als auch zurückgespielt werden. Weiterhin ist eine externe Speicherung der Konfiguration auf einem portablen Konfigurationsstick (560NMA01) möglich, welcher den einfachen Gerätetausch ohne geschultes Personal ermöglicht. Standardmäßig ist die IP Adresse eines 500NMD20 Switches auf 10.0.0.2, Subnetzmaske 255.0.0.0 und Gateway IP 10.0.0.1 gesetzt. Die SNMP Zeichenketten sind public für Nur-Lese Zugriff und private für Lese-Schreib Zugriffe. Das Gerät kann über ein Konsolenkabel während des Startvorgangs durch Betätigen der Taste i in diesen Zustand zurückversetzt werden. Verbindungen sind über jeden Port möglich. Alle Ports sind im voreingestellten Zustand aktiv. 2 1KGT 150 894 V001 0 - Switch 500NMD20

Die Standardeinstellung für die seriellen Schnittstellen sind 57600 Baud, keine Parität, 1 Stopbit (57600, 8N1). Auf die Kommandozeile zur Konfiguration kann mit einer beliebigen Terminalsoftware (z.b. Hyperterminal) zugegriffen werden. Ports Alle Ports können aktiviert bzw. deaktiviert werden. Geschwindigkeit und Duplex Modus (bei ) eines Ports können manuell gesetzt werden. Die Einstellmöglichkeiten bei sind 10 oder 100 Mbps, sowie Voll- oder Halbduplexbetrieb. Es ist auch möglich, eine automatische Erkennung zu nutzen. Die SFP Steckplätze zur Anbindung von LWL-Strecken arbeitet immer mit 100 Mbps im Voll- oder Halbduplexmodus. Die Eigenschaften des SFP Moduls (z.b. Typ) können vom Switch 500NMD20 ausgelesen und überwacht werden. Ports die mit einer RTU der RTU500 Serie verbunden werden, sollten auf auto-detect eingestellt werden. Der Switch unterstützt eine Vielzahl von erweiterten Funktionen, wie Portspiegelung, Bandbreitenkontrolle und Quality-of- Service. Für jeden Port können die (R)STP Parameter separat eingestellt werden. Dies beinhaltet die Port-Priorität zur Steuerung der Verbindungen ebenso wie die Einstellungen für Point-to-Point oder Edge Verbindungen. Eine globale Bridge Priorität ist ebenfalls einstellbar. Authentifizierung Der Zugang zur Telnet- und SSH-Schnittstelle des 500NMD20 Switches ist durch ein zweistufiges Passwortverfahren geschützt. Die erste Stufe berechtigt den Benutzer, Parameter des Gerätes auszulesen und muss eingegeben werden sobald eine Verbindung hergestellt ist. Um Parameter verändern zu können, muss das Gerät in einen Konfigurationsmodus versetzt werden, welcher ein zusätzliches Passwort verlangt. Beide Passwörter können abgeschaltet werden. Einige sicherheitsrelevante Informationen wie z.b. die Konfigurations- oder Logdaten sind im Nur-Lese -Modus nicht verfügbar. Neben der zweistufigen Passwortauthentifizierung wird auch eine serverbasierte Authentifizierung mittels des RADIUS-Protokolls unterstützt. Alarmzustände, Meldungen und Protokollierung Der 500NMD20 Switch stellt Syslog und SNMP zur Verfügung, um Warnungen und Meldungen an ein oder mehrere vordefinierte Ziele zu senden. Ein Alarmrelais kann auf unerwartete bzw. konfigurierbare Systemzustände reagieren. Für jeden Syslog Server kann ein Schweregrad (Severity) der Fehlermeldung vorgegeben werden, um ausgehende Nachrichten zu filtern. Ein System Log speichert kritische Meldungen. Diese können über Telnet oder die Weboberfläche abgerufen werden. Jeder Logeintrag enthält einen Zeitstempel, der entweder die Standzeit oder die Datums- und Zeitinformationen eines Zeitservers beinhaltet. Für Syslog oder lokales Logging kann ein SNTP (Simple Network Time Protocol) Zeitserver genutzt werden. Das Gerät synchronisiert sich mit dem Server und ist somit in der Lage, einen Zeitstempel mit Datum und Uhrzeit, anstelle der Standzeit zu generieren. Redundante Verbindungen Die Redundanzprotokolle Spanning Tree Protocol (STP) und Rapid Spanning Tree Protocol (RSTP) werden voll unterstützt. Im Auslieferungszustand ist RSTP für alle Ports aktiviert. Das Umschalten von RSTP zu STP geschieht automatisch, um die Kompatibilität zu bestehenden STP Installationen zu gewährleisten. Switch 500NMD20-1KGT 150 894 V001 0 3

