Galerie Lehner Wien Getreidemarkt 1/8 Mezzanin, A-1060 Wien t: +43-1-5854623/23 / f: +43-1-5854623/30 e: wien@galerielehner.at Öffnungszeiten: Di - Fr: 14h-18h, Sa: 10h-13h HELGA SCHOLLER 1938-2012 1954-1956 Malunterricht bei Assunta von Arbesser. 1956-1960 Studium der Malerei an der Grazer Kunstgewerbeschule. Meisterklasse bei Prof. Szyszkowitz. 1960-1964 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Boeckl und Prof. Elsner Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen, u.a. Graphische Sammlung Albertina, Neue Galerie am Johanneum Graz, Stadtmuseum etc. Weiters sakrale Arbeiten z. B. 2009 Austattung der Kirche von Bijelo Polje bei Mostar. Zahlreiche Auszeichnungen und Preise, u.a.: 1954 Wartinger-Medaille des Landes Steiermark, 1969 Kunstpreis der Stadt Friedberg, 1970 Kunstpreis der Stadt Leibnitz, 1975 silberne Ehrenmedaille der Stadt Graz, 1976 Kunstförderungspreis der Stadt Graz 1991 Ehrendiplom und Silbermedaille der Gemeinde Mapello Seit 1964 mehr als hundert Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, u. a. Neue Galerie Graz, Künstlerhaus Graz, Innsbruck, Wien, Linz, Villach, Frankfurt, Stuttgart, Lyon, Barcelona, Madrid, u.a. drei Einzelausstellungen in der Galerie Lehner, nämlich 1998, 2000 und 2006. Helga Scholler Gemalte Poesie Das malerische Werk Helga Schollers umfasst mittlerweile Arbeiten aus einem Zeitraum von mehr als 40 Jahren und zeigt eine Bandbreite von kompromisslos expressiven Arbeiten aller Genres, die eine Weiterentwicklung des österreichischen Expressionismus der Zwischenkriegszeit darstellt und dieser Stilrichtung eine zeitgemäße Interpretation hinzufügt. Farbe ist das bestimmende Ausdrucksmittel der Gemälde von Helga Scholler. Dominieren während der Akademiezeit in Wien dumpfere Farbtöne und ein ernster Grundtenor ihre Arbeiten, so durchziehen ihre später in der Steiermark und auf zahlreichen Studienreisen entstandenen Malereien ein kräftiges und intensives Kolorit, das auch Zeugnis einer positiven Lebensauffassung ist. Die vibrierenden Farbflächen des Frühwerks der sechziger Jahre weichen im Laufe der Zeit einem strengeren und flächigeren Bildaufbau. Der Klang der Farben wird aber auch in der formalisierten Komposition immer mehr zum prägenden Stilmittel. Neben zahlreichen Landschaften, die direkt in der Natur oder nach Aquarellen entstehen, zeigt Helge Scholler eine besondere Affinität zu Blumenstillleben, Auch hier reduziert sie die Wirklichkeit auf klare Farbakkorde, die eine Ordnung auf höherer Ebene schaffen. Je nach Grad der Abstraktion ist das Ergebnis eher abstrahierend und stilisiert oder expressiv und unbändig, in jedem Fall wird der Zauber der Blumen in eine konzise und wohl komponierte Sprache der Form und Farbe gebannt. Vor allem im Frühwerk finden sich weiters eine Reihe beeindruckender Porträts und Akte, die durch eine Symbiose aus Ausdrucksstärke und farblicher Eleganz überzeugen. Einige Beispiele ihres künstlerischen Schaffens lassen Parallelen zum Werk ihres Kollegen Werner Augustiner erkennen, der wiederum Helga Scholler als Vorbild für seine Blumenstillleben nannte. Die Spontaneität der bildnerischen Umsetzung und die Klarheit und Leuchtkraft ihres Farbspektrums verleihen Schollers Arbeiten eine geradezu mediterrane Heiterkeit und lassen die
Strenge einer wohlüberlegten Komposition in den Hintergrund treten, sodass der aus Farbe und Licht entstandenen Bildstimmung wie etwa bei den tunesischen Aquarellen August Mackes - ein Vorrang vor der Exaktheit topographischen Abbildens eingeräumt wird. Der lyrische Charakter ihres bildnerischen Ausdrucks transformiert solcherart die Bildfläche in eine spirituelle Ordnung gemalter Poesie.
Frauen im Liegestuhl / Öl auf Leinwand / 80 x 105 / Auffahrt zum Schöckel / Öl / 50 x 65 cm /
Hinterhof / Öl auf Leinwand / 47,5 x 65 / Dame sitzend / Öl auf Leinwand / 85 x 150 /
Sitzende Dame bei Tisch / Öl auf Leinwand / 84 x 150 / Liegender Akt / Öl auf Leinwand / 60 x 80 cm /
Haus am Waldrand / Öl auf Leinwand / 50 x 65 cm / Steirische Landschaft / Öl auf Leinwand / 55,5 x 70,5 cm /
Akt auf rotem Polster / Öl auf Leinwand / 58,5 x 88,5 cm / Berchtesgaden / Aquarell / /
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