Technische Daten Neben den generellen technischen Daten der RTU500 Serie gelten: Stromversorgung Versorgungsspannung 24-60 VDC ± 20% Leistungsaufnahme Typ. 10.00 W, Alarm Status Indikator max. 13.00 W (Alle Ports aktiv) Rote LED, Beschriftung: Alarm Elektromagnetische Verträglichkeit Leitungsgebundene Störgrößen, induziert durch hochfrequente Felder IEC 61000-4-6 Gedämpft schwingende Wellen IEC 61000-4-18 Status Indikator 10 V (Klasse 3) 2.5 / 1 kv (Klasse 3) 4 x RJ-45 Geschwindigkeit (10/100 Mbps): Gelbe LED Verbindung/Aktivität: Grüne LED Relaiskontakt Potentialfreier Wechselkontakt Relais, max. Schaltspannung / -strom 60 VDC (SELV), max. 0,5 A Mechanische Ausführung Abmessungen 115 x 68 x 120 (H x B x T) Montage 35 mm Hutschiene Gewicht ca. 325 g Anschlusstechnik Spannung / Alarm über Steckverbinder Spannung Phoenix Contact Type MSTBT 2,5/4-ST BK Art.-Nr. 1893313 Kabeltyp EIA/TIA Kategorie 3 oder ISO/IEC Klasse C Kabel oder besser für 10 Mbps EIA/TIA Kategorie 5 oder ISO/IEC Klasse D Kabel oder besser für 100 Mbps Max. Kabellänge 100 m für, für optische Verbindungen beziehen sich auf SFP Modul Daten Protokoll Fast- nach IEEE 802.3-2005 Cl. 25 und IEEE 802.3u-1995 nach IEEE 802.3-2005 Cl. 14 Auto-Negotiation (NWAY) nach IEEE 802.32005 Cl. 28 Auto-Crossover (Auto MDI/X) Alarm Phoenix Contact Type Serielle Schnittstelle MSTBT 2,5/4-ST BK Art.-Nr. 1893313 Status Indikatoren 2 x RJ12 DCD: Grüne LED Umgebungsbedingungen Nomaler Betriebstemperaturbereich: EN 60068-2-1, 2-2, 2-14 -25 C... 70 C Max. Kabellänge Protokoll Activity: Grüne LED 5 m RS232 Relative Feuchte EN 60068-2-30 5... 95 % (nicht kondensierend) Ext Connector Proprietär Elektromagnetische Verträglichkeit Entladung statischer Elektrizität 8 kv Luft / 6 kv Kontakt (Klasse 3) IEC 61000-4-2 Hochfrequente elektromagnetische 10 V/m (Klasse 3) Felder IEC 61000-4-3 Schnelle transiente elektrische Störgrößen 4 kv (Klasse X) IEC 61000-4-4 Zur Nutzung des Konfigurationssticks 1KHW027870R0001 um Kopien oder eine Sicherung der Konfiguration anzufertigen. SFP Module Wellenlänge Laser 1310 nm Faserdurchmesser 50/125 & 62.5/125 µm 9/125 µm 9/125 µm Stoßspannungen IEC 61000-4-5 4 kv (Klasse 4) 4 1KGT 150 894 V001 0 - Switch 500NMD20

SFP Module Unterstützte Protokolle min./max. optische Ausgangsleistung RIP RFC-2453-23.5 dbm / -14 dbm -15 dbm / -8 dbm -5 dbm / 0 dbm HTTP L2TP RFC-2616 RFC-2661 max. Empfängerempfindlichkeit RADIUS RFC-2865-31.8 dbm Syslog RFC-3164 Reichweite (ca.) -31 dbm -34 dbm SSHv2 SNTP RFC-4254 und RFC-5251 RFC-4330 2 km 15 km 40 km Bestellangaben 500NMD20 R0001 1KHW025098R0001 LC/PC Duplex Zusatzmaterial Switching Flusssteuerung Voll Duplex Flusssteuerung nach Konfigurationsmodul 560NMA01 R0001 1KHW 027 870 R0001 Max. Rahmengröße IEEE 802.32005 An. 31B und IEEE 802.3x-1997 Half Duplex Back Pressure 1552 Bytes SFP Module R0001 R0001 R0001 1KHW 001 895 R0001 1KHW 001 893 R0001 1KHW 001 894 R0001 Quality of Service IEEE 802.1p Tag basierende Prioritätssteuerung MAC Adresstabelle Max. 2048 Einträge Max. 304 s Haltezeit Switching Modus Store and Forward Unterstützte Protokolle Telecontrol Comm. IEC 60870-5-101 IEC 60870-5-104 Link Layer Discovery Spanning Tree IEEE 802.1AB-2009 IEEE 802.1D-2004 Class of Service IEEE 802.1p VLAN Tagging Network Access Ctrl. UDP IP ICMP TCP ARP Telnet SNMP IEEE 802.1Q-2005 IEEE 802.1X-2001 RFC-768 RFC-791 RFC-792 RFC-793 RFC-826 RFC-854 RFC-1155 bis RFC-1157 RFC-1901 bis RFC-1908 SNMP MIB-II TFTP CIDR RFC-1213 RFC-1350 RFC-1519 Switch 500NMD20-1KGT 150 894 V001 0 5

ABB AG Energietechnik Systeme Postfach 10 03 51 68128 Mannheim, Germany www.abb.com/substationautomation Hinweis: Technische Änderungen der Produkte sowie Änderungen im Inhalt dieses Dokuments behalten wir uns jederzeit ohne Vorankündigung vor. Bei Bestellungen sind die jeweils vereinbarten Beschaffenheiten maßgebend. Die ABB AG übernimmt keinerlei Verantwortung für eventuelle Fehler oder Unvollständigkeiten in diesem Dokument. Wir behalten uns alle Rechte an diesem Dokument und den darin enthaltenen Gegenständen und Abbildungen vor. Vervielfältigung, Bekanntgabe an Dritte oder Verwertung seines Inhaltes auch von Teilen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung durch die ABB AG verboten. Copyright ABB 2014 Alle Rechte vorbehalten 6 1KGT 150 894 V001 0 - Switch 500NMD20